Drupal total. Technikwürze 175
Drupal ist ein Content-Management-System und -Framework. Geboren in Belgien, steht es seit 2001 als Open Source zur Verfügung. Nach Schätzungen basieren weltweit etwa 7,2 Millionen Webseiten auf Drupal. In Deutschland steht das System noch hinter Typo3 und Joomla zurück, während es weltweit ganz anders aussieht. Da teilen sich WordPress, Joomla und Drupal die ersten drei Plätze (laut w3techs.com). Pünktlich zum großen Release von Drupal 7 widmen wir dem System eine Technikwürze total.
Transkript der Folge
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David Technikwürze einhundertfünfundsiebzig. Mein Name ist David Maciejewski. Ich sage herzlich willkommen. Mit mir dabei in dieser Sendung sind Nikolai Schwarz.
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Nikolai Schönen guten Abend.
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David Und der Thomas Moseler.
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Thomas Hallo.
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David Ein Jahr Technikwürze ist, nein, ein Jahr ist falsch. Fünf Jahre alt ist Technikwürze im Dezember letzten Jahres geworden. Das haben wir nicht gewürdigt durch eine Sendung. Das holen wir dieses Mal nach. Ist ja auch ein kleines Jubiläum: Technikwürze einhundertfünfundsiebzig. Jahresbeginn 2011 hat aber auch noch was anderes aus, Ansicht. Es ist, Drupal sieben rausgekommen, das Content-Management-System. Ganz, ganz super frisch.
Und deswegen machen wir mit euch beiden eine Totalsendung genau über dieses Content-Management-System. Nikolai, kurz ein Wort. Du warst natürlich schon ein paar Mal in der Technikwürze, aber noch mal ganz kurz zu deiner Person.
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Nikolai Minivorstellung: Nikolai Schwarz, selbstständiger Designer und Webentwickler aus Dortmund und im Internet zu finden unter textformer.de.
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David Perfekt. Und dann zum Thomas bitte ausführlicher.
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Thomas Ach so, genau. Ich bin Thomas Moseler. Ich, mein Beruf: Ich bin eigentlich bis vor Kurzem Freelancer gewesen. Wir sind jetzt mittlerweile undpaul GmbH mit, sechs, fünf Leuten und ich hab Design studiert und dann mich immer mehr spezialisiert, irgendwie erst auf Web und dann auf Drupal und dann auf Drupal Theming und ja, mach da eigentlich mit sonst keinem anderen System irgendwie was. Nicht, dass ich nichts kennen würde, aber das ist ziemlich Drupalig alles.
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David Wir verlinken auf jeden Fall noch mal auf deine Seite, dann können dich die Leute auch finden. Ja, Drupal, ganz neu rausgekommen. Version sieben war diese Woche, ne?
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Nikolai Je nachdem, wann du die Sendung online stellst. Ja, was rausgekommen ist am, am 5. Januar jedenfalls.
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David Sehr schön. Wie seid ihr denn, zu dem CMS gekommen? Nikolai.
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Nikolai Okay, ich fang an. Gut. Also vor, vor vier oder fünf Jahren hatte ich zum ersten Mal den Fall, dass ich mich etwas näher mit Content-Management-Systemen beschäftigen wollte. Da war's noch nicht unbedingt nötig von Kunden, aber es war schon abzusehen, dass es, nicht mehr lange dauert, bis ich das für irgendwelche Kunden brauchen würde. Ich hab dann angefangen, so wie viele andere Leute mit Typo3, um mir das anzuschauen. Und, so spätestens an Tag zwei dachte ich mir: „Was für ein Scheiß.
Was für ein Scheiß.“ Deshalb, also das ist natürlich fünf Jahre her, aber, ich fragte mich: „Wozu brauche ich Typoscript?" Und dann hatte ich das Problem, dass, dass viele Sachen, die rausgekommen sind von Modulen, einfach nicht die Bohne barrierefrei waren und ich nicht wusste, wie ich's ändern sollte. Dann hab ich mir Joomla angeschaut. Das fand ich schon ein bisschen besser, hab's dann aber doch in der Ecke stehen lassen und dann Drupal angeschaut.
Drupal gefiel mir von Anfang an sehr viel besser. Am Ende führte es dazu, dass ich dann erst mal bei Textpattern geblieben bin, weil die ersten Projekte, die ich als Content-Management-System umsetzen sollte, das waren halt nur ein paar Seiten und ein Kontaktformular und vielleicht irgendwas, Newsartiges und das konnte ich alles gut mit Textpattern machen. Das lief dann erst mal 'n Jahr so.
Dann hatte ich ein Projekt, wo ich, mehrere Module für brauchte und das ging dann nicht mehr mit Textpattern. Dann bin ich sofort wieder zurückgegangen auf, Drupal. Ich glaub, das erste System von Drupal, das ich mir angeschaut habe, war Drupal fünf, hab damit aber nichts Konkretes umgesetzt. Das erste Projekt für Kunden war kurz nachdem Drupal sechs rausgekommen ist, hab ich was mit Drupal sechs gemacht und bin dann am Ende auch geblieben.
Jetzt kenne ich halt Joomla, also Typo3 ein bisschen, aber im Endeffekt, wenn ich irgendwas umsetzen will mit einem Content-Management-System, läuft es, solange ich es umsetze, immer auf Drupal hinaus.
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David Okay, Thomas, dann stell du dich mal vor.
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Thomas Ja gut, genau. Ja, also das ist eigentlich 'ne recht geradlinige Story.
Also ich hab von 2001 hab ich angefangen in der FH in Hannover, also mit Grafikdesign und irgendwie nie Web gemacht und dann aber bis zum Diplom war das schon so ein bisschen in die Richtung gegangen und fürs Diploma wollte ich eine Website machen,, und da dachte ich, das ist die Gelegenheit, weil vorher immer schon Typo3 angeguckt und ähnlich wie Nikolai, ja mir irgendwie nicht ein, ich hab's irgendwie nicht, es ging irgendwie nicht. Weiß nicht.
Zweimal probiert und dachte: „Das musst du aber doch lernen. Das ist doch der Standard.“ Und ging aber nicht. Und genau, und dann eigentlich mal, mal irgendwie Wiki probiert, Wikimedia und dann als erstes eigentlich eine WordPress-Seite mal gemacht und da ein bisschen rumgebloggt und da aber auch nicht viel gemacht. Und irgendwann halt dann ja und dann Drupal und dann weiß ich noch genau, dann Drupal, das, das sieht ja aus wie WordPress, so vom Gefühl, so von innen irgendwie.
Also erst mal so nicht viel da. Das war noch Drupal vier sieben und das war auch wirklich wild, aber da sah man erst mal nicht so viel, weil bei Typo3 sieht man gleich so viel. Ja und irgendwie dann, ja und dann, also da, da kam nicht viel bei rum. Also für den, der Professor war nicht begeistert. Inhaltlich irgendwie war er mehr mit dem System beschäftigt. Ja und dann, und dann eigentlich, ja der, das eigentliche Ding war dann 2007. Im, im Sommer bin ich nach Barcelona gefahren zur DrupalCon.
Ja, es war wohl ein Fehler. Also wer einmal zu einer DrupalCon fährt, ich weiß nicht, also es viele Leute, die kriegen dann so ihren Funken und dann irgendwie diese ganze Community und diese ganzen Leute und das war toll. Also Barcelona war auch noch so richtig improvisiert früher. Das hat sich mittlerweile alles ein bisschen gewandelt und-
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David Ist doch auch 'ne kleine Reise gewesen.
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Thomas Ja, ja, Barcelona ist toll. Haben sie mir erst mal nur mein Notebook geklaut mit allem. Ja, also toll und seitdem ja, und eigentlich irgendwie so ein bisschen Community, der Community-Wahnsinn hat mich gepackt also. Und ich bin, jetzt fast bin ich sogar so ein kleines Pöstchen, Pressesprecher der Drupal-Initiative. Was immer die Drupal-Initiative ist eigentlich, ja. Kennt das jemand von euch? Weil du kennst du das, Nikolai?
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Nikolai Ja, ich kenn das. Mhm.
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Thomas Genau genommen bezahlt man zwanzig Euro und das ist ein Verein und man versucht sich zu organisieren. Wir versuchen uns zu organisieren und mittlerweile, das ist sogar die einzige außerhalb von der Drupal Association, die auch wirklich anerkannt ist.
Und da haben wir uns gedacht, wir müssen mal Marketing machen, weil in Deutschland ist ja halt irgendwie Drupal ja nicht so irgendwie und das war so irgendwie, ja, und jetzt haben wir halt zum Beispiel die, die Pressemitteilung haben wir zum Beispiel eine eigene verfasst, weil mir die amerikanische irgendwie so nicht gefiel, für unseren Markt. Und ja, und das, das ist eigentlich alles ganz super. Das sind nur eigentlich nur relativ wenige Leute, die sich da engagieren, aber, macht großen Spaß.
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David So wie wir gehört haben, seid ihr beiden also sehr gut in Drupal unterwegs. Vielleicht noch eine kleine Geschichte, zu Technikwürze, zu den Hintergründen von Technikwürze. Wie ihr wisst, ist Technikwürze ja seit Ende letzten Jahres auf den Servern von Mittwald und in dieser Form unterstützt auch, Mittwald die Technikwürze. Mittwald CM Service bietet Hosting-Lösungen für Agenturen und Webentwicklern und auch Hosting-Pakete, speziell abgestimmte für Drupal User.
Da könnt ihr euch also mal auf jeden Fall umschauen. Wir sagen an dieser Stelle vielen Dank. Und, dann möchte ich von euch beiden jetzt direkt mal wissen: Was ist denn Drupal?
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Nikolai In Kurzform, Drupal ist ein Content-Management-System und Framework und das ist quasi vergleichbar, so würde ich sagen, mit, mit anderen größeren Namen, die im Bereich CMS immer wieder genannt werden. Das heißt, Typo3, Joomla, Contao, WordPress, Textpattern.
Da gibt es natürlich all die Unterschiede, aber wenn, wenn’s so um, Seiten geht für kleine mittelständische Unternehmen, dann kann man die mit all diesen Systemen, von Sonderfällen mal abgesehen, aber durchaus mit all diesen Systemen umsetzen. Drupal gehört eben dann zu diesen, dieser Reihe von Content-Management-Systemen.
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David Und braucht sich nicht zu verstecken, richtig?
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Nikolai Und braucht sich, garantiert nicht zu verstecken, richtig. Das ist hier in Deutschland halt ein bisschen anders als, beim Rest der Welt. In Deutschland ist seit Jahren, ob nun berechtigt oder nicht, Typo3 groß und es gibt dann Agenturen, die sich auf Typo3 spezialisiert haben. Und es gibt tatsächlich auch Kunden, die speziell nach Typo3 fragen, auch wenn die Kunden gar keine Ahnung haben.
Sie haben einfach vom Kollegen gehört: „Muss Typo3 sein.“ In Amerika zum Beispiel oder auch weltweit ist das halt ein bisschen anders. Da ist, kennt man Typo3 nicht so sehr. Also es gibt da Untersuchungen von, w3techs.com, wie viele Webseiten welches Content-Management-System benutzen und da landen normalerweise auf den ersten drei Plätzen WordPress, Joomla und Drupal.
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Thomas Ich ahne schon, dass in den Kommentaren zu dem Dings, da geht’s auch wild um dieses Thema wahrscheinlich dann hier.
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David Für wen ist Drupal denn jetzt geeignet?
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Thomas Ja, ich finde eigentlich,, obwohl es ein sehr komplexes Ding ist, also ich find, also ja, ich, ich hab mal, was hab ich mal Set Publish auch mal angeguckt. Das ist aber eigentlich schon fast so ein... Also ich find’s eigentlich so, also so, so Joomla ist zwar auch recht kompliziert so, aber WordPress ist ja einfacher zu handhaben.
Also ich sehe es eigentlich in einer Linie eher mit Typo von der Art, aber zum Beispiel k-kenne ich auch viele Leute, die einfach da irgendwie das so aufgesetzt haben und dann da das Standard-Theme da lassen und irgendwas reinschreiben, Vereinsseite, das Ding einfach nur so reinknallen, wie es ist. Also so gesehen, ich würde sagen, wenn man, ich rate oft Leuten, wenn sie anfangen, vielleicht doch mit WordPress erst mal anzufangen, um ihre ersten Erfahrungen zu machen.
Dummerweise bleiben die dann oft dabei. Aber ich würd’s eigentlich, weiß ich nicht, mit der Version 7 ist es anders. Da kann man eigentlich sagen, das kann jetzt zwar nicht jeder, aber jeder, der ein bisschen, man sollte ein bisschen HTML können, sonst kriegt man irgendwann Frust. Und wenn man ein bisschen PHP kann, ist noch viel besser. Muss man nicht, aber eigentlich ist es ansonsten für alles geeignet. Wenn man ein bisschen, vielleicht ein bisschen techie sollte man im Kopf sein.
Also so ähnlich wie ein iPhone. Na ja, nee, oh Gott, nicht wie ein iPhone.
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Nikolai Also ich würde es vielleicht ein bisschen anders erklären. Also weltweit gibt’s über sieben Millionen Webseiten, die nach Schätzung zumindest mit Drupal arbeiten und da ist alles dabei. Von, von einer kleinen Webseite, von, von jemandem, der damit, nur bloggt, bis zu kleinen Unternehmen, mittelständischen Unternehmen, bis hin zu, größeren Webseiten, wie zum Beispiel die vom, vom Weißen Haus.
Und man kann wirklich ziemlich viel damit umsetzen, genauso wie es ja eben auch mit anderen Content-Management-Systemen der Fall ist. Ich sollte vielleicht noch dazu sagen: Ich bin ein sehr großer Drupal-Fan, aber ich würde jetzt nicht das sagen, was so andere Leute sagen, wenn die nur-- Also es gibt manchmal den Fall, dass Leute halt ein System können und dann egal wer kommt, sagen die: „Machen wir mit meinem System.“ So, so weit würde ich nicht unbedingt gehen.
Also ich mache das schon so, wenn, wenn Kunden mir sagen, sie wollen nur einen Blog haben und sie wollen dauerhaft nur einen Blog haben und da soll nie was zukommen, dann sage ich denen: „Dann machen Sie es mit WordPress, weil da kommen Sie vermutlich, selbst besser mit zurecht.“ Wenn Leute ein System haben, wo sie nur ein Forum brauchen und sonst nichts dabei sein soll, dann sage ich: „Dann nutzen Sie eine Software, die nur ein Forum ist.“ Genauso ist es mit einem Shop-System.
Wenn das ein Shop-System ist plus fünf Seiten dazu, sollen die irgendein Shop-System nehmen. Aber ansonsten bei jeder anderen, Seite, die für kleine und mittelständische Unternehmen geeignet ist, da kommt eben, da kommen mehrere Systeme infrage. Und wenn ich gefragt werde, sage ich: „Ich kenne mich mit Drupal aus, also mache ich es mit Drupal.“
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Thomas Ja, es gibt, ich meine, es gibt so Sachen. Also ich habe mir zum Beispiel, kennt jemand, kennt ihr das Paymo? Kennt ihr das?
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David Sagt mir jetzt nichts.
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Thomas Das ist so ein Payment-System. Also da kannst du deine Stunden tracken und dann gleich eintragen und so. Also kannst du, du hast so kein Widget und da kannst du deine Stunden tracken, ne. Und es gibt so Sachen, wie ich mir angucke, die so richtig typisch vor allem auf Custom-Programmierung ausgelegt sind, ne.
Weil wenn ich jetzt überhaupt gar keine Artikel schreiben will, keine News, keine Bilder einpflegen will, ne, das wäre zum Beispiel so ein typisches Ding, da sage ich: „Nee, komm, dann nimmst du irgendwie Ruby oder nimmst du irgendwie CakePHP oder so was.“ Also in diese Richtung würde ich es teilweise auch noch abgrenzen, ne. Also da muss man das nämlich echt nehmen, wenn man es vergewaltigen muss. Ja, wozu irgendwie, ne?
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David Ja, du sagtest ja PHP. Es setzt auf PHP auf und benötigt dort auch die aktuelle Version fünf, zwei, vier.
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Thomas Und wenn man auf dem XM zu Hause anschmeißen will, dann muss man bedenken, etwas Neueren zu haben, weil das braucht PDO. Das ist also so eine Datenbankabstraktionsschicht, ne. Und ich hab das noch mal probiert. Ich dachte, probier ich Drupal 7. Ja, ging erst mal nicht. Wenn du eine alte XM-Version oder so was hast, dann muss man schauen, dass die einigermaßen aktuell ist.
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David Ja, das sollte eigentlich schon dabei sein, aber Standard, ist auch, MySQL-Datenbank.
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Nikolai Ja, wobei die es, in, für Drupal 7 ausgeweitet haben, sodass auch irgendwelche anderen, Datenbanken benutzt werden können, die ich mir nicht merken kann, weil ich mit denen nicht arbeite. Also es ist auf jeden Fall dabei MySQL, PostgreSQL, SQLite, Oracle und MySQ, hab ich irgendwo aufgeschrieben und abgelesen. Aber, na ja, wenn man einen normalen Webanbieter hat, dann ist da in der Regel automatisch PHP dabei und eine MySQL-Datenbank, von daher, sollte das damit laufen.
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David Auch die Installation gestaltet sich ja jetzt sehr einfach. Ich hab da jetzt so ein Video gesehen, das können wir gerne noch mal auf technikwille.de verlinken. Da gibt es zwei Modus, einmal so einen normalen Modus und dann so einen, schmalen Modus mit, ziemlich zurückgesetzten Features, die man dann nachinstallieren kann. Und, auf jeden Fall sollte das aber laufen, wenn PHP und MySQL dort installiert sind.
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Nikolai Richtig. Also die Installation läuft so wie bei anderen Systemen auch. Zwischendurch wird irgendwann abgefragt, ob das System die, nötigen Voraussetzungen hat, damit Drupal überhaupt läuft. Dann gibt man die Verbindung zur Datenbank an und noch irgendwelche Informationen zum System, wie die Webseite heißen soll, wie der erste User heißt, der angelegt, wird und dann kann es auch schon losgehen.
Und genauso wie du gesagt hast, also der, der Prozess ist im Grunde genauso, wie es auch schon bei Drupal 6 der Fall war. So viel hat sich da jetzt nicht geändert, außer der Tatsache, dass wir tatsächlich zwei Modi haben, wenn wir starten. Das eine ist so, Standard und das andere ist minimal. Der Unterschied ist, wenn man, wenn man minimal wählt, ist am Anfang nichts weiter installiert, gar nichts. Nur die Grundmodule sind aktiviert, aber es ist nichts weiter eingerichtet.
Wenn man den anderen Modus, wählt, dann ist da noch eine zusätzliche Rolle angelegt und es ist schon eine Taxonomie angelegt. Das ist so ein, das ist so das, was, was Drupal als Text macht, Stichworterverzeichnis. Und, es sind schon zwei Basisinhaltstypen angelegt, nämlich so was wie eine statische Seite und Artikel, aber da kommen wir gleich noch genauer drauf zu.
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David Genau, also die Cracks unter uns, die wählen gleich die Hardcore-Methode und, können dann ganz normal sich da durchklicken.
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Thomas Also es gibt eine ganz wichtige Sache, die sich für Drupal 7 vereinfacht hat. Es gab nämlich so einen Punkt, wenn man es installiert hat, dann wurde man immer aufgefordert, doch die, Default-Settings PHP zu kopieren und in Settings PHP umzubenennen.
Und das war so ein Punkt, wo viele vielleicht schon gescheitert sind, weil sie dann dachten: „Wie mache ich denn das jetzt, um Gottes willen?" Und da war, das sind so ein bisschen so Sicherheitsfreaks, ne, in der Drupal-Community, ne, die sich dann durch-- Und dann irgendwie hat dann irgendeiner sich erbarmt und gesagt: „Ja, dann machen wir das doch so." Das ist das klassische Problem am Webserver. Auf, auf, auf vielen Shared-Webhostern ist ja so, dass dann der, das wegen der Benutzerrechte.
Wenn und-- Es ist aber eigentlich so eingerichtet bei den meisten, dass es überhaupt gar kein Problem ist. Und dann, wenn du da, wenn das so ist, dann brauchst du jetzt noch nicht mal mehr das zu machen. Das ist also eigentlich, find ich, ein sehr großes Ding für, ja, das wirkt klein, aber ich glaube, manche hat das abgehalten. Die haben nur gesagt: „Nö, was ist denn das?" Und das hat endlich, endlich, endlich sich jemand erbarmt, irgendwie, das...
Ja, und deshalb ist es eigentlich noch ein bisschen einfacher geworden. So, und es wird noch abgefragt mit den Clean URLs. Das ist halt mit dem, Mod Rewrite. Das wird so etwas technischeren Leuten bekannt sein, ne, dass man auf jeden Fall nicht oben so ein Note und dann irgendwie irgend so eine komische Nummer hat, sondern dass man halt eine URL, eine sprechende URL halt hat, ne, die den Namen des Artikels trägt oder so was. Und dazu braucht man dieses Ding.
Das wird direkt im Installer eigentlich auch abgefragt, also nicht in einem zusätzlichen Schritt. Und sollte eigentlich bei den allermeisten Hostern eigentlich auch aktiviert sein, meine ich, oder?
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David Eigentlich schon, ja. Sollte Standard sein.
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Nikolai Sollte Standard sein. Ich hab ab und zu noch, noch, Kunden, die sich vor zehn Jahren mal eine Webseite gesichert hat mit irgendwelchen uralten Paketen bei 1 & 1 oder Strato.
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Thomas Ohne Datenbank noch.
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Nikolai Eine Datenbank ist da mittlerweile, aber wo wir, wo wir, um da überhaupt irgendwo mit arbeiten zu können, muss man noch eine, eine PHP-INI an irgendeinen Ort speichern, damit da irgendwas läuft. Das ist auf jeden Fall schlimm, aber jedes moderne System bei einem aktuellen Webhoster, sollte das problemlos bieten.
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David Ja, ich meine, so ein Content-Management-System ist ja immer, du musst ja immer zwei Schienen fahren. Einerseits willst du die Profis auch ansprechen, die das Ding wirklich professionell nutzen, richtige Webentwickler, die das für ihre Kunden aufsetzen. Da soll das gut funktionieren. Andererseits muss es natürlich auch so einfach sein, zu installieren sein, dass es auch jemand, der sich da mit dem System noch nicht beschäftigt hat, installieren kann.
Und, ich denke, das wird hier ganz gut abgebildet, auch mit der neuen Version.
Ansonsten, wie ist denn so der Einstieg in, Drupal?
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Nikolai Also für mich war der Einstieg in, in Drupal natürlich, also ich neige dazu, das System erst mal, als ich vor, vor vier, fünf Jahren damit angefangen habe, erst mal installieren, überall rumklicken, um zu sehen, was überhaupt geht. Und das ist, kommt ein bisschen halt drauf an, wie man, wie man, drauf ist. Die zweite Anlaufstelle für mich war dann, Drupalcenter.de. Das ist die deutschsprachige Community, die sich rund um Drupal dreht.
