Impressum und Anbieterkennzeichnung Technikwürze 59
In Zeiten, in denen sich dubiose Anwälte aufmachen, um Betreiber von Webseiten abzumahnen, weil sie sich diese nicht ganz an ihre Pflichten gehalten haben, gibt es auf der anderen Seite seriöse Anwälte, die im Netz kostenlos Tipps geben. Worauf sollte man achten, wie soll man seine Webseite entsprechend kennzeichnen? Wir von Technikwürze geben an dieser Stelle keine Rechtsberatung, sondern möchten euch für dieses Thema sensibilisieren.
Transkript der Folge
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Sascha Herzlich willkommen zur Technikwürze 59 vom 12. Februar 2007. Mein Name ist Sascha Postner.
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Daniel Und hier ist Daniel Jacent.
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Sascha In dieser Episode wird es gehen um Rechtsfragen rund um die Webseite. Alles, was ein Webdesigner wissen muss und worauf er achten soll.
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David Herzlich willkommen zu Technikwürze, dem Design- und Webstandards-Podcast. Für euch am Mikrofon Daniel Jacent, Sascha Postner und David Macievski. Hintergründe.
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Sascha Als Allerallererstes und das ist vielleicht die erste Lektion, die man mitnehmen kann als Webdesigner, möchten wir euch darauf hinweisen, dass alles, was wir in dieser Folge sagen werden, höchstwahrscheinlich fehlerbehaftet sein könnte und wir deshalb gar keine Haftung dafür übernehmen. Das hier ist keine Rechtsberatung, sondern nur ein Philosophieren, denn wir würden ungerne hinterher regressfähig gemacht werden, wenn man euch verklagt.
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Daniel Genau, ja, das möchten wir vermeiden und wir möchten auch noch mal erwähnen, wir sind selbst, Rechtslaien. Also wir haben eigentlich nicht viel mehr Ahnung davon als jeder andere auch. Wir beschäftigen uns nur etwas länger schon damit, weil wir einfach Webdesign, betreiben und man sich da auch mit Rechtssachen beschäftigen müsste eigentlich.
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Sascha Genau, das bringt uns auch noch mal ganz kurz dazu. Die paar Sekunden wollen wir noch kurz verschwenden, warum wir überhaupt hier sind. Weil, wahrscheinlich hat der eine oder andere, jetzt mit dem David gerechnet. Aber wer schon ein paar Folgen vorher uns gehört hat, der wird sich nicht mehr ganz so wundern.
Daniel, DJ, wie auch immer und ich, wir waren vorher beim Blue-Moppet-Podcast und, haben uns, von der Initiative vom David, beeindrucken lassen und sind sozusagen jetzt hier aufgegangen in der Technikwürze.
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Daniel Aufgegangen, sehr schön.
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Sascha Genau. Und werden in unregelmäßigen Abständen, unseren Senf, als Würze beitragen. Gut, dann können wir jetzt aber eigentlich auch mal mit dem Thema anfangen, würde ich sagen, oder? Okay, als, allererstes vielleicht, was, zum Thema Datenschutz denn das ist der eigentliche Grund, warum wir überhaupt dieses Thema ausgesucht haben. Denn, ab dem 1.3., soweit mich nicht alles täuscht, tritt ein neues Telemediengesetz in Kraft, durch das, eine neue Abmahnwelle befürchtet wird.
Denn da ist noch mal, festgeklopft etwas, was vorher schon eigentlich feststand, nämlich dass man, wenn man auf seiner Webseite personenbezogene Daten erhebt, darauf, hinweisen muss, aber nicht nur irgendwo, sondern, im Prinzip beim Betreten der Seite, also noch bevor personenbezogene Daten erhoben werden.
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Daniel Ja, vielleicht, vielleicht da, vielleicht da dann an-angemerkt dazu. Also was sind personenbezogene Daten? Da gehört, nach landläufiger Meinung auch die IP-Adresse zu. Deswegen, die wird ja immer mitgeloggt vom Server automatisch.
Deswegen halt, bevor der Benutzer eigentlich überhaupt auf der Sei, auf die Seite kommt, bevor ein Log-Eintrag in diesem, in diese Logdatei erscheinen kann, sollte eigentlich der Benutzer eine Datenschutzerklärung bekommen, was ja eigentlich technisch nicht so richtig möglich ist.
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Sascha Ja, ich gehe mal davon aus, dass sich da, langfristig einbürgern wird, dass es reicht, wenn es sozusagen wie das Impressum auf jeder Seite verlinkt ist.
Ich habe, als mal ein Beispiel aus der Real World heute für einen kleinen Kunden bei 1 & 1 angerufen und nachdem ich nach 45 Minuten endlich aus der kostenpflichtigen Warteschleife gepurzelt bin, wurde mir dann gesagt, bevor ich einen Kundenberater sprechen konnte, dass, viele, viele Gespräche zu Testzwecken aufgezeichnet werden, um die Qualität zu sichern und wenn ich damit nicht einverstanden bin, dann soll ich das doch bitte dem Kundenberater sagen.
Ich bin mir relativ sicher, dass da ja schon längst angefangen worden ist aufzuzeichnen und man dann im höchstens im Nachhinein die Aufzeichnung löschen könnte und ich denke, ähnlich wär's da auch. Also wenn man den Leuten dann sagt: „Okay, das und das wird hier aufgezeichnet. Wenn nicht, geh wieder", dann wird das der praktikable Weg sein. Nichtsdestotrotz, sollte man es tun.
Ich werd jetzt, all unsere Kunden im Laufe des, Monats noch schnell damit versorgen und darauf hinweisen, damit man dann in eine böse-
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Daniel Du hattest doch bestimmt schon vorher ei-ein-
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Sascha Also ich muss zugeben, nun, also zumindest war es garantiert nicht auf jeder Seite verlinkt und, ich hab das auch nie so kritisch gesehen, weil ich auf den meisten Seiten auch nicht mit, Sachen wie Google Analytics oder so gearbeitet hab, sondern einfach nur die Server-Logfiles.
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Daniel Ja. Wobei jetzt, wo wir gerade Google Ana-Analytics ansprechen, ich würde das persönlich eigentlich auf keiner Seite verwenden, weil mir das einfach zu heikel ist, dass mich da jemand verklagt, weil ich da irgendwelche Datenschutzbestimmungen nicht eingehalten hab oder so.
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Sascha Ja, das ist ja auch noch mal ein Punkt. In dem Fall, werden die Daten ja auch noch an Dritte weitergegeben, was ja eine mittelschwere Katastrophe für den Datenschutz darstellt.
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Daniel Dritte und dann auch noch nach USA. Also... Na ja.
