Die Zukunft des 3D Internet!? Technikwürze 82
War Second Life wirklich nur der Anfang, wie die Technology Review in ihrer letzten Ausgabe titelt? Darüber wie sich das 3D Internet weiterentwickeln kann sprechen wir dieses mal mit zwei Beratern von Pixelpark Köln.
Transkript der Folge
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David Herzlich willkommen zur Technikwürze Nummer zweiundachtzig. Mein Name ist David Maciejewski und hier ist euer Design und Webstandards Podcast. Zweiundachzigste Folge habe ich schon gesagt. Heute ist Montag, der dreiundzwanzigste Juli 2007. Gemischte Sendung. Legen wir mal los.
Der erste Videopodcast von Technikwürze ist online seit letzter Woche Donnerstag. Den Donnerstag habe ich deswegen gewählt, damit nicht alle, die den RSS-Feed von Technikwürze abonniert haben, dann die alte Folge nicht mehr hören können. Für diejenigen von euch, die den Technikwürze-Videopodcast noch nicht gesehen haben: www.Technikwürze.de. Motion Design ist das Stichwort, denn ich war bei den Jungs hier in Hannover von Creatings und zusammen haben die, haben wir 'n tollen Podcast gemacht.
Da zeigen wir, wie 'ne DVD produziert wird, wie das Ganze in Photoshop aussieht. Also da werden wir dem Stichwort Design in unserem, Untertitel von Technikwürze mal richtig gerecht. Das Ganze, wer das auf seine Homepage einbinden möchte, das ganze Video gibt's auch bei 7load, YouTube, MyVideo, Google Video, Brightcove und Clipfish.
Obwohl Clipfish eigentlich so ein Sch-- Laden ist, denn es hat glaube ich, 'n paar Stunden gedauert, bis die mein Video mal geprüft hatten und alle anderen, da hat es sofort geklappt. Am besten natürlich bei 7load, mit einem Schmunzeln im Auge. Also Videopodcast von Technikwürze ist sehr gut angekommen, von den Kommentaren, die ich die bisher gelesen habe.
Ich werd mir die Kommentare noch mal in Ruhe durchlesen und dann gibt es in der nächsten Sendung, die ich dann hoffentlich machen werde, mal ein Resümee, was das Ganze betrifft. Also, ob es 'ne weitere Folge vom Videopodcast geben wird, weiß ich noch nicht. Da müssen wir mal schauen. Also bisher sieht eigentlich alles gut aus. Ein, zwei Leute haben die Befürchtung gehabt, dass es eventuell dann keinen Audio-Podcast mehr geben sollte, wenn es 'n Videopodcast gibt. Dem ist definitiv nicht so.
Also die Hauptsendung von Technikwürze ist der Audio-Podcast und den gibt es weiterhin jede Woche Montag ohne Ausnahme. Also jede Woche Montag euer Design- und Webstandards-Podcast in auditiver Form und eventuell dann später eine Serie dann mit dem Videopodcast. Aber da müssen wir mal sehen, was wir produzieren und ob wir das auch wirklich regelmäßig durchziehen und in welchem Turnus. So, heute noch in der Sendung ist der Sascha Postner. Den hören wir gleich.
Er war nämlich bei den Machern von Pixelpark, nicht von den Machern, also bei den Leuten von Pixelpark und hat die interviewt. Und die haben ja natürlich sehr viel Erfahrung mit dem zweiten Leben, mit Second Life. Dann hab ich auch noch interviewt, das hören wir am Schluss der Sendung, den Felix Beck von CSS Neustart, denn, er hat 'n paar Infos mitgebracht über die Relaunch-Seite barrierefreier, weiß ich nicht, aber eventuell standardkonformer, auf jeden Fall moderner Webseiten.
Dazu später in der Sendung. Dann hören wir uns, denk ich mir, uns erst mal das Interview an, was Sascha Postner geführt hat. Los geht's.
Interview.
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Sascha Heute hört ihr den ersten Teil eines Interviews, das ich mit René Welter und Dirk Krause von Pixelpark Köln aufgenommen habe. Wir diskutieren die Zukunft des 3D-Internets und hoffen dabei, nicht zu Second-Life-lastig geworden zu sein.
Ja, dann, dann stellt euch doch mal kurz vor und sagt mal so, was ihr hier macht bei Pixelpark.
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René Ja, mein Name ist René Welter. Ich bin Senior Berater Pixelpark Agentur Köln. Als solcher berate ich Kunden aus unterschiedlichen Branchen, sowohl im operativen Geschäft als auch auf 'ner gewissen strategischen Ebene.
Und gerade bei der gehört natürlich so 'n durchaus dazu, dass man schaut, was am Markt gerade für Trends entstehen, um zu schauen, inwieweit die Unternehmen, die man betreut, kompatibel oder eben nicht kompatibel mit solchen Trends sind und wo es sich vielleicht lohnt, Use Cases für die Unternehmen zu stricken oder es vielleicht besser sein zu lassen.
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Dirk Mein Name ist Dirk Krause. Ich bin technischer Leiter bei Pixelpark in Köln und bin auch schon etwas über zehn Jahre im Multimedia-Geschäft,, unterwegs und, für mich ist, das Thema Serious Gaming insbesondere interessant. Auch weil, das eins dieser immer wiederkehrenden Themen ist aus meiner Sicht. Ich hab halt damals auch schon POIs geschraubt und damals auch schon 3D-Welten, mitgebaut, sag ich mal. Insofern ist das, für mich eigentlich sehr interessant, was da gerade, was da gerade passiert.
Ja, und für Pixelpark an sich, sowieso, da wir innovatives Unternehmen vertreten, müssen wir natürlich auch irgendwo den, Daumen auf den jeweiligen Trends haben. Wie gut oder wie schlecht, vielleicht machen wir's noch mal zweite Mal.
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Sascha Ja, klar.
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Dirk Von, von meinem Arbeitsfeld her bin ich, wie gesagt, als technischer Leiter eigentlich eben sowohl strategisch für die Technologieausrichtung, zuständig. Das heißt, ein Phänomen wie Second Life interessiert mich durchaus auch beruflich in mehrfacher Hinsicht, gleichwohl aber eben auch operativ. Das heißt, ich bin dafür verantwortlich, dass der technische Aspekt oder am liebsten das ganze Projekt,, gut läuft und der Kunde am Ende des Tages zufrieden ist mit dem, was wir machen.
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Sascha Ja, wir wollen uns ja heute so 'n bisschen über das, die mögliche Zukunftsentwicklung des dreidimensionalen Internets unterhalten. Ich hab hier noch mal so 'ne Zeitung mitgebracht, Technologie, Technologiereview, die so schön sagt: „Second Life war nur der Anfang." Und genau darum soll's so ein bisschen gehen. Ihr engagiert euch ja bei Pixelpark da, sehr mit. Man kann auf eurer Internetseite so das eine oder andere darüber lesen, wie ihr so denkt.
Und, wie ist genau so das Engagement, Engagement von Pixelpark, was jetzt Second Life oder eben auch sonstige Forschung oder Entwicklung im dreidimensionalen Internet oder jetzt so neudeutsch Metaverses, angeht?