Die haben ein ziemlich großes Forum, in dem auch genügend Leute aktiv sind, sodass wenn man mal, mal eine Frage hat, man keine Probleme hat, die Frage darstellen zu können. Oder man benutzt vor allen Dingen erst mal die Suche, weil viele Fragen wurden schon gestellt und da gibt es ziemlich viele Sachen, die einem erklärt werden, auf die man selbst nicht kommt, was alles einfacher geht und welche Module es gibt, bevor man sich selbst Arbeit macht.
Und, mittlerweile gibt es auch ziemlich viele, Screencasts, die gemacht werden zu verschiedenen Modulen. Das meiste davon ist allerdings, zumindest die, die ich mir ansehe, englischsprachig noch.
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Thomas Ja, wir hatten mal irgendwie da ein paar Deutschsprachige angefangen oder so und, so die Nachfrage ist groß, aber im Allgemeinen, diese, wie diese DVD vom Hagen Graf, ne, die hat sich, also das hat mich damals auch, die hat sich gut verkauft. Also ja, wohl auch als Zeichen, dass es da nicht so viel gab im deutschen Raum, ne.
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Nikolai Ja, Hagen Graf sollten wir vielleicht kurz erklären.
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Thomas Ja. Ja, genau. Wer ist Hagen Graf, ne? Also er hat auf jeden Fall als Erster immer Bücher geschrieben. Also er war, glaube ich, so ziemlich der Erste, der deutschsprachige Bücher geschrieben hat zu Drupal und einen Screencast gemacht hat bei Video2brain und dann noch einen zweiten Screencast über Drupal 6. Der war also wirklich, ja, ein Pionier, ne?
Und sein Buch, mit de-, das man auch benutzen kann, um in Drupal einzusteigen, ist auch komplett online verfügbar. Das ist dann natürlich ein Buch über Drupal 6. Doch. Aber viele Elemente, also zu vielen Sachen gibt’s einfach Tutorials, die im Netz verfügbar sind, die man sich ja schnell durchlesen kann.
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David Also zum Einstieg, gibt’s noch eine Sache: Es gibt mittlerweile gehostete Drupal-Lösungen. Das ist dann noch eine Ecke einfacher, als,, das selber aufzusetzen. Da muss man es nämlich erst mal gar nicht installieren. Und da hat Acquia sich sehr rein-- Zu Acquia kommen wir vielleicht nachher noch mal. Ich weiß nicht, ob wir das jetzt sagen sollen. Vielleicht später. Jedenfalls ist so eine Lösung halt wie WordPress.com, ne?
Und, da kann man am Anfang auch so ein Seitentemplate auswählen, irgendwie, was möchtest du gern werden? Möchtest du hier eine Kampagnenwebseite oder irgendwas? Und verschiedene Module auswählen und dann ist auch schon Beispielinhalt da und ich find, das geht ganz gut. Es ist aber überhaupt nicht umgebaut. Das ist auch ziemlich generisch Drupal 7, das ganze Ding, schon ganz lange auf Drupal 7 auch.
Und der eigentliche Clou an dem Ding ist, ich meine, das ist bei WordPress.com, glaube ich, auch so, aber bei vielen anderen wie Ning eben nicht. Du kannst, wenn du irgendwann denkst: „Jo, jetzt habe ich hier alles ausprobiert, jetzt will ich aber selber“, dann lädst du dir das runter, kannst dir das alles exportieren, also bis auf die User-Datenbank. Das geht halt nicht, weil das so ein, Single-Sign-on-Ding ist. Lädst dir das runter, installierst es bei dir lokal und machst du weiter.
Und das finde ich schon ein Ding, weil da war ja neulich großer Alarm, wie dann Ning irgendwie sagte: „Nee, wir kosten jetzt was.“ Ja, wie kriegen wir denn die Daten da runter, ne?
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Thomas Ja, ist doch perfekt. Also das ist quasi so der, der einfache Einstieg in Drupal.
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David Also es gibt halt unterschiedliche Einstiegspunkte, je nachdem, was man mit dem System anfangen will. Wenn man sich wirklich nicht großartig mit dem Hintergrund beschäftigen will und einfach nur, ein paar Sachen anlegen will und ein Theme auswählen will, dann kann man tatsächlich mit so was anfangen wie Drupal Gardens.
Ansonsten, wenn man, wenn man vorhat, ein bisschen tiefer einzusteigen oder ohnehin schon Programmierhintergrund mitbringt und verschiedene Konzepte sehr viel schneller versteht, dann kann man sich, auch, auch durch die, Sachen wühlen, die auf der Drupal.org, wo, die Schnittstellen beschrieben werden zum Beispiel. Je nachdem, wie’s einem lieber ist.
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Thomas Wo gerade noch mal Drupal Center angesprochen wurde. Ich habe das gestern dem,, dem, na, Nikolai auch – wir haben uns gestern erst kennengelernt, muss ich einmal meine Entschuldigung sagen – auch gesagt. Also das ist eigentlich, mir hat irgendwann einer gesagt, : „Mensch, geh doch mal in IRC“, ne? Und ich dachte: „Oh, Chat, ne? Was ist denn das? Machen doch so Kiddies, so ICQ, so Flirtline oder was, ne?“ Und es ist aber unter Entwicklern überhaupt total verbreitet, dieses IRC-Protokoll.
Das ist so total puristisch und mit Textkommandos und so. Und man findet da, ich habe mittlerweile entdeckt, auch alle möglichen anderen Support-Channels. Also ich gehe öfters mal in Channel CSS. Da wird man öfters auch mal beleidigt oder so, aber die haben fantastische Spezis da, die dir das absurdeste Problem noch ganz schnell lösen können, ne? Und das ist sozusagen Live-Support. Also es, es gibt einen deutschen Channel und, wenn du da reingehst, da wird dir erst mal geholfen, ja.
Auch wenn du ein Anfänger bist. Ich meine, wenn dann einer – kennt man ja – wenn dann einer, weiß ich nicht, fünfmal das Gleiche fragt oder so, ne, und es einfach nicht begreifen will. Aber ansonsten ist es wirklich, ja, wird sich sehr große Mühe gegeben, weil man den Leuten ja helfen will. Und das ist an sich, wenn man den Schritt denn tut und sich traut, ne? Das machen viele nämlich irgendwie nicht. Und da, da gibt’s auch die englischen Channels und da sind die ganzen Chefs sozusagen, ne?
Die sind einfach immer online. Das ist so gängig, ne? Du kannst jeden ansprechen, und das ist wirklich, ja, wenn man den Schritt einmal gegangen hat, sagt man: „Ja, wieso eigentlich früher?, ne?“
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David Mhm. Ansonsten die regionalen Unterschiede, die haben wir eigentlich schon erklärt, dass, Drupal in den USA ziemlich, bekannt ist, in Deutschland nicht so. Was glaubt ihr, woran liegt das? Hat sich das noch gar nicht so weit rumgesprochen oder haben viele die Füße still gehalten, weil sie denken, demnächst kommt eh Drupal 7 raus und dann machen wir die große Welle? Oder woran liegt’s?
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Thomas Puh, ist für mich jetzt schwierig zu sagen. Ich, ich schätze, also die meisten Kollegen, die ich habe, jetzt unter Webworkern, haben es genauso wie ich gemacht. Die haben sich vor vier, fünf Jahren irgendein System angeschaut und, aus irgendwelchen Gründen haben die an irgendein System gemocht und die anderen nicht so sehr und sind dann bei ihrem System geblieben.
Allerdings kriege ich schon mit, dass, immer mehr Leute zumindest von Drupal gehört haben und, so was sagen wie: „ ja, muss ich demnächst ausprobieren“, oder, : „Habe ich neulich schon mal ausprobiert und warte nur noch auf ein Projekt, das kommt mit dem, wo ich mal richtig, für einen Kunden was mit Drupal machen kann.“ Also es kann sein, dass damals dieser Howard Dean-- Es gab, also das ist schon ewig her. Es gibt so ein paar Initiativen.
Also irgendwie, ich meine, es kommt ja aus Belgien und es gab diesen Dean Space, wie der Präsidentschaftskandidat war, ne? Ich weiß nicht, wie lang das her ist. Fragt mich nicht. Und das haben die mit Drupal gemacht, also so eine Kampagnen-Website damals. Und das ging tierisch ab wohl. Das, das war sehr erfolgreich, ne? Und ich keine Ahnung, ob es jetzt, das sind so Gründerzeiten. Ich meine, die Amis sind generell, keine Ahnung, immer jedem Trend hinterher, so. Ich weiß auch nicht, ne?
Und, und, und weiß ich nicht, warum. Also das, ich, ich kann es auch nicht zurückverfolgen. Man müsste die Leute mal fragen da, die Amis, wie das gekommen ist damals.
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David Na ja, vielleicht sollten wir nach dem ganzen Vorgeplänkel noch mal konkret darstellen, warum wir überhaupt bei, bei Drupal gelandet sind, was, was für uns das, das, Totschlagargument war, quasi. Also für, für mich gab es damals zwei Punkte. Das eine war, also sagen wir mal so: Ich habe verschiedene Ansprüche an Content-Management-Systeme. Das eine ist, es muss genügend Module geben, mit dem ich die Sachen umsetzen kann, die, nach den Kunden vielleicht fragen.
Und das ist dann so was wie: Ich muss einen Newsletter verschicken können, es muss ein Forum da sein, ich muss irgendwo einen internen Bereich haben können, es muss User-Profile geben und, und, und. All die ganzen Sachen, die irgendwie umgesetzt sein müssen. Dann brauche ich ein System, wo es, eine große Community gibt für den Fall, dass ich irgendwas nicht kapiere, dass ich die Möglichkeit habe, irgendwo Fragen zu stellen und tatsächlich auch geantwortet wird.
Und noch besser ist es, wenn das System so ist, dass das, was Module rauswerfen, ich selbst die Möglichkeit habe, es zu ändern. Das war halt am Anfang, wie gesagt, vor fünf Jahren, das wird sich vermutlich gebessert haben, bei Typo 3 so elend, dass Module irgendwelchen, Tabellenkrempel rausgeworfen hatten, haben und ich nicht die Möglichkeit hatte, zumindest nicht auf einfachem Wege, das zu, zu ändern. Und Drupal ist da halt ganz anders.
In der Regel ist es so, dass es für Module ein Template, Template-File gibt und man dieses Template-File in seine eigenen, quasi in, in das Theme der Seite übernehmen kann, um das Template des Moduls zu überschreiben mit seinem eigenen, Senf, so wie man das gerne hätte. Muss dazu sagen, dass die Module aus Drupal
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Nikolai Ohnehin keine Tabellen auswerfen. Habe ich zumindest noch nie erlebt, aber hat zumindest die Möglichkeit, die Templates recht einfach zu überschreiben und da selbst, sagen wir mal, Diffs rauszunehmen, wenn man die nicht braucht oder irgendwo was reinzuschreiben, wenn man irgendwas zusätzlich braucht. Und eine große Sache von den Modulen, das, wie ich finde, jetzt auch das Herzstück ist von, von Drupal sieben, ist was das Modul, das nennt sich Content Construction Kit.
Und das hatten damals zumindest andere Content-Management-Systeme noch nicht. Da gibt es mittlerweile, glaube ich, auch für Joomla und TYPO drei und Plone ähnliche Sachen. Content Construction Kit funktioniert so: Wenn man das aus anderen Systemen kennt, hat eine normale Seite immer ein Feld für einen Titel und für den eigenen, den Textkörper, den restlich, den Artikel, wie auch immer. Vielleicht ist das noch irgendwie unterteilt in, ein Feld für einen Teaser.
Da hätte man also Titel, Teaser und Rest des Textes.
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Thomas WordPress gibt es das ja auch, ne? Mit dem Teaser, ne? Ist da auch so.
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Nikolai Genau. So, und das Content Construction Kit funktioniert nun so, dass man, in Drupal ist es ohnehin so: Es gibt, man kann verschiedene Inhaltstypen anlegen. Man hat vielleicht einen Inhaltstyp für normale Seiten, einen Inhaltstypen für News, einen Inhaltstypen für Rezensionen und pro Inhaltstyp kann man mit dem Content Construction Kit nun verschiedene Felder hinzufügen.
Angenommen, man hat so was wie eine Rezension, dann will man vielleicht nicht nur einen Teaser haben und eine, die eigentliche Rezension, sondern man will vielleicht auch Felder haben für, den Autor des Buches, den Verlag, die, ISBN, und vielleicht eine Bewertung oder so was, oder ein Feld für einen Link. Und mit dem Const-- mit dem Construction Kit kann man all diese Felder einzeln hinzufügen und jeweils so was sagen wie: „So, an dieser Stelle möchte ich jetzt, dass da eine Zahl reinkommt.
An dieser Stelle möchte ich, dass, das ist, das ist eine einfache Textzeile. Hier sehe ich jetzt noch mal eine Text Area vor.“ Und mit verschiedenen anderen Modulen kann man das Content Construction Kit noch erweitern, sodass man auch so was eingeben kann wie eine E-Mail-Adresse, eine HTML,, Quatsch, eine, eine URL, ein Datum vielleicht oder, ein Bild.
Und das war in Drupal sechs noch ein extra Modul, aber man konnte damit halt umfangreich seine, seine Seite so aufbauen, basierend auf diesen, Inhaltstypen, die man halt so erweitert hat mit dem Content Construction Kit, dass sie genau das abgefragt haben, was man, was man brauchte. Und davon sind jetzt viele, viele Sachen sind davon jetzt reingewandert in den, in den Core, das, was automatisch drin ist in Drupal sieben und man hat es automatisch zur Verfügung. Also das ist eigentlich.
Ich hoffe, man hat das jetzt so einigermaßen verstanden, was ich damit sagen will, aber man kann halt, egal was man auf der Seite abbilden will, sich in Drupal sieben aus dem Core heraus so zusammenstellen, wie man es gerade braucht für seine eigenen Inhalte.
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Thomas Was natürlich sehr praktisch ist. Technik wird so kleines Beispiel, sitzt natürlich auf WordPress auf, aber wir haben ja auch Moderatoren abgebildet. Wer moderiert diese ganze Sendung? Und das wäre so ein Ding, was ich einfach hinzufügen würde zu der ganz normalen Seite: Hier ist der Autor und der und der hat dran teilgenommen.
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Nikolai Prinzipiell ja an der Stelle, weil du nun gerade so ein Beispiel gebracht hast,, muss ich doch ein bisschen ausweiten. Drupal sieben hat es ein bisschen geändert. Drupal sieben hat was, das nennt sich vom Konzept her Entities. Entities sind entweder Notes – Notes müsste ich gleich noch mal genauer erklären – oder Kommentare oder User oder, oder Terms. Auf Terms komme ich gleich noch mal zurück. Das hängt auch mit der Taxonomie zusammen.
Jedem dieser, Elemente kann ich mit diesem Content Construction Kit, mit dem CCK oder überhaupt über, über die, die Felder, die jetzt vorgesehen sind im Core, neue Felder hinzufügen. In deinem Fall war es ein Beispiel mit den, mit den Autoren. Die würde man vielleicht abbilden als User und man könnte für die User jetzt beliebig viele, Felder hinzufügen. Sagen wir ein Feld für, wo man Twitter-Adresse eingeben kann, wo man sein Land, seine Stadt eingeben kann, was auch immer.
Und genauso könnte man es bei den Kommentaren machen. Kommentare haben normalerweise auch nur, ein Kommentarfeld und vielleicht ein Feld für die E-Mail-Adresse und, für die Webseite. Aber man, manchmal ist es so, dass man Kommentare haben will, aus irgendwelchen Gründen, wo die Leute, die einen Kommentar abgeben, gleich einen File hochladen sollen. Dann könnte man also die Kommentare erweitern durch ein zusätzliches Feld, wo eben ein File Upload vorgesehen ist.
Also die Felder, die in, Drupal hinzugefügt werden können, die haben, glaube ich, so vier, vier, fünf verschiedene Optionen. Das eine ist ein normales Textfeld, das andere ist eine Text Area. Man kann verschiedene Arten von Zahlen hinzufügen, oder ein Bild hochladen oder ein File abladen. Abladen. Hochladen.
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Thomas Hochladen, ja. Ja, ich wollte da gerade noch was zum Design einwerfen, weil das irgendwie, das mit den Feldern hinzufügen, das ist eine schöne Sache. Aber was mich vor allen Dingen dabei begeistert hat: Du kannst eben diese Felder von vornherein in festes Layout packen. Du kannst also wirklich die wildesten Layouts umsetzen. Du setzt halt wieder das Bild rechts oben, die eine Schrift in den Kasten, die nächste Schrift nach unten.
Und das fand ich super, weil du dann dem Kunden selbst ein ziemlich komplexes Eingabeformular dahin knallen kannst. Der gibt nur seine Daten ein und es sieht immer super aus. Das ist halt so ein Punkt, den ich da, der, der dabei eigentlich noch so ein bisschen der Nachbrenner ist, ne.
Weil für Kunden ja immer so eine Sache ist: Ja, ne, er weiß zwar, wie man Text reinschreibt, er weiß vielleicht sogar noch irgendwie, wie ein bisschen HTML geht, aber jetzt, wenn man ein aufwendigeres Design macht, dann möchte man das ja so ein bisschen sicherstellen, dass das auch bleibt. Und das ist bei anderen Systemen auch so. Ich habe mal mit so einem, mit so einem proprietären gearbeitet. Das war eigentlich genauso.
Da gab es überall seine Daten ein und dann am Ende macht das ein super Layout daraus, wenn das fertig ist. Und das geht eben, weil diese Felder sind fest definiert, weil bei anderen Systemen, also bei Contao oder auch TYPO3, geht diese Funktionalität auch, aber es ist mehr on the fly. Also man fügt das dann, während man den Artikel erstellt, zusammen die Felder. Das ist ein etwas anderes Konzept.
Und, ja, ich weiß nicht, ob das, ja, ungewöhnlich ist, aber bei Drupal, dass man halt von vornherein das irgendwie definiert, bevor man halt irgendwie da anfängt, was einzugeben oder so.
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Nikolai Der Vorteil ist, dass man auch noch verschiedene Möglichkeiten hat, die Eingabe in den Feldern zu kontrollieren. Man kann bei einigen Feldern sagen, das ist jetzt ein Pflichtfeld, andere Felder sind kein Pflichtfeld. Man kann, wenn man ein Feld vorsieht, um Files hochzuladen, sagen, dass nur Files akzeptiert werden sollen, die die Endung PDF haben. Und was ich noch einen großen Vorteil finde, es sind noch ein paar andere Module in Drupal eingeflossen, die sich mit den Bildern beschäftigen.
Ich kann vielleicht ein Beispiel geben fürs, für einen eigenen Inhaltstypen, den man anlegen will. Angenommen, man sieht auf seiner Webseite News vor. Dann hat eine News normalerweise auch einen Titel, einen Teaser, einen restlichen Körper und vielleicht ein Newsbild. Und für dieses Newsbild sieht man dann eben ein Feld vor, bei dem ein Bild hochgeladen werden soll, hat im Hintergrund aber die nötigen weiteren Module, um auf dieses Bild, um dieses Bild bearbeiten zu können.
Man kann dann sagen: „Okay, Kunde, lade irgendein Bild hoch, das du willst", aber im Hintergrund läuft was über, über Image Catch und man kann da Image Styles anlegen, also eigene Stile für die Bilder und sagt dann, das Bild wird so beschnitten, dass am Ende zweihundert Pixel mal hundert Pixel rauskommt. Und da hat man-
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Thomas Vielleicht noch nach schwarz-weiß konvertiert und um dreißig Grad gedreht, einen Rahmen drum. Kannst im Prinzip sogar deine eigenen Plugins programmieren dann dafür.
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Nikolai Genau, und man muss, man muss dem Kunden im Gegensatz zu anderen Systemen dann nicht sagen: „Okay, du musst das Bild jetzt vorher zurechtschneiden und in schwarz-weiß konvertieren", sondern lässt den Kunden einfach hochladen, was er will. Das Bild sollte vielleicht am Anfang nur groß genug sein und dann den Rest macht man im Hintergrund, automatisch. Das ist, für den Kunden, auf jeden Fall sehr viel einfacher und wir müssen nicht viel machen, weil alles schon im Core vorhanden ist.
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Thomas Gerade für Redakteure ist es ja das entscheidende Kriterium. Also dass du nicht extra Photoshop A lernen musst oder B Photoshop vorher extra aufmachen musst, sondern lädst das Bild einfach hoch und dann kannst du gleich direkt dich um deinen eigentlichen Job kümmern, nämlich nicht Grafiker, sondern Redakteur. Vielleicht, können wir, also das CCK, das wurde schon--, wie soll man das mit dem CCK noch weiter, was für Felder. Ich meine, es gibt noch Datumsfelder, Links.
Wenn man kann ja theoretisch, also das ist eben auch der Punkt, weil Drupal schon so ein bisschen als Framework richtet sich natürlich sehr an Entwickler in mancher Hinsicht, ne. Also wenn wir annehmen, ich wäre jetzt Entwickler und kann PHP, ne, dann ist das ganze System eigentlich so aufgebaut, es ist eigentlich ziemlich einfach, Module zu schreiben. Also ich bin eigentlich kein Entwickler, ja, aber das habe ich hingekriegt.
Ne, da hat man so ein paar kleine Dateien und ein Modul kann wirklich, könnte theoretisch ein Befehl sein, der „Hallo Welt" ausgibt, ja. Könnte ja ein Modul sein. So, und dann, wenn mir zum Beispiel irgendein Feld fehlen würde, ich brauche jetzt ein Feld, das die Eigenschaft hat, weiß der Kuckuck, ja, das also irgendeine Art von Validierung drin hat, das darauf prüft, ob das zum Beispiel eine ISBN ist. Zum Beispiel eine ISBN. Die hat, glaube ich, ein festes Format, oder?
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Nikolai Ja, es gibt, glaube ich, zwei Formate dafür, aber wie auch immer. Ja, es gibt auf jeden Fall ein festes Format.
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Thomas Dann könnte ich eine Validierung schreiben, die überprüft, ob das eine ISBN ist. Zur Not das Ding sogar noch überprüfen, ob das eine gültige ist, wenn ich jetzt ganz wild drauf bin, ja. Und dann ist es nur möglich, da gültige ISBNs einzugeben. Und das ist eben der Witz dabei, dass wenn dir irgendwas fehlen sollte, im Allgemeinen fehlt dir nix. Es gibt sogar ein Custom, sogar ein Custom PHP-Feld, ja. Also ein, ein, ein Calculated Feld.
Wenn du aus einem, also, das ist halt so Drupal, das geht dann so ziemlich, an Möglichkeiten mangelt es nicht, aber das ist eben für den Enduser eigentlich dann nicht mehr interessant. Das ist dann für den Entwickler interessant. Der dann sagt: „Ja, und wenn mir das aber nicht reicht", ja, das ist ja einfach, ne. Dann schreibst du dein eigenes Ding und machst da, was du Spaß hast. Und das ist dann ziemlich klein. Also, das, das ist recht gut zu verstehen, wie man das machen will.
