Technikwürze

Wer suchet, der findet!

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Transkript der Folge

  1. David

    Montag, der 9. Oktober. Herzlich willkommen zur Technikwürze, eurem Design und Webstandards-Podcast mit Nadia Müller und David Marziewski. Wir haben einiges wieder aufzubereiten. Heute gibt es jede Menge Informationen und News aus zwei Wochen Technikwürze. Deshalb herzlich willkommen zur neuen Sendung.

    Hintergründe.

  2. Nadja

    Begriffserklärungen. Im Internet begegnet man oft Begriffen, die man selbst benutzt, aber nicht erklären kann. Und oft entstehen Missverständnisse oder gar falsche Aussagen. Für zwei Begriffe gibt es jetzt lesenswerte Erklärungen: Tags und Mikroformate. Jens Meyert erklärt den Unterschied zwischen Elementen, Tags und Attributen und Jörg Linders Beitrag "Microformats: Versuch einer Erklärung" vermittelt selbst Internetneulingen, was Microformats sind. Und wieder einmal IE sieben.

    Obwohl Version sieben des Internet Explorers wohl am Ende des Jahres veröffentlicht wird, gibt es immer noch Zweifel an der Reife des IE sieben. Diverse Webentwickler kritisieren die geringen Verbesserungen und das Beheben von alten Bugs bei gleichzeitiger Einführung neuer. So lösten die Beiträge von Robert Nyman und Roger Johansson interessante und emotionale Diskussionen aus.

    Wer den IE noch nicht getestet hat, aber weiterhin auch andere Internet Explorer Versionen zur Verfügung haben möchte, sollte vielleicht den Tipp des Dr. Web Weblogs ausprobieren. Mit einem Paket von Tredosoft ist es möglich, ältere Versionen neben dem installierten IE sieben zu nutzen.

  3. David

    Linktipps.

  4. Nadja

    Auch in dieser Woche ist die Linkliste lang. Dabei werden Themen wie Typografie, CSS, Design und Präsentation angesprochen. Mark Bolton: Looking at Type. Cameron Moll: Nine Skills That Separate Good and Great Designers. CSS Globe: ein internationales CSS News Portal. Ben Henig: Twelve Lessons for Those Afraid of CSS and Standards und Frank Spillers: The Importance of User Experience, The Poster.

  5. David

    Schlagzeilen.

  6. Nadja

    Diskussionen der Webstandardsszene. Scheinbar entzweit sich die Webstandardsgemeinde über eine Ansichtssache. Sollte man zugängliche Webseiten nun für Menschen mit Behinderungen oder für alle erstellen? Der Artikel The Great Accessibility Camp Out von Gaz Lemon und Mike Jerram fasst den Kleinkrieg zusammen. Beide Lager haben das gleiche Ziel: das Erklimmen des Berges Zugänglichkeit. Dennoch streiten sie sich über die eigentliche Zielstellung.

    Roger Johansson, Mike Davis und Jack Pica beteiligen sich an der Diskussion und bieten Informationen, Definitionen und Meinungen zur Zugänglichkeit. CSS- und HTML-Tipps. Roger Johansson gehört zu den Standardistas wie kein anderer. In der vergangenen Woche hat er sich mit Validatorenwarnungen und dem Zitatelement Q beschäftigt. Neuheiten im Web.

    Markup Maker ist ein neues Tool für Schreibfaule und XHTML-Einsteiger, mit dem man über eine Liste mit den für eine Website gewünschten IDs ein valides XHTML-Dokument erstellen kann und zusätzlich den Grundstock des dazugehörigen Stylesheets erstellt. Google hat wieder einmal einige Anstrengungen unternommen und bietet neue Dienste an. Mit der Google Code Search kann man nun im Quelltext von freier Software suchen.

    Über eine Schnittstelle kann man Suchergebnisse sogar in eigene Anwendungen einbinden. Allerdings bietet die Suche auch Gefahren, wie Jason Kotke bemerkt. So kann gezielt nach Usernamen und Passwörtern und anderen eigentlich versteckten Informationen gesucht werden. Ebenfalls neu ist die erweiterte Suche der Google Accessible Search, die sich hauptsächlich an Menschen mit Behinderungen richtet. Google Groups und Google Reader wurden einem Facelift unterzogen.

