Nikolai Walujew und Wladimir Klitschko Technikwürze 115
Boxen, Runde 12: Die bekannten Schwergewichtsboxer der Webstandardsliga Nicolai Schwarz und Vladimir Simovic stehen mit David Maciejewski im Ring.
Transkript der Folge
-
Einspieler Herzlich willkommen zu Technikwürze, eurem Design- und Webstandards-Podcast. Von und mit David Matyiewski.
-
David Herzlich willkommen zur Technikwürze 115, heute mit den beiden Boxern Nikolai Walujew und Wladimir Klitschko. Nein, kleiner Scherz. Mit dabei zum zweiten Mal bei der Technikwürze: Nicol... Jetzt hätte ich beinah wieder Walujew gesagt. Nikolai Schwarz.
-
Nicolai Ja, so ist richtig. Schönen guten Abend.
-
David Und der Vladimir Simovic.
-
Vladimir Ja, guten Abend.
-
David Stell dich doch mal kurz vor.
-
Vladimir Ja, Vladimir Simovic ist mein, Name und, unterwegs im Netz bin ich ja, sage ich mal, sehr oft unter dem Spitznamen Perun anzutreffen. Perun.net ist auch mein Weblog, wo ich momentan, sehr, aktiv bin. Ja, was gibt's sonst zu mir zu sagen? Ich wohne in Köln, die schönste Stadt in Deutschland. Ja, also ich beschäftige mich sehr viel mit, mit WordPress, seit einigen Jahren.
Und ja, also ich will mal sagen,, die, ich hab, zwei Bücher zu WordPress auch, verfasst, und ja, das ist so meine kurze Vorstellung.
-
David Zwei recht bekannte Bücher natürlich.
-
Vladimir Ja, ich hoffe, ich hoffe es. Also die haben sich recht gut verkauft. Zumindest das zweite Buch geht auf jeden Fall in die zweite Auflage und das ist jetzt, morgen geben wir's ab, meine Frau und ich. Diesmal ist meine Frau mit dabei, weil, der Umfang des Buches hat einfach nicht mehr gereicht, dass, dass ich, nur ich das alleine schreibe. Ist halt etwas umfangreicher geworden. Und da dachte ich mir: Na ja, die Familie, Familienarbeit, ist nicht ohne.
Und daher habe ich gedacht, die macht da halt mit und, die, die war halt auf jeden Fall 'ne sehr gute Hilfe. Ich hab einfach festgestellt, wenn du Leute hast, die sich zwar mit dem Bereich gut auskennen, aber nicht zu stark, dass die halt dir einfach helfen, dass du, sage ich mal, nicht, in die Ecke, wie soll man das salopp sagen, Fachidiotie reingerätst und einfach den, den Horizont einfach aus den Augen verlierst. Und die war mir nicht nur deswegen hilfreich.
Die hat ja, sage ich mal, wirklich gute Hälfte des Buches, hat die dann auch, mitverfasst.
-
David Perfekt.
-
Vladimir Und da danke ich ihr hier über und, ich hoffe, die hört das. Aber die hat ja auf jeden Fall Hörbefehl bekomm-bekommen, sich diese Würze runterzuladen.
-
David Sehr schön. Wir hatten im Vorgespräch, noch mal kurz, sind wir auf deinen, Vornamen eingegangen. Ich hatte einwandlos erwähnt mit den zwei Boxern, der Wladimir Klitschko, den schreiben ja viele mit W, du mit V. Wie ist denn da noch mal der Unterschied? Ist das derselbe Name?
-
Vladimir Das ist ja vollkommen derselbe Name. Die unterschiedliche Schreibweise mit V und W, datiert deswegen, dass, es gibt slawische Länder, wo auch lateinische Schrift, entweder gleichberechtigt oder nur verwendet wird. Und dann hat man direkt V, V als W verwendet, so wie bei den Engländern auch.
Und dadurch, dass die Russen, und die Ukrainer keine lateinische Schreibweise, sondern nur die kyrillische haben, hat man die bei der deutschen Übersetzung des Namens, also das hat man quasi den Namen direkt eingedeutscht und in Deutschland ist ja nun mal halt W W und nicht wie dann bei, sage ich mal, bei den Engländern oder in den anderen Ländern das V.
-
David Perfekt.
-
Vladimir Im Grunde genommen gleicher Name.
-
David Ja, aber im Grunde genommen haben wir drei ja ei was mit Boxen zu tun, denn wir boxen uns durch mit Webstandards. Oder vielmehr boxen wir die anderen, wenn sie nicht Webstandards einsetzen, ne.
-
Vladimir Ja, ich hoffe K.O., ne. Oder am besten noch besser technischer K.O. Das passt dann viel, viel mehr dann zu uns.
-
David Ja. Nikolai, magst du vielleicht mal Handschuhe reservieren? Denn ich, wurde ja eingeladen von, Microsoft zu dieser komischen, Rollout-Party vom Internet Explorer, acht Beta zwei. So 'n schönen Handschuh, Boxhandschuh, vielleicht mit Webkrauts Logo vorne drauf.
-
Nicolai Mit Webkrauts Logo? Da müsstest du doch für zuständig sein, oder? Ach du, du-
-
David Ach so, weil ich, weil ich der T-Shirt-Maker bin.
-
Nicolai In der Tat. Einfach 'n Boxhandschuh kaufen und so wie du's bei den T-Shirts gemacht hast, ausplotten, drauf drucken, fertig.
-
David Schade, ich dachte, ich könnt's abschieben jetzt.
-
Vladimir Outsourcen.
-
David Outsourcen sozusagen. Ja, wir haben noch keinen Titel zu der Sendung. Ich denke, der wird sich ergeben, sobald wir durch sind. Dann würd ich mal sagen: Fangen wir an. Nikolai, mit deinen News für diese Woche.
-
Einspieler Aktuelles.
-
Nicolai Genau, News in dieser Woche. Das, was mir aufgefallen ist, war Anfang der Woche 'n Artikel von, Ivo bei Fontwerk Punkt com. Und zwar geht's da noch mal um die Fonts-Einbettung. Bekanntermaßen, gibt's ja von Safari mittlerweile, @font-face, mit denen man richtige Schriften einbetten kann und, Firefox, Opera werden nachziehen. Und, das Ganze basiert auf 'ner alten Idee von, Microsoft.
Die hatten das damals so schon seit dem Internet Explorer vier, dass sie das Format EOT dafür vorgegeben haben für Embedded Open Type und, man konnte darüber aus 'nem bestehenden Font sozusagen den umwandeln in ein EOT-Format und konnte das dann über @font-face einbetten. Das ist natürlich 'n Format, das nur die Internet Explorer verstehen und, das sich auch nie wirklich durchgesetzt hat.
Der Punkt ist: Bei @font-face, wenn man das einfach so benutzt und ganz normale Fonts einbettet, dann, werden eventuell die, Skripthersteller nicht richtig mitspielen, weil die natürlich nicht wollen, dass ihre ganzen Schriften ins, ins Netz kommen. Denn wenn das 'n einfacher, Link ist auf die Schrift, dann kann man die Schrift so runterladen, wie man im Moment 'n Bild runterladen könnte.
Und, insofern würden die vermutlich eher irgendwas in der Art wie das EOT-Format bevorzugen, denn da wird nicht die komplette Schrift eingebettet, sondern die Schrift wird erst umgewandelt. Und bei der umgewandelten Schrift ist es so, dass die nicht alle Bestandteile hat der normalen Schrift, sondern dass die halt reduziert ist. Und, soweit ich weiß, gibt's auch noch 'ne Möglichkeit, das,, irgendwie zu schützen, indem das so halbwegs gecryptet ist.
Und, der Artikel geht hin, halt dahin, dass, es jetzt zu diesem, Format EOT, 'ne Webseite gibt, die heißt font-embedding Punkt com. Werden wir auch hinterher in die Links, reinpacken. Da sind 'n paar, Schriften drauf, die man, sozusagen umsonst in ein EOT-Format umwandeln kann, um es auf seiner eigenen Webseite zu benutzen. Die Fonts, die da jetzt drauf sind, find ich jetzt nicht so interessant. Das sind, Display Fonts von, von Larabee, die man benutzen kann.
Die kann man als Fließtextschrift nicht benutzen, sondern allenfalls für Headlines, wenn's nun grade zum Design passt. Aber ansonsten ist es 'ne interessante Entwicklung zu sehen, wie reagieren jetzt die Schrifthersteller auf, @font-face und was wird's in dieser Richtung geben. Mir persönlich ist es egal, ob es bei @font-face bleibt oder ob es, irgend 'n EOT-Format gibt, solange ich irgendwann überhaupt irgendwas habe, um in allen Browsern vernünftig, andere Schrift einzubauen.
-
David Genau. Endlich Typografie im Netz.
-
Vladimir Ja, wobei ich muss ehrlich sagen, ich seh, also wenn es dazu kommen sollte, dass man wirklich auch, andere Schriften außer die üblichen Verdana und hast du nicht gesehen, einsetzen kann, seh ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Erst mal natürlich Vielfalt, viel schönere Schriften, aber dann wird man wahrscheinlich im Netz viele Seiten treffen, die, Comic Sans oder ähnliche Schriften,, sag ich mal, so unleserliche Schriften dann auch in Fließtext einbinden.
Und, da würden sich die, also ich sag mal so, die Uni-Uni-Uniformität hat da, sag ich mal, Vor- und Nachteile. Also wenn wirklich alle Leute, sag ich mal, Arial o-o-oder, oder Verdana haben, dann ist es einfach, ist es einfach leserlicher.
Die Schriften sind einfach für, Bildschirm entworfen und ich hab einfach die Sorge, dass viele Leute, vor allem die Hobbyisten, sich dann, sag ich mal in Anführungsstrichen, dort austoben und dass man dann wirklich jede Menge, sag ich mal, na ja, nicht so leserliche Seiten dann im Netz findet oder auch vielleicht bei den Geschäftsseiten, wo dann die Leitung sagt: „Wir möchten unbedingt diese, handgeschriebene Schrift dann im Text haben, ne.
-
Nicolai Das wird mit Sicherheit passieren. Also keine Frage, das wird's mit Sicherheit geben. Genauso gibt's ja jetzt auch schon genügend Webseiten, die immer noch die Comic Sans benutzen. Ich find das Ganze nicht so schlimm. Das ist halt ein Merkmal, mit dem du halt unterscheiden kannst: Ist das jetzt 'ne professionelle Webseite oder hat das irgendjemand, einer der Praktikanten oder ei-einer von den Sekretärinnen gemacht, die eben nicht so viel Ahnung von Typografie haben.
Also ich hab für mich lieber, mehr Möglichkeiten im Netz, was die Typografie angeht und nehme dafür in Kauf, dass dann eben Leute, die nicht so viel Ahnung davon haben, dann irgendwelche Webseiten damit zerschießen.
-
David Ich wollt schon sagen, also ich hab, ich hab 'n richtigen Graus vor Comic Sans, also.
-
Vladimir Aber ich geb, ich geb dem Nikolai da doch schon ein bisschen gewisser Weise recht, weil das ist ja wiederum, sag ich mal, ein zusätzlicher Punkt, wo, sag ich mal, wo die Profis sich dann von Nicht-Profis unterscheiden, weil wenn du nämlich neben CSS oder vielleicht noch ein, ein bestimmtes Redaktionssystem, was du bevorzugst, auch noch Typografiekenntnisse hast, die du dann mitbringst, dann hebst du dich natürlich auch ein bisschen von der Masse ab. Das ist natürlich dann so 'n Pluspunkt.
-
David Mhm. Mhm.
-
Nicolai Das auf jeden Fall meine News, für diese Woche, so nach dem Motto, allein mit font-face ist vielleicht doch nicht getan und, wie in dem Artikel zu lesen ist, gibt's jetzt zweiten Font War nach dem Motto: Welche Technik benutzen wir jetzt wirklich?
-
David Wird das auch 'n Thema sein beim Webkongress Erlangen? Was meint ihr?
-
Vladimir Pfff, schwer zu sagen.
-
David Also offiziell steht da nicht drauf, das weiß ich, aber.
-
Nicolai Genau. Eben, also 'n Vortrag in dieser Richtung gibt es nicht. Vielleicht in Nebengesprächen. Aber, man muss eben 'n bisschen abwarten, was jetzt die einzelnen, Schriftenhersteller und Lizenzgeber sich ausdenken. Denn irgendwas müssen die sich ausdenken und ich hab keine Ahnung, ob die nun A oder B unterstützen oder vielleicht mit 'ner dritten Idee um die Ecke kommen. Mir geht's halt darum, ich will irgendwann was haben, worauf sich alle geeinigt haben.
-
David Genau. Seid ihr beiden auch beim, Webkongress Erlangen oder bleibt ihr fern?
-
Vladimir Ich bleib auf jeden Fall fern. Das ging leider halt nicht so als frischgebackener Vater, musste ich so die eine oder andere dann Veranstaltung dann doch abhacken und ich beobachte die aus der Ferne.
-
Nicolai Ich hingegen bin dabei und, halte sogar einen von den, na ja, übertrieben formuliert, einen von den beiden Eröffnungsvorträgen, was einfach damit zusammenhängt, dass ich in 'nem allerersten Slot drin liege.
-
David Armer Kerl.
-
Nicolai Aber, ich formuliere es li, gerne so: Ich halte eine halbe Keynote. Das hört sich immer besser an.
