XML und XSL im Einsatz Technikwürze 60
Dennis Sterzenbach ist heute zu Besuch im Technikwürze-Studio. Themen dieser Sendung sind XML und XSL. Was ist das, wofür nutzt man das und wie wendet man das an?
Transkript der Folge
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Dennis Lauter stellen?
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David Ja, leiser stellen.
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Dennis Boah, lauter stellen find ich gar nicht in Ordnung.
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David Warum nicht?
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Dennis Weil laut ist gar nicht gut, weil Ohren und so, ne, du weißt.
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David Ach so, deswegen. Herzlich willkommen zur Technikwürze Nummer 60. Heute ist Montag, der 19.02.07. Und im letzten Technikwürze-Podcast hatten wir Dennis Sterzenbach, unseren Hörer, zu Gast in der Sendung, der uns 'n bisschen gelobt hat. Und daraufhin hab ich ihn mal eingeladen. Dennis ist heute hier. Hallo, grüß dich.
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Dennis Ja, hallo. Die Schleimspur hat offenbar gewirkt.
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David 'N bisschen, ja. Wir unterhalten uns heute mit dem Dennis über XML und XSLT. Was ist, erklären wir doch erst mal die zwei Begriffe. Fangen wir mal bei XML an. Dennis, was ist XML?
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Dennis XML ist, die eXtensible Markup Language, also XML ist eine Beschreibungssprache für Datenstrukturen und Dokumente. Man kann damit im Prinzip wie mit 'ner Textdatei nur mit bestimmten Randinformationen irgendwelche Daten verpacken und austauschen.
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David XSLT?
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Dennis XSLT ist, gedacht zur Transformierung von XML-Daten. Es ist also eine Art Stylesheet, mit der man, mit dem man die Daten von einem XML-Format in ein anderes XML-Format überführen kann.
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David Also in der-- für Normal-Webentwickler so was vielleicht, CSS für HTML oder XHTML.
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Dennis So was in der Richtung ist das, genau.
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David Obwohl es mehr die Struktur wahrscheinlich noch definiert als das Aussehen.
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Dennis Genau, es ist nicht das, das Aussehen alleine, das, muss man dann noch dem jeweiligen Zielformat überlassen.
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David Was gibt es denn für Anwendungsbeispiele für XML und XSLT, grade im Hinblick auf die Webentwickler?
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Dennis Sehr, sehr viele. Zum Beispiel kann man damit RSS-Feeds in seine Homepage einbinden- -um beispielsweise regelmäßig Nachrichten oder Informationen beispielsweise auch von den großen namhaften Herstellern zusammenzusammeln und damit 'ne stets aktuelle Webseite zu haben, ohne das selber zu pflegen. Oder auch für Druckvorschau oder für Druckversionen einer Webseite kann man das XML oder XHTML umwandeln in PDFs.
Oder auch jetzt just sehr aktuell, Microsoft und auch verschiedene andere Hersteller haben ja Standards entwickelt mit XML-Basis, beispielsweise das Open Document-Format ist ja auch ein ISO-Standard. Oder das OpenXML eben von Microsoft, was ja ISO-Standard werden soll. Das sind auch so Dinge, die kann man ganz einfach mit XSLT aus beliebigen Quellen dann wieder erzeugen.
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David Manche nutzen ja diesen Transformator Magie PRS oder, oder Magie irgendwie so was nennt sich das Ding, ne- -was ja vielleicht viele einsetzen. Aber wir unterhalten uns heute eigentlich hauptsächlich über XML und XSLT für die, die vielleicht nicht dieses Plugin runterladen wollen und, einfach nur 'ne Adresse angeben, sondern die ev-eventuell 'n eigenes XML dann erstellen oder vielleicht zumindest mal kapieren, worum geht's dem Hintergrund. Wie baut sich so 'ne XML denn auf?
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Dennis Das ist, relativ einfach. Es ist genauso wie auch eine HTML-Seite im Prinzip. Es gibt also ein Basiselement, einen Root, das das gesamte Dokument umfasst. Dann gibt es einzelne Elemente darunter, die wiederum Unterelemente haben können, die Attribute besitzen können, wie beispielsweise eine ID oder, wie man das jetzt beispielsweise bei einer Tabelle ja kennt, in HTML- -dass man da früher dann immer noch Cell Padding und Cell Spacing und diese ganzen Attribute angeben konnte und teilweise-
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David Und heute übrigens nicht mehr macht. Weglassen, Leute, bitte.
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Dennis Deswegen sage ich ja auch bewusst, in der Vergangenheit hat man das getan. Das kann man da in XML genauso finden, weil XML genauso wie HTML auch, auf dem SGML-Standard fußt. Das sind also beide, von denselben Eltern im Prinzip.
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David Was ist das für 'n Standard?
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Dennis Das ist ein, auch ein ISO-Standard- -der eben die strukturierten, Daten erst mal nur grob beschreibt: Was kann man überhaupt mit strukturierten Daten machen? Wie beschreibt man die grundsätzlich?
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David Mhm. Du hast uns auch 'n Beispiel mitgebracht, ne? Was, was ist das für 'n Beispiel?
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Dennis Genau, ich hab, mit Hilfe von PHP5 ein relativ einfaches Beispiel zusammen programmiert, mit dem ein RSS-Feed, in dem Beispiel jetzt hier natürlich Technik, Technikwürze-RSS-Feed- -heruntergeladen wird von einer Webseite. Der wird dann als Datenstrom interpretiert und dann mit einem XSLT-Style Sheet übersetzt. In dem Fall ist es jetzt auch, da die Inhalte von dem RSS-Feed, validierbar sind, dass das Zielformat XHTML 1.1 Strict auch eingehalten wird.
Also die Validierung ist da auch, hundertprozentig korrekt.
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David Was natürlich in meinem Sinn wäre. Du hast mir vorhin noch gezeigt, du kannst, das Ziel definieren, also von dem, was du programmiert hast. Einerseits, ist es als HTML und die andere Ausgabe war welche?
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Dennis Text hab ich jetzt noch dabei.
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David Ein XML denn auch. Also du, du kannst wirklich noch mal gezielt sagen: Ich möchte diese Teile von diesem, RSS-Feed dann haben, ne. Also wann-- bereitest die dementsprechend auch so, wie du jetzt brauchst und ausgeben möchtest.
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Dennis Genau. Mit XSLT hat man noch einen zweiten Teil der XSL, Familie, also das W3C, das Webkonsortium hat XSL als eine Familie definiert, wo XSLT ein Bestandteil ist. Der zweite Bestandteil ist das XPath. Das dient dann zur Abfrage von Strukturen, beispielsweise Slash Slash, mein Knoten findet beliebiger Struktur, XML-Knoten mit dem Namen mein Knoten. Und, es gibt dann auch noch XSLFO. Das ist dann beispielsweise für PDF-Generierung sehr gut geeignet.
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David Ja, was, -- inwiefern wirkt sich das aus oder was kann ich damit genau machen?
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Dennis Man kann damit ja im Prinzip die eierlegende Wollmilchsau programmieren- -wenn man, denn möchte. Grundsätzlich erst mal ist es eigentlich, wie ich am Anfang schon gesagt habe, nur, dass ich eine Struktur habe, Informationen habe, die kann ich dann filtern oder ich kann wiederum selber ein eigenes XML daraus definieren. Man bekommt beispielsweise, mal aus der Warenwirtschaft einen Katalog mit, hm, Produkten und Preisen.
