Technikwürze

Wer suchet, der findet!

Reguläre Folge, Download (MP3, 41 MB)

Transkript der Folge

  1. David

    Herzlich willkommen zur Technikwürze Nummer sechsundsiebzig: Von der Idee zum Storyboard, so unser Titel heute. Mein Name ist David Maciejewski und von mir gibt es heute News von Sascha Posner, die Buchrezension Von der Idee zum Storyboard. Im Hintergrund hört ihr Musik von Andreas Plasko. Der hat uns nämlich Musik, selbst komponierte Musik geschickt und die wollen wir nicht nur heute spielen, sondern auch ein bisschen in den nächsten Sendungen. Mehr dazu aber später.

    Jetzt gibt's erst mal die Buchrezension von Sascha Posner Von der Idee zum Storyboard. Wir hören uns im Anschluss wieder mit den News.

  2. Sascha

    Ja, von mir auch heute mal eine Buchkritik rund ums, Webdesign, genauer abgegrenzt zum Thema Website-Konzeption. Und hier geht's heute um das gleichnamige Buch. Voller Titel Website-Konzeption: Von der Idee zum Storyboard. Dieses Buch ist im Galileo Press Verlag in der Edition Page erschienen. Eine Reihe, die zumindest mir vorher nicht so direkt aufgefallen ist, die aber schon durch die Kooperation mit der Zeitschrift Page einem gewissen Qualitätsanspruch verpflichtet sein sollte.

    Mir war der Verlag bis jetzt, hauptsächlich untergekommen durch Bücher zu Programmiersprachen, SAP, Programmbedienung, so was wie Photoshop. Aber er hat, nicht nur in dieser Buchreihe, wie ich jetzt festgestellt hab, auch einige Bücher im Angebot, die für Webdesigner jetzt mal jenseits von PHP und CSS und HTML, von Interesse sein dürften. Website-Konzeption liegt mir hier als Hardcover-Version vor, die für neunundvierzig Euro neunzig über den Ladentisch geht.

    Das ist meiner Meinung nach, wenn ich jetzt so die Qualität des Buches betrachte, nicht zu viel, zugegebenerweise aber auch nicht das Superschnäppchen. Ist halt 'n Hardcover. Das, ganze Buch umfasst zweihundertsiebenundachtzig Seiten plus Anhang und ist von zwei Autorinnen, namentlich Maria Grotenhoff und Anna Stylianakis, wenn man das so ausspricht, verfasst worden.

    Die beiden, arbeiten noch beziehungsweise Anna hat in, bei der Pixelpark AG in Berlin gearbeitet, eine große deutsche Kreativagentur, die dem einen oder anderen vom Namen her sicherlich ein Begriff ist. Man darf also, bevor man sich in das Buch vertieft, durchaus davon ausgehen, dass einem in diesem Werk fundierter Background rund um das Agenturleben und einige Insights in Agenturabläufe geboten werden, denn die beiden, Damen haben schließlich langjährige Praxiserfahrung.

    Das Buch empfängt den Leser dann auch mit dem Anspruch, und das ist jetzt ein Zitat aus dem Klappentext: „Alle Aspekte der inhaltlichen Konzeptentwicklung für professionelle Websites zu beschreiben." Ein Selbstverständnis, das sehr weit reicht und, meiner Meinung nach auch eine enorme Komplexität umfasst.

    Und ich muss zugeben, dass ich nicht nur deswegen, der Lektüre mit gemischten Gefühlen entgegengesehen habe, denn, der Stoff verspricht einfach aus seiner Natur heraus, nicht eine so locker leichte Lektüre wie, zum Beispiel Don't Make Me Think von Steve Krug, der das Ganze ja noch mit, Comics aufgepeppt hat und so.

    Außerdem kommt dazu noch mein persönliches Vorurteil gegenüber, studierten deutschen Autoren, die, grade auch dann, wenn sie jetzt noch, ausgiebige Agenturerfahrung haben, finde ich, dafür sehr berühmt sind, fachsprachlich ein sehr hohes Niveau zu fahren und sich lieber ein bisschen kompliziert auszudrücken, als einfache Wörter zu nutzen. Das, ist jetzt einfach so meine persönliche Erfahrung und ich weiß auch, wie man an der Uni, daran herangeführt wird, gerade so zu schreiben.

    Ganz anders dieses Buch. Da bin ich sehr positiv überrascht worden, obwohl ich auf den ersten Seiten schon immer so dachte: „Wow, das ist richtig viel Text hier.", aber ich find, das ist ein relativ erfrischendes Exemplar, das alle meine Vorurteile in diese Richtung widerlegt.

    Die beiden Autorinnen geben sich wirklich jede Mühe, eine einfache Sprache zu verwenden und komplexe Fachtermini, wegzulassen oder im Zweifel lieber zu erklären, als den Leser da jetzt dumm sterben zu lachen, das nicht zuletzt deshalb, die Forderung glaubwürdig macht, die sie selber bringen, nämlich dass man als Agentur auch dem Kunden gegenüber so arbeiten sollte. Und, dazu kommt dann noch, dass das Buch eine wirklich exzellente Struktur aufweist.

    Man findet sich auf Anhieb zurecht und, kann dank der farbigen Gliederung auch leicht zu durchschauenden Überschriften immer auch später noch mal zurückschlagen oder das Buch auch als Nachschlagewerk benutzen. Das gefällt mir wirklich sehr gut. Im Prinzip durchläuft man als Leser, chronologisch die einzelnen Projektphasen, die man, bei der Konzeption und Umsetzung einer Website oder eines Webprojekts im Allgemeinen durchlaufen, kann oder sollte.

    Und das liefert dann auch gleichzeitig die Oberkapitel. Im Einzelnen sind das, die Definitionsphase am Anfang, in dem, in der die allgemeine Strategie entwickelt wird. Dann kommt die Kreationsphase. Da geht's dann um die Ideenentwicklung und die sogenannte Main Idea. Dann käme als dritte Phase die Umsetzung mit einer Erstellung von, Grobkonzepten. Ich sag das mal, weil's ja auch noch Korrekturen geben kann.

    Dann daraus wird dann hinterher das Feinkonzept oder die Feinkonzepte entwickelt, in der Entwicklungsphase. Und ganz am Ende zum Abschluss dann die, Produktionsphase mit Tests und, der Begleitung der Produktion. Eine super Idee, wie ich finde, ist, dass jedem Kapitel ein paar Seiten angehängt werden, in dem, die Inhalte der vorgestellten Abschnitte an einem Praxisbeispiel exemplarisch vollzogen werden. Und damit meine ich jetzt nicht immer irgendeins.

    Also dieses Buch strotzt vor Praxisbeispielen. Das finde ich insgesamt auch gut, aber in dem Fall zieht sich halt ein, Kon-- ein, ein, nicht ein Konzept, ein Projekt, durch das ganze Buch, das dann immer am Ende eines Kapitels weiterentwickelt wird.

    Und zwar handelt es sich dabei um die We-Webplattform stylepark dot com, die, zumindest eine oder sogar beide der Autorinnen begleitet haben und die dann im März 2001 gelauncht wurde, leider aber heute, nicht mehr das gleiche Konzept und auch nicht mehr das gleiche Design hat, wenn man sich das online anguckt.

    Wie gesagt, sonst auch sehr viele Praxisbeispiele und ganz am Ende gibt's noch mal ein Kapitel, das, vor Praxisbeispielen nur so strotzt, wo ich finde, dass man sich auch noch mal die eine oder andere gute Anregung vielleicht für das eigene nächste Konzept rausholen kann.

    'Ne weitere Hilfe sind Warnungen, Tipps und Tricks, Hinweise, Step-by-step-Anleitungen, die als Ergänzung am Rand der Seite zu finden sind und die mit farbigen Icons markiert, werden, um zu erkennen, was ist es denn jetzt gerade. Die Icons sind meiner Meinung nicht ganz so intuitiv gewählt, aber, man gewöhnt sich dann auch dran. Gerade diese Zusatzinformationen sind extrem hilfreich und auch lehrreich und, finde ich, so 'n bisschen so die Schmankerl und das i-Tüpfelchen so bei diesem Buch.

    Da kann man sich sehr viel noch mit rausnehmen. Na ja, also, der Background der beiden Autorinnen lässt natürlich erahnen, wo die Praxisbeispiele herstammen und wie so die Dimensionen sind der ganzen Abläufe, Konzepte und natürlich auch der Projekte, die jetzt in diesem Buch beschrieben werden. Das sind natürlich jetzt eher große Agenturen, die sich in diesem Buch einfach wiederfinden können und sagen: „Jo, das, machen wir so ähnlich.

