Neue Anforderungen für Webentwickler Technikwürze 179
Das Berufsbild des Webentwicklers hat sich geändert. Reichte es bisweilen die Spezifikation von HTML und CSS auswendig zu lernen, gelten nun und auch in Zukunft gänzlich andere Anforderungen. Nicht nur Webseiten wollten heute erstellt werden, sondern Web-Apps, Smart-TV-Oberflächen, Tablet-Angebote und sogar interaktive Grafiken und Spiele ohne Flash. Jan Tißler und David Maciejewski werfen einen Blick auf die Medienlandschaft.
Transkript der Folge
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David Technikwürze 179. Es geht tatsächlich weiter. Mein Name ist Daniel Maciejewski. Ich heiße euch herzlich willkommen und mit mir dabei in dieser Sendung ist Jan Tißler.
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Jan Ja, hallo.
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David Und wir unterhalten uns heute über neue Anforderungen für Webentwickler.
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Einspieler Herzlich willkommen zu Technikwürze, eurem Design- und Webstandards-Podcast.
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David So Jati, auch der Jati genannt. Ja. Du bist das erste Mal in Technikwürze. Es gibt ja dann noch so einen Videopodcast, den wir gemeinsam machen. Der heißt Technikload, hier bei T3N. Erzähl doch mal, wer bist du?
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Jan Ja, ich bin Jan Tißler. Ich bin hier bei T3N Redaktionsleiter online, also Journalist und, beschäftige mich jetzt schon seit, ja, '97 oder so mit dem Internet und bin davon ziemlich fasziniert und angetan.
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David Ja, und Technikload machen wir, wie gesagt, seit wie viel Folgen haben wir da jetzt? Fünfundfünfzigste Folge haben wir heute abgedreht.
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Jan Genau, ja. Jede Woche mehr oder weniger bis jetzt auf die Sommerurlaubspause.
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David Stimmt, genau.
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Jan Ansonsten sind wir jede Woche am Start. Nehmen immer donnerstags auf jetzt und dann erscheint das Donnerstag oder Freitag.
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David Ja, ich bin ein bisschen heiser. Ich bin aber immer noch der Gleiche. Technikwürze, ich muss mich dran gewöhnen, dass es hier nicht mehr Technikload heißt, sondern Technikwürze. Ja, du darfst mich gerne hauen, wenn das nicht so, wenn ich, wenn ich das öfter mal falsch sage. Kam eine ganze Zeit lang nicht raus. Liegt einfach daran, dass ich, andere Prioritäten hatte. Ich bin auch ganz froh.
Ich hatte in der Zwischenzeit ja chronik.de, unser Geschichtsmagazin, was ich mit dem Marcel zusammen mache, komplett relaunched und da wäre eh keine Zeit gewesen für Technikwürze. Also probieren wir es mal, denke ich. Also steigen wir ein. Wir behandeln heute, na, ganz kurz, damit ihr euch 'n, Gedanken machen könnt, was in dieser Sendung vorkommt. Einen kleinen Rückblick machen wir: Wie hat man damals so Webseiten gestaltet? Wie macht man es heute?
Dann haben wir neue Geräte, neue Techniken, bringen so ein kleines Praxisbeispiel und dann haben wir noch einen Ausblick und, erzählen noch, wie kann man sich fortbilden. Alles in allem noch zwei wichtige Sachen: Ihr könnt heute was gewinnen. Ja. Und zwar verlosen wir... Das sagen wir später. Aber ist ganz toll. Ist toll.
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Jan Ja, das wird toll.
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David Und, noch die zweite wichtige Sache: Die Sendung wird euch natürlich auch präsentiert, und zwar von Mittwald CM Service. Das sind die Jungs, die uns den Server bereitgestellt haben. Und wenn die Webseite richtig schnell runterladbar ist, dann ist das, dank Mittwald. Die bieten Hosting-Lösungen für Agenturen und Webentwickler. Schaut da auf jeden Fall mal rein auf, mittwald.de. Ja, Jati, starten wir mal in den Rückblick. Wie war's denn damals so mit dem Internet-... mit den Webseiten und so?
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Jan Als das Internet noch schwarz-weiß war und so. Ne, wir wissen ja alle, das waren noch die Zeiten. Nee, ohne Scherz beiseite. Ja, wie war das, noch vor einigen Jahren? Zum Beispiel so Tabellenlayouts, erinnere ich mich, ja, waren ja ganz groß angesagt. Ja, was hat man gemacht für dreispaltige Websites? Halt 'ne Tabelle angelegt mit irgendwie drei Spalten. Oder hat sich da einen großen Plan gemacht. Ich glaub, du hast ja damals auch, wie so Skizzen erst mal angelegt, ne?
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David Ja, stimmt, um, um zu überlegen, wie ich das gestalten kann. Ja, ja. Ja, da gab's noch kein CSS, ne. Dann war das alles so mit Tabellen und schönen Bildern und,, transparente GIFs, ja, um die Abstände einzuhalten und so was.
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Jan Ja, ja, genau. Ein Pixel große, transparente GIFs, um irgendwelche Tabellen auf-
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David Wunderbar. Ja, irgendwann, kamen die Leute da drauf, auch ich, handgeschriebene Webseiten zu machen mit HTML und CSS. Das heißt ganz sauber und weg von diesen Tabellen. CSS wurde dann auch ein bisschen möglich dank der Browser und, ja, war schon ein großer Schritt vorwärts, ne. Mal von diesen, Tabletten hätte ich beinahe gesagt, von diesen Tabellen wegzukommen.
Und, ja, später kam's dann zu barrierefreien Webseiten.
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Jan Mhm. Genau.
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David Also sich da reinzuarbeiten, das war das große Thema. Aber im Grunde genommen, was musste man können? Die Spezifikation von HTML und CSS vielleicht auswendig lernen-... und sich das anschauen. Aber, F-, Barrierefreiheit, sich das ein bisschen anzulesen. Viel mehr war nicht. Ja, also-
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Jan Das ja, das ja auch eher in Ausnahmefällen eigentlich, ne. Also es hat dann jetzt ja nicht so immens interessiert, oder, Barrierefreiheit. Also heute ist es ja ein größeres Thema. Ich glaub, da kommen wir auch noch drauf.
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David Damals war nicht so, ja, ja.
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Jan Und, ja, ich hab damals auch noch viel mit solchen Tools wie Dreamweaver gearbeitet, was ja dann irgendwann auch gar nicht mehr ging, weil du halt dann eben mit, ne, CSS eben gearbeitet hast und deinen Div-Layern und das konnte das ja dann irgendwie nicht oder brauchtest du ja dann auch irgendwie nicht mehr. Du hast du das ja eh alles dann, alles schön im Texteditor, zusammengebaut.
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David Ja, stimmt, stimmt. Heute ist das ein bisschen wesentlich umfangreicher, das Programm. Es gibt sogar noch Webentwickler, die nutzen das heute gerne. Also nicht diese Vorschaufunktion, aber zumindest diese, diese Coding, Geschichte. Das soll noch sehr sauber sein, auch wenn ich persönlich die Finger davon lasse. Aber darum soll's nicht gehen. Ja, hat sich inzwischen viel geändert, aber warum?
Kommen wir doch eigentlich mal, zu den neuen Geräten und, zu den neuen Anforderungen eigentlich für Webentwickler. Ein, ich, Smartphones.
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Jan Zum Beispiel, ja.
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David Mit dem iPhone 4 fing das so 'n bisschen an, glaub ich, ne?
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Jan Mit dem iPhone an sich, meinst du, oder?
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David Mhm, ja, in etwa. Zumind-zumindest kamen, zumindest gingen normale Webseiten. Man musste sich eigentlich gar nicht viel Mühe geben als Webentwickler. Das ging ja noch. Aber man hat schon gesehen, dass die Schrift doch relativ klein ist. Also-... muss man dann überlegen: Ja, was mach ich jetzt für iPhone-Benutzer-
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Jan Ja, genau
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David ... zum Beispiel.
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Jan Also ich mein, es gab natürlich ja in den Jahren zuvor ja auch schon viele, Handys oder auch so damals schon ge, sogenannte Smartphones.
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David Oh, die WAP-Seiten.
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Jan Genau, WAP-Seiten.
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David Oh.
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Jan Das war ja so, so 'n Thema, aber die, die Browser konnten ja immer nicht allzu viel, ne. Deswegen musstest du da ja, wenn du was machen wolltest ganz spezielle Webseiten machen. Es ging ja gar nicht anders. Und die Leute haben's aber kaum genutzt, weil die Preise ja absolut horrend waren. Also kaum einer war mobil im Internet. Und das, denk ich, hat sich echt wirklich erst mit dem iPhone, ja, dann geändert.
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David Zumindest weil da auch die Tarife rauskamen, die das mal 'n bisschen möglich gemacht haben, ne.
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Jan Ja und inzwischen ist es, ist es ja total verbreitet.
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David Smartphones überall, inzwischen auch mit dem Androids, den Windows Phones. Nokia demnächst ja nicht mehr.
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Jan Warten wir's mal ab, ne.
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David Aber das hat sich natürlich schon, echt verbreitet. Wir haben hier in unserer Niederschrift haben wir stehen oder hast du mal reingeschrieben, Design von drei bis dreißig Zoll. Aber auch noch mehr.
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Jan Eigentlich sogar drüber hinaus, wie uns dann aufgefallen ist, weil, es ja inzwischen auch immer mehr Fernseher gibt, die in irgendeiner Form Internet eingebaut haben, was auch immer man davon hält und wie gut auch das, bislang ist. Aber, das ist, ist fast so 'ne Sache, die man mit, mit bedenken muss. Und auf alle Fälle die drei Zoll Mobilgerät bis dreißig Zoll. Ich hab da irgendwie 'n großen Bildschirm vor, vor der Nase und, ja, wie reagiert man da drauf?
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David Genau, Tablets ist klar. Ich mein, grade die Fernseher, das ist auch die Frage: Ist das 'n Job für Webentwickler? Ist das HTML, CSS? Ich denke mal, herstellerspezifisch. Auf jeden Fall kommen jetzt auch die Prozessoren, in den Fernseher rein. Mit Apple TV fing das Ganze 'n bisschen an, dass man jetzt also, als die das, Apple TV 2 rausgebracht haben von Apple und haben wirklich, diese iPhone Hardware da reingebaut, ja.
Ich glaub, das war so die Initialzündung: Hey, kleine Prozessoren in den Fernseher einbauen und die haben genug Power, um irgendwie Webseiten abzubilden. Das war, glaub ich, schon was.
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Jan Ja, viele versuchen das eben so direkt einzubauen in, in ihre Fernseher. Also ich weiß, dass da Samsung, wo ich da mal auf so einer Produktvorstellung war, da haben die das auch so groß hervorgehoben, so Smart TV und dass das ja jetzt also Apps hat und ins Internet kann und so. Also das ist-- Ich weiß zwar immer nicht, ob man das braucht. Also ich persönlich-
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David Mhm. Ich bin mir auch noch nicht so sicher.
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Jan Ja, also wenn ich 'n Fernseher haben möchte, will ich damit hauptsächlich fernsehen irgendwie. Und das ist, glaub ich, auch das, was viele Leute machen, eigentlich nebenbei im Internet sein, ne. Also irgendwie 'n Tablet oder 'n Laptop oder so aufm Schoß haben. Und-
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David Die Frage ist, die Frage ist auch, was, wa, was für 'ne Bedienung, Bedienerfläche mach ich? Also es ist nicht mehr diese klassische Maus, die ich dabei bediene, sondern wenn ich vor dem Fernseher sitze, wie du sagst, dann willst du eigentlich nur konsumieren. Und jetzt, du willst auch nicht irgendeine URL eingeben, www Spiegel.de oder was weiß ich, sondern, willst vielleicht mit deiner Fernbedienung, die nur fünf Tasten hat, durch die Navi, durch die, durch die Menüs navigieren.
Und da stellt sich auch die Frage:, an was müssen wir denken? Also auch grade wenn wir jetzt Webseiten für mobile Endgeräte machen, für das iPhone oder das iPad oder Android-Geräte, wollen wir natürlich die Funktion der richtigen Webseite nachbilden. Andererseits, ist unser Zeigegerät der Finger. Ja. Also machen wir die Buttons entsprechend groß oder reduzieren wir das Ganze, damit es einfacher konsumierbar ist? Ist auch die Frage.
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Jan Mhm. Und auch welche Nutzungserwartungen haben die Leute eigentlich in dem Moment? Also das kommt ja dann auch noch hinzu. Das interessiert mich dann vielleicht auch als, Redakteur dann noch, dass ich mir bei 'ner Website dann natürlich überlegen muss, welche Inhalte soll die eigentlich haben? Soll die alle Inhalte haben, die jetzt auch die reguläre große Website hat, wenn ich 'ne mobile mache? Das ist ja auch immer so 'n, so 'ne Diskussion, ne.
Ich bin immer, bin ja eigentlich immer so 'n, so 'n Fan davon, den Mobil Leuten da nix vorzuenthalten und zu sagen so: „Ja, jetzt kriegt ihr nur die kurzen News. Die langen, die zeig ich euch nicht, weil ihr lest ja nichts Langes." Ne.