-
David Ich werd mit hoher Wahrscheinlichkeit auch da sein. Ich hab zumindest heute mit meinem Chef gesprochen und er hat mir grünes Licht signalisiert. Also, ich werde dann wahrscheinlich da sein und dir zulauschen.
-
Nicolai Ja, mach das mal.
-
David So, Wladimir.
-
Vladimir Ja, also ich hab, drei Sachen, die ich so kurz erwähnen möchte. Zu einem ist, dass wieder Google ein lang angekündigtes Produkt, rausgebracht hat und das ist Google, ich weiß nicht, wie man das ausspricht, Knol. Also auf jeden Fall geht es um so 'ne Art Anti-Wikipedia ist das, wo halt eben nicht, sag ich mal, die Masse im Vordergrund steht, die einen Artikel bearbeitet, sondern halt der einzelne Experte. Und, ich bin einfach, sag ich mal, gespannt.
Mich interessiert, wie sich das dann halt entwickelt, weil ich seh da, sag ich mal, schon, Eg-Eg-Ergänzungskräfte, sodass halt, sag ich mal, auf der einen Seite du hast, hast du diese sogenannte Schwarmintelligenz, wobei ich an dem Begriff Schwarmintelligenz bei den Menschen immer so 'n bisschen zweifle, weil wir halt einfach doch Primaten sind und wir doch eher, sag ich mal, einen Silberrücken folgen, als dass wir, sag ich mal, so 'ne Schwarmintelligenz entwickeln.
Aber ich denke mir, das könnte sich schon gut ergänzen, weil auf der einen Seite hast du, sag ich mal, Artikel, die von 'ner Masse oder mehreren Leuten geschrieben worden sind und das kann man dann gut vergleichen mit, sag ich mal, 'nem Artikel, wo nur ein Experte geschrieben hat.
Und so würde sich wahrscheinlich wieder so 'ne Medienkompetenz bei den Usern entwickeln, dass man sagt: „Okay, ich beobachte nicht nur die Wikipedia, sondern gucke auch, was die einzelnen Experten sagen." Und ich bin einfach gespannt, wie sich das halt, entwickelt. Und den, den Link, können die Leser dann nachher dann auch, bekommen die auch noch zu sehen von Knol. Packen wir mit rein.
Und wie gesagt, also wieder mal halt ein Produkt, wo, sag ich mal, Google dann, irgendwie den anderen wieder leider, 'n bisschen einen Schritt voraus ist. Seh ich auch wieder mit 'nem weinenden und mit 'nem, mit 'nem lachenden Auge, weil, einerseits macht Google recht gute Produkte mittlerweile, aber auf der anderen Seite ist mir das dann doch nicht geheuer, dass eigentlich, egal wo du dich im Web bewegst, siehst du nur noch Google, Google, Google.
Und, ich weiß nicht, ob das, sag ich mal, so, so, gut für uns dann im Endeffekt auch ist. Zweite Sache, die ich in-
-
Nicolai Ich muss mal kurz einwerfen:, prinzipiell fand ich Schwarmintelligenz immer 'ne interessante Sache, aber seit letztem Wochenende und am letzten Wochenende war hier in Dortmund die Love Parade, kann ich nun wirklich Schwarm und Intelligenz gar nicht mehr zusammenbringen.
Das war so ein, ein Elend und Menschenmassen sind einfach per se dumm.
-
Vladimir Das ist ja klar. Wenn du, sag ich mal, mehrere Leute hast, die an, an einer Aufgabe arbeiten, dann kommen so, sag ich mal, auch so Seiteneffekte und dann ist es ja wirklich bei zwei Menschen ist ja eins und eins in puncto Wissen eins und eins ist gleich drei, weil du halt Halbwissen teilweise hast und der andere auch und das ergänzt sich.
Nur halt, denk ich schon, wenn mehrere K-Köche können natürlich auch 'ne, 'ne Suppe versalzen. Und also es gibt ja wirklich so hochwissenschaftliche oder hochspezielle Artikel, da trau ich lieber einen, sag ich mal, einen Experten. Und, aber dann gibt's halt, sag ich mal, so, so, so Sachen wie zum Beispiel: Wann hat der, der, der, der Roy Black seine erste, Schallplatte rausgebracht? Das ist ja klar, wenn, je mehr Leute es gibt, um, umso besser wissen die das.
Aber auf jeden Fall denk ich mal, die, die Sachen würden sich gut ergänzen. Ich seh da, sag ich mal, keine Konkurrenz in dem Sinne. Und das ist auch interessant, ne.
-
Nicolai Bei den, auch was Experten angeht, da ist es doch mitunter so, dass in gewissen Fachbereichen man dann halt so Experten hat, dass, dass die eine Gruppe das meint und die andere Gruppe das meint. Und je nachdem, was für 'n Experten du nimmst, aus welcher Gruppe, geht der Artikel dann halt eher in die Richtung oder eher in die Richtung.
-
Vladimir Also ich sag mal, es kann nicht verkehrt sein.
-
Nicolai Ich hab jetzt kein Beispiel parat, aber es dürfte nicht so schwierig sein, irgendwas zu finden außer, was weiß ich, Psychologie.
-
David Also mal schauen, wie Google es macht, aber prinzipiell ist es ja begrüßenswert, wenn wir nicht nur die Wikipedia haben, wo wir mal kostenlos nachschauen können, sondern-
-
Nicolai Der wird hier glaub ich nur noch abgehakt.
-
David Okay, dann machen wir kurz Pause.
Diese technische Störung wurde Ihnen präsentiert von Skype.
-
Vladimir Vielen Dank.
-
David Wir sind wieder on air.
-
Vladimir Ja, Nicolai, du warst grade dabei, mir zu antworten.
-
Nicolai Ja, ich, ich,, werf vielleicht noch mal meine letzte These in den Raum. Es geht ja darum, ob der Einzelne schlau ist oder nicht und, ich frag für mich, dass in gewissen, Fachbereichen es so ist, dass, gewisse Gruppen, unterschiedliche, Richtungen unterstützen. Wie ich grad schon sagte, ich hab kein Beispiel dafür, aber nehmen wir mal irgendwas aus der Psychologie.
Da sagt die eine Gruppe: „Hm, das ist so und so", und die andere Gruppe sagt: „Wir glauben, das ist so und so." Und je nachdem, welchen Experten du dann erwischst, erwischt, würde dieser Artikel dann eben so oder so ausfallen.
-
Vladimir Nee, nee, das ist auf jeden Fall klar. Deswegen, denk ich, sollte, sag ich mal, jemand wirklich... Also ich lese auch nie, nur eine Zeitschrift oder Zeitung, um mir da die politische Meinung zu bilden. Man muss natürlich halt, wir leben halt Gott sei Dank in einer Demokratie und dann hast du halt, sag ich mal, Informationsvielfalt und da musst du halt dir eine gewisse Medienkompetenz aneignen, dass du halt nicht nur eine Quelle vertraust, sondern mehrere guckst.
Und wenn wirklich, sag ich mal, diese Knol sich da so entwickelt, dass es halt, sag ich mal, wie so 'ne zweite Wikipedia ist, dann würd ich halt immer, sag ich mal, auch das Gegenstück konsultieren.
-
David Es kann nicht verkehrt sein, wenn wir wirklich zwei Seiten haben, wo wir uns 'ne Meinung einholen können, ne.
-
Vladimir Ja, so, so seh ich das auch auf jeden Fall. Das ist halt natürlich 'ne, ne Ergänzung, weil sehr viele Wikipedia-Artikel dann einfach, sag ich mal, gibt's halt diesen Edit War und dann irgendwann mal die Admins haben auch keine Lust und dann guckt man, dass man sich auf 'm kleinsten gemeinsamen Nenner einig, einigt. Das ist vor allem, sag ich mal, bei gewissen politischen Themen so und, da wär's interessant zu wissen, was der Einzelne auch denkt.
Und ich denke mir, das kann ja auch nicht schaden, sag ich mal, auch so für technische, Themen, dass man dann, sag ich mal, auch etwas, tiefer gehende Expertenartikel dann auch liest. Und das ist auch gar nicht mal so schlecht für den Einzelnen, weil in Wikipedia hat man Wissen geliefert, aber mehr oder weniger völlig umsonst.
Und zumindest bei Knol seh ich die Möglichkeit, dass man sich dann irgendwie in gewisser Weise als 'n Experte dann adaptieren kann, dass man sagen kann, ich hab 'n gewissen Expertenstatus erarbeitet. Ich hab zwar umsonst abgeliefert, hab aber den Expertenstatus dann, dadurch bekommen. Ist halt dann, sag ich mal, 'ne zusätzliche Motivation.
-
David Schauen wir mal, wie sich das entwickelt, ja. Das Ding ist wahrscheinlich noch Beta, ne?
-
Vladimir Eben Beta wahrscheinlich, aber auf jeden Fall ist es nur noch, Englisch. Also ich hab jetzt grade geguckt. Ich hab das 'ne Zeit lang verfolgt, aber das ist natürlich, der Tag hat nur 24 Stunden. Irgendwann mal hab ich da aufgehört, das zu verfolgen. Also es ist noch in Englisch. Da sind sehr viele medizinische Fachartikel drin. Da kann ich jetzt schlecht sagen, ist das gut oder... Da würd ich, würd ich mich nicht wagen, zu sagen, in neuro, in neurologischen halt Bereichen da rumzufischen.
Mir reicht CSS und WordPress völlig aus.
-
David Denk ich mir auch. Okay.
-
Vladimir Ja, das, zweite Thema, was ich grade jetzt nur frisch entdeckt habe, ist, es heißt Brandbook. Und zwar, ist das so 'ne Möglichkeit, weil sehr oft sieht man, sag ich mal, in kreativen Bereich oder vor allem, bei, bei, sag ich mal, vielen Treffen, wo Webworker sind, Moleskine, Büchlein noch und nöcher.
Und auf brandbook.de, also den Link liefern wir auch, hat man dann die Möglichkeit, sag ich mal, so 'n, so 'n Moleskine-artiges Büchlein, größer oder kleiner, zu entwickeln, um da, sag ich mal, so 'ne individuelle Note, zum Beispiel eigenes Logo oder 'n eigenes Einband, dann, dann, sag ich mal, reinzubringen. Also ich find das auf jeden Fall interessant. Ich werd's demnächst testen und mal schauen, halt sag ich mal, was, da rauskommt.
Auf jeden Fall ist es, sag ich mal, Stopp mit der Uniformität, würd ich mal so sagen. Und-
-
Nicolai Angeschaut und, dachte mir auch, ich such noch was, was ich, Kunden geben kann, wenn alles abgeschlossen ist. So 'n kleines Abschiedspräsent. Und, das würde auch in die Kategorie fallen, was man den Leuten geben kann mit 'nem eigenen interessanten Design auf dem Buch drauf. Muss ich noch mal drüber nachdenken.
-
Vladimir Ja, auf jeden Fall oder Adressbuch oder Kalender. Und ich meine, dann sind die noch 'n ganzes Jahr, wenn die das Büchlein aufschlagen oder bei Adressbuch noch länger, dann sehen sie: aha. Also falls du, sag ich mal, dein eigenes Logo oder je nachdem denen. Auf jeden Fall würden die sich an dich erinnern, ne. Das ist halt, sag ich mal, gar nicht mal so, so, so schlecht in der Hinsicht zu sagen: „Okay, ich hinterla-hinterlasse irgendetwas, woran die sich an mich erinnern."
-
David Ist 'ne gute Idee. Also ich grad jetzt mal auf die Webseite geklickt. Schon 'ne interessante Präsentation. Denk ich, macht's, es hat auch so was hochwertiges, finde ich, was es grade interessant macht, das weiterzugeben dann, ne.
-
Vladimir Ja, und bietet anscheinend auch genügend Möglichkeiten für die Veredlung. Was ich dann wiederum ganz interessant finde.
-
David Habt ihr euch mal die Preise angeschaut? Genau, das wäre nämlich meine nächste Frage gewesen.
-
Vladimir Preise, da, da muss ich ehrlich sagen, so weit bin ich gar nicht gekommen. Ich hab mich erst mal mit den verschiedenen Einband- und Lederoptiken beschäftigt. Preise, ja, pff, muss ich ehrlich sagen, hab ich nicht geguckt. Nee, steht auch, sag ich mal, auch irgendwo ganz am Ende. So weit bin ich ehrlich gesagt nicht gekommen. Aber schauen wir mal.
Also ich, ich vermu-, ich hoffe, dass es nicht allzu teuer ist, weil das wäre wirklich, wie der Nikolai schon sagte, so eine gute Möglichkeit, den Kunden irgendetwas noch als ein kleines Abschlussgeschenk zu bieten und so eine Art Dankeschön auch zu sagen.
-
David Also grafisch gefällt mir die Aufmachung der Webseite wirklich gut. Muss ich mir nachher noch mal in Ruhe anschauen. Ja, interessante Geschichte.
-
Vladimir Ja, die dritte Sache ist natürlich, klar, WordPress. Was denn sonst? Aber nicht einfach nur so WordPress. Klar, die neue Version ist jetzt, 2.6 ist schon seit einigen Tagen draußen. Nein, aber dass, halt mittlerweile WordPress, sag ich mal, schon, gewisse Züge zeigt, wo ja einfach, man kann über WordPress halten, was man will. Ich weiß, dass viele Leute, WordPress nicht mögen und auch gerechtigte, berechtigte Kritik, üben an dem ganzen Projekt.
