Pixel im Park Technikwürze 83
Heute der zweite Teil des Interviews, welches Sascha Postner mit Pixelpark zum Thema 3D Internet und SecondLife geführt hat. Außerdem: Die Gewinner vom YAML-Buch.
Transkript der Folge
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Hörer Guten Morgen, ich heiße Benjamin Wunn und bin in der Blogosphäre als sehr, sehr aktiv, begeisterter Technikwürze-Hörer seit der ersten Stunde und wollte mich hiermit mal telefonisch für den sehr informativen und lehrreichen Podcast bedanken. Außerdem wollte ich kurz anmerken, dass ich den Schritt zum Mono-Podcast sehr befürworte, da ich die Musik meistens eh überskippe und dann bandbreitenmäßig eingeschränkt bin. Bitte, euch macht weiter so. Ihr macht wirklich gute Arbeit.
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David Es geht doch. Wunderbar. Unsere Technikwürze-Hotline null fünf elf einundzwanzig siebenundzwanzig dreihundert. Ruft auch ihr an. Gibt keine erotische Stimme, dafür kommt ihr in die Sendung. Herzlich willkommen zur dreiundachzigsten Folge von Technikwürze. Die dreiundachzigste Folge. Wir haben heute den zweiten Teil von dem Interview, den Sascha Postner mit den Leuten von Pixelpark gemacht hat. Deswegen heißt die Folge auch heute Pixel im Park. Aber dazu kommen wir gleich.
Im August werden mich wahrscheinlich meine lieben Kollegen Sascha Postner und Daniel Jackson vertreten, denn ich fange ja in Köln an bei Sevenload und da werde ich wohl einiges die Ohren haben. Vielleicht schaffe ich es aber doch, in die Sendung zu kommen. Schauen wir mal. Hört am Ende der Sendung noch mal rein nach dem Interview, denn dort verkünden wir den Jammel-Buchgewinner. Also unbedingt mal wieder reinhören und jetzt erst mal ab zum Interview. Sascha, it's your turn.
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Sascha In dieser Ausgabe hört ihr den zweiten Teil des Interviews, das ich bei Pixelpark mit René Welter und Dirk Krause zum Thema die Zukunft des 3D-Internets aufgenommen habe. Ja, und da steigen wir jetzt auch gleich ein. Wir waren letztes Mal, unterbrochen worden, als wir über das Thema Immersion nachgedacht haben. Mal sehen, was davon diese Woche noch übergeblieben ist. Du hast gerade die Immersion schon angesprochen. Das habe ich nämlich zumindest hier mit draufstehen.
Das finde ich extrem faszinierend, weil ich das auch so für mich erlebt habe. Also ich hab, als ich das, ich hab das, mich mit Second Life am Anfang auch nur beschäftigt, weil ich dachte: „Wow, das ist ein, daraus kann man einen coolen PR-Gag machen." Hatten wir uns schon mal drüber unterhalten.
War dann aber, als ich es ausprobiert habe, doch irgendwie sehr gefangen davon und ich habe vorher noch gesagt: „Na, das ist was, das ist, wahrscheinlich für so Dreizehnjährige möglicherweise interessant, aber ich gucke mir das jetzt mal an und dann lache ich da einmal herzhaft drüber und dann benutzen wir es trotzdem. Und war dann aber doch so drin gefangen, dass ich mich darin bewegt habe und, ich, diesen Effekt, ja irgendwie bin ich da.
Also ich unterhalte mich mit den Leuten und das ist wesentlich, anders, als ich jetzt irgendwie in einem Chatraum oder, ja, also ich kann es so schlecht beschreiben, aber diese Immersion, ist eigentlich, glaube ich, ein ganz guter Fachbegriff dafür. Und das, obwohl eben die Grafik so unglaublich schlecht ist, wo ich jetzt, ich bin jemand, der auch sonstige Computerspiele, spielt, also relativ aktiv spielt und also schockiert war über das, was da so abgegangen ist.
Und, trotzdem habe ich halt irgendwie so dieses Gefühl gehabt, doch irgendwie mit den Leuten, mit denen ich mich da unterhalten habe, im selben Raum zu sein. Also, könnt ihr euch das erklären, wie, wie, wie es dazu, wie es dazu kommt? Also...
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Gast 1 Ja, ich, ich erzähle an der Stelle gerne eine Anekdote. Also bei mir ist genau das Gleiche passiert wie dir und das hätte ich vorher nicht geglaubt. Ich habe halt, über Second Life mit einem, Berliner Kollegen, dem Sebastian, in Second Life Sebastian Utterred. Ich hoffe, wer in Second Life unterwegs ist, der ist irgendwann mal diesen Namen gedreht. Gruß an der Stelle, Sebastian.
Zusammen ein Projekt gestaltet eben für die EnBW in Second Life und, wir sind uns halt real zu diesem Zeitpunkt nie begegnet, sondern immer nur in Second Life uns halt getroffen im, im Rahmen der Unternehmensrepräsentanz irgendwas gemacht, uns ausgetauscht. Und irgendwann habe ich halt meiner, meiner Frau so ein bisschen von diesem Phänomen, was da gerade passiert, Second Life.
Und sie ist halt überhaupt nicht Internet-affin, möchte ich jetzt mal an der Stelle so ein bisschen übertrieben auch sagen. Also sie weiß zwar, was ich beruflich mache, aber-
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Sascha Wie meine Frau.
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Gast 1 Genau, die eben keine Podcasts hört. Deswegen.
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Sascha Sie war vermutlich mit einem sehr guten Freund von dir und sagt dir, wie das kommt.
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Gast 1 Können wir dann vielleicht schneiden. Nee, und ihr hat so ein bisschen erzählt, was da gerade passiert, was ich da eigentlich mache.
Und, sie hat mich dann so zwischen zwei, zwei Sätzen gesagt: „Kennst du den Sebastian eigentlich persönlich?" Und ich musste wirklich so zehn Sekunden drüber nachdenken, ob ich ihn jetzt eigentlich kenne oder nicht und habe dann im Nachdenken festgestellt, dass ich ihn nur virtuell kenne, aber dieses Kennenlernen auf einer ganz anderen Eben stattgefunden hat, hätten wir jetzt geskyped oder gemailt oder so was, was vielleicht auch noch so ein bisschen dazu beiträgt, dass wir beide unsere Avatare so gut es eben ging oder wir wollten, nach dem persönlichen Nebenbild eher gestaltet haben.
Also wer irgendwie so ein Kinnbärtchen trägt von uns, der hat es dann da auch oder lange Haare, kurze Haare et cetera. Die Schultern sind vielleicht ein bisschen breiter dann geworden. Aber ich habe da festgestellt, es geht, dass man diesen, diesen sozialen Aspekt irgendwie viel besser transportiert bekommt über die Plattform, als das jetzt auf einer anderen Basis, zumindest bei uns beiden oder bei mir, funktioniert hätte.
Hätte mir das jemand vorher gesagt, du, du glaubst, du kennst ihn wirklich, hätte ich gesagt: „So nee, komm, ich kann da schon abstrahieren." Also mal ganz jetzt den, den Beispiel flachhalten. Also es funktioniert. Das kann ich sagen. Woran es liegt, weiß ich.
Aber ich glaube, dass dieser Avatar-Ansatz, das Avatar-Konzept, was ja auch nichts Neues ist am Ende, da schon gehörig zu beiträgt, dass man halt ein, ein Abbild, des Gegenübers irgendwie hat, das vielleicht dann, wenn man so ein bisschen sich mit der Welt auskennt, auch mal dazu neigt, dass man ein bisschen mit, mit Mimik oder Gesten des Avatars spielt und eine andere persönliche Komponente hat.
Also Dirk und ich haben da auch schon mal lang diskutiert:, ist es denn so ein großer Unterschied, ob ich jetzt mit dem Avatar die Zunge rausstrecke oder ob ich irgendwie Doppelpunkt P in der Konsole eingebe?
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Sascha Ja, gutes Beispiel. Ja.
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Gast 1 Ich bin der Meinung, es hat halt einen höheren Immersionsgrad, wenn ich das über einen Avatar mache, aber ich glaube, da kann man lange diskutieren und da, da kommt es dann, glaube ich, auch wieder so ein bisschen an, wie, wie stark mein, mein, mein Involvement in so einen Avatar auf meiner Plattform ist, ob ich dem Ding eigentlich gegenüberstehe und sage: „Das bin jetzt wirklich ich." Oder ob ich einfach sage: „Ja gut, das ist jetzt ein Werkzeug, dessen ich mich bediene, um in dieser Welt präsent zu sein.