Woher will ich das wissen? Also wenn ich irgendwie im Zug unterwegs bin und, und hab da 'n interessanten Artikel, den les ich sogar auch aufm, Smartphone.
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David Ja. Andererseits, grade wenn ich an unsere TTN-Seite denke, die noch keine mobile Webseite hat, da hab ich oft so den Eindruck: Mensch, jetzt, jetzt will ich 'n Artikel lesen und ich muss mich aber erst mal reinzoomen. Ist natürlich 'n zweischneidiges Schwert. Da muss man überlegen, wer sind die User? Oder, oder, hab ich denn halt, du, hab ich denn halt 'n Benutzer, der direkt 'n Button haben will zur klassisch, klassischen Webseite.
Ich, ich denke, das sollte auf jeden Fall der Fall sein, dass man das haben muss.
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Jan Ja, auf jeden Fall. Also das, das find ich super anstrengend. Das begegnet mir immer mal wieder. Du wirst irgendwie automatisch auf irgend so 'ne total reduzierte Mobilwebsite umgeleitet und kommst da nicht wieder weg.
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David Ah, fürchterlich, ja. Na ja, stimmt.
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Jan Ne, die dann irgendwie für, vor fünf Jahren Symbian optimiert ist.
Ja. Und du denkst dann so: Hallo, ich möchte jetzt die richtige Website irgendwie grad mal sehen.
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David Ja, was haben wir denn sonst noch so für Anwendungsfälle? Ich mein, grade für Webentwickler. Wie gesagt, ich hab ja erwähnt, damals war's relativ einfach HTML, CSS lernen. Haus die Maus. Heute Web-Apps. Ich hab auch den, den Eindruck, dass heute es, es gibt keine Webseiten mehr. Es gibt ja nur noch Web-Apps.
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Jan Ja. Ist auch so 'n Modeschlagwort irgendwie, ne.
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David Web-Apps. In der Tat wird aber viel mehr zur Webseite. Also, alles, was damals so nativ programmiert war mit irgend so 'ner Programmiersprache C oder irgendwas, ist heute Web, ist heute HTML, CSS. Chrome OS ist 'n gutes Beispiel mit dem Chromebook. Da ist das ganze Betriebssystem sogar das Internet irgendwie.
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Jan Na ja, so weit geht das inzwischen, ne. Und die meinen das ja auch wirklich ernst. Ja. Und es gibt auch viele Nutzer, die da wirklich von überzeugt sind und sagen: „Ja, so 'n Chromebook, das ist super und,, kann alles, was, was ich so brauche und ist, klein, leicht, zuverlässig, schnell und so weiter." Und ja, was braucht man mehr? Also wie du schon sagst, vor 'n paar Jahren, ging's halt um Homepages. Ja.
Wir wollen da auch rein in dieses WWW. Ja. Und dann hast du den da halt-
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David Kauf uns 'n Data Becker Set.
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Jan Genau. Und dann hattest du da halt deine Homepage. Ja. Und, ja, das gibt's zwar heute vielleicht auch noch, aber die Anforderungen sind ja viel, viel, vielfältiger geworden. Also wie gesagt, Web-Apps, ne. Die Leute sollen irgendwie interagieren, die sollen das irgendwie nutzen können. Das soll richtig vielleicht in ihren Alltag am besten integriert werden, ne.
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David Ich meine, gutes Beispiel ist Google+. Das ist ja so was von interaktiv, wenn man das im, im Browser mal macht. Also mir macht das aufm Browser auch wesentlich mehr Spaß derzeit auch, als jetzt aufm iPhone. Ganz einfach, du klickst halt irgendwas an und es kommen Live-Updates rein und, alles ist mit Ajax nachgeladen und fühlt sich fast wirklich so an, als wenn ständig irgendwelche Datenstreams reinkommen. Das war v-vor ein paar Jahren noch gar nicht denkbar, so was.
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Jan Mhm. Stimmt. Ajax war ja dann, so das, das erste Mal. Da war ja auch dieses-
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David Alter Wein in neuen Schläuchen hieß es zunächst.
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Jan Aber es hat doch, find ich, 'ne ganze Menge verändert. Also das, heute ist es ja kaum noch wegzudenken.
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David Ja. Was hatten wir damals noch? Browserspiele gab's schon damals, aber größtenteils in Flash. Heute gibt's das auch mit HTML und Co. WebGL und so sind nur ein paar Schlagworte, mit denen man so schöne Sachen machen kann. Angry Birds. Wir machen ja den, offiziellen Angry Birds-Podcast mit Technicload.
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Jan Ja, genau.
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David Zumindest stellen wir da öfters mal irgendwelche Angry Birds-Sachen vor. Und, Angry Birds gibt's ja auch im, im Chrome OS Store, da kam das ja. OS Store. Chrome Store.
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Jan Chrome Web Store oder wie auch immer er heißt.
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David Er will jetzt den Rechner ausschalten. Damit bin ich nicht so ganz einverstanden.
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Jan Sind wir schon so lang.
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David Abgewehrt. Angry Birds, im Browser kann man auch direkt über Google+ jetzt spielen. Find ich genial. Das Tolle bei dieser Funktion ist, wenn du's spielst, wi... ist oben rechts 'n Gesicht eingeblendet von deinen Kontakten. Da steht, den musst du jetzt bekämpfen.
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Jan Ja, genau.
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David Und, den versuchst du dann natürlich zu bekämpfen und besser zu sein. Und, wenn du den erwischt hast, dann steht gleich der Nächste da, ja. Und dann bist du aufm dritten Platz. Zumindest ging es mir so und ich wollte dann mehr. Ich sagte: „Komm, dich krieg ich auch noch. Grade dich, ja, dich kann ich so wie..." Na ja, lassen wir das. Aber, ist natürlich auch 'ne ganz andere Situation als irgendwie im, im auf abgekapselt Mobilgerät zum Beispiel, wo ich jetzt nicht diese Social-Komponente habe.
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Jan Mhm. Ja, jedenfalls nicht so gut sichtbar, ne. Sie versuchen's ja auch so irgendwie mit-
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David Wird auch kommen, definitiv.
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Jan So Game Center, aufm iPhone oder so, aber ja, ist halt trotzdem nicht vergleichbar irgendwie. Weil in Google+, oder meinetwegen auf Facebook, da hab ich ja meine Social-Kontakte schon. Und das jetzt miteinander zu verknüpfen. Aber das ist schon, Angry Birds ist schon cool, was das, ja, dass das eben so in HTML5, auch so funktioniert, wie man's vom Desktop kennt. Nur halt-
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David Richtig, es funktioniert genau gleich, ja. Sieht genauso aus und ist flüssig und es passt.
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Jan Ja, fordert nur jede Menge Ressourcen vom Rechner. Aber da kann jetzt ja HTML5 vielleicht nicht so viel dafür.
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David Ist vielleicht 'n gutes Stichwort für Webentwickler. Worauf sollte man achten? Was ändert sich für uns? Performance ist ganz wichtig. Aber da kommen wir gleich noch, auf das Thema zu sprechen. Ja, natürlich, Browsererweiterung ist auch noch so 'n Stichwort, das sollten wir nicht außer Acht lassen. Damals auch völlig kryptisch, heute HTML, CSS, JavaScript. Damit kannst du für Chrome irgendwelche, Sachen zurechtschrauben, die den Browser verändern. Und es funktioniert.
Ja, und, grade der Store für Chrome, der, der blüht ja. Das ist ja irgendwie alles drin. Wenn du 'ne Erweiterung brauchst, heute redet kaum noch einer von Firefox. Alles im Chrome drin.
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Jan Ja, irgendwie schon. Vor allem das ist dann so, nahtlos, dass die Leute das dann auch gerne mal vergessen, dass sie da überhaupt 'ne Erweiterung aktiv haben und sich dann über irgendwelche Features wundern. Ich hab, bei Google+ hab ich das häufiger, dass die Leute denken: „Ja, habt ihr das auch da irgendwie oben rechts dieses Icon?" Nee, haben wir nicht. „Hast du vielleicht 'ne Erweiterung?" „Nein, auf gar keinen Fall. Ich hab doch keine Erweiterung da." Ah, doch, war eine.
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David Ja ja, stimmt. Sieht man auch gar nicht. Ja, weil ich glaub, da gibt's ja diese Erweiterung auch in Google+, die ich jetzt nicht nutze, weil ich kein Chrome-Nutzer bin, noch nicht. Womit du auch bei Facebook posten kannst eigentlich.
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Jan Mhm, genau.
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David Ja, so was.
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Jan So was, genau.
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David Ja, insgesamt: Was ändert sich für Web-Webentwickler? Neue Techniken vor allen Dingen. HTML5-Elemente. Da wollen wir gar nicht so tief in die Technik gehen, sondern einfach nur mal erwähnen, was es da so gibt. Also HTML5-Elemente haben wir jetzt ganz, ganz viele, ganz, ganz tolle. CSS3 haben wir natürlich und JavaScript und HTML5 ist ja auch das Dachwort, Dachmarke für. Ist ja nicht nur dieses, diese Markup Language, sondern tatsächlich auch alles, was mit JavaScript, die APIs damit zu tun hat.
Das spielt da alles 'ne Rolle und das muss man natürlich alles lernen. Also man kann heute noch Webseiten machen, so wie sie sind, aber wenn wir da über 'ne richtige Web-App reden, ist auch die Frage: Wo ist jetzt, wa-was ist 'ne richtige Web-App? Was ist noch 'ne Webseite? Ja, das ist ja nicht nur auf ein mobiles Gerät irgendwie begrenzt, sondern was bietet das für Funktionen? Das ist die Frage. Ja, Videoplayer hatten wir damals.
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Jan Mhm. Ich wollte dich nur ganz kurz: Wie, wie gehst du denn damit um? Also ich meine, einerseits hast du natürlich diese HTML5-Elemente, dann hast du aber die Diskussion, ja, welcher Browser kann jetzt was und was wird wem angezeigt und Fallback und, wie hältst du denn das eigentlich so in deiner täglichen Arbeit?
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David Also meine tägliche Arbeit begrenzt sich auf die Webseite t3n.de. Ja, und da haben wir eine Police, die sagt, wir machen nichts mehr für den Internet Explorer 6. Das hilft schon enorm.
Ansonsten, ob ich jetzt, ganz ehrlich HTML5-Elemente Article benutze für die Artikel, wie wir es jetzt auf der Startseite haben, oder ich mach da 'n Div draus, wirkt sich noch nicht so wirklich auf irgendwas aus. Ja, also ich hoffe natürlich, dass irgendwann Google das richtig indiziert und, und unsere Inhalte dann quasi besser anzeigt wie: Das ist 'n richtiger Artikel oder das ist 'n zusammenhängender Teil.
Natürlich hab ich schon immer auf die Semantik, ja, drauf abgezielt, das vernünftig zu machen, aber es spielt noch nicht so gru-- so 'ne große Rolle. Interessant wird's natürlich erst, wenn irgendwas Interaktives vorbeikommt, ja. Also Twitter, Google+, die ganzen Ajax-Geschichten oder wenn du dir 'n Content-Management-System selber programmierst, so wie ich das bei Chronico gemacht hab. Da diese ganzen Ajax-Geschichten und w-wo wird das gemacht? Wo wird, w-worauf, worauf musst du's optimieren?
Also bei t3n müssen wesentlich mehr Browser unterstützt werden mit den ganzen Vendor-Prefixen für CSS3. Da kannst nicht einfach schreiben hier Box Shadow, sondern musst noch 'n paar Sachen davor packen. Das brauche ich zum Beispiel beim Chronico Backend nicht, ja, weil das wird nur von, von uns Redakteuren benutzt und wir nutzen nur Safari oder Chrome.
Da spielt das jetzt keine Rolle, aber im Grunde genommen musst du dich schon richtig einlesen und, dich richtig informieren: Was kannst du wirklich für nutzen für Elemente? Ja, oder bricht das nicht zusammen? Oder machst du irgendwelche Voll-Back-Lösungen? Das sind ja alles Gedanken, über die hast du dir damals überhaupt keine Gedanken gemacht. Höchstens, dass die Webseite genauso aussieht wie beim anderen Browser. Ja, da geht's nur um das Visuelle, heute um die Funktion.
Wird das tatsächlich unterstützt? Kann der irgendwelche Sachen speichern oder nicht? Schon 'ne schwierige Geschichte geworden. Ja, Flash Player damals, heute alles HTML5.
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Jan Ja, alles vielleicht ja auch noch nicht so ganz, ne. Aber es hat schon stark zugenommen, ne. Muss man auch sagen, hier durch,, Apples großen Widerstand, so auf seinen Mobilgeräten irgendwas mit Flash machen zu wollen, haben da, denk ich, auch viele, umgedacht und zumindest Alternativen geschaffen. Ich glaub nicht, dass das ansonsten jetzt schon so vorbereitet wäre.
