Bunter Themenmix (Live) Technikwürze 181
Christian Schäfer und Marcel Böttcher fassen das Geschehen der Woche zusammen: Firefox Aurora bringt die neuen Entwickler-Tools, Adobe gibt Flex ab und über die Bedeutung von Semantik wird kontrovers diskutiert. Abgerundet wird die Sendung mit einer Hand voll Tipps zu sehenswerten Videos und lesenswerten Artikeln.
Transkript der Folge
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Marcel Herzlich willkommen zu Technikwürze 181. Auch diese Woche wieder präsentiert von Mittwald. Mittwald CM Service liefert euch maßgeschneiderte Lösungen, beispielsweise für Typo3, Magenta oder WordPress. Hier findet ihr alles vom günstigen Einstiegshosting bis zum performanten Managed Server. Schaut doch mal vorbei und richtet euch einfach einen kostenlosen Testaccount ein auf mittwald.de. Und ich freue mich ganz besonders heute in Skype begrüßen zu dürfen, Christian Schäfer. Hallo Christian.
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Christian Hi.
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Marcel Heute betreiben wir ein wenig Pionierarbeit. Wir haben ein wenig am Studio gedreht und, versuchen uns so ein bisschen im Live-Casten. Zwei, drei Leute hören zu und sind im Chat. Warum das Ganze am Ende der Sendung dann ein wenig mehr. Ein-, zweimal hatten wir dich, glaube ich, auch schon in der Technikwürze, oder?
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Christian Einmal.
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Marcel Einmal. Wer einmal-
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Christian Weiß gar nicht mehr, welche Folge.
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Marcel Wer einmal in der Technikwürze war, der darf sich auch noch mal vorstellen.
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Christian Okay, ich bin der Christian Schäfer, aber alle nennen mich Schäp, inklusive meiner Frau, wohne in Düsseldorf, bin Webentwickler, bin auch Generalist, mag sehr gerne Frontend und habe früher mich mit 3D und Video viel beschäftigt.
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Marcel Perfekt. Video ist so ein bisschen das Stichwort, wo ich einsteigen kann. Wir werden nämlich mal wieder das Thema aufgreifen, was wir auch, das letzte Mal schon als Erstes aufgegriffen haben und was, glaube ich, so langsam fast keiner hören mehr kann. Deswegen fassen wir uns etwas kurz. Es geht um Flash, was ja bekanntlich vor allem Videos abspielt.
Da gibt es noch ein, zwei Neuerungen, die man, nachschieben kann, die so ein bisschen, na ja, ich sag mal, den Geschmack, dass, Flash so langsam, die Ohren anlegen wird, verstärkt. Es geht um Flex. Flex ist, ich weiß nicht, hast du mal mit Flex gearbeitet?
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Christian Nee, also mit Flex habe ich nicht gearbeitet, aber so als, als Tool wäre das das Tool, das ich wählen würde, wenn ich Flash entwickeln würde.
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Marcel Also ich war mal, ich war mal an ein, zwei Flex-Projekten, mit beteiligt. Das ist allerdings, auch schon vier, fünf Jahre her. Ja, es ist, im Prinzip Flash in größer für größere Vorhaben. Also, man merkt mal-
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Christian Ja, es ist letz-- Es ist, es ist mehr so 'ne, also es ist wirklich Flash für Programmierer. Also kann man sagen, während, während das alte klassische Flash ja mehr, so was für Designer war.
Es hat ja so ein Timeline-artiges Interface und klar gab es auch einen Action-Script-Editor, aber, ja, für, für jemanden, der, der wirklich am Coden interessiert ist oder für so Flash-Programmiererteams, wo du einen hast, der Frontend macht und einer, der die Innereien programmiert, für den war das halt einfach nix. Und, Flex, Flex ist halt so, wie man sich einfach eine, eine IDE als Programmierer wünscht, eingehängt in Eclipse. Schönes Teil.
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Marcel Genau, und jetzt nicht mehr, so wirklich in Adobes Hand. Sie haben sich nämlich entschlossen, Flex, an die Open-Source-Community abzugeben, also nur noch, ja, passiv quasi an der Entwicklung, teilzunehmen. Ich muss sagen, ein bisschen überrascht hat es mich doch. Also auch wenn der Trend weg von Flash geht, nach dem, Einstellen des Mobile-Flash-Plugins, ja immer mehr, aber dass sie Flex abgeben, ich weiß nicht, konnte ich mir nicht so recht vorstellen.
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Christian Ja, kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht erklären. Ich weiß nicht, ob einer in, in unserem Chat eine Idee hat, warum die das machen. Also, grundsätzlich gibt es ja schon, bei Adobe diese gesamte Bewegungswelle von Flash weg Richtung HTML5, aber, ja, also vielleicht ist Flex einfach zu stark, verbunden mit, mit Actionscript, während, sich so was, also das klassische Flash Professional, also das, das mehr mit so Timeline und grafischem Interface.
Vielleicht lässt sich das einfach leichter, um-umsatteln auf, auf einen HTML5-Output, während, wenn man das jetzt bei Flex probieren wollte, dann würde man am Ende doch bei, keine Ahnung, bei Aptana landen als Produkt und das gibt es halt schon. So kann ich mir das vielleicht erklären.
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Marcel Ja. Eine Möglichkeit, um, ja, Flash in Richtung HTML5 zu bewegen, ist im Juni, glaube ich, war das von Google rausbekom-- rausgekommen. Nennt sich Swiffy, würde ich sagen, spricht man es aus. Das ist ein, Web-Tool, wo man, ja, quasi oben eine SWF reinwerfen kann und zum Schluss kommt, etwas HTML5-Ähnliches raus. Ist vor allem, also es läuft bei Google auch unter DoubleClick. DoubleClick ist ja der, den Werber quasi, den sie aufgekauft haben, und ist auch, genau in diesem Umfeld angesiedelt.
Sie wollen damit,, ja, Werbebanner, die vorher in Flash umgesetzt wurden, konvertieren, um, das Ganze HTML5-fähig zu machen. Und da gab es diese kleine Neuigkeit oder 'ne, 'ne Neuerung. Das Ganze ist nämlich jetzt, also bisher war es ein reiner Webdienst und ist, jetzt, als Extension für, Flash rausgekommen. Das heißt, ich kann, ja, direkt aus Flash mir das Ganze exportieren. Man muss allerdings sagen, es geht immer noch übers Web. Also wenn man offline ist, funktioniert es nicht.
Es ist einfach nur eine Schnittstelle zu dem, zu dem Webdienst. Ich habe mir mal, es gibt eine Galerie mit, mit dem Output. Da kommt natürlich nix bei raus, was irgendwie semantisch, Zu verwenden wäre, was natürlich jetzt bei Werbung auch nicht, so fatal ist. Aber ansonsten sah das schon ziemlich gut aus. Ich weiß nicht, ob-- Ich hab leider selbst nie damit gearbeitet. Ich hab auch ehrlich gesagt keinen, Flash-Banner mehr, rumliegen, den ich, konvertieren könnte.
Ja, aber ansonsten sah das so von den Animationen her schon in der Gegenüberstellung, Ursprungs-Flash und, exportiertes HTML5 quasi schon ziemlich gut aus. Aber du hast damit auch noch nie wirklich gearbeitet, oder?
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Christian Nee, das liegt aber daran, dass ich eben, wie gesagt, kein Flasher bin. Und wenn ich Flasher wär, würd ich wahrscheinlich mich eher in dem Actionscript-Bereich bewegen und ich glaub, da, da hapert's momentan noch mit den Konvertierern. Aber so im Prinzip, ist, also wenn man jetzt zum Beispiel Edge mit, Adobe Edge mit, Flash so vergleicht, dann, hat's, hat's schon ziemlich viel Ähnlichkeit miteinander.
