Selbständigkeit Q&A Technikwürze 185
In dieser Folge beantworten Marcel Böttcher, Andreas Dantz und Stefan Nitzsche eure eingesendeten Fragen zum Thema Selbständigkeit. Wir sprechen über Steuerberater, Werkzeuge und wie wir zu unseren ersten Kunden kamen.
Transkript der Folge
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Marcel Herzlich willkommen zu Technikwürze 185. Wir reden heute über die Selbstständigkeit und mit mir tun das Stefan Nitsche.
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Stefan Hi Marcel.
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Marcel Und der Andreas Danz.
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Andreas Hallo Marcel.
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Marcel Ihr konntet uns zahlreiche Fragen zur Selbstständigkeit, stellen und die werden wir heute beantworten. Wir haben ja schon mal, wir beide, Stefan, eine Sendung zur Selbstständigkeit gemacht. Das war vor eineinhalb, zwei haben wir gemacht?
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Stefan Wir haben zwei Sendungen gemacht, aber nur eine online gestellt.
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Marcel Genau, also wir haben eine Sendung zur Selbstständigkeit gemacht und da ja schon, einiges an Fragen beantwortet. Man kann, natürlich auch noch, live Fragen stellen, im Chat für die, die live dabei sind. Legen wir gleich los. Vorher möchte ich mich natürlich noch mal bedanken bei unserem Sponsor Mittwald, der die, Server bereitstellt.
Wenn ihr also jemanden fürs Hosting braucht, gerade wenn es eine Speziallösung sein soll im Bereich TYPO3, Magento et cetera, schaut doch mal vorbei auf mittwald.de. Ich würde sagen, wir legen einfach mit den Fragen los, haben nebenbei ein Auge auf den Chat und schauen, was da so bei rumkommt. Die erste Frage von Bert: Kundenakquise in der Startphase.
Er fragt: „Woher bekomme ich am Anfang genug Kunden, um nicht sofort wieder unterzugehen?“ Wie habt ihr zuerst eure Kunden bekommen in der Startphase? Lieber Andreas.
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Andreas Ich hatte einen Kunden schon von vorher. Also ich hatte die Agentur, wo ich zuletzt gearbeitet hab. Und ansonsten haben mir sehr viele Leute zugesichert, so in der Phase, in der ich allen erzählt habe, dass ich jetzt bald selbstständig bin und dann gerne auch Aufträge annehmen würde, haben ganz viele Leute gesagt: „Ja, wir, wir arbeiten dann auf jeden Fall mit dir zusammen.“ Das waren so acht, neun Stück. Von denen kam kein einziger Auftrag und, irgendwie ging das dann einfach los.
Also ich hatte eben dieser, diesen einen Job aus der Agentur und danach plätscherte es irgendwie so von allen Seiten rein. Kann da jetzt-- Aber Stefan kann bestimmt sagen, was er getan hat.
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Stefan Ich hab, eine Empfehlung bekommen aus, von jemandem aus einer Agentur in Berlin und daraus entstand mein erstes Projekt. Das war relativ groß und das war wahrscheinlich mehr Glück als Verstand. Und, alle nicken hier zustimmend. Und, ja, dann, dann, plätscherte es auch so los, weil aus dem Projekt ergaben sich neue Projekte.
Dann bin ich damals in die Web Crossroads hereingeschlittert und daraus ergab sich dann ein Projekt aus, quasi auch von jemandem, der auch bei den Web Crossroads war und, damals in der Nähe war, wo ich dieses Projekt hatte. Der hat mich dann direkt eingeladen in die Agentur und dann war das das zweite Projekt und so plätscherte es dann los.
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Marcel Wie lange hat das erste Projekt dich getragen?
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Stefan Du meinst finanziell jetzt und nicht moralisch?
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Marcel Also wie lange, für, für welche Zeit warst du da jetzt erst mal abgedeckt?
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Stefan Ich habe neun Wochen gearbeitet ungefähr und ich habe... Also die nächsten zwei Monate konnte ich entspannt akquirieren, würde ich sagen.
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Marcel Okay, und, das wusstest du auch schon vorher, dass das kommt, bevor du dich selbstständig gemacht hast?
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Stefan Nein, überhaupt nicht. Nein, nein, nein. Ich hab, ich hab den Entschluss gefasst, mich selbstständig zu machen, bevor ich diese Anfrage bekommen habe. Und hatte eigentlich auch vor, mir noch mehr Zeit zu lassen, damit mich selbstständig zu machen, also die ganze Gründungs, diesen ganzen Gründungswust, zu bearbeiten.
Und dann kam die Anfrage und die hat mich im Prinzip schon fast genötigt, das vorzuverlegen, weil die ziemlich schnell anfangen wollten und ich hätte nicht mitmachen können, wenn ich, noch länger gebraucht hätte.
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Marcel Wie lange hast du dir genommen in der Vorbereitung?
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Stefan Insgesamt? Hm. Also ich wollte mir vier Monate nehmen. Ich habe mir letzten Endes drei genommen, glaube ich. Aber das ist, das klingt jetzt viel. Aber wenn man, wenn man nach 2,8 Monaten damit rechnet, noch 1,2 weitere zu haben und dann erfährt, man hat nur noch 0,2 Monate.
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Marcel Also mit haben meinst du dann, Unterstützung aus öffentlichen Töpfen, oder?
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Stefan Nein, nein, überhaupt nicht, sondern ich hatte, ich hatte nur noch so viel Zeit. Also ich kam nach 2,8 Monaten Vorbereitungszeit auf meine Selbstständigkeit zu einem Zeitpunkt, wo ich dachte, ich hätte noch 1,2 Monate, um mich weiter vorzubereiten. Die Anfrage, ob ich nicht in 0,2 Monaten anfangen möchte.
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Marcel Sprich, der Auftrag hat dich da rausgerissen.
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Stefan Genau, und das war sehr, sehr viel plötzlich.
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Marcel Wie unglücklich.
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Stefan Ich war todtraurig.
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Marcel Also bei mir war es so, dass ich, ehrlich gesagt, mit einem kleinen, ja, mit einer kleinen Sicherung in die Selbstständigkeit gegangen bin.
Ich hab mich, damals ja direkt nach meiner Selbstständigkeit, nach, nach meiner Selbstständigkeit selbstständig gemacht, aus meiner Ausbildung heraus selbstständig gemacht und, hatte da eine Agentur, die mir, zugesichert hatte, über, einen bestimmten Zeitraum mich zu einer, zu einem bestimmten Teil zu buchen, sodass ich über die Runden kam, aber aus meiner Sicht noch genug Zeit hatte, um mir auch andere Dinge aufzubauen.
Und, ja, also gut, ich bin jetzt seit, knapp über dreieinhalb Jahren selbstständig und, ich würde sagen, so das erste, das erste Jahr habe ich schon ziemlich, na ja, nicht völlig aus diesem Austra, Auftrag gelebt, aber der hat mich da dann doch schon, doch schon gestützt. So, zurückgedacht. Gut, Stefan, bei dir ist die Frage schnell beantwortet, weil du bist ja quasi ohne, ohne Sicherheiten gestartet. Würdest du das wieder machen? Hast du-
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Stefan Noch mal ohne Sicherheiten meinst du oder noch mal starten generell?
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Marcel Nee, also ich hoffe doch, dass du noch mal startest und habe ich leider die falschen Gäste ausgesucht. Nein, noch mal ohne, ohne Sicherheit. Oder also, hast du so im, im, im Nachhinein das Gefühl, dass es zu, na ja, zu gefährlich war, da ohne Sicherheit zu starten? Hättest du dir, wenn du jetzt starten würdest in einem komplett neuen Feld, dir erst mal was gesucht oder?
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Stefan Also sagen wir mal, ich war froh. Ich war, ich, ich bin im Nachhinein sehr froh, dass ich so naiv war. Es war sicherlich jetzt nicht lebensbedrohlich, aber es war schon so ein bisschen so, dass ich jetzt zurückgucke und mir denke: „Hast schon Glück gehabt."
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Marcel Andreas?
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Andreas Ob ich, ob ich noch mal so naiv starten würde, wie ich gestartet bin?
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Stefan Nee, das geht ja nicht. Die Frage beantwortet sich ja von selber.
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Marcel Würdest du naiver starten?
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Andreas Also ich würde sagen, es hilft schon, wenn man sich nicht mit jedem Scheiß vorher auseinandergesetzt hat, weil man sich dann einfach irgendwie zu viele Gedanken und zu viele Sorgen macht. Man muss sich eben irgendwie von irgendjemandem die Informationen holen, womit man sich wirklich auseinandersetzen muss.
Also zum Beispiel will man das Finanzamt irgendwie auf seiner Seite haben, weil die können schon sonst auch ein bisschen ungemütlich werden, aber mit vielen anderen Dingen kann man das auch erst mal so ein bisschen anlaufen lassen. Also Leute, die Geld von einem haben wollen, tendieren dazu, auch auf einen zuzukommen.
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Stefan Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich gleich die Frage: Könntest du die, Marcel, könntest du die vielleicht notieren? Ich möchte gerne wissen, wie Andreas das Finanzamt auf seine Seite gekriegt hat. Das würde mich sehr interessieren.
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Marcel Dann, stelle ich dir jetzt Andreas. Andreas, wie hast du das Finanzamt auf deine Seite bekommen?
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Andreas Na ja, also, ich weiß jetzt nicht, ob die so wirklich auf meiner Seite sind, aber bisher haben sie, kooperiert.
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Marcel Also ich muss dazu sagen, dass ich, vorher schon mal, quasi nebenberuflich was gemacht habe, damals auch schon zu, Schülerzeiten und mir dafür dann auch schon, mal so eine Steuernummer organisiert habe und das auch schon versteuert hatte. Insofern war das nicht mehr die große Überraschung, was da jetzt kam. Ich habe auch schon, vorher die Umsatzsteuervoranmeldung gemacht, hatte also auch schon vorher kein Kleingewerbe und war dementsprechend damit schon vertraut.
Und, dann der aus, ja, finanzsteuerlichen, aus finanzsteuerlicher Sicht war dann der Schritt in die Selbstständigkeit, ja, nur noch ein, ein Brief, dass ich das da jetzt wieder aufnehme. Ja, also insofern war der Punkt da relativ einfach. Also ziemlich den, den Schisser-Weg gewählt, sage ich mal.
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Stefan Machst du heute noch, machst, machst du heute noch deine oder macht ihr heute noch eure, Umsatzsteuervoranmeldung selbst?
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Marcel Nee, nicht mehr. Seit, Mitte letzten Jahres nicht mehr. Ich habe das lange gemacht, weil ich einfach das Gefühl hatte, ich wollte wissen, was ich da tue. Also genauer wissen als nur so 'nen, gut, ich hab, wusste wahrscheinlich nicht, was ich tat, aber, ich wollte das Gefühl haben, da irgendwie drin zu stecken und insofern fand ich das eigentlich nicht so schlecht, da zwei Jahre lang, das, da selbst zu machen und da nach meinem Steuerberater zu geben.
Inzwischen empfinde ich es dann doch als große Erleichterung.
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Stefan Mhm. Andreas?
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Andreas Ja, sieht bei mir ähnlich aus. Also ich habe das am Anfang selbst gemacht, hab mich da durch dieses Online-Elster-Ding gequält und, das Problem war damals dann irgendwann und ich weiß nicht, ob das immer noch so ist: Irgendwie wurde der Schlüssel in 'nem Verzeichnis auf deinem Rechner abgelegt, der auch in Zukunft immer so heißen musste. Und da hatte ich meinen Rechner neu aufgesetzt und da hieß mein Benutzerordner anders und da habe ich gesagt: „Ach komm hier, gib das der Steuerberaterin."
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Stefan Daran bist du gescheitert?
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Andreas Nö, aber ich hatte keine Lust mehr. Also das, das hat das Fass zum Überlaufen gebracht, dass ich gesagt habe: „Ey, also hier. Ich wei-- ich rate, in welche Felder ich hier welche Zahlen schreibe und dann klicke ich."
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Stefan Ich, ich finde überhaupt, dass, dass, ein Programm nach dem diebischsten Vogel von allen zu benennen, für ein Programm, mit dem man Geld abgeben soll, nicht den besten Namen. Deshalb da habe ich mich schon von Anfang an dagegen entschieden. Und außerdem auch, weil es keine Mac-Version gab. Es gibt, ich glaub, es gibt mittlerweile eine, oder?
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Andreas Es gibt so ein Browser-Java-Ding. Also das war mein letztes-
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Stefan Ach, liebe Zeit.
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Andreas Das, was ich zuletzt angefasst habe. Ich-- keine Ahnung.
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Marcel Ich habe dafür 'nen, bis zuletzt ein Windows-Tool benutzt. So viel zum Thema Mac. Ja, aber es gibt, ich habe mir auch mal spaßeshalber so einen Zugang zuschicken lassen, ein, Tool, ein Java-Web-Tool, was ich glaube, auf dem Mac nur im Safari lief oder so was. War schon ein sehr großes Kunststück von den, vom Amt, das so zu bauen. Die nächste Frage von, Andreas, also nicht unserem, sondern einem, knüpft da so ein bisschen an: Welche Rechtsformen gibt es und welche sind zu empfehlen?
Also aus meiner Sicht ist die Frage eigentlich recht einfach zu, beantworten.
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Andreas Ja, dann mach doch mal.
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Stefan Stefan. Wenn die aus deiner Sicht so einfach zu beantworten ist, warum soll ich das dann-- aber egal. Ja, in, in erster Linie gibt es halt den Freiberufler, ne. Das ist das Einfachste erst mal. Da machen manche Finanzämter und manche nicht mehr oder weniger Stress wegen, Dingen, die nicht rein gestalterisch oder künstlerisch sind. Das heißt zum Beispiel-
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Marcel Darf ich ganz kurz, ganz kurz den, Hinweis einwerfen, dass, wir, glaube ich, noch mal erwähnen müssen, dass-
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Stefan Ja, unbedingt.
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Marcel Wir nicht vom Fach sind und, hier keine, wa, was, -
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Stefan Also nicht von dem Fach.
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Marcel Nicht von... Wir sind nicht vom Fach und bauen sonst, Dächer. Nein, wir geben hier weder eine Rechts- noch eine Finanzberatung. Alles, was, irgendwie rechtliche Konsequenzen hat oder haben könnte, sollte man sich noch mal von irgendwem vom Fach absichern lassen.
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Stefan Wir erzählen nur von unseren Erfahrungen.
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Andreas So eine Art Selbsthilfegruppe.
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Marcel Stefan, fahr fort.
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Stefan Ja, genau. Also der Freiberufler dann, das ist das Einfachste. Da, benötigt man im Prinzip keinerlei weitere Anmeldung. Ich glaub, man besorgt sich eine Steuernummer und das war's. Und dann sagt einem das Finanzamt irgendwann noch mal, ob das okay war, dass man das so gemacht hat oder ob man im Nachhinein vielleicht doch anders besteuert wird. Aber im, im Wesentlichen ist, dann das Nächste das Gewerbe.
Du kannst Gewerbe anmelden, dann kannst du auch Dinge handeln und irgendwelche Dinge einkaufen, bei denen du nicht unbedingt künstlerische... Ich war heute noch beim Steuerberater. Ich hab da eine, eine Sache erfahren.
Zum Beispiel muss man, wenn man, wenn man als Freiberufler – ich geb das hier jetzt nur wieder – wenn man als Freiberufler einen anderen Freiberufler einkauft und hat nicht mehr die künstlerische Hoheit über das, was entsteht, dann darf man das eigentlich als Freiberufler nicht tun. Man muss als Freiberufler die Hoheit über das behalten, was geschaffen wird. Ansonsten darf man jemand anderen nicht unterbeauftragen.
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Marcel Genau, man darf auch irgendwie Webhosting nicht verkaufen. Man darf nur irgendwie-
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Stefan Exakt.
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Marcel Man darf dann nur eben irgendwelchen Leuten helfen, das einzurichten und so.
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Stefan Lizenzen von Software zum Beispiel kann man nicht verkaufen, von irgendwelchen Content-Management-Systemen zum Beispiel oder so.
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Marcel Ich muss auch sagen, ich hab den Krieg da sehr schnell einfach aufgegeben, den Freiberuflerstatus zu versuchen, zu, zu halten. Also, ich glaub, das ist auch echt sehr schwierig.
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Stefan Absolut. Die Gewerbesteuer schreckt im ersten Moment ein bisschen ab, find ich. Ich hab die, ich hab halt auch ein Gewerbe und ich zahl die seit zweieinhalb Jahren oder so. Aber die kriegt man zu 80 % wieder durch 'ne Minderung in der Einkommenssteuer. Das heißt, 20 % ungefähr von der Gewerbesteuer zahlt man nur und das ist erträglich.
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Marcel Ja, ich kann dazu noch nicht so viel sagen, weil ich noch nicht so lang Gewerbesteuer zahlen muss und, da auch noch ein Großteil, die, die, Schätzung ist, also ich noch nicht den finalen Beschluss da sozusagen habe, aber bisher hat's mich noch nicht aus den Bahnen geworfen. Schauen wir mal, was noch kommt. Welche formale Schritte müssen-
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Stefan Wir sind noch nicht fertig.
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Marcel Wir sind doch mit in den Rechtsformen noch nicht durch.
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Stefan Ach so.
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Marcel Das wird hier, das geht bis in die, bis in die Nacht.
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Stefan Moment, -
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Marcel Wir können das ja wunderbar kombinieren.
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Stefan Die, die, die Gewerbeanmeldung wäre jetzt die Beantwortung deiner Frage, die ich dich nicht habe fertigstellen lassen.
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Marcel So, also die Frage, die ich da, gerne mit einflechten würde, ist, welche formalen Schritte jeweils, erledigt werden müssen und was diese kosten. Also beim Freiberufler sind es vor allem, denk ich, die Kosten der Steuerberatung, wenn man die in Anspruch nimmt. Ansonsten, gab's da überhaupt 'ne Gebühr?
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Stefan Nein. Ich glaube, die Steuernummer ist umsonst. Wie das mit der Umsatzsteuer-ID ist, weiß ich nicht. Man sollte sich immer eine Umsatzsteuer-ID besorgen, weil die-
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Marcel Ich meine, die war auch kostenlos. Aber das-
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Stefan Okay, ich weiß es nicht.
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Marcel Aber es sind auf jeden Fall keine Unsummen.
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Stefan Auf keinen Fall. Gewerbe sind 40 Euro.
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Marcel Ja, ich-
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Stefan Eine Gewerbeanmeldung. Einträge und Änderungen kosten irgendwie das Gleiche. Das heißt, 'ne, 'ne Änderung des Gewerbe, -status, also Tätigkeiten, Adresse und so weiter, kostet dann noch mal die gleiche Summe, soweit ich mich erinnere.
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Marcel Ja, ich glaub, das ist, ortsabhängig.
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Stefan Das kann auch sein.
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Marcel In Bremen ist es, glaub ich, billiger.
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Stefan Ja klar.
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Marcel Na ja, das ist, das ist nicht so klar. Die sind ziemlich verzweifelt. Aber ja, das ist, auf jeden Fall keine Unsummen. Genau. Es kam grad noch die Frage im Chat, ob die Gewerbesteuer gleich die Umsatzsteuer ist.
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Stefan Nein.
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Marcel Das ist korrekt.
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Stefan Die Gewerbesteuer ist eine Steuer, die an die Kommune abgeführt wird, bei der man, in der man quasi ansässig ist. Und, Kommune, für die Leute, die das jetzt nicht verstehen, ist die quasi das, die Gemeinde oder die Stadt, in der man, in der man, in der man wohnt, eine kommunale Steuer. Und, die Gewerbesteuer wird zusätzlich zur Umsatzsteuer, die ja nur ein durchlaufender Posten ist, bezahlt und auch zusätzlich zur Einkommensteuer.
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Marcel Genau, und bei der Gewerbesteuer ist es so, dass die ihre Berechtigung darin findet, dass man einen, na ja, Schaden an der Stadt sozusagen anrichtet. Also dadurch, dass ich als Gewerbe Müll produziere, die Straßen mehr belaste und so weiter. Das ist die, ursprüngliche Begründung und da gibt's dann auch so die Abgrenzung zum Freiberufler.
Man sagt, dass ein Dachdeckerbetrieb da, der Stadt höhere Kosten oder der Kommune höhere Kosten, auferlegt als, jetzt ein, ja, was ist denn so der typische-- Ein Architekt zum Beispiel ist, glaub ich, ein Freiberufler.
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Stefan Rechtsanwalt, Steuerberater.
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Marcel Genau. Wobei es dann sehr unsinnig ist, dass wir größtenteils keinen, weil ich auch jetzt wenig mit dem Lkw und so, aber... Ja. Gut. Weitere Rechtsform?
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Stefan Jemand schreibt hier gerade: „Umsatzsteuer gleich Mehrwertsteuer.“ Ja, wenn wir Umsatzsteuer sagen, dann meinen wir auch mit Mehrwertsteuer. Das ist für die Leute, die das noch sagen. Das gibt's eigentlich, glaub ich, gar nicht mehr. Also das heißt jetzt Umsatzsteuer.
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Marcel Außer in der MediaMarkt-Werbung.
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Stefan Ist das so?