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David Genau, einfach deswegen, weil Apple gesagt hat: „Wir machen's nicht." Machen sie bis heute nicht. Kein Flash. Ja, aber dadurch, dass sich das Ding so gut verkauft hat, mussten Alternativen her der Content-Anbieter und das ging ja nur mit HTML. Und ich glaub, heute auf der Webseite, ich hab jetzt grade den Spiegel offen, da sehe ich den, den Player, ich kann das Video abspielen von Zeit Online. Heute funktioniert das alles. Ja.
Und der Trend hat 'n bisschen übergeschwappt, auch natürlich dank der neuen Möglichkeiten, dank der neuen Browser, das auch auf 'n Desktop zu übertragen. Passt schon. WebGL haben wir auch erwähnt. CSS Shaders, möchte ich noch ganz kurz erwähnen. Der, unser Kollege Dieter hat ja 'n Artikel auf T3N dazu geschrieben, hat das 'n bisschen erklärt, was das bedeutet.
Meint eigentlich so 3D-Renderungen von HTML-Elementen und das so aussehen zu lassen, wie wenn man jetzt 'ne Seite umklappt wie beim Buch, dass der Schatten da so auf die Unterseiten hängt oder dass wenn ich 'ne Seite nach oben ziehe und da macht er 'ne Animation, dass es halt richtig real aussieht.
Ich glaub, insgesamt sind das schon echt so-- Oder 'n Technikload hat mir letztens die Seite, Seite vorgestellt, dass dich mit diesem, wo das Lied abgespielt wurde und du ma, und du bewegst mit der Maus.
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Jan sah natürlich großartig aus.
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David Großartiges Ding, ne. Und alles heute im ganz normalen Browser gemacht. Und da stellt sich auch die Frage für den Webentwickler: Mache ich das? Überlasse ich das Motion-Experten? So damals, wie ich gesagt hab, das machen Flash-Entwickler.
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Jan Genau. Also werde ich jetzt auch noch so zum Animations-, Designer und so? Oder, ja, treffe ich da auf die bisherigen Flash-Entwickler, die sich das jetzt auch angucken, wie das eigentlich jetzt mit denen Hilfsmitteln geht und will ich da rein? Aber- Ich find's eigentlich eher spannend, ne. Ich kann mir vorstellen, wenn man in dem Bereich arbeitet, ist doch eigentlich super, dass man jetzt mehr Möglichkeiten einfach hat.
Also mit denselben Tools, die ich jetzt vielleicht auch so schon benutze, ich erweitere einfach mein vorhandenes Wissen. Ich muss mich jetzt nicht, darin, erst mal reinarbeiten, wie jetzt Flash eigentlich gedacht ist und, und so weiter, ne.
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David Ja, stimmt.
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Jan Kann vielleicht, wäre jetzt so mein, meine Vorstellung, ich kann eher auf dem aufbauen, was ich eh mir schon angeeignet habe. Und wenn ich dann jetzt Lust bekomme, jetzt zu sagen: „Okay, jetzt will ich auch Animation, jetzt will ich vielleicht auch 3D", also hier dieses WebGL und so, was man damit alles anstellen kann. Das ist ja schon, ist ja schon cool.
Also diese Chrome Experiments da oder wie das heißt, die dann, wo ich in den letzten Tagen da so einiges gesehen hab, hm, das ist, das ist schon, damit kann man schon einiges auf die Beine stellen.
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David Auch wenn ich so überlege, heute in Technikload haben wir eine Webseite vorgestellt, wo du so CSS3-Animationen hast, wo du nicht mal irgendwie jQuery brauchst, sondern du drückst da irgendwie 'n Knopf. Natürlich, das wird mit JavaScript ausgelöst zur Demo, aber ansonsten die Animation im modernen Browser klappt auch so mit CSS und das halt richtig hardwarebeschleunigt bei dem einen oder anderen. Und das ist schon 'ne feine Geschichte.
Und grade solche kleinen Geschichten, da muss man sich natürlich auch überlegen: Benutze ich jetzt 'n Animationstool, was das für mich abdeckelt oder lese ich mich tatsächlich da rein? Oder lese ich mich rein und lass es dann trotzdem von diesem Tool machen?
Spannende Geschichte also. Da, da, da sehen wir auch so viele unglaublich viele Tools, die wir jetzt auch in Technikload vorstellen. Irgendwelche Helferlein, sehr, sehr viel bei GitHub, irgendwelche Projekte, die da rumschlemmern. Da gibt's schon 'ne ganze Menge inzwischen.
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Jan Und in der Idealvorstellung ja, sogar ziemlich plattformunabhängig, ne. Also ich mein, klar, so Mobilgeräte haben jetzt 'n bisschen weniger Performance, aber ich mein, so 'n Doppelkern 1,2 Gigahertz Chips, die da inzwischen drin sind und die Browser, die da,, zu haben sind oder die da schon dabei sind, die können auch schon 'ne ganze Menge.
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David Mehr als Apollo damals.
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Jan Ja. Apollo? Ach so, mehr Rechenkapazität.
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David Ja, diese Weltraum, -
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Jan Ja, ja, ja, ja, ja.
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David Apollo-Mission da.
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Jan Ja, ich hörte davon.
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David War noch vor unserer Zeit.
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Jan Ja, irgendwas mit Mond oder so.
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David Wir sind noch jung. Ja, großes Stichwort: Responsive Webdesign.
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Jan Ja, genau. Das ist doch jetzt irgendwie so 'n, also das ist so 'n Begriff, der mir jetzt ja auch so dauernd begegnet irgendwie. Das ist jetzt grad so 'n richtig... Eigentlich auch nicht so ganz komplett neu. Also hab i, so hab ich zumindest mal gehört, den Gedanken gibt's ja schon länger, aber ja, worum geht's jetzt genau? Ich glaub, es geht so um Seiten, die sich verschiedenen Bildschirmgrößen automatisch anpassen, ne.
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David Richtig. Die Webseite passt sich an das Endgerät an. Also wie groß ist es? Kleines Beispiel: Ich muss jetzt noch nicht mal 'n iPhone in die Hand nehmen oder probier's am Desktop-Rechner. Wenn 'ne Webseite, Responsive Webdesign benutzt, dann reicht es ja auch, wenn ich den Browser auf 'm Großmonitor groß habe und zieh ihn einfach kleiner und guck, was passiert. Und, da hat sich so 'n bisschen rauskristallisiert: Ja, ich mach mal so drei Versionen.
Das geht mit CSS3 Media Queries zum Beispiel, die in der Lage sind, ja, nicht zu erkennen, dass 'ne Webseite 'ne bestimmte Größe hat, sondern, der Browser selbst schaut dann drauf. Ich sag: Also wenn du 'ne bestimmte Breite bis maximal, keine Ahnung, 700 Pixel hast, nur als Beispiel, und du liegst eben mit deinem Browser da drunter, den zeigt er so an. Und wenn du halt da drüber bist, dann zeigt's anders an. Also wie, es gibt 'ne Webseite, Media Queries, also mediaquery.es.
In der Tröller-Galerie kommen Woche für Woche neue, neue Webseiten da rein, die, Media Queries einsetzen und, da kann man das echt mal schön rumspielen. Also es macht dort durchaus Sinn. Also t3n.de zum Beispiel, unsere Webseite, - Hat 'ne riesen breite Navigation. Wenn du das auf ein kleines Handy runterbrichst wie das iPhone oder ein Android-Handy, da erkennst du nicht mehr viel. Da machst du höchstens vielleicht 'ne Dropdown-Navigation und, bereitest das dementsprechend vor.
Oder du hast 'ne breite Content-Spalte und zwei Sidebars. Was machst du mit den zwei Sidebars? Die brauchst du nicht aufm mobilen Endgerät. Du willst sie aber zeigen, also packst du sie automatisch nach unten. Und das können, kannst du eben mit CSS3 Media Queries abdecken. Ist eigentlich 'n Thema für 'ne Sendung für sich.
Werden wir auch vielleicht noch mal in Technikwürze angehen, aber im Grunden groß, im Grunde genommen geht's halt darum: Also wie, passt man, die Webseite an mobile Endgeräte an oder halt auch an Desktop.
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Jan Mhm. Ja, hab ich schon einige interessante Beispiele gesehen, wo dann halt auch die Bilder mit, irgendwie kleiner werden und-
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David Genau, sie skalieren.
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Jan Genau, also wo sich das einfach alles automatisch, anpasst.
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David Das betrifft zwar nicht die Dateigröße, sondern nur jetzt das Visuelle, aber zumindest etwas, ne? Und da kommen mich auch zum, zum eigentlichen Punkt. Also wenn ich jetzt 'ne Webseite mache und ich mach 'n riesen fettes Bild da drauf- Dann muss das auch mit 'nem iPhone runtergeladen werden. Also auch wenn ich die Webseite anpasse und das Bild wird automatisch verkleinert, bringt mir das nicht viel.
Weil noch haben wir die langsameren Prozessoren, die leisten zweimal mehr, aber wir haben sie noch und dann kommt die Bandbreite dazu. Grade im ländlichen Sektor ist es noch nicht so weit, dass wir da richtig schnelles Internet haben und es dauert natürlich. Die ganzen JavaScript-Dateien, die wir ohne Ende laden, die ganzen Webfonts, die wir noch laden oder keine Ahnung, irgendwelche JavaScript-Geschichten. Ganz, ganz viel Zeug.
Und, da kommen wir auch zu dem, das hab ich mir aufgeschrieben: Display none ist keine Lösung. Viele haben gedacht, ich kann mit Display none, mit der, mit der CSS-Eigenschaft irgendwelche Elemente ausblenden, wo ich sage: "Oh, das große Bild, lass ich einfach mal weg." Sie stehen im Quelltext und werden geladen. Ja, und genau das ist das Problem. Ich muss, ich muss dann überlegen: Was mach ich?
Mach ich 'ne mobile Webseite, also eine zweite Webseite sozusagen, wo ich den ganzen Krempel weglasse, den ich jetzt aufm mobilen Endgerät nicht habe und schalte dann um. Oder mach ich da irgendwas Intelligentes? Dass, keine Ahnung, irgendwie, das mobile Endgerät erkannt wird und je nachdem lad ich die Bildervarianten. Ja, oder ich mach zuerst und das ist, auch 'n Aspekt, mobile first nennt sich der: Ich mach meine Webseite zuerst fürs mobile Endgerät, also in klein.
Und überleg mir dann, wie ich's anpasse fürs iPad oder für Desktop-Größen.
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Jan Ja, auch interessant.
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David Und lade dann über JavaScript dann quasi die großen Grafiken nach, wenn ich 'n großen Rechner habe mit 'ner großen Bandbreite.
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Jan Mhm. Ja, kann ich mir gut vorstellen, dass es darauf hinausläuft, ne. Weil man sieht ja, es gibt ja immer diese diversen Grafiken, wie sich das jetzt entwickelt mit Mobil- und Desktop-Internet und dass sich das in 'n paar Jahren, umkehrt und dass die Leute mehr mobil online sind, ist ja eigentlich schon fast abzusehen. Weil du hast ja, oft, grade wenn du unterwegs bist, den Anwendungsfall dafür. Du willst irgendwas nachgucken, du hast irgendwie Zeit, willst irgendwas lesen, wie auch immer.
Also ich glaube, das, das ist 'n interessanter Ansatz, ja.
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David Ja, stimmt. Läuft auch viel. Also wenn man responsive Webdesign ganz konsequent macht, heißt das, es gibt keine fixen Breiten, also flexibles Design, flexibles Grid, mobile first. Das wäre richtig konsequent, das so zu machen. Und ich überlege mir damals, also, an, an meiner, Zeit in den, in den Werbeagenturen, da gab es nur den Desktop.
Ja, da gab's auch irgendwelchen Autohändlern, wenn du dem weg, ge-ge-gesagt hast, du willst die barrierefrei machen, haben sie dich komisch angeguckt, wie von wegen, : "Hier, irgendwelche Blinde, die kaufen keine Autos bei mir." Hieß es dann. Und, ja, in Zukunft kann das anders sein. Ne, da kriegen auch die Autohäuser natürlich ihre mobile Webseite, weil die Leute von unterwegs eben sehen wollen: Hat der Typ noch auf? Kann ich da jetzt hin?
Oder haben die das neue Modell schon auf dem Hof stehen? Da haben sie gar nicht dran gedacht damals.
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Jan Ja, eben.
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David Aber es wird spannend. Also wirklich tatsächlich sich zu trauen, mit der mobilen Webseite anzufangen. Wenn ich mir jetzt überlege, T3N machen wir zuerst fürs iPhone und bauen sie dann für Desktop auf.
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Jan Ja, das wär radikal.
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David Hängt natürlich auch mit unserer Vermarkter zusammen oder grundsätzlich, ja, wenn man die Webseite vermarktet mit irgendwelchen Werbebannern, welche Technologie wird da geliefert? Was können die abbilden, was wollen die abbilden? Und das spielt ja auch 'ne Rolle.
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Jan Klar.
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David Bei uns zum Beispiel: Warum ist die Webseite links, obwohl wir sie alle mittig haben wollen?
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Jan Ja ja, klar.
