Die Zukunft des Internet Technikwürze 156
Das Internet hat für einen Tag eine Hauptstadt: Hannover. Dort fand am 26. November das mit knapp 1.000 Teilnehmern volle ConventionCamp zur Zukunft des Internet statt. David und Marcel haben Interviews mit Stowe Boyd, Nils Kramer und Jochen Krisch mitgebracht. Außerdem: Firefox überholt Internet Explorer, Google veröffentlicht Public DNS und Adventskalender mit spannenden Themen.
Transkript der Folge
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Marcel Zum einhundertsechsundfünfzigsten Mal insgesamt und zum zweiten Mal aus dem neuen Studio. Herzlich willkommen zur Technikwürze, wie gewohnt mit Marcel Böttcher und David Maciejewski. Herzlich willkommen.
Eine Woche lang haben wir jetzt, pausiert aufgrund von, irgendwelchen drängenden Go-Live-Terminen, neuen Jobs und, viel privatem Zeug, aber jetzt geht es wie gewohnt weiter mit der Technikwürze. Wir sind zurück vom Convention Camp. Dazu gleich mehr. Du hast 'nen neuen Job. Ja. Ab nächstem Jahr. Genau. Bei der uns allbekannten t3n, dem Magazin. Du bleibst uns also lokal erhalten und, wir, werden weiterhin ein Hannoversches Audiomagazin sein. Natürlich. Nein, ich bleibe uns natürlich erhalten.
Darüber hinaus, dürfte die Chance stark gestiegen sein, dass ihr mich und den Marcel natürlich dann auch in Zukunft auf irgendwelchen Cams oder Barcams, et cetera sehen könnt, sodass wir einerseits für t3n, also ich für t3n was mache und dann auch andererseits wir für Technikwürze. Also ein großer Zugewinn für alle, für die Menschheit. Schauen wir mal. Okay, klasse. Ansonsten ja, wie angekündigt, waren wir auf dem, Convention Camp und haben viele, viele spannende Dinge mitgebracht.
Aber lass uns doch vorweg mal schauen, was so in der letzten Zeit an, aktuellen Themen so aufgeschlagen ist.
Ja, zunächst haben wir unseren Geburtstagskind, ist ja gerade fünf Jahre alt geworden, der Firefox. Und zwar, ist 'ne Meldung rausgekommen, dass der gerade den Internet Explorer in der, hm, Übersicht Benutzerstatistik „Wer benutzt welchen Browser?“ erstmalig überholt hat seit 1996. Jedenfalls hier lokal in Deutschland. Ich glaub, international ist das noch 'n bisschen Arbeit.
Aber selbst wenn man alle Internet-Explorer-Versionen, sprich sechs, sieben und, acht – die Fünfer ist ja zum Glück schon relativ tot – selbst wenn man die alle zusammennimmt, ist der Firefox jetzt mit 44,2 % führend. Genau. Dahinter kommt gleich aufgeschlüsselt – Achtung – Internet Explorer 8 mit, 25,5 %, die siebte Version des Internet Explorer mit 11,8 und der Internet Explorer 6, unser aller Freund, mit 7,2 %. Und das ist jetzt gar nicht mehr so viel, ne.
Das sind aber noch locker, ja, sechs, sieben Prozent zu viel, um ihn einfach links liegen lassen zu können. Vor allem, wie gesagt, so lange die Sonne noch scheint und die Büros, hell erleuchtet und belebt sind, hat der Internet Explorer generell immer eine höhere Verbreitung.
Das heißt, wenn man ein Projekt umsetzt für einen Kunden, der vor allem, ja, nicht unbedingt in den privaten, sondern in den geschäftlichen Bereich abzielt, ja, müssen wir den Internet Explorer leider noch immer, die Sechser-Version natürlich, noch immer weiter beachten. Mhm. Auch unterstützen müssen wir die Schlusslichter sozusagen, auch wenn sie eher marginal sind, der Safari mit 4,4 % in Deutschland und Opera und Chrome mit 2,7 beziehungsweise 2,3 %.
Der Safari hat auch in den letzten Jahren einiges zugelegt. Genau, mit der Verbreitung der Macs wahrscheinlich dann auch. Ist jetzt nicht so viel, dass wir jetzt sagen können, das sind jetzt Welten. Ja, also 4,4 % sind wirklich vernachlässigbare Werte fast. Aber nichtsdestotrotz brauchen wir bei den Browsern uns auch nicht wirklich Gedanken machen, mit der Unterstützung von HTML und CSS. Jedenfalls deutlich weniger als beim Internet Explorer. Genau.
Seit, ja, lang hat somit der Internet Explorer seine, seine Krone abgeben müssen und, ich hoffe mal, dass es da weiter vorangeht. Ich hab ja die, die, These, dass es in, in dem kommenden Jahr noch deutlich, deutlich, weniger wird mit dem Internet Explorer 6, weil irgendwann muss dann auch mal so 'ne große Firma upgraden und kann nicht auf ihrem Windows 95 weiterlaufen und dann wird auch zwangsweise, schätze ich mal, 'ne neue Internet Explorer-Version, mitkommen.
Dementsprechend im Jahresrückblick 2010, also in guten zwölf Monaten, hoffe ich mal, dass wir so bei vielleicht 4 % angekommen sind. Schauen wir mal. Ich drück alle Daumen, die ich habe. Ja und unser zweiter Dauergast in der aktuellen Szene, hat auch diesen, diese Woche mal wieder was für uns. Google- Mhm... wappnet uns vor der Zensur sogar.
Und zwar hat Google, den, Public DNS gelauncht, also ein, ein, ein, DNS-Server, den ihr, anstelle dessen benutzen könnt, was euer Provider so grundsätzlich halt hergibt. Mhm.
Also Domain Name Server, oder Service steht dahinter und das ist ja eigentlich folgendes: Wenn ihr –, die meisten kennen's natürlich, vielleicht einige von euch nicht – wenn ihr 'ne Webseite eingibt oben in der Adresszeile des Browsers, dann gibt es irgendwo auf der Welt 'n Server, der euch dann sagt, da steckt folgender Server dahinter, also folgende IP-Adresse, also ein Übersetzungsservice sozusagen.
Und da hat Google jetzt 'n ganz eigenen rausgebracht, den man natürlich in jedem, Betriebssystem einstellen kann, damit man nicht den von seinem, Provider benutzt, sondern dann eben den von Google. Und der soll so 'n paar Vorteile mitbringen. Zum einen, soll die Auflösung –, nicht die Auflösung selbst, die bestimmt auch –, nicht unbedingt die schneller gehen, aber die Einträge sollen häufiger aktualisiert werden, als es bei den meisten, Domain-Name-Server der Fall ist.
Denn, Google wartet nicht mehr, bis die Gültigkeitsdauer, der Auflösung abgelaufen ist, sondern aktualisiert schon vorher. Eine zweite Geschichte, auf die Google setzt, ist, Sicherheit. Da muss man ja schon 'n, 'n, 'n halber IT-Profi sein, um, da Verlässliches zu sagen. Deswegen haben wir einen Heise-Artikel verlinkt für alle, die's, die's, genauer wissen wollen. Aber, grundsätzlich schützen da diverse Techniken vor diversen bösen Angriffen.
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David Genau. Was Google auch gleich gesagt hat, ist, dass sie im Falle einer, falls man eine Webseite findet, keine Umleitung basteln zu irgendeinem Google Server, sondern dass das wie gesagt so bleibt. Ich mein, wir kennen das oder viele kennen das als Kunden von der Telekom. Wenn man das nicht explizit im Kundenmenü eingestellt hat, was man machen kann, dann bekommt man danach gleich eine Telekom-Seite, ähnlich wie Google. Und das wollen die vermeiden. Das, machen die nicht mit.
Ganz witzig find ich, wie man den DNS eigentlich einstellt. Unter welcher Adresse ist er denn nämlich erreichbar, Marcel?
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Marcel Ja, da bin ich so 'n bisschen neidisch drauf. Die IP-Adresse hätt ich auch gern. acht Punkt acht Punkt acht Punkt acht oder acht Punkt acht Punkt vier Punkt vier sind die, ja, IP-Adressen, unter denen man den, DNS-Server erreichen kann. Und, ja, zur Einrichtung hat Google allerdings in englischer Sprache, aber das ist auch nicht allzu wild, 'ne Anleitung parat ge..., parat gestellt. Die haben wir natürlich auch verlinkt.
