Im Studio Technikwürze 155
Aus dem nagelneuen Technikwürze Tonstudio berichten Marcel, David und Felix über Firefox, IKEA, Barcamps und den IE9.
Transkript der Folge
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Marcel Herzlich willkommen zu Technikwürze 155. Bevor wir aber selbst zu Wort kommen, übergebe ich gerne das Wort an unser Geburtstagskind.
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Einspieler By 2004, the Internet had become a part of everyday life. It was a place for connecting, learning, sharing, and collaborating. But something wasn't right. Web users wanted to explore without being spied on, preyed on, or ripped off. But viruses, spyware, pop-ups, and adware were everywhere. The only thing personalized about the experience was the information being gathered about users without their knowledge.
It was time to take back the web so it could serve its original purpose: enriching the lives of individuals. From this simple, powerful desire came Firefox, specifically built to make the web better. Born of an open system where the design of the software could be shared, customized, and improved upon by anyone, anywhere, anytime. As word and code spread, Firefox inspired a community that sees the web as a living thing that must be nurtured to grow and thrive.
People worldwide are embracing this ecology of ideas and supporting a system that's all about their needs and interests and keeping the Internet a vibrant, exciting place. Designed by everyone, it's for everyone. Over one billion downloads later, it shows no signs of slowing down. With Firefox, life online can reflect who users really are. From how they see it, connect with it, share it, to how they grow with it.
Firefox is here to help them find their own way, moving at the speed of their imagination. We've come so far in just five years. Imagine what we can do together in the next five. Let's keep the Internet healthy, open, and the creative fires burning bright. Light the world with Firefox.
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Marcel Fünf Jahre Firefox. Es gratulieren ganz herzlich David Macievski.
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David Hallihallo.
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Marcel Felix Warner.
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Felix Hallo.
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Marcel Und meine Wenigkeit, Marcel Böttcher. Hallo.
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Einspieler Herzlich willkommen zu Technikwürze, eurem Design- und Webstandards-Podcast.
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David Genau, von und mit fehlt sonst, aber dabei, wie gesagt, Marcel. Felix zum ersten Mal dabei.
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Felix Hallo.
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David Wir erklären gleich noch mal genau, wer du bist, aber kommen wir noch mal zum Geburtstagskind. Firefox, fünf Jahre alt geworden. Ist das Web denn besser geworden, Marcel?
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Marcel Ja, ich würde sagen, auf jeden Fall ist das Web besser geworden. Jeder Browser, der dem Internet Explorer ein paar Anteile klaut, ist deutlich besser geworden, würde ich sagen. Felix, das erste Mal in der Technikwürze.
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Felix Ja, genau.
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Marcel Verrückterweise einhundertfünfundfünfzig Mal oder beziehungsweise einhundertvierundfünfzig Mal hat's gedauert, bis du den weiten, weiten Weg von, gefühlten drei Kilometer zu uns gefunden hast.
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Felix Ja, eigentlich hätte das Ganze ja schon ein bisschen eher passieren sollen. Allerdings kam krankheitsbedingter Ausfall dazwischen. Um mich ganz kurz vorzustellen: Ich bin der Felix Warner, bin achtundzwanzig Jahre alt, komme auch wie David und Marcel aus Hannover, arbeite in einer Agentur hier, bin da im Design tätig und mache schwerpunktmäßig, sowohl Layouts als auch, Frontend-Entwicklungen. Das heißt, so 'n bisschen Allrounder.
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Marcel Ja, perfekt. Damit hast du die Aufforderung, dich vorzustellen, schon mal direkt vorweggenommen. Dein erster Auftritt, aber, ist aber nicht das erste, das Einzige, was wir heute so 'n bisschen feiern. Wir senden nämlich heute das erste Mal fast live aus unserem neuen Studio. Nicht mehr aus Langenhagen, sondern, jetzt direkt aus dem Herzen von Hannover.
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David Mit einem nagelneuen Equipment auch. Denn wir hatten ja die Technikwürze Spendenaktion, wo ihr liebe Hörer uns ganz, ganz viel gespendet habt und wir haben jetzt groß eingekauft. Marcel, erzähl mal 'n bisschen, was wir jetzt für Schönes haben.
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Marcel Genau. Freitag hab ich vom netten DHL-Mann das, große Paket, das schwere Paket voller Tontechnik von Thomann bekommen und, ja, die Mikros, von denen wir schon zwei hatten, haben sich jetzt verdoppelt. Wir haben wunderbare, Mikrofonärmchen bekommen, sodass wir jetzt frei reden können, ohne irgendwelche lästigen Dinge, auf 'm Tisch stehen zu haben.
Wir haben ein wunderbares Interface, ein Firewire-Interface, was es uns jetzt ermöglicht, endlich alle Spuren komplett live, in GarageBand schreiben zu lassen. Wir haben ein Aufnahmegerät, was wir benutzen werden, um auf, lustigen Barcamps und anderen Veranstaltungen viele, viele Interviews zu halten. Wir haben noch ein wenig Kleinkrams und ich hab bestimmt noch einiges vergessen, aber das ist so das, was, ja, da ankam.
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David Genau, das Wichtigste jetzt in der Sendung auch, was jetzt neu ist, ist, dass wir noch 'n MacBook parallel dran stehen haben, worüber du, Marcel, dann auch später Jingles reinspielen wirst. Genau das, was ihr vom Firefox eben gehört habt, das ist nicht nachträglich reingeschnitten, sondern war tatsächlich live. Und das ist auch 'ne, Besonderheit, die wir in Zukunft halt mehr machen wollen. Wir wollen halt mehr Radio machen und deswegen auch das neue Equipment.
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Marcel Genau, zum einen wollen wir mehr Radio machen, sodass es sich auch mehr nach Radio anhört. Zum anderen ist es aber natürlich auch ein Vorteil, wenn man alles live produziert und später, so hoffen wir jedenfalls, nichts mehr großartig schneiden muss und eigentlich nur noch exportiert, hochlädt und, ja, da ist dann auch die Folge. Das ist dann noch mal 'n weiterer Schritt auf dem Weg zu, ja, einer konstanten Technikwürze, die, jede Woche erscheint.
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David Also wir üben noch 'n bisschen, müssen uns noch 'n bisschen was einstellen, bitten also deswegen um Rücksicht, aber ich denke, dass wir das ganz gut machen.
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Marcel Ja, ich hoffe doch. Felix, das erste Thema gehört, heute dir. Eine Geschichte, die wir in der Technik jetzt eigentlich gar nicht so oft haben. Es geht um Marketing und, ein schwedisches Möbelhaus.
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Felix Dessen Name ihr sicherlich alle kennt. Und zwar geht's um IKEA. Ich hab dann eine ganz nette Geschichte entdeckt. Und zwar gab es, kürzlich eine kleine Marketingaktion in Schweden. Da sollte ein neuer IKEA-Markt in Malmö eröffnen. Malmö heißt das, glaube ich. Jeder, der Schwedisch kann, möge mich hier berichtigen. Damit wurde eine Agentur beauftragt, da ein bisschen, in Richtung Web 2.0 Marketing zu machen.
Und sie haben sich einfallen lassen, ein bereits exi-existentes Feature von, Facebook zu nutzen, und zwar das Feature Bilder taggen zu können mit seinem eigenen Namen. Das Ganze lief wie folgt:, es wurde für den Store Manager des, neuen, neu, neu zu eröffnenden Stores, wurde ein Account eingerichtet bei Facebook. Es wurden Bilder hochgeladen, und zwar von komplett eingerichteten Zimmern mit IKEA-Möbeln.
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David Ich glaub, zwölf Bilder waren es am Anfang, ne?
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Felix Genau zwölf Bilder. Und auf diesen Bildern konnte man natürlich, wie das bei Facebook immer funktioniert, man quasi sich selbst taggen. Also man konnte sich selbst taggen, seinen eigenen Namen auf diesem Bild hinterlassen und, sofern man der Erste war, der ein Möbelstück getaggt hat, hat man dieses Möbelstück halt kostenlos in dem neuen IKEA-Markt abholen können.
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David Genau, also da, da haben sie quasi diese, diese anstatt sein Gesicht da drauf zu marken, quasi das Möbelstück gemacht und das-- Aber ich glaub, auf meine-- Wir haben auch das Video eben gerade geschaut. Das war so eine Marketing-Zusammenfass-Aktion, die IKEA selbst gemacht hat, worauf sie denn auch noch mal gesagt haben:, „Wir stellen mehrere Bilder online.“ War es denn auch so? Haben die mehr Bilder als diese zwölf hinterher online gestellt oder war's denen zu teuer?
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Felix Ich bin mir dessen nicht ganz sicher. Ich meine, es ist bei diesen zwölf geblieben.
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Marcel Auf jeden Fall hat man auch in dem Video gesehen, dass die Aktion relativ gut Anklang gefunden hat, wie generell so die eine oder andere Aktion, die in letzter Zeit in, Social Networks gelaufen ist. Es ist ein Thema, was auf jeden Fall so langsam endlich in Gang kommt und vor allem 'ne Geschichte, die, die wirklich Spaß macht, weil man an, an Werbe- und Marketingaktionen, partizipieren kann und nicht nur, nicht nur derjenige weiterhin ist, der berieselt wird.
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Felix Wobei ich auf der anderen Seite, da auch noch einen kleinen Einwand habe. Es ist natürlich, schön, dass man diese Plattform für Marketing in irgendeiner Form nutzen kann. Da profitieren dann Agenturen und auch Kunden von.
Für uns als Nutzer, aktive Nutzer dieser Plattform ist es natürlich auch ein Stück weit ein Nachteil, weil natu--, weil die Unternehmen versuchen, uns, da zu beeinflussen, wo wir am meisten aktiv sind, wo wir mit unseren Freunden eigentlich, Kommunikation betreiben und wo wir vielleicht gar nicht so darauf eingestä, gestellt sind, mit Werbebotschaften bombardiert zu werden.
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David Ich glaub, das Interessante an dieser Aktion ist auch, dass die nicht extra eine Webabteilung beschäftigt haben, die dann noch großartig irgendwie ein Portal zurecht zimmert, was mit Community-Funktionen zugepflastert sind, sondern die haben was Bestehendes genommen, Facebook, und, haben diese Aktion eben darauf gefahren. Das Einzige, was die an Geld investieren mussten, ist glaube ich ihre eigenen Möbel, ne?
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Marcel Mhm. Und natürlich entsprechend die, die Planung dessen. Also klar, aber die Plattform ist schon da. Die Nutzer sind vor allem da. Und, ja, wenn man was hat, was, was sich von selbst trägt, eine Aktion, die für die Nutzer so interessant ist, dass sie das Ganze auch, weiterverbreiten, dann kann man da sicherlich den einen oder anderen Werbe-Euro auch sparen.