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David Dafür gibt's ja auch Gründe. Darf man nicht außer Acht lassen.
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Jan Und weil du jetzt eben grade auch noch mal auf die Barrierefreiheit eingegangen bist: Man hat ja dann, also während früher ja gerne dieses Argument kam mit dem einen Blinden, der auf meine Website kommt einmal im Jahr, so nach dem Motto: Für den brauche ich ja das nicht extra zu machen, hat man, glaube ich, inzwischen zumindest bei einigen ist es wohl durchgedrungen, dass es ja nicht nur um, um solche Extremfälle geht. Also, sondern dass Barrierefreiheit ja auch viele weitere Leute betrifft.
Und- Dass auch zum Beispiel ja sogar gut für Suchmaschinen ist, wenn ich 'ne barrierefreie Website habe, dass sie auch für andere Leute leicht nutzbar ist und so weiter. Also das ist 'n größeres Thema geworden. Hoffe ich doch jedenfalls.
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David Ich denke auch, grade mit dem responsive Webdesign bekommt auch die Barrierefreiheit 'n bisschen mehr Schwung. Ja, weil das eigentlich ineinander greift- Die ganze Geschehte. Also die Webseite benutzbarer machen.
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Jan Ja. Du musst dir natürlich wahnsinnig viel mehr Gedanken da drüber machen, wie du so 'ne Website aufbaust und, ja, ich glaub, du hattest in, im T3N-Magazin da auch, in einem Artikel da auch schon mal so 'n paar, Gedanken gemacht. Ich glaub, in der aktuellen Ausgabe ist-
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David Genau, T3N 25 gibt's 'n Artikel, auch von Nico Brünjes. Auf den kommen wir ja später noch zu sprechen, Zeit online. Sehr interessanter Artikel. Da unter anderem. Ja, und ich hab auch einen beigesteuert über responsive Webdesign. Da gibt's auch 'n, Buchempfehlung von mir und 'n paar Linktipps. Sollte man auf jeden Fall mal reinblättern. Ja, so weit zu den neuen Techniken.
Eine Sache, die wir vielleicht noch ganz kurz erwähnen sollten, aber ich glaube, das, das, kommen wir dann in den Abschnitt, praktische Beispiele: Web-Apps oder native Apps. Ich glaub, da haben wir beide auch so 'ne interessante Historie gehabt. Wir hatten ursprünglich mal vorgehabt, uns zusammenzusetzen: „Hey, welche Magazin-Apps kommen jetzt raus? Lass uns die mal gemeinsam analysieren.
Was ist das beste Navigationskonzept?" Und heute überlegen wir ja fast: Was könnte denn eine Web-App sein, ne? Oder als Web-App besser passen?
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Jan Ja, also für uns jetzt so bei T3N beispielsweise, ne, da ist das jetzt gar nicht mehr so das große Thema. Und ich hab auch so den Eindruck, dieser ganz große Boom, nachdem Apple den App Store da gestartet hatte und das so, durch die Decke gegangen ist und das ja jetzt 'n ganz normales Modell ist mit den, dass man halt die Apps da so einfach, installieren kann, günstig kaufen kann und so.
Aber so der ganz große Hype ist so 'n bisschen wieder, zurückgegangen und so diese Vorstellung, ja,, man braucht eigentlich gar keine Internetbrowser mehr, ne. Man hat ja alle sowieso alles in Apps und-
Das gab's ja durchaus, ne.
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David Stimmt.
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Jan So Leute, die, die so gedacht haben, so: „Das freie Internet, das stirbt jetzt aus, weil die Leute, die jetzt nur noch Apps installieren und so." Glaube gar nicht, dass das wirklich noch der Fall ist und, dass sich da wirklich einige auch überlegen, eher in diese Web-Geschichte zu gehen oder alles parallel ausprobieren. Und ich glaube, das ist ja das, was wir auch am praktischen Beispiel hier noch mal kurz, besprechen wollen, dass die im Moment ziemlich viel gleichzeitig machen müssen, ne.
Also das ist gar nicht so einfach, grad so für Medienhäuser.
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David Kurze Geschichte, die mir da einfiel, ist, als Steve Jobs das erste iPhone rausgebracht hatte bei Apple oder vorgestellt hatte, wollten eigentlich alle native Apps haben- mhm, und haben gebrüllt: „Ey, das gibt's nicht. Und warum darf ich keine Programme selber einreichen? Wieso darf das nur Apple?" Und alle haben aufgeschrien. Und Apple hat gesagt: „Ja, ihr könnt ja HTML- und CSS-Webseiten machen." Und der Aufschrei war riesengroß. Ich kann mich richtig noch dran erinnern.
Auch zum Beispiel dafür, worauf müssen sich Webentwickler in Zukunft einstellen, haben alle gebrüllt: „Ey, wir wollen native Apps haben." Dann kamen die nativen Apps und inzwischen reden viele nur noch dafür, wie, wie mach ich denn jetzt Webseiten oder Web-Apps. Und, inzwischen geht's ja sogar so weit, du hast es hier, in unserer Niederschrift, niedergeschrieben.
Wie, ich mach jetzt, keine Ahnung, in HTML und CSS irgendwelche Webseiten und, lass die parsen und die kommen dann später denn irgendwie als Nati-Web dann wieder aufs iPad oder Android-Gerät. Ne, auch interessant. Ja, ganz schön witzig. Kommen wir doch mal vielleicht zum richtig praktischen Beispiel. Eins haben wir uns rausgesucht, und zwar, mit einem Verlagshaus- das irgendwie alles abdeckelt- und alles macht. Alles, was es gibt: Zeit.
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Jan Genau, die Zeit, mhm. Solchen...
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David Entschuldigung, Stichwort Nico Brünjes, der da in der, in der Frontend-Abteilung hockt. Und das Ganze auch maßgeblich steuert. Schönen Gruß.
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Jan Ja, ganz genau. Ja, weil die wirklich, die so ziemlich alles machen, was man im Moment so, machen kann. Also die haben natürlich ihre, ihre reguläre, Website für 'n Desktop, die sich dann aber zum Beispiel interessanterweise, wenn man sie mit 'm iPad, aufruft, ganz anders darstellt, beziehungsweise eben so darstellt, dass sie, perfekt auf den iPad, Bildschirm passt, ne. Das sieht dann richtig, richtig schick aus, wie auch die Bilder und die Überschriften und wie das dann, dort so aufgemacht ist.
Das hat schon-
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David Gesten werden unterstützt.
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Jan Genau, das hat richtig was von 'ner, von 'ner iPad-App.
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David Ja. Also die, die Navigation sieht auch komplett anders aus. Und das Interessante ist, die leiten nicht weiter auf iPad Punkt, Zeit DE, sondern die bleiben bei der Zeit-Seite. Das heißt, da wird wirklich mit JavaScript und CSS im Hintergrund alles so rumgedreht, dass es den, dementsprechend passig ist.
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Jan Ja. Also die Inhalte sind die gleichen. Ich krieg sie nur auf eine Art und Weise eben, angezeigt, dass ich sie auf 'm iPad gerne und auch gut abrufen kann. Also ich muss sagen, das macht, es macht einfach auch wirklich Spaß. Also das ist auch was anderes. Man sagt immer: „Ja, ja, aber iPad ist doch jetzt auch noch größer als das iPhone. Da kann ich doch auch 'ne normale Website aufrufen." Klar, macht man ja auch die meiste Zeit und natürlich funktioniert das.
Aber wenn man das dann mal so gesehen hat, wie das so aussieht, wenn einer sich gedacht hat: „Wie machen wir das jetzt auf zehn Zoll?“, ist das schon cool. Halt 'ne Spalte weniger und, wie groß sind die Bilder und was sieht man da eigentlich sofort im sofort sichtbaren Bereich.
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David Vor allen Dingen, ich glaube, es geht auch eher um die Reduktion auf das Wesentliche- die Information. Mit den Bildern. Ohne jetzt irgendwelche Destruction Services Banner oder hast du nicht gesehen, was ausgeblendet wird. Auch interessant, je nachdem, wie du das iPhone, das iPad drehst, Hochkant oder Querformat, ist die Anordnung anders. Also das haben die schon echt gut gemacht. Beim iPhone sieht die Geschichte so aus: Da gibt es 'ne mobile Variante.
Das ist die zweite Webseite oder die dritte Webseite, die sie haben. Quasi. Da wirst du, gleich weitergeleitet. Kommt so 'n kleiner Pop-up, wo, wo gefragt wird: „Möchtest du zur mobilen Webseite?" Klickst „Ja", wird das im Cookie gleich gespeichert. Kannst natürlich mit 'm Link gleich jederzeit wieder zurück zur regulären Webseite, aber es gibt die andere Seite.
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Jan Mhm. Genau.
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David Die mobile Webseite.
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Jan Haben das alles bisschen anders sortiert. Ja, so dass du's eben schneller mal durchscrollen kannst, wenn du grade unterwegs bist. Schön auch auf Bandbreite geachtet und so, also nicht irgendwelche riesigen Bilder schon plötzlich sofort, sondern- ne, sondern, die kannst du wirklich schnell mal aufrufen, gucken: Ist die Welt noch in Ordnung? Ja. Oder wenn nicht, was genau ist passiert? Und wieder zumachen. Und so ist es ja irgendwie auch gedacht.
Und selbst wenn du mal längere Sachen hast, find ich, kannst du das da drauf auch lesen.
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David Ja, ja, die haben sich da schon relativ viel Gedanken gemacht. Darüber hinaus ist das aber nicht das Einzige. Die haben ja trotzdem-
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Jan Es geht noch weiter.
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David diverse iPad- und iPhone-Apps. Ich weiß nicht, wie es bei, auf 'm Android-Market aussieht.
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Jan Nee, hab ich jetzt ehrlich gesagt auch grade nicht im Kopf leider.
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David Hab ich, hab ich grade nicht genau, auf'm Plan.
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Jan Müsste man direkt noch mal gucken.
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David Was gibt's? Es gibt, von Zeit online. Zeit online heißt der, der, der Online-Ableger der, der Zeitung, die da rauskommt, die wöchentliche, also das Digitale. Und da gibt es 'ne iPhone- und iPad-App. Ich glaub nicht Universal, sondern es sind zwei verschiedene sogar. Bin ich mir jetzt aber nicht so sicher.
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Jan Müsste ich auch nachgucken, ja.
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David Und, die bereiten die digitalen Inhalte, die ich halt in der Webseite habe, in einer App speziell auf.
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Jan Ja, genau.
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David Ich hab's mir nie großartig angeschaut, hatte aber auch nicht so 'ne Riesenlust darauf.
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Jan Nee, muss ich auch ehrlich sagen. Also das ist so von allen, was sie so machen, so das, was mich am wenigsten interessiert. Also weil ich einfach feststelle, dass das, was wir im Browser machen, dass mir das eigentlich alles schon, gut zeigt und ich jetzt gar nicht den Drang hab, jetzt zu sagen: „Okay, was kann ich jetzt in der App vielleicht noch mehr sehen?" Ich mein, die schreiben halt- Auf der Website, wenn du's mitm iPhone aufrufst, steht das irgendwie immer noch so als Werbehinweis dabei.
Ja, du kannst das übrigens hier in unserer App und so noch besser und schöner und, aber weiß ich nich. Also hab ich nie so den, den Drang gehabt, mir das ganz genau anzugucken, obwohl ich's auch mir runtergeladen hab und hab's auch drauf, aber ich hab immer auf die Website zugegriffen.
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David Na ja, es mag sein, dass heute noch mit den aktuellen Geräten, wie wir se haben, jetzt nicht die allerneuesten mit, mit eingerechnet, dass die Gesten da anders funktionieren oder 'n bisschen flüssiger sind und dass das eventuell 'n Anreiz sein könnte.
Aber wenn du nur auf die Information aus willst und willst mal eben nur drei Bilder durchswipen, ich glaub, da macht's dann auch keinen großen Unterschied, ob es nur minimal ruckelt- Oder ob das jetzt super flüssig läuft, falls es 'ne richtige native App ist.
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Jan Ja. Ich hab jetzt da keine Zahlen oder so im Kopf. Ich weiß nicht genau, wie da die Nutzung aussieht, aber mir geht's halt genauso wie dir.
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David Wär mal interessant. Ja. Und schlussendlich 'ne richtige iPad-App haben se auch. Und zwar für die Zeitschrift, Zeitung. Die Wöchentliche.
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Jan Genau, für die, für die, die Zeit. Die also immer-
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David Für die wahre, richtige Zeit. Ist relativ neu.
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Jan Ja, die gibt's jetzt erst seit drei, vier Wochen- Oder so ungefähr. Und, also praktisch die gedruckte Ausgabe der Zeit in einem, iPad-Format und wie ich finde, sehr gelungen. Also mir gefällt sie sehr gut. Hm, auch 'n ganz, ganz schlichtes, Layout, also gar nicht viel, Spielkram drin, mal so ganz kleine, Details, so wie so 'ne abgerissene, Zeitungspapierkante, ja, die da so mal angedeutet wird, so als, als Designelement, aber es hat dann immer auch 'n Sinn.