Darum liegt's eigentlich nahe, diese Brücke zu bauen und, und die kann man halt auch ganz gut bauen.
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Marcel Ja. Also wie gesagt, Swiffy setzt auch nicht da an, und, und sagt, wir wollen jetzt 'nen, 'ne Applikation mit viel Actionscript, automatisiert umwandeln, die danach in HTML5 JavaScript, was auch immer man sich da so vorstellen mag, funktioniert, sondern es geht wirklich um, ja, reines Tweening, halt ein, ein Werbebanner, der, der sich loopt. So was kann man damit entsprechend umwandeln.
Und wie gesagt, also ich war dann doch schon recht, also jedenfalls was so den Blick in die Galerie von Swiffy, zugelassen hat, war ich dann doch schon recht erstaunt, wie, wie hübsch das doch auch schon aussah.
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Christian Hast du dir mal auch die Dateigröße zufällig angeguckt? Weil das war ja bei Wallaby, als das rauskam, noch irgendwie doof. Also das war ja, das war ja 'n Riesending, was da rauskam, glaub ich.
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Marcel Ja. Nee, leider nicht. Also, müsste man da, hm... Also wie gesagt, das Problem ist, ich hab, auch nichts mehr, was ich zum Testen quasi rum reinwerfen könnte. Und das war dementsprechend direkt embedded. Da müsste man mal auseinandernehmen, was da so die Quellen sind.
Ansonsten würd ich mich tierisch freuen, wenn jemand, noch 'nen altes Projekt oder meinetwegen auch 'n aktuelles Projekt, wo ein, Flash-Banner, mal in SWF, vorrätig ist, einfach den mal da reinzuwerfen und, 'nen Erfahrungsbericht zu kommentieren. Kommen wir 'n bisschen zur, von, von der, von der Flash-Vergangenheit zu der, Browser-Zukunft und, und womit bist du im Moment unterwegs, browsertechnisch?
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Christian Ja, früher war ich 'n ganz großer Fan von Firefox, wie wahrscheinlich alle von uns, und der Chrome hat mich jetzt aber schon seit einigen Monaten fest im Griff. Also, ja, er ist einfach schneller. Die, die DevTools haben super aufgeholt. Also es gibt nicht mehr viel, wo ich sagen würde: So, das, das kann jetzt der Firebug besser.
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Marcel Also ich muss sagen, was, die DevTools angeht, fand ich vor allem so vom Bedienungskomfort, hat Chrome da aus meiner Sicht schon fast überholt bisher. Weil in Firebug war das, ja, fand ich manchmal doch so 'n bisschen haklig. Also man hat irgendwie gemerkt, dass das, dass das nichts Natives ist, also nichts wirklich Natives, sondern, in, in irgendeiner Form da, ja, quasi 'n Layer drauflegt.
Also so in der Bedienung war's mir 'n bisschen zu haklig und da hat, Chrome, also beziehungsweise, halt, ich glaub, so der Riesenverdienst von Chrome selbst ist das ja gar nicht. Steckt ja 'ne Menge WebKit hinter, aber, das hat sich für mich immer sehr viel besser angefühlt. Vor, ich weiß nicht, ungefähr zwei Monaten hab ich von Adobe, von Adobe, von, von, Mozilla, 'n paar Screenshots gesehen. Ich glaub, die, sind auch unter dem Titel, Au-Aurora, Audora? Wie heißt das gute Ding?
Ich glaub Aurora, oder?
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Christian Aurora. Ja, das ist ja immer so der, der ganz, ganz heiße Shit, der noch irgendwie grad hinten bei den Programmierern aus, aus vom Fließband gefallen ist und noch nicht irgendwie stable ist.
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Marcel Ja, genau. Ja, da, da, wurde so 'n bisschen, mal 'n Interface gezeigt, wo's hingehen könnte, was, eher aussah wie eine, ja, Chro-Kopie des Chrome. Das hätt ich eigentlich ganz gern so umgesetzt gesehen. Jetzt ist jedenfalls, Aurora 10 gekommen und, bringt 'ne ganze, ganze Menge, Neuerungen. Leider nicht so wirklich im Interface, aber ansonsten ist viel Interessantes dabei. Du hattest ja grad schon gesagt, dass das so 'n bisschen das, Experimentelle ist.
Mozilla bewirbt Aurora auch selbst, mit den Worten: "Erleben Sie die neuesten Innovationen in einer instabilen Umgebung, die nichts für schwache Nerven ist." Ich muss sagen, also etwas übertrieben haben sie da doch. Mir ist er jetzt nicht irgendwie andauernd, unter den Fingern weggerutscht. Zu den Neuerungen. Willst du 'n bisschen was erzählen?
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Christian Ja, also die, die Hauptneuerung, d-da knüpft es, im Prinzip an, an das, was wir grade bequatscht haben schon, ist, dass endlich mal, anständige Entwicklertools integriert sind, also so ausgewachsenere. Also vielleicht nicht ausgewachsenere, aber ausgewachsenere. Sprich, man, man kommt eigentlich als Entwickler, unter Umständen klar, ohne Firebug zu brauchen, was ja sowieso 'ne gute Sache ist, weil mit Firebug geht's ja leider wohl 'n bisschen bergab. Der-
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Marcel Ist das so?
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Christian Ja, das ist so. Wo hatte ich was grad? Ich muss immer grad überlegen, wann ich das gelesen hatte. Ist bestimmt schon zwei Monate her, aber, die, die Weiterentwicklung von Firebug, die hängt so 'n bisschen in der Luft oder so, hat so 'n paar Fragezeichen. Hat auch wahrscheinlich viel mit den, mit den Umbrüchen in Firefox zu tun, die so seit dem Release vier stattgefunden haben und, darum war's auch höchste Zeit, auch aus Performancegründen, so 'n Developerding direkt reinzu, zu integrieren.
Und das ist eben in, in dem Firefox zehn, passiert. Man kann jetzt, oder man hat die Möglichkeit, auf beliebige Elemente mit rechtem Mauskasten zu klicken und bekommt im Kontextmenü, einen Inspect, also einen Inspizieren-Eintrag. Und wenn man den drückt, dann geht an der Unterkante des Bildschirms, ja, der, so, so 'ne Idee von 'nem Menü auf erst mal, wo man, 'ne Breadcrumb sieht, die ausgehend vom HTML-Element, den Weg zu diesem ausgewählten Element aufzeigt. Also, ja, 'ne Breadcrumb halt.
Und, rechts daneben hat man dann zwei Knöpfe, einmal HTML und Style. Drückt man HTML, dann, dann sieht man im Prinzip die Codeansicht, die man, die man auch aus Firebug kennt-... wenn man mit dem Inspect-Tool, Elemente auswählt.
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Marcel Also ich muss sagen, das Rad haben sie da auf jeden Fall nicht neu erfunden. Man merkt so 'n bisschen, dass, dass sich so diese, Ansicht links relativ breit das HTML und rechts daneben die, die Styles, die dann, die dann auch hier aufge, teilt sind, in, in zwei Views quasi. Das nennt sich einmal hier die Rules. Also das ist so 'n bisschen, ja, quasi das, das, die CSS-Regeln, die sich auf das Element, was man da gerade untersucht, auswirken.
Und dann die, die Properties, wo halt, ja, jede Eigenschaft, quasi alphabetisch aufgelistet ist. Und das ist ja der Weg, den, den Firebug da eingeschlagen hat. Ich weiß gar nicht, ob-- War Fire, Firebug war wahrscheinlich, vor dem, Web Inspector, aus, WebKit da, oder?
