Kirby total Technikwürze 183
Kirby ist ein neues, dateibasiertes Content Management System. "Easy to setup, easy to use, flexible as hell", verspricht sein Erfinder Bastian Allgeier. Mit eben diesem haben sich Andreas Dantz und Marcel Böttcher zusammengesetzt und die Vor- und Nachteile auf den Tisch gebracht.
Transkript der Folge
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Marcel Herzlich willkommen zu Technikwürze 183. Wir werden uns heute ein wenig über Kirby unterhalten und wer könnte da besser Auskunft geben als Bastian Allgeier? Hallo.
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Bastian Hallo.
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Marcel Und Andreas Danz sitzt mit mir hier im Studio.
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Andreas Hallo Marcel.
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Marcel Das ist mein Name, Marcel Böttcher. Hallo.
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Bastian Langsam läuft das immer flüssiger mit der Live-Sendung. Es macht immer mehr Spaß. Die Technik läuft super. Nicht wahr, Andreas?
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Andreas Kaum sechs Stunden vorbereitet.
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Marcel Ja. Hallo Bastian noch mal.
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Bastian Hi.
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Marcel Wir hatten ja schon, ein wenig über dein neues Projekt in der letzten Folge geredet, so fünf Minuten lang. Das wollen wir heute mal ein bisschen ausführlicher machen und, ein wenig an Background-Informationen direkt aus erster Hand sammeln.
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Bastian Jo.
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Marcel Erzähl doch mal so ein bisschen, wer du bist, woher du kommst, was du so machst, wenn du nicht gerade an Kirby schraubst.
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Bastian Was ich mache: Also ich komme aus Mannheim. Ich bin eigentlich studierter Designer, hab, vor – wann habe ich meinen Master gemacht? – ich glaube vor drei Jahren und hab dann, mich se-selbstständig gemacht als Designer und Entwickler. Und was ich so in meiner Freizeit treibe, ist zum einen Sutool, was vielleicht der ein oder andere kennt, und jetzt halt seit Neuestem dann Kirby.
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Marcel Und Sutool ist auch eher noch so dein Freizeitprojekt oder würdest du das schon als Beruf bezeichnen?
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Bastian Nee, das würde ich nicht als Beruf bezeichnen. Also, das, das, das sind, das nimmt wahnsinnig viel Zeit in Anspruch, aber, nee, das würde ich nicht als Beruf bezeichnen.
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Marcel Okay. Dann fangen wir mal von vorne an. Wir wollen ja nicht die letzte Sendung voraussetzen. Kirby ist vor jetzt einer Woche ungefähr-
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Bastian Mhm, ja
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Marcel ... an den Start gegangen, ist ein Content-Management-System und so ein bisschen anders als das, was man so sonst auf dem Markt hat, unterscheidet sich so ein bisschen von beispielsweise WordPress, TYPO3 oder Drupal und wie sie alle heißen. Ja, gib doch mal so einen kleinen Einblick, wo so die Kernunterschiede von, von Kirby liegen.
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Bastian Also der, der Hauptunterschied ist natürlich schon mal irgendwie, dass, dass dahinter keine Datenbank steckt, sondern es ist ein, filebasiertes System.
Das, was witzigerweise irgendwie dieses Jahr total trendy ist, also auch schon irgendwie Ende letzten Jahres und, ja, ist ein filebasiertes System, was, was sozusagen darüber die Daten holt, dass man sich eine Ordnerstruktur anlegt für die einzelnen Unterseiten, seiner Webseite und dort Textdateien reinwirft, die dann den Inhalt beinhalten und, dann dazu dann noch Bilder, Videos, was auch immer man sonst noch möchte, in diese Ordner mit reinwirft.
Das ist eigentlich der grobe Unterschied zu den, ganzen, Datei-, datenbankbasierten, CMSen, die es da draußen so, die es da draußen so gibt. Ja.
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Marcel Und dateibasiert ist im Moment Trend? Dann ist das auf jeden Fall einer, der an mir eher so vorübergegangen ist.
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Bastian Ja, das ist irgendwie komisch. Also, wi-witzigerweise jetzt nicht so unbedingt im CMS-Bereich, aber im Blog-Bereich ist es gerade total hip.
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Marcel Kannst du da ein paar nennen? Ein paar Konkurrenten?
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Bastian Ja, es gibt jetzt so ein paar, die halt irgendwie so gehostete Dienste, die, auf Dropbox aufsetzen. Und, die halt aus Textdateien dann Blogs generieren. Aber wie gesagt, die meisten sind halt Blogsysteme, also reine Blogsysteme. Und Kirby hat schon den Anspruch, eigentlich ein vollständiges CMS zu sein, mit dem man, kleine bis mittelgroße Seiten umsetzen kann und nicht eben nur Blogs.
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Andreas Ja, und du hast das jetzt gemacht, weil das trendy ist oder woher kommt das, dass du Kirby aus dem Boden gestampft hast?
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Bastian Nee, das ist jetzt irgendwie so ein komischer Zufall, weil sie, Kirby gibt's eigentlich schon seit drei Jahren. Also das ist, das Ding ist für mich entstanden erst, in erster Linie also für Kunden. Ich habe eigentlich schon ganz früh angefangen, für Kunden halt, so, so Custom-CMS-Systeme zu bauen. CMS-System, das ist ja auch so ein... Ich hasse das, aber ist egal. Und-
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Marcel Da muss jeder Anfänger durch.
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Bastian Ja, genau. Muss jeder Anfänger durch. Und, und irgendwann ist das halt, ist dieses, dieses, dieses Prinzip entstanden mit dem, mit dem Filebasierten, weil's, sich irgendwie mal so durch so ein Newsletter-System so ergeben hat, dass ich, einfach, ja, das, das auf so einem Ordnersystem basiert hat, und sich dann PHP halt, die Newsletter-Ausgaben generiert hat und da habe ich gedacht: „Ach, das könnte man eigentlich, ganz gut in ein CMS erweitern", und so ist das Ganze dann entstanden.
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Marcel Sind das alles Agenturkunden gewesen? Oder, also ich glaube, das Problem bei dateibasiert, wo man dem, ja, dem, dem späteren Kunden, dem Benutzer nicht ein Frontend hin- oder besser gesagt ein Backend hinsetzen kann und sagen kann: „Hier kannst du jetzt alles pflegen", sondern: „Das ist deine Textdatei, in der du das, erstellst und je nachdem, in welchem Ordner du das dann lagerst,, fällt das irgendwo anders raus." Ist, glaube ich, der große Knackpunkt bei der dateibasierten Lösung, oder?
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Bastian Ja genau, das, also das ist schon so, aber meine Erfahrung, ich hab das, das Projekt sozusagen dann hauptsächlich für Kunden gemacht, bei denen ich wusste, dass das, dass die das, bestens verstehen werden. Also das waren dann, das waren dann zum Beispiel halt kleine Designagenturen, auch am Anfang befreundete Designagenturen hier aus Mannheim. Dann, hat sich das aber immer so weiterentwickelt.
Also, ich hab halt festgestellt, dass es komischerweise so 'n, so 'n, Bereich gibt an Leuten, die damit einfach bestens zurechtkommen, also grad so dieser ganze Kreativbereich, weil die eigentlich eh den ganzen Tag nichts anderes machen als irgendwelche Bilder verwalten und irgendwelche in irgendwelchen Ordnern ablegen, auf irgendwelchen File-Servern rumsurfen und, Textdateien ist denen jetzt auch nicht so neu. Also die sind ja grundsätzlich auch, meistens halbwegs technikaffin.
Und für so Leute ist es halt perfekt. Also und dann ging es halt immer so weiter mit, ich hab dann für ein Architekturbüro, was mit Kirby gemacht, für, mehrere Fotografen und, irgendwie hat sich das dann immer weiter, so ausgebreitet und irgendwann kam halt dann der Punkt, an dem ich gedacht hab: Ach, jetzt, jetzt will ich's eigentlich irgendwie mal öffentlich machen und nicht nur irgendwie immer für mich selber da rumwurschteln damit.
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Marcel Mhm. Wir, die Kunden, die auf dich zukommen, die suchst du dir ja nicht danach aus, ob die, ob Kirby für die infrage kommt.
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Bastian Nee, Gott.
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Marcel Was, was machst du denn, wenn jemand sagt, ich kann so nicht arbeiten?
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Bastian Ich kann so nicht arbeiten. Das ist jetzt-- Ich hab früher dann entweder auch, noch mal was anderes gehabt, ein anderes CMS, was ich aber nicht mehr weiter pfleg, weil's einfach nicht, ja, es war einfach nicht gut genug.
Ich hab auch schon mit WordPress Sachen gemacht oder, jetzt mit letztens mit Expression Engine, bin jetzt aber, dazu übergegangen zu versuchen, möglichst immer Kirby einzusetzen und dann, hab 'nen Web Interface dann entwickelt für den, für den Zweck, was aber noch nicht fertig ist, also noch nicht fertig sozusagen für den öffentlichen Bereich, was es aber dann demnächst auch irgendwann für alle geben soll.
Das dann genau dieses Problem löst, dass halt die Kunden nicht mehr in den Ordnern rumpfuschen müssen, sondern dass sie dann eben ein ganz normales Interface haben wie bei WordPress oder so auch.
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Marcel Lass uns mal den, den, den technischen Aspekt von, von vorne aufrollen, so 'n bisschen. Also bisher haben wir ja die dateibasiertheit genannt. Was muss ich ansonsten mitbringen können, oder was für Techniken werden bei Kirby eingesetzt?
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Bastian Es ist eigentlich nur PHP und, als, also das ist sozusagen auf der Entwickler-, ebene gesprochen. Es ist, es ist eigentlich nur PHP, Apache Server, dieser, der klassi, klassische Kram. Es ist relativ,, unanspruchsvoll, also eine halbwegs neue PHP Version, Apache zwei und dann läuft das Ding. Und, auf der, Kundenseite brauchst du halt 'n FTP Programm, mit dem du Dateien hochladen kannst und 'n Texteditor und dann, dann ist das eigentlich auch schon erledigt damit.
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Marcel Ja. Kirby ist ja, glaub ich, nicht unbedingt, nein, ich weiß es, aber, Kirby basiert ja noch auf 'nem anderen, Grundkonstrukt, sag ich mal.
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Bastian Ja, das, da dahinter steckt eigentlich so 'n, ach, das ist so, das ist so blöd, ich, ich nenn das Toolkit, wobei ich bin da jetzt auch nicht so richtig glücklich damit. Das ist halt so 'ne Art, es ist so 'ne Art Werkzeugkoffer, der so entstanden ist über die Jahre als, als Entwickler und, der auch entstanden ist, der viele Teile davon sind auch irgendwie so in der Zeit von Soutool entstanden von aus dieser Entwicklungsphase von Soutool.
Das, ich nenn das jetzt mittlerweile irgendwie Kirby Toolkit. Früher war das mal Kirby. Das ist so 'n bisschen, ich bin da so 'n bisschen einfallslos, was den Namen angeht. Und, das ist eigentlich einfach nur 'ne, 'ne PHP Sammlung, also 'ne Sammlung an PHP Funktionen, die das, die es, versucht einfacher zu machen, größere Projekte zu erstellen. Also, geht los mit 'ner ganz simplen Datenbankklasse, die man jetzt bei Kirby nicht braucht, aber halt bei sonst fast jedem Projekt.
Und dann aber halt ganz viel so Helper Funktionen, die so im tagt, ja, tagtäglichen Gebrauch, bei PHP Projekten eigentlich immer wieder anfallen und mir immer wieder irgendwie so untergekommen sind und die ich dann zusammen gesammelt hab. Findet man auch auf der Kirby Seite.
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Marcel Mit dem Kirby Toolkit hab ich auch so die Möglichkeit, beispielsweise so 'ne Datenbank Connection aufzumachen, wenn ich mich recht entsinne. Also ich hab selbst damit noch nicht gearbeitet, aber mal dann, so geschaut, worauf das Ganze basiert. Was war dann so die Intention, halt nicht datenbankbasiert zu sein? Weil Nachteile hat es ja schon.
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Bastian Ich seh da in erster Linie echt 'n paar ganz krasse Vorteile. Also und der krasseste Vorteil für mich ist, ist, dass man eigentlich mit dieser Text, mit diesem Text, mit dieser Textbasis was machen kann, was eigentlich sonst nur mit so No SQL Lösungen geht. Also du kannst halt, völlig frei von irgendwelchen Datenstrukturen, Daten anlegen.
