Technikwürze

Wer suchet, der findet!

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Transkript der Folge

  1. Sascha

    Es ist wieder einmal Montag und ihr hört euren Design- und Webstandards-Podcast Technikwürze. Heute ist der 20. August und ihr hört eine gemischte Sendung mit ein paar News und Updates und am Ende einem kleinen Interview, das Daniel Jackzent gegeben hat und er berichtet ein bisschen über die Urban Challenge oder die Grand Challenge, die, vom Verteidigungsministerium in Amerika ausgerichtet wird, um autonome Autos zu testen.

    Ja, zur gemischten Sendung, da gehen wir gleich in die Vollen. Als Allererstes möchte ich euch vom David grüßen, der ja, wie ihr wisst, einen neuen Job bei Sevenload angenommen hat und da ist er natürlich im ersten Monat besonders im Stress. Deshalb hört ihr auch heute wieder mich. David könnt ihr auf jeden Fall wieder im September hören.

    Nicht nur deshalb, weil ich im Urlaub bin, sondern weil er natürlich auch Sehnsucht nach Technikwürze hat und nur einen neuen Server zu installieren, reicht da natürlich nicht aus. Zu Anfang, hab ich als Erstes mal zwei Veranstaltungstipps für euch. Das Erste ist die, Flash-Forum-Konferenz 2007, die, wieder in Köln stattfindet, diesmal drei Tage lang vom 24. bis 26. September.

    Wieder im Medienpark, Köln und, es geht wie immer um Webtechnologien und Webdesign mit dem Schwerpunkt auf Flash- und Flex-Plattform. Schaut einfach mal rein, wenn ihr, Lust habt. Das, lohnt sich in jedem Fall. Mehr Informationen findet ihr unter www.flashforum.de. Die zweite Veranstaltung, auf die ich hinweisen will, ist, die hundertste Folge des Boag World Podcasts.

    Viele von euch werden den vielleicht kennen, zumindest die, die des Englischen mächtig sind und, diesen Webdesign-Podcast auch abonniert haben. Zu finden ist dieser unter www.boagworld.com. Wobei Boag, nach dem Erfinder oder dem Betreiber des Podcasts Paul Boag B-O-A-G geschrieben wird, also boagworld.com. Und der hundertste Podcast wird aufgenommen von Paul Boag und Marcus Lillington am 20. Oktober, und zwar in London.

    Also es ist ein englischer Podcast, wie gesagt, und sie werden den in London in einem Pub in einer Bar aufnehmen. Ich mag diesen Podcast sehr gerne und ich würde da auch ganz gerne hinfahren. Leider kann ich da aber nicht. Und, das Schöne an der ganzen Geschichte ist, dass nicht nur der Podcast live aufgenommen wird, sondern dass es auch frei Drinks gibt, solange die Agentur, zu dem, zu denen die beiden gehören, Geld hat.

    Also lohnt sich mit Sicherheit hinzufahren, auch als Deutscher wird man wahrscheinlich ein bisschen belustigt angeschaut, aber lohnt sich und vielleicht könnt ihr ja sogar ein kleines Interview mit Paul, aufnehmen und uns zur Verfügung stellen. Der nächste Blog ist ein paar netten neuen Webtools gewidmet. Dem einen oder anderen sind bestimmte vielleicht schon bekannt, zumindest sind sie uns jetzt erst neu aufgefallen. Das, Erste, was ich erwähnen möchte, ist ein Tool namens Build With.

    Das ist ein Webseitenanalysator. Man kann dort einfach eine Domain eingeben oder eine Seite und, dieses Gerät teilt uns mit, was denn für Technologien auf dieser Seite oder von dieser Seite benutzt werden.

    Wer jetzt nicht ganz versteht, was das heißt, also wenn ich dort zum Beispiel, Technikwürze.de eingebe, dann, lädt die Seite, in das, Tool rein und dann wird mir gesagt, dass zum Beispiel Technikwürze Google Analytics benutzt, dass dort die JavaScript-Bibliothek jQuery eingebunden ist, dass dort WordPress genutzt wird und auch Plugins installiert worden sind, als Framework PHP zur Verfügung steht, dass als Werbeplattform Technikwürze zum Beispiel Google AdSense benutzt, dass es einen RSS-Feed oder Fed, ich bin mir immer noch nicht sicher, wie das ausgesprochen wird, zur Verfügung steht und dass es die Möglichkeit gibt, Technikwürze anzupingen, also ein Pingback, eingebaut, werden kann und so weiter und so fort.

    Also es wird erwähnt, dass, die Enkodierung UTF8 ist. Und dieses Tool find ich eigentlich sehr nützlich, um nicht alles, sich aus dem Quelltext herauszuholen und auch vor allen Dingen, was die JavaScript-Bibliotheken angeht, da sofort Aufschluss zu haben, was es denn ist. Ein weiteres interessantes Tool ist der iPhoney, iPhoney, keine Ahnung, wie man das ausspricht, von Market Circle, ein iPhone-Simulator für Webdesigner.

    Da kann man sich einfach mal anschauen, wie wird denn da die eigene Webkreation in dem iPhone aussehen. Ihr habt vielleicht, an dem Post vom David mitbekommen, dass er scheinbar ein iPhone hat. Ich hab mit ihm da noch nicht drüber gesprochen. Bin jetzt schon ein bisschen im Vorhinein neidisch, auch wenn ich nicht unbedingt eins haben will, aber ich hätt's doch gerne in der Hand.

    Auf jeden Fall kann man jetzt einfach mal nachschauen: Wie wird, wie sieht denn meine Webseite, wie sehen meine Webapplikationen im iPhone aus? Wie gesagt, das Ganze von marketcycle.com/iphoney mit Y am Ende, aber auch hier der Link natürlich, in den Shownotes. Ein, weiteres Tool, das im Netz verfügbar ist, ist der Typ tester. Der ist in der Tat schon 'n bisschen älter. Das heißt, die einen oder anderen von euch werden den vielleicht kennen.

    Wir haben den aber jetzt noch mal rausgekramt, weil auch ein anderer alter Artikel, nämlich im Prägnanz-Blog, wieder neu aufgelegt oder überarbeitet worden ist. Der Type Tester, das ist ein, wie soll man sagen? Das ist eine Möglichkeit, sich unterschiedliche Schriftarten vergleichend nebeneinander anzuschauen. Dort hat man, drei Spalten, wo man in einer Dropdown-Box Web-Schriftarten auswählen kann.

    Da sind auch noch 'n paar mehr drin, die man jetzt nicht unbedingt zur Verfügung stehen hat, aber die sind auch schön unterteilt in eine gesicherte Liste, also wo man genau weiß, die Schriften sind eigentlich auf 88 bis 100 Prozent aller Rechner verfügbar und anderen Schriftarten. Man kann dann die Schriftgrößen einstellen.