Aber man sieht halt natürlich, dass es halt jetzt, sag ich mal, 'ne Anwendung gibt, die extra nur für iPhone gedacht, ist. Ich und ich weiß jetzt nicht, ob das von Mitkonkurrenten, von WordPress, ob es da etwas in dieser Hinsicht gibt.
-
David Textpattern gibt es. Mhm. Genau.
-
Vladimir Gut, okay. Also wie gesagt, dann, nehm ich das dann in der Hinsicht zurück zu Textpattern. Dann wär aber natürlich auch eine der, der, der Frage, die wir klären müssten in vielleicht die nächste Technikwürze: Warum, ist Textpattern... Ich hab das vor zwei Jahren mal getestet. An sich gar nicht mal so schlecht alles. Warum ist Textpattern, so sag ich mal, so ins Hintertreffen geraten gegenüber WordPress? Aber das wirklich dann für die nächste Sendung.
Ja, halt die Info, iPhone-Anwendung für WordPress. Wobei ich hier auch ehrlich sagen mu-muss, ich hab kein iPhone. Ich muss das natürlich,, von den anderen Leuten dann testen lassen. Ist noch ein bisschen buggy, aber das ist, sag ich mal, so, so, so 'n nettes Schmankerl, was WordPress bietet und wo, sag ich mal jetzt mal ausgenommen von Textpattern, dass der Konkurrenz halt, so fehlt. Und ich denke mir, WordPress wird halt immer interessanter und interessanter, muss ich ehrlich sagen.
Auch wenn ich da, sag ich mal, durch meine Bücher ein bisschen vorbelastet bin, aber, es ist dann schon eine nette Entwicklung.
-
David Also das Ganze ist 'ne Application, die man in iTunes Store, erwerben kann oder ist es kostenlos? Weiß ich nicht.
-
Vladimir Das ist, das ist kostenlos. Du kannst es natürlich halt in, in, im Apple Shop erwerben. Es ist kostenlos, es ist auch Open Source. Das ist halt sehr wichtig. Also viel wichtiger, a-a-als die Preisfrage, finde ich mittlerweile, ist die Sache, dass es Open Source ist. Weil Open Source denken alle immer, das ist immer kostenlos. Das stimmt so nicht wirklich immer. Dass es halt, sag ich mal, quelloffen ist, dass du halt dann selbst da was entwickeln kannst.
Und das ist halt wiederum, sag ich mal, 'ne Möglichkeit, was ich an solchen Projekten gut finde, an Open-Source-Projekten, ist, dass das wiederum, sag ich mal, 'ne Möglichkeit bietet, Drittherstellern, eine Geschäftsidee aufzubauen.
-
David Mhm. Na, die ist interessant, ja.
-
Vladimir Jetzt nicht so einfach, wie ich jetzt die Geschäftsidee habe, dass ich über WordPress schreibe und für Kunden WordPress-Dienstleistungen anbiete, aber dass man halt Dienstleistungen basierend auf diese Anwendungen dann anbietet.
-
David Also wie gesagt, das Ganze, funktioniert unter der iPhone-Version 2.0. Das ist jetzt die neue, die mit dem, 3G rausgekommen ist. Wie gesagt, kostenlos über iTunes und, ich denke, wer einen WordPress-Blog einsetzt, der kann sich das Ding auf jeden Fall mal anschauen, sofern er denn eben ein iPhone oder iPod Touch hat.
-
Vladimir Ja, genau. Also iPhone hab ich leider nicht und,, iPod Touch hab ich mir zwar auch nicht gekauft, von Google geschenkt bekommen. Nur leider hat dich... Ja, ich hab, das ist ja, ich hab auch gedacht, ich würd nie was bei Umfragen gewinnen, aber Google hat mal bei AdSense-Partnern 'ne Ge, 'ne Umfrage gestartet und als Gewinn gab's halt dann iPod Touch, 16 Gigabyte. Das Blöde halt natürlich, der, iPod ist, dann nur halb so wert, wenn du kein WLAN hast.
Und ich hatte bis jetzt irgendwie keine Verwendung für WLAN. Ich muss jetzt noch schauen, D-Link, ich weiß nicht, ob jemand den Hersteller kennt, der bietet die Möglichkeit, dass du, sag ich mal, einfach so 'n Modul, so 'n WLAN kleines Modul einfach in die Steckdose einsteckst, und dann hast du die Möglichkeit, dass du dann halt, sag ich mal, über WLAN halt zumindest in den eigenen Räumlichkeiten dann halt erreichbar bist.
Und das wollte ich ja noch mal testen, damit dann endlich mal iPod, was mir Google geschenkt hat, dann ich sage hier noch mal Dankeschön Google, dass es halt endlich mal 'ne Verwendung auch hat und dass ich auch mal dieses, iPhone für WordPress auch mal austesten kann, damit ich auch weiß, wovon ich rede.
-
David Wär natürlich auch nicht schlecht, genau. Ich werd's auf jeden Fall auch noch mal testen, wenn ich mal das iPhone von meinem Chef klauen oder so.
-
Vladimir Das Blöde halt an iPhone ist, ich würd mir glatt überlegen, dieses Geld noch zu riskieren, aber ich kann mich nicht darüber überwinden, das bei T-T-Mobile beziehungsweise bei, bei, bei Telekom zu machen. Das geht nicht.
-
David Geht mir ganz genauso, ja.
-
Vladimir Ich hatte, ich war jahrelang bei denen Kunde, Internet und Telefon und hatte so schlechte Erfahrungen gemacht, da hab ich gesagt: „Nee, also lieber bin ich ganz ohne Telefon und ohne Internet. Ich trommle die Nachrichten durch, durch den Äther, aber zur Telekom gehe ich nicht mehr.“
-
David Also sagen wir mal so, ich, ich war auch, schwer enttäuscht von der Telekom, bin inzwischen wieder bei der Telekom, denn wir nutzen ja dieses VDSL. Mit, ziemlich schneller Geschwindigkeit. Das ist dieses Netz über Glasfaser. Der Support inzwischen, gerade weil es VDSL ist wahrscheinlich, ist hervorragend.
Die kümmern sich wirklich und, und rufen immer an, ob was ist und, wenn 'ne Störung sein sollte, was bisher einmal vorkam, haben sie direkt hier zwei, dreimal angerufen: „Ist es jetzt behoben?“ Und hier und da und die kümmern sich schon richtig gut. Aber im normalen DSL-Bereich und so weiß ich, ist es anders. Und, was mich halt zurückschreckt, ist dieser immense Preis, den die Telekom hier verlangt. Also sonst wär ich schon längst iPhone-Nutzer.
-
Vladimir Ja, wäre ich auch, aber ich verstehe andererseits bei Apple nicht, warum binden die sich an einen Hersteller? Ich hätt immer gedacht, wenn, wenn mehr Hersteller das anbieten, dann, würde man auch mehr verkaufen davon. Oder ist es einfach so, dass Apple halt einfach nicht mehr so viel produzieren kann und dann tun die so, und dann sagen die: „Nein, wir machen das nur mit einem Hersteller.“
-
David Wahrscheinlich kann ja sein. Ja, derzeit ist ja ausverkauft, das, iPhone. Von daher.
-
Vladimir Obwohl da frage ich mich, ob dieser Ausverkauf, ob das wirklich, sage ich mal, wirklich stimmt oder ob das nur 'ne Ente ist, damit, damit das einfach in der Presse bleibt. Dass man diese Leute sieht bei den, den, den, die, T-Poh, T-Punkten, wo die dann stehen und warten und alle fragen: „Warum wartet ihr? Ja, ja, iPhone." Und, das ist halt einfach, sage ich mal, noch in der Mundpropaganda bleibt. Na ja, ich weiß nicht, ich spekuliere mal.
-
David Okay, dann komme ich mal zu meiner News diese Woche. Und zwar ist Silverback endlich erschienen. Silverback geisterte im Web, gerade bei Webentwicklern, anfangs vor Monaten schon rum, denn da hat jemand eine Webseite mit 'nem ziemlich cool gemachten Gorilla online gestellt und hat gesagt: „Silverback demnächst", oder irgendwie so was. Und hat natürlich nicht verraten, worum es geht, was natürlich ganz cool ist eigentlich. Keiner wusste, was es ist.
Die Silverback-Webseite ist so die grüne Seite vielleicht, die der eine oder andere mal vielleicht gesehen hat, die sich dadurch ausgekennt, gezeichnet hat, dass wenn man das Browserfenster, was eigentlich niemand macht, aber, also wenn man das mal manuell klein und groß zieht, dann gibt es da so eine schöne Animation im Hintergrund dadurch, dass da drei Ebenen übereinanderliegen und jeweils ein anderes Background-Image zeigen. Was man mit jQuery übrigens animieren könnte. Sei's drum.
Schöne Geschichte. Silverback ist jetzt endlich draußen und, was es ist, wissen einige schon seit einiger Zeit. Es ist ein, Quick-Usability-Test sozusagen am Mac. Ich habe mir das Ding auch direkt gekauft, und habe die Kreditkarte meines Chefs damit belastet.
Silverback ist-- Also normalerweise Usability-Tests, am, für eine Webseite zu machen, ist recht aufwendig. Also gerade wenn ich jetzt an Eye-Tracking-Software denke, die wirklich so die Augenbewegungen kennzeichnet, damit ich sehen kann, wo klickt denn der Benutzer jetzt hin? Was klickt er an und wie lange braucht er, um mir zum Beispiel die Aufgabe zu erfüllen, innerhalb von zwei Minuten ein ganz bestimmtes Produkt in den Warenkorb zu legen?
Das ist ja sehr interessant, wenn man mal wirklich 'n, 'n unbedarften User dabei beobachten kann und einfach feststellt: Ja, hier hat er Probleme, zum Beispiel den Warenkorb zu finden oder hier hat er Probleme, hier muss er sich zu viel Text durchlesen. Usability-Tests sind wie gesagt sehr sinnvoll und Silverback ermöglicht es, zumindest auf einem Mac, jetzt, so einen Quick-Usability-Test zu machen. Es funktioniert so: In der Software lege ich eine Webseite an.
Also ich, sag einem Reiter: „Du bist jetzt mein neues Projekt. Ich teste jetzt meine private Webseite Technikwürze.de zum Beispiel." Dann trage ich eine Session ein. Die Session könnte sein, dass, der Wladimir sich vor meinen Mac setzt. Ich nehme ihn mit der, integrierten Kamera auf. Dadurch habe ich, kann ich gleichzeitig gucken: Was macht er? Sieht er nachdenklich aus? Wo guckt er hin? Dann wird per Screen-Software-Dingsbums, also Screen aufgenommen wie beim Videocast.
Wie nennt man diese Geschichten hier? Screen, Screencast?
-
Vladimir Screencast.
-
David Screencast, genau. Wird genauso aufgezeichnet, die ganze Aktion. Jeder Mausklick wird kurz visuell hervorgehoben und, in der nächsten Session könnte ich zum Beispiel den Nikolai davor setzen und ihm die gleiche Aufgabe stellen. Das Ganze kann dann später als Video exportiert werden in verschiedenen Auflösungen und ermöglicht dann eben mal zu schauen, auf die Schnelle: Wo sind jetzt die Schwachstellen? Das Ding kostet jetzt neunundfünfzig Euro.
Das waren umgerechnet so keine Ahnung, war das jetzt vierzig Euro oder, oder fünfunddreißig. Ist wirklich kein Geld, sieht recht schnuckelig aus und, macht Usability-Tests erstmalig erschwinglich. Also 'ne schöne Sache. Sollte man sich mal anschauen. Auf der Webseite von Silverback gibt es auch ein kleines Video, was das mal ein bisschen beschreibt.
-
Vladimir Ich kann dazu nicht viel sagen. Ich habe gar keinen Mac und deswegen übergebe ich jetzt an Nikolai weiter.
-
Nicolai Ich habe mir das Video angeschaut von, von Silverback, als, David getwittert hat, dass er es sich gekauft hat. Das Video macht einen guten Eindruck. Nur für mich stellte sich die Frage: Also ich habe eher so kleine Kunden, Ein-, Zwei-Mann-Betriebe, mit denen kann ich nicht kommen, dass ich da Usability-Tests mit irgendwem machen will. Von daher hat es mich nicht gelohnt, aber sobald größere Kunden da sind, ist das mit Sicherheit eine gute Investition.
-
David Na ja, ich denke mal, also gerade weil Silverback eine kleine Lizenz ist, würde ich's, würde sich das schon für mini kleine Sachen schon eignen. Also wenn man mal die Mutter mal eben dran setzt und sagt: „Hier setz dich." Also mehr als zwei Minuten oder drei Minuten würde ich so einen Usability-Test in dem Fall vielleicht sowieso gar nicht machen.
-
Vladimir Wo, wo das auf jeden Fall Sinn macht, also bei einer Webvisitenkarte eines Unternehmens macht das natürlich keinen Sinn.
-
David Das stimmt.
-
Vladimir Also wo ich da-- Also beim Shop, auch bei kleineren Unternehmen würde es auf jeden Fall Sinn machen, damit man einfach sieht: Wie sind die Wege? Ist einfach der Warenkorb zu versteckt oder so was. Da würde ich auch sagen, dadurch, dass es fünfzig Dollar nur kostet, lohnt sich das auch für kleinere Shops, ne.
