HTML5, Reset, Mobil, PNG und Weballtag Technikwürze 176
Webentwickler, die sich heute das neu HTML5-Logo auf die Webseite kleben, haben vielleicht damals auch die Buttons „optimiert für Internet Explorer 6“ draufgepappt. Zweckdienlicher sind da dann schon gleich hohe Input-Felder, eine Statistik über mobile Browser, CSS-Resets und eine PNG-Übersicht. Themen, denen sich Jens und David ebenso in dieser Sendung widmen, wie runden Ecken mit Schatten und der Diskrepanz zwischen Print- und Webdesign.
Transkript der Folge
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David Ja, wollen wir denn mal starten oder was?
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Jens Ja. Hau rein, Alter.
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Einspieler Herzlich willkommen zu Technikwürze, eurem Design- und Webstandards-Podcast.
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David Technikwürze 176 heute mit Jens Grochtdreis. Hallo Jens.
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Jens Hallo David.
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David Und mein Name ist David Walczewski.
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Einspieler Aktuelles.
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David Jens, lange nicht dabei gewesen in der Technikwürze. Das gilt ebenfalls für mich. Starten wir mal durch. Wir haben so 'n paar schöne aktuelle Sachen rausgesucht und, erzählen heute 'n bisschen was aus der Praxis, speziell deiner Praxis, aber ich hoffe, ich werd auch meinen Senf dazugeben können, weil das ist ja so das Hauptding, was unsere Hörer eigentlich hören möchten. Wie macht ihr das in der Praxis? Wie geht ihr in eurem alltäglichen Leben vor, ihr Profis, ihr Heiligen?
Und das, da erzählen wir heute mal 'n bisschen draus, ne.
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Jens Ja genau, die heiligen zwei Könige reden.
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David Die heiligen zwei Könige. Haben auch entdeckt ein neues Logo. HTML5 hat jetzt endlich eins, ja, seit dieser Woche.
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Jens Ist doch schön, ne? Ist doch richtig toll.
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David Ja, hat so 'n Su, hat so 'n Superman-Charakter, sieht aus wie Superman. K..., also oben das HTML, dadrunter die fünf. Ihr habt das sicherlich schon gesehen. Ich find's 'n bisschen misslungen, w-wenn man, wenn, wenn ich mir nur das, ganz kleine Logo anschaue, so keine Ahnung, 32 Pixel, dann sieht das mehr aus wie so 'n S. Aber mehr hab ich auch gar nicht zu meckern.
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Jens Ich find's erst mal, gut, dass sie so was überhaupt machen. Das, es, es hat so 'n Werbeeffekt.
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David Definitiv. Definitiv, ja.
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Jens Also klar, ich, ich geb dir recht, das Ganze ist nachher in kleiner, schlechter zu sehen, aber meine Güte, irgendeinen Kram findest du immer. Und wahrscheinlich, ist es, wenn du's in klein gut sichtbar machst, in groß einfach langweilig. Ich find einfach, die, die Idee, die dahinter steht, find ich schon mal gut. Oder nicht nur gut, sondern sehr gut. Und was mich noch am meisten, begeistert hat an der ganzen Geschichte, das ist die Seite zu dem Logo.
Weil die sieht nämlich mal richtig modern aus.
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David Ja, das stimmt. Das stimmt.
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Jens Das ist so 'ne, so 'ne Seite, die, also oh-ohne dass ich jetzt wirklich, jemals 'ne, 'ne HTML5-Seite gemacht hätte und bin auch kein HTML5-Fanboy und... Aber die hab ich mir jetzt wirklich jeden Tag angeguckt, weil ich die einfach schön find.
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David Ja, die ist schön gemacht.
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Jens Und wenn ich mir den Rest von den W3C-Seiten angucke, dann wird sie ja noch umso schöner. Wobei, also die haben ja ihren Auftritt, schon mal vor, vor 'nem Jahr oder so-... mal, mal richtig designen lassen. Seitdem, schmerzt es ja nicht mehr so in den Augen.
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David 'Ne Freude ist es immer noch nicht.
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Jens Nee, ach. Aber ja gut, es ist natürlich auch, 'ne andere Geschichte, ob man, technische Dokumentationen, layoutet oder hier mal so, so Informationen. Also das, ich find, das kommt optisch schon toll rüber.
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David Ja, aber ich finde, das, das gibt dem Ganzen jetzt 'ne Substanz. Also i-ich nehme jetzt HTML5 oder vielleicht andere auch als eher so als Marke wirklich wahr. Vorher war's ja irgendwie so 'n geekiges Thema. Das machen hier irgendwelche Webentwickler, die hier feuchte Träume haben und die finden das alle ganz lustig.
Und jetzt ist es wirklich, jetzt ist es anfassbar, jetzt ist es für die breite Öffentlichkeit und insbesondere ist es auch für die Artikelschreiber, für die ganzen Redakteure da draußen in den TechNews und, wie sie alle heißen, natürlich ganz wichtig. Wenn jetzt irgendwo 'n Artikel auftaucht zu HTML5, dann greifen die in erster Linie, weil sie eh kein Bildmaterial haben, zu diesem Logo. Und das ist Wiedererkennungsmerkmal, weiß man, das sind jetzt moderne Webseiten. Find ich toll.
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Jens Ja, das stimmt, weil, wir haben ja dann, wir, wir sprechen ja über 'n Thema, das ansonsten nicht visuasi-visualisierbar ist. Wie willst du jetzt, HTML-Tags in 'ner, 'ner- 'ne schnöde, 'ne schnöde, Auszeichnungssprache, visualisieren? Da, da findest du ja normalerweise kein Icon dazu. Und das, da hat sich jetzt jemand mal was ausgedacht. Ist Geschmackssache. Es, es sieht 'n bisschen aus wie, 'ne Billigvariante von Captain America oder so was, ja.
So 'ne etwas sackigere Variante von Captain America. Captain HTML. Aber, also erstens, a-a, mag, mag ich, Superheldencomics und, und zweitens ist es mir echt, so lieber als einfach nur so was, Hingefickeltes wie, wie früher oder einfach nur 'n Schriftzug. Nee, das ist schon schön.
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David Ich glaub, das kann man dem Kunden auch gut, gut verkaufen, indem er sagt: „Hier guck dir diese Webseite an, das ist HTML5, kannst du haben, aber dafür fliegen so 'n paar Sachen eventuell hinten raus." Ja und, das, das ist jetzt 'n Merkmal. Das ist, das macht es für 'n Kunden, die ja visuell nicht so wirklich denken und sich nicht in den Code auch reindenken könnten. Die sehen da irgendwas toll Gemachtes und denken: „Ja, ja, will ich haben. Sieht gut aus, mach mal."
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Jens Ja. Das Einzige ist, es gibt zwei Sachen, die, bei denen ich so 'n bisschen, Bedenken habe. Also die eine Sache ist, du bekommst ja jetzt so 'n, kannst dir ja jetzt so 'n Badge bauen, ne?
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David Oh, fürchterlich, ja.
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Jens Ne? Und, das hat übrigens, ich weiß nicht, wie das bei dir ist, aber, ich habe jetzt gestern mal versucht, mir das Badge ohne Badge, also einfach nur diesen, dieses Logo, rauszukopieren aus dem, aus diesem Code-, Editor, der da angezeigt wird. Und ich, ich nutze aufm, aufm Mac, Chrome als meinen, Standardbrowser. Und ich hab's, glaub ich, viermal versucht, und es, ich konnte den, den Code, der mir da angezeigt wurde, zwar markieren. Aber es brachte nichts, ihn kopieren zu wollen.
Es, es kam nichts an in der Zwischenablage.
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David Ah, bei mir klappt's.
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Jens Und, also ich hab's gestern mehrfach versucht, das hat nicht funktioniert. Entweder bin ich zu blöd. Danke.
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David Nein, nein, das war jetzt nur, ein, ein...
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Jens Oder da war einfach, irg-- Da ist irgendeine technische Spielerei dabei, die's zumindest in dem Browser, ver-verhindert.
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David Ja. Also bei mir hat's gerade geklappt, aber ich, ich hab auch 'n Extrembrowser. Ich hab immer so den, den absoluten Nightly Build vom WebKit. Und von daher kann sein, dass die da eventuell was gefixt haben und, ja. Maybe. Jedenfalls diese, diese, diese, Banner. Da hab ich so den, die, die Befürchtung, dass wir jetzt, ganz viele Seiten sehen werden, die diese Banner da haben werden und die genauso stolz daherzeigen, wie früher, so vai-valides oder, -
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Jens Ja, das ist-
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David Oder valides CSS.
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Jens An das muss ich auch die ganze Zeit denken. Es hat ja zwei Aspekte. Also der erste Aspekt ist, genau das Ding von damals. Ja, diese, ich, ich kann mich noch dran erin-- Diese Webseite wurde optimiert für Internet Explorer sechs. Diese Webseite wurde optimiert für bla, bla, bla, bla, bla. Und, -
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David Oder made on a Mac.
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Jens Ja. Ja, das hab ich sogar noch mal gemacht. Ja.
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David Ja, kann sein. Made on a Mac.
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Jens Oder das, was du gesagt hast, dieses H-XHTML valid und, und CSS-valide und so. Ja, muss doch nicht wirklich sein. Ich mein, so, so ’n, so ’n Batch da drunter machen. Ich glaub, irgendwann sind wir aus dem Alter wirklich raus. Was ich, aber noch und das ist der zweite Aspekt, ’n bisschen schlimmer finde, ist diese ganzen Icons, die du dir dahinter klemmen kannst.
Da haben sie nämlich so Icons wie offline storage, was sie auf der Webseite thematisieren, Connectivity Real Time, Multimedia, Graphics, 3D Effects, Device Access, Performance and Integration, Semantics und CSS Three. Und für jedes kriegst du noch so ’n einzelnes Icon, was, was ich überhaupt nicht damit assoziieren will, aber die kannst du dir auch aufs Batch mit draufkleben.
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David Ja genau, das mein ich ja. Also das, das wird nachher so ’n Batch werden, das dann, alle, haben wollen, und, alle drunter pappen werden, egal ob drin ist oder nicht. Es sagt mir erst mal gar nichts. Diese Icons selber, die sagen mir schon mal gar nichts. Ich hab, sehr lange, draufgeschaut, um zu kapieren, dass das ’ne drei sein soll bei dem CSS drei. Das sieht so’n bisschen aus wie so ’n angefressener-
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Jens Ah, danke schön.
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David Ja, ne? Das sieht so’n bisschen aus wie so ’n, wie so ’n angefressener, ja, was ist denn das, Leutnant oder, oder so was. Ich war nicht bei der Bundeswehr, aber du hast doch dann so Rangabzeichen an der Seite.
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Jens Es ist ’n bisschen zu abstrahiert, genauso wie die fünf eigentlich, die man auch als S wahrnimmt.
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David Und das ist genau der Punkt. CSS drei ist da genau der Punkt, der mir, mich ’n bisschen aufsto..., hat aufstoßen lassen. Und nicht nur mich. Dass, dass sie dann einfach unter das, unter das Dach HTML fünf, CSS drei noch gepackt haben. Sie haben’s jetzt mittlerweile, in einer FAQ auf der Seite ’n bisschen klargestellt, dass, für sie CSS drei nicht, nicht zu HTML fünf gehört. Freut mich, dass sie das auch so sehen.
Sie haben, sie haben einfach, und da geb ich ihnen auch ’n bisschen recht, das Ganze ei-einfach als Werbe-, als Marketingmaßnahme gesehen und, da, da geht’s weniger um die, die korrekte Abbildung der Technik, als darum zu zeigen: Hier, die Seite ist modern und zu modern gehört nicht nur HTML fünf, sondern auch CSS drei.
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Jens Und das packen wir unter dem Sammelbegriff HTML fünf auf die Seite.
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David Genau, also wir, wir sollten im Prinzip diese, dieses HTML-fünf-Schildchen weniger als Zeichen für HTML fünf sehen, als für, ja, was weiß ich, Web fünf null oder die fünfte Kolonne der, der, der Webstandards. Jedenfalls, als, als Zeichen für Modernität. Wenn wir das so begreifen, und die fünf einfach nur so ein, also nicht zeigt, das ist ’ne HTML-fünf-Seite, sondern das ist ’ne moderne Seite- -kannst du dir im Prinzip das Ding auch draufklatschen, ohne HTML fünf zu nutzen, dafür aber CSS drei.
Macht wenig Sinn, aber macht deine Seite cool.
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Jens Ja, aber die Bedenken, die du eigentlich, dahinter hast, sind, sind die, die einige Webentwickler auch teilen. Es ist eben, also du machst ja auch Schulungen, und in deinen Schulungen ist natürlich zweifelhaft. Also du willst den, jungen Menschen da natürlich erklären, was ist HTML, was ist das? Es, man programmiert HTML zum Beispiel nicht. Es ist ’ne Auszeichnungssprache, bla, so was.
Und dann kommen die an und sagen: „Hier, CSS drei gehört auch da drunter.“ Und dann fragen dich die Schüler: „Ja, Moment mal, Sie haben mir doch, noch was anderes erklärt.“ Und so.
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David Ja, ja.
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Jens Das ist so ’n bisschen das Problem dabei, ne?
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David Ja, richtig. Und ich, ich mach ja, aktuell ’nen, ’nen Kurs an der, Mainzer Uni, ge-, gebe da, bei der, bei der Informatik ’nen, ’nen Kurs, in Frontend-Entwicklung. Und was ich immer wiederhole und am Anfang denen schon versucht hab einzubläuen, ist: HTML und CSS programmiert man nicht. Das rutscht denen immer auch immer mal wieder raus und, ich muss sie dann korrigieren. Auch das mit den Alt-Tags, auch immer sehr beliebt.
Und ich denk mir, wenn, wenn das ’n Kunde zu mir sagt mit den Alt-Tags, dann ist mir das erst mal egal. Das ist wie bei vielen anderen Sachen auch. Aber bei, also wenn, wenn du nicht vom Fach bist. Aber wenn du vom Fach bist, dann sollte dir so was nicht passieren. Also wenn ’n Kunde, CSS drei oder HTML fünf packt, dann kann ich mir überlegen, ob ich ihm das kurz erkläre oder ob ich mir die fünf Minuten einfach spare.
Aber im, in der Fachdiskussion und in diesem Fall, da kommt das ja eigentlich auch vo..., aus, aus der Fachdiskussion heraus, also vom, vom Zentralorgan, dann sollte man das eigentlich trennscharf lassen.
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Jens Ist wie beim Kochen. Ich mein, da kannst du anstatt Pfeffer auch nicht Kardamom reinpfeffern, ne. Also geht nicht.
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David Nee, natürlich nicht.
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Jens Ist genau das Gleiche.
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David Ja, ja. Also deswegen, das fand ich schon ’n bisschen bedenklich. Aber da das Ganze auch kein offizielles Logo ist, sondern mehr so ’n Marketing-, Logo und mehr so ’n Marketing-Gag, denk ich mir, müssen wir uns auch nicht über Gebühr drüber aufregen. Das ist schon fast zu lange, dass wir jetzt darüber geredet haben. Ich find’s nur bemerk..., oder ich finde es wichtig, dass wir uns in der Fachdiskussion, nicht dahin drängen lassen zu glauben, CSS drei wär jetzt ’n Teil von HTML fünf.
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Jens Ja. Solange das als Klärung drunter, drunter steht.
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David Am Ende ist es aber doch Jacke wie Hose, weil, wir müssen einfach nur die Sprachen lernen, sie vernünftig umsetzen und das Wichtigste ist dann eher und vielleicht ist da dieses, Icon ganz hilfreich dafür, den Leuten zu erklären: „Hier, da gibt’s was Modernes, da gibt’s was Neues. Das findet, das könnt ihr total cool finden wollen.“ Ah.
Aber wenn dem dann so ist, dass ihr das toll findet, dann müsst ihr euch damit abfinden, dass es da so Programme gibt, mit denen man einen Browser herunterladen kann, die Internet Explorer heißen, die das halt nicht können. Also über den, über das Vehikel kriegen wir vielleicht unseren Kunden und, Arbeitskollegen vermittelt, dass, dass man halt leider nicht mit jedem Programm das alles vernünftig, darstellen kann, was sie gerne hätten und was jetzt alles so modern ist.
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Jens Aber so ist doch die Jugend heute. Die reden doch alle heute so.
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David Die Jugend, die Jugend gibt dir keinen Auftrag, Schatzi.
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Jens Ach, das stimmt, das stimmt, das stimmt. Ja, dann kommen wir doch mal, zu deinem ersten, Link-Empfehlungs-, Tipp hier in dieser Sendung. Finde ich ganz hübsch. Auch 'ne toll gemachte Seite von Christoph Zillgens. Und zwar hat er einen Artikel geschrieben über gleich hohe Inputfelder und Buttons. Worum geht's da?
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David Es geht um das, um eine Sache, die mich auch immer wieder, genervt oder immer wieder nervt. Und zwar darum, dass, wenn man in, wenn man neben ein Inputfeld, also ein normales Suchfeld, dann eine, einen Suchbutton platziert, also einfach zwei Inputfelder nebeneinander hat, einmal Input Type Text und einmal Input Type Submit, dann, wird es im Normalfall dazu kommen, dass die, Inputfelder nicht direkt auf gleicher Höhe nebeneinander platziert sind.
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Jens Zumindest nicht in jedem Browser, ja.
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David Ja genau, da kriege ich jedes Mal 'n Fön.
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Jens Ja, geht mir auch so.
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David Kriege ich jedes Mal 'n Fön, dass, dass man das einfach nicht hin kriegt. Ich bin immer dazu übergegangen, das, das Suchen-Feld dann mit Position Relative von oben, runterzudrücken und dazu muss man dann immer im, im IE, glaube ich, drei Pixel runtergehen und in den richtigen Browsern zwei Pixel. Irgend so was.
