Zensiert! Technikwürze 138
Die Zensursula macht ebenso von sich reden wie Microsoft. Aber in erster Linie haben wir wieder gute Tipps für euch in petto.
Transkript der Folge
-
David Marcel hat fürs Intro keinen Bock, also mach ich das. Herzlich willkommen zu Technikwürze 138, fast live aus dem Langenhagener, Großraumstudio, mit David Maciejewski und...
-
Marcel Ja, und mit mir, Marcel Böttcher. Hallo.
-
David Herzlich willkommen.
-
Einspieler Herzlich willkommen zu Technikwürze, eurem Design- und Webstandards-Podcast. Von und mit David Maciejewski.
-
David Marcel, du kommst grade zurück von 'ner Demo. Was war 'n das für 'ne Demo? Wofür hast 'n demonstriert? Sag mal.
-
Marcel Na ja, eher wogegen, weil es ist ja leider schon, vom Bundestag verabschiedet, nämlich das, ich überleg grad, wie, wie der genaue Name ist, Zugangserschwerungsgesetz, wie es heißt. Ist ja in den letzten Tagen sehr durch die Medien gegangen beziehungsweise viel mehr durchs Web als durch die Medien. Und, da war heute bundesweit an 20 Orten 'ne Demonstration.
In Hannover hat das die Piratenpartei organisiert und da standen wir dann heute 'ne Stunde im Regen und haben uns von, Dirk Hilbricht, dem Vorstand der Piratenpartei, 'ne kleine Rede angehört. Genau.
-
David Ja, das ganze Ding ist ja durch und, jetzt haben wir endlich die Zensur in Deutschland. Hey ho-
-
Marcel Ja, endlich.
-
David ... haben wir uns immer gewünscht in 'ner Demokratie. Ja, ziemlich blöde Geschichte und deswegen, sollte man auf die Straße gehen. Ich hoffe, dass bundesweit 'n paar mehr auf die Straße gegangen sind als in Hannover.
-
Marcel Genau, hier waren's ungefähr, ja, geschätzt 100, 150. Leider 'n paar wenige, mir bekannte, Gesichter aus der hannoverschen Web-Szene. Aber immerhin, mit, mit 100 bis 150 hätt ich auch nicht unbedingt gerechnet. Ja, der Bundestag hat's zwar schon beschlossen, aber es besteht ja noch ein wenig Hoffnung. Da müssen noch ein, zwei Instanzen ihr Okay geben. Dementsprechend, es lohnt sich auf jeden Fall.
Und allein damit man nicht ruhig das Ganze über sich ergehen lässt, lohnt sich der Weg zur Straße schon.
-
David Ja, sollte nicht sein. Okay. Tja, was gibt's denn noch dazu, zu, drüber zu berichten?
-
Marcel Live, als wir da standen und demonstrierten, ging die Nachricht rum, dass der jetzt nicht mehr, aber bis heute Morgen noch SPD-Politiker Jörg Tauss, der in der ganzen Geschichte 'n bisschen vorbelastet ist. Das ist nämlich der Herr, der auch der, des Kinderpornografie-Konsums beschuldigt wird. Der hat heute bekannt gegeben oder beziehungsweise auch direkt danach gehandelt. Der hat heute sein Parteibuch wieder abgegeben und, möchte jetzt den Piraten beiwohnen.
Ist die Frage, ob, je nachdem, wie sich das Ganze noch entwickelt, er wirklich der Piratenpartei damit hilft oder-
-
David Ob das sogar unbedingt ist für die
-
Marcel ... gegebenenfalls dann sogar noch schadet. Sollte sich das in den nächsten Monaten zum, zum Negativen entwickeln. Das bleibt abzuwarten. Aber auf jeden Fall, er möchte zu den Piraten. Die Piraten sind da erst mal natürlich offen und empfangen jeden SPD-Politiker gerne.
Ist wahrscheinlich, einer der letzten Möglichkeiten, sich bei, bei der digitalen Generation, wie es so schön heißt, bei der die SPD jetzt nicht mehr ganz so gut dasteht, noch, ja, seinen, seinen Arsch zu retten.
-
David Ja. Na ja, der Herr Tauss war auf jeden Fall in den Medien, das solltet ihr mitbekommen haben, in Print, in Web und TV. Und er wurde beschuldigt oder vielmehr so wie ich das mitbekommen hatte, ist er als Politiker, sollte er Kinderpornografie aufstöbern beziehungsweise war er innerhalb der SPD ein IT-Experte, der dort recherchierend tätig war.
Und er wurde dazu eben, bezichtigt oder es wurde behauptet, dass er das auch privat machen würde beziehungsweise das ganze Material bei ihm gefunden wurde und er immer gesagt hat: „, das ist für meinen Job, weil ich bin der IT-Experte und, ich recherchiere das dafür.“ Er hat immer seine Unschuld beteuert. Wir wollen jetzt ihm jetzt auch nix nachwerfen, aber auf jeden Fall, ja, war das heute zum Tag der Demonstration gegenüber der Zensursula ja auch mal 'ne ganz interessante Geschichte.
-
Marcel Auf jeden Fall 'n nettes Zeichen. Schauen wir mal, wie es sich in den nächsten Monaten so entwickelt.
-
David Ja, apropos.
-
Marcel In der, in der letzten Woche hat sich ja generell in der, in der Richtung ziemlich viel getan. Ich kann mich an den Donnerstagabend, erinnern, wo gegen, ich weiß gar nicht, halb, halb acht oder so das Gesetz dann beschlossen wurde und mit viel zu vielen Fürwörtern verabschiedet wurde. Da ging in Twitter relativ gut die Party ab. Nur leider keine freudige.
Also das hat auf jeden Fall in den letzten Tagen die Medien und die Blogosphäre und, Twitter ziemlich beschäftigt.
-
David Ja, vor allen Dingen auch grade unter dem Stichwort Zensursula. Wer das heute bei Google eingibt, bekommt wie viel Treffer? Müsste ich jetzt grade noch mal eben nachschauen. Da hat sogar gleich Spiegel, glaub ich, zeitweise drüber berichtet, dass Zensursula grad im Netz, ziemlich abgeht und dass das, Synonym für diesen, für diesen ganzen Zensierungskram ist.
Was allerdings auch, Kritik muss sein, uns ziemlich, jeder, dem, dem, der das nutzt und ich nutz das auch sehr gerne eigentlich so auf 'n Trepp stellt, ja, du handhabst eigentlich eher mit, Plattitüden und, und gehst gar nicht auf 'ne richtige Diskussion ein, grade weil du dieses Stichwort benutzt. Aber sei's drum. Zensursula.
-
Marcel Was auf jeden Fall schön ist, solange du schaust, wie viele Ergebnisse es gibt, ist, dass man unter dem Stichwort inzwischen auch, sollte man wirklich die ne, letzten zwei Wochen, unter Tage verbracht haben ohne Internetanschluss und gar nicht wissen, worum's geht-
... findet man zu dem, Thema unter dem, unter dem Tag Zensursula quasi alles. Die erste Google-Seite, die, die ersten zehn Ergebnisse kann man da auf jeden Fall empfehlen. Ansonsten haben wir auch noch, ein sehr lustiges YouTube-Video verlinkt, wo ein Herr mit Lego das System so 'n bisschen nachbaut.
Um's, um's kurz zu fassen, ist das größte Problem des jetzt verabschiedeten Gesetzes, dass nicht wirklich aktiv gegen Kinderpornografie gehandelt wird und nicht, ja, keinem Kind damit geholfen wird, sondern einfach nur 'nen Vorhang davor gezogen wird und-
-
David Hinter dem man hintergehen könnte, genau.
-
Marcel Hinter dem man hintergehen könnte, wozu es inzwischen ziemlich viele sehr interessante Photoshop-Entwürfe zu gibt. Die das Problem so 'n bisschen the-thematisieren. Da können wir ja vielleicht auch noch das eine oder andere nachträglich verlinken.
-
David Ja genau. Also na, vorhin hab ich nämlich bei Gerrit van Aken auf der Webseite entdeckt unter dem, Titel „SPD und, CDU/CSU inwählbar". Und zwar war da eben diese, Photoshop-Datei, Photoshop-, Auszugsdatei: „Na endlich, Ursula von der Leyen, CDU bekämpft erfolgreich Altersarmut und Obdachlosigkeit".
Auf der linken Seite ein Kind, was an, am Obdachlosen, der da aufm Boden liegt, dran vorbeigeht und im nächsten Shot sehen wir direkt hinter dem Kind, was so in Richtung dieses Obdachlosen guckt, das Riesenstoppschild. Und da fiel mir ganz spontan eben dieses,, super Video ein mit diesem, Lego, Lego Playmobil-Gedönse, das das schön demonstriert, was diese ganze Zensurgeschichte eigentlich auch ist.
-
Marcel Das visuali-visualisiert es auf jeden Fall ganz gut. Und die, die Forderung unterdessen, ja, was auch so 'n bisschen der Claim der heutigen Demonstration war, ist, dass man doch den ganzen Mist einfach löscht, anstatt, einfach nur zu zensieren beziehungsweise das Ganze zu verstecken. Weil entgegen der politischen Meinung es einfach nicht wahr ist, dass die meisten Server irgendwo auf irgendwelchen, in irgendwelchen Steuerparadiesen stehen, wo man nichts machen könnte.
Meistens sind solche Dinge wirklich nach, nach Stunden vom Netz, soweit sie gefunden sind.
-
David Genau, ist ja auch nachgewiesen. Da haben schon 'n paar irgendeinen Test gemacht und, das hat gezeigt, dass selbst nach 'n paar Minuten schon die ersten Responses kamen, so 'n, dass die ersten Sachen schon aus'm Netz genommen wurden. Von daher wär's auch die, die, die bessere Alternative gewesen.
-
Marcel Auf jeden Fall. Und das Problem ist, dass unsere Politik da vor allem sehr beratungsresistent reagiert hat. Denn gegenüber, sämtlicher Expertenmeinungen, war ja scheinbar, 'n Großteil der Politiker der Meinung, dass das auf jeden Fall 'n super, Instrument wär, um gegen, Kinderpornografie vorzugehen. Und es hat lustigerweise noch nicht mal ein, zwei Stunden gedauert, nachdem das Gesetz durch war.
Da haben sich dann auch schon die ersten Politiker und die ersten, Lobbyisten gemeldet und, ja, da Begehrlichkeiten, präsentiert. Da wurde schon der Ruf nach den, ominösen Killerspielen, auf jeden Fall ziemlich laut. Und wahrscheinlich ist es noch, weil ich, ich weiß gar nicht, wahrscheinlich ist es auch schon, raus, dass als Nächstes dann die Musikindustrie kommt.
-
David Definitiv. Oder, oder Rechteinhaber oder sonstige Sachen. Oder wir nehmen jetzt mal 'n paar Seiten vom Netz, die, keine Ahnung, so 'n bisschen muslimisch angehaucht sind. Man weiß ja nie, was da kommt, ne.
-
Marcel Politische Meinungen, die nicht gefallen. Ist auf jeden Fall 'n sehr, sehr gefährliches Thema und deswegen, wie gesagt, lohnt es sich, da auch noch in den nächsten Wochen auf die Straße zu gehen und der heutige Samstag war da sicherlich nicht die letzte Aktion.
-
David Okay. Ja, nette Geschichte. Gehen wir mal zum Nächsten.
-
Marcel Vielleicht 'n bisschen 'n freudigeres Thema.
-
David Ein freudigeres Thema, und zwar 'n bisschen geekige, geek, geekiger.
-
Marcel Geekiger, genau.
-
David Ich sollte vielleicht, keinen Orangensaft vorher trinken, bevor ich 'ne Technik-News aufnehme.
-
Marcel Ja, Textmate ist, ist ein Thema, beziehungsweise sogar, sogar noch Mehrfachthema, aber, da hat es nämlich mal wieder eine Regung gegeben, nachdem ich glaub, der letzte Blogpost, im August letzten Jahres veröffentlicht wurde. Gab es vor ein paar Tagen einen erneuten Post, dass sie noch dran arbeiten. Textmate 2 wird noch immer entwickelt. Sehr zur Freude, glaub ich, vieler Mac-User, weil's an, an vielen Stellen, da, glaub ich, doch das präferierte Tool ist im, im Entwicklungsumfeld.
Es gab leider noch nicht, deswegen das Ganze auch 'n bisschen als Kurznews gehalten, noch nicht weitere Infos. Er, der Autor hat aber auf jeden Fall versprochen, da in naher Zukunft nachzulegen und da ein paar mehr Infos zu, veröffentlichen. Also Textmate 2 soll nicht mehr so weit weg sein.
-
David Textmate an sich soll ja auch sehr cool sein. Ist an mir immer dran, vorbeigeschrammt. Ich hatte mir mal irgendwie so 'ne Try-out-Version runtergeladen, kam in diesem Zeitpunkt nicht dazu, mir das anzuschauen.
Und danach hat es mich genervt, dass jede Datei irgendwie, dieses „Bitte zahl doch mal". Kann ich nachvollziehen, ja, aber deswegen hab ich's erst recht nicht benutzt, um zu testen, ob mir das gefällt und, ja, das ist irgendwie an mir vorbeigegangen.
-
Marcel Im Moment ist es noch mein Tool der Waffe. Könnte sich jetzt vielleicht ändern, wo ich den ersten Blick auf Coda geworfen habe, aber schauen wir mal. Auf jeden Fall wird Textmate weiterentwickelt.
-
David Ja, Coda ist auch sehr nett. Hab ich auch 'ne Lizenz für. Ist aber wie gesagt leider nicht mein Tool, weil mir bei den Sachen, so cool sie auch sind, immer so die, Extensions für PHP-Entwicklung fehlen, was mir ja auch sehr wichtig ist, weil ich sehr viel in PHP mache und das ist, fehlt leider noch 'n bisschen die Unterstützung. Aber sei's drum, andere Geschicht. Hatten wir ja auch schon mal.
-
Marcel Schauen wir mal, was da noch kommt.
-
David Sollten auf jeden Fall weitergehen. Hast du schon irgendwelche Infos über die Features von Textmate 2?
-
Marcel Wie gesagt, leider noch nicht. Kann da noch nicht so viel zu sagen laut dem Blogpost, will das aber auf jeden Fall in naher Zukunft nachholen.
-
David Ja. Ich hoffe, das wird nicht so 'ne never, 'ne, Never Ending Story wie, Expression Engine, das CMS. Die hatten ja, vor super, super lange Zeit gesagt, dass im Sommer ich glaub, letztes, Anfang letzten Jahres haben sie gesagt, im Sommer wird, die Version zwei oder drei rauskommen. Auf jeden Fall die neue. Ich hab schon wieder vergessen, so lange ist das her und, im Sommer kam es nicht.
Inzwischen haben wir den darauf folgenden Sommer, das heißt, anderthalb Jahre später, nachdem sie's versprochen hatten und immer noch ist nichts davon zu sehen. Ich wollte ja ursprünglich immer mal, weil ich's interessant finde, Expression Engine ausprobieren. Und mal weg von, von WordPress für so, für so kleine, schnelle Projekte.
Schlussendlich hatte ich mich dann aber entschieden, so, Frühjahr letzten Jahres, dass ich gesagt hab: „Nein, ich warte, wenn sie eh kurz vor der Tür steht, ich warte auf die neue Version", damit ich mir Sachen, die ich mir jetzt angewöhne oder beziehungsweise Sachen, die ich jetzt lerne, dann nicht wieder umstellen muss. Ja, und ich hab bis heute Expression Engine nicht wirklich eingesetzt, weil es kam nie raus.
Ja, und ich weiß nicht, wie viel Leuten es ähnlich gehen, die sagen: „Ich warte lieber noch mal auf die neue Version.", inzwischen würd ich sogar behaupten, bleibt bei der Version, es kommt eh nie 'ne neue.
-
Marcel Bei Textmate haben jedenfalls bis zum jo... jetzigen Zeitpunkt ungefähr 190 Leute, den Blogpost mal kommentiert. Also-
-
David Wow, nicht schlecht.
-
Marcel Da ist auf jeden Fall das Interesse vorhanden.
-
David Auf jeden Fall. Okay.
