Technikwürze

Wer suchet, der findet!

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Transkript der Folge

  1. Marcel

    Herzlich willkommen zu Technikwürze 180. Wir werfen heute einen Blick auf ein paar flashfreie Mobiltelefone, ein neuartiges Internetgerät und, ja, auf viele neue Pages. Das und vieles mehr bespreche ich heute zum ersten Mal in der Technikwürze mit Andreas Dantz. Hallo Andreas.

  2. Andreas

    Hallo.

  3. Einspieler

    Herzlich willkommen zu Technikwürze, eurem Design- und Webstandards-Podcast.

  4. Marcel

    Ja, wie es die lange Tradition der Technikwürze oder der, neuen Moderatoren in der Technikwürze verlangt, darfst natürlich auch du, zu Anfang ein, zwei Worte zu dir sagen, was du so machst.

  5. Andreas

    Mhm. Ich heiße Andreas Dantz. Ich sitze in Bremen, habe hier vor ungefähr zweieinhalb Jahren ein kleines Internetbüro gegründet. Wir sind aktuell zu zweit und versuchen hier, nette Internetseiten zu machen.

  6. Marcel

    Genau, und in dem Büro sitzen wir auch grad. Das ist, soweit ich weiß, sogar der erste Bremer Gast. Also du hast da eine Lanze gebrochen.

  7. Andreas

    Hm.

  8. Marcel

    Unser erstes Thema, ist sicherlich ein Thema, was wir schon einiger, einige Male hatten, nämlich das, geliebte oder nicht geliebte Flash. Da gibt es so einige Neuerungen, die sogar noch recht aktuell sind, nämlich, zum Aufnahmezeitpunkt sogar heute erschienen sind. Fing an mit einer Meldung auf zdnet. Die haben, berichtet, dass Adobe, das mobile Plugin quasi für Flash nicht mehr weiter unterstützen wird.

    Es, ja, war am Anfang noch nicht bestätigt, kam aus, irgend 'ner internen Meldung, die denen da zugespielt wurde. Inzwischen ist es auch bestätigt. Und, ja, das bedeutet, es wird keine Weiterentwicklung für das, mobile Flash Plugin geben, was ja sowieso keine besonders große Nutzerbasis, und wie ich finde, auch eigentlich fast keinerlei Anwendungsfälle hatte, sondern ab jetzt eigentlich nur noch kritische Bugfixes.

  9. Andreas

    Ja, und, damit bleibt es in der Versenkung. Ist, eigentlich nur dazu da, um bei Android-Telefonen den Akku zu leeren. Und, ja, wir können uns der Zukunft zuwenden.

  10. Marcel

    Also auf-- Es betrifft ja eigentlich fast nur Android. Also es gibt wohl zwei Betriebssysteme, wo jetzt der Support, gedroppt wird, den es überhaupt mal gab. Das ist neben der, Android-Plattform dann halt noch das Playbook OS. Ich glaub, das wird die drei Nutzer bestimmt ärgern, aber macht dann in der breiten Masse auch nicht mehr so viel aus.

  11. Andreas

    Das ist immerhin einer mehr als WebOS.

  12. Marcel

    Ich find's insofern spannend, weil es war halt auch immer ein Verkaufsargument. So, ich kann mich noch an die, ich glaub, die läuft sogar immer noch, 'ne, tolle Werbung von 1&1 erinnern, wo sie irgend 'nen, weiß ich nicht, Galaxy irgendwas oder so was.

  13. Andreas

    Das Display ist viel größer und-

  14. Marcel

    Genau, und es kann Flash und, es ist irgendwie zehn Gramm leichter oder so was, waren die drei Verkaufsargumente. Davon wird jetzt... Na gut, ich mein, sie müssen das Verkaufsargument nicht droppen, weil Flash kann's ja immer noch, nur halt jetzt nicht mehr fortlaufen.

  15. Andreas

    Es bewegt sich nicht mehr.

  16. Marcel

    So ungefähr. Insofern, also es war ja auch immer ein riesiger Diskussionspunkt, hatte ich so das Gefühl, ne? Also am Anfang,, der, der iOS-Zeiten war das auch immer so ein großer kritischer Punkt. Es kann ja kein Flash. Es wurde natürlich auf, auf Tablets dann noch mal mehr hervorgehoben. Spannend fand ich an der Diskussion, dass eingangs es, als, iOS oder Apple dafür so, ja, kritisiert wurde, es eigentlich nur, ich glaub, ein oder zwei Telefone gab, die, das wirklich halt konnten.

    Und, wir hatten vor etlichen Sendungen schon mal über eine Demo gesprochen, wo, Adobe in 'nem YouTube-Video Flash für Mobiltelefone vorgestellt hat, was, so langsam war, dass sie's halt schneiden mussten. Und, das ist eigentlich auch so der Hauptpunkt. Also Flash wurde jetzt von Adobe gedroppt, aber ich glaube von den, von den Nutzern eigentlich schon, schon viel früher.

  17. Andreas

    Ja, also am Anfang hieß es, es wird ja niemand Videos im, im Netz abspielen können, wenn das Gerät keinen Flash hat. Das war ziemlich schnell vorbei, nachdem das mit iOS, sich durchgesetzt hatte für die breite Masse. Und, ja, ansonsten gibt es neben Werbebannern nicht viel, was einem so im täglichen Surfen noch in, in Flash begegnet. Und ich denke, von daher werden wir jetzt schon, keine allzu großen Einschnitte in unserem Leben merken, weil Flash nicht mehr auf mobilen Geräten auftaucht.

  18. Marcel

    Also in unserem iPhone-Leben werden wir ja sowieso keine Einschnitte merken, weil die hätten wir schon vorher gemerkt. Also ich glaub, vor drei Jahren war sch... viel mehr 'n Problem, kein Flash zu haben. Weil gefühlt gab's da viel mehr Videos. Das iPhone hat ja von Anfang an 'nen, Replacement gehabt für, für YouTube-Videos. Da wurde dann halt der YouTube-Player geladen.

    Damit war natürlich schon mal relativ viel abgedeckt, aber bei eigentlich so allem anderen ging halt kein Flash, wenn halt Videos da waren.

  19. Andreas

    Wenn du buchen wolltest, auch irgendwelche Buchungssysteme liefen dann über irgendwelche Flash-Server und...

  20. Marcel

    Gut, aber, also jetzt erst mal, erst mal bei den Videos gab's, da vor irgendwie zwei, drei Jahren schon noch mehr Einschnitte. Das hat sich, also ich, hab schon sehr lange kein Video mehr gefunden, was ich nicht abspielen konnte, weil irgendwie kein, kein Flash irgendwie am Start war. Also ein HTML5 Replacement ist inzwischen halt überall und insofern hat es aus meiner Sicht sowieso an Relevanz verloren.

    Es macht einfach auf so 'nem Mobiltelefon grundsätzlich keinen Spaß, Flash, zu bedienen und deswegen, denk ich, war's der richtige Weg. Meinst du, es hat Einschnitte, oder wird sich auf die, auf die Desktop-Variante, auswirken?

  21. Andreas

    Im Frühjahr spielt er sicher, aber das ist wahrscheinlich eher der normale Verlauf von Flash, den es eh genommen hatte. Ich weiß nicht, ob das jetzt groß irgendwie was beschleunigt oder irgendwas groß ändert. Also Flash ist eben auf dem, auf dem Weg zurück. Es gibt 'n paar Nischenanwendungen, da wird es sicherlich auch noch 'n bisschen bleiben. Aber für die, die 98 oder 95 % Installationsmenge, die Flash mal hatte, die, sind einfach vorbei.

  22. Marcel

    Ja. Und i-, mobil war sowieso schon immer 'n, Argument, wenn man als Agentur mit 'nem Kunden über welche Plattform wird jetzt eingesetzt gesprochen hat, dass Flash auf mobil nicht funktioniert. Jetzt kann man das noch mal 'n bisschen untermauern, weil das wird auch in Zukunft nicht funktionieren. Aber ich denke, ja, Flash wird sowieso 'n schweres Leben haben, egal ob mit m-mobilen Support oder, oder ohne, -

  23. Andreas

    Ja, und das hat Adobe ja wohl eingesehen jetzt.

  24. Marcel

    Ja. Also Adobe ist im Moment sowieso sehr dabei, sich neu auszurichten. Jedenfalls wenn man so, den, den, Presse und den Pressemitteilungen Glauben schenken darf, wollen sie sich vor allem auf digitale Medien und Online-Marketing, stürzen, was auch immer das dann, heißt.

  25. Andreas

    Ja, das ist halt Marketinggewäsch, weil Flash ist auch 'n digitales Medium und...

  26. Marcel

    Ja, also dementsprechend, ich, ich denke aber, es geht eher in Richtung Digital Publishing, irgendwie so was in die, in die Ecke. Digitale Medien umfasst natürlich das ganze Internet und, und viel mehr. Insofern ist das natürlich ziemlich, ziemlich, weich, ziemlich weiche Fakten. Für 700 Mitarbeiter waren das allerdings schon relativ harte Fakten. Die wurden nämlich, entsprechend entlassen. Ich glaub, vorher war, haben da, knapp 9000 Leute gearbeitet. Jetzt nähern sie sich eher so die, den 8000.

    Der, Börsenkurs hat darunter auch nachbörslich gleich mal 10 %, Federn gelassen. Also das, ist so, was den neuen Weg angeht, so erst mal das, das, das Erste, was man wirklich greifen kann. Ansonsten, wollen sie statt Flash jetzt sehr die Air-Plattform pushen, grade auch, um damit dann Applikationen bauen zu können. Oder beziehungsweise das, das geht ja heute schon. Also es gibt ja-

  27. Andreas

    Ja, Air wird das neue Java.