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Jens Ja, ja. Nervig.
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David Das ist nervtötend. Und, Christoph, Zillgens, hat eine Lösung vorgeschlagen, die sich im Wesentlichen auf moderne Browser, konzentriert, die für Safari und Frickelfox, 'ne Lösung findet. Ich hab's im, IE noch nicht ausgetestet. Also ich hab mir, ich hab diese, die Lösung, mir mal durchgelesen. Ich hab sie mal so überflogen. Ich hab's jetzt noch nicht browserübergreifend ausgetestet, find aber einfach die Lösung sehr charmant.
Und wenn das so funktioniert in den beiden Browsern, und der Opera vielleicht überhaupt gar keinen Fehler macht, dann könnte man für, schauen, ob man für ein IE, falls der's braucht, noch 'ne Spezial-IE-, Lösung, packt und dann wär das, Problem, das eigentlich ein Larifari-Problem ist, aber optisch dann doch sehr störend ist, finde ich, wär das auch schon mal beseitigt. Finde ich 'ne coole Lösung, die mit einer einzigen Zeile funktioniert. Aber mit 'n bisschen Voodoo, ne?
So mit Doppel, zwei Doppelpunkten hintereinander. Mords Focus Inner. Also habe ich noch nie gesehen.
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Jens Border-Null-Setzer. Ja.
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David Also du alter Border-Null-Setzer.
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Jens Er hebt das, er hebt das später auf, indem er den Fokus wieder setzt, aber, ich, ich müsste es auch mal testen, um genau verstehen zu können, was da genau, im Detail funktioniert. Aber ist ganz smart.
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David Ja, genau. Und ich find's immer interessant, dass da jemand 'ne Lösung für dieses jetzt nicht weltbewegende, aber doch immer wieder ärgerliche Problem hat. Und, wenn mir, wenn mir das, das dabei hilft, Position Relative zu, zu umgehen, finde ich das mal ganz hilfreich.
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Jens Und weißt du, was ich an dem Christoph, ich kenne ihn nicht, aber weißt du, was ich am Christoph richtig toll finde? Er hat oben drüber nicht geschrieben: Der Voodoo-Mega-Super-, Lösungs-, was auch immer, Endlösung, was auch immer. Also er, er, er vergibt keinen Namen dafür, sondern hat einfach eine Lösung hingeschrieben. Was ich, was ich nämlich bei uns im Web und an diesen ganzen verfluchten Webentwicklern draußen hasse, die machen für alles 'nen Namen.
Sliding-Door-Technik und dann hat das da noch mal einen anderen Namen. Und, der, der Erste sucht sich 'nen Namen und, packt das oben drüber und das macht die Presse ja jetzt inzwischen auch ganz gerne. Ja, die, die sucht jetzt sich irgendwas. Ich kann nur hier an die Porno-Browsersperre im Internet Explorer mal dran erinnern und so. Und all so was. Ach schön, es ist einfach nur, es ist, es ist 'ne schöne Seite, schön gemacht.
Da steht oben drüber als Überschrift gleich hohe Inputfelder und Buttons und dann wird's erklärt und fertig aus. Da muss kein Name oben drüber. Merkt euch das bitte alle mal. So.
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David Was ich schon immer mal sagen wollte.
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Jens Was ich schon immer mal sagen wollte, genau. Dafür habe ich doch die Technik-Würze. Dafür ist das Ding doch da. Nein, schön gemachte Seite. Solltet ihr auf jeden Fall auch mal, euch den in den Reader ziehen. Ja, dann, gibt's 'ne Statistik von, PKK, PPK. Ist jetzt keine, sozialistische Partei-
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David Du kennst Peter-
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Jens Der Kommunisten.
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David Nein, PPK ist Peter Paul Koch, ein, holländischer Webentwickler und, die Anlaufstelle schlechthin, wenn's um mobiles Web geht. Der hat aber auch, jahrelang auf seiner Seite quirksmode.org, unglaublich viele, Informationen über Browser und deren, zahlreichen Fehler gesammelt. Also es gibt, es dürfte wahrscheinlich keine Seite im Internet geben, auf der so detailliert, analysiert ist, welcher Browser was kann oder was nur halb kann oder was gar nicht kann. Und, also das ist schon irre.
Das ist schon der, der, der Hammer. Der ist, was das angeht, dessen Webseite ist, was das angeht, eine wahre Fundgrube.
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Jens Ja, da find-findest du auch oft auch irgendwelche Querverlinkungen. Wenn du was in Google suchst über irgendwas mit CSS oder HTML, dann ist mindestens ein Treffer von ihm dabei.
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David Richtig. Und er, er pflegt eine sehr deutliche Sprache, auch in seinen, Tweets. Eine sehr deutliche Sprache. Schimpft schon mal ganz ordentlich rum. Also wenn das jemand in den USA sich vorlesen ließe aus Twitter, käme wahrscheinlich ein dauernder Pfeifton, weil die da ja immer ganz, - Vorsichtig sind mit Schimpfwörtern. Und, also der testet jetzt seit, ich glaub, anderthalb Jahren oder so, da testet der, unglaublich viele Browser auf Handys.
Für Vodafone, testet der sich durch die ganze, durch die ganze Handysparten so durch und schaut, welcher Browser nun was kann. Da geht's, nicht nur um ein oder zwei Browser, es geht um sehr viele Handys. Denn, das und das kann man gar nicht oft genug sagen: Mobiles Web ist weit mehr als einfach nur iPhone, und weit mehr als einfach nur iPhone und, Android.
Darauf hat er schon häufig hingewiesen, und man kann's gar nicht oft genug sagen, weil, man ja draußen immer so den Eindruck bekommt, dass, wenn man seine Seite fürs iPhone optimiert, ja schon alles, also der Case gerollt ist, ne. Dabei kann man so grob sagen, dass unter den großen Browsern, das iPhone, das Safari aufm iPhone immer noch die kleinste Kategorie ist. Also das ist, das ist 'n bisschen wie bei Mac Usern, der ich ja auch einer bin.
Das sind die, die am lautesten schreien und man könnt ja immer, glauben, 80 % aller Entwickler oder 80 % überhaupt aller, Rechner wären Macs. Ne, aber es sind halt nur acht oder so. Und so ähnlich ist es auch bei iPhone, ne. Alle glauben, mobiles Internet wäre identisch mit iPhone. Ist es aber nicht.
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Jens Nee, da gibt's noch 'n paar andere.
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David Da gibt's auch noch den ein oder anderen anderen Browser. Und, PPK hat jetzt also auf, seiner Seite in dem noch zu verlinkenden Artikel, eine Statistik, über die Nutzung, oder die, die Verbreitung von mobilen Browsern im letzten Jahr. Und, da kommt dann, Opera zum Beispiel auf 20 %.
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Jens Ja, find ich nicht schlecht.
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David Mhm. Und, -
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Jens Opera ist sowieso stark im mobilen Sektor. Das ist ja eher mobiler Sektor, ist eher, Opera Zeit. Also, tendenziell mehr als jetzt im, ganz normalen klassischen Browsermarkt. Aber das, was du gesagt hast, auch mit, die, die ganze Welt ist nicht Safari. Nur mal zusammenfassend, er hat so alle 'n bisschen aufgelistet. Da können wir gleich noch mal in die Liste schauen. Aber ganz kurz unten steht denn, aus welchem Strang kommen denn die?
Also wir wissen alle, Chromium oder Chrome und, Safari stammen alle von WebKit ab und die WebKit-Engine war jetzt im Dezember, kommt die insgesamt auf 54 % und das verteilt sich eben ganz grob zusammengeteilt auf Safari, Nokia, Android und Samsung, wie Surya schreibt. Im letzten Quartal war das, 52 % und, über das ganze Jahr verteilt waren das jetzt 51 %. Das heißt, die restlichen 50 % sind wirklich auch Browser, die nicht mit der WebKit-Engine,, ausgestattet sind.
Und noch mal, diese 50 % teilen sich eben nicht nur iPhone, sondern Safari, Nokia, Android und Samsung.
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David Ja, und, das, Störende dabei und da, kann man sich bei, auch bei PPK wieder genau durch, wuseln, ist, dass WebKit nicht gleich WebKit ist. WebKit ist, total unterschiedlich, genauso wie, wie Android auch nicht gleich Android ist. Da hast du drei oder vier mindestens unterschiedliche Betriebssysteme und auch da sind dann, die, die sind die Fähigkeiten unterschiedlich. Dann kommt's noch drauf an, welche, welcher Hersteller.
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Jens Ja, oder, oder welche Version des WebKit ist da jetzt drin?
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David Ja, ja und dann kommt noch, zusätzlich kommt noch hinzu, welcher Hersteller ist das? Das heißt, welche Veränderung hat jetzt, denn dein Hersteller, an Android, unternommen?
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Jens Genau und grade Android, das sind ja nicht nur Dutzende, das sind ja teilweise, ich weiß nicht, ja 100, 200, keine Ahnung, ganz grob geschätzt, Distributionen, die da inzwischen draußen sind oder sogar noch mehr und, da wird schon schwierig, da irgendwie 'ne Diff, so 'n, so 'n Schnitt, so 'ne Schnittmenge rauszusuchen.
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David Ja, das ist echt schwierig und es ist 'n bisschen so bei Android, als würdest du sagen, ich nutze Linux. Das sagt auch herzlich wenig. Ne, also du müsstest wissen, welche Distribution, welcher Window Manager in welcher Version. Und, dann fängt's erst an, richtig interessant zu werden. Und, so ähnlich ist es bei mobilen auch. Also selbst wenn wir jetzt wissen, 54 % WebKit, dann, sagt das noch nicht so wahnsinnig viel.
Das einzig Gute ist, dass der Internet Explorer da wohl offensichtlich so gut wie überhaupt gar nicht, vorkommt. Der ist, glaub ich, unter drei, genau bei 3 % unter Other. Das ist, IE unter anderem. Ja, das ist also IE und Palm und was weiß ich nicht alles.
Wenn ich mir überlege, dass es mal hieß, in der neuesten, Windows Mobile Version sollte der IE6 integriert sein unter 'nem anderen Namen, dann, ist das schon 'n super Zeichen, dass es also 'ne Möglichkeit gibt, auch richtige Browser auf mobilen Endgeräten mit Windows laufen zu lassen. Das kann nicht sein, dass da so 'ne uralte-
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Jens Nee, ich glaub, das ist, Internet Explorer 7.5 sollte das sein, der da auf in, auf der neuesten Windows Phone-
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David Ja, aber welcher Kern ist da drin?. Ne, also welcher Kern.
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Jens Unter ferner liefen. Also da brauchen wir uns nicht... Also eigentlich, und das hab ich beim Launch schon, jedem erzählt, der's hören wollte. Auf dem, auf einem mobilen Telefon ist das Wichtigste, das Allerwichtigste, fast noch wichtiger als das Betriebssystem, der Browser. Der Browser ist alles, das Web ist überall. Es geht um Facebook, es geht um Integration, es geht um Socializing. Das, der Browser ist das wichtigste Bestandteil, ist er auch noch beim iPhone und der muss einfach passen.
Und dass, da so 'ne, ja auch wenn's 'ne 075er Version ist oder was auch immer, es ist eben nicht die neueste und, unterstützt viele Sachen nicht und, ziemlich enttäuschend. Na ja, aber wie gesagt, also das spielt derzeit auf dem Markt auch fast überhaupt keine Rolle und, je nachdem, wie erfolgreich das Windows Handy wird, könnte sich das eventuell noch mal ändern. Aber da hab ich jetzt auch schon Berichte gelesen, die eben, sagen: „Ja, die Verkaufszahlen waren jetzt nicht so rosig."
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David Mhm. Also ich find's jedenfalls mal ganz interessant für jeden, der sich mit Mobilem auseinandersetzen möchte, dass er sich mal die Statistik anschaut und, auch jeder, der nur, nur am Rande was damit zu tun hat, bekommt da mal 'nen Eindruck, welche, Bandbreite wir da haben und, Das Problem ist ja auch, dass nicht jeder sich auf seinem Handy noch einen zweiten und dritten Browser installieren kann, und man-
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Jens Oder will, ja.
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David Oder will. Ja, kann oder will. Also ich wüsste jetzt auch nicht, immer wie das geht. Oder geht so was auch? Also ich hab hier nur so 'n iPod. Ich weiß gar nicht, ob ich da überhaupt einen Browser nachinstallieren kann.
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Jens Kannst du. Kannst du. Es gibt, es gibt ein paar, ja.
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David Ich hab mich damit auch nie beschäftigt. -
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Jens Ich auch nicht. Ich weiß nur, dass es geht. Mir reicht der eine und das passt schon.
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David Ich bin erst mal davon ausgegangen, dass es gar nicht geht, weil das ja schließlich, weil der Steve immer besser weiß, was ich will und, das ja bei Apple sehr abgeschottet ist, das ganze System. Aber sei's drum. Ich find's immer interessant und die ganze Seite ist sowieso sehr empfehlenswert, falls das noch nicht bekannt ist. So.
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Jens Genau, verlinken wir auf techniker.de. Sehr schön. Sehr, sehr schön. Auch mal rückblickend, wir haben den Januar hier noch, da kann man noch 'n paar Rückblicke machen und das ist, eine der guten, auch wenn wir schon viele schlechte gelesen haben. Peter Park Koch. Ja, dann kommen wir von PPK zu EM. Nicht die Europameisterschaft im Fußball, sondern Eric Meyer. Der hat ja mal so 'n CSS, Reset geschrieben, den sehr viele Webseiten eingesetzt hatten. Ich nie.
Wissen aber auch alle, die Techniker es gehört haben. Ich war nie so 'n Fan davon, aber sei's drum. Da war so 'n kleiner Fehler drin und ich glaub, der größte Fehler aller Fehler war so mit, Outline None und so was beim Fokus, was er mal gen, weggenommen hat. Und da gibt's jetzt 'n Update.
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David Da gibt's 'n Update. Er ist, dann auch in, in seiner Betrachtung seines Resets, den Kritikern entgegengelaufen und hat gesagt: „Ja, das war 'n Fehler damals.", er hat ja damals in seinem, in seinem Reset, 'ne Zeile reingeschrieben, indem er das, den, den Fokus auf, auf null gesetzt hat, also Outline bei Fokus auf null. Und dadrüber 'n Kommentar geschrieben: „Remember to define focus styles." Ne? Total klasse, dann soll er's erst gar nicht machen. Das-
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Jens Ja, ja, er hat's reinge-, er hat's reingeschrieben und es war-
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David Dass, dass die Leute sich nur angucken und, und dann mal drüber nachdenken und sinnieren. Aber er hätte doch eigentlich wissen können, dass das Web tatsächlich nicht so wirklich funktioniert, sondern, dass die Leute, sehen: „Ach, Eric Meyer hat was Neues, veröffentlicht."
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Jens Copy and paste und vergessen.
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David Und beschweren können wir uns nachher immer noch, wenn er Scheiße gebaut hat.
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Jens Genau, also im Endeffekt, hat es niemand mehr gemacht.
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David Nein, hat niemand drüber nachgedacht.
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Jens Was natürlich in, in Sachen Barrierefreiheit für die eine oder andere Sache, Seite dann eben, ja, suboptimal.
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David Mehr als suboptimal, ja. Und, das hat er zumindest jetzt korrigiert. Er hat überhaupt den ganzen, das ganze Ding überarbeitet, hat hier und da was rausgestrichen, hat's, es ist verschlankt, worden und, ich find das auch ganz, ganz wichtig, dass das so ist. Ich hab zum Beispiel nie bei dem Ding verstanden, aber nee, das ist noch drin, seh ich grade. Ich hab, ich verstehe nicht, warum man unbedingt, Listenelementen, das List-Element, also die, die Listenoptik rauben soll.
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Jens Ja, versteh ich auch nicht.
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David Also das ist, in dem Reset genauso drin wie in manch anderen auch. Da steht einfach oll und ull list style none.
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Jens Ja, was ich auch nicht verstanden hab, das war auch in seiner ursprünglichen Version, glaub ich, drin. Er hat sogar oder war's 'n anderer Reset, den ich gesehen habe. Deswegen hab ich da mal nie, nie was von gehalten. Die haben selbst für, für, für strong haben die, eben gesagt: „Ja, mach mal hier jetzt normale Schriftbreite, mach das mal nicht strong." Und jeder Dussel musste das eben noch mal per strong überschreiben.
Und ich mein, ich schau mir das Ding im WebKit oder im, im, im, keine Ahnung, im Browser eben im Quelltext an und guck mir an, wie oft wird welche Regel wo überschrieben, damit ich dann eben eingreifen kann und kann dann noch irgendwas machen. Ich meine, der Browser setzt das defaultmäßig, dann sagt er wieder: „Nee, mach das mal normal", und du setzt es als User wieder ganz normal auf fett. Das sind so Sachen, die machen keinen Sinn, eben so wie die Liste, was du auch gerade gesagt hast.
Also manche Sachen, lass sie doch so, wie sie sind, meine Güte. Und also ich mach es, ich mach den Klassiker immer so seit vielen, vielen Jahren und das kann auch 'n Fehler sein, aber ich sage Sternchen, Border, nicht Border, aber ich sage hier, Breite, Höhe, mach mal alles normal und also, und dann passt das schon, ja. Und, -
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David Er hatte mal beschrieben, länglich, warum man, warum man den Sternen-Selector, warum man diesen, diesen Schnell-Reset nicht nehmen sollte, Sternchen, und dann Margin null, Padding null, weil sich das auch auf, Formularelemente auswirkt. Es gibt ja einige, die Resets generell, kritisieren und das überhaupt nicht nutzen.
Das versteh ich nicht so ganz, denn wenn man sich anschaut, welche Unterschiede es zwischen den in den Browsern eingebauten Style Sheets gibt, find ich schon wichtig, dass es 'ne gewisse Normalisierung gibt, aber man sollte nicht unbedingt alles wegnormalisieren. Was, was man normalisieren sollte, find ich als Erstes, das ist, das sind einfach Margin und Padding auf null setzen und, das war's dann auch schon fast.