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Christian Ja, ich glaub schon. Also ich glaub, das ist der Urahn, wobei der, der Thomas Scholz mich irgendwann mal, korrigierte und, meinte, dass Opera Dragonfly älter wäre, aber zumindest, ist es dann halt keinem aufgefallen. Also ich hab lange nix gesehen wie Firebug und das war ja auch der Grund, weswegen Firefox sich grad bei den Entwicklern total durchgesetzt hat.
Ja, und der hat halt auch die Standards gesetzt und grundsätzlich gibt's ja von, von der, vom Interface her nicht so viel an dem auszusetzen.
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Marcel Nee, absolut nicht.
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Christian Vielleicht wenn er 'n bisschen lahmarschig ist und so, dann, dann das schon, aber so von der Grundidee, wie der das, wie der die Sachen präsentiert und wie man da drin rumhantiert, das ist schon eigentlich ganz cool. Das findet sich hier eigentlich auch wieder.
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Marcel Und den Vorwurf, den man Firebug ja so 'n bisschen machen kann, dass es sich 'n bisschen träge und, ja, unhandlich anfühlt. Ich glaub, da geht, Firefox, Aurora genau in die andere Richtung. Also das Ding flutscht richtig. Ich muss sagen, da war ich echt, echt so 'n bisschen beeindruckt.
Also wenn man so auf Element untersuchen geht und dann, ja, entsprechend beim, beim Überfahren des Dokuments quasi, immer die, die entsprechenden Elemente selektiert bekommt, das fühlt sich schon sehr, sehr elegant an. Da, ja, find ich, liegen sie auch echt noch mal deutlich vor, vor dem Chrome. Also-
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Christian Wobei das Selektieren kam mir jetzt so durch, da wird ja so 'n, da wird ja der Rest abgeschattet und nur das Element, was man so auswählt, ist dann noch so, unschattiert zu sehen. Das kam, kam mir jetzt so 'n bisschen, noch so 'n bisschen zäher vor.
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Marcel Echt?
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Christian Also das ist so 'n netter Effekt, aber irgendwie hatte ich das, also auf Windows zumindest.
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Marcel Ah, okay.
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Christian Also ich, wenn's nicht so z wär und dafür dann vielleicht tatsächlich nur, nur wieder der klassische Rahmen drum, dann, dann würd ich das, würd ich das eher kaufen.
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Marcel Also unter, un-unter Mac, ist das Ding flott wie sonst was. Also ich, ich hab's ja jetzt hier und, auf meinem ganz normalen Arbeitsrechner quasi laufen, wo so auch der ganze Mist nebenher läuft. Also jetzt nicht irgendwie 'nen, 'ne hochgetunte Maschine, wo nur, das Ding grad läuft und, das, das ist, ja, in, in Real Time. Da, da gibt's, absolut nichts zu meckern. Vielleicht haben sie das noch nicht so ganz gut auf, auf Windows hinbekommen.
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Christian Ja, gut möglich. Was mir auch noch aufgefallen ist, was so, was noch nicht so richtig, cool ist, ist, man hat dieses, Stylesheet-Panel auf der rechten Seite, aber wenn die Styles, länger sind als das Panel, dann, also hab ich zumindest keine Scrollleiste. Das, das macht wahrscheinlich den Aurora-Charakter dann aus. Aber, also ich kann nicht scrollen.
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Marcel Mhm. Ich krieg's leider grad... Moment. Hm. Also bei mir scrollt er automatisch nach rechts.
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Christian Ja, also wenn ich die Rules anwähle, dann macht er das nicht. Also da kann ich, da hab ich-
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Marcel Ah, okay.
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Christian Wir gehen irgendwo da unten weiter, aber keine Scrollbar bei den Properties, also da, wo er quasi die, die ganzen, grade auf diesem Element, zutreffenden, CSS-Eigenschaften alphabetisch listet. Da hab ich das.
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Marcel Ja, stimmt. Das, das kann ich bestätigen. Den Bug gibt's, unter, unter Mac auch. Nee, aber wie gesagt, -
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Christian Was bei den Properties cool ist, da ka..., in dieser, in dieser alphabetischen Liste, da kannst du, bei jeder einzelnen Eigenschaft so 'nen Pfeil nach unten aufklappen und der zeigt dir dann, welche Kaskade, zu diesem, jetzt letztendlich gültigen Wert geführt hat. Das find ich eigentlich fast noch geiler als, diese Rules, also sozusagen diese, die Kaskade so in, in der Gesamtheit angezeigt zu bekommen, weil die ist mir auch 'n bisschen unübersichtlich so. In der Masse.
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Marcel Ja. Ich muss allerdings sagen, bei der Übersichtlichkeit muss ich auch so 'n bisschen meckern. Also, so wie ich das gesehen hab, ist es egal, ob man, und das ist leider scheinbar bei jedem so, ist es egal, ob ich, den Margin jetzt in der Kurzschreibweise schreibe oder, jede Himmelsrichtung quasi selbst, dann noch mal auszeichne. Er macht mir trotzdem für jeden Margin, also left, right, top, bottom, 'nen eigenen Eintrag. Und das muss ich sagen, find ich doch recht unübersichtlich.
Also ich kann zwar – und diesen Haken zum Beispiel find ich ziemlich cool – ich kann, sagen, ich möchte nur die, die, die User Styles, also die, die ich, quasi selbst, ja beeinflusst habe, die also nicht, also ich kann den, den, Standard des Browsers quasi rausfiltern, sodass ich nur noch das sehe, was ich selbst beeinflusst habe. Aber dann wird's wieder so 'n bisschen unübersichtlich. Also, aber ich find, das, was sie gemacht haben, ist schon ziemlich gut. Es fehlt noch so einiges.
Es wirkt sicherlich jetzt auch dadurch so aufgeräumt, dass, noch viele Funktionen halt, noch, noch nicht so implementiert waren. Im Chat kam zum Beispiel grad die Frage, ob man, das CSS, was man dann, inline quasi geändert hat, ob man das, editieren, also wegspeichern kann. Das ist zum Beispiel 'ne Funktion, die's, die's jetzt auch im, im, im Chrome-Webinspector seit ein, zwei Versionen gibt. So was fehlt hier natürlich auch noch.
Also ja, Firefox muss jetzt so 'n bisschen anfangen, dem, dem aktuellen Stand an Features so 'n bisschen hinterherzuarbeiten und da, sind sie natürlich dem, dem, Chrome noch ziemlich hinten dran, aber, so insgesamt gefällt mir die Oberfläche recht gut und es gibt ja auch noch neben dem, dem, Page Inspector, glaub ich, heißt es hier, also diesem Untersuchen-Feature, noch ein, zwei weitere Dinge.
Also zum einen hat man auch 'ne, 'ne, Konsole, wie man das auch von Firebug und, und Chrome, entsprechend gewöhnt ist. Hier haben sie auch so ein, zwei Features nachgezogen. Es ist zum Beispiel in Firebug und Chrome so, dass wenn ich ein Element,, untersucht habe, also in, in meinem, in meinem HTML angeklickt habe, dass ich dann über, die Variable Dollar null, darauf zugreifen kann. So was haben sie zum Beispiel, übernommen.
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Christian Ja, wobei ich glaub, eventuell gibt's, gab's das schon, was länger, weil ich hatte nämlich letztens erst, auch, auch wieder so 'n Paul Irish Video gesehen, wo er so 'n paar Tricks aus der, aus den DevTools von Chrome zeigt. Und, da hatte ich das so aufgefasst, dass Firefox das auch schon mitgebracht hat und vielleicht ham, hat man darüber erst jetzt mal so, hatte man das jetzt vielleicht erst kommuniziert oder so was. Dollar null, Dollar eins geht ja auch.
Dann, dann wählt er nicht das, was du, momentan im Baum ange-angeklickt hast als Element, um das jetzt irgendwie in JavaScript weiter zu verwursten, sondern, sondern das, was du davor gewählt hast oder Dollar zwei, das Vorvorletzte oder so.