    So läuft das bei uns auch." Das soll aber nicht bedeuten, dass der allein arbeitende kleine Webdesigner an seinem Schreibtisch oder die kleine Kreativagentur mit wenigen 'ner Handvoll Mitarbeitern nicht zu diesem Buch greifen sollten. Ganz im Gegenteil.

    Ich, würde jetzt so aus meiner Betrachtung, sagen, dass es sehr sinnvoll ist, sich mit diesem Ablauf mal auseinanderzusetzen, auch wenn vielleicht mehrere Menschen mit unterschiedlichen Funktionen beteiligt sind, als jetzt die eine oder andere kleine Agentur Kunden hat. Aber die Tipps und Hinweise in dem Buch sind, glaube ich, gerade für die Leserschaft extrem wertvoll.

    Also, die Erfahrung zeigt einfach so, während ich, mit Kunden arbeite oder wenn ich, Kl-- Firmen berate, die, mit kleinen oder mittelständischen Agenturen beschäftigt sind, dass gerade diese Agenturen, im Laufe der Zeit immer erst schmerzhaft die Erfahrungen machen müssen, die hier teilweise gebündelt angesprochen werden.

    Kleine Beispiele, da geht's zum Beispiel darum, wie, wichtig es ist, im Vorhinein vor einem Projekt oder zu Beginn eines Projekts klarzumachen oder festzustellen, ob die Ansprechpartner auch die Entscheider sind. Meiner Meinung nach ist das in den seltensten Fällen, der Fall und dann stellt man in 'nem späteren Projektphase auf einmal fest, dass die Entscheider, völlig anderer Meinung sind und dann kann man alles noch mal umwerfen.

    Oder eben die Bedeutung von Zwischenabnahmen und, Tests, Usability-Tests und solchen Dingen. Klar, so große Agenturen haben viele dieser Sachen wahrscheinlich schon implementiert in ihrem Workflow, aber gerade kleine Agenturen, können sich damit, mit Sicherheit einige Rückschläge und Probleme ersparen. Und ich glaub, das-- Also jetzt für unsere Agentur sprechen zu können, wär's ähnlich gewesen.

    Also wir hätten uns so einige Probleme erspart, wenn wir da einiger dieser Tipps hier im Vorhinein gefolgt wären. Einiges mag selbstverständlich erscheinen, wenn man halt schon länger am Ball ist, aber, ich glaube, jeder hat irgendwann erfahren, dass man, als Agentur gerne mal am Kunden vorbeiredet oder der Kunde Dinge halt als selbstverständlich annimmt, die die Agentur halt nicht einkalkuliert hat.

    Und da hier gibt's einfach, zig Beispiele, wo man sicherlich, sehr viel noch lernen kann und das einem dann hinterher viel Arbeit erspart. Was mir auch ganz gut gefallen hat, ist, sind die Kapitel Entwicklung und Produktion. Ich denke, da kann sich auch noch jeder was, abschneiden, wenn's um so Stichwörter wie Assets oder Versionskontrolle, Content Management, Einbau, in den Workflow geht.

    Das wird sehr sinnvoll eingeführt, gut umschrieben und ich glaube, das kann den Horizont des einen oder anderen Hörers hier auch noch, noch erweitern. Nichtsdestotrotz muss man sagen, an der einen oder anderen Stelle ist das, Buch auch mal 'n bisschen blubelastig. Also ich weiß zum Beispiel nicht, ob man wirklich sechs Seiten dafür braucht, um über Kreativitätstechniken wie Brainstorming zu sprechen.

    Kann aber auch für den einen oder anderen sinnvoll sein, wenn man da, in 'ner Agentur vielleicht nicht so viel mit arbeitet. Na ja, aber es ist-- kann nicht so ausführlich werden, dass es, gut wird und, dann könnte man auch eigentlich mit einem Absatz pro, Kreativitätstechnik auskommen, meiner Meinung nach. Außerdem ist natürlich die, das eine oder andere Praxisbeispiel auch 'n bisschen selbstbeweihräuchert und, nichtsdestotrotz aber, mindert das nicht die, Kaufempfehlung von mir.

    Denn, ich denke, das Buch empfiehlt sich für jeden, der so 'n detaillierten Überblick darüber bekommen möchte, wie so 'n Webprojekt von A bis C konzeptioniert werden kann. Das ist ja immer ja keine, kein, kein Dogma, denke ich. Und, dabei ist es relativ egal, ob man jetzt Quereinsteiger ist, der in eine Agentur kommt oder ein Praktikum gerade vielleicht macht und irgendwie ein bisschen den Überblick bekommen möchte.

    Oder man möchte vielleicht als kleine Agentur, die sich gerade gründet, mal, sehen, wie könnte, könnten wir denn mit den Kunden umgehen und wie könnten wir unsere Konzeption, linear, planen. Und das Ganze halt hier ohne technischen Schnickschnack. Sehr gut auch eben für Konzepter oder für Projektmanager oder die, die es werden wollen. Außerdem finde ich's auch riesig für, Kunden, die vielleicht mal 'n Einblick bekommen möchten, wie in Agenturen so getickt wird.

    Hilft mit Sicherheit für ein beidseitiges Verständnis und, einen Überblick über die Arbeitsabläufe in so 'ner Agentur. Und wenn's dann nur dazu führt, dass man, vielleicht 'n bisschen mehr Planungssicherheit als Kunde bekommt, weil man den einen oder anderen Arbeitseinschritt noch zwischenplanen kann. Denn auch für den Kunden ist ja 'ne Zwischenannahme-- Abnahme,, durchaus wichtig. Ja, also ich kann nur sagen, two thumbs up für, Website-Konzeption von der Idee zum Storyboard.

    Darf man sich gerne in sein Bücherregal stellen und, wird man mit Sicherheit schlauer draus und kann es, das finde ich, die Stärke des Buches, sicherlich, gut als, Nachschlagewerk nutzen, um sich Anregungen und Ergänzungen für den eigenen, bereits etablierten Arbeits-Ablauf zu extrahieren und, muss nicht unbedingt, und vielleicht ist es auch besser so, die skizzierte Arbeitsweise, die hier im Buch verwendet wird, eins zu eins kopieren, auch wenn man damit dann wahrscheinlich, sehr pixelparkartig arbeitet.

    Wie gesagt, zusammenfassend sollte man, sich durchaus als Kaufüberlegung, auf den Notizzettel schreiben.

    News.

  3. David

    So machen wir zuerst mal den versprochenen Rückblick. Und zwar war ich doch bei der Bertelsmann Stiftung, und zwar genauer beim Kamingespräch eingeladen. Worum handelt sich's da eigentlich? Mensch, jetzt hab ich so viel davon erzählt und auch fast gar nichts. Die Bertelsmann Stiftung hat ein Qualifizierungsprogramm für den Wissenschaftsjournalismus gemacht. Das ganze Ding hat Thomas Wannhoff vermittelt.

    Und zwar sah das so aus, dass die Bertelsmann Stiftung einen Podcast als Experten gesucht hat, sich an Thomas Wannhoff gewendet hat, weil dieser nun mit seinen Thomas Wannhoffs wunderbare Welt der Wissenschaft natürlich einen hervorragenden Podcast gemacht hat, war aber Richtung unterwegs ins Ausland und hat dann auf Chroniko verwiesen.

    Und da war's natürlich gleich nahe, mich einzuladen, wo ich doch den Chroniko, unseren Geschichtspodcast, mit präsentiere, mit produziere mit Marcel Schwarzenberger. Also ich war in Oberhausen. Das Ganze fand statt, jetzt muss ich gerade noch mal gucken, genau am 23. und 24. Mai. Wissenschaft im Hörfunk nennt sich das Ganze und wie gesagt, von der Bertelsmann Stiftung gemacht.

    Und, die haben wie gesagt ein Qualifizierungsprogramm über zwei Tage, wo denen so einiges, vermittelt wird, auf sehr hohem Niveau. Und, an diesen zwei Abenden, also in diesem Abend haben sie sich auch, im Restaurant getroffen und dort gab es dann eben, neben einem leckeren Essen im Hackbarz in Oberhausen – tolles Restaurant übrigens – eben Gespräche mit Experten. Das Ganze war ein Kamingespräch ohne Kamin, dennoch sehr interessant und, sehr gemütlich dort.