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René Ja, ich glaube, das Engagement kann man jetzt erst mal von zwei Seiten sehen. Zum einen eben Second Life, hast du angesprochen, haben wir ja ein paar Projekte realisiert, sowohl hier in Köln als auch die Berliner Kollegen. Wir hier in Köln betreuen eigentlich komplett den Second Life Auftritt der EnBW und sämtliche Aktivitäten, wo es auch schon diverse Phasen gab, die wir durchlaufen haben.
Auf der anderen Seite ist natürlich das ganze Thema, virtuelle Welten oder Web 3D ein bisschen vielschichtiger und, da schauen wir uns natürlich schon an, was passiert da, welche Anbieter neben Linden gibt es da am Markt und wie unterscheiden die sich? Wohin kann die Reise gehen? Was fällt noch alles unter das Thema? Web 3D nenne ich es mal, wobei natürlich Web auch schon nicht das richtige Wort ist, weil es vielleicht ein bisschen mehr ist als Web.
Da gehören meiner Meinung nach auch, Dinge dazu, die die Konsolenbetreiber jetzt anstellen, wie, wie ein Sony das ja angekündigt hat mit einer Home Plattform, da Linden Lab ähnliches Konzept zu veröffentlichen. Da gehören auch sicherlich soziale Netzwerke dazu, die gar nicht so neu sind wie Hubble Hotel, die auf einmal auf diese Schiene Web 3D oder damit einkategorisiert werden.
Da gehören virtuelle Chaträume dazu, wie Smeet und Imvu, wenn sie so ausgesprochen werden, die diesen Avatar Ansatz, der ja da mit reinschwimmt, sich zunutze machen.
Also da passiert momentan sehr, sehr viel und ich glaube, am Ende ist Second Life eben ein, ein Türöffner gewesen für etwas, was gar nicht so neu ist, was aber durch Second Life noch mal 'n ganz andere oder viel größere, Öffentlichkeits-, erfahrungen oder Öffentlichkeitswahrnehmung produziert hat, und dadurch das Interesse so ein bisschen in die breite Masse ausgespielt ist, weil vielleicht auch die Zeit eher reif dafür ist, jetzt so etwas mit einer breiten Masse, erleben und, ja Use Cases stricken zu können, als das noch vor, vor einigen Jahren möglich war.
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Sascha Ja, okay, also ich meine, wie, wie, wie erklärt ihr euch, dass, du hast ja gesagt, vielleicht war die Zeit jetzt gerade reif dafür. Und, wenn ich mit Leuten mich unterhalte, die vielleicht jetzt nicht, so zu den, Leuten gehören, die solche neuen Technologien ganz am Anfang adaptieren, weil sie einfach Spaß dran haben und sich damit, auseinandersetzen wollen, obwohl vielleicht die Sache noch nicht so perfekt ausgereift ist. Also da zähle ich mich so ein bisschen dazu.
Also ich bin immer ganz vorne dabei und, wir sitzen hier in einem sehr angenehmen Raum, wo zum Beispiel so ein Media Center steht, was ich meinen Eltern überhaupt nicht empfehlen könnte, weil es einfach, immer noch, sehr wackelig ist, ständig mal 'n Neustart erfordert. Aber ich hab halt so was und genauso war's halt bei Second Life auch. Da war ich auch relativ früh dabei, und die Faszination, kommt ja nicht unbedingt daher, dass es so, so perfekt ist.
Wie erklärt ihr euch, dass das jetzt für so 'n starken Hype gesorgt hat, mal abgesehen von dem, von dem Medieninteresse?
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Dirk Also ich, ich denke, dass, dass da zwei Sachen, also globalgalaktisch sind da, glaube ich, zwei Sachen aufeinandergetroffen. Einmal, haben wir als Pixel, Pixelpark ja durchaus auch diese Saure-Gurken-Zeit erlebt, wo 2000, 2001 rum halt der Hammer überall niederging und die ganzen New-Economy-Leute, 'n ernsthaftes Problem hatten und, wir halt in der Zeit versucht haben, erst mal unsere Hausaufgaben zu machen, erst mal saubere Arbeit abzuliefern.
Und, irgendwann kam dann 'ne Zeit, wo klar wurde, okay, Internet ist Internet und Internet ist wichtig. Aber Internet bedeutet zunächst mal immer nur Webbrowser und irgendwelche Seiten, die im Webbrowser passieren. Und dann halt im Falle von Pixelpark vielleicht noch irgendwelche E-Commerce-Sachen, transaktionsgesteuerten Sachen, die also eher Technik-lastig sind, aber zum Schluss irgendwie einen Webbrowser mit irgendwelchen Hintergrundsystemen anbinden.
Parallel gewissermaßen hat das die Leute, die jetzt unter dem Web 2.0, Signum firmieren, nicht interessiert, sondern haben immer schon gute Dinge gemacht, haben immer schon, programmiert.
Irgendwann kam dann diese Open-Source-Bewegung und irgendwann aus meiner Sicht hatten die Unternehmen wieder Geld und wieder, den Mut und glaube ich auch den Druck, neuere Sachen zu machen auf der einen Seite und auf der anderen Seite, waren diese ganzen Phänomene plötzlich da, die wie Pilze aus dem Boden kamen.
Ich glaube, dass diese, diese beiden Effekte sich gewissermaßen verdoppelt haben und Linden Labs hat da, glaube ich, einfach noch mal auch mal 'n Schwung Geld noch bekommen und, hat diese Chance genutzt und den Ball oben links reingesetzt. Und, wir kamen ja auch teilweise wie, wie die Jungfrau zum Kinde dazu.
Natürlich promoten wir irgendwie innovative Technologien, aber ich bin seit, ich sag mal, in den letzten drei, vier Jahren war es nicht so, dass wir gewissermaßen bei Kunden erst mal ein Whitepaper mit irgendwelchen neuen Ideen auf den Tisch legen konnten, der gesagt hat: "Sag mir einfach nur, was es kostet und ich bestell's", sondern eher, sehr konservativ waren. Grade zum Beispiel haben viele Banken.
Bei Banken weiß ich noch, da musste ich früher darüber diskutieren: Ist das jetzt Netscape 472 oder 475? Ja. 475 war der mit weniger Bugs und 472 war der mit vielen Bugs. Aber bei den ganzen Banken, ich sag jetzt mal gerade keine Namen, war halt der 472 ausgerollt und man musste an den Bugs das, Netscape vorbei programmieren.
Die wären im Leben damals wie heute nicht auf den Gedanken kommen, sich irgendeine Client Software zu installieren, die eigentlich noch ein riesiges Sicherheitsloch in ihr Ding, reißt. Also deswegen, was wie gesagt jetzt in den Business Cases der Unternehmen 'ne Rolle spielt und was wiederum marketingseitig nach vorne getragen sind, sind natürlich noch unterschiedliche Sachen.
Aber ich glaube schon, dass diese beiden Effekte Emerging New Technologies auf der einen Seite und Firmen, die jetzt irgendwo aufgefordert sind, etwas anderes als okay, eine Webseite unter HTTP Doppelpunkt Slash Slash irgendwas zu machen, dass diese beiden Effekte aufeinandergestoßen sind und dass wir jetzt als Pixelpark durchaus Nutznießer dieser Situation sind, in der sehr angenehmen Lage, als innovatives Unternehmen zu gelten und auch zu sein und entsprechende Kunden zu haben, die dann plötzlich den Mut haben, solche Dinge zu tun.