-
Marcel Ja, kommen wir zum nächsten Thema. Acrobat.com, wird vielleicht dem einen oder anderen noch gar nichts sagen.
-
David Wie mir.
-
Marcel Ist bei mir vor, boah, ich glaub, zwei Jahren schon aufgetaucht, aber auch ziemlich schnell wieder verschwunden. Ist 'nen, es geht 'n bisschen in die Richtung, was, was Google Text und Tabellen macht, beziehungsweise eher in Richtung Google Text. Man hat 'nen, 'nen Word, ja, 'nen, 'nen, 'nen, Textverarbeitungs-Tool, was sehr nett ist, was im Gegensatz zu Google Text und Tabellen auch 'n bisschen mehr in Richtung Layout geht.
Also das Ganze ist Flash-basiert und kann dementsprechend 'n bisschen mehr machen. Und das Schöne ist daher auch die URL Acrobat.com. Du kannst daraus direkt 'ne PDF generieren lassen. Und nachdem das Ding jetzt urlange, wie gesagt, ich glaub, das ist vor eineinhalb, zwei Jahren das erste Mal bei mir aufgetaucht, kann aber auch sein, dass es, dass meine, mein Zeitgefühl mich da grad im Stich lässt.
Jedenfalls nach der, nach der Betaphase, geht das Ganze nun in die finale Version und dort gibt es Premium Accounts, die, wie ich finde, etwas teuer geraten sind. Vor allem dafür, dass es echt nicht so viel mehr Features gibt, also beziehungsweise eigentlich nur neue Limitierung. Man zahlt nämlich dafür, es gibt da zwei Pakete. Das, günstige der beiden fängt bei oder beziehungsweise liegt bei 149 Dollar, wenn man's aber auch wirklich dann im Jahr vor,, ja, für 'nen Jahr im Voraus bezahlt.
Man kann das Ganze auch, monatlich zahlen und muss dann den Betrag einfach noch mal in der Nachkommastelle, korrigieren. Zahlt da also 14 Dollar 99. Die, Premium Premium Edition dessen kostet dann satte 399 Dollar beziehungsweise 39 Dollar 90 im Jahr.
-
David Entschuldigung, wofür?
-
Marcel Ja, wenn man, wenn man sich anschaut, was es dazu dann gibt, dann, hat man vor allem eins: nicht mehr die Limitierung. Man kann mit der freien Version, die's, das muss man dazu sagen, auch weiterhin gibt, insgesamt fünf PDFs generieren, danach ist Ende.
-
David Super.
-
Marcel Und diese PDFs, die man dann mehr oder weniger sharen können, kann, können maximal 100-mal runtergeladen werden.
-
David Ja, und dafür 400 Dollar, ist doch nicht schlecht.
-
Marcel Nee, das ist die, das ist die, das ist die freie Version. Genau. Und bei der Premium oder Premium Plus oder beziehungsweise Premium Basic und Premium Plus, wird diese Limitierung der PDF-Erstellung, auf zehn PDFs pro Monat oder beziehungsweise in der Premium Plus dann auf unlimited angehoben. Die, die Downloads sind in beiden Versionen unlimited und, gegebenenfalls, ich hab grad vergessen, wie das Tool heißt.
Es gibt auch noch 'nen, 'nen Tool, um Webkonferenzen zu halten, mit Screen Sharing, Moderation und so weiter. Ist auch echt ganz nett.
-
David Ah, und ist dabei?
-
Marcel Das ist dabei, genau.
-
David Ah, okay.
-
Marcel Das ist wahrscheinlich auch das-
-
David Dann hat das einen Mehrwert.
-
Marcel Das ist dann auch der Mehrwert. Das ist dann wahrscheinlich auch das, was es dann für Agenturen, Freelancer und so weiter, die, gern mal Kunden im Ausland haben, 'n bisschen schmackhaft macht. Da kann man in der freien Version mit maximal drei Leuten, 'ne Webkonferenz halten und das geht dann hoch auf, fünf oder 20. Das heißt, da, fallen dann wahrscheinlich auch für Adobe dann da die Kosten an.
-
David Ja, ich hatte letztens mit 'nem Schweizer Kollegen, 'ne Webkonferenz gehalten und der hatte so 'n, Microsoft Tool da am Start, wo er mir seinen Bildschirm ge-geshared hat und, ich konnte dann, wir konnten dann wirklich live über das reden, was er dann eben vorgeführt hat. Nichtsdestotrotz 400 Euro, 400 Dollar im Jahr find ich schon ziemlich happig. Da fällt mir ein, Apple iWork, geht ja genau in dieselbe Richtung. Das heißt, veröffentliche deine Dokumente hier. Ist derzeit noch im Betastadium.
Es ist überhaupt nicht abzusehen, ob das Ding weitergeführt wird oder, ob es mal irgendwann Geld kosten wird beziehungsweise dann irgendwann in den, in den MobileMe, Konto rutscht, dass du dafür 'n MobileMe, Konto haben musst oder brauchst. Funktioniert ähnlich. So-so-sofern du in Pages oder sonst wo 'n Dokument hast, drückst du oben den Knopf und dann wird das hochgeladen und kannst du sharen mit anderen.
-
Marcel Hast du's schon mal genutzt?
-
David Ja, ja, sehr intensiv sogar. Ich hab nämlich jetzt 'nen Artikel fürs Webstandards-Magazin geschrieben und, anstatt dass ich irgendwelche Dokumente oder sonst irgendwas mach, ich arbeite natürlich immer gerne in Pages- Anstelle in anderen. Und dann hab ich diesen Knopf gedrückt und geshared und der Redaktion zugeschickt. Die konnten ihre Notizen da hinterlassen, direkt online. Du kannst das jederzeit runterladen als, Word-Dokument, als PDF-Dokument oder als reines Textdokument.
Und, ich musste niemals Dateien hin- und herschieben, weil ich einfach nur mein Pages-Dokument genommen habe, hab's da hochgeladen, hab die Artikel, also hab die Kommentare mir durchgelesen da und konnte den korrigieren und hab dann die neue Version, nachdem ich sie bei mir am Mac wieder bearbeitet habe, hochgeschoben und, alles war schick, ja. Und die Redaktion hat sich dann einfach dort die, das Word-Dokument runtergeladen, fürs Layout.
-
Marcel Das hört sich komfortabel an. Und ist im Moment auch komplett kostenlos.
-
David Ist immer noch kostenlos. Iwork.com ist die Adresse. Wenn ihr da draufgeht, werdet ihr allerdings nix finden, denn die haben so 'n, so 'n Routing eingebaut, dass für die Normalbenutzer, beziehungsweise für jeden, der das reingibt im Browser, der kommt dann auf die Beschreibungsseite vom, vom Service. Darüber kommst du denn nur über deine, Mac-Programme.
Da kannst du denn, dich einmal anmelden mit irgend 'ner Apple ID, ist völlig wurscht, und hast dann im Menü, sofern du dich angemeldet hast, auch die Möglichkeit, 'n Account zu switchen oder dich abzumelden oder da direkt mal deine Dokumente zu sehen, die du geshared hast.
-
Marcel Hört sich auf jeden Fall sehr komfortabel an. Die, die Sicherheits-, Komponente ist da natürlich immer noch meine Frage. Also ich arbeite recht gerne in, in Google Text und Tabellen. Nachdem es da aber einmal 'ne Panne gab, bin ich da ehrlich gesagt 'n bisschen vorsichtiger geworden, was, was sensible Daten, angeht. Aber gut, ob man's jetzt nun Google, Apple oder, Adobe hinwirft, ist da, glaub ich-... relativ egal.
Ansonsten, also ich hab, ich hab mal geschaut, also ich selbst nutze eigentlich nie 'nen, 'nen, irgend 'nen Konferenztool, Webkonferenztool, aber was ich so im, im Kundenumfeld eigentlich so als, als größte Alternative oder beziehungsweise, ja, als quasi Marktführer in der Richtung, jedenfalls so im, Enterprise-Segment, gefunden habe, ist, von Cisco Webex und, das kann halt nix anderes als, als Webkonferenzen machen und liegt bei monatlich 69 Dollar.
Also dagegen ist dein Acrobat echt, ja, 'n Witz. Oder, beziehungsweise 'n Schnäppchen. Ich hab da schon mal 'ne Webkonferenz mitgemacht. Das ist auch so ganz nett. Das mit dem Screensharing funktioniert ganz gut. Aber ja, muss man, muss man sehen, ob man, das so oft nutzt, dass es sich entsprechend lohnt.
-
David Es gibt ja noch die Alternative Skype, die könnt ihr auch nutzen. In den neuesten Versionen jeweils, könnt ihr auch das Screensharing aktivieren.
-
Marcel Geht aber bisher nur aufm Mac, oder?
-
David Geht auch mit der neuesten Windows-Version.
-
Marcel Haben sie jetzt nachgezogen?
-
David Ja, ich denke ja. Und das ist auch 'ne sehr interessante Geschichte, falls ihr mal ganz schnell jemandem irgendwas zeigen wollt. Ansonsten, was mir sonst mir noch einfällt, was wir gerne im Schulungsumfeld, benutzen, um, um unseren Kunden Typo3 zu zeigen oder wenn sie 'n Problem haben, ihre E-Mail einzurichten, ist TeamViewer. Immer noch funktioniert der unter Mac und, Windows. TeamViewer ist, super performant, super einfach.
Mit dem kannst du auch direkt auf den, du kannst den Computer des jemals anderen fernwarten und ihn von dir aus bedienen, egal welchen Rechner jetzt du hast, welches System und kannst denn, jemand anders, was vorführen und gemeinsam, dir was anschauen. Auch sehr interessant, wie gesagt, für Schulungszwecke.
Was jetzt neu ist an dieser Stelle bei TeamViewer, ist, dass wenn ihr die Software runterlädt, ihr Profile anlegen könnt für diejenigen, denen ihr öfters helft, zum Beispiel, Mutter, Schwiegermutter und, was es da nicht alles gibt, sodass ihr nicht jedes Mal nach der ID fragen müsst. Okay, das haben die jetzt auch übernommen. Ja, aber mal Schluss mit dieser Geschichte. Könnt ihr euch ja mal anschauen, die Alternativen. Okay?
-
Marcel Genau. Das nächste Thema ist nämlich auch nicht unbedingt weniger spannend und, hat auch ord... 'ne ordentliche Welle losgelöst, obwohl meiner Meinung nach jedenfalls erst mal gar nicht so viel dahinter steckt. Es geht um, Opera Unit. Ich weiß nicht, was du da so mitbekommen hast....
-
David Sage ich kurz vorweg: nicht viel. Ich hatte so vor, ich hatte mir 'n Video angeschaut, das macht ziemlich 'ne Heißhunger. Das sah mir alles so nach 'nem, nach 'nem, nach 'nem Ersatz für Mo... für MobileMe aus. Ich hatte auch direkt getwittert darüber und, hab's mir dann nicht näher angeschaut und, vielleicht hätt ich das machen sollen.
-
Marcel Ja, ich hab's, ich hab mir das Ganze selbst auch noch nicht selbst angeschaut. Man braucht nämlich, man muss sich dafür registrieren und so weiter. Aber fangen wir mal von vorne an: Was ist es überhaupt? Es wurde angekündigt als die Weltneuheit und wir krempeln das Web um. Im Prinzip, geht es darum, dass man benutzerfreundlich aus seiner Kiste 'n kleinen Server macht und seine, Medienfiles, Bilder, Videos, Urlaubsvideos und was auch immer darüber sharen kann.
Im Prinzip also das Gleiche, was 'nen XAMPP unter Windows zum Beispiel auch macht, oder 'nen MAMP unter, am Mac. Nur für den Endbenutzer sicherlich 'ne Ecke freundlicher. Bei der Geschichte gibt's natürlich zwei Probleme: Wenn ich meinen Freunden 'n Video sharen will und geh kurz einkaufen, dann ist das Video nicht mehr geshared, weil es liegt halt lokal auf meiner Kiste. Das ist die eine Geschichte, die mich daran stört.
Die nächste Geschichte stört mich eigentlich fast noch 'n bisschen mehr und das sind nämlich die, die Bedingungen, die du dafür unterschreiben musst. Also man braucht wie gesagt dafür 'nen, wie auch immer das Ding heißt, 'nen, 'nen Account bei Opera. Und die räumen sich ziemlich viele Rechte ein. Zum einen, was natürlich sehr verständlich ist, darf man nur Sachen hochladen, die A einem selbst gehören und B, nicht in irgendeinem Maße anstößig sind oder verbotenes Material beinhalten könnten.
Aber die viel schlimmere oder beziehungsweise die überhaupt schlimme Geschichte daran ist, dass, Opera sich offensichtlich das ein oder andere Recht an der, an den Dateien, die man darüber shared, für sich und ihre, wie es heißt, Affiliate-Partner sichert. Und das find ich relativ böse, besonders für 'nen Dienst, der eigentlich nicht wirklich jetzt 'n Dienst ist. Also viel heiße Luft um, um nicht wirklich was.
-
David Aber zumindest pressemäßig haben sie gut 'ne Welle gemacht.
-
Marcel Ja, auf jeden Fall, auf jeden Fall. Also das könnte 'n sehr gutes Beispiel werden für Marketing-Schulungen oder so was.
-
David Ich muss sagen, dafür macht's den hässlichen Browser auch nicht wieder interessanter für mich, ja, weil ich, ich, ich hab mich nie für Opera interessiert.
-
Marcel Ich auch nicht wirklich, nee.
-
David Weil ich ihn immer hässlich finde. Ich bin, ziemlich stark angehauchter visuelle Mensch. Ja, ich brauch, ich muss es sehen und wie gesagt-
-
Marcel Das geht mir ähnlich.
-
David Ich hatte es im Vorgespräch gesagt, wenn ich irgendeine Website zum Beispiel hässlich finde Nutz ich sie nicht. Da kann sie noch so interessant sein und die wichtigsten Infos bringen, da bin ich weg. Ja, und ähnlich geht's mir auch da bei.
-
Marcel Genau. Ja, wir haben noch mal 'nen Artikel der Trendpiraten unter trendpiraten.tv dazu verlinkt. Wer jetzt keine Lust hat, si... das auszuprobieren, was nach, nach der Ankündigung wahrscheinlich verständlich, ist, aber trotzdem da im Bilde sein möchte, der findet da noch mal die eine oder andere Information mehr und auch noch mal den, den Auszug der Bedingungen, die man da, mit anhakt. Kann man sich also auf jeden Fall mal anschauen, auch wenn man's nicht unbedingt nutzen möchte.
-
David Gefiltert sozusagen.
-
Marcel Genau, genau, genau.
-
David Sehr schön.
-
Marcel Ja, nächstes Thema: TweetDeck ist fürs iPhone erschienen, hat auch 'ne große Welle gemacht. Also die letzte Woche war wirklich ziemlich interessant. Ich muss sagen, ich nutz es nicht. Eigentlich aus dem gleichen Grund, was wir halt eben auch gesagt haben. Ich bin nämlich ebenfalls 'n sehr visueller Mensch und da macht, da macht Tweetie meiner Meinung nach einfach mehr Spaß.
Hat aber auch noch 'nen andern Grund: Ich nutze die, die Hauptfunktionalität von TweetDeck halt nicht, dass man ja vor allem nach irgendwelchen Tags sucht und die überwacht und schaut, was jetzt zum Thema Technikwirtse oder so was passiert. Ich gucke mir eigentlich mein, mein, den, den, den Feed meiner Followers an und da hört's dann eigentlich auch schon auf. Und mir ist er halt 'n bisschen zu überladen. Also da macht mir, da macht mir Tweetie einfach 'n, ja, deutlich besseres Bild.
-
David Ja. Obwohl du ja inzwischen bei Tweetie auch deine Searches, machen kannst nach irgendwelchen Hashtags oder nach irgendwelchen-
-
Marcel Ja, das, das, das kann man natürlich. Das geht aber, also das muss man schon sagen, wenn man da jetzt, drei, vier, Tags die ganze Zeit überwachen will, da ist TweetDeck wirklich gut für gemacht. Aber wie gesagt, ich nutze auch in der Desktop, die Desktop-Version von Tweetie und insofern gibt's da für mich keinen großen Diskussionsbedarf.