Ist ja natürlich dann die Frage, ob der Kunde, sage ich mal, dann auch bereit ist, sage ich mal, diese zwei, drei oder vier Stunden oder wie viel das ist, Mehrarbeit, da-das auch zu bezahlen, ne. Aber ich denke mir, wenn man denen da – Entschuldigung, dass ich unterbreche – wenn man dann so argumentiert, dass man dadurch halt mehr Einnahmen dann macht, dann würde ich mal sagen schon, dass ein Großteil dann sagen würde: „Ja, auf, auf jeden Fall."
-
David Mhm. Genau. Also Usability-Tests machen ja, also richtige Usability-Tests, die zeichnen richtig die Augenbewegungen auf und zeigen das dann später auf der Webseite. Wo hat der User wirklich hingeguckt? Das bietet die Software natürlich nicht.
Was Silverback ebenfalls nicht bietet, ist eine Analyse, sodass dir das Programm sagt: „Ja, der hat jetzt soundso viel Sekunden gebraucht, um da hinzuklicken oder das zu machen", oder: „Er hat hier fünfzig Mal draufgeklickt anstatt nur einmal." Das macht es nicht. Also es ist wirklich eine kleine Software, mit der man eben, wenn man sich das Video anschaut, das muss man, um die Analyse selbst durchführen zu können.
Ich denke, nur um einfach mal zu sehen: Mensch, hier habe ich eine Schwachstelle, hier habe ich was im Shop, was nicht ganz so rund ist. Da könnte ich vielleicht noch ein kleines Bildchen reinpacken oder so. Dafür langt es. Und, das ist, denke ich, ganz nett gemacht. Okay, dann sind wir mit den News durch und kommen zu Empfehlungen.
-
Einspieler Empfehlungen.
-
David Wladi-- nee, Nikolai, du wolltest anfangen. Nikolai.
-
Nicolai Ich fang wieder an. Ich hab, drei kleine Empfehlungen für, Sachen, die man zumindest mal ausprobieren kann, völlig unterschiedlicher Art. Das erste wäre, bgpatterns.com, also, backgroundpatterns.com. Das ist so 'n, so 'ne kleine Spielerei. Man kann sich 'ne Hintergrundfarbe aussuchen, man kann sich 'n Hintergrundmuster aussuchen und 'n Bild, das drübergelegt wird. Also, beispielsweise Herzchen, Palme, irgendwelche Blumen.
Und er bastelt daraus dann eben 'n Hintergrundbild, das entsprechend schon so gearbeitet ist, dass man's tatsächlich, runterladen kann und das man auf die Webseite setzen kann. Und es ist eben so, dass es, fliesenmäßig, genau aneinander passt. Wenn man 'n bisschen ausprobieren will und, mm, für 'ne Webseite 'n, 'n Hintergrundmuster sucht, ist das sicherlich eine der Anlaufstellen, die man zunächst mal, ansurfen kann, um bisschen rumzuprobieren, was man mit seinem eigenen Hintergrund machen kann.
Dann hätte ich, noch anzubieten, ein was von, Sourceforge, das ist,, Pie Chart nennt sich das. Das ist 'ne PHP-Klasse, um eben Charts zu bilden, also Grafiken, Balkendiagramme, Tortendiagramme. Und ich hab's noch nicht selbst getestet, aber es sieht, ziemlich interessant aus insofern, dass das die Grafiken, die hinterher rauskommen, tatsächlich ansehnlich sind.
Also man kann das Ganze natürlich verbinden mit 'ner, entweder mit 'ner, MySQL-Datenbank oder mit, Werten, die grade so eingegeben werden auf der Webseite. Und die, wie gesagt, die Bilder, die generiert werden, sehen sehr viel besser aus als andere Sachen, die ich in dem Zusammenhang schon gesehen habe. Ich werd's mit Sicherheit demnächst noch mal ausprobieren, weil ich 'n Projekt habe, bei dem sich das, gut eignet. Das also für die, na ja, PHP-Bastler.
-
David Ganz kurz dazu: Ich hatte das auch mal empfohlen in den Technikwürze, aber gut, dass du's noch mal machst, denn ich wollte mir das unbedingt anschauen. Denn ich hab ja jetzt, für mein WordPress-Plugin, was ich mitentwickelt habe, das PodPress, w-womit ich, worüber auch Technikwürze läuft, für den Statistikbereich, mit PHP und der GD Lib, eigene grafische Auswertungen programmiert sozusagen.
Recht aufwendig, indem ich da tausendmal getestet habe, wo ich an welcher Stelle jetzt 'n, 'n Strichlein setze und ob der jetzt in der Farbe ist oder 'n bisschen was heller. Das war schon 'ne richtige Ackerei. Sieht natürlich ganz gut aus und ich denke, dass einfach so Pie Chart in, in der Hinsicht, recht nett funktionieren könnte. Und zumindest,, die Grafiken waren ja jetzt wirklich hübsch. Ich denke, dass die Entwicklungszeit wirklich beschleunigt werden kann bei solchen Geschichten.
Ja, entschuldige.
-
Nicolai Genau. Mir geht's nämlich auch darum, für mein Projekt nicht, irgendwas selbst zu programmieren, wo durch PHP irgendwie 'n Balkendiagramm erzeugt wird. Da ist es bestimmt sinnvoller, sich hier einzuarbeiten. Gut, die dritte Sache, nennt sich Shirts for Coders. Shirts for Coders dot com.
-
David Nette Geschichte, ja.
-
Nicolai Ja, hatte, glaube ich, Jens Grochtdreis neulich bei Twitter irgendwie rum, rumgetwittert. Das ist 'ne Webseite, da gibt's halt verschiedene, T-Shirts zu kaufen. Ich hab die T-Shirts noch nicht bestellt. Zur Qualität kann ich nichts sagen, aber das sind halt alles T-Shirts mit 'nem, Spruch drauf. Beispiel, also mit 'nem Coder-Spruch drauf. Da steht dann beispielsweise einfach nur drauf: „Give me a fucking break" und das Break, ist dann so gesetzt wie dein HTML Break.
Also wer nicht grade Coder ist oder HTML-Fan, wird damit nicht so viel anfangen können, aber für die Coder sind's nette T-Shirts.
-
David Ich denke auch. Also grade mit dem Webcodes-T-Shirt hatten wir ja Spaß, dass auf, auf der Straße versteht's keine Sau, ja. Aber für diejenigen, die HTML können, ist es 'n kleiner Insider. Also von daher schon nett.
-
Nicolai Genau. In dem Zeitpfeil kann man hier immer das letzte T-Shirt nehmen. Da ist einfach nur so 'n Pixelherz und da steht drauf: „I heart Webstandards". Also dass man sich zumindest für Webstandards einsetzt. Das ist, glaube ich, na ja, Webstandards versteht man draußen auch nicht, von daher.
-
David Bleibt man unter sich.
-
Nicolai Ja. Okay, eine Sache, die ich aber tatsächlich getestet hatte, weil ich's neulich brauchte. Ich vermute, es ist auch schon 'ne ältere Sache, aber ich hatte damit noch nie was zu tun. Für 'n Kunden brauchte ich neulich 'n, 'n Flash Player auf der Seite, damit 'n Video von ihm abgespielt werden konnte und ich hatte bisher noch keine Flash Player benutzt und hatte natürlich auch keine Lust, selbst einen zu programmieren und ich bin dann im Netz auf Flow Player gestoßen.
Das ist 'n freier Video-Player, in Flash, den man anpassen kann. Man hat dann halt das Video, das man abspielen will, muss das einfach nur in 'ner entsprechendem Format speichern und kann's dann über den Flow Player anzeigen lassen. Was ich daran gut finde, ist, dass wirklich keine Schwierigkeiten gab, den einzubinden und dass der Flow Player jede Menge, Möglichkeiten hat, ihn, ihn, halt, zu...
-
David Anzupassen.
-
Nicolai Mir fehlt den Wort. Anzupassen.
-
David Ich seh grad auf der Webseite im, im Quelltext, Entschuldigung, das ist bei mir so 'ne, so 'ne Macke, dass da jQuery eingesetzt ist. Wird die Einbettung durch jQuery unterstützt in irgendeiner Weise oder hat er das jetzt nur zur Präsentation auf der Webseite eingebunden? Weißt du das?
-
Nicolai Keine Ahnung. Ich, also die geben irgendeine Methode vor, das einzubauen. Die hab ich auch einfach stillschweigend benutzt. Ich hab mich nicht, nicht weiter damit beschäftigt, ob da irgendwas quellmäßiges dabei ist oder nicht. Mir ging's nur darum, ob's funktioniert.
-
David Auf jeden Fall, weiß er nicht, wie man Google Analytics einbindet, denn das hat er nämlich in den Head-Bereich eingebunden. Aber, ansonsten sieht die Seite nett aus. Ich wollte so deinen Tipp jetzt nicht runterspielen. Also es sieht wirklich nett aus.
-
Nicolai Nee, es ist also, wie die Webseite aufgebaut ist. Ey, weißt du, du bist genau so.
-
David Entschuldige. Ich schäme mich jetzt.
-
Nicolai In der Meckerecke draufkommen, ja. Aber ne, wir hatten jetzt bei den Webkrauts die Sonnenseiten und da ging's mitunter um ein kleines Detail, das hervorgehoben wird.
Und dann kamen so die, die Kritiker an und sagten so was wie, also in der, sagen wir mal, da ging's um Typografie und dann kamen die Kritiker an und sagen: „Ja, mit JavaScript geht das aber nicht." Oder: „Wenn man die Seite groß und kleiner macht, dann ist sie das aber nicht mehr so schön aus." Da dachte mir: Ja, mag ja auch sein, aber das ist nicht der Punkt.
-
David Nee, wir hatten doch extra vor...
-
Nicolai Der Punkt ist, der Flow Player ist gut.
-
David Ja, wir hatten uns jetzt grade... Natürlich, entschuldige bitte. Ich wollte heute eigentlich nicht meckern. Ich hab auch für die Meckerecke heute mal nichts, aber entschuldige. Nein, aber was ich zu den Webkrauts noch sagen wollte: Wir hatten extra unten noch drunter beziehungsweise du unten noch so 'n Satz drunter geschrieben, wie von wegen: Wir schauen dieses Mal explizit nicht in den Quelltext und darum geht es jetzt gar nicht, sondern es geht einfach nur um die Idee.
-
Vladimir Genau, aber ich vermute, das ist, es ist unter uns so was, was man automatisch macht. Hätte ich jetzt nicht mit den Sonnenseiten zu tun gehabt, sondern irgendjemand anders Sonnenseiten gemacht und ich hätte mir die Sachen angeschaut. Ich vermute, ich hätte genau dasselbe gemacht und als Erstes geschaut: Ah, ist auch ein Alt-Attribut beigelegt bei den, bei den Bildern und wie sieht's aus mit Suchmaschinenoptimierung und was kann ich denn jetzt kritisieren?
-
David Ja, wir sind schon irgendwie Ranasoe. Okay.
-
Vladimir Ja. Ich bin durch mit meinen Sachen.
-
David Sehr schön. Schöne Tipps. Nächstes sofort.
-
Vladimir Okay, ich hätte zwei Empfehlungen abzugeben. Also ich fange am besten, mit der kürzeren an. Und zwar, bin ich, mm, letztes, vor einigen Wochen hab ich mir einen vierundzwanzig Zoller Monitor gekauft und irgendwie auch in... Ja, danke. Also auf jeden Fall, das ist ganz neues Erlebnis. Also man sitzt vor dem Bildschirm und weiß nicht, wo man zuerst gucken soll.
Und gleichzeitig habe ich einen neuen Rechner und mittlerweile auch Windows Vista und da hat's mit meinem alten Browser, den ich eigentlich gerne nutze, SeaMonkey, weil er auch natürlich da die E-Mail, Anbindung mit integriert ist, hat's irgendwie leider nicht hingehauen mit SeaMonkey und bestimmten Plugins. Da war ich leider gezwungen, auf Firefox und Thunderbird umzusteigen.
Und was mir bei Firefox immer gefehlt hat und das war einer der Gründe, warum ich nicht umsteigen wollte, es gibt keine richtige Sidebar mehr bei Firefox. Es gibt zwar eine Sidebar, aber das ist mehr so irgendetwas Kastriertes ist das. Und, da gibt's, hab ich halt nach dem Suchen ein Plugin entdeckt, das das so ein bisschen so die SeaMonkey Sidebar da ersetzt und das nennt sich All-in-One Sidebar. Link wird auch geliefert.
Und auf jeden Fall hat man da die Möglichkeit, mehrere Anwendungen gleichzeitig, also mehrere Bereiche gleichzeitig in der Sidebar laufen zu lassen. Jetzt nicht nur das, was Firefox eh schon bie-bietet, wie, wie zum Beispiel die Add-ons oder Lesezeichen.
Lesezeichen ist sehr komfortabel da gelöst, sondern auch Sachen, dass du zum Beispiel, TwitBean heißt diese Anwendung, die läuft dann in diese All-in-One Sidebar, sodass du halt deine Tweets oder,, die, die Tweets von deinen Freunden halt in der Sidebar gucken kannst. Und das ist auf jeden Fall sehr praktisch, wenn du die, völlig, wenn du auf deinen Vierundzwanzig Zoller hast und Browser ist im Vollbildmodus. Ich kann nur in Vollbildmodus.
