YUI total Technikwürze 152
Nach jQuery nun YUI: Dirk Ginader gibt, direkt an der Quelle sitzend, einen Einblick in die Yahoo User Interface Library, dem umfangreichen JS- und CSS-Framework aus Sunnyvale.
Transkript der Folge
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Marcel Herzlich willkommen zur ersten interkontinentalen Technikwürze. Mein heutiger Gast sitzt nämlich gute neuntausend Kilometer entfernt in, Sunnyvale, Kalifornien. Dirk Ginader. Hallo Dirk.
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Dirk Guten Morgen.
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Marcel Guten Morgen und mein Name ist Marcel Böttcher.
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Einspieler Herzlich willkommen zu Technikwürze, eurem Design- und Webstandards-Podcast. Von und mit David Maciejewski.
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Marcel So, Dirk, du bist schon wieder umgezogen und bist uns jetzt nicht mehr aus London zugeschaltet.
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Dirk Diesmal nicht aus London, diesmal aus dem schönen Kalifornien. Ja, ich bin mal wieder umgezogen.
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Marcel Was heute gar nicht mal so schön ist wie die letzten Male. Wir haben nämlich schon, des Öfteren versucht oder beziehungsweise schon mal versucht, diese Technikwürze aufzunehmen. Das ist dann, mehrfach gescheitert und deswegen, ja, sitzen wir jetzt hier an einem wunderbaren Samstag bei dir morgen, bei mir Abend und versuchen es auf ein Neues.
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Dirk Toi, toi, toi.
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Marcel Toi, toi, toi. Ich drück schon die ganze Zeit die Daumen. So, du hast uns heute ein kleines, bisschen Library mitgebracht.
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Dirk Ich hab ein kleines bisschen Library mitgebracht. Ich hab die Yahoo User Interface Library mitgebracht, die YUI oder YUI oder wie auch immer man's nennen will. Das ist das, Tool der Wahl, mit dem wir hier bei Yahoo, den gesamten Frontend-Teil unserer Webseiten bearbeiten. Und ja, das wollten wir mal vorstellen.
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Marcel Das ist eine klasse Idee. Dann können wir das ein bisschen in, ja in Relation zu jQuery bringen. Das hatten wir ja vor ein paar Sendungen schon mal vorgestellt, beziehungsweise der David hatte das da vorgestellt und ich denke, da kann man ganz gut Vergleiche ziehen.
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Dirk Ja, auf jeden Fall.
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Marcel Dann lass uns doch mal starten. Was, was ist denn YUI und, woraus besteht das denn so? Das ist ja etwas umfangreicher als, na ja, vielleicht nicht umfangreicher, aber ein wenig mehrschichtiger als jQuery, sag ich mal.
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Dirk Es ist ein bisschen anders aufgebaut. JQuery ist ja in allererster Linie, der, der, der JavaScript Library Teil und dann gibt's noch, die jQuery UI, die dazu rangeflanscht wurde. Und bei der YUI ist das nicht ganz unähnlich, nur dass es noch ein bisschen mehr ist. Es gibt, also den JavaScript, Library Teil. Der ist dann vergleichbar mit, mit der YUI selber.
Damit kommen wir auch direkt dann schon an ein, ein großes Set von, Komponenten und das ist dann unver-- vergleichbar mit, mit der jQuery UI. Das heißt, wir haben, als, als Basis-Set die Utilities, mit denen man, Animationen machen kann, mit denen man Ajax-Verbindungen aufbauen kann, mit denen man Cookies setzen kann. Es gibt einen extra Teil, das ist der Selector, mit dem man dann hingehen kann und kann wie mit, jQuery auch schön über CSS-Selektoren seinen DOM abfragen.
Das ist so dieser, dieser Basisteil, der in meinem Kopf auch so klassischerweise die YUI darstellt. Und dann gibt's eben die Komponenten. Das sind dann so diese sichtbaren Widgets, die man einfach mit einem Klick einbinden kann. Das kann man vergleichen mit, mit, einzelnen Plugins aus der jQuery UI oder eben aus Open Source,, Plugins.
Und da gibt's dann, wunderschöne Dinge wie so ein Autocomplete Widget, das man mit einem Aufruf einfach direkt an, eine Inputbox ranhängen kann und kann dann automatisch direkt über einen Ajax Request oder gegen 'n JSON, Datei direkt hier so, so 'ne, Search Autocomplete hinkriegen, die sehr, sehr schön ist. Das Ganze gibt's auch noch in, ich glaube, es sind an die zwanzig verschiedene Widgets momentan. Einen Kalender, ein wunderschönes Karussell.
Es gibt, einen Rich Text Editor, der unfassbar umfangreich ist und auch, sehr, sehr standardskonform. Das ist eine ganz tolle Sache. Das sind so die, die, die zwei Teile, die, die in etwa dem entsprechen, was, jQuery sein könnte.
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Marcel Das heißt, diese Komponenten ist so 'n bisschen-- Ist das schon so 'n bisschen das, was, bei jQuery die Plugins sind oder kann man das so nicht vergleichen?
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Dirk Das kann man in etwa vergleichen. Also es gibt, gibt ja die, die jQuery UI, mit der hab ich selbst nicht so viel gemacht. Ich bin mehr so der, der Basis-jQuery-Mensch, aber da gibt's ja auch schon so, so, so ein Set von, von diversen, fertigen Dingern, die man direkt, einfach mit einem Aufruf in die Seite einbinden kann. Und die kann man in etwa vergleichen. Nur dass die eben alle schon direkt, mitkommen.
Zwar modular, das heißt, man kann die alle einzeln einbinden, man hat das nicht alles irgendwie auf einem Download drin, aber sie gehören eben zur Bibliothek dazu und werden von den gleichen Leuten konsequent maintained und sind auch sehr schön integriert. Also man kann's grob vergleichen, denk ich.
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Marcel Okay, was sind denn-- Wie sieht denn das aus, wenn man dann die ersten Schritte in, in YUI macht, also in der JavaScript Bibliothek jetzt? Wie sieht das von der Syntax aus und inwiefern kann man das mit jQuery da vergleichen?
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Dirk Mhm. Also, jQuery geht ja immer so ein bisschen einen, einen, ich hab immer so umgedrehten Ansatz. JQuery verbiegt ja so ein bisschen, JavaScript und macht erst mal seinen, seinen Selector und wendet dann alles auf diesen Selector an. YUI ist da klassischer. YUI zumindest in der Version, zwo, mit der ich, arbeite oder in der, in dem Zwoer-Strang, mit der ich arbeite, ist YUI ganz klassisches JavaScript. Das heißt, wenn man JavaScript mal gesehen hat, dann versteht man YUI auch.
Ganz im Gegensatz zu jQuery, bei dem man erst mal irgendwie sein Gehirn verdrehen muss. Zumindest ich musste das damals machen. Also es ist ganz, ganz klassisches plain JavaScript, mit dem man einfach hingehen kann und kann, einfach, Utilities aufrufen, die in dem, Yahoo Namespace eingebaut sind.
Das heißt, wenn man eben hingehen möchte und möchte ein- Ein, ein DOM-Element abfragen, dann würde man in jQuery hingehen und würde die Dollar-Funktion nehmen und einen, CSS-Selektor einsetzen, der auf das DOM-Element zeigt.