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Sascha Oh ja, also Quintessenz davon, auf jeden Fall braucht jede und da, kann man auch drüber streiten, was jetzt genau eine kommerzielle Seite ist, aber jede kommerzielle Seite braucht eine Datenschutzerklärung und, wir können da mal, ein oder zwei, Musterexemplare verlinken. In den Show Notes, wobei auch hier wieder gesagt sei, was da natürlich auch bei jeder dieser Musterexemplare dabei steht: Das, sind, Muster, die, keine Rechtsberatung darstellen. Wir können das nicht oft genug erwähnen.
Ja, so viel zum Thema Datenschutz. Nee, vielleicht sollte man noch darauf hinweisen, dass auch wenn's um, Formulare geht oder wenn man, Bestellungen abschickt oder so einen Hinweis darauf, wie die Daten übertragen werden und dass sie gespeichert werden, natürlich Sinn macht.
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Daniel Und welche, welche personenbezogenen Daten gespeichert werden, das muss eigentlich immer, immer halt aufgeführt werden. Also dass man speichert, wie, wie, wie der Mensch heißt, wie-- Also einfach, was, was man alles speichert, das muss in der Datenschutzerklärung halt erscheinen.
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Sascha Ich finde, man, man, man ist ganz gut beraten, wenn man immer so drüber nachdenkt: „Okay, was würde der gesunde Menschenverstand erwarten, was man alles aufführen muss?“, und wenn man dann alles andere auch noch aufschreibt, weil, ich hab-- Also zum Beispiel das mit der IP-Adresse, die als personenbezogene Daten zu sehen, find ich großartig, weil den Aufwand, den man betreiben müsste, um daraus ein Personen-- wirklich ein personenbezogenes Datum zu machen, ja, ich weiß jetzt nicht.
Aber es ist halt einfach so, es ist halt Gesetz. Gut, Datenschutz. Haben wir da noch was zu?
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Daniel In meinen Aufzeichnungen kann ich nichts mehr entziffern. Vielleicht hätt ich da noch was stehen, aber
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Sascha Großartig, großartig vorbereitet. Ich guck mal ganz kurz. Ich hatte mir hier halt ein, Muster, einen Mustervorschlag gebookmarkt, ob ich da noch irgendwas drin habe, aber na ja gut, Cookie. Es ist-- Ich glaub, das macht keinen Sinn, das jetzt durchzugehen, weil das ist besser, wenn man's verlinkt. Alles zu Cookies, Newsletter. Also auch da, ich mein, da gibt's auch beim Newsletter, da gibt's dann so Sachen wie man muss halt 'ne, wie heißt das Ding? Doppel, Double-
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Daniel Double Opt-in heißt das, glaube ich.
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Sascha Double Opt-in-Anmeldeverfahren haben, damit nicht jeder Mück-- Mensch seine E-Mail-Adresse, also die E-Mail-Adresse von anderen eingeben kann und so weiter. Aber, da verlinken wir dann einfach mal auf die Datenschutzbestimmung. Was uns direkt zum nächsten Punkt bringt. Das ist das Impressum. Und, da kann man sogar mal gezielte Punkte sagen, die auf jeden Fall rein müssen oder welche da vielleicht nicht rein müssen.
Generell sollte auch jede kommerzielle Seite ein Impressum haben und auch da kann man sich vortrefflich drüber streiten, was alles eine kommerzielle Seite ist.
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Daniel Ich glaub, genau heißt es eine geschäftlich betriebene Seite oder so. Und, auch das ist, glaub ich, nicht so richtig genau geklärt, was, was jetzt eine geschäftlich betriebene-
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Sascha Also ich habe zum Beispiel schon davon gelesen, dass, Seiten, also ein privater Blog, der aber zum Beispiel Google AdWords drauf hat, also Geld durch oder Geld durch irgendwelche Anzeigen verdient, möglicherweise und auch wenn das nur dazu dient, um die Serverkosten reinzuholen oder so auch schon darunter fällt. Also da gibt's dann, glaube ich, unterschiedliche Gerichtsentscheidungen.
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Daniel Da gibt's un-- Da gibt's auch unterschiedliche Meinungen, aber also hätte ich einen solchen privaten Blog mit Google AdWords, ich würde auf jeden Fall, so ein Impressum machen. Ich mein, richtig viel Schaden tut's ja nicht und, und man kann mich dann nicht abmahnen.
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Sascha Ja, das stimmt. Ja, deshalb, was-- Also erst mal ganz wichtiger Punkt: Das Impressum, muss wie spätestens jetzt auch das, die Datenschutzerklärung eigentlich, von jeder Seite mit einem Klick erreichbar sein und es bietet sich an, das Ding auch Impressum zu nennen. Auch da gibt's unterschiedliche Urteile, wo dann, Gerichte gesagt haben, wenn es Kontakt heißt, ist das völlig in Ordnung. Andere Gerichte haben das halt, untersagt und haben gesagt, das Ding muss Impressum heißen.
Also, fährt man mit Impressum im Zweifelsfall deutlich besser und, da gehören unterschiedliche Dinge rein. Auch da können wir auf einen netten Impressumsgenerator verlinken, der übrigens, ungefähr eine zwei Seiten, ein Zwei-Seiten-Disclaimer hat, dass er für nichts verantwortlich sein will. Der, -- Aber was halt wichtig ist: Es muss in jedem Falle, ein Name drin sein, ein Verantw-- Also es muss eine ladungsfähige Adresse sein, kein Postfach.
Es muss 'ne Telefonnummer drin sein, was die meisten Leute nicht so toll finden.
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Daniel Telefonnummer? Also weiß ich's nicht ganz genau. Also, also in die E-Mail-Adresse auf jeden Fall. Und Telefonnummer, ich glaub, da streiten sich die Menschen halt auch noch ein bisschen.
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Sascha Ja, also da bin ich mir relativ sicher, aber man sieht, wir beide... Nein, aber ich bin mir relativ sicher, also dass eine Telefonnummer drin sein muss und auch eine E-Mail-Adresse, wobei da sich die Leute wieder drum streiten, ob's wirklich eine E-Mail-Adresse sein muss oder ob's auch ein Kontaktformular sein darf. Ich würd lieber eine E-Mail-Adresse reinmachen. Ich mein, ist immer vorsichtig.
Ganz wichtig: Firmen, die eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer haben, müssen auch diese dort angeben. Und, sobald der-- Es gibt dann für bestimmte Berufsgruppen, da kenne ich mich jetzt nicht so genau mit aus, aber ich glaub, zum Beispiel Ärzte, Vereine, das ist keine Berufsgruppe, aber egal, und bestimmte andere Berufe oder Gruppierungen, die müssen noch a-- zusätzliche Informationen angeben zu Handelsregister, Berufsgenossenschaft, Vereinsregister. Hasse nicht gesehen.
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Daniel Ja, da ist der Generator eigentlich sehr gut. Also da kannst du einfach was sagen und dann sagt dir das, was du brauchst.