Also das Ganze bei, bei Kirby funktioniert das Ganze so, dass du halt 'ne Textdatei hast und in, in diese Textdatei kannst du in verschiedene, Datenfelder sozusagen unterteilen, also 'n Titel, 'n Text, vielleicht noch irgend'ne spezielle Box, die irgendwo auftauchen soll oder irgendwelche Adressen oder sonst irgendwas.
Das kannst du sozusagen alles in eine Textdatei packen mit 'ner ziemlich simplen Syn-Syntax, die so 'n bisschen, ja, so die ist, also ist so 'n bisschen, glaub ich, an, wie heißt, Jamel, glaub ich, angelehnt. Du hast halt 'n, 'n Namen für dein Feld, 'n Doppelpunkt und dann den, den, den Inhalt für das, für das Feld und, vier Striche, um das nächste Feld abzugrenzen. Und das Schöne da dran ist, dass du halt, völlig frei bist, was du da für Felder reinträgst.
Also für 'ne ganz normale Seite reicht 'n Titel und 'n Text meistens. Aber wenn du jetzt zum Beispiel, 'ne Seite für, ja, angenommen, du machst jetzt so Konferenzwebseite oder so was und du willst jetzt irgendwelche Speaker vorstellen, dann wirst du meistens irgendwie 'n Link für den Speaker eintragen und, irgendwie 'ne, 'ne, Infos zu ihm und Infos zu seinem Talk.
Und das willst du eigentlich ja meistens als Entwickler in verschiedenen Feldern haben, dass du die variabel irgendwo in deinen Templates platzieren kannst. Und das geht, das geht mal mit den großen CMS geht es eigentlich, aber es ist halt meistens ziemlich kompliziert, weil die ja alle damit kämpf, zu kämpfen haben, dass du 'ne, SQL Datenbank dahinter stehen hast, die 'ne fixe Struktur hat. Und du musst sozusagen dir Umwege bauen, um die Struktur aufzubrechen.
Und bei den Textdateien kriegst du das halt völlig kostenlos und unproblematisch von vornherein mit dazu und das macht das Ganze halt so flexibel und so einfach. Und das war für mich dann der Knackpunkt, dass ich gesagt hab, das ist eigentlich irgendwie, damit kannst du so viel abbilden, auch wenn's irgendwie 'n kleines System ist, aber du kannst damit so viel machen, dass es eigentlich perfekt ist. Mhm.
Das ist na-natürlich ziemlich cool, wenn du, wenn du Sachen für-- Also wenn du viele verschiedene Inhalte abbilden willst, weil du dann eben nicht in diese Datenbankstruktur gezwängt wirst. Hast du denn umgekehrt irgendwelche Punkte, wo du dich jedes Mal ärgerst, dass du keine Datenbank hast oder wo du, wo du, einfach merkst, dass das jetzt 'n bisschen wenig wäre oder vielleicht doch 'ne Datenbank?
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Marcel Also ich muss vielleicht noch mal anhängen, dass ich, ich hab ja jetzt, meine eigene Seite damit umgesetzt und, hab jetzt auch ein, zwei Projekte in der Pipe, die, Richtung Kirby gehen, dann allerdings auch, eigene oder halt Agenturprojekte sind. Also scheinbar ist die Zielgruppe da schon relativ klar.
Und ich hab gemerkt, dass man beim oder dass ich beim Aufbau der Textdatei immer so 'n bisschen, na ja, die, die Angst habe, dass ich mir jetzt so 'ne große Struktur aufbaue, weil ich, weiß ich nicht, zwanzig Referenzen in zwanzig Textdateien beispielsweise anlege und am Ende dann merke, dass eigentlich die, Textdatei irgendwie nicht gut aufgebaut ist.
Und aus irgendeinem, mmm, total subjektiven und, mir bisher auch objektiv nicht, begründbaren Grund, hab ich das irgendwie bei einer Dateil-, bei einer datenbankbasierten Lösung nicht, weil ich da das Gefüh-, das Gefühl hab, ich kann irgendwie so 'n, so 'n Feldnamen halt einfach ändern.
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Bastian Ja, kann ich dir vielleicht aber irgendwie nehmen, weil das, d-das Schöne ist ja, dass du, du kannst ja jederzeit, Felder hinzufügen und andere Felder ersetzen und im Template da drauf flexi, flexibel reagieren. Das ist ja das, was auch so NoSQL-Lösungen also immer so schick macht. Du kannst halt, du kannst ja ohne Probleme sozusagen irgendwelche Abfragen ins Template einbauen und sagen: „Ist die Variable verfügbar? Ist da Inhalt drin? Dann zeig ich's an.
Ist es nicht drin, dann zeig ich's nicht an." Also du kannst sozusagen sowohl in den Textdateien auf Inhalte reagieren, du kannst aber auch in dem Template halt total, gut drauf reagieren. Und das ist eigentlich, eigentlich ist es halt schon ziemlich, ziemlich, entspannt. Also du kannst da ziemlich entspannt damit umgehen. Also du kannst auch die Textdateien mit irgendwelchem Schrott vollfüllen, rein theoretisch, den du in den Templates nie verwendest. Also das ist, ich, ja, ich versteh's schon.
Also ich versteh schon. Grundsätzlich ist das, glaub ich, was, was Andreas vorher gefragt hat, ist es auch so 'n Punkt: Man ist halt sehr gewöhnt an diese, an diese Arbeitsweise, mit, 'ne Datenbank zu haben und dann auch das, was alles, was da mitkommt, ja. Die, das, das, ich versteh das schon. Das ist irgendwie halt einfach 'n, 'n, 'ne neue Basis und man muss sich überlegen, ob das für einen selbst so der richtige Weg ist für die Webseite.
Es kommen aber natürlich auch so 'n paar Sachen mit, die hat man mit einer Datenbank einfach nicht. Also du kannst halt wesentlich einfacher irgendwelche Backups machen. Du kannst wesentlich einfacher irgendwelche Sachen, nutzen, wie zum Beispiel halt Git oder sonstige, Version-Control-Systeme, um das Ganze, ja, halt dann zu pflegen.
Du kannst viel einfacher deine Webseite auf verschiedene Server deployen, weil du nicht die Datenbank mitupdaten musst, sondern du schiebst halt nur den, die ganzen Dateien hoch und dann ist die Datenbank wieder, dann ist die ganze Seite wieder, up to date. Und das sind halt so die, die Pluspunkte, die man da hat.
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Marcel Dann, lass uns mal 'n Blick auf, auf den Workflow werfen, den ich dann da habe. Also auch so 'n bisschen auf den, auf den Aufbau quasi von Kirby. Also mit, mit, mit welcher Grundstruktur, die ja dann logischerweise sich im, in, in der Datenstruktur zeigt, kommt Kirby daher? An welchen Stellen mach ich dann was? Wie muss ich mir das vorstellen?
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Bastian Also in der ganz ursprünglichen Version, die man sich runterlädt, hat man halt, 'n ganz, ganz super simples Demo-Template. Also ich hab das extra so gemacht, dass es, dass es das Projekt, was man da mitgeliefert kriegt, eigentlich so klein ist, dass man's halt ohne Probleme einfach umwurschteln kann, einfach nur um zu sehen, was, was, wie das Ganze so aufgebaut ist.
Weil ich das, ich find nichts Nervigeres, als wenn man erst mal ewig viel Code wegschmeißen und, leeren muss sozusagen vom, von dem bestehenden, was das CM, bestehende CMS so vorgibt, bevor man eigentlich anfangen kann. Und dann hast du halt deinen Content-Ordner, in den deine ganzen Inhalte reinkommen. Und das funktioniert eigentlich einfach so, dass du für jede Seite, also für jede Hauptseite erst mal 'n Ordner anlegst, also zum Beispiel 'n Home-Ordner, 'nen About-Ordner.
Wenn du jetzt irgendwas über, ja, oder Über-uns-oder-so-was-Ordner oder Contact-Ordner. Und diese Ordnernamen, die generieren dann auch gleichzeitig die URL. Also wenn du 'n, Über-uns-Ordner anlegst, dann hast du halt gleichzeitig auch die URL meine Domain slash über uns. Und in diese, diese Ordner kommt dann, wie gesagt, 'ne Textdatei rein. Der Textdatei gibt man 'nen Namen und der Name ist gleichzeitig wieder der Name, der das Template nachher bestimmt.
Also wenn du jetzt zum Beispiel für die, für die Kontaktseite 'nen eigenes Template haben willst, dann sch, dann nennst du die, die, Textdatei Kontaktte, text und das Template dazu, Kontakt PHP und dann hast du gleichzeitig schon, 'n, 'n eigenes Template für die Kontaktseite.
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Marcel Also wenn ich jetzt nicht anfange mit irgendwie ein, zwei Seiten oder, 'nen, 'nen sehr überschaubares Pro-Projekt, sondern gegebenenfalls 'ne etwas, ja, tiefergehende Struktur abbilden will, dann w-wär's beispielsweise ein Ansatz, hinzugehen und erst mal alle Ordner und damit dann quasi die, die Seitenstruktur, anzulegen, halt indem ich leere Ordner verschachte, sozusagen.
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Bastian Ja genau, das ist eigentlich auch, also ich, das, das klingt jetzt alles irgendwie so super positiv und so, aber das ist, das, das, das Ding ist ja wirklich auch aus, so 'nem eigenen, aus so 'ner eigenen Anforderung raus entstanden, wie man halt schnell was erledigt bekommt. Und, ich find, was halt insgesamt da dran cool ist, ist, dass du, über diese Ordner anlegen, also kannst du eigentlich schon den ganzen Inhalt dir strukturieren.
Und grad wenn man jetzt mit Kundenprojekten ankommt, die meistens ja schon 'ne Seite haben und dann irgendwie relativ Also es kommt ja oft vor, dass man so Kundenprojekte bekommt, die haben schon eine Webseite und die ist dann Kraut und Rüben und dann muss man sozusagen erst mal noch so als, Content Strategist oder wie man das auch immer nennen will, dann irgendwie auftauchen,, auftreten und, und erst mal den ganzen Kram wieder sortieren.
Und dafür ist es eigentlich ziemlich cool, wenn man sich halt von, von gan-, also ganz grundlegend erst mal die Gedanken machen kann, wie man das Ganze so aufbaut, ohne jetzt mal massiv irgendwas programmieren oder in Datenbanken füllen zu müssen.
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Marcel Ich denke, wo man so ein bisschen umdenken muss, ist, dass man halt nicht nur die, die, die, die Ordner, wie man das aus so einer Baumstruktur her kennt, anlegt, sondern dann auch entsprechend für jede Seite noch mal in aller Regel halt einen eigenen Ordner, ne.
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Bastian Das habe ich jetzt, glaube ich, gerade nicht verstanden.
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Marcel Na, wenn ich jetzt, keine Ahnung, eine, eine Seite, Referenzen habe oder so was und, da entsprechende Unterseiten, dann lege ich ja nicht in dem Ordner Referenzen unbedingt jetzt, fünfzehn Textdateien an, sondern, strukturier, strukturiere die ja wiederum eher dann, in einzelne Ordner, oder?
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Bastian Ja genau. Ja, das, das, das stimmt. Es ist manchmal, ist es so ein bisschen, manchmal bräuchte man es nicht unbedingt, dass man dann sozusagen für jede Referenz noch mal eine Unterseite hat. Also genau dieses Referenzthema ist eigentlich ein gutes Ding, weil du willst die ja wahrscheinlich alle auf einer Seite anzeigen und trotzdem macht es halt Sinn, die alle, in einzelne Unter-, Ordner zu legen.
Was aber natürlich trotzdem im, im nächsten Schritt dann wieder ganz cool ist, wenn man, man muss diese Unterordner ja nicht ansurfen. Also was sich ja automatisch darauf ausbaut, darauf aufbaut, ist ja, dass du, dann Referenzen Slash Kunde XY oder so was hast und du brauchst ja diese Unterseiten nicht zwangsweise zu nutzen. Also du kannst ja trotzdem einfach nur die Referenzseite damit füttern und dann masterst und nirgends hin verlinken und dann ist alles gut.
Aber du kannst natürlich auch im nächsten Schritt sagen, es ist vielleicht ja auch ganz nett, für jede einzelne Referenz dann doch noch eine einzelne Seite zu haben und das ist dann halt sehr schnell im Nachhinein noch gemacht, was man vielleicht sonst nie machen würde, weil es vielleicht zu aufwendig wäre oder so. Und so ist es halt dann ziemlich simpel.