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Marcel Ja. Was ich auch noch sehr cool f-fand, war der Notizblock, im Englischen dann, Scratchpad genannt. Ich find die Bezeichnung 'n bisschen, arg wirr, wenn man sich so gar nichts drunter vorstellen kann. Es ist im Prinzip eine abgewandelte Konsole. Also ich hab, die Möglichkeit oder beziehungsweise ist so 'n Mix aus Konsole und, und Editor. Ich hab die Möglichkeit, da JavaScript reinzuwerfen und dann auch, mehrzeilig zu editieren.
Das, funktioniert in der normalen Konsole auch, aber das ist sehr, sehr hakelig, weil man dann halt immer nur eine Zeile hat und dann mit, was ist das, mit Shift Enter,, Umbrüche machen kann und da kommt man nicht besonders weit. Hier hab ich die Möglichkeit, das ist, ja, wirklich wie 'n, wie 'n Editor.
Also ich kann mehrzeilig, mir 'n JavaScript zusammenschreiben und dann, hab ich so 'n richtigen Run-Button oder beziehungsweise ich glaub, es ist kein Button, sondern 'ne Tastenkombination und dann wird der komplette Schwung auf einmal, ausgeführt. Find ich zum Testen ziemlich cool. Was dann allerdings-
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Christian Wobei ich nicht weiß, was ich damit tun würde momentan.
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Marcel Oh, ich hab schon häufiger, dass ich mal, ausprobiere, teilweise dann auch, nicht auf, unbedingt auf eigene, auf eigenen Seiten, sondern, auf anderen, wo ich dann, die haben dann, jQuery, implementiert, haben aber keinen Filter für irgend 'ne Tabelle oder so was und dann, schreib ich da kurz drei Zeilen selbst und führ das aus und für so was ist es, glaub ich, schon ziemlich, ziemlich entspannt. Also ich hab da, ich hab da schon meine Anwendungsfälle.
Ist aber auch wieder, ja, 'n schickes Feature. Dann aber würden zum Beispiel jetzt, glaub ich, noch so was wie Breaking Points halt komplett fehlen, um, dann, ja, JavaScript zu debuggen. Oder hab ich das Feature übersehen?
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Christian Ich glaub, das hast du nicht übersehen.
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Marcel Ja. Also insofern, ja, ein sehr solider Anfang, würd ich sagen.
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Christian Ja, soll ja auch nur 'n Anfang sein.
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Marcel Genau. Schauen wir mal, wo's hingeht. Also wie gesagt, unter Mac läuft das Ding so was von flott. Das macht echt, echt viel Spaß. Ich hoffe- Ich hoffe für euch Windowsler, dass sie da noch 'n bisschen nachziehen.
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Christian Ja, das wär nett. Vielleicht liegt's aber auch nur an meinem Computer hier.
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Marcel Gestern und vorgestern, glaub ich, so frisch ist es sogar noch, war die erste Developer Conference, des W3C, also des Worldwide Web Konsortiums in Redmond spannenderweise, also bei Microsoft um die Ecke. Aber ich glaub, wenn ich mich recht entsinne, ist das, W3C da auch irgendwo geografisch so, so, sowieso recht nah, gelegen. Und, warum erwähnen wir das? Es gab 13 Talks, die gehalten wurden, von Mitarbeitern des, des W3C selbst, von Google, Adobe, Microsoft und noch einige mehr.
Und, die sind, obwohl die Konferenz, ja, grad mal, gute 24 Stunden ihre Tu, ihre, Türen geschlossen hat, bereits, online anschaubar und, sind, glaub ich, sehr empfehlenswert. Ich, glaub, du hast da auch schon 'n bisschen was reingeschaut, oder?
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Christian Genau, der, der, die haben, also die, die ganze Geschichte, ging, glaub ich, im Rahmen. Eventuell hatte das was mit dieser TPAC zu tun. Also dies, die ging eine Woche, auch vom W3C. Das ist so, einmal im Jahr kommen die alle zusammen, anstatt immer nur zu telefonieren und zu videokonferieren und, dann, wird im Prinzip schließen sich alle ein und versuchen, ganz viele Probleme zu lösen. Ich überleg grad, ob das im Anschluss daran vielleicht stattgefunden hat.
Auf jeden Fall der, der erste Tag oder die Talks vom ersten Tag sind online. Die vom zweiten Tag, die kommen wohl noch.
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Marcel Also es wären noch mehr als 13, die man im Moment sieht.
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Christian Ja, richtig.
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Marcel Okay. Ein Talk und jetzt kommt 'ne Wahnsinnsüberleitung, wurde von Divya Manian, glaub ich, heißt sie, gehalten und die Dame hat auch kürzlich einen Artikel im Smashing Magazine veröffentlicht. Wo, wie ich grad sehe, inzwischen der, der, der Titel sich geändert hat..
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Christian Ja, da hat sich viel getan, weil, ja, weil sie ein, ja, sie hat, sie hat 'n Artikel mit, über ein Thema verfasst, was sowieso schon immer, die, die Gemüter erhitzt und hatte eben eine, 'ne Meinung dazu, die vielleicht nicht ganz so,, straßentauglich ist. Sie hat nämlich geschrieben, oder das, das Fazit war, man soll im Zweifelsfall, verzichten auf, HTM, also auf semantische neue HTML5, Elemente wie Article oder Section oder so was und, und einfach 'n Div nehmen.
Und das, das fanden natürlich viele ziemlich doof. Zum einen natürlich, warum macht man das denn überhaupt? Also warum hat man diese Elemente, wenn man, wenn, wenn dann der Ratschlag am Ende lautet, nimm 'n Div. Letztendlich, war's aber auch gar nicht so, so pauschal gemeint. Also, sie hat's vielleicht einfach nicht klar genug gemacht.
Was, was sie sagen wollte, war im Prinzip, : Wenn du irgendwie stundenlang nachdenken musst, welches Element ist jetzt das passende für einen Inhalt und du da Zeit verschwendest, dann spar dir die Zeit, nimm 'n Div und investier die Zeit, die du dir dann sparst, lieber in sinnvollere Dinge. Also es ist im Prinzip, 'n Abwägen von Kosten-Nutzen.
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Marcel Ja, also ich mein, damit hat sie ja grundsätzlich recht. Das war halt nur wirklich,, et-etwas arg, unglücklich, dann, in, in der Sprache ausgedrückt.
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Christian Ja, genau.
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Marcel Ich glaub, ursprünglich hieß, der Titel, ja, frei übersetzt irgendwie so was wie: Das sinnlose Streben nach Semantik. Ich glaub, inzwischen heißt es nur noch Streben nach Semantik oder so..
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Christian Nee, du hast, ich glaub, das liegt daran, du hast, die, den Follow-up, also den Nachfolgeartikel von Jeremy Keith, beim Smashing Magazine hier im Link drin.
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Marcel Okay, okay, okay.
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Christian Der, der sozusagen die Gegenposition vertritt oder dass der halt erst mal 'n bisschen dagegen geranted hat.
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Marcel Okay, das macht Sinn. Ja, genau.
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Christian Ja, wie ist'n das? Wie siehst denn du das? -
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Marcel Inhaltlich, was sie da, ange-
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Christian Ja, also hast du, hast du diese Situation, wo du dann auch, wo du dann echt, grübeln musst, was nimmst du jetzt, Section oder Article? Oder ist das für dich überhaupt klar, wann du Section nimmst und wann Article oder wann Aside und so?