Da gibt es, glaube ich, auch beide Typen einfach.
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Gast 2 Einmal habe ich die Erwartungshaltung, dass in jedem System, also auch so in Live bei Doppelpunkt Minus P gefälligst die Zunge rausgeht, ob jetzt virtuell oder in echt, ist mir dann schon fast egal. Auf jeden Fall möchte ich, dass die Mimik, die ich gewissermaßen in Skype, in Yahoo Messenger oder sonst wo benutze oder eben auch in
Nevenard's,, da dann auch funktioniert. Wenn sie dann halt als Zungenrausstreck-,, Animation da passiert, dann wäre das nur konsequent. Also insofern hätte ich die Erwartungshaltung, dass es da passiert. Aber ich fühle mich genauso von dir angepetet, wenn du das jetzt in Skype machst, als jetzt, als wenn du das jetzt... Und deswegen, bei mir hat dieser, dieser Aspekt an nicht, nicht wirklich gerissen. Also das war für mich kein, nicht der entscheidende Punkt.
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Gast 1 Würde ich gerne noch mal fragen. Wir, wir waren ja zusammen auf so einem virtuellen Web-Montag, der in Second Life stattgefunden hat, wo man dann in so einer Lagerfeueratmosphäre mit zwanzig Leuten den, den Voice-Client mal ausprobiert hat. Und da fand ich schon, dass auch so, so diese Lagerfeuer-Lagerfeuer-Atmosphäre mit zwanzig Leuten etwas anderes ist als-- Du siehst auch Leute, die den Mund halten.
Ja, im Prinzip, sie sind anwesend, bist ja in größtem Ruf unterwegs, etwas anderes, als wenn ich jetzt mich in irgendeinen IAC, Chat einlogge und, ja, als, als nackige Liste stehen habe, wer anwesend ist und der kann aber genauso... Also ist schon was anderes, finde ich.
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Gast 2 Ich, ich war vielleicht nicht genug in Second Life, um den Zustand davor wirklich beurteilen zu können. Bei dem Web-Montag fand ich das die Voice-Integration sehr entscheidend. Für mich war der entscheidende Knackpunkt, für mich war das Erlebnis, was du gerade beschrieben hast,, in Second Life zu sein, eigentlich erst mit der Voice-Integration.
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Sascha Vielleicht könnt ihr da mal ganz kurz, weil ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich dieses, Voice-Plugin, das ja jetzt im Beta ist oder so was, das habe ich noch nicht ausprobiert.
Und vielleicht könnt ihr mal kurz sagen, weil, weil ich hab, da habe ich mir auch so einen kurzen Stichpunkt aufgeschrieben, aber ich hab, ich kann's mir noch nicht so richtig vorstellen, weil ich zum einen glaube oder glaubte, also das habe ich jetzt aus den Tests, die ich wohl mal angelesen habe, erfahren, dass es nicht ganz so ist, aber ich dachte, das wäre schon ein kleines Chaos, weil, so, so, ich noch mal, man erinnert sich an die Babel-Geschichte aus der Bibel, wie alle reden da quer durcheinander.
Und wie wird es dann mit den Leuten, wird das wirklich gut ges, gut gemacht sein, dass wenn ich weiter weg bin, dass ich dann auch das nur noch so ganz dezent höre, also dass ich mich auf die Leute um mich herum konzentrieren kann. Und wie ist die Sprachqualität? Weil, wenn ich im Endeffekt was habe, was dann an so NetMeeting-Zeiten vor weiß ich nicht wann zurückhängt-
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Gast 2 Stimmt, ja.
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Sascha ja, dann,, dann ist es halt in keinem Verhältnis zu Skype oder so. Ja. Und was mich sehr interessiert: Wie sieht das, wie sieht der Avatar in dem Moment aus? Also bewegt sich da was, im Mundbereich oder...
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Gast 1 Ja, also das, also es ist halt noch Beta, muss man ganz klar sagen. Deswegen muss man abwarten, was noch passiert, bis das ganze Ding dann tatsächlich im, im richtigen Client mal implementiert ist. Zum, zum Betatest, vielleicht-- Also es funktioniert erst mal, aber du brauchst natürlich schon irgendwo 'ne, 'ne gewisse, 'ne, 'ne, 'ne gewisse Absprachemechanik: Wer redet denn jetzt? Dass nicht alle Leute durcheinander reden.
Also, ich glaube, in 'ner, in 'ner Gruppe, die da ein gemeinsames Interesse in dem Moment hat, funktioniert das auch eher, als wenn ich mich jetzt auf irgendeine Sim teleportiere, wo hundert Leute einfach mal-
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Sascha So eine Welcome Island oder so.
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Gast 1 Genau, eben. Also da wird es wahrscheinlich, kann ich mir schon vorstellen, chaotischer werden. Deswegen glaube ich auch nicht, dass jetzt Voice komplett den, den Chat ablösen wird. Im Gegenteil. Also in, in einer Welt, wo weiß ich nicht, sechzig Prozent der Teilnehmer männlich sind, aber sechzig Prozent der Avatare weiblich.
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Sascha Sehr gut. Sehr gut.
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Gast 1 Hat glaube ich nicht jeder ein Interesse daran, dass man seine Stimme hört.
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Sascha Ja, ja.
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Gast 1 Was so diese ganze Räumlichkeit angeht, das hat auch schon ganz gut funktioniert. Also die Leute, die näher in dieser Welt bei mir sind, die höre ich lauter als die, die weiter weg sind, was dann eben auch wieder dazu führt, dass ich eben nicht immer dieses Riesenstimmengemurmel habe, sondern wenn die Gruppe sich mal ein bisschen entfernt, dann kann man das damit ganz gut aufheben. Was noch nicht so gut funktioniert, war dieses Push to Talk. Also das, das bekommt man eigentlich-
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Gast 2 Falsch rum gewesen.
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Gast 1 Genau, genau da war noch was buggy. Also im Prinzip hat das Push to Talk eher zu, zu 'nem Grundrauschen geführt, und man musste es ausschalten, damit man überhaupt noch was verstehen konnte.
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Gast 2 Es gab halt auch noch einige von den kan, speziellen Kandidaten, die dann immer noch meinten, das Ganze über, über Lautsprecher und Mikrofon machen.
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Sascha Oh ja, ja.
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Gast 2 Enorm schlechte Idee. Und dieses Push to Talk,, also man hätte erwartet, dass man bei Push to Talk, was die Default-Einstellung ist, diesen Effekt weniger hat, weil man ja auf den Knopf drücken muss. Es war aber aus irgendwelchen technischen Gründen genau andersrum. Das heißt, an dem Punkt, wo alle dann Push to Talk weggemacht hatten und man dann halt auch die paar Leute identifizieren konnte, jetzt vielleicht bitte schön doch ihre Boxen runterregeln.
Dann funktioniert es, wie ich fand, sehr gut. Also klar, es gab Rauschen, es gab ein paar Artefakte drin, aber die Sprachverständlichkeit fand ich sehr, sehr gut. Ich war überrascht, dass die Sache mit der Distanz und vor allen Dingen mit dem stereoskopischen Effekt funktioniert. Also man konnte wirklich hören, wer links von einem ist.
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Sascha Oh, das ist ja nett.
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Gast 2 Das brauchte ich auch, weil das fand ich das größte Problem, dass man gerade nicht sieht, wer spricht. Gerade wenn du in so einem Pulk von zwanzig Leuten drin saßt.
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Sascha Wer schon mal eine Telefonkonferenz gemacht hat, der weiß-
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Gast 2 Genau. Genau. Genau. Ja, ja. Aber da hat man links zumindest das Stereoskopische. Das heißt, wenn's jetzt nicht will und zu viel sind, dann kann's schon allein, okay, links steht, Sebastian und rechts steht René. Dann, wenn man dich den jetzt nicht unbedingt kennt, würde das im Allgemeinen schon ausreichen. Das hat sehr, sehr gut funktioniert. Und mit ein bisschen Disziplin, die man jetzt dann aber auch aufbrachte, dass man sich versucht, nicht gegenseitig ins Wort, zu setzen.
Übrigens 'ne sehr, sehr geringe Latenz, das muss ich auch noch mal sagen. Also ich hätte gedacht, dass man so dieses Übliche hat: Ich falle dir ins Wort, aber es kommt natürlich erst zwei Sekunden später an.
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Sascha Ja, klar.