-
David Das ist auch wirklich so 'ne Philosophie-Sache, wie man mit Informationen von extern umgeht. Das be-beobachte ich auch beim Arbeitskollegen von mir, beziehungsweise ganz generell, auch wenn ich 'nen anderen Pod-Podcast höre oder andere Leute frage, wie die so mit so Informationen, RSS-Feeds oder Tweets umgehen.
Ich bin jemand, ich hab irgendwann festgestellt für mich, nachdem ich wirklich mal, was weiß ich, Hunderte von Feeds irgendwann, eingerichtet habe und gelesen habe, dass mir diese Flut von Informationen, die, die da täglich oder stündlich auf mich eingeprasselt ist, für mich einfach zu viel ist, sodass ich dann schlussendlich, weil ich dann eh nicht we-wenig Zeit hatte und wirklich arbeiten musste, dass ich dann das meiste überlesen habe, was schlussendlich dafür zu, zu geführt habe, dass ich die, die interessantesten Storys einfach nicht mehr lese oder dass mir das einfach zu viel wurde, weil ich gesagt hab, ich, ich finde nicht mehr die wesentlichen Informationen, sondern da kommt nur noch Information rein, Information, Information, ohne dass es mir was bringt.
Und irgendwann hab ich die Reißleine gezogen und, halte mich seitdem auch, an diese neue Weise, indem ich gesagt habe, ich abonniere nur noch ganz, ganz wenige RSS-Feeds und von den Sachen, die zu viel reinkommen, die schmeiße ich weg. Ebenso bei den Tweets, da ist es auch so.
Also wenn jemand ganz viel twittert und auch wenn's noch so interessant ist und ich denke: „Mensch, guter Kollege oder gute Kollegin", aber die oder der twittert extrem viel und da kommt nur noch was von ihm oder ihr, dann nehm ich's einfach weg, weil das für mich zu viel Information ist. Was viele auch ganz gerne machen, ist, die Growl, Sache, Notification-Dienst zu nutzen. Nutz ich auch, aber viele nutzen das wirklich, zum Beispiel bei Skype.
Wenn da jemand online geht oder offline geht, dann wird das in Growl eingebunden. Also jede Systemstatusmeldung wird da eingeblendet. T... Sekündlich kommen da irgendwelche Informationen rein, die eigentlich völlig, das ist völliger Nonsens. Die spielen, die bringen mich nicht weiter und deswegen hab-- Also das ist aber so 'ne Philosophie-Geschichte, die ich auch jedem anderen zugestehe. Der eine möchte wirklich über alles jederzeit informiert sein, ob es ihm was bringt oder nicht.
Eine Philosophie und die andere, das ist eben meine, wo ich eben sage: „Nein, ich möchte wirklich über Nonsens nicht informiert werden. Ich möchte nur für mich schon die, die gefilterten Sachen rausfinden." Und deswegen, na ja, also ich kann beides nachvollziehen.
Und TweetDeck, wie gesagt, um auf's Thema zurückzukommen, ist, wenn man sich die Desktop-App schon mal runterlädt, ist ja 'ne Air-Applikation, dann, öffnen sich, glaub ich, drei oder vier Spalten nebeneinander und das ist wirklich Informationswut, pur für diejenigen, die das gerne mögen. Ich hab's eben erläutert, wäre das was und ebenfalls fürs iPhone. Für alle anderen wie mich, lieber nicht.
-
Marcel Ja, ich hatte das auch so, dass ich, vor allem selbst entscheiden will, wann ich die Informationen konsumieren möchte. Das heißt, bei mir läuft eigentlich ziemlich v-wenig über Growl. Ich hab Growl zwar installiert, hab's aber so ziemlich überall auch, dann deaktiviert, weil wer jetzt grad online oder besonders wer jetzt grad offline geht, interessiert mich nicht allzu viel.
-
David Nein.
-
Marcel Und über, über Tweetie, da, da schau ich dann, wenn ich grad fünf ruhige Minuten hab, mal rein. Hängt natürlich auch immer davon ab, was ich mache. Also wenn ich sowieso nur aufm Sofa sitze, dann kann ich das natürlich auch schon aktiv verfolgen. Aber das ist auf jeden Fall 'ne, 'ne ordentliche Kunst. Dementsprechend daraus ist jetzt auch resultiert, dass ich, glaub ich, inzwischen doppelt so viele Follower habe, wie ich eigentlich selbst followe.
Wer also mir grad von meinen Followern zuhört, es tut mir leid, dass, ich da relativ wenige, ja Anfragen auch mit 'nem Follow wieder beantworte, aber ich versuch, das bewusst klein zu halten und, ja, bei mir besteht das wirklich zum größten Teil aus Leuten, die ich wirklich auch persönlich kenne, die, mit denen ich mal zusammengearbeitet hab oder die ich, ja, sonst irgendwoher persönlich kenne, oder die dann wirklich hilfreichen Content da reinschmeißen.
Also es ist nicht ganz so einfach, da bei mir durchzukommen.
-
David Ja. Ist bei mir ähnlich. Ich habe 844 Follower derzeit und selbst folgen tu ich 265, also w-wesentlich weniger. Was aber auch nicht daran liegt, dass, der Rest, der mir jetzt vielleicht auch grade zuhört, nicht interessant genug für mich ist, sondern das liegt, wie gesagt, an zwei Geschichten.
Die eine Geschichte ist, dass ich, wie gesagt, filtere und die andere Geschichte ist, dass, bedingt durch diese Filterung ich, sehr viele Neufollower erst gar nicht nachschaue, ob die eventuell interessant sein für mich könnten. Das ist natürlich das Problem dabei. Aber ich nehm das bewusst in Kauf und, wie gesagt, ihr könnt mir, wenn ihr meint, ich müsste euch unbedingt followen, auch noch 'ne E-Mail schreiben. Dann mach ich das sehr gerne. Dasselbe gilt für die Technikwürze.
Das ist kein, kein so aktiver Account, dass ich da wirklich, mitlese. Das ist eher so 'n Kommunikationsaccount. Kann sich aber ändern. Vielleicht, loggst du dich, Marcel, ja auch noch mal mit dem Technikwürze-Account ein bei Gelegenheit beziehungsweise noch der eine oder andere Moderator, sodass wir da mehr Informationen raushauen können. Dann werden wir's auch aktiver nutzen, aber dort handeln wir's so, sofern wir da hinterherkommen, dass wir jeden dann followen.
Ganz einfach nur als Dankeschön. Okay, ja, so weit zu Twitter. Obwohl, haben wir noch was an Twitter? Ja, eine Sache noch.
-
Marcel Es geht genau mit Twitter weiter sogar.
-
David Es geht mit, einer Sache noch weiter, und zwar möcht ich euch nicht empfehlen, aber zumindest mal drauf hinweisen: auf Twittergessen. Wird auch genauso geschrieben. Und zwar ist 'n Dienst, der auch relativ frisch ist. Idee ist folgende: Wenn ihr der Meinung sagt, du hast gesagt, das geht in die geekigere Ecke, -... die geekige Ecke, da musst dir recht geben.
Es ist so, wenn ihr sagt, ähnlich wie die Pluckbars, die funktionieren ja auch ähnlich, dass du dich zum Mittagessen irgendwo triffst und, mit, mit Gleichgesinnten sozusagen, auch wenn du die nicht großartig kennst, verabredest dich im Netz und, triffst dich. Und, -... diese Kerbe schlägt a-eben auch Twittergessen.
Funktioniert so, dass du sagst, : „Ich geh heute in Hannover essen, in dem und dem Restaurant.“ Und wenn du das followst über Twitter, dann kannst du sehen: „Ey, ich bin noch zur selben Zeit hab ich Mittagspause. Ich geh da einfach mal hin und treff, Leute, den ich followe, beziehungsweise Leuten von, von Twitter, die auch, ähnlich, ähnliche Interessen haben oder einfach Twitter nutzen. Und, da kannst du dir auf der Webseite so 'n PDF runterladen und's ausdrucken.
Das ist so 'n Schild, da woran du erk, woran erkannt wird, dass du, wie gesagt, über diesen Dienst gekommen bist. Packst das Ding auf, wie gesagt, auf 'n Tisch und, andere, die kommen und zur ähnlichen Zeit dabei sind, verfolgt über Twitter, können, sich dann an den Tisch setzen und die hast du vorher noch nie gesehen, aber könnte auch ganz interessant sein. Muss ja nicht negatives sein.
-
Marcel Mir ist das immer 'n bisschen zu geekig. Also ich kann auch mit zum Beispiel, AkiAki. Ich glaub, so heißt das, ne?
-
David Ja, genau.
-
Marcel So was ist halt auch nicht unbedingt mein Ding. Ich bin da dann doch der Typ, der, ja, Kontakte auf dem klassischen Wege knüpft. Ich hab mich heute zum Beispiel-
-
David Entschuldigung, geht mir nicht. Ich hab noch nie 'ne Pluckbar besucht, nur zu Info.
-
Marcel Ja gut, auf 'ner Pluckbar war ich schon, aber, nur weil ich dazu persönlich eingeladen wurde. Nicht um, um wirklich Gleichgesinnte zu finden. Vor allem in Hannover ist die Pluckbar noch 'n bisschen, überschaubar. Wobei ich jetzt ehrlich gesagt auch schon wieder 'ne gute Zeit nicht mehr da war, aber wie gesagt, man, würde mich zum Beispiel auch nie, abgesehen davon, dass ich seit, über zwei Jahren glücklich vergeben bin, auf irgend 'ner Flirtplattform oder Ähnliches finden.
Das ist einfach absolut nicht mein, mein Thema.
-
David TwitFlirt.
-
Marcel TwitFlirt ist auch 'ne interessante Geschichte. Ich glaub, wir sollten mal schauen, ob die URL noch frei ist.
-
David Nein.
-
Marcel Nicht. Also mir ist das Ganze 'n bisschen, 'n bisschen zu geekig. Da setz ich mich dann lieber an den Tisch, der sympathisch aussieht und, fang da 'n bisschen an zu quatschen, als jetzt, Leute zu treffen, weil sie den gleichen, den gleichen Internetdienst nutzen wie ich auch. Das ist mir 'n bisschen zu wenig, was da gleich ist.
-
David Ja, okay. Für diejenigen, die's interessiert, die mögen sich das da gerne mal anschauen und ihr könnt ja schreiben, wenn ihr das schon mal Mittag, wenn ihr das schon mal Mittag gemacht habt. Wenn ihr schon mal mitgemacht habt, dann, passt das doch. Okay, kommen wir zu den Empfehlungen für diese Woche. Es gibt auch noch 'n paar Sachen, die nicht nur neu sind, sondern die auch neu und empfehlenswert sind. Ich weiß nicht, diese Kategorie können wir eigentlich mal abschaffen.
Und zwar das Erste ist von dir. Hast du reingepackt.
-
Marcel Genau, das Erste, das Erste ist von mir. Das hab ich heute irgendwo aufgeschnappt und fand das ganz nett. Ein Blogpost, in 'nem Blog, den ich vorher noch nie gelesen hatte, aber so kommt man auch vielleicht zu neuen Blogs.
25 excellent typography tools for serious designer vorgestellt werden, wie der Titel schon fast vermuten lässt, 25 Tools, die mit Typografie zu tun haben und, ja, 'n großen Haufen davon, besonders die auf den ersten Rängen kann man sehr gut fürs Web benutzen beziehungsweise sind fürs Web gemacht. Bestimmt viele Bekannte dabei, aber ich bin auf jeden Fall noch über ein, zwei neue gestoßen. Ja, dabei würd ich's eigentlich schon fast belassen.
-
David Mhm. Und das ist keiner dieser ominösen Artikel, die zehn Besten, die 15 Besten, die 20 Besten, sondern da steht auch, ist auch 'n Artikel mit Substanz.
-
Marcel Das ist auch 'n bisschen mit Substanz. Also da steht dann auch noch 'n bisschen was zu. Ist auch 'ne längere Geschichte. Vielleicht, wenn man mal fünf Minuten frei hat, nicht das Beste, wenn man's jetzt wirklich komplett anschauen will. Aber auf jeden Fall ein, zwei lecker Bisschen dabei und ja.
-
David Dann packen wir den Link auch auf Technikwürze.
-
Marcel Das auf jeden Fall. Das auf jeden Fall.
-
David Okay, die, die nächste Sache, die, hab ich mir vorhin schon 'n bisschen angeschaut, find ich sehr interessant, und zwar X-Refresh.
-
Marcel Genau, X-Refresh.
-
David Was macht das denn?
-
Marcel X-Refresh ist, ein Tool beziehungsweise eher ein Tool, was direkt aus mehreren Tools besteht. Es gibt zum einen 'n Plugin für, Firefox beziehungsweise das ist 'ne, Firebug-Erweiterung, die wahrscheinlich jedem Zuhörer hier was sagen sollte. Und dann gibt es dazu noch, je nachdem was für 'n Betriebssystem man nutzt. Unter Windows ist es 'ne, 'ne, Standalone-Geschichte.
Unter macOS, ich muss allerdings auch gestehen, ich hab's mir noch bisher noch nicht, installiert, da wir einfach die letzte Woche gut Themen gesammelt haben. Ja, es ist, läuft es übers, übers Terminal ab. Was macht es? Es macht folgendes: Es schaut, in den Ordner, den man festlegt und überwacht diesen, ob sich Dateien ändern, also sprich, ob, 'ne neuere Version gespeichert wird.
Gibt diese Information dann an den Firefox oder den Internet Explorer, dafür funktioniert das Ganze auch weiter und dieser refresht sich dann.
Ist für ziemlich viele Geschichten sehr sinnvoll, vor allem natürlich, natürlich, für die Entwicklungsarbeit, weil man nicht immer switchen muss, besonders wenn man an, an zwei Monitoren arbeitet, was ich zum Beispiel zu Hause auf jeden Fall immer mache, muss man nicht immer den weiten Weg mit der Maus gehen und, einmal F5 drücken, sondern das tut er dann automatisch.
-
David Ja, ist 'ne sehr, find ich sehr interessant. Kommt für mich leider nicht infrage, weil es nicht für Safari unterstützt wird, aber, für Screencasts zum Beispiel perfekt. Ja, dann kann man auch mal den Firefox anschmeißen. Gerne auch bei anderen Gelegenheiten, ich will da jetzt niemandem zu nahetreten hier. Find ich sehr, sehr interessant, wirklich. Coda geht ja auch in die ähnliche Richtung, wenn du – ich glaub, es war Coda – dass du da so 'n Preview-Fenster hast.
Das funktioniert ähnlich, dass du halt 'ne Live-Preview hast. Denn es ist, grade wenn du viel entwickelst, ich bin gerne so einer, ich hack es rein, ich, ich, überlege es mir im Kopf, was ich machen will, schreib das direkt runter und, teste das direkt, ohne dass ich jetzt großartig meine Code-Bibliotheken raussuche. Ich schreib das wirklich gerne, gerne runter.
-
Marcel Geht mir ähnlich.
-
David Und, was ich natürlich immer machen muss, egal ob ich jetzt ein oder zwei Monitore hab, ich, geh zwar über die Tastatur, aber auch jedes Mal musst du diese Tasten drücken und für refreshen und dann wieder zurückgehen und so. Und das kann man sich damit komplett sparen. Nur das-
-
Marcel Das kann man sich damit komplett sparen.
-
David Den Fokus aufs andere Programm nicht setzen. Sehr interessant. Auf jeden Fall. Also wenn ihr, Firefox-Nutzer seid, kostet neun Dollar, ne?
-
Marcel Ää, de-de-de-de-det. Kostet es überhaupt was? Ich glaub, das ist so weit kostenlos. Also ich bin jedenfalls nirgends-
-
David Hab ich das verwechselt. Ja.
-
Marcel -über Kosten gestoßen. Aber-
-
David Sehr schön.
-
Marcel Für alle, die Geld ausgeben wollen, da kommt noch was.
-
David Ich werd's mir auf jeden Fall mal runterinstallieren unter Mac und werd das Ding mal testen mit dem Firefox.
-
Marcel Ja, für mich kommt es insofern nicht infrage und welch ein Übergang, aufgrund meiner Arbeitsweise. Ich mach die meisten Geschichten wirklich live. Also ich hab mir eigentlich jedes Projekt noch mal, 'n zweites Mal installiert zum Testen und, ich arbeite, wenn ich programmiere, hauptsächlich mit, mit, WordPress für, für meine eigenen Kunden und, ja, da mach ich das dementsprechend direkt am, am Live-System.