Und bei, bei YUI würde man hingehen und würde eine neue, würde das Tool unterhalb von Yahoo dot Utils und da das Get Utility aufrufen und, dort entsprechend die ID oder, alternativ auch über das Selektor-Tool einen CSS-Selektor für das, beliebige Element, das man gerade auswählen möchte, eingeben und bekommt dann zurückgegeben das, DOM-Element oder entsprechend ein, ein, eine Fehlermeldung, sodass man das ganz klassisch in JavaScript entsprechend nutzen kann und, hat dann jede Möglichkeit, das in ganz normalem JavaScript weiter zu bearbeiten.
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Marcel Also-
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Dirk Das sind so die-- Ja.
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Marcel Kann man grundsätzlich sagen, dass jQuery gegebenenfalls kürzer ist, aber für, dafür YUI deutlich einfacher zu verstehen für Leute, die ansonsten nur in plain JavaScript schreiben?
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Dirk Das trifft's ziemlich genau auf den Kopf. JQuery ist in allererster Linie dazu gebaut gewesen, wirklich sehr, sehr kurz und, sehr, sehr, sehr, klein zu sein in der Dateigröße. YUI war nicht in allererster Linie dazu gedacht, möglichst kurz zu sein, sondern es war in erster Linie dazu gedacht, möglichst, einfach als JavaScript Utility zu sein. Und, es als solches funktioniert es auch wunderbar.
Es, produziert auf den ersten Blick ein bisschen mehr Code, aber, da wir und das solltet ihr eigentlich auch genauso tun, hingehen und, komprimieren unseren, unseren Code einfach mit, mit gzip im Nachhinein wird das in der Regel eigentlich immer als komplett redundant wieder rausgerechnet.
Also alles, was, in, in, in Code sich, ver-ver-vermultipliziert, also zum Beispiel eben die, die, die langen Namespaces von innerhalb von des Yahoos, die werden einfach dann ganz normal über gzip weggerechnet und sind am Ende gar nicht mehr wirklich größer. Also 'ne, 'ne gut komprimierte, 'ne gut komprimierte gzip-, YUI-Library ist nicht dramatisch größer als, als jQuery. Der Code ist einfach nur unkomprimiert mehr, mehr JavaScript.
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Marcel Ist die Library an sich, größer oder kleiner als bei jQuery?
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Dirk Das ist eine gute Frage. Ich bin jetzt gerade nicht auf dem aktuellen Stand. Ich behaupte, sie ist ein bisschen größer.
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Marcel Okay. Aber f-- i-insofern ja modularer aufgebaut, dass man sich gezielter das laden kann, was man wirklich braucht, wenn ich das richtig noch im Kopf hab.
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Dirk Das ist richtig. Das, das wird jetzt auch in der neuen Version, vielleicht können wir da mal grad rüberswitchen-
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Marcel Ja, gerne.
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Dirk Auch, auch, auch noch, noch viel, viel stärker. Was wir jetzt gerade besprochen haben, ist, YUI 2. Das ist jetzt seit ungefähr zwei Jahren draußen und seit ungefähr einem Jahr, wird entwickelt ein komplett, ein kompletter Rewrite von Yahoo, das ist dann die YUI 3. Die hat mit der YUI 2 quasi nix mehr zu tun. Es ist ein kompletter Neuaufbau, und verfolgt auch einen ganz anderen Ansatz.
Und dort ist es dann so, dass tatsächlich, bei jedem Aufruf, definiert werden kann, was genau an Komponenten gerade benötigt wird oder an Utilities ebenso. Und die werden dann, on the fly nachgeladen und können dann direkt verwendet werden. Das ist noch mal so ein ganz anderer Ansatz und der ist dann noch mal deutlich schmaler.
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Marcel Also das geht in der 2 aktuell jetzt noch nicht.
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Dirk In der, in der 2 gibt's ein Tool, also auch wie, wie, zum Beispiel dieses Get Utility. Da gibt es dann eben auch dieses Utility, das einem die Möglichkeit gibt,, auf Bedarf nachzuladen. Das ist aber jetzt nicht so stringent verankert wie, wie in YUI 3. YUI 3 ist das die Art und Weise, wie man sein Skript aufbaut. In YUI 2 ist es ebenfalls wieder optional. Ist halt JavaScript. Man kann Utilities verwenden, die man benötigt, aber muss nicht.
Während YUI 3, da ist dann nicht mehr so unähnlich zu, zu jQuery in der Syntax tatsächlich JavaScript dahingehend verbiegt, als dass es, doch ganz anders aussieht als, als klassisches, JavaScript, dafür aber eben auch, umso mehr Funktionen bietet. Im Vergleich eben wieder wie jQuery.
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Marcel Wird der Zweierstrang denn noch weiterentwickelt, jetzt wo der Dreierstrang, publik gemacht wurde?
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Dirk Der wird immer noch entwickelt. Ich, ich bin nicht sicher, ob, noch großartig weitere, neue Features hinzukommen werden, aber der wird weiterhin maintained. Es gibt weiterhin,, Bug-Fix-Releases dafür und, da die, die Yahoo-Webseiten, zum großen, großen Teil, also ich sag mal, neunzig Prozent, oder eher noch mehr, sind noch auf dem, auf dem Zweierstrang, wird da auch noch 'ne ganze Zeit lang Unterstützung da sein, da bin ich sehr sicher.
Die, die große Entwicklung findet aber natürlich gerade im, im, im Dreierstrang statt und, der ist auch, noch im Prozess, erst mal mit dem Zweierstrang aufzuschließen, was den Funktionsumfang angeht. Also, was die Basisbibliothek angeht, also die Utilities, die wir vorhin verglichen haben, da ist YUI 3 voll da und funktioniert wunderbar. Es ist 'n, 'n sehr, sehr schönes, Ding geworden.
Was die Komponenten angeht, also wie zum Beispiel Autocomplete, Rich Text Editor et cetera, da, wird noch aufgeschlossen. Da sind wir bei so schätzungsweise, glaube ich, vierzig Prozent an, an Umfang, der genutzt werden kann schon, nativ in YUI 3. Man, man kann schon hingehen und kann einfach die YUI 2 Utilities in YUI 3 nutzen, aber das ist dann so ein Mischmasch.
Das heißt, es wird, die werden auch alle genau wie die ganze Bibliothek von Grund auf neu geschrieben und auf die neue Syntax gebracht und, dadurch auch noch mal deutlich kompakter.
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Marcel Die, YUI wird ja bei euch inhouse, mm, entwickelt. Ist es trotzdem 'n, 'n offener Prozess, an dem man teilhaben kann oder eher 'ne, 'ne abgeschottete Entwicklung? Also wirklich nur bei euch inhouse.
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Dirk Ja, das, das hat sich geändert. Also, YUI wird und wurde innerhalb von Yahoo entwickelt von Yahoo Mitarbeitern. Wir haben explizites Yahoo Team, aber es gibt auch, genug Leute, außerhalb des Teams, die da Code beigetragen haben. Und seit gut einem, lass mich lügen, halben Dreivierteljahr in etwa, ist YUI auch als, komplettes Open Source Projekt auf, GitHub zu kriegen. Das ist unter github.com slash YUI.
Und dort kann sich jeder seine eigene Version von, YUI einfach, forken, also einfach 'ne Kopie davon machen, kann dort Änderungen vornehmen und kann die auch, zurückpushen Richtung YUI. Und, das, YUI Team in Yahoo, wird dann hingehen, wird sich diese Änderungen anschauen und wenn die gut und hilfreich und sinnvoll sind und nichts kaputt machen, auch in die Bibliothek mit aufnehmen.