So, dann, wir haben grad schon die erste Keksschachtel im Vorfeld geplättet. Das lässt darauf deuten, dass es, Advents-, Zeit ist. Auch wenn wir sträflicherweise keinen Kranz auf unserem Studiotisch stehen haben.
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David Wir arbeiten noch dran.
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Marcel Wir arbeiten noch dran. Andere arbeiten allerdings auch an der Adventszeit. Es gibt im Moment viele, viele Türchen zu öffnen und, da wollen wir mal drei hervorheben.
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David Genau, es gibt ja jedes Jahr zu Weihnachten auch für Webentwickler Sachen, dass man sich im Dezember jeden Tag 'n neuen Artikel reinziehen kann. Und dieses Mal haben wir drei für euch rausgepickt. Das sind einerseits wieder mal die Webkrauts, dieses Mal mit Tipps, und Tricks zur Barrierefreiheit, Print CSS, Bildverarbeitung und Projektmanagement.
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Marcel Dann die Jungs von 24 Ways sind jetzt auch schon seit, ich glaub, 2005 oder 2006 jedes Jahr mit dabei und haben in englischer Sprache sehr, sehr gute Artikel, sehr, sehr hochwertige Artikel, ja, auch rund um Webdesign viel. Im Moment dieses Jahr viel HTML5, CSS3 und so weiter.
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David Mhm. Das Ganze in englischer Sprache und auch in Englisch ist, folgende Geschichte, und zwar WP Engineer, befasst sich, mit Tipps und Tricks rund um WordPress, auch in englischer Sprache. Das heißt, wer da sich noch mal 'n bisschen besser reinarbeiten möchte, ist da ganz gut aufgehoben. Also insgesamt denk ich, 'ne ganz gute Runde. Es gibt auch noch weitere, Adventskalender für Webentwickler. Wenn ihr noch welche auf parat habt, dann schreibt uns doch in den Kommentaren, welche das sind.
Ich glaub, die anderen Hörer freuen sich auch über 'n paar Links.
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Marcel Ja, und wir uns natürlich auch. So, dann, hat, nicht nur die letzten zwei Wochen uns was bewegt, sondern auch unseren Server, der ja Gott sei Dank, nach, nach, dem der Hardwarefehler vor ein, zwei Monaten da behoben wurde, ganz gut läuft. Der durfte jetzt mal 'n bisschen rauchen. Oder beziehungsweise er hat ja zum Glück nicht geraucht, aber, sehr gut gehalten. Ein kleiner, wir haben einen kleinen Lasttest gefahren.
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David Genau. Und zwar hat sich das so zugespielt, dass ich in Twitter auf einmal Nachrichten bekam von mehreren Stellen: „Du, schau doch mal bei Smashing Magazine." Und ich wollte schon reintippen: „Wieso soll ich jetzt bei Smashing Magazine schauen?", in der Tat war's sehr interessant, nämlich das Smashim, Smashing Magazine hat unsere Technikwirtse Teamseite analysiert, nämlich das HTML, CSS und JavaScript.
Da haben wir für euch ja was ganz besonders gemacht, dass die Moderatoren richtig schön eingeflossen kommen von links und rechts, von oben und unten, quer und rechts. Und das haben die analysiert und haben halt in dem Artikel, fünf Techniken, aufgezeigt, was man mit jQuery und, JavaScript so Schönes machen kann. Und Technikwirtse war ein Beispiel.
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Marcel Ja, und das hat, uns auf jeden Fall aus dem amerikanischen Raum ein paar Nutzer mehr rübergeschwemmt, als es, sonst so der Fall ist.
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David Mhm. Also dafür vielen Dank.
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Marcel Das Smashing Magazine hat übrigens vor ein paar Tagen an dieser Stelle den Hinweis, das Smashing Book auch gelauncht. Das ist gerade auf dem Weg, ins Studio. Da werden wir dann nächste Woche 'n bisschen mehr drüber berichten. Ja, so viel zum Aktuellen. Dann, kommen wir doch mal zum, großen, großen Veranstaltungsblock.
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Einspieler Veranstaltungen.
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Marcel Für einen Tag war Hannover die Hauptstadt des Internets. So, stand es jedenfalls überall und 'n bisschen, find ich, hat es sich auch so angefühlt.
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David Ja, 'n bisschen.
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Marcel Es war auf jeden Fall ziemlich viel los. Als ich das erste Mal, g..., die Ziele gesehen hab, zum einen die Veranstaltung, die sich ausgesucht wurde, zum anderen, die, bereitgestellten Teilnehmerplätze, war ich ein wenig skeptisch, ob man sie füllen kann. Zu Recht, wir haben sie nicht ganz gefüllt, aber mit 973 registrierten, Teilnehmern, ja, wurden die 1.000 fast erreicht. Ganz knapp vorbei. Es war auf jeden Fall ziemlich groß. Knapp 900 waren auch dabei.
Der Veranstalter, wie gesagt, ja, W3 Design, eine Agentur aus Hannover, das T3N Magazin, sprich der neue Arbeitgeber von David, und das Institut für Marketing und Management der Leibniz Universität Hannover.
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David Genau. Für, noch ganz kurz rückblickend: Was ist überhaupt das Convention Camp? Das Convention Camp ist ausgeschrieben als Unkonferenz, zur Zukunft des Internet, Relevanz und Strategie von Social Media, E-Commerce und Online-Marketing-Trends. Es gab ja diese, drei Zielgruppen sozusagen, die man, verbinden wollte, und zwar waren da drunter Wissenschaft, Wirtschaft und Web 2.0.
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Marcel Genau. Es gab insgesamt 25 Sessions, davon waren sechs Keynotes oder kamen die noch on top? Ich weiß es gar nicht. Es gab-
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David Die waren inklusive.
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Marcel Die waren inklusive. Es gab auf jeden Fall ein prall gefülltes Programm. Wir haben leider mehr hinter dem Mikro als, als, in den Massen verbracht. Dementsprechend von den freien Sessions haben wir leider keine einzige mitbekommen, dafür fast jede Keynote. - Aber davon habt ihr gleich auch noch ein bisschen was.
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David Genau. Kurz dazu, da muss ich einhaken. Was ich festgestellt habe, lustigerweise, ist, wenn-- wir waren ja Medien-, Partner bei dem Convention Camp und haben da unsere Studiotechnik aufgebaut und ich hab eben festgestellt, dass man entweder Medienpartner ist und, super interessante Gespräche, bekommt, das, was ihr auch in dieser Sendung hören werdet, oder man ist Teilnehmer einer Konferenz. Aber beides unter einen Hut zu bringen, ist extrem schwer.
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Marcel Das ist leider Gottes wirklich wahr. Wir haben, ja, eigentlich vor allem einen Raum gesehen, nämlich unser Studio. Aber trotz alledem, auch der Raum war ein, ein schöner Raum, wie insgesamt das komplette Convention Center, wo das Ganze stattfand. Auf dem Messegelände in Hannover, also dem Austragungsort der Cebit unter anderem. Und ich finde, das war schon ein ziemlich würdiger Tagungsort.
Ich hab zuerst 'n bisschen gedacht, dass es zu groß und zu, zu, zu weiträumig ist, aber ich hab mich eigentlich sehr wohlgefühlt.
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David Absolut. Ich muss auch sagen, das hat richtig gut gepasst von, von dem Flair, der da auch herrschte, von der Professionalität. Das hat mich, wirklich überrascht, positiv überrascht. Kurzer Dank gebührt auch W3 Design, die uns wirklich diesen Raum zur Verfügung gestellt haben für das Studio. Und ich muss auch sagen, bei all der...
Für uns war's persönlich negativ, weil wir nicht so viel haben von der Veranstaltung mitbekommen, aber es ist für euch natürlich umso positiver, weil wir massenweise, Material halt mitgebracht haben. Nicht nur für diese Sendung.
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Marcel Dafür haben wir was von dem leckeren Kartoffelgratin abbekommen.
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David Oh ja.
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Marcel Und der entgeht euch.