Möchte die gerne in seiner Webseite einbauen oder möchte die in einer eigenen Struktur dann erfassen. Dann kann man sich die beliebige Struktur, beispielsweise ist ein EDIFACT XML überführen in sein eigenes Format. Das heißt dann eben Technikwürze XML oder Max XML.
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David Du hast ja auch 'ne eigene Seite, baust du gerade auf, deine Privatwebseite, die noch, völlig außen vor ist vor der Öffentlichkeit. Aber die baust du ja auch komplett in XML. - Warum A, hast du dich für XML entschieden als einzige Sprache, sage ich jetzt mal, und, wie war dein Vorgehen dabei oder deine, deine Herangehensweise? Also anstatt jetzt, was mit PHP und MySQL di-direkt zu machen.
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Dennis Ja gut, PHP ist natürlich auch noch dahinter, weil noch nicht alle Browser, die XML-Standard und XSLT, Transformierung genau gleich interpretieren. Wir haben in, bei meinem Arbeitgeber auch schon Dokumente-Downloads beispielsweise, die mit XML nur dargestellt werden und mit einem Stylesheet, einem XSLT Stylesheet. Und das wird dann auf Client-Seite gerendert. Es wird also wirklich das XML rübergeschickt und das XSLT rübergeschickt.
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David Das heißt, die Rohdaten gibst du dem Client und der wandelt die dann live um.
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Dennis Genau und das wird, wirklich nur vom Browser gemacht. Der Server hat damit gar nichts zu tun.
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David Also auch 'ne Entlastung natürlich für den Server.
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Dennis Genau, das war für mich der Gedanke, dass man in Zukunft das dann irgendwann mal nicht mehr selber rendert. Zum einen. Zum anderen, ich hab, mich deswegen dafür entschieden, MySQL oder Postgres oder die anderen Datenbank-Engines einfach wegzulassen, weil es 'n ganz gehörigen Unterschied macht, ob jetzt nun eine Datenbank noch verbunden und Datenbankabfragen abgeschickt und beantwortet werden müssen oder nicht.
Die, Geschwindigkeit der Webseite ist doch massiv höher, wenn man keine Datenbank dahinter liegen hat- -weil viele, viele Ressourcen und Flaschenhälse wegfallen.
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David Ja. Das heißt, du hast die Daten quasi in Reintext von den, auf, auf deinem Server liegen. Hast du dir ein CMS drum rum programmiert, das, womit du die Inhalte pflegst oder gibst du die derzeit noch pure ein, also direkt als XML dann?
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Dennis Das ist, gemischt. Ich arbeite auch daran, so ein kleines Mini-CMS zu programmieren- -das auch nur mit XSL, T, die Daten aus einem XML-Format transformiert. Ich orientiere mich da auch an anderen CMS, und orientiere mich auch ein kleines bisschen schon an dem, was beispielsweise von der Apache Foundation rausgegeben wird als Cocoon. Da gibt es auch eine PHP-Entsprechung, die heißt Pupun. Und, das kommt, glaube ich, aus der Schweiz, wenn ich mich nicht täusche, von Bitflux.
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David Die Schweizer, oder?
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Dennis Und, dieses Bitflux, ist eine Firma, die dann auch von Leuten, die bei PHP mit, engagiert sind- -betrieben wird und auch das CMS da entwickeln. Das ist auch genau diese Schiene dann. Daran orientiere ich mich schon so ein kleines bisschen, aber das macht relativ wenig Sinn für sich jetzt einfach so ein CMS zu entwickeln, weil das überall an allen möglichen Ecken und Enden aus dem Boden sprießt. Das ist genauso wie Web 2.0 ein absolutes Unwort für mich. Also man braucht es nicht.
Es ist alter Wein in neuen Schläuchen- -und jeder hat es eigentlich im Prinzip schon, weiß es nur nicht.
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David Mhm. Siehst du das ein bisschen als Experimentierbasis für dich? Ist es das Probieren von etwas Neuem oder glaubst du einfach, dass das noch wesentlich professioneller ist als das, was du bisher eingesetzt hattest oder umgesetzt hattest?
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Dennis Also ich setze mir nicht-
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David Was macht den Reiz für dich aus?
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Dennis Ich setze mir nicht den Hut auf, dass jetzt das eine professioneller ist als das andere oder weil ich das jetzt mache, das irgendwie professioneller ist. Sondern ich denke eher, dass es, einerseits für mich persönlich ein interessanter Schritt ist, das auszuprobieren, das so zu machen. XML ist ja nun auch nicht so jung. Eigentlich hätte ich sogar gedacht, dass es da wesentlich mehr in dem Bereich schon gibt.
Aber, es hat auch auf jeden Fall für mich den Vorteil, dass es halt zukunftsweisend zu sein scheint. Weil eben ja auch XHTML, beispielsweise jetzt als Webstandard für, für die Beschreibung der Seiteninhalte, entsprechend auf XML wiederum aufgesetzt wurde. Der MIME Type heißt ja dann auch, plus XML und das wird als Application definiert. Und genau deswegen habe ich halt diesen Schritt dann gewagt, das einfach nur mit XML zu probieren.
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David Internet Explorer 6 spielt der überhaupt mit?
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Dennis So wie ich es jetzt gemacht habe auf Serverseite das zu rendern, ja. Auf Client-Seite gibt es wie angedeutet schon ein paar Probleme. Es ist schon vorgekommen, dass durch ein Service Pack auf einem Windows-Rechner unseres Kunden dann auf einmal die Webseite nicht mehr dargestellt werden konnte. Angeblich wäre sie nicht in Ordnung gewesen. Wir konnten das nicht nachvollziehen, obwohl wir auch genau dieses Service Pack, und die anderen Installationen bei uns vorgenommen hatten.
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David Ja, ja.
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Dennis Das scheint dann noch so ein kleines bisschen zu wackeln.
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David Also sind wir mal gespannt. Kann der, kann der Siebener unterstützt der jetzt endlich XML oder die Darstellung von dem, was du vorhast?
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Dennis Also XML unterstützt der Sechser ja schon auch. In Rohformat stellt er das auf jeden Fall auch dar, sodass man dann auch Elemente auf und zuklappen kann. Dass man also gesamte Teilbäume dann erst mal wegblenden kann, die einen end-- eigentlich nicht interessieren. Ich hab das mal mit einem RSS-Feed gemacht und das funktionierte eigentlich auch ganz stabil- vordergründig. Was dahinter passiert, weiß ich nicht.
Was jetzt beim IE7 da passiert ist, kann ich auch nicht so genau sagen- weil ich mich ehrlich gesagt mit dem IE7 noch nicht so ganz anfreunden konnte. Das ist für mich noch sehr komisch mit, mit der Schriftrendering Engine beispielsweise. Da hab ich dann erst mal Abstand genommen, mich weiter damit zu beschäftigen- weil auch der IE6 ja natürlich den großen Marktanteil jetzt auch noch hat.
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David Ja. Sind wir gespannt, wie sich das in der Hinsicht da entwickeln wird. XML, XSLT. Wenn ich jetzt aus meinem Datenstamm, den ich habe, einerseits 'ne ha-- eine Ausgabe machen will mit diesem XSLT und sag jetzt auch, ich möchte eine Druckversion machen, beispielsweise als PDF, brauche ich noch andere Libraries oder kann ich das jetzt alles selbst programmieren? Oder, oder mit einfachen Schritten selbst zu programmieren?
Also nicht, dass ich jetzt eine ganze Library für, für die Ausgabe des PDFs dann programmieren muss.