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Marcel Bin ich mir ziemlich sicher. Ist das eine nicht bei Unternehmen und das andere bei...?
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Stefan Nee.
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Marcel Nee.
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Stefan Nee, das ist genau das Gleiche und das heißt jetzt bei Mehrwertsteuer.
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Marcel Ich dachte, es kommt drauf an, von wo man guckt, aber ist egal.
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Stefan Aber es gibt so 'ne, so 'ne Legacy-Regel irgendwo im, im, im Steuergesetz, dass du, das halt noch verwenden darfst und das ist quasi abwärtskompatibel. Das Umsatzsteuerding. Das nächste-
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Marcel Die Profis sagen aber Umsatzsteuer.
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Stefan Exakt. Das nächste ist, würd ich sagen, die UG, oder?
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Marcel J-ja.
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Stefan Wenn wir jetzt, ja. Oder? Wenn wir von-
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Marcel Klein nach groß.
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Stefan Gibt's noch was ohne Kapital, was erwähnenswert wäre? Nee. Eingetragener Kaufmann ist eigentlich niemand bei uns in der Gegend.
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Marcel Nee.
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Stefan Ich würd sagen, UG wär das Nächste.
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Marcel Genau. Nicht unbedingt mein Fachgebiet-
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Stefan Überhaupt nicht.
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Marcel ... aber im Prinzip die, die, Ein-Euro-GmbH sozusagen. Weiß nicht, ob da wer was mehr zu sagen kann.
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Stefan Ja, du, du, du fängst halt, also das ist im Prinzip so die, so die heranwachsende GmbH. Du kannst da ohne 'ne große Einlage anfangen und musst dann aber 'n Teil des Gewinns drinlassen, bis die GmbH-Einlage komplett ist. Und du bist eben, dein, deine Firma ist eben ein, eine juristische Person und nicht mehr du selbst.
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Marcel Genau, also bei, bei der, -
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Stefan Und du bist haftungsbeschränkt, was unheimlich wichtig war.
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Marcel Ja, genau. Also das ist ja der große Vorteil der GmbH. Wenn ich die an die Wand fahre, dann hafte ich da erst mal nicht direkt, mit meinem Privatvermögen, sondern die, die Firma haftet.
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Stefan Es sei denn, du bist in Das Risiko bewusst eingegangen und hast, quasi das in Kauf genommen dann.
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Marcel Genau, genau. Und auch wenn ich im, Firmenauftrag jemanden umbringe, hafte ich dafür auch noch selbst also.
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Stefan Nein, echt?
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Marcel Doch, doch, ich glaub schon.
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Stefan Verdammt.
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Marcel Hast du jetzt die Anlage schon abgeschickt?
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Andreas Kleiner Einwurf aus dem Chat noch mal eben zur Umsatzsteuer-ID. Die ist in der Tat kostenlos und, kann über die Website vom Bund angemeldet werden.
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Marcel Genau. Also zur GmbH noch mal kurz:, der Vorteil ist, wie gesagt, man, haftet nicht selbst, sondern die GmbH haftet dann, außer man, ja, handelt halt f-fahrlässig. Und, dementsprechend muss man eine Einlage von fünfundzwanzigtausend Euro, wobei glaube ich zu Beginn, man davon die Hälfte, die zwölfeinhalbtausend,, zum Beispiel auf einem Bankkonto hinterlegen muss und, die UG, ja, ist quasi so ein bisschen die heranwachsende GmbH.
Sprich, man muss zwar auch eine, eine Einlage, anlegen, aber die halt über die Zeit. Das heißt, man, verfügt dann nicht direkt über das Geld, was man erwirtschaftet, komplett frei, sondern muss davon einen Teil, ja, anlegen. Und, wenn man dann die, zwölfeinhalbtausend erreicht hat, wird daraus, ich weiß nicht, ob automatisch oder man überhaupt nur die Möglichkeit... Genau. Also man kann dann daraus quasi eine erwachsene GmbH machen.
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Stefan Genau. Und das ist ziemlich aufwendig.
Und letztens hat ich – das ist jetzt auch nur ein Erfahrungsbericht – aber letztens hat ein Freund mir erzählt, dass er wahrscheinlich, hätte er das direkt gewusst, was das für ein Aufwand und für ein Geld auch kostet, aus einer UG eine GmbH wieder zu machen, oder erstmals dann eine GmbH zu machen, dann hätte er das wahrscheinlich nicht gemacht, weil die zwölftausendfünfhundert Euro sind insofern nicht so wahnsinnig viel, weil ich glaube, die musst du nicht, ich, ich bin mir nicht sicher, das ist jetzt so ein gefährliches Halbwissen, aber ich glaube, die musst du nicht komplett in bar hinterlegen, sondern-
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Andreas Du kannst auch Sachgüter einbringen.
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Stefan Du kannst auch Sachgüter einbringen, genau. Und vor allen Dingen kannst du mit dem Kapital ja direkt arbeiten. Das musst du ja nicht hinterlegen wie so 'n, so 'ne Art Pfand oder so, sondern das ist ja, das ist Kontoeinlage, wenn du es bar machst und dann hast du die Möglichkeit, davon wieder Dinge zu kaufen, deine Miete zu bezahlen und so weiter. Du haftest dann natürlich in dem Rahmen, in dem dein Stammkapital eingetragen ist, aber das Stammkapital, damit kannst du arbeiten.
Das ist nicht festgelegt.
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Marcel Ich würde allerdings sagen, dass, also wir sind hier ja beim Thema Selbstständigkeit, direkt mit einer GmbH zu starten als, Einzelkämpfer ist eigentlich sehr unsinnig. Oder?
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Stefan Das kommt drauf an, was man macht.
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Andreas Ja, aber so als Webentwickler, ist es schon in der Regel Kanonen auf Spatzen. Du hast eben eine aufwendigere Buchhaltung.
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Stefan Genau, das sollte man auch noch erwähnen.
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Andreas Du hast...
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Marcel Genau, also der, der große Unterschied ist, glaube ich, vor allem die, höheren Kosten, die man hat. Allein schon bei der Beantragung sozusagen braucht man-
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Stefan Notar.
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Marcel -auch einen Notar. Der, der überhaupt, der, der, laufende Steueraufwand sozusagen wird höher und dadurch dann indirekt die Kosten des, Steuerberaters. Man, man hat vor allem mehr Arbeit auch. Es ist deutlich mehr Papierkram. Also, als ich meine, Steuernummer beantragt habe, waren das, war das ein oder zwei Seiten, die man dann mehrfachst in so einem Briefumschlag wirft und dann hat man 'ne Sch..., Woche später oder so was eine vorläufige Steuernummer und das war es.
Das ist bei einer GmbH dann doch ein deutlich anderer Prozess.
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Stefan Das dauert ein bisschen. Man ist eingeschränkt, was die Namensfindung angeht. Du kannst dich nicht einfach irgendwie nennen, wie du Lust hast, sondern du musst halt einen Namen nehmen, der auch wirklich dich eindeutig differenziert von anderen Leuten. Gattungsbegriffe sind verboten, all solche Geschichten. Also es ist wesentlich komplexer. Du musst vor allen Dingen, musst du eine Kasse führen, eine Barkasse zum Beispiel.
So als Freiberufler kannst du halt im, in einem gewissen Rahmen halt über dein Barvermögen verfügen und damit Geschäftsausgaben tätigen. In einem Fall von so einer Kapitalgesellschaft musst du halt darauf sehr aufpassen und musst wirklich alles genau belegen können und das ist sehr viel anstrengender.
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Andreas Ja, was, was meine Steuerberaterin mir damals gesagt hatte, war: Der Unterschied ist, wenn man, eine, eine Firmenbriefmarke als Einzelunternehmer benutzt, dann ist das, ist das ein Gehalt, das man sich auszahlt. Und wenn man es in der GmbH macht, ist es Diebstahl.
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Marcel Ja, also ich glaube, man kann zusammenfassen, dass es in einem sehr hohen Prozentsatz einfach keinen Sinn ergibt, von Anfang an eine GmbH zu gründen. Aber das wird auch jeder Steuerberater, den man ja eh noch mal aufsuchen muss, einem auch, glaube ich, sagen.
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Stefan Bitte, bitte. Ja, dann das Nächste wäre dann die große Aktiengesellschaft.
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Marcel Genau, also darüber hinaus macht es dann sowieso wenig Sinn. Ich weiß nicht, gibt es noch irgendwas-
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Stefan Für Start-ups vielleicht.
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Marcel Eine GbR.
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Andreas GbR sollten wir natürlich-
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Marcel Die sollten wir auf jeden Fall noch nennen.
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Stefan Ja, derbesten.
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Marcel Wenn man nicht alleine ist und sich selbstständig macht, so in so einem kleinen Zweierteam. Im Prinzip ist es, ja, ein Zusammenschluss von mehreren Einzelunternehmern sozusagen.
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Stefan Exakt.
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Marcel Mit auch, ja, relativ ähnlichen Rechten.
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Stefan Genau. Und der Gründungsaufwand sieht ungefähr so aus: Rein rechtlich, wenn ich mir jetzt mit einem befreundeten Kleinunternehmer gemeinsam in einem Laden ein Fachbuch kaufe und er fünfzig Prozent bezahlt und ich fünfzig Prozent bezahle, haben wir eine GbR gegründet.
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Marcel Genau, also eine GbR, ja.
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Stefan Die ist dann halt einfach da. Die entsteht so quasi.
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Marcel Genau. Normalerweise ist es dann halt so, dass man, ja, einen, einen Vertrag aufsetzt, in dem geregelt ist, wer wie viel von dem, was man so zusammen erwirtschaftet, bekommt.
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Stefan Muss du nicht.
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Marcel Muss man nicht, aber ist so die Regel.
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Stefan Ja. Wenn man klug ist, macht man das.
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Marcel Wenn man klug ist, macht man das. Und sehr viel mehr Aufwand gibt es dann, glaube ich, auch in der Gründung gar nicht, oder?
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Stefan Nein. Was wichtig ist vielleicht noch, ist, zu erwähnen, das kann ich aus eigenem, aus eigener Erfahrung sagen: Wenn man eine GbR gründet, ist es ganz sinnvoll, zum Beispiel dafür zu sorgen, dass es eine sogenannte Nachfolgeregelung gibt. Das heißt, wenn einer der GbR-Gesellschafter aussteigt, macht es Sinn, dafür eine Regelung getroffen zu haben, dass die GbR weiter existiert.
Ansonsten ist nämlich laut BGB eine GbR in dem Moment vollständig aufgelöst, sobald einer der Gesellschafter einseitig kündigt. Das ist vielleicht noch ganz, ganz interessant. Also so was sollte man regeln.
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Marcel Zwei Fragen noch aus dem Chat dazu: Hat einer von uns eine GmbH? Nein, soweit ich weiß. Hat einer heimlich noch eine GmbH? Stefan?
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Stefan Da kann ich nicht drüber reden.
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Marcel Nicht mehr.
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Andreas Was meint ich aber keine.
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Marcel Gut. Andreas tut gern etwas geheimnisvoll, aber- Nein, also aktuell haben wir alle keine, GmbH, über die wir sprechen wollen scheinbar. Und die Frage, ob aus einer GbR nicht automatisch eine OHG wird. Mmm, nein.
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Stefan Nein.
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Marcel Also aus einer-- Also eine OHG, ist... Womit kann man das gleichstellen? Eine offene Handelsgesellschaft, -
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Stefan Ich gucke gerade mal.
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Marcel Geht eher in die Richtung GmbH, mit eigentlich noch mehr Aufwand, wenn ich mich nicht... Aber wie-
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Stefan Da, da, da weiß ich.
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Marcel Genau, da sind wir alle nicht firm. Aber nein, aus einer GbR wird nicht automatisch eine, OHG.
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Stefan Das wäre ja auch komisch. Sonst gäbe es ja keine GbRs.
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Marcel Genau. Ja. Hat noch jemand was zu den, Rechtsformen und Gründungsformen zu sagen? Stefan ist nicht mehr bei uns.
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Stefan Doch, ich bin noch, ich bin noch da.
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Marcel Kommen wir zu der nächsten Frage. Ebenfalls von-
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Stefan Darf ich, darf ich noch eine Sache eben kurz nachtragen zu der Gründung?
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Marcel Ansonsten weiter.
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Stefan Auf jeden Fall sollte man im, eigentlich immer und erst recht, wenn auch nur der geringste Zweifel besteht, irgendjemanden hinzuziehen, der weiß, wovon er redet. Ich habe ganz kurz das Experiment gemacht mit so einem Beratungsservice, der irgendwie von der Stadt eingerichtet wurde, so was zu machen. Und das ist... Lasst das. Bezahlt lieber Leuten Geld dafür, dass sie euch sagen, was, was Sache ist und, das ist gut angelegtes Geld. Exact. Exact. Ich muss, ich muss ganz kurz was nachschieben.
Wir haben einen Link gekriegt über den Chat. Also es scheint so zu sein, dass, zumindest sagt das eine Seite, die einen dubiosen Namen hat, nämlich rechthaber dot com, dass eine GbR zur OHG wird, sobald sie einen gewissen O-, Umsatz erreicht, wenn ich das richtig verstanden habe, oder Umfang erreicht. Das finde ich jetzt sehr schwammig, aber das steht auf jeden Fall auf dieser komischen Seite.
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Marcel Also das werden wir jetzt... Ich, ich, ich habe noch nie gehört, dass jemand eine GbR gegründet hat und, -
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Stefan Aus Versehen so.
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Marcel Auf einmal am, am 1.1. aufstand und, eine OHG vor der Tür stand sozusagen. Kommen wir zur nächsten Frage, wieder von Andreas: Was gibt es zu beachten, wenn man nebenberuflich, zum Beispiel neben einem Agenturjob, selbstständig sein will? Also das Erste, was es zu beachten gibt, ist, dass man von, seinem Arbeitgeber dazu die Erlaubnis braucht. Dringend. Wenn ich mich nicht irre, wäre das ein absoluter Kündigungsgrund.
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Stefan Fristlos.
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Marcel Fristlos. Und wenn dieser Nebenjob dann nicht gut läuft, dann ist das doof. Dann denke ich, sollte man, sich Gedanken machen, ob man das wirklich will. Je nachdem, in welchem Rahmen man das so aufziehen will. Wenn ich das eher mache, um ein, zwei Aufträge mal nebenbei zu machen, ist das natürlich was anderes, als wenn ich wirklich ernsthaft versuche, nebenbei eine, eine, ja, ein Gewerbe oder beziehungsweise eine Selbstständigkeit hochzuziehen. Ja, was habt ihr noch so dazu zu sagen?
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Stefan Ich habe dazu nicht viel zu sagen. Ich habe das mal versucht anzuleiern. Das ist damals abgewiesen worden und dann, ist Selbstständigkeit erst ein Thema geworden, als es hauptberuflich anstand. Also ich habe das gemacht eine Zeit lang, weil ich so jämmerlich bezahlt wurde, dass ich, im Prinzip, um die Butter auf dem Brot... Stefan. Ja, ja und ich habe das gemacht und es, ist, anstrengend. Definitiv sehr, sehr, sehr anstrengend.
Weil du arbeitest halt zwischen acht und, ich sag mal, fünfzehn Stunden für die Agentur, in der du arbeitest, so. Und-
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Marcel Normalerweise, ja.
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Stefan Wirklich normalerweise, na in der-- Also ich kenne das nicht anders. Bei keiner anderen Agentur habe ich bisher erlebt, dass sie, so eine, so eine acht, acht Stunden,, Griffel fallen lassen, nach Hause gehen Agentur war. Insofern, also das, kann man sich wahrscheinlich auch abschminken.
Und dann halt noch mal zu arbeiten, dann gleichzeitig nicht für die Kunden, die man ja eigentlich hat, zur normalen Bürozeit erreichbar zu sein, dann dieses ganze steuerliche Gedöns zu machen nebenher, weil man verdient eigentlich nicht so viel, dass man einen Steuerberater haben möchte. Man verdient aber zu viel, als dass man diesen, dieses ganze Gedöns nicht machen müsste. Und, das ist halt schon so ein, so eine, so eine Grauzone, in die man nicht unbedingt kommen sollte, finde ich.
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Marcel Also ich kenne ein, zwei, die sich, nebenberuflich selbstständig gemacht haben. Da war es dann aber eher so, dass die, zur Abwechslung mal einen Job gemacht haben, der nicht in der Agentur war, sondern dann eher als Entwickler irgendwie administrative Aufgaben übernommen haben und dann in, in Absprache mit ihrem, Chef nebenbei, das war dann aber auch ein Gewerbe, was sie schon vorher geführt haben, aber das haben sie dann halt entsprechend aufrechterhalten.
Also ich denke, es ist, eher, dann häufiger der Fall, dass man, ja, nicht eine selbstständige Tätigkeit hat, gegebenenfalls wieder in ein Anstellungsverhältnis geht und, dann ein Abkommen trifft, dass man, diese Tätigkeit nebenberuflich aufrechterhalten kann.
Andersrum ist es recht unüblich und, ich würde auch sagen, dass, 90 % der Chefs aus guten Gründen da nicht mitmachen werden, weil sie halt auch einfach wissen, dass wenn sie ihr Personal schon fünfzehn Stunden am Tag fordern, da nicht mehr so viel Luft ist.
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Stefan Ja. Es hatte gerade noch noch jemand im Chat gefragt. Das streue ich noch mal eben ein.
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Marcel Du bist so aufmerksam.
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Stefan Ich bin so aufmerksam. Er hört uns ja noch nicht zu. Wer? Nein, natürlich nicht. Es hat jemand gefragt: Ist man als Freiberufler umsatzsteuerpflichtig? Ja und nein. Das kommt drauf an, wie viel man verdient. Es gibt da, glaube ich, die Grenze von siebzehntausendfünfhundert Euro. Das war mein Verständnis.
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Marcel Es gibt, das Kleingewerbe. Das kann man, wenn man-
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Stefan Heißt mittlerweile Kleinunternehmer, nicht-- Also, oder heißt Kleinunternehmer, nicht Kleingewerbe wegen Abgrenzung zu Gewerbe. Entschuldige, Marcel, aber...
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Marcel Sehr gerne. Immer wieder gerne. Ja. Genau, da gibt es die Grenze von siebzehneinhalb. Wenn man die überschreitet, muss man sich was Neues suchen und in der Planung darf man nicht davon ausgehen, dass man mehr als 50.000, glaube ich, waren das.
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Stefan Genau. Du musst, du, du darfst im vorangegangenen Kalenderjahr nicht 17.500 Euro überschritten haben und im laufenden Kalenderjahr nicht mehr als 50.000 Euro prognostiziert haben.
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Marcel Sonst wirst du zwangsver...
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Stefan Zwangsverumsatz versteuert. Ein schönes Wort.
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Marcel Genau. Aus meiner Sicht macht es, klar, es ist natürlich mehr Aufwand, aber man kann, gerade in der Anfangsphase, wenn man sich dann so 'n, so 'n MacBook und so 'n, vielleicht so 'n Photoshop und weiß ich nicht was alles anschaffen muss und möchte, einiges an Umsatzsteuer sich wiederholen.
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Stefan Absolut.
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Marcel Deswegen macht das aus meiner Sicht, also abgesehen davon, dass, 17.500 Euro und da geht es ja um, ist es da der Gewinn? Ich glaub, das sind, mhm, der Umsatz, oder? 17.500 Umsatz. Das ist, definitiv kein Ziel, wenn man sich selbstständig machen möchte. Und insofern sollte eigentlich jeder sowieso irgendwann nach einem, spätestens zwei Jahren, wenn's einigermaßen gut läuft, umsatzsteuerpflichtig werden und deswegen würde ich es von Anfang an eigentlich gleich machen.
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Stefan Grade wegen der Investition. Das ist halt schon 'n guter Punkt, wenn man irgendwie 10.000 Euro investiert an Software und Hardware und 'n bisschen was an Aufwand hat man ja immer, bekommt man halt seine 1.900 Euro zurück.
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Marcel Genau, also um das noch mal kurz zu erklären:, mit einem, kleinen, nicht Kleingewerbe, sondern einem kleinen Unternehmen.
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Stefan Kleinen Unternehmung.
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Marcel Genau, mit einer kleinen Unternehmung, kann man keine, sich keine Umsatzsteuer wieder zurückholen vom Finanzamt. Man, schlägt zwar auch auf seine Nettobeträge keine, Umsatzsteuer mehr drauf. Das ist aber insofern relativ egal, weil man in der Regel eh für Firmen arbeitet, die wiederum die Umsatzsteuer dann auch wieder absetzen können.
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Stefan Die das, a-a-aber, ja, die das aber nicht mögen. Also ich hab mal 'ne Zeit lang, -
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Marcel Also was nicht mögen? Das war grad ein, Pro.
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Stefan Kleinen Unternehmer.
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Marcel Das, das war grad ein Contra-Kleinen-Unternehmer-Punkt.
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Stefan Entschuldige.
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Marcel Also wenn man die, die, -
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Stefan Verstehe ich, verstanden.
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Marcel Wenn man die, Umsatzsteuer nimmt, ist es im Prinzip egal, weil die Unternehmen in der Regel sie sowieso wiederbekommen.