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David Das stimmt. Nein, also insgesamt 'ne super Veranstaltung war's und, auch 'n, Top Center. Also ich hoffe, dass es wirklich A nächstes Jahr noch mal stattfinden wird und dann B auch noch mal dort. Es war sehr gut.
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Marcel Dann wollen wir doch mal, den, den Rest der Welt daran teilhaben lassen, was, wir erleben durften. Kommen wir zu den Interviews.
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Einspieler Interview.
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David Wir fangen an mit Stowe Boyd. Er kommt aus San Francisco, ist extra eingeflogen und hat seinen Truthahn stehen lassen, den er am nächsten Tag genossen hat, so wie er uns erzählt hat. Wie, er ist, Blogger und macht das seit zwanzig Jahren oder über zwanzig Jahren und hat namhafte Unternehmen, quasi, beraten. Darunter ist Six Groups oder Xing. Und, er hat auch die erste Rede gemacht, da, die erste Session auf dem Convention Camp.
Und da ging es darüber, wie man mit dem Nachrichtenstream umgeht, dessen Auswirkungen gegenüber E-Mails, Chat und Blogs und da hören wir direkt mal rein. Okay, this is a short interview with Stowe Boyd. I hope I spell name right this time.
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Stowe Boyd Stowe.
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Andy Lenz Stowe.
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Stowe Boyd Yeah, I get people in Europe, I don't know why they wanna pronounce the E.
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Andy Lenz Yeah.
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Stowe Boyd So they say Stowe.
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Andy Lenz Me too.
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Stowe Boyd But it's not.
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Andy Lenz Sorry.
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Stowe Boyd It's a, it's a silent E.
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Andy Lenz Okay. We're here at the Convention Camp in the Convention Center for the second time. And, you just left, your keynote right now. And I would like to ask some short question for German Podcast called Tech-Technikwirtse and our print magazine, T3N Magazine, and we are all in charge of web geeks, programmers, developers, and all these guys who deal with open source software, open stuff and these kind of things. You talked about, the post everything future.
What, what does it mean in, in terms of the te-technological side of this topic?
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Stowe Boyd Yeah, so post everything is a, a term I use because we haven't come up with a word for the world we're headed for. Usually things get named afterwards, right? But, it's just a way to hold on to it. So I've been characterizing one major part of that shift is the social revolution, which is happening primarily on the web, and then it's gonna trickle out into all sorts of other things. So, I mean, there's a million facets of how that impacts technology.
One is, and the most obvious one is it, it, it, it opens up a whole new sort of frontier of, opportunities for people to build new software. And we've seen a huge explosion of, you know, social technologies that are being developed. So that means it opens up a whole lot of doors to entrepreneurs or even established companies to launch new things. I was at a conference just the other day in, in San Francisco, where Salesforce was talking about a new thing that they've launched, which is-
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Andy Lenz Chatter.
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Stowe Boyd Chatter, exactly. And so they're offering that more or less free to their established customers or building it into the, the current way that they meet or money. And that's a, a real-time stream mechanism that helps to sort of glue it all together. A new conversational matrix, I guess, is a good way to think about it. And, so y-you're seeing established companies and then, you know, small startups, some cases small startups that have gotten really big, Facebook, Twitter.
But one of the cases I made is that we're gonna see some of the aspects of the social revolution, certain consistent motifs, in particular the open follower model, will be, you know, reoccurring in ten thousand new applications.
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Andy Lenz Mhm. And, all these parts of openness and what do you think, the, the pace is very high, I think. Media, it's very hard for them to, to cover everything and to figure out what which app means and what they have to do next. And everything is moving so fast. Do you think, d-- what role is, open source playing in that game?
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Stowe Boyd It's, it's actually had, you know, so far sort of a fundamental sort of foundational impact. The ability to have, you know, rapid development of low-cost software or software, not that, you know, you sell for a little bit of money. It might not be sold at all, but it's very inexpensive to get the software up and running.
That's primarily been the biggest impact, you know, LAMP and other kinds of elements of the underlying stack of Made writing software, you know, almost infinitesimally inexpensive. Uh, aside from that, we haven't seen a lot of open standards or open initiatives that have had a big impact. Um, you know, there's a couple of m- things that have a minor impact, you know, OAuth and things like that have had an impact.
But, um, other than that, we haven't seen the equivalent of a, you know, a Apache or something like that. Um, part of it is, uh, the companies that are blazing the trail in these areas have, uh, what they believe to be, uh, corporate interests that make it difficult to get them to collaborate. So I'll give you an example of just a standard that I'm trying to develop, and the geeks will get a kick out of this. So I use Tumblr, and I use-
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Andy Lenz I use Posterous.
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Stowe Boyd Posterous is a different model. It's not-
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Andy Lenz I know, but-
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Stowe Boyd It's not really an open follow model. It's just a lightweight blogging platform.
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Andy Lenz Yeah, abso- I, I'm following my subscribers. It has a following model. So I always get... I think it's, it's, it's not the same one-
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Stowe Boyd No
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Andy Lenz ... but it's nearby.
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Stowe Boyd Nearby. It's close. All right. But it's not, it's not the same exact-
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Andy Lenz No.
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Stowe Boyd Well, it turns out that recently TypePad-
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Andy Lenz Yeah
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Stowe Boyd ... announced over a series of initiatives that they've come up with something that is more or less-
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Andy Lenz Mm-hmm
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Stowe Boyd ... equivalent to Tumblr. They're calling it, you know, micro- the micro initiative.
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Andy Lenz Mm-hmm.
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Stowe Boyd There's nothing micro about it, but that's what they call it. So, um, so I have blogs on both sides, and I said, "This sucks," because I want to cross, I want to cross Tumblr, and there's two parts of that. The first part is, the first part is real simple. If I just wanna follow someone, that's really just an RSS thing. So you can more or less do that by a simple kind of RSS convention. So I could say inside of Tumblr that let's say I wanted to follow Betty-
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Andy Lenz Mm-hmm
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Stowe Boyd ... who's on Tumblr, and it should work, and it should show up in my stream of the posts from people that I follow. The other part of it is more complicated, and this is what I'm trying to get maybe Posterous as well. But to begin with, I started with talking to Tumblr and TypePad-
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Andy Lenz Mm-hmm
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Stowe Boyd ... about opening up their APIs so that if I decide to reblog something in my TypePad blog that was posted on Tumblr, then I want the correct handshakes to take place. For example, that person on Tumblr, they should see that I reblogged it.
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Andy Lenz Mm-hmm.
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Stowe Boyd They should show up in their stream as a social gesture. And wh- and when somebody sees my reblogged post, they should have access to the list of all the notes that are associated with it showing the history that somebody repost- on- somebody posted this initially, and there's been a bunch of reposts and likes and so on. And to do that, they have to have a dynamic relationship because you have to fetch the information dynamically.
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Andy Lenz Mm-hmm.
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Stowe Boyd You don't grab it once. So they really have to support, like, a relatively complicated API thing. So the TypePad guys, of course, 'cause their interest, they're, they're trying to break into the market. They say, "Yes, we love the idea of this open model." And when I talk to the people at-
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Andy Lenz From Tumblr
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Stowe Boyd ... Tumblr, they're like, "Oh, of course they wanna get into our-
... our business." And, and I said, "Well, we have to look at this as a non-zero-sum game. You know, everyone can win from this," and it's definitely, you know, my a- advocacy is all about the community. It's definitely in the interest of the community.
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Andy Lenz So you will need the, the geeks behind you.
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Stowe Boyd Yes. I am gonna have to li- rally. Of course, I don't know if I do yet because I still haven't sat down and talked to the guys-
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Andy Lenz Uh-huh
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Stowe Boyd ... at Tumblr, but I'm gonna be doing that-... in early December.
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Andy Lenz And, um, it's all about sharing right now, and y-
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Stowe Boyd Oh, and I didn't tell you the name.
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Andy Lenz Oh.
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Stowe Boyd It's called Tumblebacks.
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Andy Lenz Tumblebacks.
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Stowe Boyd So it's based on the idea of, like, trackbacks.
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Andy Lenz Mm-hmm.
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Stowe Boyd But it's based on the tum- tumble metafo- metaphor.
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Andy Lenz That sounds good.
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Stowe Boyd Yeah.
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Andy Lenz Maybe I have to switch from Posterous to Tumblr then.
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Stowe Boyd I, well, I'll follow you either way. Just let me know. Let me know your URL.