  28. Marcel

    Ja, Air wird das neue Java. Es gibt ja schon Tools von Adobe, womit man, Air-basiert Applikationen bauen kann, die dann durch wüste Compiler laufen und zum Schluss so iPhone- und Android-Apps oder so was hinten rausfallen. Das soll auch so einigermaßen wohl funktionieren. Aufm iPad werden, glaub ich, relativ viele, ja, Magazine und so weiter mit irgendwie so 'ner Lösung umgesetzt. Und, das Zweite, was sie, sehr pushen wollen, ist, HTML5.

    So 'n Satz, den hat man von Adobe vor ein, zwei Jahren auch schon mal gehört, dass sie jetzt, total auf, HTML5 gehen.

  29. Andreas

    Und jetzt machen sie's wirklich.

  30. Marcel

    Na ja, also s-sie haben ja zum Beispiel, wie hieß die Butze? N-Nitobi, Nitrobi, irgendwie so was. Die-

  31. Andreas

    Die PhoneGap herstellen und, -

  32. Marcel

    Genau, also ich glaub, sie sind nicht die alleinigen Hersteller, weil es ist, glaub ich, 'n größeres, Projekt auf mehreren Beinen, aber die w-sind wohl sehr, sehr maßgeblich an der Entwicklung da beteiligt. Vor Kurzem haben sie ja Typekit, aufgekauft. Seitdem funktioniert's nicht mehr. Was, sicherlich keinerlei, Zusammenhang hat.

  33. Andreas

    Auf keinen Fall.

  34. Marcel

    Und, vor Kurzem ist das großartige, die großartige Muse Air App gekommen, mit der man, semantisch total verhunzten und unbadierbaren, HTML-Code aus einer Clickybunti Dreamweaver InDesign Oberfläche raushauen kann. Was, sehr unbrauchbar ist, was dabei rauskommt, aber das scheint irgendwie so der Weg zu sein, den, den Adobe da geht.

    Ich, ich seh das 'n bisschen kritisch, weil, mhm, also Muse zeigt schon, dass sie definitiv noch nicht fähig sind, wirklich qualitativ hochwertiges Zeugs aus einer Clickybunti Oberfläche, rauszuparsen. Und ich denke, das wird auch in den nächsten zwei, drei Jahren nix, nix werden, weil man einfach für so Webentwicklung dann doch noch sich Gedanken machen muss.

  35. Andreas

    Das wird, das wird generell das Problem sein, auch über zwei Jahre hinaus, dass sie einfach 'n Problem haben werden, Semantik, in, in einfach 'ner bunten Oberfläche abzubilden. Also sie können sicherlich so 'n paar Werkzeuge liefern und das ist ja das, wo sie auch herkommen, dass sie für, für Kreative und in diesem Fall dann eben auch so 'n bisschen in die Richtung Entwickler, dass sie für die Werkzeuge zur Verfügung stellen, womit die besser arbeiten können.

    Und darauf sollten sie sich jetzt konzentrieren. Ob Muse der richtige Weg ist, ist, ist natürlich fraglich. Sie haben ja noch, noch Flex in der, im Portfolio. Das ist, glaub ich, im Moment in 'ner Alpha oder 'ner Beta.

  36. Marcel

    Hab ich noch nicht so viel von gehört. Das macht was?

  37. Andreas

    Da kannst du eine statische Website reinwerfen und die einzelnen Elemente mit Animationen durch die Gegend animieren. Und, das wirft dann auch noch JavaScript Fallbacks raus für die Leute, die keine CSS-Animationen können.

  38. Marcel

    Okay, also,, hauptsächlich hier zum CSS-Animation.

  39. Andreas

    Es ist hauptsächlich 'n, 'n Werkzeug zum Animieren.

  40. Marcel

    Kein Flash.

  41. Andreas

    Du, du findest die Timeline wieder und du findest Keyframes wieder und du findest irgendwelche Übergänge und Animationen wieder. Also es ist 'n bisschen Flash, es ist aber eher 'n ernstzunehmender Versuch, irgendwie 'n Werkzeug zu bauen, das eventuell auch mal irgendwann Verwendung in der Praxis findet als Muse.

  42. Marcel

    Ja. Ich würd,, eigentlich gern mal von jemandem, der – ich glaub, da muss ich mal wen fragen – der, das iPhone, als blinder Mensch einsetzt, mal dem gerne mal 'ne, App hinwerfen, die, aus so 'm, Tool von, von Adobe irgendwie fliegt, also so 'n, so 'n Air-Ding. Einfach mal, um zu gucken, ob das Ding dann genauso zugänglich ist wie, wie Flash das ist, wenn es erst mal-

  43. Andreas

    So zugänglich wie, 'n Bild.

  44. Marcel

    Ja, spannend. Also noch machen sie, was war 'n das, eine Milliarde Umsatz im Jahr, US-Dollar.

  45. Andreas

    Ja, also noch müssen wir uns keine Sorgen machen.

  46. Marcel

    Ja, und das nächste Photoshop mit zwei, drei Neuerungen für viele Hunderte bis tausend Euro, es wird sicherlich noch kommen. Aber, wohin so der Webweg von Adobe sich da bewegen wird, bleibt auf jeden Fall spannend. Kommen wir zu einem, recht interessantem Stück Hardware, von dem ich vor, weiß ich nicht, bestimmt 'nem Jahr das erste Mal gehört hab, dann lange nichts und, es dann i-in den Händen halten durfte oder darf.

    Es geht um das Chromebook, das uns von Google netterweise mal so zum Testen, bereitgestellt wurde. Das Chromebook ist im Prinzip, ja, so 'n, ich würd sagen, so 'n Hybrid aus Net- und Notebook. Ist 'n bisschen größer und auch 'n bisschen schwerer als, als so 'n, Netbook. Bewegt sich in den, was war denn das, zwölf Zoll. Also so 'n, so 'n altes kleines MacBook quasi.

    Was eigentlich spannend ist, ist, dass da keine der drei bewährten Systeme drauf laufen, also kein, macOS, kein Windows, kein Linux, sondern das Chrome OS. Das ist, Googles Betriebssystem, was, hauptsächlich auf, auf Chrome basiert. Ich will zur Hardware gar nicht mehr so viel sagen. Also es hat, es gibt 'ne WLAN- und 'ne WLAN- und 3G-Variante, wo ich dann direkt 'ne SIM-Karte reinschieben kann. Liegt so bei 300 bis, 350 bis 400 Euro, je nach Variante und Hersteller.

  47. Andreas

    Das Notebook, nicht die SIM-Karte.

  48. Marcel

    Ja, ja, ja, ja, ja, ja, das Chromebook. Was echt spannend ist, so beim Auspacken und Hochfahren, man gibt seinen Google Account an und dann war's das eigentlich auch schon an Einrichtung. Neben irgendwie noch so Bildchen von sich schießen und, ins WLAN gehen. Und dann, kommt man an und hat erst mal den Chrome vor sich und denkt sich: „Ja, okay, hier bin ich jetzt", so und jetzt guck ich mir das-

  49. Andreas

    Das kenn ich.

  50. Marcel

    Das kenn ich. Jetzt guck ich mir das System an und will als Erstes so aus Reflex diesen Chrome minimieren, weil der ist ja, liegt ja vor dem Desktop und, ne, da will man ja mal hinter gucken, wie das System so aussieht und dann realisiert man so das erste Mal: Nein, da ist nichts hinter. Es ist wirklich nur 'n Chrome.

    Es ist, erst mal so 'n sehr komisches Gefühl, weil man halt viele Automatismen hat, wie man so 'n Betriebssystem, bedient, die man erst mal quasi wegwerfen kann, weil wirklich alles im Chrome ist. Also auch wenn ich Einstellungen mache, wenn ich in 'n WLAN gehe, wenn ich,, weiß ich nicht, Nutzer anlegen oder löschen will, beziehungsweise löschen, anlegen macht man woanders. Aber es ist alles in den Chrome Preferences, wie man das vom, vom Desktop quasi auch kennt.

    Also da, wo ich auch, meine, weiß ich nicht, Cookies lösche, stell ich dann, alles Mögliche zu meinem Betriebssystem ein, was schon mal, ja, sehr, sehr spannend auf jeden Fall ist. Den, den Effekt, den das entsprechend hat, ist, dass, das Chromebook gleich Internet ist und ohne Internet ist das Chromebook dann leider auch relativ wenig, muss man schon sagen. Es gibt so ein, zwei Applikationen, auch von Google, die man, offline dann nutzen kann.

    Man kann sich beispielsweise dann aus dem, Chrome Web Store-

  51. Andreas

    Wenn man sie vorher installiert hat.

  52. Marcel

    Genau, also man kann sich aus dem Chrome Web Store zum Beispiel, eine, eine offlinefähige Mail-Applikation laden, also ein, ein offlinefähiges Google Mail, das dann allerdings auch nicht mehr, obwohl man eigentlich sehr gut auf dem Gerät die Desktop-Oberfläche bedienen könnte, nicht mehr mit eben dieser kommt, sondern halt, ja, das mobile Interface einem darstellt. Das funktioniert auch sehr gut, aber ja, ist halt irgendwie dann merkt man schon, dass es-

  53. Andreas

    Es fühlt sich nicht richtig an für einen Computer, der nicht online ist.

  54. Marcel

    Genau. Genauso wie man, find ich, auch bei Google Mail das Gefühl auf 'm iPad hat, dass man da eigentlich mehr machen könnte und man jetzt eher so 'ne gestretchte iPhone-Version hat. Die Version ungefähr hat man dann halt auch, auf 'm Chromebook. Und ich glaub, der Kalender war's noch, der, der offline verfügbar ist, aber ansonsten geht da halt wirklich nichts. Also wenn man-

  55. Andreas

    Also auch von den, von den Google-Anwendungen.

