Open Air Technikwürze 145
Technikwürze im Freiluft-Format: David ist zwar heute nicht mit dabei, dafür hat es Marcel in die freie Natur verschlagen. Von hieraus berichtet er über Kommentardienste, Suchmaschinen und einiges mehr.
Transkript der Folge
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Marcel Technikwürze einhundertfünfundvierzig heute ganz experimentell von einer großen grünen Wiese und nur mit mir. Mein Name ist Marcel Böttcher. Hallo.
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Einspieler Herzlich willkommen zu Technikwürze, eurem Design und Webstandards Podcast. Von und mit David Maciejewski.
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Marcel Ja, David ist im Heimurlaub zwei Wochen lang. Die erste Woche davon wird er auch Urlaub von Technikwürze nehmen, mal komplett ausspannen. Hat er sich auch verdient, wie ich finde. Deswegen eine Sendung heute mal nur mit mir. Eigentlich wäre noch mit dabei gewesen Martin Labuschin. Wir haben vor zwei Tagen eine kleine Technikwürze aufgenommen mit, ja, fast identischem Inhalt.
Garrett Bend hat danach allerdings gesagt, dass er das irgendwie nicht toll fand, was wir da gemacht haben und hat die Datei geschreddert. Deswegen heute mal ganz experimentell von einer großen grünen Wiese. Ich lieg nämlich, vor dem Opernplatz oder auf dem Opernplatz, in Hannover. Das sind so zwei, dreihundert Meter vom harten Stadtkern Luftlinie entfernt. Deswegen ist es hier vielleicht auch hin und wieder mal ein wenig lauter.
Hier fährt mal ein Bus vorbei oder auch, eben hatte ich in der Testaufnahme eine Harley, die, ordentlich laut ist. Aber ich denke, das ist alles zu verschmerzen. Ich hab nämlich ein von einem edlen Spender ein Testgerät bekommen, das PMD 620 aus dem Hause Marantz. Das werde ich mal eine Woche lang testen und gegebenenfalls behalten, wenn es gefällt. Ja, und deswegen gibt es heute mal eine Folge, aus der Natur sozusagen.
Eine andere Geschichte noch, die vor ein, zwei Tagen ich auch schon mal in den Twitter geschmissen habe:, wir sind im Gespräch mit einem hier regional ansässigen Radiosender. Da werden wir gegebenenfalls ein kleines Schwestermagazin der Technikwürze produzieren. Es geht auch so um das Thema Internet, Medienkompetenz und so alles, was noch so dazugehört. Und, ja, da, da planen wir im Moment 'ne, ein Format, was einmal in der Woche live produziert wird.
Und das Gute für Technikwürze und dann auch App Stars wird sein, dass wir anschließend direkt im Studio sitzen bleiben können und mit professionellem Equipment die Technikwürze aufnehmen können. Und, ja, ich glaub, das wird, wird ein großer, großer Gewinn sein. Vielleicht auch, was so Telefonkonferenzen und so was angeht. Da hat man einfach ein paar mehr Möglichkeiten. Ja, wie gesagt, da sind wir jetzt vor Kurzem in die Gespräche eingestiegen und halten euch da natürlich auf dem Laufenden.
Ja, und somit kommen wir dann auch schon zu den aktuellen Themen dieser Woche.
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Einspieler Aktuelles.
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Marcel Eine Geschichte, die in letzter Zeit aufgekommen ist, hört auf den Namen Echo. Was ist Echo? Echo, mit Echo könnt ihr zum Beispiel die Kommentarfunktion, eures Blogs ersetzen. Erst mal sieht das Ganze auch so ähnlich aus wie eine normale Kommentarfunktion, hat aber so ein paar Besonderheiten. Zum einen hat Echo ein From- und To-Feld. Ihr gebt also nicht wie bei 'ner, bei einem normalen Kommentar einfach nur euren Namen ein. Könnt ihr natürlich auch.
Was ihr aber noch könnt, ist zum einen, den, den Absender mit ein paar Profilen zu verlinken. Also zum Beispiel mit eurem Facebook, Facebook-Profil, einem Google-Profil und da sind noch zwei, drei mehr. Ich hab hier auf dieser wunderbaren Wiese leider meinen UMTS-Stick nicht mit dabei und kann deswegen nur aus dem Kopf sprechen. In noch 'n Ticken spannender ist allerdings das To-Feld. Da tragt ihr dann nämlich zum Beispiel, euren Twitter-Account ein. Und da gibt's noch, noch zig mehr.