    Man kann einstellen, soll das Ganze fett sein oder nicht und kann sich das Ganze dann auch noch in unterschiedli..., also zum Beispiel mit mehreren Spalten anschauen und diese dann untereinander vergleichen. Dann sieht man gleich: Okay, in der Schriftart, die ich verwenden werde, also zum Beispiel sagen wir mal elf bis zwölf Pixel oder vielleicht auch größer, da sieht die Schriftart gut aus und die und die Schriftart sieht in der und der Farbe halt dann eben nicht gut aus.

    Kann man sehr schön nebeneinander vergleichen. Das Ganze, ist zu finden unter typ tester Punkt maratz mit Z Dot com. Wie gesagt, der Link auch in den Show Notes und der erwähnte Artikel, um den es geht, das ist ein Artikel, im Prägnanzblog, HTML-Schriften unter der Lupe. Der ist im Original eigentlich schon vom 12. Juni 2004.

    War schon immer und ist auch noch immer ein super Einstieg, um ein bisschen was über Typografie im Netz und, die Gründe von, na ja, also das heißt die Gründe, aber warum jetzt zum Beispiel serifenlose Schriften bei zu kleinen Schriftgrößen nicht mehr so gut aussehen.

    Das matscht ja dann immer 'n bisschen und, Gerrit van Aken, der den Prägnanz-Weblog ja betreibt, erklärt hier sehr schön, worauf man achten muss und wie man sich trotzdem von der Masse 'n bisschen abheben kann, obwohl man ja eigentlich nur sechs, sieben Schriften zur Verfügung hat. Jetzt hat er das Ganze noch mal überarbeitet im Juli diesen Jahres.

    Unter anderem, weil, mit Vista einige neue Standardschriften dazugekommen sind, die allerdings auch ein eher zweischneidiges Schwert sind, wie man das ja schon so gewohnt ist. Schaut auch da mal rein, der, Link ist, 'n bisschen zu lang, aber entweder ihr klickt euch durch im, auf prägnanz.de oder ihr schaut, in unsere Linkliste.

    Ja, und bevor ich dann jetzt gleich noch mal 'n paar entspannte, zeitvertreibende Links, anbieten möchte als Tipps, möchte ich auch noch mal auf eine, JavaScript-Bibliothek hinweisen, nämlich Ext, Abkürzung für Extend the Web, zu finden unter Ext, also E-X-T-J-S Dot com. Extjitz. Also warum muss man es eigentlich immer aussprechen? Extjs Dot com.

    Eine, unglaubliche Bibliothek, wie ich finde, die, kostenlos zur Verfügung steht, für die man aber auch einen sehr lohnenswerten, Support bekommen kann, wenn man dafür etwas zahlt und da kommt man ja noch an, Vorabversionen ran. Wir haben damit jetzt schon 'n paar, ein paar, Projekte umgesetzt. Man kann damit super schön, zum Beispiel, Seitenaufteilungen vornehmen. Da sind sehr schöne Module drin, wie Kalender oder, Filebrowser, 'n kleiner HTML-Editor ist da im-implementiert und so weiter.

    Also sehr schön, um Ajax-Sachen zu entwickeln. Grade haben wir damit einen kompletten, Personal Manager umgesetzt, also mit, Dateiablage, Kalender, Taskplaner und so weiter und so fort. Lohnt sich wirklich, sollte man sich mal anschauen. Wird in Zukunft bestimmt noch viel von zu hören sein. Ja, dann, mehr für die Kurzweil sind 'n paar andere Sachen. Zum einen ist mir ein, Google Mashup aufge..., Quatsch, ein Google Mef, Mashup, aufgefallen, und zwar ein Mashup zu Google Maps.

    Das Ganze nennt sich Geo Greeting, zu finden unter geogreating Dot com. Konnt ich mir auch erst mal nicht so genau was drunter vorstellen. Man kann dort in ein kleines Textfeld eine Nachricht eingeben, zum Beispiel: "Technikwürze ist super." Und, dann sucht dieses Mashup, Gebäude, die von oben in Google Maps aussehen wie die passenden Buchstaben. Man kann dann einen Link, dort, in die Zwischenablage kopieren und an Freunde oder den Chef schicken.

    Und, wenn er dann auf die Seite kommt, sieht man die Weltkarte, wie man sie von Google Maps gewöhnt ist, und es wird dann immer an die einzelnen Häuser rangezoomt und man bekommt nach und nach die Nachricht mitgeteilt. Eigentlich eine ganz nette Geschichte. Zumindest wie gesagt, sehr kurzweilig, wenn man mal Geburtstagsgrüße oder so verschicken will, bis es dann alle kennen, weil dann ist es nicht mehr spannend. Was anderes, ist, Mibo Dot com.

    Ein Link, auf den der David mich noch mal hingewiesen hat. Instant Messaging Everywhere, eine nette Web 2.0 An...wendung, wo man sich anmelden kann und danach für den Instant Messenger von AOL, Yahoo Messenger, Google Talk, Mail, MSN, ICQ, einfach zur Verfügung stehende Proto, Protokolle nutzen kann und dann einfach im Webbrowser mit allen Leuten, die man in diesen unterschiedlichen Netzwerken kennt, chatten kann.

    Funktioniert ganz prima und, ich bin sowieso jemand, der ungerne solche Clients installiert. Also zumindest ICQ installiere ich mir auf gar keinen Fall mehr, denn mittlerweile macht's bei mir da eh nur noch oh, oh, oh, oh, oh, oh. Aber ich habe ein paar Freunde, die, leider 'ne Skype nicht nutzen. Das funktioniert da leider nicht. Aber, deshalb benutze ich zum Beispiel jetzt mittlerweile diesen Dienst für die Leute.

    Was, sicherlich auch zur Kurzweil geeignet ist, ist ein, Test, der auch vom David zu mir gesandt worden ist auf mingletu.com. Eine Dating-Plattform, aber der Test hat mit Dating jetzt nix zu tun, keine Angst. Und zwar ist das ein Test: How geek are you? Ist ganz witzig. Man kann am Anfang auswählen, ist man jetzt weiblich oder männlich und dann werden einem zweiundzwanzig Fragen gestellt, auf die es unterschiedliche Antworten in Form von Multiple Choice, gibt.

    Das sind dann so Sachen wie, : Welche dieser Zahlen magst du am liebsten? Da kann man sich schon vorstellen, welche Zahl da in jedem Fall drin vorkommt, aber auch noch 'ne an-- paar andere Bekannte. Oder so Sachen wie, : Welches Betriebssystem hast du installiert? Und je nachdem, was man dann anklickt, wird einem nebenan eine kleine Silhouette einer Person, je nachdem, ob man männlich oder weiblich ist, gefüllt mit Farbe, wie viel Prozent Geek man ist.

