News, Usability und XHTML Technikwürze 25
Die heutige Sendung steckt voller geballter Informationen von Webentwickler-Profis. Technikwürze bietet die Kompetenz vieler deutschsprachiger Profis, die jeder auf seinem Gebietet über die nötige Erfahrung verfügen. Nadja Müller stellt euch die neuesten News aus der Szene zusammen, Christian Strang bringt seinen dritten Teil seiner Usability-Tipps und Eric Eggert erklärt die Unterschiede zwischen HTML und XHTML. Dass wir Webentwickler auch fern von Webstandards agieren können, zeigt der Beitrag von David Maciejewski über die Möglichkeiten der digitalen Aufnahmen und der Transkription.
Transkript der Folge
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David Technikwürze Nummer fünfundzwanzig vom zwölften Mai 2006. Mein Name ist David Macievski. Die heutige Sendung steckt voller geballter Informationen von Webentwickler-Profis. Technikwürze bietet die Kompetenz vieler deutschsprachiger Profis, die jeder auf sein Gebiet über die nötigen Erfahrungen verfügen. Nadja Müller stellt heute die neuesten News aus der Szene zusammen.
Christian Strang bringt seinen dritten Teil seiner Usability-Tipps und Eric Eggert erklärt die Unterschiede zwischen HTML und XHTML. Dass wir Entwickler auch fern von Webstandards agieren können, zeigt mein Beitrag über die Möglichkeiten der digitalen Aufnahmen und der Transkription.
News.
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Nadja Neuer Bewertungskatalog für die Biene 2006. Die Bewertungskriterien für die Biene 2006 wurden von der Stiftung Digitale Chancen und der Aktion Mensch veröffentlicht. Der überarbeitete Kriterienkatalog gehört damit zur Neuausrichtung des Internetpreises. Neben der Ausschreibung nach funktionalen Kategorien und der Bewertung nach Komplexitätsstufen orientiert sich die Biene 2006 mit dem neuen Kriterienkatalog stärker an der Nutzerperspektive.
Mehr Informationen erhaltet ihr im Podcast der Aktion einfach für alle vom achten Juni. CSS World Awards, erster internationaler CSS-Preis. CSS Mania hat den ersten CSS-Preis ins Leben gerufen. Alle zwischen Mai 2005 und Mai 2006 eingereichten Webseiten nehmen an der Bewertung teil. Innerhalb zehn verschiedener Kategorien werden die Webseiten nach ihrem Einsatz von CSS bewertet. Die Gewinner jeder Kategorie werden Anfang Juli von der Jury verkündet.
Zur Jury gehören Größen wie Andy Budd, Molly Holzschlag und Cameron Moll. Der Zusammenschluss aus Experten der Webentwicklung und einer CSS-Galerie verfolgt das Ziel, auch Unternehmen stärker auf die Verwendung von Webstandards aufmerksam zu machen. Informationen erhaltet ihr unter awards.cssmania.com. Zugang zu Webstandards. Mit einer mehrteiligen Artikelserie möchte Björn Seibert Hilfestellung für Unternehmer bieten, die auf Webstandards umsteigen möchten.
Die Serie, so Björn Seibert in seinem Blog, soll aufzeigen, wie der Kurswechsel im Unternehmen gelingen kann. Gewinner am Ende dieses oft auch holprigen Weges sind die Unternehmen-Websites, deren Besucher und schließlich das Unternehmen. Im ersten Teil wird die Bedeutung von Webstandards beleuchtet und im Bezug zur Überzeugungsarbeit im Unternehmen betrachtet. Links auf weiterführende Artikel geben einen guten Ansatzpunkt für die Diskussion.
Teil zwei der Serie wird sich mit der praktischen Umsetzung und Qualitätssicherung innerhalb des Unternehmens beschäftigen. Den Artikel findet ihr unter bs-markup.de. Podcast für Webentwickler. Da wir hier nicht um Einschaltquoten, sondern eher um Aufklärung kämpfen, möchte ich auf eine kleine Liste im Pixel-Graphics-Blog aufmerksam machen.