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Andreas Ja. Ja, das ist eine Sache, die ich, die ich auch gemerkt habe. Ich habe ja jetzt auch schon so an anderthalb Seiten damit rumgespielt und, man merkt dann, dass man oft denkt: „Ja, das ist jetzt schon ein bisschen, bisschen zu viel, dass ich jetzt hier für jeden Kram noch einen Ordner anlegen muss und das fühlt sich ein bisschen, bisschen unhandlich an.“ Und dann im nächsten Schritt merkt man, man macht daraus jetzt doch eigene Seiten und dann ist das schon alles fertig.
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Bastian Ja, genau.
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Andreas Das ist schon ganz nett so weit.
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Bastian Zum Beispiel auf der, auf der Kirby-Seite gibt es diesen, Answers-Bereich und da habe ich für jede Antwort einen eigenen, einen eigenen Ordner angelegt und habe am Anfang auch gedacht: „Oh, das ist schon, das ist eigentlich schon irgendwie zu viel, weil man, das sind ja nur Fragen und Antworten, aber auf der anderen Seite ist es halt auch wieder cool, weil du kannst dann...
Also ich habe dann halt, mit einem, mit ein paar, also was weiß ich, fünf Minuten extra, kannst du dann halt ein Template für die, für die einzelnen Antworten basteln und dann kannst du halt plötzlich Leute zu den einzelnen Antworten verlinken und, dann haben die den ganzen Wust drum rum nicht und so. Und das, das dann an so Stellen, stellt sich dann wieder raus, dass es eigentlich dann doch ziemlich cool ist.
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Andreas Ja, aber du hast dann, du, du hast dann das Problem, wenn du jetzt zum Beispiel dann irgendwann sagen würdest, also du hast jetzt diese, die, diese Antworten auf einer Gesamtseite und du hast die einzelnen Antworten noch mal auf den Detailseiten und du möchtest dann irgendwann Kategorien einführen und du schiebst dann noch mal sozusagen Ordner zwischen zu, zu Technik, zu Templating, dann veränderst du ja die bestehenden URLs und kriegst die so ohne Weiteres auch nicht wieder dahin, wo sie mal waren, oder?
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Bastian Ja klar, das sind schon so Sachen, aber andererseits denke ich mir dann immer: Wie läuft es eigentlich mit anderen, also mit anderen Systemen? Das ist eigentlich auch nicht so groß anders. Also wenn du halt deine, die Struktur der Seite, massiv änderst oder einfach, ja, schon irgendwie, ja, irgendwie gezielt änderst, dann, dann, dann hast du meistens das Problem, dass du an irgendwelchen Stellen aufpassen musst, dass irgendwas nicht kaputtgeht oder so.
Man könnte dann an der Stelle jetzt auch wieder mit irgendwelchen Tricks das dann die alten URLs und so wieder herstellen, aber ich denke mir so, das sind eigentlich auch so Probleme, die hast du, also bei anderen Systemen hatte ich die auch an allen Ecken und Enden. Also du hast ja eigentlich mit jedem System immer irgendwelche Probleme, die das System so mit sich bringt.
Und, mir ist jetzt halt noch keins untergekommen, was das nicht mit sich bringt und, das ich finde das jetzt an der Stelle eher nicht so wichtig.
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Marcel Wie gesagt, es ist halt auch so eine, so eine subjektive Geschichte, ne. Objektiv kann ich mir auch so diese, diese Scheu dann, davor jetzt auch fünfzehn Ordner anzulegen, nicht so wirklich erklären. Außer vielleicht, dass ich die, das, das Anlegen von vielen Ordnern immer mit, Aufräumen meines Dateisystems verknüpfe. Aber klar, ansonsten hat man halt die gleichen Probleme auch, auch, irgendwie in der, in der Datenbankwelt.
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Andreas Ja, oder man hat andere Probleme.
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Bastian Ja klar.
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Andreas Und das ist dann eben eine Frage der, der Prioritäten, die man setzt für das System.
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Marcel Genau. Wenn wir jetzt die, den Content strukturiert haben, das ist ja, der Ordner heißt ja, netterweise auch direkt Content. Wie, wie mache ich dann weiter oder beziehungsweise was, was bringt mir Kirby dann sonst erst mal mit, womit ich so rumspielen kann oder auch, was ich eher, links liegen lassen sollte?
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Bastian Also wie gesagt, gibt es halt dieses Demo-Template, aber das ist wirklich, also das ist tatsächlich einfach nur, damit man was sieht, wenn man es, installiert hat. Also, das, das-- Ich würde, also ich habe noch kein System gefunden, bei dem ich jetzt irgendwie das Template, was da mitkommt, irgendwie benutze. Und deswegen ist das wirklich so ein Wegwerfding.
Also beziehungsweise mit der, mit dem Aber, dass man natürlich die Teile, die dann für einen selber wieder irgendwie brauchbar sind, natürlich wiederverwenden kann ohne Probleme. Aber was man als Nächstes natürlich tun würde, ist, sich dann die Templates bauen zu den Seiten, die man so hat. Also was, was man halt, ich habe das ja vorher schon ein bisschen erzählt.
Also man hat halt seine Ordner und hat dann in den Ordnern, die Textdateien und je nachdem, wie man die Textdateien nennt, werden halt andere Templates geladen. Also für Home Punkt txt, wird Home Template, also Home P-PHP geladen. Für Contacts Punkt txt wird Contacts Punkt PHP geladen als Template. Das ist eigentlich eine super simple Verknüpfung und wenn's kein passendes Template gibt, nimmt es immer das Default Template.
Das heißt, was man als Erstes tun würde, ist halt erst mal das Default Template anpassen, was dann erst mal alle Seiten anst,, anzeigt, für die es kein spezielles Template gibt. Und, das Template-System ist so aufgebaut, dass man möglichst wenig in den einzelnen Templates dann, ja, an Code, wiederverwenden muss. Also das heißt, dass man eigentlich,... Ja, nicht Quatsch, das war jetzt, das war jetzt Blödsinn. Dass man in den, in den Templates, möglichst wenig, speziellen Code schreiben muss.
Also das heißt, es gibt ein System, das nennt sich Snippets, die man in einem anderen Ordner einfach anlegt. Das sind, können, kann alles Mögliche sein. Einfach simple HTML, Teile, die man wiederverwenden möchte und die man dann in die Haupttemplates einbinden kann.
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Marcel So die Klassiker Navigation, Header, Footer.
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Bastian Genau so. Und, ja, hab halt versucht, in das ganze System möglichst viele so Helper einzubauen, dass man einfach ganz wenig Arbeit hat, wenn man, Templates generiert.
Weil, ja, das ist eigentlich einfach wirklich tatsächlich aus dem raus entstanden, was, was ich so immer irgendwie anstrengend finde an Systemen, also was, was dann so die Arbeit als Entwickler irgendwie schwierig macht und hab halt versucht, das irgendwie zu umgehen, hab versucht, möglichst viele Funktionen aufzubauen, die halt, so die ganz üblichen, Aufgaben irgendwie abnimmt.
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Marcel Ja. Okay, also ich hab meinen Content-Ordner, in den,, die, die Templates liegen ja auch nicht. Das ist ja auch nicht der, der, der, Hauptordner sozusagen, sondern das ist ja, liegt ja dann auch unten noch mal unter, ja, quasi meinem Haupt-, na ja, nicht System, aber meinem Konfigurationsordner so? Oder wie würdest du das bezeichnen?
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Bastian Ich, genau, du hast im Endeffekt, mit Kirby kommen im Endeffekt drei Ordner. Du hast den Kirby-Ordner. Das ist der, in dem das ganze System drin liegt, den ich extra so aufgebaut hab, dass der bei jedem Update einfach ausgetauscht wird, also der eigentlich auch nicht angetouched werden sollte. Halt einfach wirklich nur aus diesem Ziel raus, dass man, dass man möglichst schnell updaten kann, ohne, irgendwas kaputtzumachen an der eigenen Seite.
Dann gibt's den Content-Ordner, der, mehr oder weniger die Datenbank ersetzt, in dem die ganzen Daten drin sind. Und dann gibt's einen Site-Ordner und in dem Site-Ordner ist dann alles, was ich zu meinem Projekt, so brauche, also die Templates, diese ganzen Snippets, die man wiederverwenden kann. Dann gibt's einen Plugins-Ordner und einen Cache-Ordner, in dem die ganzen Sachen zwischengespeichert werden.
Und, ich hab versucht, das halt möglichst aufzuräumen, dass es, dass es, ja, schlank bleibt und irgendwie übersichtlich bleibt und dass man sich jetzt auch nicht irgendwie in elendig langen, Unterordnerstrukturen da ver-verfängt. Und in diesem Site-Ordner ist eigentlich dann das, was, was man so als Entwickler, ja, tagtäglich dann so mit Kirby macht.
Also eben Templates anlegen, Plugins installieren und, vielleicht selber welche schreiben, Snippets installieren, von denen es auch jetzt schon ein paar vorgegebene gibt und die dann auch installieren. Ja, das ist so der Aufbau.
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Marcel Die angesprechende, angesprochene Config, wenn man sowieso keine Datenbank-Connection, das ist ja so das, das Typische, was man in so einem Installationswizard oder, erst mal in der, in der Config PHP bei anderen Systemen einstellen muss. Wenn, wenn's das jetzt nicht gibt, was muss ich da noch konfigurieren?
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Bastian Also der Versuch ist, dass, dass man Kirby einfach nur auf den Server lädt und dann läuft's. Also das ist so der, das Idealziel. Also, das funktioniert auch, würde ich jetzt mal schätzen, so in siebzig Prozent der Fälle. Was aber natürlich oft vorkommt beim Testen, ist, dass, Leute das in Unterordner installieren. Also, was weiß ich, jetzt Localhost Slash, Kirby oder so.
Und, diese Local, diese, diese Unterordner-Installation, die geht nicht so ganz, ohne dass man das irgendwie einstellt, also dass man den Unterordner einstellt.
Das heißt, wenn man das in einen Unterordner wirft, dann gibt's so einen kleinen Helper Screen, wenn man die Seite öffnet, die dann erklärt, dass man in der Config-Datei, die URL anpassen muss, also dass man einfach die URL angeben muss, die normalerweise automatisch erkannt wird, und, dass man den Unterordner, den Namen von dem Unterordner angeben muss. Und wenn man, Mod Rewrite benutzt, um schöne URLs zu erzeugen, dann, muss man in der HTXS noch ein bisschen was anpassen.
Und ansonsten ist in der Config, ist so Zeug drin wie, dass man den Cache ab- und, an- und abschalten kann, dass man-- Was kann man denn noch? Also es gibt so ein paar Sachen, mit denen man sich das Ganze halt so ein bisschen anpassen kann. Wo liegt der Content-Ordner? Wie heißt der Content-Ordner? Was ist die Startseite? So Sachen kann man sich in der Config anpassen.
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Marcel Mhm. Du hast grad den Cache erwähnt. Wie sieht das denn erst mal generell aus mit der, mit der Leistungsfähigkeit? Und wie sieht es dann aus, also was macht das Caching? Wie funktioniert das? Wie viel bringt das?
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Bastian Also die Leistungsfähigkeit, die ist, meiner Meinung nach ziemlich gut. Also in-
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Marcel Das musst du ja jetzt sagen.
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Bastian Ja, muss ich sagen, klar, ist logisch. Sorry. Nee, aber, also es, es gab jetzt, ich hab, es war jetzt ein ganz guter Test, so dieser Launch war ein ganz guter Test und es gab jetzt irgendwie ganz relativ viel Feedback bei Twitter und so.
Und da wurde die Seite auch schon ziemlich beansprucht und ich muss zugeben, die liegt einfach nur bei DomainGo auf so einem Vier-Euro-Hosting-Paket und, das war also völlig problemfrei, selbst als dann das Smashing Magazine uns erwähnt hat und das ist dann schon cool. Also-
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Marcel Wie viel geht dann so auf so einer Seite?
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Bastian Also da waren dann irgendwie, zwischendurch mal, also in dem Moment, in dem er es gepostet hatte, waren dann in der Minute, vierhundert aktive User dann auf der Seite und Page Views weiß ich jetzt gar nicht. Also es war schon relativ viel. Wie gesagt, es ist nur ein Vier-Euro-Hosting-Teil, so Shared Hosting und-
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Marcel Gemeckert hat keiner. Gemeckert hat dann keiner über die-
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Bastian Nee, gemeckert hat keiner. Ja, ich, ich hab den Account noch. Also ich-
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Andreas War das mit Caching oder ohne?