    Klar, wenn man Windows anklickt, kriegt man schon mal nix dazu. Ähnlich ist dann die nächste Frage, mit welchem Webbrowser man unterwegs ist und, da wär wahrscheinlich, was ich nicht ausprobiert habe, aber der Internet Explorer auch jetzt nicht unbedingt das, was einen dann weiter nach vorne bringt. Aber dann gibt's, gibt's auch Science-Fiction-Fragen und, Verhaltensfragen und so weiter. Ist wie gesagt ganz nett. Man möchte ja doch wissen, wie geek man wirklich ist.

    Ich mein, das sollte jeder für sich selber wissen. Immerhin bei mir kamen irgendwie siebenundsechzig Prozent raus. Wenn ihr das mal ausprobiert, postet doch mal in den Comments, was da bei euch rausgekommen ist. Das soll der Kurzweil für diese Ausgabe allerdings erst mal genug gewesen sein. Und bevor ich euch jetzt gleich in die Informationen zur Urban Challenge entlasse, muss ich erwähnen, dass es sinnvoll ist, das Telefon auszuschalten, wenn man Podcasts aufnimmt.

    Wenn das grade 'n bisschen komisch geschnitten klang, dann lag das daran, dass ich's vergessen habe. Wie peinlich. Aber es ist immerhin nicht mit drin. Das andere, was ich noch, erwähnen möchte, ist eine Software.

    Wir hatten vor ein paar Wochen einen Hörer, der sich 'n bisschen darüber beschwert hat, dass man eigentlich in sämtlichen Blogs und in sämtlichen Podcasts und in sämtlichen Tutorials immer wieder nur hört Photoshop, Photoshop, Photoshop, was einfach natürlich daran liegt, dass es die Referenz für Bildbearbeitungsprogramme ist. Aber, ich möchte ein Programm nicht unerwähnt lassen, das mir noch nicht so lange bekannt ist, das es aber schon länger gibt und das kostenlos zur Verfügung steht.

    Und zwar handelt sich dabei um Paint.net. Ihr müsst jetzt nicht gleich die Hände über den Kopf zusammenschlagen, weil, da Paint drin vorkommt, obwohl, wie der Name es schon vermuten lässt, es eine Verbindung zu Microsoft gibt. Nichtsdestotrotz, für meine Verhält-- für meine, meiner Meinung nach ein hervorragendes Programm. Viele von euch werden sicherlich Gimp kennen. Das ist so 'ne Open-Source-Variante, die, versucht, sich so 'n bisschen Photoshop anzunähern.

    Ich habe da früher mit gearbeitet, bis ich mir den aktuellen Rechner gekauft habe und bin damit auch ganz gut zurechtgekommen. Allerdings finde ich, dass dort der Bedienungskomfort teilweise doch 'n bisschen zu wünschen übrig lässt. Es orientiert sich allerdings auch durchaus an Photoshop und da bin ich auch nicht so der große Gott drin. Das kann also auch daran liegen, zumal es damals, als ich's hatte, nicht wirklich super stabil gelaufen ist. Es ist gelegentlich mal abgestürzt.

    Kann man aber trotzdem empfehlen. Paint.net kann man wahrscheinlich nicht ganz so viel mit machen. So eingearbeitet hab ich mich in Gimp nicht, aber, ich finde, für Webdesign ist es eigentlich ideal. Paint.net ist, soweit ich das verstanden habe, als, Universitätsprojekt mal gestartet und war gedacht dazu, das eigentliche Paint in Windows irgendwann mal zu ersetzen.

    Das-- dieser Plan scheint sich irgendwie zerschlagen zu haben, was ich sehr schade finde, denn Paint ist ja wirklich eher 'n Scherbenhaufen. Ich wüsste nicht, ob das überhaupt noch irgendjemand benutzt. Selbst meine Eltern tun das nicht. Paint.net hingegen hat viele Features, die man sehr gut gebrauchen kann. Es unterstützt sogar Ebenen. Es gibt etliche Filter, wie, zum Beispiel, Schatten. Man kann rote Augen automatisch entfernen.

    Man kann natürlich viele so Kunstfilter hinzufügen, wie, Ölgemälde oder man kann, ich sag, Wolken generieren, man kann es schärfen, man kann es verwischen, man kann es in 'ne Bleistiftskizze konvertieren. All diese üblichen Spielereien eben, aber auch, was die Standardwerkzeuge angeht, kann man hervorragend, damit Bilder oder, oder Fotos bearbeiten.

    Also freistellen geht zum Beispiel auch ganz gut und, dadurch, dass es kostenlos ist, find ich die, find ich dieses Programm eine hervorragende Alternative. Es ist auch vor einem Monat, glaub ich, 'ne neue Version rausgekommen. Da sind einige nette neue Features. Es wird halt immer noch 'n bisschen main-- also was heißt bisschen? Es wird maintained, von den Leuten, die das seinerzeit in der Uni bearbeitet haben. Sogar der Source Code ist ava--, available, ja, zur Verfügung stehend.

    Also, da braucht man auch keine Angst haben, nicht so Microsoft-typisch. Und, ich finde, das, lohnt sich wirklich. Wenn ihr da noch andere Bildbearbeitungsprogramme habt, die ähnlich umfangreich sind, die vielleicht sogar besser sind, was ich mir durchaus vorstellen kann, dann, postet das doch in den Comments. Ich würde gerne bei Gelegenheit eine ganze Sendung mit Freeware und Open-Source-Ware machen, die, einem beim, Webdesign hilft.

    Dazu gehören mit Sicherheit 'n paar HTML-Editoren oder CSS-Editoren und auch Programmierumgebungen, aber auch eben so was wie Paint.net oder Konvertierungsprogramme und so weiter und so fort. Also wenn ihr da was habt, schickt mir das einfach zu oder schickt, schreibt's mal bitte in die Comments. Ja, so viel zum ersten Teil der Sendung. Jetzt hört ihr gleich das Interview, das ich mit Daniel Jackzent geführt habe.

    Es geht um die Urban Challenge, die ja vorher die Grand Challenge war, dem Wettbewerb, in der die DARPA, der wissenschaftliche Zweig des Pentagons in Amerika, versucht, ein, funktionierendes autonom fahrendes Auto hervorzubringen. Daniel ist dabei für die Universität Karlsruhe als Programmierer tätig und war, im Sommer in San Francisco, wird jetzt auch wieder, nach Amerika fliegen, denn sein Team hat es bis ins Finale geschafft, das am 3.

    November stattfinden wird, und zwar in der Nähe von Los Angeles. Wer von euch, schon alles über die Urban Challenge weiß oder von den, Vor-Ort-Infos, nichts hören will, der kann jetzt geschlägt abschalten, denn das hat ja dann doch irgendwie nichts mit, Webdesign zu tun, sondern mehr mit Zukunftsentwicklung.