Manuela Hoffmann stellt deutschsprachige Podcast rund um Webentwicklung vor und bietet weitere Informationen für Interessierte, die selbst einen Podcast starten wollen. Podcasting für Webentwickler, kleine Linkschleuder findet ihr unter pixelgraphics.de. Eine umfangreichere Liste erhaltet ihr im Dope-Fresh-Tide-Blog unter blog.dopefresh Tide.de.
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David Die Hörer kommen zu Wort. Falls ihr diesen Technikwürze-Podcast bisher nur im Feed abonniert habt, geht doch mal bitte auf www.technikwürze.de. Dort haben wir für euch eine ganz neue Webseite online gestellt, die nicht mehr im Gewand von max.de erscheint, sondern im eigenständigen Pfefferkorn-Design. Dort habt ihr auch die Möglichkeit, uns direkt Kommentare zu hinterlassen und teilweise den Text dieser Sendung noch mal nachzulesen. Besucht uns auf www.technikwürze.de. Tipps.
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Christian Hallo und herzlich willkommen zum dritten Teil meiner Usability-Tipps. Mein Name ist Christian Strang und ich werde heute einerseits auf die Struktur von Webseiten eingehen, andererseits aber auch auf die Struktur von Text. Die Struktur einer Webseite ist nicht einfach nur dafür da, dem Inhalt einen Rahmen zu geben, sondern dem User die Website einprägsam zu machen, sodass er sie beim nächsten Besuch direkt wiedererkennt.
Gerade dieser Punkt kollidiert mit einem wichtigen Usability-Kriterium, und zwar der Tatsache, dass man die Struktur der Website nicht neu erfinden sollte. Das heißt, nutzen Sie bekannte Strukturen, die der User schon von anderen Webseiten her kennt und mit denen er umgehen kann. Behalten Sie auf allen Unterseiten Ihre Struktur bei und spielen Sie auch nicht großartig mit den Farben herum.
Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass der User glaubt, auf einer neuen Website gelandet zu sein, obwohl er sich nur auf einer Ihrer Unterseiten befindet. Nun gehe ich auf die wichtigsten Punkte zur Struktur von Text ein. Setzen Sie Ihre wichtigsten Informationen zuerst. Nicht jeder hat die Zeit, das gesamte Angebot der Website zu durchstöbern. Von früher kennen Sie es vielleicht, dass man sein stärkstes Argument zuletzt nennt.
Dies ist im Web allerdings fatal, da bis zu diesem Zeitpunkt der Großteil der Leser abgesprungen ist. Um große Textmassen aufzulockern, empfiehlt sich der Einsatz von Zwischenüberschriften. Dadurch hat das Auge immer einen Bezugspunkt und eine Stelle, an der es mit dem Lesen wieder neu beginnen kann. Ebenfalls wichtig bei großen Textmassen ist die Aufsplittung in mehrere Seiten, dem sogenannten Paging. Ganz verzichten sollte man auf vertikales Scrollen.
Als Letztes will ich Ihnen den Punkt der Listen näherbringen. Mit Listen können Sie Ihre Informationen sehr anschaulich und übersichtlich darstellen. Sie werden sehr gerne gelesen und vor allem weitergegeben beziehungsweise verlinkt. Wenn es also möglich ist, sollten Sie Ihre Artikel noch mal in Listenform zusammenfassen und diese dann an den Anfang Ihres Artikels setzen.
Der Besucher kann dann schon mal die wichtigsten Informationen des Artikels erfassen und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass er den gesamten Artikel liest.
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David Empfehlungen. Die Möglichkeiten der digitalen Aufnahmen und des Transkribierens. Podcaster, Journalisten, Moderatoren, Wissenschaftler und auch Blogger gelangen in die Situation, dass sie geführte Gespräche, beispielsweise Interviews oder Mitschnitte eines Teammeetings, schriftlich wiedergeben wollen oder auditiv weiterverwenden wollen. Neben der bekannten analogen Aufnahme von Gesprächen gibt es natürlich auch digitale Möglichkeiten der Aufnahme oder der Transkription.