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Bastian Das war mit Caching, allerdings, mit... Also es gibt so verschiedene Stufen bei, mit, fürs Caching. Also, das Ding ist, dass dieser Content-Ordner halt von Kirby immer durchgewühlt wird, bei jedem Seitenaufruf und geguckt wird, was sich denn geändert hat. Und, wenn sich was geändert hat, dann wird, wird halt der Cache, automatisch aufgeräumt.
Also es, es gibt zum einen so 'n, Daten-Cache, der halt sozusagen diese ganzen Daten, diese ganze Datenstruktur cached und es gibt zum zweiten 'n HTML-Cache, der am Ende das cached, was dann da so rauskommt. Und, beides wird halt aufgeräumt, wenn sich irgendwas im, Content-Ordner geändert hat. Das heißt, der muss aber trotzdem die ganz, das ganze Detail-, Dateisystem durchgehen und das funktioniert aber trotzdem ziemlich, ziemlich gut.
Und, also ich muss ehrlich sagen, ich hab das, ich hab-- Das Maximum bis jetzt waren irgendwie dreihundert Unterseiten bei einer Seite. Ich hab jetzt nicht getestet, was drüber raus irgendwie passiert, wenn jetzt viel mehr Unterseiten drin sind. Ich glaub, dreihundert Unterseiten ist schon so 'n, so 'n Maß, das für die meisten Projekte meiner Meinung nach ausreicht. Ich habs, ich würd schätzen, dass da auch noch, dass da auch noch mehr geht.
Das ist deswegen nicht langsamer gewesen, aber ich hab's einfach nicht, ich hab's einfach nicht mehr ausgereizt, weil einfach kein Projekt da war, um es auszutesten.
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Marcel Der Chat hat grad gefragt, ob das dann entsprechend bedeutet, dass das einzig wirklich Teure dann das, das, das, ja, Parsen des Contents ist oder ob es, also was, wenn ich jetzt, das nächste, naaa, weiß ich nicht, den, die nächste große Seite eines, Automobilherstellers auf Kirby launchen möchte, wa-was sind dann die, die, die, die Faktoren, die mein Server so gut zu leisten hat, um auf Kirby zu performen?
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Bastian Die Dateizugriffe. Also ich glaub, das ist, das ist das, das Hauptding. Ich mein, das ist natürlich das, was Datenbanken schon irgendwie, geschickter machen. Also du hast natürlich das dann alles irgendwie im besten Fall im RAM und die Datenbanken werden ja auch elendig langsam, wenn's nicht mehr so ist. Und, das ist natürlich bei Kirby, der greift halt einfach von Anfang an immer auf die, auf das Datensystem, auf das Dateisystem zu und natürlich das Geparse von dem Inhalt klar auch.
Wobei ich hab jetzt ehrlich gesagt echt irgendwie nicht den Eindruck, dass das, also dass die heut-heutigen Hosting-Pakete selbst so der, der Billigrahmen ist meistens echt schon relativ mächtig.
Also ich hab wirklich das Gefühl, also das ist ja auch was, was ich jetzt auch grad erst so, was sich so ergibt in den letzten, Jahren, in denen ich da jetzt damit arbeite, so, dass, dass, dass ich halt mitkriege, dass es irgendwie, dass, dass viele Probleme zum Beispiel haben mit WordPress, mit, mit der, mit den Datenbanken, mit der Datenbank bei WordPress, was ganz schnell zu 'nem Bottleneck wird und ich das Gefühl hab, tatsächlich, wenn du sozusagen jetzt nicht irgendwie Tausende von Unterseiten hast, bist du mit so 'nem Dateisystem eigentlich wesentlich besser bedient.
Das haut mir jetzt, das haut mir jetzt mit Sicherheit irgendjemand um die Ohren, aber also, -
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Andreas Nee, im Chat, im Chat wirst du grade eher bestätigt, dass, dass die Dateien dann auch im Speicher liegen und du dann tendenziell, besser wegkommst, als wenn du 'ne Datenbank mit dem ganzen Overhead hast.
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Bastian Ja, und das ist, es ist eigentlich halt total angenehm, ja, weil du hast da, du hast eh schon weniger Aufwand bei der ganzen Installation und so und du hast dann auch irgendwie weniger Aufwand, was dann so das Skalieren, also das ist ja auch so 'n, so 'n Buzzword, aber wenn, wenn du, wenn man das jetzt mal so nimmt, das Skalieren angeht, es ist trotzdem noch geplant, dass irgendwann, dass ich das irgendwann noch, auf Memcache umstellen will, also dass der Cache nicht mehr, also wahlweise nicht mehr auf dem Dateisystem, liegt, sondern dass halt einfach Memcache oder irgendwas anderes, keine Ahnung.
Also ich hab halt jetzt die meiste Erfahrung mit Memcache, deswegen wird's wahrscheinlich erst mal Memcache sein. Ich glaub, das kann dann schon echt abgehen. Und ich hab auch die Erfahrung, dass halt immer mehr, dass immer mehr jetzt auch Richtung SSD geht, auch sogar im Hosting-Bereich und ich glaub, da, da ist dann sowieso irgendwie, da wird's dann sowieso richtig flott.
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Marcel Ja, also ich hab halt einfach bei der bisherigen Arbeit mit, mit Kirby das Gefühl gehabt, dass ich vor allem noch irgendwie in der, in der Hand hab, was da passiert und auch wenn ich mir keine einzige Zeile Code dann, innerhalb des, des Kirby-Systemordners angucke, ich trotzdem immer irgendwie das gute Gefühl hab, dass, dass im Hintergrund jetzt nicht grad irgendwie, dass, das, nächste Sternbild berechnet wird, sondern, ja, halt m-man sich so auf das Wesentliche konzentriert.
Also der Kirby-Unterordner hat ja, glaub ich, auch irgendwas um die zweihundert Kilobyte oder so was. Was ja im Prinzip das, ja, komplette System ist. Das gibt ja, auch noch mal so 'n kleinen Anhaltspunkt.
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Bastian Das ist ja sogar schon inklusive Demo.
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Marcel Das ist noch mal was?
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Bastian Das ist sogar schon inklusive Demo. Ja, das ist gut. Also mal ohne Witz. Ich, ich, ich, ich frag mich ehrlich gesagt schon bei vielen Systemen immer, was da diese Masse ausmacht. Also, ich weiß nicht, ich hab jetzt vor Kurzem Expression Engine installiert. Das ist ja unendlich groß.
Also da frag ich mich so: „Was machen die denn da?“ Also, das ist natürlich auch 'n riesiges System und es kann ultra viel und so, aber ich frag mich trotzdem immer, wie man so viel PHP-Code schreiben kann, dass, dass, dass da irgendwie Megabytes zustande kommen. Also, -
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Marcel Na ja, also ein Argument ist ja vielleicht, dass sie 'n Backend noch mitbringen.
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Bastian Ja klar, aber ich, ja natürlich, aber das, selbst das Backend, also ich, ich baue da jetzt gerade an dem Backend und das ist auch jetzt irgendwie, nicht so besonders groß. Also das ist jetzt auch irgendwie, keine Ahnung, vielleicht bin ich da, denke ich da auch falsch, was weiß ich.
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Marcel Lass uns mal über das Backend sprechen. Das ist, ein, ein sehr guter Punkt, weil, das Dateibasierte ist ja erst mal das, was der Kunde nicht unbedingt merken müsste, wenn er entsprechend 'nen, 'nen Backend hat. Also die, die, die Nachteile, die, so einem erst mal natürlich an den Kopf geworfen werden, wenn man, davon spricht, dass irgendwie Kirby ja ganz cool sein könnte, ist zum einen, es muss ja langsam bei, sein, weil dateibasiert.
Ich kann meinem, Kunden ja keinen, keinen FDP in die Hand geben, damit er seine Dateien managt und, mein Kunde braucht 'nen, braucht eine Rechteverwaltung. Der da, der darf nicht irgendwie alles machen, und, gerade irgendwie seine Kollegen sollen sich nur um Bereiche kümmern. Ich glaube, das sind so aus meiner subjektiven Wahrnehmung die drei, Top, ja, ja, K.O.-Kriterien, die Kirby an den Kopf geworfen werden.
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Bastian Ja genau, das ist einfach auch so. Also ich meine, du kannst es, du kannst es nicht für alles einsetzen in dem aktuellen Stand. Es gibt, es gibt ein paar, die, für die das, glaube ich, wirklich damit schneller ist, weil du halt deine ganz normalen Tools benutzen kannst und so was wie, den, den Finder oder was weiß ich, Windows, wie heißt das Ding noch mal? Windows Explorer oder so. Da sind die Leute einfach flott. Das kennen sie tagtäglich.
Und die, die damit sich, das sich zutrauen, dafür ist es super. Für alle anderen ist es halt nix. Und genau diese Geschichte mit dem, mit der Rechteverwaltung, das ist halt einfach so. Ich meine, man kann, man kann sich das schon irgendwie so ein bisschen so hinbiegen.
Also man könnte ja zum Beispiel ohne Probleme sagen, in dem Content-Ordner hat man einen Drafts-Ordner zum Beispiel und auf den, da legt man einen FTP-Zugang, der nur auf diesen Drafts-Ordner zugreifen kann und dann kriegen halt irgendwelche Mitarbeiter einen Zugang zu diesem Drafts-Ordner und können dort Sachen drin machen und die erscheinen nicht gleich, sondern irgendein Admin schiebt sie dann irgendwo dahin, wo sie hin sollen am Ende.
Das wäre ja sozusagen so eine ganz einfache Möglichkeit, so eine Rechteverwaltung abzubilden, aber es ist halt echt nicht ideal. Und ich glaube, es ist auch so, dass viele Kunden das irgendwie auch erwarten, da irgendwie so ein Login und so. Das, das, das vermittelt ja auch irgendwie noch mal so ein anderes Sicherheitsgefühl.
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Marcel Ja, das denke ich auch.
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Bastian Auch wenn's, auch wenn's nicht unbedingt gerechtfertigt ist, aber es ist halt echt so. Ja, das Backend, des-deswegen entsteht's ja. Also ich, es ist beziehungsweise ist es schon entstanden. Genau aus dem Grund ist es auch für einen Kunden entstanden jetzt letztes Jahr.
Und jetzt ist es halt so, ja, dass das halt erst mal irgendwie noch in so eine Form kommen muss, dass es, dass es für andere auch verwendbar ist, weil das ist ja dann das größte Problem, dass du das irgendwie noch so umbauen musst, dass dann, dass es dann eben halt mehrere Use Cases abdeckt und dass dann jeder damit auch irgendwie zurechtkommt, es zu installieren und so. Doku und der ganze Kram hängt ja dann wieder mit dran und das entsteht halt eben gerade.
Und was halt da mit rein soll, ist eben auch so was wie User. Erst mal wird es wahrscheinlich in der allerersten Version wird es wahrscheinlich erst mal nur eine ganz simple, Geschichte geben mit einem User oder vielleicht auch mit mehreren Usern, aber mit den gleichen Rechten, was dann aber, nach und nach, aufgebaut werden soll mit, mit größerer Rechteverwaltung.
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Marcel Du willst also auch irgendwann zu diesen fünf MB-System ordnen?
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Bastian Ja, genau. Ja, nee, Quatsch. Nee, das soll, also ich find, am Ende muss es irgendwie simpel bleiben. Also ich find, das, das Schlimmste für mich sind so diese, die, als, das wirklich als En-, als jetzt, als Freelancer, als Entwickler, das Schlimmste für mich ist irgendwie so dieses dreimonatige Einarbeiten in irgendein neues System und am Ende stellst du fest: Ach, irgendwie ist es doch nicht geil. Also es ist so, da kö-- da gibt's einfach, es gibt, dieser CMS-Bereich ist so überflutet.
Eigentlich ist es auch totaler, totaler Quatsch, da jetzt noch mal eins hinzuwerfen, ne.
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Marcel Machst du aber trotzdem.
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Bastian Ich mach's aber trotzdem. Ist mir scheißegal.
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Marcel Find ich gut.
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Bastian Ich mach's einfach nur trotzdem, weil das Ding da ist und ich hab das Gefühl, dass es auch so, ich glaub, es wächst mehr und wird, glaub ich, besser, wenn's jetzt einfach öffentlich ist, weil man eine andere Verantwortung dafür hat, als wenn man's einfach nur für sich selber, für seine eigenen Kunden, ja, da so in der Gegend rum, werkelt damit.
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Marcel Ja. Du setzt dich also selbst unter Druck.
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Bastian Mehr oder weniger, ja. Und das, das, also das Backend soll simpel bleiben, um da wieder drauf zurückzukommen. Es soll kein fünf MB-Backend bleiben, werden und, -
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Marcel Wann kommt es?