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Marcel Also ich muss sagen, grund-grundsätzlich ist es ja erst mal so, dass ich als, hauptsächlich als Konzepter unterwegs bin und die, -... die, die Zeit, oder beziehungsweise das, das letzte Projekt, wo ich 'nen, 'ne, ich sag mal, verhältnismäßig statische Seite gebaut hab, wo sich diese Fragen, gestellt hätten, welche HTML5-Elemente ich jetzt einsetze, das ist, ja, schon entsprechend lang, lange her.
Ich hab in letzter Zeit vor allem Webapplikationen eher gebaut, wo sich die Frage nicht so ganz gestellt hat. Aber ja, also i-ich kann ihren grundsätzlichen Punkt schon verstehen, und bin grundsätzlich auch der Meinung, dass man abwiegen sollte zwischen, zwischen Aufwand und Nutzen quasi, ne.
Also wenn ich mir jetzt 'ne Viertelstunde Gedanken mache, welches von zwei Elementen, die vielleicht semantisch sehr nah aneinander liegen, ich jetzt benutze, dann, kann ich die Zeit sicherlich an anderer Stelle besser investieren und hab dann zum Schluss, mehr gewonnen einfach an Qualität. Grundsätzlich-
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Christian Also im Zweifelsfall ist es, ist es auch so, ich glaub, das meint sie, oder das, darüber schreibt sie auch, dass man, wenn man 'n Div nimmt, schon mal auch nicht, eine explizit falsche Semantik verwendet, weil das Ding ist: Letztens, war, hatte ich auch wieder die Situation, ich bau 'ne HTML5-Anwendung und dann dachte ich: Ja, jetzt guckst du noch mal genau, bei HTML5 Doctor, was, was du jetzt für bestimmte Dinge nimmst.
Und ich hätte, ich, ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass ich mit Section eigentlich ganz gut arbeiten kann, aber letztendlich Wäre, war, war Article, das richtige Element, um, meine Seite in, in Unterbestandteile aufzusplitten. Was ich aber irgendwie in, nicht intuitiv finde. Und, ich denke, das geht halt vielen so, weil, weil es einen verführt, dann das falsche Element zu verwenden und, dann benutzt man im Prinzip die falsche Semantik.
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Marcel Ja, also ich glaub, grundsätzlich sehen viele auch gar nicht so wirklich den Wert darin, sich, sehr viele Gedanken darüber zu machen, welches, Element man jetzt semantisch korrekterweise verwenden sollte. Und ich denk, das ist immer so 'n bisschen das, das Henne-Ei-Problem, weil natürlich hat es im Moment noch nicht so viele Auswirkungen, welches HTML5-Element ich nehme, weil beispielsweise Screenreader damit noch nicht besonders viel machen.
Aber es gab halt auch mal 'ne Zeit, da war es relativ egal, ob ich jetzt, 'ne Überschrift korrekt setze oder einfach nur, oder einfach nur normale Absätze draus mache und dadurch, dass dann vermehrt semantisch korrekt gearbeitet wurde, ziehen dann entsprechend oder sind dann, Screenreader nachgezogen.
Und ich denke, die, die Chancen, dass, ja, aus HTML5-Elementen, dann semantische Schlüsse eines Tages wirklich, in der Praxis auch gezogen werden, steigen einfach, enorm, wenn man sich halt diese Gedanken macht. Und, das ist so 'n bisschen, glaub ich, der Wert, der darin liegt, wenn man sie sich macht. Also semantische Elemente benutzen. Aber das, predigen wir ja seit Jahren.
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Christian Ja, genau.
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Marcel Du hast noch 'n Artikel zu den, beliebten gehassten, Prefixes rausgesucht.
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Christian Ja, der, geisterte auch diese Woche so durch, durchs Netz. Und zwar, hat ein Mozilla-Mitarbeiter, glaub ich, wo ich jetzt mal wieder nur den, den, das Twitter-Handle kenne, hat, ja, 'n Artikel geschrieben darüber, dass Vendor-Prefixe irgendwie die doofste Idee, seit Menschengedenken waren, aus verschiedenen Gründen. Der erste Grund ist, also oder ursprünglich waren die mal nur für 'ne kurze Übergangszeit, vorgesehen.
Das heißt also, die Halbwertszeit von diesen Vendor-Prefixen, die man vor neuen CSS-Eigenschaften hängt, die sollte eigentlich vielleicht in, in Wochen bemessen sein. Aber wir haben ja jetzt, bei einigen Eigenschaften haben wir die Vendor-Prefixe, wie zum Beispiel bei den, Transforms, glaub ich, seit vier Jahren oder so. Da-das war, das sollte eigentlich nie sein und, hätten die, also so, wär das bekannt gewesen, dass das, dass es so endet, hätten sie das wahrscheinlich nie erfunden.
Hauptproblem ist aber natürlich die, die, Schweinearbeit, die man hat für alle Browser, also für alle vier Browser, die prefixten Eigenschaften reinzuschreiben in sein CSS und dann noch mal am Ende die ungepräfixte Version für wenn dann irgendwann die Browser, auch die ungepräfixte Version dann verstehen.
Und noch 'n Gegenargument aus seiner Sicht ist, dass grade kleinere Browserhersteller wie vielleicht Opera oder so darunter leiden, dass alle so WebKit, fokussiert sind und, auch nur mit WebKit Vendor-Prefixen arbeiten und, und sich halt für die anderen Browser dann einfach nicht mehr interessieren.
Und gäb's diese Vendor-Prefixe so nicht, dann hätte man dieses Problem halt gar nicht und, und Opera würde in gleichem Maße von neuen Dingen profitieren, so sie denn implementiert sind, wie andere auch.
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Marcel Ich glaub, ganz unberechtigt ist das auch nicht. Also ich muss sagen, ich, -
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Christian Nö.
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Marcel Ich denke, das ist sowieso 'n Problem, which ich jetzt, dann auch zeitnah in den nächsten ein, zwei Jahren verwachsen wird. Dadurch, dass, ja, wir immer schneller immer neue Br..., neuere Browserversionen bekommen. Und ich bei-- Es hängt natürlich immer auch so 'n bisschen von der Eigenschaft ab. Es gibt ja auch noch, einige Eigenschaften, die, ohne Prefix, fast gar nicht unterstützt werden, bei einigen.
Aber, wenn es dann vor allem Projekte sind, die eher privater Natur sind, lass ich sie inzwischen auch weg und ich denke, ja, dadurch wird sich das Problem hoffentlich in, naher Zukunft so 'n bisschen verwachsen.
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Christian Ja. Also was, was es, auch jetzt an Stimmen gibt, es, welche, die sagen: „Hm, lasst es uns anders machen.
Lasst uns immer so 'ne Art, experimentellen Zweig von Browsern, herausgeben, die halt nicht jedermann nutzt, sondern nur interessierte Entwickler und lass uns dann neue CSS-Eigenschaften mit Vendor-Prefixen, oder doch ohne, keine Ahnung, ist auch nicht wichtig, aber in diesen Browsern unterstützen.“, was den Effekt hätte, dass, die Webentwickler, also die Webentwickler, die machen, die handeln ja derzeit so, wie wenn diese Sachen nicht noch auf der Kippe stünden, sondern wie wenn die schon final in allen Browsern angekommen wären und die nutzen das auch und das ist ja auch, natürlich.
Also jeder will den Scheiß jetzt irgendwie benutzen und dann ist einem das auch egal, ob das jetzt als experimentell noch, gekennzeichnet ist. Es geht und man weiß, wie man's ans Laufen kriegt und dann macht man's halt. Und, bei dieser neuen Aufteilung, wo man eben sagt: „Okay, die Browser, die wir an, an den Durchschnittskonsumenten schicken, die Kennen keine Vendor-Prefixe mehr.
Die, die unterstützen CSS-Eigenschaften, die final sind und ungepräfixt und alle anderen werden dann nur noch von diesen experimentellen, Varianten unterstützt.