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Nikolai Genau. Also es gibt genügend Sachen, die schon vor, von vornherein, also jetzt da sind, um diese Sache, die im Core ist, zu erweitern. Dadurch, dass eben noch ein Feld vorgesehen sein kann für das Datum oder zum Beispiel für eine Geolocation.
Und da kann man eben auf die Idee kommen, wenn man ein Profil hat von den Usern, dass man sagt: „Okay, hier User, wenn du unbedingt willst, dann sehen wir für dich ein Feld vor für den Wohnort" und dann kann, wenn der User es will, da seinen Wohnort einstellen über die Geolocation.
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Thomas Und das Besondere jetzt speziell an Drupal sieben ist halt, also das hat sich so entwickelt. Also im Prinzip reifen diese Module, also in Contrib sagt man immer so, ja. Also das hat jemand mal geschrieben und dann benutzen das alle wie bekloppt. Und bei Drupal sechs war wirklich ein großes Problem, dass, dass, dass Drupal sechs war fertig, aber CCK nicht. So, und das hat dann fast ein halbes Jahr gedauert, weil das wirklich sehr aufwendig ist und Views auch nicht.
So, dann konnte man ein Jahr lang im Prinzip keine Drupal-6-Seiten machen, weil diese beiden Module so quasi Core sind. Und da, deshalb hat man einmal die Konsequenz gezogen, weil CCK ist wirklich dann so weit gewesen, dass du sagst, das muss jetzt in den Core, weil das ist ja totale Katastrophe. Und ja, das hat auch damit zu tun, dass die halt so weit gereift sind, dass man denkt: Ja, da muss ich, da muss man jetzt nicht, weil das behindert natürlich die Entwicklung.
Wenn das im Core ist, ist es für drei Jahre erst mal festgenagelt, dieses Ding. Oder zwei Jahre, wie lang dann bis zum nächsten Release kommt. Aber auf jeden Fall ist es sozusagen jetzt richtig als, als Foundation des ganzen Systems ist es jetzt eingebaut worden und das macht einen ziemlich großen Unterschied, aber das ist mehr für Entwickler interessant. Das kann man vielleicht auf später verschieben.
Sagen wir mal so, man kann sich merken, dass das ganz, ganz tief eingebaut ist ins System und man jetzt zu allen möglichen Sachen Felder hinzufügen kann und warum das so toll ist mit den Feldern, das begreift man eigentlich erst, wenn man Views benutzt.
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Nikolai Genau, wenn man den Gegenspieler dazu benutzt. Also Use, zu CCK sollte man vielleicht noch sagen, also diese Felder kann man tatsächlich zusammenklicken. Man muss sich nichts am Quellcode anschauen, sondern klickt das einfach zusammen im Backend. Und-- Seid ihr noch da? Bei mir ist nichts mehr zu hören.
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Thomas Ich hoffe, du hörst uns.
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Nikolai Der Gegenspieler zu CCK ist eben Views. Das, kennt man vielleicht aus, aus anderen Systemen. Views ist etwas, womit man die Datenbank abfragt nach gewissen, Grundvoraussetzungen. In Drupal gibt es dafür ein entsprechendes Modul, mit dem man sich auch diese Sachen zusammenklicken kann, anstatt sie selbst zu schreiben.
Man kann zum Beispiel so was sagen wie: Such mir alle, Artikel raus von dem Menschen, der gerade eingeloggt ist und sich das anschaut, sodass man eben ihm seine eigenen Artikel anzeigen kann. Oder zeige alle News an in der und der Reihenfolge ab dem und dem Datum. Das kann man dann entsprechend groß programmieren und eben genau auf die einzelnen Felder zugreifen, die man vorher in dem CCK festgelegt hat.
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Thomas Also die, die, die Erklärung, wenn die, wenn man irgendwie mal versucht zu erklären, ich sag immer, das ist eigentlich ein Query Builder, ne. Das sagt natürlich nur dem Techniker eigentlich was, also wer irgendwie mal SQL Queries geschrieben hat, es ist eigentlich nichts anderes als das mit dem Unterschied, dass du da 'ne, muss man zugeben, recht komplizierte, Oberfläche hast. Es gibt sogar mittlerweile ein Simple Views Modul, weil das halt wirklich ein fettes Teil ist, dieses Views.
Also wenn jetzt irgendwie, der Bäckermeister seine Seite erstellt und gesagt hat: „Ja, super, meine neuesten Brötchenangebote, die möchte ich doch mal auflisten vorne auf der Startseite“, dann kannst du den natürlich jetzt nicht auf Views loslassen, weil da, kriegt er eine Krise. Und da haben die dieses Simple Views Modul mal geschrieben, das wirklich dann nur,, so ein, da hat er fünf Möglichkeiten, was auszuwählen und,, das ist fertig, ne.
Es hat nicht so richtig viel Traction gefunden, aber das ist durchaus möglich, weil man kann das einfach begrenzen, ne. Also es ist halt bei Drupal oft so, dass, es sind alle Möglichkeiten oft auf einer Seite vorhanden, also ganz, ganz viele Optionen so. Und das braucht der User aber ja eigentlich nicht, sondern er braucht ja vielleicht nur zwei, drei erst mal.
Und, es ist, es ist, es gibt so Bestrebungen und es wird auch immer wieder gemacht, dass man sagt, wir machen jetzt mal so eine Version, die auch wirklich für Einsteiger zu benutzen ist, ne. Und bei Views kann man wirklich sagen: Ja, also wie ich das das erste Mal gehört hab, ja, to create lists, sagten die. Ja, hm, ja und wie so Listen? Ich hab also wirklich, es ist ziemlich abstrakt erst mal so das Konzept.
Dann hab ich da reingeguckt, also war damals noch Views eins und dachte: Aha, ich verstehe noch weniger als vorher. Und das hat echt so ein halbes Jahr gedauert, so irgendwann, ne. Und dann hast du es mal probiert, weil alle redeten davon wie bekloppt. Ja, dann machst du den View und so. Hä, hä, hä, hä? Und ja, und das ist wirklich, ist es ein bisschen für fortgeschrittenere User, würde ich mal sagen, weil man muss dieses Konzept erst mal verstanden haben, warum ich das brauchen sollte.
Man hat das ständig auf der Seite. Also wenn du Drupal installierst auf der Startseite, das ist ein View, ne. Da stehen die neuesten Artikel, auch bei WordPress, ne. Bloß das weißt du nicht, ne. Und deshalb, ja, ich würde also Leuten, die einsteigen und sich schon mit anderen Systemen auskennen, würde ich sagen: Guckt euch das sofort an und an andere sagst du: Ja gut, guck es an, aber wisse, dass es halt durchaus nicht unkomplex ist, ne. Oder was würdest du sagen, Nikolai?
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Nikolai Nee, nee, wie das so ist mit Datenbankabfragen. Also es hilft ungemein, wenn man schon mal selbst eine Datenbankabfrage programmiert hat. Dann weiß man viel schneller, was Views macht, wenn man irgendwo hinklickt. Aber es ansonsten auch, es können auch Leute was zusammenklicken, wenn sie noch nie selbst eine Datenbankabfrage geschrieben haben.
Dann reduziert sich das vielleicht auf die einfachen Fälle, die ich schon gesagt habe, wie: Zeig mir nur die News an oder zeig mir nur Rezensionen an, die in 2009 erschienen sind. Aber, es ist schon einiges möglich damit.
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Thomas Also ich habe dann Kunden teilweise, dass, also wenn man dann schon was für die erstellt hat, die Views und dem dann zu zeigen, wo der dann nicht zehn Artikel anzeigt, sondern nur fünf, das ist ganz gut machbar, ne. Dann sagt man dem: Musst du hier. Und dann merken die sich das, ne. Und so, das ist natürlich dann was ganz anderes, ne. Also das kann man dann schon hinkriegen, finde ich.
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David Also diese Views sind nicht rein programmiertechnisch irgendwas in Code tiefe Wurst, sondern das kannst du auch über, die Oberfläche selbst managen.
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Nikolai Es ist ein Modul und du, in der, in der Regel klickst du es erst mal zusammen über das Modul, ohne dass du irgendwo großartig was, was einstellen musst. Also, also ohne dass du das selbst programmieren musst. Da kommt hinterher was raus, das in Template geschrieben wird und du könntest in dem Template noch rumprogrammieren. Macht man nur, schätze ich, eher selten, denn wenn das so kompliziert wäre, dann schreibt man von vornherein sein, seine eigene Datenbankabfrage.
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Thomas Also es gibt also vielleicht noch mal ein praktisches Beispiel, weil da begreift man es am besten. Also das fand ich vorhin schon, wir hatten, was hatten wir vorhin? Was hattest du da? Buchrezension?
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Nikolai Ja, Buchrezension.
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Thomas So, Buchre, nehmen wir mal Amazon, ja. Nehmen wir mal die Seite von Amazon. Da gibt’s ja unten dann immer als Teaser, Amazon macht das, finde ich total super. Gibt fünfunddreißig verschiedene Sorten von Teasern für die gleichen, Objekte. Jetzt habe ich lauter Bücher eingegeben, ne. Könnte ich also elend viele Felder haben, ne. Titel, Preis, Erscheinungsdatum, Kommentare. Jetzt möchte ich aber auf der Startseite die neuesten Bücher anteasern, ne.
Und zwar nehmen wir an, nur die Bücher, die gute Bewertungen bekommen haben, möchte ich da anteasern und aber nur mit einem Bild. Dann mache ich einfach einen View und filtere das irgendwie mir daher und sag dem aber am Ende, er soll nur dieses Feld mit dem Bild ausgeben und schon bin ich fertig. Dann muss ich vielleicht noch ein bisschen CSS machen und dann habe ich meine Liste da vorne.
Und das ist in dieser Art, also in dieser Komplexität, meine ich, ein Alleinstellungsmerkmal, was aber ein bisschen schwierig zu erklären ist, ne. Und dann, und es kommt vor allem im Core immer gar nicht mit und mittlerweile auch nicht und das hat so seine Gründe. Aber es ist der absolute Clou für jeden, der wirklich komplexe Webseiten macht. Wenn du das einmal begriffen hast und vor allem ist es dann so, dass du dann sagst, nehmen wir an, du hättest jetzt die ganzen Bilder da dargestellt.
Nee, jetzt mal nicht die Bilder, noch mal die Kommentare. Ne, du sagst: „Ja, Kommentare habe ich rechts als Seitenblock, die neuesten Kommentare", und stellst dann fest: „Ja, nee, die Formatierung gefällt mir nicht", ne. Dann kannst du sogar dann irgendwie sagen, ja, in, in dem Views Modul selber, ich will es einfach mal kurz eben anders formatiert haben. Ein Klick, ne. Ist aber dann ab dem Punkt halt, wie gesagt, wieder für Entwickler interessant, ne.
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Nikolai Wo man vielleicht noch erwähnen könnte, das, was Views auswirft, kann, kann von verschiedener Art sein. Also Views könnte zum Beispiel eine ganz eigene Seite, generieren, wo dann die Ergebnisse eben auf dieser Seite dargestellt werden. Mit Views könnte man aber auch sagen: „Mach daraus einen Blog", und dann hat man diesen Blog zur Verfügung und kann ihn auf der Webseite irgendwo hin verschieben, sodass er zum Beispiel auf mehreren Seiten erscheint.
Beispielsweise könnte man einen Blog machen, auf dem tatsächlich nur die letzte News erscheint, mit dem Bild und mit dem Teaser und einem Link zum, zum Rest des Artikels und der erscheint dann in der rechten Spalte, aber dann dafür auf jeder Webseite, also auf jeder Seite innerhalb des Webprojekts.
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Thomas Also ich würde jemand, der interessiert ist, mal empfehlen, sich einfach mal ein paar Screencasts davon anzugucken. Wie das jemand vormacht, weil dann wird das teilweise sehr schnell klar, wenn du das siehst, ne. Dann machen, ne, wenn einer das vormacht, weil wenn man es so erklärt, es bleibt irgendwie abstrakt, glaube ich. Also ist irgendwie so.
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Nikolai Es gibt noch eine coole Sache zu Views mit einem zusätzlichen Modul für dieses Modul. Da, da Views an sich ja nur eine Datenbankabfrage ist, wird es irgendwann im nächsten Modul geben, dass das erweitert um YQL. Dazu gab es schon mal verschiedene Artikel.
Ich weiß nicht, wie viele von den Hörern das schon mal gehört haben, aber YQL ist halt eine, eine Absprache, die quasi über Yahoo läuft, die eine Schnittstelle geschaffen haben, um damit ganz viele verschiedene, Web Services wie zum Beispiel Flickr oder Delicious abzufragen.
Man kann dann quasi innerhalb seines Drupal-Projektes mit Views und diesem zusätzlichen YQL-Plugin das benutzen, um irgendwelche anderen Webseiten abzufragen und zum Beispiel kann man die User verknüpfen, wenn sie haben ihren, ihren Flickr-Account und dann gleichzeitig über diese Abfrage die letzten, Flickr-Bilder von diesem User anzeigen.
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Thomas Ja, du bist nicht angewiesen, diesen blöden JavaScript von Flickr zu nehmen oder so, sondern du, du rufst praktisch die Bilder direkt ab und formatierst die, wie du gerne hättest. Aber da habe ich eine gute Nachricht für dich, Nikolai. Das funktioniert nämlich schon. Das ist nämlich in Views 3 einfach fest drin, ne. Also diese YQL-Anbindung stimmt, das kann noch verbessert werden, aber ich habe noch nicht mal geguckt. Also das, das ist Views 3.
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Nikolai Ach, bei mir war es noch ein, noch ein extra Modul, glaube ich. Ja, aber, aber das finde ich auf jeden Fall ziemlich cool, wenn man damit irgendwelche Mashups bilden will.
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David Klingt auf jeden Fall sehr sexy, ja.
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Thomas Ja, der Hammer.
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David Genau, genau. Das ist vielleicht schon ziemlich technisch hier. Vielleicht kommen wir nachher, können wir nachher einfach-
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Nikolai Das ist auch völlig okay. Es hören ja, es hören ja, viele zu.
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Thomas Ja, ja, ja. Also man, man, man sollte sich Zeit nehmen. Also ist irgendwie eigentlich die USP und das Besondere ist halt, dass alles darauf aufbaut. Das ist eben das Besondere und das finde ich auch, was besonders an Drupal, dass man halt, ja, da kommen wir nachher mal zu. Auf jeden Fall, es bauen unheimlich viele Module auf Views auf und machen das nicht mehr selber, weil es könnte ja zum Beispiel jetzt ein Shopsystem daherkommen und einen Artikelkatalog machen.
Und das könnte ja selber einen At-At-Artikelkatalog eingebaut haben. Ist aber totaler Quatsch, weil das macht ja Views, ne. Und wenn ich einen eingebauten Artikelkatalog habe von irgendeinem Shopsystem, kann ich vielleicht nicht ändern, ne. Und es ist zunehmend so, dass eigentlich alles auf CCK sowieso schon auf Views einfach aufbaut. Und das, da wird es dann halt richtig clever, weil dann sparen alle anderen, die müssen das nie noch mal wiederholen.
Die müssen nur sagen: „Jawohl, hier, ne, ich benötige dieses Modul.“ Und, ja, und wenn man das einmal gelernt hat, dann das zu benutzen, ja, kann man überall immer alles ändern und das ist natürlich super. Also, es ist sehr, sehr eng verzahnt. Also ohne diesen beiden Module würde ich, kannst du keine Drupal-Seite betreiben. Also macht wirklich keinen Sinn. Es sei denn, es soll wirklich ganz einfach sein.
Aber sobald es ein bisschen komplexer wird, ja, und CCK ist jetzt im Core und heißt jetzt Fields. Das heißt gar nicht mehr CCK. Und Views ist so quasi Core und das ist aus Gründen, weil der Merlin ein wilder Vogel ist und immer noch was Neues sich ausdenkt. Das ist echt ein Typ, der ist der Hammer.
Ist das auch viel sinnvoller, dass das irgendwie, einer der Core-Maintainer ist auch hier in Deutschland, der ist irgendwie so ganz wild dabei und das ist schon ein bisschen komplex, das Teil, aber, tja, das ist so.
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Nikolai Das ist halt immer ein Spagat. Welche von den Modulen kommen nun in den Core und welche kommen nicht? Wenn man ein Projekt mit Drupal 6 angefangen hat, dann hat man automatisch immer CCK und Views installiert und hier war dann eben der Spagat zu finden: Kommt Views in den Core oder nicht?
Und die Argumentation war, wenn es nicht in den Core kommt, kann es sich schneller entwickeln, weil die Sachen, die jetzt im Core drin sind, dadurch, dass sie im Core sind, werden eher ein bisschen langsamer vorangetrieben. Während da Views jetzt immer noch draußen ist, kann es da ein bisschen schneller abgehen.
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David Ansonsten die Dokumentation, von Drupal ist auch sehr aktuell und, auf jeden Fall gut gepflegt oder wie sieht es da aus, dass man sich da mal reinlesen kann und, die ganzen Methoden kennenlernt?
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Nikolai Zu Drupal 6 auf jeden Fall. Mein Stand zu Drupal 7 ist, dass da noch einige Sachen umgeschrieben werden sollen oder aktualisiert werden sollten auf der Webseite. Weiß nicht, Thomas, weißt du da mehr?
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Thomas Ja, das ist irgendwie, ich denke, da muss noch viel passieren. Es ist auch diese Menge, ne. Es ist so eine schiere Menge. Man muss sagen, dass generell die-- Eigentlich ist die Dokumentation insofern schlecht, als sie ziemlich schlecht strukturiert ist auf Drupal 6, auf, auf Drupal Org, ne. Es ist fast alles da, also unglaublich. Ist mittlerweile auch besser geworden, sehr viel besser. Als ich da damals angefangen habe, da, also da kommst du über Google weiter als da zu suchen, ne.
Also es ist wirklich zu jedem, zu jedem noch so abstrusen Problem findest du irgendeine Lösung, aber eigentlich sollte man Google benutzen. Aber und deshalb, also das kannst du ja so schnell nicht alles schreiben. Also ich meine, man soll mal fertig werden irgendwie mit den Dingen. Die wichtigsten Sachen sind da und, aber vieles gilt ja auch noch von Drupal 6, ne. Das ist ja nur teilweise in Nuancen anders. Es ist ja nicht alles neu jetzt.
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David Ansonsten gibt es ja den ISE, wie wir gelernt haben.
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Nikolai Oder man wustet sich auf der, auf der deutschsprachigen Seite durch.
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Thomas Man kann ja auch den ISE fragen, wo es denn steht, ne. Man kann ja auch den ISE nach der richtigen Seite fragen. Geht ja auch, ne.
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Nikolai Genau. Wollen wir noch was zur Taxonomie sagen?
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David Gerne. Hattest du ja angesprochen, ja.
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Nikolai Hatte ich angesprochen. Dann, dann sollte ich vielleicht auch kurz was dazu sagen. Das ist, Taxonomie heißt das System. Das ist das Drupal-interne System zur, zur Verschlagwortung oder um Rubriken zu bilden. Also man kennt das von, von Blogs.
Dann hat man dann unten ein Feld für, fürs Taggen und kann, je nachdem, wie man das eingestellt hat für dieses Feld, entweder freies Taggen benutzen und irgendwelche Begriffe reinschreiben, auch solche, die man noch nicht benutzt hat, oder man, man legt ein festes System an, weil man es zum Beispiel für Rubriken braucht.
Sagen wir mal, wenn man noch mal, hier auf die, auf die, Rezension eingeht von den Büchern, könnte man auf die Idee kommen, so was zu nehmen wie, Krimi, Romantik, Sachbuch, was weiß ich was. Da gibt man dann halt, keine Ahnung, zwanzig feste Begriffe vor und man kann dann irgendwas davon auswählen. Das ist ein System, das eigentlich ziemlich, ziemlich mächtig ist, je nachdem, was man für eine Webseite hat, um damit zu arbeiten, aber es wird von vielen Leuten vernachlässigt.
So nach dem Motto: „Taxonomie habe ich mir noch nie angeschaut“, aber damit lässt sich schon eine Menge erreichen. Und weil auch Taxonomie Eine Entity ist. In Drupal sieben kann man auch hier mit den, mit der Fields API arbeiten, wie ich's vorhin schon gesagt habe und auch dieser Taxonomie noch mal extra Felder hinzufügen.
Auf den ersten Blick ist das vielleicht ein bisschen komisch, aber man kennt das von einigen Webseiten, wenn dann eine spezielle Rubrik ausgewählt wird, dass dann zu dieser Rubrik immer ein bestimmtes Bild gehört. Und das kann man eben auch über diese Felder machen.
Dann legt man halt eine Taxonomie an mit seinen zwanzig Begriffen, sagt zur Taxonomie: „So, für dich will ich jetzt noch ein extra Feld haben, nämlich ein Bild von fünfzig mal fünfzig Pixel" und kann jedem einzelnen Begriff dann ein Bild zuordnen, das dann halt immer erscheint, wenn dieser Begriff erscheint.
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Thomas Nikolai, danke. Jetzt habe ich's endlich verstanden, was das soll. Ich denke mir: „Warum will ich ein Taxonomie-Feld hinzufügen?" Mir war das nicht klar, aber klar. Dieses, dieses, dieses dumme Taxonomy Image, damit habe ich mich einmal rumgequält. Das ist eine Katastrophe irgendwie.
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Nikolai Genau. Vor, vor einer Woche oder so was habe ich mich auch noch gefragt, warum soll Taxonomie extra Felder bekommen? Aber, es lässt sich damit arbeiten.
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Thomas Ja. Also ist ein bisschen, also man kann auch Free Tagging machen, genau wie in WordPress. Ich glaube, in WordPress gibt’s da eigentlich nur ein einziges. Ja, es ist ein bisschen irgendwie im Alltäglichen ein bisschen komplexer. Also an sich, glaube ich, in WordPress gibt’s ja nur sozusagen eine große Gruppe von Tags oder wie ist das? Oder gibt’s auch mehrere? Kenn sich da einer aus?
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David Eigentlich gibt’s eine große Gruppe.
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Nikolai Ich glaube auch nur.
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Thomas Und du kannst ja in Drupal mehrere Gruppen gegeneinander abgrenzen so, ne. Und,, immer die große Frage: Wozu brauche ich das? Aber ja, es ist halt immer so ein bisschen Design for big, das Ganze. Und an sich wird über Taxonomie, also eine typische Drupal-Seite hat eigentlich, oder viele moderne Webseiten haben ja eigentlich gar keinen, haben ja nicht mehr so eine hierarchische Menüstruktur, sondern eher so ein bisschen semantisch, dass man also nach, nach, nach Rubriken das irgendwie ordnet.