    Zwei Experten, stehen Rede und Antwort und dazu gab es zwei Moderatoren. Die sitzen genau gegenüber diesen Experten und, erzählen dann halt, moderieren diese ganzen Sachen und stellen den Experten dann eben Fragen und, die Experten geben dazu Antwort. Thema, des Expertenabends, an dem ich war, dem Kamingespräch, war natürlich das Thema Podcasting. Dazu kann ich natürlich 'ne ganze Menge erzählen. Und mit mir eingeladen war Rüdiger Malfeldt, das hatte ich schon gesagt.

    Er ist Leiter der Abteilung Zentrale Aufgaben beim Hörfunk und, 'n Interview kriegt ihr übrigens, wenn ihr auf technikurz.de geht, da hab ich noch mal 'n Link, da hat er nämlich 'n Interview mal gegeben und, wir haben Rede und Antwort, wie gesagt, gestanden zu diesem Thema. Ich kann mal die Frageliste vielleicht 'n bisschen vorlesen von den Themen, die behandelt wurden, waren:, wie sehen Sie die Zukunft des Podcastings? Können Podcasts neue Mediennutzergruppen erreichen?

    Als zweites wurde gefragt: Welchen Einfluss wird Podcasting auf das Medium Radio nehmen? Das war natürlich nicht uninteressant, weil die Leute, die natürlich saßen, kamen größtenteils natürlich vom Radio und für die war das natürlich 'n neues Streckenpferd, das Thema Podcasting.

    Und wie ihr den Medien entnehmen konntet, haben einige Radioleute sich natürlich auch Sorgen gemacht: Kann das Thema Podcasting uns eventuell Hörer wegnehmen oder ist das sogar etwas für uns, für unser Programm, womit wir das erweitern können? Wird Podcasting das Medium Radio selbst verändern? Das geht nämlich direkt darauf ein. Oder wird es lediglich eine ergänzende Rolle als Zusatzangebot einnehmen?

    Dann hatten wir die Frage: Nutzen die Öffentlich-Rechtlichen das volle Potenzial des Podcasting oder nutzen sie das Medium nur als weitere Verwertungsplattform für den ohnehin vorhandenen Content? Viele Private oder auch Öffentlich-Rechtliche kommen natürlich mit Medienkanälen, raus. Also sie bringen sehr viel Comedy-Kram, was sehr lustig ist, was bei iTunes auch gut abonniert wird, ist aber meistens eigentlich nur Zweitverwertung.

    Aber darüber hinaus, sind eigens produzierte Inhalte fürs Podcasting natürlich ziemlich rar und da müsste man halt sehen: Hat man die Ressourcen, hat man, das Personal, hat man die Mittel und natürlich auch die Rechte. Darum geht's ja im hauptsächlichen Sinne. Hat man die Rechte, um eventuell dann Content fürs Podcasting produzieren zu können. Was natürlich nicht so einfach ist.

    Stellt euch vor, ihr müsst fürs Radio, ihr wollt von den Rolling Stones zum Beispiel jetzt, nur so ein, zwei Takte, hinterlegen als Musik. Im Radiomarkt das vielleicht gehen. Beim Podcasting ist das schon was ganz anderes, weil jeder Podcast wird natürlich ausgestreut und auf den Festplatten gespeichert und dann sind's natürlich wieder ganz andere Rechte, als wenn ihr das jetzt nur über den Äther macht. „Wer sind die Macher von Podcasts?" ist die nächste Frage.

    „Ist das ein Medium in Händen von Profis oder bekommen wir eine neue Ära des Bürgerfunks?", Bürgerfunk deswegen, weil die Privatleute natürlich das ganze Podcasting aus der Taufe erhoben haben und die öffentlich-rechtlichen und die ganzen Commercial Podcasts kamen ja denn danach. „Ist dieses neue Medium auch wirtschaftlich tragfähig?" Die nächste Frage: „Wie kann man mit Podcasting Geld verdienen?" Dazu kann ich natürlich auch einiges erzählen.

    Ihr werdet wahrscheinlich am Anfang der Sendung auch 'n Spot gehört haben. „Welche Potenziale sehen Sie für Podcasts, um sperrige und komplexe Themen aus der Wissenschaft differenziert und zielgruppenrecht aufzubereiten und anzubieten?" Denn das genau war nämlich auch 'n Thema an diesem Abend, denn alle Journalisten dort kamen natürlich aus dem Wissenschaftsbereich und haben sich die Frage gestellt: „Sag mal, eignet sich, unser Thema überhaupt großartig jetzt für das Thema Podcasting?

    Kann man das machen?" Und, es gibt natürlich schon hervorragende Wissenschaftspodcasts, die das ganz schön demonstrieren. „Ist es nicht eine Schwäche des Mediums, komplexe Informationen nicht visuell aufbereiten zu können?" Wie gesagt, das war der Fragenkatalog, mit dem die Moderatoren uns an diesem Abend konfrontiert haben. Und, ich denke, wir haben ganz interessante, Aussagen gemacht.

    Sehr interessant von Herrn Mahlfeldt des WDR fand ich natürlich auch, oder anders gesagt, ich fand's erstaunlich, wie kreativ, wie offensiv der WDR als öffentlich-rechtlicher Sender mit dem Thema Podcasting insgesamt umgeht. Es hat mich wirklich beeindruckt, dass die wirklich 'n, 'n kleines Kompetenzteam da haben, was wirklich, alle Hebel in Bewegung setzt, sämtliche Medien, sämtliche Geräte kauft und, und, und schaut: Können wir das in irgendeiner Form für uns verwerten?

    Können wir das Programm damit aufbessern? Und, 'n kleines Beispiel an diesem Abend gab's auch von Terratec ist es, glaub ich, 'n Gerät. Das ist ein Radio, das könnt ihr euch hinstellen. Das hat 'ne WLAN-Antenne und verbindet sich direkt mit dem Router, holt aus den Internetdatenbanken die Podcasts raus. So auch Technikwirt und der Geschichtspodcast, die waren da auch drüber erhältlich. Das Ganze soll 'n Radioersatz sein, also selbst mit Fernbedienung.

    Ihr stellt das Ding einfach an und es streamt direkt Podcast oder eben auch Radiosendungen. Sehr interessant und es war für die anwesenden Journalisten wirklich was Neues, das Podcasting insgesamt und natürlich auch dieses Gerät von Terratec, was den Zugang zum Podcasting – und da sind wir uns doch ganz, einig, dass es derzeit noch viel zu kompliziert ist – das soll's wie gesagt verbessern.

    Ich hab mich nicht ganz getraut, dieser Sendung jetzt, die anwesenden Journalisten, die da waren, noch mal namentlich zu nennen, weil ich denke, ich weiß nicht, ob es allen recht ist, aber ich kann mal euch vorlesen, für wen die werten Herren und Damen, mit denen ich sehr viel Spaß hatte, die allesamt sehr aufgeschlossen waren, zu tun hatte.

    Die schreiben beziehungsweise produzieren natürlich für den WDR, für den BR, DLF, FTP, die Financial Times Deutschland, Zeit Wissen, stern.de, Netzzeitung Audio, Welt,, SZ, NG, Handelsblatt, Spiegel Online, die Zeit selbst, das ZDF, Dreisat, Bayern drei, lange Liste, 'n Presseoffizier der EU hatten wir da, Ressortleiter von WDR fünf, Schweizer Radiovertretung war auch da, DRS zwei heißt der Sender, Hessischer Rundfunk, SWR, Rheinischer Merkur und die Welt Kompakt, um noch mal wieder bei der Welt angelangt zu kommen.

    Also wirklich hochkarätige Runde, hat sehr viel Spaß gemacht. Danken möchte ich an dieser Stelle, so sei mir, so viel sei mir noch erlaubt, den Holger Hettwer und Franco Zonta. Die beiden waren dafür verantwortlich, das ganze Ding auf die Beine zu stellen. Es hat sehr gut geklappt, sehr gut funktioniert und wie gesagt, 'n Haufen Spaß gemacht. Und auch ganz besonders möchte ich noch mal danken der Frau Pagenkemper von der Bertelsmann Stiftung.