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David Aber ich denke, diese ganze Aktion ist auch mal ein interessanter Blick, wie man so was machen kann. Also wir ha-- wir kennen alle Tools wie Facebook und so weiter. Es sind aber doch immer noch Möglichkeiten da, wie man bestimmte Tools nutzen kann, um auf das Marketing, also für das Marketing, für die eigene Firma darauf aufmerksam zu machen. Das heißt, Kreativität ist, obwohl wir die ganzen Tools haben, weiterhin das Maß der Dinge.
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Marcel Das auf jeden Fall. Twitter ist genauso ein Thema wie Facebook, was immer mehr auch von Unternehmen genutzt wird. In Deutschland leider noch nicht ganz so viel. Da haben wir, ja vergangenes Wochenende ein positives Bei, positives Beispiel gesehen. Beziehungsweise eigentlich nur ich, nämlich auf dem, Barcamp, in Hamburg, auf dem wir waren. Und insofern, ja, würde ich dann auch mal überleiten zum, Veranstaltungsblog.
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Einspieler Veranstaltungen.
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Marcel Wir waren auf dem Barcamp in Hamburg. Ich zwei Tage, du, David, leider nur den Samstag.
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David Genau, mhm.
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Marcel Was, wie schon angekündigt, der letzte Tag auf dem Barcamp war, weil es Freitag und Samstag stattfand.
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David Es war aber nicht das Letzte.
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Marcel Es war nicht das Letze, aber es war dann entsprechend der letzte Tag. Aber der zweite ist ja wie gesagt sowieso immer viel interessanter als der erste, wenn sich dann endlich alle trauen. Eine Session, die ich aber am ersten Tag sehr interessant fand, um da noch mal die Brücke zu der IKEA-Geschichte zu finden, war die Session von, Otto zum Thema Twitter. Die haben vor so round about 100 Tagen angefangen, Twitter als, ja Marketing- und Kommunikationstool zu nutzen.
Und, vor allem nutzen sie das Ganze nicht so wie, wie andere nur als Linkschleuder für irgendwelche Aktionen und, irgendwelchen Ka, irgendwelche Kampagnen, sondern gehen auch wirklich auf die Nutzer ein, ein, bieten Support an und so weiter. Wir werden zu dem Thema, das haben wir leider auf dem Barcamp nicht mehr ganz geschafft und müssen das dementsprechend nachliefern, auch noch mal ein, Interview bringen.
Aber ansonsten haben wir, ja, durchaus auch noch anderes Interessantes vom, vom Barcamp, mitgebracht. Aber vorweg erst mal David, was ist denn so dein Eindruck von Hamburg gewesen?
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David Ja, ich muss sagen-
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Marcel Hat Otto das super gemacht, was sie gemacht haben?
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David Otto hat das super gemacht. Also die Veranstaltungsräume waren auch super. Sie waren vor allen Dingen auch gut dimensioniert, groß. Die Themen, die kommen natürlich immer von den Usern. User Generated Content haben mich auch absolut überzeugt. Auch die Leute, die da waren, das hat mich int, interessiert. Interessanterweise bei dieser Geschichte habe ich Sascha Postner, der ja des Öfteren eine Technikwürze war, das erste Mal persönlich, kennengelernt sozusagen.
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Marcel Wenn auch mit etwas, Schwierigkeiten am Anfang.
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David Genau, er hat sich neben mich gesetzt und ich habe ihn nicht erkannt und, ich fragte ihn dann, wer er war und dann sagte er, ich, er, Sascha. Also herzliche Grüße noch mal an Sascha. Nee, solche Barcamps, eignen sich quasi immer richtig für solche Treffen, dass man einfach mal über den, Tellering, über den Tellerrand blickt, einfach mal die eigenen Agenturräume verlässt und, mal schaut, wie denken so andere? Was geht gerade so ab?
Also von daher auch das Barcamp in Hamburg, um darüber zurückzukommen, war hervorragend inhaltlich von den Räumen, von dem Ablauf und auch vom Service her.
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Marcel Ja, auf jeden Fall. Also abgesehen davon, dass einem der Tel, der Teller oft schneller geklaut wurde, als man ihn leeren konnte. Aber trotzdem, es war ja, es war ja nur lieb gemeint. Ja, besonders das Catering. Vielleicht war das auch so ein bisschen, bisschen der Grund, warum du den Sascha einfach übersehen hast und ihn nicht erkannt hast. Du warst einfach zu beschäftigt mit dem durchaus leckeren Frühstück. An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an Otto.
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David Genau, eine Sache muss ich noch ausholen zu dem Frühstück. Es war nämlich tatsächlich so, dass, sobald man sich unterhalten hat und, den Blick nicht auf den Teller hatte, dass der schwupsdiewegs weg war. Das Problem hatten wir alle. Ich hatte es zweimal beim Frühstück und es war echt extrem. Also herzlichen Dank auch noch mal an das Servicepersonal.
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Marcel Ja, aber wenn man sich nicht gerade um die, Teller geprügelt hat, dann war das Barcamp in Hamburg, was wie gesagt, also ich kann mich da nur dir anschließen, auch von den Räumlichkeiten und so weiter, wirklich sehr nett war. War ein super Ort zum, zum Networken.
Ich bin mit ein, zwei neuen, sehr interessanten Kontakten auf jeden Fall nach Hause gegangen und, ja, den einen oder anderen haben wir auch einfach mal vors Mikrofon gezerrt und, mal ein paar mehr Eindrücke als nur unsere beiden eingefangen. Zudem auch noch ein, zwei etwas längere Interviews geführt, also besonders ein längeres Interview. Alexander Graf fällt mir da direkt ein, der, ich habe seine Position gar nicht im Kopf, aber auch bei der Otto Gruppe sitzt.
Eine sehr interessante Session zum Thema E-Commerce im Wandel, glaube ich, hieß das Ganze.
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David Mhm, genau.
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Marcel So einen kleinen Überblick über wie haben wir vor vier, fünf Jahren eingekauft, im, im Netz natürlich. Wie hat sich das entsprechend zu heute gewandelt und wo wird das so hingehen? Den haben wir auf jeden Fall interviewt.
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David Genau, er ist ja auch Mitveranstalter vom Barcamp. Das heißt, wir konnten ihm ganz am Ende auch noch ein bisschen ausquetschen, wie es mit den Zahlen aussieht.
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Marcel Das stimmt auch. Ebenfalls sehr interessant war ein Gespräch mit Jakob Fricke. Der organisiert, Coworking Hamburg mit. Was das ist, werdet ihr im Interview erfahren. Ja, und ansonsten haben wir einfach noch so ein, zwei Stimmen eingeholt.
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David Genau, und da hören wir jetzt ganz einfach mal rein. Danach sind wir für euch wieder da.
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Einspieler Interview.
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Marcel So, also wir machen mal eine kleine O-Ton-Umfrage am Essenstisch. Mit dabei zu meiner Rechten, David Marzierski. Und?
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Christian Christian Vogt.
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Marcel Und?
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Alexander Alexander Hahn mit vollem Mund.
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Marcel Und ich. Ja, dann, dann sag doch mal, wie ist es denn bisher? Ihr seid zwei Tage da. Also wir sind alle, jetzt den zweiten Tag da außer David.
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Christian Ja, ich bin erst heute dazugestoßen. Genau.
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Alexander Also, ich bin sehr zufrieden bisher. Das ist gut, gute Stimmung und-
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Christian Weil du gutes Essen hast.
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Alexander Und ein gutes, gutes Catering. Auf jeden Fall.
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Christian Also auf jeden Fall. Das Essen und die Räumlichkeiten auf jeden Fall top.
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Marcel Highlight-Session bisher?
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Alexander Oh, ich gucke mal in meine Liste. Also eben...
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Marcel Sehr lange.
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Christian Ich, ich unterscheide das zwischen Unterhaltungswert und, bringt mich voran. Und, die letzte Session, die ich gesehen habe, war sehr unterhaltenswert.
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Marcel Aber hat dich nicht vorangebracht?
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Christian Nicht wirklich.
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Alexander Also die beste Session vom Wissensfaktor her war gestern gleich die erste für mich mit Adwords.
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Marcel Für diesen Teil?
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Alexander Ja, mag jetzt nicht jeden interessieren, aber also fand ich bisher die, die Session, wo in kurzer Zeit wirklich das meiste Know-how rübergekommen ist. Ja, am, am, am, am tollsten weiß ich jetzt gar nicht. Aber PowerPoint-Karaoke gestern war unschlagbar.
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Marcel Ach, gestern?
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Alexander Ja, war sehr gut. Mit unzähligen Teilnehmern. Es nahm gar nicht ab. Die Flut der Leute, die mitmachen wollten.
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Marcel Ehrlich?
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Alexander Sogar Frauen haben sich gemeldet, was natürlich sehr schön war.
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Christian Das war im großen Raum, oder?
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Alexander Im großen Saal.
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Christian PowerPoint-Karaoke mit Slideshare.
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Alexander Was nicht gut funktioniert hat.
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Christian Nee.
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Alexander Google Chrome wollte Slideshare nicht...
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Christian Irgendwo war das,, Flash-Plugin abgestürzt.
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Marcel Okay, dein Highlight?
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Alexander Mein Highlight, was Spaß anging, war Coworking Hamburg. Definitiv am ersten Tag. Es war sehr lustig, sehr unterhaltsam.
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Christian Das hattest du mir auch erzählt, Marcel, ne?
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Marcel Das hatte ich auch erzählt, genau.
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Christian Dass das, echt gut war gestern.
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Marcel Also Coworking ist auf jeden Fall ein superinteressantes Thema. Es geht halt darum, größere Bürogemeinschaften zu gründen. Am Nachbartisch sitzt dazu auch wer und grinst schon so ein wenig. Den werden wir gleich auch noch mal ans Mikrofon holen. Jetzt grinst er nicht mehr. Ansonsten war meine Highlight-Session, glaube ich, ja, sowohl die erste als auch die letzte.
Die erste war entsprechend Coworking und zum Schluss habe ich mir das Twitter-Team hinter Otto angeschaut, die wir auch noch gleich am Mikro haben.
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Alexander Sehr schön war auch heute am zweiten Barcamp-Tag die Wireframes-Session von Sascha Postler....
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Marcel Gleich die erste zu Beginn, ja.
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Alexander Genau. Also war für mich besonders interessant. Ich mache viel Prototyping und Wireframes mit Papier und es war schön, mal zu sehen-
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Interviewpartner Dass es auch mit Software geht, wobei ich immer noch der Meinung bin, auf Papier macht das Ganze mehr Spaß. Mir zumindest.
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Marcel Hängt ganz davon ab, wie viele Wireframes man hat.
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Interviewpartner Und von der Größe des Projektes, definitiv.
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Marcel Und du bist ja auch der Wahnsinnskreative, von daher passt das ja.
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Interviewpartner Man muss es versuchen. Ja.
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Marcel Klasse, insofern würde ich sagen, dann, genießen wir jetzt das Essen, suchen uns danach die Jungs von, von Otto, vom Coworking Hamburg und, ja, den Sascha Kostka sollten wir auch noch eins mit dazu kriegen. Ich hab noch mal den Jakob Fricke abgegriffen, der mir eben davongerannt ist. Einer meiner Favoritensessions von gestern. Ihr macht Coworking in Hamburg. Erzählt doch mal ein bisschen.