Fünf, sechs, sieben sind's insgesamt. Und, somit könnt ihr euren Kommentar dann automatisch an den entsprechenden Stellen posten in euer Facebook, in euer Twitter und so weiter. Für die Autoren, also sprich dann für euch, gibt's noch eine erweiterte Version. Das Ganze nennt sich Echo Live, kostet achtundneunzig Dollar im Jahr zurzeit.
Die Besonderheit an Echo Live ist, dass Echo dann fähig ist, Feedback, was nicht direkt auf eurer Seite abgegeben wurde, zu aggregieren und, in den Kommentaren mit darzustellen. Wenn also zum Beispiel jemand Technikwürze hören würde, und das twittert, würde das dann Echo Live in der Regel abgreifen und als, ja, Kommentar posten. Es sind also, ist also dieser Trackback-Gedanke noch mal 'ne ganze Ecke weitergedacht, hat allerdings auch ein paar, bringt so 'n paar Nachteile mit sich.
Hier fährt grad wieder 'n Bus vorbei. Es ist echt spannend. Man hat viel mehr zu gucken, wenn man hier draußen sitzt. Nachteile. Bringt auch ein paar Nachteile mit. TechCrunch, eine ja etwas größere Seite, hat Echo mal probeweise unter einen Artikel gesetzt und, da sieht man auch die Nachteile des Systems. Es wird nämlich, doch deutlich unübersichtlicher, wenn man eine, Seite hat, die, ja, 'n bisschen, bisschen mehr Feedback aus der, Webosphäre bekommt.
Zum einen ist es dann nämlich schon schwierig, die wirklich relevanten Kommentare, die ja doch schon deutlich interessanter sind als, Franz hat, getwittert, die daraus zu filtern sind, ist, das ist dann schon ein bisschen schwierig und auf Seiten mit so viel Traffic wie TechCrunch oder ähnlichem ist es daher ja meiner Meinung nach nicht zu empfehlen.
Wenn ihr allerdings einen kleineren Blog habt und noch nicht allzu viele kommentierende, dafür aber schon ein paar linkende Besucher habt, dann kann ich euch Echo auf jeden Fall empfehlen. Ist natürlich verlinkt. Was gibt's noch zu sagen? Genau, es gibt noch eine Pro und OEM Version. Dazu gibt es keine Preise. Da muss man den, Hersteller direkt für ansprechen. Da geht es dann unter anderem zum Beispiel um, White Label Lösungen, oder auch Support. Der Einbau ist sehr einfach. Ja, so viel zu Echo.
Zweites Thema: Die Suchmaschinen haben uns in letzter Woche, in der letzten Woche ein wenig beschäftigt. Die erste Geschichte, die ich empfehlen möchte, nennt sich Blind Search und, ja, der Titel ist da sehr treffend. Bei Blind Search habt ihr ein kleines Suchfeld und da könnt ihr dann beispielsweise mal euren Namen eingeben.
Was ihr dann zurückbekommt, ist ein, sind Suchergebnisse angeordnet in drei Spalten, die erst mal alle komplett gleich aussehen, allerdings, nicht gleich sind, denn es wird dargestellt das Ergebnis von Google, von, Yahoo und Bing. Und ihr seht nicht, was was ist. Das ist insofern ganz hilfreich, weil man wirklich auf objektiver Basis mal schauen kann, welche Suchmaschine denn nun die relevantesten Ergebnisse bringt.
Bei mir war es in der Regel der, Suchgigant Google, aber das mag vielleicht bei der einen oder anderen Suche dann noch mal ein bisschen anders sein. Ja, aber, finde ich, ist ein sehr, sehr hilfreiches Tool. Verliert natürlich so ein bisschen... Hey, Flieger hat man hier auch. Hatten wir doch letzte Woche auch vom Balkon aus. Also hier jetzt auch noch mal einen Flieger, wenn man den hört. Spannend. Es ist wirklich spannend hier. Blind Search wirklich zu empfehlen.