Also es ist nicht so, nicht nur so Schmuckelement, ja. Das mag ich immer nicht so, wenn da immer nur so Ornament da rangeklatscht wird, sondern das hat dann echt, das hat alles irgendwie so Sinn und Verstand.
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David Die Frage vielleicht, wie man da, wie man dahinterkommt: Ja, wie macht denn die Zeit das überhaupt? Also wie bereiten die Inhalte auf? Basis, des Ganzen ist XML. Es gibt, wenn man irgendeine Webseite eingibt, auf Zeit irgendeinen Artikel, den man sich raussucht und, tippt vorne anstatt das www, tippt man einfach XML Punkt Zeit DE ein und alles, was dahinter kommt, jede Webseite, die du aufrufst bei der Zeit, ist als XML auch verfügbar und das ist die Datenbasis.
Im Prinzip haben wir das bei Tele1 auch.
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Jan Ja. Ja. Ja, ja.
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David Nutzen wir nur nicht so ganz. Ja. Auch gutes Beispiel von jetzt nicht Zeit, aber die Wired-App, die deutsche. Fand ich auch sehr gut gelungen. Ja, die ja letztens rauskam mit diesem Männer-Abklatsch-Magazin, GQ oder wie das hieß.
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Jan Ja, genau. Genau.
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David Huckepack. Aber schön gemacht. Also da hab ich echt auch überlegt, ich hatte ja auch die Printausgabe hier liegen und hab die auch durchgeblättert. Was mach ich jetzt? Also blätter ich die Zeitschrift durch oder guck ich mir doch noch die Zusatzinformationen an, die ich da habe oder diese netten Animationen, die da noch zu-dazukommen. Und mein Fazit war, also die Wired-iPad-App hat mir mehr Spaß gemacht als die Printausgabe.
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Jan Ja, ging mir jetzt auch wieder in dem Fall so. Ich kann da leider jetzt nicht widersprechen. Wieder keine Diskussion.
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David Ah, verdammt.
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Jan Verdammt. Ich hab auch so, ich hab mir auch beides gekauft, auch ganz bewusst, weil ich dachte, das ist mal ganz interessant, jetzt beides vergleichen zu können und, mir hat es dann im Printmagazin echt gefehlt. Also ich hatte auch erst die iPad-App und hab da erst durchgeblättert und da, geguckt und, mmm, manche Sachen sind halt Spielerei, aber, manche Dinge, so Infografiken, die sind dann einfach interaktiv. Also da kannst du dann dir noch mal Sachen speziell anschauen.
Die sind eben im Print einfach abgedruckt, fertig, ne. Und da gibt's keine Zusatzinfos, nichts und die, der Platz ist eben begrenzt. Da gibt's in ei-einer iPad-App eben dann noch Möglichkeiten für Bildergalerien, wo sie im Print gar keinen Platz für haben und so weiter, ne. Also das ist, find ich halt noch viel besser.
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David Also die Entwickler der, der Wired-App, das waren jetzt keine Webentwickler. Ja, also noch, noch s-ist es irgendwie programmiert und es ist, mit, mit Adobe zurechtgeschustert. Da gibt's ja das Adobe-Publishing-System.
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Jan Ja, genau.
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David Jetzt bin ich nicht genau sicher, wie das heißt, wo das in den durch InDesign durchgeschoben wird und, wird dann als PDF ausgegeben oder so in so 'ner, Ausgabe. Aber ich glaub, niemand von uns beiden kann heute wirklich sagen, ob das demnächst auch HTML und CSS ist. Oder ob wir HTML und CSS zukünftig als irgendwie als Basis dafür nutzen, damit es dann wieder durch das Publishing-System zur nativen App wird. Kann heute niemand sagen.
Ja, also von daher sollten auch alle Webentwickler sich weiterbilden, ja. Einfach mal schauen, was, was gibt es jetzt für Sachen. Also auch mal hier auf so 'n, so 'n Tablet investieren, so 'n Android-Tablet oder was und mal gucken, was, was wird da derzeit so gemacht, ja. Was, was sind die, was sind die, was wird gefordert? Worauf muss ich mich einstellen?
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Jan Ja. Und du kannst ja eigentlich, kannst du eigentlich viele grundlegende Sachen mit HTML, CSS und JavaScript machen. Also das ist, ist ja einfach so. Also es gibt ja kaum irgendwelche Features in diesem iPad-Magazin, die du nicht auch damit umsetzen könntest eigentlich theoretisch und vielleicht sogar besser.
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David Ein kleines Beispiel, was da, was da dran hakt:, E-Books. Kann man natürlich als EPUB machen, und das aufm iPad lesen oder auf den, Sachen von Amazon. Wie heißen sie?
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Jan Kindle.
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David Kindle. Und Fire und so. PDF natürlich, kann ich mir auch wunderbar aufm Tablet anschauen. Aber das Google-Buch hier, die 20 Dinge, die ich unbedingt mal wissen möchte oder so wie das, wie das Buch heißt, ist mit HTML, CSS und JavaScript gemacht. Funktioniert genauso mit diesen, eigentlich Schickimicki-Effekten hier, Seite umblättern und das sieht genauso aus.
Eigentlich Kram, dass ich nicht brauche, aber, es funktioniert tatsächlich als Buch- Was ich wahrnehme und mir aufm, aufm Desktop-Browser anschaue. Von daher, auch heute ist nicht gesagt, dass alles in Zukunft noch EPUB sein wird. Vielleicht HTML, CSS. Natürlich spielt da das Copyright dann wieder 'ne Rolle, wo es dann doch wieder in ein, in ein proprietäres Format wandern könnte, damit du es deckeln kannst. Das war ja auch die Entscheidung damals bei Flash.
Flash hat ja auch gesagt hier von Adobe: „Flash ist ganz gut bei Videos, weil wir können's deckeln."
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Jan Mhm, okay.
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David Ja, wenn du irgendwelche Copyright-Geschichten hast und bei HTML kannst du den Kram direkt runterziehen. Aber wie gesagt, spannende Geschichte. Ein Beispiel noch, was HTML ist: iTunes Store. Ja. Egal, ob das jetzt irgendwie, ich, ich weiß nicht, auf, aufm iPhone, da wird's nativ sein, aber wenn du die iTunes, Geschichte aufmachst aufm Rechner, das ist alles HTML, CSS. Kannst du zwar nicht einsehen, aber du kannst zum Beispiel, ja, das wird schon so ausgegeben. Ist schon relativ witzig.
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Jan Ja, und da sieht man's ja nun wirklich nicht aufm, aufm ersten Blick. Das muss man dann schon wissen.
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David Ja. Ja, denk ich, haben wir so alles besprochen, was derzeit so auf dem Markt rumfleucht und kreucht. Kommen wir mal zum Ausblick. Was wird sich noch ändern? Du hast dir drei schöne Fragen aufgeschrieben: Wird es weiter Webseiten geben? Yadi, sag mal.
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Jan Ja, also es ist-
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David Oder nur noch Web-Apps.
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Jan Ja genau, das ist, so 'n bisschen hatten wir das Thema ja vorhin schon mal so und, die Diskussion, gibt's halt doch immer wieder. Also einerseits sagt man klar, man kann mit HTML und CSS und so jetzt viel umsetzen heutzutage, aber die Frage ist: Wie, wie ist das für den durchschnittlichen Nutzer?
Jetzt mal nicht in unserem Kreis, in dem wir hier grade so schön, beisammensitzen, sondern halt so der ganz normale,, durchschnittliche, Anwender und der hat, glaub ich, eigentlich kein gesteigertes Bedürfnis, URLs einzugeben und sich das irgendwie zu merken, wo diese Websites sind und so.
Bin mir ziemlich sicher, dass wenn, wenn da einer das noch besser umsetzt, dass man da einfach nur sein Facebook hat und dann seine E-Mail und man klickt da einfach nur so drauf und, ja, dann hat man eben keine URL mehr. Aber wird das die Leute wirklich, würde das so viele wirklich interessieren?
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David Ja. Das ist die Frage.
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Jan Also ich find's natürlich toll, dieses, freie Internet und da, wild kreuz und quer recherchieren zu können und so. Aber viele Leute gehen auch heute einfach einmal ins Internet, gucken, was da los ist, gehen wieder raus und machen irgendwas ganz anderes, ne.
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David Also ich wage auch, überhaupt keine Prognose abzugeben. Auch in der Sendung, glaub ich, hat man's rausgehört-... dass ich mir gar nicht so sicher war, sind eventuell Jobs, wo wir heute denken: „Ja klar, das macht der und der", wird das in Zukunft unserer Job sein? Oder natürlich Leute, die, die das Gleiche machen wie ich, HTML, CSS im Frontend, aber sich da weitergebildet haben. „Überlebt die URL", hast du reingeschrieben.
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Jan Ja genau.
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David Hast du grade schon gesagt. Also eben die Leute, die wollen nicht wirklich 'ne URL eingeben. Das ist auch die Frage: Also wie bilde ich das Ganze ab? Also was mach ich für Gedanken? Das hatten wir auch am Anfang der Sendung. Mache ich jetzt große Buttons, mache ich kleine? Was,, was steck ich für Grips in die Navigation, in die Benutzerführung? Auch sehr wichtig. Kommt natürlich aufs Endgerät drauf an. Großer Fernseher, kleiner Fernseher, iPad. Es gibt ja so viel heute.
Und mit responsive Webdesign ist das auch nicht alles geklärt. Also ganz wichtig, das haben wir, glaub ich, gemerkt: Fortbilden muss man sich.
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Jan Ja, am Ball bleiben.
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David Am Ball bleiben. Da hatten wir ganz, ganz viel in, in Technikwirt so bisher in den ganzen Sendungen. Da könnt ihr euch mal durchhören. Vieles davon sollte noch aktuell sein. Ja. Aber ansonsten Konferenzen besuchen ist ganz wichtig. Mache ich leider noch viel zu selten. Ich muss es echt ändern. Jetzt kommen ja noch 'n paar. Barcamps besuchen ist kostenlos. Vielleicht 'ne Hotelübernachtung kann man sich auch noch leisten. Auf jeden Fall Konferenzen besuchen, auch internationale.
Beyond Tellerrand steht ja demnächst an. Haben wir auch 'ne Verlosung in Technikload gehabt für die Karten. Sehr interessant. Und Bücher kaufen und lesen. Immer wieder. Immer wieder.
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Jan Genau, die guten alten Bücher.
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David Gerne auch in digitaler Form.
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Jan Oder so, ja.
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David How-Tos, online durchforsten haben wir noch hier stehen natürlich. Es gibt so viele Tutorial-Seiten inzwischen. Also Net tut's zum Beispiel, die sich da auch hervorragend, präsentieren, die jetzt inzwischen für jede Kategorie und für jede Couleur ihr eigenes Net tut's haben, wo es ständig Video-Tutorials gibt oder Sachen, die du lesen kannst. Smashing Magazine zum Beispiel. Hattest du grad heute 'n Interview für TDN mit, mit Vitali gehabt.
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Jan Genau, mhm. Die machen ja auch wahnsinnig viel und, erklären da die Sachen bis ins Detail und also da dranbleiben, sich seine Feed einrichten und wirklich, ja, lesen. Ich glaub, das ist schon wichtig, auch wenn, wenn wahrscheinlich viele Hörer jetzt auch in der Situation sind, dass sie sich fragen, wenn sie jetzt professionell Webentwickler sind: Bezahlt mir das jetzt eigentlich irgendwer? Ja, verlangt das der Kunde eigentlich? Das ist ja dann immer auch noch so 'ne wichtige Frage.
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David Da müssen sie die Chefs oben stellen.
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Jan Ja. Also, ich glaube aber schon, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo, wo diese Sachen gefragt sind. Du hattest vorhin auch schon so gesagt, wenn, wenn, wenn Google das vielleicht irgendwann auch mal besser erkennt, ne. Also du nutzt jetzt HTML5-Elemente, aber, werden vielleicht noch gar nicht ausgewertet, aber irgendwann kommt vielleicht der Tag, an dem Google sagt: „Okay, ja, wir beziehen das jetzt ein." Dann werden sich alle plötzlich draufstürzen.
Und dann ist natürlich super, wenn du schon drauf vorbereitet bist und sagen kannst: „Ja, ich kann HTML5, CSS3, das alles ausm FF."
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David Spielwiesen sollte man sich aufbauen. Einfach mal testen. Einfach machen in der Freizeit. Kostet auch nicht viel. Ja, ganz, ganz viel. Auf jeden Fall. Aber ich glaube, es kann schon helfen, wenn man wirklich mal 'n paar Barcamps besucht und einfach mal lauscht: Was machen die anderen? Persönliches Gespräche und da wird schon: „Hier kauf dir mal das neue Buch von, keine Ahnung, Jamie Keith oder kauf die neuen E-Books, E-E-Bücher und was dann hier es gibt.
Der Books Apart hat jetzt wieder zwei neue Bücher rausgebracht. Ich glaub, eins davon, Mobile First. Das Thema hatten wir auch grade behandelt. Können wir noch mal verlinken. Ja, viel zu tun für Webentwickler. In Zukunft.