    Wer aber wissen will, wo es hingeht bei den autonomen Autos, wie's vor Ort so war und, wie sich die Stanford Universität als Gastgeber für die Uni Karlsruhe gegeben hat, der kann jetzt noch mal 'ne Viertelstunde zuhören. Und, sonst, könnt ihr wie gesagt abschalten, denn danach kommt nur noch das Outro und das hört ihr jede Woche. Wir hören uns dann wieder nächste Woche. Vielleicht ist da aber auch der David schon wieder an Bord, sonst spätestens übernächste Woche.

    Und, ich bedanke mich wie immer fürs Zuhören und wir freuen uns auf eure Anregungen in den Kommentaren. So, wir kommen zu einem weiteren Teil unseres heutigen Podcasts, der schon einige Monate angekündigt war, aber durch technische Probleme bis heute verschoben werden musste. Mit mir im Studio, Daniel Jackzint. Hallo Daniel.

  2. Daniel

    Hallo Sascha.

  3. Sascha

    Daniel war, wie wir vor einigen Podcast-Ausgaben mal angekündigt haben, in, Kalifornien, USA, um dort, für sein Team, an der Vorbereitung, an den Vorbereitungen zur Urban Challenge teilzunehmen. Und wir hatten damals gefragt, wollt ihr darüber ein bisschen was hören, mal ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Und, da war die Stimmung doch recht positiv. Deshalb wollen wir darauf ein bisschen Zeit, verschwenden. Und, ich hab mir da ein paar Fragen aufgeschrieben.

    Vielleicht können wir als allererstes mal kurz erklären, was es mit der Urban Challenge überhaupt auf sich hat. Ich weiß, zuvor hieß sie Grand Challenge.

  4. Daniel

    Richtig, ja.

  5. Sascha

    Bis letztes Jahr sogar. War's letztes Jahr noch oder vor zwei Jahren?

  6. Daniel

    Vor zwei Jahren war die letzte Grand Challenge. Ich denke, um aus vor zwei Jahren, ja. Huiuiui.

  7. Sascha

    Ja, gut. Das ist auch aus dem Nähkästchen geplaudert. Aber, also die, es gab halt die Grand Challenge und all dies, die Grand Challenge gibt's halt insofern nicht mehr, weil, sie einfach zu einfach geworden ist, soweit ich das, richtig verstanden habe.

  8. Daniel

    Ja, sie ist halt jetzt erfüllt worden. Nicht einfach war sie wahrscheinlich auch nicht, aber, Ziel der Grand Challenge war, war es halt einfach,, man hatte ein autonomes Auto, das, das hatte einen Startpunkt bekommen und einen, hat, hatte dann, also es war in seinem Startpunkt und hatte einen Zielpunkt bekommen und der lag irgendwo in der Wüste und, dann musste dieses autonome Auto halt autonom, wie der Name schon sagt, halt diesen Zielpunkt erreichen.

  9. Sascha

    Also das heißt wirklich, nichts mit Fernsteuerung, sondern das Auto hat halt nur die Koordinaten für den Zielpunkt bekommen und muss dann völlig selbstständig,, lenken, Hindernisse umfahren, und so weiter.

  10. Daniel

    Seinen Weg finden.

  11. Sascha

    Gas geben, ja. Okay. Und, wie gesagt, also, -

  12. Daniel

    Aber da waren halt noch keine, größeren Probleme dabei. Waren natürlich Probleme dabei, einfach hardwaretechnisch die meisten, aber die, es waren noch keine, keine, großen logischen Anstrengungen, Strengungen zu machen, weil einfach, da galten noch keine Verkehrsregeln oder, oder Sonstiges. Da ist man einfach über alles drüber gebrettert.

  13. Sascha

    Okay, schön mit Jeeps oder irgendwelchen SUVs halt. Also ich glaub, der Gewinner hat 'n Touareg, 'n VW Touareg, ne?

  14. Daniel

    Ja, genau.

  15. Sascha

    Und war von der?

  16. Daniel

    Stanford Racing Team.

  17. Sascha

    Stanford Racing Team.

  18. Daniel

    Allerdings, allerdings war das, Sebastian, Thrun, Thrun. Weiß jetzt leider seinen Nachnamen nicht so ganz korrekt. Das war, ist ja auch 'n Deutscher also.

  19. Sascha

    Ah, okay. Der war der Teamleader oder was? Verstehe. Das ist gute deutsche Wertarbeit. Da sind wir stolz drauf. Jetzt anders bei der Urban Challenge, wie der Name schon sagt, für alle Englisch, des Englischmächtigen,, Urban halt Stadt. Das heißt, es geht nicht mehr durch die Wüste, sondern es geht, durch ein, künstliches Stadtterrain. Also noch ist geheim, wo dann im Endeffekt das Finale stattfindet, wie du mir gestern gesagt hast.

  20. Daniel

    Stimmt, ja irgendwo im, im Westen der USA wird das sein und, es wird wahrscheinlich keine reale Stadt sein.

  21. Sascha

    Ja, besser, besser so, ja.

  22. Daniel

    Es wird wahrscheinlich irgendwie so 'n stadähnliche Nachbaute sein. Also rein-

  23. Sascha

    Wie eine Filmstadt in Hollywood.

  24. Daniel

    Einfach wahrscheinlich nur 'n Straßennetz und, da werden dann irgendwelche, Wasserfässer rumstehen und, und irgendwelche Straßenbarrieren aufgebaut.

  25. Sascha

    Also ich stell mir das so 'n bisschen vor wie 'n vergrößerer Verkehrsübungsplatz, ja. Also meine Vorstellung, aber wir werden's dann ja natürlich sehen, Anfang November, wenn das Finale ist. Vorher gibt's noch eine, nationale Ausscheidung.

  26. Daniel

    Genau, National Qualification Event. Das, der ist aber auch direkt da vor Ort.

  27. Sascha

    Auch auf demselben, auf demselben, -

  28. Daniel

    Nicht auf dem, vielleicht auf Teilen dieses Gebiets da.

  29. Sascha

    Ja, okay.

  30. Daniel

    Also das weiß halt noch keiner so genau, aber es ist halt auch da, wo das Rennen stattfindet und da sind dann auch alle Teams beisammen und da müssen die Teams halt zeigen, dass sie das-

  31. Sascha

    Dass sie nicht andere Autos blass fahren.

  32. Daniel

    Dass sie das, beherrschen, was da gefordert wird.

  33. Sascha

    Ja. Und,, sag mal ganz kurz, was zu, euerm Team, ja. Also, ich weiß jetzt mittlerweile, wofür du zuständig bist, nachdem ich das über, Monate falsch erzählt habe. Aber erzähl doch mal ganz kurz, also wir sitzen ja jetzt hier in Karlsruhe und, es ist offensichtlich die Uni Karlsruhe daran beteiligt, aber da sind ja noch mehr dabei. Und was habt ihr für 'n Auto? Was ist deine Aufgabe?