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Dennis Also, man darf sich da nichts vormachen, dass jetzt, nur weil man XSLT genutzt hat oder weil man für die PDF-Ausgabe dann vermutlich hauptsächlich XSLFO, also die XSL Formatting Objects, genutzt hat, dass damit schon alles getan ist. Es muss natürlich schon ein entsprechendes Programm, da drübergehen, das Ganze dann entsprechend interpretieren nach den Vorgaben und dadraus dann auch das jeweilige Zielformat erstellen.
PHP an sich nativ unterstützt jetzt schon, sehr gut das XML, unterstützt auch das Transformieren mit dem XSLT-Prozessor. Aber, es ist noch nichts, für PHP verfügbar, dass man jetzt einfach nativ die Sachen übersetzt in ein PDF. Dafür muss man dann beispielsweise zurückgreifen auf so was wie, den Apache FOP. Das ist dann eine Java-Anwendung, die man dann auf dem Server zusätzlich installieren könnte und der gibt man dann ein bestimmtes, XSLFO.
Und damit werden dann die Daten übertragen in ein PDF-Dokument.
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David Mhm. Was kennst du für andere Anwendungsbeispiele, wo ich jetzt XML nutzen könnte?
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Dennis Mhm. Beispielsweise nutzen wir es im Betrieb für den Datenaustausch mit unseren Datenlieferanten ganz gerne.
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David Mhm. Also als Schnittstelle.
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Dennis Genau, wir haben jetzt leider hauptsächlich, im Finanzdienstleistungssektor ist das Ganze angesiedelt. Da haben wir hauptsächlich, so etwas gediegenere Banken- die dann auch, nicht sofort auf XML-Standards raufgehen, was ich insofern auch verstehen kann, weil XML doch sehr geschwätzig sein kann- und es sehr groß werden kann. Eventuell müsste man das dann sogar als ZIP komprimieren.
Aber, die Daten, die wir dann bekommen, beispielsweise als CSV-Datei oder als Fixed-Length, Datei- die werden dann von uns interpretiert, die Daten in XML übersetzt und damit haben wir unser einzelnes Datenformat, was wir dann auch mit unserer Importschnittstelle verarbeiten können. Wir brauchen nicht die zweihundert verschiedenen Formate komplett so interpretieren, als wären sie Bestandteil unserer Software. Wir können da also den Schnitt machen.
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David Ich hab auch gerade gesehen, wir entwickeln bei uns in der Agentur ja auch, ein Budgetmanagementsystem und, machen natürlich auch die Synchronisation mit dem, mit der, mit der Bank selbst, um die Kontoauszüge zu holen, um diese Kontoauszüge, diese Kontobewegungen dann mit unseren Daten zu synchronisieren, dass wir genau wissen, Rechnungen, die wir erwiesen haben oder sonst irgendwas, dass die jetzt, synchronisiert sind oder in Ordnung sind oder dass wir den Status der jeweiligen Umbuchung, Überweisung oder was auch immer dann festhalten können.
Das Problem dabei hinter bei der Bank ist ja, dass die derzeit im Austauschformat MT950 noch arbeiten. Und das aus meiner Sicht alles andere als ein strukturiertes Format ist, -
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Dennis Eher weniger.
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David So dass-- Ja, ja. So dass wir unsererseits natürlich erst mal Struktur hineinbringen mussten und die ganzen Keys und so weiter auslesen, damit wir diese Strukturdaten, die wir dann generiert haben daraus, aus dem Format verarbeiten konnten. Und 'ne Hoffnungsschimmer habe ich: Die, Bank hatte uns versprochen, jetzt zum 1.8.2000, 1.1.2008 endlich eine XML-Schnittstelle zur Verfügung zu stellen, die wir dann nutzen können.
Gleichzeitig mit einem Identifier, also einer ID, den du dieser Bankbewegung übermitteln kannst, sodass du gleichzeitig erkennen kannst, was es ist dahinter. Weil momentan müssen wir es noch machen anhand, des Beschreibungstextes, der uns übermittelt wird von der Bank, zu gucken, was ist das für ein Betrag? Oder haben wir da eine ID eventuell manuell übermittelt, die wir rausziehen können, um zu gucken, ist das wirklich das Ding, wovon wir uns unterhalten?
Also, hoffe ich natürlich, wie gesagt, dass die XML dann auch einsetzen und bin gespannt, wie gut die das denn machen. Oder ob, ob-- Also ich verspreche mir viel mehr Struktur oder viel mehr Information für uns dann auch im Portal, was wir einsetzen können.
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Dennis Ja, bei mir ist das ganz ähnlich. Ich werde jetzt in naher Zukunft vermutlich dann auch den Datentransfer mit der Bank, übernehmen, das aus unserer Buchhaltungssoftware- -die wir selbst programmiert haben für diesen speziellen Anwendungsfall, weil's einfach nicht das für den Anwendungsfall für uns gab. Dass ich da dann auch die Daten zur Transferierung von irgendwelchen Summen von Konto A auf Konto B- -übermitteln muss. Das sind dann diese sogenannten DTOs-Dateien.
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David Genau, mhm.
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Dennis Die kann ich mittlerweile sogar, hab ich, gestern gesehen, bei mir privat auf mein Privatkonto über die Bank hochladen. Sehr witzig, dass die diese ganz alten Sachen jetzt auf einmal als Neuigkeit anpreisen. Da hoffe ich allerdings auch darauf, dass ich die Bank ansprechen kann auf XML und da eine positive Resonanz habe, weil wenn ich mir DTOs so angucke, Vergleich zu XML- -das ist schon 'n Riesenunterschied. Da kommt man sich vor, als würde man auf einer AS400 programmieren müssen.
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David Genau, ey. Also d-das Dateiformat dahinter ist einfach, sehr gewöhnungsbedürftig. Genau deswegen hoffe ich ja wirklich, dass sie auf den Zug aufspringen und wir auch 'n bisschen einfachere Möglichkeiten haben, wirklich, diese finanziellen Dinge besser handeln zu können. Also ich glaub, da werden viele ausorten, wenn jetzt endlich XML kommt. Ja, schöner Einblick in XML, XSLT. Wenn ich jetzt die Sachen anwenden möcht, das klingt für mich alles noch ziemlich, oversized.
Gibt es einfache Lektionen, die mir XML beibringen? Oder gibt es da in XML speziell bestimmte Formalitäten, an die ich mich zu halten habe? Oder könnte ich jetzt 'ne eigene Struktur im XML erstellen? Also jetzt zum Beispiel meine Adressdaten. Wenn ich jetzt Adressdaten pflegen möchte mit Name, Anschrift und so weiter, könnte ich mir 'ne Struktur ausdenken und die da einsetzen? Oder muss ich, muss der Name immer Name sein? Oder gibt's da irgendwelche Regeln für XML?
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Dennis Es gibt grundsätzlich natürlich vorgeschriebene Dinge. Es gibt Teile, die sind vorgeschrieben. Das ist hauptsächlich eben, dass es ein Root-Element geben darf- -was den gesamten XML-Datenbaum umfassen muss. Beispielsweise für Adressen wäre das dann so was wie Adressdatenbank oder Adressbuch. Das Element muss dann die gesamte Datei umschließen und muss das letzte geschlossene Element dann auch sein.
Genauso wie die Wohlgeformtheit von XML ist ja ein ganz wichtiger Begriff, dass eben sich nicht irgendwelche Elemente, die auf der zweiten Hierarchieebene angesiedelt sind, mit denen aus der ersten überlagern. Ansonsten XML ist einfach nur eine Definition, dass man damit ein eigenes, oder ein allgemeines Datenformat definieren kann.