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Sascha Ja, was dann-- Also das Einzige, was dann noch wichtig ist, solange es redaktionelle Texte gibt und ich muss ehrlich gestehen, dass ich noch nie so richtig verstanden habe, wann ein Text anfängt, redaktionell zu sein, deshalb schreibe ich's immer rein. Dann muss man noch einen inhaltlich Verantwortlichen nach Telemediengesetz, glaube ich, Paragraf Hasse-nicht-gesehen reinschreiben.
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Daniel Teledienstgesetz heißt das ja noch, ne? Also, Teledienstegesetz oder, Mediendienste-Staatsvertrag. Ja. W-worunter man da fällt, ist, ist auch, philosophischer Natur, die Frage. Das wird ja jetzt ja auch im März dann vereinigt in das Telemediengesetz, aber, verändern tut sich da nicht so groß was. Also im, für die Impressumspflicht jetzt. Ja, also ich würde auch eigentlich immer es einfach angeben. Also Verantwortlicher im Sinne des Paragraph sechs-
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Sascha Kann ja auch derselbe sein, den man oben angegeben hat und, Adresse die gleiche oder so. Das ist kein, kein Ding. Also zu allem Weiteren, ja, das würd ich, würd ich einfach mal sagen, dass man das, dann über so ’n Generator ganz gut abfrühstücken kann. Also auch wenn Sie, keine Rechtssicherheit geben, aber, da ist man auf jeden Fall auf der si-sicheren Seite so. Gut, Impressum, das wichtig. Dann, ein ganz großer Batzen, zum Thema Urheberrecht. Urheberrecht.
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Daniel Ja, genau. Da sind ja die guten alten Zeiten vorbei, wo man einfach im Netz einfach alles benutzen konnte, was so im Netz verfügbar war.
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Sascha Das hat keiner jemals gemacht. Das hat keiner gemacht.
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Daniel Ja, ich auch niemals. Nein. Ja. Also da muss man natürlich genauso wie im richtigen Leben darauf achten, die Ur-Urheberrechte einzuhalten. Also da ist es jetzt kein nichts, nix speziell, Spezielles, dass das jetzt irgendwie im Internet anders wäre oder so. Man muss einfach die Urheberrechte der anderen Personen einhalten und, darf nicht einfach von Seiten Text klauen, Bilder klauen und dergleichen.
Wo ich aber allerdings, was ich noch nicht gewusst habe, das Design einer Seite ist nicht so ganz einfach urheberrechtlich schützbar. Also wenn dir das Design einer Seite gefällt, kannst du's, wenn, wenn du wirklich die Grafiken und den HTML-Code nicht, eins zu eins kopierst, kannst du das, auch, nachbauen. Und da kann keiner was gegen-
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Sascha Ja, das hatte ich letztens, glaube ich, in der CT gelesen, wenn mich nicht alles täuscht, so was. Also da ging's dann halt um die, da ging's dann so ein bisschen um diese Ganzheit, glaube ich. Also eben, ob man jetzt wirklich eins zu eins kopiert oder ob man Fragmente übernimmt, also zum Beispiel Navigation oder, das generelle Look and Feel, aber dann halt die Grafiken ändert oder, oder die Farben ändert oder so, ne. Obwohl das natürlich böse ist teilweise.
Also, jeder von uns hat, glaube ich, schon mal irgendwie so Snippets, sowohl von Codefragmenten als auch von Designfragmenten übernommen, aber, komplettes Design... Wobei es gibt, was, was ganz nett ist, es gibt zum Beispiel so Open-Source-Design-Datenbanken. Ich mein, das ist dann halt völlig okay.
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Daniel Ja klar, da ist es dann ja direkt erlaubt, ja. Aber wenn du jetzt direkt einfach jetzt auf die Spiegelseite gehen würdest und jetzt die Spiegelseite kopieren würdest, da würden die wahrscheinlich was gegen haben.
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Sascha Ja, ich glaube aber auch, dass die, die auch was Gutes dagegen haben. Also die haben dann nämlich auch gleich Leute, die sich drum kümmern. So, also da... Aber generell gilt halt tatsächlich, also mal eben wenn man Bilder braucht, mal eben die Google-Bildersuche anwerfen, ist keine gute Idee.
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Daniel Nee, aber Bilder sind jetzt ja eigentlich auch nicht das Problem mehr. Also da gibt's ja, Bilderdatenbanken en masse im Netz, wo man halt wirklich kostenlos Bilder runterladen kann oder, oder-
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Sascha Warum gibt's eigentlich keine Textdatenbank, wenn man irgendwie so einfach alle Texte runterlädt, die man so braucht?
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Daniel Na ja, nun gibt's im Grunde auch, ne. Also Wikipedia ist eine riesen Textdatenbank.
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Sascha Ja, das stimmt. Das stimmt. Aber ja. Gut, gut. Aber, eine kleine Anekdote dazu auch noch mal, damit mal klar wird, worüber wir gerade reden. Also, ein Bekannter von mir hat für seine Hochzeitsseite ein, eine Anfahrtsskizze haben wollen und hat einen Falk-Faltplan eingescannt. Es hätte aber auch, also das ist jetzt keine Verungl-Glimpfung von Falk, es hätte auch ein, was gibt's denn noch?-
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Daniel Ja, kennst du noch andere?
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Sascha Ja, gute Sache. Ja, okay. -
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Daniel Bestimmt gibt's noch ganz viele andere.
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Sascha Ganz anderer Plan sein können. Marco Polo.
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Daniel Ich sehe hier grad, es gibt auch noch Freitag und Bernd könnte es auch noch gewesen sein.
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Sascha Ja, was es alles so alles gibt. Man hätte auch zum Beispiel aus ’nem Routenplaner das kopieren können oder so. Auf jeden Fall, ist er abgemahnt worden für seine private Hochzeitsseite und hat da mal eben achthundert noch was Öcken für bezahlt, weil auch darauf halt Lizenzen, zu zahlen sind. Deshalb, sollte man gerade bei Anfahrtsskizzen – das ist so ein ganz beliebtes Abmahnthema zusammen mit Impressum –, sehr vorsichtig sein und, lieber was selber malen oder-
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Daniel Ja, das Neueste, Neueste Tollste, was man da dann machen kann, ist natürlich, ’ne Google Map einbauen dafür, ne.
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Sascha War klar, ja. Stimmt. Schön mit Satellitenbild oder so.
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Daniel Genau, und dann, da kann man ja dann Overlays drüberle-legen. Dann kann man dann sei-seine Anfahr-anfahrtsskizze dann als Overlay über, über die, über den Satelliten drüberlegen. Ist bestimmt cool.
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Sascha Gut, das hätte mein Kollege jetzt nicht geschafft, aber, das, lassen wir jetzt mal dahingestellt. Ich war schon begeistert, dass er ’ne Webseite hatte. Er macht jetzt übrigens keine mehr.