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Andy Lenz Good to know. So everyth- everything is about sharing and, and, and micro or speed blogging. I don't... if how much terms are in there, you, you, um-
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Stowe Boyd I call it micro streaming just 'cause I think the streaming side is the most important thing, not the-
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Andy Lenz Yeah
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Stowe Boyd ... blogging or real time.
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Andy Lenz And, um, I think this, this part of, uh, transformation of information, um, means a lot of change to journalism.
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Stowe Boyd Yes.
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Andy Lenz And, um, you also said, um, there is, is a term called link journalism.
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Stowe Boyd Yeah.
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Andy Lenz Um, so if you go to Tumblr and, and, and, um, collect your snippets from somewhere else and pic- pictures and everything, um, so you're a, a journalist right now, or, or people who do this-
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Stowe Boyd I don't know if I'm a journalist, but I have a lot of journalists who follow me.
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Andy Lenz Mm-hmm.
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Stowe Boyd So I'm having an impact on them, and of course, I follow them, and, and then they, you know, they write stories and link to my posts. And yesterday was in the Wall Street Journal talking about 301 Works, which is another thing I'm doing, an initiative with the Internet Archive. So, you know, I think the, the hard and fast boundary of who is and who isn't a journalist is, you know, definitely becoming very gray.
Um, it's one of the things that, um, old school journalism fought against the hardest a few years ago, and now they don't really care. Um, I think what's happened is a kind of a modern sensibility has taken over at least, uh, journalism in the United States. And, uh, anybody that's an authority who has built up a reputation of being authoritative on a topic and writes about it is perceived as playing a role that is similar to journalism.
And so it's so similar that the differences don't make any difference really. Um-
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Andy Lenz There's no hard cut between, yeah
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Stowe Boyd ... so for example, for years, like, I've been able to go to conferences and get a press pass, but am I press? Well, no, but, but I have a huge influence. You know, I've... You know, look at my readership. It's the CEOs of all of these software companies.
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Andy Lenz I think so.
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Stowe Boyd So-
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Andy Lenz There's no border in between that is so hard.
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Stowe Boyd So... Exactly.
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Andy Lenz Um, maybe the last questions, um-
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Stowe Boyd Oh, but the link side.
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Andy Lenz The link side.
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Stowe Boyd Link journalism in particular, that isn't so much about authority. That's about this shift to smaller and smaller format information bites being pushed around because of things like Twitter or other sharing tools. Um, I mentioned at the talk that, uh, the New York Times, for example, has built its own contraption called Friends that's integrated right into the website And so when I start m-my daily reading of the New York Times, I don't go to the first page. I go to the list of recommendeds
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Andy Lenz From your friends
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Stowe Boyd From my friends on t- New York Time friends, which turns out to be a bunch of Wa- New York-
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Andy Lenz Yeah
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Stowe Boyd ... Times writers, but also people like Tim O'Reilly and, uh-
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Andy Lenz Are recommenders there
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Stowe Boyd ... Clay Shirky. These are people I'm following inside of-
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Andy Lenz So you get a list
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Stowe Boyd ... the friends
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Andy Lenz List of these recommendations.
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Stowe Boyd It's like a little pull-down. It's a little pull-down on the top. I pull it down, it says, "Here's a bunch of recommendations," and I go read those stories first.
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Andy Lenz Yeah.
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Stowe Boyd Go, "Hey, six people recommended this. I'll go read that."
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Andy Lenz I like these kind of services very much because you need a lot more time if you should go throughout all these blogs and mails and-
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Stowe Boyd Right
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Andy Lenz ... not mails, of course, if tweets.
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Stowe Boyd Sure.
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Andy Lenz And so if you got the recommendation systems for articles like that-
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Stowe Boyd Sure
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Andy Lenz ... you are much faster to identification-
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Stowe Boyd Well, especially if you're-
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Andy Lenz ... of all the ones
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Stowe Boyd ... tight on time. I don't have the time to read the whole paper today, but I only can read a little while.
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Andy Lenz Yeah.
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Stowe Boyd So-
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Andy Lenz May- maybe the, the-
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Stowe Boyd I'll use them to be, as I said.
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Andy Lenz Yeah
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Stowe Boyd They become my engines of meaning. I let them decide collectively-
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Andy Lenz What's interesting for you
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Stowe Boyd ... and they do, they do it by each individually making recommendations, and it finds out, I find out that five of my best friends in this service have recommended the same story. I'll read that first.
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Andy Lenz Yeah. You, you need to check out, uh, Riverbus. It's a service from a German developer, Ruben Rails developer, who, who did this for tweets and connected this also with blog articles.
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Stowe Boyd What's it called?
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Andy Lenz Riverbus.
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Stowe Boyd Riverbus.
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Andy Lenz I will show you.
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Stowe Boyd I think I did look, I think I did look at that recently.
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Andy Lenz O- okay. Um, you need, you need a beta invitation code for that.
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Stowe Boyd Yeah.
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Andy Lenz Um, if you... I, I would show you that afterwards. It's really, uh, like-
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Stowe Boyd I think I... No, maybe I didn't try it, but I saw something written about it.
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Andy Lenz Yeah.
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Stowe Boyd Yeah.
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Andy Lenz It's really... You'd see.
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Stowe Boyd Well, and the other, the other place that I see this link journalism most obviously is in Twitter where people are-
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Andy Lenz Yeah
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Stowe Boyd ... using all the URL shorteners, and they'll give you a little quote. Here's a title, a link, and then there's, like, a one-liner, and they'll say, you know, "What's Obama thinking now?"
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Andy Lenz Mm.
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Stowe Boyd And, you know, I click through because it's somebody who I, I think this is a great political theorist or whatever.
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Andy Lenz Mm-hmm.
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Stowe Boyd And, um, you know, this new convention of how to get your blog read, for example, in the States, and to some extent I know this is happening in Europe as well, you know, you write a big fat blog post, and then you post it immediately on Twitter with a one-liner to attract people to it. And in some cases I've gotten, you know, 1,000 click-throughs in the next two or three hours.
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Andy Lenz Mm-hmm.
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Stowe Boyd I mean, it's just amazing. I mean, especially because I've only got, what, 10,000 people following me. But it's not just m- the people following me. It starts to trickle out, right? It gets retweeted by Chris, uh, Brogan or Clay Shirky, and all of a sudden this next closure of another 300,000 people see it, and, um, it, it, you know, it just trickles out in this really fascinating way.
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Andy Lenz Yeah. Um, from the outside, i- if you look to Germany, is there any tips or advice, um, if we're always thinking about, um, everything is moving so fast in America, and we are always a little bit behind. Um, what can we do to find a way to, to get in touch or also find ways to deal with the situation and not always f- feel like that we are behind?
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Stowe Boyd Um, well, I mean, some of that is, you know, sort of institutionalized. It's the way, it's the way things... The way things happen in the United States is it's, you know, it, it's an intensely entrepreneurial place, and, you know, part of the reason for that is that America, for better or worse, has been a, a magnet for years of, of foreigners who come to the United States pursuing, you know, that, that notion of the American dream.
That is, it's a place where you can go and raise money and start a business and, you know, take over into things. I know, I know formally, uh... You know, I, I'm, I'm culturally aware enough about the differences between the United States and Europe. You know, I went to the university here in Lisbon. I was-
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Andy Lenz Mm-hmm
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Stowe Boyd ... telling you about that earlier. Um, or I was singing Portuguese to you, which is almost the same.
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Andy Lenz Yeah.
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Stowe Boyd Um, you know, in the United States, you know, making an effort to do something or trying hard to do something and failing, you know, it's, it's becomes... It's almost a, a catchphrase in America. You know, you have to fail in order to be successful, and I, I, I caution my friends in the United States. I say, "That's a very American notion." I mean, it's... Other parts of the world, it's just you've gotta be kidding me. I'm not gonna do something and fail.
I mean, that'll be on my permanent record. And so that's unheard of, for example, in Japan.
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Andy Lenz Mm.
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Stowe Boyd I mean, it's just people, like, look at you like, "What the heck are you talking about? That's, that's impossible to contemplate." Um, so as a, as a result, America sort of self-selects. We attract people who wanna try something, and they, a lot of them can't do it where they're from. They can't do it in Bangalore or Russia or Germany, and they, they come to the United States, or they, you know, they do it, and then they grow-
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Andy Lenz So-
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Stowe Boyd They grow, they grow intolerant of the fact that we're in a cul- culture where it's very difficult to do it.