    Die hat nämlich das ganze Hotel reserviert und sich um die Fahrt gekümmert und so weiter. Wirklich hervorragende Betreuung. Weiter mit den News. Jetzt kommen sie endlich. Schlagzeilen. Es gibt einen neuen What you see is what you mean Editor. Eigentlich solltet ihr das ganze Ding kennen von dem Begriff „What you see is what you get". Aber wie wir festgestellt haben, ist, das, was wir eingeben, nicht immer das, was wir erhalten.

    Deswegen sollte man solche Editoren eher doch nennen „What you see is what you mean".

    Noch komplizierter, das nehme ich vielleicht vorweg, hat es Chris Heilmann gesagt, wie man solche Dinge eigentlich nennen sollte, denn der Jens Grochtdreis hat ihn zitiert und da heißt es im Folgenden, im Englischen: „Diese Programme oder diese, diese Plugins für Corner-Management-Systeme sind eigentlich what you see is what your computer in its current configuration and network state gives you and you perceive filtered by your current state of mind and ability." Sehr nett.

    Aber wie gesagt, worum ging's? Das war jetzt das Mikrofon. Corner-Management-Systeme sind natürlich dann einfach zu bedienen, wenn ihr 'n Text gut formatieren könnt mit, Fettschrift, Kursivschrift und was auch immer und könnt Links setzen. Und dazu gibt es dann eben What you see is what you mean beziehungsweise what you see is what you get. Es ist ein sehr gut strukturierter XHTML-Code, der da gemacht wird.

    Er soll validierbar sein, benutzt keine Font-Elemente, keine Font-Size-Elemente, wie's zum Beispiel Web Edition noch macht. Das Ganze ist CSS-basiert. jQuery ist als Motor implementiert, der für die ganzen Funktionalitäten da ist. Die Skins könnt ihr we-- via CSS definieren und das Ganze ist, und das ist das Schöne, frei und kostenlos. Und ich Dusel such dann noch im Nachhinein den Link und den Namen des Editors raus. Obwohl, da haben wir gerade Wym Editor heißt das ganze Ding.

    Kein Wunder, dass ich das gesehen habe. Also wie gesagt, Link auf Technikwütze de. Eine kurze News von Wolfgang Barthelme. Der hat nämlich Landesflaggen veröffentlicht mit einem sogenannten Entwicklungskit. Oder d-das ist ein Entwicklungskit. Ihr kennt bestimmt, wenn ihr den iTunes Store kennt, auch diese Länderflaggen, wo ihr die Sprache einstellen könnt. Das sind runde Buttons mit Ländern.

    Er hat das ganze Ding nachgebaut in Illustrator und veröffentlicht das Illustrator Dokument und auch PNGs zusammen als Zip zum freien Download. Der Matthias Slowik ist ein Leser von ihm und hat das ganze Ding gleich mal verwurstet und Flaggen von ganz Europa hergestellt. Wirklich ganz tolles Ding. Tolle Initiative von beiden. Schaut mal drauf den Link auf Technikwütze de. Es gibt eine neue, ein Ajax Formular, und zwar genau das HTML Entity Character Lookup.

    Wer seine Webseite validieren möchte und nicht auf Umlaute setzen möchte, sollte weder UTF acht als Codier, entweder sollte entweder UTF acht als Codierung einstellen oder eben die HTML Entities nutzen. Left Logic hat eben ein Ajax Formular auf seine Webseite gestellt, mit einer Datenbank konnektiert. Da tippt ihr zum Beispiel C ein und die Ajax Suche spuckt euch zum Beispiel gleich die HTML Entities für Copyright und so weiter aus. Umlaute könnt ihr natürlich nachschauen.

    Sämtliche Sachen, die es gibt. Für diejenigen, die etwas schneller sein wollen, gibt es dafür auch noch ein OS zehn E Widget für den Mac. Ein kleiner Termintipp: Social Media Stammtisch. Ich glaube, das ist der dritte oder vierte. Ich bin mir nicht sicher. Findet wieder statt in Hannover und zwar ist das am 6. Juli dieses Jahr in einer neuen Location und zwar in einer ständigen Vertretung. So nennt sich das ganze Ding.

    Das ist direkt am EG, findet statt, wie gesagt am sechsten siebten um zwanzig Uhr. Themen werden sein wie immer Podcasting und Web 2.0. Wer professionell ist, privat ist, Unternehmen und Journalisten sind alle herzlich eingeladen. Das ganze Ding ist dazu gedacht, damit man sich austauschen kann über die Möglichkeiten und die Informationen über Technologien. Der Social Media Stammtisch in Hannover.

    Für den Windows, Linux oder Mac OS zehn nicht ausreichend, gibt es jetzt ein Betriebssystem im Browser. Das ganze Ding nennt sich iOS, ist erschienen in der Version eins null mit dem tollen Namen Dalia. Das ganze Ding ist ein Open Source Betriebssystem, wie gesagt, für den Browser, was im Browser aufzurufen ist. Das ganze Ding könnt ihr auch downloaden, auf dem eigenen Server installieren und könnt dann fröhlich fleißig von überall damit eure Dateien händeln. Und alles ist schick.

    Das ganze Ding sieht, erinnert ziemlich stark an OS zehn. Ihr habt da zum Beispiel Sachen drin wie ein Kalender. Der funktioniert ähnlich wie der Kalender beim Mac, der mitgelieferte iCal. Da könnt ihr einen Klick machen und zieht einen Termin am unteren Ende bis zu der Solarzeit, die ihr einstellen wollt. Könnt dann also schöne Termine machen mit Drag und Drop. Könnt Prozesse beenden, wie es beim Betriebssystem normalerweise der Fall ist.

    Ein RSS Reader wird mitgeliefert, Mediaplayer und so weiter und so fort. Richtig buntes Ding. In meinen Augen ist das Ganze ein bisschen träge im Vergleich natürlich zum Betriebssystem, denn das will es ja sein. Wie gesagt, wer sich das trotzdem anschauen möchte, kann sich eine Demo anschauen. Da gibt es eine Demo und das Ding dann runterladen.

    Für diejenigen, die RSS Feeds lieber am eigenen Rechner lesen und nicht im Browser verwalten, wie zum Beispiel mit dem Google Reader, gibt es jetzt einen Nachfolger des Mac bekannten Programms NetNewsWire. Das ganze Ding hat Verbesserungen wie zum Beispiel eine Desktop Integration mit dem Adressbuch, mit iCal, iPhoto, Growl. Das ist diese Benachrichtigungsfunktion, die sehr schick auf dem Mac hat. Auch ein Twitterrific Plugin.

    Insgesamt eine neue Oberfläche und ist deutlich schneller als die alte Version, die dann doch ein bisschen träge war. Das Ganze funktioniert, unterstützt jetzt auch die Mikroformate, sodass wenn jemand eine Adresse oder einen Termin über RSS Feed rausstreut, dass dann NetNewsWire das Ganze dann akzeptiert und ihr könnt dann zum Beispiel direkt in iCal oder iPhoto oder was auch immer die Sachen rein importieren. Neuerdings funktioniert NetNewsWire auch als Podcatcher.

    Das war in begrenzter Form mit der alten Version auch möglich, bietet jetzt aber auch den Vorteil, dass ihr Sachen direkt dann zu iTunes hochladen könnt und so weiter. Und da soll es noch ein paar andere Sachen geben, die das dann eben ein bisschen unterstützen. Obwohl, wer iTunes hat, der sollte doch gleich zu iTunes greifen. Die Light Version gab es bisher von NetNewsWire in der zweier, im Zweig auch noch ein bisschen vom Code reduziert und nicht ganz so teuer, nicht ganz leicht, frei.

    Gibt es für die NetNewsWire drei null allerdings noch nicht. Ich denke, das wird so in ein, zwei Monaten auch der Fall sein, dass ihr das downloaden könnt. In einer der letzten Sendungen hatte ich mal ImageCheck angesprochen. Das ist ja ein Dienst oder vielmehr hatte ich ein Programm vorgestellt, wo ihr einen, ein Bild hochschieben könnt, was ihr zum Beispiel jemandem zeigen wollt. Dieses Programm erstellt dann einen schönen Link und diesen Link könnt ihr dann weiterreichen.

    Also dafür, für, um irgendwelche Screenshots weiterzuleiten, war das richtig schick Ohne dass ihr das jetzt auf einem eigenen Server spielen müsst und müsst euch den, überlegen,, Link, schreiben und so weiter. Das ganze Ding geht jetzt noch ein bisschen was schneller auf den Mac. Und zwar gibt es jetzt, ein Bild Upload Widget von Model Concept. Funktioniert wie folgt: Ihr schickt, ihr nehmt ein Bild und schiebt es eben auf den Bildbereich vom Bild Upload Widget.