Die Objektivität ist da natürlich ein bisschen schwierig, wenn man, nach Dingen sucht, nach denen man sowieso häufig mal bei Google sucht, weil man die Ergebnisse in der Regel halt kennt. Also probiert es mal aus, vielleicht mit dem einen oder anderen Suchbegriff, den ihr nicht ganz so häufig. Jetzt hätte ich beinahe googeln gesagt, den ihr nicht ganz so häufig sucht. Bei Google bleiben wir auch. Google bastelt nämlich an eiern, an einer neuen Such-Engine.
Sprich das, was unter der Haube bei Google läuft, wird einmal runderneuert und, das kann man sich jetzt schon mal anschauen. Beziehungsweise das, was, die Ergebnisse davon kann man sich anschauen. Google hat das Ganze nämlich, als, als, unter www zwei Punkt Sandbox Punkt Google Punkt com schon mal veröffentlicht. Die neue Such-Engine, der neue Motor von Google, soll aktuelle Inhalte vor allem, schneller, indizieren. Das ist mir jetzt per se nicht unbedingt aufgefallen.
Die, Suchergebnisse unterscheiden sich aber schon. Und ja, da irgendwann der Zeitpunkt kommen wird, wo Google die alte, Engine durch die neue ersetzen wird, lohnt sich auf jeden Fall schon mal ein Blick, was denn so passiert mit den Dingen, wo man ganz gut gerankt sein möchte, ob man das in Zukunft auch noch sein sollte. Man kann, die Sandbox-Version auch schon multilingual testen, also sowohl die deutschen als auch englischen Ergebnisse sind, verfügbar.
Das hatte ich gerade bei, bei der Blind Search vergessen. Das sind immer nur die englischen, Suchergebnisse beziehungsweise auf Basis der, der englischen Suchmaschinenversion. Ja, dann noch eine Geschichte für, für Windows-User. Da konnte Martin ziemlich viel zu erzählen. Deswegen ist es noch mal ein wenig, bescheidener, dass GarageBand uns da einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.
Ich bin erst vor Kurzem drauf gestoßen, deswegen möchte ich das noch mal empfehlen, auch wenn das Ding schon ein wenig älter ist. Der Name ist recht kurz gehalten. I. Und I ist ein Texteditor, der Textmade, was unter Windows-Nutzern, unter Mac-Nutzern sicherlich ein, ein fester Begriff ist, bringt, I, quasi, Textmade als Klon unter Windows.
Der Vorteil ist, dass man alles Mögliche, was unter, unter Textmade funktioniert, also inklusive den ganzen Bundels et cetera, man auch unter Windows nutzen kann. Er soll sehr stabil laufen, ist ein bisschen günstiger als Textmade. Kostet, haha, jetzt muss ich das auch aus dem Kopf machen. Ich glaube vierunddreißig fünfundneunzig Dollar allerdings. Da ist ja, Textmade noch 'n bisschen, bisschen teurer. Es liegt irgendwo zwischen vierzig und fünfzig Euro meiner Meinung nach im Moment.
Ja, insofern, für all die, die vielleicht in Agenturen gezwungen sind, so wie ich das früher war, auf einer Windows-Kiste zu arbeiten, die sollten sich mal I anschauen. Ist natürlich auch verlinkt. Dann, und somit, ist der aktuelle Bereich auch schon fast durch, habe ich noch einen kleinen Tipp:, ein Blogartikel, fifteen Tools zur Website-Analyse. Den englischen Titel habe ich mir leider nicht aufgeschrieben, den hätte ich jetzt auch gern gebracht, aber ohne Internet grad schwierig.
Also fünfzehn, Tools werden da oder fünfzehn Dienste werden vorgestellt, die man, zur Analyse und Verbesserung seiner Website benutzen kann. Da sind einige Dinge dabei, die jeder kennen sollte. Ein paar Validatoren, zum Beispiel aus dem Hause W3C sind mit dabei. Aber ja, da sind auf jeden Fall noch einige Geschichten dabei, die, die, nicht unbedingt so super bekannt sind.
Da geht's zum Beispiel um, Validatoren zum Thema Accessibility, also Zugänglichkeit, aber auch zur, Überwachung eurer Websites, sprich, Dienste, die, die alle paar Minuten mal schauen, ob eure Website noch erreichbar ist und, wie, wie hoch da, die, die Ping-Zeiten sind und das, analysiert und euch gegebenenfalls zum Beispiel per SMS warnt. All sowas ist da verlinkt.