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Jens Ja, genau.
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David Ja. Und, so den normalen Listenelementen sollte man ihre Listenoptik lassen, denn ansonsten bist du nachher noch dabei, das Ganze wieder, nachträglich hinzuzufügen.
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Jens Ja. Das, was ich, was ich auch, ich hab's, wenn ich jemandem HTML und CSS erklärt habe, dann hab ich immer gesagt: „Versuche, möglichst wenig Klassen zu definieren, möglichst wenig IDs und was auch immer. Und, mach das nach Vererbung und schau zu, dass du Sachen gruppieren kannst." Und, was er macht, widerspricht dem Ganzen, nämlich, das, was ich eben schon erklärt habe. Er schreibt was und definiert es wieder neu und du musst es dann wieder machen.
Also hier steht auch zum Beispiel Font-Size 100 % für sämtliche Überschriften.
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David Ich meine, mein Job als Webentwickler ist es sowieso, dass ich für diese Webseite die Überschriften sowieso definiere. Das heißt, ich gehe da definitiv hin. Also warum sollte ich die mit 'nem Reset-Style Sheet vorher zurücksetzen, damit ich sie dann wiederum überschreiben kann?
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Jens Nee, das macht Sinn. Das macht Sinn. Wenn du das nämlich nicht, also, das macht aber nur Sinn für Seiten, bei denen du nicht mit Pixel auszeichnest. Wenn du mit Pixel auszeichnest, ist es egal, dann kannst du das weglassen. Wenn du aber mit Prozent oder mit, EM, weiß ich jetzt gar nicht, aber mit Prozent auszeichnest- -dann könnte sich das, dann könnte sich das multiplizieren.
Wenn du nämlich das nicht auf 100 % setzt, dann, dann zieht ja nachher der, Browser interne, Style Sheet und, kann gut sein, dass sich das nachher, multipliziert, denn das Browser interne, interne Style Sheet hat dann für eine Überschrift 200 oder 250 %. Wenn du dann noch mal mit 150 draufkommst, sieht das wahrscheinlich nachher ein bisschen größer aus. Also-
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David Ist doch klasse. Große Schriftarten, dominieren das Web.
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Jens Ja genau. Auf, auf, auf alle Fälle, damit, damit wir auch ohne Brille aus, 20 Kilometer Entfernung noch was sehen können.
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David Ja, siehste mal.
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Jens Also d-das macht dann noch Sinn, aber viele andere Sachen machten keinen Sinn mehr. Ich finde, man kann sich den Artikel mal, der ist recht kurz, den Artikel mal durchlesen und sollte mal drüber nachdenken und, es wäre mal ganz hilfreich, wenn man sich darüber Gedanken macht, wann und in welcher Form man dieses, so 'n Ding einsetzt.
Und ich bin auch eher dafür, dass man sich so etwas Grundlegendes einmal, einmal hinlegt, mal wirklich, damit beschäftigt, mal 'ne Stunde oder zwei, kann man ja auch mal mehrere von diesen Resets vergleichen und, dann, sich das selber zusammenbaut oder sich für einen von den vielen unterschiedlichen entscheidet und nicht immer wieder nur was Neues, auswählt.
Aber wer zum Beispiel jetzt in der Vergangenheit den Meyer Reset genommen hat, der sollte dringendst auf den neuen, umsteigen, damit zumindest der Fokus wieder dabei ist.
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David Mhm. Ja.
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Jens Und ich finde Oll und Ull, die Zeile sollte rausgestrichen werden. Ich sollte, glaub ich, ihn noch mal kommentieren. Also das finde ich schon ein bisschen doof. Ja, Gott sei Dank, da ist halt noch 'ne kleine Zeile drin, kleine Regel drin für, für HTML5 und mit HTML5 jetzt auch, die ganzen neuen Elemente, Block-Elemente werden. Das ist ja auch so 'ne Geschichte, ne.
Also bei HTML5, ich weiß nicht, was die denen in den Kaffee gerührt haben, dass die, dass die neuen Elemente, standardmäßig als Inline-Elemente, gelten, ja. Also so was wie 'n Artikel, ja, wo ganz eindeutig, Inhalte drin sind, gelten als Inhal, Inline-Elemente. Und du musst jetzt, hingehen in Style Sheet und extra in diesen, diesen wenigen Elementen sagen: „Hallo, du bist 'n, verhält sich bitte wie 'n Block-Element." Ist doch albern.
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David Viele, viele Browser wissen das noch gar nicht.
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Jens Das wissen vor allen Dingen viele Entwickler nicht. Und die ganzen, die ganzen Browser, die, die, nein, die Browserhersteller, die richten sich ja jetzt nach der, nach den Regeln des W3C. Und wenn das W3C sagt, dass fig caption oder menu ein, Inline-Element ist, dann wird das so implementiert. Und ich finde, das ist der Fehler, dass das als Inline-Element, definiert wird. Das ist der Schwachpunkt.
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David Wenn wir schon bei HTML5 sind, dann lass uns doch noch mal diesen kleinen Exkurs nehmen. Hattest du bei Twitter gestern ja auch, kommentiert oder heute, ich weiß es nicht mehr ganz genau. Bisher war's ja im klassischen Sinne, so wie bei, wie wir beiden immer das Front End gepredigt haben, ist, es gibt Block-Elemente und Inline-Elemente und ein Grundgesetz des Web heißt, in einem Inline-Element darf kein Block-Element drin vorkommen.
Das heißt, speziell wenn ich jetzt 'ne Überschrift habe, dann dürfte ich dahinter, also ich darf da keinen, keinen Link drum rum setzen. Und das ist eine Sache. Mit HTML5 ist das ja jetzt erlaubt. Das heißt, du kannst jetzt, wenn du 'ne H1 hast und du hast da drunter, keine Ahnung, 'n Div und du hast noch 'n P und du möchtest das alles verlinken, musstest du bisher innerhalb dieser Elemente eben sagen: „Mach mir jetzt jeweils 'n Link." Das heißt, du hast schlussendlich drei Links gemacht.
Das kannst du dir jetzt sparen und packst einfach das A komplett drum rum. Ja, es gibt nicht mehr die klassische Definition, dass du sagst, dass der Link ist ganz klassisch gesehen Inline-Element, ist er zwar immer noch, aber nicht nur, sondern du kannst ihn auch gruppierend benutzen wie H Group oder so. Und das ist aber 'ne Sache, die hat dich 'n bisschen gestört, glaub ich, ne?
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Jens Och, nicht nur 'n bisschen. Das ist, weißt du, das ist so 'n bisschen wie, damals so in, in Mitte der 80er, als ich in der Schule war. Da gab's auf, wurde auf einmal im, im Duden zugelassen Globusse und Atlasse.
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David Hm.
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Jens Ja, und, seitdem hat er für mich die Duden-Redaktion komplett verloren. Das, das, das tut einfach in den Ohren weh, Globusse und Atlasse als, als Mehrzahl zuzulassen.
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David Bei mir hat der Duden verloren, als sie eingeführt haben, ein Wort für, wenn du satt bist, bist du satt, aber wenn du zu viel getrunken hast und willst nicht mehr, dann haben die gesagt: Sidd.
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Jens Ja, das war ja im Web klar.
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David Dieses, ja, aber das. Inzwischen gibt's das auch nicht mehr, aber.
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Jens Ja, ja, das war albern. Das war albern, aber also ich, ich fand das einfach damals, mehr als ärgerlich und, so 'n bisschen, so 'n bisschen geht mir das bei HTML5 und dem Link-Element. Ich, weiß ja, dass das, unheimlich oft, gewünscht wird, aber weißt du, das ist so 'n bisschen wie bei der neuen deutschen Rechtschreibung. Da haben sie ja dann auch die beliebteste-
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David Friseur.
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Jens Ja, da haben sie die, die, die beliebtesten Fehler der deutschen Schüler genommen und sie einfach mal zu, zu richtig deklariert. So kann man natürlich auch die, die, die Anzahl der Fehler in Deutsch-,, Aufsätzen einfach reduzieren.
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David Ich, ich versuch es für dich zu umschreiben, indem ich einfach sage, du kannst damit was anfangen. Du findest es eventuell auch sinnvoll, aber es tut weh beim Schreiben.
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Jens Ich finde es weder sinnvoll, noch kann ich was damit anfangen.
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David Okay, aber es geht mir so, wenn ich-
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Jens Es tut weh beim Schreiben. Weißt du, bis bislang, ich hab das ja auch schon gesehen in, in einer Firma, die ich, in der ich gearbeitet hab. So 'n Monat, nachdem ich da, angefangen hatte zu arbeiten, hab ich dann in irgendeinem Projekt gesehen, dass der, dass da der, der TYPO3-Entwickler, einfach mal um 'n Container 'nen Link herum gemacht hat. Also da musst ich stark an mich halten.
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David Dann, dann nimmt man halt JavaScript, und, und, und erzeugt diesen Event des Klickens, auf dem, auf dem Container, aber man packt keinen, keinen Link drumherum. Ich-
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Jens Jetzt sagst du, es alles machen.
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David Ich, ja, ich, ich find’s aber, ich find’s aber falsch, weil, das ist zwar, es ist zwar, okay, dass sie bei, mit, mit HTML5 'n paar neue Wege bestreiten wollen, aber ich find’s, trotzdem falsch, dass man so 'ne Grundregel, dass, sich Blockelemente nicht in inline Elementen befinden dürfen, einfach aufweicht und wenn’s nur für eine Sache ist. Ja.
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Jens Aber das macht’s 'n bisschen kompliziert zu erklären.
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David Ja, es ist, also ich, ich find's-
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Jens Oder zu verstehen. Erklären nicht, aber verstehen.
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David Ich find’s einfach wichtig, dass es, dass es klare Abgrenzungen und klare Regeln gibt. So kompliziert ist jetzt HTML nicht, dass, dass man’s nicht verstehen könnte, aber umso wichtiger ist es grade bei so 'ner relativ banalen Sprache, finde ich, dass die Regeln klar und eindeutig sind und, und nicht so seltsam aufgeweicht. Ich find, ich hab ja schon 'n Problem damit, dass, so ziemlich jedes Formularelement Input heißt.
Ja, also wenn du dir überlegst, überleg mal, du hast 'n Eingabefeld, in die, das du Text eingeben heißt. Das kannst, das heißt Input. Du hast 'n Kontrollelement, das du anklicken kannst. Das heißt Input, Input.
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Jens Ja. Und nicht Control.
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David Wo bitteschön ist da, die Logik? Also das hätten sie zum Beispiel auch mal angehen können. Aber jetzt sind wir schon in der HTML5-Diskussion. Die kann man noch viel, viel philosophischer aus, ausarten lassen, aber-
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Jens Da könnten wir ganze Sendungen, gestalten.
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David Ich glaub, wir müssen da auch, um das mal anzureißen, da will ich schon seit Monaten will ich da 'n Artikel zu, mal schreiben. Ich glaub, wir müssen auch so unsere grund-, legende Art zu denken und zu argumentieren, über Front-End-Techniken müssen wir jetzt mit HTML5 'n bisschen korrigieren oder über vielleicht sogar über den Haufen schmeißen, weil diese, diese drei, diese Drei-Schichten-, Schema, mit dem wir immer versuchen, Trennung von Inhalt, Layout und, Dynamik zu erklären.
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Jens Kannst du knicken, ist heute alles HTML5.
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David Genau, die, hat sich nämlich fast komplett aufgelöst. Die hat sich, deswegen aufgelöst, weil, Teil von HTML jetzt auf einmal JavaScript ist. Ja, Teil von HTML5 sind JavaScript APIs. Also der spannendste Teil von HTML5 sind irgendwelche JavaScript APIs. Und, dann gibt’s kaum noch 'ne, kaum noch 'n Grund, zu sagen oder eigentlich, nee, es, es, es ist bei HTML5-Seite, richtigen HTML5-Applikationen ist es unmöglich zu sagen, die Seite muss auch mit ausgeschaltetem JavaScript funktionieren.
Ne, weil, so die, Web Workers oder die, wie heißt das Ding, die, Local Storage, das funktioniert halt nur mit JavaScript. Ja, und dann, das ist aber Teil von HTML5, die noch nicht mal zu den gleichen Standardisierungs-, Organisationen gehören. Das erfordert 'n neuen Blick. Allein unter dieser Prämisse kann ich noch, damit umgehen, dass es jetzt heißt, ich darf auf einmal jeden toten Teufel auf dieser Seite verlinken.
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Jens Ich finde auch, dass andere Teile des HTML5, auch wenn ich jetzt in Sachen CSS unterwegs bin in meinem Gedanken, gefürchtet kompliziert geworden sind. Beispielsweise, ist diese Woche auch eben rausgekommen, WebKit hat jetzt, die Schreibweise von den, CSS-Farbverleifen, Farbverläufen, Gradients, die sind jetzt an den Firefox angelehnt worden, sodass sie ihm gleichen.
Also bisher war’s eben so, dass die Schreibweise total kompliziert war und, ich hab ihn schon oft eingesetzt und, ich hatte keine Lust und keine Muße, mir das jetzt zu merken, welcher Parameter kommt jetzt bei welchem an welcher Stelle und was musst du da genau eingeben und wie war’s bei dem anderen. Ich hab immer nur Copy und Paste gemacht. War mir völlig scheißegal. Weil bisher war ich sonst immer der Freund HTML und CSS. Die meisten Attribute, die kenne ich eben auswendig.
Nur bei denen, da hab ich eben gesagt: „Du, nee, keinen Bock, ist mir zu kompliziert." Und die haben das jetzt eben vereinfacht, haben neue, neue, ich sag mal jetzt Befehle eben, rausgeholt und haben das jetzt an Firefox angepasst, sodass du das genauso schreiben kannst. Also richtig einfach.
Du schreibst einfach, wenn du 'n linearen machen willst, dann schreibst du jetzt WebKit linear gradient und sagst dann einfach top, wenn er von oben kommen soll, wenn er von links kommen soll, dann left und dann sagst du einfach nur red und green und dann hast du von oben nach unten Farbverlauf von Rot und Grün. It's so simple, ja. Und, da sollten sich die ganzen Entwickler so, so gern sie auch am Web rumschrauben und ich kann das ja nur befürworten.
Da haben wir ja jahrelang dahinter hergesessen und hab gesagt: „Mensch, Browser, Entwickler, macht mal wieder was, bringt das Web nach vorne." Das tun sie inzwischen, aber manchmal auch nicht recht, ja sinnvoll. Aber-
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David Ja, für solche Sachen geh ich immer auf, extra Webseiten, die mir das dann so zusammenklicken lassen.
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Jens Ja, und dann machst du auch Copy and Paste.
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David Und dann mach ich Copy and Paste. -
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Jens Ich auch.
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David Oder ich mach, ja, oder ich mach das dann so, wenn ich das häufiger brauche,, dann, dann ma-mach ich mir das als Snippet in meinen Editor rein. Ich nutz Textmate, aber das kannst du natürlich auch überall in jedem anderen Editor machen.
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Jens Ja, sollte man auch tun.
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David Packste dann, so was dann immer, pack ich so was als, als Snippet rein und dann hab ich das, direkt, mit, mit 'nem Klick dabei oder mit, mit 'ner Tab-Taste.
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Jens Ne, aber das ist auch genau das. Wir, wir, wir müssen, wir müssen eben in unserer Arbeit, solche Hilfsmaßnahmen, uns angewöhnen, weil es nicht mehr ganz so einfach ist, das alles, immer im Auge zu behalten oder drin zu behalten und das zu machen.
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David Also richtig witzig wird's ja dann, wenn du diesen Gradient nicht nur für richtige Browser nimmst, sondern auch für den IE. Das geht ja auch. Aber diese, diese Art, das, den Filter zu schreiben, das, hat sich ja auch irgendjemand im Rausch ausgedacht. Und, -
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Jens Wie den damaligen Doc Type, der war ja auch im Rausch erfunden.
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David Ja, und das, und da, da brauch ich irgend 'ne Vorlage. Oder, oder am besten 'n Tool, mit dem ich, mir das genauer ausrechnen kann. Also da bin ich, da bin ich wirklich jedes Mal wieder am Überlegen: Wie funktioniert das? Vielleicht sollte ich mir das mal genauer durchlesen und mal 'n Artikel drüber schreiben, damit ich's kapiert habe. Dann kommen wir mal vom ersten Sack voll Schmerzen zum zweiten. Weg von HTML5, hat aber noch was mit dem Internet zu tun, nämlich PNG.
Und da hast du eine Website rausgesucht, die hat eine richtig schöne Übersicht von PNGs, was man damit so alles Schönes machen kann. Ich hab mir den Artikel noch nicht durchgelesen, aber ich werd's definitiv tun, weil er einfach ganz gut gemacht ist. Was kommt drin vor?
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Jens Ja, das ist wieder so ein, wunderschönes, Fundstück, aus meinem Twitter-Stream, von dem Performance-Kalender. Die haben genauso wie wir Webkrauts, einen, Adventskalender gemacht und, am 16. Dezember letzten Jahres gab es dort einen Artikel über PNGs. Und, dort hat der Autor-
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David Kornel Lesiński.
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Jens Ja, genau..
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David Ich hab's, ich hab gegoo-
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Jens Eine hübsche Tabelle aufgele..., aufgestellt. Unterschied, unterschiedlichste Arten von PNG-Varianten. Dann abgebildet, in welchem Browser, sie funktionieren oder nicht funktionieren. Auch Photoshop hat er mit dazugenommen. Dazu muss ich dann als, Ergänzung sagen, Phot, bei Photoshop kann man da überall Yes oder No hinschreiben. Wenn man ein fürs Web besser geeignetes Programm nehmen würde- Fireworks. Dann könnte man da überall Yes hinschreiben. Weil im Geg-
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David Da machen wir übrigens auch mal 'ne Sendung drüber.