  34. Daniel

    Ja, also, das Team besteht halt aus, aus, Teammitgliedern der, aus, von zwei, mehr als zwei Instituten, also zwei, hauptsächlich zwei Instituten von, von der Universität Karlsruhe und, aus, von, von, Anderen Mitgliedern der von, von der, von zwei Münchner Universitäten, also der TU München und der Bundeswehruniversität München. Da sind halt auch noch 'n paar Teammitglieder bei.

    Aber also hauptsächlich ist, ist halt, das MRT-Institut, aus, von, von der, von der Uni Karlsruhe da halt die treibende Kraft.

  35. Sascha

    Und was habt ihr für 'n Auto?

  36. Daniel

    Wir haben einen VW Passat.

  37. Sascha

    Ah, also Volkswagen scheint ja insgesamt sehr stark dabei zu sein.

  38. Daniel

    Also, das hat halt den Vorteil, also diese Volkswagen haben halt den Vorteil, dass, dass sie, ziemlich leicht halt Auto umrüstbar sind, dass, dass sie autonom fahren.

  39. Sascha

    Weil ich meine, das Stanford-Team hat auch 'n Volkswagen, glaub ich, ne. Auch 'n Passat, oder?

  40. Daniel

    Genau, die haben jetzt auch 'n VW, VW Passat und wie ziemlich viele andere Teams. Also VW Passat wird da sehr gut vertreten sein.

  41. Sascha

    Okay, also es gibt auch noch andere Autohersteller.

  42. Daniel

    Ja, nun. Die, die geben uns aber keine Autos. Obwohl wir-- Das Auto haben wir bezahlt. So ist das ja nicht. Also wir haben, wir haben das gekauft.

  43. Sascha

    Echt? Ja, wirklich. Ich hätte jetzt erwartet, dass wo das dann auch irgendwie über Sponsoring läuft oder so.

  44. Daniel

    Ja, das muss ich jetzt mehr erwähnen. Also Stanford wurde da gesponsert von VW, aber wir nicht.

  45. Sascha

    So, das schreib ich mir jetzt auf und du weißt, mein Arbeitgeber stellt auch Autos her und, da werden wir dann für die nächste Urban Challenge aber mal dafür sorgen, dass auch japanische Autos mitfahren.

  46. Daniel

    Sehr gut.

  47. Sascha

    Nein, Scherz beiseite, was ist denn deine Aufgabe programmiertechnisch? Also ich mein, du wirst ja jetzt in dem Fall wahrscheinlich nicht, die Webstandards-kompatible, Seite gebaut haben oder...

  48. Daniel

    Ja, ich hab, ich hab da 'ne Oberfläche im Web gebaut, wo man das Auto dann fernsteuern kann, weil wir ja alle 'n bisschen betrügen. Nein, natürlich nicht. Wie,, ich bin da für zuständig. Also ich mach das im Rahmen einer Diplomarbeit, weil ich ja noch studiere, nicht? Vielleicht bald ja auch nicht mehr. Ich bin dafür zuständig, dass, dass dann das Auto auch wirklich, eine Fahrspur bekommt, die es langfahren soll.

    Also, das ist ja das Problem, dass das Auto erst mal, erkennen muss, was in, was in der Umgebung überhaupt, vorhanden ist. Also welche Objekte, wo, wo ist jetzt die Straße, wo ich, wo ich denn langfahren könnte. Und, dann muss es halt auch noch, muss ein anderer Teil noch mal irgendwie herausfinden, was denn überhaupt gefordert ist, was ich da jetzt machen soll. Soll ich da jetzt irgendwie über diese Kreuzung, die ich da jetzt, die ich da jetzt erkannt hab, drüberfahren?

    Oder soll ich da jetzt rechts abbiegen? Oder soll ich jetzt mal, ja, jetzt mal irgendwie, umdrehen, weil, weil jetzt gerade die Straße blockiert ist oder so? Oder so. Und, und ich, oder mein, mein, mein Teilgebiet ist, ist dann halt, diese, diese Information, das, was du jetzt machen soll, wirklich umzusetzen. Halt aber auch nicht auf Hardwareebene umzusetzen, sondern umzusetzen-

  49. Sascha

    In Befehle.

  50. Daniel

    In Befehle, was, was denn jetzt gemacht werden soll. Einfach, dass ich jetzt, dass ich-- Wir, wir geben dann da so, so einen, ein, ein Weg, also einen Spline, der, der Regelung und diese Regelung muss dann diesen Spline abfahren. Im Grunde.

  51. Sascha

    Ja, jetzt, nehmen wir ja diese Geschichte jetzt hier in, in, in Karlsruhe auf, quasi, was ja jetzt so 'n bisschen den, den Coolness- und Aktualitätseffekt, verliert, wo wir ursprünglich gedacht haben, das können wir direkt vor Ort von der, von der, Teststrecke quasi. Aber du kannst ja trotzdem 'n bisschen erzählen, wie war's denn so?

    Also ich, hab-- Du hast schon erwähnt, gestern, als wir uns unterhalten haben, dass, die Stanford-Jungs euch so 'n bisschen, ja, nicht hilfreich unter die Arme gegriffen haben. Das habt ihr ja natürlich nicht nötig, aber zumindest, dass man schon so zwischen den Teams einfach, nicht so dieses, verbissene Wettbewerbsgefühl hat, sondern dass es schon alles sehr locker zugeht und man irgendwie eher freundschaftlich miteinander, interagiert, ja.

  52. Daniel

    Ja, also w-wir, wir waren ja, unser Teamstandort also war, war da Mountain View in, in Kalifornien, also bei, bei San Francisco oder bei Stanford auch. Also Stanford ist da gleich um die Ecke. Und das haben wir halt auch so gewählt, weil, weil wir, weil unser Teamleader-

  53. Sascha

    Weil ihr auch Golden Gate Bridge.

  54. Daniel

    Ganz klar. Und den Cat Club in San Francisco.

  55. Sascha

    Ja, ja.

  56. Daniel

    Nein, aber wir haben den, wir haben das so gewählt, weil unser technischer Teamleiter halt, Beziehungen hat für, zu, zu Stan-Stanford, zum Stanford Racing Team. Und, weil, weil wir halt auch, auch da dann halt ei..., uns sozusagen angegliedert haben zu, zu, zu den Stanfordern und, und halt einige Ressourcen von denen halt auch netterweise mitbenutzen durften.

    Also wir haben ja den Testplatz, den die Stanford Crew benutzt hat, den haben wir dann auch benutzt und dann konnten wir die Markierungen weiterbenutzen, die die, die benutzt haben und so. Also das waren halt einige Erleichterungen, die uns dann halt einfach Zeit geschenkt haben.

  57. Sascha

    Ja, das muss man jetzt auch noch mal dazu sagen. Also soweit ich dich, bevor du damals dahin geflogen bist, richtig verstanden habe, bekommt ja jeder, also was ich noch gar nicht gesagt hab, ist, dass das Ganze von der amerikanischen Verteidigung, also dem Forschungszweig des amerikanischen Verteidigungsministeriums, glaub ich, gesponsert, also oder ausgetragen, wird, ne. Also das-

  58. Daniel

    Genau, ja.