  56. Marcel

    Genau, erst mal von den Google-Anwendungen. Die restlichen Google-Anwendungen wie beispielsweise Docs sind ja erst mal grundsätzlich offlinefähig, allerdings Gears-basiert noch immer.

  57. Andreas

    Und Gears gibt's nicht mehr.

  58. Marcel

    Und Gears gibt's grundsätzlich nicht mehr. Also ich glaub, man kann sich's noch auf 'm Desktop schon installieren und dann, auch Google Docs noch offline benutzen, aber es gibt's halt nicht fürs Chromebook und dementsprechend gibt es auch Docs erst mal nicht offline.

  59. Andreas

    Und das ist schon sehr ärgerlich, wenn du dann noch mal eben 'ne Präsentation oder 'n Dokument bearbeiten willst und-

  60. Marcel

    Ja, es ist vor allem der Fakt, dass du, wenn du jetzt natürlich unterwegs bist und bist in keinem WLAN drin, dann, ist die Systemgeschwindigkeit gleich deine Netzgeschwindigkeit. So, wenn ich in, Mail irgendwie was machen will und er versucht da irgendwas zu machen und so zwischenzuspeichern, sonst irgendwas zu machen oder in, in, noch schlimmer in Docs, wo ich irgendwas, wo er andauernd ja irgendwas wegspeichert.

    Wenn da das Netz mal nicht w-- nicht da ist, fühlt man das auch wirklich an der Applikation. Was 'n, 'ne neue Art von Langsamkeit ist, ne. Das System an sich ist jetzt erst mal nicht beschäftigt, sondern die Mobilfunkzelle grad nicht so gut zu erreichen quasi.

  61. Andreas

    Gut, aber das Gefühl ist das Gleiche wie früher.

  62. Marcel

    Ja, das Gefühl ist recht ähnlich, aber, ist man dann doch irgendwie so in der Art und Weise nicht mehr gewohnt. Ja, ansonsten muss ich sagen, hab ich nicht so viel gefunden, was man wirklich offline benutzen kann. Dafür ist aber das Gerät natürlich auch nicht konzipiert. Also das Gerät geht erst mal grundsätzlich davon natürlich aus, dass man dieses Internet hat. Und wenn man dieses hat, muss ich sagen, ist die, die, ja, d-das Nutzererlebnis schon relativ rund für 350 bis 400 Euro.

    Also gerade wenn man, wie ich relativ viel die, die Google-Applikationen einsetzt. Ich hab zum Beispiel früher vor, 'n paar Monaten mal meine iTunes, Bibliothek bei Google Music, hinterlegt, und das kommt einem dann natürlich sehr zugute. Und dann ist es schon wieder, ja, fast 'n bisschen Desktop-Feeling.

    Man kann halt nur nix installieren und das ist dann natürlich recht nervig, wenn man so was hat wie Twitter, wo's aus, soweit ich weiß, keinen vernünftigen Webclient gibt und die eigentliche Twitter.com, ja, wie ich finde, nicht ganz so komfortabel zu bedienen ist.

  63. Andreas

    Ja gut, das, na, es gibt ja noch die Die, TweetDeck App.

  64. Marcel

    Ja, da bin ich nicht so der Freund von. Also ich hätte ge-eher so 'ne, so 'ne Twitter Mac App in, in mobile so. Und also das waren so die einzigen Stellen, wo ich eigentlich beim Benutzen, das so vermisst habe, aber ansonsten ist es, ist es, ist es schon, hab ich das Gefühl, ein vollwertigeres Internet Erlebnis als jetzt zum Beispiel auf so 'nem Netbook, wo man dann noch so 'n, irgendwie 'nen Windows drum rum hat, was irgendwie auf dem Gerät, irgendwie nicht ganz so viel Sinn macht.

    Eigentlich, wenn ich so 'n Netbook in der Hand hatte, hatte ich immer das Gefühl, weiß ich nicht, das ist nicht richtig darauf angepasst. Und, das ist entsprechend bei so 'nem Chromebook, fühlt sich das halt sehr gut an. Aber es ist halt alles, alles Internet.

  65. Andreas

    Also man muss zusehen, dass man damit klarkommt, was es an Webapps gibt. Wenn du 'n bisschen Bildbearbeitung machst, wirst du wahrscheinlich nicht mit dem leben wollen, was es so in der Cloud gibt. Also 'n bisschen ernster zumindest.

  66. Marcel

    Also es gibt ja auch Flash und da gibt's ja zum Beispiel auch von Adobe das, so 'ne Online-Version von Photoshop. Also die dann auch-

  67. Andreas

    Da kannst du dann Helligkeit und Sättigung einstellen.

  68. Marcel

    Genau, das ist natürlich auch eher ein Photoshop Elements als jetzt irgendwie ein, als die große Photoshop Version. Aber es gibt da schon ein, zwei Sachen.

  69. Andreas

    Genau, man muss sich einfach vorher damit beschäftigen und sehen, ob man damit auskommt, was man zur Verfügung gestellt kriegt und dann ist es sicher 'n ganz nettes Gerät, wenn man online ist.

  70. Marcel

    Ja. Also es ist echt eigentlich 'n bisschen schade, dass, dass das Bereitstellen von Offline Apps noch nicht so weit verbreitet ist, dass es eigentlich nirgends wirklich 'nen scheinbar 'nen Budget findet, dass man so 'ne Funktion umsetzt. Klar, sie ist je nachdem, was für 'ne Applikation man baut, muss man sich da natürlich 'n paar mehr Gedanken machen. Also recht einfach ist es natürlich, wenn man einfach Medieninhalte oder so was hat, Bilder, CSS und so weiter.

    Da, schreibt man das, wie heißt das gute Stück, Offline Manifest. Genau, nicht Manuskript, Manifest. Und der Rest passiert recht automatisch. Web Storage ist auch super einfach zu schreiben. Also, bei komplizierten Applikationen wirst du natürlich hart.

  71. Andreas

    Du musst ja viel Interaktionen abfangen, wenn oder du musst an allen Stellen überprüfen, bin ich grade online und was mach ich, wenn nicht.

  72. Marcel

    Genau. Insofern ist es natürlich mehr Aufwand. Auf so 'nem Gerät merkt man allerdings umso mehr, dass es sich halt lohnen würde. Bei so 'nem Desktop hast du einfach, wenn du kein Internet hast, hast du dich damit abgefunden. Gut, jetzt geht grad nichts. So, das ist das Gefühl, das man kennt. Da aber auf dem Chromebook dann das ganze System nicht mehr geht, so ziemlich, fällt's da natürlich noch mehr ins Gewicht. Also wenn du-

  73. Andreas

    Spannender ist es wahrscheinlich für Firmen, die ja, Hardware abonnieren können für achtundzwanzig Dollar im Monat.

  74. Marcel

    Also ich hab die Preise nicht ganz im Kopf für, es gibt ja zwei Hersteller, einmal das Samsung, was, was wir jetzt hier haben und das, von Acer, glaub ich, war das. Und das fängt an bei Schulen können oder, Bildungseinrichtungen grundsätzlich können, die, WLAN Version, ich glaub, das ging bei fünfzehn Euro los im Monat, mieten. Und ich glaub, da ist es schon spannend für.

  75. Andreas

    Ja, vor allem weil du dann einfach, wenn zwei Jahre rum sind oder so, kriegst du einfach neue, neue Hardware dahin gestellt. Und, musst nicht mit 'ner ewig alten Kiste rumfummeln. Und gleichzeitig, solange alles in der Cloud liegt, kannst du auch wenn du 'ne Firma bist, die Außendienstler hat und dem wird 'n Laptop geklaut, dann schaltest du den einfach ab, machst daraus 'n, 'n Stück Plastik und, gibst ihm 'n neues und da loggt er sich ein und hat alle seine Daten wieder.

    Das ist sicher, also für solche Anwendungsfälle eher gedacht als für die Webentwickler unter uns.

  76. Marcel

    Ja, also ich, ich glaub, ich werd mal ein, zwei Konferenzen ausprobieren, wo ich nur mit dem Chromebook rumrenne. Schöner Nebeneffekt ist, dass das Ding, super viel, 'n super fetten Akku hat. Es hält, weiß ich nicht, acht Stunden oder so was, was für 'ne Konferenz natürlich sehr schön ist und sonst nur durch ein iPad zu ersetzen. Ich denke, für so 'n, weiß ich nicht, Außendienstmitarbeiter oder so was, da müsste man wirklich dann schon die, die App, die er da benutzen soll, die Webapp, -

  77. Andreas

    Auch offline fähig machen.

  78. Marcel

    Und da sich wirklich sehr viel Mühe geben. Aber vielleicht so klein, das kleine Plädoyer, wenn man vielleicht 'ne Applikation baut, weiß ich nicht, so 'ne To-do-Liste oder so was, die man dann für eine mobile Umsetzung sowieso, offline fähig macht, warum dann nicht auch die, die Webvariante gleich mit? Das hilft, auch wenn mal die Telekom mit einem einen Streich spielt. So viel zum Chromebook. Wir bleiben allerdings bei, Google. Da, gibt es bei Plus den neuen heißen Scheiß, nämlich, Pages.

  79. Andreas

    Ja, du musst also kein Mensch mehr sein, um bei Plus mitspielen zu dürfen.

  80. Marcel

    Oder mich als Mensch verhalten. Ich darf jetzt Unternehmen sein. Im Prinzip ist es der Umfang einer normalen, eines normalen menschlichen Profils quasi. Hat halt nur so ein, zwei Besonderheiten. Was ich sehr schön fand, war, wie Google mit der Spam-Problematik umging. Was ich nämlich sehr unschön finde, ist, dass ich – jedenfalls hab ich noch, es noch nicht gefunden –, nicht deaktivieren kann, dass, oben rechts der Counter hochgeht, wenn mich irgendwer, eingekreist hat.