Und was mir da in letzter Zeit, weil ich sehr gerne mit Textmate arbeite und, Textmate nicht von Haus aus mit meinem Server sprechen kann, sehr geholfen hat, ist 'n, 'n kleines Programm, was es allerdings, ich glaube, nur für 'n Mac gibt.
-
David Das kostet neun Dollar. Das waren die neuen, die ich erwähnt hatte.
-
Marcel Neun, 19 irgendwas in der Richtung.
-
David Was meinst du denn jetzt? Sag's nicht.
-
Marcel -
David Ach.
-
Marcel Ich muss dich leider demi-demütigen. Es sind 19.
-
David Ach, kommen diese zehn Euro da noch.
-
Marcel Ja, Dollar. Dollar sind's dann auch noch. 19,95 Dollar, um genau zu sein. Expandrive heißt das Ganze, haben wir natürlich auch verlinkt. Was macht das Ganze? Da kann man, es kommuniziert mit, verschiedenen Standards, FTP, SFTP. Ich will jetzt nicht lügen und schau dann lieber noch mal parallel rein. Da kommen noch 'n paar mehr hinzu.
-
David Du guckst mal, ich sag, was es macht. Ihr könnt euch das quasi als Dienst einrichten, sodass ihr externe Laufwerke, egal ob sie jetzt auf irgend 'nem Server, auf, auf, auf 'nem Webserver sind, die extern sind, die könnt ihr euch als Laufwerke quasi einrichten. Sodass, wenn ihr jetzt euren Lieblingswebserver, auf dem ihr live entwickeln wollt, da einrichtet, dann steht er euch quasi, l-lokal zur Verfügung. Das heißt, ihr arbeitet so, als wenn ihr lokal arbeiten würdet.
Und das Programm kümmert sich darum, dass es dann die Änderung beim Speichern direkt wieder online hochstellt.
-
Marcel Genau, also am, am ehesten kann man's, glaub ich, damit vergleichen, als würde man auf 'ner externen Festplatte arbeiten, weil so verhält es sich halt auch. Man bekommt dann, ich hab jetzt grad noch mal geschaut, es, kann, 'n klassischen FTP abbilden, aber auch zum Beispiel 'ne SSH-Verbindung aufbauen oder sich zu 'nem S3 Storage von Amazon verbinden, also so die, die, ja, gängigsten Formate. Wie gesagt, verhält sich, verhält sich wie 'nen externes Laufwerk quasi.
Was man dazu sagen muss, weswegen ich Textmate sehr gerne benutze, ist, weil man sich 'nen kompletten Ordnerbaum öffnen kann und, da nicht immer über 'nen öffnen Fenster dann irgendwo hin- und herspringen muss, um sich jetzt noch mal 'n, die EE6 CSS zu holen. Da ist natürlich der Vorteil, dass man halt wirklich live arbeitet.
Das heißt, jeder, Request – und da ist der Vorteil, dass Textmate das am Anfang einmal komplett macht –, dauert da natürlich 'n bisschen und auch das Sei-Seitenöffnen verhält sich natürlich 'n bisschen langsamer, weil er sich die Datei erst mal aus dem, aus dem Netz zieht. Aber, ist für mich auf jeden Fall deutlich komfortabler als, zum Beispiel jetzt mit, Cyberduck, was ich sonst als, als FTP-Programm benutze, zu arbeiten.
-
David Ähnliche Programme, die dies ähnlich abbilden, ist, sofern ihr 'n externes Tool nutzen wollt, ist Transmit. Da könnt ihr auch jeden Editor angeben, und ihr speichert das und der kümmert sich wieder um den Upload. Ansonsten, sofern ich immer Empfehlung abgebe für irgendwelche Editoren, ist, achtet drauf, sofern ihr wirklich live arbeiten wollt, so wie wir das machen, auf dem Server, ohne dass ihr das immer runterschrubben wollt, ist das 'ne FTP-Funktionalität in diesem Editor eingebaut ist.
Ich zum Beispiel nutze immer noch das Zen Studio. Und da ist es auch so, dass du, direkt FTP integriert hast und SFTP und, über SSH und so weiter. Das kannst du schon anrichten. Und das, was du erwähnt hast, ist auch diese Projektverwaltung. Also du kannst ähnli...
du kannst 'n Projekt, machen und sagen: „Ich wähle mir diese Ordner aus, die ich in diesem Projekt haben will“, kannst diesem Projekt auch zuweisen, dass es, laut UTF-8 oder dass es ISO 8859 und programmier bitte danach, und kannst diese Projekte schließen und öffnen. Oder du kannst auch 'n lokalen Ordner hinzupacken, falls du noch lokal was liegen hast oder extern. Funktioniert ähnlich. Aber das, was ExpandDrive, sehr schick macht, es integriert sich auch richtig in die Oberfläche vom Mac.
Es sieht nicht nur wunderschön aus, schön reduziert, so wie es beim Mac, sein soll, sondern auch wenn ihr jetzt nicht grade mit 'nem Editor unterwegs seid, ihr wollt nur 'ne Datei hochschieben, dann, ist das quasi wie 'ne extern angeschlossene Festplatte, obwohl dieser Server keine Ahnung in Samarkand steht.
-
Marcel Zum Beispiel. Zum Beispiel.
-
David Sehr nett.
-
Marcel Man muss allerdings auch dazu sagen, also, in Kombination mit TextMate liegt man dann so irgendwo bei 60 bis 65 Euro. Da ist dein Tool, glaub ich, 'n bisschen teurer, oder?
-
David Etwas, ja.
-
Marcel Wo, weißt du, wo es im Moment liegt?
-
David Nein, also, das wird eh momentan nicht weiterentwickelt, denn, auch Zend hat sich dafür entschlossen, dass sie in die Richtung von Eclipse gehen. Also Zend Studio, das neue ist das viel bessere Eclipse, so wie ich überall lese. Ich komm mit Eclipse aber nicht klar, was daran liegt, dass ich so 'n typischer Mac-User bin, der... Ich möchte nicht mehr erschlagen werden von, zum Beispiel Windows 7 Systemsteuerung.
Du kannst alles und nichts, also du kannst alles in 1.000 Varianten einstellen und bekommst 'ne Liste mit 50.000 Einträgen. So ein Mensch bin ich nicht. Ich will meine fünf Buttons haben, klick da drauf.
-
Marcel Hört sich gut an.
-
David Und so ähnlich ist ja auch, na ja, so Eclipse geht eher in die Richtung, dass du alles einstellen kannst. Also was ich einstellen möchte in meinem Editor, ist nicht mehr diese Standard, ich programmiere nicht oder ich schreibe mein HTML nicht und programmiere nicht PHP, um es gleich richtig zu sagen, nicht auf schwarze Schrift auf weiß, sondern genau andersrum.
Also mit dunklen Hintergründen und, dann farbiger Schrift, damit's für mich fürs Auge, wenn ich den ganzen Tag draufguck, es einfach angenehmer ist.
Und das Problem bei Eclipse oder Aptana, die alle darauf aufsetzen oder eben auch Zend ist, dass du nicht einfach sagen kannst, hier hab ich, HTML und hier hab ich PHP und du bist in der Farbe so und so und du bist in der Farbe so und so, sondern du musst dich bei Eclipse in 5.000 Menüs durchwählen und das an völlig unterschiedlichen Orten einstellen.
Das heißt, bis du a] diese ganzen Informationen gefunden hast, wo du was einstellst und bis du das alles gemacht hast, kannst du den ganzen Tag beschäftigt sein. Das Problem ist, dass dadurch, dass es überall versteckt ist, dass du nicht 'n Profil speichern kannst, wie es zum Beispiel bei meinem alten Zend Studio noch der Fall ist. Du stellst ein Profil ein, speicherst das und jeder Kollege von mir nutzt dieses Profil inzwischen, weil sie, weil sie ähnlich programmieren.
Das kannst du nicht machen. Und das ist das Problem, warum ich derzeit den Schritt noch nicht gewagt habe, mich umzuorientieren. Aber auch generell ist das 'n Problem, Editor. Ich würde gerne wechseln, weil Zend, wie gesagt, in der Version nicht mehr weiterentwickelt wird. Zu Eclipse möchte ich nicht, das ist mir zu kompliziert.
Und andere Tools, die derzeit ziemlich genial sind, grade so diese Mac-Geschichten oder eben auch TextMate, die, die haben diese Funktionalität für PHP nicht, die ich, die ich eben vermisse. Was über das Normale, ich schreib mal jetzt 'n bisschen PHP und Autocomplete so hinausgeht. Da gibt's ja sehr viele Sachen, die, die echt wichtig sind. Na ja, aber vielleicht ist ja 'n Pell.
Vielleicht hört ja jemand zu, der so richtig Cocoa,, Cocoa-Programmierer ist, der könnte unter Mac ja mal 'n schönen Editor für mich programmieren, der auch PHP kann.
-
Marcel Genau, ich, ich würd sagen, wir telefonieren mit demjenigen ganz gerne-
-
David Sehr gerne.
-
Marcel -um ein, zwei Tipps zu geben.
-
David Ich überweise 100 Euro, ist versprochen. Wenn das Tool gut ist.
-
Marcel Wenn das Tool gut ist, genau.
-
David Okay, TextMate in Verbindung mit ExpandDrive.
-
Marcel Ja, auf jeden Fall 'ne, 'ne sehr schöne Geschichte. Zwei Tools hätt ich noch. Beide ziemlich gut. Color Rotate, das hat mich, mir der Stefan Nitsche empfohlen oder beziehungsweise mich drauf gebracht, ob es jetzt wirklich eine Empfehlung von ihm ist.
-
David Schönen Gruß an Stefan.
-
Marcel Schönen Gruß an Stefan, genau. Das weiß ich noch nicht so ganz. Color Rotate ist ähnlich wie Cooler, K-U-L-E-R, von, Adobe. Das heißt, es ist 'nen Online-Tool, um Farbvarianten zusammenzustellen. Color Rotate macht das sehr schön in 'ner 3D-Darstellung und, bietet allgemein zum, zum Thema Farben noch 'n paar ganz nette Hintergrundinformationen, die, ja, hilfreich sind, wenn man der englischen Sprache denn mächtig ist.
Was wirklich interessant ist, ist, dass man nicht nur wie bei, Cooler – ich muss allerdings dazu sagen, dass ich Cooler nicht wirklich häufig benutze beziehungsweise schon lang nicht mehr benutzt hab. Wenn ich da also, Quatsch erzähle, bitte kurz mich in den Kommentaren berichtigen. Aber soweit, soweit, soweit ich weiß, lädt man sich bei Cooler dann dementsprechend einfach das Farbprofil runter und, schmeißt sich das dann in, Photoshop oder was auch immer. Und-
-
David Gibt das nicht 'ne Live-Integration sogar, CS4?
-
Marcel Das ist genau die Stelle, wo-
-
David Aber ich bin mir auch nicht sicher, weil ich nutze diese Tools, diese, das ist auch so 'ne Geschichte, die ist an mir immer vorbeigegangen. Also ich hab sie nicht kapiert.
-
Marcel Bei Color Rotate ist es jedenfalls so, dass er das Ganze wirklich syncet. Das heißt, man holt sich 'nen Plugin, was soweit ich weiß, mit, mit allen möglichen gängigen, Adobe, Produkten funktioniert. Also jetzt nicht nur in Photoshop, sondern auch in InDesign, Illustrator et cetera funktioniert. Dafür wollen die allerdings Geld haben.
-
David Natürlich.
-
Marcel Natürlich wollen sie dafür Geld haben. Das Tool kostet einmalig 39 Dollar und um diese, Farbpaletten mit, dem, Account, zu synchronisieren, muss man noch mal zweieinhalb Dollar im Monat auf den Tisch legen.
-
David Ist schon nicht schlecht. Also das sollte man dann wirklich schon exzessiv benutzen.
-
Marcel Das sollte man dann schon exzessiv benutzen. Ich mein, 2 Dollar 50 ist auch nur noch 'n Euro, aber, - Ja, man muss es auf jeden Fall dafür dann gut nutzen, weil so die Riesenfunktionalität ist es dann halt doch nicht. Aber wie gesagt, die, die Darstellung ist ganz nett und-
-
David Wollte ich grade sagen, ich hab's mir ja vorhin mal angeschaut, zur Vorbereitung zu dieser Sendung und ich fand das, grafisch die Webseite super nett gemacht. Auch dieses 3D-Modell, wo du wirklich dein... Also wer sich mit dem Farbmodell noch nicht richtig auskennt oder nicht weiß, was 'ne Komplementärfarbe ist. Also eine im Farbkreis genau gegenüberliegende Farbe. Das, wenn ihr damit auch nix anfangen könnt, dann schaut es nach.
Nichtsdestotrotz kann man dieses, Farbmodell oder diese Farblehre ganz gut nachvollziehen, ja. Weil es, du hast es grade auf deinem Monitor noch, ihr könnt wirklich, ihr könnt es schön lernen, mit Farben umzugehen. Und, ich denke für denjenigen, der diese Tools zu, zu wissen weiß, ja, ich weiß es nicht. Also wie gesagt, es ist an mir vorbeigegangen. Vielleicht wär's sogar praktisch für mich, oder für diejenigen, die noch in der Ausbildung sind oder so. Sehr interessante Geschichte.
Ihr könnt auf jeden Fall viel lernen. Sinn dieser ganzen Tools ist es ja ganz generell und deswegen, taucht es auch in jedem gottverdammten HTML-Buch noch auf. Überall, dass ihr eine Farbe eingibt oder zwei und findet, ähnliche Farben, die gut darauf passen. Also eine Note heller, ein bisschen dunkler und darum geht es ja.
Beziehungsweise ihr findet vier Hauptfarben, die zueinander passen und mit diesen vier Farben könnt ihr dann eure Webseite gestalten und das sieht eigentlich so aus, als wenn diese vier Farben wirklich zu gut zueinander passen würden. Ich nutz es nicht, weil ich wie gesagt der Designer bin und, das, also wie gesagt, ich brauch's nicht. Aber diese Webseite ist schon top. Also das sieht schon echt gut aus.
-
Marcel Ja. Also wie gesagt, das 3D-Modell da, wenn man sich einmal reingefuchst hat, das ist vielleicht 'n Ticken komplexer, im Vergleich zu Cooler, aber ist dafür auch cooler. Weil wie gesagt, mit diesem 3D-Modell rumzuspielen, ist auf jeden Fall echt nett. Kann man sich wie gesagt mal anschauen. Und wer der absolute Farbjunkie ist und das hauptberuflich macht, der kann dann wahrscheinlich auch die neununddreißig Einmaligen und zweieinhalb monatlichen Dollar ganz gut verschmerzen.
-
David Bei der nächsten Sache, die du gleich vorstellen wirst, musste ich, kleine Anekdote, an Prison Break denken. Da läuft ja die aktuelle Staffel grade. Ja, ich gucke Serien öfters mal in Deutsch mit Werbung leider. Und zwar ist da ja ein, ein Protagonist, der ist, Zukor wird er genannt. Und, das hat mich vom Namen her 'n bisschen erinnert von dem, was du jetzt vorstellst. Das heißt nämlich-
-
Marcel Supr oder wie auch immer man es aussprechen möchte.
-
David Also S U Punkt P R.
-
Marcel Genau, S U Punkt P R. Das ist dann auch direkt die URL zu diesem Dienst. Seit, seit Flickr, was ja auch keiner Flickr nennt, würd ich fast sagen, es ist einfach super. Es ist 'n Dienst von, StumbleUpon, und realisiert sehr gut trackbare Kurz-URLs. Das heißt, man holt sich dann 'nen Account.
-
David Für Twitter ist er da.
-
Marcel Genau, zum Beispiel für Twitter. Man holt sich da 'nen Account, was man im Moment in der jetzigen Betaphase, auch über Twitter machen muss, nämlich über den, Twitter-Account der Macher, die, da, in unregelmäßigen Abständen hin und wieder dann mal wieder zweihundertfünfzig, Beta-Accounts rausschmeißen.