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Gast 2 Deswegen sind beide schon mal ein, eine Diskussionsspur weiter. Das, das war so gut wie gar nichts. Zumindest habe ich das nicht, festgestellt. Wir haben auch, das war ja Sebastians Idee, glaube ich, auch mal so einen Lasttest gewissermaßen gemacht. Der Tao Takashi hat dann festgestellt, dass zweiunddreißig Leute auf dem Sim zu einer Zeit waren.
Jetzt wissen wir nicht, ob alle dann auch die, den Voice-Client hatten, aber das, das, das konnte ich nicht erkennen, dass das System da irgendwie größere Probleme mit hatte. Und dann sind mal so zwei Gruppen auseinandergegangen und die haben sich dann auch konsequent nicht mehr gehört.
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Sascha Ja. Mhm.
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Gast 2 Also all diese Formen von Tests haben, haben sehr, sehr gut geklappt. Und wie gesagt, für mich war das der Knackpunkt, zum, von wegen, - Immersion halt. Das, d-das, das hatte etwas Bleibendes für mich.
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Sascha Ja, da bin ich mal sehr, sehr gespannt.
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Gast 2 Weitaus mehr als nur-
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Gast 1 Also was vielleicht noch die, die Visualisierung des Ganzen angeht, hattest du ja auch nachgefragt. Also ich hab jetzt keinem Avatar die Lippen bewegen sehen und ich hab auch nicht drauf geachtet, ehrlich gesagt. Kann mir auch vorstellen, dass das jetzt halt Details sind, die eher gegen Ende dann vielleicht-
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Sascha Ja, vielleicht auch gar nicht. Also wie du schon sagst, wenn man, wenn, wenn das auch noch nicht mal stört. Also-
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Gast 1 Genau. Also wa, was es sehr wohl gibt, ist halt, dass es dann über dem Kopf des sprechenden Avatars eine Amplitude irgendwas erscheint, dass das dann Symbolik dafür ist, dass man spricht.
Was natürlich wieder zu so verschiedensten Usability-Ansätzen führt, wie dass es vielleicht doch wieder Sinn macht, irgendeine Form, also für Konferenzen, die dort stattfinden, eine Form von, von Hörsaal stattfinden zu lassen, wo die Leute sich so hinsetzen, dass ich auch wieder eine Übersichtlichkeit habe, um diese Amplitude entsprechend erkennen zu können.
Weil ich natürlich, wenn ich in einem wilden Pulk stehe, dann so 'ne, so 'ne Zuordnung mitunter wieder sehr schwierig wird, weil ich gar nicht genau erkenne, über wessen Kopf steht denn da jetzt was? Weil die Leute auch dazu neigen, dann neben ihrem Namen eine Gruppe und ein "Yes, it's me" und weiß ich nicht was alles erscheinen zu lassen.
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Sascha Ja, ja.
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Gast 1 Das sind sicherlich irgendwas, über die man sich Gedanken machen muss. Genauso wie dann halt irgendwelche wahrscheinlich von Linden Lab oder wo auch immer her so Gesture Packs sicherlich entstehen werden, die dann auch einen, weiß nicht, Arm hochheben als Symbolik "Ich möchte auch mal was sagen", dienen und so was. Also-
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Sascha Ja, da merkt man jetzt, auch, du, dass du sich praktisch damit auseinandersetzt. So haben wir uns ja auch kennengelernt auf 'nem Video. Das war ja so 'n bisschen so 'ne Anleitung, so: Denken Sie an Folgendes, wenn, wenn Sie auch mal was in Second Life machen wollen. Und da hätt ich jetzt auch noch mal so 'n Fragenabschnitt, der einfach in die Richtung geht.
Also ihr beschäftigt euch ja nicht in erster Linie nur deshalb damit, weil ihr das so toll findet und ihr da in eurer Freizeit gerne im Büro jetzt mal 'n bisschen Second Life oder irgendwelche anderen, dreidimensionalen Internetansätze da, ausprobieren wollt, sondern ja auch vor allen Dingen für eure Kunden. Und du hast schon gesagt, ihr habt jetzt hier, in euren, in eurem Büro in Köln, für EnBW, gearbeitet. Ich vermute, dass, dieses ganze Second-Life-Ding von euch so 'n bisschen, kommt, ja.
Das ist also diese ganze Trikot, Verteilung, dieses Stadion, diesem Stadionansatz oder was habt ihr da jetzt genau gemacht?
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Gast 1 Genau, also in, von uns insofern, als dass man muss schon sagen, wir haben da 'n Kunden, der das Thema Innovation sich sehr groß auf die Fahne geschrieben hat und der da auch proaktiv Impulse an uns reinreicht und sagt, da würden wir gern was machen. Also es ist nicht so, dass wir da jetzt irgendwie die Kunden totquatschen müssten und macht doch mal so ungefähr. Also im Gegenteil. Das was, bei der EnBW stattgefunden hat, ist hier über Köln über, über uns halt gelaufen.
Also es sind noch 'n paar Kollegen mehr als ich natürlich involviert, auch in Kooperation mit den Berlinern, muss man fairerweise oder netterweise oder wie auch immer dazu sagen. Also das ist ja das Schöne, wenn man halt 'n bisschen, vernetzt ist als Agentur, dann kann man mit vielen Leuten zusammenarbeiten. Man hat viele Ideen und, da sind dann eben auch die unterschiedlichsten Ideen entstanden.
Diese, diese Trikotkampagne, die, auch diskutiert worden ist im Netz, die wir aber trotzdem für 'n Erfolg halten, weil wir damals gesagt haben, wir wollen zu einer Zeit, als eben der, der Hype ganz groß war in Deutschland, was Second Life angeht, sehr viele Neueinsteiger in die Welt gekommen sind, haben wir festgestellt, das, das ging mir nicht anders. Ich möcht mir jetzt so die ersten Linden Dollar irgendwie mal verdienen, bevor ich da Euros ausgebe für mir was kaufen zu können.
Dann gibt's halt diese Tanzmatten, wo ich für, weiß ich, drei Linden Dollar in zehn Minuten halt mir was verdienen kann und hab dann hinterher so 'n Verdienst von fünf Cent auf Stundenlohn gerechnet oder so umgerechnet. Und dann haben wir gesagt: okay, kann man vielleicht auch 'n bisschen charmanter machen und haben dann eben eigentlich virtuelle Promotion stattfinden lassen.
Das heißt, die, die, die Residents konnten bei uns sich 'n Rucksack abholen, den umschnallen und dann durchs Second-Life-Ländle ziehen und, virtuelle Trikots verteilen und haben dafür dann pro Trikot zehn Linden Dollar bekommen. Wo wir noch überlegt haben: Ist das nicht auch wieder zu wenig? Also das ist ja auch kein, kein fairer Lohn, den man da ehrlich anbietet.
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Sascha Was-- Kannst du vielleicht kurz, weil die Leute werden nicht alle wissen- Was sind das so ungefähr?
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Gast 1 Als ich das letzte Mal geguckt hab, ist auch schon was länger her, muss ich ehrlich zugeben, waren zweihundertsiebzig Linden Dollar ungefähr ein Euro.
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Sascha Ja, das war auch so am Einstand.
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Gast 1 Plus minus dreißig, vierzig wird sich's wahrscheinlich, also hat sich's auch irgendwo eingepegelt. Ich weiß nicht, wo er Stand heute steht, der Linden. Also kann man sich jetzt mal ausrechnen, das sind, also zehn Linden Dollar ist nicht so viel, ne. Es hat trotzdem unglaublich großen Anklang gefunden, weil's eben eigentlich so, dass immer noch das, das beste Angebot war, was es eigentlich gab.
Und man darf auch nicht vergessen, diese, diese Tanzmattenangebote, die funktionieren ja schon so: Ich, ich klicke halt auf die Tanzmatte, tanze und kann dann nichts anderes mehr machen. Ich kann eigentlich dann eben nicht durch die Gegend ziehen und noch andere Sims erkunden. Ich bin gebunden an der Stelle. Ich kann zwar chatten, wenn jemand in der Nähe ist, aber das war's. Aber ich kann eigentlich Second Life nicht als virtuelle Welt mehr erleben.
Und das ist natürlich etwas, wo wir bei dem Promotion-Job gesagt haben: Das wollen wir eben nicht haben. Du, die Leute sollen weiter durch die Welt rennen können, die Welt erleben können und nebenbei dann Trikots verteilen. Also das hat halt sehr gut geklappt. Damit haben wir, glaube ich, schon gut Aufmerksamkeit erlangt und-
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Sascha Also mich hat's auf jeden Fall erreicht. Ja. Ich hab, ich hab auf jeden Fall Trikots bekommen.
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Gast 1 Ja, okay. Also ich glaub, es gab so manchen, der mehr als einmal angesprochen wurde.