Und insofern ist Taxonomie eigentlich ein Ordnungsprinzip, das viel besser eingebaut ist als das Menü, würde ich sagen, also viel früher da war und es ist sehr tief im System. Man kann dann alles Mögliche sagen, hier, danach filtern und dies und das. Also das war sehr früh da und sehr vieles baut darauf auf.
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Nikolai So, Taxonomie ist dann ein Modul, das es im Core gibt. Kommen wir vielleicht zu ein paar Modulen, die man zusätzlich installieren kann. Wir hatten am Anfang ja schon gesagt, man kann mit, Drupal so grundsätzlich alles machen. Es gibt auch Module, da muss man im Moment noch schauen,, bei welchem Stand die sind,, ob man mit denen schon arbeiten kann oder nicht.
Aber es gibt von den meisten, die ich ausprobiert habe, zumindest irgendwelche, Alpha-Versionen von den Modulen, die man tatsächlich schon benutzen kann, um auf der Webseite damit zu arbeiten. Also gibt es Module wie Geo Location, um eben Karten hinzuzufügen. Es gibt, natürlich ein Modul, Simple News heißt das, um Newsletter zu verschicken.
Man kann Bildergalerien jetzt mittlerweile entweder, direkt machen über die Felder, die man zur Verfügung hat in CCK plus ein Modul hinzufügen, das daraus Lightboxen macht. Es gibt natürlich Schnittstellen für, für Voting-Systeme. Man kann Editoren hinzufügen, egal ob es nun so was ist wie, wie Textile oder ob man einen richtigen WYSIWYG-Editor haben will wie, TinyMCE oder den CKEditor.
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Thomas Wobei es eigentlich immer als ein, kann ich kurz einhaken, es wird immer als ein großer Nachteil von Drupal dargestellt, irgendwie, dass es eben keinen gibt, finde ich auch. Es ist ein sehr entwicklerlastiges System und die hassen alle WYSIWYG, also selbst bei meinen Kollegen. Ist wirklich unglaublich. Es ist unglaublich, weil die sagen, weil die sagen, es wirft keinen sauberen Code aus, aber wenn ich einen Text schreibe, dann will ich den nur formatieren.
Ist mir doch völlig wumpe, was für ein HTML dabei rauskommt. Und ich hoffe mal, dass für Drupal acht man sich endlich irgendwie mal, weil alle Leute sagen: „Nee, ey, wo ist denn das Ding?" Und sagen: „Nö, will ich nicht", ne.
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Nikolai Ich, ich hatte neulich auch eine Diskussion mit, mit anderen Leuten, die, also Drupal-Fachleuten, die tatsächlich für ihre Systeme immer den BU-Editor nehmen oder so was, den ich nie verwende. Meine Kunden, ich habe keine Ahnung, wie das bei denen läuft, aber meine Kunden schreien immer nach einem WYSIWYG-Editor.
Wenn ich, wenn ich so was wie Textile benutzen kann, bin ich ja ganz froh, weil, bei, wenn-- Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn Kunden Textile benutzen, ist der Code, der am Ende rauskommt, sinnvoller. Die benutzen dann eher tatsächlich die Formate für die Überschriften, statt alles fett zu machen. Aber die meisten Kunden schreien nach einem WYSIWYG, Editor, weil so, so haben sie das irgendwo anders gesehen.
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David Ja, sie kommen ja aus, von, von der Word-Ecke, von Desktop und da benutzt man das so und deswegen muss man das im Web auch machen können.
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Thomas Das ist auch völlig okay. Also ich persönlich, wie gesagt, ich bin da, ich fühle mich da wie beim Nutzer. Wenn ich einen Text schreibe, dann will ich doch keine HTML-Tag sehen. Das stört doch total. Da sehe ich es ja auch nicht, wie der Nutzer nachher sieht. Also das ist einfach auch. Ich würde behaupten, jemand, der das nicht will, der schreibt einfach keine Texte oder so, oder, oder ich weiß es nicht, ne.
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Nikolai Drupal hatte seit Version sechs ein Modul, das nennt sich auch WYSIWYG, das, wie ich finde, den großen Vorteil hat, dass es in sich, ich weiß nicht, wie viel es mittlerweile sind, sieben oder acht, andere WYSIWYG-Editoren vereinigt. Die kann man dann zusätzlich noch installieren.
Das heißt, man macht jetzt zuerst dieses WYSIWYG-Modul, um generell Schnittstellen zur Verfügung zu stellen und hat dann die Möglichkeit, entweder den CKEditor oder TinyMCE oder einen von fünf anderen Editoren einzufügen.
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Thomas Aber es ist jedenfalls eigentlich nicht so schwer, dann einen reinzufügen, aber er ist erst mal nicht da. Und, also so, ich nehme immer gern CKEditor, das geht wunderbar. Also CKEditor und Tiny haben die breiteste Unterstützung von Zusatzmodulen wiederum noch.
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David Also halten wir fest, es ist überhaupt kein Problem, den einzubinden, je nachdem, für was man sich entscheidet oder für was man den Kunden begeistern kann oder muss.
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Thomas Ist ja eh nur JavaScript, also von daher, ja.
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David Okay. Ansonsten modulemäßig, wie gesagt, Bildergalerien hatten wir, ist ja das Wichtigste. Wie einfach ist es jetzt, irgendwelche Bilder da einzu-, einzupflegen?
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Nikolai Kommt drauf an, für welches Modul man sich entscheidet und wie man das Ganze anlegt. Also ich persönlich mache es normalerweise so, dass ich das Ganze selbst mit dem, mit Fields zusammenstricke und dann gibt es eben ein Feld, in dem man ein Bild hochladen kann und das Feld ist so eingestellt, dass, man das mehrfach benutzen kann und dann baut darauf einfach nur das Modul für die Lightbox auf.
Also im Großen und Ganzen führt das dazu für den User, dass es einfach nur ein Feld gibt, dass er draufklickt und da kann ein Bild drüber hochladen und, muss einmal am Ende auf Speichern drücken.
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Thomas Also dieses klassische, Bild in den Fließtext einfügen, was wirklich viele wollen, das war bisher wirklich ein Stiefkind. Das war fürchterlich. Unter Drupal sieben ist im Moment in der Mache ein Modul, das das löst. Also es gibt im Moment auch schon Möglichkeiten, aber, das ist nicht so richtig super. Und dass man dann irgendwie manchmal dreimal klicken muss, bis man endlich beim Bild hochladen ist. Also es gibt dieses IMCE. Ne, also wenn jemand das probiert, das geht wunderbar.
Das, da gibt es Plugins und alles. Bloß musste man immer ein bisschen zu oft, zu oft klicken. So, und, und vor allem landeten dann die Sachen nicht in irgendeiner Media, Mediengalerie. Ne, das wurde nicht gesammelt, dass man dann irgendwo sagen kann: Das möchte ich jetzt wiederverwenden, dieses Bild, nämlich noch mal hochladen oder so. Und, da gibt es jetzt dann, ist es ein bisschen schwierig, weil, es sollte einmal fertig sein.
Also das Media-Modul, das es alles zusammenfasst und dann muss man halt nur noch wirklich, du klickst und dann kommt sofort die Box mit deinen ganzen Bildern. Ne, dann suchst du dir eins aus und haust das rein und lädst eins hoch und das wird es geben, ne. Weil das war schon ein Ding, wo man irgendwie dann, nimmt ja keine Mühe oder was. Ne, also.
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Nikolai Also das ist tatsächlich ein Punkt im direkten Vergleich zu WordPress. Was den Core angeht, schneidet WordPress da besser ab, weil die Medienverwaltung läuft in WordPress besser.
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Thomas Ja, aber das wird eben, es wird alles besser, es wird alles schön.
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Nikolai Ja, in Drupal muss man es halt im Moment noch mit dem, mit einem Modul dann dazu bauen.
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Thomas Also das war oft ein Punkt, wo, es, es gab mal eine große Website, die Johanniter, die haben sich, die haben evaluiert, TYPO3 und Drupal und ganz oft von Kunden, vor allem von großen, die sagen, wir haben verschiedene,, verschiedene, Standorte, einmal in München und so, wir sollen aber alle die gleichen Bilderdateien verwenden. Ne, da braucht man eine Mediengalerie, eine Mediendatenbank und so. Und das ist wirklich oft, dass es daran gescheitert hat und, das kommt jetzt halt dann.
Es wird noch ein bisschen dauern, aber, wie die das dann machen, ist halt richtig so, wie du dir das vorstellst, ne. Egal wo du das hochlädst, landet, landet das Ding dann in der, in der Mediengalerie.
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Nikolai Gehen wir vielleicht noch mal einen Schritt tiefer auf die Programmierung hin.
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Thomas Ja, da. Ich habe gerade schon gesehen, die Sache mit den Lego-Programmierungen, ne, liest man mal öfters, ne. Kann sich wahrscheinlich David nicht viel drunter vorstellen.
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Nikolai Ich würde das assoziieren mit, etwas, was ich aus meiner Kindheit kenne, aber das ist es dann nicht, ne.
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Thomas Könnte auch sagen Fischertechnik. Schwieriger als Lego, ne, aber wir sagen Lego. Also ja, das ist so eine Sache. Genau, das ist eigentlich so. Also nehmen wir mal zum Beispiel so ein, so ein Programm wie Joomla und ich möchte jetzt eine Bildergalerie. Ne? Was erwarte ich von einer Bildergalerie? Ich erwarte, dass ich da Bilder hochladen kann, dass ich vielleicht einen ganzen Haufen Bilder auf einmal hochladen kann, ne, einfach einen ganzen Ordner.
Dass ich die dann verschlagworten kann, dass dann vielleicht so eine Lightbox aufgeht. Ne? So, und jetzt gibt es eigentlich zwei verschiedene Möglichkeiten, wie man so was bauen kann. Die eine ist, ich baue dieses Modul, das hat alles drin und dran. Das ist fix und fertig. Installier das. Super. Im ersten Moment denke ich: Geil, ne. Ey, super, ne. Funktioniert sofort. Und das ist aber irgendwie so, man spricht manchmal so vom Drupal Way.
Da habe ich auch damals die Leute eher gesagt: "Was habt denn ihr geraucht?" Und so. Und das ist tatsächlich und die ist eher so, es war also tatsächlich so, wenn ich das machen wollte in Drupal 6, musste ich sieben verschiedene Module installieren. Ja, also Image API, Image Cache, Image Field, File Field, CCK. Dann sagst du: "Ja hallo, geht's noch?
Ich wollte doch nur mein Bild hochladen." So, und, es hat aber eine fixe Philosophie dahinter, dass man eine, Funktionalität nur einmal abbildet im ganzen System. Ja. Das wäre vom Image Cache wäre das die Aufgabe: Nehme hereinkommende Bilder, mache davon fünf verschiedene Größen, Thumbnail, Preview, mittelgroß und ganz groß, und beschneide die vielleicht noch irgendwie oder und zentriere die. So, das ist die Funktion. Die ist einzeln, das ist ein Modul und das ist auch einzeln auf Drupal org.
Und wenn ich davon fünf zusammenstecke, kriege ich eine super Funktionalität, wenn ich weiß wie. Ja. So, das, das heißt eigentlich genau genommen haben Sie eine super Bildergalerie. Nein. Aber ich kann dir sagen, wie du eine bauen kannst. Was für jeden Einsteiger sein kann. Ja gut, wir haben einen Eindruck, wir gehen zu Joomla. So, ne. Und das ist ein Problem. Das haben, das haben wir, die Community hat das auch schon lange gesehen.
Oder zum Beispiel irgendwer macht das ganz super und sagt ja und dann schreibt er ein ellenlanges Tutorial und dann, wenn du das schaffst, das durchzukämpfen, hast du auch die super Bildergalerie. Aber da habe ich ja vielleicht keine Lust drauf. Ne? Also David hört uns zum Beispiel zu und sagt: "Ey Leute, was ihr über Drupal erzählt, super, ich muss das jetzt haben."
Und nach zwei Tagen rufen wir: "Na David, wie war es denn jetzt so?" Sagt er: "Ja, also es hörte sich einfacher an, als es ist." Und da gibt es eben halt, eben weil Drupal so aufgebaut ist von dieser Philosophie jetzt, Features. Hast du damit mal irgendwas gemacht,, Nicolai?
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Nikolai Ich, ich habe es mir nur angesehen im Kontext mit, mit Open Atrium. Kommen wir vielleicht später noch mal drauf.
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Thomas Also Features funktioniert eigentlich so: Ich habe jetzt hier meine Bildergalerie gebaut mit, dem ganz tollen CCK, was wir geschrieben haben. Super. Mit Views habe ich mir dann so eine Galerie daraus gemacht. Mit irgendeinem Lightbox-Modul mache ich das, dass es eine schöne Lightbox auch noch hat. Ist das fertig und jetzt gehe ich mit Features bei und sage exportiere mir diese Konfiguration aus fünf Modulen und das, was das zusammenhält. Ja.
Und das, macht eigentlich das, soweit das irgendwie angeboten wird und du weißt, wie du das machst, exportierst du das und dann zum Beispiel der David nimmt sich nur noch dieses Teil. Er muss dann natürlich die fünf Module installieren, die dafür benötigt sind. Noch. In Drupal 7 wird es irgendwann auch so sein, dass das dann auch noch automatisch gehen kann.
Er sagt also nur Bildergalerie hat er in seinen Modulen, klickt das an, und irgendwann wird es wirklich im Hintergrund der ganze Scheiß runtergeladen wird. Ja, und dann ist es für ihn wie ein Modul. Es, es handhabt sich dann, als ob ich dann eben, was ich vorhin beschrieb, die komplette Bildergalerie auf einmal runterlade. Und das ist ein bisschen eine Lösung für dieses Dilemma.
Das ist noch relativ neu, in der Form hier und da noch ein bisschen hakelig, weil halt alle Module das erstmal zur Verfügung stellen müssen, ihre Konfiguration exportierbar. Weil im Prinzip steht es ja nur in der Datenbank irgendwo. Man müsste das ja nur exportieren, wieder importieren, dann wär's ja da. Ne? Und das ist Features und das ist natürlich auch schon ziemlich abstrakt, wie sich es anhört.
Kommt im Endeffekt aber darauf raus, dass man halt hingehen kann auf der Seite und ich schalte einfach das Issue, Issue Tracker an und dann ist der Issue Tracker da. Und das kann ein unglaublich komplexes Teil sein, aber es funktioniert einfach. Insofern, also das ist schon wieder auf einer Abstraktionsebene höher, aber wie Drupal das, wir flippen da nur noch aus, weil das einfach die Lösung ist, ne.
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Nikolai Deswegen also das Lego Programming. Man hat seine kleinen Teile, seine kleinen Programme, Module, die irgendwelche Schnittstellen zur Verfügung stellen und vielleicht alleine noch gar nichts machen. Aber man packt dann noch zwei, drei Module dazu, konfiguriert die, hat dann sein Feature und das Feature ist dann quasi aus Lego zusammengebaut.
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Thomas Genau. Und das ist halt, ich, ich bin mal gespannt, wie weit das kommt, ob das irgendwann dann halt so komfor, komfortabel ist, wie es dann sein soll. Zum Beispiel in Drupal Gardens ist das dann so. Da hat man so Leiter, lauter Schalter und dann sage ich: „Jetzt möchte ich gern haben hier", ne. So, und das sind dann meistens schon solche Geschichten. Das kommt nachher, weiß nicht, ob wir noch irgendwo auf Distri, Distributionen dann eingehen.
Das ist dann, eigentlich das gleiche Thema dann noch mal bei Open Atrium. Da können wir das dann noch mal im Beispiel irgendwie.
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Nikolai Dann lass uns noch mal einen Schritt zurückgehen, ne. Von der Hardcore-Programmierung können wir noch mal einen Schritt zurückgehen für die Leute, die jetzt zum ersten Mal mit Drupal 7 arbeiten, um mal auf die, Benutzerfreundlichkeit auf, eingehen.
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Thomas Genau, also das, das, was neu ist auch in Drupal 7. Ja.
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Nikolai Genau, also es hat, also ich hab das von anderen Systemen her bisher noch nicht so mitbekommen. Es gab, zwei große Studien, die sich mit der Usability beschäftigt haben von Drupal 6 an Universitäten in, in Amerika und die dann halt gesagt haben, so, das funktioniert, das funktioniert nicht. Und dann gab es tatsächlich auch eine spezielle Webseite, die sich nur für Drupal 7 mit der Usability beschäftigt hat.
Und, viele, viele Elemente sind da eingeflossen, um es, Neueinsteigern einfacher zu machen, mit dem System zurechtzukommen. Also das war ein großer Kritikpunkt nach dem Motto Usability passt nicht richtig. Ehrlich gesagt fand ich Drupal jetzt auch nicht so viel schwieriger oder, oder einfacher als, als andere Content-Management-Systeme, weil reinfuchsen muss man sich eh.
Aber es sind viele Sachen passiert, wie zum Beispiel in Drupal 6 gab es noch was, das hieß, Input Filter und der Name war nicht besonders glücklich gewählt. Das nennt sich jetzt Textformate und man kann dann auswählen, ob das, was der Kunde eingibt, interpretiert wird als volles HTML, als gefiltertes HTML oder als reiner Text. Und es gab so was wie Story, das jetzt einfach umbenannt wurde in, in, Article, in Artikel, was kleine Änderungen sind, was aber für den User, viel einfacher macht.
Dann gibt’s jede Menge neue, Rechte, wie zum Beispiel auch das Recht, dass der User sich selbst löschen darf. Das gab’s in User, Quatsch, in Drupal 6 noch nicht.
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Thomas Für Communitys wichtig, ne, wenn einer sagt, ich will nicht mehr.
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Nikolai Genau. Jetzt gibt es mittlerweile bei, bei so allen Blöcken und allen Inhalten, die man sieht, oben rechts so ein kleines Symbol, auf das man klicken kann, um den Inhalt schnell zu bearbeiten. Es gibt, wenn man neue Inhalte anlegt, gab’s in Drupal 6, Field Sets, die man ausklappen konnte und wieder einklappen konnte, um alles Mögliche einzustellen, wie die saubere URL, ob der Text veröffentlicht ist oder nicht, ob der in einem Menü hängt oder nicht, wer der Autor ist.
Die sind jetzt alle, gut zusammengefasst in, quasi in so Vertical Tabs, die, also vertikale Reiter, die man anklicken kann, die über JavaScript dann geregelt werden. Wer kein JavaScript hat, sieht die, Texte natürlich immer noch, weil die dann so wie vorher untereinander stehen, aber das ist jetzt sehr viel komfortabler gelöst. Es gibt neue Sachen, die dazugekommen sind, wie zum Beispiel gibt es jetzt ein, ein Dashboard, das man sich einrichten kann.
Das kennt man vielleicht aus so Systemen wie WordPress hat das oder-
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Thomas Das Großartige, wenn das WordPress, das ist das wirklich, da werde ich immer neidisch, weil die haben das über Jahre, Jahre immer weiterentwickelt. Das ist schon wirklich der Hammer, ne.
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Nikolai Und jetzt gibt’s das auch in, in Drupal, sodass, da sich jeder User sein, sein Dashboard zusammenstellen kann. Das heißt, man hat eine Fläche und man hat da auch verschiedene Blöcke und kann sich die Blöcke so reinschieben, wie man sie gerne hätte, um dann so was zu sehen wie, neueste User, letzte Kommentare, neue Artikel, wonach wurde zuletzt gesucht. Je nachdem, was das System einem zur Verfügung stellt.
Und mit Views kann man sich die Blöcke so zurecht, fusel, wie man nun gerade will und jeder kann dann eben sein Dashboard so haben, wie er will.
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Thomas Man kann es vor allem für den Kunden könnte man das dann so machen, dass du dem, also ich hab das oft gemacht, für den Kunden so ein, so ein User-Menü, ne. Die wollen eigentlich nur fünf Sachen, also oft der Kunde, ne. Der will irgendwie, weiß ich nicht, ne, der will die neuesten, was auch immer da eingegangen ist, auf seiner Seite sehen und dann habe ich oft ein Menü gemacht einfach. Das ist auch schon mal sehr gut. Und über so ein Dashboard geht es natürlich noch viel komfortabler, ne.
Da richte ich dem das dann ein, stell es so ein, dass wenn der sich einloggt, der sofort auf diesem Ding da landet.
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Nikolai Ich weiß, was du meinst, aber das Wort dafür, das sind noch Shortcuts, die man einrichten kann.
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Thomas Ja, das ist eine neue. Genau, das ist noch schneller, ne.
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Nikolai Shortcuts ist dann so eine kleine Leiste, je nachdem, wie man das vom Design her, wo man das unterbringen will, die vermutlich oben drin hängt und man macht dann verschiedene Shortcuts. Eigentlich ist es so gedacht, dass man die pro Rolle macht und angenommen, man hat einen Autoren und für den Autoren steht in den Shortcuts dann neuen Artikel anlegen oder neue News anlegen.
Und, angenommen, man hat dann einen Redakteur und der Redakteur hat dann vielleicht noch mal zwei Extrafelder, neuen Termin anlegen oder so was, was der Autor nicht darf. Und dafür macht man dann Shortcuts fertig, die oben irgendwo auf der Seite prominent sind und wo es tatsächlich dann nur pro Rolle zwei oder vier die wichtigsten Links eben gibt.
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Thomas Da könnte man vielleicht noch mal in eine Sache einhaken, und zwar etwas, das bei anderen Systemen meiner Meinung nach nicht so ist, also weder bei WordPress noch bei Joomla und auch nicht bei TYPO 3. Also ist vielleicht da, aber vom Gedanken nicht, ist das. Also es gab früher eigentlich in Drupal, ja, es war nicht so klar die Trennung zwischen Frontend und Backend eigentlich. Es lag halt vor allem daran, dass es einfach das gleiche Theme, das gleiche Design war.
Das ist also in Drupal 7 jetzt komplett anders. Das war auch ein sehr, sehr wichtiger Punkt bei diesen Usability-Studien, weil die Leute immer dachten: „Ja, wo bin ich denn? Bin ich jetzt da, was der Kunde nachher, der, der Besucher meiner Seite sieht? Oder bin ich jetzt im Administrationsbereich? Wo bin ich denn?" Das war also ein ganz wichtiger Kritikpunkt, das ist geändert. Was aber den Vorteil hat, es ist also sehr, sehr einfach.
Das ist also meiner Meinung nach bei anderen Systemen nicht so, dass du das irgendwie anpasst, diese Oberfläche im Admin-Bereich, ne. Das ist also ziemlich einfach, da irgendwas zu ändern, auch vom Design her. Das hat natürlich die Vorteile, ja, dass wenn, die wollen ja gar nicht viel, ne. Die wollen ja nur ganz bestimmte Sachen. Und dann zeige ich denen eben nur die oder baue da noch mal irgendwie was ein, eine kleine Übersicht oder so was und da muss ich nicht groß an.
Da, das ist nicht besonders schwer, das hinzubekommen so. Ich habe da ziemlich direkten Zugriff, ohne dass ich mir da einen abbrechen muss. Und, was aber halt irgendwie so, ja, da wollte gerne noch was sagen. Ich möchte ja nicht.