In der Linguistik versteht man unter Transkription die Verschriftung von Gesprächen nach bestimmten Regeln zum Zwecke der wissenschaftlichen Analyse. Bei dieser werden im Gegensatz zur einfachen Niederschrift eines Gespräches Phänomene der Mündlichkeit wie in etwa Verschweifungen, Auslassungen und Lautstärke in einer systematischen Art berücksichtigt. Die wissenschaftliche Transkription ist ein aufwendiger Prozess, der heute vornehmlich am Computer stattfindet.
Spezialisierte Software vereinfacht die häufigen Korrekturvorgänge, das Navigieren in der Aufnahme und das Einhalten formaler Transkriptionsregeln. Die computergestützte Transkription bietet ganz neue Möglichkeiten und Herausforderungen mit sich, die in den betroffenen Wissenschaften bisher nur ansatzweise ermessen wurden.
Eine umfangreiche Übersicht über die Möglichkeiten der digitalen Aufnahme und des Transkribierens bringen uns die beiden Diplompädagogen Thorsten Dresing und Thorsten Pehl aus Marburg mit ihrem Informationsportal audiotranskription Punkt de. Die beiden klären auf, welche Hard- und auch Software man für genau welchen Einsatzzweck verwenden sollte. So werden aber die digitalen Aufnahmemöglichkeiten nicht gleich favorisiert, weil sie komfortabel und auch up to date wären.
Dresing und Pehl plädieren auch für eine friedliche Koexistenz etablierter und neuer Techniken auf ihrer Webseite. "Wenn Sie bereits über ein analoges oder Mini-Disk-Aufnahmegerät und ein Transkriptionsgerät mit Fußschalter verfügen", so steht der Text auf der Webseite, "besteht keine Notwendigkeit, digitales Equipment anzuschaffen. Das nachträgliche Digitalisieren Ihrer analogen Aufnahmen empfehlen wir allerdings nicht. Dieses lohnt sich wegen des Aufwandes nicht.
Bei zehn einstündigen Interviews müssten Sie nämlich mit etwa elf Stunden für die Übertragung auf den PC rechnen." Getestete Empfehlungen findet der Interessierte auf der Webseite audiotranskription Punkt de. Dort findet man auch Tipps und Tricks, Vorstellungen von Hard- und Software und Lektüre. Die Seite bietet ebenso die Möglichkeit, die kostenpflichtigen Lösungen im Onlineshop zu erwerben als auch Aufnahmepakete im Set. Links zu kostenlosen Lösungen findet man dort aber ebenfalls.
WWW Punkt audiotranskription Punkt de. Den Link noch mal in den Show Notes von Technikwürze. XHTML und CSS.
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Eric Hallo, mein Name ist Eric Eggert und ich bin der Verfasser des Casted Webstandards-Podcasts. In dieser Ausgabe geht es um die Unterschiede zwischen HTML und XHTML anhand eines praktischen Beispiels. Neben den bekannten Unterschieden wie Kleinschreibung der Tags, Attributwerte in Anführungszeichen und Wohlgeformtheit gibt es auch Differenzen, die sich nicht so einfach ausmachen lassen. Am Beispiel einer verschachtelten Tabelle lässt sich solch, solch ein Fall ganz gut aufzeigen.
Die Tabelle hat zwei Zeilen und zwei Spalten. Das heißt also, dass wir innerhalb des Tabellenelementes zwei TR-Elemente haben, die ihrerseits je zwei TD-Elemente enthalten. Eine dieser Zellen enthält eine weitere Tabelle, deren Gestalt für uns nicht erheblich ist. Wenn wir nun die äußere Tabelle per CSS ansprechen wollen, bietet sich eine Konstruktion per Child Selector, also dem Größer-Symbol an. Body, größer Table, größer TR, größer TD.
Geschweifte Klammer auf, Background Color, beispielsweise ein Grau, Raute EEE. Wenden wir diese CSS-Angabe nun auf ein HTML-Dokument an, bemerkt man, dass nichts passiert. Die Angabe findet lediglich dann Anwendung, wenn man eine XHTML-Datei auch als XHTML parst. Dazu muss das Dokument mit dem Content-Type Application XML vom Webserver gesendet werden. Ein Vorgehen, welches der Internet Explorer allerdings nicht versteht. Weshalb wird die Angabe in XHTML interpretiert und in HTML nicht?