-
David 'Tschuldigung, bei dieser Geschichte, 'tschuldigung, da fällt mir grade ein, was sowieso immer ganz viele machen, ja. Also jeder, der in Twitter mitliest oder jeder, der meint, er, er wäre Webentwickler. Sobald irgendwo, irgendwo, so 'n Code, rumgeschossen wird, teste mal diesen Dienst. Die wollen das alle machen, auch wenn sie diesen Dienst gar nicht nutzen wollen.
-
Marcel Ja. Ja, ja, ja. Also ich bin relativ schnell reingekommen. Ich hatte da keine Probleme. Muss man mal schauen. Ansonsten einfach mal den Jungs followern. Was sehr schön ist, sind zwei Dinge. Zum einen kann man, über 'nen Mod Rewrite realisieren, dass diese Kurz-URLs der eigenen Domain angehören.
-
David Beziehungsweise auf ihrem eigenen Server laufen.
-
Marcel Zufälligerweise, zufälligerweise haben dann auch kurz nach, Release von, von Super, ja ein, zwei Webseiten, die ich mal hin und wieder so überfliege, ihren eigenen Kurz-URL-Dienst gestartet.
-
David Klasse.
-
Marcel Also schön ist, dass man, diese Kurz-URLs oder beziehungsweise die Klicks darauf sehr gut tracken kann, beziehungsweise sie werden sehr gut getrackt. Man sieht, welcher Link wie oft geklickt wurde, wann er geklickt wurde.
Also für Firmen, die gegebenenfalls Twitter wirklich als Kommunikationstool oder als Kommunikationsplattform nutzen, ist es insofern ganz nett, weil man wirklich da mal testen kann: Hab ich nur absolute Vollgeeks in, in meinem, Feed und, beziehungsweise die meinen Stream verfolgen, und sollte ich lieber um drei Uhr nachts die Links, posten, oder kommen sie dann doch zu gesitteteren Zeiten irgendwann mittags, abends wann auch immer besser an? Ja. Zudem gibt es noch 'ne, ne offene API.
Da kamen wir nämlich auch in unserem Vorgespräch heute 'n bisschen drauf zu sprechen. Das heißt, ihr könnt auch, relativ fix und ich denke, da ist die Strecke nicht mehr weit, 'n, WordPress-Plugin meinetwegen bauen, sodass ihr direkt 'ne eigene Kurz-URL zu dem aktuellen Post dann euch generieren lässt, die gegebenenfalls dann sogar über eure, eure Domain oder 'ne eigene Kurzdomain oder was auch immer läuft. Diese könnt ihr dann wiederum direkt über 'nen Link twittern lassen.
Also da gibt's ziemlich viele Möglichkeiten und ja, ist auf jeden Fall 'n sehr netter Dienst. Ja, wenn du dazu keine Anmerkungen hast, dann darfst du trotzdem weitermachen.
-
David Zwei Sachen, die, mmh, ja doch, eine hatte mit dem Web schon zu tun, weniger Webstandardsmäßiges. Und zwar muss ich einfach loswerden, euch empfehlen, ich hab heute 'n, über, über Twitter 'ne Empfehlung bekommen für ein Video, was comicmäßig aufgebaut ist, und zwar über Barack Obama, unser US-Präsident.
Sehr witzig gemacht ist, wie gesagt, im Comic gemacht und zeigt so 'n bisschen, was, der Barack Obama derzeit alles so leistet oder also die ganzen Plattitüden, die man jetzt aus den News rauszieht. Das wurd, sehr komprimiert in einen Comic, in einem bewegten Comic, verfilmt und ist superlustig. Solltet ihr auf jeden Fall anschauen. Echt, 'n Link wert.
-
Marcel Genau, geht so zwei, drei Minuten, glaub ich.
-
David Ja, genau. Und wirklich, also, richtig professionell gemacht-... und das sieht richtig aufwendig aus.
-
Marcel Das auf jeden Fall.
-
David Ja, und das ist, ein Grund mehr, das zu empfehlen. Die andere Geschichte, die ist mir letztens aufgefallen. Ich, saß am, am Tisch und, hab mein Mittagessen mir reingepfiffen und hab dabei die T3N gelesen aus Hannover hier und hab, mir so die Autoreninfos zu den Artikeln auch durchgelesen. Hab mir überlegt: Mensch, ah, du schreibst auch grad einen Artikel für das Webstandards-Magazin. Wie ist es denn, wenn jetzt andere in deiner Situation sind, dass sie hier dieses Heft vor dir haben?
Wie le-- wie empfinden die deinen Artikel? Denken die: „Ja, hast recht, interessiert mich nicht, was du schreibst“, oder, : „Ja, an dieser Stelle hätt ich noch 'n paar Anmerkungen.“ Du kriegst diesen Rückkanal ja niemals zustande irgendwie, vom Print. Also im Web ist ja ziemlich einfach. Da schreibt jemand 'n Artikel und andere nutzen die Kommentarfunktion, um ihren Senf dazu zu geben. Das heißt, du hast als Autor 'n direktes Feedback von den Lesern.
Bei, Audiogeschichten ist es ja auch ziemlich 'n bisschen kompliziert. Ihr könnt zumindest in den Blog was posten oder uns Audiokommentare schicken. Aber ansonsten fehlt dem Print irgendwie der Rückkanal. Das hatt ich getwittert, dass ich da so 'ne Idee habe, die ich gleich erläutere.
Und, daraufhin kam so 'n erster Tweet zurück, der sagte: „Och nee, mach doch nicht diese Geschichte, die viele Zeitschriften machen in der Form, dass sie irgend so 'n Code oder irgend 'ne Zahl hinter 'n Artikel hängen. Du musst auf diese Webseite gehen, tippst diesen Code da ein und bekommst diesen Artikel oder weitere Informationen zu diesem Artikel. Ja und nein, es geht in die Richtung. Geht ja nicht anders.
Andererseits ist es nicht genau das Gleiche, denn was ich mir vorgestellt habe, diese Tools, um einen Rückkanal, einen echten Rückkanal zwischen einem Printmagazin und dem Internet zu schaffen, die haben wir längst und teilweise auch in der Hosentasche durch unsere Handys, nämlich den Dienst Twitter.
Und Twitter hat ja auch diese Hashtags, die eben so funktionieren, dass du sagen könnt: Ich, ich tagge das nach diesem bestimmten Begriff und die Idee ist jetzt einfach folgende:, nehmen wir jetzt zum Beispiel das Webstandards-Magazin. Wenn das Webstandards-Magazin, was sie vielleicht mal einführen, würden, das ist im Gespräch, einen Hashtag hinzudrucken zu jedem Artikel. Der könnte zum Beispiel heißen dann WSM3, Unterstrich 25 zum Beispiel, also für Webstandards-Magazin, dritte Ausgabe, 25.
Artikel. Und wenn ihr dieses WSM3 25 eben direkt twittert – das könnt ihr übers Mobiltelefon machen, wenn ihr jetzt gerade keinen Rechner habt – schickt 'n Tweet raus und sagt, : „Hier diese Geschichte bin ich nicht ganz einverstanden mit dem Autor oder das könnte man so machen oder hier sind weitere Informationen. Dahinter diesen Hashtag packen.“, hat das folgenden Vorteil: Ihr könnt auch, wenn ihr unterwegs seid und seid im Twitter-Programm drin oder in TweetDeck oder was auch immer.
Ihr sitzt am Mac, oder am PC und sucht 'n bisschen was im Internet, könnt ihr live diese Kommentare einfliegen lassen, indem ihr ganz strikt und einfach nach diesem Hashtag sucht, der 'n inhaltlich codiert sein soll. Vorteil ist auch für den, Benutzer natürlich, dass er jederzeit diese Artikel nachverfolgen kann. Es ist 'n echter Rückkanal für den Autoren, denn er kann nämlich auf seiner Webseite einfach 'ne Twitter-Suche machen, wenn er das als Service macht.
Entweder geht er über diese Seite und sucht nach diesem Twitter-Hashtag, oder ihr macht 'ne kleine Funktion, die einfach, diese Suche für euch macht. Zum Beispiel schreib ich jetzt in der Ausgabe Nummer drei vom Webstandards-Magazin waren jetzt folgende Artikel. Ihr klickt drauf und macht dann 'ne Live-Suche nach diesem Hashtag und bekommt dann, wie gesagt, 'n echten Rückkanal mit den Kommentaren. Wie gesagt, das Ganze ist super einfach.
Das könnt ihr direkt machen und, über Twitter, was immer po-populärer wird oder zumindest populär zu sein scheint, 'ne tolle Möglichkeit, um einfach mal Feedback von den Lesern zu bekommen.
-
Marcel Ja, ich, ich denke, eigentlich ist es 'ne, ja, logische Weiterentwicklung, weil, das ist ja 'ne Geschichte, die wir bei, bei Events sowieso schon machen. Jedes Barcamp hat 'nen eigenen, 'nen eigenen Tag und so weiter. Und das auf Magazinebene auszuweiten, also wer auch immer von welchem Magazin uns grad jemand zuhört, macht das doch einfach. Also ich find, das ist 'ne super Idee auf jeden Fall.
-
David Ich verlange jetzt auch kein Geld dafür. Nein, schauen wir mal. Das find ich 'ne ganz interessante Geschichte, weil auch ich habe mir das, dieses T3N-Magazin-- Ich hätte gern meinen Senf dazu gegeben und hab mir überlegt: „Ja, wie machst du's denn jetzt?“ Ja. Es ist-- Man kann mit sehr viel Aufwand auf der Magazinwebseite 'n Forum installieren oder auch 'n Blog oder so was installieren.
Es ist mit sehr viel Aufwand verbunden und diese Geschichte über Twitter ist wirklich sehr einfach, weil du musst einfach nur 'n paar Zeilen PHP schreiben und machst die Live-Suche. Das heißt, du musst noch nicht mal wirklich explizit danach suchen.
Und jeder Nutzer kann es wirklich live machen, wenn er die Struktur quasi kennt oder hat das Magazin vor sich, muss er einfach nur in seinen Twitter-Client oder eben im, im Mobile Safari oder wo auch immer einfach auf Twitter 'ne Suche machen und such nach diesem Hashtag und du hast direkt die Kommentare in chronologischer Reihenfolge. Leuchtet ein, ist eigentlich ziemlich simpel. Die Tools haben wir da, externe Tools. Also benutzt es, ja. Also ich möchte die ersten Printmagazine sehen.
Ich hoffe, dass das Webstandards-Magazin eines davon ist, grade weil es mit, Twitter ja ziemlich verheiratet ist. Das haben wir in der ersten Ausgabe gesehen.
-
Marcel Ja, klar.
-
David Nichtsdestotrotz, wer noch kein Abo hat vom Webstandards-Magazin und hört diesen Podcast, da geht's ums gleiche Thema: Abonniert das Ding. Ist wirklich sehr gut.
-
Marcel Ja, und T3N soll da natürlich genauso nachziehen.
-
David Natürlich.
-
Marcel Als, als Hannoveraner, -
-
David Natürlich. Lokalpatriotisch
-
Marcel ... ist da der Weg ja eigentlich nicht so weit. Ich hab noch 'n Thema., 'n relativ spontanes Thema, was in letzter Zeit aufgekommen ist, was ich mir 'n bisschen mehr anschauen wollte.
-
David Ach, die Geschichte.
-
Marcel Ich hab's verrückterweise schon, weil man's sich ansonsten nicht wirklich anschauen kann, - Die 30 Dollar dafür auf 'n Tisch gelegt.
-
David Oh, ich möcht das gleich sehen. Du musst es mir vorführen.
-
Marcel Ich werd's dir gleich vorführen.
-
David Danke schön.
-
Marcel Das Ganze heißt Fever, ist verfügbar unter feedafever.com. Wird natürlich auch verlinkt. Ihr müsst euch das jetzt nicht merken oder nach der, nach der Schreibweise googeln.
-
David Ich mach das parallel schon mal.
-
Marcel Genau, du machst das parallel schon mal. Was ist es? Wir waren nämlich eben beim, Informationsoverflow über Twitter und, ähnliches passiert mir hin und wieder, nämlich auch über meinen Google Reader. Das ist im Moment der Feed Reader, den ich benutze. Ist einfach sehr komfortabel und, vor allem auch mobil gut zu erreichen. Und, ja, das Problem ist, dass es doch viele, m-, Formate gibt, viele Blogs, die, der David sucht sich hier grad kaputt.
Ich, ich glaub, ich schick dir einfach den Link, dann, wird's 'n bisschen einfacher. Dass es viele Formate gibt, die da ziemlich viel posten und ziemlich wenig, was mich interessiert.
'N Paradebeispiel, das ist natürlich nur meine persönliche Meinung, ist der, Tech Crunch, die am Tag ungefähr gefühlte 100, Start-ups, die wahrscheinlich zwei, drei Tage später wieder verschwunden sind, vorstellen, was für mich nicht so relevant ist, aber einige Meldungen dazwischen, wie zum Beispiel, das war meine erste Quelle, um über Google Wave was zu erfahren, sind dann doch sehr interessant. Und Fever greift dieses auf.
Ich hab's mir noch nicht lang genug angeschaut, deswegen wahrscheinlich auch nicht in die Liste mit aufgenommen.
-
David Ist auch ganz frisch, ja.
-
Marcel Ist auch noch sehr, sehr frisch.
-
David Kam diese Woche auch erst raus.
-
Marcel Genau. Fever, stuft die, Nachrichten n-, in 'ner Temperaturskala ein. In – wenn man das Ganze auf, auf Grad Celsius stellt, geht das, glaub ich, bis 39. Und sortiert so vor. Der Gedanke dahinter ist, dass man sich nicht mehr so viel Gedanken darüber machen muss, welchen Feed man jetzt wirklich abonniert, sondern einfach, ja, Fever die Arbeit dafür machen lässt. Ich hab's mir gestern Abend erst installiert, war dann gestern Abend grillen und, hab's mir heute Morgen noch nicht wieder angeschaut.
Nett ist, dass es, wenn, Fluid jemandem was sagt, ist 'ne kleine Mac, Map, help-
-
David Mac-Applikation
-
Marcel ... Mac-Applikation, mit der man, ja, quasi so kleine Mini-Applikationen aus, Webseiten macht. Also baut da einfach 'ne Art Browser drum. Fever kann damit kommunizieren und, schmeißt dann als, Zahl die ungelesenen Nachrichten ins Dock. Ja, ich würd, ich würd eigentlich ganz gerne noch 'n paar mehr Infos bringen, aber dafür hab ich's mir noch nicht weit genug angeschaut. Es gibt 'nen, eine Videoeinführung auf der Seite.
-
David Die ist sehr interessant, ja.
-
Marcel Was man noch dazu sagen muss, ist, dass es kein gehosteter Dienst ist.
-
David Das müsst ihr euch selber auf 'n Server packen.
-
Marcel Das muss man sich selber auf 'n Server packen. Hat natürlich auch Vorteile.
-
David Ja, wollt ich grad sagen.
-
Marcel Der Nachteil ist, dass man kein Demo-Account, sich einrichten kann. Daher muss man, entweder sich darauf verlassen, dass, der Sitzende Nachbar es einem zeigt oder-
-
David Ich freu mich drauf.
-
Marcel Oder, ja, man, gibt sich mit dem Video zufrieden. Die Bedienung, das kann ich schon mal sagen, ist sehr nett. -
-
David Ist auch vom Mi..., von dem Macher von Mint.
-
Marcel Genau, genau, genau.
-
David Also diesen, diesen... Auch, hast du 'n Mint-Account?
-
Marcel Nee, leider nicht.
-
David Ach, sonst hätt's mir ihn auch zeigen können. Was auch sehr cool sein soll, um 'ne Statistik von der eigenen Webseite zu machen.
-
Marcel Genau, das ist ja-
-
David Ist ja selbst gehostet dann
-
Marcel ... das hat sich da als selbst gehostete Alternative zu Google Analytics so 'n bisschen etabliert und-
-
David Also der soll gut Webseiten bauen können, der Typ.
-
Marcel Ja, der Typ hat auf jeden Fall da das, glaub ich, schon mal ganz gut bewiesen und mit Fever scheint ihm auch da der nächste Clou gelungen zu sein. Ja, ich würd sagen-
-
David Tom Baden.