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Bastian Also-
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Marcel Du wolltest dich ja selbst unter Druck setzen, haben wir gerade gehört. Dann mal los.
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Bastian Ja, ich hab so die Erfahrung, dass man irgendwie, dass, dass, dass ich schon ganz oft irgendwelche, Release Dates irgendwie angekündigt hab und die dann überhaupt nicht eingehalten hab und das ist dann immer irgendwie so-
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Marcel Das machen andere auch, mach dir da keine Sorgen.
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Bastian Ja, ja, ich weiß. So Duke Nukem Forever-Style. Ach Gott.
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Marcel Ich glaub einfach, ich glaub einfach, dass es, einer der größten Knackpunkte im Moment ist, ne?
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Bastian Ja, ich weiß schon.
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Marcel Es ist ja, also selbst wenn man's so für den, für den geekigen, Webentwickler sieht, der damit sein eigenes Ding macht, was ich schon zwei, drei Mal gehört hab, ist: „Ja, dann bin ich unterwegs und dann muss ich irgendwie total kompliziert über den iPhone Client einen FTP aufmachen und ich will eigentlich 'nen, 'nen, 'ne Weboberfläche haben, wo ich mich kurz einloggen kann, um irgendwie, zwei Zeilen Text zu ändern.“ Und, da gibt's dann einfach so diese FTP-Barriere.
Deswegen glaube ich, ist es schon, unter den Kritikpunkten, die man, ausräumen kann, ja, mit das Größte, wenn nicht das Größte.
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Bastian Ja, auf jeden Fall. Also das stimmt auch wirklich. Das ist halt auch so. Ich meine, es gibt eine richtig coole Sache, die ich selber jetzt noch nicht ausprobiert hab, aber die wohl, - Nicht besonders kompliziert ist.
Du kannst halt, wenn du jetzt nicht gerade ein Shared, Hosting hast oder wenn du zum Beispiel, ja, wenn du's halt ei-- deinen eigenen Server hast oder, irgendeinen Server, bei dem du halt irgendwie einen Kram installieren kannst oder so was Schönes wie, ÜberSpace, dann kannst du halt, wohl relativ einfach, da diese Linux-Version von Dropbox drauf laufen lassen und kannst dann halt, den Content-Ordner, in, mit der Dropbox syncen.
Und dann wird es halt richtig cool, weil dann hast du halt, dann hast du halt den ganzen Content-Ordner, parallel auf dem Server und auf deinem Rechner und parallel kannst du noch so Sachen machen, wie jetzt zum Beispiel auf den Content-Ordner zugreifen mit IE Writer oder so was.
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Marcel Aber da geht dann wirklich so, j-jegliches Gefühl von, von irgendwie, ich hab, die Kontrolle über, über meinen Deployment-Prozess verloren, oder? Also wenn ich darauf warte, dass, Dropbox gesynct hat und, und hoffe, dass er alle Ordner gleichzeitig hochwirft.
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Bastian Ich glaube, ich hab-- Also ich glaub, ich, ich glaube, das ist eher andersrum. Also ich glaube, das ist, weil d-das Ding ist ja, du machst dir jetzt nicht unbedingt irgendwas kaputt.
Also wenn du jetzt, wenn, wenn du jetzt syncst, also wenn, wenn du jetzt mit FTP syncst, ja gut, da hast du natürlich auch, du kannst natürlich einfach sagen: „Ich werfe den ganzen Content-Ordner komplett neu hoch und dann nenne ich ihn um“, aber sonst bist du ja eigentlich, du machst ja auch im Endeffekt nichts anderes als jetzt, Dropbox, wenn du jetzt nicht grad, mit Git deployst oder so, dann, dann syncst du ja auch eine Datei nach der anderen und, überschreibst die.
Also deswegen ist es ja jetzt nicht so, das ist jetzt nicht so ein Riesenunterschied, würde ich mal schätzen. Und die ganzen, wie gesagt, die ganzen Box-Systeme, die ich am Anfang erwähnt hab, die bauen genau auf dieses Prinzip auf.
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Marcel Deswegen, deployed man ja auch mit Git.
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Bastian Ja, genau. Für die, für die Nerds, ja.
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Marcel Also da-dafür ist es ja wirklich gemacht, ne. Also, -
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Bastian Da wird's dann richtig cool, ja. Das ist stimmt. Das ist echt, das ist natürlich schon schick.
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Andreas Wobei es dann, dann auch wirklich schwierig wird, das mobil zu machen.
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Bastian Klar, ja, dann wird's dann, ja. Wobei, also das, das Backend soll halt genau diese Sch, diese, diese Sache dann am Ende lösen. Du hast dann-
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Marcel Git Client, oder?
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Bastian Nee. Aber du hast halt ein Interface, was auf die genau gleiche Datenstruktur zugreift, was einfach auch nur im Content-Ordner, Dateien updatet, Ordner rumschiebt und so.
Und du hast dann, die Idee ist ja, dass, dass das Prinzip bestehen bleibt, also dass du, immer noch jederzeit per FTP die ganzen Sachen ändern kannst, aber dass du, dass sie, dass sie dann sofort irgendwie auch im, im Backend gespiegelt sind und sichtbar sind und andersrum kannst du im Backend Sachen ändern und sie sind gleichzeitig auch irgendwie im Dateisystem halt geändert.
Und, das ist das Prinzip, was, was, was hinter dem Backend steckt und was dann genau diese Schwelle dann im Endeffekt dann am Schluss, aufhebt, dass du dann auch übers iPhone oder übers iPad oder Android oder sonst irgendwas über, über die Webversion dann, deine Seite updaten kannst.
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Andreas Ja, und jetzt, um mal den Bogen vom Backend wieder ins Frontend zu schlagen:, was bringt Kirby so mit? Also was muss ich als Frontend-Entwickler machen? Welche, welche Frameworks sind dabei? Was...
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Bastian Du meinst jetzt irgendwie JavaScript-Zeug oder C# oder so?
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Andreas Zum Beispiel.
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Bastian Nix. Also, ja, also genau aus dem Grund raus, dass, weil ich mein, was, was will ich jetzt irgendwie den Leuten sagen, was sie jetzt da nutzen sollen oder so. Also, als Frontend-Entwickler ist es doch eigentlich so, dass du, dass du ganz genau deine Sachen irgendwie, festgelegt hast, mit denen du arbeiten willst.
Und da hilft's mir jetzt ja, was, was hilft's mir jetzt als Frontend-Entwickler, wenn ich schon, irgendwelche jQuery-Versionen oder was weiß ich, im schlimmsten Fall noch irgendwie Mootools oder sonst irgendwas vorgegeben hab und, irgendwelche C-- riesigen CSS-Dateien, die schon irgendwelche Sachen mir vorliefern, die ich am Ende nachher alle wegwerfen muss, weil sie eigentlich nicht zu meinem, Arbeitsprozess passen.
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Andreas Ja, das ist also erst mal alle, alle Mootools-Entwickler dürfen sich per E-Mail an dich wenden.
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Bastian Ja, ich war ja, ich war ja ganz lang ein riesiger Mootools-Fan, aber das ist halt total eingeschlafen und jQuery ist halt, also ich weiß, da wird man, ich hasse es ja, dass man eigentlich für, für jeden Standpunkt wirst du ja im Netz irgendwie-
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Andreas Ja, nein, das, das, das ist auch gar nicht der Punkt.
Aber ich, also was du eben gesagt hast zu den, zu den Frameworks, ich kenne das, aus der, also leidvollen Erfahrung mit, mit Drupal, dass die halt, so 'n JavaSc--, so 'n jQuery mitbringen, das die dann auch für so Sortierfunktionen im Backend nutzen und dann darf man das nicht updaten, weil sonst explodiert alles und dann sitzt du da mit 'ner alten Version und dann kannst du irgendwie den neuen, was weiß ich was, heißen Scheiß von, von jQuery nicht ausb--, benutzen in der Seite, weil, weil du eben da noch irgendwie mit, mit jQuery eins Punkt vier Punkt irgendwas unterwegs bist.
Und, das ist natürlich nett, da völlig frei zu sein und einfach machen zu können, was man will.
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Bastian Also ich, das ist was, das, ich versteh es einfach nicht, weil ich glaub, ehrlich gesagt, dass jeder, der an diesem Projekt arbeitet, der auch an, an jedem anderen CMS arbeitet, doch eigentlich genau die gleichen Probleme hat. Also du, du bist doch-- Eigentlich müsste doch bei jedem Entwickler irgendwie ein Grundverständnis dafür da sein, dass es, dass es so ist, dass, dass es einfach, dass jeder sich so seinen Weg zusamm-- zurechtgelegt hat.
Das wär, wie wenn, wenn mir das CMS vorschreibt, welchen Editor ich nehmen muss. Also das ist, was zum Beispiel ja tatsächlich auch einige machen, also dass sie dann sagen, ich muss jetzt irgendwie das, das Backend benutzen, um die Templates zu erstellen, was für mich auch ein absolutes Unding ist.
Also ich find einfach alles, was du tust als CMS-Betreiber oder Entwickler, was den, den Entwickler, der es nachher einsetzt, in irgendeiner Weise, bevormundet oder einschränkt oder, sonst irgendwas, das, das ist, glaube ich, einfach echt nicht, das ist einfach der falsche Weg meiner Meinung nach, weil, weil du die Leute damit, abschreckst, ja. Also, und, und ihnen unnötig viel Zeit abverlangst für Sachen, die ganz schnell gehen würden.
Weil was ist schneller, als irgendwie 'ne eigene J-, jQuery, Version irgendwo reinzuschmeißen und, ja, was weiß ich.
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Andreas Mhm. Wie bekommst du die Leute dahin? Also gibt es irgendwie diese Importer, Exporter für, für irgendwie bestehende Systeme? Hast du, irgendwie großes Marketing vor oder was sind, was sind deine Pläne, die, d-d-das Web im Sturm zu erobern?
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Bastian Ich bin kein, ich bin echt kein Marketingmensch. Ich mag das nicht, mich da irgendwie mit auseinanderzusetzen und da viel Zeit zu investieren. Also ich versuche halt möglichst die, die, die Kirby-Seite möglichst gut zu machen, dass die Doku gut ist, dass alles da drum rum gut ist, dass wenn man da hinkommt, irgendwie hoffentlich möglichst viel Anreize hat, das wenigstens mal auszuprobieren.
Ich meine, am Ende ist es sowieso so, auch aus eigener Erfahrung: Du suchst dir halt das Ding aus, was am besten passt und ich kann das eh keinem irgendwie-- Also was, was soll ich da jetzt groß erzählen, dass das jetzt-- Ich habe ja schon mehr oder weniger jetzt erzählt, das ist ein super System, aber es ist halt für mich ein super System und wenn's für andere kein super System ist, ist es halt für andere kein super System. Dann ist es auch in Ordnung.
Also das, ich, ich habe da jetzt nicht vor, irgendwie mordsmäßig Geld in irgendwelches Marketing zu stecken oder sonst irgendwas. Nee, auf keinen Fall.
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Marcel Also ich habe gestern mit einer Agentur, für die ich viel mache, über, über Kirby gesprochen.
Da ging's dann irgendwie darum, dass das, Blog jetzt an den Start geht und, da sollte es halt Richtung, Richtung WordPress gehen und, ich habe dann einfach nur mal Kirby in den Raum geworfen, um so die, die restliche,, Seite quasi zu verwalten und, das Ganze hat sich dann eher dahin entwickelt, dass man ja dieses WordPress gar nicht mehr haben will, weil halt genauso, ne, dieses ich hab, keine, keine Kontrolle darüber. Ich hab, super viel Default Zeug, was ich nicht haben will.
Ich hab ein total aufgeblasenes, Backend, in, in das ich mich gegebenenfalls, arbei, einarbeiten muss beziehungsweise bei dem ich auch nicht so ganz weiß, was eigentlich passiert, wenn ich irgendwo so draufklicke. Also ich glaube, ja, Marketing, ich, das macht sich schon.
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Andreas Ja, nee, aber also gibt es irgendwie was, wenn, wenn jetzt, Marcels Agentur schon auf ein auf WordPress laufendes Blog hätte und sie dann entscheiden umzusteigen?
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Bastian Nee, nicht wirklich.