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Interviewpartner Genau, Coworking ist grundsätzlich die Idee, eigentlich sozusagen grundsätzlich im ersten Schritt, Büroraum zu teilen, Infrastruktur zu teilen, also Internetzugang, Kaffeemaschine, Kopierer, Drucker, was auch immer.
Und im zweiten Schritt eigentlich, noch was obendrauf, sozusagen so eine soziale Ebene zu haben, also sozusagen miteinander zu arbeiten, sozusagen, durch Netzwerke, durch da, dadurch, dass verschiedene Gruppen, verschiedene Leute aus verschiedenen, Branchen und Bereich zusammenkommen eigentlich, und sich treffen, neue Ideen entstehen, neue Projekte entstehen und praktisch über diesen sozusagen reinen Infrastrukturebene sozusagen noch ein Mehrwert auf der sozialen Ebene dadurch entsteht.
Dadurch, dass man halt zusammen in einem großen Büro sitzt.
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Marcel Also im Prinzip eine Bürogemeinschaft in dynamischer, günstiger? Oder wie kann man da den Vergleich ziehen?
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Interviewpartner Ich glaube, es hat auf der einen, auf der einen Seite klar den wirtschaftlichen Aspekt, dass wirklich sozusagen von Kostenseite her, Vorteile zu sind gegenüber einem klassischen Büro und auch teilweise noch gegenüber einer Bürogemeinschaft. Und dass wir uns halt erhoffen, sozusagen eigentlich noch mehr als nur reine Büro und reine wirtschaftliche und monetäre Anreize, zu haben, damit zu machen, weil es halt sozusagen so eine soziale Komponente gibt, die halt oben drauf sitzt.
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Marcel Wie ist das generell? Also ich hab nach dem Vortrag mal so ein bisschen recherchiert. In den Staaten kriegt man in jeder größeren Stadt, zig, Coworking Locations. Wie sieht es im Moment in Deutschland aus? Da ist es noch ein bisschen mau, oder?
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Interviewpartner Deutschland ist ziemlich mau. Es kommt in Berlin vor allen Dingen wir wie immer sozusagen relativ viel inzwischen schon, und sonst aber relativ wenig. Aber es wird halt immer mehr. Also wir merken's halt gerade, dass in Deutschland eine Bewegung gibt, die sich auch über, über Berlin hinaus erstreckt und, noch relativ jung im Anfangstadium ist, also sucht, nach Immobilien, sucht nach Konzepten, sucht nach Möglichkeiten, wie man es auch rechtlich und organisationell abbilden kann.
Aber auf jeden Fall, es entsteht was. Also es bewegt sich was im Markt, glaube ich.
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Marcel Wie ist euer aktueller Stand für die Leute, die sagen: „Klasse, Coworking in Hamburg, da bin ich sowieso einmal im Monat, drei Tage, da will ich, mir meinen dynamischen Schreibtisch einrichten.", wann kann man damit rechnen? Wie weit seid ihr so?
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Interviewpartner Also Ziel ist sozusagen, ab der zweiten Hälfte des kommenden Jahres, was anzubieten. Wir sind gerade dabei, Organisation aufzubauen, Rechtsformen aufzubauen. Wer sozusagen aufm, aufm Laufenden bleiben will, soll gerne unter Coworking Punkt Hamburg Punkt Mixt, coworkinghamburg.mixt.de,, sich einloggen und anmelden und bleibt da am Ball, was sozusagen aktueller Stand ist. Also sozusagen Ziel ist es, wenn wir es denn schaffen, zweite Hälfte 2010 ein Angebot zu haben für Hamburg.
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Marcel Okay, zum Abschluss, weil es jetzt auch, langsam etwas lauter wird für diejenigen, die sagen: „Coworking ist klasse, das will ich in meiner kleinen Heimatstadt." Was kannst du denen noch auf dem Weg mitgeben? Wie weit ist der Weg, bis zur eigenen Location? Und, was sind so die Fallen, in denen ihr schon wart oder bei denen ihr glaubt, dass ihr noch reinfallen werdet?
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Interviewpartner Ich glaube, die Fallen, die vor allen Dingen in Hamburg jetzt sind, deswegen ist es vielleicht auch ein bisschen spezifisch, vor allen Dingen am Immobilienmarkt, der hier ist. Es gibt gerade, glaube ich, im Osten und auch in Berlin eine ganz andere Situation, weil wirklich einem die Immobilien dahergeworfen wird, was auch vieles einfacher macht und was auch sozusagen von der Finanzierung vieles einfacher macht vom gesamten Aufbau.
Ich glaube, da hat man in Hamburg, ist man mit, mit Pech gesegnet, ein Stück weit. Vielleicht auch als Herausforderung, damit sozusagen, ein fundierteres Konzept im End-, Endeffekt zu machen und dass man sich, glaube ich, mit der Gruppe oder mit der man dann, mit den Leuten, mit denen man anfängt, einfach darauf einigen muss, was man wirklich darunter versteht.
Weil das Konzept ist halt, kann sich halt in verschiedensten Ausprägungen etablieren und, ich glaube, da ist es halt wichtig, wirklich sozusagen einen gemeinsamen Nenner zu finden und auch irgendwie Leute finden, die man halt andocken kann, wirklich zu wissen, was will man eigentlich haben. Und, das ist halt da, wo wir auch eigentlich stehen oder wo wir halt versuchen, wieder rauszukommen, mit einem Ergebnis, das uns halt alle irgendwie glücklich macht.
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Marcel Ja, alles klar. Vielen Dank und viel Erfolg.
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Interviewpartner Danke.
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Marcel Nicole Menne. Beim Buffet.
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Interviewpartner Am Buffet, genau.
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Marcel Eindrücke vom Barcamp jetzt.
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Interviewpartner Eindrücke vom Barcamp. Ja, ist wieder super organisiert. Macht riesig Spaß.
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Marcel Wie lange schon hier?
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Interviewpartner Wie lange schon hier? Ja, natürlich zur Welcome Party. Und, am, ja, man muss, kommt bei den Tagen ganz durcheinander. Natürlich am Freitag hier, am Samstag hier. Also das volle Programm.
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Marcel Klasse. Und erst Samstagmittag gesehen. Das spricht für ein sehr großes Barcamp. Wir müssen mal kurz ein bisschen weitergehen. Die, die kleinen Sachen kommen.
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Interviewpartner Ja, genau. Wir wollen jetzt hier mal zu den kleinen Leckereien kommen. Also Otto gibt sich hier wieder riesig Mühe.
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Marcel Das Catering ist super, das muss man sagen.
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Interviewpartner Ja, Catering ist klasse.
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Marcel Highlight-Session bisher?
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Interviewpartner Highlight-Session, Florian Bailey.
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Marcel Mit? Welcher?
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Interviewpartner Mit Zukunft der Social Networks.
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Marcel Weil?
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Interviewpartner Weil? Laufen.
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Marcel Schon wieder laufen. Das ist echt schlimm.
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Interviewpartner Schon wieder weiterge-- Ja, ich bin eigentlich, mein Teller ist eigentlich schon voll jetzt. Ja, nee, war, war, waren gute Gedankenansätze. Die Leute sind zwar in der Session nicht so ganz mitgekommen, aber wir haben dann umgeschwenkt. War sehr spannend. Wird auf jeden Fall in eine Richtung gehen, die sehr, sehr spannend ist, wie sich Social Networks entwickeln. Also es werden nicht nur GPS-Daten ausgetauscht werden, sondern es wird auch in Richtung Emotionen gehen.
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Marcel Da sind wir sehr gespannt. Alles klar. Robert Basic, direkt dahinter.
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Robert Hi. Moin.
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Marcel Eindrücke vom Barcamp.
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Robert Barcamp gut, Essen gut, Leute gut, Sessions gut. Manchmal nicht gut, manchmal Wirs, Scrum eben keine Ahnung, war zu schnell, zu viel.
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Interviewpartner Und, ja, jetzt wollen wir sehen. Zweiter Tag ist heute. Bin noch ein bisschen müde. Spät gekommen um eins.
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Marcel Beste Session bisher?
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Interviewpartner Beste Session war gestern gewesen. Und zwar Diskussion war eigentlich relativ langweilig, aber das fand ich trotzdem spannend wieder mal Twitter und Recht. Konnte man einiges rausholen für sich.
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Marcel Relativ langweilig, weil?
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Interviewpartner Ja, eigentlich ist es ja furztrocken, aber immer wieder neue Sachen dabei, wo man wieder was mitnehmen kann für sich.
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Marcel Langweiliges Thema, aber interessant.
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Interviewpartner Eigentlich ja, ne? So wo du denkst furztrocken, aber das sind die besten Themen sind immer, wo du dich nicht auskennst und dann da reingehst und sagst: „Okay, hör ich mir mal an."
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Marcel Klasse, klasse, klasse.
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Interviewpartner Und für Scrum auch. Jetzt war ein bisschen angeteasert. Nicht viel mitbekommen, was Scrum ist, aber neugierig geworden dadurch. Genau das Richtige, weil ich will ja nicht lernen, was Scrum ist. Geht ja eh nicht in der Session. Also, ziehst du es durch und sagst nachher, erkundigst dich, besser darüber.
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Marcel Dieses Barcamp in Hamburg ist meiner Meinung nach das Erste, was Freitag und Samstag ist.
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Interviewpartner Wunderbar. Perfekt, ja.
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Marcel Perfekt? Weil?
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Interviewpartner Genau richtig. Weil Leute können am Sonntag frei machen, weil Family und kein Streit mit Freundin oder Frau und weil Männeranzahl ist so hoch. Deswegen Frau-Freundin-Stress. Und zwar ist immer traditionell immer Stress für die Leute.
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Marcel Okay, ich bin ein bisschen verwirrt, weil ich würde gern morgen wieder arbeiten gehen, weil nach dem zweiten Tag auf dem Barcamp ist eigentlich Montag. Ich bekomme das noch nicht im Kopf so hin, aber schauen wir, ob sich's durchsetzt. Danke dir.
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Interviewpartner Wir definieren die Sonne, die Sonntage schon neu, ja.
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Marcel Dann sage ich guten Appetit.
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Interviewpartner Ja, ich danke dir.
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Marcel Hast du schon gegessen? Gut.
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Interviewpartner Deswegen kannst du Interviews machen.
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Marcel Zu guter Letzt einer der, wichtigsten Persönlichkeiten dieses Barcamps.
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Interviewpartner Hast du schon auf Aufnahme gedrückt?
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Marcel Ich habe schon auf Aufnahme gedrückt. Das ist jetzt live.
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Interviewpartner Okay, gut.
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Marcel Das, haben wir das nicht so abgesprochen? Na gut. Dich zeichnen zwei Dinge aus. A bist du hier mit Organisator. Und B hast du eine interessante Session gehalten. Wovon möchtest du zuerst erzählen?