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Sascha Was würdet ihr sagen so aus der Sicht der, der, der User? Also weil es ist ja, eine Sache, dass man halt sagt, ja, das ist 'ne super Technologie und, wir können unseren Kunden da irgendwelche Projekte anbieten, die, vielleicht 'n, ganz netten Marketingeffekt haben. Dafür braucht man ja dann aber trotzdem irgendwie 'ne Grundgesamtheit an Leuten, die, die dort vor Ort sind. Jetzt ist, wird immer mit gigantischen Zahlen rumgeschmissen.
Die, da sind wir uns ja alle irgendwie relativ einig, jetzt nicht, absolute Zahlen sind. Also netto bleibt da halt deutlich weniger von über. Wie viel, da kann man sich dann halt tatsächlich drüber streiten. Aber die Leute, die dann netto dabei sind, die sind ja fasziniert von dieser Technologie und nicht in erster Linie, weil, jetzt irgendwelche Firmen in diese Welt hineinströmen, sondern-
-sie haben halt Spaß an dieser, an dieser Technik. Woran glaubt ihr liegt das? Es liegt ja nicht wirklich an der besseren Grafik. Da ist man ja doch irgendwie immer erstaunt, wenn Leute da reinkommen, die halt so-
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Dirk Immer so durchkommen.
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Sascha Genau. Genau. Was sagt ihr? Wie, wieso sind die Leute da so fasziniert von?
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René Ja, ich glaube, also Second Life ist ja, du hast es schon gesagt, Second Life besticht ja nicht durch grafische Brillanz oder durch, eine unglaublich intuitive Bedienoberfläche. Also im Gegenteil, wenn man jetzt irgendwie so Buzzwords wie Joy of Use oder so was versucht mit Second Life zu mergen, ja, dann geht das, ge-gehen auf Kollisionskurs eigentlich. Also das passt überhaupt nicht. Also Second Life besticht ja eigentlich komplett durch den Konzeptansatz, der dahinter ist.
Nämlich zu sagen, wir machen hier eine Welt, in der user generated Content, auf 3D-Ebene das erste Mal komplett erlaubt ist. Das, das gab's vorher eigentlich so nicht. Also ich kann mir meine, meine, meine Primps, wie es so schön heißt, meine Objekte selber mit 'nem in der auf der Plattform zur Verfügung gestellten Editor gestalten, kann eigene Texturen hochlegen, um mich halt, viel stärker individualisieren auf dieser Ebene, als das vorher irgendwo möglich war.
Und das dann eben gekoppelt mit den Linden-Dollarn, also einem, Währungssystem, was dahinter gelegt ist, ist einfach 'n Konzept, was vorher nicht da war. Und das hat, glaube ich, viele Leute natürlich dann wiederum gerade aus der IT- und Design-Ecke am Anfang, ja, sehr vorangetrieben, weil sie sich halt auf 'ner Basis kreativ austoben konnten, wie das vorher im Web nicht möglich war.
Und, da kommen dann, glaube ich, auch die, die Treiber von Second Life so 'n bisschen her aus dieser Ecke, die da also natürlich auch Geschäftsmodelle dann versucht haben zu etablieren und aufzuziehen. Also sprich, so kleine Shops, wo ich mir dann meine-
-, meine Klamotten kaufen kann. Auf der anderen Seite natürlich aber auch die Folger, die da auch Spaß dran haben, vielleicht auch selber 'n bisschen,, bilden und, im Endeffekt aber den, den Spaß an der, ja, Virtualisierung meiner selbst haben, tatsächlich dieses Second Life vielleicht, zu leben und auch dann bereit sind natürlich, da entsprechend Zeit und vielleicht auch Geld reinzustecken, um sich so mit dem Second Life aufzubauen.
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Dirk Da würd ich dir ganz gerne einmal ostentativ widersprechen. Also natürlich stimm ich dir im Wesentlichen zu, komme aber,, du sagtest vorher, das war das im Web nicht möglich. Dem würd ich genau widersprechen. Genau das Web ist das ja. Also es gab ja mal Zeiten, wo 'ne, wo 'ne Webseite, also zehn Webseiten eine Million Mark gekostet haben, weil niemand wusste, was es bedeutet, eine Webseite zu betreiben. Also sprich, das Web an sich ist ja eine user generated Content Plattform.
Ich kann hingehen, kann mir 'ne Domain kaufen, kann HTML-Seiten irgendwo hin. Ich muss im Wesentlichen nur wissen, wie ich's mache und-
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René Aber, aber eben nicht auf 'ner dreidimensionalen Ebene. Das war ja das, was ich meinte.
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Dirk Korrekt, genau.
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René Auf dieser Ebene hat's halt vorher noch nicht stattgefunden, dass du auch in 'ner, in 'ner 3D-Welt dich so ausleben konntest, ohne jetzt Studio Max 3D, Fähigkeiten zu haben oder in Flash oder was auch immer irgendwo quasi 3D-Objekte erstellen zu können.
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Dirk Das ist richtig. Ja, das, das ist der Unterschied.
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René Das ja.
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Sascha Ja. Ja, die Analogie zum Internet vielleicht, das interessiert mich auch tatsächlich mal, weil, ich hab, unter anderem in, 'nem Artikel vom Management Magazin, gelesen, ich glaub, das konnte es jetzt nicht nachvollziehen, ob das wirklich stimmt, dass in einer Studie von dem, Marktforschungsinstitut Gartner, ich glaub, bis 2011 irgendwie achtzig Prozent aller Internetnutzer, -nutzer irgendwie mit 'nem Avatar in irgendeiner dreidimensionalen Welt rumfliegen. Wie auch immer.
Ich hab da so 'n bisschen Probleme, mir das vorzustellen, weil ich bei, bei diesen dreidimensionalen Internet, Welten im Moment nicht absehe, dass das passiert, was im Internet nämlich ist. Das ist einfach 'ne, es gibt 'ne Infrastruktur und darauf, setzen Leute halt auf. Man hat jetzt eben genau das. Es gibt so Splittergrüppchen, also es gibt Linden, die dann an Second Life rumschrauben und das möglicherweise dann auch nach und nach Open Source-mäßig anbieten.
Aber es gibt dann auf einmal Sony mit Home. Es gibt zig unterschiedliche, kleine neue Bild, hier, Start-ups, die dann irgendwie, ich glaub Metaverse dot net oder so, in Berlin und wie sie alle heißen und die als aber alle nicht auf so was wie 'nem TCP, IP-Protokoll oder XHTML oder was auch immer aufsetzen.
Und ich seh da so 'n bisschen die Gefahr, dass man hinterher ganz, ganz viele kleine Welten hat, die, vielleicht immer irgendwelche Nischen abdecken, aber wo sich das Ganze nicht so durchsetzt, wie, wie das Internet an sich. Wie seht ihr das?