    Das Ganze wird dann hochgeladen, zu Image Check. Das macht daraus eine Tiny URL, also eine schön formatierte, ganz, ganz kurze URL, die ihr dann direkt in die Zwischenablage packt und die könnt ihr dann euren Freunden geben und die sehen sofort das Bild, was ihr eben hochgeschoben habt. Das Ganze als Download dann auch auf Technikwütze de. Base Code ist eine Firefox-Erweiterung, die ihr euch mal anschauen könnt. Wer-- primär ist das ganze Ding gedacht für Base Camp.

    Und zwar könnt ihr-- oder anders gesagt, es gibt ja im Base Camp die Möglichkeit, Texte zu formatieren im Textile2-Modus, was wir zum Beispiel auch auf Technikwütze im Kommentarbereich nutzen. Sehr weit verbreitet auch bei Wordpless, WordPress, Blogs.

    Und, damit ihr das besser formatieren könnt, gibt es jetzt wie gesagt eine Firefox-Erweiterung, die euch dann Buttons, im Base Camp installiert, auch auf rechte Maustaste, womit ihr dann eben Fettschrift direkt schnell einstellen könnt oder einen Link setzen könnt oder was auch immer, ohne dass ihr diesen Text von Textile2, die nur übrigens sehr einfach ist, auswendig lernen müsst. Und das eigentlich Schöne an dem Ding ist, dass ihr das auch auf die eigene Webseite einbinden könnt.

    Das Einzige, was ihr dazu machen müsst, ist, dass ihr der Text Area einfach die Klasse txp command input message verpasst und dann erkennt, die Base Code Erweiterung für den Firefox automatisch. "Hey, das ist ja eigentlich was, was in Base Camp gehört und ich geb dir jetzt mal die Buttons." Also gibt ihr einer Text Area txp comment input message, so wie das bei Technikwütze im Kommentarbereich der Fall ist, dann gibt es gleich gratis dazu bei der Installation die Buttons.

    Twitter haben wir ja ein paar Mal angesprochen. Twitter ist ja dieser Micro Messaging Dienst und den könnt ihr jetzt auch über den Skype Client steuern, ohne dass ihr auf die Webseite zum Beispiel gehen müsst oder nutzt Twitter. Meine Güte, ich habe schon wieder-- letzte Folge hat es auch nicht geklappt. Twitterific. Der Dirk, Ginader hat darüber berichtet. Und zwar gibt es jetzt wie gesagt den Twitter for Skype.

    Den müsst ihr als Kontakt in Skype hinzufügen und schreibt dann so Sachen wie Slash Account. Dann kommt Leerzeichen, euer Nutzername, ein Leerzeichen und das Passwort und die ganze Sache ist fertig. Ihr könnt dann, eure Messages direkt an euren Twitter Account schicken und bekommt dann natürlich auch über den Skype Account sämtliche Freunde, die ihr abonniert habt. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das mit der Sicherheit bei diesem Dienst, so gut bestellt ist.

    Von daher weiß ich nicht, wer wirklich der Dienstanbieter ist und, was auch gut sein könnte, das war eben meine Vermutung, ist das Ganze nur ein Passwortsammler, der dazu dient, euch die Passwörter ein bisschen zu stehlen. Wer weiß, vielleicht läuft das Ding ein, zwei Monate und dann wird's abgeschaltet.

    Also auch ein guter Tipp an euch Webentwickler: Testet bitte nicht alles gleich, was kurz in Twitter oder was auch immer, besprochen wird oder zum Beispiel in Technikwütze, sondern überlegt mal, ob das Ganze überhaupt Sinn macht und ob ihr das unbedingt machen müsst. Ihr müsst nicht immer das Gleiche tun, nur weil es andere Webdesigner tun. Nichtsdestotrotz den Link auf Technikwütze. In der letzten Woche wurde auch großartig der Browser Camino besprochen.

    Der ist nämlich Versions-- der ist erschienen in der Version eins fünf und, flugs teufelswild kamen alle raus und sagen, "Das ist jetzt mein neuer Standardbrowser." Kann ich nachvollziehen, denn Camino ist, sehr viel schneller, also deutlich schneller als der Firefox. Aber nichtsdestotrotz denke ich, bleibt Firefox doch das Entwicklerwerkzeug für Webseiten. Wer den Camino erweitern möchte, und das ist eben der Linktipp, der kann mal schauen auf pimpmycamino dot com.

    Das Ding ist von David Fear und von John Hicks. Die haben 'ne Webseite gemacht und, sammeln alle Links, alle, Erweiterungen und alles für den Browser. Schaut mal zum Beispiel auf favicontodots dot com. Dieser Dienst, der wandelt alle Favicons, das sind ja diese kleinen Icons, die ihr im Browser neben der Adresszeile seht. Der wandelt die in ein 3D Bild um. Sehr hübsch. Speichert das Ganze als PNG in einer Galerie. Könnt ihr euch anschauen. Ist ein japanischer Dienst.

    Geht mal drauf und dann gab es auch was, einen schönen Link zu Technikwütze. Ich komme gerade ein bisschen durcheinander, weil im Hintergrund die Kirchenglocken läuten. Wir haben nämlich eine Kirche direkt vor dem Fenster und das ist mir jetzt aber relativ wurscht. Ich mach mal weiter. Letzte Woche wurde vergeben der Webby Award. Der Webby Award ist ja sozusagen der Internet Oscar, fand zum elften Mal statt, und zwar in New York.

    Und, da waren auch ganz bekannte Leute, wie zum Beispiel David Bowie. Der würde nämlich für sein Lebenswerk, geächtet, hätte ich beinahe gesagt, für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Steve Chen und Chad Hurley, die werden euch wahrscheinlich auch was sagen. Die sind nämlich von YouTube, die Gründer, die haben auch irgend so einen Preis gekriegt. Und dann war noch die eBay Chefin Meg Whitman da. Die ist eigentlich nicht so bekannt, denn die bleibt nämlich ziemlich im Hintergrund.

    Aber die wurde für eBay ausgezeichnet. Ich verlinke euch neben den webbyawards dot com natürlich auch einen Bericht vom Spiegel, denn der war nämlich sehr interessant. Der fasst das Ganze ein bisschen nummeriert zusammen. Es gab an diesem Abend 145 Auszeichnungen in ganz, ganz vielen Kategorien.

    Und der Spiegel zieht ein Fazit, was ich mal zitieren möchte: "Die Webbys sind von jeher eher eine Oscar-Parodie verpackte Gelegenheit, Menschen zu einer Party zusammenzubringen, die sonst viel zu viel vor dem Bildschirm sitzen." In diesem Sinne. Der BIK meldet sich wieder zu fort, zu Wort. Der BIK ist Barrierefreie Information und Kommunizieren. Ganz kurz dazu: Die haben ihren BITV-Test überarbeitet, womit ihr anhand von Stichworten eure Webseite prüfen könnt, ob sie barrierefrei ist.

    Denn da gab es, wie gesagt, eine Überarbeitung von den Prüfschritten für 2007. Als Zweites haben sie eine neue Artikelserie rausgebracht: Fragen und Antworten zu barrierefreien PDFs. Dann haben die 'nen Test der Woche. Und zwar testen die Stadtportale, die stellen sie im Vergleich und überprüfen auch die, Funktionen und Informationen auf die Zugänglichkeit. Und des Weiteren bietet der BIK regelmäßig eine 95+ Liste.

    Und zwar sind da Agenturen aufgeführt, die nachweislich, barrierefreie Webseiten hergestellt haben. Die können sich da präsentieren und elf neue Agenturen haben's geschafft, in dieser Liste aufgenommen zu werden. Nähere Informationen auf bikonline.info und den Link ganz einfach in Technikwürze. So, als Letztes gibt's noch eine Sache, die ich euch eigentlich mal fragen wollte. Technikwürze, jetzt erschienen in sechs, in Ausgabe 46, bisher immer in Stereo.

    Wir spielen ja in jeder Technikwürze-Sendung Folge Musik ganz am Ende. Und damit ihr eben das beste Hörgenuss-Erlebnis habt, gibt's das Ganze als Stereo, was den Nachteil hat, dass es eben relativ hoch komprimiert ist, sodass ihr eben Stereo hören könnt. Es gibt noch 'ne Möglichkeit: Wir können den Podcast als Mono abspeichern, als Mono codieren. Der wäre dann ungefähr um die Hälfte kleiner. Das heißt, die Sendung könnte wesentlich schneller runtergeladen werden.