Ich hab's, versucht, auch in Halbbildmodus oder wie auch immer zu surfen. Ich kann nicht, ich werde dann immer abgelenkt vom Desktop. Und deswegen ist es sehr gut, wenn ich dann die Möglichkeit habe, 'ne, 'ne richtig ordentliche Sidebar zu haben, weil dann macht das dann halt etwas schmaler, weil es doch sehr viele Seiten gibt, die sich dann den Inhalt über die komplette,, Breite dann ausbreiten. Das ist dann echt unleserlich.
Und da jedes Mal den Browserfenster klein und groß zu machen, auch nicht die Sache. Deswegen habe ich das Nützliche mit dem noch mal Nützlichen verbunden: Die Sidebar, die halt mir extra Inhalte bietet und, dadurch, dass halt der Inhalt dann etwas, schmaler ist. Also wie gesagt, auf jeden Fall 'ne empfehlenswerte, Anwendung, vor allem wenn man, sage ich mal, größere Monitore hat.
Das Zweite ist, also es ist keine direkte Empfehlung, weil ich nicht, dass jetzt nachher jemand denkt, Amazon wird mich zahlen, aber ich bin immer wieder überrascht. Man hat, Web zwei null Player, die Global Player, die einen sind laut wie Google, ne. Da kommt Knall raus, dann steht es überall.
Und Amazon macht das alles in, ja nicht heimlich, dass sie machen, also die verheimlichen es nicht, aber dann kommt man irgendwie paar Wochen, war man nicht wirklich drauf auf der Produktseite und dann auf einmal gibt es halt, sage ich mal, dass man, Rezensionen kommentieren kann.
Dass es auf einmal überall Feeds gibt, dass man mittlerweile auch Videorezensionen abgeben kann und dass man, dass es mittlerweile auch so, so 'ne Art klein, kleines Forum auch gibt, wozu man zu jedem Produkt, sage ich mal, ein Statement abgeben kann.
Also auf jeden Fall, was Amazon da, sage ich mal, so still vor sich hin fabriziert, ist echt interessant, und ich würd mal sagen, also in nächster Zukunft wird wahrscheinlich, sage ich mal, nicht vielleicht irgendwie Microsoft oder Yahoo oder wer immer ein großer Konkurrent in gewissen Bereichen von Google sein, sondern halt Amazon. Vor allem, wenn man dann natürlich auch berücksichtigt, dass, Amazon auch so Sachen hat, wie zum Beispiel, dass die, Serverkapazitäten anbieten.
Jetzt nicht nur Speicherplatz, sondern auch CP-CPU, also Prozessorzeit, und dass die eben-- Da bin ich halt darauf gestoßen mit meinen Kollegen, als wir das letzte Buch jetzt geschrieben haben, Geld zwei null. Das ist, sogenannte, das nennt sich Mechanical Turk, ist das.
Auf jeden Fall unter Stichwort, Click Worker ist das sehr bekannt, dass, sage ich mal, Leute aus keiner Ahnung, etwas ärmeren Ländern, die einen Computer haben, die 'ne Möglichkeit bieten, dass du halt, sage ich mal, für günstig Geld, sage ich mal, so Arbeiten auslagern kannst, die halt nicht automatisierbar sind in dem Sinne, wo wirklich halt ein Mensch davor sitzen muss.
Halt zum Beispiel keine Ahnung, 'ne Excel-Tabelle mit, mit zehntausend Einträgen,, die nach bestimmten indi-individuellen, sage ich mal, Gesichtspunkten geordnet werden können, sodass du es nicht automatisieren kannst. Das macht das, sage ich mal, jemand, der zum Beispiel in Indien oder Philippinen sitzt, und der macht das halt etwas günstiger, als sage ich mal, wenn du das jetzt hier ganz blöd gesagt an eine Agentur auslagern würdest oder wenn du das selbst machst. Und das bieten die auch.
Die bieten ein Forum, das nennt sich dann Mechanical Turk und da kann man halt so Sachen halt, dann auch von über Amazon dann halt buchen, ne. Und das ist halt erstaunlich. Das passiert alles, sage ich mal, recht still, aber auf einmal eines Tages ist es halt da, ne. Und das ist halt ein krasser Gegensatz zu Google, die wirklich ankündigen, ankündigen, wirklich viel PR machen, und Amazon macht das wirklich still und auf einmal ist es da, ne.
-
David Ja, und bei Amazon frage ich dann immer, dass es denn integriert wurde. Ja. Gibt's denn eigentlich für den Wunschzettel jetzt inzwischen ein XML? Das habe ich mir schon immer gewünscht, dass man seinen eigenen Wunschzettel mal irgendwie auslesen kann und auf die Webseite packen kann oder so.
-
Vladimir Möglichkeit gibt's da ziemlich alles. Also ich, wenn man sich mit Partnerprogrammen ein bisschen beschäftigt und ein bisschen des Englischen mächtig ist, was ich leider nicht so bin, kann man so ziemlich alle Inhalte, die, die Amazon dir bietet, über diese Soap-Schnittstelle,, dir da irgendwie rauslesen und dann das reinfügen. Aber ich weiß, dass das geht, ne. Ich bin in der Hinsicht, sage ich mal, so ein bisschen, wie nennt man denn die Leute, Eunuch. Ich weiß, wie es geht.
Ich weiß, dass es geht, also noch schlimmer sogar. Aber wie das genau geht, das kann ich dir echt nicht sagen.
-
David Ansonsten wäre das mal 'ne interessante Geschichte, so ein kleines jQuery Plugin zu schreiben, was dann eben, von, von einem den Wunschzettel ausliest und die auf die Webseite packt. Ich denke, das wäre ganz nice.
-
Vladimir Ja. Also ich sehe das natürlich halt, wie gesagt, auf jeden Fall, ich kaufe gerne bei Amazon ein, aber ich sehe natürlich auch mittlerweile, dass Amazon schon an der einen oder anderen Stelle, sage ich immer so ein bisschen den Monopolisten raushängen lässt. Das war ja-- Ich weiß nicht, ob ihr das mitbekommen habt, da haben die sich ein bisschen mit Galileo Verlag angelegt und haben die Galileo-Bü-Bücher mehr oder weniger komplett aus dem Angebot genommen.
Nur halt über Dritt-, anbieter waren die Bücher zu beziehen, ja weil die halt mehr Rabatte rausziehen wollten. Weil die einfach gesagt haben, wir möchten mehr Rabatte. Galileo hat Nein gesagt und, laut den Leuten, mit, mit denen ich Kontakt habe über Galileo, Matyschek meinte halt, die hätten halt, mehr oder weniger gewonnen und Amazon hat der Klei-Kleinen beigegeben.
Also ich habe jetzt keinen Grund dran zu zweifeln, hat mich aber jetzt gewundert und ich fand es halt sehr schön, dass Galileo da nicht nachgegeben hat, weil das kommt natürlich auch den anderen noch kleineren Verlagen zugute.
-
David Aber die sind natürlich inzwischen wieder online, die Galileo-Bücher.
-
Vladimir Ja, ja, die Galileo-Bücher sind-- Das war drei, vier Wochen ging das. Das war ja, glaube ich, vor zwei, drei Monaten. Das war Anfang diesen Jahres war das. Legen wir mal rum. Ja, so viel dazu. Also ich hatte jetzt, nichts weiter hier an Empfehlungen dann halt, beizusteuern. Ich will mal sagen: Mecke-Ecke?
-
David Noch nicht ganz. Ich bin ja auch noch dran.
-
Vladimir Ach so, Entschuldigung.
-
David Das macht nichts. Was ich-- Du hattest, im Rahmen der All-in-One-Sidebar auch noch ein bisschen von Twitter gesprochen. Wir drei sind ja in Twitter. Kurze Zwischenfrage: Nikolai und Vladimir, habt ihr geschlossene Twitter-Feeds oder kann da jeder sich mal einhaken und euch, mitlesen?
-
Vladimir Meiner ist offen.
-
David Okay, Vladimir, deiner?
-
Vladimir Mein-meiner ist auch offen, weil ich gedacht habe, also das Twitter ist halt, sage ich mal, schon ein exhibitionistisches Mittel und, ich will aber trotzdem nicht-- Also viel-viele verwechseln in diesen sogenannten Web 2.0 privat und intim. Ich bin in Twitter und auch in meinem Weblog privat, weil ich mich als solc-solcher gebe. Ich duze die Leute und das ist halt privat, weil das ist direkter Kontakt, aber ich gebe da keine intime Sachen preis. Das, das, das verwechseln dann.
Ja, und deswegen ist das auch bei mir offen.
-
David Dann würde ich mal sagen, bei mir ist es genauso. Also, ich, z-- Ja, Twitter jetzt nicht sehr oft, aber ich twitter doch schon regelmäßig. Viele wissen noch gar nicht, was Twitter ist. Wir hatten es in einer Technikwürze-Sendung mal ganz kurz, in hundertvierzig Zeichen einfach beschreiben, was man gerade macht.
Das war so die Grundidee und, da wir drei ja öfters auch mal, Twitter erwähnen, also jetzt in dieser Sendung und in den vorhergehenden Sendungen, schreiben wir auf unsere Website einfach mal, unsere Twitter-Adressen drauf.
Dann könnt ihr euch das mal anschauen und eventuell, wenn Vladimir ein neues Buch schreibt, Nikolai wieder was für die Webkrauts macht oder ich wieder eine neue Technikwürze aufnehme, könnt ihr das mal als Erst erfahren und, b-- schneller irgendwie Infos rausziehen, als es die Weblogs machen oder so. Okay, was ich diese Woche empfehlen möchte, ist, tut mir leid, es ist wieder eine Mac-Software.
Auch die Kreditkarte meines Chefs hat sich diese Woche darüber gefreut, dass ich den Betrag davon abgebucht habe. Und zwar geht es Screenflow. Ist letztes Jahr erschienen und, mit dieser Screenflow kann man Screencasts für den Mac aufnehmen. Und Screenflow habe ich, mein Chef sagte, er braucht jetzt unbedingt so eine Software und dann dachte ich: „Mensch, da gibt es doch dieses Programm. Wie hieß das noch mal?
Ah ja, Screenflow und schau es dir jetzt mal an.“ Ich habe es jetzt wirklich, wie gesagt, gekauft und mir explizit angeschaut und es ist so was von einfach, Screencasts zu machen. Ich habe noch nie was Einfacheres gesehen. Also man drückt die Aufnahmetaste, legt los, braucht sich überhaupt nicht den Kopf machen, ob man die Maus jetzt hervorhebt durch ein Extraprogramm. Da gab es für den Mac mal Maus Posé. Damit konnte man den Bildschirm so dunkel machen oder so.
Das muss man alles gar nicht machen. Nimmt quasi seine Sachen auf, ganz in Ruhe, erklärt zum Beispiel, dem Kunden exemplarisch, wie man einen E-Mail-Account einrichtet oder keine Ahnung.
Das, ist ja bei uns auch denkbar, dass wir in Technikwürze vielleicht mal irgendwelche Screencasts machen und sagen: „So ma-- schreibt man HTML oder so designt man was in Photoshop oder wie auch immer." Und man nimmt das Ganze auf und, packt es in Screenflow rein und kann mit Drag and Drop noch andere Elemente reinschieben. Das Interessante dabei ist, dass es fast so ein kleines Videoschnittprogramm ist, aber wie gesagt, sehr einfach zu bedienen und sehr übersichtlich.
Also ich kann den Screen jetzt drehen, mit Spiegelungseffekten versehen, kann von rechts noch einen, einen, einen weiteren, einen Screencast einfliegen lassen, und vielleicht Detailaufnahmen zeigen, die ich extra gemacht habe. Alles super einfach.
Was auch sehr interessant ist, ich zeige vielleicht in der Vollbildansicht den ganzen Bildschirm und wenn ich an einer bestimmten Webseite was ganz Spezielles mache, kann ich, währenddessen also mit so einem ganz einfachen Mausklick richtig auf diese Seite reinzoomen, und kann wieder rauszoomen, kann diesen Zoomeffekt verschieben. Also quasi, ich kann richtig in die Applikation reinschieben, ohne dass ich mir bei der Aufnahme Gedanken darüber machen muss, wie ich das später präsentiere.
Darüber hinaus, was natürlich auch sehr interessant ist, kann ich den Bildschirm per Mausklick auch über so einen Filter, der drüber gelegt wird, ganz dynamisch, jetzt abdunkeln und nur den Mauspfeil zum Beispiel vergrößern, kann, einstellen, dass die Klicks, die erzeugt werden, ebenfalls hervorgehoben werden von dieser, Software, sodass ich visuell sehe, wo draufgeklickt wird. Also auch darüber muss ich mir bei der Aufnahme keine Gedanken machen.
Also diese Software nimmt quasi alle Aktionen einzeln getrennt auf einzelnen Spuren auf und ich kann dann später jeweils darauf zugreifen und damit anstellen, was ich will. Sehr interessante Sache, super einfach. Kostet auch nur, glaube ich, ich weiß es gar nicht. Es hat mich jetzt, ich glaube, sechzig Euro oder so gekostet. sechzig, siebzig Euro ist jetzt auch kein Geld.