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Marcel Hätte natürlich 'n großen Vorteil, ne, dass, man, ja quasi dem Standard die Zeit geben könnte, die, er braucht, um, um sich zu finalisieren. Hat aber natürlich auch den großen Nachteil, dass wir dann darauf angewiesen sind, dass, irgendwer sagt, das ist jetzt final, bevor wir's, dann entsprechend in breiter Masse einsetzen können, weil dann wären, hätten wir jetzt wahrscheinlich noch immer keine wirklich runden Ecken.
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Christian Na also, wir würden wahrscheinlich schon 'n Stück weit wieder in, in die Steinzeit zurückgebombt. Ja, andererseits denke ich, würde es den, den Druck erhöhen, auf, auf das, auf die CSS Working Group beziehungsweise die Browserhersteller, bestimmte Dinge dann auch zu Ende zu führen. Weil jetzt ist es so, es gibt eigentlich keinen richtigen Druck, weil irgendwie sind die Sachen ja drin und dann kann man sich erst mal um andere Sachen kümmern, weil die sind ja irgendwie schon halb da. Ne.
Also ich denke, die, die Auswirkungen gäb's auf jeden Fall und was man auch vermeiden würde, sind so Späße wie, wie was jetzt grad mit, mit Gradients passiert. Also, Safari hat ja irgendwie angefangen mit seiner eigenen, WebKit Syntax. Dann gab's ja die W3C inspirierte Syntax und die ist jetzt auch noch mal übern Haufen geschmissen worden. Das heißt, du kannst, als Entwickler, ja läufst du im Prinzip in eine Falle, wenn, wenn du zu früh schon auf die vendor-präfixten Dinge setzt.
Das Gleiche auch bei dem, bei dem Flexbox-Modell, was 'n super Layout-Feature ist und was ganz viele Probleme löst, die wir eigentlich, wenn technisch nur mit Tabellen lösen könnten. Aber auch da, wurd noch mal alles übern Haufen geschmissen und alle Seiten, die jetzt draußen, schon mit Flexbox,, arbeiten, die, die gehen halt dann kaputt vielleicht in den nächsten Monaten.
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Marcel Aber gesetzt ist es ja noch nicht, oder? Dass sie, wirklich kaputtgehen. Weil ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, grade bei der Vielzahl an Features, die jetzt schon doch relativ weit verbreitet sind, dass da noch mal der Support wirklich komplett gedroppt wird oder so abgeändert wird, dass, Seiten dann entsprechend kaputtgehen. Also gerade, wenn sich an der Semantik noch was ändert, so dass, Dinge anders umgestellt werden müssten.
Jetzt beispielsweise Verläufe auf einmal in die andere Richtung laufen, dann ist es ja nicht nur so, dass-- Also würde man die Semantik komplett kippen, wär's insofern kein Problem, weil, ein guter Entwickler sich sowieso 'n Fallback halt, zurechtgelegt hat, für die Browser, die's nicht unterstützen, beziehungsweise es so gebaut hat, dass wenn es nicht unterstützt wird, es immer noch einigermaßen, ansehnlich ist.
Wenn jetzt aber, sich die Semantik so ändert, dass das, was man mal, irgendwann, live gehen lassen hat, dann auf einmal in der nächsten Browserversion, komplett umgekehrt funktioniert und anders aussieht, dann glaube ich, wird's kritisch und der, ja, Geschrei entsprechend groß.
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Christian Also Flexbox wär so 'n Fall da, da würde es so enden, also in, in 'ner Katastrophe. Wobei ich vermute, dass, dass die Browserhersteller es wahrscheinlich, so lösen werden wie, WebKit oder Safari das löst. Da kannst du ja jetzt hingehen und kannst die ganz alte Safari Gradient Syntax benutzen, oder die aktuellere und wahrscheinlich in Zukunft auch die dann die, ganz aktuelle und der versteht die halt alle.
Man muss halt nur darauf hoffen, dass die, dass Apple eben weiterhin auch, Böcke hat, diese alten Zöpfe mit zu unterstützen. Oder ob die dann irgendwann halt in 'nem Jahr sagen: „Komm, wir räumen das jetzt raus." Und ja, dann kriegt man ganz viele Anrufe von irgendwelchen Kunden, die, denen man dann ganz schnell helfen muss. Das macht ja auch keinen Spaß.
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Marcel Kannst du dir denn wirklich vorstellen, dass, sich, die Art, wie Browser herausgegeben werden, sich noch mal so ändert, wie, wie das vorgeschlagen wurde? Weil, also ich find den grundsätzlichen Ansatz gut, abgesehen davon, dass, dass, die letzten Jahre deutlich weniger Spaß gemacht hätten, weil wir die ganzen coolen Features noch nicht hatten, aber, es wäre natürlich der, der sauberere Weg quasi.
Aber kannst du dir vorstellen, dass man, dass man irgendwo noch mal 'nen Cut zieht und sagt: „Okay, was wir jetzt implementiert haben, können wir nicht mehr abschneiden, aber wir machen's ab jetzt so, dass es einen experimentellen Browser gibt, den aber sowieso, der nur in Entwicklerkreisen verkehrt, sodass man, schon mal schauen kann, schon mal drauf reagieren kann und auch die Browserhersteller dann den Feedback aus der Entwicklergemeinde bekommen können.
Man aber damit verhindert, dass, entsprechend Features, ja, in finalen Projekten quasi eingesetzt werden. Meinst du, dass da wirklich noch mal was passiert?
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Christian Mhm. Ja, also ich, ich kann mir das schon vorstellen. Also dass es genauso kommt, wie du, wie du's sagst. Also dass man sagt: „Okay, die Vendor-Prefixe, die wir halt jetzt drin haben, die, die lassen wir auch drin. Und aber jetzt alles, was neu kommt, das, packen wir erst mal sozusagen in, in so 'ne Sandbox rein, in, in so 'ne Quarantänezone.", weil das Ding ist, dass diese Implementationen, die, die müssen auch sein.
Also, weil ich glaub, das W3C sieht ja vor, dass, um irgendwas, zu Ende zu standardisieren, müssen's auch mindestens zwei Browserhersteller implementiert haben. Und das ist halt auch der Grund, warum, warum's irgendwie in den Browser rein muss. Andererseits will man aber auch nicht unbedingt das schon, jedermann zugänglich machen. Und das könnte man halt dann so lösen und, und dann auch, Fehler noch beseitigen und so, bis es dann in, in die zivile Browser-Variante dann hineinwandert. Mal sehen.
Also mal sehen, wie's in einem Jahr ist, ob, ob das dann schon anders ist.
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Marcel Ja, lassen wir uns überraschen. Gut, einen weiteren Link hast du noch mitgebracht. Geht wieder um Google, geht um, es gibt ja den Closure Compiler, der, minified JavaScript und, jetzt gibt es auch die Closure Stylesheets. Sag doch mal was dazu.
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Christian Genau, ganz neu. Beziehungsweise das Closure ist ja so ein ganzes Toolset von Google. Weiß gar nicht, was die dann noch alles dabei haben, aber auf jeden Fall an, einen riesen, eine Riesenbatterie von Krempel. Und Closure Stylesheets sind, letztendlich nichts anderes als ein weiterer CSS Pre-Prozessor, also, ein Tool, das, vergleichbar arbeitet wie, Sass oder Less oder Compass oder, oder auch Turbine, wer das kennt.
Du hast da so die Möglichkeit, CSS um Features aufzustocken wie Variablen oder du kannst bestimmte Codeblöcke definieren und kannst sie dann, in verschiedene Elemente immer wieder hineinmischen, sodass du das nicht immer wieder neu schreiben musst. Solche Dinge. Oder, hm, was, was Compass zum Beispiel bietet, dass du, einmal sagst: „Ich will einen Box Shadow mit den Werten" und, der schreibt dir automatisch dann, die ganzen Vendor-präfixten Sachen raus. Also passt zu dem, was wir gerade sagten.