Also, da sieht man jetzt regelmäßig so im Monatsrhythmus, neue Posts auf dem YUI Blog, die dann neue Features vorstellen und da sind im zunehmend großen Prozentsatz eben auch neue Features von, Nicht-Yahoo Mitarbeitern dabei. Und das find ich persönlich absolut großartig, weil das war eine von den Dingen, die lange ein bisschen ärgerlich waren. Das YUI eigentlich offiziell als, Open Source galt, aber, man als Nicht-Yahoo eben nicht, nicht committen konnte. Und das kann man jetzt.
Und das ist natürlich eine ganz tolle Sache.
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Marcel Das auf jeden Fall. Was sind sonst noch so die Vorteile, besonders im, im Gegensatz zu jQuery, weswegen, ja, YUI deiner Meinung nach, eher genutzt werden sollte?
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Dirk Mhm. So, YUI hat zwei ganz, ganz große Vorteile. Das eine ist, dass es, dass eben Yahoo hinten dran steht.
Das heißt, es ist im, im, im höchst eigenen,, Interesse von, von Yahoo, dass die Webseite nicht zusammenbricht, weswegen dieses Framework so was von urgrundsolide ist, dass man das eben mit, mit, mit sehr, sehr großem, gutem Gewissen einfach auf seiner eigenen Webseite einsetzen kann und wissen kann, dass die größte Webseite der Welt tatsächlich das eben auch, rennt und dass da jeden Tag, Millionen von Usern eben keine negativen Erfahrungen mit diesem, Framework haben.
Dass Browser, die drauf kommen, nicht einfach plötzlich in, Rauch aufbröseln, sondern dass es eben funktioniert, dass es solide ist.
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Marcel Siehst du da bei jQuery Gefahr?
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Dirk Ich, ich nutz jQuery selber auch sehr intensiv für meine eigenen Geschichten und, es gibt immer wieder mal komische, eigenartige Effekte. Also es ist inzwischen auch sehr, sehr gut maintained und, auch inzwischen von, von verschiedenen Seiten sehr gut gefunded. Insofern glaube ich nicht, dass jQuery irgendwann einfach, den Bach runtergeht. Nichtsdestotrotz ist es halt, n-nicht konkret im Interesse von einer Firma, dass das Ding jetzt zwingend besteht.
Es kann gut sein, dass es irgendwann übernommen wird, dass es anders heißt, dass es im Name Space sich ändert. So was kann passieren. So was erwarte ich bei Yahoo eigentlich eher weniger. Und es ist halt wirklich die, die, die, die schiere Menge an, an Tests, die, dagegen gefahren werden. Und das macht, glaube ich, so eine der großen Geschichten aus. Ansonsten für mich ist, der, der, der Zweier YUI Strang dahingehend einfach wirklich wunderschöner, als dass es einfach nur Java-JavaScript ist.
Wenn man einmal JavaScript kapiert hat, ist, ist YUI zwei einfach nur logisch. Bei, bei jQuery, das ich persönlich liebe über alles, aber man verbiegt sich schon ein bisschen das Hirn, wenn man's erste Mal anguckt.
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Marcel Ja klar, besonders wenn man, wenn man vorher schon viel mit JavaScript selbst gemacht hat und den, klassischen Weg kennt, muss man da sicherlich erst mal umdenken.
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Dirk Das ist wahr. Ich hab, ich hab festgestellt, dass Leute, die kein JavaScript kennen, mit jQuery viel besser mit zurechtkommen als Leute, die JavaScript kennen. Das ist ganz krank.
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Marcel Ja, ich muss sagen, ich hab da parallel eigentlich angefangen zu lernen. Bei mir kam also sowohl auf der einen Seite, klassisches, JavaScript auf und auf der anderen Seite jQuery. Insofern, ja, hab ich mich quasi an zwei Stellen gleichzeitig gebogen.
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Dirk Da kollidieren zwei Welten.
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Marcel Da kollidieren zwei Welten, mm, die aber auch nicht wirklich viel miteinander am Ende dann zu tun haben.
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Dirk Ja, ist eigentlich tragisch, ne?
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Marcel Insofern, ja, einfach ein anderer Ansatz. Und das ist sicherlich ein großer Vorteil von YUI, da stimme ich dir zu.
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Dirk Und der, der andere große Vorteil ist die Integration mit, den diversen Tools, die noch drum rum sind. Dabei kommen wir eigentlich auch schon an, an die, die Erweiterung, an die wesentlichen Unterschiede zu jQuery. Denn bei YUI hört's eben nicht auf im, im, JavaScript Bereich, sondern es gibt eben auch noch, diverse CSS Tools und auch noch Developer Tools, die nebendran sind. Das CSS teilt sich auch wieder auf in, in, zwei verschiedene Bereiche.
Das ist zum einen, ich nenne es mal einfach CSS Tools. Das ist 'n Set von, einfach nur CSS Dateien. Die, teilen sich auf in CSS Reset. Und CSS Reset kann man sich vorstellen in etwa wie, kennt ihr wahrscheinlich von, von Eric Meyer, dieses CSS Reset, das erst mal hingeht und, sämtliche CSS Regeln eurer Browser komplett nullt, sodass, alles in jedem Browser gleich aussieht. Und dann gibt's noch CSS Fonts, das hingeht und, die Schriftgrößen auf je-- in jedem Browser komplett vereinheitlicht.
Und da obendrauf kann man s-setzen, das ist aber optional, ich persönlich nutze es eigentlich weniger, CSS Base, das dann hingeht und eine, Beispielformatierung wieder hinzufügt, sodass dann, Text eben und Headlines wieder unterschiedlich groß sind, dass Bold wieder fett ist, aber eben auf, in einem Vorschlag. Das heißt, es ist ein, ein, eine schöne Basis, die man hingehen kann und selber modifizieren kann, damit's seinem Design entspricht oder man macht's einfach selber.
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Marcel Implementiert, CSS Base das Reset auch? Oder ist es insofern eher, ja eher ein bisschen doppelt, weil man's zuerst nullt und dann, vordeklariert, b-beziehungsweise man würde dann ja wahrscheinlich das wieder rausschmeißen, was man sowieso noch mal, dann on top mit seinem normalen CSS überschreiben möchte, oder?
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Dirk Das ist richtig. Also CSS Base ist, ist ein, ein, ein Vorschlag und es macht vielleicht Sinn, wenn man, selber noch nicht so viel Erfahrung hat mit, mit dem, Stylen von Webseiten, weil es wirklich einfach eine, eine, eine Beispielimplementierung von sämtlichen, Elementen ist, die es gibt und die dann eben wieder so aussehen, wie man's vielleicht erwarten würde, nachdem alles ge-resettet wurde.
Ich, ich persönlich nutz das weniger, weil's eigentlich, ja, wenn man CSS kann und mag, dann, dann muss man das nicht selber machen. Dann kann man das selber machen, dann muss man das nicht nutzen.
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Marcel Hast du die Unterschiede zwischen dem Yahoo-Reset und, dem, dem Reset von, von Herrn Meyer im, im Kopf?
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Dirk Ah, müsst ich lügen. Ich bin jetzt nicht mehr ganz auf der Höhe. Ich, ich glaub, es ist hin und sich verblüffend ähnlich.
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Marcel Würde also ungefähr das Gleiche machen, okay.
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Dirk Ich, ich behaupte mal. Ich behaupte mal.
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Marcel Okay. Das sind also die drei CSS-Tools, die man da noch mit an die Hand bekommt.