    Hat eben den Nachteil, dass das ganze Ding Mono ist und eventuell das Lied nicht mehr so toll zu hören ist. Deswegen die Frage an euch: Kommentiert's bitte auf Technikwürze im Kommentarbereich. Möchtet ihr weiterhin einen guten Sound haben? Dann gibt's Technikwürze demnächst wieder weiterhin als Stereo in, recht hoher Qualität zu einem, hohen Downloadpreis.

    Und, die Alternative wäre eine Mono-Version, die deutlich schneller runterzuladen ist, aber wo die Qualität dann nicht mehr so in Ordnung ist. Ich würd mich auch freuen, wenn ihr uns auf unseren Anrufbeantworter quatscht. Zückt einfach mal bitte das Telefon und ruft folgende Telefonnummer, das ist eine in Hannover an, die 0511 21 27 300. 21 27 300 in Hannover, die 0511. Ruft doch mal bitte an. Keine Angst, da geht der Anrufbeantworter direkt dran.

    Ihr werdet mich nicht am Rohr haben und dann, hinterlasst uns doch einfach mal eure Meinung. Also wollt ihr haben Stereo Technikwürze oder Mono Technikwürze? Apropos Stereo oder Mono: Technikwürze wird's demnächst auch als Videopodcast geben. Und zwar war ich, diese Woche bei Creatings in Hannover in der Nordstadt. Wir haben 'n kleinen Videopodcast präsentiert, produziert und das ganze Ding gibt es demnächst.

    Worüber es sich handeln wird, sei vielleicht vorweggenommen: Es wird sich um Design handeln, denn Technikwürze ist ja auch ein Design und Webstandards-Podcast. Aber wie gesagt, lasst euch überraschen.

  4. Einspieler

    Musik präsentiert von Podsave Music Network.

  5. David

    Jetzt gibt es Harold Newman and the Mystics of Time mit dem Song Mystics of Time. Wir hören uns wieder nächste Woche Montag, dann gibt's wieder eine auditive Ausgabe von Technikwürze und wir hören uns dann nächste Woche wieder. Mein Name ist David Mancevski, Sascha Postel auch in der Sendung. Bis nächste Woche. Ciao.

  6. Einspieler

    Life is a journey every man must travel. A meeting at the crossroads, the hangman and the gavel. The hourglass is turning, death chases folly. We are here today, but we're gone tomorrow. We are the mystics of time. We are the masters of space. Keepers of the key to eternity. We are the mystics of time. We are the mystics of time. God and the devil, all is a riddle. We are the juggler caught in the middle. The moon and stars above us, hell down below. Magic is the music of the soul.

    We are the mystics of time. We are the masters of space. Keepers of the key to eternity. We are the mystics of time. We are the mystics of time. Well, it only takes a moment, in the twinkling of an eye. We go back to a world unknown. One by one we go there until the day we find. That we've all come together again. As the mystics of time. Oh, the mystics of time. We are the mystics of time. We are the mystics of time. We're the mystics of time. We are the mystics of time. Whoa.

    Whoa, na-na-na-na-na-na. From the land beyond time and space. We have come to soothe your soul. Oh yeah, baby. And bring a little wind up in your toes. We are the mystics of time. Mystics of time. Mystics of time.

Rückblick: Kamingespräch

Die Bertelsmann-Stiftung veranstaltete Ende Mai das Qualifizierungsprogramm Wissenschaftsjournalismus in Oberhausen. Beim abendlichen Kamingespräch ging es um das Podcasting. Den anwesenden Wissenschaftsjournalisten standen Rüdiger Malfeld, Leiter der Abteilung „Zentrale Aufgaben Hörfunk“ beim WDR und ich Rede und Antwort.

News

  • Der WYM-Editor 1 ist ein web-basierter HTML-Editor zum Einbinden im CMS. Soll gut strukturierten XHTML-Code erzeugen, der auf CSS-Sylesheets setzt, statt auf font-size wie webEdition. Jens Grochtdreis 1 zitiert Chris Heilmann: „What You See Is What Your Computer In Its Current Configuration And Network State Gives You And You Perceive Filtered By Your Current State Of Mind And Ability“
  • Wolfgang Bartelme veröffentlicht das Landesflaggen Entwicklungs-Kit
  • Wer immer auf der Suche nach HTML-Entities ist sollte sich mal das Entitity-Lookup 1 ansehen. Dort gibt es auch den Link zum Widget.
  • Am 6.7. findet in Hannover der Social Media Stammtisch 1 statt. Ort: Ständige Vertretung, direkt am Aegi um 20 Uhr. Wir sind auch da.
  • Ein Betriebssystem im Browser gibt es nun mit EyeOS das Demo gibt dort auch.
  • NetNewsWire 1 3.0 ist erschienen und bietet nun eine Desktop-Integration mit Adressbuch, iCal, iPhoto, Growl und Twitterific.
  • Schnell mal ein Bild hochladen geht mit dem Modelconcept-Widget
  • Die Basecode-Firefox-Erweiterung 1 könnt ihr auch Buttons für eurer Formular hinzufügen, wenn ihr dem textinput die CSS-Klasse "txpCommentInputMessage zuweist.
  • Wie man Twitter über Skype versorgt, erklärt Dirk Ginader
  • Jetzt wo Camino 1.5 rausgekommen ist, wollen ihn alle nutzen und bloggen fleißig drüber. Wer ihn aufpimpen möchte, tut das bei PimpMyCamino
  • Favicon2Dots macht aus den kleinen Pixelbildchen 3D-PNGs. Sehr nett.
  • Wer mit Mikroformaten rumspielt, sollte sich den neuen Mikroformate Plugin Operator 0.8 1 runterladen.
  • Der Webby-Award wurde mal wieder vergeben. Es berichtet darüber der Spiegel. Die Resultate gibt es bei Webby Award
  • Der BIK meldet, dass er sein BITV-Test überarbeitet hat, eine Artikelserie zu barrierearmen PDFs veröffentlicht hat, und dass er Stadtportale im Barrierevergleich gegenüber gestellt hat.

Technikwürze künftig in Stereo oder in Mono?

Soll Technikwürze in Stereo kommen wie bisher, oder doch lieber in Mono mit geringerer Dateigröße zum schnellen Download?

Ihr entscheidet, in dem ihr uns eine Nachricht hinterlasst: 0511 21 27 300.