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Stefan Absolut, absolut. Im Gegensatz ist dazu, wenn man sie nicht ausweist, eher 'n Punkt für Unternehmen zu sagen: „Na ja, wollen wir vielleicht dann doch nicht so gerne.“
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Marcel Also für, für sie macht das halt in dem Moment keinen Unterschied, aber es macht 'n anderen Eindruck- -wenn du das nicht willst.
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Stefan Exakt.
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Marcel Also Kleinunternehmertum ist, ja, wir-wirkt nicht wirklich professionell, muss man sagen, wenn man an Firmen herantreten möchte. Ein, zwei Sachen hatte ich gerade noch im Chat, wenn ich die finde, sonst schiebe ich die gleich nach.
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Stefan Wir machen das hier übrigens nicht, um euch, um euch den Mut zu nehmen. Ich hab gerade schon verzweifelte Kommentare im Chat gelesen.
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Marcel Also man kann es auf jeden Fall wuppen. Wie gesagt-
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Stefan Auf jeden Fall.
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Marcel Das ist, das ist viel einfacher, als es sich hier anhört. Man geht zum Steuerberater, sagt, was man vorhat. Der sagt einem, ob das, was man vorhat, 'ne gute Idee ist oder sagt einem sonst, was er, was er für besser hält und dann gibt man dem 'n bisschen Geld und dann ist er glücklich und man selber ist glücklich.
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Stefan Ja, also ich kann, schlecht sagen, wie viel Geld das, da ist, weil meine, Erstberatung da, kostenlos war.
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Marcel Meine auch. Machen viele aber.
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Stefan Meine nicht. Aber na ja, das zählt nicht. Meine war dann mit der Anmeldung schon und so, so 'n Kram und da hab ich 200 Euro bezahlt oder so.
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Marcel Aber du hast ja... Nee, okay. Nee, alles gut. Ich bin verwirrt. Genau. Also vielleicht jemanden suchen, der am Anfang nicht unbedingt Geld nimmt, weil das ist immer schwierig, wenn man noch keins verdient hat. Auf jeden Fall jemanden suchen, wo man 'n gutes Gefühl hat, weil ich glaub, ich musst es noch nie, aber 'n Steuerberater wechseln ist schon, glaub ich, relativ stressig.
Man hat dann ja über die Jahre dann irgendwann doch so 'n, Verhältnis und auch so 'n, ne, man spielt sich so 'n bisschen aufeinander ein und, -
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Stefan Vor allen Dingen ist das 'n asynchroner Wechsel. Du hast halt das Problem, dass du in den meisten Fällen ja in 'nem Geschäftsjahr oder am Anfang eines Geschäftsjahr wechselst und im Zweifelsfall ist ja das letzte Geschäftsjahr noch nicht abgegeben, aber noch bei dem Steuerberater, wo du vorher warst und mit dem aktuellen gehst du dann oder mit, im aktuellen Geschäftsjahr gehst du dann zum nächsten und da hast du mit beiden 'ne Zeit lang zu tun. Das ist einfach nervig.
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Marcel Ja, genau. Also insofern, die, die Wahl an der Stelle ist da relativ entscheidend aus meiner Sicht. Und, sucht euch jemanden, bei dem ihr 'n gutes Gefühl habt. Fragt andere, die, selbstständig sind in eurem Umfeld, wen sie empfehlen können und, ja, scheut euch, glaub ich, auch nicht davor, zwei, drei Erstgespräche zu machen, ein, zwei Leute mal kennenzulernen und nicht direkt den ersten zu nehmen, wie mit den Frauen. Egal.
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Stefan Drum prüfe, wer sich ewig bindet.
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Marcel So sieht's aus. Eine Frage von unbekannt. Ich glaub, ich hab den Namen vergessen dazu zu schreiben. Man, möge es mir nachsehen. Wie machen wir uns einen Namen? Stichwort Reputation. Schwierige allgemeine Frage: Wie verkaufen wir uns? Stefan, fang du doch mal an.
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Stefan Das, -
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Marcel Die Website ist ja wichtig.
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Stefan Ja, also das, das, fängt ja mit dem an, was wir unseren Kunden verkaufen. Also es ist ja, im Endeffekt mu-müssen wir ja für uns das Gleiche leisten, was wir, auch unseren Kunden empfehlen. Das heißt, wir brauchen, gewisse Arten von Werbemitteln, Marketingmaßnahmen. Wir sollten uns, wenn wir, im, im Bereich Social Media, zumindest, Kompetenz, vorspielen möchten, dann sollten wir uns in dem Bereich bewegen, wenn wir das wollen.
Ansonsten kann ich nur sagen zum Thema Reputation: Also wie, wie man sich einen Namen macht und wie man Reputation aufbaut, sind aus meiner Sach-Seite, aus meiner Sicht irgendwie zwei verschiedene Dinger. Also einen Namen machen, macht man dadurch, dass man coole Projekte macht. Die muss man an Land ziehen, die muss man akquirieren. Dann muss man die auch noch so abschließen, dass die Leute damit glücklich sind und einen weiterempfehlen und das wär dann die Reputation.
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Marcel Ja. Also bei mir war's so, dass ich halt auch noch einige Altkontakte dann aus Agenturzeiten hatte, die, dann einfach wieder warm geworden sind und, ja, dann... Also in der Regel kommt aus einem glücklichen Kunden dann auch, eine Empfehlung, weil der kennt dann auch irgendeinen anderen, der, also viele Unternehmer, die, sich, von einem eine Website haben machen lassen, haben dann irgendwie, kennen andere Unternehmer, die dann auch so 'ne Website brauchen und, so. Ja.
Also ich muss sagen, ich hab ganz in der Anfangszeit mal versucht, so auf XING irgendwie zu wildern. Das kann man aus meiner Sicht ziemlich vergessen. Also jedenfalls so die,, Halb-, Laufwarm-Kalt-Akquise quasi. Also nach, Profilen zu suchen, die jemanden suchen, ist, aus meiner Sicht sehr wenig erfolgversprechend.
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Stefan Man findet viele verzweifelte Menschen.
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Marcel Also ich hab gute Erfahrungen damit gemacht, so ganz am Anfang. Also meine erste Akquiserunde war-
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Stefan Vielleicht konvertierst du besser als ich.
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Marcel Das weiß ich nicht. Das glaub ich nicht, Mann. Nee, vielleicht hab ich auch einfach nur Glück gehabt.
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Stefan Das glaub ich eher.
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Marcel Also bei mir war's so: Ich hab am Anfang, das halt ausprobiert und 20, 30 Leute, angeschrieben und, da kamen dann so, fünf Kontakte, sag ich mal, zustande und davon ist alles im Sande verlaufen. Ich hab, auf XING auf anderen Wegen in, in Gruppenforen, verrückterweise ein, zwei, Kunden, getroffen, was ich so nie... Aber darauf würd ich mich nicht verlassen. Das ist, ich, da kann man halt auch beim Supermarkt, im Supermarkt 'n Kunden treffen. Das ist ungefähr gleich wahrscheinlich.
Also XING hat mich, hat sich für mich nicht bewährt. Für dich schon, Stephan?
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Stefan Ich hab, ich hab, am Anfang die ersten, die ersten Akquiseschritte, die ich gemacht habe, hab ich tatsächlich auf XING gemacht und, ich hab aber nicht Direktkunden angesprochen. Ich hab Agenturen angesprochen. Das ist vielleicht wesentlich einfacher. Ich glaube, da liegt auch unser Unterschied. Ich weiß nicht, hast du Direktkunden versucht anzusprechen oder, Agenturkunden?
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Marcel Das waren hauptsächlich, ja, ich würd sagen, teils, teils.
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Stefan Hauptsächlich teils, teils.
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Marcel Ich hab zuerst gedacht, es wären hauptsächlich, Direktkunden gewesen, aber ich glaub, es war eher so- Ja, gemischt. Wild, wild gemischt.
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Stefan Ich hab, ich hab nur Agenturen angesprochen eigentlich.
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Marcel Das war vielleicht klüger?
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Stefan Das weiß ich nicht. Das hat sich, ich hab das andere ja nie erlebt. Insofern, weil ich's nicht versucht habe, aber-
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Marcel Aber es hat auf jeden Fall funktioniert.
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Stefan Ich hab's immer, ich hab's immer als angenehmer empfunden, für, Agenturen zu arbeiten. Nicht, weil ich Endkunden nicht mag. Ich hab auch einige wunderbare Endkunden, aber, das Agenturgeschäft ist von daher unproblematischer, dass die Gegenseite weiß, wovon du sprichst. Und-
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Marcel Meistens.
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Stefan In den meisten Fällen. Ich hab auch schon anderes erlebt, absolut, keine Frage, aber-
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Marcel So wie das hier, schlagartig kam. Ja, also ich hab mit Agenturen auch schon mittelmäßige Erfahrungen gemacht. Das Schöne ist aber, wenn man dann, erst mal Agenturen gefunden hat, mit denen man gut zusammenarbeitet, haben die in der Regel dann auch Interesse, mit einem häufiger und länger zusammenzuarbeiten und es ist einfach, sehr entspannt, wenn man so 'n Grundrauschen hat, mit-
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Stefan Man, man spart sich da in der Regel die Akquisearbeit. Wenn die mit einem zufrieden sind und die selber Akquise betreiben oder einen neuen Job haben und dich gebrauchen können, kommen die wieder auf dich zu.
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Marcel Exakt.
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Stefan Also die wissen, die wissen, was du tust. Ich find's, entspannter, einer Agentur zum Beispiel zu erklären, dass ich für etwas Bestimmtes eine Woche brauche, als das 'nem Direktkunden im Zweifelsfall zu erklären, weil der das halt nicht unbedingt, der muss das ja auch gar nicht verstehen. Der muss das nur glauben eigentlich, aber das ist halt schwierig, weil er nicht weiß, was du tust und dafür vielleicht auch gar kein Verständnis hat. Ja, das ist aber auch nur...
Also wir waren ja jetzt eigentlich erst mal bei der Reputation. Um hier mal so 'n bisschen zu-
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Marcel Gerne.
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Stefan Ja. Ich wollt euch nur dran erinnern.
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Marcel Ach so, also-
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Stefan Ich kann noch was dazu sagen.
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Marcel Ja, bitte. Genau, also wir, wir waren ja so bei dem, bei dem Punkt, dass, die, die, die, gut gemachten, Jobs und die daraus, entstehenden Weiterempfehlungen eigentlich ein großer Teil der Reputation quasi sind. Also Twitter und Co., würd ich sagen, nutze ich eher, um so die tägliche Kommunikation zu halten.
Aber sicherlich ist es ja auch so, dass man, sich, als, als, quasi, ja, im, im Kreise der Selbstständigen, dann gerne mal was, zuschiebt oder, ja, schaut, dass man für 'n Projekt noch jemanden gewinnt und dementsprechend ist das so 'n indirekter Reputationsweg quasi. Und, ja, also ich glaub, grundsätzlich ist es nicht unbedingt verkehrt, Dinge zu veröffentlichen. Über die Technikwürze kamen bei mir schon ein, zwei, Projekte rum. Also ansonsten präsent sein.
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Stefan Genau, auf Konferenzen gehen und Leute kennenlernen, die auch in der Branche sind und denen zeigen, was man so gemacht hat und mit denen einfach...
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Marcel Zu Themen bloggen ist, glaub ich, auch selten verkehrt. Kann man auch zu gefunden werden. Kommt auch viel Unqualifiziertes wahrscheinlich bei rum, aber...
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Stefan Vorträge halten, ne, Andreas?
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Marcel Vorträge halten, Andreas. Ich weiß nicht warum, aber Andreas.
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Stefan Ja. Ja, richtig.
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Marcel Genau, also präsent sein ist dann, glaub ich, so der nächste Pfeiler der, der Reputation. Und am besten positiv präsent sein.
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Stefan Absolut.
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Marcel Negative Presse ist auch Presse, aber halt auch negative Presse quasi.
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Stefan Das hast du schön gesagt, Marcel.
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Marcel Danke. Ja, habt ihr noch was zu der Reputation zu sagen?
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Stefan Es ist das Wichtigste, was du hast eigentlich und es ist ärgerlich, wenn du das, unverschuldet-
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Marcel Verlierst.
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Stefan Bitte?
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Marcel Verlierst.
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Stefan Ja, ich wo..., ich wollte zuerst sagen, also es gibt ja, es gibt ja Fälle, wo du das quasi, ohne eigene Schuld verlierst. Das kann passieren. Es kann aber auch passieren, dass du es schuldhaft verlierst und, -
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Marcel Ohne eigene Schuld wäre dann... Hast du da Beispiele parat? Die du nennen möchtest?
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Stefan Ja, nee, nicht wirklich. Ich hab, ich hab, ich hoffe, ich hab das noch nicht, in dem Maße getan. Was zum Beispiel ärgerlich ist, ist, was nicht so 'n guten Eindruck hinterlässt, das hab ich halt gemerkt, ist, wenn du auf 'ner Konferenz angekündigt bist als Speaker, wirst krank zwei Tage vorher, sagst ab. Die Tweets, die dann kommen, das, das möchte niemand haben. Also Andreas, wenn du dann demnächst sprichst, ne, bei dieser Konferenz- -, dann, dann werd besser nicht krank.
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Marcel Viel Tee vorher trinken.
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Stefan Viel Tee trinken, Zwieback essen, dich pflegen.
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Andreas Ja, ich werde generell nicht krank. Das ist auch ein, eine wichtige Lektion der Selbstständigkeit.
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Marcel Man wird, man wird einfach nicht krank.
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Andreas Man, man wird nicht krank und man hat keinen Urlaub. Das sind so die...
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Stefan Also man wird schon krank und man fühlt sich scheiße zwischendurch, aber man geht halt trotzdem hin.
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Marcel Ja, also ich, hab auch schon ein, zwei Wochen dann zwischendurch mal, 'ne Auszeit nehmen müssen und es gibt einfach die, die, die Phasen, wo man halt merkt, dass es jetzt auch besser ist, sich mal 'ne halbe Woche oder 'ne Woche irgendwie, ja, zurückzunehmen und, mal irgendwie auch 'n bisschen nicht erreichbar zu sein und wieder 'n bisschen zur Ruhe zu kommen, statt irgendwie dann noch, wochenlang so auf so 'nem 80-Prozent-Level zu agieren. Man darf schon krank werden. Aber es kostet halt.
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Stefan Es ist manchmal einfach nicht möglich. Also, es, es kostet im Zweifelsfall zum Beispiel Reputation. Wenn du in 'nem Projekt, wo du, wo du vor Ort bist, zum Beispiel eben ist es halt, ich bin letztes Jahr in Berlin gewesen für siebeneinhalb Monate fast, vor Ort, also immer wieder mit am Wochenende nach Hause fahren und,, wenn du dann in 'nem Projekt krank wirst und dann krank auf'm Hotelzimmer liegst, das macht keinen Spaß. Vor allen Dingen in einem Hotel ohne Zimmerservice.
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Marcel Kommen wir zur nächsten Frage: Welches Equipment nutzen wir so? Zum einen, also ich fang mal mit dem ganz Allgemeinen an, unsere Arbeitsgeräte, stammen alle aus, aus der gleichen chinesischen Fabrik. Ja, Andreas.
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Stefan Ja, generell ist es ja relativ einfach in unserer Branche. Du brauchst so 'n Klappstuhl und du brauchst 'n Laptop. Dann kannst du generell erst mal irgendwie arbeiten. Wenn du dann auch noch 'n Internetzugang hast, dann läuft's schon relativ gut.
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Marcel Telefon ist gut.
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Stefan Ja, das hilft.
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Marcel Irgendeins.
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Stefan Ja. Generell, sind wir da sicherlich einigermaßen gesegnet, in einer Branche zu sein, wo wir nicht so große Investitionen haben. Also wir müssen jetzt keine großen Maschinen anschaffen, so 'n, so 'n, also wenn's sein muss, dann kann man auch mit so 'nem 500-Euro-Laptop arbeiten.
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Marcel Ja, wobei wenn man damit beim Kunden aufschlägt, kann das auch Reputation kosten. Wo wir grad bei dem Thema sind. Ja, also wir arbeiten hier alle mit 'nem Mac und haben alle iPhones. Wir sind alle sehr, sehr, sehr dem Apfel, zugewandt. Damit arbeiten wir auch sehr zufrieden-stellend irgendwie, hoff ich. Und ich denke, wir sind da auch so glücklich mit, dass wir die Mehrkosten da sehr gerne getragen haben.
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Stefan Die Mehrkosten sind keine Mehrkosten.
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Marcel Nee, aber-
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Andreas Lasst uns diese Diskussion hier umschiffen.
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Stefan Na ja, es gibt eben also-
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Marcel Bezieht man eher dazu-
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Stefan Was man dazu, was man dazu erwähnen muss, ist halt die berühmte TCO, ja, die Toastel, To-Toastel, Total Cost of Ownership und, ich glaube da, also ich hab das im direkten Vergleich irgendwie mal gemerkt.
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Marcel Möchtest du jetzt noch kurz übersetzen, was du damit meinst?
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Stefan Ach so.
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Andreas Ja, er merkt das ja an dem direkten Vergleich, den du gesagt hast.
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Stefan Entschuldigung. Ja, genau, ich wollt das, ich hätt das jetzt fast erklärt. Wenn du mich... Ja. Also die Gesamtkosten, die etwas hat über eine gewisse Zeit, wenn du es besitzt, und die kannst du halt mit 'nem PC vergleichen und in meinem Fall zumindest war die Produktivitätssteigerung dadurch, dass die Kiste einfach nie abgeschmiert ist und, einfach lief, doch so groß, dass ich, die Mehrkosten gerne getragen habe.
Abgesehen davon, dass es Spaß macht, an dem Gerät zu arbeiten und das hat es mir an dem anderen Gerät nicht mehr so sehr gemacht. Das ist Schwachsinn, jetzt dagegen zu hetzen. Das funktioniert auch und das macht auch an manchen Stellen sicherlich Spaß, aber, mir persönlich macht's am, am Mac halt mehr Spaß.
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Marcel Genau. Ja.
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Stefan Ich hab auch immer noch 'n PC und das, da kommt man auch fast nicht rum, wenn man Webseiten baut. Zumindest 'n virtuellen sollte man haben, aber generell, ist das ja nix ganz Verkehrtes.
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Andreas Also man sollte sich generell, Gedanken darüber machen, was man sich anschafft, wenn man sich was anschafft, weil, w-weil man es in der Regel dann jeden Tag nutzt. Also man sollte sich überlegen, ob man jetzt unbedingt so 'n 49-Euro-IKEA-Stuhl kauft oder ob man etwas, wo man so zwischen 6 und 24 Stunden am Tag draufsitzt, ob man da nicht lieber 'n bisschen mehr Geld in die Hand nimmt.
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Marcel Und dadurch nicht krank wird.
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Andreas Zum Beispiel. Ob man dann eben, 'n, 'n vernünftigen Computer kauft oder eben 'n billigen, der, wenn er runterfällt, gleich kaputt ist. Und ja, generell alles, was man, was man täglich nutzt, da darf's dann eben auch 'n bisschen mehr Geld kosten, weil's dann auch, also wenn's dann besser ist, einfach mehr Spaß macht und länger hält.
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Stefan Ist auch, glaub ich, 'ne psychologische Sache, wenn man mehr Geld für etwas ausgibt, da möchte man sich eigentlich auch mehr freuen darüber.
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Marcel Ja. Also ich, ich denk auch, umgelegt auf die, auf die Arbeitsstunden, die man damit verbringt, ist es, ja, sollte man sich schon das gönnen, wenn's irgendwie geht, was man da haben will.
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Stefan Ich hab mich mal beraten lassen übrigens, was 'n Bürostuhl angeht und da hat mir der Verkäufer etwas gesagt, was ich nun sehr gut nachvollziehen konnte und was ich total gut fand. Er sagte: „, manche Leute haben kein Problem damit, 2.000 Euro für einen Sitz im Auto auszugeben. Aber, jetzt 1.000 Euro für 'n Bürostuhl, auf dem man deutlich mehr Zeit verbringt, auszugeben, ist für viele Leute 'n Problem.“ Und, das fand ich damals sehr gut.
Das hat mir so 'n bisschen so die Relation aufgezeigt und, ja, irgendwie, ist das zum Beispiel eine der wichtigsten Sachen, die man sich anschaffen sollte. Also abgesehen davon, dass man sowieso erst mal generell 'n Bürostuhl braucht, sollte man auch einen nehmen, der, einen nicht nach drei Jahren zum Krüppel macht.
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Marcel Das stimmt, das stimmt. Es kam noch die explizite Nachfrage nach der Telefonanlage oder auf, auf welchem Weg überhaupt, dass da so-
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Stefan Ja, da, da Stefan hier ja offenbar schon zusammenbricht bei der Frage. Bei uns ist es relativ einfach. Also wir haben da nichts so richtig Besonderes. Das sind alles auch-- Also wir haben 'ne Fritzbox und auch so Fritz-Telefone. Das ist jetzt sicherlich nicht so super, professionell.
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Marcel Man muss vielleicht noch mal ganz kurz dazu sagen, warum du von wir sprichst.