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Dirk Das sind die drei CSS, Dateien, die man einfach einbinden kann, auch direkt von, von der Yahoo-Webseite. Was dann da oben draufsitzt, ist, unser CSS-Framework. Das nennt sich Grids und kann man sich grob, auch wenn's ganz anders ist, grob vorstellen wie YAML, das wahrscheinlich unsere Hörer eher kennen werden. Es verfolgt 'n bisschen anderen Ansatz als YAML.
Während YAML, hingeht und, fügt neue Elemente hinzu, die dann automatisch entsprechend gegriffen werden, ist es bei, bei, Grids eher so, dass man, ein, ein, Set von, von HTML-Klassen hat und kann dann, darauf, tausende verschiedene Layouts anwenden, indem man die, die Body-Klasse ändert. Das Ganze ist, sehr, sehr, sehr klein. Es schränkt den Benutzer relativ ein in der, in der, in der Freiheit.
Es ist auch etwas, was, Sinn macht, wenn man eben ein Design immer und immer wieder, reproduzieren muss beziehungsweise es auch schnell ändern muss. Das Ganze ist nur viele, vier Kilobyte groß, kann sensationell viele, Seitenlayouts, also klassische Mehrspalter und mit Block und Footer et cetera hinkriegen und, wird ebenfalls auch grade wie, wie, der JavaScript-Teil grade komplett überarbeitet. Das heißt, auch da sind wir grade sehr neugierig, was hinten rausfällt, wenn das neu gemacht ist.
Ich erwarte da eigentlich noch mal 'n großes Ding. Nichtsdestotrotz ist das etwas, was eben auch auf den Yahoo-Seiten eingesetzt wird und eben dafür sorgt, dass unsere Seiten im Groben immer gleich aussehen. Zumindest die, die Anmutung und die Aufteilung ist gleich. Dann kann man natürlich obendrauf sein eigenes Design packen, aber das Layout soll die Konsistenz sein. Das war dann der CSS-Teil und dann kommt noch dazu, die Developer Tools.
Das momentan derer zwei, da gibt's aber auch immer noch weitere, in der Entwicklung. Das eine ist der sogenannte YUI Compressor und das ist etwas sensationell Hilfreiches. Ich weiß, dass das der Dick Jesse bei, YAML auch einsetzt. Das ist ein, ein, ein Java-Tool, mit dem man JavaScript und CSS wunderbar minimieren kann.
Das heißt, dass, man, man gibt diesem Java-Tool, die Dateien, die man eben nutzt, um zu entwickeln, also die großen, übersichtlichen mit, mit viel Leerzeichen und Einrückungen, alles, dass es eben gut lesbar ist, übergibt dieses an das, dieses kleine Java-Tool, den Compressor, und das schmeißt alles raus, was, in irgendeiner Weise Datei-, Ladezeiten empfindlich sein könnte, also sprich Leerzeichen, komprimiert das Ganze zusammen, sodass hinten dann, eben sehr, sehr, sehr kleine, komplett unleserliche, aber sehr kleine und für Browser genauso funktionale Dateien rausfallen, die man dann eben hochladen kann auf seinen Server und dann sehr viel schneller an den Nutzer ausliefern kann als die großen Dateien, mit denen man normalerweise arbeiten möchte.
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Marcel Wie muss man sich vorstellen, dass man diesen, Compressor dann, bedient, wenn das Ganze in Java geschrieben ist?
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Dirk Ich, ich kenn's nur als Command Line Tool. Das heißt, man, man ruft's auf der Kommandozeile auf und übergibt einfach den Dateinamen, dass, der Datei, die man gerne komprimiert haben will. Das ist, das ist sehr komfortabel. Ich bin sicher, da gibt's auch irgendwelche GUIs für. Ich hab noch nicht wirklich geguckt, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es funktioniert. Bei, bei, bei Yahoo intern nutzen wir das so, dass wir das einfach dann so in den Build-Prozess einbauen.
Das heißt, wenn, ich etwas für mich lokal entwickle, dann mach ich es natürlich an, an, an hunderten, kleinen einzelnen Schnipseln und, die werden dann in 'nem Build-Prozess, zuerst mal kombiniert in ein großes und dann, mit dem YUI Compressor, komprimiert, sodass am, am Ende wir eine JavaScript-Datei und eine CSS-Datei haben, die aufm Server oben liegt, die winzig, winzig klein ist und sehr, sehr unleserlich.
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Marcel Hast du im Kopf, um dich jetzt wahrscheinlich noch mal aufm falschen Fuß zu erwischen, wie viel kleiner man am Ende ungefähr ist?
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Dirk Es hängt natürlich sehr davon ab, wie, wie man schreibt. Also wenn man natürlich jetzt hingeht und, und,, schreibt alles in eine Zeile und nutzt keine Einrückung und so was, das, das rollt mir selbst die Fußnägel hoch. Also ich hab das am liebsten immer so, so, so u-übersichtlich wie möglich. Wenn man, wenn man so, schreibt wie ich, dann, dann kommt am Ende vielleicht irgendwas raus, das nur zehn Prozent so groß ist. Das dient, die Komprimierung ist sehr, sehr effektiv.
Wenn man natürlich alles schön in eine Zeile schreibt und nur Short Hands nutzt und alles ganz, ganz klein macht und einfach keinen Spaß im Leben hat, dann, das bringt nicht mehr so viel.
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Marcel Okay, aber für alle, die viel Spaß im Leben haben, dann danach auch sehr kleine Dateien. Das ist doch klasse.
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Dirk Ja, das ist 'n sehr schönes Tool. Das kann man auch wirklich problemlos ohne irgendwelche anderen, YUI-Integrationen einfach nutzen. Das kann man runterladen und einfach auf alles anwenden. Und ich glaube, es, es gibt diverse, Tools, die was Vergleichbares machen. Ich glaub, so YUI Compressor ist einer der ältesten und auch einer der am weitesten entwickelsten. Also ich glaub, ich, ich weiß, dass, der Jesse viele getestet hat, um seinen YAML-Cleaner zu machen.
Ich glaub, am Ende ist er auf YUI Compressor hängen geblieben und das zeigt mir dann doch, dass es gut sein muss.
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Marcel Sehr schön.
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Dirk Das andere von den Developer Tools, ebenfalls, sehr hilfreich und ebenfalls natürlich auch bei, Yahoo im Einsatz ist YUI Doc. YUI Doc, geht hin und, nutzt, klassische Java Stock, Java Doc, Kommentare, die man in sein JavaScript einbringt, nutzt das, um daraus dann, dynamisch eine, eine Dokumentation zu generieren.
Das heißt, wenn man sich mal auf, developer dot yahoo dot com die, Dokumentation von den verschiedenen JavaScript-Klassen anguckt, das ist alles dynamisch, und ohne irgendwelche Einwirkung generiert. Aus, aus den Kommentaren in den JavaScript-, Dateien.
Und, das ist auch sensationell hilfreich, wenn man also hingeht und schreibt seine, seine eigenen umfangreichen Klassen, muss man die einfach nur, ordentlich kommentieren im Java Stock Style und dann kann man am Ende auch wieder als Command Line Tool, YUI Doc dagegen laufen lassen und hinten fällt dann diese schöne Dokumentation raus mit eingebauter Suche und allem drum und dran. Das ist 'ne sehr, sehr hilfreiche Geschichte.
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Marcel Und an Top habt ihr dann noch, auf jeden Fall einiges an Firefox-Erweiterungen.
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Dirk Oh stimmt, die hab ich gar nicht-- Aha, die hab ich gar nicht erwähnt, die hab ich vergessen, natürlich.