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Interviewpartner Was ihr wissen wollt. Wenn euch mehr Thema der Session interessiert, E-Commerce im Wandel, dann ein bisschen darüber.
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Marcel Dann fangen wir damit an. Du hast uns, viel, viel zu E-Commerce erzählt. Erzählt, warum, das, was wir oder so wie wir vor vier Jahren im Netz gekauft haben, wir heute nicht mehr kaufen und in vier Jahren wahrscheinlich auch nicht mehr kaufen.
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Interviewpartner Genau. Also ich habe erzählt, dass, sich einfach extrem viele, Sachen im Internet verändern, die sich auch auf unsere Kaufprozesse auswirken und darauf, wie Technologien und Geschäftsmodelle funktionieren. Man kann mit den Sachen, mit denen man vor vier Jahren noch Geld verdient hat, im Offline-Geschäft oder im Online-Geschäft, heute eigentlich kein Geld mehr verdienen.
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Marcel Wie zum Beispiel?
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Interviewpartner Zum Beispiel wenn man, einen Shop für, für keine Ahnung, weiße Ware hat, ein paar Waschmaschinen zum Beispiel, und das irgendwie online verkauft, ist das kein, kein USP mehr, nur dass man es online verkauft und die Leute darauf zugreifen, sondern, diese USPs verlagern sich immer in bestimmten, bestimmten Dimensionen, sodass man, gezwungen ist, innovativ zu bleiben in hinsichtlich, also hinsichtlich Service zum Beispiel oder hinsichtlich, Audience Engagement, also wie, wie, wie bringt man den Kunden dazu, zum richtigen Produkt zu kommen?
Wie, wie attraktiv ist das für ihn? Also man muss ihn, man muss ihn quasi entertainen. Teilweise muss man im Preis extrem attraktiv sein bei bestimmten Sortimenten. Das kommt sozusagen alles immer in Bewegung und, das verändert die Anforderungen an ein Unternehmen, das im E-Commerce erfolgreich sein muss.
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Marcel Du sagst auch, dass die, dass das, Socializing immer mehr Einfluss nimmt auf den Kaufprozess als solches. Dass eine Kaufempfehlung, zum Beispiel ich habe die Kamera XY gekauft, andere interessieren könnte und einen ganzen Kreislauf in Schwung bringt. Magst du da kurz was drüber erzählen?
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Interviewpartner Ja, also vor, vor zwei bis vier Jahren ungefähr fing das ja an, dass dieses Social Commerce ein ganz, ganz stark gehypter Begriff war, indem man sagte, Kaufprozesse oder Im-Impulse, die bisher nur offline stattgefunden haben, finden jetzt auch online statt. Das heißt, ich sehe deine Hose irgendwie, die du hier anhast und sage: „Ich brauche auch irgendwie so eine tolle Jeanshose. Kaufe ich mir."
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Marcel Das stimmt.
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Interviewpartner Dann besteht der Impuls. Und, da wurde gesagt, diese ganzen Prozesse, die jetzt o-offline stattgefunden haben, verla, verlagern sich jetzt auch auf online durch soziale Netzwerke, durch, durch, durch mehr Entertainment online. Leute verbringen mehr Zeit online. Das heißt, diese Impulse finden auch online statt. Wenn ich zum Beispiel bei YouTube eine Hose sehe oder in meinem Facebook-Feed eine Hose sehe, oder eine Kamera oder was auch immer, dann könnte da der Kaufimpuls, geweckt werden.
Also diese Be-- Ja, wir nennen das Bedarfsweckung, die, die verlagert sich auch in den Online-Bereich. Und, das hat irgendwie in den letzten zwei Jahren, hat es bisher noch kein Geschäftsmodell richtig geschafft, das zu zeigen. Eher ist es eher im Nischenbereich aktiv gewesen, aber das ist so 'ne, so 'ne grundlegen, so 'ne grundlegende Veränderung oder so 'ne, so 'ne grundlegende, Verlagerung dieser, sozusagen dieses Prozess Online-Bereich. Das wird sehr, sehr viele Sachen online beeinflussen.
Und, da geht es gar nicht mehr darum, ein Geschäftsmodell, zu, zu haben, was auch Social Commerce macht, sondern, E-Commerce wird zu 'nem, zu 'nem großen Teil Social Commerce.
Das heißt nicht, dass, ich nicht mehr bei günstig.de vielleicht 'ne, die billigste Kamera suche oder, ich vielleicht nicht mehr zu Amazon gehe, um, um ein Video zu kaufen oder zu Otto gehe, um, um irgendwie ein Kleid zu kaufen, sondern, das wird es immer noch geben zu einem gewissen Teil, genauso wie wir heute immer noch, analog einkaufen, wie bei H&M und C&A, aber es verlagert sich und die, die, die Einflüsse werden stärker und das, das lässt sich zeigen an, an, an verschiedenen Trends.
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Marcel Was würdest du sagen, was-- Was bedeutet das für einen kleinen durchschnittlichen Shopbetreiber, der seine, sich auf eine Nische spezialisiert hat und jetzt, keine Ahnung, Füllfederhalter verkauft? Was bedeutet, was bedeutet diese, diese, Verlagerung für ihn? Wie kann er das nutzen? Oder muss man dafür, 'n AG hinter seiner Firma haben, um, da die Möglichkeiten ausschöpfen zu können?
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Interviewpartner Ja, ein AG hilft nicht immer. Das hat man ja bei Quelle.de gesehen. Also ich glaube, es lässt sich, nicht mehr so nebenbei machen. E-Commerce ist kein Zusatzkanal, indem man sagt, ich habe ein Geschäft für Füllfederhalter und möchte das jetzt auch online anbieten, sondern muss sich sozusagen stärker mit diesem Thema beschäftigen.
Es wird professioneller uund, für einen Kleinhändler heißt dieser, heißen diese Entwicklung, dass er sich intensivst damit beschäftigen muss, ob er den USP, den er im stationären Bereich hat oder im Produktbereich tatsächlich auch online spielen kann oder, ob das nicht verschenkte Liebesmühe ist. Es wird sich, es lohnt-- Es, es wird zwar immer leichter, online zu gehen, aber es wird immer schwerer, damit auch Geld zu verdienen.
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Marcel Eine Kernaussage, die ich bei dir auch rausgehört habe, ist, dass es jetzt auch nicht mehr bringt, als große AG oder Sonstiges, jetzt zweihunderttausend Euro in den bestimmten Weg einzuschlagen, weil sich das, durch verschiedene Komponenten eh wieder ändern wird. Das heißt, nicht versteifen auf ein bestimmtes Thema, sondern einfach mal kurzfristig auch Änderungen akzeptieren und diese Wege beschreiten.
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Interviewpartner Ja, wobei man, was du meinst, sozusagen als große Gesellschaft, sind, sind zweihunderttausend wahrscheinlich das Budget, was man nehmen kann, um Sachen auszutesten.
Aber es lohnt sich nicht mehr, zweihundert Millionen, heute zu verplanen in ein bestimmtes Geschäftsmodell oder eine bestimmte Technologie, von der man sich erhofft, dass, die einem in zwei, drei, vier, fünf Jahren die entsprechenden Margen bringt, sondern man muss, deutlich, deutlich kurzzyklischer handeln können, auch als Organisation. Das ist die Organisationsveränderung. Und, entsprechend werden die Projekte auch, viel, viel knapper.
Man kann immer noch fünfzig Millionen investieren, wenn man davon, wenn man sozusagen in, einem Jahr auch fünfundfünfzig Millionen dann auch wieder rausholt. Das ist überhaupt kein Thema sozusagen. Auf einer großen Ebene kann man das machen, aber, es ist deutlich schwieriger, langfristige Investitionen, zu tätigen heutzutage.
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Marcel Siehst du die Social Geschichte, dass sich der, der Kaufimpuls immer mehr in Richtung Facebook, Twitter oder sonst wohin verlagert, eher als, als kurzfristigen Trend? Oder würdest du sagen, dass es ein, so entscheidender Part ist, dass wir wahrscheinlich, die nächsten zehn Jahre locker da unsere Kaufentscheidung herholen oder unseren Kaufimpuls?
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Interviewpartner Also Social Commerce hat, hat man, grei-greifen die meisten bis, begreifen die meisten bisher so, dass sie sagen: „Ja, das ist doch, wenn ich bei Twitter irgendwie ein Produkt, twittere und da klickt jemand drauf, oder wenn ich in meinem, Facebook, Statusupdate so was, so was drin hab, dann klickt jemand drauf.“, das ist bisher eigentlich kaum zu beobachten, dass das bisher einen nennenswerten Einfluss im, in, in diesem Social, Community-Bereich hat, also bei Networks.
Viel interessanter finde ich tatsächlich diese Art von Impuls-, betrieb bei den neuen Live, Live-Shopping-Konzepten, wie es in Zoopla und ähnlichen der Fall sind. Dort werden diese Elemente des Social Commerce, auch wenn man die Leute vielleicht gar nicht genau kennt, dort wird das, sozusagen, das wird da stärker getrieben durch den Livechat zum Beispiel in so 'ner Rückwärtsaktion. Und da kann man das viel besser sehen, was da, was die Leute tatsächlich treibt.
Nur weil ich Produkte in meinen Twitter-Feed einbinden kann, mach ich's ja noch nicht. Da fehlt irgendwie der Hebel und, da fehlte bisher auch in diesen letzh, in den letzten zwei Jahren, in Social Commerce so gehypt ist, fehlen auch Ansätze, um das zu beweisen, dass das tatsächlich funktioniert. Und da, dafür sind einfach viel mehr grundlegende Sachen notwendig, damit Leute das, in ihr, in ihr Onlineleben lassen.
Aber man kann sich, bei solchen Live-Shopping-Plattformen schon mal anschauen, wie das später mal aussehen kann.
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Marcel Okay. Live-Shopping ist sicherlich im Moment einer der gehyptesten Trends oder auf jeden Fall so in, in den letzten zwölf Monaten ziemlich, ziemlich gehypt. Gibt es noch weitere Trends, die, die du im Moment kommen siehst, die im Moment sehr gehypt werden, von denen du vielleicht auch nicht unbedingt glaubst, dass sie sich lange halten werden? Also was ist... Hast du da noch ein, zwei Beispiele, was gerade so, ja, en vogue ist?
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Interviewpartner Ja, ich glaube, gehypt wird ja das Thema, Shopsystem relativ stark, weil man, insbesondere von eingesessenen Händlern wird es sehr, sehr stark gehypt, weil man, weil Shopsysteme wahrscheinlich eines der treibendsten Elemente in den letzten fünf bis zehn Jahren in der Onlineentwicklung waren.
Und ich glaube, diese Versteifung auf die Diskussion, um welches Shopsystem gut ist oder nicht, ist extrem irreführend, und die sollte überhaupt nicht interessieren, sondern was man damit macht, zählt viel mehr und das Shopsystem ist nur noch Commodity. Das ist ein Thema, was sich herausstellen wird, dass diese, dieses Festfahren in, auf einer technischen Diskussion, nur weil man sie versteht, dass das überhaupt nicht weiterhilft.