Also interessant auch noch darin, wer jetzt auf dem Mac gerade jetzt noch mal Windows laufen hat, könnte jetzt für die Windows-User auch noch mal Screencasts aufnehmen. Wäre schön, wenn es das für Windows gäbe. Da hat auch jemand von euch ja gerade drauf geschrieben, es gibt eine Windows-Alternative, ne?
-
Vladimir Ja, das hab ich. Also was heißt da Alternative in dem Sinne nicht. Also da könnt ich jetzt zwei nennen. Jetzt kann ich das nicht vergleichen, wie das mit ScreenFlow ist. Ich weiß nicht, wie man das ausspricht. Jing ist das und, das ist unter jingproject, dot com zu erreichen. Es ist auch so einfach zu installieren und auch einfach Screencasts zu erstellen.
Ich hab gestern mit meiner Frau auch-- Also das ging wirklich innerhalb von ein paar Sekunden kannst du 'n Screencast machen und dann hast du die, Alternative, auf 'n FTP-Server hochzuladen, auf 'n Rechner oder auf den, Dienst, dort hochzuladen, sodass du quasi S-Screencast machst und direkt es halt online hochlädst und dann bekommst du halt auch 'ne fertige URL. Inwieweit das von Leistungsumfang vergleichbar ist mit, deiner Anwendung auf dem Mac, kann ich jetzt nicht sagen.
Ich würde sagen, eher weniger, weil die, deine kostet 60 Euro und soweit ich weiß, zumindest gibt's da bei Jing auch 'ne kostenlose Version. Was man sonst noch machen könnte, gibt's 'n Ob, auch 'n richtiges Freeware, Produkt, das nennt sich Wink, also wie Winkel nur ohne L. D-d-die, den Link liefere ich nachher noch. Und das ist wirklich, kann, hinterher auch, Sound auch auf 'ne, extra Spur dann halt, aufnehmen. Das ist neu dazugekommen.
Auf jeden Fall halt hab ich damit vor zwei Jahren Screencasts gemacht. Es ging relativ einfach und das kann unter anderem in Flash, und, PDF und, sonst noch ein Format aus, geben. Weiß ich jetzt nicht ganz genau. Auf jeden Fall PDF und Flash. Bei Flash hätt ich nur 'ne kurze Frage, weil ich weiß, dass du bei Sevenload gearbeitet hast. Ich hab, ich hab gestern versucht, zwei, Flash-Videos bei Sevenload hochzuladen. Ich war jetzt zu faul, in der FAQs gu, zu, zu gucken.
Ist das überhaupt möglich, Flash auf Sevenload hochzuladen?
-
David Soweit ich weiß, kannst du jedes Videoformat hochladen, ja.
-
Vladimir Ja, weil ich hab halt nur-
-
David Ob es jetzt wirklich Flash ist, das weiß ich jetzt nicht. Da, da muss ich leider passen. Aber normalerweise war es eigentlich so vorgesehen, dass du jeden Rotz quasi hochladen kannst und der dann automatisch umgewandelt wird.
-
Vladimir Ja, das hab ich auch so verstanden. Ich hab gestern zwar ein, sag ich mal, ein normales Vi-Video hochladen können, aber Flash, da hat er 'ne halbe Stunde gerödelt und da ist halt nichts passiert. Na gut, da muss ich in der FAQs gucken. Ich war doch ein bisschen zu gemütlich, da hinzugu-gucken. Da dacht ich, frag ich direkt 'n Experten.
-
David Entschuldige. Okay, das waren die Empfehlungen, denk ich. Kommen wir zur Meckerecke.
-
Einspieler Schluss mit lustig. Wir reden Tacheles.
-
Nicolai Ja, ich fang wieder an..
-
David Nur wenn du magst.
-
Nicolai Och, meckern, meckern kann ich immer. Meine Meckerecke geht diesmal in, in Richtung Text. Das geht so in die Richtung von dem, was ich vorhin schon angesprochen hatte, bei David. Ich hab in letzter Zeit festgestellt, dass es mitunter so ist in Mailinglisten oder bei Blogeinträgen, dass Leute entweder nicht in der Lage sind, die Essenz des Textes zu verstehen oder ihn nicht verstehen wollen.
In, und zwar insofern, als dass das dann dahin geht, dass in den Kommentaren oder in den Antworten auf die, auf die Mails, da steht, sagen wir mal, sind zehn Absätze, neun Absätze sind völlig in Ordnung. Die suchen sich dann den einen Absatz aus, in dem irgendwie ein Satz drinsteht, über den die was Kritisches sagen können und ziehen sich dann an diesem Satz hoch und meinen dann: „Das ist doch alles ganz anders." Und dann denk ich mir immer: „Was soll jetzt dieser Kommentar?
Was soll diese Antwort? Das war doch offensichtlich gar nicht gemeint." Und entweder lesen sie die Mail so schnell, dass sie nicht begreifen, worum es geht, oder, sie wollen sich unbedingt über irgendwas aufregen. Was mich dann aufgeregt hat. Der andere Punkt, den ich auch unmöglich finde, es ist ja so, dass man im Netz alles schnell liest und wenn man 'n Kommentar schreibt, den Kommentar auch mitunter schnell schreibt und, sich irgendwelche Rechtschreibfehler einschleichen.
Trotzdem, ist es wirklich erbärmlich, wie, sehr es mit der Rechtschreibung runtergegangen ist. Ich hab neulich 'n Kommentar gelesen, ich weiß nicht mehr, auf, auf irgendeiner Seite und, abgesehen davon, dass das, ob's nun mit einem S oder mit zwei S geschrieben wird, völlig egal war und Kommasetzung war auch nicht die Rede, nicht der Rede wert. Das deutsche Wort wäre, und zwar jenes, das WÄRE geschrieben wird, da stand stattdessen wäre, also WEHRE.
Und ich dachte mir: „So schwierig ist das Wort nun auch nicht." Und ich mein, Anführungszeichen waren richtig geschrieben und ich dachte mir: „Okay, es ist jetzt niemand, der erst seit 'nem Jahr in Deutschland ist und nicht wüsste, wie das geschrieben wird." Ich glaube, er hatte einfach keine Ahnung. Ja, und ich-- Das war schon kein Flüchtigkeitsfehler mehr, denk ich. Es geht einfach bergab mit der Rechtschreibung.
-
Vladimir Ja gut, das ist so 'n beliebter Fehler, ist natürlich auch Standard mit T am Ende, ne. Das halt sehr häufig halt in Foren zu treffen. Also es sind so paar, paar Wörter, wo ich mich dann auch immer frage. Ich mein, ich bin, also ich bin, ich bezeichne mich immer, als 'n Halbtagslegastheniker. Ich möcht jetzt die richtigen Legastheniker um Entschuldigung bitten.
Ich wollte mich jetzt nicht lustig machen, aber mit meiner Rechtschreibung war ja in meiner ursprünglichen Muttersprache schon nicht gut,, sag ich mal, gut bestellt und in der deutschen jetzt sowieso nicht. Die deutsche Rechtschreibung ist für mich immer, die Suche nach der Ausnahme. Immer wenn ich denke, ich hab die Logik verstanden, kommt meine Frau und sagt: „Nee, da, dafür gibt's aber 'ne Ausnahme. Du hast jetzt genau die Ausnahme erwischt.", aber wie gesagt, du hast ja schon recht.
Also sogar ich natürlich, wo ich jetzt nicht der Native Speaker bin, erkenne den ein oder anderen Fehler halt vor allem im Netz. Aber da stelle ich mir dann halt einfach, einfach die Frage: Woran liegt das? Ich meine, liegt das wirklich in den Schulen? Liegt das wirklich, sag ich mal, dass die deutsche Rechtschreibung mitunter nicht immer so, logisch ist? Ich weiß nicht, woran das liegt.
-
David 'Ne Mischung aus allem vielleicht. Also entweder vielleicht auch Zeitmangel, Desinteresse, das richtig zu schreiben, oder ganz einfach, ja, weiß nicht.
-
Nicolai Wobei ich grad dran denken muss, so, vor, was weiß ich, acht, neun, zehn Jahren, als ich noch an der Uni war, da gab's auch so 'ne Handvoll Leute, die ich kannte, mh, die, auch wenn sie nun studiert haben, auch nicht die Geschicktesten waren, was Rechtschreibung angeht. Was heißt nicht die Geschicktesten? Die Rechtschreibung war, unter aller Sau und jeden Text, den die geschrieben haben, musste man auf jeden Fall noch mal durchgehen. Keine Ahnung, wer das kommt.
Es ist so, ich find's, ist traurig.
-
David Also es ist generell traurig. Also in Kommentaren könnt du es vielleicht eher noch verknusen. Da, wo ich richtig fuchsteufelswild werde, ist, wenn jemand 'nen Fachartikel schreibt oder 'ne Abhandlung schreibt, oder irgendein Projekt beschreibt, sei es für jQuery oder PHP, und, und schreibt da irgendwie was rein und liest sich das nicht noch mal durch. Dann werde ich fuchsteufelswild. Habe ich nämlich diese Woche erlebt.
Ich habe ja für meine Freundin diesen Animals, Shop, für Hund, Katze, Kleintier und so weiter programmiert in PHP, selbst programmiert. Und meine Freundin, wir waren jetzt letztens auf 'ne, Hunde-Tiermesse, und sie hat viele, viele neue Hersteller getriggert, also ganz viele Produkte ein, ums abzukürzen. Ich muss strukturell an der Webseite einiges machen, und ihr beliebig verschachtelte Kategorien ermöglichen. Bisher gibt es nur eine Hauptkategorie und Unterkategorie und, das reicht eben nicht.
Also das muss beliebig verschachtelbar sein. Usability ist dann später mein Thema. Und es gibt natürlich 'ne Schwierigkeit, wenn ich mir so eine Struktur als Baum anschaue. Das in 'ne Datenbank zu klatschen, ist nicht ganz einfach, weil eine Datenbank wirklich geradlinig ist. Es gibt da so 'ne Geschichte, so 'ne Methodik, die nennt sich Nested Stats, Nested, Nested Sets, meine Güte.
Und ich hab mich ein bisschen eingelesen und in diesem Artikel, das ist relativ kompliziert, wenn man sich da erst mal eindenken muss und es gab wirklich einen Artikel, der hat das mit SQL-Anweisungen wirklich mal vorgemacht, wie man das macht. Und ich denke: Mensch, tolle Gelegenheit, dich jetzt endlich damit mal, auseinanderzusetzen, sodass du das für deinen Freund jetzt implementieren kannst.
Und, ich hab das eingebunden und gemacht und getan und die ersten Erfolge waren da und ich hab gesagt: „Ja, geil. Endlich Nested Stats, was ich ja seit Jahren versuche." Und dann kam ein bestimmter Absatz, von dem, wie bindet man 'nen neuen Haupt, Menüpunkt jetzt quasi ein in die ganze Geschichte. Und da hat der so einen Rotz reingeschrieben, was der sich noch nicht mal durchgelesen hat.
Also der Satz fing irgendwie an und dann kamen so Wörter dazwischen wie und oder oder, die da gar nicht reingehören und, hat irgendwie im Kopf wahrscheinlich 'nen zweiten Satz gehabt und das hat überhaupt nicht zusammengepasst. Schlussendlich konnte ich mit dem ganzen Absatz überhaupt nicht anfangen und das war eigentlich der wichtigste. Also ich hab die Seite wieder verlassen und musste mich woanders einlesen. Also dann wird's schon wirklich kritisch, ne.
Also wenn man 'n kleinen Blogpost macht, wo vielleicht ein Absatz drin ist, meine Güte, ja, hau ihn raus und, lass uns in Ruhe. Aber bei so Fachartikeln, da sollte man sich das wirklich noch mal durchlesen und, und wirklich sicherstellen, dass das, was man schreibt, auch richtig ist, oder?
-
Vladimir Ja, ich hab auf jeden Fall die Erfahrung gemacht, wenn man, dass sich das nachher, wenn man Artikel fertig geschrieben hat, laut vorliest, dann kommt man, sage ich mal, als auch jemand, der nicht so gut mit Rechtschreibung zurechtkommt, auf ansehnliche Resultate. Nur ist das natürlich immer die Frage der Zeit.
Und was ich bei mir jetzt selbst bemerkt habe, ist einfach, wir haben einen kleinen Sohn und wenn er dann, sage ich mal, öfters sich mal meldet, dann stehe ich natürlich auf und höre 'nen Satz auf. Und dann hatte ich jetzt bei dem letzten Buch schon bemerkt, dass meine Frau mich gefragt hat bei dem Manuskript: „Sag mal, w-was hast du dir dabei gedacht?" Ne?
Und es ist einfach, wenn du dann aufstehst, den Hal, den Satz, halb fertig hattest und fängst du mit 'nem neuen Satz, dann hast du irgendwann mal Satzfragmente und dann wär's natürlich, dann musst du dir halt die Zeit einfach nehmen, um das noch mal durchzulesen. Dann, dann erkennst du so was.
Aber wenn man das einfach vergisst, dann hast du, wie du, wie bei dir das auch, das ist ärgerlich, dann hast du halt einfach so halb fertige, unfertige oder unlogische Sätze und das ist dann halt einfach, das kann man so leicht verhindern, aber das vergisst man halt dann immer, ne.
-
David Ja, weiter im Text. Haben wir noch was?
-
Vladimir Nikolai, bist du fertig?