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Sascha Ja, ja klar.
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Gast 1 Was ja auch diskutiert worden ist und wir auch gemerkt haben, also diese zehn Linden Dollar waren schon fast wieder zu viel und den Kleinsten war es zu wenig als Anreiz, haben wir festgestellt. Die Kampagne lief auch über, ich glaub, ungefähr vier Wochen nur, kann man fast sagen. Und, wir haben dann eben auch mit Auslaufen der Kampagne gesagt: Okay, wir machen hier mal 'n Break und, und gehen dann erst mal in den Diskurs mit den Leuten.
Wer hat sich da ab wann bei welcher, bei welcher Last, bedrängt und gestört gefühlt und so weiter.
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Sascha Mhm. Ja, ja.
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Gast 1 Und da hatten wir wiederum mit der EnBW auch 'n Kunden, der gesagt hat, dieser Diskussion stell ich mich auch. Und, da hat die EnBW dann auch, sich eben, auf einer, ja Konferenz oder bei 'nem Round Table im Prinzip sich mit den Leuten, mit den Residents an einen Tisch gesetzt und diskutiert, was man machen kann, was man nicht machen sollte und so weiter.
Also 'n Kunde, der sehr, sehr, sehr, sehr aufgeschlossen und proaktiv eigentlich mit dieser ganzen Sache umgeht, was wir sehr, sehr schön finden an der Geschichte.
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Sascha Ja, dann sag doch mal, also das ist, ist ja sehr wünschenswert, grade auch als Agentur, wenn man so 'n Kunden hat, ja, über den zum einen nicht lange überzeugen muss und er vor allen Dingen dann auch, sagen wir mal, mit tatsächlich mit so 'ner Community, - Kritisch umgehen kann. Also wenn er sich auch Kritik gefallen lässt und daran vielleicht sein Handeln irgendwie ein bisschen orientiert für die Zukunft.
Aber im Endeffekt, was mir immer wieder begegnet, wenn ich mit Leuten darüber rede und vielleicht auch so ein bisschen schwärme, ist halt eben, wir hatten vorhin schon mal so über die Benutzerzahlen geredet, über, ne, so Linden sagt dann ja, wir haben jetzt schon sechs, Millionen und, das ist hier irgendwie 'ne monatliche Zuwachsrate von zehn bis zwanzig Prozent oder wie viel auch immer.
Und, wenn man jetzt mal, böse ist und das netto mäßig runterrechnet, dann kommt man halt auf einen so gering, geringen, Benutzeransatz, der, dass Leute, die jetzt vielleicht Internet, gewohnt sind, wo man jetzt vielleicht Kunden hat, die, endlich begriffen haben, dass ja Internet doch irgendwie super ist und man das nicht nur als Visitenkarte hat, sondern dass es auch eigene Business Cases gibt und man vielleicht dort Marketing eben viel effizienter betreiben kann als jetzt,, über, über Radiowerbung oder so.
Dann, sagt doch mal, wie, wie würdet ihr jetzt, mich als Pseudokunden ja, was, was habt ihr da so für, was habt ihr für Ansätze?
Also, wie kann ich, wie kann ich für mich selbst rechtfertigen, dann doch da mit Geld reinzugehen, wenn ich sage: "Okay, das ist ja dann doch noch ein relativ kleiner Benutzer, im Kreis." Was, was gäb's da für Ansätze, um, um dort irgendwie erfolgreich, mal abgesehen davon, dass ich jetzt vielleicht auf 'nem kleinen Niveau zum Beispiel irgendwie Produkte dort verkaufen kann.
Also wir reden jetzt nicht über die Leute, die, wo ich als Privatmensch reingehe und sage: "Ich hab, wollte schon immer Schmuck designen oder ich wollte schon immer Friseur werden, aber ich hab einfach zwei linke Hände und da kann ich jetzt halt mir, da kann ich jetzt Frisuren,, designen und die dann halt verkaufen. Sondern was, was, warum sollte ich als, als Unternehmen mich damit auseinandersetzen?
Jetzt vielleicht nicht nur auf Second Life bezogen, wobei das ich seh es halt so 'n bisschen so als üben. Ja, also das heißt, es wird, nach unserer aller Meinung ja scheinbar was geben, was in die Richtung geht und, ich kann damit sozusagen schon mal, testen, welche Fehler ich machen nicht so, nicht machen sollte. So, aber was, was bringt, was würde mir das bringen?
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Gast 2 Ich übernehme das vielleicht an der Stelle. Du fällst mir ins Wort, sobald es falsch wird.
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Sascha Okay, mach ich gern.
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Gast 2 Erstens würde ich gewissermaßen immer den Begriff, also bei Kunden,, den Begriff Second Life, wenn ich jetzt sage, vermeiden ist es falsch. Ich will ihn zumindest abstrahieren auf etwas, was, wir zumindest im Moment Web drei D nennen. Also mangels eines besseren Wortes. Web drei D ist mehrfach belegt, blöderweise, aber gewissermaßen in Analogie zu Web zwei null und gibt halt Web drei D, so ähnlich wie auch Bio, Biokom zwei. Und-
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Sascha Und forever.
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Gast 2 Forever, ganz genau. Ja, da müssen wir dann noch-
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Sascha Never. Ja, 'tschuldigung.
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Gast 2 Beta World. Okay und, warum? Na ja, damit ich jetzt endlich auch mal den Begriff Serious Gaming reinbringen kann, der auch wieder so ein ambivalenter Begriff ist. Also Serious Gaming steht für mich im Augenblick repräsentativ für eine Applikation, die typischerweise auf einer Technologie, die bei Computerspielen benutzt wird, eine, eben wieder eine Form von Immersion, in ein bestimmtes Umfeld bringt. Und das kann ich nutzen, um verschiedene Dinge zu erreichen.
Bei Second Life, die für mich einfach nur eine weitere Plattform von vielen anderen ist, hab ich bestimmte Möglichkeiten, Dinge zu tun und zum Beispiel den gleichzeitigen Vorteil und den Nachteil, dass da ganz viele Leute sind, die dann auf meine Sim kommen können und bestimmte Dinge tun können. Das will ich, das will ich aber vielleicht auch nicht.
Das heißt, eben für den gleichen Kunden sind wir hingegangen und haben gesagt, für einen ganz bestimmten Kontext, nämlich in dem Fall 'ne Messe, wollen wir genau nicht die breite Masse der Second Life Leute hat eins und hat zwei, muss die grafische Qualität jetzt dann doch mal irgendwie gut sein, weil das auf 'ner Messe auf 'nem POI gezeigt wird.
Und auf den sind wir halt hingegangen und haben gesagt: "Okay, dann nehmen wir jetzt wirklich ein Stück Gaming Technologie und rollen euch ein,, virtuelles Fabrikgelände da rein, bei dem ihr bestimmte Dinge tun könnt." Wenn man jetzt davor steht mit dem unbedarften Auge und man guckt nicht so ganz genau hin, dann denkt man sich: Okay, Avatar steht irgendwo in der Gegend rum, man kann mit rumlaufen, bestimmte Dinge tun, sieht aus wie Second Life.
Für mich abstrahiert heißt es eigentlich nur: Ich habe einmal mehr ja einen Avatar, der repräsentativ für mich oder für irgendjemanden steht und bin in einer, drei D Umgebung, in der ich mich anders bewege, als ich auf einer Website mich bewegen würde und hab eben auch ein anderes Gefühl. Eben das Gefühl, dass ich irgendwie da bin.
Dieses Prinzip kann man jetzt natürlich für die Begrifflichkeiten, die es jetzt auch schon ewig und zwei Tage gibt, Simulation, Training, E-Learning natürlich wiederverwenden. Und theoretisch muss man sich und das ist das, was wir bei unseren Kunden machen, den Case des Kunden angucken und sagen: Was willst du denn jetzt genau erreichen? Und dann ist wahlweise Second Life 'ne extrem gute Idee oder sogar eine extrem schlechte Idee.
Und, wenn wir herausfinden, dass, Second Life genau die richtige Basis, dann setzen wir's in Second Life um. Wenn wir herausfinden, dass es eben vielleicht 'ne getrennte Benutzerwelt sein muss oder vielleicht auch nur ein Benutzer drin ist oder vielleicht 'ne geschlossene Benutzergruppe, dann ist im Augenblick das Feld noch relativ frei.
Das heißt, man kann jetzt wirklich hingehen und, mit,, Technologien, die es teilweise gibt, teilweise man es noch erfinden muss, den Effekt erreichen, den der Kunde dann wünscht. Und das bestimmt dann im Zweifel natürlich das Budget.