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René Ja, genauso, würd ich sagen. Also wir, Dirk und ich haben da auch schon,, breit drüber diskutiert. Also tatsächlich, auch kommend von diesem Gartner-Zitat, dass achtzig Prozent, der Menschen, also Klammer auf, welche Menschen, Klammer zu, reden wir da jetzt auch von Zentralafrikanern oder so?
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Dirk Ja, ja.
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René Werden halt ein Second Life führen. Damit meint er sicherlich oder meinen Herr und Frau Gartner, sicherlich nicht die, die Plattform Second Life. Und da ist natürlich einfach die Frage: Was, was ist denn ein Second Life? Also wo hört's an, wo fängt's an und wo hört's auf? Und genau da haben wir auch schon mal-
-, länger diskutiert.
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Dirk Genau, das ist jetzt die eine Richtung, wo wir gehen können, das: Was bedeutet jetzt Avatar? Also du hast es schon gerade korrigierend gesagt, das Gartner-Zitat, so, so wie du's in den Folien hast, sagt nicht, ist es jetzt 3D oder nicht. Weil meiner Meinung nach, sind alle Leute, die jetzt im Internet umgehen, haben sowieso schon eine Avatar-ähnliche Pseudoexistenz. Nämlich die Nicknames typischerweise, die man in Chatrooms hat oder so was.
Oder diese eine Namen-Passwort-Kombination oder drei, die man hat, um in irgendwelchen System reinzugehen. Wo ich jetzt nicht notwendigerweise, also ich jetzt schon dann Dirk heiße, sondern was weiß ich eben, irgendwelche, -
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Sascha Aragorn oder so.
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Dirk Genau, ganz genau. Oder, oder ich glaube bei, -
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René Superstar neunzehn.
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Dirk -Star natürlich die Galaxy sind, glaub ich, schon mal alle, alle Dinger einmal vergeben.
Insofern ist dieser Avatar-Gedanke nun weiß Gott nicht neu. Das ist sicher der, der eine Aspekt. - Das andere ist, die zu den Nischen. Auch das gab's alles schon mal. Also ich komm aus 'ner Zeit, wo ich hatte 'n CompuServe Account, wer sich da noch dran erinnert. Es war damals Usus, dass CompuServe ein komplett eigenes Protokoll hatte mit, also es hatte wahrscheinlich was mit TCP IP zu tun, aber es hatte nichts mit Web zu tun.
Es waren, im Wesentlichen verteilte Server, wo man als User von Server zu Server verteilt wurde über 'n, über 'n halbwegs intelligentes System und wo nebenbei, das muss ich auch noch mal on behalf of CompuServe sagen, erst mal alle Inhalte drin waren. Also als ich an der Uni war, achtzehnhundertirgendwas war, gab's, immer diese FTP Server, also dann Go von Archie und Co,, später FTP, wo dann, die ganzen, uploaded vom CompuServe Dinger drin waren.
CompuServe wurde als sehr wertiges System mit sehr wertigen Inhalten, mit moderierten Servern,, gewissermaßen leergesaugt von dem damals sehr stark hochkommenden Internet.
Und die ganzen Inhalte wurden einmal quer verteilt und das ganze Businessmodell von CompuServe ging nicht mehr auf.
Da-dadurch wurde CompuServe geschwächt. AOL schlug zu, aber die AOLs und die,, anderen, was gab's denn noch? Fällt mir schon nicht mal mehr ein. Die haben, sind natürlich genau diesem selben Effekt unterlegen und die konnten nicht rechtzeitig aufholen, um das Internet in seiner Freiheit,, da gewissermaßen wegzureißen.
Die Analogie ist hier nicht ganz so, weil das Internet die Analogie wäre, wenn das Zahn hingegangen wäre und gesagt hätte, wir sind WWW, wir stellen nur den einzigen, Browser Mosaic und oder den einzigen Webserver, was auch immer wieder damals hieß, her und, und halten gewissermaßen herrschaftswissenartig dieses Serverwissen unter uns. Das wird sich jetzt in der nächsten Zeit, glaub ich, entscheiden.
Wenn die jetzt anfangen, ihre Serversoftware zu opensourcen und, rauszuspielen, dann wird es, denk ich, noch mal 'n richtigen Ruck geben, weil dann könnte Second Life sich tatsächlich als 'ne Art Alternative von technischer, vom technischen Standpunkt aus als Alternative,, etablieren. Dann seh ich aber das Businessmodell von Linden Labs nicht mehr.
Weil dann würden sie sich natürlich endgültig kannibalisieren. Aber vielleicht haben sie dann natürlich auch schon genug, Geld in der, in der Tasche, dass es ihnen dann auch egal ist, wenn sie ihn an anderen verkaufen halt.
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Sascha Das ist natürlich so 'n bisschen auch das Spannungsfeld. Die Unternehmen haben in der Regel einfach das Bedürfnis, Wallet Gardens, hochzuziehen-
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Dirk Korrekt.
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Sascha -um da eben ihre Claims abzustecken. Das sieht man jetzt an Sony Home ja wieder sehr schön eigentlich. Also da wird's, glaub ich, nicht so schnell den User generated Content Ansatz in der Breite geben, wie das bei einem Second Life der Fall ist.
Wen-wenngleich man bei Sony jetzt zumindest auf der E drei, über die Bühne schön demonstriert hat, dass eben der, ich weiß nicht, wer's war, CEO, hast du nicht gesehen, ein Foto von der, von der Menge macht, um dann halt anschließend fünf Minuten später durch sein virtuelles, Office zu marschieren, wo dann genau dieses Foto als Gemälde an der Wand hängt. Ja.
Also man, man hat, glaub ich, auch bei Sony erkannt, ich muss irgendwie so diesen, diesen, dieses Begehren der, der Nutzer, mich, komplett individuell darstellen zu können. Also ich sag mal, quasi individuell ist für mich, ich hab irgendwie so 'n Baukasten-
-beliebig groß, aus dem kann ich mir jetzt irgendwas zusammenstellen. Damit kann ich natürlich gewisserweise individuell sein, aber nie zu hundert Prozent, weil das kann ich tatsächlich nur, wenn ich irgendwo meine eigene von mir kreierte Textur oder so was dann noch zur Verfügung stellen kann.
Und zumindest die, diesen kleinen Ansatz, ich lad mal ein in, in mein virtuelles Zuhause eine, ein, ein Bild an die Wand, was ich selber mit dem Handy hochgeladen, geschossen und hochgeladen habe, find ich da sehr spannend zu sehen. Also etwas, was man bei Nintendo noch komplett vermissen lässt in diesem, Wii, Ansatz, den sie haben und Mii-Ansatz und den verschiedenen,, Launches, die sie da zur Verfügung stellen.
Also das wird, glaub ich, noch sehr spannend, wo, wo vom Nutzer eben ein, ein Begehren ist, wo die Unternehmen natürlich irgendwo ganz klar sagen, das, das haben wir nicht unbedingt, dieses, diesen Ansatz. Also wir möchten ja schon so unser Geschäftsmodell eigentlich-
-ja, schützen, möcht ich mal fast sagen.