Kann ich empfehlen für all die, die noch nicht mit so vielen Tools arbeiten und, da noch nicht so weit, so weit sind, dass sie ja mit, mit fremden Diensten ihre eigenen Websites verbessern. Hat man hier mal eine schöne Auflistung. So, das war's aus der aktuellen Geschichte. Ich hab noch ein bisschen Feedback, zur, zur vorherigen Sendung. Zum einen hatten wir in der letzten Sendung, SUSE Studio.
Ihr mögt euch vielleicht erinnern, aus dem, Hause Novell, dem Hersteller von SUSE, einem, Onlinedienst, mit dem man sich, 'ne Linux-Distribution zusammenschrauben kann, ganz nach seinen Wünschen. Da wollte ich einfach noch mal sagen, dass das wirklich klasse ist. Ich hab nämlich jetzt nach acht Tagen vor ein paar Stunden meine, meinen Beta-Zugang bekommen. Die vierundzwanzig Stunden Wartezeit, die David da genossen hat, habe ich also nicht ganz genossen.
Scheinbar dauert's inzwischen wirklich ein bisschen länger, aber es ist wirklich ein superklasse Dienst. Allein schon, weil man mit wenigen Klicks sich ein, ein Linux zusammenschrauben kann, das das eigene Logo im, Boot Screen hat. Allein dafür lohnt es sich schon. Also schaut es euch noch mal an, solltet ihr es nicht getan haben. Jetzt wird's grad wieder etwas windig. Ich hoffe, man hört mich noch. Aber wir sind auch schon fast durch.
Zuallerletzt habe ich noch ein kleines Interview, auch zum Thema, was wir schon mal vor ein paar Wochen hatten, vor drei, vier Sendungen ungefähr, den, Sparzähler online von Yellowstrom. Da hatten wir ja drüber berichtet, dass der jetzt in Zukunft twittern und igoogeln kann. Und, ja, da waren wir, da waren wir im Kontakt mit Yellowstrom selbst und die haben uns ein Interview mit dem Geschäftsführer von Yellowstrom angeboten. Das haben wir natürlich sehr, sehr gerne, sehr, sehr gerne gemacht.
Ja, und das gibt's jetzt im Anschluss.
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Einspieler Interview.
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Marcel Ja, ich bin jetzt hier mit Herrn Martin Vesper im Telefoninterview, dem Geschäftsführer von Yellowstrom. Wir hatten ja vor ein paar Wochen schon mal das Thema Sparzähler online beziehungsweise die kommende Twitter- und iGoogle-Fähigkeit in der Sendung. Ja, und ich freue mich sehr, dass Herr Vesper sich bereit erklärt hat, uns hier noch mal ein kleines Interview zu geben und ein paar offene Fragen zu klären. Hallo Herr Vesper.
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Martin Vesper Ja, hallo Herr Böttcher.
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Marcel Herr Vesper, der Sparzähler online animiert ja eigentlich Ihre Kunden dazu, Ihre Dienstleistung Strom weniger, in Anspruch zu nehmen. Ist das nicht 'ne, ein Stück weit eine kontraproduktive Geschäftspolitik?
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Martin Vesper Nein, in Wirklichkeit nicht. Das hat, zwei Gründe. Einmal, das Thema Energie einsparen ist nun mal ein wesentliches Thema, dass man aus Klimaschutzgründen und Energieressourcengründen sowieso nicht vorbeikommt. Das Zweite: Wir sind ein Unternehmen im Wettbewerb, das wachsen möchte und, wir haben kein Problem damit, wenn wir zwanzig Prozent mehr Kunden haben, die allerdings zehn Prozent weniger Strom verbrauchen. Also von daher ist das nicht kontrakti--, kontraproduktiv für 'ne Geschäftspolitik.
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Marcel Sie haben das Thema Klimaschutz grad schon selbst angesprochen. Ist es denn möglich, den Sparzähler online auch in Verbindung mit einem, ja, mit einem Ökotarif zu nutzen?
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Martin Vesper Also, Sie können den Sparzähler unabhängig von einer Stromlieferung von Yellowstrom, bekommen. Also wenn Sie einen Ökostromanbieter haben, können Sie trotzdem von Yellowstrom den entsprechenden, Sparzähler online mit seinem Infoportal bekommen.