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Sascha Mhm. Aber ihr würdet jetzt nicht sagen, ich sag mal, so wie, ich, so jetzt als Webdesigner zum Beispiel, wenn ich mit jemandem rede, so ey, du brauchst einfach 'ne Internetseite, es ist halt 'ne Visitenkarte.
Das hat jetzt noch nicht mal was damit zu tun, dass du über die vielleicht was verkaufen willst, sondern so wie du halt 'ne vernünftig gestaltete Visitenkarte auch als Schreiner haben solltest,, solltest du vielleicht auch irgendwie 'ne, 'ne Seite haben, wo du zeigst, dass du auch irgendwie ein paar Möbel designen kannst und dass du 'ne Anfahrtbeschreibung drauf hast und gut ist. Also du brauchst da jetzt keinen Onlineshop oder sonst was.
Ihr würdet jetzt nicht unbedingt sagen, also, wer was auf sich halten will, der sollte jetzt zum Beispiel mal bei so was dabei sein, um einfach den Anschluss nicht zu verpassen, wie man das jetzt zum Beispiel im Internet auch vor ein paar Jahren schon gesagt hat, ne?
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Gast 2 Ja. Das würd ich jetzt nicht sagen.
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Gast 1 Nee, würd ich auch nicht sagen. Also das haben wir auch, glaub ich, noch nie gesagt. Also ich zumindest für meinen Teil hab das auch noch nie gesagt. Also, im, im Gegensatz zu manch, Kollegen der schreibenden Zunft, würd ich mal sagen, die, die jetzt in letzter Zeit erst erkannt haben, dass Second Life kein Reichweitenthema ist, haben wir das, glaub ich, von vornherein erkannt. Also-
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Gast 2 Ja, das ist gut.
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Gast 1 Es geht eben, haben wir, glaub ich, auch schon so 'n bisschen, hast du selber auch, glaub ich, schon angesprochen, bei, bei Second Life eben nicht um das Thema Reichweite. Es, es geht da mehr um das Involvement. Also, was, was ich, glaub ich, momentan auch sehe, ist, dass im Marketing generell der Trend 'n bisschen weg von der Reichweite geht, zumindest gehen sollte im Denken, sondern mehr ins Involvement geht.
Also ich glaub, das ist vielleicht etwas, ihr setzt euch ja mit, mit dem Thema Podcast auseinander. Das ist, glaub ich, jetzt kein neues Thema für euch. Wenn ihr halt in euerm Podcast Werbung schaltet, dann habt ihr halt dann auch keine, fünf- oder sechsstellige Reichweiten-, zahl, die ihr da, promoten könnt, sondern da geht's eben drum, mit welcher Intensität und mit welchem, ja, Involvement, um den Begriff noch mal zu nennen, der Nutzer da abgeholt werden kann.
Und das ist natürlich, wenn ich es intelligent mache, immer unter dieser Klammer intelligent, die, den Mehrwertcharakter des Unternehmens und der Plattform Second Life an der Stelle wieder nutze, kann ich genau dieses Involvement da auch erreichen. Und das eben auf 'ner ganz anderen Basis, als wenn ich jetzt auf irgendeiner Plattform Werbebanner einfach schalte.
Und dann komm ich halt zu verschiedenen, Einsatzmöglichkeiten, ob das jetzt eben Produkttesting ist, ob das eben direktes Feedback ist, was ich holen kann, ob das auf irgendeiner Art und Weise vielleicht auch 'n Community-Aufbau ist, den ich da stattfinden lassen kann, was ja verschiedene Unternehmen durchaus probieren. Und am Ende natürlich immer, find ich, muss man dazu sagen, unter dem, der Klammer wiederum, dass das Ganze schon 'n gewissen Testballoncharakter durchaus hat.
Weil, wir, wir, wir sind da eben in, in 'nem Umfeld, das dann trotz allem, wenn wir mal sagen, das gibt's ja schon immer, doch dann wieder so 'nen gewissen Innovationscharakter hat. Die, die Plattform ist eben nicht zu Ende erforscht. Es gibt keine Standards, die man da jetzt einfach mal so anwenden kann. Und, da, da gibt's eben auch Kinderkrankheiten, ne, was, was auch das Scripting angeht, was ich probiere und so weiter.
Also, da, da kann ich natürlich versuchen, mir gewisse Abteilungen dann auch auf so 'n Thema vorzubereiten. Das ist genauso legitim und intelligent, wie zu sagen:, nee, wir warten erst mal ab, was der Wettbewerb macht und orientieren uns an den Erfahrungen, die die sammeln. Also da muss man einfach gucken, wie man das eigene Unternehmen, aufstellen will in dem-- Aber das, das gilt für, für, virtuelle Welten, wie für jedes, ja, F&E-Umfeld, in dem ich mich als Unternehmen bewe-- befinde. Also.
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Gast 2 Ja. Also was wir, was wir schon,, generell machen, ist halt, dass wir versuchen, so 'n, so 'n Technology Watch zu haben, dass wir ungefähr wissen, was abgeht. Wir gehen jetzt auch nicht hin und setzen auf eine Karte und investieren jetzt drei Personen Monate,, Zeit, um rauszukriegen, was jetzt damit los ist. Das, das, können wir A nicht, also im Sinne von, das können wir uns nicht leisten. Das brauchen wir aber auch nicht. Solang...
Also ich glaub, es ist schon 'n ganz starkes Involvement der, der, der Person selber,, verlangt. Das ist auch 'ne, auch 'ne Diskussion, die wir derzeit haben. Das ist halt kein Nine-to-five-Job. Ich mein, kein IT-Job ist nie 'n Nine-to-five-Job, aber man muss schon irgendwie mit dem Herzen dran hängen. Und natürlich sagt man dann auch abends und, natürlich beschäftigt man sich auch am Wochenende damit. Und irgendwie kommt das dann, auch implizit und auch explizit dem Unternehmen zugute.
Wobei wir da, glaub ich, schon ganz gut 'ne, 'ne ganz gute, Balance haben, sodass... Aber ich glaube, hier wird jetzt keiner gezwungen, sich mit 'ner bestimmten Technologie zu lange auseinanderzusetzen, wenn man nicht so, so halbwegs dran, dran glaubt. Ja, warum sag ich das jetzt vornehmlich? Um, um zu sagen, diese, diese, ich glaube nicht, dass es 'n guten...
Ich mein, IBM,, in Amsterdam sitzt, glaub ich, 'n, 'n Institut, was nichts anderes macht, als sich mit genau diesen ganzen Technologien zu beschäftigen. Zu gucken, ob sie ihren Cell-Prozessor da reinbringen und ob sie nicht die ersten sind, die verteilte 3D-Welten machen können und so. Das müssen die sicherlich auch machen. Die haben genau die Kampfklasse, um, um so was zu tun. Aber ich hab dann auch zum, am Ende des Tages das Gefühl, dass die jetzt auch nicht viel schlauer sind als wir.
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Gast 1 Nee, also-
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Gast 2 Die dann da drin sind.
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Gast 1 Ich hab, auch da, hat man jetzt immer gelesen irgendwie von wegen IBM hat irgendwie dreitausend Leute dran. Also auch so 'n, so 'n, so 'ne Zahl irgendwie, die daran arbeiten irgendwie. Und ich war jetzt letzte Woche oder vor zwei Wochen noch oder so, da hat irgendjemand bei IBM, der auch bei, bei XING da unterwegs war, hat Leute eingeladen irgendwie zu so 'nem Rundgang auf 'ner... Es war also, das ist auch ganz hervorragend.
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Gast 2 Du, du warst da, oder was?
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Gast 1 Ich war da, ja.
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Gast 2 Ich konnt nämlich nicht.
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Gast 1 Ja, ich bin, ich bin-- Es war 'ne-- Also ich fand's katastrophal. Es war interessant, aber, es war halt so, dass da, da waren halt... Wie viele Leute wären da? Ich meine, waren ja, wie immer ist ja alleine die, Anzahl der Leute auf dem Sim beschränkt bei, bei Second Life. Aber da werden so, ja fünfzehn, zwanzig Leute gewesen sein. Und das Katastrophale an der Sache war, dass nebenbei halt 'ne Telefonkonferenz lief.
Also das heißt, er hat in der Te-- Also es lief 'ne parallele Telefonkonferenz, wo man sich einwählen konnte. Und er hat während in dieser Telefonkonferenz hat er das halt erklärt. Es waren überdurchschnittlich, also eigentlich waren's fast, glaub ich, nur Deutsche, die dabei waren. Das hat man so an den Akzenten 'n bisschen gehört, wenn dann Rückfragen kamen.