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Daniel Ist ihm zu teuer, hä?
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Sascha Ja, er sagt so: „Nee, ist blöd.“, in dem Zusammenhang genau hatte ich mir auch aufgeschrieben noch mal das Thema, Framing, also, fremde Seiten im, Frame aufrufen. Damit macht man sich die Inhalte zu eigen und auch das kann teuer werden.
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Daniel Ja, das ist verboten.
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Sascha Okay, ich hoffe, wir müssen das Prinzip nicht erklären, aber ich denke, alle, die Frames nutzen, werden's, werden's verstehen. Die kennen das Problem und, ja. Keiner sollte mehr Frames benutzen im Regelfall. So, um mal wieder hier die Fahne der Webstandards hochzuhalten. Als nächstes nächsten Punkt hatte ich mir aufgeschrieben das Markenrecht.
Das denke wird für die meisten Laien, so ein bisschen in der Nähe des Urheberrechts sein, aber das, geht einfach, darum, dass man zum Beispiel Domainnamen, nicht unbedingt, mit fremden Firmennamen beinhaltend, nennen nehmen sollte.
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Daniel Ja, das wird teuer dann. Also oder, oder wenn die, wenn die Firmen nett sind, sagen sie erst mal: „Hallo, diesen Namen darfst du nicht benutzen", bevor sie dich dann wirklich kostenpflichtig abmahnen. Was-- W-wobei jetzt häufig auftritt, das natürlich, bei der ganzen Affiliate-Geschichte, ne.
Also, da hast du natürlich ein Interesse daran, dass, dass du irgendwie gut gefunden wirst in Suchmaschinen und da die Leute dann halt diesen Markennamen suchen, musst du auch diesen Markennamen möglichst in der Domain drin haben, damit du halt gut gefunden wirst. Oder den Markennamen dann in, in Google, Google AdWords benutzen oder so.
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Sascha Oh, auch böse, böse. Wobei auch da gibt es ja schon wieder ganz unterschiedliche, Urteile. Also dass man dann halt, man, man, wenn man das Produkt verkauft, glaube ich, also auch hier wieder ganz vorsichtig, aber wenn man das Produkt verkauft, darf man das in den AdWords benutzen. Also wenn ich einen Laden habe, der Puma-Schuhe verkauft, darf ich natürlich Puma da stehen haben. Also als w-- Also kann ich auch nach, wenn ich nach Puma suche, darf man das auch sehen.
Aber wenn ich jetzt zum Beispiel nur Adidas-Schuhe verkaufe, darf ich nicht, wenn ich mich ganz nicht ganz täusche, Puma als Suchbegriff buchen. Aber ich, da will ich mir jetzt auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
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Daniel Ja, ich weiß nicht genau. Also, wo ich mich halt ein bisschen auskenne, ist, ist ja, ist ja so die ganze Billigfluggeschichte und da, da darfst du jetzt zum Beispiel nicht, einfach, HLX oder so was als, als Keyword buchen, weil HLX hat was dagegen und hat, hat dann einfach schon Ad, Google AdWords gesagt: „Hier, der, der Keyword ist für, für alle außer uns gesperrt."
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Sascha Okay, aber, außer HL-- Das ist ja so ein Fall, wo außer HLX, glaube ich, auch keiner HLX anbietet, oder? Also ich meine, du kannst halt höchstens als Affiliate...
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Daniel Ja, ja. Ja klar, ich-- Denn da gibt's ja nicht so was, so einen, Laden, Ladenverkauf-
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Sascha So ähnlich wie Dell. Also weil, weil Dell kann man halt bei Dell kaufen. Ende. Also.
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Daniel Das stimmt.
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Sascha Oder? Ja, also. Und als kurze Info, wo ich mich-- Wo wir uns das letzte Mal mit David darüber unterhalten haben: Ich habe mich jetzt gegen einen Mac entschieden.
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Daniel Warum?
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Sascha Ich werde mir jetzt, glaube ich, einen Dell, Laptop kaufen. Es gibt auch ganz viele andere tolle Laptop-Hersteller. Ja, also, LG zum Beispiel ganz toll. Die Webseite hat mich nur total abgeschreckt, deshalb habe ich jetzt den ausgeschlossen, weil, ich war sogar in einem Mac-Laden und ich muss sagen, die haben ja so tolle Sachen, extrem stylisch und, aber mir hat halt erstens nicht gefallen, dass das MacBook Pro nur, eine PC-Express-Schnittstelle hat.
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Daniel Das ist doch viel kleiner.
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Sascha Ich kann keine zwei externen, ja, ich kann keine zwei externen, Grafik, Quatsch, Bildschirme anschließen. Nur dann, wenn ich in die Express-Karte eine Grafikkarte einbauen kann, für die es aber noch keine gibt, weil Apple schon wieder so weit vorgeplant hat, dass es irgendwie dafür noch überhaupt keine Produkte gibt. Und es gibt keine Docking Station.
Das war alles irgendwie nicht so mein Ding und ich muss sagen, den, Dell, den ich mir rausgesucht habe, der ein bisschen teuer ist, aber der wäre, glaube ich, genau das Richtige. Ja, aber wir sind abgeschweift. Das interessiert auch keinen.
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Daniel Also mich schon. Ich will nämlich auch einen Laptop kaufen, aber reden wir mal nicht drüber.
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Sascha Ja, da reden wir dann nachher noch mal drüber, so. So alle, die mich jetzt hassen, weil ich keinen Mac kaufe, können mir eine E-Mail schreiben. So, Markenrecht, Namensrecht, hatten wir schon. Genau. Ich hatte übrigens mal, mein Gott, ich komme immer von einem zu einem. Ich hatte mal Jamiroquai.de und, da habe ich dann auch Post von Sony bekommen. Allerdings zwei Jahre danach. So. Ja. Aber ich hatte-- Das hat mich aber glücklicherweise nichts gekostet. Damals war ich noch ein bisschen blau.
Gut, das haben wir. Haben wir noch was? Was müssen wir noch sagen zum Namensmarkenrecht?
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Daniel Ja, vielleicht erwähnen, dass, dass, man da halt auch in die, Falle laufen kann, wenn man, wenn man da ein Forum hat. Da muss man nämlich auch durchsetzen, dass, die Benutzer nicht plötzlich Markenrechte, missbrauchen. Das, das heißt, man muss es, wie man das genau durchsetzen muss, man muss halt, dafür Sorge tragen, dass sie es nicht wieder tun, würde ich mal sagen. Also wenn man davon Kenntnis halt erhält, muss man das natürlich, natürlich unterbinden.
Und, ja, die am besten kann man dann halt diese, diese Markenrechts, diese Markennamen dann halt einfach auf eine Ban-Liste setzen, die es ja meistens bei den meisten Foren gibt.