Also, das ist einfach-- Man muss es so sehen: Also ich hab halt versucht, den Kern richtig gut zu machen und, versucht jetzt nicht irgendwie in diese Feature-Falle zu kommen, weil du kommst halt ganz schnell in diese Feature-Falle, dass du dann sagst: „Oh, jetzt muss ich noch den Exporter und den Importer bauen, damit die Leute rüberkommen und das und das und das.“ Und irgendwann kommst du überhaupt nicht mehr irgendwie hinterher, weil du, weil du, ja, Tonnen von Code hast, den du nicht mehr verwaltet kriegst und ich glaube, dass das dem System schadet.
Und ich glaube, dass es eigentlich super simpel ist, einen WordPress-Exporter zu bauen für irgendjemanden, der sich damit halbwegs auskennt und, der das dann in irgendwelche Textdateien schreibt. Also ich glaube, da, da hoffe ich tatsächlich einfach eher drauf, dass sich irgendwelche Entwickler finden, die Bock drauf haben, irgendwie ein bisschen was selber zu basteln oder so.
Weil ich glaube, das hilft auch keinem, wenn, wenn ich da jetzt massenweise Zeug schreibe und die Hälfte davon ist dann nachher irgendwie total buggy oder scheiße oder sonst was.
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Marcel Aber ich muss sagen, also, in die, in die Feature-Falle bist du insofern nicht getappt, weil, ich so nach so einer kleinen Einarbeitungszeit dann irgendwie das Gefühl hatte, dass, dass, Kirby eigentlich selbst gar keine Features hat, aber man mit irgendwie drei Zeilen Code so ziemlich jedes Feature irgendwie nachbauen kann. Also gerade, gerade so dieser Blogbereich ist natürlich ein, ein sehr gutes gefundenes, Beispiel, wo es ja auch drei, vier Artikel jetzt in dem, Blog auf Get Kirby Com, gibt.
Und ich finde, daran merkt man halt einfach total gut, wie wenig Arbeit es dann macht, so ein Feature wie RSS nachzurüsten oder irgendwie eine Paginierung zu bauen oder so was. Das Einzige, was, was halt grundsätzlich schwierig ist, um auch noch mal auf so einen Nachteil zu kommen, ist halt, wenn's irgendwie um, um Interaktion geht, ne? Also wenn von quasi von, von außen, ja, Daten herbeigeführt werden sollen, wie beispielsweise Kommentare oder so was.
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Bastian Genau. Ich glaube, Andreas hat vorhin noch mal gefragt, was, was sozusagen der Punkt ist, an dem man dann denkt: „Oh, jetzt wäre eine Datenbank schön.“ Und das ist tatsächlich dann genau so ein Punkt, dass man, wenn, wenn's, wenn's halt dann darum geht, ja, was weiß ich, Kontaktformular, dass dann gleichzeitig die, die Adressen in irgendeine Datenbank speichert oder Kommentarfunktion. Das ist halt echt nicht möglich mit Textdateien. Also es ist möglich, aber es ist totaler Schwachsinn.
Also, ich würde das keinem Menschen raten, irgendwie anzufangen, ein textda-dateibasiertes, Kommentarsystem zu bauen oder so.
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Marcel Aber in, in Kirby ist ja auch, auch das komplette Toolkit mit implementiert, oder? Da hat man doch auch Zugriff drauf.
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Bastian Ja, du kannst halt, du kannst halt ziemlich simpel, eine Datenbankverbindung herstellen und jederzeit eine Datenbank dazu basteln und dann irgendwas machen, was du halt damit machen möchtest. Es gibt zum Beispiel ein Projekt, was jetzt irgendwie auf der Seite ist.
Da habe ich für, für einen Freund, der wiederum irgendwie, das ist, na ja, total skurrile Geschichte, aber der hat, das, das Corporate Design für einen König gemacht aus Ghana, der m-mittlerweile in oder der in Deutschland wohnt und, hier eine Autowerkstatt in Ludwigshafen hat und Schlagersänger ist und damit für Erfolg sorgt. Und-
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Marcel So sieht sie also aus, die Kirby-Zielgruppe.
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Bastian Ja, so sieht die Kirby-Zielgruppe aus.
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Andreas Also das ist hier wirklich sehr spitz.
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Bastian Das wird schwierig, da noch mal einen zweiten zu finden, ja. Auf jeden Fall, haben wir dann halt eine Spendenseite zusammen gemacht, weil die gerade so ein Schulprojekt in Ghana aufziehen und die ganzen, die ganze Spenden-, Abwicklung, die läuft dann irgendwie auch über PayPal und über eine Datenbank und so. Also es ist kein Ding, das geht auf jeden Fall ohne Probleme. Oder man hat halt so Möglichkeiten wie, was dieses Live Fire oder, oder, wie heißt's, was ich jetzt da, scheiße.
Das, das, das Comments System. Wie heißt's denn? Disqus.
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Marcel Disqus.
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Bastian Ja. Kannst du sehr wohl.
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Marcel Also das ist ja, glaube ich, auch, das, was du in deinem Blog einsetzt.
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Bastian Genau, ja.
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Andreas Dann haben wir noch einen Haken, über den wir sprechen müssen. Du hast jetzt die ganze Zeit gelobt, aber, Kirby ist nicht, nicht mal eben so kostenlos runtergeladen und eingerichtet.
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Bastian Ja, stimmt, ja. Ja, da hab ich auch schon, hab ich tatsächlich auch schon aufs Dach dafür gekriegt, wie das selber so ist. Also kostet dreißig Euro. Ich sag's Ihnen ganz offen oder neununddreißig Dollar.
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Andreas Ist ja jetzt auch ein offenes Geheimnis. Steht ja auch relativ offen auf der Seite.
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Bastian Steht ja auch auf der Seite, genau. Und ich hab das einfach-- Also die Frage ist halt irgendwie, wenn, man, man arbeitet ja ganz viel an so 'nem Ding, ja, und, entscheidet sich, das dann online zu stellen.
Und dann ist da wirklich auch die Frage: Okay, wie kann ich das jetzt denn weiter, also wie lang kann ich denn das jetzt irgendwie zusätzlich zu meinem ganzen anderen Kram, den ich sonst noch hab, wie kann ich das denn, ja, updaten und an dem weiterarbeiten, ohne da jetzt irgendwann in so eine Falle zu treten, dass ich einfach zu viel Zeit dafür brauche und das mir eigentlich gar nicht mehr leisten kann?
Weil irgendwann muss man ja auch realistisch sein und sagen: „Okay, ich will ja auch irgendwie mal, noch, Geld verdienen für sonst irgendwas." Ja, also ich möchte irgendwann noch 'ne Wohnung haben und so Kram.
Und ich glaub ganz ehrlich, dass es, der Plan war, so ein bisschen irgendwie so ein Preissystem zu machen, was einfach möglichst fair ist, sodass es jetzt nicht unbedingt, das ist, das sollte keine Ausbeute sein, sondern tatsächlich einfach nur so ein Beitrag dazu, dass ich das weiter, entwickeln und weiterbringen kann.
Und ich glaub, dass grad so durch so Mac App Store und iPhone App Store und bla bla bla, schon insgesamt so ein bisschen mehr so diese Bereitschaft besteht, auch für Software zu bezahlen. Und ich hab's bei mir selber halt irgendwie schon ein paar Mal entdeckt, dass wenn, wenn ich jetzt irgendwas hab, was ich gut find, dann, dann zahle ich dafür auch relativ gerne und das ist halt so die Hoffnung, dass das mit Kirby auch entsteht. Ist totales Experiment.
Vielleicht kauft's keine Sau, weil sie, weil, weil jeder sagt, das ist, da gibt's genug Open-Source-Kram, dann kann ich auch nichts machen. Dann ist es halt so.
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Andreas Oder ich kann's direkt bei GitHub runterladen.
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Bastian Oder ich kann's direkt bei GitHub runterladen. Ja, das ist der zweite, die zweite Sache:, ich hab dann ganz lang irgendwie während der Betaphase mir Gedanken gemacht, was ich denn jetzt mache, um das zu schützen. Also irgendwelche Teile von dem Source Code zu verschlüsseln oder was weiß ich. Irgendwelche Lizenzschlüssel irgendwie über irgendeinen Server abzurufen und dann zu schauen, ob die gültig sind und keine Ahnung was.
Aber wenn man mal ganz ehrlich ist, diese So..., diese Code-Verschlüsselung ist einfach nur ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich das kaufen meiner Meinung nach. Weil du ja eigentlich irgendwie ein System kaufst und was, was, ja, darauf, dafür gemacht ist, dass du als Entwickler damit möglichst gut zurechtkommst und alles, was du dann tust, um das zu verschlüsseln, das behindert im Ende, am Ende einfach wieder nur den, der damit arbeitet.
Und die zweite Sache, das ist, dass man dann irgendwelche Anti-Piracy-Sachen einbaut und irgendwelche Lizenzschlüssel abfragt oder sonst was. Das ist so ein Quatsch, weil mit, der PHP-Source-Code ist dann eigentlich eh offen und jeder, der sich nur halbwegs auskennt, der kann den Kram auch ausbauen und klauen. Und selbst wenn man's nicht ausbauen könnte, wird's trotzdem irgendjemand klauen und irgendwo hochladen und jeder andere könnte sich's runterladen.
Also ich hätte einfach total viel Zeit in was reininvestieren müssen, was sich eigentlich nicht wirklich lohnt. Und so kann ich halt, wenn ich's jetzt auf, ich hab's halt auf GitHub gestellt aus zwei oder aus drei Gründen. Zum einen gibt's halt eine kostenlose Testversion für jeden. Also jeder kann sich's runterladen, lokal testen, kann entscheiden, ob er's gut findet oder nicht und kann's dann kaufen. Also das ist halt einfach auch so der Weg, wie ich's gern hätte bei Software.
Ich, ich mag das nicht, so die Katze im Sack zu kaufen. Und die zweite Sache ist, GitHub ist einfach so auch für jeden Entwickler wieder, der da dran arbeitet, ist, ist einfach so 'n Zugewinn, was, was du da an, an zusätzlichen Features kriegst. Also schon allein so Sachen, dass ich einfach Updates hochschieben kann und die kriegt jeder gleich.
Oder jeder kann irgendwie mir Pull Requests schicken, wenn er, wenn sie irgendwelche Bugs finden oder, wir, wir können jetzt das GitHub-Issue-System nutzen oder die, das Wiki-System. Also GitHub ist einfach so 'ne geniale Plattform, die meiner Meinung nach so viel zusätzliche gute, Features bietet, die dann mehr oder weniger zu dem Preis dazukommen.
Und es ist vielleicht naiv, weil jeder kann sich's runterziehen und braucht nicht dafür zu bezahlen erst mal, aber, im Endeffekt, ja, wenn's halt einer klauen will, dann klaut er's halt. Dann ist er halt ein Depp. Was soll's.
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Andreas Ja, so sieht's aus.
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Marcel Ich glaub, einen Nachteil, gibt es, gibt es noch, der, der wegzU-- oder beziehungsweise der jetzt, den man besprechen sollte. Wegdiskutieren ist ja jetzt auch, geht ja in die ganz falsche Richtung. Das ist so 'n bisschen das Community-Thema. Das ist natürlich, das ist natürlich 'n, sehr gutes Pro-WordPress-und-Konsorten-Argument, weil ich einfach bei WordPress natürlich super einfach mir Features nachrüsten kann, wenn's dafür fertige Plugins gibt.
Da, wird ja jetzt Kirby am Anfang nicht ganz so in, in den nächsten zwei Wochen irgendwie den, den gleichen Stand erreichen. Was gibt's da bisher so, was, -
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Bastian An Plugins?
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Marcel Genau. Und planst du so 'n bisschen da irgendwie auch 'ne Community aufzubauen und zu fördern? Oder schaust du einfach, was sich da so ergibt?
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Bastian Nee, auf jeden Fall. Also, es gibt jetzt schon 'n paar so, die ich halt mal, bereitgestellt hab, bei denen ich gedacht hab, das sind, das sind jetzt so die Klassiker. Also zum, zum einen gibt's 'n Suche-Plugin, mit dem man, mit der man sich, also mit dem man sich ziemlich einfach 'ne Suche basteln kann.
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Marcel Ist das schon draußen sozusagen?
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Bastian Ja, ja, das ist schon draußen.
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Marcel Gar nicht mitbekommen.
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Bastian Ach, Mensch, Marcel. Also dann gibt's, gibt's ein Google-Maps-Plugin, mit dem man sich Google Maps einbinden kann. Es gibt's 'n Feed-Plugin, mit dem man sich Feeds erstellen kann. Dann gibt's verschiedene Menütypen, die man nutzen kann, also so vorgefertigte halt. Also wobei ich immer dazu sagen muss, es ist halt alles einfach nur, es ist so 'ne, so 'ne Art, Vorlage. Also gern jederzeit, - Ausbaubar, umbaubar jederzeit.