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Dirk Ich denke, dass Sony versus Second Life Äpfel und Birnen ist, auch wenn das jetzt gerne genommen wird. Virtuelle Welt, aber erst mal ist der Konsolenmarkt ein völlig anderer-
-sowohl von der Benutzerschaft her als auch vor allen Dingen vom Businessmodell her. Ich hab als Konsolen,, Herausgeber, also Microsoft, Sony, Nintendo, 'n ganz andere Macht darüber, was auf der Konsole sich abspielt.
Und wir reden dann halt PC haben, was weiß ich, achtzig Prozent der Bevölkerung, Konsolen, ich hab mal nachgeguckt, ich glaub zwölf Prozent der Bevölkerung. Das ist 'ne ganz andere Nutzer Schicht, 'ne sehr viel speziellere. Da, da wirken andere Mechanismen und da ist gerade das bereit Verstreute eben nicht mehr so der Aspekt. Insbesondere weil der Konsolenmarkt genau einer ist, wo der vermeintlich tot geglaubte Nintendo gerade mal wieder ordentlich aufgeholt hat.
Ich glaub wieder Microsoft, auch dann gegen Sony ordentlich, Punkte gewonnen hat durch die Xbox dreihundertsechzig und Sony im Augenblick ziemlich dumm dasteht, weil sie für die PS drei irgendeine Killerapplikation brauchen, die jetzt natürlich Sony Home ist, weil also und noch diverse andere, aber, der, der, der Marketing Schachzug ist mir da sehr wohl klar, der, der Business Case für Sony Home eigentlich überhaupt nicht.
Also User Generated Content kann da eigentlich kaum stattfinden, bis auf Konfiguration des Avatars. Und...
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Sascha Ja, das ist halt ein ganz anderer Ansatz. Also ob ich, ich, ich sag mal, Sony trau ich halt normalerweise eher zu, dass die halt sagen: "Na klar kann ich meinen Avatar ganz toll individuell zusammen, bauen", aber eben in so 'nem Baukasten. Du kannst dir dann wahrscheinlich auch ein paar Klamotten kaufen.
Werden sie auch noch irgendwie, mit irgendwelchen Markenherstellern wie, Puma oder hast du nicht gesehen zusammenarbeiten-
-und sagen, Du kannst dir diese Puma Schuhe hier kaufen-
-aber du kannst halt eben nicht jetzt irgendwie, vielleicht kannst Du sogar auf dem T-Shirt deine eigene Textur drauf, machen oder so, aber du kannst jetzt halt nicht diese Freiheit, die man jetzt zum Beispiel bei Second Life gesehen hat. Aber das ist, schon ganz wichtig. Alleine deshalb, weil es nur auf Konsolen läuft. Zumindest jetzt war es ja nie anders angekündigt.
Kann sich's ja nicht in der Form durchsetzen zu was Ultimativen, Universellen werden, wie jetzt irgendwie, Second Life ja so 'n bisschen den Anspruch an sich selbst hat.
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Dirk Ja, genau.
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Sascha Na ja.
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Dirk Die Analogie kommt vor allen Dingen daher, dass, also man sieht halt die Sony World, Sony Home, sorry, Bilder und sie sind schon so wie man denkt, also man denkt unmittelbar, wenn das jetzt in Second Life so zu sehen würde, dann wären wir endgültig da.
Das ist, glaub ich, so, so ein Aspekt. Und der zweite Aspekt, das hat ja, haben wir noch nicht gesagt, World of Warcraft, der natürlich irgendwo der, der Vorreiter an sich ist. Weiß nicht, ob du es auf Zettel hattest. Wiederhole mich gerne der Business Case schlecht hin, was virtuelle Welten angeht. Ne, wat haben wir jetzt?
Acht Millionen Benutzer, die pro Monat-, zehn Euro oder irgendwas mehr Dollar zahlen und dann kann man die Mathematik selber machen und weiß, dass man halt bei einer Milliarde, Milliarde, Euro pro Jahr sind, die da,, Gewinn gewissermaßen sind. Oder Gewinn kann ich jetzt nicht sagen. Auf jeden Fall nicht weit weg vom Gewinn wird das sein.
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David Ja, du bist halt bei sechs Millionen Nutzern und, und diesem Umsatz, den die machen bei dem Bruttosozialprodukt eines, kleinen Landes inklusive der Einwohnerschaft, die verwaltet werden muss, ne.
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Dirk Korrekt, ja.
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David Das ist natürlich etwas, was glaube ich Linden Lab gerne hätte und deswegen wahrscheinlich diese Zahl, ich weiß nicht, gestern waren es sechs Millionen, heute sieben, morgen sind es acht Millionen, und ich ja gerne darstellen möchte, aber wo wir natürlich auch alle wissen, das, das ist halt nicht so.
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Dirk Der Witz bei WOW ist egal, ob du drin bist, du zahlst. Sieben oder acht Millionen Subscriber sind die Zahlen definitiv. Und das ist eigentlich der relevante, also was heißt der relevante. Das ist einfach, WOW stört das nicht, dass sie jetzt nicht so den Hype haben, weil,, weil sie einfach da sind.
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Sascha Wenn das Geld fließt, ist es ja egal.
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Dirk Exakt. Und Second Life ist eine ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz kleine Nummer.
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Sascha Ja. Ja, dann noch kurz als Anmerkung, weil ich mich im Moment damit jetzt ein bisschen auch so mehr mit dem in dem Kommunikationsbereich beschäftige. Das ist eine ganz witzige Entwicklung, diese parallel laufenden. Zum einen, das sind ja jetzt mehr so, das geht ja in die, Roleplaying,, Gegend und das andere, das wird dann immer so, in solchen Texten meistens gern so als sozial, Multiplayer Online Game,, gesprochen.
Das erinnert mich sehr stark an alte, textbasierte, Multi-User-Dungeons, ja, wo man nämlich auch im Prinzip beides nebeneinander-- Da gab es welche, die waren sehr Fantasy related und hauptsächlich irgendwie Quest basiert.
Und dann gab es halt welche, die ursprünglich auch mal irgendwie so Fantasy related waren, aber wo dann irgendwann die Betreiber festgestellt haben, hier geht es echt mehr um sozialen Aspekt und die Leute reden und auch da konnte man ja dann schon eben diesen, diesen Kreativitätsaspekt sehr ausleben, teilweise sehr detaillierte Sachen bauen.
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Dirk Just heute haben wir, haben wir ein, MOO, also einen eigentlichen Verwandten des Lambda MOOs, wer es noch kennt, gestartet. Der liegt jetzt derzeit auf einem externen Server. Habe ich gerade einem Kollegen von mir gemacht, weil wir dieses Ding gerade wieder rausholen. Da kann man halt mit Add Dig,, Räume bauen und Ähnliches. Das ist halt diese soziale Ecke gewissermaßen.
Und dagegen gab es, glaube ich, die LP Muds oder Diku Mud war, glaube ich, eins der, der heftigsten, die halt eher so: Ich erschlage ein Monster und kriege zwanzig Punkte und zwanzig Points. Und, auch da ist die Analogie perfekt. Das gab es alles 1982.
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Sascha Nicht in Graphik, sondern in, -
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Dirk Genau. Da kann man sich noch ernsthaft drüber unterhalten, wo die Immersion dann größer war.