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Stefan Ach so, ja genau. Ich habe einen Angestellten. Wir sind zu zweit. Das war doppelt. Ja, und, dann haben wir einen ganz normalen DSL-Anschluss und eine ganz normale Fritzbox und ganz normale Telefone. Und, da kann man schon ohne irgendwie Tausende von Euro für 'ne Telefonanlage auszugeben, kann man da schon vernünftig mit arbeiten, Telefonate durchstellen.
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Marcel Ja, also ich hab, am Anfang noch einen, echten physikalischen Anschluss gehabt mit einem echten physikalischen Telefon und hab das inzwischen auf, eine virtuelle Lösung umgestellt. Ich mach da VoIP und, hab einfach das Festnetz auf, mein Mobiltelefon weitergeleitet, weil so stationär ich eh sehr, sehr selten, an einem bestimmten Ort bin, sondern da viel wandere. Faxe kommen da dann, entsprechend schon digitalisiert per, per E-Mail an und damit fahr ich sehr gut. Lieber Stefan.
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Stefan Soll ich auch noch was dazu sagen? Also ich hab alles durch. Ich hab die Handypha-- die Nur-Handy-Phase durch, dann hab ich die ISDN-ein-Telefon-Phase durch, dann hab ich die ISDN-ein-Telefon-in-jedem-Raum-Phase durch.
Jetzt zurzeit bin ich in der E-einer Auerswald-Telefonanlage-mit-fünf-Systemtelefonen-Phase, die sich dadurch auszeichnet, dass man eine unglaublich komplexe,, Hardware mit einer unglaublich hässlichen Oberfläche durch unglaublich teure Leute pflegen lassen muss und mit Systemtelefonen arbeitet, die im Prinzip genau das Gleiche können wie ein normales ISDN-Telefon oder ein Handy auch und keinerlei Vorteile bieten, außer dass sie einfach eine Menge Geld kosten.
Insofern, also ich kann, jedem nur empfehlen, in dem Bereich so niedrig aufzurüsten, wie das geht. Wir haben halt eine Bürogemeinschaft mit, eine Bürogemeinschaft mit, mehreren Plätzen. Das heißt, dann braucht man halt eine Lösung, mit der man so einen genannten Anlagenanschluss, halt bedienen kann und dann, kann man auch mehr als zwei Leut-- zwei Leitungen gleichzeitig belegen, was bedeutet, man kann mit zwei Person, nee, mit drei Personen, telefonieren.
Ein Fax kann auch gleichzeitig reinkommen und so weiter.
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Marcel Oder man macht es einfach virtuell.
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Stefan Oder man macht es einfach virtuell, ja, ganz genau. Aber das ist halt abhängig von der Internetverbindung und die Internetverbindung war, zumindest bei uns 'n ganz lange Zeit ein sehr, sehr großes Problem und da hab ich's geliebt, dass es anders auch ging.
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Marcel Ja, also bei mir ist es insofern, nicht unbedingt von der Internetverbindung abhängig, weil so Faxe, die per Mail kommen, kommen danach auch noch an, wenn ich wieder Internet habe. Und da ich wie gesagt, mein Festnetz, in Anführungsstrichen, Festnetzanschluss, ja, auf mein Mobiltelefon geleitet habe, das also dann auch wirklich ganz normal dort anruft, dann zwar auch entsprechend Geld kostet, aber, ich werde relativ wenig aufm, Festnetz angerufen. Das hält sich da sehr in Grenzen.
Ist das nicht so das Problem. Und, raus telefoniere ich dann eigentlich immer von, von meinem, Mobiltelefon auch direkt raus. Da gibt's ja inzwischen auch irgendwie so 'ne Flatrate für so 30 Euro netto. Da find ich, hat sich dieses Problem für mich sehr, sehr gut gelohnt, gelöst und, da kann man auch durchaus 'ne Lösung für mehrere so... Also ich hab jetzt mir so 'n Zehnerblock zum Beispiel geholt.
Ich könnte also theoretisch morgen die Firma gründen und auch meinen Mitarbeitern ein Telefon zur Verfügung stellen. Das ist auch virtuell nicht so das Problem. Also ich komme damit sehr gut klar, bin sehr glücklich, dass ich so keine Hardware rumstehen habe und mir um irgendwas Gedanken machen muss und kann das empfehlen. Kommen wir zu zwei, Fragen zur Auftragsbeschaffung. Einmal die Frage von Susanne: Habt ihr saisonbedingt am Jahresende mehr zu tun? Stefan guckt wehleidig.
Dann fang ich mal an. Ich muss sagen, ich merk das eigentlich recht wenig. Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich 'nen größeren Anteil Agenturkunden habe im Moment als, als, als Eigenkunden und die letzten Eigenkunden dann auch über die Jahresgrenze hinweg da, die Projekte mit mir betrieben haben. Ja, also ich hab's bisher nicht so gemerkt.
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Stefan Also ich hab das irgendwie über die letzten Jahre auch eigentlich nicht so richtig gemerkt und das war irgendwie 2011 jetzt zum ersten Mal, dass wir im, im Sommer dann auch 'n bisschen gemerkt haben, dass es 'n bisschen, bisschen ruhiger zuging, was dann im Sommer auch mal ganz schön ist.
Und im Winter, wenn dann die Agenturen oder die, die, die Kunden der Agenturen merken, dass da ja noch 'n bisschen Budget über ist fürs Jahr und man doch noch mal schnell irgendwas bauen kann, dann wird es auch gerne mal 'n bisschen mehr. Aber ich glaube, das ist wirklich, also grade wenn man, wenn man alleine oder in einer sehr kleinen Agentur ist, dann kann einen das mal erwischen und das kann genauso, auch jahrelang nicht zu spüren sein. Okay, ich hab das anders erlebt.
Ich hab das bisher eigentlich immer so erlebt, dass es gegen Ende des Jahres, gegen Ende des Jahres anzieht. Ich hab, das mal so grob überschlagen und bei mir fühlt es sich so an, als würde ich 50 % meines Umsatzes im letzten Jahresdrittel machen. Okay.
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Marcel Warum arbeitest du dann nicht nur das letzte Jahresdrittel?
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Stefan Weil ich dann nur 50 % von meinem Umsatz mache, lieber Andreas.
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Marcel Ja, aber nur mit, aber nur mit 30 % der Arbeit.
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Stefan Ja, ich würde gerne mit den, mit den restlichen, mit den restlichen,, 66 % auch so verfahren, dass ich auch von denen nur die Hälfte dann arbeite und dann mit der restlichen 50 % erwirtschafte und dann ein Drittel des Jahres Ferien mache, aber die Kunden möchten das nicht so haben. Übrigens ist es ja egal, ob du Direktkunden hast oder Agenturkunden, weil die Agenturkunden haben ja wiederum Direktkunden und die wollen dann halt Budgets ausgeben. Also...
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Marcel Ja, ich hab irgendwie das Gefühl, dass das da vielleicht so 'n bisschen drüber irgendwie abgefedert wird, aber das kann auch total... Also das Einzige, was, zum Jahresende mir immer auffällt, ist, dass Projekte da grundsätzlich sehr viel schwieriger sind, weil die Urlaubszeit dann bei einigen schon 'ne Woche vor Weihnachten begonnen hat, man viele nicht mehr erreicht und vor allem, wenn man etwas noch in diesem Jahr fertigstellen muss, dann hat man da die sehr feste Deadline von meistens dem 22.
oder so was. Und, ja, dementsprechend entsteht da so 'n bisschen Stress auf beiden Seiten. Aber, ich hatte jetzt zwar zum, zum Jahresende relativ, viel zu tun, weil sich einfach da zwei, größere Aufträge gehäuft haben, die ich beide gerne machen wollte, aber das schiebe ich einfach auf einen Monat und würd das jetzt nicht im Dezember zuschieben.
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Stefan Also um das noch mal zu erklären, warum die Frage vielleicht überhaupt aufgekommen ist: Generell ist es ja so, dass Kunden, zumindest größere Kunden, übers Jahr halt 'n gewisses Budget haben, Marketingbudget, und dieses Budget ist halt am Anfang des Jahres wird das, beschützt wie ein, wie ein Augapfel und, irgendwann, Ende November, Anfang Dezember merkt man dann: Huch, da ist ja noch ganz viel da.
Und, bei Budgets ist es ja so, wenn man zum Beispiel 'n Kunden hat, der, 'n Hauptsitz in Amerika hat, dann bekommt die deutsche Niederlassung halt 'n gewisses Marketingbudget zugeteilt und wenn die das nicht aufbraucht, kriegt die im nächsten Jahr halt weniger. Das heißt, die versuchen dann, im Ende des Jahres – also das war jetzt vielleicht 'n bisschen übertrieben, aber sagen wir mal im letzten Quartal – noch so viel auszugeben, dass sie halt das Marketingbudget aufbrauchen können.
Und das ist der Grund, warum die meisten Agenturen halt auch ihre, ihre, ja, ihre Arbeitskapazität ausgleichen durch Freelancer am Ende des Jahres. Und das ist auch aus meiner Sicht der Grund, warum, das Jahresende immer 'n bisschen hektischer wird als, als der Jahresanfang. Grade der Jahresanfang ist halt die Zeit, wo, in der Maßnahmen beschlossen werden. Und das macht man selten Ende des Jahres und deshalb ist das eher die ruhigere Zeit aus meiner Sicht.
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Marcel Ja, ja, ja. Ich hoffe, das wird sich bei mir nicht so einstellen. Dann kommen wir zu einer, wie ich finde, recht schwierigen Frage vom Wolfgang: Lassen sich über Plattformen wie twago.de oder elance.com wirklich sinnvoll Aufträge abwickeln? Habt ihr damit Erfahrung? Ich habe mit elance.com und Indien einmal Erfahrungen als Auftraggeber gemacht und die waren leider nicht sehr gut. Lieber Wolfgang, das kann ich mir gut vorstellen.
Also ich hab mir im Vorfeld schon mal Elance und, Twago, angeguckt, weil sie mir nicht besonders viel gesagt haben. Also ich, hab zwar den Namen schon mal grob gehört, konnte aber damit dann, nicht besonders viel, anfangen. Es sind, Plattformen, die,, aus, nach eigener, Aussage gerne, Auftraggeber und Auftragnehmer zusammenbringen wollen. Aus meiner Sicht lassen sich darüber sehr schlecht Projekte, abwickeln.
Zum einen sind diese, Plattformen – also ich, muss sagen, ich sprech da jetzt nicht aus eigenen Erfahrungen, sondern nur, über den Schein, den sie, machen und was ich bisher so gehört habe.
Die Plattformen wollen eigentlich nicht, dass du wirklich mit deinem Auftraggeber in Kontakt kommst, bevor, über diese Plattform dann auch der Vertragsabschluss quasi geschehen ist, weil diese Plattformen ein, meist auch nicht gerade geringen, Prozentsatz von deinem, Auftrag abhaben wollen für eben diese Vermittlung.
Und das ist aus meiner Sicht sehr schwierig, weil ich finde es sehr schwierig, es dann wirklich zu gucken, ob Auftraggeber und Auftragnehmer zusammenpassen, wenn man sich vorher nie getroffen, nie persönlich miteinander gesprochen hat.
Also aus meiner Sicht ist das vor allem auch, weil, man bei diesen, bei den meisten von diesen Plattformen, dann, auch, ja, Jahresbeiträge zahlt, die aus meiner Sicht in, an anderen Stellen besser investiert sind, gerade am Anfang, ja, nicht unbedingt grad die, die erste Wahl. Zum Thema Indien, da geht's ja dann ja in Richtung, Outsourcing. Ist aus meiner Sicht sehr schwierig. Wenn man qualifizierte Aufgaben abgeben will, macht man sie lieber selbst. Ist so die Erfahrung, die...
Also ich hab noch nie was, outgesourct, aber so das, was ich aus meinem Umkreis gehört hab, da hat man, letzten Endes 'n Mehraufwand und, bekommt dann häufig nicht das Ergebnis, was man sich wünscht. So was funktioniert eher, wenn man eine, na ja, zum Beispiel relativ einfache Recherche hat. Ich brauch jetzt 5.000 YouTube-Videos, die Tutorials, aus Kategorie X sind oder so was. Dann kann man so was, outsourcen. Sonst halt ich davon nicht so viel.
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Stefan Auch das Facebook liken kannst du outsourcen.
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Marcel Ja, das ist noch mal eine andere Form des Outsourcen.
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Stefan Also ich hab von, von Freunden, die, das gemacht haben, den Tipp bekommen, dass, also generell macht's halt bei kleinen Aufträgen jetzt nicht wahnsinnig viel Sinn, weil die Kommunikation und so weiter macht halt 'n Vielfaches des-
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Marcel Du willst das ganze outsourcen?
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Stefan Genau, richtig. Der Kommunikation aus. Mit den anderen Sachen, mit diesen Expertenplattformen oder so hab ich keine, hab ich keine Erfahrung. Im Prinzip ist Twago, wenn ich das richtig verstanden habe, so was Ähnliches für, allgemeine Jobs, die so in unserem Bereich sind, vielleicht, wie so was wie 12designers oder diese komischen, Einreichungsplattformen, wo man dann auch irgendwie, für, für einen, für einen Centbetrag Logos gestalten darf.
Ich glaube, ich glaube, da geht viel über den Preis und das macht einfach nicht, nicht unbedingt Sinn. Es sei denn, man braucht gerade wirklich was zu tun, aber, ich glaube vielleicht noch nicht mal dann. Ich würde es nicht mal, nicht mal dann machen.
Also ich hab, ich hab keine Erfahrung mit diesen Plattformen, aber ich habe, so grade am Anfang so ein bisschen Erfahrung damit gemacht, Sachen anzunehmen, die man eigentlich lieber hätte nicht annehmen sollen, um sich die Kapazitäten freizuhalten, falls jemand anfragt mit etwas, was man doch annehmen will. Ja. Also das sind die, die, die Kosten, die dann entstehen dafür, dadurch, dass man irgendwie unbedingt gerade Geld braucht. Die sind dann irgendwie...
Es ist halt so ein bisschen wie eBay, ne. Man, - Richtig. Man, man findet zwar häufig dann jemanden, der irgendwie sein-- entweder den Auftrag a-annimmt oder man findet auch, wenn man bereit ist, möglichst viel Geld abzugeben, also beziehungsweise nicht zu bekommen, auch, Aufträge. Und alles darüber hinaus ist reinste Glückssache und geht meistens nicht sehr glücklich über die Bühne. Ja. Also das sind jedenfalls meine Erfahrungen mit eBay und die würde ich mal so mehr oder weniger übertragen.
Also, ja, ich denke, da, trifft sich viel Verzweiflung auf beiden Seiten, sowohl was, Auftraggeber als auch -nehmer angeht.
Und, ich würde davon abraten und dann vielleicht eher mal bei ein, zwei Agenturen anklopfen oder so was, ob die grad, Hilfe gebrauchen können, ob man da sich vielleicht mal vorstellen kann, was vielleicht überhaupt keine so schlechte, Idee ist, hin und wieder mal bei, bei Agenturen, die vielleicht dann auch noch über so 'nen, halben Zweitkontakt zustande gekommen sind, sich einfach hin und wieder mal vorzustellen und, zu fragen, ob man denn helfen könnte, sozusagen. Ja.
Diese Outsourcing-Sache, da, war ich grad stehen geblieben. Da ging's halt darum, genau, kleinere Projekte machen halt darüber keinen Sinn, weil der, weil der Kommunikationsaufwand halt echt viel ist und, im Zweifelsfall halt auch viel missverstanden wird.
Bei größeren Projekten macht es eigentlich nur dann Sinn, wenn man vor Ort sein kann oder wenn man jemanden hat vor Ort, der, mit einem kommuniziert als Mittelsmann und der dort auch vor Ort die Leute kontrolliert und, und schult und erklärt, was man möchte. So rein telearbeitsmäßig, so Deutschland nach Indien sagen: „Ich hätte gerne das und das", und es kommt dann nach einem Monat genau das, was man haben wollte, ist halt illusorisch.
Und ich kenne auch zwei Leute, die damit schon pleite gegangen sind, weil das, was dabei rauskam, zwar günstig war, aber eben nicht das war, was sie haben wollten und dann, Investoren verloren haben und so weiter. Ja, das habe ich auch schon mehrfach abbekommen, dass dann Leute ankommen und sagen: „Wir haben da was in Russland versucht", oder: „Wir haben da jemanden in der Ukraine, der hat für uns gearbeitet und jetzt gibt er die Daten nicht raus." Und...
Also wenn man dieses, Wagnis da wagen möchte, dann aus meiner Sicht maximal und ich halte es auch da noch für eine schlechte Idee, aber dann maximal bei einem eigenen Projekt so, wo man, also sprich einem eigenen Projekt, ein eigenes Tool, was man entwickeln möchte oder so was. Da kann man das, wenn man das Geld wirklich über hat, so ein bisschen wie, an der Börse spekulieren.
Da sollte man auch nur das Geld nehmen, was man wirklich übrig hat, weil im Zweifelsfall ist es weg und man hat zum Schluss nicht das in der Hand, was man sich vorgestellt hat. Aus meiner Sicht der eher wahrscheinlichere Fall, dass man das nicht hat. Insofern- Ich hab mal, ich hab mal solche HTML-Template da getestet, so überall. Und? Und das kann man ja recht-- für relativ wenig Geld machen.
So ein Photoshop-Layout in ein HTML, Template zu verwandeln, kostet in Indien, so vier-- so viel wie hier das drüber nachdenken, ob man anfängt. Ja. Und, das ist, überraschenderweise überhaupt gar nicht gut gegangen. Also das kann man nicht, das kann man nicht verwenden, wenn man ernsthafte Absichten hat. Also ich hab von 'nem Bekannten gehört, der, jetzt mittlerweile oft so einfache Frontend-Sachen nach Polen gibt und der ist wohl relativ zufrieden.
Ja, das kommt immer auf die Qualität der Leute an, die das machen. Aber ich hab halt, ich hab halt- Genau, aber es wird dann auch wieder entsprechend teurer natürlich. Genau, ich hab halt im Schnitt keine gute Erfahrung gemacht. Ich hab letztens – ich muss mal gucken, ob ich den Link noch finde – ich hab letztens so ein amerikanisches, oder englisches Unternehmen, gesehen, was, Templating anbietet.
Da war der Basispreis total gut und dann hat man ein irrsinnig langes Online-Formular, wo man dann so Sachen ankreuzen konnte, wie ob man denn guten Code haben möchte, so tableless und so. Dann konnte man ankreuzen, ob man barrierefrei nach, 508 und so weiter sein möchte. Dann konnte man ankreuzen, ob man irgendwie Microformats drin haben möchte und so weiter. Und dann war am Ende so eine Seite bei fünfhundert Dollar oder so.
Und dann ist man schon wieder in 'nem Bereich, wo man in Amerika halt durchaus Konkurrenz, also preislich in dem Segment liegt, wo, wo andere Freelancer unterwegs sind. Und das ist halt dann nicht mehr der, Vorteil einfach. Aber so teuer muss es halt z-- teilweise auch echt sein, damit was Gutes bei rauskommt, weil derjenige, der das bearbeiten soll, soll sich ja Zeit nehmen können dafür. Ja. Kommen wir zur nächsten Frage.
Thomas zum Thema Zahlungsbedingungen: Wie regelt ihr Zahlungsbedingungen bei Neukunden beziehungsweise Neuaufträgen? So als Anmerkung: Er hat da noch geschrieben, dass er im Moment fünfzig Prozent im Vorfeld nimmt und die, restlichen fünfzig Prozent bei Erfüllung. Da dürft ihr jetzt drüber reden, während ich für Getränkenachschub sorge. Also bei mir ist das relativ unterschiedlich und hängt auch vom Projektvolumen ab und, auch so ein bisschen von der, von der Art des Auftrags.
Also wenn ich, wenn ich jetzt 'ne Agentur habe, die zwei Tage, die mich zwei Tage bucht, dann mache ich da keinen, da mache ich da nicht irgendwie... Also dann schreibe ich hinterher die Rechnung und fertig. Bei 'nem großen Projekt muss man sich da einfach das Risiko ein bisschen teilen und sagen, man, man nimmt je nachdem irgendwie dreißig Prozent vorweg, noch mal dreißig Prozent bei irgendwelchen bestimmten Milestones und die restlichen vierzig nach Fertigstellung oder so.
Weil wenn sich das Projekt über ein paar Monate erstreckt, dann hat man eben auch selber Kosten und, -
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Marcel Man muss da zwischendurch einfach auch mal irgendwie Geld bekommen können. Außerdem ist es eine ganz gute Sache, um da auch 'n, 'n Eindruck zu bekommen, wie, wie's mit der Zahlungsmoral beim Kunden ist.
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Stefan Ja. Also ich hab die Erfahrung gemacht, dass, es generell, nicht gut ankommt bei Kunden, wenn man so 'n Thema anspricht. Das ist halt so 'n, so 'n Reizthema, das muss man verpacken können. Es gibt da so, so verschiedene Gruppen, mit denen ich das ausgetestet habe. Also die Direktkunden sind generell, davon nicht wahnsinnig begeistert, verstehen's aber am ehesten. Die Agenturen sind davon gar nicht begeistert und verstehen's am schlechtesten.