  59. Sascha

    Die DARPA, ne.

  60. Daniel

    Die DARPA macht, ja, macht's.

  61. Sascha

    Und das ist, das ist, wie ich-- War das richtig, was ich gesagt hab?

  62. Daniel

    Ja, korrekt.

  63. Sascha

    Passt.

  64. Daniel

    Das ist halt, einer von diesen Forschungszweigen.

  65. Sascha

    Ja, okay. Also langfristig geht's darum und, der DJ ist auch immer sehr moralisch am Boden, wenn wir irgendwo essen gehen, weil langfristig geht's natürlich darum, autonom fahrende böse, Militärfahrzeuge irgendwie zu haben, aber-

  66. Daniel

    Also erklärtes Ziel der DARPA für, für diesen Wettbewerb ist es, ist es halt- Na-Nachschubkonvoi Fahrzeuge halt autonom fahren zu lassen mit, mit irgendeiner Art von solcher Technik halt.

  67. Sascha

    Ja, ja, ist klar, ist klar. Nein, aber-

  68. Daniel

    Wenn Sie das erst mal haben, was Sie damit machen.

  69. Sascha

    Ja, also im Endeffekt ist es ja immer so und im Endeffekt werden wir natürlich,, froh sein, dass wir das auch, es wird ja auch in zivilen Bereichen genutzt werden, so, so nicht. Aber auf jeden Fall, nur um zu erklären, wer der Auftraggeber ist und warum da auch viel Geld hinter steckt und wie du mir vorher erzählt hattest, ist es ja scheinbar so, dass die amerikanischen Teams teilweise mal, vorab, in einer Million gesponsert werden oder so.

  70. Daniel

    Ja, stimmt. Also es gibt da, es gibt da halt zwei Tracks, also einen A-Track und einen B-Track und es sind halt elf,, Teams im A-Track und die wurden halt gleich mal von der DARPA mit, einer Million Startkapital-

  71. Sascha

    Das lässt mich vermuten, ihr seid im B-Track.

  72. Daniel

    Ja, und Stanford ist im A-Track.

  73. Sascha

    Ja, überraschend. Also so gesehen ist es auch okay, dass sie euch fördern. Und, das heißt, ihr habt einfach mal nix gekriegt.

  74. Daniel

    Nee, wir müssen uns irgendwie durch Sponsoren oder, oder sonst wie halt-

  75. Sascha

    Das ist ja beeindruckend, dass man das dann trotzdem irgendwie halt, wie du sagst, regelt. Also ich vermute, also euer Auto ist auch noch drüben quasi, also, in Amerika jetzt. Also ihr werdet das ja nicht ständig hin- und herfliegen können.

  76. Daniel

    Nein, das können wir nicht.

  77. Sascha

    Oder verschiffen. Ja, okay. Und es ist ja auch noch nicht ganz klar, ob ihr jetzt raus seid. Du sagtest, es sieht ganz gut aus, aber, so offiziell wird's irgendwie Mitte August...

  78. Daniel

    Ja genau, am 9. August denke ich, dass das halt, wird das offiziell bekannt gegeben, ob, ob halt oder welche Teams diesen ersten Test bestanden haben, wofür ich halt, in Kalifornien war. Eigentlich hieß es halt Site Visit und, da ist halt die DARPA, zu den Teams hingekommen oder halt jetzt bei uns zu Stanford hingekommen oder halt in Mountain View war das. Und, die haben, haben sich dann halt angeguckt, ob, ob wir halt so die Basics halt schon können.

  79. Sascha

    Ja. Und, dieser, diese nationale Ausscheidung, die da noch kommt, heißt das jetzt tatsächlich, dass ihr euch gegen andere deutsche Teams, also da gibt's, glaub ich, noch vier oder sechs oder wie war das?

  80. Daniel

    Insgesamt vier deutsche Teams.

  81. Sascha

    Vier deutsche Teams. Also müsst ihr euch jetzt nur gegen die durchsetzen oder heißt das einfach nur, dass eine gewisse Anzahl von Leuten automatisch rausfliegt, weil das national...

  82. Daniel

    Nee, nee, das, da, da sind wirklich alle Teams da und, -

  83. Sascha

    Also Nationalität spielt dann keine Rolle.

  84. Daniel

    Das spielt keine Rolle, das spielt eh keine Rolle bei dem. Ist halt nur eine Sache, die DARPA möchte gerne, dass der Teamleader irgendwie ein Amerikaner ist, aber sonst ist die Nationalität überhaupt-

  85. Sascha

    Hast du nicht vorhin gesagt, der Stanford-Typ war mal Deutscher oder was? Oder er ist mittlerweile immigriert?

  86. Daniel

    Keine Ahnung, wie die das gemacht haben.

    Also bei uns läuft es ja auch so: Wir haben, wir haben einen technischen Teamleiter und, und wir haben eine Teamleiterin und die Teamleiterin ist Amerikanerin und unser technischer Teamleiter ist auch Deutscher.

  87. Sascha

    Ah, verstehe. Ja gut, na ja, ist ja super alles.

  88. Daniel

    Machen wir's auch so.

  89. Sascha

    Wie ist denn jetzt, jetzt reden wir noch mal über das Allerwichtigste: Wenn ihr dann gewonnen habt, ja? Was gibt's dann an Preisgeld?

  90. Daniel

    Das ist 'ne gute Frage. Die kann ich dir gar nicht so richtig beantworten.

  91. Sascha

    Man sieht, du machst es nicht fürs Geld. Das ist schon mal sehr beruhigend.

  92. Daniel

    Also ganz zu Anfang hieß das, glaube ich, mal zwei Millionen Dollar Preisgeld. Allerdings habe ich dann mal zwischendurch gehört, dass dann, dass die DARPA irgendwie doch keine, keine, kein Preisgeld mehr ausschreiben darf irgendwie, weil sie irgendwie das, also geldmäßig dürfen sie das nicht mehr ausschreiben und deswegen wird es wahrscheinlich irgendwie, irgendwie halt Sachpreise geben oder, na ja, also es wäre schön, wenn wir das gewinnen würden, aber so...

  93. Sascha

    Ist nicht direkt hyperrealistisch, ja.

  94. Daniel

    Das machen wir dann übernächstes Jahr.

  95. Sascha

    Ja, ist okay. Das machen wir dann mit einem japanischen Auto. Kleiner Wink an meine Kollegen, die das hören. Auf jeden Fall, schön, dass ihr mit Junior auf einem Platz trainieren durftet. Also Junior heißt der Passat von Stanford. Hat euer Auto auch 'nen Namen?