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Andy Lenz So we need to, to go there, or we need a small switch or a big switch here to open things up more?
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Stowe Boyd I think, I think it's, like I said, it's a, it's a, it's a function of, of, uh, the conventions that surround, you know, the world of business and, uh, the way people think about doing things. So, so I was talking to, um... We're having a big change right now in the United States. So I've just moved from San Francisco as my base of operations to New York City.
Um, and that's because, you know, the, the culture had gotten so cold and difficult in San Francisco, and for a, a variety of reasons, New York is, is the home of a lot of new startups that are very interesting. Foursquare and Tumblr and Bitly, and a whole long list of o- very interesting companies have all started in New York. Ron Conway, who's probably the world's greatest angel investor, just gave a talk, uh, in New York.
I was there a couple weeks ago, and 25 of the 37 companies he's a p- inter- in- he's, uh, invested in so far in 2009, um, were in New York City, and that's completely different. Like, last year it was one.
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Andy Lenz Mm-hmm.
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Stowe Boyd And a long time ago he only invested in California companies. There was this class of investors that said if you wanted their money, you basically had to move to San Francisco, and that's changed because- The culture in San Francisco is so downtrodden. It's been beaten down so hard,, that other Places, seem more promising and just basically do have more innovation going on. So it can move. That's what I'm saying.
It, it wasn't historically a thing that you saw in New York very much, but in the last ten years it's changed dramatically. And so you've got all the ingredients. I'm sure Germany has most of them, you know, or, you know, regions of Germany. New York's got great universities. It's got a, a well established infrastructure. There's lots of empty lofts that can be turned into office space. It's got all the creative people you need so you can hire somebody to be a designer or whatever.
And now it's got a, a cadre of investors who are willing to invest in small, risky startups. And in fact, some of those people are moving to New York from nearby places where the climate wasn't right. So a bunch of investors have opened from Boston and Philadelphia, have opened offices now in New York, because that's the place where all the pieces are coming together. So the same could happen here.
I mean, just like to some extent it's happened in London in recent years, you know, Last FM and, Doppler and, you know, so on..
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Andy Lenz Okay, then, thanks very much for being here and your insights of the future of the Internet and open web and hope to see you again next year, maybe at next conference or-
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Stowe Boyd I was there.
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Andy Lenz -Camp again.
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Stowe Boyd Who knows? I just got invited to speak at something in May in Berlin. I don't know what about, much about it.
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Andy Lenz Okay, we will see you there, I think.
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Stowe Boyd All right.
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Andy Lenz Thanks very much.
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Marcel Jetzt haben wir euch natürlich ein bisschen verwirrt. Das war so nicht vorgesehen. Den Herrn, den ihr da gehört hat, der da sein Englisch, zum Besten gegeben hat, das war Andi Lenz vom T3N-Magazin. Wir haben nämlich, ja, sehr spontan 'ne kleine Kooperation mit den Jungs geschlossen und die Interviews zusammengeführt, uns teilweise auch einfach abgewechselt.
Das hat den Vorteil, dass, ihr alles das, was ihr jetzt hört, oder auch nicht ganz, weil einige werden wir gleich auch nur anschneiden, weil sie thematisch 'n bisschen zu umfangreich sind, könnt ihr euch in voller Länge, in Videoform angucken. Wir haben nämlich Audio abgenommen und, die Jungs haben gefilmt. Insofern, das ist auch noch mal verlinkt.
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David Genau. Zwei dieser Videos haben wir auch direkt auf der Website eingebunden. Den Rest findet ihr dann auch verlinkt, bei T3N.
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Marcel Genau. Der zweite Herr unserer Interviewreihe sollte eigentlich schon längst vors Mikro gezerrt werden, nämlich auf dem Barcamp in Hamburg vor ein paar Wochen. Da ist er uns aber einfach abgehauen. Wir haben uns irgendwie nicht mehr so ganz getroffen und dann hat's nicht mehr gepasst. Dementsprechend waren wir umso glücklicher, dass, der Nils Kramer noch mal nach Hannover gekommen ist zum Convention Camp. Ehrlich gesagt nicht nur für uns, sondern auch fürs Convention Camp.
Aber trotz alledem konnten wir ihn auch noch mal vors Mikro zerren. Nils Kramer ist in der Neue-Medien-Abteilung von Otto beschäftigt, genau genommen im Performance Marketing. Das heißt, er kümmert sich darum, dass, ja, der Traffic bei Otto steigt und,, sorgt für Kundenzuwachs sozusagen und ist im Moment zuständig für den Twitter-Account bei Otto. Otto ist ja ziemlich aktiv beim Twittern, das werdet ihr gleich hören.
Wir haben nämlich dem Nils ein paar schlaue Fragen gestellt, die er uns entsprechend beantwortet hat. Als Erstes hat uns interessiert, was für Probleme es gibt, wenn man in einem so großen Konzern, wie Otto das ist, einen neuen Kanal wie Twitter einführen will und, was für 'ne Vorbereitungszeit man dafür braucht.
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Nils Kramer Es gab gar nicht so große Probleme. Also das Thema an sich ist, durchaus im Haus bekannt und ist auch bei den Entscheidungsträgern bekannt, dass das irgendwie 'n wichtiges Thema ist, dass es immer, oder dass es auch 'ne gewisse Größe mittlerweile angenommen hat. Und natürlich muss man sich aber irgendwie 'n Konzept überlegen, wie man diesen Kanal dann befüllen will.
Man kann ja nicht einfach hingehen und dann sagen: „So, wir machen jetzt Twitter und, danach gucken wir mal, was passiert." Das musste natürlich vorbereitet werden und, da gab's 'ne gewisse Vorlaufzeit, die war aber gar nicht so lang, wie man vielleicht denkt. Und, danach ging das eigentlich relativ gut los, aber das Thema wird natürlich als, als Test-and-Learn-Feld angesehen. Also wir versuchen, Sachen auszuprobieren.
W-Wenn wir merken, das klappt irgendwie nicht, dann probieren wir was anderes aus und versuchen, da schnell zu lernen und uns da anzupassen.
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Marcel Ich find das relativ bemerkenswert, dass die Jungs das scheinbar so dynamisch da einfach, hinzaubern, trotz, ja, Qualitätssicherungsstrukturen, die es sicherlich auch bei, bei Otto gibt. Hut, Hut ab davor. Die nächste Frage, geht so 'n bisschen in die Richtung der, der Fallback-Variante.
Wir haben ihn nämlich gefragt, was sie sich gedacht haben, oder beziehungsweise ob sie, ob sie vorweg, mal darüber nachgedacht haben, was passiert, wenn sie einfach in der Luft zerrissen werden und ob es da 'nen Plan für gab.
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Nils Kramer Davon sind wir natürlich erst mal nicht ausgegangen, dass wir in der Luft zerrissen werden. Also wir versuchen, auch wenn Kritik kommt, die kommt natürlich, versuchen wir da ganz offen und ehrlich mit umzugehen, die aufzunehmen und an die entsprechenden, Bereiche im, im Haus weiterzuleiten und dann darauf zu reagieren und das Feedback auch wieder zurückzuspielen, also was mit der Kritik dann geschehen ist.
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Marcel Ebenfalls interessiert hat uns natürlich, wie's bisher so in der Vergangenheit war, ob es da auch negatives, Feedback gab oder, ob, ob da nur Positives zurückkommt oder, ja, auch, auch, böse Supportanfragen mal kommen.
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Nils Kramer Das, das kommt sicherlich manchmal vor, dass es kommt, das kommt zum Beispiel kann es passieren, dass, 'ne Produktbeschreibung falsch ist im Shop. Zum Bei..., also da gab's den Fall, dass jemand, gefragt hat, ob denn ein Handy, welches wie gesagt fälschlicherweise im Shop, mit SIM, ohne SIM-Lock, beschrieben stand, ob das tatsächlich so ist. Weil er meinte, dass für den Preis könnte das ja nicht sein. Und, das, dieses Feedback geben wir dann zum Einkauf.