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Sascha Was heißt denn das jetzt konkret? Dürfen die zum Beispiel sich als Usernamen nicht jetzt Dell nennen oder, oder dürfen die jetzt halt die Namen nicht verunglimpfen? Oder was-- Wo ist das Problem?
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Daniel Ja genau, also du, du dürftest jetzt nicht einfach, also bei Dell weiß ich es nicht unbedingt. Das könnte jetzt auch dein Eigenname sein. Den darfst du natürlich benutzen, aber-
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Sascha Ja gut, Michael Dell. Hey, ja ne.
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Daniel Ja, aber, aber irgendwie halt ein-
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Sascha iPod.
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Daniel Zum Beispiel. Also da wäre ich jetzt zum Beispiel vorsichtig, wahrscheinlich wird Apple dagegen nichts, nichts tun, wenn da irgendein Hans Dampf in einem Forum iPod als Username hat, aber wer weiß.
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Sascha Na ja, man weiß es nie. Sie haben ja auch letztens irgendwas gegen Podcasts gemacht oder so, ne. Das fand ich auch groß. Weiß ich nicht mehr genau, habe ich nie so richtig mitbekommen, aber irgendwas war da.
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Daniel Gut, ich habe es gar nicht mitbekommen. Oi, oi, oi.
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Sascha Ja, ist schon, ist auch schon jetzt wieder ein halbes Jahr her. Egal. Okay. Gut, dann, hätte ich als nächsten Punkt auf der Liste stehen:, Linken auf, rechtswidrige Inhalte oder überhaupt Linken auf X-Inhalte.
Da geht's dann, so ein bisschen darum, also, man ähnlich wie bei eBay sich ja inflationär diese tollen Erklärungen dazu verbreitet haben à la das ist ein Priv-- eine Privatauktion, wir geben keine Garantien und wenn du hier bietest, dann akzeptierst du das, was absolut irrelevant ist, aber weil es alle machen, machen's auch alle.
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Daniel Wieso? Ich mein, bei eBay musst du das als Privatperson sagen.
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Sascha Ja, aber du kannst nicht alle Garantien ausschließen, auch dann nicht. Also es gibt gewisse Garantien, die du immer zu liefern hast. Und das ist halt, also du mu-- das wenn du's als Privatauktion kennzeichnest, ist es völlig in Ordnung. Aber dieses, ja und ich geb das jetzt hier ab und dann ist al-- bin ich von aller Schu-- das ist so eine Art Ablassbrief. Das ist halt nicht, notwendig, also weil es einfach keine rechtliche Relevanz hat. So.
Und ähnlich ist es mit diesen Disclaimern, wo drin steht: „Ja, also wir wa-- sagen schon mal voraus, dass wir auf alle Links, die wir setzen, keinen, also auf die Inhalte der externen Seiten keinen Einfluss haben und deshalb auch absolut nicht zur Verantwortung gezogen werden können.
Es gibt sogar mittlerweile Gerichtsurteile, die sagen: Also wer so was auf seine Seite schreibt, der ist sich offensichtlich der Problematik bewusst und macht sich somit erst rechts strafbar, wenn er auf einmal auf rechtsradikale oder, pornografische Seiten verlinkt.
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Daniel Ha, blöd.
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Sascha Genau. Und, noch schlimmer und da eine große Falle, gerne gesehen, wenn man so, Ad-Server-Banner-Rotations irgendwie nutzt auf seiner Seite, auch gerne auf privaten Blogs, und da dann auf einmal zum Beispiel Werbung für einen, Kopierschutzknacker drauf ist oder so, denn damit hat man von seiner Seite automatisch auf etwas verlinkt, was in Deutschland zum Beispiel verboten ist. Und wenn das, ein Anwalt mitbekommt und da schön mal einen Screenshot von macht, dann ist man auch gleich dran.
Nicht wahr?
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Daniel Mhm. Ja, da kann man sich halt auch nicht so richtig gegen schützen, ne, bei der ganzen Sache. Also natürlich guckt man, wenn man den Link setzt, da drauf, dass da jetzt grade nicht eine rechtsradikale Seite dahinter ist oder halt irgendwelche In-Inhalte, die halt, die halt in Deutschland nicht legal sind. Aber das Netz ändert sich ja nun und der kann der Inhalt dieser Seite sich ja natürlich auch ändern.
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Sascha Ja, ich habe immer wieder Hoffnung in die deutsche Justiz, die ja mich zumindest persönlich noch nicht so oft enttäuscht hat, aber...
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Daniel Noch nicht so oft enttäuscht hat.
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Sascha Es kam schon vor. Auf jeden Fall, denke ich einfach mal, dass es da dann zum Bi-- also dass einfach klar ist, dass so ein Disclaimer kein Ablassbri-- kein oder kein, ne, nicht, nicht ein Freibrief ist, dass also zum Beispiel Leute, die bewusst, jetzt bleiben wir mal beim Beispiel rechtsextreme Seiten, also die jetzt irgendwie, was weiß ich, ein rechts-rechtsextremes Forum anbieten und reinschreiben: „Hier.
Ach ja, übrigens, wenn wir hier auf tolle Seiten verlinken, wo man böse Sachen runterladen kann, dann können wir da gar nichts für. Also weil da ist es offensichtlich, dass es, bewusst gelinkt ist und nicht, dass man auf irgendeine Kinderseite gelinkt hat, die dann auf einmal von einem Porno-, -dienst übernommen worden ist und dann zufällig, weil man eine Woche im Urlaub war, der Link eine Woche auf der Seite war. Also ich denke, hoffe, dass das, von Gerichten erkannt werden würde.
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Daniel Ja, also was, was da ist halt, ist halt noch nicht so alles richtig, eigentlich meiner Meinung nach, ausgegoren, aber w-- diese Disclaimer bringen eigentlich nix. Da kann man schon so sagen, also eigentlich braucht man die nicht. Was einem natürlich nicht viel weiterhilft, aber man was, was einem einfach wirklich weiterhilft, ist immer im-- wieder und wieder zu gucken, wo denn die Links hingehen, auf die man linkt.
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Sascha Ja. Ja, so eine Webseite kostet halt auch Arbeit. Nicht wahr? Wem sage ich das? Du mit deinem Riesen-Mega-Forum.
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Daniel Riesen mega, voll.
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Sascha Ja komm, das ist schon wirklich groß.
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Daniel Nee, ist es eigentlich nicht.
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Sascha Na ja, okay. Für meine Verhältnisse wär's groß. Also was, was Interaktion angeht, habe ich so viel normalerweise nicht. Aber da sind wir auch noch mal kurz bei der Werbung. Also wenn man sich auf seriöse, Werbeanbieter verlässt, die auch landesübliche Gesetze dann irgendwie beachten, also da sagt man halt: „Hey, meine Seite ist in Deutschland. Zeig mir bitte auch nur Sachen an, die ich will und Pornografie schließe ich schon mal aus", oder so, dann soll das eigentlich kein Problem sein.