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Nikolai Nee, nee, ich hätte nur noch, noch angefügt: Neu ist auch im System, dass man, statt wie bisher Module runterladen und dann per FTP übertragen, gibt es jetzt, die Möglichkeit, das auch direkt zu installieren. Man hat da noch so eine Zwischenfläche, wo man tatsächlich, also man hat da eine Fläche, wo man sagt, wo man eine URL eingibt. Die kann man dann vom eigenen Rechner hochladen oder, oder aus dem Web.
Dann gibt es die nächste Fläche, wo man seine FTP-Daten noch mal angeben muss, aber dann kann man über das System selbst, neue Module installieren oder auch updaten. Updaten habe ich jetzt-
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Thomas Neidisch, neidisch nach Joomla geguckt. Joomla hatte das schon ewig und wir haben neidisch immer rübergeguckt.
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David Ich meine, ist ja auch ganz entscheidend, dass du mal ein Update machen kannst, falls jetzt irgendwie ein Security-Ding rauskommt und du musst ja nicht, großartig Angst haben, irgendwas kaputt machen zu können. Ich meine, sollte man immer haben, aber nichtsdestotrotz ist ganz wichtig, glaube ich.
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Nikolai Ja, ein Backup sollte man führen, aber, aber zum Beispiel was, was die Updates angeht: Ich musste neulich, vor ein paar Tagen Piwik, irgendwo updaten und das ist einfach super, wenn man nur auf einen Knopf drückt. Bei Piwik ist das natürlich einfacher, weil das System in sich ge- quasi mehr oder weniger geschlossen ist. Aber man drückt nur auf einen Knopf, der zieht sich alles runter und installiert und gut ist. So was ist schon von Vorteil.
Dann haben wir schon gesagt, es sind natürlich viele, viele Module in den Core eingeflossen, was früher einzeln war. CCK ist eingeflossen, heißt jetzt Fields. Paar Image-Module sind eingeflossen, Token, altes Modul ist, ist eingeflossen. Insgesamt sind es knapp hundert Module, die auf die eine oder andere Weise eingeflossen sind. Entweder sind sie ganz drin oder es wurden Elemente aus dem Modul genommen, um jetzt, den Core zu verbessern.
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Thomas Hundert?
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Nikolai Habe ich, neulich im Video gesehen von, von dem Drupal sieben Overview. Hat mich auch gewundert, dass es hundert sind, aber da es die Entwickler waren, müssen die ja wissen, was sie getan haben.
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Thomas Auf jeden Fall viele. Irgendeiner hat mal, hat mal von fünfzig oder mehr, aber irgendwo dazwischen wird es, ist vielleicht, wie man sagt, das Modul, ne, oder die Grund, der Grundgedanke des Moduls ist da drin oder so teilweise, ne.
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Nikolai Was ich ziemlich cool finde und was meines Wissens auch das erste System ist, das das macht:, Drupal sieben hat im Core ein Modul drin, das RDF, Daten zufügt. Das kann man dementsprechend ein- oder ausschalten. Ich weiß nicht, ob es schon mal in der Technikwürze angesprochen wurde, das Thema.
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David Ich glaube, das hatten wir mal, aber nicht im Zusammenhang mit dem Content-Management-System.
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Nikolai Tu mich vielleicht etwas schwer damit, das, das zu, zu erklären, aber im Großen und Ganzen geht es darum, die Daten, die man auf der Webseite hat, noch mal mit, mit Daten anzuführ, anzufüttern, zu füttern über, über die Inhalte. Es sind quasi sozusagen Metadaten über die Inhalte. Es ist vielleicht vergleichbar mit so was wie, Microformats, dass man irgendwo, auf der Seite noch mal mit einem bestimmten, Text und Elementen darstellt: Das ist der Autor, das ist der Titel des Artikels.
Es wurde dann und dann zuletzt geändert. Und dadurch, dass man das Modul einschaltet und dadurch, dass andere Module, diese Schnittstellen benutzen, hat man die Möglichkeit, quasi auf Knopfdruck und je nachdem, wie man es konfiguriert, seine Daten automatisch mit, RDFA-Daten anzureichern.
Und, das ist vielleicht im Moment noch nicht so groß im Kommen und es haben vielleicht noch nicht so viele Leute davon gehört, aber auf Dauer, wird es besser sein für die Kommunikation von Maschinen untereinander.
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Thomas Ich finde es ja auch eine gewisse, gewisse Ähnlichkeit mit, mit, mit, mit HTML5. Ich habe ja sehr ausgiebig diesen HTL, HTML5-Podcast gehört und, ist ja eigentlich ähnlich, ne, so vom Gedanken auch teilweise, ne. Dass du auch beim HTML5 hast du dann ja auch, sagst du dann, das ist hier jetzt, weiß ich nicht, der Body. Ich meine, das ist nicht, nicht ganz so tief die Ebene, aber auch so eine Hilfe, dass dann die Suchmaschine weiß, was das für Daten denn eigentlich sind, die da kommen, ne.
Dass sie nicht irgendwie sagt: „Eine Text Area. Ja gut, mehr weiß ich nicht", ne.
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Nikolai Ja, bei RDFa wird es so sein, zumindest nach dem, was ich gelesen habe, dass zusätzlich, dass du noch ein paar zusätzliche, Elemente einbaust, wie zum Beispiel, einen Span, dass du einbaust, bei dem zusätzlich noch ein Element, ein Attribut vergeben wird zu, Resource und dann wird eben, eine ISBN-Nummer verlinkt, zum Beispiel. Oder, oder du sagst Span, Property und sagst dann Creator, um eben den, den, Autoren von irgendwas, noch mal darzustellen.
Und das eben automatisiert im Core, wüsste ich jetzt nicht, dass irgendein anderes Content-Management-System das hat.
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Thomas Also ich wollte noch mal zurück zu diesem overarching, zu diesem übergreifenden Ziel von dem, D7 UX hieß die ganze Kiste da. Also es war tatsächlich so, Dries, ist unser aller Herr und Meister. Wir haben ja so ein Project Lead. So, er ist so ein bisschen so wie Linus Torvalds, nicht so bekannt, weil das natürlich nicht so relevant ist, aber so ähnlich, weil er seit, er hat das gegründet und ist auch weiterhin sozusagen, ja, er ist weiterhin der, der Einzige.
Es ist nämlich die Frage: Wer darf denn jetzt Patches in den Core packen? Bei Linus Torvalds, weiß ich nicht, ob er immer noch der Einzige ist.
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David Ich weiß es nicht.
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Thomas Jedenfalls hat so dieses Recht hat er sozusagen ein Ding und er ist weiterhin, er hat halt immer noch die Lust an dem Projekt und ist, er hat es erfunden und ist weiterhin eigentlich der Einzige, der da bei jeder Version immer Patches committen darf. Er sucht sich immer jemanden dazu. So, und Dries hat dann gedacht: „Da müssen wir was tun", ne. „Usability ist ja wohl hier nicht so gut", und hat dann von extern Leute eingekauft.
Das war halt ein wirklich ein Ding, wo es auch ziemlich viel Ärger gab, weil natürlich sagen: „Wie? Was wollen die hier?" Aber es war ein großartiger Schritt, weil die natürlich den Blick von außen mal hatten, ne. Und, und ich war absolut begeistert. Also Mark Boulton ist vielleicht, ich weiß nicht, ob er in der Designszene wirklich ein Begriff ist. Kennt man den?
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Nikolai Doch, unter uns kennt man den, finde ich.
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Thomas Also er, er ist so ein, finde ich, ein bisschen funktional denkender Typ von Designer. Er hat ja für BBC immer diesen Style Guide da gemacht. Dafür ist er wohl am meisten bekannt, ne. Er war also Chef beim BBC, so Art Director, der Ober-Art Director oder so was, oder? Also lange Zeit und dann Mitarbeiter selbstständig gemacht. Und dieser Typ ist halt ein Designer, aber ein sehr funktional denkender Designer. Und diese Lisa Rachel ist eine Informationsarchitektin, kann man so sagen, ne.
Also eigentlich eine Usability-Expertin. Und die beiden zusammen, das war der Hammer. Dann haben die sich da hingestellt und von vornherein, also die Methoden, ich war begeistert, ne, ein Video gemacht, wie die beiden versuchen, Drupal zu installieren. Sich dabei gefilmt.
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Nikolai Die spannendsten, Experimente, ja.
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Thomas Und irgendwie kann man sich denken, wie das ausging, ne. Oder haben die es gewagt zu schreiben, das wäre horri-horribly broken, ne, irgendwie die Usability so, ne. Und dann gab es natürlich einen Aufruhr, ne, irgendwie so, ne, von wegen: „Wie könnten die das sagen?", und so. „Und kennen das gar nicht." Ja klar kennen wir das nicht, ne.
Und die, das war eigentlich sehr modern von ihren Methoden und die haben dann versucht, das mit der Community gemeinsam zu machen, waren so ein bisschen extern und haben-- Also hinterher haben die mir, was die mir erzählt haben, was sie für E-Mails gekriegt haben, da wirst du blass, ne. Es, es waren ziemlich viel Anfeindungen, weil die Leute dachten: „Was wollen die in unserem System?", so vom Gefühl, ne. Sehr, ein riskantes Experiment vielleicht.
Ich fand es nicht riskant und ich hab so jubiliert und dadurch, der Mark ist halt wirklich ein sehr guter. Der hat halt dieses Theme gemacht fürs Backend, also ein Admin-Theme. Also das, was andere Leute als Backend bezeichnen würden, das hat jetzt ein eigenes Theme, was sehr funktional ist, sehr nüchtern, aber die wichtigsten Elemente erfüllt. Das sieht auch super aus, weil er auch ein guter Designer ist, ne.
Und die Lisa und den haben dann immer Screencasts gemacht und User-Testing, um rauszufinden, ja, sollen wir das jetzt User oder People nennen? Und dann hinterher heißt es jetzt People, das heißt jetzt nicht User. Weil sie dachten, da kommt man eher, also wo vermutet man, dass man hinklickt, wenn ich jetzt jemandem Rechte geben will? Ja, User oder People. People ist noch besser.
Also es wurde dann auch durch User Te-- Also, ja, und letztendlich wurden wohl nur dreißig Prozent umbesetzt von dem, was sie, was sie sich da dachten zu machen, weil das geht auch nicht, ne. Weil du hast ja keine Ahnung, wenn das dann konsequent durchgezogen werden soll durch das System. Das soll ja irgendwann mal fertig werden, ne. Aber dadurch, ansonsten, also wir hatten da angefangen, wir wären nie im Leben so weit gekommen, wenn die nicht da gewesen wären, so ne.
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Nikolai Also hattest du einen Vorteil gehabt.
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Thomas Ja, die waren ja auch teuer, ne. Ja, ja.
Das ist, dadurch ist das, also manche Sachen, und es waren halt bestimmte Ziele. Das Ziel war eigentlich, jemand soll das Ding installieren können, seine ersten Artikel schreiben können und das soll er aber hinkriegen. Relativ idiotensicher, ne. Das war das Ziel. Also weiter wollen wir erst mal gar nicht, weil das schafft man sowieso nicht, ne. Und ich würde be-- Und das war im Prinzip so bei das, was der Nikola erzählt hat, bei diesen Tests, da hat man dann versucht zu priorisieren.
Ja, wir haben lauter Probleme. Welche sind denn die wichtigsten, ne? Und da wurden die Top-Ten-Sachen hingeschrieben und ich würde behaupten, von diesen Top-Ten-Sachen sind die meisten, wenn nicht gelöst, dann aber doch wesentlich verbessert, ne. Allein, es, da war so ein Typ, das war der Hammer. Da, also dann klickt er da rum und, sagt: „Ja, where is my site?" Also ganz so verzweifelt, ne. „Bin ich jetzt vorne oder hinten?, ja, wo ist denn jetzt das, was die Leute sehen?", so.
Wenn man das einmal gehört hat, dann weiß man: Oh. Oh, oh, oh, oh. Und super. Das sind so, so, das sind solche Key-Augenblicke. Solche, ja, das kann man nicht mehr, das kann man nicht mehr leugnen, ne, wenn so Leute dann...
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Nikolai Also, wer, wer schon mit, mit Drupal 6 gearbeitet hat, wird jetzt an jeder Ecke und kleinen Stelle plötzlich irgendwo einen Link finden oder ein Symbol, der einem irgendwo das Leben erleichterte. Das ist schon eine super Sache. Also vielleicht noch zwei, zwei andere Sachen, die, die ich super finde.
Eine Sache, die sich auch stark gebessert hat: In Drupal 6 war es noch so, wenn man ein Filesystem hatte, musste man sich am Anfang aussuchen: Ist das, sind das öffentliche Dateien oder sind das private Dateien? Man entschied sich für eins und blieb dann eigentlich da drauf. Und wenn man so ein Intranet noch hatte und sowohl Daten privat als auch, publik sein sollten, musste man irgendwas bauen. Das ging dann, wenn man es irgendwann raus hatte, aber besonders benutzerfreundlich war es nicht.
Hier gibt es jetzt im Core, ich weiß nicht, ob andere Systeme es vielleicht auch schon seit Längerem machen, aber Drupal macht es seit Drupal 7, das System, dass man verschiedene Pfade hat für die Bereiche, die, die Files kommen sollen, die öffentlich sind, und einen Bereich, in den Files kommen sollen, die privater Natur sind.
Und die Files privater Natur legt man dann so an, dass man aus dem Web ohnehin nicht rankommt, weil die quasi parallel liegen zu der Drupal-Installation und die werden dann halt immer nur über Drupal direkt rausgegeben. Das ist schon eine super Sache. Bei jedem, File Field, das man anlegt, wo man also Dateien hochladen kann, kann man dann sagen: „So, du kommst in den Bereich, der ist publik, und du kommst in den Bereich, der ist privat."
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Thomas Also mal als Hintergrund. Also an sich ist es vielleicht klar, aber, so im Anwendungsfall. Also du hast halt deinen, was hatten wir für eine, die waren irgendein Verein und die haben dann ihre Protokolle, ne, die sie hochladen wollen. Das war jetzt noch keine, keine richtig große Firma, ne. Aber die sagen: „Natürlich soll niemand diese PDFs lesen können außer wir, die wir eingeloggt sind." Also ein typischer Anwendungsfall. Also ich hab es früher auch immer gedacht: „Was soll das?
Private Files?" Hab ich nicht verstanden.
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Nikolai Ja, das wollen viele Kunden in der Tat, ja.
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Thomas Und wenn man es dann aber braucht, stellt man fest: „Ah ja, oh ja." Ne? Und das ist wirklich eine super Sache, dass du das halt sehr viel einfacher noch machen kannst, ohne dass du dir dann-- Weil das ist nicht so einfach. Also es, es gab so verschiedene Module, die man installieren musste und dann, je nachdem, wo man das hochlädt. Eigentlich ist es ja nur ein Ordner, wo eine harte Access reinkommt, ne. Aber dann ist die Frage: Ja, wer hat denn darauf Zugriff?
Also so einfach ist es dann ja wieder nicht, ne. Wie kann ich definieren, wer darauf Zugriff hat und so? Und ja, schöne Sache.
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Nikolai Gut, die andere Sache, die gibt es allerdings auch schon seit, seit Drupal 6, ist, dass man quasi die Distribution anlegen kann. Und wir haben das ganz am Anfang gesagt: Wenn man, das System installiert, kann man sich da aussuchen, welches von beiden Installationsprofilen, man, man wählen will.
Man kann das Ganze so umbauen, dass es, dass man komplexe Systeme hat, in denen schon Module drin sind, in denen Features genutzt werden und man hat ein eigenes Installationsprofil und hat dann quasi eine Distribution, die auf Drupal aufbaut, aber sagen wir mal, komplett zugeschnitten ist auf Blogger beispielsweise. Oder man hat eine, eine Distribution, die komplett zugeschnitten ist auf Projektmanagement.
Und das gibt es dann eben, das, heißt Open Atrium und das ist eine komplette, komplettes Projektmanagement, was eine eigene Distribution ist, mit entsprechenden Modulen. Auf Drupal-Basis zur Projektverwaltung.
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Thomas Hast du schon mal benutzt auch, Nicolai?
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Nikolai Open Atrium benutze ich tatsächlich für mich und, und für meine Kunden. Es, es sind nicht unbedingt alle Kunden, die damit arbeiten, aber, so ein paar Projekte, da läuft das super. Also Projektverwaltung heißt dann, man hat, wenn man will, kann man Termine eintragen.
Es gibt insbesondere den, den, den Bug Tracker oder, Issue Tracker, der eingebaut ist, wo man, wo Kunden dann eben eingeben können: „So, ich hätte gerne das", oder „Das funktioniert nicht" und ich bekomme dann eine E-Mail und, und antworte dann halt nur über das System.
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Thomas Also ist auch so eine Sache. Eigentlich ist da ein Konsens drüber. Es ist nach wie vor, ist Drupal eigentlich, wer sich mehr drüber freut, erst mal über das System, sind die Entwickler, die holen da mehr raus aus dem Ding. Ist nach wie vor so, ne. Obwohl vieles besser wird in Drupal sieben. Es hat seine Herkunft eigentlich von Leuten, ja, Agentur, Leuten aus Agenturen haben das im Prinzip für Leute gebaut, die in Agenturen arbeiten. So kommt es eigentlich.
Es ist ein bisschen, ist es immer noch stärker in dem Bereich. Aber, durch diese ganze Modularisierung und Atomisierung, von der wir gesprochen, müsste es ja irgendwie, ist ja schade, dass das der Endbenutzer jetzt einfach nicht so benutzen kann, ne. Das könnte ja irgendwie jemand auch für was ganz anderes benutzen und dann stellt man da jemand an, eine Agentur, und die baut einem das, bis das dann so ist, ne. So, und dann ist es ja schön zu benutzen.
Und der eigentliche Schritt, um dieses zu überbrücken, ist eben die Sache mit den Distributionen und das war eigentlich zwar immer schon da, aber keiner hat das gemacht und, und, und Open Atrium ist so ein Pion-Pionierprojekt, kann man sagen. Und es gibt schon ein paar, wirklich ein paar andere, die irgendwie das auch bieten. Also zum Beispiel hat Lalabot jetzt eine, eine Videoplattform,, zur Verfügung. Ich habe das noch nicht probiert. Hast du das probiert?
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Nikolai Nein, habe ich auch noch nicht.
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Thomas Also im Prinzip so ein Ding, die, die verkaufen ihre eigenen,, Screencasts da. Und da haben sie, glaube ich, das, was sie da gebaut haben, für sich einfach mal in eine Distribution gepackt. Und, ist nur die Frage, wie man das pflegt. Das muss ja eigentlich dann wie ein von Drupal unabhängiges Projekt gepflegt werden, ne. Also bei Open Atrium machen die das richtig mit Updates und Bug Tracker und hast du nicht gesehen, ne.
Und da muss natürlich eine Agentur richtig viel Arbeit reinstecken, so, ne, damit das richtig cool ist. Und zunehmend entdecken die Agenturen halt für sich die Möglichkeit, sich darüber, bekannt zu machen, weil also Development Seed, die das gemacht haben, also die haben noch mehr, viel mehr gemacht. Die sind unglaublich bekannt geworden dadurch und was die jetzt für Aufträge haben, da kannst du aber denken, ne.
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Nikolai Die haben auch einige richtig coole, Module gemacht für Drupal.
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Thomas Ja, also Features ist zum Beispiel von denen, ne. Diese ganze Sache, die haben sich ja unheimlich reingehängt und, man kann neidisch sein, ne, weil die dann irgendwie sehr bekannt, aber man kann unheimlich dankbar sein, weil das ist wirklich innovativ, ne, was die da gemacht haben. Und speziell Open Atrium ist das wirklich so. Also ich mache das, wir haben hier nächste Woche User Group Treffen in Hannover und da stellen wir das vor.
Ist wirklich, du installierst das und es wird immer besser auch noch und du kommst klar, ne. Du klickst drei Knöpfe.
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Nikolai Vor allen Dingen, Kunden kommen damit klar. Ja, ja. Auch Kunden, die jetzt, die ich von Anfang an nicht so, nicht so webaffin gehalten habe. Ich habe denen nur das Passwort geschickt und, hatte keine Zeit und habe erst mal nur gesagt: „Ja, klicken Sie dahin, und da können Sie neue Sachen anlegen." Die kamen super mit dem System zurecht.
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Thomas Ja, ich meine, das fängt schon mit an, du installierst es. Das Erste, was du, was dir entgegenlacht, ist ein Tutorial-Video, wie du die ersten Schritte machst. Das ist auch ganz kurz. Es zeigt nur die ersten Schritte, aber die zeigt’s dir, ne.
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Nikolai Das reicht auch. Na ja, wie gesagt, es gibt Leute, die es dann auch tatsächlich nutzen und gut damit zurechtkommen. Es gibt aber auch Leute, denen ich das zweimal ins Herz gelegt habe und die halt nicht damit arbeiten. Aber das, hängt jetzt nicht an Open Atrium, sondern es hängt daran, dass, man generell ab und zu Probleme hat, Kunden dazu zu nötigen, mit einem Projektmanagementsystem zu arbeiten.
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Thomas Dann kommen wir noch mal wieder zurück zum Entwickler, der das ganze Ding aufsetzt. Wie sieht es denn aus mit der Designunterstützung? Also was kann ich ändern? Was kann ich machen? Wie ist das Ganze aufgebaut? Ja, es gibt diese, diese, die Template Engine ist vielleicht streitbar. Also im Unterschied zu anderen Template Engines ist es halt möglich bei Drupal, direkt PHP ins Team reinzuschreiben, also ins Template, ins End, ne. Ich weiß nicht, gibt es da, gibt es das bei anderen?
Ist das wirklich, ist das sonst nicht so? Oder ich kenne das nicht. Ich kenne nur Smarty, das hat so eine eigene Sprache da irgendwie.
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Nikolai Smarty ist an und für sich eine Template Engine, ja. Aber ich meine, WordPress ist auch so, dass du direkt PHP reinschreibst. Ja, so habe ich es auch im Kopf. Also, Drupal setzt da auf PHP Template und, wenn man ein neues Theme selbst baut, dann gibt es, eine Handvoll von Dateien, die man in jedem Fall haben muss. Eine Datei Info, wie das, Theme generell aufgebaut ist. Und dann hat man, verschiedene Elemente, die man beeinflussen kann.
Und dafür gibt es dann eben, bestimmte Namen, die die, Templates haben müssen, wie Note Punkt, TPL PHP oder so. Und die fügt man dann zusammen und hat dann, aus den ganzen einzelnen Templates sein Theme. Die kann man einfach, mm, aufmachen in einem Editor und dann, dann wie man will bearbeiten. Wurde gerade schon gesagt, man kann PHP reinschreiben.