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Jens Weil im Gegensatz zu Fa, zu Photoshop kann Fireworks nämlich was. Jedenfalls fürs Web. Für Print, lass ich ja jedem gerne Photoshop. Ich hoff ja immer noch drauf, dass, dass sich das mal 'n bisschen durchzieht. Ja, und was aber-
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David Ja, zum, ich muss ganz kurz sagen, ich bin ja, ich bin immer noch der Gold old Classic Photoshop User.
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Jens Ja, ja.
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David Ja, ja, ich schau's mir doch ganz gerne an und ich werd vielleicht auch mal... Psst, aber jetzt mach weiter.
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Jens Du bist, du bist zu alt, um was Neues zu lernen, ne.
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David Ich bin einfach zu alt. Genau, ich bin unflexibel.
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Jens Ja, ja.
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David Ich mecker nur ständig. Komm, aber jetzt PNG.
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Jens Wenn du jetzt 'n paar, paar Jahre jünger wärst, dann könntest du mal was Neues lernen. Ja, aber was so richtig interessant ist an dem ganzen Ding ist,, da wird jeder der unterschiedlichen Grafiktypen auch, kurz vorgestellt, wie das Ganze aussieht. Man kann dann also auch in seinem, Browser direkt, sehen, wie, eine, eine Grafik dann rüberkommt, mit kurzen Beschreibungen der Eigenschaften der Grafiken.
Und, also das ist schon richtig klasse, wenn man sich mal orientieren möchte: Wie sieht denn jetzt bitte, 'n PNG mit transparentem Hintergrund in welchem Browser aus? Und wie kriege ich 'n, IE, dem, selbst im IE7 ein PNG mit transparentem Hintergrund rüber? Das geht nämlich nicht.
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David Genau, da hat er nämlich schöne Gegenüberstellung gemacht. Links zum Beispiel, so sieht's aus im IE6, daneben rechts IE7 und dann noch 'ne extra Spalte überall: Your Browser. Und dann kannst du das überall so durchblitzen sehen und kannst wirklich vergleichen. So richtig was für Dummies gemacht. Da kannst du immer schön gucken. So ist das gemacht und herrlicher Artikel. Schön. Also mit Bildern, da hat sich jemand Mühe gegeben.
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Jens Ich find das einfach saupraktisch. Ich find das einfach 'n richtig praktischen Artikel. Also das, ist wirklich gut. Den muss man wirklich, muss man wirklich mal loben. Ist 'ne schöne, Übersicht.
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David Definitiv, ja.
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Jens Also PNG ist ja durchaus mal ein interessantes Format, mit dem man sich beschäftigen kann.
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Einspieler Schluss mit lustig. Wir reden Tacheles.
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David Dann, kommen wir mal zu dem, was wir am Anfang der Sendung heute beschrieben haben. Wir wollten ja aus unserer Praxis erzählen. Und, da hast du es ja noch des Öfteren mit Grafikern zu tun, die aus dem Printbereich kommen.
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Jens Mhm. Ja. Ich hab's vor allen Dingen auch, leider sehr oft mit Projekten, zu tun, zu denen ich dann erst hin, hinzukomme, wenn, das meiste schon gelaufen ist, also wenn Konzeption gelaufen ist und, und Grafik gelaufen ist. Wenn man dann im Nachhinein nur noch Anmerkungen machen kann und, dann aber die einige Fehler, schon, schon passiert sind.
Und was mir jetzt in der letzten Zeit, mal wieder untergekommen ist, was ich schon einige Zeit nicht mehr hatte, aber jetzt mal wieder verstärkt untergekommen ist, das sind Layouts, wo der Grafiker oder die Grafikerin, nicht anti-aliaste Schriften verwendet hat, also so richtig hübsche harte Kanten, ne. Die sehen natürlich super sauber aus in den, in den Layouts, aber so sieht's ja dann nachher im Web nicht aus.
Und das ist dann wieder so einer der Punkte, bei dem es dann, bei dem es dann darauf hinausläuft, dass man dem Kunden und, dem Grafiker dann erklären müss, erklären muss: „Ja, ist ja total toll, dass ihr das in Photoshop hingekriegt habt, aber solange es das, das Format PSD nicht gibt, sondern HTTP, sieht das halt im Browser halt 'n bisschen anders aus, ne. Möglicherweise, weil die rendern einfach, dann doch was anderes heraus.
Also das, ich hab's auch nie geschafft, mal in 'nem, in 'nem Layout, wenn ich dann mal so nur, nur 'n JPEG bekommen habe, die Schr, ne Schrift exakt so nachzubilden, wie sie da war. Also weißt du, du kriegst 'n JPEG.
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David Ja, ja.
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Jens Du willst jetzt herausfinden: Wie groß ist die Schrift? Also was machst du? Du legst, legst den gleichen Text in einer anderen Schriftfarbe drüber und überlegst dir: „Ja, das könnte jetzt 'n Arial sein." Und dann probierst du mal aus, wie, wie groß ist die Schrift. Und jedes Mal, jedes Mal passt diese Schrift nicht, eins zu eins drauf, sondern die ist 'n bisschen schmaler oder läuft 'n bisschen breiter. Also ich hab doch den, den Eindruck-
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David Es ist immer so, ja.
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Jens dass sie dann vielleicht noch so, weißt du, so, so 'n, die, die, die, die Schrift extra noch 'n bisschen zusammenziehen.
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David Das Kerning ist 'n bisschen anders, ja.
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Jens Ja, genau. Ach, das ist der Fachausdruck. Genau, das Kerning. Aber, aber gi-gibt's, gibt's 'ne Eigenschaft Kerning in CSS? Nein. Also was mach ich denn? Das ist doch Quatsch.
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David Ne, es gibt Letter Spacing, aber.
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Jens Aber. Aber, aber mit welchen Einheiten kannst du da arbeiten? Sorry.
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David Ein Pixel.
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Jens Super. Und da, da dreht sich's dann um, 0,5.
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David Ja, aber so, so der Klassiker. Der Klassiker, den ich auch aus meiner Zeit in der Werbeagentur kenne, ist, wenn ich mal irgendwelche Grafiken vom Kunden bekommen habe oder von anderen, von anderen Grafikern oder sonst irgendwas. Die haben ihr Photoshop so ganz komisch eingestellt, haben es gar nicht pixelgenau gemacht, sondern haben al..., irgendwelche Hilfslinien gezogen, so, so Pi mal Daumen. Oh, passt schon. Und, ab dafür.
Und das waren eben damals so relativ pixelgenau, aber so nicht wirklich, aber, also, also der Rahmen und so sollte schon pixelgenau sein. Und, meine Aufgabe war es immer, immer, immer wieder, weil ich das auch sauber machen wollte und, war es immer, das eben noch mal in Photoshop anzupassen und wirklich mal webfähig zu machen, damit es eben passt. Weil diejenigen, die wirklich aus dem Print kommen, die, die können sich das nicht so ganz vorstellen, ja, und, und wissen nicht, worauf es ankommt.
Und ich mein, heute haben wir es vielleicht ein bisschen einfacher. Wir holen nicht immer hier diese, Photoshop- und Fireworks-Geschichten raus, sondern machen das vielleicht gleich mit HTML und CSS direkt im Browser und modeln da was um. Aber manchmal muss es denn eben doch sein, wenn's ein komplizierteres Le, Design oder Layout ist und, ja, dann nervt so was dann schon, wenn du da so blöde Sachen bekommst und musst da doch noch mal Hand anlegen, damit du's gebrauchen kannst, ne.
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Jens Ja, aber so eben dein Hinweis mit, gleich in HTML schreiben, das funktioniert bei denen sicherlich, die das, die selber, die Designs erstellen und, auch mit dem Kunden direkt in Kontakt, treten. Ich hab in meiner ganzen Praxis noch nie jemanden erlebt, der so was überhaupt gekonnt hätte. Ich kenne durchaus ein paar Grafiker, die HTML schreiben können, klar, ja, aber ich hab mit solchen Leuten noch nie zusammengearbeitet in Agenturen.
Und wenn du für, an größeren Projekten arbeitest, hast du ja immer so 'ne Arbeitsteilung. Da kann's ja schon mal vorkommen, dass fünf oder zehn oder gar 20 Leute an einem Projekt arbeiten und dann hast du halt nicht, vier Grafiker, die, die ihre Layouts gleich in HTML schreiben.
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David Ja, ja.
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Jens Ne, sondern du hast-
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David Ja, das stimmt.
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Jens Eins, zwei, drei, vier Grafiker, die, ihre Photoshop-Layouts machen.
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David Ja, da gibt's... Entschuldigung, da muss ich eben einhaken. Das ist der klassische Weg in der Werbe-, in 'ner Werbeagentur, dass zunächst, bevor die ganze Umsetzung beginnt, erst mal die Phase ist, wir machen ein, zwei Designs für den Kunden. So stand's im, im Angebot. Das wird gemacht, dann wird ihm das gezeigt. Und wenn er sagt, das ist okay, damit du nicht zu viel Arbeit hast, erst dann wird es umgesetzt. Das ist so 'n, ja, das ist so der, der rein klassische Weg.
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Jens Ja, genau. Ich, ich kenn keinen anderen. Und, und, also in solchen Situationen ist es, glaub ich, eher unrealistisch bis unmöglich, dass direkt in HTML entwickelt wird. Nichtsdestotrotz wär's natürlich umso besser, wenn man, sich nicht nur auf, das, Photoshop verlassen würde oder das zum Beispiel nicht als die Bibel, anerkennen würde, sondern das als, als, als Maß, als, als, als Marschrichtung, sehen würde. Und dann-
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David Das sollte es sein.
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Jens Dann setzt du das Ganze um in ClickDummy, machst drei, vier Seiten und, das wird dann abgenommen. Und auf, Grundlage dieser Abnahme kannst du dann, die, die Templates für, fürs CMS erstellen. Das wär eigentlich der, der klügere Weg, dass man dann halt einfach nur so sagt: „Hier, so könnt, so sieht das Layout grundsätzlich aus."
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David Genau, das ist...
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Jens Und dann, und dann gibt's dann immer noch, gäbe es oder wäre es wichtig in meinen Augen, dass man als Grafiker, beziehungsweise als Kundenberater dann nachher die, die Meinung von 'nem, Front-End-Entwickler einho-einholt und sa, und sich sagen lässt, welcher von den, optischen Einfällen wär denn jetzt am besten so umzusetzen, oder, nee, gibt, gibt Probleme beim Umsetzen und was, wie sollte man das am besten so umsetzen, dass es effektiv und sinnvoll ist, und, nicht nachher darin enden, Layouts zu machen, die vielleicht High End sind, und selbst in 'nem Low End Browser wie in 'nem Internet Explorer funktionieren sollen.
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David Mhm, genau.
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Jens Das ist eigentlich der große Haken.
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David Diese, diese Grafiken oder in die, die Resultate der Grafikprogramme sollte man... Sie sind schon sehr genau für die Sachen, die du, wenn du vom Fach bist und es verstehst, kriegst du da auch qualitativ hochwertige Sachen raus, aber wenn du das dem Kunden erklärst, solltest du das immer als Konzeptphase sehen und ihm das genauso erklären.
Und das hab ich auch damals immer gemacht und ich musste es auch gegen dem, gegenüber dem einen oder anderen Chef, den ich hatte, das wirklich so erklären, die immer gesagt hat: „Nee, und mach das mal so und so muss das dann später auch sein." Und ich hab immer, wenn ich beim Kunden saß, immer gesagt: „Das kommt aus Photoshop und wenn wir das im Web machen, die Schriften sind noch nicht final und die sind absichtlich noch nicht final.
Ganz einfach, weil wir erst mal 'n HTML-Dummy bauen und dann kann man mal entscheiden, wie sieht das wirklich im Browser denn später aus." Weil die Schriften fließen immer anders wie, in Photoshop und Co.
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Jens Ja, richtig. Und,, was ich auch immer wieder in Layouts gesehen habe, sind dann, Zeilentrennung, Zeilentrennung. Da krieg ich ja überhaupt 'n Fön.
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David Ach, schön.
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Jens Oder was auch der Klassiker, hab ich-
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David Kennen Sie das nicht, Herr Grochtdreis? Zeilentrennung.
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Jens Und das, der, den, den Klassiker, den ich jetzt auch wieder gesehen habe gestern, war, 'n Layout für 'n Passwortfeld, in dem Passwort drinstand.
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David Oh, herrlich.
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Jens Ja. Das ist, das ist überhaupt, das Aller-
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David Voreingetragen.
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Jens Das Allergrößte. Und wenn dann noch dir der, der, Projektleiter nachher sagt, aus welchen Gründen auch immer: „Das muss dann aber da drinstehen." Hab ich schon mal gehabt. Dann, hab ich mich stundenlang damit beschäftigt, wie ich das denn jetzt mit JavaScript, also mit jQuery dann so hinkriege, dass da auch richtig Passwort draufsteht, aber wenn man reinklickt, dann weggeblendet wird.
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David Nein, nein, du musst das so machen: Du machst 'n Text,, ein Input-Feld mit dem Typ Text und schreibst es dann ins Value rein. So musst du es machen.
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Jens Super, genau.
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David Damit auch jeder mitlesen kann, was du für 'n Passwort eigentlich benutzt.
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Jens Richtig. Nee, ist ja auch schon mal den tollen, den tollen Vorschlag. Man, man, sollte erst, das, ein, ein In, ein Text-Input-Feld einfügen und wenn du reinklickst, soll der Typ umgeschrieben werden auf Passwort. Wenn ich mich richtig entsinne, geht exakt das
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David Dieser Typ. Nicht per JavaScript. Wenn ich mich richtig entsinne. Aber das war eine der, der Lösungen, die ich dann vor, ich weiß nicht, anderthalb oder zwei Jahren auch mal ad acta gelegt hatte- -als ich das brauchte. Ich meine, es geht nicht, aber es ist auch totaler Bullshit eigentlich. Warum soll das-
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Jens Eigentlich schon.
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David Warum soll das funktion-- Warum sollte ich das so machen, ne?
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Jens Genau, dann schreibt mal JavaScript aus und bist sowieso am Arsch.
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David Ja, aber genau. Und das, das sind so Sachen, die mich, die mich dann einfach ärgern, weil man's, mittlerweile, in 2011, eigentlich mal mitbekommen haben sollte, dass in einem Passwortfeld immer irgendwelche Punkte oder Sternchen, also eher Punkte angezeigt werden. Aber niemals das Wort und dass das auch der Sinn ist eines Passwortfeldes.
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Jens Darum geht es ja. Es geht ja darum, wenn dir jemand über den Monitor lookt, dass er dann eben nicht sehen kann, was du da eintippst. Das ist der Sinn und Zweck von diesen ganzen Sternchen. Falls es jemand noch nicht so bemerkt haben sollte.
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David Ja, aber, klassisch kommt so was ja dann vor in den Momenten, in denen man irgendein Eingabefeld hat, bei dem man keinen Platz hat und wo man dann keine Labels verbrauchen möchte. Und da sage ich mir dann immer: „Dann habt ihr einen Fehler beim Layout gemacht. Solltet ihr dem, dem Formular doch noch 'n bisschen Platz gönnen. Das wär schon mal ganz hilfreich.“
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Jens Ich fand es ja auch amüsant, als das iPhone rauskam. Das iPhone macht es bei Passwörtern ja immer ganz gerne so, dass du dein Passwort eintippst und den letzten Buchstaben, den du eingetippt hast, den siehst du- -so wie du ihn eingetragen hast. Und erst wenn du den nächsten schreibst, dann wandelt der sich um in Sternchen. Und auf dem iPhone-Display macht das durchaus Sinn.
Da kann man das machen als Kontrolle, weil der Bildschirm ist so klein, dass mit 90 %ig Wahrscheinlichkeit, nur du da drauf schaust und die anderen können das nicht sehen. Darum geht es. Aber einige Webentwickler dachten: „Hey, wir machen jetzt was voll Cooles mit JavaScript und machen das im Browser“, und haben das dann eben nachgebaut und fanden das klanz, ganz klasse, weil iPhone ist ja modern und wir machen das jetzt auch auf Webseiten, sind die auch mal so richtig modern.
Aber das macht eben keinen Sinn, weil auf dem Monitorbrowser ist das alles in groß und dann hast du das Problem, dass irgendein Arbeitskollege von dir eben sehen kann, was du da eintippst, wenn er sich Mühe gibt und das lange beobachtet. Na ja, aber das sind halt solche Geschichten, ne. Da gab's bestimmt auch wieder 'n tollen Namen dafür, der, den ein Webentwickler oben drüber geschrieben hatte.
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David Wahrscheinlich.
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Jens Ja, ja, so ist es dann halt.
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David Freaky Pa-Password Last, Word Revealer oder so was. Das kann man dann, gucken, was war denn das für Anfangsbuchstaben. Kann man da bestimmt 'n schönes Akronym draus bilden.
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Jens Ach ja, ja, ja, ja. So, da hast du noch was mit runden Ecken.
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David Ja, ach, das ist doch mein, mein Lieblingsthema.
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Jens Das Thema.
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David Ich hab ja so lange gegen runde Ecken, genö-genölt, dass ich mir dann, als ich meine Webseite neu gemacht hab, mir auch runde Ecken verpasst habe. Im Nachhinein hab ich auch gedacht: „Du hast 'ne Macke.“ Jedenfalls hatte ich jetzt wieder den Fall, dass ich, dass ich Container mit runden Ecken und mit Schatten machen, sollte. Und die sollten natürlich dann auch in den, in diesen unterentwickelten Browsern als Redmond funktionieren.
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Jens Natürlich. Wenn Strafe, dann richtig.