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Marcel Wie funktioniert das Ganze jetzt technisch? Muss ich mich selbst als Kunde darum kümmern, dass der Sparzähler online ins Netz geht oder, stellt der Sparzähler online selbst eine Internetverbindung her?
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Martin Vesper Also als Kunde müssen Sie einen, DSL oder kabelähnlichen Anschluss, also einen Breitbandanschluss haben. Das ist das, was der Kunde zur Verfügung stellt, was die meisten Kunden aber dann sowieso schon haben. Und der, der Zähler baut dann aber immer automatisch die Verbindung auf. Da muss man sich überhaupt nicht drum kümmern. Wenn das einmal installiert ist, läuft das, ohne, dass da irgendwelche Zusatzaktionen des Kunden notwendig sind.
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Marcel Kommen wir zu dem Thema, das in letzter Zeit sehr durch die Presse gegangen ist, nämlich die iGoogle und Twitter-Fähigkeit des Sparzähler online. Was kann ich mir denn darunter genau vorstellen? Also welche Information wird mir der Sparzähler da zukommen lassen, insbesondere über die Twitter-Schnittstelle?
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Martin Vesper Jetzt müssen wir zwischen diesen beiden Onlinediensten, nenne ich sie jetzt mal, iGoogle und Twitter unterscheiden. Unter iGoogle, das ist eine Entwicklung von Google selbst, wo Informationen über Verbräuche –, in unserem Fall wären das die Viertelstundenverbräuche – grafisch aufbereitet werden, wo gewisse Analysemöglichkeiten gegeben werden.
Dafür kann ein Kunde, wenn er das wünscht, dann sagen, er möchte, dass diese Daten auch, also diese Viertelstundenverbrauchswerte, auch an Google übermittelt werden, die die dann grafisch aufbereiten. Was da an Funktionalitäten, da ist, kommt, und zukünftig entwickelt wird, das ist in der Hand von Google. Wir bieten nur unserem Kunden die Möglichkeit, dass wir automatisch Daten an Google weiterleiten, sodass er dort die Tools nutzen kann. In, in der anderen Richtung, das Thema Twitter.
Da ist es tatsächlich so, dass wir Informationen, über Stromverbräuche im Haushalt zur Verfügung stellen. Wir befinden uns in einer Pilotphase beziehungsweise Prototypphase, wo es ganz bestimmte Informationen gibt über Verbräuche. Um das mal 'n bisschen, klarzumachen:, wenn Sie abends,, also ins Bett gehen oder wenn man ein Haus verlässt, dann ist es sehr wichtig, was das St-- Haus dann an Strom verbraucht, weil die meiste Energieeffizienz können Sie dann gewinnen, wenn Sie nicht zu Hause sind.
Also A, kein Komfortverlust und ein Haus ist heute per se erst mal sehr ineffizient, wenn es nicht genutzt wird, was das Thema Energie angeht. Das heißt also, in dem Moment, wenn dort, Verbräuche, zu hoch sind, würde sich das System über Twitter melden und einem diese Information, zur Verfügung stellen, sodass man dann in dem Fall reagieren kann.
Oder eben nachts, dass Sie noch mal kurz 'ne Nachricht bekommen, bevor Sie ins, Bett gehen, d-- wie hoch der Verbrauch momentan ist, die Leistung momentan ist, und dass man entsprechend diese Verbräuche dann reduzieren kann, indem man noch etwas ausschaltet, oder, andere Dinge feststellt im Haus, die das brauchen. Wenn man das vergleicht, heute ist ein Auto extrem strom-- energieeffizient, wenn es ausgeschaltet ist, im Vergleich zum Haus. Warum?
Ein Auto hat eine Batterie, die wäre morgens leer, wenn das nicht so wär. Ein Haus hat aber unendlichen Energienachschub. Deswegen ist es in der Richtung sehr energieineffizient. Und das ist zum Beispiel etwas, was mit, mit einem Twitter-
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Einspieler Natürlich machen kann. Das Gleiche ist, wenn Sie unterwegs sind, wenn Auffälligkeiten sind, wenn Sie einfach nur wissen wollen, wie sich das entwickelt hat. Und da man mit Twitter auch in beide Richtungen kommunizieren kann, kann man letztendlich auch Informationen über den aktuellen Verbrauch abfragen. Man muss dafür nicht extra eigene Oberflächen haben, sondern wenn eben einer Twitter auch mobil nutzt, wie zum Beispiel über ein iPhone oder andere Dinge, dann kann er das eben darüber machen.