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Marcel Fällt mir grad so ein.
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Dirk Fällt dir grad ein.
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Marcel Was Du in unserem, Vorbereitungsdoc hier komplett vergessen hast.
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Dirk Asche auf mein Haupt. Ja, du hast vollkommen recht. Eine der, der ganz großen und dollen Dinge ist natürlich,, dass mir das Wort grade einfällt.
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Marcel Ich weiß nicht, was du meinst. Vielleicht YSlow?
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Dirk YSlow. Ja, danke schön.
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Marcel Gerne, doch gerne doch.
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Dirk Yes, es ist der eine Knopf, der ganz rechts ist in, in Firebug. Ja, du hast recht. YSlow ist natürlich, ebenfalls aus der, aus der gleichen Schmiede und gehört auch in die gleiche Sette von, Set von Tools rein. Wenn man, dabei ist und, macht gerade Performance-Optimierung für seine Webseite, dann ist, YSlow eigentlich immer noch das Tool der Wahl. Da gibt's inzwischen auch, 'ne, 'ne Alternative von, von Google.
Da muss ich übrigens ganz, unvoreingenommen sagen, ist noch nicht so weit und macht noch 'n bisschen komische Dinge. YUI ist da einfach, einfach noch weiter, wenn man gucken, vielleicht schließt Google da irgendwann auf, weil es ist 'n Open Source Projekt in dem Fall und deswegen interessant.
Aber, YSlow ist in dem Fall noch, noch, das, das bessere Tool und wird auch grade in 'ner neuen Version auch noch mit zusätzlichen, Accessibility Tests und nicht nur Performance Tests ausgeliefert und kann das auch inzwischen selbst erweitern mit eigenen Tests, was richtig hilfreich ist. Das ist bei uns immer so die, die, das, das, das schlussendliche Tool der Weisheit, mit dem man auch den Manager überzeugen kann, dass man gute Arbeit geleistet hat.
Wenn, wenn, YSlow einem, einem schönes A und 'ne hohe Neunziger-Wertung gibt, dann weiß man, dass die Seite zumindest, mal nicht bei den Nutzern irgendwie sehr, sehr lahm ist, sondern eben schnell ankommt, sich gut anfühlt. Und ja, das ist immer so, dass auch wenn man dann im Hintergrund alles andere auch richtig gemacht hat, schnell muss es am Ende eben auch sein.
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Marcel Was ich echt klasse an dem Tool finde, ist oder an der Erweiterung, die sich ja an Firebug hängt, ist, ich hab, bevor ich YSlow im Einsatz hatte, 'n paar Bücher gelesen zum, zum Thema, ja, Website Performance, Frontend Performance. Und, ja, YSlow ist im Prinzip so 'n, so 'ne Art interaktives Buch, das dir einfach sagt, hey, irgendwie hier, Kapitel X und Kapitel Y, klick da doch mal drauf und lies noch mal, was du da vergessen hast.
Also man muss nicht händisch irgendwie das Inhaltsverzeichnis, vieler schlauer Bücher durchgehen, sondern man bekommt halt noch mal gesagt, wo man noch mal nachbessern muss.
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Dirk Mhm. Du hast vollkommen recht. Das Ganze ist eigentlich entstanden aus und auch stark verknüpft mit einem Artikel, der auch ständig erweitert wird auf, auch auf 'm, auf 'nem developer dot yahoo dot com Webseite, in der eben von unserem Exceptional Performance Team zusammengeschrieben wurde, was wir an, an Regeln intern definieren, um Webseiten schnell zu machen.
Und das ist dann eben ein Set von, lass mich lügen, irgendwie so zwanzig, fünfundzwanzig, dreißig, verschiedenen, Regeln, die eben definieren, dass, CSS komprimiert werden muss, dass es kombiniert werden muss, dass man doch hingehen soll und soll einen, einen, zentralen Server nutzen, um da die Assets auszuliefern, damit da keine Cookies drauf sind. Einfach diese, diese, diese zentralen Regeln und die treffen zu neunzig Prozent eben auch auf den Ottonormalnutzer zu.
Und, der kann die eben auch einfach, erst mal mit YSlow seine Seite testen und je nachdem, was eben von den Regeln in dem Test, fehlt, kann, zeigt dir YSlow dann, okay, hier, hier ist noch 'n Fehler. Lies das doch da mal nach. Du kannst draufklicken, du kommst direkt auf diesen Artikel, auf den richtigen Abschnitt, siehst, wie du's richtig machst, machst es richtig, testest noch mal und kriegst 'ne gute Note.
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Marcel Genau. Zudem bekommt man noch so 'n paar, noch so 'n paar Statistiken, was für Komponenten, wie lange. Nein, ich glaub nicht unbedingt, wie lang geladen haben. Wobei ich glaub, das habt ihr inzwischen auch, aber vor allem wie groß die sind. Hat da also noch mal 'ne ganz, 'ne ganz gute Übersicht. Aber auch hier, hier gilt, dass man und ich glaub, dafür gibt's sogar inzwischen auch noch 'nen eigenen Modus, dass man nicht unbedingt alles umsetzen muss.
Also wenn ich jetzt mein kleines Blog habe, was, von, zehn, zwanzig Leuten mal hin und wieder gelesen wird, dann muss ich sicherlich nicht meine Bilder auf 'nen Content Delivery Network legen. Da reicht es dann auch schon aus, wenn ich da vielleicht dann, - Ja, die 'n bisschen gut komprimiere und, -
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Dirk Absolut.
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Marcel 'N bisschen günstigere Lösung. Wobei, wobei es inzwischen von, von Amazon inzwischen auch, Lösungen gibt, um 'n wirkliches Content Delivery Network zu nutzen, wo man dann am Ende nicht mit großen Mehrkosten beiraum kommt.
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Dirk Ja, das ist S drei. S drei ist super und absolut lächerlich billig.
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Marcel Genau, dazu gibt's dann noch, ich glaub, das nennt sich Cloud Front, was die Daten dann dupliziert und auf mehrere Server rund um den Globus verteilt legt, sodass man dann die Daten auch noch direkt von dem nächstgelegenen Server bekommt. Und, ja, du zum Beispiel, wenn du auf meine Seite gehst, gut, auch wenn's da im Moment nicht viel gibt, aber, theoretisch die Bilder nicht, von einem deutschen Server über den Teich laden müsstest.
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Dirk Ja, genau.
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Marcel Klasse Geschichte.
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Dirk Absolut.
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Marcel Haben wir was vergessen?
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Dirk Bestimmt. Bestimmt. Nein, ich hab jetzt, mal noch unsere Liste noch mal durchgeforstet und noch mal, dann deine Frage, warum man YUI denn eigentlich nutzen will, noch mal gesehen, dass ich eigentlich viel mehr aufgeschrieben hatte. Und das will ich grad noch mal loswerden..
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Marcel Gerne.
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Dirk Zwei von den, noch, noch, sehr wichtigen Punkten ist, ist natürlich, dass, YUI von Yahoo auch gehostet wird. Das heißt, man, man kann, auf developer dot yahoo dot com kann hingehen, kann sich dort sein höchstpersönlich eigenes, YUI zusammenstellen aus, aus den, Modulen, die man eben gerade braucht. Die werden dann direkt vor komprimiert und, vor minimiert, direkt für dich zusammengestellt und du kannst ja auch direkt, von Yahoo aus hosten.