Der sagt dann: „Nee, ist tatsächlich 'n Fehler in der Beschreibung und das wird geändert." Und dass es geändert wird, das spielen wir dann an den Kunden kurzfristig zurück und dann sieht der Kunde oder der Nutzer, der uns gefragt hat, auch direkt, dass dieses, dass diese Kritik angenommen wurde und dass das auch geändert wurde dann.
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Marcel Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen, die, aus dem deutschsprachigen Raum kommen und auch twittern, füllt Otto seinen Stream ein bisschen, ein bisschen anders. Nutzt das nämlich nicht nur für den, ja, für die reine Verbreitung von irgendwelchen Kampagnennachrichten, sondern ja, hören wir doch einfach mal selbst rein.
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Nils Kramer Also wir haben zurzeit jetzt in, in der Zeit oder seit diesen hundertfünfzig Tagen, seitdem wir ungefähr draußen sind, immer so ungefähr im Schnitt zehn Tweets am Tag, die wir raussenden. Davon sind, sagen wir mal, zwei bis drei redaktioneller Natur. Also das heißt, redaktionell könnte sein 'n Produkt, das wir selber rausschicken oder 'ne, 'ne PR-Mitteilung oder halt sonstige, sonstige Themen, die wir selber bespielen wollen. Und der Rest sind, ist, ist im Prinzip Dialog mit dem Kunden.
Also der jetzt nicht an die Öffentlichkeit geht, sondern nur ein Eins-zu-eins-Gespräch dann ist.
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Marcel Der Dialog wird also bei Otto sehr fokussiert. Dementsprechend die letzte, unsere abschließende Frage an Otto war, wo denn die Reise hingeht und ob Sie, ob Sie nicht befürchten, dass Sie in Zukunft so ein bisschen von Supportanfragen überrollt werden für Ihr kleines dreiköpfiges Team.
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Nils Kramer Das kann passieren. Also natürlich beobachten wir ein leichtes Wach-- oder beobachten wir ein Wachstum der Anfragen. Das liegt natürlich auch mit unserer Aktivität zusammen. Wo allerdings die Reise da hingeht, das können wir jetzt noch nicht sagen. Also wir versuchen, darauf zu reagieren, wenn was passiert und versuchen auch schnell dann drauf zu reagieren, uns da anzupassen. Aber wo da jetzt die Reise genau hingeht, wissen wir jetzt noch nicht.
Also aktuell können wir die Anfragen noch mit dem Team, das dahinter steht, bewältigen und, sehen da zurzeit noch keinen Handlungsbedarf. Wie gesagt, wo die Reise hingeht, wenn die Anfragen mehr werden, müssen wir natürlich da irgendwie aktiv werden.
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Marcel Ja, so viel von Otto.
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David Und vielen Dank an Nils Kramer. Kommen wir zum dritten Interviewgast, und zwar hatten wir es vors Mikrofon gezerrt, den Jochen Kisch. Er ist Berater und gilt als Experte im Bereich E-Commerce. Auf dem Blog Exciting Commerce beschäftigt er sich ausgiebig, mit Shopsystemen und im Interview, spricht er über die Zukunftschancen des E-Commerce und die Rolle von Open-Source-Software. Und wir wollten zu ihm, zunächst von ihm wissen, wie er die aktuelle Lage auf dem E-Commerce-Markt sieht.
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Jochen Krisch Also ich denk, was man jetzt sieht oder eigentlich schon erkennen kann: Wir sind jetzt so ungefähr bei drei bis drei Komma fünf Prozent, Marktanteil hat der E-Commerce am gesamten Einzelhandel. Und, das ist jetzt so, dass 'ne Mindestschwelle, von der man ausgehen kann und sich überlegen kann: Was ist jetzt in den nächsten zehn Jahren möglich? Kann man's verdoppeln, verdreifachen, vervierfachen et cetera.
Manche erwarten, zum Beispiel eBay erwartet bis zu fünfzehn Prozent Anteil, sozusagen innerhalb von, ja, zehn bis fünfzehn Jahren. Und die Frage ist dann, also haben wir eben jetzt ein Fünftel oder ein Viertel des Machbaren sozusagen. Was muss passieren, um diese Ziele zu erreichen und was kann da noch an neuen Geschäftsmodellen, an neuen Verkaufskonzepten kommen?
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David Und deswegen wollten wir von ihm ja auch wissen, wo die, wo er die Trends für die nächste Zeit sieht. Das hat er geantwortet.
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Jochen Krisch Ja, man kann's so ansatzweise ahnen. Also ich versuch mich immer so fokussieren: Was sind wirklich, Geschäftsmodelle oder Entwicklungen, die durchs Web getrieben werden? Es gibt so drei, drei Dimensionen, an denen man sich orientieren kann. Einmal so der visuelle Bereich, optische Aufbereitung von Produkten beziehungsweise auch Bewegtbild, alles, was damit zusammenhängt. Augmented Reality, wenn man ganz weit denkt, sicherlich noch eher etwas, etwas weiter wegzusehen.
Dann der ganze Social-Bereich, Social Shopping, wirklich, aktivieren, Involvieren des Kunden, des Nutzers, beziehungsweise auch im, bis in Facebook, in die Social Networks hinein. Und so der dritte Bereich, alles, was in den Bereich Live-Shopping, Event-Shopping et cetera fällt.
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David Das gesamte Interview hat Jan Christi vom T3N, geführt und das könnt ihr auch als Video bei uns auf der Seite, techniker.de sehen.
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Marcel Ja, zu guter Letzt haben wir dann den Ingo Stoll, seines Zeichens Geschäftsführer von W3Design und somit, ja einer der treibenden Köpfe aus dem Orga-Team, vors Mikro gebeten und, ja einfach mal geschaut, wie er das Convention Camp gesehen hat, was für ein Aufwand das Ganze so war und, ja, so was halt. Ja, als Erstes wollte ich natürlich mal wissen, wie so das Team selbst das Convention Camp gesehen hat.
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Ingo Stoll Also aus dem Orga-Team hab ich jetzt noch kein detailliertes, Feedback, auch noch keine Chance jetzt sozusagen über die Feedback-Bögen mal zu schauen. Was wir jetzt haben an Feedback, ist einmal das Gesammelte aus der Closing Session, muss ich mal mitnehmen als Fazit und dann natürlich die Dinge, die man so über den Tag eingesammelt hat. Ja, und da können wir sagen, dass es, funktioniert hat. Einmal mehr, was wir uns vorgenommen haben, auch im größeren Rahmen.
Convention Camp scheint, zu funktionieren und deswegen sind wir natürlich mehr als happy, klar.
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Marcel Die tausend-Besuchermarke wurde also fast geknackt, das Convention Camp dementsprechend ein voller Erfolg. Und da wollten wir natürlich wissen: Ja, wie schafft man das, ein Tausend-Mann-Event auf die Beine zu stellen? Und, was war da das Erfolgsrezept hinter?
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Ingo Stoll Ich glaube, das Wichtigste ist, dass man dran glaubt. Also wir haben im letzten Jahr wirklich ja einen Experimentstatus gehabt, wo wir, überhaupt das Crossover aus, aus Fachkongress und Barcamp das erste Mal gespielt haben in dem Rahmen und das mit, gut zweihundert Leuten. Also, zumindestens das Entscheidende war da nicht die Masse, sondern was sagen die Leute dazu.
Und wir haben da halt, wie gesagt, über dreiundneunzig Prozent an, an positivem Feedback bekommen an Leuten, die gesagt haben: „Ja, ich würde auf jeden Fall gerne wiederkommen, wenn's das noch mal gibt.“ Und das war entscheidend. Und jetzt in diesem Jahr war es so, dass wir gesagt haben: „Ja, wir wollen das probieren.“ Und wir haben einfach mal gerechnet: Was ist das Potenzial? Wir haben ja nicht eine Zielgruppe, wir haben ja drei. Also wir reden ja quasi über E-Business und E-Commerce.
Wir reden vor allen Dingen auch über Web 2.0, Szene und wir reden natürlich über das, das universitäre Umfeld. Und wenn man das an einem Standort wie Hannover, schon mal allein betrachtet, niedersachsenweit, bundesweit, dann sind tausend Leute eigentlich nicht viel. Man muss sie nur nach Hannover kriegen, man muss sie zusammenkriegen. Und das war unsere Vision. Und ja, wir haben intern gesagt, wenn fünfhundert Leute kommen, ist es 'ne Verdopplung, mehr als 'ne Verdopplung zum letzten Jahr.