Wichtig dabei aber: Werbung von redaktionellen Inhalten trennen. Das ist etwas, was auch die Großen nicht immer machen, aber die Bild-Zeitung kann sich's leisten.
So, das heißt, selbst wenn sie mal zahlen müssen, was ja selten vorkommt, dann zahlen sie's halt und, freuen sich wahrscheinlich dumm und doof, weil das, was sie zahlen, wahrscheinlich die Hälfte von dem ist, was sie mehr Gewinn gemacht haben, weil irgendwelche Vollhonks, auf Reiseangebote geklickt haben und es in Wirklichkeit Werbung war.
Dementsprechend aber für kleinere Leute, für die ja auch ein paar hundert Euro gleich mal was bedeuten, Werbung von redaktionellen Inhalten deutlich trennen, indem man irgendwie Werbung dran schreibt oder was auch immer.
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Daniel Ja, also da ist natürlich-- irgendwie muss man da eine Linie finden. Also man möchte ja gerne, dass es so wie Content aussieht auf den ersten Blick vielleicht, damit es einfach g-gesehen wird, weil sonst mittlerweile können die Menschen ja schon sehr gut Werbung einfach ausblenden in der Mitte.
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Sascha Ja, das stimmt.
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Daniel Aber es muss natürlich irgendwie klar sein, dass das Werbung ist. Ja, klar.
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Sascha Ja, auch da, da bist du Fachmann drin, ja.
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Daniel Genau, die genau die, genau diese Lücke finden.
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Sascha Ja. Gut, dann kommen wir noch mal zu 'nem Punkt, Bereich Jugendschutz. Wir haben jetzt grade auch schon mal über die Pornografie gesprochen. - Wo ich immer wieder so begeistert von bin, dass es, also ich mein, Pornografie ist einfach immer da. Das war so mit das Erste, glaub ich, im Internet und alle neue Technik wird irgendwie von, von so Erotik-Kram als Allererstes, irgendwie übernommen.
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Daniel Na ja klar, das sind die, die die Technik am, am schnellsten adaptieren.
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Sascha Ja, also ja, ich hab jetzt grade mich ein bisschen mit Second Life be-be-beschäftigt. Weiß nicht, ob das dem einen oder anderen was sagt. Das ist 'ne virtuelle Welt, 3D-Welt, die relativ schnell wächst. Also die drei Millionen User, die die angeben, haben die nicht, mit Sicherheit nicht. Also es sind al..., nämlich viel Doppelte, aber trotzdem haben sie Wachstumra..., Wachstumsraten um 20 % pro Monat. Das ist, schon viel.
Und das Interessante nur ganz kurz dazu ist, dass diese Second Life Welt, 'n eigenes Wirtschaftssystem hat. Das heißt, man kann Echtgeld in Lindendollar umtauschen. Das ist die Währung, die dort herrscht. Kann damit rumhantieren, kann sich Sachen kaufen, Kleidung kaufen, keine Ahnung und kann hinterher aber auch wieder Lindendollar in Echtgeld zurücktauschen.
Das heißt, man kann sich dort selbstständig machen, indem man virtuelle Schuhe verkauft, wie Adidas das zum Beispiel macht, die das auch gleichzeitig als Marken-, Marktforschungsinstrument benutzen und gucken: „Okay, wir haben hier fünf neue Schuhe, die wollen wir demnächst bauen und dann schicken wir die mal da rein. Mal gucken, welche Schuhe sich verkaufen.
Dann bauen wir nur dieses eine Paar.“ Oder man kann, Sonnenbrillen verkaufen als Privatmensch und, man kann Autos verkaufen, wie ich heute erfahren habe, wird Mazda da zum Beispiel 'n Auto launchen. Ja, na auf jeden Fall, es ist halt sehr spannend und aber auch da, das ist unglaublich. Man merkt dann, wie viel, Parzellen von irgendwie Pornosachen besetzt sind oder Erotikgeschichten, Datingclubs oder sonst was und Glücksspiel.
So, also m..., ja ich versteh, ich versteh es sowieso nicht so ganz, aber es ist sehr viel, Sex da auch am Spielen. Ja, kommt sich so ein bisschen vor wie bei in der Gründerstunde des Internets.
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Daniel Also-
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Sascha Und auch dort wird der Jugendschutz nicht wirklich richtig beachtet. Also.
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Daniel Ich glaub, ich bin zu alt. Ich versteh das ganze Konzept von dem Spiel nicht so richtig, aber-
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Sascha Es ist ja auch kein Spiel. Deshalb heißt das ja auch Second Life. Ja, wir schweifen ab. Da könnten wir 'ne eigene Sendung demnächst mal drüber machen über Perspektive. Das wär eigentlich noch ein guter Punkt. Das könnte man mal machen. Perspektive Second Life. Weil ich glaub schon, dass das, es wird das Internet nicht ersetzen, wie es Fernsehen auch das Radio nicht ersetzt hat, aber ich glaub, dass es sich parallel anbieten wird, um tatsächlich auch Aufgaben aus dem Internet abzusaugen.
Also ich könnt mir vorstellen, dass Leute halt da, ja schon jetzt kaufen ja da Leute echte Produkte, die dann nach Hause geliefert werden, die man dann halt in so einer 3D-Welt noch mal anders sieht. Also, ich würd auch lieber mein Buch bei Amazon im Internet kaufen, also beziehungsweise im, im Web kaufen, als dort, aber es gibt halt schon einige Produkte.
Man kann sich sogar, glaub ich, zum Beispiel Dell-Rechner da jetzt, ich war da noch nicht, ich hab mir das noch nicht angeguckt, aber, ich glaub, Dell-Rechner kann man sich zum Beispiel da konfigurieren und nach Hause schicken lassen. Also ich glaub, dass das, sehr erfolgreich sein wird in Zukunft. Also ob jetzt genau das Second Life oder ob das dann anders heißt, lassen wir mal eingestellt. Aber wir waren beim Jugendschutz völlig abgeschweift. Jugendschutz ist halt einfach zu beachten.
Das heißt, wenn man zum Beispiel, pornografische, Inhalte anbietet, denn damit kann man ja durchaus Geld machen. Dann muss man halt dafür sorgen, dass es unter den deutschen, Jugendschutzgesetzen abläuft. Das heißt also, der Zugang beschränkt ist, gesichert ist, also nicht nur irgendwie, : „Wie alt bi-bist du wirklich? 18? Dann darfst du hier weitergehen. Wenn nicht, dann gehst du hier zu www.disney.de“, oder so.