  81. Andreas

    Das kannst du nicht offiziell. Dafür gibt es Chrome Plugins, die das ausschalten.

  82. Marcel

    Oh, das klingt, spannend. Weil da kommen viele Esoteriker und- -Marketingesoteriker und SEO-Fuzzis und sonst irgendwer, den, der, der, die meinen, es wär, sehr hilfreich, einen doch einzuzirkeln. Und das kann einem bei Unternehmensseiten insofern nicht passieren, weil so der Grundsatz gilt: Das Unternehmen kann nur auf dich zukommen, wenn du auf dem, auf das Unternehmen zukommst.

  83. Andreas

    Genau, die können nur reagieren.

  84. Marcel

    Genau. Sprich in der Praxis muss man sie gezirkelt, also irgend 'nem Kreis hinzugefügt haben, damit, die Firma dich auch hinzufügen kann und sie kann auch nur die Plus-Erwähnung quasi, ne, also man kann ja auch jemanden in einem Beitrag-

  85. Andreas

    Deinen Namen in 'nem Bei-Beitrag verwenden oder-

  86. Marcel

    Genau, genau. Da wird man ja auch, wenn ich jetzt, 'nen Beitrag, schreibe, ich nehme grad mit, Plus Andreas Dantz die Technikwürze auf, dann, wirst du ja auch benachrichtigt. Und, diese Benachrichtigung beziehungsweise auch dieses Erwähnen geht entsprechend nur, wenn, man auf der, Unternehmensseite, das Unternehmen gezirkelt hat, ge-eingekreist. Ist echt ein bisschen komisch.

    Und wenn ich das wieder zurücknehme, verliert auch das Unternehmen entsprechend oder die, die, Page, die Berechtigung, wieder, mich zu erwähnen. Ich verliere automatisch dann auch die, die Page als, als Follower quasi. Ja. Insofern hab ich das da sehr unter Kontrolle.

  87. Andreas

    Genau. Und außerdem haben sie noch gesagt, dass, sie bestimmte Inhalte gerne nicht als Page sehen würden. Dazu zählen Gewinnspiele und noch, andere Din-andere Dinge, die mir hier gerade entfallen sind.

  88. Marcel

    Also ich glaub, es waren vor allem so, ja, quasi temporäre Eventgeschichten, ne.

  89. Andreas

    Genau. Veranstaltungen.

  90. Marcel

    Ja. Also sie wollen darüber scheinbar keinerlei, ja, so Marketingaktionen fahren, sondern wollen da lieber Coca-Cola statt dem, die neue Coca-Cola-Kampagne drauf haben. Wobei man jetzt sowieso sagen muss, dass es aus meiner Sicht für irgendwelche Kampagnen und so weiter noch recht, ja, unlukrativ ist. Weil man hat halt 'nen sehr beschränkten, Umfang.

    Man kann halt grundsätzlich Nachrichten von sich geben, Bilder hochladen, Hangouts mit seinen Nutzern machen und Spiele spielen, wenn man unbedingt will. Aber ansonsten so, na ja, die App-Integration, irgendwelche Events anlegen und so weiter, was Unternehmen auf Facebook halt machen können, gibt's da noch nicht. Ich muss sagen, mir gefällt der recht reduzierte Weg. An der einen oder anderen Stelle vermisse ich dann aber doch so 'n paar Funktionen.

    Gerade bei so 'ner Page wär's halt auch sehr schön, wenn man mehr als nur einen Administrator nennen könnte.

  91. Andreas

    Ja, s-sie, sie können ja im Moment auch nicht viel mehr machen. Also sie haben so 'ne API für Google Plus, die noch relativ früh ist. Sie haben kein richtiges System für Veranstaltungen. S-- Es gibt einfach nichts, was Unternehmen da groß noch machen können, was nicht auch normale Leute machen können.

  92. Marcel

    Genau. Also es gibt gar nichts, was Unternehmen machen können, was man nicht auch machen kann.

  93. Andreas

    Ja, oder so.

  94. Marcel

    Ja. Eine Sache geht noch damit einher, nämlich die, der Plus Operator in der Google-Suche.

  95. Andreas

    Ja. Ja, und damit ist es unmöglich, Suchbegriffe, in die Suchabfrage zu zwingen, wenn man über die normale Google-Seite nach irgendwas sucht. Da, wird der Plus Operator jetzt freigehalten für Google Plus-Operationen und in Zukunft muss man seine Sachen mit Anführungsstrichen hinzuzwingen.

  96. Marcel

    Genau, also was man vorher machen konnte, war, wenn ich vier Begriffe, gesucht habe, und einer davon war recht exotisch, dann hab ich meistens Ergebnisse bekommen, die sich nur auf die ersten drei beispielsweise bezogen. Dann konnt ich vor dem, vierten, glaub ich, einfach 'n Plus machen, dann wurde das ho-höher gewertet.

  97. Andreas

    Genau, dann wurde das reingezwungen, dann wurde alles andere-

  98. Marcel

    Genau. Und ich glaub, ich konnt damit auch zwei Begriffe miteinander verbinden, oder?

  99. Andreas

    Das weiß ich nicht.

  100. Marcel

    Also das kann ich auf jeden Fall auch machen, indem ich das in Anführungsstriche setze. So. Also wenn ich, nach, Vorname, Nachname suche, dann find ich im Zweifelsfall auch, viele, viele Seiten, wo, in einer Zeile ein Nachname und in der nächsten der Vorname von einer ganz anderen Person dann steht. Wenn ich das in Anführungs, Zeichen setze, dann, find ich nur Seiten, wo das auch zusammenhängend entsprechend steht.

    Und, ja, mit dem Plus Operator konnte man halt noch mal, ja, quasi Begriffe höher werten. Die sind jetzt weggefallen. Dafür hat man den sehr großen Luxus, dass wenn ich jetzt nach Plus Google suche beziehungsweise in Zukunft nach Plus Google suche, ich direkt auf die Google Plus Plus-Seite, nein, auf die Google Plus-Seite von Google komme. So.

    Muss man mit leben, würd ich sagen, ne. Aber es gibt ja Workarounds. Kommen wir zum nächsten Thema. Das hast du ausgegraben.

  101. Andreas

    Genau, das ist, CodeKit. Das ist von, also das ist 'ne App für 'n Mac. Nein, das ist ein Programm für 'n Mac. Und das ist von demjenigen, der auch schon das Less Program geschrieben hat.

  102. Marcel

    Es ist keine App? Mach weiter.

  103. Andreas

    Okay. Das ist von, von demjenigen, der die Less App geschrieben hat und, der hat sich jetzt hingesetzt und hat 'n etwas, breiteren Anwendungsfall abgebildet, und zwar-

  104. Marcel

    Also vielleicht ganz kurz für die, die, Less und so weiter nicht kennen.

  105. Andreas

    Genau, das sind, kompilierte CSS-Dateien im Fall von Less und Sass und, kompiliertes oder, oder verändertes JavaScript im Fall von CoffeeScript, wo die Syntax erweitert wird und, und dann läuft dieser Compiler drüber und wirft am Ende 'ne normale JavaScript- oder CSS-Datei raus.

  106. Marcel

    Genau, also ich kann bei CSS dann, beispielsweise mit Variablen arbeiten, oder, Berechnungen machen und so weiter, oder mit Variablen und Berechnungen arbeiten. Also gibt's, ja, es versucht also so 'n bisschen, CSS da zu erweitern, wo einem sonst so 'n bisschen die Hände gebunden sind.

    Der in Anführungsstrichen Nachteil ist natürlich, dass, damit, der Browser damit arbeiten kann, man aus, dem Sass oder Less oder was auch immer man da benutzen will, da gibt's ja noch ein, zwei weitere Projekte in der Art, ja, muss man's vorher erst mal durch 'nen Compiler jagen, der daraus dann wieder ein Typisches CSS baut.

  107. Andreas

    Genau, und der normale Ablauf war zum Beispiel mit, mit Sass, dass man, in der Konsole einen Befehl eingibt und dann wird ein Ordner überwacht und immer wenn man da Änderungen an seinem, Less oder nee, an seinem Sass, an seiner Sass-Datei durchführt, dann wird, eine neue Version der CSS-Datei erstellt. Dann geht man in den Browser, aktualisiert und, sieht dann, wie das, wie die Änderung sich auswirkt auf die Seite.

    Und da kommt jetzt dieses, dieses, Tool ins Spiel, dass das alles für einen übernimmt. Also man, man gibt dem Tool einfach seinen Projektordner. Der findet in der Regel dann selbstständig alle, alle Dateien in allen Sprachen, die er übersetzen kann. Macht das dann auch direkt und, lädt in WebKit-Browsern auch gleich das aktive Fenster neu. Und so kann man dann direkt seine, seine Änderungen in 'nem ebenfalls geöffneten Fenster sehen.

    Obendrauf hat er noch, ein paar andere kleine Features, dass er dir im Moment nur ermöglicht, PNG-Dateien zu komprimieren noch mal. Da sind auch Erweiterungen für GIF und JPEG, geplant, die sind noch nicht drin. Die ganze App ist im Moment noch im Beta-Stadium, darum auch kostenlos. Also man kann die, sofern man am Mac entwickelt, einfach mal ausprobieren und gucken, ob's dann, wenn sie irgendwann richtig erscheint, einem die paar Euro im, im Mac App Store wert ist.