Die Tonqualität war, nicht toll und es war ständig 'n, Piepen zu hören, weil immer wer rein, wer raus und dann irgendwie er versucht, irgendwelche Kommen, Komme, Quatsch, irgendwelche, Befehle über die Tastatur zu geben. So von wegen: Ich starte jetzt mal auf laut oder leise oder nicht oder was. Und wir sind dann eigentlich, eigentlich nur über die, über die IBM-Insel drübergelaufen und er hat so 'n bisschen erzählt. Also hier wir und wir haben hier auch 'n Konferenzraum und, also es war halt...
Also wir haben hier jemanden, der Online-Support bietet in den Business Hours und solche Sachen und so. Da kamen dann halt 'n paar interessierte Rückfragen. Unter anderem hab ich dann halt mal gefragt, wie, wie, wie viel Leute sind denn jetzt wirklich hier irgendwie an so was dran, was Second Life angeht oder eben 3D-Internet? Und dann, war diese dreitausend, viel gar nicht, und es fiel eher irgendwie, ja, wir haben da bestimmt so tausend Leute, die daran interessiert sind und daran arbeiten.
Das sind dann halt irgendwie, we-wesentlich, wesentlich, wesentlich weniger. Also da wird's wahrscheinlich grade so im unteren dreistelligen Bereich vielleicht irgendwie sein. -
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Sascha Na ja, also dementsprechend, also auch da wird jetzt mit Sicherheit nicht, ne, da irgendwie...
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Gast 2 Die und, und, genau, die haben die Brille auch für alle anderen Technologien gleichzeitig auf, ne. Weißt du zum Beispiel, dass IBM mit der Talk Game Engine, mit der wir zum Beispiel auch arbeiten, sehr wohl ihr eigenes Intranet gewissermaßen gemacht haben, in dem 3D-Technologien ausprobiert, wird, was ich zum, zum Beispiel schon wieder genau richtig finde. Aber natürlich machen die es auch nicht anders als andere.
Die nutzen natürlich den, den Hype voll aus und,, gehen mit und sind natürlich an vorderster Front dabei, wie Sun, wie, die üblichen anderen Verrichtungen. Sind halt alle so ein bisschen am Rumprobieren. Und was ich sagen wollte: Selbst die Leute mit viel Geld und mit viel Personal, können jetzt das Ding auch nicht, goldener machen, als es dann ist.
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Sascha Ja klar.
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Gast 2 Das wird ganz im Fluss die breite Masse zeigen, ob sich das Ding durchsetzt. Aber ich bin bei, ich glaube, euch beiden, wenn man sagt, es ist noch nicht völlig raus, ob Second Life jetzt der, der Gewinner in dem Fall sein wird, insbesondere weil es eben diese ganzen Technologien ja schon mal so alle sieben Jahre vorher schon mal gab auf unterschiedliche Hardware. 2001 hieß das noch halt Black Sun, davor hieß es Active Worlds, glaube ich. Und, so richtig gezündet hat das nie.
Jetzt gäbe es aber die Chance, glaube ich, das zu zünden, allein weil die, die Hardware jetzt auch so weit ist, dass es gut aussehen könnte. Und gut aussehen tut es jetzt blöderweise nicht.
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Sascha Ja, ja.
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Gast 2 Also haben wir da irgendwie ein Problem. Aber da ist, glaube ich, noch sehr viel,, Platz für, na ja, für andere Experimentierfelder, für andere Welten, die kommen.
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Sascha Ja, also in diesem speziellen Fall glaube ich sogar tatsächlich, dass...
Also es ist ein bisschen ungünstig gelaufen, weil dieser Hype, der so auch über Deutschland drüber geschwappt ist und der undankenswerterweise, ich meine, man muss uns jetzt nicht unbedingt kritisieren, aber der halt sehr viel für Marketing oder PR-Gags irgendwie auch, Marketing wäre ja noch was anderes, PR-Gag tatsächlich, also eigentlich, wir machen mal was und dann schreiben alle drüber, weil in dem Moment sowieso alle drüber schreiben, ausgenutzt worden ist und dann dadurch auch teilweise sehr viele Leute irgendwie reingerutscht sind und, dann aber total enttäuscht waren, weil sie erwartet haben, ich habe irgendwie so was Cooles, ich sage mal, wie jetzt eine Wii irgendwie und, mit der geilen Grafik von der PlayStation 3 und, dass ich kann hier jetzt mich selbst verwirklichen und tatsächlich mein zweites Leben leben und, da muss man schon eine gehörige Schwelle dann doch überwinden.
Aber ich habe mir am, am Ende des Gesprächs hatte ich mir so zwei Fragen aufgeschrieben und eine sehe ich schon, die wird sich gar nicht so einfach beantworten lassen oder wahrscheinlich die anderen dann auch nicht mehr. Aber eigentlich hatte ich mir aufgeschrieben: So, wo würdet ihr oder was wäre so für euch so eine Idealform von dreidimensionaler Webapplikation oder, oder Internetapplikation? Und wo se-- Also wir haben ja schon über Gartner gesprochen, so, ja.
Aber wo, wo seht ihr jetzt mit euren,, persönlichen Eindrücken, so, also der persönlichen Marktforschung quasi so das Internet 2010, so in drei Jahren, sage ich jetzt einfach mal, was das angeht. Also es ist insofern jetzt natürlich schwierig, so ein Ideal-Internet anzusprechen, wenn ihr sagt, okay, also es gibt halt für unterschiedliche, Anforderungen halt unterschiedliche Modelle. Und wenn es dann sehr splittert, dann hat man halt einfach vielleicht zehn.
Aber, wenn es ein allgemeinerer Ansatz wäre, also wie würdet ihr das sehen?
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Gast 1 Also zur Frage eins:, also es gibt so zwei Dinge, die mich einfach kolossal nerven am, am 3D-Internet, wenn ich es mal so nennen darf. Und wenn wie, das ist halt nicht in den nächsten drei Jahren beantwortet, aber vielleicht irgendwann.
Das eine ist, wenn, wenn man sich halt so ein bisschen aus beruflicher Neugier auf allen Plattformen anmeldet, die es dann gerade irgendwo gibt, nehmen wir noch mal MTV Virtual Worlds und wie sie alle heißen dazu, da fängt man jedes Mal an, einen neuen Avatar zu kreieren und stattet den jedes Mal neu aus und überlegt sich jedes Mal: Scheitel rechts oder Scheitel links, braune Haare, schwarze Haare, Ohrring ja, nein. Wie groß darf die Nase sein so ungefähr?
Das, das nervt dann natürlich irgendwann kolossal und da gibt es bei mir schon so diese Idee des, des Open Avatars, dass ich irgendwo in, in irgendeinem Stück Software des Anbieters meines Vertrauens, Klammer auf Google, Fragezeichen, Klammer zu, so einen Avatar, verwalten kann, der dann auch noch schlau genug ist natürlich in dem Moment, wo ich ein Szenario wechsle, mein Avatar direkt mitwechsel.
Sprich, wenn, wenn ich gerade aus einem World of Warcraft komme, wo ich im Orks geschlachtet habe und es ist jetzt weiß ich nicht,, Punkt zwölf Uhr und ich muss in die, in die Business-Konferenz, ja, dann möchte ich da nicht unbedingt mit der blutbespritzten Rüstung auftauchen. Das heißt, da-da-dann muss der Switcher natürlich auch funktionieren. Das heißt, ich habe ja dann tatsächlich am Ende des Tages nicht nur einen Avatar wahrscheinlich, sondern schon szenarienbedingt unterschiedliche.
Wobei man überlegen kann, gibt es so etwas wie den Primär-Avatar dann? Weil, also in, in, in, in so, Science-Fiction-Stories wie,, helft mir jetzt mal gerade, Neal Stephenson heißt, hat geschrieben...
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Sascha War das Snow Crash?
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Gast 1 Snow Crash, danke.
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Sascha Wir wollen den Autor jetzt rein.
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Gast 1 Genau. Da gibt es ja im Prinzip eine große Welt und das ist dann aber wieder die Frage: Wird es diese eine große Welt, in die wir uns alle einloggen, geben oder gibt es eben eigentlich mehr so-
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Sascha Aber das wäre für dich jetzt eher so die Idealvorstellung? Also dass-
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Gast 1 Also diese Avatar-Verwaltung ist sicher das eine schöne Ding, weil ich mir auch noch vorstellen kann, so etwas wie den World Browser. Ob es eben Browser ist, weiß ich an der Stelle schon wieder nicht mehr. Das heißt, irgendein Stück Software wiederum beim Anbieter meines Vertrauens, Klammer auf Yahoo, Fragezeichen, Klammer zu.