Das, was ich wirklich gut finde, ist, dass das System so funktioniert, dass, wenn wir Module installiert haben, einige Module eben ihre eigenen, Templates für irgendwas. Und man kann diese, Dateien nehmen aus dem Ordner von den Modulen in sein eigenes Template, in seinen eigenen Template-Ordner kopieren, da so bearbeiten, wie man will. Dann überschreibt diese Datei die ursprüngliche Datei, von einem Modul. Und das ist halt, ziemlich umfangreich, um damit alles Mögliche ändern zu können.
Und mittlerweile ist es so, dass halt die meisten Module auch tatsächlich mit diesen Templates daherkommen und das nicht fest verdrahtet ist im Modul, sodass man tatsächlich Einfluss darauf nehmen kann.
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Thomas Oder du eine großartige Konfi-Konfiguration schreiben müsstest, damit er jetzt dein Template nimmt und nicht das vom Modul selbst.
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Nikolai Nee, das erkennt er automatisch.
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Thomas Ja, das ist perfekt.
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Nikolai Also man muss ihm vielleicht-- Genau, man muss ihm vielleicht noch einmal, einmal den Cache löschen, um zu sagen, : „Hallo, da habe ich jetzt eine neue Datei hinzugefügt." Und-
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Thomas Das Übliche.
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Nikolai Aber ansonsten kann man damit gut arbeiten.
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Thomas Ein Template ist ja eigentlich nur HTML und dann gebe ich da irgendwas vom, CMS aus, zum Beispiel den Inhalt oder den Titel oder so, ne. Und der Rest ist ja sowieso HTML, der dann drum rum ist. Und mit CSS, dass man das dann grün, gelb oder blau macht. Und ich hab dann erst mal gesagt: „Ja gut, was, was brauche ich denn?“ Und dann habe ich erst mal so einen Content reingeschmissen und den Titel und da war ich schon happy. Dachte ich: „Super, ne?
Ich kann programmieren.“ Und man muss eigentlich, sollte man bei solchen komplexen Systemen sich so eine Einstellung zulegen, finde ich, dass man erst mal sagt: „Was ich nicht kenne, das macht mich auch nicht nervös.“ Ja, wenn hier jetzt noch irgendwas fehlt, dann weiß ich ja gar nicht, dass es fehlt. Und so habe ich halt immer mehr von diesen Variablen kennengelernt und irgendwann stellte ich fest, die Tabs, die waren ja gar nicht da. Ne? Ja, dann mache ich sie halt rein.
Und das geht total gut, weil man eigentlich, nur mit der Page Template PHP erst mal das alles machen kann. Und wenn mir das noch nicht genau genug ist, dann schmeiße ich noch eine No Template PHP rein. Und wie der Nikolai vorhin sagte, das-- Es ist also grundsätzlich vorhanden im System und nur wenn ich eine eigene reinschreibe, schmeiße, wird es überschrieben. Und wenn ich nix mache, dann nimmt das die vom System.
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Nikolai Wobei es tatsächlich, Drupal sieben den Leuten noch ein bisschen einfacher macht als Drupal sechs. In Drupal sechs war es so, dass sich alle Leute auf Garland gestürzt haben. Das war dieses Standardtheme, das, das standardmäßig logischerweise installiert war. In, Drupal sieben, hatte Thomas schon gesagt, gibt’s, zwei Themes, die erst mal das Backend und das Frontend voneinander trennen. Das, Frontend heißt Bartik, das im Backend heißt, heißt Seven.
Es gibt zusätzlich ein Theme, das noch dabei ist. Das nennt sich, Stark. Und Stark ist ein Theme, das vom CSS extrem reduziert ist. Ich habe es nicht genau im Kopf. Zwanzig, zwanzig Zeilen.
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Thomas Ist eigentlich gar keins, ne?
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Nikolai Ja, zwanzig Zeilen CSS, die einfach nur die, die Spalten ein bisschen, bisschen zurechtrücken. Ansonsten ist da, steht da, ist da nichts weiter konfiguriert von den Farben her oder so was. Es wird so angezeigt, wie der Browser es anzeigt und man kann das als idealen Startpunkt nehmen, um anhand dessen idealerweise tatsächlich nur noch die CSS-Datei, umzuschreiben.
Und, das ist auf jeden Fall ein Startpunkt, der fürs Theming sehr viel besser geeignet ist als noch vom, vom Core in Drupal sechs der Fall war.
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Thomas Also ich weiß, wie ich mit WordPress angefangen hab, ne. Ich hab da mir irgendein Theme genommen, was ich schön fand. Das Einzige, was ich gemacht hab, weil CSS kannte ich, ist dann hier ein bisschen die Farben geändert. Ja, sah aber schon total, total anders aus und ich war happy und es war nicht mehr das Standardding und da war ich zufrieden, ne.
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Nikolai Wobei generell natürlich auch nicht schaden kann, wenn man mit, mit, Firefox und Firebug umgehen kann, denn das sind Fragen, die immer wieder im Drupal Center auftauchen, wo als Antwort dann von irgendwem von uns nur kommt: „Ja, schau dir mal Firefox und Firebug an und dann weißt du auch, an welcher Stelle du a-anfangen musst.“ Also Theming ist tatsächlich so, man braucht das Wissen über HTML und CSS. Ansonsten, tut man sich schwer damit, irgendwas zu themen.
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Thomas Ja, es gibt ja so ein Modul namens Weaver. Ne? Das ist also wie der Drupal, wie der Drupal Gardens, Theme Builder. Ist die Frage, wer so was benutzt, kann man, glaube ich, für, für Kunden. Da kannst du unten deine Toolbar einblenden und dann kannst du einzelne Elemente anklicken und dann über so einen Schieber machst du größer, kleiner, die Farbe ändern, ne. Gibt’s, ne. Ich meine, über Drupal Gardens nimmt das halt.
Das wäre dann wirklich aber, ja, wie MySpace oder so ist das doch so, dass du dann sagen kannst, ich kann jetzt die Hintergrundfarbe einstellen, ne. Dann sind die Leute schon zufrieden, ne. Also könnte man sich so eine Seite bauen. Ist aber, sehe ich eher als jemand, der so einen Service baut, weil dann von dem Modul müsste man dann auch noch Sachen auswählen.
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David Ich würde auch sagen mal nicht übertreiben, sondern das ist ein CMS, was man sich als Webentwickler installiert und dann sollte man sich, schon im Klaren darüber sein, was man, was man da machen kann oder nicht.
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Thomas Ja, ja.
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David Also ganz so abstrahieren müssen wir das jetzt nicht.
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Nikolai Also man kann, man hat natürlich auch die Möglichkeit, also ich mach’s so, dass ich, die Themes jeweils, entwickele für, für das jeweilige Kundenprojekt, aufbauend auf den Themes, die ich vielleicht schon so gebaut habe. Aber man muss das natürlich nicht machen. Es gibt auf Drupal.org, eine Menge Themes, von denen man auswählen kann. Das ist nicht so umfangreich, wie es bei WordPress der Fall ist, aber wenn man nichts an dem Theme basteln will, muss man es auch nicht.
Man sucht sich dann einfach eins von den vorhandenen aus.
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Thomas Also was ich sehr empfehlen kann, wenn man wirklich schöne haben will, weil das ist echt ein bisschen katastrophal bei Drupal, die auf Drupal.org. Vor allem die oben sind nicht unbedingt die schönsten. Also wenn man bei den Kommerziellen geht, da findet man teilweise sehr, sehr schöne. Ne? Da muss man eigentlich vielleicht mal fünfzig Euro ausgeben. Es gibt die auf jeden Fall, aber eben leider nicht auf Drupal.org. So, ne. Also wenige.
Es gibt ein paar schöne, aber nichts, was man so auf dem heutigen Designniveau, als schön bezeichnen würde. Und ich habe neulich irgendwo, da hatten wir jemand, da dachte ich, die sind alle super. Ich meine, die haben ja oft auch, auch keine Lust mehr irgendwo, ne. Die machen ein super Header-Bild und machen das Menü noch schön und bei, bei der Typografie haben sie dann keine Lust mehr. Das gibt’s ja auch oft. Aber trotzdem, so, ne.
Also da würde ich empfehlen, wenn man wirklich einfach nur sagen will, ich will einfach irgendwas draufknallen und loslegen. Also entweder mal vielleicht auf Open, wie heißt das? Open Templates. Wie heißt denn dieses, wo die ganzen Open-Web-Design? Es gibt doch irgendwas, wo die ganzen kostenlosen sind.
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Nikolai Packen wir die Links. Weiß ich gerade auch nicht.
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Thomas Genau, oder eben bei Kommerziellen mal gucken, wenn man sagt: „Ja gut, fünfzig Euro ist mir das wert.“ Ne? Wenn es wirklich ganz umsonst sein soll, dann kann man-- Es gibt sehr viele schöne, aber die sind halt schlecht sortiert, ne. Und man kann mal nach most downloaded oder sind halt oft solche Base Themes ganz oben, mit denen man erst mal auch nix anfangen kann, was wieder für jemanden ist, der CSS kann. Aber wenn man das kann, dann nimmt man halt irgendwie eins und dann geht das wunderbar.
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David Okay, dann kommen wir doch mal, zu den Profis, was die damit so anstellen können. Ich habe hier im, in der Niederschrift, die Stichworte stehen zentrale Issue Tracker, Sicherheitskonzept und Qualitätsstandards.
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Thomas Ja. Ich weiß nicht, wie es bei anderen CMSen ist, aber ich würde mal behaupten, in der Konsequenz ist es ein Alleinstellungsmerkmal, dass – also bei Joomla ist es definitiv nicht so –, dass wirklich alle Module auf Drupal.org gehostet werden, alle Module. Und dass es auch nicht gerne gesehen ist, wenn da jemand das irgendwo anders macht.
Also es machen ein paar auf GitHub, weil, weil dieses Problem ist, wenn ich auf Drupal.org mein Modul hoste, dann habe ich da eine Issue Queue und dann muss ich das auch pflegen. Ich kann das ignorieren, ja, wenn da einer sagt, das geht aber gar nicht. Bin ich natürlich ein schlechter Mensch. Und das ist natürlich, also man, man muss, wenn man das da veröffentlicht, dann ist das auch Arbeit so, ne. Und es gibt Leute, die stecken da Arbeit rein.
Das kann ich gar nicht verstehen, wie die das schaffen. Aber es ist natürlich eigentlich – oh, was ist denn hier? Ein Telefon. Ich muss das mal, stilllegen. Ist es eigentlich ein sehr großer Vorteil, wie ich finde, weil das in irgendeiner Form auch überwacht werden kann, ne, wenn die alle zentral sind. Und es gibt, und es gibt auch für alles dann die Issue Queues, also Bugtracker, zentral auf Drupal Org.
Wenn ich irgendein Problem habe, wenn du also feststellst, dieses tolle, ach so gut beworbene Bildermodul funktioniert nicht, kann ich flimpfen, kann ich fluchen, kann ich Drupal in die Ecke schmeißen. Das Allerbeste ist aber, ich gehe da hin und schreibe das da rein, ne. Und dann kommt vielleicht raus, du hast PHP vier installiert und es geht gar nicht oder so. Es ist jedenfalls, sehr konsequent durchgezogen und es ist sogar so, dass ein-- Es gibt ein Security Team.
Hört sich natürlich nach ein bisschen mehr an, als es ist, weil die können-- Es gibt sechstausend Erweiterungen, die können nicht jedes einzeln durchgucken da. Und täglich kommen über fünfzehn hinzu. Das schaffst du nicht. Aber was die machen, die machen es so, dass sie über, über, über Grab, also über Durchsuchalgorithmen nach typischen Angriffstellen suchen, ne.
Also es könnte jemand zum Beispiel irgendwas nicht escapen, dass er an irgendeiner Stelle freie Texteingabe zulässt oder,, diese Injection über, wie heißt das, Cross-Site Scripting und diesen ganzen Kram. Und da gibt es ja typische Konstrukte, die eigentlich anfällig sind.
Und danach kann man, dann ist es tatsächlich so: Also wenn dann dein Modul irgendwie so was hat, hat mir einer geschrieben, dann treten die an dich heran und sagen: „Hören Sie mal, wir haben ein Problem.“ Und dann wird es tatsächlich offline genommen vorübergehend, bis du das gefixt hat.
Das passiert wohl eher selten, aber es gibt ein richtiges Sicherheitsteam und, das ist natürlich eigentlich ein sehr, sehr großer Vorteil für die Qualität, statt dass das irgendwo verstreut ist auf irgendeiner Seite und jemand installiert das und alles geht kaputt und er sagt, Drupal ist schlecht, ne.
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Nikolai Und als User habe ich halt eine Anlaufstelle, wo ich genau weiß: „Oh, das Projekt liegt da und ich habe ein Problem damit.“ Dann schaue ich mir jetzt erst mal die Fehler an, die andere Leute schon gemeldet haben und mitunter gibt es da irgendwo dann in den Links dann eine Diskussion und da gibt es dann irgendwo einen Patch, der, zur Verfügung gestellt wird, mit dem ich mein Problem lösen kann. Also das hatte ich auch schon bei ein, zwei Modulen, die da nicht richtig funktioniert haben.
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Thomas Mhm. Ansonsten wäre es eine unendliche Google-Suche.
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Nikolai Ja, ansonsten müsste ich dann erst rausfinden: „Oh, wer hat das jetzt nun geschrieben? Wo hostet der das? Und, gibt es da überhaupt eine Diskussion zu, die öffentlich ist auf der Webseite oder muss ich ihm selbst eine E-Mail schreiben?“ Das ist schon gut gelöst.
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Thomas Also bei, bei jQuery zum Beispiel ist das sehr viel verstreuter irgendwie, wie ich finde, ne. Also weil es oft die Leute auf ihren eigenen Seiten hosten und so. Ist zwar eigentlich auch sehr gut, aber, da ist es oft so, ich habe auch so ein Vertrauensproblem. Ich denke: „Wie sieht denn das hier aus, ob ich das hier installiere auf meiner Kiste?“ So: „Hm, ich weiß ja nicht, ne.“ Und man muss natürlich sagen, es ist in Englisch, ne.
Also man muss dann eben schon auf Englisch da schreiben, sonst verstehen die einen nur mit Mühe.
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Nikolai Dann, dann erzähl vielleicht noch mal was für die, für die richtigen Könner was, was über Drush. Das ist ein, Modul, das, wenn man über Drupal redet und, und man hat die, die, die, ich finde, ich würde sagen Hardcore-Entwickler, dann kommt immer früher oder später das, das Wort Drush. Mit Drush geht das doch ganz einfach. Ich persönlich habe es noch nie genutzt, aber Thomas kann was dazu sagen.
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Thomas Ja, also wenn du jetzt also ein, irgendwie da richtig Webentwickler bist und mörderisch am Herumprokeln, hast du ja vielleicht einen eigenen Server, vielleicht sogar einen Root-Server. Oder du hast bei dir lokal dann Xampp oder Wamp oder so was laufen auf deiner lokalen Maschine, ne. Hat man ja eigentlich oft. So, und das heißt, du hast Shell-Zugriff.
Und wenn du das hast, also praktisch ein simuliertes Linux, dann kannst du dieses Drush installieren, das eigentlich Drupal Shell heißt und da kannst du halt über die Shell manche Befehle ausführen. Und man sagt: „Ja, warum?“ Ich habe auch wirklich lange gebraucht und dachte: „Was soll das?“ Aber du kannst zum Beispiel hingehen und sagst: „, Drush install.“ Dann schreibst du da zwanzig Modulnamen hintereinander. Dann lädt er die alle-- Nee, Drush Download erst. Dann lädt er die alle runter.
Das möchte ich mal sehen, wie man das so schnell macht irgendwie von Hand, ne. Und dann sage ich noch Drush enable all diese Module. Dann sind die auch noch an, denn weil auf der Modulseite, gut, musst die alle anhaken und ankreuzen. Das geht aber tatsächlich schneller, ne. Und er macht zum Beispiel bei Update dann gleich auch die Sache, dass er die Datenbank-, Updates einspielt. So, und da gibt es, das wird ständig erweitert. Ist, unglaublich viel schneller.
Also ich habe irgendwann neulich mal ganz schnell eine Website aufsetzen müssen und ich habe immer, man braucht ja wirklich dreißig, vierzig Module oft, also wirklich viele. Und dann schreibst du dir das alles in eine Textdatei rein. Du kannst so weit, da kannst du noch ganz andere Sachen machen. Aber sagen wir mal, es ist halt ein Kommando. Du kannst sagen, ich muss mal den Cache leeren oder irgendwas.
Und wenn du nebenbei zum Beispiel die Shell offen hast neben deinem Entwicklungsfenster, das hätte die, ich mache da ein Zehntel nur, die Cracks, ne, da kannst du alles Mögliche. Mal eben User löschen oder, es gibt Aufgaben, wo du sagen kannst: „Ja, kann ich doch über die Oberfläche, ne.“ Aber zum Beispiel so was wie-- Mit Drupal 7 ist es jetzt ein bisschen anders durch das, was du vorhin sagten, mit diesem, mit diesem über die Oberfläche.
Aber ja, also wenn du echt dann, dann ein Freak bist, dann, ja. Vor allem also, also mit diesen Module downloaden und installieren, das finde ich wirklich so. Und dann kannst du dir sogar eine Make-Datei schreiben, wo du es dann automatisierst. Dann stößt du nur noch diese Datei an und die macht es automatisch, ne.
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David Wäre ja schlecht tatsächlich. Also manchmal ist es ja wirklich ganz hilfreich, wenn du einfach den Kram eintippst. Viele Git-Entwickler oder, oder Subversion-Entwickler, die machen auch lieber in der Kommandozeile, als dass sie das über ein Tool machen, weil es manchmal schneller geht, als wenn du fünfmal irgendwo auf eine Oberfläche klickst.
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Nikolai Aber Fazit zu, zu Drush ist dann eben, es geht sehr viel schneller, wenn man insbesondere mit einem eigenen Server arbeitet und darauf Zugriff hat. Und, da, da ich so nicht arbeite, weil meine, meine Kunden haben ihre eigenen kleinen Webhoster, das ist der Grund, warum ich damit noch nicht gearbeitet habe. Aber es ist auf jeden Fall eine Sache, die man dann benutzen sollte, weil sie Zeit spart. Wenn man die Möglichkeit hat.
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David Ja, dann kommen wir zu den Aspekten für richtige Hardcore, -
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Nikolai Werden wir noch mehr Hardcore. Hardcore, Hardcore.
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David Es soll keiner behaupten, wir wären nicht steigerungsfähig. Wie sieht es denn aus mit, objektorientierter Programmierung, OOP?
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Thomas Ja, also man liest immer, wenn irgendwelche, Leute, die Drupal nicht kennen oder nicht mögen und sagen, sagen: „Ich möchte Module entwickeln.“ Das Erste, was man liest überall, ist immer: „Ja, ist kein OOP, das packe ich nicht an, ne. Von wann ist das denn, ne?“ Hast du bestimmt auch schon mal gehört, Nikolai, oder?
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David Ich, hör das auch ab und zu, ja. Ich, ich, ich zuck dann immer mit den Achseln nach dem Motto: Ich kann Drupal super benutzen und mir ist es völlig egal, ob das nun im Hintergrund objektorientiert ist oder nicht.
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Thomas Also ich kann, bin auch kein richtiger Entwickler, insofern kann ich dazu, das nicht ganz im Detail sagen, aber ich weiß die Prinzipien ungefähr und hab auch die Diskussionen verfolgt. Man kann, sagen wir mal, wenn man jetzt geneigt ist, versuchen rauszufinden, wie das gebaut ist.
Das Entscheidende, glaube ich, was an objektorientierter Orientierung, also wie gesagt, ich, ich, wenn ich irgendwas sachlich Falsches habe, können mich in Korrekta-- Kommentaren korrigieren, ist, ich hab irgendeine Methode in Drupal zum Beispiel hätte ich ja, dass die Bilder erzeugt und das möchte ich gern erweitern. Ja? Ich möchte irgendwie der Programmcode macht nicht das, was ich will und ich möchte das erweitern. So, meines Wissens ist das so, dass mit O, mit OOP das wunderbar geht.
Man kapselt das und sagt, ich, schreib, ja, erweitere das. Und das geht eben darum, dass wenn ich jetzt wirklich ganz grundlegend was ändern möchte an Drupal, kann ich ja natürlich hingehen und sagen: „Das gefällt mir alles nicht. Ich gehe in irgendeine Datei und ändere das", ne. Habe ich ein Problem, habe ich den Core gehackt. So, das ist alles sehr schön, was ich da gemacht hab. Dann mache ich ein Update und es ist alles wieder weg.
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David Genau, sollte man deshalb nicht tun.
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Thomas Ich mein, das weiß-- macht, macht man ja eigentlich auch nicht so. Aber die Sache ist natürlich-
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David Ich kenne Leute, die machen das. Ja, ich kenne auch Leute, die machen das. Das ist jetzt natürlich keine, keine Drupal spezielle Sache, sondern es gilt überall, man sollte den Core nicht, nicht hacken, richtig.
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Thomas So, aber jetzt möchte ich ziemlich tief ins System rein, da irgendwas ändern. Ja, wie mache ich denn das, ne? So, ne. Ich muss ja da irgendwie ran. Also ziemlich, ich muss da ziemlich tief rein irgendwo. Und dann ist eben, hat Drupal ein etwas anderes System, das System der Hooks. Ich habe das irgendwo, wo habe ich das gelesen? Es ist nicht das allereinzige System, das so was benutzt, aber es ist, nicht so verbreitet.
Und letztlich, sagen wir so, es bietet eine Möglichkeit, soweit meine begrenzten Kenntnisse reichen, um sich irgendwo einzuhaken und zum Beispiel auf programmatischer Ebene, also ohne CCK, könnte ich das zum Beispiel beigehen und sagen, könnte da auch ein Feld hinzufügen irgendwo. Oder ich könnte sagen, das soll, frühzeitig umgeleitet werden. Der Benutzer soll auf eine andere Art eingeloggt werden. Also Sachen, die ziemlich tief im System.
Und letztlich, ich benutze das, wenn ich Module schreibe, einfach benutzt man diese Hooks, ne. Also ich greife auf Methoden zu und, man muss man sich Drupal als so ein Geschichtenmodell vorstellen. Was passiert als erstes beim Seitenladen, ne? Da sind ganz viele Schichten, die da durchlaufen. Und, ja, ich möchte an einer ganz bestimmten Stelle ansetzen und da was hinzufügen und da sind eigentlich die Hooks.
Es ist deshalb-- Es gibt auch Stimmen in Drupal, also zum Beispiel der Larry Garfield hat sich sehr dafür eingesetzt immer wieder, dass man doch zumindest mehr auf OOP einbaut und sei es nur, damit ein Entwickler was Bekanntes vorfindet, ne. Ich meine, selbst wenn das System super ist, wenn ich das nicht kenne, wie glaube ich mit einem Typoscript, sage ich: „Ja, wie? What the heck? Warum soll ich das lernen?" Ne? Ich kann doch schon programmieren.