-
Marcel Ich würd sagen, genau so heißt der gute Mann. Ich würd sagen, ich such gleich einfach noch mal ein, zwei Blogposts raus, die recht interessant sind. Verlinken die. Dann kann man sich auch ohne 30 Dollar, zu investieren, da-
-
David Die Rezensionen anschauen. Mhm. Super. Also die Idee dahinter ist ja auch, dass er Nachrichten nach Relevanz, sortieren soll. Eben durch die Anzeige dieser Temperatur. Ich weiß noch nicht ganz, wie er's macht. Auf jeden Fall wahrscheinlich über die Anzahl der Kommentare, wie oft so was kommentiert wird, dass der das irgendwie abgreift, obwohl es nicht im RSS-Feed steht.
Ich weiß wie gesagt noch nicht, wie's läuft, aber grundsätzlich die Idee ist ja folgende:, wenn ein Artikel viel kommentiert wird, scheint er interessant zu sein. Laufen wenige Kommentare ein, ist er weniger interessant und danach soll diese Funktion, dieser Dienst funktionieren. Es ist ja kein Dienst, aber der Dienst dann auf eurem eigenen Server.
-
Marcel Exakt. Dann sind wir, glaub ich, mit den Empfehlungen auch so weit durch.
-
David Stimmt, sind wir durch. Kommen wir zur Meckerecke. Ich habe, damit wir, wir haben ja letzte Ausgabe 'n ziemlich Microsoft-lastiges Format gehabt. Deswegen haben wir uns das dieses Mal fürs Ende aufgehoben. Und zwar hat Microsoft es wieder geschafft, in aller Munde zu sein. Grade über Twitter die letzten Tage seit Freitag.
-
Marcel Auch nicht unbedingt positiv.
-
David Nicht unbedingt positiv. Damit, das Ganze nicht hinten überkippt, hab ich, für Microsoft heute ein Internet Explorer 8 T-Shirt angezogen.
-
Marcel Ich musste mich sehr wundern, als ich, heute durch die Tür ging und, David bei der-
-
David Es ist auch 'n kleiner Spaß von mir. Ja, es ist auch 'n kleiner Spaß von mir, weil, jeder, der mich kennt und weiß, wie ich arbeite, der findet das T-Shirt lustig bei mir.
-
Marcel Ja, das stimmt.
-
David Ich glaub, mehr muss ich dazu nicht sagen. Ja, Microsoft, drum geht's. Du hast schön übertitelt mit, Kindergarten von Microsoft, Microsoft Kindergarten. Ich hatte über Twitter gelesen und deswegen bin ich drauf aufmerksam geworden auf die Webseite von Microsoft, über die wir jetzt unter, uns unterhalten.
Und zwar hat derjenige in Twitter geschrieben: „Glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast." Es ist keine Statistik, über die wir uns unterhalten, aber der Grundtenor ist der richtige. Und zwar hat Microsoft, 'ne Webseite gebastelt über den Internet Explorer 8, die Fakten von Microsoft, überschrieben von Get the Facts.
-
Marcel Verrückterweise
-
David Und, da sind so zwei Sachen, die ich euch vorlesen möchte und ich hoffe, mein Englisch verlässt mich jetzt nicht. "Internet Explorer 8 is more compatible with more sites on the Internet than any other browser." Also der Internet Explorer 8 ist mehr, also ist kompatibler zu mehr Webseiten im Netz als jeder andere Browser.
-
Marcel Genau. Also wirklich verglichen, es gibt dazu 'ne, 'ne Tabelle. Da vergleichen sie den IE8 mit dem, 3.0er Firefox und dem 2.0er Google Chrome. Und, ja, die, die, Kategorien sind da Sicherheit, Benutzbarkeit, Webstandards, Entwicklertools und Anpassbarkeit. Viele, viele mehr. Und, Microsoft hat es echt geschafft, diese zehn, 15 Kategorien-- Ja, ja, na ja, gut, sie haben sich-
-
David Ziemlich vorsehen für 'n Internet Explorer 8 aussehen zu lassen.
-
Marcel Ja, es ist, es ist einfach, also ich weiß nicht, ob man, ob man sagen kann, sie haben's gut gedreht oder sie haben einfach gelogen.
-
David Na, na, eigentlich hab, ja, das könnte man beides in-- Ich würd sagen, sie haben's gut gedreht, denn, wenn ich, wenn ich Tatsachen verheimliche, dann ist das ja nicht unbedingt gelogen, aber es ist gut gedreht. Ja, ich, ich könnte mein Produkt, okay, also es geht grade im Internet Explorer 8 haben sie ja eigentlich recht. Der Internet Explorer 8 ist zu den meisten Webseiten auf der Welt am kompatibelsten.
Was allerdings auch das Schlechte an der Sache ist, denn sie sind kompatibel zum Internet Explorer 6, dem, der wissen wir ja, mit den Webstandards überhaupt nicht umgehen kann. Und das Problem ist, wenn ihr einen modernen Browser nach Webstandards habt, dann ist diese Seite einfach kaputt.
Und Microsoft beruft sich jetzt eben und sagt eben: "Hey, unsere Internet Explorer 8 ist besser als eurer, weil wir können diese Seiten richtig anzeigen." Dass das schlecht im Sinne der Webstandards und der Kompatibilität und des Gedankens generell des Internets ist, das verschweigt Microsoft an dieser Stelle. Aber also dieses ganze Projekt scheint so in diese Richtung abzudriften.
Nächster Satz, den ich mir rausnotiert habe, ist: "Internet Explorer 8 passes more of the World Wide Web Consortium Test Cases than any other brows-, than any, any other browser." Ich hab diese Test Cases jetzt nicht nachgelesen, sodass ich fundiert darüber Auskunft geben kann, ob das den Tatsachen entspricht. Ich kann mich nur an eine Sache erinnern, die nicht direkt vom W3C ist, aber dennoch interessant ist, ist der Acid3-Test, den Microsoft ja grundsätzlich vergeigt.
-
Marcel Auf jeden Fall, besonders-
-
David Aber auch das ist eine Sache-- 'Tschuldigung. Das ist auch eine Sache, die verschweigen die an dieser Stelle. Ja, also sie, sie-- Jeder Browser irgendwie, der rauskommt oder jeder Hersteller, und davon ist Apple ja auch nicht ausgenommen, als Safari 4 rauskommen, drehen die sich irgendwie die Sachen, die eigentlich schon stimmen, so zurecht, um es als Vorteil ansehen zu lassen, ja. Und-
-
Marcel Wobei in einigen Punkten, würd ich sagen, irgendwie weglassen.
-
David Wäre, muss ich sagen.
-
Marcel Da haben, da haben-- Nee, aber da wurde nicht nur weggelassen, da wurde wirklich gelogen. Also wenn ich, wenn ich erzähle, dass der IE8, genauso, performant in allen Kategorien läuft wie-
-
David Stimmt
-
Marcel ... Firefox und Google Chrome und ich guck mir die Ergebnisse von jedem, JavaScript-Speedtest an-
-
David Ja, ja, genau
-
Marcel ... dann ist das einfach gelogen.
-
David Das stimmt. Das hatten wir letzte Woche erwähnt, dass wie gesagt Safari derzeit, das kann nächste Woche komplett anders sein und ist ja auch ständig so. Safari ist derzeit der schnellste, Safa-, Firefox 3.5 liegt im Mittelfeld und Internet Explorer 8 ist von der JavaScript Performance katastrophal. Er ist wirklich Schlusslicht. Und, diesbezüglich ist wirklich gelogen auf der Fact Sheet Seite von Microsoft.
-
Marcel Und auch wenn ich mir, wenn ich mir die, die Anpassbarkeit an die eigenen Bedürfnisse, angucke, wo Microsoft sagt: "Ja, natürlich, Firefox guckt man sich einfach nur die Anzahl der, der Add-ons, der Extensions an, dann liegen die vorne. Aber der IE8 hat ja die meisten Geschichten, die man so braucht, schon out of the box implementiert." Dann ist das auch so 'ne Geschichte, wo ich sag, okay, da haben sie nicht nur was weggelassen, das ist einfach, mehr oder weniger Bullshit.
Weil sie haben vielleicht zwei, drei Tools, die man sich beim Firefox als Add-on holt. Aber wenn ich mir, ich hab keine Zahl im Kopf, aber sie muss ziemlich groß sein, die ganzen Add-ons angucke, die es für den Firefox gibt und was ich damit alles machen kann, dann ist das einfach 'ne Bullshit Aussage.
-
David Das ist auch wirklich, das ist wirklich komisch ausgelegt, weil bei einer Sache sagen sie auch, dass, dieses Debugging, was man machen kann durch, durch Firebug oder was auch immer, dass diese Developer Tools, im, im Internet Explorer enthalten sind und du bei den anderen Browsern haben sie geschrieben, dass es nicht der Fall wäre. Sie verschweigen an dieser Stelle, dass man durch ein Add-on diese Funktionalität nachrüsten kann.
-
Marcel Exakt.
-
David Das verschweigen die.
-
Marcel Was sie natürlich auch-
-
David Aber für den normalen, 'tschuldigung, für den normalen Nutzer, der sich das anguckt, der glaubt, aha, in diesem Moment ist der Internet Explorer 8 im Vorteil.
-
Marcel Exakt.
-
David Was er definitiv nicht ist und was sie auch nicht machen, ist und ich glaub, da hätten sie, sehen sie auch im Vergleich zum Firefox, sehen sie auch schon alt aus. Den Safari haben sie interessanterweise nicht mit aufgenommen.
-
Marcel Exakt, das wollt ich auch grad sagen.
-
David Auch Safari hat zum Beispiel mit an Bord ein, Entwicklertool.
-
Marcel Und das ist nicht grad unmächtig.
-
David Ne, das ist schon ziemlich mächtig, aber, das ist wie gesagt, also das Ganze ist alles andere als objektiv. Das ist einfach nur-- Ich, ich weiß nicht, was das für 'n Sinn macht. Also Microsoft begibt sich hier auf sehr, sehr dünnes Eis und ich weiß ganz genau, dass ich diese Webseite nehmen werde, wenn ich, die lieben netten Kollegen von Microsoft wieder treffen werde. Ich hoffe, die laden mich jetzt noch mal ein nach dieser Sendung.
Was sie in der Vergangenheit getan haben. Dafür bin ich auch dankbar. Das, da hab ich auch das T-Shirt übrigens bekommen.
-
Marcel Ja. Nicht selbst bedruckt.
-
David Nein, nein.
So weit kommt's noch. Dass ich das wirklich noch mal ansprechen werde, weil, das ist wirklich 'ne Art, das ist Täuschung am Kunden. Das stimmt. Also ich glaub, da kriegen sie, mit dem, was wir ja letzte Woche haben, mit der EU eigentlich weniger Probleme, weil hier haben sie halt wirklich, hmm, ziemlich 'n Bockmist gebaut.
Aber- Aber es gibt noch 'ne Sache, für je denjenigen, denen das nicht reicht, dass die denken, okay, diese Facts, die offensichtlich pro Microsoft sind, die reichen mir jetzt nicht. Ich hätte gerne noch was dafür.
-
Marcel Da gibt es-
-
David Was hast du denn da anzubieten?
-
Marcel Da gibt es, da gibt es auf jeden Fall noch mehrere Sachen. Vielleicht noch mal ganz kurz abschließend dazu. Ich glaub, warum Microsoft damit, hintenrum dann doch wieder 'n guten Coup gemacht hat, ist, -
-
David Wir reden drüber.
-
Marcel Also A, ja, wir reden drüber. So, also wenn, wenn Microsoft,, Dinge in letzter Zeit oder wenn man die Aktion von Microsoft in letzter Zeit positiv auslegen möchte, dann auf jeden Fall mit Bad News are good News. Insofern ja, wir reden drüber. Aber zum einen die, die den Internet Explorer 8 dann wirklich nutzen sollen, die werden nicht Technikwürze hören. Und die, die Technikwürze hören, werden höchstwahrscheinlich den IE8 nicht nutzen.
Also die, die sich darüber aufregen, sind einfach die, die sowieso wissen, dass man den einfach fui Daibe nicht unbedingt nutzen sollte, wenn man nicht grad, weiß ich nicht, im Krieg ist oder so was. Insofern-
-
David Ist jetzt 'n bisschen krass gewesen.
-
Marcel Ja, okay, ist vielleicht 'n bisschen krass gewesen.
-
David Da kam halt der Geek durch, ist okay.
-
Marcel Da kam dann der Geek durch, genau. Nee, aber, also es erreicht einfach, oder beziehungsweise die Kontrastimmen zu dieser Seite werden einfach die Zielgruppe, die diese Seite gegebenenfalls liest, nie erreichen.
-
David Okay, und, was man, wie gesagt, deswegen sag ich, ist dein Kommentar auch absolut in Ordnung gewesen. Microsoft facht diese Meinung, die man über Microsoft und deren, Praxisgarabe an, sie f..., sie entfachen das richtig, dieses Feuer. Dass man eigentlich nicht drum rumkommt, eben, abwertend über Microsoft zu reden. Tut mir leid.
-
Marcel Exakt. Aber Microsoft ist noch mehr 'n Thema. Also w-wem das noch nicht reicht, dem bietet Microsoft inzwischen, Geld und wohltätige, Taten. Wohltätige Taten. Microsoft hat nämlich 10.000, beziehungsweise man muss dazu sagen, ich muss das noch mal kurz auseinanderhalten. Genau, das war, Microsoft in Australien hat, 10.000 US-Dollar im Web versteckt, die natürlich nur vom IE8, gefunden werden können.
Dazu gibt es einen, einen Twitter-Account, der ziemlich langweilig ist,, worüber dann Tipps verbreitet werden, wo man diese 10.000 Dollar gegebenenfalls finden könnte. Das ist auch alles sehr nett als Quiz aufbereitet. Ja, aber letztendlich hier auch nur 'ne Masche, ja, um, um IE8-Nutzer natürlich zu ködern, weil auf der Seite zu dieser Competition, wird noch mal 'n bisschen, contra Firefox geschrieben.
Wer allerdings nicht auf das Geld abfährt, sondern lieber was Gutes tun möchte, der kann das auch tun. Da hätte dann, Microsoft USA 'ne Aktion anzubieten. Diese spendieren nämlich pro IE8 Download acht warme Mahlzeiten an, d-d-d-d-d. Lasst mich kurz liegen. Ich schau noch mal, wie die Organisation heißt, aber ist gleichzusetzen mit den, mit den Tafeln, die wir in Deutschland haben. Feeding America heißt die Organisation.
Da wird dementsprechend für jeden Download, ein, ein, Beitrag gespendet, der acht warme Mahlzeiten für Bedürftige gleichkommt. Ist natürlich auch 'ne nette Aktion. Ich hab ihn mir mal, ich hab mir die Exe mal aufm Mac runtergeladen und wieder gelöscht. In, insofern, hab ich da 'nen guten Beitrag, getan. Aber natürlich auch hier wieder ein, ja, sicherlich schon gutes, aber irgendwo verzweifeltes Mittel, sein IE8 irgendwo an den Mann zu bringen.
-
David So scheint es, ja. So scheint es. Also die Idee dahinter i-ist nicht abwegig, deswegen sollten wir auch nicht darüber spotten, aber-
-
Marcel Das auf jeden Fall.
-
David Anhand der Geschichten, die wir jetzt letzte Woche hatten und auch diese Woche, hinterlässt das schon 'n faden Beigeschmack, dass sich Microsoft mit allen Mitteln versucht, ja, sich publik zu machen. Spricht ja nix dagegen, soll jede Werbung für sein Produkt machen. Das, davon leben wir ja alle. Ohne, ohne Werbung wär's ja auch... Aber ja, ich weiß nicht. Es, es, es, es ist nicht wirklich fundiert, sodass du sagst, ja, das hat Hand und Fuß. Das überzeugt mich, dieses Produkt, zu mögen.
-
Marcel Ja, exakt. Exakt, exakt. Also hier werden halt einfach nur so Beimittel... Okay, auf der einen Seite wird das Produkt beworben, das auf 'ner ziemlich miesen Art und Weise, nämlich durch offensichtliches Lügen. Auf der anderen Seite, wird nicht das Produkt beworben, sondern, die, die Nutzer halt bestochen. Insofern, beide Geschichten nicht unbedingt 'ne coole Aktion, wie ich finde. Auch wenn, wie gesagt, natürlich die, die acht warmen Mahlzeiten pro IE Download, auf jeden Fall lobenswert sind.