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Sascha Ja, ja, genau. Ja.
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Dirk Und weil das einfach im Kopf statt-- Nur das ist jetzt nicht mehr so en vogue. Aber ich denke schon, dass man definitiv lernen kann, was damals passiert ist und in welche Richtung das ging. Und bis heute werden gerade in Kanada, für E-Learning-Zwecke, noch sehr viele, Muds, also Multi-User-Domains, manchmal als Klammer über alles ist, glaube ich, nicht ganz richtig. Gibt, glaube ich, noch einen anderen Begriff dafür.
Egal, auf jeden Fall textbasierte, Multi-User-Welten werden noch bis heute betrieben und mit recht großem Erfolg. Die kriegen jetzt natürlich nicht, ein Cover auf 'nem, auf 'nem, auf 'nem Spiegel, weil ich sage mal, eine eckige Klammer auf mit, You are logged in macht sich natürlich nicht so gut wie, wie Herr Linden selber zur Hälfte in real und zur Hälfte in Second Life.
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Sascha Nein, klar. Aber das ist genau der Punkt. Also ich glaube, vielleicht ist das die, die Faszination, die in diesen Welten schon besteht, also die jetzt aber eine relativ hohe oder eine relativ schlechte Zugänglichkeit hat, weil man ja doch wieder irgendwie so, sich an DOS-Zeiten zurückerinnert, wo man dann eben nicht mal eben mit, mit Maus eben was erstellen konnte oder verschieben, sondern man immer irgendwie was eintippen musste.
Und ich sag mal jetzt, auch wenn das jetzt ein Klischee bedient, aber, gute Freundinnen von mir, die jetzt an Second Life tatsächlich gefund,, Gefallen finden, weil sie da halt doch schon durch diese relativ einfachen, wenn auch, nicht, unter Usability-Aspekten gut gestalteten Interfaces, aber doch irgendwie damit arbeiten können, die, glaube ich, an der Interaktion mit so einem textbasierten, System einfach nie so richtig Freude gefunden hätten. So, ne. Also das ist halt, noch mal was anderes.
Aber du hast gerade die Immersion schon angesprochen.
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David Ja, und die Immersion, die kommt nächste Woche zusammen mit einem Bericht, wie denn das neue Voice Plugin so funktioniert und auch, was Pixelpark seinen Kunden im Bereich 3D-Internet denn so als Geschäftsmodelle und als Anwendungsfelder empfiehlt.
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Dirk Interview.
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David Perska zugeschaltet von CSS Neustart, wie versprochen der Felix Beck. Hallo Felix.
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Felix Hallo David.
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David Wie sieht's denn bei euch bei CSS Neustart, dem Projekt im Internet aus? Was gibt's Neues zu erzählen? Am 1.8. geht's ja los. Ist ja Stichwahl dann, ne?
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Felix Genau, ist nicht mehr lang. Wir haben im Moment, ich habe gerade nachgeguckt, sechsundachtzig Anmeldungen.
Das ist auf jeden Fall mehr, als wir erwartet hatten und ich rechne mal damit, dass noch ein Schwung voll dazukommt. Bis zum 1. August werden, denke ich, auf mindestens werden wir auf mindestens dreistellig kommen, denke ich mal.
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David Kurz noch mal zu CSS Neustart. Wer die vorherige Folge verpasst haben sollte: CSS Neustart ist eine Webseite, wo sich standardkonforme, moderne Webseiten anmelden können zum Stichtag 1.8., um ihre neuen Designs zu präsentieren, die dann hoffentlich und die schmeißt ihr, denke ich, raus, diese Tabellenlayouts beinhalten, ne?
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Felix Genau, womit wir schon bei der ersten Sache waren. Wir sind im Moment dabei, eben die Galerie, das Voting System und so weiter, diese ganzen Sachen, aufzubauen, die wir dann ab 1.8. brauchen und sind jetzt im Moment dabei, einen automatischen Validator einzubauen, der eben diese Websites alle vierundzwanzig Stunden überprüft, ob sie überhaupt validieren mit HTML, XHTML und CSS, ob sie überhaupt validieren und das dann auch gleich anzeigt.
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David Na, das ist doch sehr nett. Kriegt ihr dann noch eine Information? Du, da ist eine Webseite, die jetzt, was weiß ich, so und so viel Fehler ausspuckt. Oder wie funktioniert das Ganze dann?
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Felix Das ist noch nicht endgültig gelöst. Was wir auf jeden Fall haben, ist 'ne, Abfrage via Ajax, direkt bei der W3C, dass das alles so seine Richtigkeit hat. Wie wir das genau machen, ob wir da benachrichtigt werden, ob wir, wie das abläuft, werden wir uns noch überlegen. Wir werden aber auf jeden Fall die rausschmeißen, die definitiv nicht standardkonform sind.
Wir haben das mittlerweile auch schon intern überlegt und sind jetzt mittlerweile dabei, dass wir nicht sagen, es muss auf jeden Fall müssen beide Lämpchen grün leuchten, weil wir selber wissen, dass es einfach schwer zu erreichen ist. Und wenn dann nachher irgendwie zwei, drei kleine Fehlerchen drin sind, deswegen wollen wir keinen rausschmeißen. Zumal dann haben wir nicht mehr, nicht mehr viele Teilnehmer.
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David Okay, wenn nicht, wenn da noch ein paar
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Felix Das wär eine super Idee, ja.
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David Schauen wir mal. Ansonsten, wie gesagt, erster Achte geht's los. Was habt ihr noch so in Vorbereitung neben der Galerie?
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Felix Auf jeden Fall das Voting-System, wo die, anderen drei ja das in der letzten Sendung, also in der vorletzten Sendung, ja auch schon drüber gesprochen hatten, dass wir eben 'ne Abstimmung machen wollten. Dann sind wir im Moment, dabei uns zu überlegen, inwiefern wir noch 'ne hochkarätig besetzte Jury zusammenstellen wollen, die das Ganze eben noch mal aus 'ner kompetenten Sicht bewertet.
Dann haben wir was Nettes anzukünd, anzukünden. Und zwar haben wir Preise organisiert.
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David Oh, das klingt gut.
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Felix Wir haben uns so überlegt, ja, wir haben uns so überlegt, dass wir irgend, irgendwie 'n bisschen den Anreiz noch erhöhen müssen, obwohl wir schon viele, Leute dabeihaben, die schon motiviert sind, vielleicht noch mal 'n bisschen den Anreiz erhöhen. Haben uns dann so 'n bisschen umgehört und haben jetzt nette Preise. Wir hoffen, es kommt noch 'n bisschen was dazu, aber es sieht im Moment schon recht attraktiv aus. Wir haben Bücher und Softwarelizenzen.
Und sind damit eigentlich schon ganz zufrieden.
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David Kannst du schon verraten, um was es sich da handelt?
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Felix Ich kann schon mal verraten, dass wir 'ne, Lizenz von Expression Engine ergattern konnten-
-die wir verschenken dürfen, also die, Software, mit der auch der CSS Neustart läuft.
Und ich darf sagen, dass wir, Textmate haben für Mac OS X.