  108. Marcel

    Genau. Also, i-ich find's grundsätzlich schick. Ich glaub, die PNG-Funktion brauch ich so nicht unbedingt, weil die PNGs, die ich in irgendwelche Projekte haue, sind meistens sowieso-- kommen aus dem Photoshop und da hab ich sie dann häufig schon, komprimiert und ansonsten-

  109. Andreas

    Ja, der, der holt aber schon bei-- Also je nach PNG-Art oder je nachdem, was, was zu sehen ist, noch mal irgendwie zehn, fünfzehn Prozent noch mal raus. Und wenn du dann viele Dateien hast, dann kann sich das schon mal lohnen, die dann noch mal durchzudrehen.

  110. Marcel

    Genau, aber da, also da gibt's ja auch andere Tools. ImageOptin, Optim zum Beispiel.

  111. Andreas

    Ja, die benutzt auch, glaube ich, die gleiche Library wie-... Wie CodeKit.

  112. Marcel

    Ja. Also für mich ist es insofern nicht interessant, weil ich bisher-- Also ich hab mir ein-, zweimal Less Sass, Compass und Co. angeguckt und, ich f-finde natürlich die grundsätzliche Art, schön. Ich mach nur relativ wenig Projekte, wenn ich überhaupt Frontend und nicht Konzeption mache, bei denen ich allein mit, ja, daran code, am, am CSS. Und, ich find's dann immer so 'n bisschen schwierig, dass man die anderen natürlich mit, mit reinziehen muss.

    Weil es macht relativ wenig Sinn, wenn derjenige dann nur an den, an dem in Anführungsstrichen kompilierten CSS arbeitet, weil dann natürlich seine Änderungen auch wieder beim Kompilieren überschrieben werden. Das heißt-

  113. Andreas

    Das funktioniert nicht.

  114. Marcel

    Genau, das heißt, er muss sich dann auch auf, die entsprechende, ja, was ist denn das? 'ne Sprache? Sagt man das so? Auf die Sprache.

  115. Andreas

    Syntax.

  116. Marcel

    Auf die Syntax, genau, auf die Syntax einlassen. Er kann natürlich auch weiterhin seine, normale Syntax benutzen, aber dadurch wird natürlich das Projekt dann auch nicht grad sinnvoller. So. Und insofern ist es, für mich bisher einfach nicht infrage gekommen. Ich könnt mir aber gut vorstellen, dass wenn man die ganze Agentur zum Beispiel darauf einschwört oder, in 'nem, fest definierten Team damit arbeitet, dass es dann, auch bei mir vielleicht noch mal zum Einsatz kommt. Ja.

    Also schick, aber für mich jetzt aktuell nichts.

  117. Andreas

    Ja, es ist eben, 'ne Sache des, des Jobs, in dem man arbeitet. Also wenn man mit einem großen Team arbeitet oder wenn man mit Leuten arbeitet, die sich mit, mit Händen und Füßen dagegen wehren, dann funktioniert das einfach nicht. Wenn man 'n Projekt hat, wo man mit wenigen Leuten dran arbeitet und alle dabei sind oder man eventuell das Frontend auch alleine baut, dann kann man da schon ein paar Funktionen von nutzen. Bei einigen Sachen sollte man aufpassen.

    Also ich würde 'nem CSS-Anfänger nicht empfehlen, mit solchen Tools zu arbeiten, weil einem da gerne irgendwie die, die Dateien um die Ohren fliegen, was, was Größe angeht oder was die Selectorlänge angeht und-

  118. Marcel

    Inwiefern um die Ohren fliegen? Also...

  119. Andreas

    Du, du kannst ja unter anderem auch Sachen, verschachteln. Und wenn du dann verschachtelte Sachen verschachtelst und die noch mal über 'n Mix irgendwo anders reinlädst und da dann noch mal irgendwie über den Parent Selector sagst, dass das auf alle gleichen Sachen angewendet werden soll, dann, macht das einmal puff und deine Datei ist riesig groß und deine Selektoren sind so speziell, dass, dass du sie nie wieder überschrieben bekommst.

    Also das ist natürlich jetzt schon irgendwie 'n, 'n größeres Problem, aber-

  120. Marcel

    Also wenn man da am Anfang mit ein, zwei Variablen arbeitet, wird das einem-

  121. Andreas

    Nein, Vari-Variablen sind ni... sind da nicht das Problem, sondern eher irgendwie, man muss wissen, was man tut, wenn man, wenn man Verschachtelungen benutzt und wenn man Mixins benutzt und, ja. Also-

  122. Marcel

    Also ich denke, am Anfang ist es sowieso einfacher, Raw CSS zu schreiben, statt da dann auch noch mal a-auf den Lernprozess on top noch irgendwie, 'ne Syntax zu setzen, die erst mal nicht-

  123. Andreas

    Genau. Und das andere Problem ist, dass das Debugging im Moment noch 'n bisschen schmerzhaft ist, weil du natürlich, wenn du jetzt in deinem, Inspector oder in Firebug oder wie auch immer guckst, welche Zeile was verursacht hat, dann weißt du, was das in der CSS-Datei ist, aber du weißt im Zweifel noch nicht, welche das in deiner, in deiner Sass- oder Less-Datei ist.

  124. Marcel

    Ja, okay.

  125. Andreas

    Und, da kannst du dir Debugging-Ausgaben dazu schreiben lassen und dann weißt du-- Aber es ist eben 'n bisschen umständlicher in solchen Fällen.

  126. Marcel

    Ich weiß schon, warum ich normales CSS schreibe. Aber das bezieht sich-- Also das sind ja alles Probleme, die, die grundsätzlich mit, CSS-Syntax, also zusätzlicher CSS-Syntax entstehen. Das ist ja jetzt erst mal nichts, was, was, CodeKit von eigenen hat.

  127. Andreas

    Nein, und das Schöne bei CodeKit ist, er benutzt die Standard Libraries, er verändert daran nichts. Das heißt, wenn man schon was installiert hat, nutzt er das. Und es gibt auch keine Probleme durch irgendwelche Sachen, die, die er installiert, die sich mit irgendwas anderem ins Gehege kommen, weil er irgendwelche speziellen Versionen benutzt. Im Zweifel ist man sogar ein bisschen aktueller als die Websites der Projekte, weil er die Sachen direkt aus 'm, aus 'm Repository raus angelt.

  128. Marcel

    Also ausprobieren ist im Moment Public Beta, kostenlos nutzbar, kommt dann später in den App Store und wird zehn Dollar kosten. So was in der Art hat er schon mal angekündigt. Was dann irgendwie umgerechnet acht Euro oder so was im, im App Store sind nach dem Apple, Apple-Fantasiepreis.

  129. Andreas

    Genau, jetzt ausprobieren, solange, es eine Demoversion gibt und dann entscheiden.

  130. Marcel

    Genau. Nachdem wir die nächsten drei Themen nämlich noch abgehandelt haben, dann kann man das gerne ausprobieren. Ich wollte auch noch auf 'nen, wie ich finde, sehr wertvolles Video oder beziehungsweise ein Video-Mitschnitt, hinweisen. Das ist – oh, jetzt habe ich den Autor nicht. Lea Verou, glaube ich, heißt die Dame. Sollte man sich aufschreiben. Ist-- Der Vortrag ist, ein paar Wochen alt, lief auf der Frontiers Conference in Amsterdam. Berichtige mich, wenn ich, falsch liege.

    Du warst ja schließlich da.

  131. Andreas

    Ja. Nee, alles, alles richtig so weit.

  132. Marcel

    Genau, du hast das entsprechend auch, live gesehen., „Ten things you might not know about CSS3“ ist der Titel. Geht so gute fünfzig Minuten und ist, also ich bin ja immer grundsätzlich vorsichtig bei Artikeln, Vorträgen und so weiter, die mit irgendwie-

  133. Andreas

    Zehn Dingen anfangen.

  134. Marcel

    Zehn Dinge, Top Ten, die 35 Besten und so weiter beginnen. Der hat mich allerdings doch schon ziemlich von den Socken gehauen.

  135. Andreas

    Also genau, genau das war so der Tenor unter den Leuten auf der Konferenz, die sie zumindest nicht kannten, so wie ich vorher oder nicht so richtig aufm Schirm hatten. Da war eben diese Skepsis, das wird jetzt irgendwie so eine Top-Ten-Liste und sie zeigt uns, dass man mit CSS3 irgendwie, unterschiedlich lange, Eckenabrundungen machen kann.

    Aber was sie dann da auf der, auf der Bühne vorgeführt hat, also grade mit den Selektoren und, Dinge auswählen, Dinge wieder abwählen, war schon ganz schön abgefahren.

  136. Marcel

    Also was ich erst mal ziemlich abgefahren fand, war, es war alles Live Coding. Sie hat, ihr eigenes, ja, Presentation Framework, benutzt und, dann immer schön inline in diesem, in dieser Präsentation geschrieben und dadrunter hat sich irgendwas – also allein aufgrund, dessen-

  137. Andreas

    Allein das Tool sollte man sich einmal anschauen.

  138. Marcel

    Allein das Tool, aber auch, die, die Art, wie man so 'ne CSS- oder so 'ne Frontend-Präsentation halten kann, ist schon mal sehenswert. Aber die zehn Dinge, die man, bisher wahrscheinlich noch nicht über CSS3 wusste, die, sie da einem erzählt, sind auch sehr, sehr, hörens-

  139. Andreas

    Sehenswert.

  140. Marcel

    hörens- und sehenswert. Ich glaub, ein, zwei Dinge oder so was kannte ich, aber ansonsten war's wirklich, komplett neu. Ich glaub, wir brauchen da gar nicht so viel zu, zu spoilern, weil besser wiedergeben als sie könnten wir's auf jeden Fall nicht. Insofern, ja, auf jeden Fall angucken. Also es sind, zehn Dinge, die ihr sehr, sehr wahrscheinlich noch nicht von CSS3 kanntet.