Website-Konzeption - Von der Idee zum Storybord

Von Sascha Poster: Ich möchte Euch heute ein interessantes Buch zum Thema Website-Konzeption mit gleichnamigem Titel vorstellen. Dabei ist dieser Text eine schriftliche Umsetzung der Audioversion im Podcast. Website-Konzeption – von der Idee zum Storybord ist im Galileo Press Verlag in der Edition PAGE erschienen, eine Reihe die zumindest mir vorher nicht aufgefallen ist, die aber schon durch die Kooperation mit der Zeitschrift PAGE einem gewissen Qualitätsanspruch verpflichtet sein sollte.
Galileo Press war mir bis dato eher durch Bücher zu Programmiersprachen, SAP, Programmen etc. untergekommen, hat aber wie ich jetzt festgestellt habe auch einige Bücher im Angebot, die für Webdesigner jenseits von Software und Bildbearbeitung von Interesse sein dürften.
“Website-Konzeption liegt mir als Hardcoverversion vor, die mit 49,90 Eur Preis nicht zu teuer allerdings auch kein Superschnäppchen ist. Verfasst wurden die 287 Seiten plus Anhang von zwei Autorinnen, Maria Grotenhoff und Anna Stylianakis (man beachte die sicherlich noch nie erwähnte Parallele zwischen dem Nachnamen und „Style“). Beide arbeiten bzw. haben bei der Pixelpark AG gearbeitet, einer bekannten, großen deutschen Kreativagentur aus Berlin.
Wir dürfen also getrost davon ausgehen, dass einem in diesem Werk fundierter Background und einige Insights in umfangreiche Agenturabläufe geboten werden. Schließlich haben beide Damen langjährige Praxiserfahrung.
Das Buch empfängt den Leser mit dem Anspruch “alle Aspekte der inhaltlichen Konzeptentwicklung für professionelle Websites“ zu beschreiben, ein Selbstverständnis, dass weit reicht und eine enorme Komplexität umfasst. Ich gebe daher zu, dass ich die Lektüre mit gemischten Gefühlen begonnen habe, denn dieser Stoff verspricht aus seiner Natur heraus nicht ein so leichtes beschwingtes Lesen wie es z.B. Don't Make Me Think von Steve Krug ermöglicht.
Dazu kommt, dass deutsche Autoren, gerade wenn sie studiert sind und Agenturerfahrung haben dafür berühmt sind fachsprachlich ein hohes Niveau zu fahren und sich lieber kompliziert als einfach auszudrücken. So zumindest mein persönliches Vorurteil.
Doch „Website-Konzeption“ ist hier meiner Meinung ein erfrischendes Exemplar, dass all meine Befürchtungen und Vorurteile in diese Richtung widerlegt. Die Autorinnen geben sich wirklich Mühe eine einfache Sprache zu verwenden und komplexere Fachtermini im Zweifel lieber zu erklären als den Leser dumm sterben zu lassen. Hinzu kommt, dass das Buch eine exzellente Struktur aufweist.
Man findet sich auf Anhieb zurecht und kann dank der farbigen Gliederung und leicht zu durchschauender Überschriften auch später immer wieder schnell nachschlagen.
Im Prinzip durchläuft man als Leser chronologisch die einzelnen Projektphasen die bei der Konzeption und Umsetzung einer Website durchlaufen werden. Diese liefern gleichzeitig auch die Oberkapitel.
Das sind im Einzelnen die Definitionsphase in der die allgemeine Strategie entwickelt wird, die Kreationsphase in der es um Ideenentwicklung und MainIdea geht, die Umsetzung mit der Erstellung des Grobkonzepts, gefolgt vom Feinkonzept hier in die Entwicklungsphase einsortiert und im Anschluss die Produktion mit Tests und Begleitung.
Jedem Kapitel sind ein paar Seiten angehängt indem die Inhalte der vorgestellten Abschnitte an einem Paxisbeispiel exemplarisch vollzogen werden. Dabei handelt es sich um die Entwicklung der Webplattform Stylepark.com, die scheinbar im März 2001 gelaunched wurde, zum heutigen Zeitpunkt aber leider bereits ein anderes Konzept und Design hat.
Ein letztes Kapitel führt noch einmal unzählige neu Praxisbeispiele auf, die gute Anregungen geben.
Eine weitere Hilfe sind Warnungen, Tipps & Tricks, Hinweise und Step-by-Step Anleitungen, die als Ergänzung am Rand der Seiten zu finden sind und die ebenfalls mit farbigen Icons markiert wurden. Diese Grafiken sind zwar nach meiner Vorstellung nicht wirklich intuitiv gewählt, helfen aber während der Lektüre dennoch sich immer wieder zu orientieren, zumal die Inhalte dieser Zusatzinformationen sehr hilf- und lehrreich sind.
Der Background der Autorinnen lässt bereits erahnen woher die Praxisbeispiele stammen und wie die Dimensionen der Abläufe, Konzepte und Projekte die exemplarisch in diesem Werk beschrieben werden geartet sind. Es sind also eher große Agenturen, die sich in diesem Buch wiederfinden werden und sich mit einem „Stimmt, so ähnlich läuft das bei uns auch!“ darüber freuen können.
Das soll aber nicht bedeuten, dass der allein arbeitende Webdesigner oder die kleine Kreativagentur mit wenigen Mitarbeitern nicht zu diesem Buch greifen sollte. Ganz im Gegenteil.
Es mag bei einfacher Betrachtung nicht sinnvoll sein sich mit einem Ablauf auseinander zusetzen, in dem mehr Menschen mit unterschiedlichen Funktionen beteiligt sind als man selber Kunden hat, aber die Tipps und Hinweise in diesem Buch erscheinen mir gerade für diese Leserschaft extrem wertvoll zu sein.
Während meiner Arbeit mit Kunden, meiner Tätigkeit als Berater von Firmen, die kleine und mittlere Agenturen beschäftigen und meinen Unterhaltungen mit Kleinagenturen wird mir immer wieder bewusst, dass viele im Laufe der Zeit erst schmerzhaft die Erfahrungen machen müssen, die hier teilweise gebündelt angesprochen werden.
So wird zum Beispiel darauf hingewiesen, wie wichtig es schon zu Beginn des Projekts ist festzustellen ob Ansprechpartner auch Entscheider sind (was selten der Fall ist und dadurch häufig zu kompletten Überarbeitungen in späten Projektphasen führt) oder die Bedeutung von Zwischenabnahmen und Tests hervorgehoben.
Ich würde behaupten, unsere kleine Agentur einige Rückschläge und Probleme erspart hätte wenn wir früher den ein oder anderen Tipp bekommen hätten, der in diesem Buch zu finden ist. Auch wenn aus der Erfahrung heraus einiges Selbstverständlich erscheint, so erinnere ich mich doch noch sehr gut daran, wie gerne man als Agentur am Kunden vorbeiredet und als Kunde Dinge als selbstverständlich annimmt, die die Agentur nicht einkalkuliert hat.
Ebenfalls gut gefallen haben mir die Inhalte rund um die Entwicklung und Produktion. Hier kann sich vermutlich jeder noch eine Scheibe abschneiden. Dabei sollte allerdings jedem Leser vorher klar sein, dass es hier nicht um technische Umsetzung geht sondern eher um die Planung und die gesteuerte Produktion.
Stichworte wie Assets, Versionskontrolle, CMS und vieles mehr werden sinnvoll eingeführt und können den Horizont vieler Leser sicherlich erweitern.
Obwohl das Buch an manchen Stellen auch mal etwas „Blub“-lastig ist (braucht man wirklich 6 Seiten über Kreativitätstechniken wie Brainstorming?) und das ein oder andere Praxisbeispiel durchaus einen leichten Duft von (Selbst-)Beweihräucherung verbreitet, halte ich es für überaus kaufenswert.
Das Buch empfiehlt sich meiner Meinung nach für jeden der einen detailierten Überblick darüber bekommen möchte wie ein Webprojekt vom A bis Z konzeptioniert wird. Egal ob man als fachfremder Quereinsteiger in eine Agentur kommt, sich nach dem Studium an einem Praktikum versucht oder als freier Webdesigner seine eigene Kundenkommunikation verbessern will, „Website-Konzeption“ kann wertvolle Hinweise liefern. Ohne technischen Schnickschnack zeigen die Autorinnen auf, was zu beachten ist und wo die größten Fallstricke liegen.
Dabei kann man den Ablauf sicherlich auch als Anleitung betrachten, die große Stärke des Buches liegt aber sicherlich darin sich Fragmente als Anregungen und Ergänzungen für den eigenen bereits etablierten Arbeitsablauf zu extrahieren und so den eigenen Workflow zu stärken und nicht zu versuchen die skizzierte (sicherlich sehr Pixelpark beeinflusste) Arbeitsweise 1-zu-1 zu kopieren.
Doch auch für Kunden kann die Lektüre sehr anregend und hilfreich sein. Einsichten darüber wie in Agenturen so „getickt“ wird, helfen ein beidseitiges Verständnis herzustellen und Arbeitsabläufe besser zu verstehen. Zudem ermöglichen einige Erkenntnis sicherlich auch den ein oder anderen Bluff einer Agentur bereits im Pitch zu enttarnen oder durch gezielte Nachfrage nach bestimmten Arbeitsschritten mehr Planungssicherheit für den Kunden zu erzeugen.
Von mir also 2 Thumbs up für „Website Konzeption – von der Idee zum Storybord“. ;)

Musik

Am Ende kommen "Hal Newman and The Mystics Of Time" mit "Mystics of Time. Die Hintergrundmusik kommt von Andreas Placzko 1 Danke!

Fußnoten

  1. Link entfernt, da nicht mehr erreichbar ↩ a ↩ b ↩ c ↩ d ↩ e ↩ f ↩ g ↩ h

Erwähnungen 2

Kommentare 22

  • Hallo,

    bitte behaltet das Stereo-Format bei! Ich denke, dass die etwas längere Downloadzeit durch die Qualität mehr als kompensiert wird. Gerade beim Lied das gerade läuft, kann ich mir echt kein Mono mehr vorstellen. Also bleibt bitte Stereo Technikwuerze! :-)

    Hitzige Grüße,
    Sebastian

  • Ich kann auch ohne den song leben. Daher wuerde meiner meinung nach mono auch langen.
    Gruss,

    Andy

  • Gute Anmerkung! Sollten wir den Song am Ende beibehalten oder ganz rausschmeißen? Dann würde sich die Qualität auch erübrigen.