Das wär das Mindestmaß. Tausend ist die Vision und alles dazwischen ist super. Und dass wir so nah rangekommen sind, also es ist de facto die Vision tatsächlich wahr geworden ist, ist natürlich super.
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Marcel Jetzt haben wir uns fast vervierfacht. Dementsprechend muss natürlich die Frage, erlaubt sein, wo's denn im nächsten Jahr hingeht. Denn das Convention Center wird drei, viertausend Leute nicht fassen. Daher, ja, ziehen wir nächstes Jahr ins Hannover sechsundneunzig Stadion.
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Ingo Stoll Das ist tatsächlich richtig. Die Frage ist, ob man das beliebig skalieren kann, -
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Marcel Und will.
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Ingo Stoll Und will, ne. Und, bei uns ist es so, dass wir ja keinen, keinen Ticketrekord aufstellen müssen. Selbst wenn natürlich jetzt in den vergangenen Tagen und Wochen es schon ganz schön war, morgens mal aufzustehen und mal zu gucken, ob der Counter nicht sich wieder 'n bisschen bewegt hat. Aber es geht ja nicht um Rekordjagd, und insofern gibt es mehrere Denkansätze fürs nächste Jahr.
Da ist aber nichts entschieden und, ob man über eine zweitägige Veranstaltung nachdenkt, um das möglich zu machen, ob man über eine große Location nachdenkt, glaube ich, eher nicht, weil eine bessere Loca..., eine bessere Location, um das zu machen, als jetzt hier im Convention Center auf der Messe gibt's nicht. Sondern oder wir würden nicht mehr über das Convention Camp Hannover reden. Das ist unsere Wunschlocation, für die wir drei Monate gekämpft haben, dass wir das überhaupt machen dürfen.
Also insofern auch wirklich vielen Dank an die Verantwortlichen hier von der Deutschen Messe. Das wär ohne nicht gegangen. Und die Location ist super. Die Anzahl der Leute ist auch schön. Ich glaube, das ist eher qualitativ, noch wie wir auch in den, in der Closing Session gesehen haben, qualitativ in dem Austausch und in den Vorträgen und in den Dialogen, da ist noch was drin, da ist noch Luft drin und das reizt.
Also eigentlich geht's um die Qualität im Produkt und jetzt nicht unbedingt, um die, die Anzahl, weil auch wenn wir im nächsten Jahr hier wieder tausend Leute hätten, dann, ist das mehr als ausreichend, um sich unter den Top fünf Internetevents auf diesem Level in Deutschland zu etablieren. Und, da ich mein Geld nicht damit verdienen muss, ist das auch völlig okay. Wichtiger ist mir das Feedback der Leute.
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Marcel Jetzt, wo er mit dem Geld angefangen hat, da wollten wir natürlich noch mal nachhaken. Musstet denn jetzt am Ende gegebenenfalls sogar wer draufzahlen oder ließ sich das Ganze ganz gut finanzieren?
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Ingo Stoll Nein, auch das ist eine der, Dinge, warum du mich hier so entspannt siehst, ne. Wir haben also tatsächlich ungefähr drei Wochen vor der Veranstaltung, den Punkt gehabt, wo wir absehen konnten, wir werden das Ganze, kostendeckend hinkriegen und das war das Ziel und, insofern, ja ich meine, einen, einen Tag wie heute zu veranstalten, in diesem ganzen Umfang, in dem ganzen Volumen, Arbeitsstunden mal nicht mitgezählt, bewegt sich halt im sechsstelligen Bereich und das geht nicht ohne Unterstützer.
Dass es nicht ohne Teilnahmegebühren komplett ging, war eben auch ein Fakt. In einem Jahr wie 2009 ist das Thema, finanzielle Unterstützung von Sponsoren zu bekommen, nicht einfach. Ein Lob mehr an die, die das trotzdem gemacht haben, gewagt haben. Und ich persönlich bin auch der Meinung, dass A, die Beiträge, die wir da genommen haben, sehr moderat sind, und wir sie auch von den Leuten genommen haben, die das verkraften können.
Und das Wichtige war, dass alle Freien, dass alle Studenten und Schüler und auch alle von Kleinunternehmen, Start-ups, das heißt eben bis maximal fünf Leute, wirklich dabei sind. Und wer schnell war, der hat das Ganze hier eben, quasi für 'nen zweistelligen Betrag bekommen und das ist, glaube ich, fair und um mehr geht's nicht.
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Marcel Zuletzt wollten wir dann noch eine Einschätzung haben von dem, ja, Hauptkopf hinter dem Convention Camp, ob denn das, Experiment, die Wissenschaft, Wirtschaft, ja, und die Web 2.0 Szene unter einen Hut zu bringen, seiner Meinung nach erfolgreich war.
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Ingo Stoll Also ich denke schon, weil es tatsächlich, das können wir ja anhand der, Teilnehmerlisten auch wirklich sehen, tatsächlich sehr gut gelungen ist, alle drei Kreise, in, in wirklich stattlichem Umfang hierherzukriegen und somit auch überhaupt der Austausch hier erst möglich ist. Ja.
Und, wenn ich persönlich sage, ich wünsche mir vielleicht den einen oder anderen Unternehmensvertreter noch mehr fürs nächste Jahr, dann hat das nichts damit zu tun, dass ich, da vielleicht 'n bezahltes Ticket absetzen möchte, sondern weil diese Impulse, die grade auch aus dem ganzen Umfeld Web 2.0 kommen, in den Unternehmen eben häufig noch nicht verarbeitet, richtig gedeutet und vor allen Dingen umgesetzt werden können.
Das heißt, es gibt noch den Bedarf, sehr, sehr viel mehr Leute zu haben, wie zum Beispiel den Dirk Rockendorf von Continental, um nur einen zu nennen, oder auch 'n Matthias Kröner von der Fieberbank, die, die wirklich da sind und auch erläutern, was sie machen wollen, aber auch offen sind, zu erzählen, was sie vielleicht probiert haben und was noch nicht funktioniert hat, weil nur aus Erfahrung, lässt sich lernen.
Und ja, ich bin eigentlich ganz optimistisch, dass wir da im nächsten Jahr noch einen draufsetzen können, denn, da werden die Entscheidungen getroffen. Die Forschung muss, sich ein bisschen mehr öffnen, um noch mehr zu zeigen, an was sie arbeitet, an Konzepten, an Lösungen, auch an Technologien. Auch das sieht man normalerweise gar nicht. Ja. Es verschwindet dann irgendwann mal in irgendeinem marktreifen Produkt oder weniger marktreifen Produkt.
Aber, auch da merken wir jetzt nach zwei Jahren, dass man viel Aufklärungsarbeit machen muss, um auch im universitären Umfeld Institutsverantwortliche davon zu überzeugen: Was machen wir da eigentlich und warum müssen sie da sein? Und auf die Web 2.0 Szene ist Verlass. Also, da guckt man eher drauf, dass man den Camp-Charakter eben nicht verliert und das ist uns 'n, 'n hohes Gut, diesen schmalen Spagat hinzukriegen.
Und ich sehe das eher so als einen ganz schmalen Grünstreifen, auf dem wir uns da alle bewegen, wo sich alle drei treffen. Und genau da, findet das Convention Camp statt und, ich denke auch im nächsten Jahr wieder mit dem Versuch, diese drei in den Dialog zu bringen.
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Marcel In diesem Sinne vielen Dank, Ingo Stoll, für die Einblicke in die Planung und Umsetzung des Convention Camps.
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David Ja, ich denke, das Convention Camp selbst war, 'ne runde Veranstaltung und, ich glaube auch, dass wir ganz, ganz viele Interviewpartner interessant auch für euch, gesammelt haben und dabei wollen wir's für diese Folge dann auch sein lassen.
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Marcel Ja, ich denke, nächstes Jahr werden wir auf jeden Fall als Medienpartner wieder am Start sein. Dann vielleicht mit 'n bisschen mehr Personal, sodass wir auch die freien Sessions-
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David Ja, sehr gern.