Auf einer Geschäftsmodellebene, glaube ich, wird, wird sich in den erfolgreichen Geschäftsmodellen, ob das nun 'n, 'n, ob das nun diese Lei, ob es Rückwärtsaktionen sind oder, oder Private Shopping wird sich ein viel, viel stärkerer Wettbewerb bei den Sachen einstellen, die sehr barrierearm sind. Also wo ich einfach nur eine Website brauche, ein bisschen Audience durch, Online-Marketing, und dann Geld verdienen kann.
Das sind Geschäftsmodelle, die, die, die, jeder SEO-Arbitrageur, mit Links aufsetzen kann. Und da wird's entsprechenden Wettbewerb geben, der die Margen senkt. Also es ist auch, also sozusagen ist es ein Thema, was von VCs stark gehypt wird, aber was da oft missverstanden ist.
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Marcel Okay. Ja, gibt's, gibt's sonst noch was, was du zu dem Thema E-Commerce jetzt loswerden willst, bevor wir dich noch 'n bisschen zum Barcamp rausquetschen?
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Interviewpartner Ja genau. Ich glaube, spannend werden auf jeden Fall die, Kassenzonen E-Commerce-Themen, 2010. Müssen mal, muss man schauen, ob die 2009er-Themen, Thesen, ob die, wahr geworden sind, aber ich glaube, da sind tatsächlich ein paar wahr geworden, insbesondere der harte Abfall der, One-Day-One-Deal- Geschäftsmodelle, hat sich bestätigt. Aber wie gesagt, auch für uns ist der Markt spannend. Wir können nicht unendlich in die Zukunft gucken.
Wir können nur dafür sorgen, dass wir die entsprechende Basis haben, um Sachen auszuprobieren und, das ist, ja, das ist schwer genug.
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Marcel Okay. Ja, dann lass uns noch ein bisschen über das Barcamp quatschen. Wir haben jetzt, Samstagabend, was, eigentlich Sonntagabend ist.
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Interviewpartner Genau, ja.
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Marcel Weil wir, weil wir Freitag und Samstag, hier waren.
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Interviewpartner Der Samstag wird zum Sonntag, ja.
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Marcel Der Samstag wird zum Sonntag. Ich muss mich auch sehr zügeln, morgen nicht zur Arbeit zu laufen. Ihr seid, ich glaube, fünf Leute oder so, wenn ich das, richtig in Erinnerung habe, die das, Kernteam sind zur Orga.
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Interviewpartner Genau. Also wir haben, bei uns in der Abteilung sind, zwei, Florian und ich, relativ stark hinterher und wir spannen immer die anderen irgendwie ein, wie sie sich einspannen lassen. Also das betrifft Praktikanten, Werkstudenten, Kollegen. Da lässt sich das nicht mehr so genau beschreiben, ob es fünf Leute sind und dann helfen uns von außerhalb meistens noch, Vivian von Xing und Franz, der im Social-Media-Bereich bei, der Ninety Ten Group unterwegs ist.
Andreas Dittes, Nicole Simon hat im letzten Jahr viel mitgemacht. Das ist ein stark virtualisiertes Team und das machen wir einfach alles bei Google Docs und dann hoffen wir, dass es klappt. Aber funktioniert ganz gut.
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Marcel Okay, das Feedback aus, aus der Teilnehmer-, die gewertet sehr, sehr, sehr, sehr, sehr positiv, von Catering über Orga, über alles eigentlich ziemlich zufrieden. Was ist euer, euer Fa-- oder beziehungsweise in dem Fall dein Fazit? Total gestresst oder hat's Spaß gemacht?
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Interviewpartner Ja, hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Im Vergleich zum letzten Jahr, wussten wir ja, wie's geht. Also im letzten Jahr war die Herausforderung zu schauen, wie mietet man die Räume, die Leute hier zu überzeugen, dass das alles gute Menschen sind, die aufm Barcamp kommen und dass man nicht keine Angst davor haben muss. Das war ja dieses Jahr alles gesetzt. Das heißt, man konnte auf, etablierte Prozesse zurückgreifen, was in einem großen Unternehmen immer extrem gut ist. Das WLAN war da.
Das, war kein Diskussionspunkt mehr. Insofern konnten wir tatsächlich viel entspannter rangehen, an die, an diese ganze Organisation und, konnten auch stärker, viel, viel besser, teilnehmen. Wenn du mich fragst, sozusagen, was kann man irgendwie besser machen, gibt's immer irgendwie 'n paar Sachen. Wir hatten zum Beispiel nur fünfhundert IP-Adressen, im WLAN, was eigentlich ausgereicht hätte bei vierhundert Teilnehmern Maximum oder dreihundert Teilnehmern.
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Marcel Gäbe es dieses iPhone nicht.
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Interviewpartner Gäbe es das iPhone nicht und würden sich die Netbooks nicht erst dieses Gast-WLAN suchen, um einen Lease zuzubelegen und dann doch ins Barcamp-WLAN zu gehen. Aber es hat, glaube ich, maximal irgendwie fünf Prozent der Teilnehmer hin und wieder mal, getroffen. Und heute müsste es eigentlich ziemlich gut funktioniert haben.
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Marcel Das ging. Das Barcamp, Hamburg war auch im Vorfeld über Twitter auch sehr gut gehypt. Also gerade als ihr den Kanal geöffnet habt, meldet euch bitte an. Ihr hattet für jeweils Samstag und Sonntag jeweils vierhundert, Plätze reserviert. Die waren auch relativ schnell voll, auch mit 'ner langen Warteliste. Wie viel sind denn tatsächlich von denen jetzt gekommen? Habt ihr schon irgendwelche Zahlen?
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Interviewpartner Ja. Also wir hatten tatsächlich vierhundert Teilnehmer plus so 'n paar,, plus so 'n paar Teilnehmer auf Extra-Liste, so Sponsoren, zum Beispiel.
Ich glaube, vierhund-- dreihundertvierzig Leute waren da am, am Freitag, was 'ne sehr, sehr gute Quote ist, weil, mhm, in den letzten drei Tagen vor dem Barcamp die Warteliste um hundert Plätze abgebaut, hat und dementsprechend von der Liste, die zugesagt hatten, halt hundert Leute weg sind und man kann nicht erwarten, dass jemand aus München, der zwei Tage vor, vor dem Barcamp erfährt, dass er teilnehmen kann, noch hier hochfährt. Insofern ist, finde ich die Quote echt gut.
Bin ich sehr zufrieden. Heute waren's 'n paar weniger. Ich glaube, heute waren's zweihundertneunzig, dreihundert vielleicht. Und auch 'n paar weniger Anmeldungen insgesamt, also weniger auf der Warteliste. Und, also damit bin ich echt superzufrieden und das hat auch ungefähr die, Prognose erfüllt und, war immer noch 'ne relativ gute Größe, damit's intim genug für, für 'n Barcamp.
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Marcel Und diejenigen, die sich abgemeldet haben, also die haben sich selbst abgemeldet oder habt ihr das organisiert?
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Interviewpartner Nee, die haben sich selbst abgemeldet und die Leute, die dann von der Warteliste raus, hochgerutscht sind in die Liste der Teilnehmer, die, die, die wurden auch benachrichtigt. Das hat, das, das war alles automatisiert, aber, wie gesagt, genau tracken kön-können wir das auch nicht, wer sich wann abgemeldet hat. Da sehen wir nur immer den Status quo. Da gibt's, da gibt's keine Datenbank, die uns das sagt, wann wer was gemacht hat.
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Marcel Also grundsätzlich Quote hin und, und her, aber du bist absolut zufrieden.
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Interviewpartner Ab-- Also für, ich, sozusagen hab jetzt echt bei vielen Barcamps mitgemacht und hab, wir haben diese Diskussion in diesen verschiedenen Barcamp-Orga-Teams schon oft geführt und, wir haben, wenn wir diese Leute abziehen, die erst gestern erfahren haben, dass sie heute teilnehmen können, haben wir, glaube ich, 'ne No-Show-Quote am Freitag von unter zehn Prozent und das ist, sensationell gut beim Barcamp.
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Marcel Okay, abschließend, November 2010. Hab ich da schon was vor? Bin ich da bei Otto vielleicht?
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Interviewpartner Das kommt drauf an, ob du den, Anmeldeprozess, schnell genug reinklickst. Wenn, wenn wieder so 'ne hohe Nachfrage ist, müssen wir vielleicht überlegen, wie wir, wie wir das macht oder sozusagen vielleicht sogar zwei Barcamps drin machen oder andere Sachen. Es kommt immer darauf an, ob sich hier intern genug Leute finden, die einfach mithelfen, das zu organisieren. Ich glaub, das Commitment von Otto ist, da. Darauf kann man, glaube ich, aufsetzen.
Und dann denke ich schon, dass das, wieder stattfindet.
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Marcel Kurz noch zu deiner Seite. Nennst du deine URL?
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Interviewpartner Meine URL?
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Marcel Ja, von deiner Seite. Du bist heute 'n paar Slides auch präsentiert.
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Interviewpartner Ach so, ja, meine URL, ich blogge auf www.kassenzone.de.
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Marcel Und das glaube ich sehr gut. Insofern ein, ein absoluter, eine Klickempfehlung quasi.
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Interviewpartner Ja, oh, da bin ich mal gespannt, was da kommt.
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Marcel Also dann danken wir dir fürs Interview.
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Interviewpartner Ja, ich danke euch auch. Gut.
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Marcel Dann bis nächstes Jahr.
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Interviewpartner Gut und 'ne gute Reise wünsche ich euch.
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Marcel So, ich hab mir noch mal den Robert abgegriffen auf eine kleine Teestunde. Du hast ja dein, du hast ja so 'n paar Jahre so 'n, so 'n Tagebuch geschrieben und das bei eBay reingestellt und jetzt machst du was ganz Neues. Hast du für Geld bekommen. Und, jetzt machst du was Neues, wo du auch irgendwann für Geld bekommst, vielleicht.
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Robert Vielleicht, vielleicht noch nicht.
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Marcel Vielleicht auch nicht.
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Robert Bisher nicht.
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Marcel Ganz kurz erklärt für die, die noch gar nichts von gehört haben. Buzzriders der Name. Was tust du da?
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Robert Also Buzzriders ist erst mal, zwei Sachen. Die eine Sache ist, gemeinsam mit anderen Leuten draußen, die das freiwillig machen, ein Unternehmen zu starten mit einer Idee, mit 'nem Produkt, mit 'nem Service. Und das ist so freiwillig. Ich gründe nicht klassisch, sondern ich mach das im Wikinomics-Prinzip, wenn denen das was sagt.