Das muss man sich im Grundsatz darunter vorstellen, wenn dieser, Zähler auch über Twitter kommunizieren kann.
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Marcel Ab wann werden denn die Dienste für Ihre Endkunden dann letztendlich wirklich zur Verfügung stehen?
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Einspieler Also genaue Termine können wir nicht sagen. Google ab Herbst, Twitter, da, können wir noch keinen exakten Termin nennen.
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Marcel Okay, dann vielleicht als abschließende Frage noch:, wovon hängt denn das ab, ob ich den Sparzähler online generell nutzen kann? Hängt das davon ab, bei welchen Stadtwerken ich bin oder ist das Angebot inzwischen, ja, bundesweit verfügbar?
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Einspieler Also der Stromanbieter als solcher, spielt erst mal keine Rolle, weil Sie können auch über ein, jemand anders Strom bekommen. Also der ist bundesweit verfügbar. Wir müssen mit jedem einzelnen Netzbetreiber, Netzstellenbetreiber Rahmenverträge haben. Das, das haben wir auch. Also das gibt vielleicht wenige Ausnahmen, wo das noch mal ein Thema ist, aber grundsätzlich haben wir das, sodass das Produkt bundesver-verfügbar ist, bestellbar ist.
Und wenn dann noch, Formalien fehlen, dann kümmern wir uns unmittelbar darum.
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Marcel Okay, vielen Dank, Herr Vesper, für das Telefoninterview. Ich finde, das ist ein sehr spannendes Thema und ich denke, das werden wir auch in Zukunft noch ein bisschen weiter verfolgen. Vielen Dank.
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Einspieler Ja, gerne.
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Marcel Ja, so viel zum Thema Yellowstrom. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Yellowstrom und, ganz besonders an den Herrn Martin Vesper, dass er sich die Zeit genommen hat, der kleinen, kleinen Technikwürze noch mal ein Interview zu geben. Wir sind auch schon, das ist so, das ist so Intros, das Wir. Ich bin auch schon am Ende für diese Woche mit Technikwürze hundertfünfundvierzig. Ich hoffe, es hat gefallen.
Ich hoffe vor allem, dass, die Autos nicht sehr viel lauter sind als ich und man, so ein bisschen was hört. Was habe ich noch zum Schluss? Zum einen den Aufruf: Technikwürze hundertfünfzig, die grandios werdende Folge rückt immer, immer näher und wir suchen noch immer die kuriosesten, witzigsten, spannendsten, einfach die besten Stellen aus, Technikwürze.
Da haben wir in den letzten Wochen schon die ein oder andere E-Mail-Zuschrift erhalten mit dem einen oder anderen wirklich sehr wertvollen Tipp. Das reicht uns allerdings noch nicht. Also setzt euch noch mal hin, überlegt: Wo habt ihr herzlichst gelacht in den vergangenen, fünf Jahren? Und, vier Jahren sind es, glaube ich, vier Jahre. Und schmeißt das in eine E-Mail an echo@technikwürze.de. Was habe ich noch?
Genau, ein kleines privates Anliegen von mir, was ich heute, wo der David mich nicht stoppen kann, einfach mal ins Netz bringe. Ich bin auf der Suche nach einem, oder auch mehreren Unterstützern. Eigentlich suche ich hier wahrscheinlich an der falschen Stelle, denn ich suche jemanden, der auch so ein bisschen was von Print versteht. Es geht um einen kleinen, feinen Verein, der, da heißt Jambu Bukoba. Jambu ist, Swahili und heißt so viel wie Hallo und Bukoba ist eine Region in Tansania.
Der Verein, in dem ich, auch aktiv bin, engagiert sich dafür, in, in der Region Bukoba, über, über Sport so die wirklich wichtigen Themen, also AIDS, Gleichberechtigung, von Männern und Frauen und so weiter, voranzubringen. Der Initiator, arbeitet als, Leiter der Sponsoringabteilung der Hypo-Vereinsbank sehr eng mit dem FC Bayern zusammen und, kann daher viel Material zusammenbringen.