Also alles, was auch sozusagen an Plugins oder zusätzlichen Snippets oder Templates oder so was gibt, ist alles kostenlos. Also ich, ich werd da nicht noch mal irgendwie so 'n In-App-Store-Purchase-Gedöns oder so was anfangen, sondern das ist alles Open Source und da geht's dann tatsächlich einfach darum, das zu erweitern. Das gibt's alles back-- auf der Seite und gibt's alles auch bei GitHub, also kann man sich sowohl als auch, runterziehen, mitmachen, erweitern.
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Andreas Super. Also wenn, wenn jetzt nicht im Chat noch ganz schnell irgendwelche Fragen hochköcheln, dann würde ich dich noch kurz, loben für das System, das, das ich jetzt bin, benutze für meinen Blog und, und sehr viel Spaß jetzt auf einmal wieder habe, da neue Sachen einzubauen und mal eben schnell irgendwas zu deployen und-
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Marcel Das, ja, das ist so 'n bisschen der Punkt. Also, j-j-jetzt kommt der für dich, ja, unangenehme Teil, weil irgendwie Lob hat ja keiner gern.
Aufgrund dessen, dass ich halt dann nicht so belastet bin mit irgendwie so 'nem System, sondern eher so das Gefühl hab, ich hab da halt so 'n paar Werkzeuge an der Hand, mit denen ich jetzt kreativ mich ausleben kann, war's doch seit langer Zeit oder überhaupt seit Menschengedenken, ja, mal wieder so, dass, dass es wirklich Bock gebracht hat, mit so 'nem CMS zu arbeiten und, es sich nicht wie Einarbeiten, sondern eher so 'n bisschen wie, na ja, so, so 'n Ausprobieren und, rumerfahren, wie, was man so alles damit machen kann.
Ja.
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Bastian Das ist ri-richtig cool. Ich freu mich da ehrlich gesagt echt drüber. Also weil es so, es ist schon nicht so einfach, irgendwie, im, im Netz irgendwas zu veröffentlichen, weil man ganz schnell, wie hatten wir ja vorher auch schon, ganz viel Gegenwind kriegt und wenn man dann irgendwie das, das gute Feedback, ist es echt, tut sehr, sehr, sehr gut. Also vielen, vielen Dank.
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Andreas Ja, und wenn, wenn ihr das dann ausprobiert habt und, auch gutes Feedback loswerden wollt, dann auch entweder bei GitHub oder ihr schreibt das hier in die Kommentare.
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Bastian Oder bei Twitter.
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Andreas Oder bei Twitter. Ach so, genau. Wo finden die Leute Kirby? Wo finden sie dich?
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Bastian Bei Twitter Kirby unter getkirby zusammen und mich unter bastianallgeier, auch zusammen. Mit zwei N und E-I.
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Marcel Wird natürlich in den Shownotes auch noch mal verlinkt.
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Bastian Das ist natürlich super.
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Marcel Dann würd ich sagen, gehen wir über in die, in die After Show für alle, die jetzt noch live mit dabei sind. Ziehen da auch mal dann noch mal die Gewinner, weil wir haben ja auch noch zwei Lizenzen auf Halde, die wir loswerden müssen.
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Bastian Ah ja, ja, stimmt. Von der letzten Ausgabe, ich erinner mich.
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Marcel Tja, der, der Chat sagt, und ich finde, das ist ein, wunderbarer Schlusssatz: „Das System ist einfach zu einfach, um Fragen zu haben."
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Bastian Oh, das ist cool. Echt?
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Marcel In diesem Sinne würd ich sagen, war's das, für diese Ausgabe der Technikwürze. Bleibt uns, erhalten und bis zum nächsten Mal.
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Andreas Bis bald.
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Marcel Adios.
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Bastian Tschau.
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Einspieler Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web.
Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf Technikwürze.de.
Links zur Sendung
Erwähnungen 27
Kommentare 31
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Schöne Sendung, ihr drei. Hat mir gut gefallen. Vor allem, dass ihr die aufgezeichnet habt, weil ich beim Live-Senden irgendwann weg musste.
Bastian, wir müssen irgendwie noch mal schnacken. Der Hinweis mit dem "…für Konferenzen sit es eigentlich cool…" im Zusammenhang mit dem Beispiel was du mir gesendet hast, reizt doch sehr ;)
Du bist nicht auf der naconf oder? Och düse morgen (und drifte hier gerade ein wenig ab…)
Danke euch für die unterhaltsame, lehrreiche und gut gemachte Folge. Kurzweilig, trotz der Länge.
/marc
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@marc danke :) Freut mich, dass du es kurzweilig fandest.
Wir schnacken auf jeden fall! Wünsche dir erstmal viel Spaß in Nottingham. Bin leider dieses Jahr nicht dort.
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Hmm.... schwierig. War das ein spontan interview? Ich habe oft die argumentationskette von bastian algeier für kirby überhaupt nicht nachvollziehen können. Besser vorbereiten , aber das lernt man doch schon im studium.
Das ziel eines semantic web erreichen wir ohne klare datenstruktur nicht!!
Sorry aber ich arbeite seit längerer zeit mit typo3 und habe über die jahre schon mehrere cms (silverstripe, contao) verwendet. Und ich arbeite weit aus nicht für riesenkunden. Mir fällt nicht ein warum ich das system nutzen sollte.Zur bezahlung
Warum kein donate... ganz schön dreist bei der qualität.
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Entschuldigt den Tippfehler im erwähnten Namen. Es muss natürlich Allgeiger heißen.
@basstian: bitte nimm meinen kommentar nicht zu persönlich. Wir können uns gerne mal auf nen analogen oder digitalen kaffee treffen und ausführlicher über das projekt sprechen.
Grüße aus düsseldorf
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@oliver: Was meinst du mit "bei der qualität"?
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@Oliver: Ich denke es ist nicht richtig rüber gekommen. Aber wenn man mit Kirby und ohne Datenbank arbeitet, dann heißt das nicht, das es nicht semantisch ist oder gar ohne Struktur. Die klare Datenstruktur wird aber eben nicht über eine Datenbank erzeugt und ist prinzipiell nicht dadurch vorgegeben. Schau es dir einmal an. Strukturiertes Arbeiten ist durchaus möglich.
Ich denke so etwas hat auch deswegen seine Berechtigung, weil man Personen, die mit Datenbanken und deren Nutzung nicht vertraut sind, durchaus aber Computer-Vorkenntnisse haben und sich mit Ordnerstrukturen auskennen, die Chance gibt über Bekanntes eine strukturierte Site ohne Datenbank aufzusetzen und vor allem zu pflegen und zu erweitern.
/marc
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@marcel: mit "bei der qualität" beziehe ich mich einzig und allein auf die etwas holprigen Argumentationen von Bastian im Podcast.
Da ich durch euren Technik-Würze Podcast schon öfter auf interessante Entwicklungen aufmerksam geworden bin und Einiges sehr nützlich fand, dachte ich auch mit kirby etwas entdeckt zu haben.
@marc: ok!
Vielleicht muss ich wirklich noch einmal genauer hinsehen um die Vorteile von kirby für mich zu entdecken. Dazu werde ich mir am kommenden Wochenende etwas mehr Zeit nehmen um die Demo zu testen. Da ich sonst immer mit Datenbank-basierten Systemen arbeite, konnte ich es mir nicht wirklich vorstellen ein CMS aus einzelnen Dateien aufzubauen.Grundsätzlich zolle ich jedem Respekt, der versucht neue Wege zu gehen und in neuen Bahnen zu denken.
@bastian: dankeich denke dass das angekündigte Backend dazu beitragen kann, die potentiellen Eingabefehler von Redakteursseite zu minimieren und so eine Nutzung des systems für diese noch einfacher werden kann.
Ich werde die Entwicklung von kirby weiterhin verfolgen und bleibe gespannt.
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@Oliver ich kenne Marcel und Andreas schon etwas länger und wir haben uns vor dem Interview darauf geeinigt, dass wir das unvorbereitet machen und eher ein lockeres, offenes Gespräch darüber führen. Wenn die Qualität meiner Antworten dadurch wirklich so schlecht war, tut es mir natürlich leid.
Ich muss aber auch ganz ehrlich sagen, dass ich es schade finde, dass du das System und die Struktur dahinter kritisierst, ohne es offensichtlich jemals richtig angeschaut zu haben und dann solche Kommentare verfasst. Dabei linkst du nicht mal zu deiner eigenen Seite, damit man sich selbst ein Bild davon machen kann, was du so machst.
Wenn ich kacke oder unverständlich argumentiert habe, kann mich jeder gerne anschreiben und nachhaken: bastian [at] getkirby [dot] com
@marc danke für die gute Erklärung zur Struktur :)
@nils du kannst von jeder Seite aus die Unterseiten der aktuellen Seite oder jeder anderen Seite abfragen. Ich hab den Code der "Answers" Seite mal bei Github gepostet: https://gist.github.com/1625807 Schreib mir einfach, wenn du noch Fragen dazu hast.
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Ich habe die letzten paar Abende an Kirby herumgebastelt und bin begeistert!
Was ich allerdings nicht verstanden habe (min 21:05): Wie kommt Bastian denn in seiner FAQ-Seite an seine FAQ-Unterordner rann?
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Habe es mir gerade angeschaut und sorry, aber das ist doch der totale Murks. Wie soll das überzeugen es zu nutzen oder gar dafür Geld zu zahlen?? Bin immer noch am Kopf schütteln. :-(
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Lieber Bubka,
bitte lass uns doch auch daran teilhaben, weshalb du Kirby für "den totalen Murks" hälst. Unqualifizierte Trollkommentare wie deiner sind doch totaler Murks. Ich bin noch immer am Kopfschütteln :-(
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Hi!
Also ich habe den Podcast am Montag gehört. Heute Morgen Bastians Tweet auf Twitter gelesen und musste nun erstmal hier reingucken. (nachdem wir schon ein bisschen auf Twitter geschrieben haben g @joschie^^)Also, ich arbeite nun seit einer Woche aktiv mit Kirby. Von der Einfachheit bin ich super begeistert. Und fand toll, dass er nun rein zufällig eine Woche nach dem Entdecken von Kirby, nun bei der Technikwürze ist. Das erste mal von Kirby habe ich bei Technikload gehört.
Ich fand sehr interessant zu hören wie Bastians Gedanken hinter dem System sind. Wie es dazu gekommen ist und wohin er mit Kirby will. Das was er sagt zum System kann ich so unterschreiben. Es ist einfach, jeder kann bei "null" anfangen und ist an nix gebunden. Das ist doch genau das was man will, oder?
Vielleicht ist es gerade diese simple Struktur und Einfachheit die so abschreckt oder verwundert? Vielleicht ist man derzeit einfach nur daran gewöhnt, dass das CMS >5MB groß sein muss, dass man 5 Plugins benötigt, eine Datenbank haben muss, dass man eine halbe Stunde nur für die Konfiguration/Installation des CMS verschwendet?
Ohne HTML/CSS und minimale PHP Kenntnisse ist man relativ aufgeschmissen. Aber ich denke an diese Zielgruppe richtet sich das CMS Kirby gar nicht. Dafür ist Wordpress da... mit den tausenden Plugins und zehntausenden Themes.
Ich werde in Zukunft weiter auf Kirby bauen. Wenn, wie angekündigt, bald noch ein Backend kommt (wann war nun noch mal Release-Datum? :P) bin ich überglücklich (um auch einfach via iPhone einen Blogeintrag zu schreiben).
@Bubka, schade. Unqualifizierter Beitrag, da du scheinbar das System einfach nicht verstanden hast. Man muss nicht alles mögen, ich denke es ist auch keine Pflicht Kirby zu mögen. Aber zu einer Meinung die man sich bildet gehören Gründe - nenne diese einfach und schon wird dein unqualifizierter Beitrag wertvoller, für alle.
Viele Grüße Johannes
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@Johannes: Es ist ein Unterschied zwischen "Nicht verstanden" und "Schlecht finden". Ich für meinen Teil finde das eben schlecht, denn stupide einfach mnuss nicht zwingend gut sein. Und ein gutes CMS Muss keine 5MB haben.
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Einige Kommentatoren hier können richtige Schmocks sein. Aber das verwundert mich gar nicht, denn das bestätigt genau meine realen Erfahrungen, die ich generell mit Leuten aus der IT Branche mache. Die Werbebranche kommt gleich danach.