Man muss nichts Eigenes machen, man kann auch das Bestehende benutzen, aber man ist da vollkommen frei und kann sich seine eigenen Formate selber ausdenken und so zusammenbasteln, wie man sie gerade für den Fall benötigt.
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David Das heißt, wenn ich noch ein, zwei Felder zusätzlich bräuchte, dann könnte ich der 'n bestimmten Namen geben und sobald das wohlgeformt ist, geht das in Ordnung. Und die Übersetzung des Ganzen nimmt denn XSLT.
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Dennis Ja, genau.
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David Also das sagt der Maschine dann: „Pass auf, das, was du da jetzt hast, ist...“, beziehungsweise der Na-der Name oder sonst irgendwie was. XSLT hab ich im Anwendungsbeispiel noch nie gesehen. Können wir da irgendwas verlinken, dass du, dass Leute zum Beispiel 'n bisschen besseren Einblick machen können in die Geschichte, wie da die Formatierung aussieht oder wie das vonstattengeht?
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Dennis Mhm. Klar, ich hab da zum einen natürlich jetzt erst mal ein paar Links auch zu den Grundlagen mitgebracht.
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David Aha, schön.
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Dennis Hauptsächlich sind die natürlich dann vom Webkonsortium, weil eben der Standard ist die Basis und da wir ja auch hier jetzt über Webstandards in Technikwürze hauptsächlich erfahren. Und, ich da auch, sehr Feuer und Flamme von der Standardisierung bin, weil ich eben dann nicht mehr dieses Cross-Plattform-Programmieren habe oder diese, wie bei CSS oder JavaScript immer wieder verfluchten Weichen für Browser XY in Version so und so.
Da hat man ja ganz gerne dann schon mal, IE7 wurde ausgeschlossen, weil dann gab's den halt noch nicht. Auf einmal funktioniert das ganze JavaScript nicht oder das CSS ist auf einmal weg.
Und zum anderen, es gibt 'n paar Produkte, die für RSS interessant sind, um sich die erst mal aufbereitet, wie das normalerweise so halt geliefert wird, erst mal als Programm irgendwo anzugucken- -dass man da mal 'n bisschen klicken kann, dass man halt erst mal das Ganze aggregiert bekommt, also dass man die ganzen Sachen erst mal in seinen Datenstrom zusammenfasst. Genau dafür war ja RSS ursprünglich auch mal gedacht gewesen, also.
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David Von wem wurde RSS entwickelt? Du wolltest noch 'n bisschen was zu RSS sagen.
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Dennis Genau. RSS ist zunächst einmal 'ne Sache, da gibt es zwei verschiedene Abkürzungen für. Ich benutz am liebsten Really Simple Syndication. Weil das auch so ziemlich am besten beschreibt, was der aktuelle Anwendungsfall für RSS ist. Es ist nicht das neueste Format.
Es wurde schon vor einigen Jahren von Netscape entwickelt- -als Austauschformat XML basierend für Nachrichtenagenturen, um damit beispielsweise ein Portal aufzubauen, wo die dpa und Reuters und alle ihre, Informationen rein theoretisch lagern könnten und die Nutzer des Ganzen könnten bestimmte Kategorien auswählen. Könnten sich die als ein Feed dann runterladen, um sich nur diese Informationen zu be--, zu besorgen- -von der Seite. Das war ursprünglich der Anwendungsfall.
Das kam erst später dann dazu, dass für die Blogger-Community und für die, Forensoftwares das Ganze eingesetzt wurde, um beispielsweise die neuesten Beiträge zu bekommen. Oder eben um zu inf--, um sich zu informieren, dass es jetzt 'nen neuen Podcast, gibt. Wurde dann ja auch viel RSS eingesetzt.
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David Dankenswerterweise gibt es dank RSS auch die Podcasts, genau.
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Dennis Genau. Und, mittlerweile wird sogar an einer Ersetzung von RSS, entwickelt, das heißt dann Atom. Warum auch immer. Der Name klang wahrscheinlich dann so auch aus der Abkürzung heraus ziemlich interessant und deswegen hat man das dann als Begriff stehen lassen. Es soll auf jeden Fall, wird zumindest so gehandelt als, Nachfolger von RSS. Ich bin da noch 'n bisschen skeptisch, weil ich noch nicht so ganz sagen kann, wohin sich das Ganze wirklich entwickeln soll.
Auf jeden Fall ist das aber schon mal, kein Rückschritt. Weil auch RSS leider nicht so wirklich weiterentwickelt wurde.
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David Mhm. Was gibt es sonst noch zu XML oder XSLT zu sagen?
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Dennis Im Prinzip eigentlich erst mal nur so viel, dass, es schon seit jeher bekannt ist-... dass man im Prinzip XML mit HTML ziemlich gleichsetzen kann, nur dass die Anwendungsfälle für die beiden, sehr unterschiedlich sind. XML ist ja, wie ich schon angedeutet habe, nicht beschränkt auf, die Webinformation oder auf Einsatz im Web. Es ist vollkommen allgemein und losgelöst von jeder Anwendung, von jeder Programmiersprache.
Es ist eigentlich auch für mich persönlich jetzt, k-keine Programmiersprache an sich-... sondern genauso wie auch, andere, anders geartete Standards ist es schlicht und ergreifend eine Anwendung von Informationen und Strukturen.
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David Also Auszeichnungssprache dann, ne?
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Dennis Um irgendetwas zu beschreiben. Es ist also wirklich Beschreibungssprache. Es heißt ja auch Markup Language. Von daher, bin ich auch vorsichtig, wenn man jetzt beispielsweise auf mich herantritt: „Mensch, du hast deine Webseite an XML programmiert." Stopp. Die Programmiersprache ist immer noch was anderes. Das ist noch was Spezifisches.
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David Du hast es dann eher geschrieben.
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Dennis Genau, ich hab's dann geschrieben, zusammengefasst.
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David So wie wir auch HTML schreiben und nicht programmieren.
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Dennis Ja, viele behaupten ja immer noch, sie würden HTML programmieren.
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David Genau, fälschlicherweise, ja.
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Dennis Du, am Anfang hab ich das aber auch gemacht. Ich dachte auch, das wäre programmieren.
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David Ja, dacht ich auch. Also zumindest, weil ich meine Tätigkeit am Anfang beschrieben hatte, aber ich wusste es auch nicht besser. Ich glaub, es gibt sogar einige Technikwitz-Folgen am Anfang, wo ich mich zumindest mit so was noch verhaspelt hatte. Ich hab aber dazugelernt. Also wenn-- Wer Langeweile hat, möge noch mal bitte im Archiv gucken und mir die Stellen aufzeigen, in denen ich mich verhaspelt hatte da.
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Dennis Na, dann hab ich ja was zu tun.
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David Ein Anwendungsbeispiel noch, was mir auch einfällt, XML gerade in Verbindung mit XSLT. Wenn ich Informationen habe, die ich über die Webseite rausposaunen möchte, könnte ich die als XML verfassen und könnte sie mithilfe von XSLT, korrigier mich, wenn das falsch ist, einerseits dem Browser liefern als XHTML. Andererseits als Druckversion PDF.
Könnte es aber auch in abgewandelter Form ganz anders vielleicht dem Handy mitgeben als reduzierte Version sozusagen, und könnte noch ganz andere Sachen damit machen, beispielsweise 'n RSS-Feed oder 'n Atom-Feed oder so und so weiter erstellen. Das heißt, ich habe eine Basis, die ich dementsprechend mit anderer Formatierung an andere abgeben müsste und ich müsste nicht so zwei, drei Parallelversionen entwickeln.