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David Wenn Strafe, dann richtig. Wenn, wenn kein Schatten dabei wäre, wär das ja alles nicht so 'n Drama, so 'n Drama. Und wenn das Ganze nicht, auch noch transparent sein sollte, dann wär's auch nur 'n halbes Drama. Also die, die kleinen, so, so kleine Rundungen in die Ecken platzieren, das hab ich ja dann schon mal, schnell hingekriegt.
Aber bei diesem, etwas größeren Container, wo dann auch noch ein Pfeil, rausragte, also die, so richtig was Tolles, da hab ich, Stunden gebraucht, um endlich die richtige, Lösung zu finden, die, die Grafiken richtig vorzubereiten, richtig zu slicen. Also das hat echt, echt ewig gedauert. Ich hab schon an mir gezweifelt.
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Jens Also es war ein Kampf und du hast es hier in unserer Leserschrift geschrieben. Es wäre mit CSS 'ne Sache in drei, in, in paar Minuten gewesen.
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David Ja genau. Und das ist einfach so 'ne, so 'ne Geschichte, da, ärgere ich mich jedes Mal, dass ich das nicht exakt aufschreibe, wie lange ich dafür so gekocht habe. Weil du musst ja dann auch, überlegen, diese ganzen, Sonderlösungen, die du nur für den Internet Explorer machst, die sind ja nicht einfach nur irgendeine Sonderlösung, sondern die sind, die sind ja abhängig von einer bestimmten Struktur.
Und- Und nicht jede Struktur, kannst du, dann einfach in deinem Projekt nutzen, weil du in deinem Projekt 'ne spezielle andere Struktur brauchst, die mit der Lösung, die du vorher gefunden hast und die du vielleicht 'n halbes Jahr vorher genutzt hast, gerade nicht nutzen kannst. Also gehst du wieder auf die Suche.
Gehst wieder auf eine der unendlich vielen Seiten, die dir zeigen, wie man runde Ecken für den Internet Explorer im-, implementiert und stellst dann fest: „Ja, die Lösung kann ich auch nicht nehmen. Die Lösung kann ich auch nicht nehmen. Die Lösung funktioniert gerade mit Schatten nicht und so weiter.“
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Jens Und alleine die Recherche, die du reinsteckst.
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David Ewig. Und dann hab ich zum Schluss festgestellt, dass das prima funktionierte bis auf den IE sechs, für den ich das aber, ja, teilweise auch gemacht habe. Da kann's aber sein, dass es nur an der Positionierung der Hintergrundbilder gelegen hat. Dann hatte ich keine Lust mehr. Aber also das wär, das wirklich mit CSS drei ist das 'ne Sache von Minute. Lass es zwei Minuten sein. Lass es fünf sein, egal.
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Jens Mit Kaffee dann, ja.
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David Ne? Ja genau. Dann gehst du noch mal kurz auf die Toilette, holst dir noch 'n Kaffee, und dann hast du 'ne Viertelstunde abgehakt. Und du brauchst ja schon allein 'ne Viertelstunde, um dich durch deine Delicious Links durchzu..., oder jedenfalls ich durch meine Delicious Links durchzukämpfen, um zu wissen, welche der etwa 150 verschiedenen Links ich mir da anschaue. Und das ist, ah, das, das ist so nervtötend.
Und wenn die Kunden wüssten, man muss es ihnen echt mal sagen, wenn die Kunden wüssten, was man dafür, an, an Zeit verbraucht und nicht einfach, weil man zu blöde dafür ist, um sich das zu merken, sondern weil's zum einen nicht ständig vorkommt und zum anderen, weil-
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Jens Abhängig ist von der Struktur, wie du sagst.
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David Weil's abhängig davon ist, was man da macht. Ja, also ich hab zwei unterschiedliche Arten, von, von, von Lightbox oder ähnlichen Ty..., Dingern gehabt, von so Tooltips. Einmal, sehr, sehr einfach und einmal 'ne komplexe Sache. Ich, ich brauchte für beide komplett unterschiedliche Grafiken und wenn denen nachher auffällt, dass der Schatten vielleicht doch anders sein soll, dann muss ich die Grafiken neu bearbeiten. Und, das, das ist so, das ist so nervtötend. Das dauert so ewig lange.
Bist du Stunden dabei und lass es mal nur 'ne Stunde sein, dann bist du schon schnell und geübt. Und-
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Jens Das ist aber auch die Geschichte. Da musst du wirklich gegenüber dem Kunden sen, sen, also du musst den Kunden sensibilisieren. So, das wollt, ist das, was Sie sagen wollten. Und vor allen Dingen ist es ja auch 'n Kostenfaktor- -den du den Kunden in Rechnung stellst. Weil, wenn du jetzt nur sagst, du machst hier runde Ecken mit Schatten dran, dann kommt eventuell der Kunde an, der CorelDRAW kennt: „, Herr Rosters, ich mach Ihnen das mit CorelDRAW in zwei Minuten.“
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David Warum brauchen Sie da jetzt zwei Stunden für? Ja, ist, ist nur ein blödes Beispiel jetzt, aber im Grunde genommen, ich hab schon öfters so 'ne Situation gehabt, wo ich, wo ich einem Kunden erklären musste, warum ich da oder dem Chef, sei es nur der Abrechnung wegen, warum ich da jetzt ein oder zwei Stunden halt dran gesessen habe, damals in der klitzschen Werbeagentur, ja.
Und da überlegst du dir dann schon, ja, aber ich mein, es steckt die Recherche hinter und es ist wirklich abhängig von dem Kontext, den du jetzt gerade hast. Und wenn der Kunde jetzt halt ein Grün im Hintergrund haben will, auf der nächsten Seite blau, dann musst du halt was ganz anderes nehmen, anstatt, wenn die Webseite immer weiß ist, als Beispiel. Und, da müsst ihr wirklich drauf achten.
Wenn ihr also wirklich, ihr müsst den Kunden sensibilisieren darauf, dass eventuell auch solche Probleme auftauchen könnten, dass es hier und da an der Schraube vom Preis noch mal gedreht werden müsste. Oder ihr kalkuliert das gleich, wenn ihr den, gewissen Erfahrungsschatz hat, habt, dann gleich mit ein. Ist immer ganz wichtig, ja, weil auch wenn so was stupides, der Kunde sagt, hier Schatten und da ein bisschen rund und so ist eben nicht schnell gemacht.
Wenn er die gleiche Prämisse hat, muss auch im E6 zum Beispiel funktionieren oder was auch immer.
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Jens Mhm. Ja, also da, da muss immer noch einiges an, an Informationen rüber, gebracht werden, glaub ich, weil, weil viele Berater da ihre, ihre Kunden nicht, nicht adäquat informieren und dann sa, und dann, natürlich Layouts mit irgendwelchen runden Ecken und Schatten machen.
Ist ja auch gar nichts gegen zu sagen, aber es wäre mal hilfreich, den Kunden zu sagen, : "Ja, das kann halt nun mal dummerweise nativ nicht jeder Browser." Und, wenn, wenn wir das jetzt den Browsern, die es nicht können, auch noch, versuchen nachzubilden, dann, dauert das, aber so richtig mal, dann dauert das mal ein paar Stunden, eventuell an Arbeit. Und, ist dir das wert?
Wenn das 'ne große Firma ist, bei der es, wegen der Größe des, des, Budgets eh nicht ins, ins Gewicht fällt, dann mag die, mag der, Kunde nur verwundert gucken und sagen: "Machen Sie mal.", aber bei, bei kleineren Unternehmen, da bin ich jedenfalls immer geneigt, dem Kunden zu sagen, also klar kann-- prinzipiell ist alles möglich, aber, das hat alles so seine Vor- und Nachteile. Und es hat, es, es dauert halt teilweise, länger.
Und wenn sie das haben wollen, ne, dann gibt's halt, ich hab jetzt letztes Mal so 'nem Kollegen gegenüber, 'n Angebot abgegeben. Der, hab ich dann gesagt, das gibt dann noch zwei Stunden IE-Strafsteuer. Weil das, das ist dann einfach so, dass, wenn, wenn, wenn's, 'n paar Sachen dabei gäb bei dem Layout, die man für 'n IE, rauslassen könnte, dann gäb's halt keine Strafsteuer. Aber wenn dann irgendwas für den nachgebildet werden muss, was er eigentlich nicht kann, dann gibt's halt 'ne Strafsteuer.
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David Also wir merken schon, da muss halt ganz, ganz viel erklärt werden und, das hast du, nicht nur du dir auf die Fahne geschrieben. Tomas Caspers, Nils Pooker und, du, ihr habt da was ausgeheckt und, mich links liegen lassen. Aber ich lach's mal.
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Jens Ja, wir, wir hecken immer noch. Also wir hecken gerade aus. Wir wollen, wollen gerne, wir wollen ein Schulungskonzept auf die, auf die Beine stellen, also mehr so auf, Schulungen im Veranstaltungscharakter, wo wir zu 'nem, zu so 'nem Schulungsevent in, in ein Hotel oder wo, was wir auch immer finden, einladen. Und, da wäre zum Beispiel eine der Zielgruppen, die wir ansprechen könnten und auch wollen, wären nicht nur Grafiker, sondern auch, ja, Ku-, Kunden.
Also wären gerade von Großunternehmen, Leute, die in Verantwortung stehen und versuchen, ihre, ihre Webseiten zu, zu verwalten. Denen wär ja auch mal ganz, geholfen, glaub ich, wenn man ihnen mal genauer erklärt, welche Techniken überall dahinter steckt, stecken und warum ihre Agentur sich gerade so verhält, wie sie sich verhält. Ne? Also manchmal, manchmal hilft es ja, wenn, sich die unterschiedlichen, Beteiligten an einem Projekt einfach mal verstehen.
Ich hab so den Eindruck, dass, oft gar nicht versucht wird, in, einer adäquaten Sprache miteinander zu sprechen. Und es spricht ja jeder der Beteiligten eine andere Sprache.
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David Es ist, da muss ich kurz einhaken. Das ist auch, mm, die Erwartungshaltung, die du hast, die ist immer auf 'nem unterschiedlichen Level. Also der Kunde hat 'ne ganz andere Erfahrung, deswegen hat er 'ne ganz andere Erwartungshaltung von eigentlich derselben Sache, als, als du sie als Entwickler hast. Und dann kommt noch, keine Ahnung, der Projektmanager dazu.
Der hat anderen Erfahrungsschatz und auch seine Erwartungshaltung- -von dem, was er kennt oder wie was abzulaufen hat, ist wieder eine andere. Und das wirklich gedeckelt zu bekommen oder auf eine Höhe zu bekommen, das ist eben das Schwierige in den, in der Kommunikation, selbst direkt. Und deswegen find ich toll, dass ihr da, in die Bresche springen wollt und, wollt den Leuten das da vermitteln.
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Jens Ja, das werden wir erst mal versuchen. Ich denke, wir werden erst mal in 'nem, in 'nem ersten Schritt, schauen, ob das, angenommen wird und, erst mal ganz normal, ja, unsere Entwicklerkollegen ansprechen inhaltlich, aber, ich denke, dass die, dass die, die potenziellen Zielgruppen sehr viel breiter gefächert sind als einfach nur, Leute wie dich und mich, fortzubilden und denen die neuesten Strömungen zu zeigen.
Oder wie ich jetzt bei Schulungen, die ich gehalten habe, schon mal festgestellt habe, auch nur vielleicht das, Grundhandwerk zu erklären. Also das hab ich auch schon gehabt, dass ich 'ne Schulung gegeben hab, bei denen ich, wirklich den Leuten, die schon seit Jahren im Web arbeiten, noch mal so das Grundhandwerk erklärt habe. Ich bin jedes Mal wieder, überrascht, dass man, dass man Leuten, die seit Jahren im Web arbeiten, mit Clearfix, was Neues erklär, erzählen kann. Aber es ist so.
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David Na ja.
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Jens Und auch, und auch Browser Styles, kann man immer wieder was Neues erklären. Aber-
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David Für diejenigen, die es noch nicht gemerkt haben, die Erde dreht sich weiter.
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Jens Ja, das ist komisch, obwohl die so flach ist, ne? Aber es ist so 'ne Scheibe, die sich dreht. Also wie-
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David Ja, ja, die dreht sich auf einer Ebene, genau.
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Jens Wie so 'ne Töpferscheibe. Ja. Und, zu, zu dem, zu dem Themen, komplex, ach, ist mir jetzt vor Kurzem ein Artikel untergekommen von Wolfgang Wiese, der auch mit uns bei den Web Cross ist, der an der Uni Nürnberg Erlangen
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David Im Rechenzentrum arbeitet und er hat einen wirklich prima Artikel geschrieben, was Printdesigner für die Umsetzung eines Webdesigns liefern müssen. Den kann ich jedem nur empfehlen, und zwar sowohl Frontend-Entwicklern als auch Grafikern. Und ich würde darauf gerne mal 'ne Checkliste erarbeiten, die man dann, also 'ne, 'ne verkürzte Checkliste, die man Leuten an die Hand geben kann, wo dann so 20, 30, 50 Sachen drauf sind, so abchecken, ne. Schrift anti-aliased, Check, ne, so was.
Oder im Passwortfeld steht nicht Passwort drin, Check. Und, ne, so was, so was mal an die Hand geben und er hat 'n wirklich 'n prima Artikel dazu geschrieben und die Kommentare sind auch lesenswert. Er bezieht sich auch auf einen Artikel „Web ungleich Print". Der ist auch in den Show-Notes verlinkt. Kann ich auch nur sehr empfehlen. Einfach mal, um, um auf diese Wahrheit hinzuweisen.
Ich hab schon damals, '99, als ich in der Werbeagentur angefangen hab, hab ich dem damaligen, Grafiker, dem, also dem, dem, Geschäftsführer und war zu-zuständig für Grafik, hab ich gesagt: „Wenn du mir irgendwann mal 'n Print, ein Printerzeugnis zeigst, wo die Überschrift oder das Titelblatt animiert ist, dann werd ich dir zugeben, dass Print und Web gleich sind." Aber bis dahin, ne, bis dahin dann ist es doch was Unterschiedliches.
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Jens Ja, ja.
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David Es ist komplett unterschiedlich und dementsprechend muss man auch anders dafür denken und gestalten. Es fängt ja schon mal beim Denken an. Und, ja, es ist, es ist, läuft immer wieder drauf zurück, ne. Man kann nicht einfach nur sagen: „So, ich hab jetzt mal 'ne Broschüre erstellt und bring die mal bitte ins Web." Natürlich geht das, aber es ist nicht medien, kompatibel richtig. Es, es kommt was Suboptimales dabei heraus.
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Jens Ja. Und das ist auch einer der Grundsätze:, macht euch Gedanken und nehmt euch vor allen Dingen im Alltagsstress wirklich die Zeit, den einen oder anderen Artikel oder das eine oder andere Buch zu lesen. Und das gilt nicht nur für alle da draußen, sondern es gilt auch für uns beide, für, wie du hast es auch gesagt, für die Webentwickler, die seit Jahren eigentlich nichts anderes machen und die Vollprofis sind.
Selbst die müssen sich mal weiterbilden oder, oder sind irgendwie festgefahren, ohne dass sie das merken. Und, da gibt's ganz andere Pressen voraus und, machen da ganz tolle, spannende Dinge und, lesen, lesen, lesen, informieren ständig. Ich muss mich manchmal auch, ich, wir haben uns im Vorfeld der Sendung haben wir uns unterhalten über Instapaper, tolle Erfindung. Artikel gefunden in Instapaper schmeißen und vergessen.
Könnte man auch so machen, in den In-Instapaper sammeln und einmal die Woche zumindest, mal weglesen, der Krempel, der da drin steht. Und, da müssen wir uns alle an die Nase fassen und uns mal wirklich alles informieren. Deswegen ist insbesondere auch diese Sendung wichtig, damit wir das eben noch mal eins, mal zusammenfassen und euch ein paar Links geben, die ihr euch auch wirklich mal ansehen solltet.
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David Ja, genau. Das mit dem Instapaper erinnert mich immer an den Spruch, das mit dem Prokrastinieren, das mach ich mal morgen. Und, so, so 'n bisschen ist das bei dem auch, ja. Ich muss das gleich da abarbeiten. Ich glaub, ich hab schon drei Seiten, voll. Also wenn ich das so durchgehe, ist, nicht gut.
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Jens Das kann ich toppen. Das kann ich toppen.
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David Echt?
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Jens Ja, ja.
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David Meine Liste ist länger.
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Jens Nee, auf die Schiene wollt ich jetzt nicht. Nein, schönen Link zu dieser Sendung. Dann möchte ich noch eine Sache erzählen:, Technikwürze kommt ja jetzt nicht wirklich jede Woche raus. Das liegt unter anderem daran, dass Technikwürze nicht das ein, der einzige Podcast ist, den ich mache. Es gibt ja noch 'n Video-Podcast. Technikwürze als Video sozusagen. Geht nicht ganz in die Sache des Webentwicklers, hat 'n bisschen Social-Komponente auch mit drin, Social Media.
Auf jeden Fall 'n paar geekige Sachen. Da haben wir jeden Freitag produzieren wir 'ne Sendung, beziehungsweise Donnerstag oder Freitag. Freitag kommt sie normalerweise raus. Auch heute Morgen haben wir 'ne Sendung mit dem Yati. Bei TLM hab ich das zusammen eine Sendung produziert. Die ist sehr geekig. Da kommen extrem lustige Videos, zeigen wir da. Die Sendung veröffentliche ich morgen auf, technikload.de.
Stammt ja von Technikwürze und dem Upload-Magazin vom Yati haben wir zusammengeschmissen, nennen das „Technikload", den Video-Podcast. Da brauchen wir noch 'n paar Fans. Wär schön, wenn ihr einschalten könntest, könntet. Ansonsten natürlich auch die Seite von dir, Jens. Die verlinken wir natürlich auch noch mal. Du bist ja verlinkt auf der Team-Seite. So wie sich das, gehört. Und, dann, denk ich mal, bleiben wir mit unseren Hörern in Kontakt, spätestens über Twitter.