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@Paul & Verena wo ist der Like-Button, wenn man ihn mal braucht :)
@Verena sag Bescheid, wenn das Projekt startet und du irgendwie Hilfe brauchst.
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Die Sendung hat mir sehr gut gefallen. Die entspannte Herangehensweise von Bastian finde ich total angenehm, seine Erläuterungen und Motivation gut nachzuvollziehen. Zuhören hat Spaß gemacht.
Ich hab schon ein Projekt mit Kirby in der Pipeline, die Technikwürze hat mich noch weiter motiviert. -
Wow! Habe von Kirby noch nie zuvor gehört aber ähnliche Systeme natürlich mal gesehen. Finde ich super, dass du, Bastian, so viel Mühe reinsteckst. Die Website sieht wirklich toll aus und spricht mich an. Ich werds auf jeden Fall mal ausprobieren. Newsletter, Feed etc. sind schon abonniert :-)
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Grundlegend ein guter Ansatz. Das nette daran ist (ähnlich gehts mir bei Redaxo), dass man als Programmierer viele Sachen individuell umsetzen kann.
Nachteilig bei Kirby erscheint mir das Fehlen von Modulen oder Hooks (was auch Deine Frage beantwortet, warum Systeme immer so umfangreich sein müssen). Um bestimmte Sachen zu implementieren, muss man die Funktion entweder unschön im Template umsetzen/anstoßen oder im Core-Code herumfuhrwerken.
Die Textdatei-basierte Content-Verwaltung scheint mir eher was für Entwickler oder Liebhaber zu sein, leider ist Wysiwyg für Endkunden oft Standard und viele Redakteure sehen sich mit Textile o.ä. schon überfordert.
Ein nächster Knackpunkt - die Asset-Verwaltung. Es können keine Metadaten o.ä. verwendet werden. Gut man könnte sie jetzt im einbindenden Kontext definieren, dann erzeugt man aber Doppelungen bei mehrfach eingebundenen Assets.
Assets und Inhalte unterliegen auch keiner Zugriffskontrolle. Überhaupt - Redakteursrechte lassen sich wohl auch kaum abbilden mit einem solchen System. Hier kannst Du allenfalls den FTP-Zugang dichtmachen, eine künstliche Zugriffschicht einführen, dann alle Inhaltsverwaltung übers Backend routen und hast letztendlich genau die Einschränkung des Anwenders, die Du im Beitrag kritisierst (und ein komplexes CMS).
Auch wenn sich das Problem bald hoffentlich erledigt - ein zukünftiges Backend wird immer mit safe_mode Problemen kämpfen, das ist typisch für ordnerbasierte CMS.
Fazit: Netter Ansatz, aber nur geringfügiger Zugewinn zu einer individuell programmierten dynamischen Site. Die großen Herausforderungen - Rechte, geschlossene Bereiche, einfache Inhaltsstrukturverwaltung, Semantik - kann dieses CMS nicht lösen.
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@nikosch danke für die ausführliche Kritik!
- Module/Erweiterungen
Es gibt bei Kirby jetzt schon ein Plugin und Snippet System, mit dem du die Grundfunktionalitäten erweitern kannst ohne in den Templates rumzupfuschen.
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Dass die Textdateien im aktuellen Stadium nicht für alle Kunden geeignet sind ist richtig. Das ist aber auch gar nicht so gedacht und ich erkläre das auch auf der Seite. Durch das Webinterface erledigt sich das dann demnächst. Wysiwyg ist dabei aber meiner Meinung nach nochmal ne ganz andere Sache und irgendwie auch ne Glaubensfrage. Ich hab bei allen CMS-Projekten, auch wenn es ne Wysiwyg Lösung gab, die Kunden dazu überredet/geschult Markdown oder Textile zu nutzen, um das Endergebnis besser steuern zu können. Ist aber wie gesagt ein anderes Thema.
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Du kannst zu jeder beliebigen Datei eine zusätzliche Text-Datei anlegen und dort so viele Meta-Infos reinspeichern, wie du möchtest.
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Über's Backend und auch über FTP ist ne simple Rechteverwaltung mit einzelnen Gruppen durchaus drin. Wer eine wirklich komplexe Rechteverwaltung braucht, muss sich tatsächlich nach einem anderen System umschauen. Da hat Kirby aber auch gar nicht den Anspruch, das zu lösen.
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Stimmt. Es gibt aber aus Erfahrung genug Hosting-Möglichkeiten, die Kirby ohne weiteres unterstützen und wo auch das Backend laufen wird. Ich sehe da daher nicht wirklich ein Problem.
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Interessante Sendung.
Ich sehe seine Vorteile vor allem darin, dass
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ich in meinem favorisierten Text-Editor schreiben kann, in dem ich in der Regel schneller bin und mehr Struktur und Semantik zu produzieren vermag als im SEO-optimierten CMS X oder Y.
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es keinen Overhead mitbringt. Ein paar Benchmarks fände ich hier interessant zum Vergleich mit Datenbank-basierten Lösungen.
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ich mit GIT und automatisiertem Deployment direkt alles auf den Server pushen kann, ohne eine Datenbank synchronisieren zu müssen.
Ich sehe auf jeden Fall einige Anwendungsfälle und kann mir vorstellen, dass es aufgrund des Alleinstellungsmerkmals der Performance (sowohl in der Entwicklung als auch auf dem Server) vor allem bei Entwicklern viele Freunde finden könnte.
Von daher für mich auch ein absoluter Kandidat für Open-Source, wovon du auf lange Sicht ja ebenfalls profitieren kannst.
Von mir auf jeden Fall Hut ab und viel Erfolg weiterhin.
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Also die paar Kröten an Kosten können doch nun wirklich kein Negativkriterium sein, wenn man denkt wie viel Arbeit so etwas machen muss.
Ich bin ja immer noch auf der Suche nach einem geeigneten CMS und sehe mir die Sache bei Gelegenheit einmal an.
rp -
mir hat die lockere art gut gefallen. ich mag es lieber wenn man einen sympathischen menschen zuhört der sich auch mal leicht verhaspelt wie irgend so ne graue typisch deutsche monotone leerveranstaltung.
die wichtigsten punkte warum es interessant sein kann, kamen für mich jedenfalls rüber. jedenfalls genug um es mir mal anzuschauen. finde den ersteindruck positiv, aber so eine einfache backendschicht wäre genial. die fehlt mir um es wirklich mal für ne kleine kundenseite einzusetzen.
denn letztendlich brauch ich für die einen wysiwyg der auf ddas nötigste reduzierbar ist und eine funktion bilder automatisch zu verkleinern, das bekommen kunden sonst auch nicht hin.so generell fand ich bisher in dieser art das cms pulse am interessantesten. das bietet aber nicht diesen strukturierten aufbau mit feldern und ist nochmal feature-armer. hat aber ein backend.
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Marcelo/rockpianist/irgend ein chris: vielen Dank für eure Kommentare und Unterstützung!!
@irgend ein chris: du hast jetzt schon die Möglichkeit mit Kirby automatisch Bilder kleinrechnen zu lassen. Ist nicht standardmäßig installiert, aber ganz einfach per Plugin nachrüstbar. https://github.com/bastianallgeier/kirbycms-extensions/blob/master/plugins/thumb/thumb.mdown
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@Bastian: spannend und für mich persönlich die beste Einstellung zu einem Stück Code oder Projekt die man haben kann.
*wo findet man deine angesprochene Toolbox, die nicht nur im Zusammenhang Kirby steht; die du auch bei Zoo genutzt/bearbeitet hast. Ich finde andere PHP Projekte und Tools immer spannend.@all: die Sendung war unterhaltend, spannend; den Blickwinkel die Nutzung muss jeder für sich selbst beurteilen; was an vielen Faktoren hängt. Allein das Teilen der Arbeit, die in Kirby steckt bedarf aber Anerkennung; der Mut in die Öffentlichkeit zu gehen ebenso; denn Kritiker gibt es genug; Möglichkeiten zu lernen und zu teilen jedoch nicht.
Die Sendung ist und war in jedem Fall hörenswert und enthält Informationen, die nicht schaden, egal ob man Kirby nun einsetzt oder nicht. -
@Frank danke für deinen netten Kommentar! :)
Du findest das Toolkit unter http://toolkit.getkirby.com
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@Bastian: danke dir, bin nicht davon ausgegangen, dass du alles Klassen in einer Datei hast; jetzt ist es offensichtlich.
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Hallo zusammen,
habe mir eben den Podcast angehört und ich fand es sehr interessant, unterhaltsam und spannend, hätte noch eine Stunde länger gehen können :-) Das muss man bei so einem Thema erst mal hinkriegen. Fand den Einblick in die Hintergründe eines Framework-Entwicklers klasse, wenn man das sonst nur als "Konsument" kennt.
Habe jetzt richtig Lust bekommen, Kirby mal auszuprobieren und das Gefühl, dass ichmit den Infos aus dem Podcast eigentlich sehr schnell loslegen kann.
Vielleicht könnte man sich beim Preismodell noch eine Abstufung "Verein/Privatseite" 10 Euro / "Seite mit Werbung" 20 Euro / kommerziell 30 Euro überlegen...?Danke und weiter so!
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@Niko ich wollte das Preismodell möglichst simpel halten. Man kann mich aber gerne wegen Studenten- oder Mengenrabatt anschreiben. bastian [at] getkirby [dot] com
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Also ich weiß nicht. Ich war enttäuscht: das war ein einziges: weiß nicht, keine Ahnung, egal was andere denken, cooles System.
Mir hat die Sendung keine Lust auf Kirby gemacht.
Von Technikwürze bin ich eine höhere Qualität der Informationen gewohnt. Ich hatte den Eindruck, dass die Sendung unter der Rubrik "Wir tun Dir einen Gefallen." lief - schade. -
Habe die Sendung heute erst gehört und war am Anfang ganz gespannt, da es doch wenig Systeme gibt die auf Dateisystem ebene funktionieren. Ich sehe das ähnlich wie der Autor der Software, dass Filesystem basierte Systeme wieder zunehmen.
Die Software habe ich mir dann aber nicht angeschaut. Mir ist bei der Erläuterung des Systems einfach nicht klar geworden, wofür ich die Software gebrauchen kann.
So wie ich das verstehe, habe ich das System auf einem oder mehren Lokalen System vorliegen und bearbeite die Dateien. Wenn ich alles bearbeitet habe übertrage ich die Dateien auf meinen Server wo ein php System die Dateien zu HTML Seiten aufbereitet und ausliefert.
Nun meine Probleme damit.
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Warum werden die HTML Seiten nicht auf dem Lokalen System erstellt und die HTML Seiten auf den Server Übertragen? Dann brauch ich mir keinen Kopf über Performance von PHP zu machen und das ganze Thema Caching usw. ist aus dem Kopf.
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Warum ein eigenes Template System, für das es keine Editor gibt? Hier sehe ich doch XML und XSLT2 mit ein paar Shell oder PowerShell Scripten die die HTML Seiten bauen klar im Vorteil. Mit XML-Schema ist es möglich Editoren zu Konfigurieren und somit eine Valide Eingabeoberflächen dem Kunden bereit zu stellen und XSLT2 ist sehr mächtig und da kommt eine eigne ausgedachte Syntax bestimmt nicht dran.
Insgesamt kommt mir das System so vor als ob es im Jahre 1998 ersonnen worden ist und konzeptionell nicht mit der Zeit gegangen ist.
Also am Ende des Pocast habe ich mich doch gefragt, wieso man heute ein Podcast Veröffentlicht ohne sich vorher zu informieren, was mit einfachen mitteln heute möglich ist und der ein System Vorstellt, welches aus dem Jahr 1998 kommen könnte.
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Bestehende HTML-Website = Kraut und Rübe?! Content-Strategist! Da kommt einen das Kirby echt entgegen. :-))
Ich habe eine bestehende Kundenwebsite mit 3 Menüebenen und ca. 40 Unterseiten auf Kirby umgestellt. Die Arbeit mit kirby hat dabei wirklich Spaß gemacht! So schnell hätte das weder in Joomla oder Wordpress noch nirgends geklappt. Kein unnötiger Ballast wie Menüverwaltung, Benutzerverwaltung, Kategorieverwaltung, etc. Kirby ist aus meiner Sicht aufs Wesentliche reduziert. Einfach das bestehende HTML in Template(s) und eine handvoll Snippets zerhacken und die Contentdateien anlegen. Mittels der Dateinamen im Content schaltet man dann sehr cool zwischen den Templates (Contentarten) um.