Und die Großkonzerne, wenn man mit, mal für 'n Großkonzern arbeitet, dann arbeitet man oft auch für 'n, für 'n, Recruiter, also für, für irgend 'n HR-Unternehmen, was, was die Leute ranschafft. Und, in solchen Fällen ist es eigentlich... Also bei mir ist es noch nie passiert. Ich hab 'n paar Aufträge dieser Art schon mal gemacht und bei mir ist noch nie passiert, dass 'n Zahlungsausfall da war.
Die zahlen manchmal vielleicht drei Tage später als Zahlungsziel, aber da, das ist so 'ne Sache, wo ich dann mal, alle Augen zudrücken würde. Aber generell ist es, so, dass, man, man halt das auch anpassen muss im Zweifelsfall. Also ich hab, ich hab einen Kunden, ich hab bis jetzt, ich hab heute noch im Jahr geschaut. Ich hab bis jetzt 175 Rechnungen geschrieben oder so in meiner Selbstständigkeit in den fünf Jahren und, da sind insgesamt etwa 700, Tage Zahlungsverzug kumuliert aufgelaufen.
Und von diesen 700 Tagen Zahlungsverzug, hat eine einzige, hat ein einziger Kunde innerhalb von acht Rechnungen 490 Ta..., oder 498 Tage Zahlungsverzug gehabt, also anderthalb Jahre Zahlungsverzug bei acht Rechnungen. Und, das ist dann der Punkt, an dem man halt das tunlichst ansprechen sollte, dass man, wenn man das nächste Mal für ihn arbeitet, dann doch 'ne,, 'n Vorschuss haben möchte. Und es ist halt auch wichtig, dass man, weiß, wie das Risiko, das eigene Risiko ist.
Wie gesagt, wenn du zwei Tage irgendwo bist, dann macht das keinen Sinn. Wenn du vier Wochen am Stück bei jemandem bist und danach noch mal vier Wochen am Stück, dann kriegst du ja erst nach zwei Monaten geleisteter Arbeit deine erste Zahlung bei 30 Tagen Zahlungsziel, im Zweifelsfall vielleicht sogar noch später. Und wenn du dann 'n Dienstleister beauftragst, der dir noch mal hilft- -dann wird's halt schwierig.
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Marcel Ja. Also ich muss sagen, je größer der Kunde, umso, weniger das Verständnis dafür, dass man sein Geld zeitnah haben will, ist so meine, meine Erfahrung. Ich hatte einen Großkunden, da kam das Geld nach drei Monaten und nicht drei Tage später. Grundsätzlich ist es so, dass ich also in den dreieinhalb Jahren, zweimal die Anzahlung nicht bekommen hab. Und das beantwortet dann auch so 'n bisschen die Frage.
Bei, bei Eigenkunden nehm ich auch immer 50 % Anzahlung und 50 % bei, bei, bei Abgabe des Projektes und halte das auch für einen für beide Seiten sehr fairen Weg. Insofern ist da mir erst mal kein Schaden entstanden, weil ich noch gar nicht losgelegt hatte.
Und gut, ich hatte eine, eine Agentur, die ist insolvent gegangen und da hab ich mich dann natürlich auch so 'n bisschen geärgert, dass ich, da dann auch nicht nur eine Rechnung offen hatte, was, ausreichend gewesen wäre, sondern es noch zwei, drei waren.
Und das war dann auch für mich noch mal so der, der Grund, weswegen ich dann noch mal mein, ja, mein, mein, na ja, ich will jetzt wenig Mahnwesen sagen, weil das bei mir immer auf 'ner recht persönlichen Schiene läuft, ich dann lieber die Person noch mal anrufe oder 'ne Mail schreibe, statt jetzt irgendwie so Post zu verschicken, aber meine, meine Erinnerung dann recht, ja, frühzeitig, also eigentlich ab dem ersten Verzugstag häufig dann, auch, rausschicke, um da einfach nicht so 'ne, ja, so 'ne unnötige Zeitspanne auflaufen zu lassen.
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Stefan Ja, also das ist, das ist auch bei mir die Erfahrung, dass man dann, einfach da auch nicht unbedingt Skrupel haben muss. Einfach mal eben anzurufen und zu fragen, ob sie die Rechnung vielleicht übersehen haben oder vergessen haben zu bezahlen oder ob die irgendwo durch 'n-
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Marcel Es ist ja grundsätzlich so, dass,, ich ja auch nicht 14 Tage lang übersehe, das Projekt fertigzustellen. Und- -insofern, denk ich, ist das auch 'ne sehr faire Sache. Das ist ja so dieser Austausch, den wir machen: Arbeit gegen Geld.
Und wenn ich meine Arbeit zeitgerecht oder, ne, innerhalb der Frist abliefere, erwarte ich eigentlich auch von meinem Gegenüber, dass wenn da nicht irgendwelche triftigen Gründe davor stehen, dann auch entsprechend die Gegenleistung innerhalb der Frist er-erbracht wird.
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Stefan Oder er wenigstens Bescheid sagt. Was allerdings interessant ist für Leute, die jetzt 'n bisschen mehr Umsatz machen, ist,, im Prinzip die Umsätze, die man macht, versichern zu lassen. Das heißt, man kann für 'n gewissen Prozentsatz an den, an den, Erlösen, die man halt einfährt mit seiner Arbeit, das Ganze versichern, sodass dann garantiert das Geld von 'nem Zwischen-m-m-mhändler quasi kommt und der dann im Prinzip in deine Interessen eintritt und sich das Geld besorgt.
Das ist schade, dass man dann auf so 10 % seines, Umsatzes verzichtet natürlich, aber dafür hat man die Garantie, und zwar die absolute hundertprozentige Garantie, dass du nach zwei Wochen oder nach, wie du das auch immer verhandelst, nach welchen Tagen, Frist dein Geld hast.
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Marcel Ja. Machst du das häufiger?
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Stefan Ich mach das gar nicht. Ich hab mir letztens überlegt, weil ich halt, mir genau in diesem-
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Marcel Ich glaub, davon hattest du auch schon bei unserer letzten Sendung gesprochen, dass es diese Möglichkeit- -gibt. Deswegen, aber du hast es selbst noch nie gemacht.
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Stefan Ich hab das selbst noch nie gemacht, nein. Aber was auch, was auch Sinn macht übrigens in dem Zusammenhang, ist, wenn man angefragt wird von 'nem großen Unternehmen, oder von 'ner großen Agentur, bei der man das Gefühl hat, man könnte eventuell übers Ohr gehauen werden oder da ist die Zahlungsmoral nicht so gut, darüber 'ne wirtschaftliche Auskunft, einzuholen. Das ist möglich über Dienstleister, über alle Leute, die Mitglied sind bei Hermes oder, oder solchen, solchen Kreditauskünften.
Da kann man halt Auskünfte einholen lassen über die Liquidität des Unternehmens, darüber, was für Bilanzsummen die haben, ob die Bilanz gut bewertet ist oder nicht. - Wie das Stammkapital ist und so weiter. Solche Geschichten kann man rausfinden und das gibt eigentlich schon ein ganz gutes Bild.
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Marcel Ja, also mein Tipp ist da auch einfach der, den ich auch schon letztes Mal gegeben hatte:, möglichst keinen Projektzeitraum bei längerfristigen, Buchungen von über einem Monat unbezahlt lassen. Also wenn ich meinen Agenturauftrag über drei Monate bekomme, lasse ich mir den dann auch, monatlich bezahlen. Dann laufe ich Gefahr, dass ich, einen Monat umsonst gearbeitet habe. Ist aber dann immer noch besser, als drei Monate umsonst gearbeitet zu haben.
Aber wie gesagt, ich hatte bisher, außer Anzahlung und, einer Firmeninsolvenz bisher keinerlei,, Ausfälle. Kann deswegen auch die nächste Frage, nämlich was wir machen, wenn der Kunde nicht bezahlt, nicht so wirklich beantworten. Also wie gesagt, ich, gehe da halt, persönlich nach und, weiter ist es noch nie gekommen.
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Stefan Es gibt da gerade eine Frage aus dem Chat, die vielleicht noch ganz interessant ist. Jemand hat die Frage gestellt: „Wie ist es mit der Umsatzsteuer, die man an das Finanzamt abführen muss, obwohl der Kunde die Rechnung nicht beglichen hat?“, das bringt das Thema Ist- und Sollbesteuerung aufn, auf den Tisch. Es gibt, bei, bei der Besteuerung die, die sogenannte Ist-Besteuerung und die Soll-Besteuerung.
Die unterscheidet sich dadurch, dass bei Kapitalgesellschaften ist es zum Beispiel in der Regel so, dass wenn die eine Rechnung bekommen, dann müssen die die Umsatzsteuer sofort abführen und das wird in ihr Betriebsergebnis eingerechnet, auch wenn die halt, die Rechnung nicht bezahlt bekommen haben, die sie gestellt haben.
Wenn ein Freelancer unter einer bestimmten Umsatzgrenze ist, dann hat er halt auch eine sogenannte Soll-Besteuerung und keine Ist-Bes-- Entschuldigung, eine, eine Ist-Besteuerung und keine Soll-Besteuerung.
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Marcel Das ist bei uns allen so, oder?
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Stefan Das ist bei uns allen so, genau. Das bedeutet, dass die Umsatzsteuer erst dann abgeführt werden muss und auch die, die Rechnung im Prinzip erst ins Betriebsergebnis einfließt in dem Moment, wo der Betrag wirklich geflossen ist. Das heißt, wenn man eine Rechnung stellt, man kann halt tausend Rechnungen stellen und wenn man davon keine einzige bezahlt bekommt, muss man auch kein einziges Mal Umsatzsteuer abführen.
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Andreas Genau. Und wenn man dann eben die GmbH gegründet hat, wo das andersrum läuft, -
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Stefan Kann das ärgerlich sein.
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Andreas Kann das sehr ärgerlich sein.
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Marcel Genau, also das sind, glaube ich, auch zwei, also zwei, Angaben in der, in dem Antrag für seine Steuernummer oder was auch immer man sich holt, sind da, glaube ich, wichtig. Einmal die, Ist-Besteuerung, und, das hatten wir auch, vergessen zu erwähnen: Wenn ich, sage, ich möchte ein Kleinunternehmen, eine Kleinunternehmung, pardon,, anmelden, dann binde ich mich für, ich glaube, fünf Jahre an diese Entscheidung.
Ich kann also dann nicht sagen: „Okay, ich habe jetzt im nächsten Jahr schöne große Anschaffungen. Jetzt möchte ich doch gerne die, Umsatzsteuer, abführen.“ Glaube ich. Oder es geht nur andersrum. Sollte man sich informieren. Einen Steuerberater nehmen.
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Stefan Das war übrigens mal eine Idee. Die nächste, die nächste Selbstständigkeits-Q&A sollten wir live machen mit einem Steuerberater und einem Rechtsanwalt dabei.
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Marcel Das wäre eine gute Idee.
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Stefan Ja, warum nicht?
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Marcel Definitiv. Nächste Frage: Rechtliche Absicherung ist das Thema der Fragesteller da wieder Andreas. Wie kann man sich rechtlich beispielsweise gegen Programmierfehler absichern? Also ich schätze, die Frage soll so ein bisschen darauf, abzielen: Ich, gebe ein Projekt ab und, ja, hab da einen Fehler gemacht, der danach ein Raumschiff abstürzen lässt, beispielsweise.
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Stefan Was machst du für Projekte?
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Marcel Ich wollt grad sagen.
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Stefan Ja, also hochinteressant.
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Marcel Können wir uns nachher noch mal drüber unterhalten.
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Stefan Es gibt die Möglichkeit einer, gewerblichen Haftpflichtversicherung, die-- Oder betriebliche Haftpflichtversicherung, die ist sehr sinnvoll. In, sämtlichen unbegründeten und begründeten Fällen, nimmt die halt deine Interessen wahr und, f-fechtet das an, beispielsweise vor Gericht Ansprüche, die gegen dich, gestellt werden von, von einem Kläger.
Was halt auch noch, was halt auch noch wichtig ist, ist, dass man so Versicherungen, die man gerade im beruflichen Umfeld halt auf sich,, die man, die man abschließt, ist es unheimlich wichtig, dass man die richtige, und zwar wirklich richtige Jobbezeichnung reinsetzt. Das habe ich gerade erlebt. Es ist sehr schwierig. So Versicherungen haben so circa hundert, hundert Tätigkeitsschlüssel, mal ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger, für alle Berufe dieser Welt.
Und wir haben nun einen sehr diffizilen Beruf und es ist zum Beispiel so, dass es, Versicherungen für Werbeagenturen gibt, die relativ günstig sind. Und es gibt, Verträge für Programmierer, also die Tätigkeit Programmierung, die aber wesentlich teurer ist. Aber was wir machen, ist ja nicht wirklich Programmierung, weil am Ende kommt ja kein Programm raus. Und das sind da wirklich so Haarspalterunterschiede.
Und, es gibt zum Beispiel Versicherungen, die sagen: „Ja, Sie haben aber HTML, CSS geschrieben und deshalb ist das Programmierung und das fällt nicht unter diese, diese Versicherungspolice und deshalb, treten wir nicht für Ihren Schaden ein.“ Das passiert halt.
Das heißt, man muss sehr darauf achten, gerade bei betrieblichen Geschichten, das ist noch ein bisschen di-- schwieriger als, als im privaten Umfeld, dass man, die richtige Versicherung wählt und, und auch den richtigen Tätigkeitsschlüssel, hinterlegt bei dem Vertrag.
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Marcel Stichwort AGB.
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Stefan Macht Sinn.
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Andreas Sollte man machen.
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Stefan Also zum Beispiel Haftung beschränken in den AGB auf die Auftragssumme ist 'ne schöne Sache.
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Marcel Darauf wollte ich hinaus, ja.
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Stefan Ausfallhonorar ist auch ein Fall für die AGB. Fünfzig Prozent Ausfallhonorar im Fall, dass eine Beauftragung ergangen ist und man halt irgendwie nichts, kein, kein, kein Vollzug des Auftrags möglich wird, und die Agentur sagt zum Beispiel oder der Direktkunde sagt: „Ja, wir haben uns an-- das anders überlegt. Wir buchen Sie jetzt doch nicht die acht Monate.“ Dann sitzt man halt da und hat vielen Leuten abgesagt und da ist so ein Ausfallhonorar unter Umständen lebensrettend.
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Marcel Genau, also so 'ne AGB-Klausel- Kann da, viel, viel Schaden abwehren. Das ist halt dann natürlich so der, der Umkehrschluss, ne. Ich hab jetzt keine GmbH mir, geholt, hatte dadurch weniger Aufwand, hatte aber dafür halt auch mit, meinem Leib sozusagen. Und, wenn dann da jemand kommt, der, der Meinung ist, ich, müsste ihm eine halbe Million Schadensersatz für irgendwas zahlen und da findet ein Richter, der sagt: „Ja, das ist so“, dann, -
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Stefan Brauchst du eine Versicherung.
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Marcel Dann-
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Andreas Oder eine halbe Million Euro.
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Marcel Oder bin privat Insolvenz, insolvent. Das wär dann entsprechend die, ja-
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Stefan Die sechs Jahre lange Lösung.
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Marcel Die, die sechs Jahre lange anhaltende, Lösung und, die ist glaub ich nicht so spannend, schön und-
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Stefan Ist 'ne Herausforderung. Aber-
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Marcel Stefan sieht das sportlich.
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Stefan Hier fragt gerade noch jemand nach, nach Mindeststundensätzen oder generell nach Stundensätzen und Rechtsschutzversicherung. Das sollten wir vielleicht noch notieren im Vergleich. Rechtsschutzversicherung ist so, Rechtsschutzversicherung kann man zwar bekommen, aber die, kann man halt zum Beispiel gewerblich bekommen für, also Verkehrsrechtsschutz kann man zum Beispiel bekommen. Das ist jetzt als Freelancer nicht wahnsinnig interessant, wenn man jetzt nicht, ein Taxiunternehmen hat zum Beispiel.
Man kann, vertraglichen, also Vertragsrechtsschutz als Freelancer zu bekommen, ist relativ schwierig. Die Versicherungen machen dafür keine Werbung. Ich weiß, dass, gewisse Versicherungen das anbieten, wenn man schon da Kunde ist und nachfragt, dann, und die können einen bewerten, wie man so, wie oft man sich so an, an die wendet und, und was die so für 'n, für 'n Arbeitsaufwand mit einem haben.
Dann, kann das passieren, dass sie einem so was zugänglich machen und dann, kann man so einen Vertrag abschließen, aber der ist nie günstig. Also der ist immer relativ teuer, weil eben Vertragsrechtsschutz ist halt alles: Das ist 'n Computerkauf, das ist 'n Autokauf, das ist 'n, 'n Vertrag, den du mit 'nem Kunden hast, das ist 'n Vertrag, den 'n Dienstleister mit dir hat und so weiter. Also das umschließt alles und das ist halt ein Fass ohne Boden.
Was nicht versichbar, versicherbar ist, ist, Markenrecht, Urheberrecht, Wettbewerbsrecht zum Beispiel. Also wenn du gegen Urheberrecht verstößt, dagegen kannst du dich nicht versichern. Weder eine Haftpflicht noch eine Rechtsschutzversicherung versichert dagegen.
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Marcel Also grundsätzlich gegen grobe Fahrlässigkeit wird man-
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Stefan Und Vorsatz auch nicht.
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Marcel Und Vorsatz, ja, sind so zwei Dinge, die man nicht versichern kann. Also dementsprechend mit einem Risiko. Ich mein, gut, ein Risiko trägt man immer, wenn man auf sich in dieser Welt bewegt, aber, da dann entsprechend noch mal ein besonderes. Gibt es zu dem Thema von euch noch irgendwas, was ihr dem zufügen wollt?
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Stefan Also ich, ich hab ja, Andreas, wir haben darüber in der letzten Zeit ab und zu mal gesprochen. Es gibt halt 'ne ganz gute Möglichkeit, sich, gegen gewisse, Ansprüche abzusichern, wenn man halt keine GmbH hat, dann kann man das über Versicherungen eingeschränkt tun. Das ist halt auch 'ne Sache, die man sich überlegen sollte.
Ich sag jetzt mal, wie viel meine Rechtsschutzver--, meine Haftpflichtversicherung kostet: Ich habe vor drei Jahren, zweieinhalb Jahren, Sommer 2009, durch einen Auftrag, den ich bekommen habe, bin ich verpflichtet worden, eine gewerbliche Haftpflichtversicherung abzuschließen. Das kann auch von Kundenseite mal gefordert sein, mit einer gewissen Deckungssumme.
Das waren in meinem Fall, glaub ich, zwei Millionen Personenschäden, eine Million Sachschä--, eine Million Vermögensschäden und, diese Versicherung kostet mich hundertsechsunddreißig Euro im Jahr netto. Also das ist jetzt nichts, was man im Zweifelsfall nicht opfern würde, um, Ansprüche in so drei Millionen Höhe abzusichern. Abgesehen davon, dass bei unserer Arbeit relativ selten Personenschäden, passieren, aber, das, macht schon Sinn. Das ist jetzt nichts, kein Geld, was schlecht angelegt ist.
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Andreas Ich gebe dem Mann recht.
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Marcel Das ist immer einfach und gut. Dann kommen wir zum, zum nächsten Thema. Philipp fragt, wie wir unseren Papierkram organisieren, Steuerdokumente, Rechnungen et cetera.
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Stefan Gar nicht. Also ich fühl mich immer wie gar nicht.
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Andreas Ja, ich habe so 'ne Ablage, da kommt alles obendrauf, was an Rechnungen, also was ich so an Quittungen und so hab. Und das wird dann so grob sortiert und an die Steuerberatung übergeben.
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Marcel Genau, also im Prinzip gibt es da ja so zwei Wege: Entweder man hat so eine Steuerberatung, was ich jedem empfehlen würde, also auch bei der monatlichen Geschichte. Dann kann man, je nachdem, wie, wie nett man ist oder wie viel man dafür dann beraten will, das, schon einigermaßen gut vorsortiert oder ja auch entsprechend nicht das machen.
Ich bin jetzt mit meinem Steuerberater, kürzlich aufs digitale Zeitalter umgestiegen und, schicke ihm jetzt nur noch, all meine Belege und so weiter mit einem wunderbaren Dokumentenscanner gescannt, ja, digital als PDF-Sammlung zu und, bekomm dann digital, zwei, drei Tage später die Antwort zurück. So, organisiere ich meine Dokumente.
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Andreas Du lebst in der Zukunft.
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Marcel Ich-- Nein, ich lebe in meiner Gegenwart und in deiner Zukunft.
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Andreas Ah, okay.
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Marcel Und ansonsten werden, wird alles chronologisch abgeheftet und, das ist dann organisiert für mich genug. Genau, also, da-das Schöne beim, beim Digitalisieren ist halt, dass man dann gleich auch so 'ne Schrifterkennung machen kann und dann, wenn man zum Beispiel so 'n durchsuchbares PDF hat, da Dinge sehr viel leichter wiederfindet als in so 'nem Ordner.
Und deswegen, ich hab damit jetzt im, ja, Sommer begonnen, mach das Ganze jetzt aber auch dann für 2010 noch mal rückwirkend und, hab dann ab da alles digitalisiert.