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Dennis Ganz genau. Man, man kann auch, weil du das mich jetzt gefragt hattest, so zu meiner eigenen Homepage, warum ich da jetzt keine Datenbank eingesetzt habe. Man kann XML rein theoretisch auch als Datenbank bezeichnen. Je nachdem, wie man das jetzt nun dreht oder wie kritisch man das Ganze jetzt nun einstellt, kann man das wirklich auch als Datenbank sehen, weil Informationen in strukturierter Form abgelegt ist im Prinzip ja auch 'ne Datenbank. Das ist bei XML jetzt nun nicht unbedingt relational.
Es ist auch nicht unbedingt objektorientiert, aber es ist halt wirklich eine Datenquelle und damit dann letzten Endes fast schon eine Datenbank. Und es ist auf jeden Fall, möglich, dass man solche Informationen dann auch m-mit XSLT, mit XSLFO oder einfach nur, als rohes XML eins zu eins an verschiedene Medien übermitteln kann. Man kann es an-- in verschiedene Formate überführen, halt eben auch dann ein WAPML draus machen.
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David Das heißt?
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Dennis Das wäre meines Wissens zumindest die Markup Language für, WAP-Portale.
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David Okay, mhm.
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Dennis Ich mein, das hießen die dann nicht mehr HTML, sondern WAPML. Weil das ja jetzt schon wieder was ganz Neues, Hippes und Tolles ist. Da braucht man ja einen neuen klingenden Namen für. Da gibt es, auf jeden Fall Möglichkeiten für und es gibt mit Sicherheit auch schon Programme, die das erledigen, weil viele Sachen sind ja eben nicht neu, sondern eigentlich nur in abgewandelter Form jetzt eingesetzt.
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David Obgleich, wenn ich mal ausschweifen darf, ich bezweifle, dass diese ganze WAP-Geschichte, generell noch 'ne Zukunft hat, wenn jetzt beispielsweise schon Apple 'n Handy vorstellt, wo du die Webseite direkt anschauen kannst, die stinknormale Webseite, kannst dich durchscrollen und irgendwelche Sachen vergrößern.
Also meine Prognose für die Zukunft vielleicht von Webseiten ist nicht mehr, es gibt nicht mehrere Versionen, also 'ne HTML-Bildschirmversion und dann noch 'ne WAP-Geschichte eventuell, sondern es gibt nur noch eine Sache. Ob das jetzt HTML ist, das-- keine Ahnung. Es könnte ja auch in irgendeiner Form von direkt XML sein, die auf dem Client beziehungsweise auf dem Handy dann umgewandelt wird in dem Ausgabeformat. Was glaubst du, wie sieht die Zukunft da aus?
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Dennis Der Trend geht meiner Meinung nach ziemlich deutlich Richtung XML-Verwendung. Viele der großen Hersteller zeigen es immer wieder, dass sie gerade an der Integration und Interpretation von XML-Strukturen sehr, sehr stark arbeiten. Microsoft hat jetzt vor Kurzem ja sein Wow-Erlebnis gebracht, das Windows Vista veröffentlicht in seinen zweihundertfünfundsiebzig Versionen oder zweihundertsechsundsiebzig. Ich bin mir nicht sicher.
Da soll dann auch, mm, dann auf dem Desktop RSS Feeds direkt angezeigt werden, so als wäre es, Bestandteil eines Desktops ganz normal ein animiertes GIF oder eine HTML-Seite oder irgendwas Dynamisches wird es auf jeden Fall dann sein für, für Microsoft. Es gibt auch andere, Anbindungen auf dem KDE oder auf dem Gnome-Desktop unter Linux. Es gibt auch für ältere Windows-Versionen schon entsprechende Tools.
Es gibt da jetzt, weiß ich, beispielsweise so eine Plugin, was im Prinzip wie eine Webseite funktioniert und per Ajax das Ganze dann abruft und interpretiert. Also auch, da wiederum versucht dann Web 2.0 zu sein. Oder was auch immer Web 2.0 dann jetzt genau sein soll. Man ist sich ja noch nicht sicher.
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David Ja. Also ich glaube, dass XML und gerade vielleicht nicht RSS, aber ist ja eine abgewandelte XML-Form doch die Zukunft hat, gerade auch in Ablöse eventuell von den Newslettern. Da hatten wir mal drüber gesprochen, bevor wir jetzt die Aufnahme gestartet haben, dass, im Prinzip durch die Nutzung von RSS, die Newsletter völlig eliminiert werden könnten. Oder wozu brauche ich eigentlich noch Newsletter, wenn ich RSS habe?
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Dennis Die Frage ist schon berechtigt.
Ich hab auch vor, ich denke mal, das ist jetzt zwei, drei Monate her, habe ich schon mal, mit dem Geschäftsführer im Unternehmen gesprochen, weil man auf mich herangetreten war und auf meine Kollegen herangetreten war, dass es jetzt den Wunsch gibt, ein Newsletter-Programm zu entwickeln oder irgendwas Fertiges einzusetzen, weil man seine eigenen Inhalte ja nun in aufbereiteter Form gerne auch Marketing, mit dem Marketing verbunden an den Mann bringen möchte oder an die Frau bringen möchte.
Und da habe ich dann sehr stark dafür plädiert, das auf jeden Fall auf einem standardkonformen Weg irgendwo zu entwickeln, dass man nicht jetzt hergeht und sich sein eigenes, Süppchen kocht, sondern dass man beispielsweise dann dafür WordPress installiert. WordPress ist einerseits dann eine Webschnittstelle, die können wir in unser Intranet einbauen, die können wir in unser Extranet einbauen. Damit wäre es dann auch aus dem Internet verfügbar für unsere Kunden.
Die könnten sich informieren, sie könnten sogar kommentieren und, wir könnten damit dann sozusagen genau das nutzen, was jetzt auch in der Community, überall schon bekannt ist, was im Prinzip ein alter Hut ist. Das Bloggen, die Pingbacks, Trackbacks. Die ganzen Informationen hätten wir dann auch für unser Marketing als Auswertungsinstrument. Und zusätzlich könnte man natürlich dann auch, weil ja das Ganze dann auch in XML-Form abrufbar ist, aufbereiten und per E-Mail verschicken.
Weil leider Gottes E-Mail offenbar für Newsletter immer noch das Standardmedium ist.
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David Obgleich ich denke, dass es nur noch so weit ist, weil das Standardbetriebssystem Windows noch kein RSS unterstützt, also Windows XP beispielsweise mit dem Internet Explorer sechs. Das heißt, der Groß der Internetentwickler kann in Normalform, wenn ich mir jetzt nicht den Firefox runterlade oder sonstige Browser oder Extensions oder Mozilla Thunderbird noch nicht RSS nutzen. Glaubst du auch, dass es nur deswegen ist oder, oder ist einfach die Akzeptanz für E-Mail höher?
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Dennis Einerseits ist natürlich E-Mail sehr alt, es ist sehr bekannt und relativ weit, verbreitet auch in den Köpfen. Ohne jetzt, dass man der Techniker sein muss, ist auch schon für den Laien relativ schnell klar: Oh, ich habe jetzt hier ein E-Mail-Programm vor mir und das ist jetzt eine E-Mail.
Ich denke aber, dass das Problem nicht darin liegen wird, dass E-Mail so bekannt ist, sondern schlicht und ergreifend daran, dass noch viel zu wenig Augenmerk darauf gelegt wurde, die alternativen Technologien einzusetzen. Jetzt, muss ich leider schon wieder das Schlagwort Web 2.0 in den Mund nehmen.