    Was ihr wahrscheinlich auch noch nicht kennt, ist das, neue Buch von Nikolai Schwarz beziehungsweise vielleicht kennt ihr's schon, weil es schon mal angekündigt wurde in der Folge – zwei, drei Folgen ist es her – Drupal 7 Total. Das ist nun draußen und, wir haben netterweise davon so 'n Exemplar in die Hand gedrückt und, mal angefangen zu lesen.

    Ich hab bisher – also ich mach ja sowieso, mehr Konzeption in letzter Zeit und, ansonsten so 'n bisschen Frontend und, ja, die Umsetzung, in 'nem CMS sowieso nicht mehr so häufig. Drupal, Droople, wie auch immer man's aussprechen will, stand auf jeden Fall auch schon länger auf der Liste der, Content-Management-Systeme, die ich mir mal angucken wollte. Insofern kam das Buch da sehr geles-ge-gelegen, weil, grade von Version sechs auf sieben ja ein, ein ziemlich harter Sprung war.

    Du kannst da 'n bisschen, mehr sicherlich zu sagen. Du arbeitest ja mit, mit Drupal recht viel. Ja, also ich muss sagen, ich kam, ich hab jetzt noch nicht geschafft, das Buch, da durchzuwälzen, hab mir, so einmal 'n Gesamtüberblick verschafft und, mal so die, die ersten ein, zwei Kapitel gelesen und ich, find, das ist, ja, man kann's auf jeden Fall sehr gut lesen. Es ist, gut geschrieben.

    Ich würd jetzt zum, ja, würd jetzt sagen, dass man schon mal so 'n bisschen was vom Internet gehört haben sollte und vielleicht nicht den, Computergrundkurs an der Fachhochschule gestern besucht und jetzt das Buch sich geholt haben sollte. Aber ansonsten ist es auf jeden Fall auf 'nem Level, wo man als, völliger Drupal-Einsteiger gut reinkommt.

  141. Andreas

    Ja. Also es heißt ja auch, das Praxisbuch für Ein- und Umsteiger. Also es ist jetzt nichts für jemanden, der schon mit dem System mehr gearbeitet hat. Es ist 'n ganz, umfassender Einstieg und er zeigt eigentlich so dem geneigten Drupal-Anfänger, wo er, wo er suchen muss, weil es am Anfang schon 'n bisschen, bisschen schwierig ist, in das System reinzukommen. Einige Dinge funktionieren anders als bei, bei vielen anderen Content-Management-Systemen.

    Und, grade was die Module angeht, muss man sich eben so 'n bisschen zurechtsuchen, was man braucht, was man nicht braucht, was für die Funktionen, die, die man für seine Seite haben möchte, nachrüsten muss. Und da gibt das Buch eigentlich so 'n ganz guten Überblick über das, was man eigentlich immer braucht und schon auch 'n paar etwas speziellere Anwendungen und zeigt da, wie man die Module installiert, was man da alles einrichten muss, damit am Ende was Individuelles rausfällt.

  142. Marcel

    Also von dir eine Empfehlung, wenn man in Drupal noch nicht so tief drinsteckt. Also für dich war jetzt wahrscheinlich nicht mehr so viel superviel Neues dabei.

  143. Andreas

    Nee, es war aber immer ganz schön, mal, mal zu sehen, wie jemand anderes so arbeitet und das ein oder andere Modul habe ich mir schon rausgeschrieben, aber so unterm Strich war das jetzt eher, eher nichts für jemanden, der regelmäßig mit Drupal 7 arbeitet.

  144. Marcel

    Okay. Zwei die, der, zwei Exemplare des Buches, hätten wir für euch dann auch noch übrig. Die könnt ihr gewinnen. Dafür wie immer eine kleine Aufgabe. Diesmal zählt allerdings nicht nur das, reine Mitmachen, sondern die, Qualität. Wir wollen gerne von euch wissen, welches CMS ihr für, ja- Coolsten haltet und, warum. Das kann auch, Drupal sein, muss aber nicht, darf auch gern was anderes sein.

    Von den, Kommentaren werden wir dann total undemokratisch und geheim, vier auswählen, die wir, am spannendsten finden. Werden da dann in der kommenden Sendung so 'n bisschen, drüber reden und, zwei von den vieren bekommen dann per Zufallsgenerator, der da nicht mehr so viel zu tun hat, ja, eine der beiden Exemplare. Ihr könnt also so 'n bisschen quasi, ja, Nikolai mal sagen, was viel cooler ist als Drupal und, wenn ihr das toll macht und, noch 'n bisschen Glück mitbringt, ja.

  145. Andreas

    Erzählt er euch, was, was, warum ihr unrecht hattet.

  146. Marcel

    Genau und das in Buchform. Ja und für die anderen beiden, die 'n guten Kommentar schreiben, aber der Zufallsgenerator nicht auf deren Seite war, lasse ich mir noch irgendwie ein, zwei schöne Trostpreise einfallen. Und, genau, Einsendeschluss machen wir mal kommende Woche Donnerstag. Das müsste, das ist alles sehr gut vorbereitet. Kommende Woche, Donnerstag, der 17.

    um achtzehn Uhr ist Einsendeschluss und kurz darauf gibt's dann sicherlich die neue Sendung, wo ihr dann erfahrt, wer so gewonnen hat. Ja, Andreas, vielen Dank für dein Mitwirken.

  147. Andreas

    Ja, es war mir eine Freude.

  148. Marcel

    Das werden wir sicherlich noch ein, zweimal wiederholen. Und, damit war's das dann auch für diese Woche. Wir wünschen eine angenehme Restwoche, und hören uns dann wahrscheinlich nächste Woche wieder. Es gibt jetzt noch ein, zwei Konferenzen, auf denen, David und ich unterwegs sind. Das war grad in Hannover, das Convention Camp. Übermorgen geht es dann nach Hamburg, zum Barcamp und, davon werden wir dann auch so 'n bisschen berichten.

  149. Andreas

    Und, möchte ich auch noch mal eben drauf hinweisen, vom 20. bis 22. November ist in Düsseldorf die Beyond Tellerrand.

  150. Marcel

    Da gibt's aber, glaub ich, auch noch ein, zwei Tickets.

  151. Andreas

    Da müsste es noch Tickets geben und das ist mir völlig unverständlich und die solltet ihr sofort aufkaufen, weil, da sind doch 'n paar Sprecher, die man gehört haben sollte.

  152. Marcel

    Definitiv. Also die Liste hört sich sehr gut an. Die Liste der Themen hört sich auch auf dem Google Developer Day in Berlin, an. Der ist am 19. Da kriegt man allerdings keine Karten mehr. Und am, 3.12. wäre dann noch in Köln der Multimediatreff. Auch interessante Sprecher, aber auch keine Karten mehr. Und damit haben wir, glaube ich, auch alles, -

  153. Andreas

    Alles, wo ihr nicht mehr hingehen könnt.

  154. Marcel

    Alles, wo ihr eh nicht mehr hingehen könnt, erwähnt und machen dicht für diese Woche und, sagen Tschüss und bis zum nächsten Mal.

  155. Andreas

    Tschüss.

  156. Einspieler

    Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web. Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf Technikwürze.de.

Die Themen

Fußnoten

  1. Link entfernt, da nicht mehr erreichbar ↩

Erwähnungen 25

Kommentare 13

  • Das ging diesmal ja fix von der letzten bis zu dieser Technikwürze-Folge. Sooo gehört sich das ;)
    Danke!

  • Es ist wirklich arm 2 Trollen beim Thema Flash / Adobe zuzuhören. Wenn man keine Ahnung hat, sollte man laut Dieter Nur auch einfach mal den Mund halten.

    iPhone hier, Apple da usw...
    Das Apple Fanboy getue nervt langsam wirklich!

    Welche Applikation auf dem iPhone, die "nativ" erstellt wurde, kann ohne Barriere von einem Blinden bedient werden - Ausnahmen gibt es aber das Feature ist nicht von Haus aus dabei. Und wieso wird immer alles aus der Sicht eines iPhone Benutzers geschildert? Nicht jeder besitzt so ein Gerät.

    Twitter Mac App? Jungs, echt...


    Ich fand den Podcast immer sehr gut und auch wirklich informativ aber diese Folge war einfach nur schlecht! Diese abwertende Art und Weise (lachen bei beim Fallen des Wortes "Flash") ist einfach sehr sehr kindisch und wird dem hier sonst Gebotenen einfach nicht gerecht.

    Freue mich auf neue und wieder bessere Folgen.

    Grüße

    Martin

    • Hallo Martin,

      danke für deine Kritik. Auch wenn ich mich sehr gewundert habe, dass dich die 10 Minuten über Flash scheinbar so erbost haben, dass du uns als Trolle bezeichnen und den Mund verbieten musst.

      Beim Thema Mobile Flash spielt Apple eine besondere Rolle: In der Webtrekk Studie Q3/2011 bspw. macht Apple hierzulande über 43 % des mobilen Traffics mit dem iPhone aus. Weitere ~31 % fallen auf das iPad. Auch wenn hier gerade Marktanteile an Android wandern, fallen (je nach Studie) noch immer 2/4 bis 3/4 der mobilen Bits auf Applegeräte.