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Stefan Das ist aber schon 'ne ganz schöne Arbeit.
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Marcel Na ja, jeden Abend 'n bisschen was scannen, ne?
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Stefan 'N bisschen was ist gut.
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Andreas Muss man Lust zu haben.
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Stefan Muss man Lust zu haben, ganz genau.
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Marcel Muss man mögen, ja.
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Stefan Was, was er sagt.
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Andreas Na ja, es ist
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Marcel Andreas, du machst das doch anders.
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Stefan Gib es doch zu.
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Andreas Nee, ich mache es nicht anders. Ich scanne die Sachen. Ich, übergebe aber an meine Steuerberaterin schon noch, dieses gute alte Papier in so Ordnern. Und ansonsten, wird das alles ordentlich wegsortiert. Na ja, nicht so richtig ordentlich, aber sagen wir mal, es wird verpackt.
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Stefan Ja. Ich habe immer wieder mal,, mache immer wieder mal einen Rundumschlag, wenn es denn nötig wird. Also es, es, hat sich bei mir noch nicht innerhalb der letzten fünf Jahre in dem Alltag eingefunden.
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Andreas Na ja, es ist, wenn das Quartal zu Ende ist, dann kommt einmal kurz Hektik auf.
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Stefan Eher, wenn die letzten zwei Geschäftsjahre zu Ende sind. Aber ich finde immer alles. Das ist schon mal gar nicht schlecht. Gerade kam noch die Frage, -
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Marcel Nach den Kosten der Steuerberatung?
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Stefan Nach den Kosten der Steuerberatung, ganz genau. Würden wir das sagen?
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Marcel Wir als Kollektiv? Also ich würde das sagen.
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Stefan Jeder Einzelne. Ich würde es auch sagen. Andreas, würdest du es auch sagen?
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Andreas Ich würde das auch sagen.
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Stefan Okay, dann Marcel, ich würde sagen, du machst den Anfang.
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Marcel Also bei der-- Die Jahressteuererklärung ist immer schwierig zu sagen, weil die gerade sehr davon abhängt, wie viel, Umsatz man da entsprechend gemacht hat. Also zu-
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Andreas Wie viel, wie viel Posten du hast.
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Marcel Nee, nicht nur. Nicht nur. Also es gibt da-- Ich, muss ehrlich gesagt dann auch gestehen, dass ich in dem, in dem Abrechnungssystem, der Steuerberater nicht allzu tief drinstecke. Ich-
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Andreas Nee, da stehen viele Worte, die ich nicht verstehe.
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Stefan Sag doch mal eine Zahl.
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Marcel Also ich zahle im Moment für die Umsatzsteuervoranmeldung, monatlich netto neunundsechzig Euro. Dafür kann man, also was ich so von, von anderen, gehört habe, so ziemlich alles von vierzig bis vierhundert Euro zahlen. Ist, glaube ich, so die, die, die Range, die es da gibt. Für mich ist es okay. Also ich, hab, hab damit das Gefühl, dass das, irgendwie passt, so von den, von den, Belegen her und so weiter. Und das richtet sich-- Also da ist es ja eher eine Buchführungsgeschichte, ne, vor allem.
Das richtet sich halt sehr nach dem, nach den, nach der Anzahl der Belegen, aber im Moment sind das, wie gesagt, bei mir neunundsechzig Euro. Und, ja, im Jahr ist, ist, immer schwierig. Also ich würde sagen, insgesamt zahle ich so ungefähr zweitausend Euro für meine Steuerberatung, für alles dann, für so ein Jahr.
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Andreas Ja, das liegt bei mir auch ungefähr in dem Rahmen. Also der, der Jahresabschluss ist jetzt eben billiger geworden, seitdem ich die, die, Monatsabrechnung auch bei der Steuerberaterin mache.
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Marcel Das kann ich halt noch nicht sagen, ne.
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Andreas Und die dadurch, die Sachen schon in ihrem eigenen System haben und nur noch auf den Knopf drücken und dann kostet der Jahresabschluss jetzt irgendwie, glaube ich, vierhundert Euro statt gut tausend Euro und, dafür zahlt man dann eben übers Jahr verteilt mehr. Ja, aber, also so in der, in der Summe liegt das so über die Jahre im Schnitt sicher auch so bei zweitausend Euro.
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Stefan Ja. Bei mir ist es so: Also ich habe mich von Anfang an, steuerberaten lassen, und zwar komplett, weil ich hatte keine Lust dazu. Ich hab mich-- Ich habe mir gedacht, ich konzentriere mich auf die Sachen, die ich ein bisschen kann und lasse die Sachen, die ich-
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Andreas Und warum arbeitest du dann noch als Web-- Egal.
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Stefan Na, ich habe ein Buch gelesen darüber. Nein, aber, die Steuerberatung macht halt alles. Die kriegt von mir im Prinzip irgendwas zwischen einer Sichthülle und einem Schuhkarton voll Belegen, je nachdem, wie so der Zeitraum ist.
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Marcel Aber es sind immerhin schon mal Belege. Es ist nicht, was du so gefunden hast in den Schuhkartons. Es ist hauptsächlich dein Papier.
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Stefan Es ist wirklich Papier hauptsächlich und, das Papier, da steht drauf, was ich alles gekauft und berechnet habe, aber nicht sortiert zum Beispiel. Das heißt, das kostet dann auch wieder Aufwand natürlich den Steuerberater. Und ich bin in einer Steuerberaterkanzlei. Es gibt halt selbstständige Steuerberater, die jetzt freiberuflich alleine unterwegs sind. Die sind ganz, ganz günstig eigentlich oft. Große Kanzleien sind halt etwas teurer. Meine ist jetzt nicht riesig, aber ein bisschen größer.
Ich zahle so zweihundertzwanzig im Monat etwa, aber da ist dann schon die, Bilanzierung am Ende-- Also nicht die Bilanzierung, sondern die, der Jahresabschluss am Ende drin.
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Marcel Also landest du auch so bei irgendwas um die zwei, zweieinhalb.
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Stefan Genau, genau. Zweieinhalb, zwei sieben, irgendwie so was.
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Marcel Ja, also ich denke, das ist so das, was man, entsprechend einkalkulieren sollte.
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Andreas Also je mehr man selbst macht, desto weniger, bezahlt man und desto mehr Ärger hat man damit und desto-
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Stefan Weniger kann man arbeiten, das Geld zu verdienen, wofür man dann den Steuerberater einkaufen kann.
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Marcel Genau, also bei mir ist es jetzt so: Ich schreibe noch an das, was ich da so eingescannt habe, halt irgendwie das Rechnungsdatum und das ist dann halt das, was ich, was ich da selbst mache. Allerdings die-
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Andreas Stift rüber.
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Marcel Danke. Die, Rechnung da einzuscannen, ist für mich fast weniger Aufwand, als dann irgendwie diesen Ordner da rüberzubringen. Also insofern, ich bin wie gesagt mit der, mit der digitalen Lösung da sehr zufrieden. Im Chat kamen gerade noch mal, ein, zwei Dinge, dass man ja auch, in-inzwischen alles digital machen kann, es da ja dieses Elster Online gibt. Das stimmt.
Also zum einen zum Thema digital überhaupt: Man kann alles super digital machen, seit ein paar Monaten sogar auch Rechnungen verschicken, ohne dass diese signiert sein müssten.
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Stefan Das konnte man vorher schon auch schon.
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Marcel Ja, sie waren nur nicht rechtsgültig.
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Stefan Doch, sie war rechtsgültig. Nur du, der, der Empfänger war nicht berechtigt, die Umsatzsteuer, vorher zu bekommen. Vorher wiederzubekommen.
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Andreas Sie generell wieder-
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Stefan Nein.
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Marcel Ich, ich meine, ich-
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Stefan Also nein, ich sag das jetzt so selbstbewusst. Also ich habe gerade mit meinem Steuerberater darüber geredet und das war das, was ich verstanden habe. Ob das jetzt so richtig ist, weiß ich nicht, aber es machte früher Probleme, jetzt macht es keine mehr. Aber die Rechnung gilt so oder so.
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Marcel Genau, jetzt muss man dafür, ja, keinen Aufwand mehr betreiben und die irgendwie digital signieren, sondern kann diese einfach so verschicken. Was man allerdings weiterhin machen muss, ist, das, was man auch so toll eingescannt hat, in Papierform aufbewahren und das noch immer zehn Jahre. Tipp, was man am Anfang falsch macht: So diese Kassenbelege, ne, die so thermogedruckt sind. Wenn man die schön aufbewahrt hat, am Ende des Jahres hat man die dann nicht mehr aufbewahrt.
Dann hat man nämlich nur noch so ein glattes Stück Papier und sieht nichts mehr. Ich mache es so, dass ich diese Belege einmal-
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Stefan Aber du hast sie aufbewahrt.
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Marcel Genau, ich habe sie aufbewahrt, aber, ich, kann sie dann selbst für mich nicht mehr lesen, was mich dann doch schon stört. Deswegen, haue ich die einmal kurz durch den Kopierer und tackere sie dann daneben. Das ist so meine Art, damit, damit umzugehen. Stefan, lach mich nicht aus.
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Stefan Das ist ja süß. Ich habe mir, ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht. Mein Steuerberater, glaube ich, macht das alles für mich. Also ich tu die alle-
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Marcel Aber du hast ja auch alles in irgendwelche Kartons und- Ja, gut. Wie auch immer.
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Stefan Genau. Nein, ich glaube, die kopieren die. Ich weiß es aber nicht.
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Marcel Eines Tages kommt das papierlose Büro doch bestimmt.
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Stefan Genauso wie das Internet of Things, ne?
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Marcel Theoretisch, wenn man alles an-
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Stefan Du hast ja von Linux auf dem Desktop.
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Marcel Und Duke Nukem forever.
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Stefan Das Fass möchtest du nicht aufmachen, Stefan.
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Marcel Oh ja. Aber, so, rein theoretisch, wenn ich all meine Belege digital bekommen würde und auch nur PDF-Rechnungen verschicken würde, dann hätte ich ja ein di, ein papierloses Büro, oder? Rechnungen, die ich nicht in Papierform bekommen habe, muss ich ja jetzt auch nicht ausdrucken.
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Stefan Ist das so?
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Marcel Na, ich denke mal. Ich meine, wenn ich digitale Rechnungen verschicken und dann kann die Gegenstelle die ja scheinbar auch empfangen und ich meine, dann müssten die die doch nicht unbedingt ausdrucken, oder?
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Stefan Wahrscheinlich nicht. Also ich habe aber deine E-Mails- Das ist übrigens eine Sache, die noch ganz wichtig ist: Wenn du das machen möchtest und wirklich deine E-Mails als Beleg haben willst, dann reicht so ein einfaches IMAP-Postfach bei irgendeinem Provider eigentlich nicht, weil es gibt da Vorschriften, wie du E-Mails revisionssicher speicherst und die musst du einhalten. Ansonsten hast du ein Problem.
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Marcel Du meinst, wenn ich die Rechnung nicht als PDF anhängen will, oder?
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Stefan Nee, wenn du, wenn du 'n, wenn du eine E-Mail bekommst, du kannst ja E-Mails fälschen, rein theoretisch. Du kannst ja, du kannst ja wildes Treiben da veranstalten und das ist halt keine gute Idee. Deshalb gibt es Systeme wie zum Beispiel einen zusätzlichen E-Mail-Client, der im Prinzip so eine Art Black Box ist, die einfach auch dein Postfach abfragt und das Ganze in ein revisionssicheres Archiv speichert.
Das ist 'ne, das sind, das sind relativ aufwändige Lösungen, die kosten irgendwie ein paar hundert Euro oder so. Die laufen dann halt nebenher und die erzeugen wirklich revisionssichere Dateien, die dann am Ende von einem Prüfungs-,, Dings, von einem, von einem Finanzamtsprüfer, halt Steuerprüfer auch, geprüft werden und dann, können die halt nachvollzogen werden.
Das Gleiche gilt halt auch für, für E-Mails, die halt vor Gericht dann verwendet werden, wenn die Gegenseite bestreitet, dass, diese E-Mail, dass es diese E-Mail gegeben hat und du hast die einfach nur so in deinem E-Mail-Postfach rumliegen, dann kann das unter Umständen halt zu Problemen führen.
Das führt allerdings auch nur zu Problemen in dem Fall, wo du entweder geprüft wirst und etwas wirklich nachweisen musst oder in dem Fall, wo du vor Gericht stehst und etwas nachweisen musst gegen den, gegen die Behauptung von jemand anderem. Du siehst ratlos aus.
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Marcel Ich mache mir um so was einfach keine Gedanken. Ich habe ja so einen Steuerberater, der wird mich schon hinweisen, wenn irgendwas nicht-
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Stefan Ich habe heute übrigens die Erleuchtung gehabt. Ich war ja heute beim Steuerberater. Also eine von vielen.
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Marcel Herzlichen Glückwunsch.
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Stefan Danke sehr. Ich bin aufgewacht. Nee, und er hat mir gesagt-- Ich habe gesagt, ich bin ja oft-- Nein, andersrum.
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Marcel Beruhige dich.
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Stefan Ich beruhige mich. Er hat gesagt, dass halt viele Belege immer fehlen würden. Und ich kriege dann am Ende des Jahres oder Ende des Quartals, Ende des Monats immer so eine Liste mit fehlenden Belegen. Und da hat er so aus meinen Kontoauszügen abgelesen oder aus der Kreditkartenabrechnung, was halt noch so fehlt. Und die Sachen habe ich halt zu 99 % einfach online zugeschickt gekriegt als E-Mail. PDF oder halt wirklich nur die E-Mail.
Und dann habe ich so ein bisschen weinerlich gesagt: „Ja, aber ich bin ja dann unterwegs und ich habe ja dann keinen Drucker dabei und dann, wenn ich dann wieder ins Büro komme nach ein paar Wochen, dann müsste ich die ja alle ausdrucken und dann muss ich ein Buch darüber führen, was die letzte war, die ich ausgedruckt habe, sonst kommen Rechnungen doppelt und so weiter.“ Und dann sagt er: „Klick doch einfach auf Weiterleiten.“ Das fand ich toll.
Jetzt hat mein Steuerberater bei sich im E-Mail-Programm einen Ordner, wo Belege von mir reinsortiert werden und ich schicke ihm die einfach digital zu und er hat die archiviert. Das finde ich großartig.
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Marcel Ich mache das einfach so, dass Belege, die ankommen, ich alle einfach direkt, und zwar wirklich direkt, weil sonst weiß ich, dass sie da nie landen, in einen Ordner einsortiere, den ich dann beim nächsten Mal mit rüberschicke.
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Stefan Dafür bin ich nicht diszipliniert genug.
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Marcel Dieser Ordner ist auf dem Desktop und insofern sehr leicht zu... Ja.
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Stefan Dafür bin ich nicht diszipliniert genug.
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Marcel Aber ich glaube, dann haben wir das Thema Dokumentenmanagement fachmännisch erschlagen.
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Stefan Wie wir so sind.
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Marcel Dann, hätte ich mir hier noch so nebenbei zwei Themen aufgeschrieben, über die wir noch mal quatschen könnten. Einmal, dass, Stefan.
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Stefan Nee, ich wollte noch ganz kurz auf eine Sache im Chat hinweisen. Es hat noch jemand gefragt, wie wir unsere Rechnungen schreiben, ob wir Webtools benutzen, Word, OpenOffice, irgendein Abrechnungssystem. Also nur Frage aufschreiben, vielleicht für später oder auch jetzt gleich.
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Marcel Dann machen wir das gleich. Ich, habe früher ein Webtool benutzt, fand es aber umständlich, wenn ich dann eine Rechnung schreibe, die mal, anders aufgebaut ist als so meine restlichen Rechnungen. Also normalerweise habe ich dann irgendwie Stundensatz, Anzahl der Stunden und so weiter.
Manchmal schreibe ich dann aber auch Rechnungen, wo, gar nicht nach Stunden abgerechnet wird, sondern pauschal oder wo, noch irgendwie andere Posten weitergegeben werden und da, wollte ich gerne etwas mehr Dynamik haben und das war mir irgendwie mit diesem Webtool zu umständlich. Deswegen schreibe ich meine Rechnungen im Moment mit, Pages und, bin damit sehr froh.
Man muss natürlich an zwei, drei Dinge denken, dass man so, ne, vieles dann, also na ja, an drei, vier Stellen händisch das Richtige eintippt. - Stefan nickt, macht das scheinbar häufig nicht richtig. Aber-
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Stefan Es, es gab da Fälle.
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Marcel Genau, also so, ne, die Klassiker, dann steht im Footer irgendwie der andere Betrag bei: „Bitte überweisen Sie mir innerhalb von 14 Tagen Folgendes“, oder die Rechnungsnummer ist, falsch oder so was. Da muss man drauf achten, sehr drauf achten.
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Stefan Rechnungsnummer falsch ist ganz eklig, weil man muss an alle nachfolgenden Kunden, wenn man das am Anfang bemerkt, die Rechnung neu stellen.
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Marcel Wenn man das am Anfang macht, ist das bestimmt sehr cool. Also ich glaube, da kann man dann auch seinen, seinen Steuerberater fragen, ob man in dem Fall jetzt irgendwie das dem Finanzamt mitteilt, dass man da jetzt einen Sprung hat, weil man nicht mehr an 50 Kunden oder so was herantreten will, kann, was auch immer. Aber man sollte schon sehr aufpassen. Ja, und, ich, schreibe meine Rechnungen bei vollem Bewusstsein und, mit, sehr viel Aufmerksamkeit und dann geht das im Pech just ganz gut.
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Andreas Ich, habe auf diesen ganzen Kram keine Lust. Also ich, ich, -
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Marcel Und schreibst deswegen keine Rechnung mehr.
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Andreas Ich schreibe generell keine Rechnung.
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Marcel Darf ich dich beauftragen für das nächste Jahr?
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Andreas Nein, also-
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Marcel Ich nehm die Nummer zehn.
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Andreas Auf genau diese, Probleme habe ich keine Lust. Ich möchte mich-- Ich weiß, dass mir auch dann mal 'ne Rechnungsnummer durch die Lappen gehen würde oder dass irgendwo ein Datum nicht stimmt oder was auch immer. Und, darum hab ich am Anfang ein Tool benutzt, das Revolver Office heißt. Das ist relativ... Also das kann man, glaube ich, sogar gratis benutzen, solange man bis zu 1.000 Einträge in der Datenbank hat. Das sind Rechnungen, Kunden und was auch immer.
Und dann irgendwann habe ich, ein anderes Tool gefunden, das Grand Total heißt für den Mac, kostet irgendwie 60 Dollar oder 60 Euro oder so.
Und, da trägt man seine Kunden ein und die zieht man auf eine neue Rechnung und dann macht er den ganzen anderen Kram für einen automatisch und man hat Bausteine für die, für die Leistungen, die man so regelmäßig einträgt und dann sagt man nur noch, was die kosten und dann fällt unten eine Rechnung raus und dann, wird die entweder direkt per E-Mail verschickt und gleich geguckt, wann die bezahlt wird und welcher Kunde wie lange Verzug hat und man wird erinnert.
Und, das nimmt einem sehr viel, sehr viel Nachdenken ab, das man dann darauf verwenden kann, über andere Dinge nachzudenken.
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Stefan Was der Andreas sagt.
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Marcel Dann, werfe ich noch mal eine Frage aus dem Chat hinterher beim Thema Web-Tools, die ihr dann aber wahrscheinlich nicht beantworten könnt, weil so das Thema Sicherheit. Also das waren ja Desktop-Tools, die ihr da einsetzt, oder nicht? Genau. Würdet ihr eure Rechnungen und, und oder Belege einem Web-Tool anvertrauen?
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Stefan Nein.
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Andreas Kommt auf das Web-Tool an, aber, also ich würd's nicht kategorisch ausschließen, aber ich sehe da einfach keinen Grund für.
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Marcel Ja, also bei mir ist es halt, ich konnte das gut, blauäugig oder nenn mich naiv, aber also ich hatte damit, ja, hab mir da nicht so groß Sorgen drüber gemacht. Muss aber auch sagen, dass, ich jetzt auch ganz froh bin, das irgendwie alles so offline zu haben. Und also es wär-
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Andreas Es backupt sich leichter.
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Marcel Das, das auch. Und es wär, also es wär kein, kein kompletter Weltuntergang, aber es sind dann schon... Also welchem, wel-- Na ja, es wär eigentlich schon ein halber Weltuntergang. Welchem Kunden ich welche Rechnung schreibe, ist dann doch schon ein, ja, ein, ein Fakt, der sehr persönlich ist, vor allem weil man halt dann auch, indirekt oder, ja, Daten Dritter weitergibt und mein Kunde vielleicht auch gar nicht möchte, dass, ja, offengelegt wird, wofür er mich beauftragt hat.
Insofern, ist das auf jeden Fall ein Punkt, den man, den man sich bewusst sein sollte.
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Andreas Du hast recht.
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Marcel Dann kommen wir zum nächsten Thema, wenn ihr nix mehr habt. Ihr habt nix mehr? Gut. Finanzen allgemein. Also wir haben das Thema jetzt ja schon so-
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Stefan Hab ich.