Die Ursache ist eine Besonderheit der HTML-Spezifikation, nach der bei manchen Elementen sowohl Anfangs- als auch Endtags im Quelltext weggelassen werden können. Eines dieser Elemente ist das Tbody-Element. Die Spezifikation fordert mindestens ein Tbody-Element im Table-Element. Dessen Anfangs- und Endtags dürfen allerdings weggelassen werden. Das bedeutet, dass nach der Verarbeitung durch den Parser ein Tbody-Element existiert, das dann durch die CSS-Anweisung nicht angesprochen wird.
Schließlich spricht der Child Selector nur direkte Kind-Elemente an. Eine Anweisung wie Body, größer Table, größer Tbody, größer TR, größer TD greift also. Die Frage ist nun: Warum verhält sich korrekt geparstes XHTML denn anders? Ist doch XHTML eins eine einfache Transformation von HTML vier nach XML. Nun, bei der Transformation wurden die Sonderfälle zum Weglassen von Tags in Regelfälle umgewandelt. Meist bedeutet das, dass beide Tags vorgeschrieben werden. Nicht so beim Tbody-Element.
Innerhalb der Tabelle wurden auch direkt TR-Elemente erlaubt, um nicht ein zweites Schachtelelement bei einfachen Tabellen zu erzwingen. Dies ist auch der Grund, weshalb unsere Ausgangsanweisung in XHTML funktioniert. Dort wird der Quelltext nämlich nicht angetastet. Solchen Quelltextmanipulationen kann man mit dem Firefox-Plugin View Formatted Content auf die Spur kommen. Hörer, die tiefer in die Materie eintauchen möchten, sind herzlich unter casted Punkt yatil Punkt de willkommen.
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David Der Abspann. Dieses Mal gibt es keine Musik, aber bestimmt beim nächsten Mal wieder. Ich sage danke fürs Zuhören und freue mich auf nächste Woche Montag, denn dort gibt's die neue Technikwürze-Sendung Nummer sechsundzwanzig. Ich freue mich und sage bis dahin Eure Kommentare bitte an echo at Technikwürze Punkt de oder direkt im Kommentarbereich auf Technikwürze de.
Neuer Bewertungskatalog für die BIENE 2006
Die Bewertungskriterien für die BIENE 2006 wurden von der Stiftung Digitale Chancen und der Aktion Mensch veröffentlicht. Der überarbeitete Kriterienkatalog gehört damit zur Neuausrichtung des Internetpreises: Neben der Ausschreibung nach funktionalen Kategorien und der Bewertung nach Komplexitätsstufen orientiert sich die BIENE 2006 mit dem neuen Kritereinkatalog stärker an der Nutzerperspektive.
Mehr Informationen erhaltet ihr im Podcast der Aktion Einfach für Alle vom 8. Juni: accessCast – Die Sendung mit der BIENE 1
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CSS World Awards – erster internationaler CSS-Preis
CSS Mania hat den ersten CSS-Preis ins Leben gerufen. Alle zwischen Mai 2005 und Mai 2006 eingereichten Webseiten nehmen an der Bewertung teil. Innerhalb 10 verschiedener Kategorien werden die Webseiten nach ihren Einsatz von CSS bewertet. Die Gewinner jeder Kategorie werden Anfang Juni von der Jury verkündet. Die Jury setzt sich aus Andy Budd 1
Molly E. Holzschlag 1
, Cameron Moll 1
Roger Johansson und Sergio I. Villarreal Pou 1
zusammen. Dieser Zusammenschluss aus Experten der Webentwicklung und einer CSS-Galerie verfolgt das Ziel, auch Unternehmen stärker auf die Verwendung vom Webstandards aufmerksam zu machen. Link: http://awards.cssmania.com/ 1
Zugang zu Webstandards
Mit einer mehrteiligen Artikelserie möchte Björn Seibert Hilfestellung für Unternehmer bieten, die auf Webstandards umsteigen möchten. Die Serie, so Björn Seibert in seinem Blog, "soll aufzeigen, wie der Kurswechsel im Unternehmen gelingen kann. Gewinner am Ende dieses, oft auch holprigen, Wegs sind die Unternehmenswebsites, deren Besucher und schließlich das Unternehmen.