      Deine Aussage, es wären nur Ausnahmen auf dem iPhone barrierefrei, ist wirklich völliger Unsinn. Fast jede Applikation, die aus dem SDK fällt, lässt sich problemlos bedienen. Natürlich hängt es immer vom Entwickler ab, wie er bspw. Elemente, die nur als Icon verfügbar sind, benennt. So gut wie alles Andere ist per se bedienbar. Ich habe mir eben mal mit geschlossenen Augen die Applikationen, die ich so verwende, mit VoiceOver angeschaut: Twitter, Facebook, WhatsApp, Box.net, Sport 1... alles kein Problem. Lediglich die Sipgate-App hat einige Items aus dem Adressbuch nicht vorgelesen und ist daher so nicht wirklich nutzbar.

      Ich kann verstehen, dass einige dem Thema Apple/Mac/iPhone überdrüssig sind. Unter Webentwicklern ist die Plattform sehr verbreitet und auch die Moderatoren der Technikwürze sind fast ausschließlich auf Hardware aus Cuppertino unterwegs. Wir sind da natürlich sehr subjektiv, wollen aber auch gar nicht die Tagesschau sein.

      Ich hoffe, dass dir die kommenden Ausgaben persönlich wieder mehr Spaß bereiten. Bis dahin kannst du ja vielleicht mal ehrlich reflektieren, ob du nicht auch hier sehr subjektiv durch die Gegend trollst, nur eben aus der Gegenfraktion kommend.

      Viele Grüße

      Marcel

    • Hallo Marcel,

      danke für deine Antwort.
      Gern erkläre ich dir wie ich zu meiner Aussage gekommen bin und möchte auch die weiteren, von dir angesprochenen, Punkte beantworten.

      Ich pers. finde eben, dass man gerade als Podcast mit eurer Hörerschaft - vor allem, wenn es um die Existenz von einzelnen Personen und Familien geht - gewisse Themen doch auch mal objektiv behandeln sollte. Auch wenn man nicht die Tagesschau ist, so ist man doch irgendwo für eine Meinungsbildung mitverantwortlich und man konnte sichtlich hören, dass ihr euch über diesen Entschluss von Adobe gefreut habt. Auch aus eurer Vorschau über den Verlauf des Desktop-Players konnte man eine Abneigung gegen Adobe sehr deutlich heraushören. Ich frage mich - warum? Weil Steve es gesagt hat?

      Viele freie Flashentwickler sehen das Thema einfach anders und haben durch die aktuelle Situation ein wirkliches Problem dem Kunden die eigenen Dienstleistungen zu verkaufen. Die Berichterstattung der Medien dazu macht es nicht gerade einfacher, besonders solche.

      Das der Flashplayer für mobile Geräte eingestellt wird stört mich pers. nicht, dennoch habt Ihr beiden nahtlos an den aktuellen Flamewar gegen Adobe, der meistens von Apple Fanboys kommt, mit euren Aussagen angeknüpft - daher auch die Bezeichnung als Troll.

      Meine Definition als Troll beziehe ich auf die folgenden Aussagen:

      • Jedes Unternehmen in dieser Branche/Markt bis auf Apple ist schlecht, macht Fehler und muss dieses und jenes tun um besser zu werden.

      • Bei jedem Produkt, das sich den Markt mit Apple teilt wird hervorgehoben wie toll das eigene Gerät aus Cuppertino ist und was es besser kann. Wollen wir über den Ideenklau beim neuen iOS mal hinwegsehen, oder?

      • Alles was Steve Jobs schlecht findet, ist schlecht - die Hersteller der Software/Produkte sind deswegen auch schlecht und müssen auch so hingestellt werden.


      Zum Punkt Barrierefreiheit - ich habe nativ bewusst in Anführungszeichen gesetzt.


      Ich selbst habe das iPhone seit der 3. Generation und bin weitestgehend zufrieden, arbeite auf Windows und entwickle in ActionScript und JavaScript - fühle mich also nicht wirklich einer Fraktion angehörig. Sei es beim Thema HTML 5 vs. Flash oder Apple vs. Rest der Welt.

      Ich störe mich auch nicht daran wenn jemand von seinem Produkt überzeugt ist, denke aber das man einem Proschefahrer das selbe sagen würde, wenn beim Thema Fahrrad das Wort Porsche 10x fällt.


      Den Mund möchte ich euch gar nicht verbieten und höre mir auch gerne die nächste Folge an, nur diese fand ich eben schlecht und wollte meine Kritik auch einfach loswerden.

      Viele Grüße

      Martin

    • Hallo Martin,

      erstmal danke für deine harsche Kritik. Es tut mir sehr Leid, dir offenbar so sehr und mit Anlauf auf den Schlips getreten zu haben.

      Ich möchte aber auf einige Dinge eingehen, die Du geschrieben hast. Unabhängig von der Frage, ob Fanboy oder nicht bewegt sich gerade einiges im Bereich Flash und verwandter Technologien. Adobe hat es tatsächlich nicht geschafft, rechtzeitig einen performanten Flashplayer für mobile Endgeräte vorzustellen bevor die Alternativen (HTML5-Video, jQuery, etc.) ihnen den Rang abgelaufen haben. Einige mögen unken, dass das auch für den Desktopmarkt gilt, das kann ich nur für die Mac-Seite mit „ja“ beantworten. Es gibt bis heute keinen Flashplayer auf dem Mac, der Ressourcenschonend die Inhalte aufbereitet. Daher sehe ich hier kein Problem, diese Dinge auch aufzuzeigen.

      Auf Deine Aussage zu nativen iPhone-Apps ist Marcel ja schon eingegangen, ich möchte sie noch kurz ergänzen: Wer die Standard-UI-Elemente nutzt, bekommt die assistiven Technologien gleich mitgeliefert. Wer natürlich eigene Views baut muss sich logischer Weise selbst darum kümmern.

      Wenn freie Flashentwickler ein Problem haben ihren Kunden gegenüber Pro-Flash zu argumentieren haben sie wirklich ein Problem. Das aber einem Podcast in die Schuhe zu schieben finde ich etwas einfach und ungerecht. Flash wurde in der Vergangenheit einfach zu häufig missbraucht um Probleme zu lösen, für die es bessere Lösungsansätze ohne Flash gab. Genau in diesen Fällen, fallen die Flash-Entwickler heute auf die Nase. Wenn es in einem Projekt gute Gründe pro Flash in einem Fall gibt, sollte es einem Selbständigen nicht schwer fallen, seinen Kunden davon zu überzeugen. Flash ist aber kein und war auch nie ein Allheilmittel, auch wenn es von einigen Entwicklern so eingesetzt wurde.

      Ich sehe auch den Punkt des Anti-Adobe-Flamewars nicht. Ich nutze diverse Adobe-Produkte, weil sie auf vielen Sektoren in vielen Anwendungsfällen die besten am Markt sind. Wenn sie aber Müll veröffentlichen wie Muse oder jeden beliebigen mobilen Flashplayer, dann haben sie es auch verdient, dass das öffentlich angesprochen wird.

      Ich möchte dir noch einmal herzlich für Deine Kritik danken, auch wenn ich dir in den genannten Fällen widersprechen und mich aus der Trolldefinition gänzlich heraushalten möchte. Schön dass du trotzdem der Technikwürze treu bleiben wirst.

      Grüße
      Andreas

    • Hallo Marcel,

      zur Umfrage bzgl. des genutzten CMS beteilige ich mich auch gerne.

      Wir benutzen momentan für die Umsetzung von Internetseiten überwiegend das CMS "Redaxo" (www.redaxo.de), dieses ist zwar sehr technisch und evtl. von der Usability nicht so hübsch aufgebaut wie Drupal, dafür aber bis in die kleinsten Winkel erweiter- und veränderbar.

      Durch das einfache "Moduleingabe", "Modulausgabe" Prinzip, wird es dem Entwickler ziemlich einfach gemacht eigene Module hinzuzufügen, bestehende anzupassen, sowie auch Addons zu schreiben. Über das BeStyle Modul lässt sich weitergehend auch das gesamte Backend optisch verändern und man kann seinem Kunden so stets eine für sein Website-Layout angepasste Lösung präsentieren.

      In den Benutzereinstellungen lassen sich Rechte und Anzeige von bestimmten Gruppen definieren, so das dem Redakteur auch wirklich nur das angezeigt wird, was er benötigt.

      Ein weiterer Ausschlaggebender Punkt ist die erfrischende Community hinter Redaxo. Auf der offiziellen Website bekommt man laufend neue Module, Addons, Templates, sowie auch Support im Board.
      Momentan sind wir gespannt auf die Veröffentlichung von REDAXO 5, welches nun auch mehrheitlich auf den Zug HTML5 mit aufspringen will.

      Der Hauptgrund warum ich für die Entwicklung Redaxo nutze, ist wahrscheinlich der Gleiche wie bei vielen Entwicklern. Man hat sich damals diverse Systeme angeschaut, ist bei einem hängen geblieben und nutzt nun das welches man inzwischen am besten beherrscht. ;)

      Ich bin vll. nicht nah genug an Drupal dran um beurteilen zu können wie gut die aktuelle Version ist, aber durchaus interessiert daran es mal wieder damit zu versuchen.

      Mein Fazit für Redaxo:
      Schönes CMS, leicht zu bearbeiten, tolle SEO-Möglichkeiten die mit der Rewrite Funktion harmonieren, aber eben sehr technisch.
      Wem es also keine Probleme macht etwas PHP/HTML/CSS zu coden um die Module zu bearbeiten, der kann sich hier mal richtig austoben. Für jemanden der dies nicht so gerne tut, ist evtl. Contenido etc. die bessere Wahl.

      Mir hat der Podcast gut gefallen,

      freundliche Grüße aus der Bremer Überseestadt,

      Lars

  • Hey Technikwürzeteam,
    ihr habt mich doch glatt auf dem falschen Fuß erwischt.
    Mit so einer schnellen nächsten Folge hätte ich niemals gerechnet.