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David Wobei ich glaube, dass das teilweise stattgefunden hat. Ich würde jetzt nicht drauf schwören, aber soweit ich mich erinnere, haben die das, die, Database Abstraction Layer neu geschrieben. Das ist die Schnittstelle, die halt jeweils auf die verschiedenen Datenbanken zugreift.
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Thomas Das PDO.
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David Und, das, ist, glaube ich, objektorientiert.
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Thomas Also auch Views ist zum Beispiel auch komplett mit OOP geschrieben, ne. So. Also es gibt da schon so Sachen, die Leute kennen das. Das sind ja-- Die Leute kennen ja die Prinzipien. So, es gibt jedenfalls überzeugende Argumente und das ist auch mehr so eine Sache, das System funktioniert so in sich sehr gut. Das komplett umzuschreiben, muss man einen Grund für haben, ne.
Im Moment das Problem ist, dass für hinzukommende Leute das oft ein bisschen erst mal die Prinzipien verstehen müssen und die haben gar keine Lust. Die machen nur ein Projekt mit Drupal. Warum sollen sie das verstehen? Dann hacken sie das halt irgendwie da rein. Und das ist eigentlich ein Grund und es gibt aber durchaus Bestrebungen, das mal ein bisschen mehr in die-- Das lag auch an PHP. Ich meine, bis PHP fünf, jetzt PHP fünf drei, da so langsam kommt das ja.
Das war einfach schlecht, die Objektorientierung, ne. Und da haben die gesagt: „Das gefällt uns nicht." Mittlerweile ist es nicht mehr so ganz gütig, aber ja, warum sollte man das komplette System, was jetzt super funktioniert, umschreiben? Der Bestrebung ist da. Es muss, ist die Frage: Was ist das Ziel? Und das ist eben so eine Sache. Dann nur zu sagen, das ist nicht OOP und sich das gar nicht weiter anzugucken, ist irgendwie auch schwach, ne.
Also,, ich, was für einen Vergleich könnte ich bringen? Also zu sagen, ich möchte gern Filmstar werden, ne.
Ja, ich möchte gern Filmstar werden und ich stelle fest, die meisten Filmstars gibt's in Amerika. Ja, also ich würde mal sagen, nur weil einer Englisch ist, ist er noch kein Filmstar. Und nur weil er OOP spricht, ist es noch keine gute Programmierung. Ich glaube, ich kann da ganz, ganz-
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David Also einerseits, einerseits könnte man eine Religionsgemeinschaft, gründen und, da diskutieren, bis der Arzt kommt. Andererseits, macht man das auch als, als OOP-Programmierer. Man nimmt sich irgendwelche Libraries, die es da schon gibt, zum Beispiel Zend Framework, was ich einbinde oder sonst irgendwelche Sachen. Ich greife einfach auf Ressourcen drauf zurück, wo sich jemand schon vorher Gedanken gemacht hat, die ich einbinden kann. Man muss das Rad ja nicht jedes Mal neu erfinden.
Ja, und, bei Drupal ist es genau das Gleiche. Also, ich nehme das, was da ist und ich muss jetzt nicht Hardcore-mäßig da als Programmierer abgehen, nur um meinen, um, um mir selbst zu beweisen, dass ich der Allergrößte bin, sondern es geht darum, 'ne Webseite aufzusetzen. Das ist das Ziel und, dann nehme ich das, was da ist. Und wenn ich damit gut arbeiten kann, dann ist es eigentlich egal, ob's, ob's drin ist oder nicht.
Und selbst wenn ich mich entscheiden sollte, ich muss da doch richtig Hardcore-mäßig ran, weil ich das erweitern möchte, ja, dann kann man sich mal kurz aufregen, aber nimmt dann doch das, was da ist. Hauptsache, also wenn ich mit neunzig Prozent, ans Ziel komme und ich hab das Projekt zu neunzig Prozent abgeschlossen, dann sind die zehn Prozent auch noch egal. Also schön auf dem Teppich bleiben.
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Thomas Ich meine, die API, die es gibt, ist auch sehr, sehr gut dokumentiert. Von daher, also es hat 'ne API an allen Ecken und Enden, die ist ein bisschen eigen, sagen wir so. Die ist eben nicht OOP, aber ist sehr, sehr gut dokumentiert. Und für die Leute, die dann da wirklich ran wollen, kann man halt API Punkt Drupal Punkt org machen, in die Links. Habe ich mal irgendwer meinte zu mir: „Mensch, das ist aber schön dokumentiert. Hätten wir aber auch gern.", ne.
Also nach dem Doxygen-Standard ist das, glaube ich, gemacht, das Ganze. Das dann, glaube ich, aut-automatisch die Kommentare ausliest aus den, PHP-Dateien. Da brauchst du gar nicht viel machen. Und da findest du dann alle Funktionen. Und es ist zum Beispiel, wenn ich dann sage, dass man mit Image Cache ein Bild verkleinern will, ich meine, das ist jetzt Image Cache eigene API, dann habe ich 'ne Funk-Funktion, ne. Die heißt Image Cache, hab ich jetzt vergessen.
Dann geb ich hier nur noch irgendwie, irgendeinen Parameter und dann zack, macht er das. Das kann ich auch im Theme machen. Und es gibt für alles eine Funktion. Und, weil es gibt ja Leute, die meinen, die könnten ja nichts machen, ohne den Code zu verändern. Nee, nee, es gibt für alles wirklich da An-Anplackpunkte. Ist wirklich, sogar ein Kumpel von mir hat das dann, der sagt: „Ja, ach, ging doch nicht anders." Ja, von wegen hier, ne. Na ja, so, genau.
Und das ist jedenfalls, aber es wird immer wieder gebracht, so dieses Ding. Es wird natürlich auch sehr schnell religiös dann oder die haben keine Lust mehr.
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David Genau, das ist, was meinte er. Im ersten Schritt führt es nicht zum Ziel und, deswegen sollte man sich auch mal schnell beruhigen.
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Thomas Genau. Ja.
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David Ja, dann denke ich, kommen wir mal zur Community von, Drupal. Da werdet ihr auch ein bisschen was erzählen können. Also was wir schon genannt haben, IC-Channel gibt's. Da kann ich mich, quasi anmelden und da mal direkt Fragen lostreten. Also ein, ein, sagen wir mal so, ein Twitter für Drupal intern. Da gibt es natürlich Foren, die wir auch verlinken werden und, drupal.org. Ansonsten, wie kann ich mich beteiligen?
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Nikolai Also, es gibt zusätzlich noch die, die User Groups von, von Drupal. Da gibt's in Deutschland, ich habe keine Ahnung, wie viele Gruppen es gibt, aber Thomas hat schon gesagt, er ist bei der Gruppe in Hannover, ne? Oder? Und, ich bin bei der Gruppe, die sich-
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David Nachbarschaft sozusagen.
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Thomas Dienstag, Dienstag geht's wieder los.
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Nikolai Ich bin bei der Gruppe, die sich im Ruhrgebiet im Unperfekthaus trifft. Treffen sich da immer Ende des Monats. Es gibt mehrere andere Gruppen, die verteilt sind. Die findet man, gesammelt auf drupal.org zumindest. Und es gibt alle Naselang DrupalCons, die in den verschiedensten Städten, weltweit stattfinden oder auch DrupalCamps, an denen man sich beteiligen kann und, eben hinfahren kann und sich viele gute Vorträge anhören kann.
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Thomas Das ist wirklich, das wird ziemlich, ziemlich viel betrieben, sehr gerne. Also das wird auch immer mehr mit diesen Camps, die treffen sich einfach gern, die Leute. Und da muss man gar nicht weit fahren, wenn man-- Also und wenn man irgendwie mal ein bisschen reinschnuppern will und was sind denn das für Leute und wie sind denn die so drauf, ja, dann kann ich so Camps sehr empfehlen. Also das Letzte, wo ist denn das Nächste jetzt? Habe ich vergessen.
Wir hatten in Hannover, das war eher so ein internes Ding. Das Letzte, wo ich war, in Köln war mal eins dieses Jahr schon und dann war in Essen, genau im Unperfekthaus war auch eins gewesen. Man kann also, wenn man da wissen will, entweder man geht zu seiner User Group mal lokal und guckt mal so oder wenn man sich ein bisschen größer geben will, geht man zum Camp, dann kostet es auch nur ganz wenig Eintritt oder gar keinen.
Und dann trifft man eben die Leute und kriegt man sehr schnell mit, ob einem das überhaupt so gefällt alles.
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Nikolai Oder meldet sich bei drupalcenter.de an und liest da mal mit, was da an Neuigkeiten und was im Forum abgeht.
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Thomas Genau, das ist eigentlich auch so, das ist wahrscheinlich am, am einfachsten, schnellste gemacht, ne.
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Nikolai Genau, da, da muss man nicht viel machen, sondern meldet sich einfach an und, und, beobachtet die Foren.
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Thomas Weil ich finde, so, so, so eine Software ist schon so was Soziales. Ich weiß nicht, ob es generell Open Source hat wahrscheinlich eine ähnliche Struktur, wie die so sind, ne, aber fühle ich mich da wohl? Hat ja echt damit zu tun. Vor allem, wenn ich so was wie IRC mache, ne, mit den Leuten da reden, ist, glaube ich, ja, werde ich sofort freundlich empfangen. Ich glaube, so Sachen sind einem wichtig, ne. Das erste Erlebnis, was man damit hat oder so, ist, glaube ich, prägend, kann das sein.
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David Na ja, an und für sich ist es ja nicht schlecht, weil du dich mit dem Produkt an und für sich auseinandersetzt und es nicht einfach nur nutzt, sondern du beschäftigst dich damit und du triffst andere, die ähnlich denken oder auch damit arbeiten. Und das ist schon eine andere Geschichte dann.
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Nikolai Eine andere Möglichkeit natürlich, was den, was den Einstieg angeht:, jetzt, wo Drupal 7 draußen ist, wird's, in den nächsten Wochen, Monaten jede Menge Tutorials dafür, dafür geben, sei es, auf der, drupalcenter.de-Seite oder von verschiedenen Leuten in ihren Blogs, und, es wird auch ein paar Bücher geben bei den verschiedensten Verlagen. Also ich, ein, ein Buch-
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David Ich guck da mal in deine Richtung.
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Nikolai Ja, ja. Also ich wollt anfangen. Ein Buch ist im Englischsprachigen schon draußen, Beginning Drupal 7, das ich hier jetzt gerade nicht wiederfinde, von Todd Tomlinson, der es dementsprechend auch schon vor ein paar Monaten geschrieben hat. Weil du in meine Richtung schautest: Ja, es wird, von mir ein Buch geben vom Galileo Verlag. Das wird aber auch erst im April, Mai rauskommen, weil ich absichtlich darauf gewartet habe, dass erst Drupal 7 drauf sein soll.
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David Macht Sinn, ja.
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Nikolai Aus meiner Perspektive schon und ich will auch ein paar, Module ansprechen, die, entweder noch in der frühen Alpha sind oder noch gar nicht veröffentlicht wurden und das will ich zumindest noch abwarten für die letzten Kapitel.
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David Das heißt, du bist dann auch gerade kräftig beschäftigt und sobald das Buch dann veröffentlicht wird, dann sprechen wir uns wieder in der Technikwütze. Okay. Ja, dann lass uns doch noch mal, abschließend so einen Blick von oben aus der Vogelperspektive, steht hier in unserem Google-Docs-Dokument, werfen, wie es so im Vergleich mit anderen Content-Management-Systemen aussieht.
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Nikolai Ja, das eine hatte ich am Anfang schon gesagt, was so die Prozentzahlen angeht von, von Drupal. Also ich kenne da nur, 'ne Statistik, die regelmäßig rausgebracht wird von w3techs.com. Die hatten Anfang November, so eine Statistik. Also die haben das so gemacht: siebenundsiebzig Komma sieben Prozent von den beobachteten Webseiten haben keins von den Content-Management-Systemen benutzt, die die beobachten.
Also beschränkt sich der Rest jetzt auf die Seiten, die ein Content-Management-System benutzen. Und da war es so, dass WordPress auf Platz eins gelandet ist mit fünfundfünfzig Komma fünf Prozent, was schon ein ziemlich hoher Anteil ist. Joomla landet auf Platz zwei mit zehn Komma acht Prozent und auf Platz drei folgt dann Drupal mit sechs Komma drei Prozent und danach Phpo Bullet, Typo3 und Blogger.
Und also weltweit ist die Verteilung dann eben tatsächlich ein bisschen anders, als es hierzulande in Deutschland der Fall ist. Aber man kann davon ausgehen, ob man nun WordPress als Content-Management-System zählen will oder nicht. Es ist extrem verbreitet. Aber Drupal steht gar nicht so schlecht da, auch wenn's in Deutschland nicht, ganz so bekannt ist wie andere Systeme.
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Thomas Also egal, welche Statistik man nimmt, also die drei Großen, also von der Masse einfach so, ne. Also ob du nach Google nach Such, nach Suche gehst, was in Google, also Google auch wieder, du kommst immer WordPress eins, Joomla zwei, Drupal drei eigentlich so, ne. Wenn du dann sagst, sehr, sehr große Seiten, ne, da so 'ne Auswahl, dann ist es vielleicht etwas anders. Aber, ja, und, und, und also Typo3 kommt-- Weil ich hab
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David Wenn ich jetzt selbstständig bin, müsste ich Drupal auf meinen Zettel schreiben?
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Nikolai Kommt drauf an, wenn man sich, schon vor Jahren spezialisiert hat auf irgendein System und ich kenne das ja auch, bin, bin auch selbstständig. Man hat nicht so viel Zeit, sich ein komplett neues System jetzt noch mal von null anzuschauen. Das, das macht man vielleicht einmal im Jahr und, und schnuppert kurz rein.
Wenn man die Zeit hat, sollte man, man sich es anschauen, weil ich finde, es hat tatsächlich viele, viele hübsche Dinge, die man sehr gut benutzen kann, insbesondere eben dieses Fields beziehungsweise ehemals CCK. Wenn man tatsächlich eingeschossen ist auf Typo3 und da kenne ich ja auch genügend Leute und sagt, ich verdiene mein Geld mit Typo3 und das wird die nächsten Jahre auch so bleiben, dann wird da vermutlich keinen Grund sehen, sich jetzt, Drupal oder irgendein anderes System anzuschauen.
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Thomas Es ist allerdings so, dass, die, die, es gibt also in Deutschland noch rele-- nicht so viele Jobs, aber wenn es geht darum, man möchte gern Geld verdienen oder so und sollte ich das denn lernen, kann sich das durchaus lohnen, allein aus dem Grunde, dass Drupal-Projekte oft sehr groß sind, ne. Also dann der Burda Verlag war ja sehr aktiv oder, oder, also sind oft sehr große Plattformen, die darauf umstellen. Und es sind durchaus ganz gute Verdienstchancen.
Also ob als Entwickler oder als, ich bin ja Themer, das trennt man so ein bisschen so oft. Ne, also ich bin derjenige, der das Design dann umsetzt, ne, aber wenn das schon fertig daherkommt und die sind eigentlich ziemlich gut. Vor allem kann man sich auf dem deutschen Markt ja noch nicht so natürlich super positionieren. Ne, also es gibt, in, in, in Amerika gibt's teilweise Drupal-Agenturen, die machen wirklich nur das mit dreißig, vierzig, fünfzig Leuten, ein paar.
Das gibt es hier noch überhaupt gar nicht so und bietet natürlich eine Chance.
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Nikolai Also was ich zumindest bemerke, ist, dass, dass nicht nur, nicht nur andere Webkollegen immer häufiger von Drupal gehört haben und Drupal auch mal schon mal ausprobiert haben, sondern es passiert tatsächlich auch häufiger, dass Kunden von sich aus ankommen und sagen, „Wir, wollen eine Webseite haben, die mit Drupal umgesetzt wird." Finde ich super. Gab's vor drei, vier Jahren noch nicht.
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Thomas Das Klischee früher war immer, Drupal nimmst du, wenn du eine Community bauen willst. Konnte ich eigentlich nie so richtig bestätigen, ist aber, hält sich hartnäckig. Ist ja auch nicht schlecht, weil das könnt ihr auf jeden Fall gut damit, ne. Aber das trifft's eigentlich nicht.
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Nikolai Ja, also ich hab, ich hab zwei Projekte oder so was umgesetzt, wo es tatsächlich mit großen Communities zu tun hatte. Alle anderen Projekte, und das ist, ein vielfaches mehr, waren tatsächlich Webseiten für kleine und mittelständische Unternehmen. Aber ich finde, man sagt es immer so, Drupal eignet sich gut für Communities.
Das ist auch so, aber ich finde, Drupal hat auch gegenüber anderen Systemen, da bin ich vielleicht nicht mehr up to date, aber, deutliche Vorteile, was zum Beispiel Barrierefreiheit angeht. Ich muss da nicht so viel rumbröckeln wie in anderen Systemen, um irgendwas barrierefrei zu machen.
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Thomas Ja, aber da haben, glaub, glaub alle sehr viel aufgeholt, weil das ein wichtiges Thema ist heutzutage, ne. Allein wenn man dann mal eine Seite für 'ne, für 'ne öffentliche Stelle machen in Deutschland, dann gibt's ja da Verordnungen, das muss barrierefrei sein irgendwie, sonst kannst du das leider nicht machen. Und, ich glaube, da haben alle sehr viel aufgeholt.
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David Ja, dann würd mich noch mal interessieren, wo wir jetzt so, Drupal so gelobt haben, auch von eurer Stelle:, habt ihr beiden Selbstkritik, an Drupal? Was sollte sich noch ändern, jetzt auch grad im Hinblick auf die neue Version 7? Was gibt es da noch zu verbessern oder ist das dann Kritik auf hohem Niveau?
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Nikolai Na, den einen Punkt, den hab ich ja, schon mittendrin gesagt, ist, dass wir im Vergleich zu WordPress, im Moment zumindest noch kein vernünftiges, Mediencenter haben, es sei denn, man baut es sich selbst zurecht. Das ist was, was, ich an, in WordPress wirklich, super finde und was, auch mein Wunsch wäre, was aber vermutlich auch in irgendeiner Art und Weise passieren wird, dass Einzug findet in Drupal 8.
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Thomas Also ich bin da irgendwie ziemlich in dieser Community unterwegs, ne, so. Hab sogar ja mein Bild, weil ich da irgendwie ein paar extrem billige Core-Patches gemacht hab. Hoho. Also da hab ich teilweise nur dann irgendwie mal, die Schrift einen Punkt größer gemacht, aber ist ja auch ein Core-Patch, ne. Und, die, die Community als solches ist halt sehr entwicklerlastig, immer noch.
Und das ist das, was ich mir wünsche, weil wenn da mehr Designer in der Community sind, dann sieht das hinterher auch besser aus, ne. Weil die sagen: „Das geht ja so gar nicht. Irgendwie, wie sieht denn das aus hier?“ Ne, irgendwie so, ne. Wie wenn du halt hast 'ne Freundin, ist vielleicht sauberer zu Hause oder so, ja. Ist ein Klischee vielleicht. Vielleicht. Ich hab auch schon, es kann auch mal andersrum sein, ne. Und das ist tatsächlich so. Das läuft in der Community so.
Da wird irgendwas gemacht und irgendwen stört das einfach, ne. Der sagt: „Das geht ja so nicht. Ist ja völlig unorganisiert hier.“ Das ist vielleicht ein BWLer. Oder der sagt: „Unser Marketing ist schlecht.“ Und es ist jetzt zwar anders geworden und was, was wirklich anders werden muss, dass das ein bisschen breiter aufgestellt wird. Also da müssen Leute aus ganz anderen Bereichen mal hinzu. Die muss man aber gewinnen.
Die kann man nicht sagen, du sollst das machen, sondern die muss man locken mit irgendwas. Und in dieser Richtung war Drupal 7, glaube ich, ein ganz, ganz großer Schritt, aber eigentlich erst der erste, dass man sagt: „Hallo, uns ist es nicht egal, wie das hier aussieht, ne. Wir wollen nicht nur hier,, Warner Brothers programmieren, sondern wir wollen auch..." Ne, und das ist aber eigentlich nur ein Anfang so. Weil, da Designer, also Usability geht mittlerweile über Design. Hallo? Ja.
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Nikolai Berechtigung. Ein paar mehr offenkundig hübsch designte, Themes könnte Drupal auf jeden Fall gebrauchen.
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David Okay. Ja, vielleicht, sind unter uns jetzt ein paar Hörer, die,, sich direkt angesprochen fühlen und, loslegen wollen. Das können sie natürlich gerne tun. Und auch wenn es in dieser Sendung nichts zu verlosen gibt in Sachen von Büchern, hoffen wir natürlich auf euer Feedback. Wir würden gern von euch wissen: Nutzt ihr Drupal schon oder habt ihr damit schon Projekte aufgesetzt oder seid ihr interessiert daran? Dann installiert das doch einfach.
Die Installation soll ja jetzt mit der, 7er-Version ganz einfach sein. Testet das einfach mal aus. Und kommentiert doch mal bitte bei Twitter, bei Facebook, ganz egal, oder auf unserer Webseite Technikwürze.de, wie euch das so gefallen hat. Und,, ihr beiden seid auf jeden Fall auch noch ansprechbar, Nikolai und Thomas, da in den Kommentaren, dass ihr da gegebenenfalls noch Antworten machen könnt. Und, dann schauen wir mal, was so an Feedback zurückkommt, würde ich sagen.
Dann, noch eine Sache zum Hinweis: Am Anfang der Sendung haben wir ja uns kurz über Mittwald unterhalten. Das ist ja unser Sponsor. Auf dem Server läuft Technikwürze. Technikwürze wird ja von Mittwald präsentiert. Mittwald CM Service bietet Hosting-Lösungen für Agenturen und Webentwickler und wie wir auch gelernt haben, Drupal-Hosting. Also wenn ihr da, Webentwickler seid, dann schaut doch mal vorbei bei mittwald.de und, guckt mal an, was ihr da, installieren könnt.
Wir sagen auf jeden Fall vielen Dank. Vielen Dank sage ich auch an Nikolai Schwarz. Vielen Dank fürs Dabeisein.
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Nikolai Jederzeit gerne.
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David Und Thomas Museler, zum ersten Mal in der Technikwürze, auch zu dir vielen Dank.
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Thomas Vielen Dank an euch.
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David Dann würde ich sagen, hören wir uns beim nächsten Mal. Wann das auch bei der Technikwürze immer so sein wird, das ist ja nicht mehr so regelmäßig, aber wir schauen, dass wir 2011 'n paar Podcasts mehr produzieren als 2010, was 'n bisschen mau war. Aber, ich hoffe, wir konnten mit dieser Sendung wieder überzeugen, mit der Total-Sendung. Vielleicht gibt's beim nächsten Mal wieder eine ganz normale. Schauen wir mal. Bis dahin sage ich danke und twittert fleißig schön und kommentiert schön.
Bis dann. Ciao, ciao.
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Einspieler Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web.
Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf Technikwürze.de.
Achtung! In der ursprünglichen mp3-Datei hatten wir einige Tonstörungen. Wenn die diese erwischt hast, lade dir die Folge einfach noch einmal runter.
Die Themen
- Vorstellung der Personen: Nicolai Schwarz 1 , Thomas Moseler
- Wie sind Nicolai und Thomas zu Drupal gekommen, was machen sie damit
- Was ist Drupal
- Für wen ist es geeignet
- Wie steigt man ein?
- Hosted Drupal - Drupal Gardens 1
- Dokumentation und Ressourcen online
- Drupalcenter
- Regionale Unterschiede - Drupal rocks the USA
- Hall of Fame - berühmte Drupal-Seiten
- Die USP (Unique Selling Point)
- CCK (Fields): Text, Zahlen, Bilder (plus Image Styles/Image Cache), Dateien
- Views
- Wie das gesamte System auf CCK und Views aufbaut
- Was gibt es für Module: Panels, Geo Location, Commerce/Übercart, Simplenews, Bildergalerien/Lightboxen, Voting, Editoren, CCK erweitern
- Module nach Downloads geordnet (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung leider down)
- Alternative Module-Seite 1 - Statistiken etwas anders als auf drupal.org, aber ähnlich.
- Lego Programming - Isolation der einzelnen Funktionalitäten, um sie dann ohne Coding zusammenzustecken
- Features und Exportables
- Was ist neu in Drupal 7?
- Überarbeitete UI
- Module über die UI installieren
- Einige Module jetzt im Core statt Contrib (knapp 100 Module sind in den Core eingeflossen: CCK, Image API, Image Cache, Token)
- RDFa 1
- Distributionen
- am Beispiel von Open Atrium 1
- Drupal und Design
- PHP im Theme
- CSS-only
- Des Profis Freude -
- Zentraler Issue Tracker
- Sicherheitskonzept und Qualitätsstandards (Security Team, alle Module werden auf drupal.org gehostet und durch das Sicherheitsteam überwacht, Testing Framwork (Unit Testing, Simple Test)
- Drush - command line shell für Drupal
- Down in the maqchine Room: Drupal für Coder:
- gut dokumentierte API aktive Suche im Suchfeld rechts
- Kein OOP? Hooks 1
- Es gibt Stimmen, mehr OOP umzusetzen...
- Man kann überall alles ändern
- Don't Hack Core - schreib ein Modul.
- Best Practices als Lösung
- Die Drupal Community (IRC, Foren, drupal.org)
- Wie mache ich mit?
- Drupalcons, Camps 1 Usergroups
- Die Power der dezentralen Organisation
- Die Vogelperspektive
- Drupal im Gesamtmarkt der CMS 1 - Marktanteil, vergleichbare Systeme
- Wirtschaftliche Chancen für Drupal-Dienstleister: add Drupal to your skillset
- Eine eigene Drupal-Agentur aufmachen?
Links
- Drupal 7
- Drupal gehostet: Drupal Gardens 1
- Usability zu Drupal 7
- Der Drupal Newsticker
- Deutschsprachige Community
- Englischsprachige Website
- IRC: Pidgin, guter Client, Screencast zum Einrichten von Pidgin (Das Video ist für Ubuntu, Pidgin gibt es auch für Windows und Mac)
- Server: irc.freenode.net. Channels: #drupal.de (deutsch), #drupal-support, #drupal (jeweils englisch)
Deutsche Drupal Usergroups
- Berlin
- Hannover
- Köln
- München
- Rhein-Main (Frankfurt)
- Es gibt noch einige weitere, googeln, obs eine auch in eurer Stadt gibt :)
Distributionen
- Open Atrium 1
- Open Publish 1
- Managing News
- Videola 1 , Videoportal, auch als Hosted Service
- Open Enterprise 1 (Firmenwebsite out of the box)
Themes
- MALLWP Drupal Themes 1
- Themeforest.net
- Templatemonster
- auf drupal.org
Dokumentation
- Drupal.org Doku (englisch). Achtet auf die Versionsinformationen im gelben Kasten!
- Drupalcenter Doku (nicht so super aktuell, aber deutsch)
- Interessanter Video-Überblick zu Drupal 7 (englisch)
- Screencasts auf englisch (sind auch Präsentationen bei, aber extrem umfangreiche Videosammlung, nach Thema geordnet)
- Screencasts auf deutsch
Büch für Einsteiger
- Drupal 7 von Nicolai Schwarz (deutsch), erscheint in 1-2 Monaten
- Drupal 6 von Hagen Graf 1 - kostenlos online verfügbar
- Lernvideo von Hagen Graf für Drupal 6 1
Bücher für Entwickler
- Das Drupal-Developer Standardwerk didaktisch gut gemacht,
das Buch bietet den besten Einstieg, um Module zu schreiben und die gesamten APIs zu verstehen: - Pro Drupal Development Drupal 7 (englisch)
- Die deutsche Übersetzung für Drupal 6
- Eine gut erklärte Einführung in die Entwicklung eines ersten Modules, hier eines Block-Modules
- Beispiel für das Erstellen eines Block-Modules Teil 1, Teil 2 (Drupal 6, Matt Butcher, Autor von Pro Drupal Development)
- Beispielmodule für Drupal 7 - die ausführlichen Code-Kommentare ersetzen eine Anleitung
Statistik
- 2010 Open Source CMS Market Share Report 1
- Google Trends
- 2010 Comparing Open Source Content Management Systems: WordPress, Joomla, Drupal and Plone 1
Eine Medienverwaltung wird es bald durch das neue Modul Media geben.
Erwähnungen 51
Kommentare 40
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Hi,
ziemlich schade das Technikwürze auf mehrere Anfragen zwecks einer Drupal Total Sendung nie reagiert hat... wenigstens eine Absage eurerseits währe schön gewesen.
Gruß Dennis
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Hallo,
David.. lerne doch bitte mal endlich deinen Namen richtig auszusprechen. Nicht Maciski sondern Maciejewski. Oder schämst du dich zu sehr, dass dein Name osteuropäische Wurzeln hat?
Viele Grüße,
Günni -
Hallo ;D
Ein link habt ihr aber vergessen, aja eigentlich mehr als ein LInk, aber es gibt noch www.das-drupal-magazin.de
tutorials, News etc. schlicht gesagt CommunityMagazin
Tschöö
Gerriet
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Hallo Dennis, da sind deine Mail wohl regelmäßig am Spamfilter gescheitert, oder unser Kontaktformular ging mal nicht. Denn eigentlich beantworte ich alle Anfragen relativ kurzfristig. Ich bitte um Entschuldigung.
@günni
Mein Name kommt aus Schlesien (heute liegt da Polen). Vielleicht sollte ich mir mehr Zeit für meinen Namen nehmen beim sprechen. ;-) -
Hallo,
bin gespannt auf die Sendung. Der Link zum Media Modul ist "kaputt". Es fehlt ein ht :)
gruß Markus
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Hallo David,
danke für deine nette Antwort.
Hatte schon Angst davor, dass ich dir zu nahe getreten bin. Ich komme aus Polen und höre mir öfter Technikwürze an und "sehe" mir Technikload an. Da verwirrt mich einfach immer die Aussprache deines Namens. War ja schon alles dabei Maciski, Maceski, Macski.. :-)
Danke für den Podcast!
Viele Grüße,
Günni -
Vielen Dank für den Podcast!
Leider habt Ihr nicht erwähnt, dass Drupal 7, sowie viele der Module schon sehr weitgehend übersetzt sind. Auch hierfür sind Nutzer und Mitmacher immer willkommen.
Mit dem Modul http://drupal.org/project/l10n_update können die Übersetzungen für die Website sehr schnell geladen werden. Typische Werte die dabei erreicht werden sind zwischen 80 und 90 Prozent.
Einen Kurse für Drupal gibts z.B. Mitte Februar in München, für Leute, die einen einfachen Einstig suchen.
Gerne stehe ich auch mal für einen Podcast zum Thema Lokalisierung zur Verfügung - das Thema betrifft ja alle System…
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Das neue Drupal sieht schon recht vielversprechend aus, was Barrierefreiheit und Usability angeht. Freut mich, dass ihr so kurzfristig eine Sendung dazu macht.
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Hallo,
schöne Übersicht über dieses CMS.
Ich habe bisher hauptsächlich mit Typo3 gearbeitet und bin mit dessen Entwicklung mehr als unzufrieden.
Typo3 v5 ist wohl auch die letzte Version, wenn die so weitermachen.
Für OOP Webentwicklung gibt Zend und ähnliche. Das Flow Framework kommt da 3 Jahre zu spät.
Drupal scheint mehr und mehr Typo3 Anhänger für sich zu gewinnen. Ich werde jedenfalls das aktuelle Release v7 zum Anlass nehmen, meine alten "Zöpfe" abzuschneiden und von Typo3 Abstand zu nehmen. Zumal es sehr Overkill ist für die meisten Sites...
Danke für die tolle Folge, macht weiter so!
Malte
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Danke an euch für die gelungene Sendung.
Schade das ihr nicht erwähnt habt das es im Zuge des Release von Drupal 7 weltweit sogenannte "Release Parties" stattfanden. In Zahlen ausgedrückt: 326 Parties in 96 Ländern http://www.drupal7releaseparty.org/
Das Buch habe ich mir gleich mal vorbestellt, Nicolai. Mich würde es freuen wenn du in diesem Buch auch auf die Installation-Profile eingehen würdest, da es in meinem Augen ein sehr mächtiges Werkzeug sein kann.
Wenn man in seiner Umgebung eine Usergroup sucht, sollte sich mal auf http://groups.drupal.org umschauen. Da wird man schnell fündig :)
Gruß Tobias
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Erstmal, danke für solche Sendungen. Es macht immer Spaß zuzuhören und ist meist sehr informativ.
Ich habe noch nicht zuende gehört, aber ich muss jetzt schon etwas quengeln. Irgendwie alles etwas wirr und durcheinander.
Idealerweise erklärt man vielleicht erst mal die Grundkonzepte: Nodes, Fields, Blocks, Views, Templates, etc. In der Sendung geht das die ganze Zeit durcheinander. Ich hoffe das schreckt so nicht mehr Leute ab als es zu Drupal hinbringt.
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Hallo,
Thomas Zahreddin und ich haben heute auch einen Drupal-Podcast veröffentlicht. Dabei haben wir allerdings ein spezielleres Thema gewählt und zwar die Mehrsprachigkeit unter Drupal: http://www.drupalcenter.de/drupalchannel/32802.
Viele Grüße,
Peter -
Tja, wie das so geht. Am Ende hätte man immer mehr Dinge nennen und andere besser erklären können. Aber eine komplett geskriptete Sendung will man ja auch nicht haben.
Es stellt sich immer die Frage, wie tief man die Technik erläutern will. Ob man eher Einsteiger oder Profis ansprechen will. Ab wann man Hörer bei Details verliert...
Aber eine Sache kann ich klar sagen:
@Tobias: Installations-Profile werden zwar in meinem Buch vorkommen, aber nur kurz anhand von Open Atrium. Natürlich sind die Profile mächtig, aber das ist kein Thema für die anvisierte Zielgruppe. -
Danke erstmal für die Klasse Folge. Ich bin im Moment beruflich viel im TYPO3 Bereich unterwegs und betreibe private Projekte ebenfalls im Bereich TYPO3 sowie auch WordPress.
Spätestens nach dem Barcamp in Osnabrück habe ich mir das Ziel gesetzt mich mal mit Drupal auseinander zu setzen. Wirklich gekommen bin ich dazu bis jetzt nicht aber ihr bringt mich mit dieser Sendung wieder auf den Weg. ;-)
Vielen Dank und Grüße
Marcel
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Hallo zusammen,
wie gehabt eine sich lohnende Sendung.
Ich habe mir Drupal 7 gestern Abend vor dem Hören der Sendung installiert und muss feststellen, dass ich beim alleinigen Hören eine deutlich stärkere Trennung zwischen Front- und Backend erwartet hätte - gerade aus dem Grund, weil Ihr extra darauf eingegangen seit.
Wenn ich es allerdings bislang richtig verstanden/gesehen habe, und bitte korrigiert mich wenn nicht, zeigt sich der Administrationsbereich (bei aktiviertem JS) als weitere horizontaler Balken in Kopf der Seite, über den ich die verschiedenen Dialoge einblenden kann.Ich finde gerade diese enge Verzahnung zwischen "Administration" und "Präsentation" deutlich einfacher für einen Nicht-Techniker zu verstehen. Dadurch ergibt sich eine stärkere Analogie zu schon ihm bekannten Desktop-Anwendungen.
Ich habe eine Anwendung. Dort logge ich mich ein. Dort mache ich meine Änderungen. Ich habe immer die eigentliche Seite noch im Hintergrund und weiß deswegen auch immer, was ich gerade auf dem Schirm habe.Wenn ich es richtig verstanden habe, hat man bei Drupal auch die Möglichkeit, die Administration umzustylen, richtig? Das empfinde ich auch als sehr wichtig für die Akzeptanz in Unternehmen (dat is unser!)
Ich hatte mir Drupal vor ein paar Monaten schon mal sehr kurz angeschaut. Wenn ich es jetzt noch mal tue, weiß ich deutlich besser wie ich vorgehen muss.
Vielen Dank und beste Grüße
Marcel -
Danke für die tolle Sendung! Ich bin seit letztem Jahr auch "Addictet do Drupal". Es war das erste CMS, bei dem ich das Gefühl hatte, daß es mich nicht einschränkt, sondern das Potential bietet einfach alles damit machen zu können.
Die 7er Version sieht gut aus und ich freu mich schon auf das nächste Projekt damit! -
Drupla ist und bleibt schwer unübersichtlich und umständlich. Auch die neue Version verbessert nichts an diesem Problem. Arbeite nach wie vor nicht gerne damit und setze deshalb auf andere Systeme.
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Hi,
@ Bubka:
Was sind denn "die anderen Systeme"? Drupal kann einfach deutlich mehr als z.B. Wordpress und ist meiner Meinung entschieden übersichtlicher als Typo3. Wenn du geringe Ansprüche hast, kannst du etwas anderes benutzen. Im Bereich der Enterprise CMS ist neben Drupal nahezu kaum eine ernst zu nehmende Alternativlösung vorhanden.Viele Grüße,
Peter -
Wordpress in diese Diskussion zu werfen ist Käse. Das ist ein popelige Blogsoftware und mit keinem CMS zu vergleichen. Auch wenn manche Wordpress-Jünger anderes behaupten, es ist und bleibt einfach ne kleine Blogsoftware.
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@Bubka Welches CMS benutzt du denn?
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Super!! Endlich meine Wunsch-Sendung. Als großer Drupal-Fan kann ich nur sagen: Danke schön für die wirklich gelungene und informative Sendung!
Gruß MK.
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@ Bubka:
Wenn du nur meckern kannst, aber absolut keine konstruktive Lösung in der Diskussion auch nur erwähnst, dann kann man deine Kommentare hier getrost ignorieren. -
Es ist noch ein kostenloses Drupal 7 Buch online verfügbar:
Beginning Drupal 7 von Todd
Tomlinson
Dies und das mag nicht mehr ganz aktuell sein, da das Buch schon
vor nem halben Jahr erschien, aber als Einstieg sollte es gute
Dienste tun. Vor allem für den Endbenutzer hat sich seit Juni nicht
so viel verändert am System. -
Da waren noch mehr Bücher :) Ich hab hier ne Liste
zusammengestellt:
http://www.drupalcenter.de/node/32536#comment-116815 -
Noch überschätzter als Typo3
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Insgesamt eine schöne Sendung! Ich hätte noch ein bisschen darüber erzählt, dass bei Drupal alle Entities zunächst mal komplett flach und ohne Hierarchie und Abhängigkeiten organisiert sind, und dass ein Seitenbaum, wie er in vielen CMSen Standard ist, nur eine zusätzliche Dreingabe ist. Dieser Unterschied ist meines Erachtens fundamental!
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Hallo Gerrit,
wozu ein Seitenbaum, wenn man doch mittels Dropdown und verschiedenen Auswahlen, durch alle Inhalte navigieren kann? Bei Mini-Seiten mag ein Seitenbaum vielleicht ganz nett sein, aber bei allem was darüber hinaus geht, sprengt es den Seitenbaum.
Was du mit den Entities meinst, kann ich leider nicht erahnen. Vielleicht wäre dein Kommentar aufschlussreichen, wenn du dich einmal eingängig mit Drupal beschäftigt hättest.
Viele Grüße,
Peter -
@Peter: Dabei hat Gerrit mit seinem Kommentar recht.
Den nicht vorhandenen Seitenbaum hätten wir erwähnen sollen, weil ihn eben einige aus anderen CMS kennen.
Und Entities gibt es in Drupal erst seit Version 7. Entities fassen Nodes, Kommentare, User und Taxonomie zusammen. Das ist deshalb relevant, weil man Felder an jede Entity anhängen kann. Haben wir das nicht erwähnt?
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Schöner Podcast, man hört eure Freunde mit Drupal heraus. Ich selbst habe bisher noch nicht viel mit damit umgesetzt, mich jedoch auch schon tiefer mit Drupal beschäftigt.
Mich störte ein wesentlicher Faktor und zwar, dass die benötigten CCK Felder der Version 5 nicht in 6 oder jetzt 7 funktionieren dagegen auf der Basis von Drupal 5 die neuen Module für 6 nicht kompatibel waren. Das Problem gibt es sicherlich auch bei anderen Systemen, doch auf Grund der krassen Entwicklungssprünge scheint das auch weiterhin für mich nur eine "Wenn-es-nicht-anders-geht" Alternative zu sein, wie TYPO3.
Als Contao Anhänger kommt es glücklicherweise nicht oft dazu. Dort gibt es ähnliche Ansätze, doch seitenbaumorientiert. Mit dem Elementgenerator oder dem Catalog baue ich etwas Ähnliches wie CCK. Nur die Felder sind nicht so umfangreich wie bei Drupal. Wäre nicht oben angedeutetes Problem.
Drupal sehe ich daher mehr im Communitybereich mit vielen Feldern und Verknüpfungen, wo es mit CCK und Views seine Vorteile ausspielen kann, was in meinem Fall jedoch mit unter 5% verschwindend gering ist.
Wäre die Verwaltung und Kompatibilität der Module besser, würde ich es mir sicher nochmal ansehen.
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An sich sehr amüsant, besonders die Erklärung über die Views, hier wäre einfach mal angebracht zu schauen was Views überhaupt sind, es war anhand der Erklärung sehr schwer zu erraten was gemeint gewesen ist, zu finden unter Model / View / Controller bei Wikipedia. Das Konzept vom MVC ist in Perfektion beim Zend Framework umgesetzt. Interessant ist Drupal sicherlich für Anfänger, aber als CMS für Entwickler eignet sich das System nicht, es magelt an der Umsetzung des eigentlichen OOP unter PHP5 was sehr schade ist, wer einmal an der Weiterführung eines Drupal Systems auf Entwicklerbasis gearbeitet hat, der kommt sehr schnell an die Grenzen des Systems. Ausgereifte open source CMS systeme gibt es leider nicht, da muß man dann schon selber tätig werden.
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"Interessant ist Drupal sicherlich für Anfänger, aber als CMS für Entwickler eignet sich das System nicht..."
Und der Rennwagen von Vettel ist sicherlich interessant für Fahrschüler? -
Ich höre mir immer gerne Eure Sendungen an. Diese ist die erste, die ich nicht bis zum Ende habe laufen lassen. Hier in Norddeutschland würde ich das als Kuddelmuddel bezeichnen.
Alle Gäste haben lustig und munter drauflosgeplaudert, allerdings ohne Struktur und Konzept. Es ist ja ganz bezaubernd, dass alles so begeistert, locker und nett von statten geht, aber warum die Zeit der Zuhörer uneffektiv nutzen ?
Beim Chaosradio Express geht es auch ausgesprochen locker zu, trotzdem schafft der Moderator ein zumindest implizite Gliederung und holt die Referenten immer wieder zurück auf das Gleis.
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Hi,
ich verwende Drupal auch sehr gerne, habe aber noch keinen Weg gefunden, dass es in ähnlicher Form zu Typo3 oder Contao funktioniert. Also ich gebe dem Redakteur ein paar Content-Elemente (Bild, Text mit Bild usw) und er kann sich eine Seite damit zusammenklicken und braucht keinen Wysiwyg Editor. Kennt jemand für diesen Anwendungsfall eine Lösung?
lg,
Wolfgang -
Hallo,
na ja, also Drupal7 ist definitiv besser als Typo3, was die Usability betrifft.
Aber es gibt doch einige, die es noch besser machen - sowohl von technischer Seite als auch punkto Usability. Daher ist und bleibt Drupal definitiv nicht meine erste Wahl.Ich habe mir den Cast ehrlich gesagt nicht bis zum Schluß angehört.
Lg
Christian -
Ist nicht schlimm, Christian. ;-)
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Hallo,
@ Christian:
Wer macht es denn deines Erachtens noch besser (am besten)?Bist nicht der Erste, der hier von besseren CMS schreibt und sich bei der Namensnennung bedeckt hält. Kopf-kratz
Peter
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@Peter
Du hast natürlich recht, ich hätte ein paar Beispiele nennen können:
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http://www.pimcore.org (punkto Usability Top finde ich, benötigt php 5.3)
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http://silverstripe.org (einfach zu handhaben! basiert auf Sapphire)
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Auf den ersten Blick auch nicht schlecht, aber noch nicht ausführlich angeschaut/getestet: http://www.tomatocms.com
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Diese Seite ist offensichtlich (bitte korrigieren, wenn's nicht stimmt!) mit Wordpress umgesetzt, technisch finde ich könnte man in Wordpress einiges besser machen, von der Bedienbarkeit finde ich es aber gut.
Zum einen ist es wichtig, dass auch ein Nicht-Techniker mit der Oberfläche klar kommt, zum anderen aber auch, dass die technische Umsetzung stimmt und ein Entwickler ohne große Probleme Extensions hinzu coden kann.
Ich muß abschließend allerdings gestehen, dass ich meine eigene Seite ohne CMS umgesetzt habe auf Basis vom Zend Framework.
Grüße
Christian -
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Nachdem ich mich gerade in Contao eingearbeitet habe, kam die Sendung für mich etwas spät. Vielleicht könntet Ihr eine kleine Vorausschau auf die kommenden (eventuell geplanten) Sendungen online stellen?
Danke rp -
Toller Podcast. Wir sitzen hier gerade bei unserem Drupal Usergroup Meeting der neu ins Leben gerufenen Gruppe Bodensee und wir haben gesehen, dass wir logischerweise in der Auflistung oben noch fehlen.
Vielleicht könnt Ihr das nachträglich noch ändern? Uns gibt es unter http://groups.drupal.org/bodensee-lake-constance
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Ich finde das Podcast auch sehr gelungen, gerade für mich als Anfänger im Bereich von Drupal ist eine so gute Einführung sehr wichtig. Weiter so.