  • Song? Wozu? Ich weiß selbst, was für Musik ich höre(n will). Das Musikstück ist immer meine Ausstiegsstelle. Ich wäre daher für einen monotonen, songlosen Podcast.

    Zum Thema: Ihr habt das falsche Buch rezensier. Das gute Stück lese ich grad selbst ;-)

  • Hallo Technikwuerze Team,

    ich kann mich da dem "185.42 cm" Mensch nur anschließen. In meiner Freizeit höre ich gerne Musik. Du triffst auch oft meinen Geschmack mit deiner Auswahlt, aber ich gehe immer zum nächsten Podcast über wenn die Musik kommt. Wenn ich mich über das Internet informieren will und zum Thema "Webdesign" Podcasts höre, dann höre ich nur Podcasts nicht Musik. Falls ich mehr Musik hören möchte abonniere ich mir Musik-Podcasts.

    Zur Frage mit "Mono" oder "Stereo". Ich habe nichts dagegen wenn Technikwuerze in "Mono" veröffentlicht wird. Dann solltest Du Dir das mit der Musik noch mal übelegen. "Mono" ist okay für Sprache, aber für Musik würde ich dennoch "Stereo" vorschlagen.

    greetz Alexander

Weitere 17 Kommentare anzeigen
  • Ich höre die Musik nach dem Podcast gerne und immer komplett durch.
    Eventuell könnte man einen Kompromiss eingehen, weil Stereo für Sprache zugegebenermaßen unnötig ist.
    Die Downloadgröße sollte im Zeitalter von DSL keine Rolle mehr spielen, ein Kriterium wäre IMHO eher der verfügbare Webspace oder das Transfervolumen.
    Eventuell könnte man mit einem Format mit variabler Bitrate (z.B. mp3PRO, AAC, OGG und Konsorten) im Textteil an der Dateigröße sparen?
    Außerdem würde sich noch eine weitere Lösung anbieten: Zwei Feeds, eines mit der Musik, eines ohne.

    Die Buchrezension war für mich kaum überraschend: Der Galileo Press-Verlag bringt fast ausschließlich sehr gute Bücher auf den Markt.

  • Bitte mit Musik und bitte in Stereo. Beides ist gewohnt gut und möchte ich nicht mehr missen. Die Musik am Ende empfinde ich als sehr angenehm und höre sie meist auch durch. Z.B. als Hintergrundmusik zum schreiben dieses Kommentares.

    patrick

  • Mir ist Stereo bedeutend lieber. Auch der Track am schluss kann gerne da bleiben. Wenn er nicht gefällt, kann man ihn ja skippen. Warum nicht, wie schon weiter oben geschrieben, einfach 2 Feeds - einmal Mono ohne Track und einmal Stereo mit Track?

  • Technikwürze soll wie bisher in Stereo kommen.

  • Ich höre Technikwürze auch zu gerne und freu mich auf jede neue Sendung.
    Ich bin auch dafür lieber 2 Feeds zu machen wie schon vorgeschlagen wurde.
    Nun weiß ich natürlich nicht was für eine aufwand das für euch wäre aber so hat jeder die Wahl.
    Macht weiter so.

    Mit freundlichen Grüßen,
    BudBundi

  • bitte, lasst das soundformat wie es ist. wir leben im zeitalter von dsl und 100gb festplatten. ihr macht eine der wenigen sendungen, die ich höre, wo nicht so viel musik zwischen gedudelt wird, was ich euch hoch anrechne. aber deswegen muss man doch nicht gleich die quali so extrem kompromittieren...

  • An der Sprache hättest du vermutlich nicht mal gemerkt, dass es Mono ist, das hört man sowieso nur bei der Musik am Ende (die Sprache wird ja schließlich auch nur mit einem Mikrofon aufgenommen und nicht mit zwei, wie bei Stereo üblich). Außerdem könnte man bei gleicher Dateigröße in Mono eine höhere Bitrate = bessere Qualität produzieren.
    Von "extrem kompromittierter Qualität" kann mann da imho nicht sprechen.

    Mir fällt allerdings noch ein Argument für Stereo ein: Bei Interviews kann man die Balance der einzelnen Kanäle leicht vom Zentrum weg verschieben, so dass man den Eindruck hat, der eine Interviewpartner sitzt rechts, der andere links. Macht das ganze einfacher und angenehmer zu hören und leichter zu unterscheiden.

    Könnten wir eventuell mal ein Beispiel zum direkten Vergleich haben und dann vielleicht per Umfrage entscheiden?

  • Die Menschen wollen wählen. Biete doch einfach die Sendung mit und ohne Musik und jeweils in Mono und in Stereo an. So kann sich jeder das raussuchen, was er gerne hätte und Du würdest vermutlich ne Menge Traffic sparen.
    Ich persönlich würde vermutlich die kleinste Version nehmen, um mehr Platz für andere Sachen auf meinem iPod zu haben. Also mein Votum: Keine Musik und Mono.

    Die aktuelle Sendung ist übrigens wieder sehr interessant. Bei der Rezension hätte ich mir gewünscht, dass diese ganzen Metainformationen über Verlag und Seitenzahl eher am Ende kommen.

  • Ich finde die Musik am Ende gut. Hat etwas von "Die Sendung ausklingen lassen" und man vermeidet damit einen harten Cut am Ende der Sendung. außerdem kommt man so mal dazu Musik zu hören die man sonst nicht hören würde. Ist mal ganz interessant.
    @Herr Voß: Das war ironisch gemeint oder? In vier verschiedenen Versionen anbieten...?
    Ich bin für Musik und Stereo. Die Qualität beim iPod hören fand ich ok

  • Bitte bei Stereo bleiben! Die paar MB ;-)

  • Die nächste Sendung wird es als Mono geben, ohne Musik am Ende. Der Schnitt ist fertig, Montag hören wir uns ganze dann mal an.

  • Ich muss mal wirklich etwas STARK bemängeln.

    Die Buch-Rezension ist leider etwas spät erschienen. Schon vor 1-2 Monaten wollte ich mir eben dieses Buch bei Galileo bestellen. Leider ist es vergriffen, mittlerweile wird es gar nicht mehr auf der Galileo-Site angeboten. Naja, anderweitig ist es ja noch zu bekommen. Trotzdem eine sehr schöne Rezension und gut geschrieben/gesprochen.

    Mir wäre es recht, wenn auf die Musik verzichtet würde, zumal es in TW an meinem Geschmack sowieso meist schon von der Richtung her vorbeigeht.

  • Ich finde Stereo total unnötig. Der Kern des Podcasts ist die Stimme und nicht die Musik, darauf liegt bei mir die Priorität, wenn ich euren Podcdast anhöre. Wie ein Vorredner bereits erwähnt hat, macht bei Sprachaufnahmen nur ein Mono-Signal Sinn. Musik brauch ich nicht in einem Technik-Podcast, wobei ich auch beipflichte, dass es gänzlich ohne Podcast sehr trocken wäre.

    Daher mein Vorschlag:

    Etwas weniger Musik und das ganze in Mono. Gute Musik sollte sowieso monokompatibel sein ;). Mein iPod wirds euch danken!

  • Mono ist prima, ist eh 90% Sprache und die Mussik in ein extra File für die die es hören möchten. Alle befriedigt!

  • Klares Plädoyer für Stereo & Musik. Wer die Musik am Ende nicht mag, kann ja diese überspringen. Und mit Stereo lassen sich auch ganz nette Effekte machen. Z.B. setzt Kaspar vom Typo3 Podcast verschiedene Sprecher auf verschiedene Kanäle. Das hört sich gut an.

    Grüße

    Stefan

  • Ich bin für Stereo mit Variabler Bitrate und Musik am Ende!

Kommentar hinterlassen

Mit dem Absenden stimmst du zu, dass deine eingegebenen Daten gespeichert und als Kommentar veröffentlicht werden dürfen (weitere Infos in der Datenschutzerklärung). Dein Beitrag spiegelt deine persönliche Meinung wider – bitte behandle andere respektvoll und halte dich an geltendes Recht. Rechtswidrige Inhalte behalten wir uns vor zu entfernen.