    Zum Thema: Ich bin PHP Anfänger und hab mich mittlerweile mit ein paar bekannteren CMS beschäftigt. So richtig überzeugt hat mich keins davon.
    Bei den kleinen Sachen die ich bis jetzt ins Netz gebracht habe war der Funktionsumfang der CMS einfach unnötig groß. Also hab ich mich entschieden die Features welche gewünscht waren selbst mit PHP umzusetzen.
    Damit lerne ich PHP und lerne es Problemstellungen besser an zu gehen. Falls ich mal ein größeres Projekt realisieren kann (wie es bereits geplant ist aber die Zeit einfach fehlt)
    werde ich mich wohl für ein fertiges System entscheiden dass ich dann anpassen werde.

    Aber momentan reicht selbstentwickelt.
    Natürlich wäre ich Trupal nicht abgeneigt und würde mich über das Buch freuen.
    Wenn ihr aber lieber nur Meinungen von Profis "bewerten" wollt dann muss ich mich wohl selbst um Literatur, als Ergänzung zum Internet, bemühen.

    Und zum Schluss wünsch ich mir noch dass ihr euren momentanen Kreativitätsschub der Technikwürze beibehaltet und uns weiter mit hörenswerten Podcasts beglückt. Ein Videopodcast wäre auch mal wieder an der Zeit oder reicht euch einer etwa?

    Mit freundlichen Grüßen aus der Saar-Pfalz
    Markus

  • Hallo zusammen,

    bezüglich CMS will ich auch gerne schreiben, was ich am liebsten benutze: Contao (früher Typolight). Ihr hattet ja schon mal eine gesamte Sendung zu diesem CMS. Zu Recht, wie ich finde ;) Naja, wie Lars ja schon schrieb: man hat irgendwann mal verschiedene CMS ausprobiert, bleibt dann bei einem hängen und spezialisiert sich (mehr oder weniger) darauf. Ich habe vorher (und teilweise immer noch) mit Joomla, Typo3 und ab und zu ein bisschen mit Wordpress gearbeitet. An Joomla mag ich nicht so sehr die Content-Strukturierung (u.a. mit Kategorien und Sektionen). Typo3 ist für 98,7% aller Projekte überdimensioniert, für die es verwendet wird, und für eine "normale" Webseite unnötig kompliziert, vor allem wenn ich da an TypoScript denke... Wordpress mag ich ganz gerne, für Blogs finde ich es optimal. An Contao mag ich aber besonders, dass der Core recht schlank/schnell ist, das Backend unheimlich aufgeräumt und verständlich. Und das Contao so "denkt" wie ich als Webdesigner denke - also in Seiten und Seiteninhalten, im Gegensatz beispielsweise zu Joomla (obwohl ich jetzt natürlich nicht genau weiß, ob das in den aktuellen Versionen von Joomla immer noch so organisiert ist wie früher). Vor allem wenn ich an Projektübergaben denke, also falls mal jemand anderes ein von mir vorher betreutes Projekt übernehmen soll oder umgekehrt, denke ich, dass Contao optimal ist - Da man mit den grundlegenden Webtechniken HTML, CSS und Javascript - und für tiefere Eingriffe PHP - auch Contao beherrscht, sich nicht beispielsweise in spezielle Sciptsprachen wie TypoScript einlesen muss. Und auch da das Backend und die Contentverwaltung sehr intuitiv und gut verständlich aufgebaut sind. Nun ja, soviel in Kürze. Eine Menge an weiteren Argumenten für Contao habt ihr ja in TechnikWürze 173 schon genannt ;)

    Viele Grüße aus Hamburg!
    Jonas

  • Contao: Ich bin wohl der Einzige, der mit Contao bzw. dem Buch von Peter Müller nicht zurechtgekommen ist. Ich habe in der Mitte aufgegeben.
    Dagegen komme ich mit Little Boxes 1 und 2 bzw. Yaml sehr gut zurecht.
    rp

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  • Kurz zurück zum Thema Flash:
    Damals, als Flash gerade neu war, war es eine absolute Innovation. Plötzlich waren Dinge möglich, die es vorher in der Form einfach nicht gab.
    Leider wurde es schnell missbraucht für Spielereien, schlecht bedienbare Seiten und Werbemüll. Ähnlich wie seinerzeit Javascript hatte es dann eher den Ruf von Spielzeug. Javascript erholte sich spätestens durch Ajax und "Web 2.0". Flasch konnte sich hauptsächlich durch die Videofunktionen über Wasser halten.
    Ich denke, ein großes Problem war tatsächlich die Übernahme durch Adobe. Und natürlich die Konkurenz seitens Javascript.
    Im Nachhinein betrachtet finde ich es wirklich schade um Flash, da der Grundgedanke, wie gesagt, damals absolut revolutionär war. Da ich selbst lange Zeit nicht mehr mit Flash gearbeitet hab, wollte ich mich sogar schon wieder einarbeiten, habs dann aber doch gelassen, da auch ich denke, dass die letzten Tage von Flash allmählich anbrechen. Apple gab der Technik letzendlich den Todesstoß. Schade.

    Und wieder zurück zu CMS:
    Ich versuche mich derzeit, (wieder) in Contao einzuarbeiten. Ich hoffe, dass das Buch von Peter Müller mir dabei helfen kann.
    Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, mit womit ich am besten klar komme, und wo sich die Einarbeit überhaupt lohnt. Typo3 ist mir zu umfangreich für die meisten Projekte, in Joomla und Drupal habe ich nur kurz reingeschaut und bisher habe ich hauptsächlich mit Wordpress gearbeitet.

    So, ich freue mich auf den nächsten Podcast und wünsche noch einen schönen Tag

  • Moin, danke für die tolle Sendung!

    Bezüglich CMS.

    Für normale Standardseiten die nicht viel mehr als Artikel und statische Seiten haben liebe ich mein WordPress. (Schnell, leicht und jeder Kunde kapiert es)

    Wenn eine Seite etwas mehr können muss, also in die Richtung Portal / "Applikation" geht, nehme ich Drupal (6 jetzt 7)
    Das Tolle an Drupal ist das ich alle Daten die ich irgendwo eingebe an jeder Stelle und in jedem Zusammenhang auf der Webseite wieder ausgeben bzw. verarbeiten kann.
    Außerdem kommt Drupal super mit Multi Media Dateien wie Videos klar und ist das Beste CMS für "soziale" Seiten mit vielen Usern. (Ausgezeichnetes Rechtemanagement)

    Gruß Julian

  • Hallo liebe Podcaster,

    was zum Thema CMS: Also ich nutze seit ca. 4 Jahren das (kommerzielle) Content Management System "Cabacos CMS" (http://www.cabacos-cms.de) von der Berliner Firma IT-Direkt.

    Besonders wichtig ist mir bei dem Einsatz eines CMS, dass der Endkunde mit dem System gut umgehen kann. Das hatte ich bis dahin bei keinem System so gut realisiert gesehen, wie bei diesem.

    Der Redakteur arbeitet direkt im Browser (WYSISYG) und braucht in der Regel keine Einarbeitung, um die Seiten zu pflegen. Bis dahin habe ich immer Anrufe der Kunden bekommen, dass irgendetwas nicht geht. Das lag aber meistens an der komplizierten Bedienung und nicht an einem echten Fehler.

    Obwohl es für den Benutzer sehr einfach gehalten ist, lässt es kaum Wünsche in Bezug auf Erweiterbarkeit, Templategestaltung und Suchmaschinenoptimierung offen.

    Für einen Preis von unter 1.000 Euro kriege ich da ein System, was ich mit drei Klicks installieren oder updaten kann. Die Kosten habe ich schnell wieder drin durch Einsparungen an Installations- und Wartungsaufwand.

    Schaut euch das System mal an. Bei meinen Kunden kommt das immer sehr gut an (oft werden damit Typo3 oder Joomla Projekte abgelöst).

    Gruß Andreas

  • Hi zusammen,
    ich habe in den letzten Jahren einiges an CMS-Systemen ausprobiert, setze aber letzten Endes etwa 90% aller Projekte mit TYPO3 um, da ich kein anderes CMS kenne, welches dem Redakteur (und auch dem Admin) so viel Flexibilität bietet.
    Über Extensions aber auch über Flexible Content Elemente (FCEs) bin ich in der Lage, dem Redakteur alle denkbaren Inhaltselemente zur Verfügung zu stellen. Dadurch, dass ich nicht mit "seitenbasierten" Templates arbeiten muss (wie bei den meisten anderen Systemen), kann der Redakteur sich eine einzelne Seite individuell aus einzelnen Elementen zusammenklicken.
    Ich gebe zu, TYPO3 ist nicht für jeden Redakteur etwas, da die Usability nicht unbedingt immer die Beste ist. Dafür habe ich aber auch Freiheiten beim Aufbau von Seiteninhalten, die mir andere CMS nicht bieten.
    Klar - ein Wordpress ist super easy und für eine Schulung der Redakteure brauche ich dort viell. 1/4 der Zeit. Wenn man aber eine z.B. Corporate Website und kein Blog aufsetzen will, ist Wordpress aus meiner Sicht keine Alternative.
    Mein Wunsch: ein CMS mit der Usability von WP, Umfang und Flexibilität von TYPO3 und Templatgestaltung/Administration ähnlich wie bei pimcore, contentserv o.ä.

    Aber das perfekte CMS ist aus meiner Sicht noch nicht auf dem Markt. TYPO3 5 (Phoenix) ist auf dem Weg dorthin, allerdings hätte man sich hier aus meiner Sicht gerne von TypoScript verabschieden können.

    Was ich noch nicht kenne ist Drupal. Das steht dann in Kürze auf der Liste :-)

    Ich freue mich auf wieder regelmäßige Folgen von der Technikwürze,

    Gruß, Andreas

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