Man hat dann einfach viel weniger Arbeit und kann sein CSS besser strukturieren und so weiter und so fort. Also von den Fähigkeiten sind-- es ist Google, Googles, Werkzeug jetzt, nichts ganz Neues. Wo die ein paar Besonderheiten haben, ist,, ja, wieder im Bereich Performance. Das ist ja so ein bisschen Googles Steckenpferd. Die haben direkt, eine Minifizierung integriert.
Das heißt also, das CSS, was hinten rauskommt, ist dann nicht irgendwie ein sauber sortiertes, lesbares CSS, sondern es ist so klein wie nur möglich komprimiert. Dann, auch ein Performance-Feature ist, das, Klassen umbenennen. Wenn wir programmieren, dann, dann ist es ja guter Stil, nicht Klassen nur A und B und C zu nennen, sondern, denen aussagekräftigere Namen zu geben.
Aber das kann halt schon mal dazu führen, auch wenn wir jetzt so Namespacing betreiben, dass die Dinger, ordentlich lang werden. Und, in der, in der Summe führt das dann dazu, dass unser, Stylesheet auch, ordentlich anwächst, weil wir immer wieder diese langen Klassennamen haben.
Und dieses Renaming, das ist, ein Feature, das nimmt das HTML, auf das sich das CSS bezieht, nimmt das CSS und benennt dann in beiden die Klassen, um in, in was Kurzes, also in, in was, was dann auch nach wie vor funktioniert, aber für uns Menschen nicht mehr so verständlich ist und was aber dann auch das HTML wie auch das CSS deutlich verkleinert. Weiß nicht, ob ich das bräuchte. Man kann auch so Dinge tun wie sein CSS gezippt verschicken.
Das, macht eigentlich oder das, das schrumpft dann auch solche langen Klassennamen ganz gut zusammen. Und noch zwei Features, die das, Google Stylesheet-Ding absetzen von den anderen. Das ist, du hast ein Linting drin. Das heißt, du hast so eine, eine Syntaxkontrolle, die, die dich eben darauf hinweist, wenn du irgendwo, fehlerhaftes CSS, hingeschrieben hast und es hat ein Feature, mit dem man ganz einfach Dinge umdrehen kann von links auf rechts.
Also was Textfluss angeht, was, zum Beispiel wenn du jetzt, einen Border hast und der ist rechts und dann machst du dieses Flipping, wie sich das bei denen nennt, dann kommt am Ende eben alles spiegelverkehrt raus und dann hast du die Border links. Das ist halt noch ganz witzig. Hm, ob das jetzt besser ist als Sass oder Less oder so, weiß ich nicht.
Aber ich glaub, Google hat's halt eh intern genutzt und haben sich dann überlegt, dann machen wir's öffentlich und vielleicht, werden dann auch ein paar Bugs gefixt und vielleicht helfen uns Leute oder so was.
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Marcel Aber ich glaube, es ist das erste Tool, das auch ins HTML eingreift, oder?
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Christian Ja, also ich, hatte auch schon mal so Tools,, oder bin da mal drüber gestolpert. Da hast du so Tools, die, die, das gesamte Paket minifizieren, also wo du dann dein, deine HTML-Datei reinwirfst und dann findet das dann die Stylesheets und das JavaScript und, und minifiziert das halt dann alles, zusammen eben auch mit Klassennamen und,, im CSS wie auch im HTML und so. Das, das schon und dann werden noch Leerzeichen rausgeworfen. Aber es gibt nicht viele solche Tools, das stimmt.
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Marcel Langsam wird's ja richtig kompliziert, was man, wie, wie unterschiedlich so ein Anforderungsprofil sein kann, wenn ich mich bei so einer Agentur bewerbe. Die eine setzt dann Sass ein, die andere Less. Ja, also ich, w-- wir hatten ja das Thema in der letzten Technikwürze, auch schon. Also nicht den, nicht den Closure, nicht die Closure Stylesheets, sondern grundsätzlich diese, ja, wie nennt man denn dieses Genre an Tools überhaupt? Also diese-
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Christian Diese Pre-Prozessoren oder was?
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Marcel Ja, genau, genau.
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Christian CSS Pre-Prozessoren, ja. Ich hab noch nicht reingehört in den Letzten, deswegen.
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Marcel Das ist gar nicht wild. Hatte sie auch anderes zu tun.. Jedenfalls, also-
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Christian Also ich kann nur a-aus meiner Perspektive sagen, ich, ich benutze, Compass. Das ist so 'n Ding, das setzt wiederum auf Sass auf und, ich glaube, ich würde jedem empfehlen, sich, an Sass zu halten. Also ich mein, wer, wer Less zum Beispiel schon benutzt, der, der ist ja auch glücklich damit, aber wer sich jetzt was Neues angucken will, dem würd ich, Sass und Compass empfehlen.
Nicht zuletzt deswegen, weil, Sass, auch das W3C wiederum inspiriert hat, in der Art und Weise, wie die die gleichen Funktionen nach CSS bringen werden. Und das heißt also, das, was man heute in Sass baut, ist sehr nah dran an dem, wie's dann irgendwann in CSS nativ auch sein wird.
Und, Compass, das 'n Aufsatz ist auf Sass, das, ergänzt halt ganz viele solche Plugins, wie ich, eben 'n Beispiel für dieses Box Shadow genannt hab, wo man sich diese ganzen Vendor-Prefixe spart, oder wenn man jetzt Inline Blocks verwenden will und, und dann, dann wird halt automatisch auch der passende Code für IE sechs und sieben generiert, dass es bei denen auch geht und man halt einfach weniger, man muss sich weniger um so Blödkram kümmern und kann sich einfach konzentrieren auf, auf das, was man möchte.
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Marcel Okay. Dann, wenn du nicht noch spontan ein Thema hast.
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Christian Nee. Also ich hätte sonst nur noch den, den Hinweis, dass, in letzter Zeit viele interessante Videos von Konferenzen online gegangen sind. Allerdings englischsprachig. Ich weiß nicht, ob das jedermanns Ding ist.
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Marcel Wir hatten in der, wir hatten in der letzten Technikwürze den, ich hab den Namen vergessen, die, die zehn Dinge an CSS3, die, man wahrscheinlich-
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Christian Ach, von Lea Verou, ne?
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Marcel Genau, genau. Da sind ja jetzt auch noch so einige andere Videos, der Frontiers, online gegangen, der Konferenz in, in Amsterdam. Die sind auf jeden Fall empfehlenswert. Was hast Du noch?
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Christian Genau da empfehle ich übrigens vor allem das, den Vortrag von Tab Atkins. Also wer auf CSS steht – ich steh so auf CSS, deswegen war dieses Lea, Lea Verou Ding geil und, der Tab Atkins, der hat auch 'n paar coole Sachen vom Stapel gelassen. Übrigens barfuß vortragend. Dann hatten wir jetzt grade die Velocity Konferenz, Europe in Berlin letzte Woche. Da sind jetzt bei O'Reilly auch, viele Videos online gegangen. Die sind auch, definitiv sehenswert.
Da geht's so generell um Performance, um Geschwindigkeit, serverseitig, klientseitig und so. Und, vor allem: Wie kann ich das meinem Chef, in Zahlen klarmachen, dass sich das für den lohnt? Und, was haben wir noch? Dann, die JSConf EU, also die JavaScript-Konferenz, die vor ungefähr einem Monat, anderthalb Monaten in Berlin stattgefunden hat. Das sind auch noch Videos, die ich empfehlen würde zu gucken. So, und eins hatt ich noch. Da komm ich aber gleich noch drauf. Hast Du noch eins?