    Das Literacy Project ist ein Projekt für Alphabetisierung, das sich vor allem an Lehrer und Alphabetisierungsverbände richtet und unter der Schirmherrschaft von UNESCO, Litcam und Google viele der bekannten Dienste von Google unter einem Dach anbietet. Feed-Aggregatoren sind im Web nichts Neues. Überall werden die Feeds bekannter Seiten und Blogs zusammengestellt und so auf einen Blick angeboten.

    Einen ähnlichen Weg geht auch Originous Signal, die allerdings nicht einfach nur die RSS-Feeds großer Webseiten abholen, sondern diese Signale auch nach Themengebieten ordnen. So kann man sich die aktuellsten Beiträge zu Themen wie Web 2.0, Technik und sogar Stellenangebote bekannter englischsprachiger Job-Boards anzeigen lassen.

  7. David

    Linktipps.

  8. Nadja

    Nach der lange anhaltenden Sommerpause sind in der letzten Woche viele weitere interessante Beiträge erschienen. D. Keith Robinson: Redefining Content Management, Abhijit Nadgouda: Home sweet home, Signal vs. Noise: Finding fresh inspiration, der Kollektivblog zum Thema Microformats: mikroformate.org und Typo Knowledge Base, eine typoorientierte Gruppe an der FH Aachen.

  9. David

    Musik. Danke Nadja für die News. Für die nächste Ausgabe von Technikwirtse erwartet euch ein Essay über Web 2.0. Was ist das? Worum geht's da? Und warum ist barrierefrei nicht gleich barrierefrei? Für euch gibt's jetzt noch mal Musik aus Hannover. Dodoleo mit Melinda. Danke fürs Zuhören. Bis dahin.

  10. Einspieler

    There's a girl in my new town, I wonder what's her name, 'cause I do, lo-ve. Ever since I've seen her smile, think it's such a shame that I do, lo-ve. Every time she looks at me and trying to make a point of me, but she won't love. She's the one who broke the signs and made my heart go strong, but I do lo-ve. Ooh, Melinda, the sweetie of my dreams, begging on my knees to get on you. Ooh, Melinda, my broken heart it seems, wishing all my dreams would make come true. 'Bout me and you.

    La, la, la, la, la. Me and you. La, la, la, la, la. So I took her out for a candlelight and let me tell you why so far, so good, oh. Suddenly she spoke to me.

    You make me feel so fine.

    But I do love. But I saw it kill inside a guy and turn my heart and me to pride, but she won't love. All my dreams are made about Melinda, the girl that touched my heart, oh. Ooh, Melinda, the sweetie of my dreams, begging on my knees to get on you. Ooh, Melinda, my broken heart it seems, wishing all my dreams would make come true. 'Bout me and you. La, la, la, la, la. Me and you. Girl, you make me dreaming, oh, lying awake at night. You can make me feel like I'm dying at your side.

    I wish I could just show you or find a way to tell the things I've never told you or anyone before. Ooh, Melinda.

    I know, I can't believe it. You think all you have to do is pay me a ton and I should like it. And so, so you take me out for dinner. I can't believe it. Love. Whatever. But take a look at the check. I can't believe it. It's ugly and it's hurting. And your friends, you're always around with your friends. And what about me? You have no time for me. You're bloody. You're a bloody. You're l-- You're nothing. You're, you're a son of a. I can't believe it.

Begriffserklärungen zur Sendung

Im Internet begegnet man oft Begriffen, die man selbst benutzt aber nicht erklären kann. Und oft entstehen Missverständnisse oder gar falsche Aussagen. Für 2 Begriffe gibt es jetzt lesenswerte Erklärungen: Tags und Mikroformate.
Jens Meiert erklärt den Unterschied zwischen Elementen, Tags und Attributen und Jörg Linders Beitrag Microformats: Versuch einer Erklärung 1 vermittelt selbst Internetneulingen, was Microformats sind.