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Daniel Oder so, so cool wie, wie halt, die alten, Atari- und Amiga-Spiele da diese coolen, Schutzabfragen hatten von wo du irgendwelche Fragen beantworten musstest, die dann nur einer, wusste, der, der halt älter war.
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Sascha Ja, es ist Larry, ne?
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Daniel Genau, ja genau. Larry ist es, genau.
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Sascha Ich erinner mich. Ich glaub, ich war der Einzige, der diese Fragen wirklich nicht beantworten konnte. Aber, gut, na auf jeden Fall sollte man da halt drauf achten und man muss dann auch einen Jugendschutzbeauftragten benennen, der dann auch, ich weiß nicht, wo überall auf der Seite, aber auf jeden Fall mit 'ner Kontaktadresse,, erwähnt sein muss. Ich bin, bin ehrlich gesagt beim Jugendschutz nicht so firm.
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Daniel Ne, ich auch nicht. Ich hatte da jetzt noch kein, keine Bedürfnisse, irgendwie, irgendwie da mich da in die Materie einzuarbeiten.
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Sascha Okay, also es gibt Jugendschutz. Den sollte man auch beachten. Gut, dann hätte ich jetzt hier nur noch, was aufm Zettel stehen, was wir noch ansprechen wollten, wo wir nicht so firm sind. Aber du wolltest vorher noch was sagen zum Thema, Foren, Gästebücher, Comments in Blogs, also alles so, was User auf 'ner Webseite hinterlassen könnten, Besucher auf Webseiten.
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Daniel Ja. Jetzt hab ich mich auch schon ein bisschen vorbereitet, weil ich das alles schon mal gesagt habe.
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Sascha Du musst nicht sagen, dass wir technisches Problem hatten. Hallo, das hätte kein Mensch gemerkt.
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Daniel Nein, nein, nein.
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Sascha Und es lag an mir. Ich geb's ja zu. Scheiße.
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Daniel Deswegen sag ich's ja. Nein. Also auf jeden Fall-
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Sascha Nur noch ein Grund mehr, dass ich einen neuen Computer brauche. Meine Festplatte war voll und ich konnt nicht weiter aufnehmen und ich brauche einen neuen Computer. So, jetzt genug.
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Daniel Also, wenn man so etwas betreibt wie ein Forum oder Comments oder dergleichen, sollte man sich bewusst sein, dass man damit eine große Tür öffnet für, mögliche Abmahnungen und dergleichen, weil man natürlich auch die, Inhalte, die diese Benutzer generieren, in einem gewissen Sinne für die verantwortlich ist. Also das Ge-Gesetz sagt eigentlich aus, man, man ist nicht dafür verantwortlich, was, was man nicht selbst gemacht hat und wo, wovon man nicht nichts weiß.
Also das ist schon mal nicht schlecht. Also wenn man, man könnte jetzt davon ausgehen, wenn man, einfach sein Forum gar nicht liest Dann weiß man davon nix und, alles ist gut. Das würde ich allerdings nicht, nicht so richtig, fr-dafür raten. Also, man sollte schon sein, sein Forum regelmäßig,, besuchen. Mann, wir haben das ja schon mal probiert.
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Sascha Du hast aber wieder an der gleichen Stelle den Faden verloren. Das ist großartig. Nein, also, ja, generell ist einfach wichtig, sich, auf dem Laufenden zu halten. Ich denke, da ist nichts dagegen da, wenn man mal ein Wochenende nicht da ist oder so, aber je nach Größe des Forums, des Gästebuchs oder der Seite sollte man halt regelmäßig reinschauen.
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Daniel Ich hab, ich hab, ich hab da nur extra den Faden verloren, damit du auch mal wieder was sagen kannst.
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Sascha Das ist nett, danke. Um, zum Beispiel zu schauen, ob Namensrechte miss-,, -achtet werden oder ob Verunglimpfungen stattfinden, also,, einfach, Firmen beschimpft werden und,, solcher Dinge mehr oder auch ob, andereartige Rechtsverletzungen, stattfinden. Wir erinnern uns immer wieder gerne an das Heise-Urteil, wo, wie ich vorhin erfahren durfte in dem jetzt rausgeschnittenen Teil, dass,, hä?
Ach so, genau, User zu einer Denial-of-Service-Attack aufgerufen hatten, einer manuellen, und, Heise das dann zwar gelöscht hat, nachdem sie es bemerkt haben, aber nicht weiter drauf geachtet haben, ob das noch mal neu gepostet wird. Also auf all solche Dinge, da sollte man drauf achten, sollte also seine Foren regelmäßig checken. DJ hatte dann eine lustige Anekdote darüber erzählt, dass in einem Forum, das er betreut, irgendwann ein lustiger Medikamentenhandel losgebrochen ist.
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Daniel Ja, genau. Also da ging es, das ist so ein Reiseforum und da ging es halt darum, dass, die, Menschen, die halt aus Afrika oder Asien oder so zurückkamen und ihre, ihre Malaria-, Medikamente nicht gebraucht haben, dass diese dann halt sich gedacht haben: „Mensch, das war ja schon ein bisschen teuer, und ich hab's gar nicht gebraucht. Ist ja blöd, das wegzuschmeißen oder ist ja blöd, einfach, das Geld verbrennen zu lassen. Ich handel da mal ein bisschen weiter mit.
Ich verkauf das für die Hälfte und hab dann dann auch noch ein bisschen Gewinn gemacht.“, das ist natürlich, nicht so ganz, dem deutschen Recht entsprechend, weil diese Medikamente natürlich Apotheken- und rezeptpflichtig sind und, dementsprechend nur von Apothekern verkauft werden dürfen, ne, und wenn rezeptpflichtig nur mit Rezept. Und das ist im Internet natürlich schlecht nachzuprüfen und deswegen, einfach nicht durchführbar.
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Sascha Und, das zeigt auch so ein bisschen, wie breit da die, die Spanne der, Rechtsverletzung sein kann, auf die man dann achten muss als Foren-, Moderator, Forenbetreiber.
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Daniel Genau. Also was, was, was sind die, die häufigsten Rechtsverletzungen sind, ist, ist halt einfach, Verletzung von Markenrechten, wenn, wenn die Benutzer halt, irgendwie zum Beispiel im Benutzernamen, Markenrechte verletzen, wo, was gerade halt in, demletzt halt irgendwie mal aktuell war, dass das halt ein, ein Forenbetreiber da abgemahnt wurde, weil ein Benutzer von ihm halt, einen Markennamen als Benutzername hatte oder sogar vielleicht nur halt Teil des Benutzernamens war.
Ich weiß es auch nicht mehr so genau. Da muss man natürlich drauf achten, was ich jetzt eigentlich nicht so richtig als, als durchführbar anse-ansehe, aber na ja. Also man kann ja nicht einfach alle, alle Benutzernamen kontrollieren, ob die irgendwelche Markenrechte verletzen. Also ist ja ein bisschen utopisch, aber, auf jeden Fall ist es da wieder auch der Fall: We-wenn man davon Kenntnisse erhält, muss man das, muss man da natürlich abhe-, abschaffen, das, diese, diese, diese Rechtsverletzung.