Das geht wie ein ganz, ganz großer warmer Regen auf viele Leute nieder, die schon seit Jahren mit Sicherheitssichten den Allerwertesten aufreißen, um das Ganze wirklich mal wegzubewegen von dieser sehr nervtötenden Technologie mit Spam-... und, dem nicht wirklich selbst bestimmen darüber, was wir jetzt nun gerade für Informationen haben wollen.
RSS ist da ja eben dann in dem Fall ganz genau der umgekehrte Weg und ich hoffe mal, dass jetzt auch, nicht nur Microsoft mit seinem Windows Vista verstanden hat oder den Gedanken ge-gefasst hat, das Ganze mal etwas in eine andere Richtung zu drücken-... sondern dass da auch viele andere dann, auf einen ähnlichen Zug aufspringen, wenn nicht sogar genau bei Microsoft drauf. Wobei ich hoffe, dass sich da, auch Alternativen dann entwickeln, weil eben nicht nur eine Sache dastehen sollte.
Das fände ich ein bisschen fragwürdig dann immer, wenn es nur eine einzige Implementation von irgendetwas gibt.
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David Ich sehe Microsoft ja nicht als innov-innovativ an, verlange aber von Microsoft, dass sie zumindest bei der Marktpräsenz Wegbereiter für zum Beispiel RSS sind. Und wenn Sie jetzt in, in Vista in dieser Sidebar eben RSS integrieren, ich mein, für den Normalanwender ist scheißegal, ob da jetzt E-Mail oder RSS steht. Das ist dem wurscht. Der will nur die Informationen haben.
Und wenn er die zukünftig sofort beim ersten Start von Vista gleich per Haus kriegt und er weiß, dass er vielleicht mit dieser Art und möglicherweise identifiziert er das eben über die Sidebar, dass er mit seiner Sidebar eben Informationen von Webseiten abgreifen kann, dann ist doch meine Hoffnung, dass wir vielleicht endlich mal irgendwann HTML-Newsletter und vielleicht sogar HTML-E-Mails ganz gar aus unserem, E-Mail-Programm verbannen können.
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Dennis Traurig wäre ich über den Schritt nicht. Aber ich muss natürlich dann auch vorsichtig sein dabei, ob jetzt nun nur schlicht und ergreifend sich jemand was ausgedacht hat und das umsetzt. Oder ob es auch so umgesetzt ist, dass dann der Endanwender tatsächlich sich damit identifizieren und auch dieses Medium wirklich gerne nutzen mag. Ich hab auf vielen, vielen Webseiten schon das Icon gesehen, dass dort RSS-Feeds angeboten werden.
Leider Gottes ist die Information, die da abgerufen werden kann, noch nicht so ganz das, was ich mir gewünscht hätte. Häufig ist es einfach nur die Startseite, die dann auf allen Unterseiten auch noch verlinkt wird als RSS-Feed. Und das kann's dann eigentlich nicht sein, wenn ich auf der Produkteseite bin und da eben nicht die Produkteliste als, Information abgreifen kann. Da bin ich dann doch 'n bisschen enttäuscht, dass das immer noch nicht angekommen ist.
Genauso wenig ist es offenbar, Standard für den Endanwender zu sagen: „Mensch, ich möchte jetzt ganz gerne mal, Informationen haben. Ich möchte gerne Informationen regelmäßig von Spiegel Online haben oder von der Heise CT-Seite.
Dass dann die wenigsten hergehen und sich ihren Feedreader oder ihr Clipfolio oder Sage oder was auch immer man jetzt denn gerade nutzen möchte, installieren oder installiert haben und dann sagen: „Ich möchte gerne diesen RSS-Feed hinzufügen." Es gibt ja mittlerweile auch schon Datenbanken dafür- -, die die ganzen Sachen dann per Mausklick in das jeweilige Programm einladen und, sofort ist das Ganze da, aber-
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David Was wir mit XML, was wir mit XML, um mal wieder den, den Rückwärtsgang einzulegen, zu XML natürlich auch machen könnten, grade jetzt am, in dem Beispiel, was du uns, für Technikwürze aufbereitet hast, mehrere RSS-Feeds zum Beispiel zu nehmen und dran zu gruppieren, um eventuell 'ne eigene Ausgabe von HTML zu machen von mehreren Datenquellen oder eben auch daraus wieder 'n RSS-Feed generieren, was vielleicht auch wenn nur du dann, abonnierst, wo du sagst: „Mensch, ich les den Heise, ich les den Spiegel und ich les vielleicht noch ganz andere Sachen", und möchtest nicht alle abgreifen, sondern du möchtest einen zentralen RSS-Feed haben, der dir die neuesten Mitteilungen macht.
Mit XML und XSLT ist das möglich und du hast uns so 'n bisschen den Einstieg gegeben in das Thema und die Links gibt's dann später auf Technikwürze, ne?
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Dennis Genau, ich werd wahrscheinlich dann auch direkt irgendwo noch die Beispielwebseite versuchen einzurichten. Dass der Technikwürze-RSS-Feed dort abgegriffen wird.
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David Aha.
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Dennis Aus Performancegründen werd ich wahrscheinlich das, darauf umstellen, dass eine statische XML, Datei dort verwendet wird. Das ist wahrscheinlich auch für den Endanwender interessanter jetzt.
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David Reicht auch erst mal 'n Beispiel, ja.
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Dennis Genau. Es ist auf jeden Fall, durchaus auch mit genau das, mit genau dem Quellcode möglich, alle möglichen Formate, die wir jetzt schon angerissen haben. Auch ein eigenes Format wiederum zu erzeugen. Man muss also auch den Code dafür nicht dann verändern, sondern man muss das, das File mit der Endung XSL, dieses, Extensible Stylesheet Language File- -, entsprechend anpassen.
Man kann dann auch sagen: „Ich möchte jetzt Text, ich möchte XML, ich möchte HTML.", dann wird das auch entsprechend in der Ausgabe formatiert.
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David Okay. Danke, dass du hier warst, Dennis.
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Dennis Danke, dass ich hier sein durfte. News.
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David Für Webdesigner. Gleich mehrere Tutorials zu Mikroformaten bietet Roger Costello als HTML- oder PowerPoint-Download. Inspiration für die standardkonforme Gestaltung von HTML-Newslettern bietet eine Übersicht von Campaign Monitor. Allen Newsletter-Versendern sei außerdem das Blog des Spezialisten empfohlen, das hilfreiche Tipps so rund um E-Mail gibt. Wer häufig flexible, skalierbare Layouts erstellt und dabei auf die relative Einheit EM zurückgreift, der kennt die damit verbundene Rechnerei.
Ein kleines Tool namens EM Calculator kann bei der Umsetzung helfen, indem es Größenangaben in Pixeln in relative EM-Werte umrechnet. Hilfe im täglichen Netzleben bietet auch die Firefox-Erweiterung Fireform, die von Download Squad zum Add on of the Day gewählt wurde. Mit Fireform lassen sich Formulare blitzschnell ausfüllen. Leider ist die Erweiterung bisher nur in Englisch, Französisch, Rumänisch und Russisch erhältlich.
Dafür unterstützt sie das Anlegen mehrerer Profile und individueller F-Felder. Wer kreativ ist und sein Geld im Internet verdienen möchte, kann sich die „Five Easy Ways to Make Money Online with Photoshop" von Enrique Floré auf The Photoshop Roadmap zu Herzen nehmen. Web-News: Der deutsche Bookmarking-Dienst Link Arena ist seit einiger Zeit auch für internetfähige Handys und PDAs auf einer gesonderten optimierten Seite verfügbar.