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Jan Auf jeden Fall.
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David Wir bleiben auch dran mit Technikload jede Woche. Da gibt's zwar nicht, wie, wie programmierst du die Zeile, aber zumindest sehr, sehr viele Tipps, von Sachen, die uns über die Leber laufen, auch bei TDN. Da haben wir sehr viele Entwicklerthemen. Da einfach mal reinschauen. Ja, und ansonsten...
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Jan Jo.
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David Fit bleiben. Ich glaube, nach dem, Dialog, tun wir mal ein bisschen was Gutes für unsere Zuhörer. Ich wollte jetzt bald schon wieder sagen Zuschauer.
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Jan Das ist das andere Projekt.
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David Ja, wir verlosen, das habe ich kurz vor der Sendung noch, klargemacht vom, Galileo Verlag, da hatte ich mit dem Oliver Manz vorhin noch mal schöne Grüße und vielen Dank. Ich habe gesagt: „Du, wir machen ja gleich noch mal die Technikwürze. Hast du noch mal was Schönes für unsere, Hörer?" Ich wollte schon wieder Zuschauer sagen, verdammt. Und, tatsächlich haben wir was richtig Gutes rausgesucht. Es gibt für euch zu verlosen drei Exemplare von dem kommenden Video-Tutorial von Peter Gröner.
Das kommt, nächsten Monat kommt das raus im November und, da erklärt der Peter schön alle neuen HTML5-Funktionen verstehen und anwenden, die neuen CSS3-Layout, Features im Einsatz erklärt. Dann Responsive Design für Mobile Apps mit CSS3. Darum wird's im Groben gehen. Ist gerade, wie gesagt, in Produktion. Drei Exemplare davon gibt es. Wir verlosen das jetzt schon. Das heißt, sobald das rauskommt, werdet ihr dann, von Galileo angeschrieben und erhaltet das sozusagen.
Müsst es euch also nicht kaufen.
Aber ihr müsst natürlich trotzdem was tun. Wir überlegen uns zum Technikload ja auch immer, was wir machen. Ich glaub, das haben wir noch gar nicht bestimmt. Ich hätte ganz gerne, dass ihr auf Technikwürze.de geht zur aktuellen Folge und hinterlasst uns 'n Kommentar. Wir überlegen uns gleich noch was. Wäre natürlich auch schön, weil Technikwürze eine ganze Zeit lang nicht draußen war. Kommentiert doch bitte bei iTunes. Gebt uns hundert Sterne von fünf maximal.
Das hilft wirklich. Und natürlich verbreitet diese Sendung bitte auf Twitter, Facebook, Google+ und sagt: „Hier, neue Folge", auch wenn sie vielleicht euch nicht, gefallen hat, macht es trotzdem. Aber ich glaube, wenn ihr jetzt noch, dabei seid, dann hat euch die Sendung hoffentlich gefallen. Dann wird's auch mehr geben.
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Jan Die warten alle nur, dass jetzt noch der Inhalt kommt, weißt du?
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David Mhm. Was machen wir denn?
Ja, also mich würde natürlich interessieren, wie ihr darüber denkt. Also werdet ihr euch fortbilden? Werdet ihr euch mit WebGL und den ganzen nativen Apps oder nicht und den Web-Apps beschäftigen, auch wenn ihr in 'ner kleinen Werbeagentur arbeitet? Das interessiert mich ganz einfach, wie ihr darüber denkt. Machen wir das?
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Jan Ja, klar.
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David Finde ich ganz, schön, mal eure Meinung zu hören, wie ihr das Ganze händelt oder wie ihr mit de, wir, wie ihr mit diesem Überangebot an Informationen jetzt auch das, was wir in der Sendung besprochen haben, und eigentlich nur grob angerissen haben, wie ihr damit umgeht, wie ihr das managt und wer das übernimmt. Macht es der Chef? Macht er's selbst in der Freizeit? Schreibt uns und, Kommentar auf Technikwürze.de natürlich auch in den Social Networks. Da antworten wir auch und freuen uns.
Einsendeschluss machen wir mal, guck mal auf Technikwürze.de. Da gibt's 'n Einsendeschluss. Ich denke, wir machen mal zwei, drei Wochen.
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Jan Ja, ein bisschen länger, ne, denke ich mal. Dass die Leute das dann wieder entdecken in ihrem, in ihrem Podcast-Feed.
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David Feed und so. Genau. Ja, denke ich mal, machen wir drei Wochen, aber das genaue Datum dann auf Technikwürze.de. Und, macht das. Wird bestimmt was Gutes. Der Peter macht ja auch gute Arbeit.
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Jan Auf jeden Fall.
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David Ne. Dann sind wir am Ende der Sendung angelangt. Das hab ich auch schon lange nicht mehr gesagt.
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Jan Ja. Und deine Stimme ist auch bald am Ende angelangt.
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David Ah, richtig am Ende.
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Jan Ich weiß nicht, ob ihr draußen das da auch hört, aber...
Wahrscheinlich schon.
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David Ihr könnt ja noch mal in alte Folgen reinhören. Also bei Technikload war's heute Morgen noch ganz gut.
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Jan Was hast du heute eigentlich tagsüber gemacht?
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David Sag ich nicht.
Also wir haben uns zu bedanken beim Mittwald CM Service, denjenigen, die den Server von Technikwürze sponsern. Hostinglösungen für Agenturen und Webentwickler. Machen auch ganz, ganz viel mit TYPO3 im Übrigen.
Und, du kannst die Server ja auch so konfigurieren bei denen, dass du auch WordPress darauf installiert bekommst und, haben ja auch 'n WordPress-Blog, wo die sehr aktuell berichten und sagen: „Hier eine neue Version", und spielen die drauf und sagen: „Probiert's bei uns schon mal aus." Mittwald.de. Vielen Dank. Ja, in diesem Sinne, dein erstes Mal bei Technikwürze. Du warst dir am ganzen Anfang nicht sicher. Ja, wird das was für mich sein, so Webentwickler-mäßig?
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Jan Ja, ich bin ja, bin mal gespannt, weil, wie viele Beschwerden es jetzt in den Kommentaren gibt auf Technikwürze.de. Was 'n das da für ein Typ ist, ne, der die ganze Zeit dieses sinnlose, Zeug redet, aber...
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David Vielleicht gilt das ja dann auch für mich. Ne? In diesem Sinne, also es wird weitergehen mit Technikwürze, so viel sei verraten. Wir haben's ja jetzt auch nach einer langen Zeit wieder geschafft und ich muss mich an dieser Stelle mal bei euch bedanken.
Auch, diese Sendung gibt es nur, weil ihr euch gemeldet habt über Google+, Facebook und Twitter und habt uns E-Mails geschrieben, habt gesagt: „Macht weiter." Oder wenn immer, wenn ich mal gesagt hab, ich hab mal wieder Bock auf Technikwürze, dann kam gleich 'ne Latte von Kommentaren, die gesagt haben: „Ja, macht das unbedingt." Es gibt zwar, inzwischen auch andere Programme, die das eigentlich sehr gut abbilden, aber dennoch, die Leute, ihr wollt Technikwürze hören, deswegen wird es Technikwürze weiter geben.
Wir geben uns da Mühe. Der Marcel, wird auch demnächst wieder vertreten sein. Da freue ich mich drauf. Ja, in diesem Sinne hoffe ich, wir können nicht sagen, bis nächste Woche. Wann auch immer. Nicht wieder ein halbes Jahr warten. So lange wollen wir nicht warten, aber es wird Technikwürze weiter geben. Danke fürs Einschalten. Bis zum nächsten Mal. Ciao.
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Jan Tschüss.
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Einspieler Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web.
Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf Technikwürze.de.
Rückblick
- Wie sahen Webseiten damals aus, woraus waren sie gemacht. Was hat sich in der Medienwelt geändert?
- Tabellenlayout, 600 Pixel breit etc., kaum/kein CSS
- „handgeschriebene“ Websites mit HTML und CSS
- barrierefreie Websites/Webstandards
Neu Geräte, Nutzung und Anforderungen
- Smartphones und Tablets, Design von 3 bis 30 Zoll (und mehr: Fernseher...)
- Web-Apps bis hin zu Chrome OS, Desktop-Funktionen adaptieren
- Angry Birds: Spiele im Browser...
- Browser-Erweiterungen für Chrome z.B.
Neu Techniken
- HTML5-Elemente, CSS3, JavaScript
- HTML5-Videoplayer statt Flash
- CSS-Shaders 1 - 3D-Rendering von HTML-Elementen
- WebGL
- Responsive Webdesign
- Die Webseite passt sich dem Endgerät an (Beispiele: mediaquerie.es)
- Große Desktop-Bilder auf kleinem Smartphone frisst Bandbreite
- display: none; ist keine Lösung
- mobile first – Webseite zu Erst für das Smartphone, dann für den Desktp aufsetzen
- t3n Nr. 25 (Artikel dazu)
- Web-App vs native App und native App aus Web-App entwickeln
Praktisches Beispiel aus der Medienwelt
- Zeit und Zeit Online
- Mobile Webseite (mobil.zeit.de, automatische Weiterleitung mit dem iPhone)
- Tablet-Version der Webseite unter zeit.de (iPad, Gestenunterstüztung)
- iPhone- und iPad-App Zeit Online plus (für die digitalen Inhalte)
- iPad-App Die Zeit (Wochenzeitung als digitale App)
- xml.zeit.de
- Reguläre Webseite
- E-Books (ePub, PDF) - Demnächst auch ein Fall für Webentwickler (Das Google-Buch?)
- iTunes-Store ist HTML
Ausblick und Spekulation
- Wird es weiter Websites geben?
- Oder nur noch Apps?
- Überlebt die URL?
Wie kann man sich fortbilden?
- Konferenzen besuchen
- Bücher kaufen und lesen
- Howtos online durchforsten
- TechnikLOAD 1 gucken ;-)
Das Gewinnspiel
Wir verlosen 3 x das Videotutorial HTML5 und CSS3 von Peter Kröner
- 10 Stunden Gesamtspieltzeit
- erscheint im November 2011 im Verlag Galileo
- Alle neuen HTML5-Funktionen verstehen und anwenden
- Die neuen CSS3-Layout-Features im Einsatz erklärt
- Responsive Design für mobile Apps mit CSS3
Teilnahmebedingungen erfahrt ihr in der Sendung.
Teilnahmeschluss ist der 10. November 2011. Das Gewinnspiel ist ohne Gewähr.
Jan Tißler ist Gast in der Sendung.
Erwähnungen 43
Kommentare 33
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Nach langer Pause mal wieder ein Technikwürze Podcast. Hat mit gut gefallen :)
Zu der Frage, als Webentwickler oder Webdesigner, die Zeit dreht sich unentwegt weiter, wer sich zu lange auf "altem" Wissen ausruht verliert relativ schnell den Anschluss. Nur finde ich das auch nicht das große Problem, wenn man den Job macht dann ja auch weil er eine Menge Spaß mit sich bringt. Es gibt immer wieder etwas neues, die man in seine Arbeit einfließen lassen kann. Vielleicht sogar spezialisieren wie ich derzeit auf SASS.
Als Selbstständiger oder Freelancer ist das Weiterbilden so oder so sehr wichtig, nur ist es in dem Fall meist etwas schwieriger, ein echter Feierabend existiert nicht immer :)
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Vielen Dank für diese neue und wirklich gute Folge Technikwürze! :) Habe mich schon gewundert warum man nichts mehr von euch hört.
Meine Antwort auf eure gestellte Frage:
Ich habe mich in den letzten Tagen mit einigen Büchern von "A Book Apart" eingedeckt, die meiner Meinung nach sehr gut sind und viel zu meiner Weiterbildung beitragen. Ich finde, dass sich die Investition in Weiterbildung lohnt, da man dem Kunden schließlich mehr bieten kann, als evtl. der Konkurrent von neben an, der noch mit alter Technik arbeitet. -
Schön, dass es Technikwürze wieder gibt. Hab's auch gleich wie gewünscht auf den mir zur Verfügung stehenden Kanälen verbreitet.
Meine Antwort: ich beschäftige mich stets mit neuen Technologien und es macht mir auch Spaß, stets neue Dinge auszuprobieren. Allerdings adaptiere ich nicht immer gleich alles was neu ist. Ich gebe zu, mit HTML5 habe ich aus Zeit-, aber auch aus Motivationsgründen relativ lange gewartet bis auch der letzte Hinterwälderbrowser wenigstens einige Brocken davon versteht, aber auch dort arbeite ich mich gerne weiter ein.
Ob ich mich aber jemals mit WebGL etc. beschäftigen werde, wage ich zu bezweifeln.
All diese JavaScript-Grafik-APIs sind für mich ein wenig das neue Flash. Man braucht kein lahmes, unsicheres und fehlerhaftes Plugin mehr, aber man kann viel unnützen Krams damit machen, der auch nicht wirklich barrierefrei ist.