Das heißt, du musst ihn noch nicht mal auf deinen eigenen Server legen, sondern du kannst den und da kommen wir grad wieder ins Spiel, kannst das Content Library von Yahoo,, das Content Delivery Network von Yahoo einfach mitnutzen und kannst davon eben ausgehen, dass wo auch immer der Nutzer gerade herkommt, der, der am nächsten gelegene, Server genutzt wird, um die Dateien auszuliefern.
Und deswegen ist die Wahrscheinlichkeit, dass es die schnellste Lösung ist, um's entsprechend unter das Laden sehr, sehr groß. Gleichzeitig wird's auch zusammen, mit, mit, zum Beispiel jQuery auch inzwischen bei Google Code mit gehostet. Das heißt, wenn man da lieber das nutzen möchte oder einfach mal zwischen zwei hin- und her, switchen möchte, kann man das da einfach auch genauso mit machen.
Eine Sache, die auch sehr, sehr schön ist, ist, dass, YUI inzwischen in der BSD Lizenz, ausgeliefert wird. Das heißt, jeder kann es komplett kostenlos nutzen und auch komplett kommerziell ohne irgendwelche Einschränkungen nutzen, was auch nicht selbstverständlich ist.
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Marcel Cool.
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Dirk So, ich glaube, ich, die Liste bin ich durch. Dann kommen wir grad zum nächsten Punkt und das ist eigentlich einer meiner absoluten Lieblingspunkte. Das ist nämlich der Graded Browser Support. Hast du von dem schon mal gehört? Ja, ne?
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Marcel Ja, gehört. Erklär noch mal.
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Dirk Okay. Graded Browser Su-Support ist, ist eine Liste von,, Browsern, die von, Yahoo und eben dadurch auch indirekt von der YUI unterstützt werden. Unterstützen heißt in dem Fall, dass, das nicht notwendigerweise in allen Browsern gleich aussehen muss.
Und das ist etwas, das bei mir kriegt gleich irgendwie noch 'n Unterstrich und 'n Sternchen und mit Farbe hinterlegt, weil das ist eine der wichtigsten Sachen überhaupt, sondern die Entscheidung ist, dass es eben, in den A Grade Br-Browsern, die wir definieren in der Regel als die, das, jüngste, Release der aktuellen Serie gilt, also alles das, was grade an aktuellen Browsern draußen ist. Sprich der, neueste Firefox, das wär der Fünfer, aber auch der Dreier ist noch mit dabei.
Es ist der, Safari, vier und es ist der Internet Explorer sechs, sieben und acht. So viel zu neu, aber das ist halt dann die Mehrheit der Nutzer. Diese, diese Browser, sind sogenannte A Grade Browser und, die werden zu hundert Prozent unterstützt. Das heißt, alles, was bei uns gebaut wird, wird dagegen zu hundert Prozent getestet, muss funktionieren. Und dann gibt's aber eben auch noch die, C Grade Browser. Das sind, Browser, die früher mal A Grade waren, inzwischen aber veraltet sind.
Die, werden dann, je nach Intensität der, des Testen einfach dann, entsprechend nicht mehr getestet beziehungsweise müssen dann,, sauber graceful degraden, sodass die eben einfach Features dann auslassen, dass, sie langsam reduziert werden auf, auf ihren Content, sodass wenn man eben, sauber progress, mit Progressive Enhancement gearbeitet hat, die Seite eben sukzessiv einfach nur noch auf ihre Basis reduziert wird. Und dann gibt es sogenannte X Grade Browser.
Das sind, die Browser, die wir noch nicht kennen. Das sind im Zweifelsfall irgendwelche ganz wüsten Exoten oder Browser, die gerade eben erst rauskommen. Die sind dann X Grade. Von denen gehen wir einfach nur aus, dass sie funktionieren. Und das Schöne ist, wenn man sich eben an diese Graded Browser Support hält, kann man davon ausgehen, dass, seine Seiten tatsächlich in, in der Majorität aller Browser so funktionieren, wie sie sollen.
Und das Ganze wird regelmäßig aktualisiert und, ist auch, glaube ich, gerade wieder in Überarbeitung. Ich habe gerade von Kollegen gehört, dass wieder 'n Meeting war, bei dem die nächste Version von GBS definiert wird. Und, dort kann man dann gespannt sein, was als Nächstes rausfliegt oder noch drin bleibt. Wir alle hoffen ja inständig, dass der IE sechs irgendwann rausfliegt. Ich glaub ja noch nicht dran. Schön wär's. Schön wär's.
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Marcel Ja, reden wir in Technikwürze vierhunderteinunddreißig noch mal drüber. Wir machen jetzt auch täglich eine Sendung, damit's, wenn es was helfen würde.
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Dirk Ja, mach schnell. Mach.
Ja, also der, der, der Witz halt oder der Witz und das absolut Wichtigste ist und das auch das, was mir mein Leben eigentlich, als ich bei Yahoo angefangen hab, dramatisch besser gemacht hat, ist, dass man eben nicht mehr hingehen muss und muss noch irgendwie IE fünf und fünf fünf und was auch immer unterstützen, sondern, abhängig von prozentualen Anzahlen von Nutzern und dem, dem Aufwand, der getrieben werden muss, um auf diese Browser zu optimieren, wird eben zurechtgestutzt auf die Browser, die wichtig sind.
Aktuell ist das Firefox drei und in der Serie alles, was nachkommt auf XP und, und Leopard, der Firefox drei fünf auf XP, Vista und Leopard. Dann gibt's noch den Opera neun sechs auf XP. Auf anderem System muss man gar nicht erst testen. Man weiß, dass der dann entsprechend funktioniert. Der IE acht auf XP Vista, der IE sieben auf XP Vista, der IE sechs nur noch auf XP, der Safari drei zwo in Leopard und der Safari vier in Tiger und in Leopard. Und, die definieren den aktuellen A-Grade-Zustand.
Das funktioniert alles hundertprozentig in, in diesen Browsern und alles, was eben drumherum ist, ist dann entsprechend C-Grade oder X-Grade und ist dann, sauber am Runterfahren. Je nachdem, wie lange der, der, der Browser schon alt ist, gehen wir inzwischen auch hin und, liefern die Seite tatsächlich einfach mit 'nem Assistent Sheet, nur mit JavaScript aus. Und das ist halt die richtige Einstellung zu "Was muss im Browser funktionieren?", wie, wie ich finde, das absolut sinnvollste überhaupt.
Einfach hingehen und, dem, dem Web eben auch sein, seine Vergangenheit entsprechend immer zugestehen und sagen: "Du bist alt, du fliegst raus."
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Marcel Ja, ist 'ne klasse Sache auch. Mmm, selbst wenn man jetzt YUI nicht einsetzen möchte, denke ich-
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Dirk Ist davon eh komplett losgelöst.
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Marcel Genau, aber, YUI ist ja dann, knüpft daran dann ja wiederum an, ne?
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Dirk Ja, unbedingt. Also es hält sich genau an die Regeln, aber die Regeln kann man eben auch wunderschön einfach auf sich selbst und auf alles, womit man arbeitet, anwenden.
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Marcel Genau, das war, was ich versucht hab, in die Welt zu bringen. Ich danke dir. Okay, okay, okay. Ja, hast du noch, hast du noch Punkte? Auf deiner Liste?
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Dirk Genau, ich kann da noch mal 'n bisschen auf, YUI3 eingehen.
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Marcel Gerne.