Nutzer von Smartphones und PDAs können sich zudem über die Ankündigung freuen, dass Opera von seinem mobilen Browser auch eine Version neun anbieten wird. Version neun wird unter anderem einen neuen Seitenzoom und Widgets für zusätzliche Informationen beinhalten. Die aktuelle Version acht Punkt sechs ist derzeit eine der schnellsten und zuverlässigen Browser für mobile Endgeräte.
Eine große Studie zum Thema Web 2.0 hat auch die Kölner Result GmbH durchgeführt, die sich vor allem mit wichtigen Anwendungen im Web 2.0 und den Nutzertypen befasst Die Studie ist auf E-Mail-Anfrage kostenlos erhältlich. Übersicht und Infografiken können über die Website von Result angesehen werden. Wie MacNews.de meldete, konnte der Mac-Hersteller Apple seinen Anteil nicht nur im Bildungsbereich steigern, sondern auch im allgemeinen PC-Markt.
So belegte Apple derzeit mit 2,8 Prozent Marktanteil Platz neun in den Verkaufscharts und konnte über 50 Prozent mehr Computer verkaufen als im Vorquartal. Im Bildungssektor ist Apple mit einem Anteil von 12,8 Prozent sogar Marktführer. Und etwas Amüsantes zum Schluss: Nutzer von WordPress kennen den ersten Kommentar nach dem Anlegen des ersten Beitrags, der von Mr. WordPress stammt. Nun meldet sich auch die Ehefrau des Unbekannten in ihrem eigenen Blog unter www.mrswordpress.com zu Wort.
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Dennis Musik präsentiert von Podsave Music Network.
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David Ein paar von euch kann es sein, dass ihr in den letzten Tagen vielleicht den Technikwütze-Podcast komplett noch mal neu geladen habt, den Feed, den ihr abonniert habt. Das hängt damit zusammen, dass ich derzeit ein bisschen Feedburner teste, um ein paar Informationen, Statistiken herauszubekommen, die mir mein eigenes Statistiktool noch nicht bietet. Feedburner hat aber zu massiven Problemen geführt, wie ich mitgeteilt bekommen habe von denen einerseits und andererseits auch beim Control Check.
Umlaute sind weggebrochen, teilweise war der Feed nicht erreichbar. Das war sogar ein ständiges Problem. Also mindestens einmal am Tag war der Feed irgendwie überhaupt nicht erreichbar über Feedburner. Deswegen habe ich Feedburner jetzt erst mal ausgeklammert und ihr habt im Moment erst mal wieder den regulären Technikwütze-RSS-Feed. Also das werde ich noch ein bisschen weiter beobachten. Vielleicht steige ich noch mal auf Feedburner, wenn das Ganze ein bisschen stabiler läuft.
So, für euch gibt es jetzt noch ein bisschen Musik und wer das ist, das sagt euch jetzt noch mal der Dennis.
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Dennis Ja, wir haben in der Kategorie New Wave eine Band gefunden namens Folio und wir spielen jetzt für euch den Song Branded.
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David Ich sage bis dahin.
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Dennis Und tschüss. You wore a painted smile. I knew then you'd take me for a ride. You made me walk a mile behind you only to be denied. Frustrated and waiting by all your velvet chains. My broken, unspoken infatuation. Your eyes leave a pained impression, branded into my mind. Your lips whisper cold confessions, branded into my mind. Your touch leaves a bold impression, branded into my mind, branded into my mind, branded into my mind. You burn your cold commands into me, into my flesh and cries.
In shame I wear the brand you gave me, a scar I cannot hide. Addiction, this friction, it draws me closer in. Deceives me, it leaves me to keep me wanting. Your eyes leave a pained impression, branded into my mind. Your lips whisper cold confessions, branded into my mind. Your touch leaves a bold impression, branded into my mind, branded into my mind, branded into my mind. I can't ignore from here on the floor what you adore. I heed your call and beg you in that fall, search for a fall.
Your eyes leave a pained impression, branded into my mind. Your lips whisper cold confessions, branded into my mind. Your touch leaves a bold impression, branded into my mind, branded into my mind, branded into my mind, branded into my mind, branded into my mind.
XML steht für Extensible Markup Language. XML ist ein flexibles, erweiterbares Format für die Beschreibung von Informationen und Daten auf Textbasis. Es basiert auf SGML, ISO8879. Damit ähnelt es auch HTML und XHTML.
XSL steht für Extensible Stylesheet Language. Das W3C sagt selbst „XSL is a family of recommendations for defining XML document transformation and presentation“.
Derzeit gibt es mehrere Teile in dieser „Familie“, unter anderem XSLT und XSL-FO.
RSS bedeutet so viel wie „Really Simple Syndication“. Allgemein gesprochen ist es ein XML-basiertes Format zum Austausch von Nachrichten- und nachrichtenähnlichen Inhalten. Ursprünglich entwickelt von Netscape, war es gedacht für Nachrichten-Portale.
Eben deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass RSS-Feeds recht weit verbeitet sind bei Nachrichten Diensten. Aber auch bei Community Websites und in CMS und Blog-Systemen sind diese ein gängiges Feature.
Ressourcen zu XML
Ressourcen zu XSL(T)
- Definition XSL bei w3.org
- umfassende Sammlung von Links zu Programmen, Standards, News und anderem
- Tutorial zu XSLT und XPath und XSLT-Referenz
Ressourcen zu XSL-FO
- XSL-FO bei w3.org
- XML2PDF kostenpflichtig, bietet API und Serverkomponente
- XML zu PDF umwandeln inkl. WYSIWYG Editor Freeware
- Apache FOP – freier XSL-FO Prozessor
Demo
Der Source Code und eine Demo stehen bereit unter radds.de 1
News
Für Webdesigner
Gleich mehrere Tutorials zu Mikroformaten bietet Roger Costello als HTML- oder Powerpointdownload: Tutorials on Microformats.
Inspiration für die standardkonforme Gestaltung von HTML-Newslettern bietet eine Übersicht von Campaign Monitor: Email Design Gallery - Showcasing our talented customers Allen Newsletter-Versendern sei außerdem das Blog der Spezialisten empfohlen, das hilfreiche Tipps rund um Email gibt: Campaign Monitor Blog.
Wer häufig flexible, skalierbare Layout erstellt und dabei auf die relative Einheit em zurückgreift, der kennt die damit verbundene Rechnerei. Ein kleines Tool namens Em Calculator 1 kann bei der Umsetzung helfen, indem es Größenangaben in Pixeln in relative em-Werte umrechnet.
Hilfe im täglichen Netzleben bietet auch die Firefox-Erweiterung Fireform 1 , die von Downloadsquad zum Addon of the Day 1 gewählt wurde. Mit Fireform lassen sich Formulare blitzschnell ausfüllen. Leider ist die Erweiterung bisher nur in Englisch, Französisch, Rumänisch und Russisch erhältlich, dafür unterstützt sie das Anlegen mehrerer Profile und individueller Felder.
Wer kreativ ist und sein Geld im Internet verdienen möchte, kann sich die 5 easy ways to make money online with Photoshop 1 von Enrique Flouret auf The Photoshop Roadmap zu Herzen nehmen.