Wo ich mich eigentlich durch all diese Welten dann auch gleichzeitig bewegen kann, ohne, diverse, weiß ich, Clients installiert zu haben, auch eine gewisse, ja,, gewisse, Transaktionsmöglichkeiten zu haben. Das heißt, wenn ich in der einen Plattform eben mir irgendetwas anschaffe, steht mir das auch auf der nächsten Plattform zur Verfügung und Ähnliches. Also solche Gedankengänge, sind da, glaube ich, sehr, sehr charmant. Ja.
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Sascha Mhm. Das geht ja dann schon so ein bisschen in die Richtung, ich sage mal jetzt, wie man es vom Web im Moment gewohnt ist, vom WWW. Also dass ich halt, ich benutze einen Browser. Also ich meine, es gibt ja auch unterschiedliche. Auch das wäre möglich, aber ich benutze den meines Vertrauens. Firefox vielleicht. Ja.
Nein, aber den benutze ich dann halt und kann damit aber im Prinzip auf unterschiedlichen,, Webservern, in dem Moment wären es ja dann vielleicht unterschiedliche virtuelle Welten, rumhantieren und habe aber doch durch zum Beispiel meine IP-Adresse oder was auch immer wieder ähnlich wert, bin identifizierbar, kann dann halt mit ähnlichen Avataren oder ähnlichen, vielleicht mit dem gleichen Geld...
Also das wäre also so ein bisschen deine Idealvorstellung doch, dass es halt so, so doch irgendwie etwas unter einem Dach gibt, ob es dann vielleicht Open Source ist, ja, wie man das jetzt beim, beim Internet im Moment oder beim Web halt gewöhnt ist, so.
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Gast 2 Also ich stell mir das eigentlich komplett anders vor, als das im Augenblick, glaub ich, so die meisten denken. Also erstens, komme ich grad aus einer anderen Ecke. Ich bin nicht der Vertreter der Konvergenztheorie, sondern eher der Vertreter der Divergenztheorie. Mir ist völlig unklar, warum, alles in einem Handy sein muss oder alles in einem PC sein muss. Ganz im Gegenteil. Ich, es gibt einfach Situationen, in denen man, mit 3D umgehen kann.
Das ist in der klassischen Lean-back-Situation zu Hause auf dem Sofa vielleicht. Oder vielleicht auch noch nicht auf dem Sofa, weil dann hat man noch die Fernbedienung in der Hand, aber dann vielleicht am Schreibtisch, aber nicht in einer Business-Situation und so weiter und so fort. Ich glaube, dass einfach verschiedene Kommunikationskanäle in verschiedenen Situationen unterschiedlich wirken.
Und ich will, wie du es gerade auch schon gesagt hast, in der Business-Situation,, vielleicht genau kein 3D haben oder eben genau dann, wenn's angesagt ist, zum Beispiel bei einem Meeting, wo es so eine Art Videokonferenz ersetzen könnte. Ich glaube, dass man das, dass man das so aufteilen muss.
Ich möchte aber zum Schluss und das adressiert komischerweise im Moment keiner, eigentlich alle Dienst, pakettypen, sage ich jetzt mal, Beispiel, also um den Satz zu Ende zu machen, schon von überall zugänglich haben. Ich möchte zum Beispiel nicht auf der einen Seite, in Twitter etwas schreiben, was ich dann parallel noch als SMS verschicken muss. Gut, das kann Twitter jetzt zufälligerweise, aber dann brauche ich Jaiku als zusätzliches, als zusätzlichen News-Aggregator.
Jetzt von meinem Blog, was vielleicht cool, aber auch von Twitter. Und ich weiß jetzt gar nicht, hab ich's, hab ich's jetzt in alle Kanäle gepostet oder noch nicht? Und war das-
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Gast 1 Was machst du, wenn du halt was, aktualisieren musst? Ne, dann weißt du schon gar nicht mehr, wo hast du denn überall hin ausgespielt? Und kriegst du alle Leute noch abgefangen, die du jetzt vielleicht fälschlich informiert hast?
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Gast 2 Genau. Und, -
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Sascha Wenn ruf ich alle an, weil vielleicht doch nicht alle an.
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Gast 1 Wenn du alle Nummern hast.
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Sascha Ja, ja.
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Gast 1 Du weißt ja gar nicht mehr, wen du alles informierst, und wer zu deinem Netzwerk dazugehört.
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Sascha Ja, das ist ruhig wahr.
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Gast 2 Genau, das gibt es so, so der Einschnitt. Ich glaube, dass sie, dass die Dienste, die, die wertvoll sind, also das adressiert sich genau an die Web 2.0 Gemeinde, dass diese noch mal anders gebündelt werden müssen, damit sie irgendwie Sinn machen. Und da werden,, die, der jeweilige Anbieter des Vertrauens, Microsoft oder eben Google oder eben Yahoo. Und da ist, da spielt ja ein ganz anderer Krieg sich noch ab. Google aus der Webseite kommend versucht, die Desktops zu erobern.
Microsoft aus der Desktop-Seite kommend versucht, die Web zu erobern. Irgendwo in der Mitte kreuzen sie ihre Klingen. Und, Google, schafft's jetzt mit, Google Gears gewissermaßen eine kleine SQL-Datenbank auf lokal zu bringen, was ein bisschen die Cookies ablösen. Das ist ein echter Smart Move, der glaube ich ein paar Leute in Redmond ganz, ganz,, misstrauisch macht, was da gerade passiert.
Für Google ist natürlich völlig naheliegend, das Betriebssystem komplett auszuhebeln und, überhaupt kein Betriebssystem zu haben, sondern nur einen Webbrowser. Und die ganzen Dienste sind,, online verfügbar. Im Augenblick funktioniert oder, passieren aber ganz andere Sachen. Die Leute installieren Clients wie doof oder,, also auf der Webseite, ist glaube ich, ne, Inviter heißt jetzt glaube ich das Buzzword,, das es nicht gibt.
Aber man bräuchte gewissermaßen einen Web 2.0 Dienst, der einen bei allen Web 2.0 Diensten anmeldet, die gerade neu hochkommen.
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Sascha Ich würde, ich würd's lieben. Ja, und möglichst, dass ich dann nur noch einen Benutzernamen habe und auch meine Kontaktdatenbank irgendwo XML-mäßig hinterlegt ist und dann irgendwie, egal wo ich mich einlogge, es überall dieselben Kontakte wären.
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Gast 1 Das ist halt das, was auch oben Avatar dann genau auch tat.
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Sascha Ja, genau.
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Gast 2 Ich denke, dass da auch noch eine Bereinigung noch stattfinden wird. Aber diese, diese Bündelung, dieses-- eigentlich reden wir immer wieder von, von ähnlichen Sachen. Wir wollen Events einrichten, ja, also Kalender, Kalendereinträge machen. Wir wollen mailen. Das ist jetzt mailen. Schick ich jetzt eine SMS oder maile ich oder rufe ich an? Das, das, das formt sich gerade neu. Das finde ich, das finde ich jetzt gerade ein bisschen das Spannende.
Und 3D ist da ein Kanal, der eine ganz bestimmte Art von Rezeption anspricht, aber eben nicht überall tauglich ist. Zum Beispiel nicht beim Autofahren. Ich kann zum Beispiel beim Autofahren sehr wohl telefonieren, allerdings nicht, wenn ich das Teil am Kopf hab, sondern wenn ich eine Freisprecheinrichtung habe. Aber im, im Auto will ich jetzt bestimmt kein 3D machen.
Aber eventuell will ich einen Chat, den ich vielleicht in einem sozialen Netz gemacht hab, Second Life, vielleicht will ich den ja weiterführen im Auto. Vielleicht will ich ja den reinen Chatkanal oder den reinen Audiokanal da weiterführen. Und deswegen denke ich, dass die, sagen wir mal eher die digitale Welt oder die Online-Welt der Zukunft,, sich noch mal komplett neu, neu zusammensortieren muss. Und dann wird 3D einer von mehreren möglichen Kanälen sein.
Ein Kanal, der eben, bei der Wissensvermittlung zum Beispiel sehr gut wirken kann oder eben bei der Immersion. Wenn ich jemandem was sehr, sehr eindrucksvoll,, zeigen will, macht es genau Sinn, so was zu tun. Also Serious Gaming macht zum Beispiel genau dann Sinn, wenn man, ein Beispiel, wenn man sehr große Maschinen hat, wo das pure Rausrollen aus dem Hangar gewissermaßen schon Geld kostet.