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Marcel Sehr gut.
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Andreas Ich auch.
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Marcel Ja, wir haben das Thema jetzt ja, schon ein-, zweimal, gestriffen. Was sollte man zum Thema Finanzen berücksichtigen?
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Stefan Das ist jetzt 'ne ganz spezielle, gar nicht allgemeine Frage, Henning.
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Andreas Ja. Beantworte die doch mal die nächsten drei, vier Tage.
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Stefan Ich lehne mich mal entspannt zurück.
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Marcel Ich, ich fang mal an.
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Stefan Kannst du, kannst du das spezifizieren oder so Stichworte reinwerfen vielleicht?
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Marcel Ja. Also, neben den, Dingen, die man so grundsätzlich mit seinen Finanzen so beachten sollte, glaube ich, ist vor allem so das Thema Einkommensteuer bei so einer Selbstständigkeit ein sehr heikles, weil man, nicht genau sagen kann von Anfang an, wie viel man da zahlen muss. Man kann nur Pi mal Daumen sich einen Teil davon zurücklegen und ansonsten wird man böse überrascht. Nicht wahr? Das sind so die Punkte, die ich so meine.
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Stefan Also generell skaliert ja die Einkommensteuer mit dem Einkommen. Das heißt, -
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Marcel Das stimmt.
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Stefan Das heißt, dass es im Zweifelsfall nie unmöglich, sein sollte, sie zu zahlen. Auf der anderen Seite ist es aber auch bauchgefühlsmäßig jetzt nicht so schwer, sein Gehalt auszurechnen oder seinen Gewinn auszurechnen und, sich so ungefähr einzusortieren, wo man so im Einkommensteuerbereich liegt. Also es gibt halt einen Spitzensteuersatz, der liegt irgendwo bei knapp über vierzig.
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Marcel 42 %.
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Stefan 42 %.
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Marcel Also ab 250.000 Euro geht es noch mal rauf, aber das blenden wir erst mal aus.
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Stefan Das blenden wir erst mal aus, genau. Das macht-
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Marcel Für die ersten zwei Jahre.
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Andreas Ja, vor allen Dingen ohne, ohne Angestellte oder ohne- Ohne größere Jobs mit anderen Agenturen oder so, weil da geht es ja nach Umsatz und nicht nach Gewinn, aber-- Oder? Doch, es geht nach Umsatz.
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Marcel Was, bei der Einkommensteuer? Nein.
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Andreas Nee, bei der Einkommensteuer geht es nach Gewinn?
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Marcel Ja. Ja.
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Stefan Ja, ich hab, ich hab das Steuerberatungsbuch zu Hause gelassen.
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Marcel Also das ist so ein bisschen das Problem, weil, die Ein-- das Einkommen an sich, also den, den Umsatz, der ist natürlich sehr einfach zu errechnen. Da schaut man sich an: Welche Rechnungen habe ich in diesem Jahr geschrieben?
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Stefan Und das war's.
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Marcel Und da hat man's dann relativ genau. Schwierig ist das auf der Ausgabenseite, weil man da dann so Dinge hat: Ich, schaff mir so 'n Computer an und den, da kann ich dann nicht einfach sagen: Ich hab jetzt dafür tausendfünfhundert Euro bezahlt, dann hab ich jetzt tausendfünfhundert Euro, ausgegeben. Das wird nämlich dann, über drei Jahre, abgerechnet. -
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Stefan Mindestens.
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Marcel Mindestens. Mindestens über drei Jahre. Aber, also das war jetzt auch nur 'n Beispiel. Ich hab die, das ist, für-
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Stefan Möbel sind ganz grandios.
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Marcel Möbel sind, glaub ich, zehn Jahre.
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Stefan Noch mehr.
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Marcel Noch mehr.
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Stefan Also entweder waren es elf oder elfeinhalb oder dreizehneinhalb oder so. Also auf jeden Fall, wenn man sich teure Möbel anschafft-
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Marcel Gut mit umgehen.
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Stefan Sollte man die, sollte man die nicht bar bezahlen, sondern sollte man die irgendwie entweder finanzieren oder leasen, weil das alles andere macht einfach gar keinen Sinn.
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Marcel Ja, genau. Kameraequipment ist auch böse. Das sind, sieben, wenn man da keine, keine... Also das, der, der Regelsatz. Wenn ich mich recht entsinne, das sind, sind so die Dinge, über die muss man sich dann keine Gedanken machen, wenn man so 'n Steuerberater hat. Also ich würd sowieso sagen, ohne geht gar nicht. Man kann sich eh nur überlegen, ob man die, monatliche Umsatzsteuervoranmeldung selbst machen will oder nicht, aber 'n Steuerberater braucht man schon.
Aber das sind dann genauso die Punkte, bei denen sich mein Steuerberater drum kümmert, ich die eigentlich gegenlesen müsste, aber eh nicht verstehe und deswegen ihm vertraue. Genau, aber, ne, deswegen die, die Einnahmenseite, zu erfassen ist sehr einfach. Die Ausgabenseite ist da schon schwieriger. Insofern kann man's vorweg nicht genau sagen.
Und auch zum, weiß ich nicht, im November kann ich immer noch nicht sagen, wie viel ich genau zahlen werde, sondern kann da nur so 'n Pi-mal-Daumen-Ding machen.
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Stefan Also wenn man weiß, man hat im, im Jahr fünfundzwanzigtausend Euro Umsatz, dann, hat sich das mit der Einkommensteuer schon fast erledigt.
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Marcel Warum?
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Stefan Ja, weil du Kosten hast und die Kosten liegen im Allgemeinen eigentlich für 'n Selbstständigen bei über fünfundzwanzigtausend Euro im Jahr. Und wenn du fünfundzwanzigtausend Euro...
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Marcel Na ja. Nö. Geht dir weniger, geht dir weniger-- Es leben ja nicht alle auf so großem Fuß wie du.
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Stefan Na ja, ich bin halt auch groß. Aber, also f-- bei fünfundzwanzigtausend Euro b-- pendelt der, wenn man wenig ausgibt, pendelt der Einkommensteuersatz so bei... Also da zahlt man vielleicht im Jahr nach, wenn man, wenn du so hundert Euro im Monat zahlst an Einkommensteuervorauszahlung, zahlst du dann am Ende des Jahres irgendwie so vielleicht achthundert Euro oder so. Das, das sind nicht, das sind keine Kategorien, wo du, wo du, in Bedrängnis gerätst finanziell.
Weil der Steuersatz halt auch prozentual in dem Bereich sehr niedrig ist. Wenn du aber zum Beispiel hundertfünfzigtausend Euro verdienst im Jahr, dann kannst du mal mit zweiundvierzig Prozent rechnen.
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Marcel Ja, also beziehungsweise-
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Stefan Außer du hältst, hältst die Kosten entsprechend hoch. Außer du hältst die Kosten entsprechend hoch und das müssen die echten Kosten sein und nicht die, die hier abgeschrieben werden und das ist auch relativ schwierig, weil dann musst du so unendlich viel Geld ausgeben oder halt so unendlich viel kleine Dinge kaufen unter vierhundert Euro, dass du, ja, halt damit kein Problem hast.
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Marcel Ja, also es ist halt schwierig. Man muss halt abschätzen, wie viel, wie viel Einkommen man dann am Ende zu versteuern hat, also wie viel, ja, wirklich 'n Gewinn man gemacht hat und, bei fünfundzwanzigtausend Euro Gewinn, hat man dann so knapp über viertausend Euro an Einkommensteuer zu zahlen. Das, sollte man so im Hinterkopf behalten. Gewinn allerdings, ne, und ja. Also, zum Thema Finanzen, um wieder so 'n bisschen, zu den Wurzeln zurückzukommen, das ist, glaub ich, so das, Schwierigste.
Und ansonsten, ja, heißt es halt Puffer aufbauen, ne. Es kommt dann- -irgendwann sicherlich mal die Monate, die nicht so gut laufen, der Auftrag, der nicht pünktlich bezahlt wird, ä, Kosten fallen, das Notebook fällt runter, muss neu angeschafft werden. Also Puffer ist immer gut.
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Stefan Puffer sind immer gut. Ich hab, ich hab das am Anfang so gemacht: Ich hab, oder ich empfehl's auch jedem, der mich fragt, so, Umsatzsteuer-- Also ich hab mehrere Konten. Ich hab ein Konto, wo halt die Einnahmen draufgehen und dann empfehle ich eben halt 'n Umsatzsteuerkonto anzulegen, wo die Umsatzsteuer jeden Monat drauf weg überwiesen wird, damit die aus dem täglich benötigten Arbeitsgeld quasi raus ist.
Und dann einen gewissen Prozentsatz, den man sich so überlegen kann über 'n Daumen, bisschen nachzahlen, bisschen wiederkriegen passiert immer. Aber dass man so, weiß ich nicht, dreißig Prozent auf 'n, auf 'n Einkommensteuerkonto überweist. Im Zweifelsfall bleibt bei dreißig Prozent halt vielleicht noch was im ersten Jahr übrig und, muss nicht, bezahlt werden. Das ist dann schöner, als, nachzuzahlen.
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Marcel Geld wiederbekommen macht immer mehr Spaß.
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Stefan Auf jeden Fall. Oder Geld erst gar nicht zu zahlen.
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Marcel Andreas, du noch was zum Thema Finanzen nachzuschieben?
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Andreas Nö, ich würd noch mal den, den Puffer unterstreichen, weil es echt nicht günstig ist, wenn man immer so auf der Nulllinie rumfährt, weil es kommen dann auch mal Zahlungen, mit denen man nicht so gerechnet hat. Und, ja, wenn, wenn der, wenn der Puffer kleiner wird, wird es Zeit, sich Sorgen zu machen.
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Marcel Ja, das, -
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Andreas Das ist meine vereinfachte Finanzstrategie, die ich hier gratis einstreuen möchte.
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Stefan Finanzen, Stundensätze?
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Marcel Genau, ist der letzte Punkt auf der-
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Stefan Oh, entschuldige bitte.
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Marcel Also ich wollt ja gerade dahin. Das passt ja super. Stundensätze. Bitte schön, Stefan.
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Stefan Ich, ich dachte jetzt ernsthaft, da kommt noch was vorher.
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Marcel Ja. Braucht man.
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Stefan Braucht man generell. Sind Sie zu empfehlen? Hat man, auch schon in der ersten Selbstständigkeitstechnick wird's, glaube ich, genug zu gehört. Kurze Zusammenfassung vielleicht. Man sollte sich überlegen, wie-- Also es gibt zwei Aspekte, die man dabei berücksichtigen sollte. Das eine ist der eigene Bedarf an Geld und das andere ist der marktübliche Preis. Die sollte man sicherlich beide irgendwie in die Überlegung einbeziehen.
Generell macht's keinen Sinn, unbedingt zu tief einzusteigen, weil man nur sehr schwer und sehr blöd angeguckt wird, wenn man anhebt.
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Marcel Man kann sich dann eigentlich relativ, relativ sicher sein, dass viele der Kunden das nicht so richtig witzig finden und dann auch wechseln. Das Problem ist, wenn man zu hoch einsteigt, wird man auch komisch angeguckt.
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Stefan Das stimmt, aber man wird vielleicht nicht a-anders komisch auf jeden Fall angeguckt. Mir hat letztens ein Kunde empfohlen, meinen Stundensatz zu erhöhen. Ein Kunde, der auch nach wie vor Kunde ist und bleiben will. Also das fand ich, fand ich auch nett.
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Marcel Aber du hast ja eh zu viel Geld, das
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Stefan Genau, schön wär's. Ja, also ich, höre immer wieder von Freelancern, die, halt so im Bereich zwischen fünfunddreißig, fünfundvierzig, fünfzig Euro rum, rumarbeiten. Das ist jetzt nicht despektierlich gemeint oder so, aber das ist halt verdammt wenig. Und, wenn man jetzt 'n halben Monat nur ausgelastet ist und dann zu so 'nem Stundensatz arbeitet, kommt man halt gerade so über die Runden, aber kann sich keine großen Sprünge leisten. Das ist halt nicht sinnvoll.
Also generell kann man sowieso sagen, dass je mehr Geld man nimmt, desto weniger hat man natürlich auch zu tun. Aber man nimmt eher immer mehr ein, als dass man weniger einnimmt dadurch, dass man seinen Stundensatz erhöht. Es gibt, gab mal so 'n Blogpost von jemandem, der hat gesagt, „Wenn ihr euren Stundensatz verdoppelt, werdet ihr nicht zwangsläufig auch nur die Hälfte zu arbeiten haben, sondern vielleicht sechzig, fünfundsechzig, siebzig Prozent.
Und dadurch kommt halt generell ten-- im Mittel mehr Geld rein.
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Marcel Durch weniger Arbeit.
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Stefan Durch weniger Arbeit und das ist, ja, nicht unbedingt wenig erstrebenswert.
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Marcel Ja, man kann aber auch seinen Stundensatz verdoppeln und nix mehr zu tun haben.
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Stefan Das kommt drauf an, wo er vorher war und was man so für 'ne Kundenstruktur hat.
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Marcel Ja, also ich denke auch, dass das Erhöhen, grundsätzlich schwierig ist, weil gerade auch beim, bei so 'ner Mundpropaganda, von Unternehmen zu Unternehmen dann natürlich auch die Frage: „Und was hat der so gekostet?“, mal gestellt wird und dementsprechend, wenn dann jemand, ankommt und, sagt: „Ja, aber der, der mich da, der, Sie da empfohlen hat, der hat die, Website ja auch für tausend Euro bekommen“, dann wird das sehr schwierig, dann, da zu sagen: „Das ist jetzt aber mehr, was ich da haben will.“, ich glaub, man muss immer, ja, versuchen, realistisch einzuschätzen, dass man-- wie weit man auch einfach selbst ist, wo seine eigenen Fähigkeiten stehen, ne.
Es ist ja, es, es, es, es ist, glaube ich, auch gar nicht, gar nicht, also so verwerflich zu sagen: „Ich steh noch nicht irgendwie ganz, ganz oben auf der, auf der, Skill-Leiter und, steig deswegen niedriger ein.“ Es ist aber auch unglaublich schwer, jetzt jemandem zu sagen: „Nimm dies oder jenes.“ Ist halt 'n schwieriges Thema.
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Stefan Ja, also gerade weil, weil das auch stark davon abhängig ist, was man macht, wie gut man es macht, wie viel Erfahrung man hat. Und, davon hängt halt auch 'n bisschen ab, wie viel Zeit man für irgendwas braucht und je besser man wird, desto, mehr Fehler macht man nicht und, und spart dem Kunden damit auch Zeit und kann dann auch, guten Gewissens 'n paar Euro mehr die Stunde nehmen.
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Marcel Im Chat kam grad noch der, Hinweis, dass man dann doch einfach, wenn man merkt, die Anfrage steigt, dass man dann da auch entsprechend den Stundensatz anheben kann. Also es gab auch schon Fälle, da-- M-m-manchmal kommt, kommt man in die, glückliche Lage, dass sich, mehrere Kunden, für einen bestimmten Zeitraum um einen, prügeln und, dann kann da auch schon mal das Geld entsprechend entscheidend sein.
Oder ich, verschiebe einen Auftrag, den ich verschieben kann, wenn derjenige mir das, entsprechend entlohnt und ich da den Auftrag noch nicht fest angenommen hab. Aber ja, grundsätzlich schwieriges Thema. Nicht zu tief und nicht zu hoch einsteigen.
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Stefan Und genau, und das, das w-wird grad im Chat auch noch mal gesagt, wenn man keine Lust auf 'n Job hat, entweder den Preis gleich so hoch ansetzen, dass man für de, für das Geld doch wieder Lust auf den Job hat oder gleich sagen, „Danke, nein.“
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Marcel Ja, das ist 'n sehr guter Hinweis, wie ich finde.
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Stefan Oder wenn man keine Zeit hat.
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Marcel Wenn man keine Zeit hat, bringt ja mehr Geld auch nichts.
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Stefan Na ja, also k-k-keine Zeit ist ja relativ. Also wenn man eigentlich, wenn man eigentlich keine Zeit hat und angefragt wird für 'ne Kleinigkeit zum Beispiel, dann kann man natürlich so was auch machen, wenn man dann entsprechend dafür entlohnt wird.
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Marcel Und mal vier Tage nicht schlafen.
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Stefan Nein, das natürlich nicht.
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Marcel Dreineinhalb. Ja. Ja, ich glaub-
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Stefan Gut, also aber wir können jetzt, ja, schlecht sagen: „Nehmt, hundertachtundvierzig Euro die Stunde oder nehmt vierzehn Euro die Stunde.“ Das kommt drauf an, was ihr tut und für wen und wie gut ihr seid und so.
Also was ich immer festgestellt habe, ist, dass, der Stundensatz, den man erzielt, natürlich dadurch, dass man ihn vorher verhandelt, bevor man arbeitet, relativ wenig damit zu tun hat, wie gut letzten Endes hinterher das Projekt läuft oder wie gut man selbst da drin ist, weil der Kunde hat, hat keine Möglichkeit, sich da hineinzuversetzen.
Man muss halt-- Auf der einen Seite musst du halt fair bleiben und auf der anderen Seite musst du aber auch deine Zeit entsprechenden Lohn bekommen, weil du hast ja gewisse Kosten. Und, je mehr man sich zum Beispiel um eigene Weiterbildung kümmert, desto teurer wird auch die verbleibende Zeit, weil man A für die Weiterbildung Geld ausgibt und während der Weiterbildung nicht arbeiten kann und so weiter. Also das muss irgendwo herkommen, das Geld und das...
Aber ich hab schon erlebt, dass, Blender 'n deutlichen, deutlich höheren Stundensatz erzielt haben als ich. Das passiert, dann aber auch nur für kurze Zeit, weil der Kunde das dann natürlich schnell erkennt. Aber generell hat das viel damit, auch mit dem Auftreten zu tun natürlich.
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Marcel Genau. Und 'ne andere wichtige Sache ist, wenn man 'n höheren Stundensatz
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Andreas Haben möchte, dann muss man ihn auch verlangen.
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Marcel Ja, und vor allen Dingen muss man dem Kunden auch mehr Geld bringen dadurch, dass man arbeitet, als man kostet. Ansonsten macht das nämlich keinen Sinn betriebswirtschaftlich. Darüber sollte man sich im Klaren sein.
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Andreas Es kam auch noch die Frage, wie wir, das Thema Stundensätze versus, Pauschalpreise.
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Marcel Also meine eigenen Kunden wollen in der Regel bei Projekten und wenn es nicht um so, monatlichen Grundaufwand geht, immer einen Pauschalpreis haben. Bei mir gibt's da aber eigentlich keine, keine, kein wirkliches entweder oder, weil ich, dann entsprechend, ja, einfach mir halt vorher Gedanken mache und den Stundensatz dann auch eins zu eins umrechne.
Man sollte natürlich bedenken, dass man da immer eine Schätzung macht und, diese Schätzung dann nach hinten losgehen kann und man häufiger, also man eher ein Projekt optimistischer einschätzt, als es dann zum Schluss, läuft. Bei so kleine Nachfragen, wo man dann manchmal auch schwer Nein sagen kann, weil's halt auch wirklich nur 'ne Kleinigkeit ist, kann dann zum Schluss bei 'nem, etwas umfangreicheren Projekt 'n halber Tag oder 'n Tag Mehraufwand sein.
Und deswegen, ja, 'nem Kunden, der 'nen Pauschalpreis haben will, dem muss genauso wie mir bewusst ist, wenn ich irgendwie 'nen Pauschalpreis von 'nem Handwerker, mir geben lasse, dass, da entsprechend ein Aufschlag drauf ist, um halt dieses Risiko abzufedern. Und-, man kann natürlich auch, das dann sagen, dass dann das nächste Projekt 'n bisschen besser läuft, aber also so zehn oder zwanzig Prozent, je nach, je nachdem, wie groß das Projekt auch ist, empfehlen sich da schon aus meiner Sicht.
Ein Aufschlag. Ja. I-ihr guckt mich so fragend an. Ihr müsst mir was sagen.
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Andreas Ich sage Ja.
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Marcel Ich sage Ja. Ich sage Ja zu Aufschlägen.
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Andreas Ich schau grad mal im Chat, was da grad noch kam. Thema Agentursoftware-Tools, glaube ich.
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Marcel Ja. Also ich nutze im Moment nur ein Webtool wirklich und das ist MyT, um meine, Stunden zu erfassen.
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Andreas Ich auch.
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Marcel Das macht damit auch sehr viel mehr Spaß als mit allem anderen, was ich so ausprobiert habe.
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Andreas Hast du SAP wieder abgeschafft?
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Marcel Ich hab, nachdem ich mir... Genau. Ja, SAP hab ich wieder abgeschafft.
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Andreas Warum?
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Marcel Andreas, was nutzt du so?
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Andreas Ich hab so 'ne SAP-Abteilung, die kümmert sich darum, dass das bei uns läuft. Also wir haben halt diese zwei Leute, die arbeiten und diese Abteilung aus achtzehn Mann, die Geld kostet.
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Marcel Ich hab mir Basecamp, mal angeguckt und versucht, damit zu arbeiten. Das war nicht so ganz meine Struktur. Ihr habt's jetzt ja auch wieder abgeschafft.