Das heißt, Menschen beteiligen sich daran, die vielleicht auch zukünftige Kunden sind, in der Hoffnung, dass du 'n Produkt, so gestaltest, dass tatsächlich den Nerv triffst und nicht das, was du dir vorstellst. Das ist immer der Nachteil. Und das Zweite ist: Wo sind wir jetzt gerade? Wir sind beim sogenannten Buzzcamps immer angekommen.
Wir versammeln uns vor Ort, lokal, an einem Tag, an zwei Tagen, gestalten das, die Idee weiter und sind jetzt halt momentan bei sogenannten Masken, wo man visuell diese Idee sehen kann. Ist 'n lokales Angebot, dass Menschen sich lokal vor Ort, treffen können, verbinden können, kennenlernen können, austauschen können, subsummiert in, wir haben jetzt 'n Ansatz gewählt von Social Networks, aber gedacht über Menschen hinaus auf Themen und Plätze.
Sprich, dass du wirklich 'ne Lokation entdecken kannst. Also dass, der Versuch ist, dass du, nehmen wir mal hier Hamburg, dass du wirklich über diese Plattform Hamburg tatsächlich so entdecken kannst und sagen kannst: Was beschäftigt die Menschen? Welche Menschen leben hier? Wo gehen die Menschen hin? Und so, als würdest du durch Hamburg laufen. Und da kriegst du ja auch 'n Eindruck von der Stadt, wenn du hier leben würdest oder zu Besuch kommst.
Und was sich wahrscheinlich draus entwickelt, zeigt sich jetzt schon. Es geht sehr stark in die Richtung lokale Information. Was ist passiert bei mir um die Ecke? Ne? Dass man das versucht, mit Bürgern zusammen auf die Beine zu stellen. Manche sagen Bürgerjournalismus, ist mir aber zu weit, weil Journalismus geht ja in die Richtung Presse und lange Artikel und superordentlich.
Ich glaub nicht, dass das, was die Leute interessiert, sondern viel, viel einfacher, viel, viel normaler, was wir uns unterhalten, was war los. Charlie hat um die Ecke das gemacht und drüben ist 'ne Party und da war's laut, da gab's 'n Unfall und so was. Das muss man wissen.
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Marcel Okay, absolut Killerfrage: Wann geht's live?
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Robert Wir sind jetzt dazu da, jetzt das Ding einzudampfen auf 'ne Minimalversion, wo wir dann das Programmieren übergeben können. Die Programmierer müssen wir zusammen suchen. Meine Hoffnung ist, am 1.1. haben wir Party.
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Marcel Oh.
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Robert Oder zweiten Ersten. Ich meine, erster Erster ist dann auch, da bist du ja noch-
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Marcel Ist nicht so Partyzeit.
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Robert Nein, nicht wirklich. Aber so zweite, dritte Erste, das wäre richtig geil.
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Marcel Okay. Steht das Team oder kann man sich weiter beteiligen?
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Robert Da kann sich jeder beteiligen. Busriders.com. Da gehst du auf Dev Punkt für Development, dev.busriders.com lesen. Da ist ein Forum, da ist ein Wiki und wir versuchen jetzt auch, diese virtuellen Tools zu finden, mit denen man am besten zusammenarbeiten kann, was scheißendreck schwer ist.
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Marcel Okay, also das Ganze funktioniert auch remote. Ich muss jetzt nicht in, Frankfurt.
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Robert Das, ich bin in Frankfurt, aber-
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Marcel Muss man nicht sein.
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Robert Du kannst auch von mir aus in Taiwan sein. Spielt keine Rolle.
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Marcel Ja, klasse.
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Robert So.
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Marcel Gut, gut. Noch irgendwas, was du loswerden willst?
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Robert Ah nee, eigentlich nicht. Momentan, gucke ich jetzt zu, dass ich meinen Mango Lu Tao Tee trinke. Jetzt bin ich total entspannt.
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Marcel Der ist super. Noch mal kurz Werbung machen: Pure Tee. Der Andreas hat uns da ausgestattet.
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Robert Richtig, genau.
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Marcel Die schnellsten drei Kommentatoren kriegen von mir ein Briefchen mit einer Probepackung Mango. Kann ich nur empfehlen.
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Robert Trinkt mehr Tee.
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Marcel Trinkt mehr Tee.
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Robert Was hat meine Freundin gesagt? Morgens einen, einen, einen Mango, abends einen Tango.
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Marcel Ja, das hört sich doch super an. Dann werde ich mal schnell wieder wegrennen, weil ich habe jetzt gleich meine eigene Session, die in einer Minute ohne mich startet.
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Robert Hau rein.
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Marcel Insofern vielen Dank dir und, man hört, sieht und liest sich.
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Robert Alles klar. Bis dann. Tschüss.
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Marcel Bis dann.
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David Ja, so weit zum, Barcamp in Hamburg. Es gibt da noch andere spannende Veranstaltungen, die wir auch besuchen werden. Eins nämlich das Convention Camp 2009. Das ist nämlich jetzt nämlich am, kommenden Donnerstag in Hannover. Marcel, warum nicht da?
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Marcel Genau, wir haben schon tausendmal angekündigt, aber man kann es nicht oft genug hochhalten. Kommenden Donnerstag sind wir auf dem, Convention Center.
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David Als Medienpartner auch.
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Marcel Also wir sind im Convention Center auf dem Convention Camp. So, auf dem Messegelände. Somit hätten wir das. Genau, wir sind Medienpartner.
Das heißt, wir stellen uns da mit der Technik, die wir heute so schön aufgebaut haben, die reißen wir morgen wieder ab, so quasi und, stellen uns dann Donnerstag aufs Convention Camp, werden da die, interessanten Keynotes, hatten wir ja letzte, vorletzte Woche auch schon mal, interviewen, werden, ja, vielleicht mal ein paar Hörer zu Wort kommen lassen, wenn ihr da rumläuft. Redet uns, redet uns einfach an. Sprecht uns einfach an.
Und, ja, ansonsten, Felix, erzähl du doch noch mal ein bisschen, wie so der, der Stand der Planung ist. Du bist da ja quasi an der Quelle.
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Felix Genau. Ich arbeite in der Agentur, die das Convention Camp letztes Jahr mit initiiert hat. Der Stand ist, dass wir am Freitag, die achthundertfünfzig, Einladungen beziehungsweise,, Ein-Eintrittskarten, samt Namensschilder und kleinen Briefchen mit Wegbeschreibungen und Ähnlichem versendet haben.
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Marcel Das bedeutet, dass, dementsprechend noch hundertfünfzig Karten zu haben sind.
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Felix Genau. Wenn ihr in einer Agentur arbeitet oder selbstständig seid, in einer, ei-einer Agentur arbeitet, die kleiner als, fünf Mitarbeiter ist oder selbstständig seid, dann kommt ihr da auch noch umsonst rein. Ansonsten würde das an der nicht Abend-, sondern Morgenkasse dann in dem Fall, noch hundertneunundneunzig Euro kosten.
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Marcel Genau, um da kurz noch mal die Verwirrung, aufzulösen: Schüler, Studenten, Azubis et cetera kommen natürlich auch kostenlos rein. Das heißt, die Einzigen, die, ein wenig was berappen müssen, sind, Mitarbeiter in Agenturen größer als fünf Leute. Insofern ziemlich fair. Und, ja, wir werden, wie gesagt, am Donnerstag da sein, bestimmt viele interessante Interviews führen und, ja, daraufhin uns eigentlich auch schon wieder gleich auf den Weg machen. Es geht nämlich, weiter in Richtung Braunschweig.
David.
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David Genau, da ist nämlich, das erste Barcamp.
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Marcel Das erste Barcamp, genau.
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David Genau. Ziemlich kleine Runde, aber denke ich, dafür mit, zie-viel konzentrierteren Themen. Am 27. und 28. November ist das.
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Marcel Vor allem kann man das Thema Networking noch mal ein bisschen höher halten, weil man danach wirklich alle Teilnehmer kennt. Es sind nämlich im Moment, so fünfzig bis siebzig Angemeldete. Also, wer irgendwie die Anreise schafft, wir freuen uns auch da.
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David Ich muss mich gerade noch korrigieren. Es ist nicht nur der 27., da ist nämlich die Welcome Party.
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Marcel Da ist die Welcome Party.
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David Genau, das eigentliche Barcamp ist am 28. jetzt Samstag und den 29. am Sonntag.
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Marcel Genau. Also auch da sind wir und auch da freuen wir uns, viele, viele Hörer zu treffen. Insofern wird das noch mal eine spannende kommende Woche und, insofern würde ich sagen, leite ich mal über zu dem spannenden Thema diese Woche.
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Einspieler Das Thema.
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Marcel Es gibt nämlich Neuigkeiten aus Redmond. Die Jungs von Microsoft tüfteln an der nächsten Version unseres, allseits beliebten Internet Explorers in der Version neun, in der, an der wird jetzt seit drei, vier Wochen gearbeitet, wie sie vor Kurzem auf einer Entwicklerkonferenz verlauten lassen haben. Ja, und da wird es einige Neuerungen geben, die dann doch für Überraschungen gesorgt haben.
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David Ganz große Überraschungen, denn, denn da sind nämlich zwei Begriffe darunter, die mit Microsoft und Browser gar nicht in Zusammenhang gebracht werden konnten, nämlich HTML5 und CSS3. Tatsächlich, die Entwickler haben darüber erzählt, dass sie das unterstützen wollen.
Sie wollen mehr Standards unterstützen und, so wie ich die Jungs persönlich kennengelernt hatte, also zumindest die, hier in Deutschland, in Berlin, als sie den IE8 vorgestellt hatten, war es doch so, dass sie mir gesagt haben: „Also neue Standards, können wir nicht unterstützen, solange die nicht fix und fest sind und daran nicht mehr gerüttelt werden kann", weil sie auch unter anderem viel mit Unternehmen zusammenarbeiten, dieses sich nicht leisten können, neue Browser zu installieren.
Aber dennoch, für uns Webentwickler klingt das natürlich zunächst gut, für Microsoft wahrscheinlich eher erst mal schlecht, aber wir schauen mal. HTML5 und CSS3, großartige Neuigkeit.
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Marcel Genau. In, so, wenn wir uns anschauen, dass der, dass der IE6 2001 erschienen ist und so langsam wieder von der Bitchfläche verschwindet, können wir wahrscheinlich so irgendwann 2020 auch damit rechnen, dass, der Internet Explorer komplett HTML5 und CSS3 unterstützt. Insofern grandiose Neuigkeiten.
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David Ich muss mir das gerade noch mal tu-durch den Kopf gehen lassen. Internet Explorer. Okay. Mhm.
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Marcel Musst mal überlegen, wie alt du denn bist.
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David Oh Gott.
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Marcel Ob wir dann noch arbeiten wollen. Na ja, jedenfalls irgendwann so in zehn Jahren oder so was, wenn dann der Siebener und der Achter verschwunden sind, dann können wir, HTML5 und, CSS3 auch vollständig einsetzen. Ich finde, das ist nämlich auch das, das riesengroße Problem bei Microsoft, deren Upgrade.