Im ersten Teil wird die Bedeutung von Webstandards beleuchtet und im Bezug zur Überzeugungsarbeit im Unternehmen betrachtet. Links auf weiterführende Artikel geben einen guten Ansatzpunkt fü die Diskussion. Teil 2 der Serie wird sich mit der praktischen Umsetzung und Qualitätssicherung innerhalb des Unternehmens beschäftigen. Link zur Webseite 1
Podcasts für Webentwickler
Da wir hier nicht um Einschaltquoten sondern eher um Aufklärung kämpfen, möchte ich auf eine kleine Liste im pixelgraphix-Blog aufmerksam machen. Manuela Hoffmann stellt deutschsprachige Podcasts rund um Webentwicklung vor und bietet weitere Informationen für Interessierte, die selbst einen Podcast starten wollen: Podcasting für Webentwickler: Kleine Linkschleuder 1 . Eine umfangreichere Liste erhaltet ihr im dopefreshtightblog: WebDev Podcasts 1
Möglichkeiten der digitalen Aufnahmen und des Transkribierens
Podcaster, Journalisten, Moderatoren, Wissenschaftler und auch Blogger gelangen in die Situation, dass sie geführte Gespräche, beispielsweise Interviews oder Mitschnitte eines Teammeetings, schriftlich wiedergeben wollen, oder auditiv weiterverwenden wollen. Neben der bekannten analogen Aufnahme von Gesprächen gibt es natürlich auch digitale Möglichkeiten der Aufnahme oder der Transkription.
In der Linguistik versteht man unter Transkription die Verschriftung von Gesprächen nach bestimmten Regeln zum Zwecke der wissenschaftlichen Analyse. Bei dieser werden im Gegensatz zu einfachen Niederschrift eines Gespräches Phänomene der Mündlichkeit, wie in etwa Verschleifungen, Auslassungen und Lautstärke in einer systematischen Art berücksichtigt.
Die wissenschaftliche Transkription ist ein aufwändiger Prozess, der heute vornehmlich am Computer stattfindet. Spezialisierte Software vereinfacht die häufigen Korrekturvorgänge, das Navigieren in der Aufnahme und das Einhalten formaler Transkriptionsregeln. Die computergestützte Transkription bringt ganz neu Möglichkeiten und Herausforderungen mit sich, die in den betroffenen Wissenschaften bisher nur ansatzweise ermessen wurden.
Eine umfangreiche Übersicht über die Möglichkeiten der digitalen Aufnahme und des Transkribierens bringen uns die beiden Diplom Pädagogen Thorsten Dresing und Thorsten Pehl aus Marburg mit Ihrem Informationsportal audiotranskription.de.
Die beiden klären auf, welche Hard- und auch Software man für genau welchen Einsatzzweck verwenden sollte. So werden aber die digitalen Aufnahmemöglichkeiten nicht gleich favorisiert, weil sie komfortabel und auch up-to-date wären. Dresing und Pehl plädieren aber für eine friedliche Köxistenz etablierter und neuer Techniken auf Ihrer Webseite: „Wenn Sie bereits über ein analoges oder MiniDisc-Aufnahmegerät und ein Transkriptionsgerät mit Fußschalter verfügen, besteht keine Notwendigkeit, digitales Equipment anzuschaffen. Das nachträgliche Digitalisieren Ihrer analogen Aufnahmen empfehlen wir allerdings nicht. Dieses lohnt sich wegen des Aufwandes nicht. Bei zehn einstündigen Interviews müssen Sie nämlich mit etwa 11 Stunden für die Übertragung auf den PC rechnen.“.