  96. Daniel

    Wir, wir wissen noch nicht so richtig, wie wir's nennen. Also wir haben da, wir haben da intern einige Meinungsverschiedenheiten.

  97. Sascha

    Okay, da wollen wir uns jetzt nicht hier mit einmischen und das dann irgendwie noch einem breiteren Publikum,, zu, zur Verfügung stellen. Wir können ja mal einen inoffiziellen Aufruf starten. Mal Technikwürze. Schreib doch mal einen Kommentar mit, einem Namen für das Auto der, drei, also quasi Karlsruhe, München, Bundeswehr München, ja.

  98. Daniel

    Genau. Das, das Team hat sogar einen Namen. Das heißt Team Anyway.

  99. Sascha

    Ah ja.

  100. Daniel

    Vielleicht so als, als Inspiration für den Namen.

  101. Sascha

    Na ja, also wir schauen dann einfach mal. Ja gut, das, hat uns, denk ich, doch mal alles ein bisschen weiter nach vorne gebracht. Beim nächsten Mal, bin ich ja dann dabei quasi. Also so ist zumindest der Plan. Und dann werden wir tatsächlich vielleicht versuchen, doch noch mal 'n Podcast vor Ort aufzunehmen. Wir können das noch mal ganz kurz erklären.

    Also beim letzten Mal hat's nicht geklappt, weil Daniel über das, hochgelobte, aber extrem langsame offizielle WLAN von, Google, surfen musste und das einfach, für 'ne Skype-, -Podcast-Aufnahme nicht, super geeignet war.

  102. Daniel

    Ja, das war so anfangs das Problem, dass, dass wir einfach, über Google Wi-Fi oder andere Wi-Fi-Anbieter, die lokalen, lokale Wi-Fi-Anbieter, so, also öffentliche Wi-Fi-Netze, da oder nicht verschlüsselte Wi-Fi-Netze dann ins-

  103. Sascha

    Was ja dasselbe ist.

  104. Daniel

    Ins Internet gegangen sind und, das war halt alles andere als optimal für irgendwelche Skype-Aufnahmen.

  105. Sascha

    Ja, also es lag nicht an der Zeitverschiebung. Also wir haben durchaus versucht, mal, Skype-mäßig zu chatten und,, es war aber einfach technisch nicht machbar und wenn wir dann vielleicht tatsächlich beim nächsten Mal beide da sind, dann können wir da tatsächlich vielleicht was aufnehmen und dann noch mal ein bisschen über die technischen Möglichkeiten reden, weil das ist was, was mich auch sehr interessiert. Also wie weit ist man da eigentlich schon?

    Können wir vielleicht in fünf Jahren dann wirklich mit autonomen Fahrzeugen, rechnen, die einfach von hier nach Berlin fahren, ohne dass man selber noch groß was machen muss?

  106. Daniel

    Ja, dem Thema vielleicht vorzugreifen: Nein.

  107. Sascha

    Ah, okay. Gut, dann, hat sich das auch erledigt. Wissen wir Bescheid, aber, wir sind ja mal sehr gespannt dann, wie's ausgeht und wer dann letztendlich gewinnt und was er von der DARPA geschenkt bekommt, und wann ihr mal 'ne Million im Vorschuss bekommt dann. Mit 'nem japanischen Auto wahrscheinlich gar nicht mehr, aber, das ist ja dann ein anderes Thema. Gut, dann, bedanke ich mich.

  108. Daniel

    Bitte sehr.

In dieser Folge stellt Euch Sascha Postner eine gemischte Tüte aus News und Updates zusammen. Am Ende gibt es, wie vor ein paar Wochen auf Euer Feedback hin versprochen, noch eine kleine Berichterstattung über die Urban Challenge.

Veranstaltungstipps

  • Vom 24.- 26. September findet die 7. Flashforum Konferenz 1 in Köln statt. Wie immer geht es um Webtechnologien und Webdesign mit dem Schwerpunkt Flash- und Flex-Plattformen.
  • Am 20. Oktober wird die 100te Folge 1 des Webstandards Podcast boagworld.com in London live aufgezeichnet. Nicht nur sind die Gespräche von Paul Boag und Marcus Lillington sehr nett anzuhören (wenn man des Englischen mächtig ist), es gibt auch Freigetränke bis das Budget der Beiden erschöpft ist. Sollte jemand dank günstigen Frühbucherpreisen dorthin fliegen wäre ein Interview schön.

Tools

  • Built with gibt einem schnellstens Auskunft welche Technologien auf einer Webseite eingesetzt werdn. Darunter Encodierung, JS-Bibliotheken, Webserver etc.
  • IPhoney 1 von Marketcircle ist ein kostenloser IPhone-Simulator, der es Entwicklern und Designern möglich machen soll ihre Applikationen und Designs auf IPhone Kompatibilität zu testen.
  • Vielleicht schon bekannt, aber trotzdem eine Erwähnung wert ist der Typetester Mit diesem Tool könnt Ihr unterschiedliche Schriften nebeneinander in unterschiedlichen Formatierungen testen um schnell einen Eindruck von der Nutzbarkeit z.B. auf bestimmten Hintergründen zu bekommen. Einen guten Einstieg in Typographie Grundlagen im Webdesign bietet noch immer der Artikel HTML-Schriften unter der Lupe 1 von Gerrit van Aaken im praegnaz Blog 1 den er im Juli diesen Jahres noch einmal überarbeitet hat.
  • EXT ist ein sehr umfangreiche Framework, dass es wirklich bequem und einfach möglich macht ausserordentliche AJAX und UI Komponenten zu entwickeln. So ist es zum Beispiel mit überraschend wenig Klicks möglich ansprechende Layouts für Webapplikationen zusammenzustellen. Das ganze ist kostenlos (mit eingeschränkter Lizenz).

Kurzweil

  • "Sag es mit Blumen" ist out! "Sag es mit Gebäuden ist in! Möglich ist das durch GeoGreeting Dieses GoogleMaps Mashup wandelt kurze Nachrichten so um, dass Häuser, die in den Luftaufnahmen Buchstaben ähneln, die Botschaft wiedergeben. Dem Adressaten kann man dann einen Link zum Text senden.
  • Meebo 1 ermöglicht webbasiert an Instant Messaging Diensten teilzunehmen. Unterstützt werden unter anderem ICQ, AOL, MSN und Jabber. Der Skype Chat ist leider nicht dabei.
  • Mingle2 bietet ein Geek Quiz an. Nach 22 Multiple Choice Fragen erhält man eine Prozentangabe wieviel Geek man nun wirklich ist. Die Frage ob man Podcasts kennt und welche man hört war leider nicht Teil des Tests.