Der große Unterschied zu Flash: Flash ist einfacher, weil man nicht alles von Hand schreiben muss bzw. keine großen Frameworks verwenden muss, die auch erst einmal alle über die Leitung müssen.Ich will das nicht kleinreden und WebGL und Konsorten hat seine Berechtigung, nur muss ich den Nutzen speziell für mich noch entdecken. Bisher ist das alles eher eine große Tech-Demo und der Nutzen in der Praxis für den Einsatz auf Websites/Webapps ist noch nicht ganz abzusehen.
Grafikeditoren in Form von Webapps mal ausgenommen.Fazit: ich stehe Neuerungen offen gegenüber und bilde mich da gern weiter, muss aber auch nicht auf jeden fahrenden Zug aufspringen. Insbesondere für Selbstständige wird das auch gar nicht mehr möglich sein. War die Welt eines Webdesigners/Webworkers vor wenigen Jahren noch recht überschaubar, so weist sie mittlerweile eine Komplexität auf, die nicht mehr von einer Person allein vollständig beherrscht werden kann und das wird nicht besser in Zukunft. Ich denke, von der Vorstellung, sämtliche Webtechnologien beherrschen zu können, müssen wir uns allmählich verabschieden.
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Grundsätzlich finde ich es klasse, dass TW weitergeht, ich will Euch auch gern zugestehen, dass man sich nach einer langen Pause erstmal wieder „finden“ muss.
Möglicherweise gibt es für TW in dieser Form auch ein Publikum, aber ich für meinen Teil hätte lieber wieder klassische Themensendungen, auch wenn das zweifellos mehr Vorbereitungs- und Organisationsarbeit ist. Diese Ausgabe war für mich eher Technikload ohne Bild (was keinesfalls als Kritik an Jan verstanden werden soll).
Zur Verlosungsfrage:
Für mich ist es genau der Reiz an unserem Job, dass es immer etwas dazuzulernen gibt. Die Frage ist gar nicht, ob es sich lohnt – es ist unumgänglich, ganz egal ob über Konferenzen, Workshops, Podcasts oder Bücher. Ich für meinen Teil ziehe Bücher und Podcasts vor, weil man sie halt dann „nutzen“ kann, wann es in den eigenen Zeitplan passt. -
Hallo David und Jan!
Erstmal vielen Dank für die Sendung. Es freut mich sehr, dass es wieder eine neue Folge Technikwürze gibt und der Podcast nicht gestorben ist.Zur Frage:
Ich selbst gehöre wohl noch zur jüngsten Gruppe der Webentwickler und finde spannend, dass es eben immer etwas dazuzulernen gibt und man nicht irgendwann an einem Punkt ankommen wird, an dem es nichts mehr zu lernen gibt. Die Entwicklung des Webs ist gigantisch und man muss sich meist genau überlegen, was man wirklich lernen will, da es unmöglich ist alles zu lernen. Auf Konferenzen war ich selbst leider noch nie, habe aber auch vor das in naher Zukunft zu tun. Ansonsten habe ich ein paar Bücher, bilde mich aber hauptsächlich über das Web, vor allem durch Blogs, weiter.
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Na endlich! Ich hatte schon Angst, dass ihr den Podcast gar nicht mehr weiter produziert.
Ich versuche mich hauptsächlich mit den neuen Technologien zu beschäftigen. Zum Glück werde ich auch von meinem Arbeitgeber sehr dabei unterstützt. Neue Projekte werden ausschließlich mit HTML5/CSS3 geschrieben und der Support für den IE < 8.
Ich lese sehr viele Blogs und kaufe regelmäßig Bücher, um auf dem Laufenden zu bleiben. (Auch das Buch von Peter Kröner (beide Auflagen) gehört dazu.)
Es ist einfach viel interessanter als einfach eine normale Webseite zu bauen.
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Schön, mal wieder etwas neues von euch zu hören - ich hatte schon befürchtet es kommt nichts mehr!
Zum Thema:
Ich habe mich 2000 für eine eine Ausbildung zum Mediengestalter entschieden, weil mich genau dies gereizt hat - in diesem Beruf gibt es keinen Stillstand und keine Monotonie; es gilt hier mehr als in jedem anderen Beruf den ich kenne der Grundsatz: »Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!«
Meine liebste Freizeitbeschäftigung ist das Lernen neuer Techniken und verbessern meiner Fähigkeiten. -
schön das ihr mal wieder eine sendung erstellt habt. war angenehm zu hören. für meinen geschmack hätte es technisch-nerdiger sein können. wenn man an den thematiken in letzter zeit ein ohr hatte, ist es eher eine nette zusammenfassung. aber evtl. ist das auch immer eine frage inwiefern man sich damit eben schon vorher beschäftigt hat. die drupal-sendung in der vergangenheit war für mich z.b. super interessant, nur vermutlich nicht für drupalisten.
auf den laufenden halte ich mich wie von euch beschrieben: rss-feeds, twitter, ab und an ein fachbuch, video2brain/youtube etc.
auch wenn das alles wirklich sehr zeit intensiv werden kann bis in die freizeit - auch als azubi.die frage ist immer was soll man lernen und in was "lohnt" es zeit zu investieren um ein schritt weiter zu sein und wenn man was neues kann hat man doch immer das gefühl man kann nicht genug. es gibt eben keine genau ausdefinierten berufsbezeichnungen für jeden bereich der website-erstellung - bzw. verschwimmen die vorhandenen. so erlebe ich es jedenfalls.
andernseits ist immer klarer das es immer weniger eierlegende wollmilchsäue geben kann, andernseits wird genau das immer gesucht.
also die frage was muss ein webentwickler heute können bestimmt sich für mich nicht nur durch die vorhandenen technologien, sondern auch dadurch was auf dem arbeitsmarkt nach meiner ausbildung gefragt sein wird.
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Das Problem bei den ganzen neuen Techniken ist, dass man kaum noch mit dem Lernen hinterherkommt. Wenigstens einmal pro Woche gibt es neue Elemente, neue Eigenschaften oder wenigstens eine neue HTML 5-Demo. Irgendetwas Neues gibt es einfach immer.
Dementsprechend ist es nicht so einfach, so etwas wie Best Practice-Regeln aufzustellen. Dazu kommt das Problem, dass es nach wie vor keinen Browser gibt, der HTML 5 (inklusive den ganzen Technologien, die dazu gehören) komplett unterstützt, was nicht zuletzt daran liegen dürfte, das noch keiner so genau weiß, wie HTML 5 denn jetzt aussehen soll und ob man überhaupt jemand den Tag X erreichen wird, an dem man eine abgeschlossene Spezifikation haben wird.
Dementsprechend ist es recht mühsam, die allerneusten Techniken einzusetzen. Man muss immer abwägen, ob man im Falle der Fälle auf eine bestimmte Technik verzichten kann oder ob man dann zig Fallback-Lösungen einbauen muss. Das war bei HTML 4/XHTML 1 und CSS 2(.1) noch sehr viel einfacher. Da war bekannt, dass so gewisse Browser "besonders beliebt" unter Webentwicklern sind und das wars im Prinzip. Man hatte einen recht genau definierten Umfang an Möglichkeiten, den man nutzen konnte.
Sicherlich ist HTML 5 spannend und die Zukunft, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass man derzeit etwas über das Ziel hinausschießt. Insbesondere die neuen Techniken sind reihenweise nicht barrierefrei. Vielleicht wird es in einigen Jahren ja eine Art WAI-ARIA 2 geben, vermutlich mit dem gleichen Ergebnis: Praktisch nicht eingesetzt... Der bessere Weg wäre sicherlich, das Ganze direkt von Anfang an bei der Entwicklung zu berücksichtigen. Das wiederum würde aber die Entwicklungsgeschwindigkeit bremsen und scheint deshalb derzeit nicht von Interesse zu sein.
Aber wer weiß, was nicht ist, kann ja noch werden :-) Spannend bleibt es auf jeden Fall.Zu eurer Frage:
Ich versuche mich vor allem über kostenlose Angebote auf dem Laufenden zu halten. Das sind vor allem Podcasts und die Seiten von Nettuts. Bei HTML 5 an sich (ohne die ganzen Technologien) und CSS 3 reicht es ja in der Regel aus, wenn man einmal gelernt hat, dass es da ein Element oder eine Eigenschaft für den jeweiligen Einsatzzweck gibt. Wenn man den genauen Namen oder die notwendigen Attribute oder sowas vergessen sollte, reicht eine Referenz.
Schwieriger wird es bei JavaScript und allem, was damit zusammenhängt. Entweder man nutzt ein Framework wie jQuery oder aber man muss sich wirklich eingehend mit JavaScript beschäftigen und trifft dann wieder auf bisher nicht wirklich gelöste Probleme wie z.B. die Architektur von sehr großen JavaScript-Applikationen.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass wir in einigen Jahren einen Frontend-Programmierer und einen Frontend-Designer haben werden, weil ein Mensch alleine diese Fülle an Wissen kaum noch überschauen kann. -
Vielen Dank bisweilen für die Kommentare. Diese Technikwürze war mir wichtig, um herauszufinden, wo ihr steht. Denn zum Zeitpunkt als Technikwürze noch jede Woche lief, hat sich einiges verändert. Diese Folge sollte daher einerseits die Lücke füllen zwischen den alten Techniken und den neuen Anforderungen, aber auch, um zu erfahren, was ihr für Themen in Zukunft hören wollt. Ich denke, ich habe ein paar Antworten erhalten.
Ich möchte euch natürlich auch an dieser Stelle dazu auffordern, mir Themen zu schicken, die ihr gern im Technikwürze-Rahmen hören wollt. Und seid ihr im entsprechenden Kontext erfahren genug, würde ich mich auch freuen, wenn ich euch in die Sendung einladen dürfte. Lasst uns gemeinsam Technikwürze gestalten. Technikwürze war nie eine One-Man-Show von mir und soll es auch nicht sein. Deswegen freue mich auch immer auf neue Stimmen, wie zuvor in den 178 bisherigen Folgen.
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Zuerstmal wollte ich meine Freude zum Ausdruck bringen, dass Du mal wieder eine Folge aufgenommen hast. Das der Jan dabei war, war natürlich ein Besondernes.
Was Euer Thema angeht, ist das natürlich etwas, dass man als professioneller Entwickler nie vernachlässigen durfte. Das Web erfindet sich im Grunde ständig neu und wer da nicht dabei ist, ist ganz schnell raus. Die Kunst ist es meiner Meinung nach nur, die Strohfeuer von den wirklichen Trends zu unterscheiden.
Dazu kommt, dass viele Auftraggeber in Deutschland sehr konservativ sind und sich relativ spät auf Neuerungen einlassen. Wenn sie dies jedoch dann tun, wollen sie dies möglichst schon gestern und suchen Entwickler, die dies schon seit Jahren umsetzen.
Ich für meinen Teil nehme mir zwischen den bezahlten Projekten immer wieder mal eine "Auszeit", die ich dann intensiv zur Weiterbildung nutze. Das heisst, ich habe eigene Projekte, die in erster Linie dazu dienen, neue Ideen umzusetzen und Projekterfahrung in solchen neuen Technologien zu schaffen.
Zur Informationsbeschaffung nutze ich die gesamte Plattform. Das Web, Podcasts und in großem Umfang auch noch das traditionelle Buch.
Würde mich sehr freuen, wenn Ihr demnächst wieder regelmäßig sendet. Interessante Themen für künftige Sendungen fände ich:
- "Modernes Coding" mit SASS, HAML, CoffeeScript, ZenCoding, ...
- Responsive Webdesign
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Bin sehr großer Fan der Technikwürze, sehr schön dass es weiter geht!
Besonders toll finde ich, dass ihr Beispiele gebt, wo man sich informieren kann, wer sich auskennt und was es Neues gibt im Web. Auch wenn man vieles schon gehört hat, freut man sich es von euch bestätigt zu bekommen.Ich arbeite momentan für ein iPad Projekt und gestalte täglich interaktive Grafiken. Da benutzt man meist aus Zeitgründen die Techniken, die man kennt und kann. Aber gerade mit den ganzen neuen CSS3 und HTML5-Techniken hat man so viele ungeahnte Möglichkeiten. Daher ist es empfehlenswert, nach der Arbeit seinen Horizont zu erweitern. Da kommt so ein Podcast (oder auch das wunderbare Format TechnikLOAD) gerade recht.
Vielen Dank dafür und ich hätte sehr gerne eines der Videotutorials von Peter Kröner! Wenn ichs nicht gewinn, muss ichs mir wohl kaufen :)
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Ein sehr schöner und interessanter Überblick über die derzeitige Situation in der Branche! Eines hat mir aber gar nicht gefallen: Dass ich so lange auf eine neue Technikwürze warten musste! ;) Hoffentlich kommt ihr in nächster Zeit wieder etwas öfter dazu :)
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David – mein Angebot, mitzuwirken, und meine Beiträge zum bereits vorgeschlagenen Thema stehen (im Vorbereitungsdokument). :)
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@Matthias: Die dort aufgeführte Sendung gehen wir sehr bald an. Danke!