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Dirk Das ist die neue heiße Scheiße, die grade bei, Yahoo auf der neuen Website, auf der neuen, Homepage, die jetzt vor Kurzem auch in, Deutschland gelauncht wurde, zuallererst im Einsatz ist. Das ist jetzt so der erste, Teil von Yahoo, der das tatsächlich nutzt. Die anderen werden jetzt sukzessive entsprechend nachziehen. Kann natürlich 'n bisschen dauern, deswegen wird eben YUI2 auch noch lange weiterentwickelt.
Aber YUI3 ist jetzt eben, ein kompletter von Grund auf, Rewrite von, von YUI, sieht vom Ansatz 'n bisschen mehr aus wie jQuery, ist aber noch mal, um, um 'nen deutlichen Ansatz erweitert worden. Und zwar eben genau, weil es, mit dem im Hinterkopf geschrieben wurde, dass auf der neuen Yahoo-Homepage eben auch,, Drittapplikationen laufen sollen.
Und weil wir das eben, richtig machen wollten, und nicht irgendwie die Drittapplikationen in 'nem iFrame laufen lassen wollen, nur um es irgendwie sicher zu machen, nutzen wir, eine Technik, die heißt, Kaha oder Kaha, wie sie hier in Amerika aussprechen. Und das ist etwas, das ist auf Google Code gehostet.
Das ist ein, ein, Set von, von Regeln und,, entsprechende Server Side Scripts, die hingehen und dein, JavaScript dahingehend testen, dass es keinen Zugriff auf, auf, auf, auf den DOM oder auf Objekte hat, die nicht,, die nicht innerhalb des zugewiesenen Moduls ist. Das klingt jetzt 'n bisschen kompliziert.
Die Idee ist aber, dass wenn du ein, ein, ein, ein Programm schreibst, ein, ein Widget für die neue Yahoo-Homepage oder für Mai oder, für alles, was zukünftig entsprechend draußen ist, dann ist es eben wichtig, dass, dein Tool in keinster Weise eben auf, andere Module zugreifen kann, um die, um die eben aus irgendwelchen Sicherheitsgründen zu modifizieren oder da Informationen auszulesen. Und, und Kaha, ist genau das. Da posten wir auch gleich noch 'n Link dazu.
Und momentan ist es so, dass YUI3 das einzige, Library Script ist, das tatsächlich das genau ermöglicht. Das heißt, wenn du YUI3 nutzt und das entsprechend Kaha kompatibel einsetzt, dann, hast du in deinem Skript ausschließlich Zugriff auf das Modul, das du gerade instanziierst.
Du hast also dein, Programm, das irgendwo in die Site eingeflancht wird und alles, was unterhalb und, und also in deinem Modul drin ist, kannst du komplett verhackstücken, kannst du im DOM manipulieren, was immer du willst, über YUI3-Methoden. Und dahingehend ist YUI3 ein bisschen wie, wie jQuery. Es kapselt nämlich, jedes Objekt noch mal in ein eigenes Yahoo-Objekt.
Das heißt, jeder Zugriff findet eigentlich nicht oder zumindest dein, dein JavaScript findet nicht direkt auf 'm DOM statt, sondern du, wendest entsprechend, YUI-Regeln an, die dann im Hintergrund natürlich den DOM manipulieren, aber du kannst nichts kaputt machen.
Du kannst ausschließlich Dinge tun, die okay sind und das ist damit der, der Grund, weswegen wir jetzt einfach hingehen können und können Third-Party-Code direkt auf der Yahoo-Homepage laufen lassen und wissen, es geht nichts kaputt, wissen, das ist sicher und wissen, da wird kein Sch-Schabernack getrieben. Und ein weiterer Vorteil, der aus dieser Kapselung entsteht, ist, dass man YUI3, und jede Version von YUI3 eben, ganz einfach, mit anderen Libraries zusammen auf der Seite einsetzen kann.
Das heißt, wenn man muss aus irgendwelchen Gründen, kann man YUI3 einfach einbinden und nutzen gleichzeitig auf 'ner Seite, auf der auch, YUI2, auf der jQuery ist, - Prototype ist 'n bisschen andere Wurscht, because weil, weil,, Prototype da 'n bisschen im, im Dom rumpfuscht. Aber im Prinzip kann es einfach koexistieren mit, mit allen anderen Skripten und weiß, nichts, was da drin geschrieben ist, wird irgendwie von außen beeinflusst und kann nichts, was außen drum rum ist, beeinflussen.
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Marcel Okay, klasse. Ich glaub, dann haben wir jetzt wirklich alle Geschichten von deiner Liste abgearbeitet und, alles, was so YUI umfasst und damit zu tun hat, umrissen. Also es gibt bei euch ja noch, deutlich, deutlich mehr Geschichten, YQL, Pipes, zigtausend APIs, aber ich denk, das wird jetzt so 'n bisschen den Rahmen sprengen.
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Dirk Das könnt noch mal 'ne komplette eigene Sendung füllen, wenn du willst. Also allein die, die, das Aufzählen von, von den, APIs und was die können, das ist, glaube ich, noch mal 'ne komplette eigene Sendung. Kann man mal machen irgendwann.
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Marcel Genau, es gibt da so 'ne lustige Seite für alle die, die, sich das trotzdem mal antun wollen. Developer.yahoo.com/everything.html.
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Dirk Das gibt's? Die kenne ich gar nicht.
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Marcel Ja, die ist, ungefähr fünfzehn Viewports lang. Und-
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Dirk Wo hast 'n du den Link gefunden?
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Marcel Ja, das verrate ich nicht. Aber da, da gibt's auf jeden Fall alles Mögliche, was man, was man, was man so wissen muss oder auch nicht.
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Dirk Da gucken wir jetzt, bin ich auch grad drauf. Da ist 'ne Menge Stoff. Ja. Also, ja.
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Marcel So was kennt man bei euch aus. Also grundsätzlich, developer.yahoo.com kann man, glaube ich, jedem, der so 'n bisschen, des Englisch mächtig ist, wärmstens empfehlen.
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Dirk Ja, da ist auch grundsätzlich noch, noch viel mehr, als jetzt nur, zu zeigen, was wir da alles haben, sondern da gibt's eben auch noch, zig, Videos und, und Artikel und Informationen und, Events, die entsprechend eigentlich für jeden, der Frontend macht, interessant sind. Also einfach mal raufgucken, da ist 'n Menge Stoff drin.
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Marcel Ganz viel spannendes Zeugs. Ja, klasse. Klasse, ich glaub, wir haben oder was heißt wir? Ich war da ja eher der, der Lernende. Ja, du hast da, glaube ich, 'n sehr, sehr klasse Überblick gegeben.
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Dirk Freut mich.
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Marcel Sinnvoller Einstieg in YUI.
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Dirk Sehr schön.
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Marcel Da muss ich mir das jetzt ja auch mal 'n bisschen genauer angucken.
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Dirk Aha.
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Marcel Zwei Hinweise habe ich noch zum Schluss. Zum einen habt ihr noch ein paar Tage Zeit, an unserem Unimall, an unserer Unimall-Verlosung teilzunehmen. Es gibt ein wunderbares Tablet, das sich lohnt. Insofern unimall.de/technikwürze. Und wir sammeln, Spenden, glaube ich noch. Ich sag glaube ich noch, weil die Sendung, schon letztes Wochenende produziert wurde. Insofern, wir haben auf jeden Fall die Tausender geknackt. Da bin ich mir sicher.