Kostenlose Bildbearbeitung

Eine kostenlose Alternative zu einfachen Bildbearbeitungsprogrammen bietet PAINT.net. Die Software ist einem von Microsoft geförderten Uniprojekt entsprungen und war wohl mal als Nachfolger des in Windows enthaltenen PAINT gedacht. Warum es das nicht geworden ist bleibt rätselhaft, denn das sogar im Quelltext verfügbare, PAINT.net ist ein wirklich gutes Stück Software, das für einfach bis mittlere Aufgaben rund um Photo- und Bildbearbeitung sicherlich mehr als ausreicht.

Urban Challenge

Im zweiten Teil von TW 86 plaudert Daniel Jagszent etwas aus dem Nähkästchen der Urban Challenge 2007 1 Daniel ist teil des Teams AnnieWAY 1 der Universität Karlsruhe und war im Juni in den USA auf dem Testgelände der Universität Stanford.
Mittlerweile ist die Qualifikation gelaufen und das Team aus Karlsruhe/München wird auch im November wieder dabei sein.

Fußnoten

  1. Link entfernt, da nicht mehr erreichbar ↩ a ↩ b ↩ c ↩ d ↩ e ↩ f ↩ g ↩ h

Kommentare 18

  • Das wird "Feeeeeeeed" ausgesprochen.. :)

    Bin nur 50 % Geek :D

    Paint.net benutze ich auch oft für kleine schnelle Sachen.. nur größere Sachen macht mein Grafikerlieber in Photoshop und deswegen benutze ich das auch...

    Freeware und open sourceware.. hmm.. naja interessiert mich nicht wirklich so..

    Da ich in Braunschweig wohne und dort VW ganz groß ist kenne ich nur die beiden Passats vom Team Stanford/VW ERL(vwerl.com) und das von der TU BS Carolina.

    Letztes Jahr war es ein Toureg vom Team Stanford/VW ERL..

    Thomas

    P.S.: Schöner Podcast und schön dass viele VW's am Start sind..

  • Hi ihr,

    bin erst bei Minute 2 des Podcasts, wollte aber schon einmal vielen lieben Danke sagen für das Erwähnen unserer Flashforum Konferenz.

    Besten Gruß und weiter so!

    marc thiele

  • Hi,

    habe gerade versucht, neben dem Abo in iTunes, eure MP3 Download-Version zu ziehen. Bleibt aber immer bei ca. 60% hängen. Habt ihr da Hilfe?

    Gruß und danke,
    marc thiele

    • @Marc: WIr haben heute kurz etwas am neuen Server umgestellt, sodass es zu leichten Einbußen in der Erreichbarkeit kam. Der Download sollte nun also wieder funktionieren.

      @Thomas: Um Webstandards geht es natürlich auch in den aktuellen Folgen. Dennoch: HTML 5 habe ich mir mal in meinen virtuellen Notizzettel geschrieben.

  • http://www.pixelmator.com wäre da noch eine Alternative zu Photoshop. Pixelmator ist zum Preis von 59 US-Dollar zu erhalten , läuft aber leider nur auf dem mac.

  • Hallo, ich habe mal gimpshop genutzt. Das ist quasi gimp, nur etwas photoshop-ähnlicher.
    Für die Folge über editoren etc. würde ich mir übrigens wünschen, wenn auch was für Linuxnutzer dabei ist, also auch ein bisschen opensource, wenn möglich. (zb aptana (?!))
    Danke, Max

Weitere 12 Kommentare anzeigen
  • Aprospro Bildbearbeitung: eine wirklich schön Vektoranwendung ist Inkscape, verfügbar für win32, Linux und MacOSX. Damit lassen sich auch recht schöne Webseitenelemente schaffen.

  • Hi was mir noch aufgefallen ist.. ein Podcast über Webstandards wäre auch mal wieder ganz schön :D Vielleich über das HTML 5 oder die Web Forms 2.0 oder ähnliches, da der Podcast relativ allgemein geworden ist was ich ein wenig schade finde..

    Thomas

  • „Built with“ ist wirklich praktisch. Hatte den Link schonmal, allerdings aus den Augen verloren bzw. aus den Lesezeichen … Freue mich auf den nächsten Cast; es gab zwar immer recht interessante Themen (außer .NET, bäh!), aber der rote Faden war doch recht zersplissen in der letzten Zeit. :)

  • Ich nutze seit kurzem die EXT Library und finde sie sehr, sehr klasse. Warte schon gespannt auf das EXT2.0 da dort einige Funktionen in den Grids (Tabellen) neu hinzugekommen sind, die sehr, sehr spannend aussehen. Weiß schon jemand, ob es einen genauen Release-Termin für das Ext2.0 gibt?

    • @Michael: Ext 2.0 ist wirklich sehr schön. Ich habe ein kostenpflichtigen Supportvertrag und damit auch Zugang zu dem Entwickler-SVN. Habe damit auch schon Kundenseiten erstellt und deployed und bin da über keine großen Hürden gestolpert. Meines Erachtens fehlen zu einem Release nur noch Dokumentation, Beispiele und Beta-Tests. Jack erwähnte im Ext Forum "End of Summer" als Datum für ein erstes Release einer Testversion - Da hofft man doch auf ein baldiges Ende des Sommers... ;)

  • Paint ein Scherbenhaufen...Schmarn.. Man muss sich nur bemühen, dann klappt das auch ;)

    http://www.youtube.com/watch?v=ElrldD02if0

    http://www.youtube.com/watch?v=Hxx2KcPWWZg

  • Um nochmal auf die Bildbearbeitung zurückzukommen ;-)

    Pixelmater klingt und sieht ziemlich fähig aus. Und für den Preis... ich brauch n Mac.

  • hallo,

    ich habe PAINT.net mal testweise installiert. Wer mit Photoshop gearbeitet hat kann sich schwer mit solch "rudimantärer Grafikprogramme" anfreunden- ich jedenfalls nicht.

    Mir fehlt so einiges an wichtiger Features und warum der Moderator meint, "dies wäre für Webdesigner mehr als ausreichend" kann ich nicht nachvollziehen.

    andreas

  • Ich höre gerade einige Technikwürzen in Folge und muss bemängeln, dass die formale Qualität der Sendungen seit der Abwesenheit von David leider abgenommen hat. Es macht nicht wirklich Spaß, den neuen Moderatoren zuzuhören. Die ständigen ääääähs gehen auf die Nerven; man hat das Gefühl, einem schlecht vorbereiteten Referat zuzuhören. Und ein Moderator sollte bitte nicht laut darüber nachsinnen, ob es "fed" oder "feed" heißt oder wie "iPhoney" korrekt ausgesprochen wird. Niemand verlangt, dass ihr alles richtig macht, aber die Aufmerksamkeit bewusst auf eigene Unsicherheiten zu lenken, soetwas wirkt einfach nur unprofessionell.

    • @Christian: Schade, dass du diesen Eindruck gewinnst. Auch wenn ich bestimmte Punkte deines Kommentars nicht teilen kann, nehmen wir uns Kritik zu Herzen und versuchen uns zu verbessern. :)
      Danke für Deinen Input.

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