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Marcel Ich, glaube, damit hast du dann schon mal eine, eine große Breite der verschiedenen Videos erschlagen. Ansonsten würd ich sagen, wenn er, wenn er noch kommt nachher, dann, hauen wir ihn noch mal in die-
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Christian Schieb ich den noch nach.
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Marcel In die Show Notes. Genau. Wird dann auf jeden Fall auf Technikwürze.de verfügbar sein.
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Christian Ich hatte den euch heute getwittert, glaub ich, irgendwie.
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Marcel Da wird er dann ja noch zu finden sein. Okay, ja, wie gesagt, also die ganzen Links, zu, den, Videos, zu den Videosammlungen, findet ihr auf Technikwürze.de in den Show Notes zur aktuellen Sendung. Ich hab noch zwei Anmerkungen, zwei wichtige Anmerkungen. Zum einen die Gewinnspiele. Wir haben ja noch im Moment zwei offene Gewinnspiele. Da ist die eine Frist gerade abgelaufen vor ein paar Stunden. Bei dem anderen Gewinnspiel stehen auch schon die Gewinner fest.
Die, werden wir jetzt, informieren und dann auch noch mal zu den Gewinnspielen in den, in den nächsten Sendungen was sagen, aber damit ihr nicht so lange warten müsst, erfahrt ihr wahrscheinlich über Twitter schon mal, wer's geworden ist. Und, dann hab ich noch zur kommenden Sendung eine, sehr wichtige Ankündigung.
Wir hatten in den letzten Tagen mal rumgefragt, wie so das Interesse wäre, wenn wir mal, quasi eine Sendung machen, bei der wir eure Fragen zu bestimmten Themen beantworten und da, war das, Feedback sehr positiv, insbesondere was die Selbstständigkeit angeht.
Da, scheint aus unserer Selbstständigkeitstotal, die ich da mit dem Stefan Nitsche gemacht hab, noch einiges übrig geblieben zu sein und, da werden wir uns kommenden Donnerstag so zwischen 18 und 19 Uhr, mal zusammensetzen, mit Stefan Nitsche und, Andreas Danz. Warum das so wichtig ist? Also zum einen könnt ihr uns Fragen einschicken, mit denen wir uns dann beschäftigen. Das geht, am einfachsten wahrscheinlich per Mail an, fragen@Technikwürze.de.
Haben wir euch 'ne eigene E-Mail-Adresse eingerichtet, damit wir da auch nichts übersehen. Ansonsten sammeln wir die Fragen dann auch noch mal über, über Twitter und Facebook ein und, was für Wege ihr euch auch noch so ausdenken könnt. Weswegen der Zeitraum so wichtig ist: Ich, hatte ja ursprünglich, oder, anfänglich gesagt, dass das eine Technikwürze live und in Farbe ist. Das hat damit zu tun, dass wir jetzt mal das, Streaming so 'n bisschen ausprobiert haben.
Wir hatten ja, wie gesagt, so 'n kleinen Chat nebenbei laufen, auf dem ich hin und wieder mal ein Auge hatte. Und das würden wir natürlich gerne zur, zu einer, ja- Q-and-A-Session, also eine Frage-und-Antwort-Sendung noch ein bisschen ausbauen und dann kommende Woche noch mal ein paar mehr Hörer einladen, live dabei zu sein.
Sobald wir da unsere Infrastruktur auch noch weiter ausgebaut haben, sodass wir dann, die ganzen Hörerscharen auch verwalten können, wird das Ganze dann auch ein, globales Spektakel werden. Ihr werdet über, über Twitter und Facebook erfahren und natürlich auch über unsere Google+-Seite, wie ihr dann an den Livestream hören könnt.
Aber ihr könnt euch w-- auf jeden Fall schon mal kommenden Donnerstag, das ist, lasst mich kurz in meinen Kalender schauen, dann sage ich euch auch noch mal das genaue Datum. Das ist der 24. Ja, wie gesagt, so zwischen achtzehn und neunzehn Uhr gehen wir da on air und, schauen mal, was die Technik bis dahin so hergibt, wie verrückt wir da werden können.
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Christian Ja, aber es hat doch super funktioniert heute.
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Marcel Heute hat's schon mal super funktioniert. Es macht auch immer mehr Spaß, so umso mehr man sein Studio ausbaut, umso technischer es wird. Okay, also wie gesagt, fragen@Technikwürze.de. Ganz wichtig: Schickt uns alles, was ihr wissen wollt zum Thema Selbstständigkeit. Wenn ihr euch kurzfasst, werden wir die, Fragen komplett vorlesen. Wenn's ein bisschen was Ausführlicheres ist, auch gerne per Mail. Dann, werde ich mir das vorher mal durchlesen und zusammenfassen.
Wie gesagt, Twitter, Facebook, da werde ich noch in den kommenden Tagen was zu schreiben. Immer her damit und dann, bekommt ihr die Antworten kommende Woche. Dir, lieber Christian, vielen Dank, dass du so spontan Lust hattest, hier on air zu gehen.
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Christian Ja, sehr gerne. Sehr, sehr gerne.
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Marcel Den, -
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Christian Danke für die Einladung.
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Marcel Auch sehr, sehr gerne. Den, Hörern im Livestream,, auch einen, einen herzlichen Dank. Ich muss sagen, live macht schon Spaß, wenn man so Instant Feedback bekommt, Fragen an den Chat geben kann. Ja, ich glaub, ich glaub, das werden wir häufiger machen.
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Christian Das ist cool. Auf jeden Fall. Das solltet ihr auf jeden Fall weitermachen.
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Marcel Alles klar. Dann schon mal ein schönes Wochenende für die, die es zeitnah hören und nicht vergessen: fragen@Technikwürze.de. Bis dahin.
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Christian Tschau.
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Einspieler Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web. Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf Technikwürze.de.
Die Themen
- Adobe lagert Flex aus
- Swiffy 1 gibt es nun als Extension für Flash Professional 1
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- Von der W3C Conference 2011 gibt es viele sehenswerte Videos
- Auch in das Videomaterial der vergangenen JSConf.eu 1 und der Velocity Europe lohnt es sich einen Blick zu werfen
- Im Smashing Magazine wird hier und dort über Semantik diskutiert
- Henri Sivonen macht sich ein paar Gedanken zum Vendor Prefix Desaster
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- Selbständigkeit Q&A am 24.11.
Erwähnungen 8
Kommentare 5
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In euerem Podcast bringt ihr am Anfang was durcheinander. Und zwar steht nur die Flex SDK unter OpenSource und das schon lange, Adobe hat nur die SDK zur Open Spoon Foundation verschoben. Das was Christian Schaefer unter Flex im Podcast erläutert bezieht sich auf den damaligen Flex Builder der jetzt Flash Builder heißt und eine IDE für Flex und Flash war bzw. ist. Flex ist nichts anderes als ein Framework für Flash. Der Builder ist aber meines Wissen kein OpenSource und wird es wohl auch nicht werden.
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Danke, Jörg. Gut zu wissen. Da hat sich die ganze Flex-Geschichte seit ihrem Start ja noch ganz gut aufgefächert, was mir tatsächlich vollkommen entgangen ist. Danke für die Klarstellung, und nicht zuletzt viele Grüße!
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Hej!
Was ist aus der dort angekündigten nächsten Folge, die Q&A zur Selbständigkeit geworden?
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Die musste zweimal (zuletzt krankheitsbedingt) verschoben werden und ist nun für Dienstag geplant.
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Auf meinem MacBook Pro 15" (late 2010), ist Opera Dragonfly ebenfalls, im Vergleich zu den Chrome DevTools, auffällig langsamer. Ist also aus meiner Sicht kein Windows-Phänomen.