Und wieder einmal IE7

Obwohl Version 7 des Internet Explorers wohl am Ende des Jahres veröffentlicht wird, gibt es immer noch Zweifel an der Reife des IE7: Diverse Webentwickler kritisieren die geringen Verbesserungen und das Beheben von alten Bugs bei gleichzeitiger Einführung neuer. So lösten die Beiträge von Robert Nyman und Roger Johansson interessante und emotionale Diskussionen aus:

Wer den IE7 noch nicht getestet hat, aber weiterhin auch andere Internet Explorer Versionen zur Verfügung haben möchte, sollte vielleicht den Tipp des Dr. Web Weblogs ausprobieren: Mit einem Paket von Tredosoft ist es möglich, ältere IE-Versionen neben den installierten IE7 zu nutzen.

Auch in dieser Woche ist die Linkliste lang, dabei werden Themen wie Typographie, CSS, Design und Präsentationen angesprochen:

Diskussion in der Webstandardsszene

Scheinbar entzweit sich die Webstandardsgemeinde über eine Ansichtssache: Sollte man zugängliche Webseiten nun für Menschen mit Behinderungen oder für alle erstellen. Der Artikel "The Great Accessibility Camp-Out von Gez Lemon und Mike Cherim fasst den Kleinkrieg zusammen: Beide Lager haben das gleiche Ziel, das Erklimmen des Berges Zugänglichkeit, dennoch streiten sie sich über die eigentliche Zielstellung. Roger Johansson, Mike Davis und Jack Pickard beteiligen sich an der Diskussion und bieten Informationen, Definitionen und Meinungen zu Zugänglichkeit:

CSS- und HTML-Tipps

Roger Johansson gehört zu den Standardistas wie kein anderer. In der vergangenen Woche hat er sich mit Validatorenwarnungen und dem Zitatelement q beschäftigt: CSS Validator colour warnings are not errors und Inline quotations: use q elements or not?.

Neuheiten im Web

Markup Maker ist ein neues Tool für Schreibfaule und XHTML-Einsteiger, mit dem man über eine Listen mit den für eine Website gewünschten IDs ein valides XHTML-Dokument erstellen kann, und zusätzlich legt es den Grundstock des dazugehörigen Stylesheets an.

Google hat wieder einmal einige Anstrengungen unternommen und bietet neue Dienste an: Mit der Google Code Search kann man nun im Quelltext von freier Software suchen. Über eine Schnittstelle kann man Suchergebnisse sogar in eigene Anwendungen einbinden. Allerdings bietet die Suche auch Gefahren, wie Jason Kottke bemerkt 1 So kann gezielt nach Usernamen und Passwörtern und anderen eigentlich versteckten Informationen gesucht werden.
Ebenfalls neu ist die erweiterte Suche der Google Accessible Search, die sich hauptsächlich an Menschen mit Behinderungen richtet. Google Groups und Google Reader 1 wurden einem kleinen Facelift unterzogen. Das Literacy Projekt 1 ist ein Projekt für Alphabetisierung, das sich vor allem an Lehrer und Alphabetisierungsverbände richtet und unter der Schirmherrschaft von UNESCO, LitCam und Google viele der bekannten Dienste von Google unter einem Dach anbietet.

Feedaggregatoren sind im Web nichts neues, überall werden die Feeds bekannter Seiten und Blogs zusammengestellt und so "auf einem Blick" angeboten. Einen ähnlichen Weg geht auch Original Signal, die allerdings nicht einfach nur die RSS-Feeds großer Webseiten abholen, sondern diese "Signale nach Themengebieten ordnen. So kann man sich die aktuellsten Beiträge zu Themen wie Web2.0, Technik und sogar Stellenangebote bekannter englischsprachiger Jobboards anzeigen lassen.
Links

Nach der lange anhaltenden Sommerpause sind in der letzten Woche viele weitere interessante Beiträge erschienen:


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