Das haben wir auch noch ergattert und ansonsten müssen wir noch 'n bisschen ruhig sein. Wir haben noch 'n bisschen was auf Lager, was aber noch nicht rausdarf.
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David Ist auf jeden Fall spannend. Erster Achte, Mensch, dann haben wir ja noch eine Folge dazwischen. Hören wir uns nächste Woche wieder in Technikwürze mit 'n paar Infos.
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Felix Hören wir uns wieder. Wo wir grad bei Terminen sind, muss ich noch eine Sache zwischen reinschieben.
Und zwar, wir haben's bei uns im CSS Neustart Blog auch schon angekündigt. Es kamen immer mal wieder Fragen aus auf, wie das jetzt aussieht, ob man wirklich zum ersten Achten um null Uhr seine, Website neu starten muss. Wir wissen, dass die Sache schwierig ist und haben uns deswegen terminmäßig jetzt mal geeinigt und haben's auch bei uns im Blog schon veröffentlicht, aber vielleicht sage ich das hier auch grad noch mal.
Wir haben jetzt auf jeden Fall festgelegt, dass wir die Anmeldung bis zum einunddreißigsten Achten zwotausendsieben laufen lassen. Das heißt, wer jetzt zum ersten Achten nicht fertig wird oder im Urlaub ist oder sonst was, der kann sich bis, kann bis zum einunddreißigsten Achten noch einsteigen.
Dieses Voting, von dem ich vorhin gesprochen hab, wird aber ab ersten Achten laufen und so wie's im Moment aussieht, lassen wir's bis Mitte September, also bis fünfzehnten Neunten wird dann das Voting laufen. Dann machen wir das Voting zu und küren den Sieger.
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David Mhm. Das heißt für diejenigen, die natürlich möglichst viele Votings abstauben wollen, die sollten möglichst am ersten Achten anfangen. Ansonsten für die Spitzfinder, die jetzt derzeit ihren, ihren Po in die Sonne halten, irgendwo weiter südlich, die dürfen dann bis zum einunddreißigsten Achten dann noch zusteigen. Sehr schön, klingt doch alles super. Cssneustart.de, das Ganze, den Link noch mal auf Technikwürze.
Dann würd ich sagen, Felix, danke für die Info und dann schauen wir nächste Woche noch mal, was es denn in Sachen CSS Neustart dann gibt. Vielleicht präsentieren wir auch die Jury, die das Ganze dann mal eben auswerten wird. Felix, vielen Dank.
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Felix Ja, ich danke dir.
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David Die Hörer kommen zu Wort. Die Hörer kommen zu Wort, ganz genau, denn wir haben endlich mal Anrufe bekommen auf unsere Skype-IN-Telefonnummer, die null fünf elf einundzwanzig siebenundzwanzig dreihundert. In den Kommentaren, liebe Hörer, seid ihr ja super fleißig und kommentiert richtig gut auf Technikwürze.de. Das gefällt uns, macht bitte weiter. Aber warum ruft kaum einer an auf unsere Hotline? Das ganze Ding ist wie gesagt in Hannover stationiert, dieser Telefonkasten.
Also keine Angst, ihr zahlt da keine horrenden Gebühren und ihr kommt auch garantiert auf Sendung. Vielleicht ruft ihr deswegen nicht an. Es hat aber angerufen der Brieur. Ich hoffe, deinen Namen spreche ich richtig aus und wir hören uns doch mal an, was er zu sagen hat.
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Einspieler Hallo, hier ist Brieur, ein Webdesigner aus Umstadt. Ich wollt euch, gratulieren zu eurem ersten Video und, dann wollte ich noch, euch 'ne Frage stellen oder informieren. Mir ist aufgefallen beim Surfen mit dem Firefox, dass viele, viele Webseiten immer einen grauen Hintergrund haben, so mauskraun. Und da wollte ich euch fragen, warum das so ist und, warum das keiner ändert. Und ihr könnt ja auch mal schauen, metrofrankfurt Punkt com, wie das aussieht. Na ja, bis dann. Tschüss.
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David Brieur, vielen Dank für den Anruf. Dass du sehr viele Webseiten mit 'nem grauen Hintergrund hast, liegt einfach daran, dass dein eingestellter Firefox die Hintergrundfarbe grau definiert hat. Du kannst in den Einstellungen mal bei der Darstellung Inhalt, Farben gucken und da ist bei der grau eingestellt. Standardeinstellung ist demnach weiß.
So, hinzu kommt, dass bei den Webseiten, wo per CSS nicht definiert ist, dass die Hintergrundfarbe weiß beziehungsweise irgendeine andere sein soll, wenn also nichts definiert ist, dann wird die Standardfarbe des Browsers angezeigt und das ist bei dir eben grau.
Also einerseits stell das doch mal wieder bitte auf den Standard, wenn dich eben dieses Graue nervt, weil die meisten doch eben weiß sind und ein Appell an die Webdesigner, doch mal bitte per CSS Stylesheet ihre Hintergrundfarbe anzupassen, eventuell nicht nur für Brieur. So, jetzt haben wir noch 'ne Anruferin gehabt, die möchte was zu YAML erzählen.
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Einspieler Meins Loggen zu YAML. Ganz einfach: I love YAML. Okay? Alles.
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David So, wie gesagt, das war der Beitrag zu YAML. Können wir leider nicht gelten lassen, liebe Anruferin, denn du hast uns leider nicht mitgeteilt, wer du bist. Also schick uns doch noch mal 'ne E-Mail und teil uns mit, wer du bist mit, deiner E-Mail-Adresse und Papi Po und dann können wir das eventuell werten lassen.
Für alle anderen, falls ihr noch Sprüche habt zu YAML, wer ein Buch von YAML haben will, noch mal null fünf elf einundzwanzig siebenundzwanzig dreihundert alternativ auf Technikwürze.de. Ja, so, dann sind wir schon an der Ende der Sendung angekommen. Nächste Woche Montag gibt's wieder eine neue Folge. Am Donnerstag gibt es ausnahmsweise keinen Videopodcast. Schaut ihn noch mal an, den ersten Videopodcast von Technikwürze auf Technikwürze.de oder auf dem Sevenload Videoportal und anderen.
Motion Design ist der Titel super gut gemacht und wenn ihr das Intro toll findet, stimmt doch noch mal für eine nächste Folge. Wir überlegen uns das dann. Also mein Name ist David Maciejewski. Wir hören uns nächste Woche Montag wieder. Bis dahin, bye bye.
Pixelpark-Experten im Interview
Diesmal ist Sascha Postner zu Gast bei Pixelpark in Köln und unterhält sich mit René Welter und Dirk Krause über die "Zukunft des 3D Internets".
Second Life dient dabei nur als aktuelles Beispiel einer Entwicklung, an der sich gerade auch namhafte Agenturen wie Pixelpark und Konzerne wie IBM beteiligen. Zusammen in einer fruchtbaren Diskussion wird der Frage nachgegangen ob der Mediahype der vergangenen Monate ein Strohfeuer der "Möchtegern-Innovation war oder im Jahre 2011 wirklich 80% aller Internetnutzer mit einem Avatar durch dreidimensionale Welten reisen, wie unlängst die Marktforscher um Gartner verkündeten.