Und dann dank ich dir fürs Dabeisein.
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David Ja, war schön, mal wieder dabei zu sein. Bis zum nächsten Mal.
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Jens Definitiv. Ja, also bis dahin.
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David Tschüss.
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Jens Ciao.
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Einspieler Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web. Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf technikwürze.de.
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David Ich hab eben, Linsensuppe, Linseneintopf für uns gemacht.
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Jens Ah.
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David Du weißt ja, Erbsenboden Linsen bringen den Arsch zum Grinsen.
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Jens Ach, lecker, lecker. Also nicht-
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David Lecker, lecker.
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Jens Nicht das auf Klo, sondern Linseneintopf.
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David Ja, genau. Mm.
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Jens Lecker, lecker, lecker. Schon ewig nicht mehr gegessen.
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David Echt nicht?
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Jens Nee.
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David Mache ich schon häufiger.
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Jens Ah.
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David Hatte ich dann in der Tiefkultur hatte ich noch so 'n paar, Speckstücke, so, so Reste von, von Speck.
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Jens Yum, yum.
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David Und die hab ich dann mit ausgekocht. Ich sag dir. Ei, ei, ei.
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Jens Ja, ja. Scheiße auf die Figur.
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David Ach was, ist doch total leicht.
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Jens Ach, herrlich.
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David Ging eben auch leicht raus.
Die Themen dieser Sendung
- HTML5 hat jetzt auch ein Logo. Und das W3C verwirrt die Webstandards-Gemeinde damit, dass CSS3 damit in Zusammenhang gebracht wird. Zum Glück wurde eine Klarstellung mittlerweile nachgereicht.
- Linkempfehlung: Gleich hohe Input-Felder 1
- Peter-Paul Koch veröffentlicht eine Statistik über Verteilung mobiler Browser.
- Eric Meyer überarbeitet seinen Reset. Endlich.
- Es gibt ja auch viele Menschen, die eine Sinnhaftigkeit eines Resets bestreiten. Dazu gibt es viele Artikel 1 und unterschiedliche Reset-Ansätze.
- Schöne Übersicht über PNG und deren Eigenschaften und Einbindungen in Browsern.
- Erfahrung mit aktuellen Projekten
- Es gibt leider noch immer Grafiker, die in Layouts Schriften non-antialiased anwenden.
- Jens hat Stunden für Recherche und Umsetzung gebraucht bei Containern mit runden Ecken und Schatten. Alles nur, weil die Optik auch im IE so sein soll. Mit CSS3 wäre es eine Sache von Minuten gewesen.
- Wir müssen offenbar nicht nur die Entwickler fortbilden, sondern auch Grafiker und Kunden. Tomas Caspers, Nils Pooker und Jens Grochtdreis wollen in diese Richtung tätig werden
- Was Print-Designer für die Umsetzung eines Webdesigns liefern müssen
Daraus könnte man mit den Webkrauts eine Checkliste auf Basis dieses Artikels machen, mit Erläuterungen. Eine Checkliste, die man erweitern und mit Beispielen unterfüttern kann. Am besten in den Kommentaren Ergänzungen vornehmen. Dazu ist auch der Artikel Web≠Print 1 empfehlenswert.
TechnikLOAD - Der Videopodcast von Technikwürze
TechnikLOAD 21 - Geek-Stuff, HTML5, 3D, LOLcats, Nerdcore und Gewinnspiel! 1 .
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Erwähnungen 36
Kommentare 64
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Ich setze für gewöhnlich für das @body@-Element font-size mit einem Schlüsselwort (z.B. small) und danach dann alle Überschriften, Absätze, ... mit em. Dann bezieht sich das em auf die font-size von @body@, ich habe keinerlei Multiplikationen drin und muss auch nur eine "Reset-Zeile" verwenden.
Das machts auch sehr einfach, wenn man eine Funktion anbieten will, die die Schrift per JavaScript vergrößert - einfach font-size von ändern et voilà.
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Super Sendung und interessante Links!
Hat mich gefreut auch mal wieder eine nicht Total Sendung zu hören.
Die Erfahrung mit den nicht nicht umsetzbaren Schriften aus Photoshop Dateien habe ich auch schon gemacht... nervig!
Ich finde es allerdings ganz gut, dass man Blockelemente in HTML5 in ein machen darf, allerdings deklariere ich dann auch immer den Anchor als Blockelement. -
Ich bin mit dem bisherigen CSS-Reset eigentlich sehr zufrieden und verwende ihn in abgewandelter Form. Den neuen werde ich wohl er zu HTML5-Zeiten verwenden. Bis dahin dauert es aber noch ein wenig, da müssen erst noch ein paar Browserversionen "aussterben". ;)
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„Wir müssen offenbar nicht nur die Entwickler fortbilden, sondern auch Grafiker und Kunden.“
Hmm müssen wir das? Erstmal klingt es gut, aber bei näherer Betrachtung: WIR sind die Experten, der Kunde bezahlt Geld dafür, sich NICHT mit diesem ganzen Gedöhns beschäftigen zu müssen. Immer wenn ich auf Veranstaltungen bspw. von der IHK bin, die sich an KMU u.ä. richten, merke ich, dass Leute selbst von Grundlagen absolut überfordert sind. Transparenz ok, aber IMHO erzieht man damit allenfalls Besserwisser mit gefährlichem Halbwissen. Schon heute ist doch jeder Chef schon SEO-Experte wenn er mal einen Artikel gelesen hat oder „Programmierer“, wenn er mal mit Office ein Dokument als HTML exportiert hat. Bei einer solchen Fortbildung - bei welchem Urschleim soll man da anfangen?!
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PS: Bin mit dem reset.css auch zufrieden. Ich glaube Ihr mißversteht auch den Sinn ein wenig. Ziel ist es, einen einheitlichen Browserstand zu erreichen. Wenn Ihr das anderweitig mit Grundeinstellungen Eures Individual-CSS erreicht, hindert Euch ja niemand daran, das Reset zusammenzukürzen. In seiner originären Form richtet es sich aber an alle globalen Anforderungen. Also macht es auch Sinn, alles zu reduzieren. Bspw. die Auszeichnung „Liste“ sagt semantisch auch gar nichts über eine Darstellungsform aus: Zeilenweise mit Bömmeln davor...
um Blockelemente empfinde ich persönlich als Segen. Notfalls deklariert man das Element eben so um, dass es weder Block- noch Inline-Element ist. Eigentlich auch sehr sinnvoll, weil es selbst ja gar nicht Inhaltsauszeichnung, sondern nur „Behaviour“-Element ist.
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Ich würde sogar soweit gehen zu sagen: Das reset.css soll mehr als ein einheitlicher Browserstand, oder gar ein Normalisieren bewirken. Der Name ist Programm: Es wird im Prinzip alles an Formatierung rausgeschmissen. Da ist es durchaus konsequent gewesen, auch die Fokus-Outline herauszunehmen. Das Problem: Eigentlich suchen wir alle eher eine brauchbare Kickstart-Lösung, die sinnvolle, normalisierte Presets vorschlägt - wir bedienen uns aber am falschen Ding. Eigentlich ist das was das YAML-Framework liefert richtiger für diesen Zweck.
Dass neue HTML5-Sektionen defaultmäßig geinlined sind hat nichts mit der Soezifikation zu tun, sondern ganz schlicht den Grund, dass sie fast all unseren Browsern nach wie vor unbekannt sind. Und eben die springen bei ihnen unbekannten Elementen automatisch auf eine Inline-Darstellung, weil man dadurch am Wenigsten kaputt macht. Mit dem breitflächigen Aufkommen der HTML5-Parser wird sich das sicherlich ändern (IE9, FF4...)
David, Du beschwertest Dich außerdem darüber, dass jede neue Technik im Web direkt irgendeinen kranken Namen bekommt. Die Namen sind oft in der Tat an den Haaren herbeigezogen, stimmt. Aber ich denke, sowas ist notwendig, wenn sich Deine Technik im Netz verbreiten soll und wenn Du im Gespräch mit anderen Entwicklern schnell und ohne Missverständnisse auf eine Technik verweisen möchtest. Es ist immer besser flott sagen zu können "Big Whoop-Ass Badaboum Box Shadow" als irgendwie "Das Ding, wo man im IE6 zwei DIVs ineinanderwrappern, aufs Inneren position:relative und aufs Äußere den Blur-Filter setzen muss" fusselimmund. :D
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Ich habe nichts gegen Namen für ein Produkt, sondern gegen Namen, die mehr was von Star Wars haben als von Webdesign. Und bisher wurden diese Namen eben aus deinen genannten Grund im Web misbraucht. Und das nervt tierisch. Augenscheinlich scheint es kaum jemanden zu geben, der dem Ding einen guten Namen geben, der beschreibt, was drin steckt und nicht zu abgehoben ist. Gerade dann ist ein solcher Artikel wie der von Christoph wirklich mal sehr angenehm zu lesen. Er ist halt für Menschen geschrieben und nicht für SEO und Buzzword. Und er wird ja trotzdem gewürdigt.
Meine Zwei Cent zum reset.css: Da ich in meinen Projekten immer jedes Element gestalte, welches ich auch einsetze, benötige ich weder ein Browserstylesheet, noch ein oben drauf gesetztes reset.css. Von daher ist ein (solcher) Reset bei mir sinnlos, da eine Definition, die ich eh überschreiben werde.
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Da stimme ich Dir in beiden Punkten 100% zu. Übrigens scheint sich Christoph unbewusst einer ziemlich cheffigen Sache zu bedienen: dem Shadow DOM
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Hallo,
insgesamt eine schöne Folge, allerdings finde ich insgesamt, dass euere Sendungen in letzter Zeit immer weniger Struktur aufweisen.Was sonst eine strukturierte Sendung mit viel Fachwissen war mutiert immer mehr zur Talkrunde.
Dabei stehen eure persönlichen Meinungen in letzter Zeit zu sehr im Vordergrund. Klar, eure Meinungen sind auch wichtig, aber nur als Fazit und nicht als Headliner.
Und immer dieses Genörgel im Grundton. Macht es doch einfach besser als Eric Schmidt. Ich finde seinen Reset-Css sehr gelungen und die Tatsache das einige Webentwickler "zu dämlich" zum Lesen sind bzw. Ihre Fehler scheinbar auch nicht beim Testen bemerken, darf nicht in Kritik an Eric münden.
Schließlich war es kein Bug, sondern immer wohl dokumentiert.
Was das Überschreiben von Styles angeht, was soll daran falsch sein? Dafür gibt es schließlich diese Möglichkeit. Performance-Technisch wird es wohl kaum ins Gewicht fallen.
Ich empfehle euch, die eigene Qualität mehr im Auge zu behalten, als ständig über die Qualität und Unfähigkeit anderer zu urteilen.
Es wirkt teilweise etwas überheblich.
Auch der Part Print/Webdesign ist etwas neben der Spur und letzendlich Hetze... Freut euch doch, dass ihr 1-2 Stunden mehr berechnen könnt, wenn ihr solche PSDs bekommt.
Letztendlich kann man mittlerweile JEDE *.psd in HTML umsetzen.. KnowHow vorausgesetzt. Dann benutze ich auch keine mal transparente PNGs. Alles halb so wild.
Ich seid doch nicht die Erdachse...
Beste Grüße
Malte -
Malte, du hast Recht. Der inhaltliche Fokus dieser Sendung lag nicht in der journalistisch neutralen Berichterstattung. Das war allerdings auch nicht geplant.
Bezüglich der Umsetzung von Photoshopdokumenten erlaube ich mir aber mal, dir zu widersprechen. Während meiner Zeit in der einen oder anderen Werbeagentur hatte ich sehr oft PSDs, die immer überarbeitet werden mussten, bevor ich daraus eine saubere Webseite machen konnte. Und wenn du das jede Woche drei Mal machst, dann ist das nicht „halb so wild“, sondern nervig. Da fehlt es einfach an der Schulung der Mitarbeiter, die die zusammenstellen. Denn schlussendlich freut sich auch der Kunde, wenn die Werbeagentur drei Stunden weniger aufschreibt, weil sie interne Abläufe zu optimieren weiß.
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@macx, Du hast ja im Grunde genommen vollkommen Recht, was die Situation mit Photoshop angeht.
Ich wollte das ganze nur mal von einer anderen Seite beleuchten... :)
Ansonsten macht weiter so wie bisher. Es ist ja auch ne Menge Arbeit so eine Sendung. Danke dafür!
Ansonsten darf es von meiner Seite wie schon oben geschrieben inhaltlich ruhig etwas "tiefer" gehen.
Ihr macht die Sendung doch für Webdesigner und nicht für solche, die es mal werden wollen... ?!
Gruß Malte
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@macx:
bq. Meine Zwei Cent zum reset.css: Da ich in meinen Projekten immer jedes Element gestalte, welches ich auch einsetze, benötige ich weder ein Browserstylesheet, noch ein oben drauf gesetztes reset.css. Von daher ist ein (solcher) Reset bei mir sinnlos, da eine Definition, die ich eh überschreiben werde.
Damit erzeugst du aber im Grunde auch ein Reset (nur eben für jedes Projekt neu)!
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Ach ja, das leidige Thema CSS3-Features und Internet-Explorer. Allerdings muss ich sagen, seit ich http://css3pie.com einsetze, spare ich viel Zeit. Es geht noch nicht alles, aber zumindest vieles. Und ja, es wird natürlich eine htc-Datei nachgeladen, die auch noch zusätzlich Zeit fürs Rendern der Effekte benötigt. Aber besser ein IE-Nutzer wartet ein paar Sekunden länger, als dass ich stundenlang an unflexiblen Pseudolösungen herumbastle.
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Im Gegensatz zu Malte mag ich es mit weniger Struktur und mit mehr subjektivem Geplauder lieber, als journalistisch vorgelesene Technews.
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Na ja... sich weit und breit über Sinnhaftigkeit von Dingen die man nicht ändern kann finde ich bisschen mühselig. Bei solchen Diskusionen wind mir lediglich klar, dass ich mit meinen Ansichten nicht alleine bin. Aber ob eine Sndung, die zu 50% aus solchen Diskusionen besteht so reizvoll ist... muss jeder selber entscheiden.
Bisschen mehr nützliche Informationen in der Sendung hätte ich mir schon gewünscht. Da waren andere Sendungen deutlich nahrhafter.
Und ich werde das gefühl nicht los, das Jens bisschen mit Antialiasing durcheinander gekommen ist. Er spricht von der Unart der Grafiker Texte "ohne Antialiasing" abzuliefern. Doch genau das gegenteil ist der Fall. Die meisten Grafiker aktivieren die Kantenglättung und simulieren damit unrealistische webbedingungen... oder habe ich da was falsch verstanden.
Gerade der Tipp für Grafiker bei Antialiasing einen Hacken zu setzen ist nicht ganz richtig.
Jetzt will ich aber mein Mund halten... bin ja mit der Würze sehr zufrieden... ihr macht einen guten Job.
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Die Checkliste ist ne tolle Idee, die zum Abkupfern anregt :)
Spontan fällt mir noch ein, dass Agenturen oft nur für flache Hierarchien die Menüs entwerfen. Wie werden tiefere Naviagtionen gestaltet, wie sieht die grafische Gestaltung passiver und aktiver Punkte in diesen Ebenen aus, wodurch heben sich Ober und Unterpunkte optisch ab, wann sind Inhalte „aufgeklappt“/ausgeblendet etc., sind die Menüs für echte Anwendungsfälle überhaupt breit genug bzw. wie sieht die Gestaltung mehrzeiliger Menüpunkte aus..
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Hi Leute,
die Seite mit den gleich hohen Inputfeldern ist ja wirklich sehr informativ, doch leider steigt mein Browser auf dem Androiden komplett aus als die Seite geladen war. Auf dem PC angeguckt: kein Wunder der Validator gab 52 Fehler aus ;-) Vielleicht gebt ihr dem Autor mal einen kleinen Hinweis, dass er jetzt vom Webstandardpodcast verlinkt ist, und die Seite wenigstens eine validen doctype haben sollte.Grüße aus Ludwigsburg
Jochen Kubik -
Ob es nun reset nennst, oder Definition von Gestaltungsmerkmalen: Das Ergebnis bleibt bei mir gleich: Ich überschreibe den Wert des Browsers nicht zwei Mal, sondern nur ein Mal.
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Ich verwende eigene Reset Styles, die sozusagen das Best Of aller Lösungen sind, die mir bisher untergekommen sind. Es ist dabei vor allem stark reduziert, weil zu viel einfach nicht gesund ist.
Ich stimme mit euch allerdings nicht überein, dass es Quatsch ist, Listen zurückzusetzen. Einfach deshalb, weil weit mehr als die Hälfte aller verwendeten Listen einer Website nicht wie klassische Listen aussehen. Da sind vor allem Menüs, Untermenüs, kleine Neben-Menüs, Fußzeilen und aller möglicher anderer Kram – alles Listen, aber ohne Listenpunkte oder Nummerierung. Wenn ich das jedes mal auf's Neue deaktiviere, kommt so viel mehr Code zusammen, als wenn ich es einmal abschalte und dann für die eine Liste, die wirklich so aussehen soll, wieder aktiviere.
Ansonsten lustige Sendung, bin gespannt auf die Checkliste.
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Gute Sendung. Gute Links. Allerdings finde ich Jens' Aussage bezüglich der Link-Elemente um Block-Elemente in HTML5 schwer nachvollziehbar. Ja, es weicht die gültigen Regeln bezüglich Block- und Inline-Elementen auf, aber der Weg, per JavaScript ein Klick-Event auf das Element zu legen ist schon aus Zugänglichkeitsgründen nicht praktikabel.