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Marcel -mit erleben können und nicht nur, Keynotes und Mikrofone, ja, wieder mit nach Hause nehmen. In diesem Sinne, wir freuen uns natürlich wie immer über Feedback über die Kommentarfunktion. Diesmal würde uns ganz besonders interessieren, wie euch die Interviews gefallen haben und vor allem auch die Interview, Form. Soweit uns Garage Band nämlich gelassen hat. An dieser Stelle, Garage Band, ich hasse dich für heute. Haben wir das Ganze, zum zweiten Mal jetzt live produziert.
Wie gesagt, abgesehen von den ein, zwei, Aussetzern von Garage Band, da müssen wir wahrscheinlich softwareseitig noch mal 'n bisschen, bisschen was uns raussuchen. Ja, also Feedback wie immer erwünscht und, ja, ansonsten wünschen wir eine produktive Woche und, hören uns in rund sieben Tagen wieder.
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David Genau. Bis dahin, bye bye.
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Einspieler Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web.
Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf Technikwürze.de
Aktuelles
- Firefox überholt Internet Explorer
- Studie von Fittkau & Maaß Consulting auf Basis der 29. WWW-Benutzer-Analyse W3B
- Firefox 44,2%, IE8 25,5%, IE7 11,8%, IE6 7,2%, Safari 4,4%, Opera und Chrome 2,7% und 2,3%
- Firefox erstmals seit 1996 vor dem Internet Explorer
- Gewappnet vor Zensursula: Google veröffentlicht Public DNS 1
- Gute Adventskalender sind wieder online:
- Webkrauts 1 mit Tipps und Tricks zur Barrierefreiheit, Print-CSS, Bildbearbeitung und Projektmanagement.
- 24ways mit einer täglichen Dose von Webdesign und Entwicklung (englisch)
- WPengineer mit Tipps und Tricks zu WordPress (englisch)
- In eigener Sache: Smashing Magazine analysiert HTML, CSS und JavaScript von der Technikwürze-Teamseite
Rückblick: Convention Camp 2009

- (Un)konferenz zur Zukunft des Internet, Relevanz und Strategien von Social Media, E-Commerce und Online-Marketing-Trends
- Ziel: Verbindung der drei Gruppen Wissenschaft, Wirtschaft und Web 2.0
- Veranstalter: w3design, t3n und Institut für Marketing und Management der Leibniz Universität Hannover
- 973 registrierte Anmeldungen, knapp 900 waren auch da
- 25 Sessions und 3,5 Speeddating Sessions
- Das Convention Center auf dem Messegelände Hannover war ein würdiger Tagungsort
- Sehr gut Planung, gutes Catering
- Interessante Gespräche
- Aber auch viele Folienvorträge
- Vorträge sind audivisuell aufgezeichnet und online verfügbar
Interview mit Stowe Boyd: Web of Flow

v.l.n.r: Andreas Lenz, Stowe Boyd, Marcel Böttcher und Jan Christie
Stowe Boyd 1 lebt in San Francisco und berät namhafte Unternehmen im Internetsektor, darunter Sixgroups und XING. Er hielt die erste große Session auf dem ConventionCamp über den Umgang mit dem Nachrichtenstream und dessen Auswirkungen gegenüber E‑Mails, Chats und Blogs. Das persönliche Interview mit ihm könnt ihr im Podcast hören oder hier im Video sehen, das die Kollegen von t3n parallel aufgezeichnet haben.
Das Interview gibt es auch als Video von unseren Kollegen von t3n 1
Stowe Boyd auf dem Convention Camp 2009 from t3n Magazin on Vimeo.
Interview mit Nils Kramer: Twitter bei OTTO

Nils Kramer beim Interview mit Marcel Böttcher
Bei OTTO ist Nils Kramer 1 Junior Projektmanager Performance Marketing. Zusammen mit seinem Team unterhält er auch den Twitter-Account von otto.de @otto_de 1 Wir wollten von ihm wissen, wie OTTO mit Twitter umgeht und was die Themen im Stream sind.
Interview mit Jochen Krisch: E-Commerce 2.0

Jochen Krisch und Jan Christie
Jochen Krisch 1 gilt als Experte im Bereich E-Commerce. Auf dem Blog excitingcommerce beschäftigt er sich ausgiebig mit Shopsystemen. Im Interview spricht er über die Zukufschanchen des E-Commorce und die Rolle von Open-Source-Software.
Das Interview gibt es auch als Video von unseren Kollegen von t3n 1
Jochen Krisch auf dem Convention Camp 2009 from t3n Magazin on Vimeo.
Interview mit Ingo Stoll: Fazit zum Convention Camp

Ingo Stoll im Gespräch mit Marcel Böttcher
Ingo Stoll 1 ist Geschäftsführer von w3design 1 und Veranstalter des Convention Camp in Hannover. Was er und sein Team auf die Beine gestellt haben, verdient Applaus. Wir lassen die Veranstaltung Revue passieren und wagen einen Blick auf 2010.
Erwähnungen 15
Kommentare 7
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Hallo Technikwuerze Team,
was ist denn hier los?
Sobald ich den Podcast starte, kann ich meinen Firefox nicht mehr bedienen.FF3.5.5 / WIN7
Könnt Ihr das bitte beheben?
Grüße
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Ich habe die Seite eben mal mit Webkit, Chrome und FF getestet, die Folge ließ sich anspielen, alles hat funktioniert. Zur Sicherheit habe ich aber noch einmal das JavaScript angesehen. Teste doch bitte nochmal, ob es nun funktioniert.
Ansonsten kann ich dir nur empfehlen, dir den Podcast zu abonnieren (Podcatcher wie iTunes oder via RSS).
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Hallo, leider besteht das Problem weiterhin. Die Sendung läuft bei mir auch an, nur kann ich weder den Browser minimieren,auf Vollbildmodus wechseln noch den Browser schließen.
Beende ich den Stream, gibt mir der Firefox keine Rückmeldung mehr zurück.
Ich werde es heut Abend nochmals von zuhause testen.Bis dato hat es auch ohne ein Abo geklappt. -
Ähnliches bei mir hier. Podcast startet und läuft dann auch wunderbar, nur der Firefox 3.5 auf OS X (10.4.11) wird unsagbar träge. Außerdem lässt sich der Podcast nicht mehr mittels Pause-Taste anhalten.
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Ich finde diese Sendung war die schlechteste seit langen. Die zusammengestückelten Interviews hörten sich einfach nur zusammengeschnitten und zusammenhangslos an.
gegen T3N aber das sollte man von Technikwürze trennen und so massive Werbung für eine Veranstaltung wie diese Barcamp muss auch nicht sein (Inbesondere hinterher)Wenn ich schlecht Zusammengeschnittene Reportagen sehen/hören will mach ich den nicht mehr vorhandenen Fernseher an. Nichts
Ich halte eh dieses Format der einzelnen eingespielten Interview nicht so toll. Ich fände es besser sich wieder wie in der Mitte diese Jahres eher Neuigkeiten durchzusprechen und zu reflektieren oder mit einen kompetenten Gast ein Thema von Oben bis Unten komplett zu erschlagen wie zB bei YUI.
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Hallo TW-Team.
Die Interviews hättet Ihr durchaus kürzer bringen können. Vielleicht in Zukunft eher dokumentierte Ausschnitte?! Das laaange englische Interview war daneben: auch wenn ich der Sprache im Wesentlichen mächtig bin kam dennoch nicht viel bei mir an.40% ging es bestimmt ähnlich, 10% waren begeistert und der Rest verstand nur Bahnhof...
Als nächste Themen wünsche ich mir mehr Business: Kundenakquise, Führung von Teams, Projektmanagement, Kreativtechniken, ...
Grüße
Holger -
Hallo Technikwürze-Team!
Hier nur negative Kommentare über die Interviews zu lesen, lockt mich jetzt doch endlich mal hinter dem Ofen hervor...
Ich fand die Berichterstattung über das ConventionCamp (vorher UND nachher!) sehr gut und halte das für eine nette Abwechslung in Eurem Programm. Ich muss mich allerdings der Kritik anschließen, dass die Interviews zu sehr zusammen geschnitten waren. Es hätte mir deutlich besser gefallen, auch den Interviewer im Original zu hören.
Also baut bitte weiter auf die Mischung aus News, Total-Sendungen und Interviews bzw. Berichterstattungen.
Grüße
Malte