-
David Aber es gibt noch 'ne Sache obendrauf. Microsoft ist ja vielseitig, die sind an, haben viele Baustellen und wem das alles immer noch nicht reicht, der immer noch kein Essen haben will, der kann eine Webseite von Microsoft besuchen, die sich nennt besser Web. Eigentlich fehlt da noch 'n S. Da hätten sie in Deutsch besser aufpassen müssen, besseres Web. Es heißt aber besser Web und auf dieser Webseite gibt es für diejenigen, die den Internet Explorer 8 nutzen wollen, Preise.
Der interessanteste Preis, der mich lockt, ist zum Beispiel 'ne Xbox. Das find ich sehr interessant, auch wenn ich eher so der PlayStation 3 Benutzer bin, aber 'n geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Was es darüber hinaus auch gibt, und deswegen erwähn ich das in dieser Sendung, ist, es gibt 'n tolles Webstandards-T-Shirt. Und die Betonung liegt wirklich nicht auf T-Shirt, sondern auf Webstandards.
-
Marcel Das wird auch wirklich so betitelt.
-
David Ja. Also wenn ich auf dieses Webstandards, T-Shirt, also wenn ich 'n Webstandards-T-Shirt rausbringe und das heißt auch wirklich Webstandards-T-Shirt, dann sollte ich nicht nur 'n Bild ab oder ein Bild über Webstandards haben, sondern es sollte auch die Königsdisziplin der Webstandards sein. Also es sollte nicht Sachen drinstehen, wo man sagt, okay, das gehört zwar zu Webstandards, aber das macht keiner, weil's Blödsinn ist oder was nicht wirklich richtig Webstandards ist.
Das Problem, was ich dabei gefunden habe, ist Auf diesem Motiv von den Webstandards sind ganz, ganz viel HTML und CSS abgebildet. Und ich hab mir das Ding natürlich genauer angeschaut, weil ich wusste, dass bei Microsoft wieder irgendwas schief ist. Eine Sache, die ich gefunden habe vor einem schließenden Div Tag, also in diesem Div-Element, waren vier hintereinander, direkt hintereinander, geschützte Leerzeichen. Und zwar dieses Non Break Space.
Das wird ja ’n Und-Zeichen gemacht, denn NB, Non Break Space, N, ja, wie auch immer.
-
Marcel NBSP.
-
David NBSP. Wie heißt das? Semikolon.
-
Marcel Semikolon, genau.
-
David Semikolon. Und von diesen, also das ist ’n geschütztes Leerzeichen, was nicht umgebrochen werden kann. Das heißt, wenn ihr fünf nebeneinander packt, dann wird das nicht umgebrochen werden. Und die haben auf diesem Motiv eben fünf hintereinander gepackt.
-
Marcel Man sieht aber auch den Anfang nicht, also vielleicht sind es auch zehn.
-
David Genau. Das Problem dabei dieser Sache ist, wenn du richtig Webstandards machst, dann verwendest du nicht fünf Elemente, sondern denen gibst du einfach den Div, wenn der drin ist, über CSS ’ne Eigenschaft, die nennt sich Width, ist die Breite und damit hast du das quasi das Problem schon erledigt. Die zweite Sache, die da, die da drauf ist, wo, wo ich als Webstandards-, Taliban, auch sagen würde, das, das ist nicht richtig, das macht man einfach nicht, sind Inline Styles.
Und es gibt ’n schließendes – da muss ich selber auf meinen Tweet eben noch mal gucken. Es gibt ein schließendes Style Element. Entschuldigung. Ein schließendes Style Element. Und das ist auch ’ne Geschichte, die macht man bei Webstandards nicht, weil für CSS, dem Gestalterischen, gibt es CSS. Deswegen packt man’s nicht ins HTML.
Und das Problem an diesem Webstandards-T-Shirt ist ganz einfach, dass da Sachen drauf sind, die okay sind, kein Tabellenlayout und deswegen bei Microsoft könnte man sie zu den Webstandards packen. Ich sage aber, wenn man Webstandards macht, dann macht man sie richtig.
-
Marcel Ja, auf jeden Fall. Man sollte da auf jeden Fall weitergehen als, das, was vielleicht der, W3C Validator einem, offensichtlich ankreidet. Also ich, ich find’s ähnlich wie, wie du auch schon ziemlich peinlich. Auf’m Rücken klebt wenigstens noch mal Microsoft. Also daher weiß man auch, warum das so falsch aussieht. Aber ja, das geht, das geht schon irgendwie gar nicht.
-
David Das zeigt offensichtlich, dass Microsoft das Thema immer noch nicht so richtig verstanden hat.
-
Marcel Genau, also das zeigt eigentlich die komplette Aktion. Vielleicht dazu noch mal ein, zwei Worte. Besser Web ist wie gesagt das, neue selbsterfundene, Nomen von Microsoft. Die Aktion dahinter ist, dass man Seiten einreicht, die auf dem IE8 zu gut Deutsch noch scheiße aussehen.
Die wollen dann wie auch immer den Seitenbetreiber kontaktieren und, dem sagen: „Hey, folgendes musst du machen, damit es besser aussieht.“, was ich sehr löblich finde, ist, dass Microsoft auf der Seite zum Beispiel auch zugibt, dass ihre Lösung mit dem, Kompatibilitäts-Meta-Tag, das heißt, das Meta-Tag, mit dem man sagen kann: „Hey, lieber IE8, ich hab die letzten fünf Jahre geschlafen.
Bitte, nimm doch lieber die Sechser- oder Siebener-Engine, um die Seite darzustellen.“ Dass das keine dauerhafte Lösung ist, das wird hier immerhin, offen kommuniziert. Aber ja, insgesamt schon irgendwie ’ne peinliche Aktion.
-
David Ich hab mir gerade mal den Quelltext dieser Seite angeschaut. Oben drüber im, im, im Titel-Tag steht: „Das Besser Web. Webstandards sind besser für alle MSDN Online.“ Und ihr findet auf dieser Webseite neben Divites, Tabellen zum Layouten dieser ganzen Geschichten. Layouttabellen sind da verwendet. Die Navigation ist auch nicht eine Auflistung von Navigationspunkten, deswegen eine Liste, sondern es sind viele, viele Divs.
Und das ist auch ’ne Sache-- Also wenn ich eine Webseite über Webstandards mache, dann sollte sie doch bitte schön kein Tabellenlayout enthalten.
-
Marcel Also da kann man noch viel, -
-
David Das, das wäre auch ’ne Sendung für sich, die, die wahrscheinlich, nicht ernst zu nehmen ist, aber die ganz witzig werden könnte. Also das Problem ist, also ey, meine lieben Microsoft-Kollegen, also die, die Kollegen hier in Deutschland, ich mag sie wirklich, die sind mir alle ans Herz gewachsen. Die sind auch wirklich kompetent.
-
Marcel Vielleicht sollten wir die einfach mal in die Sendung einladen.
-
David Vielleicht, ja, vielleicht sind’s die amerikanischen Kollegen. Ich weiß es nicht. Liebe Microsoft-Jungs in Amerika, bitte, das kann nicht euer Ernst sein.
Okay, kommen wir zu ’ner anderen Geschichte, die auch noch zur Meckerecke gehört.
-
Marcel Genau. Aber nicht zu Microsoft.
-
David Nein, nicht Microsoft. Wir sind mit Microsoft durch. Das war’s. Tschüss, bis nächste Woche.
-
Marcel Für heute. Ja genau, bis nächste Woche.
-
David Deutscher Multimedia Award. Da gab’s auch, sehr interessante Artikel, die wir auch verlinken.
-
Marcel Ja. Prämiert wurden da nämlich, Seiten, die, also man muss dazu sagen, hauptsächlich ging es um, um das Layout.
-
David Visuelle.
-
Marcel Um das Visuelle, genau. Das, das umfasst es ganz gut.
-
David In der Jury waren dann auch, ziemlich visuelle Menschen.
-
Marcel Ja, eigentlich, also ich, kenn die Namen nicht, aber es soll, soll schon ’ne relativ hochkarätige Jury gewesen sein. Das kann man allerdings nicht unbedingt von allen Seiten sagen, die da, ausgezeichnet wurden.
-
David Ne.
-
Marcel Dazu zwei Artikel, die wir, euch hier ans Herz legen wollen.
-
David Unbedingt, ja.
-
Marcel Unbedingt ans Herz lesen sollen, wollen. Zum einen fürs Visuelle. Da hat, Gerrit van Aken, ’n sehr netten Artikel unter dem Titel „Killt die Killer-Websites“ veröffentlicht. Findet man bei Ihnen, bei ihm in den, Essays.
-
David Ja, ich geh kurz auf den Inhalt ein, was, was der Gerrit sagt. Gerrit hat das so von, von der visuellen, Ebene, mal durchleuchtet und, er hat schöne Zitate gebracht.
Unter anderem hat er eben – ich, ich geb es jetzt sinnbildlich wieder – hat er eben gesagt, dass diese ganzen Agenturen, die diese Webseiten bauen, heute durch Flash gemacht sind, bla, bla, bla, bla, bla und schön bunt und klickibunti hier und, die sind Für das, für die Egobefriedigung der, der Agentur, die das gemacht haben, nur nicht für den Benutzer, der es benutzen will. Was will der Benutzer?
Der will schnellstmöglich an die Information kommen und der möchte seine Webseite bedienen und nicht diese erkunden oder was auch immer. Das hat der Gerrit eben gesagt. Diesbezüglich 'n sehr schöner Artikel.
-
Marcel Auf jeden Fall. Der zweite Artikel, von Jens Krocht heißt, mit dem Titel "Der Deutsche Multimedia Award: Eine, Code-Kritik.", den kann man sich auf jeden Fall, wenn man, wenn man sich fürs Thema Webstandards interessiert und ansonsten-
-
David Sollten die meisten hier sein
-
Marcel ... ansonsten, ist man gegebenenfalls, na ja, nicht beim falschen Podcast, aber, das Thema kommt dem schon irgendwie nahe. Der hat sich die, die Seiten, ich glaub sogar die kompletten Seiten, ich weiß nicht, ob's 'n Auszug ist, aber schon auf jeden Fall ein paar mal, -
-
David Von der Code-Qualität her
-
Marcel ... von der Code-Qualität her angeschaut. Das Erste, was ihm aufgefallen ist, ist, dass, über die Hälfte von Flash-Seiten sind, also wirklich sehr visuelle Geschichten. Aber selbst da und ich mein, das ist echt kein, kein Hexenwert, Werk oder irgendwas, wo man sagt, das sprengt jetzt das Budget, gibt es noch nicht mal bei vielen Seiten einfachste Fallback-Möglichkeiten, wenn man jetzt nicht mit Flash unterwegs ist.
Bei einigen Geschichten, hat er angemerkt, dass, für Flash-Seiten da, 'n TYPO3 genutzt wird, wo er mal infrage gestellt hat, wofür das Ganze.
-
David Stimmt.
-
Marcel Also da gibt's, da gibt's auch sicherlich einfachere, Möglichkeiten, aber, schaut man sich dann mal die Seiten an, die dann, ja, wirklich nicht auf Flash basieren, sondern auch ein paar Zeilen HTML beinhalten, wird's nicht unbedingt schöner. Also die Golf-6-Seite zum Beispiel hat nicht besonders gut abgeschnitten. Ich weiß auch nicht so recht. Also visuell find ich die ganz nett, aber, ist halt 'ne, 'ne VW-Seite, wie's sie, wie's sie 'n bisschen öfter gibt.
-
David Ja, stimmt.
-
Marcel Allerdings vom, vom Quelltext kann man sich das mal ganz gut anschauen. Man sieht 'ne Menge, Menge, JavaScript, was einem erst mal entgegenkommt, und zwischendurch dann glaub ich auch noch mal ein paar Tabellen, wenn ich mich nicht irre. Oder das war das Beispiel, wo im Prinzip Div-Tabellen gebaut wurden.
Also um's, um's, 'n bisschen abzukürzen, wenn man mal sich anschauen will, wie viel im, im Jahre 2009, wie viel Mühe sich Agenturen offensichtlich, bei der Code-Qualität geben, dann kann man sich doch mal die Auszeichnungen des Deutschen Multimedia Awards anschauen.
-
David Ja. Interessanterweise sollte beim nächsten, Deutschen Multimedia Award doch mal vielleicht jemand dabei sitzen, der von, der technisch dahinter Ahnung hat.
-
Marcel Oder auch vom Nutzerempfinden.
-
David Oder auch vom Usability-Experten. Genau. Die zwei und dann sieht die ganze Geschichte nämlich ganz anders aus. Dann würd ich sie sogar einstufen unter Qualitätsaward.
Ne, je nachdem, wer dann da vorne sitzt.
-
Marcel Aber auch hier würden wir gerne wieder mit den Leuten mal zehn Minuten telefonieren und ein paar Tipps geben.
-
David Ja, du hast gesagt, letztes Mal Kaffee trinken, ne? Mit den Leuten.
-
Marcel Kaffee trinken können wir auch. Also wir sind da offen, aber bisher klingelt das Telefon noch nicht so oft.
-
David Kann auch 'n Bierchen sein.
-
Marcel Ja, auch das.
-
David Die letzte Geschichte für diese Sendung, über die ich mich aufregen möchte, ich hab's, glaub ich, schon 500 Mal gesagt, und zwar ist es wieder 'ne Geschichte in Twitter. Twitter lässt mich irgendwie nicht los. Und zwar Follow Friday. Es war 'ne Geschichte angedacht, dass jemand getweetet, hat, dass er sagt: "Empfehlt doch bitte mal jeden Freitag eine Person", die Betonung liegt auf eine, "eine Person, die lesenswert ist." Also das, was er tweetet, oder twittert.
Also ich empfehle jetzt zum Beispiel dich, Marcel, weil ich denke, du bist, auf jeden Fall empfehlenswert.
-
Marcel Danke schön.
-
David Und deswegen sage ich jetzt, am, am Follow Friday, : "Follow doch mal bitte den Marcel und packt dahinter als Hashtag Follow Friday." Inzwischen geht mir das tierisch auf den Zeiger, denn viele meiner Kontakte in, in Twitter, die ich habe, die machen das wirklich explizit jeden Freitag. Und zwar machen sie den Fehler, dass sie nicht nur eine Empfehlung abgeben, sondern sie packen gleich fünf, sechs, sieben, acht Empfehlungen rein. Und das Problem ist, es kommt jeden Freitag.
Und ich hatte's ja anfangs gesagt, dass ich eher so 'n Mensch bin, ich, ich möchte nicht von Informationen überflutet werden, die für mich absoluten Nonsens darstellen, sondern wie gesagt, es, es, es geht mir einfach aufn Zeiger, dass ich jeden Freitag, wenn ich in der Agentur sitze, viele, viele Tweets lese, die, die einfach nur Empfehlungen abgeben, also d, wo wirklich kein echter Content drinsteckt. Letzte Woche haben wir ja vorgeschlagen, so 'n, so 'n Dienst-
-
Marcel Tweet Ranking.
-
David Ja genau, Tweet Ranking ist ja 'n Dienst, der das Ganze raushält aus Twitter, sofern man das nicht twittert, sein, seine Empfehlung, der das wirklich extern auf einer Webseite macht. Wer das... Also nutzt, bitte, bitte, nutzt doch Twitter nur noch als Kommunikationskanal und nicht mehr unbedingt für: "Ich nehme an dieser Verlosung teil und muss euch das jetzt sagen.
Und, ich empfehle den und ich empfehle das." Und was ich auch nicht lesen will und ich habe, das hab ich schon früher gemacht, jeden, der jeden Tag sagt: "Ich gehe heute dahin, dahin essen und ich esse jetzt das", fliegt bei mir raus, interessiert mich nicht, was er isst. Und was mich auch nicht interessiert, ist, wen ihr followed. Ja, dazu gehe ich auf diesen Dienst und schau mir das an.