Getestete Empfehlungen findet der interessierte auf der Webseite audiotranskription.de. Dort findet man auch Tipps & Tricks, Vorstellungen von Hard- und Software und Lektüre. Die Seite bietet ebenso die Möglichkeit, die kostenpflichtigen Lösungen im Onlineshop zu erwerben, als auch Aufnahmepakete im Set. Links zu kostenlosen Lösungen findet man dort aber ebenfalls.
Erwähnungen 1
Kommentare 16
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mal wieder eine super Sendung, macht weiter so ;)
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Den Text zu meinem Beitrag findet man übrigens hier: http://casted.yatil.de/index.php?id=4
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Wiedermal eine gute Sendung. Besonders den XHTML und HTML Vergleich fand ich sehr ansprechend, da auch für Anfänger gut verständlich.
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Dave, wir haben jetzt Juni. Nicht mehr Mai, der ist vorbei. ;)
Finde es toll, dass neuerdings so viele verschiedene Autoren zu Wort kommen, das macht den Blog vielseitiger.
Noch ein Link zum Thema "zugängliche Texte schreiben":
Der Text ist englisch und zudem zugegebenermassen recht kompliziert, Lesen lohnt sich aber auf jeden Fall. (Quintessenz: Meist sind wissenschaftliche Texte nicht wegen der vielen Fremdworte so kompliziert, sondern wegen der umständlichen Ausdrucksweise der Autoren. Das gilt aber oft auch für "normale" Texte.)
PS: Im Text des letzten Links fehlt ein "p". ;)
PPS: Ich weiss, dass sich technikwuerze.de noch in der Entwicklung befindet, aber darf man davon ausgehen, dass es bald mal eine Vorschaufunktion fürs Kommentieren geben wird? Das ist ein Luxus, auf den ich schon fast nicht mehr verzichten möchte/kann.
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Danke für die Anmerkungen. Ich werde mal sehen, ob ich ein geeignetes Plugin finde für Wordpress. Die Live-Vorschau mag ich überhaupt nicht. Wer kennt denn gute Vorschau-Plugins?
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Hallo, endlich hab ich alle Technikwürze Postcasts aufgeholt und ich muss sagen mal wieder ein sehr interessanter Podcast.
Schade dass man den letzten Beitrag von Erik sehr schlecht verstehen kann. Ich habe den Beitrag übersprungen und ihn gelesen.Ich kann den nächsten Montag kaum abwarten. Weiter so.
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Hast du den Podcast über Lautsprecher oder Kopfhörer gehört? War die Musik schuld?
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"guten Ansatzpunkt fü die Diskussion."
Da fehlt ein r -
was is die zielgruppe des podcasts?
wenn es auch entwickler sind dann würde ich gerne anmerken das man seine audienz nicht wie kleinkinder behandeln sollte. redet bitte natürlicher und nicht so gestellt und extra verständlich.
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Vielen Dank für dein Anmerkung.
Ich lege Wert darauf, dass unsere Beiträge gut verständlich sind. Ich denke auch nicht, dass die ARD in den Tagesthemen alle Zuschauer als Kinder behandelt, nur weil sie ihre Moderationen klar und verständlich vortragen. -
Also ich fand die Usability Reihe sehr hilfreich und interessant. Sowas könnte man noch fortführen.
Was haltet ihr davon, diese in Schriftlicher form zu veröffentlichen? Vielleicht als Essay auf macx.de.
Grüße aus dem Saarland
Philip -
Hallo!
ich möchte tim zustimmen:
Bitte redet etwas langsamer. Da ich den Podcat - wie das beim "Radio" eben so ist - nebenbei höre, ist es manchmal schwierig, bestimmte Dinge mitzuschneiden.Dank und weiter so!
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In den neuen Folgen reden wir schon langsamer, höre doch da mal rein.
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Oops, bist du schnell!
Das ist ja ein Service!
Da ich den Podcast erst vor kurzem gefunden hatte, bin ich noch im Rückstand. Denn der Cast ist so cool, dass sich auch die alten Folgen lohnen ;-)
Was ist mit der Idee von Philip, die Usability-Tipps auch zum Nachlesen zur Verfügung zu stellen?
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Du findest die Tipps hier
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Thanks for sharing