-
Nicolai Nee, ich, ich bin, ich bin durch.
-
Vladimir Du bist durch. Also ich hab, zweimal zu meckern. Ich fange wieder mit 'nem kurzen an, und zwar ich benutze ja den Donnervogel, auch genannt als Thunderbird für jetzt mittlerweile als, E-Mail-Client. Und was, was mich immer ärgert, das war ja unter Windows XP auch so, dass wenn du halt in den Schlafmodus oder jetzt mittlerweile bewusster Energiesparmodus gehst, dass alle anderen Anwendungen innerhalb von ein, zwei Sekunden wieder ansprechbar sind, nur Thunderbird nicht, ne.
Der braucht manchmal bis wirklich bis zu zehn Minuten und so bei jedem zehn, zehn Mal passiert es auch, dass er sich komplett verabschiedet, dass er einfach so lange braucht, da sage ich mal, aus dem Energie, Sparmodus dann wieder, unter Lebenden dann zu verweilen.
-
David Zehn Minuten? Ist das wirklich so?
-
Vladimir Nicht immer, aber es dauert mitunter schon fünf, sechs Minuten, manchmal länger und manchmal verabschiedet er sich total. Und das war ja unter Windows XP auch so. Jetzt könnte man sagen natürlich klar Microsoft, aber wie gesagt, Firefox, andere Anwendungen, ob das jetzt Office oder so, die sind flugs wieder da. Nur bei Thunderbird.
Ich weiß jetzt nicht, ob das auch eventuell daran liegt, dass ich IMAP nutze, dass er dann vielleicht da einfach, sag ich mal, bis er sich synchronisiert hat mit dem Server, ob das so lange braucht oder ob das einfach die Anwendung an sich ist.
-
David Also IMAP würde ich, also wenn dein Server jetzt nicht grad, völlig krux, eingestellt ist, konfiguriert ist, dann sollte es nicht an IMAP liegen.
-
Vladimir Ja, ich vermute es auch, dass es nicht halt an IMAP liegt, aber wie gesagt, das ist so, so was mich ein bisschen ärgert. Mittlerweile komme ich mit Thunderbird recht gut klar, weil für SeaMonkey, war ja, sag ich mal, von der Anwendung her sehr ähnlich. Also war da der Umstieg nicht groß, aber das ist halt schon ärgerlich, dass halt da Probleme, sag ich mal, im Aufwachmodus gibt. Was nutzt ihr für E-Mail-Clients?
-
David Nikolai?
-
Nicolai Ich hab auch Thunderbird.
-
David Ich benutze Mail, heißt Mail auf dem Mac. Genau.
-
Vladimir Ja, dreimal. Ja gut, okay, die, die Frage war ein bisschen überflüssig.
-
David Na ja, es gibt ja,, auch Mac-User, die zum Beispiel nicht Mail mögen und zum Beispiel auf Entourage sitzen von Microsoft oder Sonstige.
-
Vladimir Also das ist das Outlook-Pedant zu, zu-
-
David Richtig, genau von Microsoft. Gehört zum Office-Paket mit dazu. Aber ich bin mit Mail sehr glücklich und es bietet grade in Sachen, Mailingliste-Teilnahme wirklich saubere Sachen, also sauber umgesetzt das Ganze und, bietet die ganzen Features, die bei anderen vielleicht kaputt sind oder so, hab ich den Eindruck. Also ich bin happy.
-
Vladimir Ja gut, also wie gesagt, es ist einfach auch die Macht Gewohnheit. Also i-in meinem Weblog hat man mir, sage ich mal, einen Tipp gegeben, ich soll's mit, Bed versuchen. Aber wie gesagt, das ist halt auch immer so, so 'ne Zeitsache, weil dann muss man sich halt, umgewöhnen und solange das wirklich nicht so arg ist, scheue ich, sage ich mal, natürlich auch den Umstieg.
-
David Genau. Aber ich muss, ich muss dazu sagen, entschuldige, als ich noch, überzeugter, absolut überzeugter PC Windows User war, das war vor dreieinhalb Jahren, glaube ich, der Fall, da hatte ich noch wirklich Thunderbird benutzt und das wirklich auch sehr gerne, weil es mich absolut vollkommen überzeugt hatte.
-
Vladimir Mhm. Ja gut, also wie gesagt, das ist jetzt ni-nicht wirklich richtig ärgerlich ist, aber da-daran denk, denke ich mir, könnte man ein bisschen arbeiten. Genau wie man ein bisschen, sage ich mal, jetzt ein bisschen den Speicherhunger von Firefox ein bisschen gearbeitet hat. Da könntet ihr auch da ein bisschen, sage ich mal, ein bisschen feilen, sodass dann auch ich hundertundeinen Prozent dann zufrieden bin. Gut, das Zweite.
Ja, also a-als ich noch mit meinen Kollegen an, an dem letzten Buch jetzt, Geld 2.0 gearbeitet habe, ist mir dann halt einfach doch, sage ich mal, ein bisschen, aufgestoßen, dass zumindest in Deutschland – jetzt weiß ich nicht, wie es in anderen europäischen Ländern ist – dass man dann in Sache Werbung auf Websites oder Werbung in Weblogs dann auch immer so ein bisschen stehen geblieben ist. Dass es immer nur so Blinke-Banner und Klick, Klick, Klick, Klick ist.
Also dass man dann, sage ich mal, nicht, nicht guckt, was es eventuell was anderes geben könnte und dass ich sehr häufig so Nachrichten bekam von irgendwelchen Anbietern, die gesagt haben: „Oh, wir haben was Superneues, was Supertolles.
Und im Grunde genommen war das einfach so der x-te AdSense-Abklatsch oder einfach wieder so ein x-ter, Partnerprogramm, wo ich immer dann sagen muss, für normale Seiten, also wo ein Ottonormal-Webmaster dahintersteckt und nicht eine Spiegel-DE-Redaktion, lohnt sich ein, Pay-per-Klick oder Pay-per-Lead, also irgendetwas verkaufen, nicht wirklich. Also da kommt man höchstens auf ein Taschengeld.
Da muss man halt einfach, sage ich mal, so, Userzahlen, Nutzerzahlen haben wie Heise oder Spiegel, dass man mit solcher Werbung auf ansehnliche Resultate kommt. Aber andererseits lohnt sich das für den Anbieter, weil wenn ich so eine Klickwerbung oder Pay-per-Lead-Werbung auf meiner Website anbiete, biete ich ihm Branding umsonst an. Das heißt, er hat Platz und zahlt nichts dafür.
Und dann habe ich mich einfach gefragt, jetzt mal ein bisschen auszuholen: In der Renaissance ist erst die Kunst dadurch, sage ich mal, aufgestiegen oder sich professionalisiert, na- nachdem es Sponsoren, sogenannte Mäzenen gab. Die haben gesagt: „Pass mal auf, du bist ein guter Künstler, du gefällst mir, dein Stil gefällt mir. Hier hast du was Geld, damit du überleben kannst. Mach was.
Was du machst, ist, ist mir wurscht.“, und dadurch kamen natürlich auch diese Herrscher dann, sage ich mal, ein bisschen in gut, wurden in ein gutes Licht gerückt. Dadurch halt, dass der, die Aura des, des, des, Künstlers, auch auf diese Leute ausgestrahlt hat.
Und da habe ich mir gedacht: Warum macht man das nicht öfters mal so, dass es, dass Unternehmen nicht Geld, ein bisschen Geld in die Hand nehmen und gucken, welche Webmaster oder welche Blogger sind interessant, welche schreiben gut und dass man die, sage ich mal, einfach so sponsert, ein bisschen wie, wie halt Mäzentum.
Das wäre viel billiger, als dass man sich irgendwelche krude Sachen überlegt: Wie schaffen wir jetzt eine Web-2.0-Community, das von vornherein, sage ich mal, zum Scheitern verurteilt ist. Weil die einfach sagen: „Wir wollen auch etwas von diesem Web-2.0-Kuchen nehmen.
Also wenn, wenn ich ein großer Unternehmer wäre, würde ich eher sagen: „Lass das mal in kleinem versuchen, nimm mal ein bisschen Sponsorengeld und gucken, wer ist in dieser Szene, sage ich mal, gut und versuchen, den ein bisschen zu sponsern. Damit würde man natürlich auch ein bisschen erreichen, was Spiegel.de in letzten Artikel so angemengelt hat, dass es in Deutschland nicht so viel Professionalität gibt.
Dass es dann auch, sage ich mal, Blogger oder Webmaster geben könnte, die sich halt mehr dem Schreiben und widmen könnten und dadurch natürlich etwas professioneller sein könnten. Das war jetzt natürlich, ja, ich habe weit ausgeholt. Das muss man jetzt mal sagen lassen.
Es gab ja-- Ja, entschuldige.
Ja, also das, das, ich wurde dadurch bestätigt, weil ich war ja letztens, in den Internetmarketing-Stammtisch in Köln. Da waren vierhundert Leute. Und dann habe ich auch ein paar Leute getroffen, die auch wirklich in diesem Bereich arbeiten und auch große Agenturen bedienen. Und die haben mir in diesem Punkt auch zugestimmt, dass man in Amerika mittlerweile zunehmend so Firmen hat, die sagen: „Okay, lass uns mal versuchen.
Nehmen wir ein paar hundert oder ein paar tausend Dollar, geben es diesen Bloggern. Mal gucken, was daraus wird. Haben wir was daraus oder nicht? Dann probieren wir es eineinhalb, zwei Jahre. Wenn nicht, nicht. War auch gut, ne.
Also man muss es halt dann einfach mal probieren und dass man dann, sage ich mal, aber immer wieder dieses blinkende Banner oder Pop-ups, die sich über die ganze Seite schließen und Klick, Klick, dass man das immer wieder, sage ich mal, neu verpackt und als die letzte, den letzten Schrei dann verkauft.
-
Nicolai Hört sich so an wie eine Zukunftsprognose. So in drei bis fünf Jahren, wenn wir, wenn wir drei etablierte Webworker sind und genügend im Monat verdienen, dass wir uns durchfüttern können, unsere Familie, die Kinder, den Hund, für unsere Altersvorsorge gesorgt haben, noch ein bisschen was zu UNICEF und Greenpeace, spenden. Und wenn wir dann noch genügend Geld haben, dann, fungieren wir als Mäzene und füttern irgendeinen Jungblogger durch, der dann unser Logo auf seiner Webseite platziert.
-
Vladimir Ja, also wie gesagt, man kann es einfach probieren, weil ich habe das jetzt, ich weiß nicht, ob ihr diese, diese, Kampagne von Tchibo, -- Also ich habe auf jeden Fall dieses Handy und dieses Rasierzeugs da bekommen, wo man zuerst nicht wusste: Was ist das? Will man die Blogger ins Gefängnis sperren? Und was weiß ich was. Weil halt natürlich Rasierklingen und Handy, ne. Bis man dann ge-gestellt hat, das war gut aufgemacht am Anfang, aber dann kam es zu irgendeiner ominösen, Community.
Keine Ahnung, keiner hat es wirklich richtig verstanden. Und dieses Geld hätte ich an Tchibos Stelle lieber genommen und vielleicht die Hälfte davon genommen und hätte geguckt: Wo sind die drei, vier Blogger in Deutschland, die wirklich Web-2.0ig sind, um mal jetzt dieses Schlagwort zu missbrauchen, und dass man denen das gibt. Ich denke mir, das hätte im Endeffekt mehr gebracht als, das, weil das ist dann doch ein bisschen hinterher nach hinten losgegangen.
Da wurden Erwartungen geweckt: „Wow, was Originelles", und dann, kam irgendwie so was Halbherziges dahinter.
-
David Ja, und das, ich kann mich daran erinnern, dass es dann ziemlich negative Schlagzeilen gab mit einer Agentur, die da gemut-- vermuten, so hinter stecken sollte oder so. Irgendwas war da und die hat ja schon mal ganz komische Sachen gemacht und so was kam da. Und ich denke, es kann wenig im Sinne von Tchibo gewesen sein, dass da solche Nachrichten kursieren im Vorfeld.
-
Vladimir Ja. Ja, weil nicht wirklich, also es stimmt nicht immer, dass auch schlechte Nachrichten, schlechte Werbung oder schlechte Nachrichten gute Werbung ist. Also man muss da halt da aufpassen. Also Das ist so meine Bitte, sage ich mal, oder so, so mein Statement dazu, dass die Werbetreibenden, die Kunden und die Agenturen vielleicht auch nicht direkt alles, aber zumindest, dass sie testweise mal sagen: „Okay, lass uns das versuchen." Es wäre auch im Grunde genommen nichts Neues.
Ich meine, immerhin hatte, sage ich mal, Leonardo da Vinci auch nur so überlebt dadurch, dass es Mizene gab, ne. Also das einfach nicht vergessen.
-
David Okay. Habt ihr sonst noch was zu meckern?
-
Vladimir Nee, also zu meckern nicht. Nö, nö, ich bin fertig jetzt.
-
David Nikolai?
-
Nicolai Bin auch fertig.
-
David Okay, dann kommen wir zu den Hörerkommentaren.
-
Einspieler Unsere Hörer kommen zu Wort.