Und, es kann euch ja eigentlich scheißegal sein, ob ich euch followe oder nicht, aber ich sag's euch:, nächste Woche seid ihr raus aus meiner Liste, wenn ich noch mal ein Follow Friday sehe. Es geht mir auf 'n... Gibt's 'ne, es gibt noch keine Liste in Tweeti, die ich sagen kann: "Filter das für mich raus", ne?
-
Marcel Ich glaube nicht.
-
David Schade.
-
Marcel Ich glaube nicht.
-
David Das wär noch 'ne echte Killersensation für mich.
-
Marcel Wenn man das dann noch auf Wochentage beschränken könnte, dann würde der, der Follow Friday schon wieder-
-
David Filter mir alles, filter mir alles aus dem Netz, was irgendwie mit IE8 zusammenhängt
-
Marcel Ja, ich glaub, Tweetie muss sich irgendwann in die Richtung von, von Firefox entwickeln, dass es da für Extensions und Add-ons gibt, damit man zum Beispiel den Follow Friday rausfiltern kann. Ja, aber auch von mir auf jeden Fall noch mal der, der Appell in Richtung, Tweet Ranking. Ich hab mir das auch noch mal vor zwei, drei Tagen ein bisschen angeschaut und, bei dem einen oder anderen Thema auch noch mal ganz spannende Personen gefunden.
Also es ist nicht nur, dass man endlich den Follow Friday, den, den Follow Spam Friday loswird, sondern wirklich auch interessante Leute findet, denen man folgen kann.
-
David Also dazu muss ich sagen, die Idee dahinter ist ja ganz interessant eigentlich. Also andere Leute empfehlen ist ja sehr wichtig, weil grade neue Leute in Twitter, die wissen nicht, wen soll ich denn jetzt abonnieren, quasi, wen soll ich denn jetzt followen? Und wenn sie die fünf falschen Leute haben, dann zweifeln sie den ganzen Dienst an. Twitter ist ja interessant und wirklich auch sehr nützlich.
Man muss die richtigen Leute kennen und die richtigen Leute kennt man, indem man zum Beispiel auf twitter.de, twitter.com geht, guckt sich, eine Person an, ich weiß nicht, die man followed und guckt, wen followed diese Person. Und da findet man schon so 'n paar interessante Geschichten. Man muss das wie gesagt händisch machen und diese Dienste, wie, wie das, was wir eben vorgestellt haben, die kümmern sich eben da drum.
Diese Empfehlung an sich ist ja eigentlich was Nettes, aber wenn es zu viel ist, dann nervt es. Und Sachen, die nerven, die nerven mich halt.
-
Marcel Genau. Tweetranking.com benutzen.
-
David Ja, ach, diese Meckerecke, die, die ist nicht gut für mein Herz.
Sei's drum. Dann würd ich sagen, war's das für diese Woche. Wir haben jetzt 'ne Stunde dreiunddreißig, plus noch mal den, Endjingle. Ich bedanke mich fürs Zuhören. Gern dürft ihr die Sendung noch mal kommentieren auf technikwürze.de. Das war ja in der letzten Woche zur aktuellen Sendung 'n bisschen mau mit den Kommentaren.
-
Marcel Genau, also...
-
David Ich kenne das ganz anders von euch. Vielleicht liegt es daran, dass ich zwei Wochen Pause gemacht habe. Das wollen wir in diesem Falle verhindern. Auch ganz toll noch mal vielen Dank, Marcel, dass du dich noch mal auf den weiten Weg nach Langenhagen gewagt hast.
-
Marcel Na ja, na ja. So, so weit ist es nicht, aber...
-
David Auf jeden Fall danke fürs Dasein.
-
Marcel Der wird auf jeden Fall, der wird auf jeden Fall gerechtfertigt, wenn diesmal 'n paar mehr Kommentare kommen. Also- Das Bahnticket wieder rausholen.
-
David Den Marcel findet ihr inzwischen übrigens auch auf der Technikwürze-Teamseite. Das hatten wir letzte Woche angedroht. Inzwischen ist es Wirklichkeit geworden, und zwar direkt nach der Sendung. Schaut aber dann noch mal drauf, dann könnt ihr auch direkt den, Twitter-Account von Marcel finden. Ansonsten, Technikwürze ist ja auch bei Twitter, twitter.com/technikwürze mit Ü, Ü-E geschrieben. Amerikaner und Umlaute ist nicht so.
-
Marcel Würd ich jetzt auch noch mal 'n bisschen was reinwerfen.
-
David Genau. Ansonsten hören wir uns wieder nächste Woche, wenn alles glatt läuft. Wünsch euch 'ne angenehme Woche. Bis dahin, bye bye.
-
Marcel Tschau.
-
David Tschau.
-
Einspieler Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web. Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf technikwürze.de.
News
- Zensursula – Bundesweit 20 Demonstrationen in Deutschland am heutigen Samstag:
- Löschen statt Sperren: Frontbericht der Demo in Hannover und der Rede vom Piratenvorstand Dirk Hillbrecht
- Jörg Taus wechselt von der SPD zu den Piraten
- Für alle, die zwei Wochen geschlafen haben: So funktioniert das Sperrsystem!
- Textmate: Wir arbeiten dran!
- Acrobat.com 1 verlässt Betaphase und bietet Premium-Accounts 1 für 9 bis 9 im Jahr
- Opera Unite 1 mit viel heißer Luft um nichts veröffentlicht: Trendpiraten schreibt wieso 1
- TweetDeck for iPhone 1 ist erschienen
- Twittagessen - Twittern, wenn man essen geht.
Empfehlungen
- 25 Excellent Typography Tools for the Serious Designer
- XRefresh erleichtert am Mac und PC die Offline-Entwicklung
- Textmate + ExpanDrive = Live-Editing!
- Colorrotate - Kuler 1 in cooler? Stellt Farbkegel in 3D dar, bietet eine Menge Hintergrundinformation und synct Adobe-Paletten über ein Plugin
- Su.pr by StumbleUpon: Eigene Kurz-URLs tracken
- Back Obama bei JibJap als Comic
- Echter Rückkanal für Printmagazine zum Web:
- Jedem Artikel wird ein HashTag mitgegeben, beispielsweise wsm3-25 (WebStandardsMagazin Ausgabe 3, Artikel 25)
- Nun kann jeder seinen Kommentar twittern mit dem Hastag #wsm3-25
- Über eine HashTag-Suche kann man nun auf der Webseite alle Kommentare zum Printartikel live anzeigen bzw sammeln und in der nächsten Ausgabe abdrucken.
- Fever 1 - RSS-Reader auf dem eigenen Server
Meckerecke
- Microsoft's Kindergarten:
- Glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast! Microsoft's Get the facts Behauptungen
- Bestechung: IE 8-Nutzer werden mit 10.000 US $ und 8 warmen Mahlzeiten geködert
- Microsoft verschenkt unter Besserweb falsche T-Shirts über Webstandards, die keine sind 1
- Deutscher Multimedia Award prämiert das Steinzeitweb (und das nicht mal Interessant):
- Followfriday
Erwähnungen 11
Kommentare 24
-
Auch gut zu gebrauchen als kostenlose Alternative zu ExpanDrive:
Grüße,
Christoph -
Ich finde es toll, dass man gedruckte Magazine versucht per Codes mit Internetseiten zu verlinken.
Aber heißt das nicht Hashtag?
-
Danke für den Hinweis. Ich habe auch nochmal ein paar Links vervollständigt.
-
Wieder eine sehr schöne Sendung, nur so lang? Büdde, das ist echt arg.
-
Von welcher Seite ist Opera häslich, ... blödes gelaber ... schade ...
-
Es gibt keine zu langen Podcasts, da niemand eine Folge am Stück hören muss.
Opera sollte Browser, E-Mail-Client, IRC-Chat, Download-Manager mal in unabhängige Programme aufteilen - wäre mir viel lieber - und wäre vielleicht auch erfolgreicher.
-
@Blar ".. Browser, E-Mail-Client, IRC-Chat, Download-Manager .." dazu Feed-reader, torrent-client etc.,etc... eben deswegen ist für mich Opera der beste Browser am Markt (trotz der unschlagbaren FF-Firebug tandem).
@David
Klar dass man auch Software mit Attributen "hässlich - schnuckelig" beurteilen kann, doch so was als Statement eines Experten zu hören entäuscht mich ein wenig. Bisher habe ich dieses Podcast als eine spannende Mischung aus Sachlichkeit und spontanen "frei von der Leber" gerne gehört. Ich drück euch die Daumen dass es weiter bei der deutlichen Übergewicht zugunsten der Sachlichkeit bleibt.
-
-
Die Musikindustrie wird mit Sicherheit demnächst von sich reden machen, wenn es um Zensur und Sperrung von unliebsamen Interneteiten, Tauschbörsen etc. geht.
Die Popkomm wurde ja für dieses Jahr schon abgesagt, weil es der Musikindustrie ja so schlecht geht....
Die ärmsten....
-
DMMA
Wahrscheinlich wissen es nicht alle Zuhörer, bei dem DMMA gab es in der Vergangenheit den Sonderpreis Barrierefreiheit. Bei diesem Sonderpreis wurden, wie der Name schon vermuten lässt Websites prämiert, die sich durch Barrierefreiheit auszeichnen.
Ich hatte bei Twitter einfach mal die Frage in den Raum geworfen, warum es den Sonderpreis nicht mehr gibt. Ich hab tatsächlich auch eine Antwort von den @dmmk bekommen. Inhaltlich lief es in die Richtung, wäre zu aufwendig.
Die Empfehlung von @dmmk hieß, dass ich mich einfach an den Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. wenden soll. Der BVDW haben das Kategoriesystem erarbeitet. Ich wollte da auf jeden Fall mal dran bleiben und schauen was daraus wird. Zumindest ob dort eine Reaktion folgt.
Die Jury war in der Tat sehr hochkarätig besetzt: z.B. Michael Volkmer oder Chirs Wallon (SinnerSchrader), um nur zwei Namen zu nennen.
Multimedia Award bedeutet wahrscheinlich, das eher Flash-Seiten in die Kategorie fallen, als andere Seiten. Was mich an der Kritik vor allem so erschreckt hat, das selbst die Aperto AG - die ja eigentlich recht ordentlich arbeiten - so schlecht in der Code-Kritik von Jens Grochtdreis abschneiden.
-
Nicht nur die MI wird demnächst versuchen die Sperlisten für sich zu nutzen. Denn die ersten Politiker fordern hier in Deutschland schon die Sperrung von Östereichischen Gameshops, auf denen man indizierte Spiele erwerben kann.
Soviel zum Thema Prävention des Kindesmissbrauchs.-
@Mike Lemann
Ich spare mir solche Attribute dann für die Meckerecke auf.@Stefan
Bezüglich der hashtags hast du natürlich Recht. Ich stelle das in der Nächsten Sendung mal richtig.Ansonsten kann ich dem Marcel nur beipflichten.
-
-
Noch sinnloser als Twitter sind Leute, die anderthalb Stunden über Twitter reden. Bitte nicht noch mehr!
-
Also das mit der IE 8 Statistik, das sie mehr Webstandards unterstützen und das sie nicht ganz stimmen, ist doch nicht ganz neu. In der Vergangenheit gabs einiges, wo sie gegen Linux geschossen haben und meinten, die LinuxServer wären sicherer als ihre eigenen. Das war zu der Zeit auch totaler Schwachsinn. Der Bericht wurde von einer gesponserten Institut geschrieben ..
-
ok, man ist ja viel von ms gewöhnt aber das schlägt dem fass mal wieder den boden aus ^^
in sachen ide's hab ich noch nichts tolleres als phped gefunden. aber da ist unter mac & linux mal wieder parallels & wine angesagt. zend nervt mich dafür schon unter windows mit seinen userrechten. das leben ist ein kompromiss ;O)
die sendungslänge hat mich mal wieder sehr gefreut, danke!
@Mike Lemann:
immer locker bleiben. als entwickler muss man militanter nutzer sein um etwas zu bewegen. -
Also meines Erachtens heißen die tags bei twitter „hashtags“ und nicht „has-tags“. So genug kluggeschissen und danke für die schönen Audiocasts
-
Netter Podcast, zumindest bis zur Opera - Passage... einfach mal Shift + F12 drücken und das Skin ändern, dann könnt ihr euch mal von den Qualitäten des Browsers überzeugen, oder ihr wartet ein Jahr und habt die Features im Safari :-D
Nein, aber sonst cool Podcast, hör euch gerne ;-)
Gruß Sascha
-
Zum Opera-Thema: Design ist an der Stelle natürlich Geschmacksache. An der Mac-Version stört mich vor allem, dass Apples Design-Guides nicht ganz so strikt umgesetzt wurden. Dadurch fühlt sich m.E.n. das Stück Software ein wenig wie ein Fremdkörper an. Hier betten sich FF und Safari deutlich besser ins Bild.
Was die Länge und Thematik angeht, kann man es leider nicht allen recht machen. Was dem einen deutlich zu lang ist, wünscht sich der nächste noch ausführlicher. Das die Sendung jedoch zu twitterlastig sei, kann ich bei 3 von 17 Themen nicht nachvolziehen.
-
Einen ausführlichen Testbericht zu Fever in der nächsten Sendung würde ich sehr begrüßen. Ich bin mit dem Google Reader nämlich nicht ganz zufrieden, möchte aber auf einen Online-Reader nicht verzichten.
Ich habe auch schon getwittert, dass ich mich über die Verlosung von Fever-Lizenzen in der nächsten Ausgabe freuen würde. Vielleicht lässt sich da ja was machen, das wäre dann auch endlich mal was für uns Linux- und Windows-User.
Die Tonqualität ist so direkt auf jeden Fall deutlich erträglicher, vielleicht will sich Marcel als freiwilliger Dauergast melden ;)
-
@Markus Freut mich, dass die Sendung scheinbar gefallen hat. Ich habe mal Shaun mal angemailt, mal gucken ob da was zu machen ist. Wir werden ggf. in der nächsten Sendung das Thema nochmal aufgreifen.
-
-
Der Podcast kann gar nicht zu lang sein. Ruhig weiter so - und immer schön regelmäßig. :)
Eine Sendung über IDEs wäre mal ganz interessant. Ich habe mich jetzt zwei Tage intensiv mit allen möglichen befasst, bin aber mit keiner wirklich zufrieden. Entweder fehlten wichtige Features, die IDE war elendig langsam oder völlig überfrachtet mit Dingen, die kein Mensch braucht und nicht ausgeblendet werden können. Unter den Test-Kandidaten waren z.B. Zend Studio, PHPed, phpDesigner, Aptana und NetBeans.
@David
Könntest du evtl. deine Higlighter-Konfiguration veröffentlichen? Ich programmiere auch auf schwarzem Hintergrund, aber komplizierter als im Zend Studio geht's ja wohl kaum noch.Alternativ kannst du mir auch 10 Cent für jedes "schöne Geschichte" aus deinem Mund überweisen. Das wäre ein sehr netter Nebenverdienst. Meine Bankverbindung teile ich dir auf Wunsch gerne mit. ;)
Und noch was: Die Team-Seite braucht einen Mechaniker.
-
Eine kleine Ankündigung noch an dieser Stelle: Nächsten Freitag werden in der Folge 140 ein oder zwei Kollegen von Microsoft Rede und Antwort stehen. Wer also schon immer mal direkte Antworten vom Softwaregigant haben wollte: http://technikwuerze.de/feedback/ Teilt uns eure Fragen mit.
-
Mixero hat das gesuchte Killer-Feature und damit die Lösung gegen den follow-friday. :)
-
Informationsflut mit/im/bei TweedDeck, ja klar, wer es mag, kann sich das so einrichten. Aber ich bin auch kein Fan davon, man kann damit aber wunderbar alle seine Twitteraccounts im Auge behalten, gerade bei denjenigen wo weniger passiert, ist es dann sehr einfach mit einem Blick alles zu erfassen, und dann kann man sich wieder wichtigeren Dingen zuwenden. Dafür lohnt das Programm dann wieder.
-
Was ich eben vergaß: Wieder mal eine super Folge und dass sie länger geworden ist, ist stört nicht. Niemand wird gezwungen die genze Zeit vor dem Rechner zu sitzen. Man kann dabei auch Joggen gehen oder zur Arbeit oder nach Hause fahren oder ...