Webnews
Der deutsche Bookmarking-Dienst LinkARENA 1
ist seit einiger Zeit auch für internetfähige Handys und PDAs auf einer gesonderten, optimierten Seite verfügbar: LinkARENA Mobile 1
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Nutzer von Smartphones und PDAs können sich zudem über die Ankündigung freuen, dass Opera von seinen mobilen Browser auch eine Version 9 anbieten wird. Version 9 wird unter anderem einen neuen Seitenzoom und Widgets für zusätzliche Informationen beinhalten. Die aktuelle Version 8.6 ist derzeit einer der schnellsten und zuverlässigsten Browser für mobile Endgeräte.
Eine große Studie zum Thema Web2.0 hat auch die Kölner result gmbh durchgeführt, die sich vor allem mit wichtigen Anwendungen im Web2.0 und den Nutzertypen befasst: 'Web 2.0' - Begriffsdefinition und eine Analyse der Auswirkungen auf das allgemeine Mediennutzungsverhalten 1 Die Studie ist auf E-Mail-Anfrage kostenlos erhältlich, Übersicht und Infografiken können über die Website von result 1 angesehen werden.
Wie macnews.de meldete konnte der Mac-Hersteller Apple seinen Anteil nicht nur im Bildungsbereich steigern sondern auch im allgemeinen PC-Markt. So belegt Apple derzeit mit 2,8 Prozent Marktanteil Platz 9 in den Verkaufscharts und konnte über 50 Prozent mehr Computer verkaufen als im Vorquartal. Im Bildungssektor ist Apple mit einem Anteil von 12,8 Prozent sogar Marktführer.
Nutzer von Wordpress kennen den ersten Kommentar nach dem Anlegen des ersten Beitrags, der von Mr. Wordpress stammt. Nun meldet sich die Ehefrau des Unbekannten in ihrem eigenen Blog zu Wort: Mrs. Wordpress 1

David, ich wollte ja eigentlich nicht drauf herumreiten, aber nach so einigen Ausgaben des Podcasts muss ich es nun endlich mal sagen: "integrieren"! :D
Naja. Nichtsdestotrotz: Vielen Dank für diesen prima Podcast, vor Allem dafür, dass Ihr auch wirklich gehaltvolle Themen wählt, wie diese Ausgabe hier beweist.
Btw: Seid Ihr immer so pünktlich? War echt überrascht als ich die neue Ausgabe vorhin schon gesichtet habe!
Hallo Arne,
zum Thema Pünktlichkeit: Unser Mr. Wordpress macht da die harte Arbeit. Er schlägt sich jeden Sonntag die Nacht um die Ohren und schaltet am Montag um 0 Uhr den Beitrag frei. Aber: Wir sind nicht Schuld, dass er Mrs. Wordpress verlassen hat - bestimmt! ;)
Das Wort ist und bleibt meine persönliche Schwäche. ;-)
Wieder einmla ein sehr schöner Podcast. Pass für mich vor allem grad wie die Faust aufs Auge, da ich selber grade in ein Projekt mit XML und XSLT einsteige und mich einarbeiten muss.
In dem Zusammenhang möchte ich noch eure Linksliste zum Thema mit Scandalous Software (http://www.scan.dalo.us/) erweitern. Dort gibt es kostenlos Mac-Programme rund um die Themen XML, XPath und XSL-T.
Wieder ein Toller Podcast. Ich habe mich schon vor einiger Zeit mit dem Thema beschäftigt und daher war mir vieles schon bekannt. Aber ich konnte trotzdem einiges mitnehmen. Ich würde mich vor allem für eine oder mehrere Übersichtsseiten mit vorgefertigten XML-Schemata freuen. Ich habe festgestellt, dass das doch sehr viel Zeit kostet (auch DTDs, XSLs schreiben ...). Außerdem werden die ausgedachten ja auch von anderen Programmen nicht unterstützt (z.B. das Einlesen von Zusatzinformationen von Liedern in Abspielprogrammen). Gibt es überhaupt ein Programm zum Abspielen von Podcast-RSS-Dateien?
Ich weiß, dass zumindest Netvibes.com Podcast abspielen kann. Außerdem natürlich iTunes oder verstehe ich dich falsch?
Ein guter Podcast mit einem schönen Thema. In Technikwürze #53 wurde XSLT ja schon einmal kurz erwähnt.
Im Podcast wurde folgende Frage gestellt: Warum XML und XSLT?
Diese beiden Sprachen, haben sich an die Standards zu halten. Wenn man sich nicht dran hält gehts nicht! Bei HTML ist es bekanntlich nicht so und hier wird großzügig über die Fehler hinweggesehen.
Vor ein paar Wochen wurde XSLT 2.0 und XPath 2.0 durch das W3C veröffentlicht. Hier gibt es wirklich viele neue Features wie: reguläre Ausdrücke in XPath, eigene Funktionen in XSLT und einiges mehr.
Eine Frage habe ich noch an Dennis:
Wenn du deine XSLT gerenderte HTML-Seite ausgibst schießt du den IE in den Quirks-Mode, da die erste Zeile die XML-Beschreibung enthält. Firefox hingegen stellt alles korrekt dar. Möchte man hier nun spezielle CSS-Anweisung benutzen wirds schwer. Gibt es einen Trick, wie die Seite "gültig bleibt" nach xHTML 1.0 und im IE trotzdem funktioniert?
Eine Beispielseite kann bei Bedarf liefern.
Hallo Rajko,
meines Wissens geht das leider nicht anders. Der Internet Explorer versteht sich nur bedingt mit XML umzugehen. Auch den MIME-Type für XHTML-Inhalte interpretiert er ja nicht (richtig).
Ich muss zugeben, dass mir diese Feinheit ehrlich gesagt aber auch nicht so wichtig ist. Bislang konnte ich alle meine Anforderungen umsetzen - zwar muss ich dem IE immer wieder auch beim CSS auf die Sprünge helfen, aber dafür kann ich ja mit Hilfe der heißgeliebten Browserweichen entsprechende CSS-Dateien zusätzlich einbinden.
Dann muß ich dieses CSS-Weichen mal testen. Mir ist es nur aufgefallen, da ich den #wrapper zentriert habe und im IE klebt er ganz links. Gebe ich die XML-Deklaration dann mit XSLT nicht aus funkioniert es, wie bereits gesagt, in allen Browsern korrekt. Nur das Dokument ist dann nicht mehr gültig.
Schade das eine geniale Technik, dann an so einem Problem scheitert.
Die von Rajko genannten neuen Versionen von XSLT und XPath sollten sich XSLT-Entwickler gut ansehen, denn sie bieten viele Techniken, die zuvor nur umständlich (meist mittels rekursiver Templates) gelöst werden konnten.
Hier mal ein Beispiel zum Aufsummieren von Produkten aus Anzahl * Preis: http://entwickler-forum.de/showthread.php?t=38669
Mittels xsl:function lassen sich wiederverwendbare Funktionen erstellen, die dann einfach als Bibliothek in andere XSL-Stylesheets eingebunden werden können, hier mal ein Ansatz zur Umsetzung von SVG-Kreisdiagrammen: http://www.iks.hs-merseburg.de/~meinike/index.php#news14
Schöne Sendung, die v.a. Nicht-Programmieren das Thema XML sanft nahebringt.
Mir fallen ein paar Gründe gegen den Tod der Newsletter ein:
=> Hier ist zur Zeit noch das große Problem:
Ich war bei Searchfox und dann wurde der Dienst eingestampft. Nun habe ich tinytiny-rss (Gregarius wäre ne Alternative) auf dem eigenen Server. Etwas langsame Anwendung aber läuft.
Als Lösung beite ich meinen Podcast als RSS-Feed oder als Mailabo (da viele damit umgehen können) mittels http://www.pepperpod.de an.
Grüße & weiter so,
Shakka