Und, ja, der Verein kümmert sich halt darum, dass, dass, das Material dann in die, Region nach Tansania geschafft wird und, da dann Schulen und, Sportvereine ausgestattet werden können, sodass man, ja, den, den, Kids in der Region – es geht vor allem Kids im Alter von fünf bis neunzehn Jahren – den Kids in der Region ein wenig Spaß schenken kann und darüber halt über dieses, Spielerische dann die wirklich wichtigen Themen in der Region angehen kann.
Ich bin auf der Suche nach jemandem, der, printfähig ist. Da bin ich nämlich so ein bisschen überfragt. Ich kümmere mich im Moment um den, Internetauftritt für die Organisation und würde mich tierisch, tierisch freuen, wenn sich wer bereit erklären würde, gegebenenfalls einen kleinen Flyer, ja, da wären so 'n paar, so 'n paar Kleinigkeiten gebraucht. Und, ja, das wäre super, wenn sich da wer melden würde.
Der Einfachheit halber schreibt doch einfach an echo@Technikwürze.de und, ich melde mich dann darauf hin. So, jetzt bin ich aber auch wirklich durch. Ich werde, glaube ich, hier noch so ein bisschen weiter sitzen bleiben, mir noch einen kleinen Kaffee holen. Hier ist es nämlich wirklich, wirklich schön und wir hören uns in einer Woche wieder. Dann auch mit David und gegebenenfalls schon ein paar mehr Infos, wann wir ins neue Studio ziehen, wenn wir ins neue Studio ziehen.
Vielen Dank fürs Zuhören und bis nächste Woche. Bye bye.
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Einspieler Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web.
Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf Technikwürze.de.
Aktuelles
- Technikwürze ist im Gespräch mit einem regionalem Radiosender
- Echo – Kommentare 2.0
- Suchmaschinen
- Blind Search – Suchergebnisse objektiv vergleichen
- Googles neue Engine 1 steht zum Test bereit!
- E TextEditor – The power of Textmate on Windows
- 15 Tools for Testing your Website 1
Nachtrag
- Suse Studio 1 - 8 Tage warten doch es lohnt sich
Interview
- Martin Vesper von Yello Strom im Interview
Outro
- Wir suchen die besten Stellen der vergangenen Sendungen: Mailt uns Tipps an echo ät technikwürze.de
- Jambo Bukoba sucht einen Printler
Erwähnungen 4
Kommentare 4
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Für einmal eine kurze Technikwürze. Ob David sonst der ausschlaggebende Part ist, wenn es darum geht, dem lieben Gottschalk konkurrenz zu machen?
Gerne hätte ich mir das Kommentar-System «Echo» angeschaut. Leider wird die Light-Version zurzeit nicht mehr angeboten. Lediglich die Live-Version für 24 Dollar ist zurzeit möglich.
Obwohl ich grundsätzlich gegen das Outsourcen von Kommentaren bin und bei jedem Blog mit Disqus ein grosses Fragezeichen setze – trägheit, werbung, benutzerfreundlichkeit – hätte ich trotzdem einen Blick darauf werfen wollen. Vielleicht wird zu einem späteren Zeitpunkt die Light-Version wieder aktiviert.
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Gottschalk in der Technikwürze, wäre auch mal was. Ich bin im Urlaub, komme aber bald wieder.
Kommentare würde ich persönlich auch nicht outsourcen. Denn ist der Dienst mal weg, was ja relativ häufig passiert, dann geht gar nichts mehr. Ich bin vielmehr dafür, die internen Kommentarfunktionen zu erweitern.
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Bei der $24 Light-Version ist jedoch ein 30-tägiger Testzeitraum bzw. eine Geld-zurück-Garantie enthalten. Testen ist also, wenn auch mit erhöhtem Aufwand, noch möglich.
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Ich muss sagen, dass ich diese Folge mal recht erfrischend fand. Schon allein deshalb, weil Marcel immer mal wieder über die Umgebung berichtete und ich gestern beim Hören selbst in Hannover war, was dem Ganzen eine besondere Note gab. So mit 4 Wochen Zeitversatz am Ort der Produktion langzulaufen.
Ich würde ebenfalls die Kommentare nicht outsourcen wollen, man einfach weniger Kontrolle über die Kommentare und ihre Beständigkeit.