Den zweite Teil des Interviewshört Ihr nächste Woche in Technikwürze 83.
Infos von CSSneustart
David Maciejewski unterhält sich mit Felix Beck von CSSneustart 1 denn es gibt jede Menge neue Informationen rund um den Reboot vieler deutschsprachiger Webseiten am 1.8.
Fußnoten
- Link entfernt, da nicht mehr erreichbar ↩
Erwähnungen 4
Kommentare 10
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Nette Gedanken. Da bin ich auch sehr gespannt wie es mit dieser Thematik weitergeht. :) Vor allem weil mein Arbeitgeber da auch bei dem Second Life Mediahype dabei war...
Ich wäre übrigens auch für unregelmäßige Videocasts. Da kann man doch super Screencasts und Videotutorials anbieten. Mit Eurer Moderatoren Crew sollte das doch mit annehmbarem Aufwand (vielleicht einmal im Monat) machbar sein.
Dann aber bitte in einem eigenen RSS Feed. ;) -
Aber 2nd Life ist mehr oder weniger tot, oder?
Social Web Overkill.
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@John: Da kann man sicherlich trefflich drüber streiten ob SL "tot" ist.
IMHO ist Second Life überhyped worden und so wurden Erwartungen geweckt, die derzeit nicht erfüllt werden konnten. Dennoch bin ich der Meinung, dass sich 3D Interaktionswelten langfristig als ein Webzweig darstellen werden.
Ich sehe was die Bewertung dieser Welten derzeit angeht sehr starke Parallelen zu der Erschließung des Internets und dessen Ablehnung zu Beginn. -
@john: Nee, 2nd Life ist nicht tot, sondern ein Film und der läuft am 29.07. um 1.35h auf 3Sat. Regisseur ist Alexander Metzler, huch, das bin ja ich :-)
Siehe auch Gerrits Blog, http://praegnanz.de/weblog/2nd-life-ein-film-aus-mainz
Grüße,
alex
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Meiner Meinung nach, ist SL auch schon sogut wie ein gestorbenes Projekt. Klar wird ws immer mehr auf die 3D Welt gesetzt, da man da ja wirklich dem Kunden mehr Emotionen usw. als bei einem simplen eCommerce-System vermitteln kann.
Warum SL so einen großen Erfolg hat bzw. bekommen hat, ist nur dadurch entstanden, dass es durch die Medien entsprechend gepusht worden ist. Danach haben sich Mercedes, Nike usw. dafür interessiert, weil sie da die Möglichkeit haben, Produkte "einzuführen" ohne irgendwie einene Schuss ins eigene Knie heraufzubeschwören, da man vielleicht das Produkt anders empfindet und schnell einfach wieder vom Markt nehmen kann.Es ist ja auch bekannt, das Linden Lab eine riiiieeeeesen Serverfarm besitzt aber sich durch die schei** Programmierung von SL an sich alles gar nichts bringt. Wirklich damit abfinden kann man sich eh nur, nach einem gewissen Suchtfaktor damit. Wenn ich (Österreich) auf SL connecte. Passiert es mir andauernd das ich einfach durch Wände usw. hindurch fliege? Spaßfaktor = 0!
Und wie wir sicherlich alle wissen, verdient Linden Lab mit SL in 24h rund eine Million Dolar, aber bei einer Bevölkerung von 8,310,736 Usern. Gegenüber von WoW mit geschätzten 33 Millionen oder mehr Spielern, setzten die im Monat um die 429 Millionen Dolar um und jährlich über 5,148 Milliarden. Klar sind da andere wirtschaftliche Faktoren nicht mit einberechnet.
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Ich glaube nicht an eine Zukunft von 3D-Internet.
Wenn ich surfe, dann weil ich Informationen will, ich will nicht sinnlos durch eine 3D-Welt rennen. Sowas ist etwas für Spiele, nicht für Informationen.
Seecond Life hatte viele Besucher, und ich wette die meisten die sich jemals angemeldet haben, haben sich sofort wieder abgemeldet oder es nie mehr genutzt. Es ist (meiner persönliche Meinung nach) Schrott. Aber jedem sein Spaß... ;-)
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1)SL ist nicht tot. es wird grade nur von der presse runtergeschrieben. ein fussballer der 5 spiele lang nicht trifft ist auch nicht erlahmt, nut weil alle negativ über ihn berichten. aus SL ziehen sich jetzt die firmen heraus, die schlecht beraten wurden oder aber einfach nur den hype für PR ausnutzen wollten (was gelungen und legal ist). die nächsten monate werden die spannendsten überhaupt in SL sein, da es darum gehen wird, ob man die plattform "produktiv" nutzen kann und will. erst dann wird man sehen, ob SL tot ist.
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@kevin: linden verdient nicht eine million die stunde. das ist nonsens, das ist der umsatz, der in SL stattfindet. das hat nichts !!! mit einkommen zu tu und schon gar nicht mit dem verdienst von Linden! in WoW sind übrigens ca. 8 millionen spieler angemeldet.
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@daniel: das sich die meisten, die sich bei SL anmdeldet haben nur einmal kurz in der welt aufgehalten haben ist klar. liegt aber auch an der völlig überzogenen berichterstattung der presse und damit an einer völlig überzogenen erwartungshaltung seitens der nutzer. wer keinen spass an einem 3D-konzept ala SL hat, ist auch durch reißerische presse plötzlicher nicht affiner dafür! hier muss man sagen: „jedem das seine.“ jedoch bin ich sicher, dass es ansätze gibt, in denen sich das 3D-web gegenüber dem "normalen" internet als wertvoller erweisen wird. aber es werden bis zur „phase der produktivität“ (gartner) noch ein paar jahre vergehen. das internet, wie wir es jetzt kennen und jetzt schätzen hat auch über 10 jahre gebraucht
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ich bin auch kein großer SL-fan, aber was user generated content und die freiheiten in richtung linden-script angeht, gibt es keine alternative im markt! deswegen ist die zukunft so spannend. ich freu mich auf wettbewerb!
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mh ... ich habs jetzt immer mal wieder versucht ... ich bekomm keinen zugriff auf die mp3 !?
download bricht ab, onlineplayer buffert sich tot und bleibt bei 0%
^^ na, vllt. morgen. dabei bin ich doch süchtig! ich brauch tw, sonst kann ich nicht schlafen grummel naja muss ich mal wieder die ccc podcasts durchkramen ... seuftzdie sache mit den videopodcasts find ich gut, solange die reguläre montagsausgabe nicht drunter leidet. den jetzigen finde ich allerdings nicht so gut gelungen vom content. man hätte viel mehr problemstellen aufzeigen und technische erläuterungen geben können. ich weiss ja nicht wie lang das maximal sein soll.
nur komisch, dass erst vor kurzem noch platzsparende mono-versionen der audioausgabe im gespräch waren o.Oaber das wird auch sicher über die zeit alles noch besser, so wie ich technikwürze kenne ;o)
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ah, es geht - man dankt ! freu
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Glückwunsch. Im Schnitt wird Technikwürze ständig besser. Diese Sendung ist IMHO ein neuer Höhepunkt.