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Moinsen Jungs,
was mich spontan diesmal angeregt hat war der Kommentar mit den XML Dateien von den Jungs von zeit.de... Gibts dazu noch ein wenig mehr Input? Hintergrund ist, das ich derzeit bissl was für zuhause Bastel und sowohl ein Webinterface für meinen normalen PC, mein iPhone oder das Windows Mobile Handy von meinem Mitbewohner bauen möchte - evtl. sollen später auch mal noch native Apps darauf zugreifen...
Da gefiel mir der Ansatz mit den XML Dateien spontan verdammt gut... Das Backend spuckt einfach immer XML aus und die für das Gerät entsprechende Oberfläche stellt es dann richtig dar...
Bisher wäre der Ansatz wohl eher stinknormale Templates gewesen - was aber teilweise dann doch wieder Probleme macht - je nach Endgerät will das ganze ja mehr oder weniger ausführlich dargestellt werden oder sowieso unter ganz anderen Unterpunkten zu finden sein...
Also, gibts da nen spannenden Link - oder stell ichs mir eh anders vor, wie es gemeint war? :D
Grüße,
der Micha...-
@Micha
Wende dich doch mal an nicobruenjes (Twitter), der ist Frontendentwickler bei ZEIT.@flocke
Schwieriges Thema. Ob ich da im Gespräch dran denken werde? Ich habe da so meine Zweifel. Ich versuche da aber mal dran zu denken.
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Ich nutze Yaml und möchte hierfür noch mal eine Lanze brechen. Hier sind sämtliche Resets und Voreinstellungen schon vorhanden.
rp -
Liebes Technikwüze-Team. Eigentlich bin ich gar nicht pingelig, aber ich würde mich sehr freuen, wenn ihr statt "das macht Sinn" - "das ergibt Sinn", oder "das ist sinnvoll" zu verwenden. Es schmerzt bei diesem Cast besonders..
Sinn kann nichts machen, der Sinn ergibt sich ;-)
Gruß, Flocke
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Macx: du musst dir einfach innerlich gleich danach "das ergibt Sinn" sagen und nach ein paar mal geht's dann wie von Zauberhand.
Ansonsten hat mir euer Cast wieder sehr gefallen. Das hatte ich vergessen zu erwähnen ;-)Gruß, Flocke.
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Gibt es dann mal wieder eine neue Sendung?
Ich leide langsam an Entzug :-) -
sehr unterhaltsam, kurzweilig und informativ – was will man mehr! weiter so!
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Hallo,
also ich bin ja ein großer Fan von Technikwürze und schaue auch sehr gern Technikload. Aber ich finde es sehr schade, das in letzter Zeit so selten ein Podcast von euch kommt. Ich weiß, ihr habt sicherlich viel zu tun. Aber anbetracht der großen Spendenaktion für Technikwürze letztes Jahr, finde ich es schon irgendwie seltsam das jetzt, wo ihr euch von den vielen Geld neues Equipment besorgt habt, fast gar nichts mehr kommt.
Ich hoffe wirklich, ihr werdet wieder etwas regelmäßiger!!
Nichts für ungut.
MK -
Wir haben mit dem neuem Equipment ja jede Menge Folgen produziert und es auch ausschließlich für die Produktion von Technikwürze verwendet. Es ist ja noch da und wartet ebenso wie du auf neue Aufzeichnungen.
Konkret kann ich dir keinen Termin für eine neue Folge nennen. Doch sei dir sicher, dass ich der erste bin, der bei einem tollen Thema und Gesprächsgast „hier“ schreit. Im Moment fehlt mir schlicht und einfach die Zeit, mich um ein Thema und die Vorbereitung zu kümmern. Ich sollte sie mir aber nehmen, da hast du sicher Recht.
Dass es weiter geht, ist klar. Wann, werde ich sicher in Twitter ausplaudern.
Danke dir in jeden Fall für deinen Kommentar! Das hilft! -
Ich finde irgendwie das Buch nicht, dass ihr angesprochen habt (texten)
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Ich glaube ich hab mich im Podcast vertan ;) war wohl der davor....
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Deine Zuhörer warten immer noch auf Nachschub.
Und nein "Technikload" ist kein Ersatz. :-)Gruß Markus
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Hab ich nie behauptet. Ich habe wieder angefangen, Themen zusammenzustellen. Es sollte sehr bald konkrete Termine geben. Wichtig ist mir auch, dass es nach einer neuen Folge nicht gleich wieder viele Wochen Wartezeit gibt.
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Besonders interessant finde ich den Part "Containern mit runden Ecken und Schatten". Das CSS3 greift damit ein leidiges Thema auf. Wie schon gesagt wurde, die Zeiteinsparungen sind bei dem Webdesign emens.
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Ich finde die Idee, möglichst wenig Klassennamen zu verwenden, und stattdessen lieber auf z.B. Kindselektoren zu setzen, absurd. Und zwar einfach deshalb, weil Beides wenig miteinander zu tun hat.
Das große Problem ist, dass Klassennamen anscheinend nur dazu verwendet werden, ein Handle für das Styling zu schaffen. Klassennamen können als Handle verwendet werden, aber das ist nicht ihr eigentlicher Zweck. Das ist eher ein Seiteneffekt. Sinn von Klassennamen ist es, dem Element bzw. dessen Inhalt eine Bedeutung zu geben (Semantik) oder die dem Element inhärente Bedeutung zu verfeinern. Das heisst, dass Klassennamen im ersten Schritt überhaupt Nichts mit Aussehen (Präsentation, Style) zu tun haben, sondern mit Semantik. Die Frage, ob ein Element einen Klassennamen erhält oder nicht, hat also gar Nichts damit zu tun, ob und wie ich dieses Element stylen will. Folgerichtig kann es viele Elemente mit Klassennamen geben, denen überhaupt kein eigener Style zugewiesen wird. Andersherum kann man selbstverständlich Elemente stylen über z.B. Kindselektoren, bei denen es aus Sicht der Semantik keinen Sinn macht, denen einen Klassennamen zu verpassen.
Die Idee, möglichst wenig Klassennamen zu verwenden, weil man die Elemente auch über Kindselektoren stylen kann, ist also von vornherein der falsche Ansatz. Ein Element sollte einen Klassennamen nicht erhalten, um es in irgend einer Weise zu stylen, sondern um die Bedeutung des Inhalts dieses Elements zu spezifizieren. Die Frage nach der Präsentation dürfte bei der Wahl von Klassennamen gar keine Rolle spielen.
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@Siegfried
Klassennamen können als Selektor eingesetzt werden und das ist auch nach HTML-Spezifikation unter anderem genau ihr Zweck. Insofern spricht absolut nichts dagegen, Klassennamen aus Styling-Gründen zu verwenden, siehe HTML-Spec
Der Inhalts wird in erster Linie durch HTML-Elemente augezeichnet, kann aber noch durch Klassennamen, z.B. mittels Microformats angereichert werden.
Die Kindselektoren machen also absolut Sinn, um an stellen, wo Klassennamen nur zum Styling verwendet werden (was eben meistens der Fall ist), Markup und Zeit zu sparen.
Dass die Klassennamen nicht nach visuellen Gesichtspunkten benannt werden sollten (also statt class=""fett-rot" besser class="wichtig"), ist zwar richtig, hat aber damit wenig zu tun.
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@Christoph: Dass Klassennamen nicht nach visuellen Gesichtspunkten gewählt werden sollten, spricht sehr dagegen, Klassennamen aus Stylinggründen einzusetzen.
Wenn ein Element einen Klassennamen aus semantischen Gründen bekommt, ist es vollkommen in Ordnung, diesen auch als Style-Selektor zu verwenden. Wenn ein Element keinen solchen Klassennamen hat, weil es z.B. semantisch keinen Sinn macht, ist es nicht in Ordnung, einen künstlich nur als Styling-Selektor hinzuzufügen, dann ist es besser, dieses Element über andere Mittel zu selektieren.
Auf der anderen Seite macht es sehr wohl Sinn, Elementen Klassennamen zuzuweisen, die im Stylesheet überhaupt keine Rolle spielen. Ob viel oder wenig Klassennamen hat also gar Nichts mit Styling zu tun, sondern nur mit der Entscheidung über die Semantik.
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@Siegfried:
Was nützt dir deine zusätzliche semantische Information über das class-Attribut, wenn die keiner ausliest? Kein Screen-Reader, keine Suchmaschine und kein Benutzer liest die Klassennamen aus.
Meiner Meinung nach sind class-Attribute, genauso wie id-Attribute (mit dem Zusatz, dass man diese als Anker verwenden kann) nur für den Zugriff von außen auf den (X)HTML-Code wichtig. Sei es über CSS, JavaScript oder etwas anderes.Andernfalls könnte man das mit der "Semantik" ja sehr, sehr weit treiben, was dann zur Folge hätte, dass man mehr class-Attribute als Element-Inhalt hat. Und das nur, um dann am Ende das "perfekte" Semantik-Erlebnis zu haben?
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@Tim: Es gibt z.B. Firefox-Erweiterungen, die Sowas auslesen. So kann man z.B. fertige vCard-Adressen direkt aus einer Webseite extrahieren. Das geht deshalb, weil diese Extension eben anhand der Klassennamen weiss, welche Inhalte welche Bedeutung haben. Also, welches Element den Vornamen, welches den Nachnamen, welches die PLZ enthält, u.s.w.
Dass Suchmaschinen das noch kaum machen, liegt daran, dass kaum Jemand semantische Klassennamen nach standardisierten Vocabularies verwendet.
Desweiteren wäre es möglich, relevante Informationen via XSL aus solch einer Webseite zu extrahieren. Naja, jedenfalls aus XHTML Seiten.
Die Verwendung solcher Klassennamen aus standardisierten Vocabularies würde es erlauben, Spider zu schreiben, die eine semantische Suche durchführen. Stichwort dazu: "Web of Data".
Allgemein: Die Verwendung solcher Klassennamen würde eine Seite auch maschinenlesbar machen. Maschinenlesbar heisst, dass die Daten aus dem Web durch Maschinen für Menschen besser aufbereitet werden können.
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@Siegfried:
Okay, meinetwegen. Würde funktionieren, gebe ich gerne zu. Aber wer nutzt sowas? Klar, das eine bedingt das andere... Keine Nutzer ohne Angebot und kein Angebot ohne Nutzer.Damit sowas wirklich eine sinnvolle semantische Information (im Sinne von allgemeingültig wie z.B. bei den neuen HTML 5-Elementen, die David erwähnt hat) darstellt, muss die Akzeptanz und Verbreitung allerdings stark zunehmen. Bis dahin finde ichs schwierig, das als eine Art semantisches Attribut abzustempeln.
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Wenn du deine Element mit Klassen oder IDs „strukturierst“, heißt das noch lange nicht, dass diese dann automatisch semantisch sind. Denn in Wahrheit ändert sich dadurch erst einmal gar nichts.
Wie sollte denn auch ein Element der mit ID „sonnenblume“ mir semantisch etwas sagen?Das, was du als Attributwert da reinschreibst, sagt weder dem Browser, noch dem User, noch Google, was da drin steckt. Dafür sind die HTML5-Elemente nav, section, article usw zuständig. Es hilft nur dir persönlich, dich in deinem Code zurechtzufinden - mehr nicht.
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Genau das ist der Punkt! Ein Klassenname class="sonnenblume" ist nur dann sinnvoll, wenn der Inhalt tatsächlich eine Sonnenblume ist. Denn genau das ist der Sinn und Zweck von Klassennamen.
Und an Klassennamen, die ihrem Inhalt Semantik hinzufügen, gibt es z.B. bei dem Microformaten oder bei Dublin Core genug.
Das trifft zumindest so auf Klassennamen zu. Ob und inwieweit das auf IDs zutrifft, bin ich mir nicht sicher. Neben Semantik kann eine ID auch einfach ein Navigationsziel sein. Insofern ist das mit IDs vermutlich etwas anders.
Aber zurück zu Klassennamen. Ein Max Mustermann sagt eben sehr wohl Etwas über den Inhalt dieses span's aus. Und genau das ist der Sinn von Klassennamen. Dabei spielt es absolut keine Rolle, ob dieser span irgendwie gestylt wird, oder nicht. Entscheident ist einzig, dass der Inhalt dieses spans ein vCard fn (ein voller Name nach vCard Standard) ist. Nix sonst.
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Grrr, das Blog verschluckt tags. Also noch mal das Beispiel:
Max Mustermann
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Reden wir mal nicht vom „Was wäre wenn“-Prinzip. Klassennamen zeichnen ein Element nicht semantisch aus! Du kannst das Element natürlich im Nachhinein durch die Verwendung von Microformats oder anderen Dingen semantisch auszeichnen, doch davon war in deinem ersten Kommentar nicht die Rede. Doch auch wenn du es nachträglich auszeichnest, so macht nicht alleine der Klassenname ein Element semantisch, sondern immer erst dein Tool, welches du einsetzt, um das auszulesen. Das ist ein sehr großer Unterschied.
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@macx: Was sind microformats Anderes als Klassennamen?
Auf der einen Seite hast Du recht. Wenn ich class="Sonnenblume" verwende, aber der Inhalt ist ein Gänseblümchen, dann fügt der Klassenname gar Nichts zur Semantik hinzu. Aber wenn ich class="Gänseblümchen" schreibe, wenn darin tatsächlich ein Gänseblümchen ist, dann hat das extrem viel mit Semantik zu tun. Genau darum geht es.
@Tim: Das bekannte Henne-Ei Problem ist natürlich richtig. Aber das wird nicht besser, wenn man sich dem verweigert. Und ob ich class="Gänseblümchen" oder class="Sonnenblume" schreibe, macht für das Styling keinen Unterschied, sehr wohl aber für die Semantik. Daher kann es nicht schaden, Sowas heute schon zu machen. Je konsequenter, um so zukunftssicherer.
Was die Verwendung der (neuen) html-Tags angeht: Natürlich ist die semantisch korrekte Verwendung der Tags erste Priorität. Die Verwendung von semantisch geeigneten Klassennamen ist erst der zweite Schritt. Aber das heisst ja nicht, dass dieser zweite Schritt überflüssig wäre.
Sieh es einfach mal als konsequent zu Ende gedacht an: Inhalt und dessen Bedeutung (Semantik) kommt ins html, das Aussehen (Präsentation) ins css, und das Verhalten (behaviour) ins (java)script. Klassennamen, die nur dem Styling dienen, sind ein Aspekt der Präsentation. Sie haben im html eigentlich Nichts zu suchen. Man nennt das auch presentational markup. Das ist nicht anders als die Verwendung von überflüssigen oder falschen html-Tags nur zum Zweck des Stylings.
Gut, in der Praxis kommt man da gelegentlich nicht dran vorbei. Manchmal muss man zu solchen schmutzigen Tricks greifen. Aber deswegen werden diese schmutzigen Tricks noch lange nicht sauber. Und Notlösungen zum Prinzip zu erklären hilft auch nicht weiter.
Ich will mal aus dem Gedächtnis ein Beispiel geben, das ich mal so ähnlich gefunden habe. Die genauen Klassennamen und Tags weiss ich nicht mehr, aber im Prinzip war das so Etwas wie:
Max Mustermann
Das wurde dann um microformats ergänzt, weil es ja so modern ist. Raus kam dann:
Max Mustermann
Eine Klasse für das Styling und eine Klasse für die Semantik. Der Author war wohl felsenfest davon überzeugt, dass er den Klassennamen für das Styling genau so brauchte. Mir rollen sich dabei die Fußnägel auf. Und das nur, weil der Name in diesem Container anders gestylt werden sollte als ein Name im z.B. Hauptcontainer. Richtig wäre gewesen, hier nur mit vcard fn auszuzeichnen, denn nur das gibt an, um was es sich beim Inhalt handelt, und das Styling über den umgebenden Container und einen Kindselektor zu erledigen. Ein Klassenname, der nur dem Styling dient, hat hier Nichts zu suchen.
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Vielleicht etwas ausführlicher hier: http://www.readwriteweb.com/archives/web_of_data_machine_accessible_information.php
Ansonsten einfach mal nach "Web of Data" googeln.
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Es ist doch eigentlich ganz einfach: Der Abschnitt zum class-Attribut in der Spezifikation besagt (frei übersetzt): „Autoren werden ermutigt, Werte zu verwenden, welche die eher Art des Inhaltes als seine gewünschte Präsentation beschreiben“.
Sprich (was niemand hier bestreitet): Es macht Sinn, semantische Klassennamen zu verwenden, ist aber keine sklavische Bedingung. Dass Klassen ausdrücklich zur Gestaltung verwendet werden dürfen, beschreibt der von Christoph verlinkte Abschnitt der Spezifikation bereits.
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@Matthias: Damit kann ich weitgehend leben. Allerdings sehe ich die Prioritäten etwas anders. Also zuerst mal Klassennamen für die Semantik. Die kann man zu 99% auch für das Styling als Selektoren recyceln. Was dann noch übrig bleibt und eben tatsächlich nicht anders geht, bekommt eben auch mal einen Klassennamen nur für das Styling. Aber auf diese Notlösung versuche ich eben, so weit wie möglich, zu verzichten.
Der Witz ist doch, dass semantisch korrekte Klassennamen für das Styling genau so gut verwendet werden können wie von mir aus reine random-Klassennamen. Für das Styling macht es keinen Unterschied. Für die Semantik (Maschinenlesbarkeit) hingegen sehr.
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Laut Spezifikation spricht nichts dagegen, Klassennamen zwecks Styling einzusetzen, also spricht nichts dagegen, Klassennamen zwecks Styling einzusetzen, denn es spricht nichts dagegen.
Gegen die Verwendung von class="linksgruengross" spricht einzig und allein die Tatsache, dass der Klassenname bei Änderung der Gestaltung in z.B. kleinere Links in roter Farbe missverständlich wird und damit schlechte Praxis ist, die Semantik des Dokuments wird aber nicht verändert.