Und wenn man natürlich nicht jeden, jeden Deppen dran setzen will, um so was zu tun, den lässt man natürlich lieber auf 'nem, auf 'ner Serious-Gaming-Operation erst mal üben. Und,, deswegen ist da, glaube ich, die, die gewissermaßen die richtige Wahl der Waffen für den jeweiligen Anwendungszweck,, das, was da entscheidend sein wird in der, in der Zukunft.
Und da sind wir eben als Pixelpark der Anbieter Ihres Vertrauens, eher eben halt ziemlich gut aufgestellt, weil wir auf der einen Seite die, die, die, Themenfelder besetzen, auf der anderen Seite die Leute haben, die sowas bezahlen können. Das ist jetzt bei jeder Agentur so. Also deswegen kann, kann man diese Frage, na ja, Erwartungsmanagement nicht so richtig pauschal beantworten.
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Sascha Ja, ja.
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Gast 2 Aber ich denke, dass da schon noch was nach Second Life kommen wird und, dass man sich da irgendwie so drauf freuen sollte.
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Sascha Okay. Ja, das war doch noch mal ein gutes Schlusswort, würde ich sagen. Vor allen Dingen noch mal mit 'nem, schönen, mit 'ner schönen Werbung für Pixelpark. Also, kann ich auch hier die, Lokalität nur empfehlen. Also...
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Gast 1 Vielleicht nicht an 'nem Tag, wo es ganz schön-
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Sascha Okay, das ist, das stimmt. Wir schwitzen hier ein bisschen. Aber, nichtsdestotrotz, danke euch für dieses Gespräch und, hoffe, dass der eine oder andere Hörer da so ein bisschen was für sich mitnehmen konnte, auch wenn es jetzt nicht, wirklich um Webstandards oder Barrierefreiheit ging. Wobei natürlich Barrierefreiheit auch da in Zukunft natürlich ein ganz wichtiger Aspekt sein wird.
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Gast 2 Klar.
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Sascha Aber da schauen wir doch einfach mal, wo die Zukunft hingeht.
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Gast 2 Vielen Dank.
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Sascha Euch danke schön.
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Gast 1 Danke schön.
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David Ja, danke auch dir, Sascha, für das Interview. Letzte Ausgabe beziehungsweise vorletzte Ausgabe wollten wir verlosen das Buch von YAML, spezieller von Dirk Jesse, den wir in der Sendung hatten. Und wir haben jetzt, zwei Sieger gekürt. Es gibt zwei erste Plätze und dabei handelt es sich um Nils. Nils hat den Vorschlag gemacht für den Spruch von YAML
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David One tool, one million solutions. Und der zweite Gewinner ist der Robert. Er sagt, Robert S., er sagt: „YAML, ein Konzept, ein Framework, tausend Lösungen.“ Die zwei ersten Plätze deswegen, weil Dirk die Kombination dieser beiden Sprüche am besten fand. Und zwar handelt es sich dann dabei: One can, one concept, one million solutions. Sehr gute Vorschläge.
Nur hat aber der Nils gesagt, dass er kein Buch haben möchte beziehungsweise sollte er gewinnen, dass jemand anders sein Buch bekommt und deswegen haben wir 'nen zweiten Platz ausgelost. Und zwar hat gewonnen Jan. Dein Spruch war: „YAML, Zugänglichkeit trifft Flexibilität.“ An alle drei, beziehungsweise an alle zwei, die jetzt 'n Buch bekommen, nämlich der Robert S.
und der Jan: Schickt mir bitte mit der E-Mail-Adresse, die mit der ihr, bei Technikwürze kommentiert, eine E-Mail mit eurer Adresse. Die leite ich dann an Dirk Jesse weiter. Er wird dann jeweils ein Buch für euch handsignieren und euch das per Post zuschicken. Also, ihr dürft euch freuen auf das YAML-Buch. Toll, dass ihr mitgemacht habt. Es wird auch noch 'n Blogeintrag geben auf der Webseite von YAML, um dem, Ganzen noch 'n würdigen Rahmen zu geben.
So, wir hören uns, in Technikwürze, nicht vielleicht mit meiner Person, aber dann mit meinen lieben Kollegen, nächste Woche Montag wieder, wenn's wieder heißt Technikwürze, euer Design- und Webstandards-Podcast. Ich sage danke fürs Zuhören. Dürft gerne anrufen auf unsere Hotline null fünf elf einundzwanzig siebenundzwanzig dreihundert. Wir beißen wirklich nicht. Ansonsten echo@Technikwürze.de für E-Mails oder im Blogbereich auf Technikwürze.de. So, bis dahin. Bye bye.
Pixelpark-Experten im Interview - Teil 2
Sascha Postner war zu Gast bei Pixelpark in Köln und unterhielt sich mit René Welter und Dirk Krause über die “Zukunft des 3D Internets". In dieser Sendung hört ihr den zweiten Teil des Interviews.
Second Life dient dabei nur als aktuelles Beispiel einer Entwicklung, an der sich gerade auch namhafte Agenturen wie Pixelpark und Konzerne wie IBM beteiligen. Zusammen in einer fruchtbaren Diskussion wird der Frage nachgegangen ob der Mediahype der vergangenen Monate ein Strohfeuer der “Möchtegern-Innovation war oder im Jahre 2011 wirklich 80% aller Internetnutzer mit einem Avatar durch dreidimensionale Welten reisen, wie unlängst die Marktforscher um Gartner verkündeten.
Die Gewinner unserer Verlosung
Wir wollten von euch in Ausgabe 81 1 einen passenden Slogan zu YAML Die Gewinner erhalten das YAML-Buch von Dirk Jesse. Herzlichen Glückwunsch!
Fußnoten
- Link entfernt, da nicht mehr erreichbar ↩
Erwähnungen 1
Kommentare 9
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Huhu!
Habe die Email bereits versendet.
Freue mich voll, dass ich das Buch bekomme.
An dieser Stelle vielen Dank an Nils, der fairerweise auf das Buch verzichtet hat.
Und natürlich an David und Dirk.
Weiter so! -
Hallo David, Hallo Dirk,
Dank an alle für die Ehre eines Gewinns. Konzept ist tatsächlich auch viel passender als der von mir aus der Hüfte geschossener Begriff Tool.
Dir, Jan, viel Spaß beim aktiven Lesen, das Buch ist echt klasse.
David, wieder mal ein superinteressanter Podcast: Technikwürze ist mein erster Kaffee am Montagmorgen. -
Ein sicherlich sehr interessantes Thema für die Weiterentwicklung des Netzes, auch wenn noch nicht wirklich klar ist, inwiefern 3D wirklich effizienter als 2D ist (von Meetings u.ä. abgesehen).
Für die Identitätsverwaltung (Benutzeraccounts, Avatare etc.) dürfte sich ein System wie "OpenID" anbieten:
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Interessiert sich noch überhauot noch irgendwer für Second Life außer den Machern selbst, die ihre schöne Blase am Leben erhalten?
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Hallo David und Dirk,
ich konnte es am Anfang gar nicht fassen, dass ich auch ein Buch gewonnen habe, was ich mir sowieso unbedingt kaufen wollte. ;-) Ich danke euch beiden. Wie ich dann gemerkt habe, hat sich mein Spruch ja an den von Nils angelehnt. Das war von mir jedoch nicht beabsichtigt, ich will ja fair bleiben.
Die Folge konnte ich noch nicht hören, werde das aber nachholen, das Thema hört sich wieder sehr interessant an.
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mist, verlosung verpasst. aber trotzdem ne coole sache... bringt ihr da noch mehr von?
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Wer kein erstes Leben hat, versucht sich an einem zweiten, in Second Life - behaupten böse Zungen.
Wie ich gerade auf der Seite der Süddeutschen Zeitung lesen durfte, behaupten die Amerikaner wir Deutschen seinen Weltmeister in Copy and Paste. Ob bei Second Life Geschichten oder bei vielen Web 2.0 Ideen.
http://www.sueddeutsche.de/computer/
In der Bildergalerie werden Original und Klau gegenübergestellt, mit recht amüsanten Kommentaren. Wenn man sich durch die Bildergalerie klickt, könnte an der These vielleicht etwas dran sein. ;-)
Ob SL nun Tod ist oder nicht, kann ich nun nicht wirklich beurteilen. Ganz ehrlich gesagt entlockt mir Second Life gerademal ein Schulterzucken.
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Bei mir startet ab Minute 9:39 leider nur ein Hörspiel. Ist die Datei evtl. defekt?
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Ich habe die Datei mal ausgetauscht, Danke.