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David Genau, wie wird das Ding überhaupt verteilt? Also wie kommt der IE9 auf die Rechner?
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Felix Ja, das fragen wir uns, glaube ich, alle. In, in der Vergangenheit war es ja durchaus so, dass die Browser über das Microsoft Update mitgekommen sind. Allerdings ist das keine Zwangsinstallation, zumindest nennt es Microsoft Zwangsinstallation in diesem Zusammenhang, sondern der Nutzer kann frei entscheiden, ob er diesen Browser installieren möchte oder nicht und muss das auch, aktiv bestätigen.
Was natürlich jeder, der nicht mal weiß, was, was ein Browser überhaupt ist, in erster Linie erst mal nicht machen wird.
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Marcel Genau, Nutzer und aktiv, handeln, um neue Software zu bekommen, bei der jetzt nicht irgendwie die, die großen Benefits auf der Hand liegen. Also wenn ich, wenn ich eine Software habe, die ich, die, die Features mitbringt, die ich nutzen möchte oder, ja, beispielsweise bei Spielen, da holt sich der Nutzer noch mal 'ne neue Version oder,, da-dank, einem offenen Betriebssystem auch mal von irgendwelcher Anti-Viren-Software.
Aber bei 'nem Browser würde ich sagen, wenn man da die Strategie von Microsoft verfolgt: Na ja, wir sehen ja, wie viele Sechser noch immer unterwegs sind. Und, wann ist der Siebener erschienen? 2004?
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David Ich kann mich kaum dran erinnern.
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Marcel Ist auf jeden Fall schon zwei, drei Tage her. Und, ja, wenn man das vergleicht mit beispielsweise dem Firefox, da-- der ist, wie wir ja gehört haben, jetzt fünf Jahre alt geworden und der Anteil an Einser- und Zweier-Versionen ist einfach verschwindend gering im Vergleich zum Internet Explorer.
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David Ja, es gibt ja zwei Möglichkeiten, wie man, Microsofts Standpunkt verstehen könnte. Also die erste ist: Ja, sie wollen Unternehmen unterstützen in der Form, dass sie nicht einfach das Web kaputt machen, was die Unternehmen sich da installiert haben mit dem IE sechs und 'n Zwangsupdate machen, never breaking the web oder so was.
Man könnte es aber auch sehen, dass sie, wenn sie jetzt 'n Zwangsupdate machen sollten, dass sie denen 'ne technologische Unterstützung für die Firmen geben im Vorfeld, dass sie darüber informieren, was gibt es Neues. Dann aber auch, sobald der Browser released ist, dass sie 'ne technische Unterstützung für die Unternehmen machen, und denen sagen: „Wie macht man jetzt moderne, Webseiten?" Oder, „Ihr habt das und das Programm. Zeigt uns das mal.
Wir zeigen euch, wie ihr das Programm für den IE neun vorbereitet oder die ganzen Programme." Das wäre 'ne Möglichkeit, wie man, die Verbreitung des IE neun forcieren könnte.
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Marcel Vor allem ist das ja beim IE neun insofern relativ, ja, 'n, 'n, 'n total zu vernachlässigendes Thema, weil sowohl HTML5 als CSS3 ja nichts Bestehendes kaputt macht. Ist ja was komplett Neues und ist ja jetzt nicht so, dass man da irgendwie 'nen, 'nen Override von irgendwelchen alten, von irgendwelchen alten Standards hat oder so.
Dementsprechend gibt es eigentlich, jedenfalls was den Neuner angeht, keinen, keinen Grund, die, die, die Feature-Differenz zwischen dem Achter oder dem Neuner aus Unternehmenssicht ab-, zu, abzulehnen, aber, den, den großen Fauxpas auf Seiten von Microsoft ist eher, dass sie, nicht einfach den Unternehmen, die seit meinetwegen noch zehn Jahren auf ihrem Sechser rumrennen wollen, weil ihr Intranet, aus dem Jahre 1900 irgendwas dann sonst nicht mehr funktioniert, dass sie denen nicht einfach die Möglichkeit geben, irgendwie mit 'nem Haken zu sagen: „Nö, ich möchte nie Updates haben", aber der Normalnutzer, der nichts von dem Thema versteht und, wie ich vollkommen verstehen kann, sich keine Updates von sich aus sucht, einfach die neuen Versionen ausliefert.
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David Was ich auch nicht ganz verstehe bei der Geschichte, ist, dass sich Microsoft wirklich nicht hinstellt und beratend auch und sagt: „Wir wollen euch ins, ins, in die neue Sicherheit, ins neue Features, da wollen wir euch reinführen und, und begleiten euch bei diesem Prozess." Das machen die nicht. Die sagen einfach: „Nein, wir wollen rückwärtskompatibel bleiben. Punkt."
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Marcel Genau. Und das bei 'ner, bei 'ner, bei 'nem Unternehmen, wo, Hunderte Milliarden umgesetzt werden und, ich glaub, 90.000 Leute arbeiten.
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David Die Ressourcen hätten die dafür, für diese technologische Beratung, ja.
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Marcel Also dagegen sieht so 'n, 'n, 'ne Firefox Foundation oder so 'n Opera verschwindend gering aus und, sind, was Beratung angeht, meiner Meinung nach doch ein wenig weiter vorne.
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David Ja, weil für uns als, wir sind ja jetzt drei Entwickler hier am Tisch, wie seht ihr denn das? HTML5, und CSS3 klingt für mich noch wie 'n Fremdwort, wenn ich das in Verbindung mit dem Internet Explorer höre. Felix.
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Felix Ich würd an der Stelle ganz gern noch mal den einge-, allgemeinen beliebten Vergleich mit der, Kraftfahrzeugindustrie machen. Würde jetzt 'n neuer Superkraftstoff erfunden werde-werden, mit dem neuere Autos besser, schneller, umwelt-umweltfreundlicher fahren können, dann würde wahrscheinlich auch kein Autounternehmen hingehen und sagen: „Nee, das unterstützt man nicht.
Wir, wir haben noch zu viele, zu viele alte Autos in Umlauf und, das, ja, nee, wir warten noch, bis, bis unsere alten Großkunden irgendwie, da diese, diese Autos nicht mehr haben wollen."
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Marcel Wie ist das bei dir? Setzt du CSS3, und oder HTML5 schon ein?
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Felix CSS3 hab ich in einem Projekt, was wir aktuell gerade bauen, eingesetzt. HTML5 hab ich persönlich 'n bisschen mit rumexperimentiert, setz ich aber produktiv zumindest für Kunden noch nicht ein. Aber es ist natürlich, an der Stelle ganz spannend, sich jetzt schon mal damit zu beschäftigen, um dann, sollte irgendwann mal der Tag gekommen sein, wo man's denn einsetzen kann-
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Marcel Der gelobte Tag.
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Felix Dann, es auch wirklich schon aufm Kasten zu haben.
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David Projekt, Weltuntergang 2012, weil ist glaube ich schon eher, ne?
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Marcel Ja verdammt, dann, dann, wird das ja gar nix mehr. Ja, so 'n Mist. Ja, CSS3 setz ich, auch im Produktiveinsatz ein. Also ich find, das ist immer so 'n bisschen kundenabhängig. Also wo's, wo's geht, versuch ich dem Kunden dann klarzumachen, hey, der Nutzer ist irgendwie auf 'nem Browser unterwegs, der, jetzt so langsam irgendwie ins Teenageralter kommt. Da sind dann halt die, runden Ecken nicht rund, sondern kantig.
Aber dafür sparen wir, den Batzen an Grafiken, die wir für die tollen runden Ecken nicht brauchen und schreiben da diese fünf Zeilen Code hin und, das Ergebnis ist ähnlich ansehnlich.
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David Aber es macht ja auch nix. Ich mein, wenn der eine Browser runde und der andere eckige Ecken zeigt, dann ist das halt so. Das, das, das Web muss nicht überall gleich aussehen und wer sich einmal mit dieser Philosophie, wer da gleichzieht, ja.
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Marcel Wenn allerdings runde Ecken ein Kernelement des, des, des Corporate Designs sind, dann wird diese Argumentation schon wieder schwierig. Also deswegen, das, das meine ich mit, man muss das, man muss es abhängig von-
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David Ja, es kommt vom Kunden auf. Ja, ja, genau.
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Marcel Aber zum Thema HTML5, haben wir ja demnächst auch noch mal eine ausgiebige Sondersendung mit vielen, vielen, vielen, Experten und insofern-
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David Vorweggenommen haben wir schon ausgezählt.
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Marcel Ich glaub, wir haben, schon ausgezählt und ich glaub, wir haben schon ausgezählt. Ich glaube, HTML5, ist im Moment mit, zwei Stimmen vorne und insofern wird das die-- Ich schau noch mal nach, aber ich glaub, das wird die nächste Sendung.
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David Genau, das war die Geschichte, wo wir euch gefragt haben: „Was wolltet ihr als Nächstes hören? WCAG 2 oder HTML5?"
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Marcel Genau, aber schauen wir noch mal, bevor wir das Thema wieder verlassen, noch mal kurz auf die Feature-Liste des, Internet Explorer 9, denn da gibt's ja durchaus noch ein, zwei Sachen.
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Felix Und zwar wird, mit dem Internet Explorer 9 auch die neue Rangerin, Rendering Engine von Windows 7 und Vista unterstützt. Das ist, Direct2D. Was das konkret für den Browser bringt, haben wir versucht in der Vorbereitung für die Sendung zu recherchieren. Das ist allerdings ein wenig nach hinten losgegangen. Und zwar gibt es da sowohl auf Wikipedia relativ wenig zu sehen, als auch in der Ankündigung für den IE9.
Es steht 'n bisschen was drüber über, Subpixel Rendering, also Cleartype-Funktionen, 'n bisschen was über schnelleren, schnelleres Laden von Bildern drin. Das ist an sich ja eigentlich schon mal ganz schön. Also was, was kleinseitige Performance angeht, scheint das Ding 'n bisschen schneller zu sein. Was aber konkret jetzt, verbessert wurde, da gab's wenig Infos drüber.
Vielleicht daher die Frage an euch, falls sich da irgendwie irgendjemand mit dem Thema schon mal beschäftigt hat, da Ahnung von hat, in den Kommentaren was zu zu schreiben.
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Marcel Genau, ich bin, Gott sei Dank kein, kein, Windows-Entwickler und, muss dafür nichts schreiben. Deswegen, wie gesagt, so 'n bisschen ein, ein kleines wenig Rat, ein kleines wenig bisschen, Ratlosigkeit an dieser Stelle, aber so wie ich das verstanden hab, bedeutet das, weil, Direct2D und DirectWrite, nur von Windows 7 und Vista unterstützt werden, dass XP ja somit aus'm Rennen ist, oder? Was den IE9 angeht.
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Felix So hab ich das zumindest auch verstanden, ja.
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Marcel Das ist ja auf jeden Fall die spannende Geschichte dabei.