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Hmm, ich bin aktuell bei Minute 15 und bisher nervt der Rückblick eher („weißte noch, transparente Pixel“ - gähn, alles schon tausendmal gehört und gelesen). Ich hoffe es kommt noch etwas Fleisch, für die lange Wartezeit leider bisher echt mageres Programm :(
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@nk: Ja, der Anfang ist in der Tat etwas mau, aber hör mal weiter - ich finde, danach kommt sehr viel hörenswertes!
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@nk
Hast Recht, der Rückblick ist ein bisschen lang geraten. Ist mir während der Aufnahme aber nicht aufgefallen.@Florian
Es wird neue Folgen geben – und die werden dem Namen dann wieder eher gerecht.
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Ich bin erst - da noch jung - seit kurzem im Thema Webdesign drin. Von daher bin ich sozusagen mit HTML5 und CSS3 aufgewachsen. Allerdings gibt es in meinem Know-How immernoch Lücken, die ich gerne füllen würde. Dazu nutze ich vorallem Podcasts und die vielen Linktipps die ihr auf TechnikLOAD immer veröffentlicht. Auch dieser Podcast hat mir geholfen, und ich würde mich freunen, wenn es wieder eineige (aktuelle) Technikwürzen zum Thema geben würde.
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Zur Fortbildung:
Ja, reinschauen auf jeden Fall immer. Ich muss jedoch zugeben, dass ich, gerade bei komplexen Techniken WebGL nicht in die Tiefe gehe, sondern eher an der Oberfläche kratze und erst in die Tiefe gehe, sobald sich ein konkreter Anwendungsfall ergibt. -
Super Podcast! Nach jeder Folge hab mein Bookmarksammlung wieder ein paar Einträge mehr. Gilt übrigens auch für Technikload.
Das kontinuierliche Thema Weiterbildung ist auch in unserer Firma ein wichtiges. Aber es geschieht eben hauptsächlich durch Engagement in der Freizeit.
In einer anderen Firma habe gelernt, dass dies aber nicht immer so sein muss. Beispielsweise ist dort jeden Freitag-Nachmittag "Labs", wo neue Dinge ausprobiert werden dürfen. Teilweise kann dies sogar zu den aktuellen Projekten passen oder die firmeninterne Infrastruktur verbessern. +1 dafür!
Auf jeden Fall profitiert nicht nur der Entwickler davon, sondern auch sein Arbeitgeber. Daher muss aus meiner Sicht nicht alles in der Freizeit stattfinden.
Mich würden mehr Beispiele interessieren, wie andere Firmen dies handhaben.
Wie könnte man Mitarbeiter dazu motivieren/dabei unterstützten, sich privat mit Ihrem Handwerkszeug zu befassen?
Wie könnte man dies auch während der Arbeitzeit ermöglichen? -
Toll mal wieder einen Technikwürze Podcast zu hören.
Ich denke Weiterbildung ist das A und O in unsrem Job.
Leider kenne ich das Problem auch, dass man in der Firma selbst nur wenig Zeit bekommt dafür und man noch eine Menge Freizeit dafür aufwenden kann.
Mich könnte man als Mitarbeiterin motivieren, in dem man Zeit und auch eine Beteiligung an den kosten anbieten würde. Auch wenn es eine Menge kostenloser Angbote gibt, manchen fällt das lernen in Gruppen und Schulungen einfach leichter.Ansonsten müsste man das ganze einfach in der Planung berücksichtigen und nicht jede Minute mit Kundenprojekten füllen. Das mit dem Freitagnachmittag an dem Zeit zum lenen zur Verfügung gestellt wird finde ich super Klasse, werde ich meinem Chef auch mal vorschlagen.
Ich würde mich über eine Folge zum Thema Responsive Webdesign freuen.
Macht weiter so.
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Ich hab mich noch nicht mit der Erstellung von Apps auseinander gesetzt. Bis jetzt versuche ich noch alles über einfaches HTML und CSS zu erledigen. Jetzt setzte ich mich erstmal mit HTML5 auseinander und allem was dazugehört. Vielleicht in ferner Zukunft auch mal mit Applications.
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Leider bringt die große Vielfalt an Möglichkeiten Inhalte übers Web aufzubereiten/auszuliefern auch den Nachteil mit sich, dass die "Basics" etwas auf der Strecke bleiben, oder zumindest sehr schnell und routiniert erstellt werden müssen.
In meinem Fall - ich bin Freelancer/Webprogrammierer - ist es eine große Herausforderung im Weballtag simple Aufgaben mit guten Tools und Routinen (gute Software, gute Workflows, gute Tools z.B. Zencoding etc., gute eigene Code-Bibliotheken und -Schnipsel) möglichst schnell (und vor allem wasserdicht) auf die Beine zu stellen um dann die meiste Zeit diese Grundlage mit neuen Technologien aufwerten zu können.
Allerdings muss auch die Basis immer wieder überarbeitet, neu durchdacht und gewartet werden. Hierfür räume ich mir in regelmässigen Intervallen Zeit ein, in der ich mich von Aufträgen abschotte und die grundlegenden Konzepte neu überdenke...
HTML5/CSS3 nutze ich so oft es geht, allerdings in möglichst dezentem Rahmen. -
Schön, mal wieder Technikwürze zu hören :-)
Meine Antwort auf eure Frage: Fortbildung ist mir als Person sehr wichtig. Ich kann gar nicht so genau sagen, welchen Teil meiner Fortbildung ich in der Freizeit und welchen für die Arbeit mache. Ich würde schätzen, dass meine Freizeitfortbildung eher systematisch sind, indem ich mir Bücher kaufe und in privaten Projekten neue Erkenntnisse ausprobiere. Dabei versuche ich, mir Themen von Grund auf zu erarbeiten. Auf der Arbeit ist es eher so, dass konkrete Aufgabenstellungen der Ausgangspunkt für Weiterbildungen sind, wenn wir nach vorbildlichen Lösungen für kleinere Aufgaben suchen.
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Endlich mal wieder eine neue Folge der Technikwürze, danke euch!
Für mich ist die fortbildung auch eher ein schwammiges Thema, da ich Beruf und Privates Interesse gar nicht mehr trennen kann.
Gruß Julian -
Die Technikwürze-Folge hat mir mal wieder sehr gut gefallen! Danke!
Zur Fortbildung nutze ich häufig Bücher, Zeitschriften oder auch einfach an Beispielen: Wie habens andere gemacht? - Immer nach der Devise: Never stop walking... -
Schöne Folge, hat mir auch sehr gut gefallen.
Also für mich existiert kein wirklicher Feierabend. Nach der Arbeit fahre ich nach Hause und dann beschäftige ich mich weiterhin mit den neuen Technologien, bilde mich weiter und versuche neues. Außerdem lohnt sich in Weiterbildung zu investieren, schließlich verändert sich der Beruf ständig und um mithalten zu können, muss man mehr bieten können als der Dienstleister neben an. Ich persönlich habe mir von Galileo das jQuery-Buch gekauft und es hilft einem enorm bei der Weiterbildung. Zudem sollte man auch versuchen Veranstaltungen, MeetUps, Barcamps usw. zu besuchen und dadurch auch neue Kontakte knüpfen. Ich werde dabei auch gut von der Agentur in meiner Ausbildung unterstützt, indem Anschaffungen gemacht werden oder mir das Ticket für eine dieser Veranstaltungen bezahlt wird.
Wenn man sich für diesen Berufsweg entschieden hat, steht man im Grunde in der Pflicht sich weiterzubilden. Anders hat man wenig Chancen in diesem Beruf nach oben zu kommen.
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Endlich wieder eine Technikwürze-Sendung - war schon auf Entzug ;-)
Ich bin es eigentlich gewohnt, mich ständig weiterzubilden -- anders kann man heute in diesem Job (und auch keinem anderen) auf dauer bestehen. Aber es ist nicht leicht auf dem Laufenden zu bleiben, wenn sich die Internet-Welt so schnell dreht. Gottseidank gibt es solche Kanäle wie Technikwürze die einem helfen, Up-to-Date zu bleiben (und ich hoffe inständig, dass die Pausen zwischen den Sendungen wieder kürzer werden).
Wichtig ist es, zu erkennen, was von den ganzen Neuerungen für mich und meinen Job relevant ist und sich lohnt, sich damit zu beschäftigen. Viele Dinge sind schneller wieder in der Versenkung verschwunden als dass man sie erlernt hat. Außerdem brauche ich immer ein Anwendungsgebiet oder ein Projekt, sonst bleibt alles nur graue Theorie.So, und nun werde ich mich mal in Sachen CSS-Shaders weiterbilden ...
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Bin jetzt erst auf die Seite von Technikwürze gestoßen. Es war also der erste Beitrag den ich gehört habe. Gefiel mir sehr gut.
Ich werde jetzt auf jeden Fall öfter mal reinhören.
Wieder eine gute Quelle mehr für Infos rund ums Webdesign.Vielen Dank dafür.
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Bin heute erst dazu gekommen die neue Technikwürze zu hören. Danke. Die Sendung gefiel mir sehr gut. Ich beschäftige mich auch schon seit ein paar Wochen mit dem Thema Responsive Webdesign. Am besten funktioniert Weiterbildung mit "learning by doing", aber das geht leider nicht immer direkt an Kundenprojekten. Webdesign und Webentwicklung bedeutet immer nebenher lernen. Meine Quellen sind da Netzwerke, Tutorials, Bücher und gerne Videos.
Schwierig finde ich, dann oft die Entscheidung welches Tool ist das Richtige/Sinnvollste. Lohnt sich die Einarbeitung?
Zeit dafür nehme ich mir mal zwischen der Arbeit oder auch sehr viel in der eigentlichen Freizeit. Wenn ich das überhaupt so trennen kann. -
Netter Artikel :) Für mich ist das schon etwas komisch. Ich befasse mich mit html seit der Version 2. Meine Website ist Ende der Neunziger entstanden. Diese ganze historische Entwicklung habe ich selber mitgemacht. Das jetzt zu hören als "ferne Vergangenheit" ist schon komisch. Wenn man etwas älter ist, dann war diese Zeit eben erst gewesen.
Die Praxis zeigt, dass diese Zeiten noch absolut nicht vorbei sind. Ich mache teilweise Webseiten, bei denen eine feste Breite von knapp 800 Pixeln per Spezifikation vom Kunden vorgegeben ist. Alles Andere wird nicht akzeptiert.
Auch diese merkwürdige Ansicht, dass eine Webseite in allen Browsern identisch aussehen soll, ist immer noch gängig. Das Lustigste Erlebnis hier war eine Stadt, die für ihren Webauftritt unbedingt einen bestimmten Font haben wollte, der als Standard für die Dokumente dieser Stadt definiert war. Natürlich war das nicht Arial.
Wenn man diesen Gedanken fortsetzt, kommt man schließlich zu der Erkenntnis, dass es nicht nur irrelevant ist, dass eine Seite in allen Browsern identisch aussehen soll. Es ist sogar sekundär, ob eine Seite überhaupt irgendwie aussieht. Webseiten sind per Spezifikation medienunabhängig. Also auch unabhängig von visuellen Medien. Wenn eine Seite über einen anderen sensorischen Kanal als den visuellen kommuniziert wird, sieht sie eben überhaupt nicht aus. Gängige andere Kanäle sind audio (Webseite vorlesen) oder taktil (braille). Damit kommt man eigentlich zwangsläufig zur Semantik als primärer Anforderung.
Aber die allermeisten Menschen sind fast ausschließlich visuell orientiert. Für praktisch alle Kunden gilt, dass der Begriff Semantik entweder auf Unverständnis oder auf Ablehnung stößt. Webseiten werden von Marketing-Fachleuten großer Firmen spezifiziert, und Webdesigner haben das umzusetzen.
Ich bin eigentlich kein Webdesigner, sondern Programmierer. Daher sehe ich das vielleicht anders als der Mainstream.
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Hi,
hab die Sendung zum ersten mal gehört. Auf dem Weg zur Arbeit am Morgen. Hat mir gut gefallen. Grade am Morgen muss es nicht so extrem technisch sein fand ich, von daher war die Sendung perfekt. Die Moderatoren fand ich auch sehr gut, haben mich von der Sprache und der Sympatie an Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph errinert (schwelg).
Sehr schade das ihr euch nicht mit Android auskennt, als super hipper Webgrafiker muss man aber wohl ein Apfel-Ei-Nutzer sein. :-p
Zum Thema Weiterbildung, für mich das spannenste (aber nicht mehr aktuellste) Thema ist MVC und DesignPattern. Derzeit migriere ich einige Arbeits und Privatprojekte darauf. Und lese in die richtung viel. "Designen" tue ich meine Webseiten nicht so gern. Ich versuche mich an den Grundsatz des transparenten Designs zu halten und dem Nutzer soviel Information und usability zukommen zu lassen und sowenig bunte Klickies wie möglich einzusetzen. Eine weitere Wissensquelle ist Vernetzung. Kommunikation extrem Wichtig! Es gibt viele EventSeiten im Netz wo man eigene Events posten kann. Geht einmal im Monat in eine Kneipe und startet eure eigene Konferenz / Barcamp, das ist nicht schwer aber unglaublich interessant! ;-)
Grüße,
Robson