-
Ingo Ja, schönen guten Tag, hier ist Ingo Quendler. Ich melde mich bezüglich der Mighty Mouse. Da gibt's einen Trick, bevor ihr euch 'ne neue Maus anschafft. Vielleicht klappt das ja. Bei mir klappt das immer hervorragend. Und zwar die Maus mit dem Scrollrädchen einfach auf 'n Blatt Papier rollen. Und dann sieht man, dass das Blatt Papier lauter dunkle schwarze Streifen hat und dass die Maus hinterher wieder geht. Na ja, ich hinterlass euch das jetzt mal auf diesem Wege und viel Spaß weiterhin.
Schöner Podcast. Tschüss.
-
David Ja, vielen Dank, für den Beitrag. Wie ich's auch schon bei Technikwürze geschrieben hatte, ist dieses Mighty-Maus-Umdrehen und bisschen auf 'm Blatt Papier rumscrollen für den Anfang sehr gut. Das hilft am Anfang. Nur wenn man die Maus wirklich, 'ne ganze Zeit lang hat, vielleicht, jetzt, ein, zwei Jahre oder so, wie es bei mir der Fall ist, dann reicht das einfach nicht mehr aus, was eben dazu geführt hat, dass ich die Maus öffnen musste und jetzt inzwischen hat sie...
Sie hatte wieder funktioniert, teilweise sehr gut, jetzt inzwischen gar nicht mehr und ich hab auch keine Lust, meine Maus aufzuschrauben, damit,, sie gut funktioniert. Also, mein Fazit bleibt: Apple baut schöne Computer, kann aber keine Mäuse herstellen. Von daher, werde ich mich wahrscheinlich mal demnächst auf Logitech, einlassen. -
-
Vladimir Ich kann, wenn ich nur mal so reinspringen darf, ich kann dir Microsoft-Mäuse empfehlen. Also ich hab, wirklich jetzt Logitech gehabt, war nicht so damit zufrieden und ich bin jetzt bei Microsoft und die nennt sich Lasermaus 6000. Und ich bin bis jetzt eigentlich damit sehr zufrieden.
Was die für ein nettes Feature hat, die hat so 'ne eingebaute Lupe und die lässt sich nicht so gut, nicht nur gut für, sage ich mal, um Texte zu vergrößern nutzen, sondern auch, wenn man, sage ich mal, pixelgenaue Layouts, produzieren will, weil die halt natürlich auch so oben die Abgrenzung wie so 'ne Art Lineal ist und da hat man natürlich auch so 'ne Vergrößerung. Das ist jetzt schwer zu erklären. Da- dafür müsste man natürlich 'n Screencast machen.
Da könnte ich ja mal die Screencast-Software mal dann ausprobieren. Auf jeden Fall, ich bin halt gerne zu Microsoft. Also Microsoft-Betriebssystem kann man denken, was man will. Microsoft Mai, Mäuse sind recht gut.
-
David Genau das Gegenteil von Apple wahrscheinlich. Aber bietet die auch horizontales Scrolling? Weißt du das?
-
Vladimir I-i-ich weiß, dass es, das Wort horizontales Scrollen gibt, aber was meinst du, dass man mit dem Scrollrad, jetzt ni, nicht nur-
-
David Horizontal scrollen kann, nicht nur vertikal.
-
Vladimir Soll's geben. Ich hab das irgendwo in 'ner programmierbare Taste auch gesehen, dass es das gibt. Man kann die Tasten programmieren, aber ob die wirklich, die das so richtig bietet, müsste ich jetzt passen, weil ich das bis jetzt nicht gebraucht habe.
-
David Schau ich mir dann noch mal an. Vielen Dank für den Hinweis. Ja, ich möchte mich sowieso noch mal bei den Hörern bedanken. Wir hatten die letzten Sendungen, also seitdem es Technikwürze nach der, Schlafenspause sozusagen wieder gibt, reichlich Kommentare. Wir haben inzwischen, mindestens pro Woche, glaube ich, um die fünfunddreißig Kommentare plus pro Sendung. Dafür ein herzliches Dankeschön. Das finde ich, richtig toll, dass ihr mitmacht.
Inzwischen haben auch wirklich sensationell zwei Leute unsere Telefonnummer, angerufen in Hannover, die null fünf elf einundzwanzig siebenundzwanzig dreihundert. Von euch möchten wir natürlich auch gern auditiv erfahren. Also gern für die nächste Sendung auch, ob ihr jetzt irgendwelche Infos für uns habt oder Tipps oder was können wir besser machen oder habt ihr Vorschläge für uns. Ansonsten gerne wieder auf Technikwürze.de.
-
Einspieler Möchtest du in die Sendung? Hast du eine Frage? Ruf uns an: null fünf eins eins zwei eins zwei sieben dreihundert.
-
David Ich fand's 'ne sehr interessante Sendung heute. Zum ersten Mal dabei Vladimir Simovic. Vielen Dank dafür.
-
Vladimir Vielen Dank dir.
-
David Und Nikolai Schwarz zum zweiten Mal dabei und hoffentlich nicht auch zum letzten Mal.
-
Nicolai Jederzeit.
-
David Okay, dann sagen wir, hören wir uns nächste Woche wieder, wenn's wieder heißt Technikwürze, euer Design- und Webstandards-Podcast. Ich bedanke mich bei euch beiden und bei euch Hörern. Bis dahin, bye bye.
-
Einspieler Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web.
Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf Technikwürze.de.
News
- Nicolai:
- fontembedding.com vs. @font-face (dazu: Type Wars: Die Fonteinbettung schlägt zurück 1 und IE-Entwickler in dessen Blog)
- Vladimir:
- iPhone und WordPress. Nett aber noch etwas buggy.
- Google Knol 1 Anti-Wikipedia oder einzelne ist doch schlauer
- Schluss mit Moleskine-Einerlei: Brankdbook
- David:
- Silverback ist raus! Usability-Test am Mac. (simpel, einfach, schnell)
Empfehlungen
- Nicolai:
- BgPatterns.com – Hintergrundmuster
- pChart – Hübsche Charts via php
- Shirts for coders 1 – Nette Shirts
- FlowPlayer
- Vladimir:
- Keine direkte Empfehlung, aber ich bin immer wieder erstaunt wie Amazon ganz still aber dennoch effektiv neu Features einfügt: Produkt-Kommentare, Kommentare auf Bewertungen, Feeds, Video-Rezensionen etc.
- Firefox-Plugin All-in-One Sidebar 1 . Ermöglicht es mehrere Anwendungen gleichzeitig in der Sidebar zu haben.
- David:
Meckerecke
- Nicolai:
- Texte nicht richtig lesen oder verstehen können oder wollen / unnötige Kommentare
- Rechtschreibung in Kommentaren und Blogs
- Vladimir:
- Das sich in Deutschland so wenig Werbekunden trauen mal was anderes zu probieren. Seit Tag und Jahr nur Blinke-Banner und Klicks, Klicks, Klicks ... wo sind die ganzen Mäzenen und Sponsoren hin?
- Thunderbird braucht ewig bis er wieder benutzbar ist nach dem "Energie sparen-Modus
- David hat nichts zu meckern.
Nicolai, Vladimir und David bei Twitter
Wer brandaktuelle Entwicklungen der drei mitlesen möchte, sollte sich Twitter mal anschauen:
Erwähnungen 6
Kommentare 26
-
Oh, wo bleibt der Podcast?
-
Nach 2 h F5 immer noch nichts? Oder gilt doch "Jede Woche Montag gibt es auditive News..." ?
-
Hehe, da is wohl was schief gelaufen. ;)
-
Wird bestimmt noch editiert. Aber laut dem ersten Kommentar dauerts schon ne Weile...
-
Wird dann wahrscheinlich doch erst "morgen" (also eigentich - korrekterweise - heute) erscheinen ... dabei hab' ich mich so schön auf meinen "Einschlafspodcast" gefreut! ;-)
-
Ah, ich will doch nur Play drücken (-;
-
- Buh. Da freut man sich den ganzen morgen drauf und dann sowas. Gemeinheit, sowas! :p
- )
-
@David
Mir ist schon beim letzten Podcast (sowie diesen auch) aufgefallen das du deine Gastredner nicht verlinkst. Ok, die Seite von Vladimir Simovic kenne ich auswendig, die von Nikolai Schwarz aber leider (zu meiner Schande) nicht....
Könntest du dieses "Feature" nicht einbauen? Oder gibt es da besondere Gründe warum du es lässt?
lg
Jared -
So ins blaue getippt würde ich sagen: Die Unverträglichkeit von WP 2.6 und podPress 8.8 sind da schuld.
-
Ups, vielleicht hätte ich mir das einmal anschauen sollen.
@Matt
Du hast Recht, und da entwickel ich das Plugin podPress auch noch mit. Peinlich.
Ich habe einen Fix installiert, damit ihr nun Technikwürze hören könnt. Deinen Direktlink habe ich entfernt, das mag ich gar nicht.@Jared
Das werde ich nachholen. Nachlässigkeit. -
"Diese technische Störung wird präsentiert von ..." ... der erste spontane und herzhafte Lacher des Tages. Tolle Idee.
-
Mal wieder ne tolle Sendung hoffe ihr schafft mal ne höre Frequenz an Sendungen ;) oder vllt. kleine Intermezzos die, die Lücke bis zur nächsten Sendung füllen.
-
Wieder eine sehr interessante Sendung.
Zu pChart kann ich noch PyCha (http://www.lorenzogil.com/projects/pycha/) empfehlen. Das ist etwas ähnliches für Python.
Noch zu Wordpress und dem iPhone: Ist die iPhone App OpenSource oder hab ich das falsch verstanden und ist nur Wordpress OpenSource?
Damit auch gleich zu meinem Problem: Ich konnte mir die Stelle nicht noch einmal anhören, da mein iPod behauptet, diese und die letzte Sendung wären beide exakt 9:45 Minuten lang. TW ist der einzige Podcast, bei dem es so ist.
-
@izibi,
die iPhone App ist OpenSource:
Introducing the first Open Source app that lets you write posts, upload photos, and edit your WordPress blog from your iPhone or iPod Touch.
Grüße
Vlad (Perun)
-
@izibi °13: Ja ich habe hier auch immer ähnliche Probleme. Ich habe mir den Podcast auch immer geladen. In den ersten Stunden bzw. Tagen nach der Veröffentlichung kam es auch vor, dass das File unvollständig war. Ich habe absolut keine Ahnung woran das liegt. Nach 1-2 Tagen ging das Downloaden dann meistens korrekt.
-
-
Strange. Mein iPod und diese Webseite hier mit dem Flashplayer zeigen die volle Länge an. Auch ist das verwendete Programm mit gleichen Einstellungen seit 20 (?) Folgen das Gleiche. Aber ich prüfe das gern noch einmal.
-
Der Tipp mit bgpatterns.com ist wirklich super. Bei Brandbook ist die Mindestauflage 100 Stück, die Investition dürfte also in die Tausende gehen. Diesen Spaß kann sich wohl kaum jemand leisten - rockpianist
-
Wieder eine gute Sendung. Nur eine kleine Anmerkung habe ich: Der Link zu Wink ist ein wenig durcheinandergeraten. Eigentlich müsste er http://www.debugmode.com/wink/ lauten.
-
Die Idee mit den Sendungen mit Überlänge ist nicht schlecht. Allerdings eine Bitte / Überlegung dazu. Falls man mal zwischendurch etwas anderes hören möchte oder mal auf den falschen Knopf kommt. Muss man wieder bei 0 anfangen. Und das Vorspulen von 2,5 h ist nicht so angenehm.
Vielleicht könntet ihr die MP3-Datein splitten?
Danke rp -
Wenn du die Sendung in iTunes oder auf dem iPod hörst, fängt die Fortsetzung an der Unterbrechung an. Klingt komisch, ist aber so. ;-)
Andere MP3-Player sollten da ähnlich funktionieren. Deshalb ist unsererseits keine Splittung nötig. -
Ich stelle mir gerade alle hier vor, wie sie ihren Kunden sagen: Sorry, bei mir im FF läufts, also bleibts so. Is ja nicht unsere Schuld, dass du noch nen IE hast.. muahaa
Dennoch - eine Splittung halte ich auch nicht für notwendig oder nützlich! Ausserdem kann man ja statt 2,5h vor auch 10min zurück spulen (spulen - unpassendes wort, aber so wird es ja wohl noch genannt, oder?)
Ps:Bin schon auf Entzug und am zittern, wann kommt denn die Tw16?
-
@david
du sprichst im letzten Drittel dieser Folge von Nested Sets. Ich muss mich beruflich zur Zeit auch mit diesem Thema auseinandersetzen und suche noch gute Quellen. Habe bisher nur eine gute Seite gefunden. Hast du noch weitere Links für mich?
Gruß
Silvio-
@Silvio: Evtl. hilft dir auch noch der Artikel Storing Hierarchical Data in a Database weiter. Der Artikel ist zwar englisch und auch nicht mehr der neueste, beleuchtet aber die 2 verbreitetsten Methoden imho recht gut.
-
-
Nested Sets - Hierarchische Strukturen und Bäume in MySQL und Bäume verschieben in Nested Sets sind gute Artikel.
TW 116 erscheint, wenn sie fertig ist. ;-)
-
Weil ich gerade (etwas verspätet) vom Mighty Mouse Scroll-Problem höre: http://julianschrader.de/20071012-how-to-fix-the-mighty-mouse-scroll-ball-video/
-
Danke, Julian. Aber das habe ich längst hinter mir. Und weil das auch nur kurzfristig hilft, suche ich eine Neue.