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David Na ja gut, andererseits wäre da bei dem Thema wer immer noch Windows XP einsetzt, dem ist auch nicht mehr viel zu helfen. Also von daher wäre es mal an der Zeit, für 'n Update.
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Marcel Na ja gut, ich weiß nicht, ob man, ob, einem mit, 7 oder Vista mehr geholfen ist.
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David Das ist die Frage, ja.
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Felix Ja, da bin ich auch ein wenig zwiegespalten. Ich persönlich zum Beispiel nutze noch XP und habe in nächster Zeit auch nicht vor, auf Windows 7 umzusteigen.
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Marcel Genau, weil da kommt ja ein Mac.
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David Genau. Aber wir haben noch, also weniger CPU, soll das ganze Ding verbraten. Das ist natürlich für Netbooks ganz interessant, aber noch ein Thema, womit, die Entwickler von Microsoft sich brüskiert haben, ist, dass der Acid3-Test, anstatt 20 Punkte beim IE8 jetzt, 32 Punkte, hat, also 32 % von 100.
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Marcel Genau. Also da, wo, ich glaub, sonst kein anderer moderner Browser, nicht irgendwo zwischen 90 oder 100 % erreicht,, erreicht der IE jetzt dann auch irgendwann mal 32 Punkte. Na ja gut, ich mein, man muss das auch in Relation dazu sehen, dass sie nach eigenen Aussagen halt wirklich erst drei, vier Wochen da reingesteckt haben und insofern, ich hoffe wenigstens einigermaßen sauber, aber schon einiges implementiert haben.
Ich geh mal davon aus, wir waren ja alle nicht selbst dabei und, haben das alles nur so 'n bisschen durch die, stille Post auf irgendwelchen Newsseiten natürlich lesen können. Ich geh mal davon aus, dass das nicht das besagte Ende der Fahnenstange bei Microsoft ist.
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David Wahrscheinlich ist es auch Microsoft-typisch, dass sie sagen, der Acid3-Test hat eh keine Relevanz. Wir konzentrieren uns auf unsere Themen und ob das jetzt 100 % erreicht oder nicht, sei dahingestellt. Weil eigentlich ist es nur für Webentwickler interessant, die sich auf diesen Acid3-Stütz, testen, und, die 100 % sehen wollen.
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Felix Wobei ich an der Stelle auch ganz interessant finde, dass sich Microsoft überhaupt darauf com-committed hat, Webstandard zu unterstützen. Wird ja 'n Stück weit schon, durch das, Geschrei der, der Webstandards-Community irgendwie, entstanden sein. Also, dann einen Test, der genau in dieser, aus dieser Community kommt und auf dem diese Community auch zählt, als, na ja, der ist für uns nicht relevant abzustempeln, find ich doch schon relativ, seltsam.
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Marcel Es ist halt wie mit den letzten beiden Versionen. Bei Microsoft lernt man aber im Schneckentempo.
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David Genau. Ja, aber wir sind auf jeden Fall gespannt, wie's mit dem, Internet Explorer in Zukunft weitergeht. Wann das Ding erscheint, wissen wir noch nicht. Ich glaub, das weiß Microsoft selbst auch noch nicht. Schauen wir mal.
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Marcel Ja, so viel zum Thema Internet Explorer 9. Ich denke mal, da werden wir in den nächsten Monaten noch einiges mehr zu hören. Wie gesagt, es ist noch nicht ganz raus, wann überhaupt der kommen soll. Ich würde mal schätzen, dass das vielleicht Ende nächsten Jahres was wird, vielleicht auch erst 2011. Schauen wir mal. Ja, aber somit, war das, wenn ihr nichts mehr habt. Es ist unser letztes Thema für diese Sendung. Und, insofern freut es mich, dass du mal dabei gewesen bist, Felix.
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Felix Mhm. Ja, auch, auch mit einigen Patzern, aber ich denke, das wird sich in Zukunft hoffentlich deutlich bessern.
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Marcel Genau, ihr, wisst nicht, wie lange wir jetzt hier schon sitzen, weil das mit der neuen Technik dann doch immer so 'ne Sache ist, aber-
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David Es bleibt spannend.
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Marcel Es bleibt spannend und, die nächsten Male gehen dann auch wieder 'n bisschen, fluffiger über die Bühne. Insofern, freu ich mich, dich bestimmt bald wieder sehen zu dürfen. Der Weg ist ja nicht mehr allzu weit.
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Felix Sofern ihr mich denn haben wollt.
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Marcel Jetzt, wo du's einmal gefunden hast.
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David Wollen wir.
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Marcel Ja, auf jeden Fall.
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David So, und euch, liebe Hörer, sehen wir dann hoffentlich jetzt, kurzfristig nächste Woche. Beziehungsweise diese Woche, wenn ihr das hört, Convention Camp am Donnerstag und am Wochenende Sparkamp in Braunschweig.
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Marcel In diesem Sinne eine entspannte Woche und bis demnächst.
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David Tschau, tschau.
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Felix Tschüss.
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Einspieler Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web.
Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf Technikwürze.de.
Aktuelles
- Firefox feiert den 5. Geburtstag (Video)
- Neues Technikwürze-Tonstudio (demnächst mehr Infos)
- Felix Wahner stellt sich vor
- Marketingaktion von IKEA auf Facebook
Veranstaltung
- Rückblick Barcamp Hamburg 3 2009
- Otto stellte Räumlichkeiten zur Verfügung
- Wahnsinnig gutes Catering mit Servicepersonal einer anderen Welt.
- Interview mit Alexander Graf 1 Mitveranstalter
- Interview mit Jackob Fricke zum Thema Coworking Hamburg
- ConventionCamp 2009 in Hannover
- Barcamp Braunschweiz 1 am 28. und 29. November
Das Thema: Internet Explorer 9
- Im Zuge der Professional Developers Conference (PDC) ersten Einblick gegeben
- Seit 3-4 Wochen in Entwicklung
- Ziel: Schneller und mehr unterstützte Standards
- HTML 5 und CSS 3
- Neu Rendering-Engine
- Hardwarebeschleunigte Darstellung von Bild und Text
- Direct2D und DirectWrite statt GDI
- Windows 7 und Vista
- Weniger CPU-Beanspruchung
- Hardwarebeschleunigte Darstellung von Bild und Text
- Acid 3: Von 20 (IE8) auf 32 (IE9)
- Problem: Microsofts Update-System
- Infos direkt von den Entwicklern
Erwähnungen 13
Kommentare 7
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Eine toll gemachte Sendung! Schöne Live-Einspielungen, Stimmen... Und ihr habt hörbar großes Vergnügen mit dem neuen Studio. Glückwunsch Jungs!
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Hallo Technikwürzer
Dies war wieder eine sehr spannende Sendung. Danke für eure Arbeit.Ich fände es noch toll, wenn ihr auf eurer Website das neue Audio-Equipment in Bild und Wort vorstellen könntet (Stichwort: Bedarfsweckung des Kaufimpulses ;-))
Liebe Grüsse
Theo -
Das machen wir. Es wird dazu eine eigene Seite und auch eine eigene Sendung geben, die es dann aber nur über die Seite und nicht über den Feed geben wird. Wir kündigen das dann aber noch in der Sendung an.
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Ich hoffe doch stark, das mit dem Tee war ernst gemeint ;o)
Sehr angenehme Sendung mal wieder!
IE9: 32 Punkte beim Acid3-Test sind schon sehr beschämend, selbst wenn man die Zeit mit ins kalkül zieht. Nun ja die Jungs haben ja auch kein leichtes los - wir dürfen gespannt sein.
Herzlichen Glückwunsch nochmal zum Equipment =)
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Ihr fragt, wir antworten: Direct2D ist Teil des DirectX-Grafik-APIs, das Ihr wiederum sehen könnt als Verquickung von OpenGL (Grafik) + OpenAL (Audio) + OpenCL (Compute), aber spätestens seit DirectX-9 weit fortgeschrittener.
So wie das von Spielen bekannte Subset Direct3D für 3D-Grafik zuständig ist und ein mächtiges Featureset zur Nutzung der Grafik-Hardware bietet, so bietet Direct2D beschleunigte 2D-Funktionen an. Direct2D gibt es aber erst ganz frisch seit der API-Version DirectX-11, die mit Windows 7 und als Download auch für Vista rausgekommen ist. Damit löst es das seit Windows 95 für 2D in Fenstern zuständige GDI ab. Direct2D und GDI wären übrigens auch vergleichbar mit Quartz auf OSX. Windows XP wird nicht unterstützt, weil schon DirectX-10 nicht mehr für XP herauskam, was bislang eher Gamer geärgert hat. Das liegt aber am neuen Vista/Win7-Treibermodell das nicht Rückportierbar ist und Vorraussetzung für die Neuerungen ist. Unter XP wird es wohl einen Fallback auf das althergebrachte GDI geben.Zumindest wird Firefox das wohl so machen (siehe unten).
Wie angedeutet kann Direct2D die hohe Rechenkraft der Grafikkarte (GPU) optimal nutzen, sofern diese bestimmte Vorraussetzungen erfüllt. Und dieser Output ist nicht gerade popelig: Beispielsweise liefert ein Intel Core i7 965 Prozessor mit 3,2 GHz maximal 51 Gigaflops/Sekunde an Rechenleistung, während eine genauso teure ATI Radeon 5970er galaktische 4640 Gigaflops/Sekunde schafft.
Da ist es kein Wunder, dass Google Maps mal eben von 5-10 auf über 60 Frames pro Sekunde beim Screen-Aktualisieren hochschnellt und alles viel weicher skaliert und scrollt.
Wer schon eine Windows Vista oder Windows 7 Maschine nebst NVIDIA-Grafikkarte am Start hat, der sollte sich mal die neusten Treiber für seine Karte (und DirectX 11 bei Vista) installieren, und der kann dann eine Runde in einem schon jetzt Direct2D-fähigen Firefox 3.7-Build drehen:
http://www.basschouten.com/blog1.php/2009/11/22/direct2d-hardware-rendering-a-browserUnd wer dann noch geil auf hardwarebeschleunigtes Flash (vor allem in Sachen Video-Dekodierung) ist, der sollte sich noch die Flash 10.1 Preview installieren:
http://labs.adobe.com/technologies/flashplayer10/Tja Marcel, das gibt's dann wiederum alles nicht unter OSX, alter auf Windows-Rumhacker ;)
Danke allen für die Sendung und Grüße
vom Schepp
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Hey Schepp,
danke für die ausführlice Erläuterung, wieder was gelernt! Und, hey, ich versuche doch schon immer nicht alle Federn zu rupfen ;)
Vielen Danke und beste Grüße!
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Weiß ich doch :) Darfst natürlich auch weiter rupfen.
BTW, kleine Korrektur: Die NVIDIA-only Einschränkung gilt nur für Flash weil der ATI-Treiber unter Flash noch nicht beschleunigt (trotz Versuchen seitens ATI). Intel geht wohl auch.
Der Firefox läuft auf beiden Typen.