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Andreas Genau. Also wir haben das, wir haben das jahrelang benutzt für, für einige Kundenprojekte erfolgreich. Bei anderen war's 'n bisschen, bisschen mühsam, weil die Kunden dann nicht eingesehen haben, nicht aufzuhören, E-Mails zu schreiben, sondern das darüber zu tun. Also generell sollte man, sollte man sich einfach mal so 'n paar Tools angucken und sehen, ob sie den, in den eigenen Workflow passen und, ob man auch Lust hat, das dem Kunden zu verkaufen. Und, ja, das sollte man mal tun.
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Marcel Muss da, noch was nachschießen. Evernote ist nämlich ein quasi Webtool, was ich noch benutze. Das kam auch grad im Chat auf. Da, bin ich, ganz gut mit, mit, da so zurechtgekommen, reingekommen und, mache da eigentlich so alle möglichen Notizen, was so, ja, in irgendwelchen Besprechungen, Kundenterminen und so weiter anfällt. Wenn ich das digital mache, mach ich das in Evernote. Ich bin grad dabei, mir HiRise noch mal anzugucken.
Das ist dann ein Tool, um entsprechend so seine Kontakte und so weiter. Das sieht inzwischen nicht mehr aus wie Basecamp, sondern ist da scheinbar irgendwie neu. Ich hatte mir das schon mal-
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Andreas Ja, aber du bist doch, du bist doch einer. Hm. Okay.
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Marcel Rein dokumentarischem Charakter quasi, ne. Also um das ganz kurz zu erläutern: In, in HiRise kann man so Sachen machen wie, so seine, seine Mails, die man bekommen hat von 'nem Kunden, dorthin weiterleiten. Dann wird das entsprechend, in, in so 'ne Timeline m-mit, mit aufgenommen. Man kann, Gesprächnot, Gesprächsnotizen, wenn der Kunde mich anruft, hinzufügen. Ich denk aber, dass es nicht so meins wird.
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Andreas Aber schön, dass du das mit uns geteilt hast.
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Marcel Ja, ich-- Immer. Ja.
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Andreas Webtools, Andreas? Ja. Also aktuell probieren wir so 'n bisschen mit, mit do.com als, als, kollaborative Aufgabenverwaltung.
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Marcel Also D-O Punkt com.
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Andreas Und wir f-fangen jetzt an, also wir benutzen dann für viele Projekte, die wir dann bei GitHub haben, da auch den, den Issue-Tracker zu benutzen und haben uns da so 'n kleines Frontend für unsere Kunden gebastelt, damit die auch damit klarkommen und nicht überall so Nerd-Begriffe rumstehen. Nicht schlecht. Stefan, du noch irgendwas neben MyT? Ja, MyT.
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Marcel Ich guck grad mal, was ich hier noch so habe. Ich benutz sehr viel mein Gehirn.
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Andreas Das ist auch 'n Webtool, oder?
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Marcel Nee, Tool war doch die Frage, oder?
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Andreas Ach so. Ja.
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Marcel So hatte ich gelesen. Agentursoftware oder Tools. Ich benutz, OmniFocus. Anstelle von Things oder, oder, oder Apples Reminder-App oder so. Das find ich persönlich am nettesten, weil's alles da drin eingerichtet ist, alle Kunden, alle Projekte. Ich mittlerweile weiß, wie ich damit umgehe und einfach ganz
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Stefan Prima da, mit umgehen kann.
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Marcel Ich benutze Things anstatt, an-anstelle von OmniFocus, weil ich, es irgendwie, ja, OmniFocus geht mir an der Stelle irgendwie einfach zu weit und mit Things komme ich da irgendwie besser klar.
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Stefan Synct das bei dir?
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Marcel Ich synce damit nicht.
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Stefan Ah, okay. Das war mein, das war mein Killerargument.
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Andreas Ja, das war auch mein Killerargument und darum bin ich jetzt am
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Marcel Das ist auch ein Killerargument. Also es gibt da jetzt zwar so eine Cloud-Beta, aber, ich weiß nicht, wie gut die funktioniert.
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Stefan Ich hab's also, Omni, OmniFocus hat das auch sehr spät erst eingerichtet, zumindest übers Web. Mittlerweile geht's, geht's übers Web. Früher ging's halt nur über 'ne direkte WLAN-Verbindung, was man dann selber irgendwie triggern musste. Das war irgendwie nervig, aber es ging zumindest und das ging bei Things lange nicht.
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Marcel Der Chat sagt, die Beta ist nicht, zu gebrauchen.
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Stefan Ah, okay.
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Andreas Dafür haben sie auch nur acht Jahre gebraucht.
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Stefan Und das ist konservativ geschätzt.
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Marcel Wollen wir noch was hinzufügen? Habt ihr noch irgendwas Spannendes, was ihr loswerden wollt?
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Stefan Ich möchte gerne noch sagen, dass man, auch wenn sich das ein bisschen gefährlich anhörte, nicht so große Angst davor haben sollte, weil sich vieles im, im Gebrauch dann recht schnell erklärt. Und das ist nicht so ein angsteinflößender Schritt, wie einem das viele weismachen wollen.
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Andreas Absolut.
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Marcel Ja. Also ich glaub, dass wenn man, scheitert, man das, weniger tut, weil man irgendwie mit dem Papierkram nicht klarkommt oder, Ähnliches, sondern eher, weil man dann halt, ja, so am Anfang die Aufträge nicht bekommt. Da sollte man sich schon Gedanken machen, und vielleicht auch dann, auch wenn's nicht so schön ist, sich Gedanken darüber machen: Was macht man, wenn, wenn es nicht anrollt? So, wo, wo zieht vor allem die Notbremse? Weil, na ja, es gibt halt einfach so Kosten, die werden entstehen.
So, der Steuerberater will dann vielleicht am Ende des Jahres Geld haben, auch für die Steuererklärung, die dann die letzte ist, wenn man, so das Ganze wieder schließen musste. Ja und da sollte man sich einfach, auch wenn man hofft, dass das nicht dazu kommt, Gedanken drüber machen.
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Stefan Generell das Thema Unterstützung im Falle von Gründung haben wir jetzt gar nicht tangiert. Das haben wir in der ersten Selbstständigkeitssendung mal gemacht..
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Marcel Ist ganz gut, wenn die Familie dahinter steht.
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Stefan Ist ganz gut, wenn man eine Familie hat, die, die einem im Zweifelsfall unter die Arme greift. Was halt auch immer geht, ist der, ich weiß gar nicht, ob's noch so heißt. Es, hieß mal ganz anders und dann zwischendurch hieß Gründungszuschuss. Wie's jetzt gerade heißt, weiß ich nicht, aber es ist immer noch das Gleiche eigentlich.
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Marcel Ja, es ist, jetzt auch grad, weniger geworden, die Zeit, die man da, bekommt.
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Stefan Okay. Also ich, ich habe noch, ich glaube, zwölf Monate lang das Arbeitslosengeld, was ich bekommen hätte, wäre ich arbeitslos gewesen, bekommen. Plus dreihundert Euro für Sozialbeiträge, also so Krankenversicherungszuschuss und so was, Altersvorsorge. Und, dann kann man das, glaube ich, noch mal um sechs Monate verlängern oder es waren neun Monate und dann noch mal um sechs Monate verlängern. Ich weiß nicht genau, aber-
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Andreas Also ich weiß nicht, wie es bei dir war, weil es ja, glaube ich, ein bisschen früher war. Bei mir waren's, neun Monate eben das Arbeitslosengeld.
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Stefan Genau, da war das bei mir auch so.
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Andreas Plus dreihundert Euro und dann konnte man's noch mal um sechs Monate verlängern, wo man dann nur die dreihundert Euro bekommt. Und, da gibt es so ein paar Kriterien beim, beim Arbeitsamt, die, die man da erfragen kann, wann man sich dafür qualifiziert, wie viel Restlaufzeit man noch haben muss. Und, das ist relativ einfach zu bekommen, wenn man diese Kriterien erfüllt und das sollte man dann auf jeden Fall einfach mitnehmen.
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Stefan Absolut. Absolut.
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Marcel Ich empfehle dazu die, Technikwürze total. Da haben wir da auch schon relativ viel drüber gesprochen, was man so an, ja, zum, zum Start, an Zuschüssen bekommen kann und alles, was sich da jetzt geändert hat, haben wir wahrscheinlich auch nicht mehr mitbekommen. Insofern.
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Stefan Sebastian macht gerade noch ein Fass auf. Sebastian.
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Marcel Aber nur noch ein kleines.
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Stefan Aber nur noch, nur noch ein kleines. Künstlersozialkasse?
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Marcel Nein, bitte nicht, bitte nicht.
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Stefan Das ist schon böse. Sebastian, Sebastian, ich erklär dir's nachher, wenn ich wieder im Essen bin.
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Marcel Genau. Genau, ansonsten haben wir auch über dieses Thema in der Technikwürze total gesprochen. Selbstständigkeit total. Was ja quasi die Technikwürze total ist.
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Stefan Ist total die Technikwürze. Ja.
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Marcel Dann würde ich sagen, machen wir kein neues Fass mehr auf, sondern eins zu, nämlich diese Folge, wenn ihr keine Einwände mehr habt.
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Andreas Ich habe nichts gegen eine Verkorkung dieses Fasses.
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Marcel Stefan?
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Stefan Für mich ist das halt auch okay.
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Marcel Super. Dann, danke ich euch beiden recht herzlich fürs Kommen. Es war eine nette Runde und-
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Andreas Wir, wir haben zu danken. Aus irgendwelchen Gründen.
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Stefan Aus Gründen. Danke. Danke, Marcel.
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Marcel Vielen Dank an die Zuhörer, an den, Chat. Das ist dann doch immer deutlich netter, wenn man nebenbei noch so 'n bisschen Direktfeedback kommt. Es hat, viel Spaß mit euch bereitet.
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Stefan Das nächste Mal greifen wir tiefer in die Tasche und kaufen noch 'n paar mehr Leute ein, die da sitzen, oder? Weil das war jetzt schon 'n bisschen wenig.
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Marcel Ja, aber für das Geld.
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Stefan Ja, okay. Ja, stimmt schon. Hast recht.
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Marcel Also in diesem Sinne sage ich Tschüss.
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Andreas Tschüss.
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Stefan Tschüss.
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Einspieler Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web. Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf technikwürze.de.
Es unterhielten sich:
Erwähnungen 25
Kommentare 28
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Zum Thema Telefon/VOIP. Marcel, welchen Anbieter nutzt du? Wir suchen noch und haben auch schon mit einem Kontakt aufgenommen, doch wir suchen noch Alternativen.
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Ich nutze Sipgate mit einem 10er-Nummernblock in der Teamversion. Letzteres weil ich hin und wieder Übergangsweise Nummern vergebe.
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Sehr interessanter Podcast, kurzweilig und spaßig. +1
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Interessante Diskussion zum Thema Steuerberater. Aber 2.000 EUR im Jahr? Und die Rechtfertigung dafür war, dass man damit "keinen Aufwand mehr" hat, da man nur die Rechnungen an den Steuerberater (vorsortiert und eingescannt) übermittelt? Das kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen, gerade auch bei der Anzahl der geringen Rechnungen, die ebenfalls im Podcast angesprochen wurden (nur dreistellig über mehrere Jahre hinweg).
Ich bin selbst seit gut 10 Jahren selbstständiger Webdeveloper und mache die Buchhaltung vollständig selbst. Ein Wochenende genauer mit der Thema beschäftigt, ein Wochenende ein Script geschrieben, welches aus Rohdaten einer Shop-Software die Angaben für Elster Copy&Paste-fertig ausspuckt. Fertig!
Aufwand für Umsatzsteuervoranmeldungen: <10min
Für Steuererklärungen: <1h
Kosten: 0 EUR
Zeitersparnis: gewaltigRechnungserstellung natürlich ebenfalls per Shop-Software. Dauer für eine neue Rechnung bei Stammkunden: <2min
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Hallo Mark,
es geht dabei weniger um das Verbuchen der Einnahmen (ein Kinderspiel) als vielmehr um das richtige Absetzen von Ausgaben.
Bei einer Reise sollte bspw. der Verpflegungsmehraufwand beachtet werden, eine Taxirechnung zum Kunden wird meist mit einem anderen USt.-Satz als zum Flughafen (da keine Stadtfahrt) abgesetzt. Wie kann ich eigentlich Quittungen vom öffentlichen Nahverkehr absetzen und reicht dafür die Fahrkarte aus?
Bei größeren Anschaffungen ist der Abschreibungszeitraum sehr wichtig. Ist ein iPad eigentlich ein PC? Und was ist, wenn ich den wieder verkaufe? Und spätestens wenn es um das Absetzen eines Büroraums, der Krankenversicherung oder der Rentenvorsorge geht bin ich definitiv raus.
Natürlich kann ich mich da einarbeiten. Bei jedem Thema von vorne. Aber ich habe einen Job und der ist eben nicht der eines Steuerberaters. Die 2.000 €, die man aus unserer Sicht einplanen sollte, sind auch eine gewisse Absicherung, dass man bei einer Steuerprüfung nicht vor Ruinen steht.
Die monatliche USt.-Voranmeldung kann man selbst machen, da stimme ich dir zu. Aber vor allem deshalb, weil meine Fehler von meinem Steuerberater im Jahresabschluss wieder ausgebügelt werden. Und dann kann er es auch gleich richtig machen.
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ich verwende bookamat (https://www.bookamat.com) für meine buchhaltung.
aufwand pro monat: max. 20 min bei ca. 30 buchungen.
kostenpunkt pro jahr: 100,- für bookamat und 200,- für den steuerberater (den lasse ich am ende des jahres noch überprüfen/gegenchecken) ... aber soll ja jeder machen, wie er/sie meint.lg, martin
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Hallo,
ich wollte mal fragen ob es in naher Zukunft mal wieder eine TW like TW 160 gibt also "Server Zeugs". Oder etwas in Richtung node.js, Social Games usw ...
lg
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Wir haben keinen festen Terminplan und können dir daher nicht sagen, wann wir welches Thema bringen werden. Eine weitere „Server“-Sendung ist aber durchaus denkbar – die kam ja gut an.
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Sehr schöner Podcast. Könnt ihr vielleicht noch mal die Links zu den Tools verlinken, die ihr erwähnt habt? Besonders würden mich die Tools zur Zeiterfassung und zum Rechnung schreiben interessieren.
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@Phasenkasper: Zur Zeiterfassung nutzen wir das hübsche, schlanke, tolle mite für runde 5 € / Monat. Zur Rechnungserstellung habe Ich zurerst Salesking, dann easybill probiert. Beide waren mir aber nicht fresh und easy genug weshalb ich jetzt bei Pages gelandet bin was für mich eine gangbare Lösung ist.
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Wie immer ein Genuss, diese Technikwürze.
@Marcel: Danke für die Links zu den Tools für die Rechnungserstellung. Hatten Andreas und Stefan nicht noch andere Tools erwähnt?
Gibt es aus Deiner Sicht auch Tools, die die Angebotserstellung erleichtern? Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, ob Ihr das angesprochen habt und kann auch es auch gerade nicht nachhören. Ein Hinweise hierzu wäre sehr lieb.Vielen Dank!
Bis bald und viele Grüße
Marcel-
Hallo Marcel,
du erwähnst in dem Podcast, dass du einen Dokumentenscanner verwendest. Hast du da eine Empfehlung? Womit verwaltest du dann die gescannten Dokumente?
Gruß Jan
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Hallo Jan,
ich bin mit dem ScanSnap S1500 M unterwegs und damit sehr zufrieden. Andreas nutzt den Doxie.
Wir sprechen übrigens in der aktuellen Ausgabe des Vier Themen-Podcast über genau die beiden Modelle.
Viele Grüße
Marcel
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@Marcel: Hast du denn auch BillingEngine schon einmal ausprobiert? Damit komme ich ganz gut zurecht bisher.
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Danke für die schnelle Antwort! Hättet ja nicht gleich nen Podcast für mich machen müssen...
Und welche Software benutzt ihr fürs Verwalten der Dokumente?
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Ihr habt da was erwähnt, dass Einzelunternehmer keine Software Lizenzen verkaufen dürfen und kein Hosting anbieten.
Hab dazu leider keine Grundlage gefunden ... woher stammt die Info?Ansonsten eine tolle Folge .. war meine Einstiegsdosis für Euren Podcast. Bin jetzt voll drauf.
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Wie immer eine tolle Folge. Ihr sprecht mir aus der Seele und ich glaube so manch ein Selbständiger hat sich und seine Geschichte da in euren Erfahrungen wieder erkannt.
@Marco - Wenn ich mich richtig erinnere ging es dabei um den Freiberufler, oder?
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@Kai: Ja, stimmt.
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Hallo liebes Technikwürze-Team,
vielen Dank für diese informative Folge. Ich selber bin mit zwei Kollegen der kurzem in einem jungen StartUp unterwegs, nebenbei aber noch fest angestellt.
Nun haben wir das Glück, die erste dicke Rechnung stellen zu können, der Kunde möchte die Zahlung aber direkt um Monate schieben, obgleich wir in unseren AGBs Zahlung bei Vertragsschluss festgeschrieben haben (es geht u.a. um Personalberatung, Vertragsschluss des Vermittelten also). Der war letzte Woche.
Nun stehen wir vor der Frage, wie wir damit umgehen sollen? Harte Tour oder beim ersten Kunden lieber nachgiebig sein?
Habt Ihr einen Rat?
Weiter so und herzliche Grüße,
Tobias -
Optimal wäre, wenn:
- man bei seinem ehemaligen Arbeitgeber outgesourced wird, einige Aufträge mitnehmen darf und dafür Provision zahlt.
- man bei seinem Arbeitgeber auf Teilzeit gehen darf, um den Start in Ruhe anzugehen.
Ein Versuch, mit dem Arbeitgeber zu sprechen, sollte nicht schaden!
rp -
schöner podcast, aber noch sehr oberflächlich. das problem vieler selbstständiger ist meist nich das rechnung schreiben, sondern das geld eintreiben. das hinterherlaufen, mahnen etc. kostet mehr zeit als die gesamte buchhaltung. und das traurige ist, dass wenn man im b2b-bereich ist, dass die kunden häufig deshalb nicht bezahlen können, weil sie selbst auf gelder warten.
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Hallo!
Schöner PodCast - wie immer.
Weil's gerade wieder etwas aktueller wird möchte ich auf Folgendes hinweisen:
"Rentenpflicht für Selbständige"
Gibt es noch nicht, könnte aber bald kommen und teuer werden. Infos per Google oder z.B. bei Gründerzuschuss:
http://www.gruendungszuschuss.de/unternehmerwissen/geld-steuern/news/blog/das-wird-teuer-ab-2013-rentenversicherungspflicht-fuer-selbstaendige.htmlAktuell läuft noch eine Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=23835In jedem Fall sollte man das Thema im Auge behalten.
Gruss - der Foxxx
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Sehr schöner Podcast, gerade für Menschen wie mich, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen und danach weiterhin gerne als Freelancer arbeiten würden. Wann kommt mal wieder eine neue Folge?
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Wie immer gute Podacst-Folge, aber wann können wir endlich mit neuen Folgen rechnen? ;)
Bezüglich der Themen Webwelt und Webdevelopment mit Schwerpunkt tendenziell auf Frontend gibts qualitativ zu Technikwürze leider sehr wenig Konkurrenz (zumindest keine, die mir bekannt ist). Nur den Sitepoint-Podcast finde ich ähnlich gut (http://www.sitepoint.com/category/podcast/). Kennt jemand noch weitere gute Podcasts, die thematisch und qualitativ Technikwürze ähnlich sind?
Grüße!
Jonas -
Ja, irgendwie sterben die deutschen Web-Podcasts weg. Schon "Gefangen im Netz" ist verschwunden. Hoffentlich macht Technikwürze nur Pause. (Zum Glück gibt es TechnikLOAD für die Zwischenzeit. ;-) )
Wirkliche Alternativen zu Technikwürze kenne ich keine. Es gibt aber englische Podcasts mit einem ähnlichen Themengebiet z.B. die Podcasts von 5by5 (http://5by5.tv/#web-tab) oder teilweise Boagworld (http://boagworld.com/). Hat jemand noch andere "Geheimtipps"?
Ich werde vorerst mal die alten TW-Folgen durchgehen und einige davon nochmals anhören. Vieles ist ja immer noch aktuell. ;-)
lg, Daniel
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Es geht mit Technikwürze demnächst weiter. Wir hatten letztens einen Hangout auf unserer Google+-Seite gemacht und Zuhörer eingeladen. Wir sammeln Themen, bauen ein bisschen an der Seite, dann geht es weiter. Das Thema für die nächste Sendung steht auch schon. In diesem Jahr geht es auf jeden Fall wieder on air.
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Sehr schöne und gut hörbare Beiträge. Ich warte auf neue Themen.
Aber ein Problem habe ich: Zeit!
Vielleicht reichen in Zukunft auch 50 Minuten zu einem Thema?
Viele Grüße
Anne -
...und man sollte sich einen Bürostuhl kaufen, der die Arbeit zwischen 6 und 24 Stunden ermöglicht... Sehr schön gesagt! ^^ Sehr schöner Podcast.