Umgekehrt kann ich auch nicht darauf schließen, dass die Klasse nur deshalb überflüssig ist, weil sie einen falschen Namen hat. Besser wäre also z.B. ein Klassen-Name wie "fav_links", der keinen Präsentationsbezug hat, dadurch aber immer noch keine semantische Bedeutung für das Dokument erlangt.
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@Christoph: fav_links ist zumindest teilweise noch ein Klassenname, der nur der Präsentation dient. "fav" hat immerhin Bedeutung, wenn auch nicht ganz einfach zu verstehen. "link" hat nur Stylingcharakter und stimmt schon dann nicht mehr, wenn es eben plötzlich nicht links, sondern rechts dargestellt werden soll.
Oder meintest Du den Plural von "link"? Das wäre dann in der Tat Semantik. Dann wäre der Klassenname absolut richtig.
Falls "links" = Ortsbezeichnung:
Angenommen, mit "fav" soll Irgendetwas gekennzeichnet werden, das irgendeine Art von Favorit ist. Dann bekommt das Dingens eben den Klassennamen "fav". Ob der nun links, rechts, oben, unten, gar nicht oder sonstwo dargestellt (präsentiert) wird, spielt doch für den Klassennamen keine Rolle. Ein "fav" bleibt auch dann ein "fav", wenn es ganz woanders oder bunt oder schwarz-weiss oder was weiss ich wie dargestellt wird. Egal, wie ich es darstelle, der Klassenname stimmt eben immer.Oder falls "links" = Plural von "link":
Egal, wo, wie oder ob ich das Dings darstelle, es bleibt immer "fav_links". Denn das bezeichnet nicht das, wie es aussieht, sondern das, was es ist. Also absolut semantischer Klassenname. -
@Siegfried:
Irgendwie reden wir hier alle ein wenig aneinander vorbei.
Ich glaube, Christoph meinte mit fav_links den Plural von "link", da class-Attribute ja mehrfach innerhalb eines Dokuments verwendet werden dürfen, würde es Sinn machen, dem ganzen einen Namen mit Mehrzahl zu geben.
Ich glaube, jeder hier stimmt damit überein, dass man die class-Namen nicht nach dem Aussehen, sondern nach der Funktion/Semantik benennen sollte.Was mich allerdings ein stört (und scheinbar auch andere) ist, dass du sagst, dass man class-Namen nicht als Mittel zum Stylen von etwas, sondern nur als reine semantische Information nutzen sollte.
id und class sind so eine Art API für das CSS, um auf das HTML zugreifen zu können. In manchen Situationen geht es einfach nicht anders (Beispiel Syntax-Highlighting in Codebeispielen). Und genau dafür wird es auch üblicherweise genutzt. Wenn dadurch noch ein Stück mehr Semantik erzeugt wird: Super, netter Nebeneffekt.
Sofern es nicht um standardisierte Bezeichnungen wie bei den Microformats z.B. geht, bringt es keinen Mehrwert zwangshaft eine semantische Information in das class-Attribut zu stecken, ohne das Ziel zu haben, das Element später in irgendeiner Form zu stylen. -
@Tim: Du schreibst:
Wenn dadurch noch ein Stück mehr Semantik erzeugt wird: Super, netter Nebeneffekt.
Genau das sehe ich genau umgekehrt. Klassennamen sind für die Semantik da. Wenn dadurch noch ein Stück mehr Stylingmöglichkeit erzeugt wird: Super, netter Nebeneffekt.
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Tim bringt es auf den Punkt, danke :)
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Vieleicht missverstehen wir uns hier tatsächlich.
Also, ich meine, dass die Entscheidung, ob resp. welcher Klassenname verwendet werden soll, nicht vom Styling sondern nur von der Semantik abhängen sollte. Dass die so gewählten vorhandenen (oder eben auch nicht vorhandenen) Klassen dann auch zum Styling verwendet werden, ist nur logisch. Aber das ist eine andere Baustelle.
Die Idee, auf Klassennamen zu verzichten, weil man die Elemente ja auch über z.B. Kindselektoren stylen kann, impliziert jedoch die Idee, dass die Klassennamen nur für das Styling da sind. Also, die Entscheidung, ob und welcher Klassenname verwendet wird, eine Frage des Stylings ist. Und eben dieses halte ich für falsch. Auf einen Klassennamen zu verzichten, weil man das Element auch anders stylen kann, ist genauso falsch, wie einen Klassennamen nur deshalb einzusetzen, weil man das Element anders nicht stylen kann. Die Frage nach Klassenname ja oder nein, und welcher Klassenname hat also Nix mit dem Styling zu tun. Das sind einfach zwei unterschiedliche Dinge, die getrennt bleiben sollten.
Vielleicht noch mal ein Beispiel: Es macht einen Riesenunterschied, ob ich schreibe Blablubb, oder ob ich schreibe Blablubb. Natürlich kann und soll ich im css dann diesen Selektor verwenden, um das Dings dann grün anzumalen. Aber selbst im css macht es einen Unterschied, ob ich schreibe:
span.gruen { color: green; }
oder ob ich schreibe:
span.name { color: green; }Das erste Statement sagt doch nur aus, dass ich Grünzeug gerne grün hätte. Na toll. Na und? Das Zweite hingegen sagt aus, dass ich Namen gerne in Grün hätte. Selbst hier macht es einen Unterschied.
Ach, und noch was als Nachtrag: Ein class="name" fügt natürlich nicht dem Dokument eine Bedeutung hinzu, sondern nur dem Inhalt des Elements, dessen Attribut diese Klasse ist. Wenn man dem Dokument als Ganzem über diesen Mechanismus eine Bedeutung verleihen wollte, müsste man dem html-Element einen solchen Klassennamen verpassen. Das könnte eine interessante Idee sein, aber das wird, glaube ich, bislang von Niemandem so gemacht.
Aber das könnte man so machen. Man könnte beispielsweise schreiben:
Wenn es sich um eine html-Seite handelt, bei der es nur oder im Wesentlichen um eine Spezifikation geht. Aber auch hier hat die Wahl des Klassennamens, oder ob ich überhaupt einen Klassennamen verwende, Nichts mit irgendeinem Styling zu tun. Was nicht heisst, dass man es nicht verwenden könnte, wenn gewünscht. Aber ein ist allemal besser als ein . Da ist selbst ein nacktes besser. Ich weiss nicht, wie ich das sonst noch ausdrücken soll.
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Noch einer @Tim:
Du Schreibst:
da class-Attribute ja mehrfach innerhalb eines Dokuments verwendet werden dürfen, würde es Sinn machen, dem ganzen einen Namen mit Mehrzahl zu geben
Auch das ist nicht richtig. Die Entscheidung, ob class oder id Attribut hängt in der Tat davon ab, ob ich auf der Seite mehrere davon habe, oder nicht. Aber die Frage nach Einzahl ("fav_link") oder Plural ("fav_links") hängt davon ab, ob der Container, dessen Klasse diese hier ist, einen oder mehrere Links enthält.
Also, wenn Du die Links in eine Liste schreibst, dann würde das so aussehen:
Hier wäre der Plural richtig. Im Zweifelsfall selbst dann, wenn diese Liste nur ein Listenelement enthält.
Aber ein:
<a class="fav_link" href="...>blablubb
Muss Einzahl sein. Hier sagt class="fav_link" aus, dass es sich hier um einen von (wahrscheinlich) mehreren fav_links handelt. Das class="fav_links" oben sagt aus, dass der Container (ul) mehrere Dinge des Typs fav_link enthält (oder enthalten kann).
Man könnte also beide Klassen gleichzeitig verwenden. Allerdings wäre das doppelt gemoppelt. Würde ich eher vermeiden.
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@Siegfried:
Ja, genau das dürfte hier der Streitpunkt sein.Ich verwende class-Attribute nur für das Styling, gebe dem Ganzen natürlich semantische Namen (also nichts, was mit dem Aussehen, der Position oder ähnlichem zu tun hat), aber das wars dann auch schon. Microformats etc. mal außen vor gelassen.
Ich fürchte allerdings, dass wir so auf keinen gemeinsamen Nenner kommen werden.
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Naja, immerhin haben wir mal den Kernpunkt unserer Differenz gefunden und benannt :)
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@Siegfried:
Bist du in allem so radikal? :-D
Du verwendest auf deiner verlinkten Webseite immerhin Dublin Core und XHTML 1.1. Beides doch eher selten...Wieso sagst du, dass es nicht richtig ist, class-Attribute mit Plural-Namen zu befüllen? Mir ist keine Spezifikation bekannt, nach der das FALSCH ist.
Ich könnte ja auch an mehreren Stellen irgendwelche besonderen Links (oder sonst was) haben. Jeder davon bekommt dann sein mehrzahliges class-Attribut und gut ist.
Letztendlich hängt das aber einzig und allein vom persönlichen Geschmack und seinen eigenen (wahrscheinlich nicht einmal notierten) Konventionen.
Was ist daran also falsch oder richtig? -
@Tim: Frei nach Radio Eriwan: Im Prinzip ja (radikal) :)
Ich verwende übrigens nicht nur xhtml1.1, sondern auch html4.01 strict, und verwende http automatic content negotiation, um zwischen Beiden zu wählen. Und ich verwende für die meisten Seiten ebenfalls automatic content negotiation, um zwischen deutsch und englisch zu wählen. Und ich verwende alternate stylesheets, um es ein wenig bunter zu treiben. Aber das ist derzeit eher Spielerei. Meine HP ist Sowas wie meine Spielwiese. Die Seiten sind übrigens schon uralt, älter als 7 Jahre, in dieser Form. Ich werde demnächst auf html5 umstellen und dann noch mal besser und sauberer strukturieren.
Wg. Singular vs. Plural: Wenn man so ansetzt, dass der Klassenname die Bedeutung des Inhalts angibt, dann macht es einen Unterschied, ob ein Container mehrere Dinge vom Typ XY enthalten kann, oder nur ein solches Ding. Wenn man die Bedeutung des Inhalts so spezifiziert, sollte man das auch sorgfältig tun. Da kann Singular oder Plural durchaus einen Unterschied machen.
Wenn man die Klassennamen natürlich nicht zur näheren Spezifikation der Semantik heranzieht, kann man auch class="sknjkgvntkö" schreiben, und dann ist Singular oder Plural sowieso egal.
Das ist also keine Frage der Spezifikation, sondern einfach eine Konsequenz der Semantik.
@Tim: Aus dem Grund sollte man für die Klassennamen standardisierte bekannte Vokabularien einsetzen. Zum Beispiel microformats. Aber auch Andere wären denkbar. Microformats erlaubt auch, eigene Vokabularien zu verwenden, wenn diese definiert werden (XMDP, http://microformats.org/wiki/rel-license-de#XMDP-Profil ). Nur sollte man das dann auch tun (das definieren, meine ich).
@Christoph: Wie schon oben geschrieben, der erste Schritt für semantisches Markup ist die Korrekte Verwendung der richtigen html-Elemente. Und wenn diese Elemente ausreichen, um die Semantik ihres Inhalts ausreichend zu spezifizieren, ist es auch gut damit. Dann braucht es keinerlei Klassennamen mehr. Klassennamen braucht man dann, wenn man die eingebaute Semantik des Elements präzisieren möchte.
Angenommen, eine Seite hätte zwei h1-Überschriften. Dann könnte man z.B. eine davon mit class="dc:subject" auszeichnen, um festzulegen, dass diese Überschrift das Thema der Seite enthält. Streng genommen legt man damit allerdings nur fest, dass eben diese Überschrift das Thema der Seite enthält. Die Überschrift ist bis html4 nicht direkt mit irgendwelchen Paragraphen korreliert. Das ist sein html5 mit article und section anders und besser.
Und nochmal zum Schluss (hier geht es um den von Tim richtig erkannten Unterschied in der Sichtweise): Ob ich bei solch einer Überschrift ein class="dc:subject" verwende oder nicht, hat Nichts damit zu tun, ob ich diese Überschrift stylen will oder nicht. Wenn ich diese Überschrift stylen will, kann ich natürlich diesen Klassennamen verwenden. Wenn ich diese Überschrift aber gar nicht stylen will, so bleibt das dennoch die Überschrift, die das Thema enthält, und wird daher mit class="dc:subject" passend ausgezeichnet.
Richtig ist auf jeden Fall, dass ein noch lange keine Überschrift macht.
So, und jetzt muss ich los. Habe noch Vorlesung. Ggf. bis morgen.
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Siegfried, Klassennamen haben - da wiederhole ich mich - technisch nichts mit Semantik zu tun. Denn wo ist denn der Unterschied zwischen „favouriten“, „favoriten“, „Favs“, „faworitten“? Den kennst nur du als Autor. Selbst, wenn du alles richtig schreibst, heißt das noch lange nicht, dass das Element auch tatsächlich das beinhaltet, was du da deklarieren möchtest. Der eine schreibt es so, der andere ganz anders. Es gibt keine Standards, keinen gemeinsamen Nenner. Deshalb interpretiert Klassen weder Google noch der User.
Es gibt Definitionen wie Microformats, die aber Tools notwenig machen, um aus Klassennamen eine Interpretation abzuleiten. Aber statt vcard hätten die Microformats-Macher das Ding auch sonnenblume nennen können. Ich hoffe du verstehst, worauf ich hinaus möchte.
Schlussendlich möchte auch darauf hinweisen, dass für HTML5 neue Elemente definiert wurden, um Inhalte semantischer zu machen. Du möchtest doch nicht indirekt behaupten, dass HTML5 komplett überflüssig ist, weil es ja „semantische Klassennamen“ gibt, oder?
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Wie David es sagt, die Semantik in den Klassennamen ist nur für dich selbst und nicht allgemein gültig.
Die Semantik des Inhalts eines Dokuments wird mit HTML-Elementen erreicht und nicht mit Klassen. Sonst wäre ja
Überschrift
gleichbedeutend wie Überschrift, was mitnichten der Fall ist!Wenn du Klassen nur da einsetzen möchtest, wo es an deiner Stelle den Inhalt (für dich) näher beschreibt, kannst du das gerne so machen, hilft aber keinem anderen. Dein Dokument wird durch das Hinzufügen einer Klasse, egal wo, semantisch nicht aufgewertet (außer für dich). Microformats sind ein Sonderfall, weil sie nicht zum HTML-Standard gehören.
Du kannst es drehen und wenden, wie du möchtest, es ist legitimer Zweck der Klassen, als Hook fürs Styling zu dienen. Insofern ist deine Eingangsthese, es sei absurd, Kindselektoren zur Reduktion von Klassen einzusetzen, schlicht und einfach falsch.
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Keiner der Diskutanten bestreitet oder bezweifelt die Nützlichkeit semantischer Klassennamen. Sie sind aber lediglich eine Empfehlung (der Spezifikation) oder eine „best practice“, keine notwendige Bedingung.
Sollten sie eine notwendige Bedingung sein, müssten sie innerhalb der Spezifikation definiert sein, was die Möglichkeiten nicht nur recht massiv einschränken würde, sondern schlicht und einfach (innerhalb der HTML-Spezifikation) nicht der Fall ist. Nicht standardisierte Semantik ist subjektiv und damit nur bedingt nützlich.
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@Matthias: Technisch gesehen ebsteht zunächst mal keine Notwendigkeit. Jedenfalls auf den ersten Blick. Semantik ist also "keine notwendige Bedingung". Da gebe ich Dir Recht.
Gehen wir mal einen Schritt weiter. HTML Tags sind für den Leser einer seite ebenfalls völlig wurscht, denn die bekommt er gar nicht zu sehen. Wer interessiert sich für die Tags? Nun, der Browser. Der Browser als Werkzeug interpretiert die Tags. Und er interpretiert die Klassennamen und die Stylesheets. Aber: Der Browser muss den Seiteninhalt darstellen, nicht verstehen. Deshalb ist dem Browser jedwede Semantik einer Webseite schnurzpiepegal. Es ist nicht seine Aufgabe, den Inhalt zu verstehen. Wenn man also nur vom Browser ausgeht als einzigem Wekzeug, das diese Seiten jemals zu sehen bekommt, dann ist Semantik sowieso für die Füße. Dann wäre es allerdings konsequenterweise auch egal, ob ich
Überschrift
oder Überschrift<&span> schreibe. Dem Browser ist das echt egal.Anders sieht es aus, wenn andere Werkzeuge ins Spiel kommen, die nach Möglichkeit den Inhalt verstehen sollen. Wir Menschen haben jede Menge implizites Wissen. Der Computer hat Null implizites Wissen. Alles, was der Computer weiss, hat man ihm explizit so gesagt. Darum geht es bei Semantik. Wenn es also darum geht, den Text maschinell zu verstehen, dann ist semantik Markup das Einzige, was zählt.
Suchmaschinen sind die ältesten und ausgereiftesten Maschinen, die Webseiten durchwühlen. Allerdings sind Suchmaschinen nicht die einzig denkbaren. Suchmaschinen verstehen den Inhalt einer Seite nicht. Deshalb ist es sehr schwierig, zu einer Suchanfrage passende Antworten in Form von Seiten zu finden. Und das wird für Suchmaschinen immer schwerer (siehe http://wadhwa.com/2011/01/29/the-future-of-search-who-will-win-the-spam-wars/) Semantic Markup könnte hier helfen.
Natürlich ist semantic markup keine Voraussetzung, um schön aussehende Seiten zu erstellen. Aber es ist Voraussetzung dafür, dass irgendwann Maschinen die Seiten tatsächlich verstehen.
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Und genau das sollte man erreichen durch semantisch passende HTML-Elemente und nicht durch den Missbrauch von Klassennamen, den man durch ein Dritt-Tool (Browserplugin etc.) Semantik einprügeln möchte. Denn genau so wie du ein Wort sicher anders definieren würdest wie dein Nachbar von nebenan, benötigt es fest definierte Standards. Ohne diese wird es ein heilloses Durcheinander. Webseiten gewinnen an Profil durch HTML5 und WAI-ARIA, nicht durch Klassennamen - auch wenn du es noch so gut meinst bei der Definition.