Wahrscheinlich fehlen aber noch, wahrscheinlich fehlen aber noch, fehlt noch der eine oder andere Euro zu den tausendfünfhundert, tausendsechshundert, was wir da so ungefähr anpeilen. Insofern, spendet doch noch mal. Außer ihr habt mich jetzt komplett überrascht und den Pott schon vollgemacht. Ansonsten, ja, hören wir uns wie gewohnt, nächste Woche. Lass mich kurz überlegen. Nächste Woche, nächste Woche, nächste Woche.
Da müsste, ich hab grad die Sendeplanung nicht im Kopf, aber der Gerrit mit noch jemandem eine Einführung in Mod X geben.
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Dirk Oh cool.
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Marcel Insofern noch mehr spannender Content, also noch mehr Gründe zu spenden. Alles klar, ich dank dir sehr für die Einführung.
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Dirk Ich danke dir. Bis bald mal wieder.
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Marcel Ja und bis nächste Woche. Bye bye.
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Dirk Tschau.
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Einspieler Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web. Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf technikwürze.de.
Die YUI Architektur
- Javascript Bibliothek
- Utilities - Hilfsmittel zur Vereinfachung von Javascript
- Komponenten - umfangreiche widget Sammlung von einfach Nutzbaren Modulen
- CSS Tools
- CSS Reset 1
- CSS Fonts 1
- CSS Base 1
- CSS Framework Grids 1
- Developer Tools
- Graded Browser Support 1
Beteiligen
- Jeder kann bei sich via GitHub einbringen
Yahoo! Developer Network Ressourcen
- Einstieg in YUI 2 1 und YUI3 1
- YUI Blog
- Übersicht der Entwicklerressourcen bei Yahoo
Spenden & Gewinnen
- Bis zum 31.10. am Gewinnspiel bei Unimall teilnehmen und ein Wacom-Tablet gewinnen!
- Wir brauchen weiterhin Spenden 1 für unser neues Studioequipment
Erwähnungen 12
Kommentare 11
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Sehr schöne Sendung zur YUI Library. Ich bin positiv überrascht das in der CSS-Reset, all die schönen CSS Anweisungen zu finden sind, die ich mittlerweile ebenfalls nutze. Somit mache ich ja einiges Richtig ;-)
Allerdings fasse ich diesen gesamten Block: body, div, dl, dt, dd, ul, ol, li, h1, h2, h3, h4, h5, h6, pre, form, fieldset, input, textarea, p, blockquote ,th, td {margin:0; padding:0;}
mit dieser Kurzform zusammen: * {margin: 0; padding:0;}
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Klasse Sendung und guter Überblick über die YUI!
Bin fast veranlasst nochmal guten Gewissens für mehr Sendungen dieser Art zu spenden!
Höchstens mehr konkrete Anwendungsbeispiele hätte ich mir gewünscht.Einen guten Einstieg in YUI bietet die Artikelserie von Klaus Komenda:
http://www.klauskomenda.com/archives/category/web/coding/agent-yui/
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Schade. Ich bin ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Das der Gesprächsverlauf kam mir ein wenig planlos vor. Die Sendung wird ihrem Namen nicht wirklich gerecht, da ihr irgendwann zu den anderen Yahoo!-Tools abgeschweift seid.
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Hallo Benedikt,
schade dass wir deine Erwartungen nicht erfüllen konnten. Vielleicht gingen diese aber auch einfach in eine andere Richtung als unsere Planung.
YUI umfasst deutlich mehr als "nur" das Javascript-Framework – nämlich genau die von dir angesprochenen "Yahoo!-Tools" auf die wir abgeschweift sind. Die drei CSS-Tools, der Graded Browser Support und Developer-Tools YUI Doc und Compressor sind alles Bestandteile des YUI-Pakets, das wir umfassend beleuchten wollen. Sämtliche Funktionen aller Parts zu beschreiben, hätte den Podcast auf 4 bis 5 Stunden gedehnt. Wir können aber gerne noch einmal eine Sendung nachschieben, in der wir uns gänzlich dem JavaScript-Part widmen. Ich schätze genau das hat dir hier gefehlt, oder?
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@Marcel:
Genau - grundsätzlich hat mir der JS-Part gefehlt.(Ich habe es auch so verstanden, dass YUI ein eigenständiges "Developer Tool" ist - das stimmt doch, oder?)
Eine anderer Ansatz wäre denke ich besser gewesen, in der man eine erste Sendung macht und allgemein auf die Developer Tool (und/oder Services) eingeht - und anschließend eine YUI-Sendung die die wichtigsten Bereiche der YUI Library erläutert (eine gute Grundlage wäre die Übersicht der "Get Started"-Seite http://developer.yahoo.com/yui/3/).
Natürlich ist der erste Part schwer umzusetzen bei der Masse an Tools. Man müsste das entweder in mehrere Sendungen aufteilen oder sich sehr kurz fassen (wobei das ganze natürlich ein wenig fad werden kann).
Über eine weitere Sendung, die sich mehr auf den JavaScript-Teil bezieht würde ich mich aber auf jeden Fall freuen.
Grüße,
Benedikt
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Also meine Erwartungen wurden erfüllt (@Benedikt). Auf alle Fälle wurde ich reichlich inspiriert, YUI mal zu probieren.
Ich hätte nicht gedacht, dass sich Yahoo mal so weit öffnet, zumal Redmond nun die Finger im Spiel hat. YQL und YUI macht jedenfalls Lust auf mehr.
Für jQuery & Co wird das wohl ein "harter Brocken" werden. Für uns ist es jedenfalls toll, wir haben die Auswahl ;-). -
Kompressoren sind eigentlich auch nur Augenwischerei. Selbst wenn eine JS-Datei wahnsinnige 20kb oder so groß sein sollte, macht das bei einer DSL-Leitung mit eingeschalteter GZIP-Kompression ... ziemlich wenig Zeit.
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@Thomas: Mag eine Kompression bei einer kleinen Seite nicht groß ins Gewicht fallen, kann das bei z.B. Newsportalen einen echten Unterschied machen. Die kommen meist mit > 0,5mb JS und CSS Ballast an (klar, hier müsste man an noch ganz anderen Stellen schrauben). Zudem: Ja, rund 75% sind inzwischen mit Breitband ausgestattet, aber besonders in naher Zukunft wird das Thema Mobile deutlich an Bedeutung gewinnen und hier machen sich gesparte KBs gut bemerkbar.
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@Thomas: Du musst da auch nicht nur die einfache Ladezeit von z.B. 20 kB sehen, sondern vor allem auch den eingesparten Traffic. Der kann sich gerade bei großen Portalen bei nur einem Kilobyte weniger pro JS-Datei schon enorm auswirken. Bei der Web Designer Wall gab es vor ein paar Tagen einen vergleichbaren Beitrag über Bildkompression mit PS und FW – der Absatz »What Is The Big Deal?« zeigt, was machbar ist: http://www.webdesignerwall.com/general/fireworks-vs-photoshop-compression/
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Hmm, wenn ich mir angucke, was Youtube, flickr, Facebook & Co. an Daten durch die Gegend jagen, was zudem auf jedem halbwegs modernen Handy vorinstalliert ist, bin ich trotzdem etwas skeptisch, ob das der richtige Fokus ist. Kost ja aber auch nichts außer ein wenig Zeit, also warum auch nicht.
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Echt interessante Sendung, Yahoo stellt echt tolle Sachen auf die Beine. Allerdings kam auch mir die Sendung etwas planlos vor, genauer gesagt, Dirk wirkte manchmal so, als wäre er nicht ganz bei der Sache...
Grüße