Anderer, Punkt, der, gerne in Foren betrieben wird, ist natürlich, oder Rechtsverletzung, die, die in Foren stattfindet, ist einfache Beleidigung oder, oder halt, unwahre Aus-Aussagen verbreiten dergleichen. Das ist natürlich Forum, Vor-- Ein Forum ist kein rechtsfreier Raum.
Das ist halt einfach, da gilt deutsches Recht, wenn es, wenn der Websitebetr-- Webseitenbetreiber in Deutschland halt ist, dann gilt da web-- deutsches Recht und, man darf genauso wenig, wie man jemanden, auf der Straße beleidigen darf, darf man ihn auch, im Internet beleidigen. Darf man ihn nicht beleidigen. Ja, das, wobei im Internet das vielleicht Leute häufiger machen, weil sie halt da denken, sie seien anonym, was natürlich auch nicht so richtig der Fall ist.
Da muss halt ein Forenbetreiber drauf achten, dass wenn, wenn halt er mitbekommt, dass, da eine Beleidigung, ist, dass, dass er da einschreiten muss. Und, ich weiß jetzt gar nicht genau, ob, ob er da dann sogar, die Pflicht hat, halt irgendwie, das, das den, den, Behörden anzuzeigen sozusagen, aber ich glaube mal nicht.
Aber er, er muss natürlich, dann, wenn die Behörd-, wenn, wenn die, wenn die, Behörden da auf einen zukommen, muss man da dann auch, die entsprechenden Logdateien, IP-Adressen und so dann herausgeben.
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Sascha Ja, das war doch mal sehr ausführlich auch zum Thema, Foren und, benutzergeneriert, also oder besuchergenerierter Content. Also generell drauf achten, wenn man so was hat wie Gästebücher, Kommentarbereich oder so regelmäßig reingucken. Nicht nur deshalb, weil man dann Spammer entdeckt, sondern auch einfach, weil man dann, nicht irgendwann ins Klo greift.
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Daniel Genau.
Und, was ich auch beim ersten Mal vergessen hab, also, man kann sich da vielleicht 'n bisschen schützen vor einigen, Abmahnungen, wenn man, wenn man die, wenn man die User eine Nutzungsbedingung ab-abnicken lässt, bevor sie irgendwas, halt schreiben dürfen, müssen, müssen sie halt, 'ne Nutzungsbedingung, unterschreiben sozusagen oder anhaken, dass sie die gelesen haben, wo si..., wo halt drin steht von wegen, alles, was, was der User macht, das ist, ist sein Bier und, und ich hab damit nix zu tun.
Was natürlich auch nicht stimmt, aber, also wie, wie ja schon g-gesagt grade eben, ist ja, ist man natürlich auch dafür verantwortlich, wenn man davon weiß, aber, da kann dann aber auch so was drinstehen wie, dass man, dass der User, wenn man, wenn, wenn er in dem Forum was schreibt, dass er die, die Urheberrechte natürlich nicht abgibt. Das, das geht ja nicht.
Aber dass, dass er, dass, dass er dem, dem Forenbetreiber, ein, ein, unbegrenztes, Recht einräumt, diesen Forumbeitrag auch zu veröffentlichen. Ansonsten könnt, kann es natürlich sein, dass wenn du das nicht machst, dass dann der, der User hingeht und sagt, „Okay, ich möchte, dass du diesen Beitrag löscht.“ Dann musst du das machen.
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Sascha Noch, noch mehr?
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Daniel Ja, wir können das noch mal machen, dann fällt mir vielleicht noch 'n bisschen mehr ein.
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Sascha Das ist 'ne super Idee. Nee, lass mal. Nee. Wir waren eigentlich schon fertig grade einmal, aber ist okay. Gut, dann kommen wir jetzt zu dem Punkt, den ich noch auf der Liste stehen hatte, den letzten, wo wir eigentlich nur erwähnen wollen, dass das ein Riesenfeld der unbegrenzten Möglichkeiten ist, nämlich alles, was, rund um das Thema Fernabsatzgesetz ist. Und jetzt darfst du wieder sagen, dass es nicht mehr Fernabsatzgesetz heißt.
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Daniel Genau. Woher weißt du, dass ich das jetzt sagen wollte?
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Sascha Ah, das ist ein Déjà-vu. Ich weiß auch nicht.
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Daniel Ja, das ist mittlerweile, glaub ich, in das BGB übergegangen, aber ist ja egal, wie es heißt. Auf jeden Fall gibt es da so was wie das vierzehntägige Rück-rückgaberecht bei, bei, Fernabsatzverträgen oder wie auch immer das heißen mag.
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Sascha Genau. Und die, Verpflichtung, die Mehrwertsteuer anzugeben und die Versandkosten beziehungsweise zu schreiben, ob Versandkosten mit drin sind und, und, und, und, und. Und, das ist wie gesagt so viel, auch noch wenn's, wenn man-- lange wird's mittelschwer, wenn man dann auch noch irgendwie im Ausland tätig ist und dann noch mehrere Sachen beachten muss und das-- da könnten wir 'ne eigene Sendung drüber machen.
Könnten wir zwar wahrscheinlich nicht, weil wir da nicht genug Ahnung von haben, aber, generell gibt es einige Anlaufstellen, wo man, sich beraten lassen kann oder wo man vielleicht Informationen bekommt. Ich persönlich finde User, Foren immer nicht so gelungen, weil da wirklich, so Leute wie, wir alles schreiben und, da sitzen dann nicht nur zwei, die irgendwie, einem das Ohr vollschwallern, sondern da sitzen dann Hunderte, die Foren vollschreiben und sich teilweise extremst widersprechen.
Das ist also dann nicht ganz so einfach, aber, DJ hatte in den letzten Aufnahmesessions darauf hingewiesen, dass es zum Beispiel mit Trusted Shops einen, wenn auch teuren Dienstleister gibt, der einem erstens 'n nettes Label auf, drückt, das zeigt, hier, ist mein Geld nicht verloren, wenn ich bestelle, aber der einem auch dann Leitfäden an die Hand gibt, was diese Rechte angeht.
Wird sich aber jemand, der eher günstig ist und ich möchte dieses Mal nicht noch mal das Beispiel des schwedischen Kloschüsselverkäufers, zitieren. Aber jemand, der halt 'n kleineren Shop hat, wird sich das wahrscheinlich eher nicht leisten können und wird dann auf andere Dienstleister zurückgreifen. Aber, einen Link, den wir gerne, in die Show Notes posten vom Law Blog, das, law minus blog Punkt de.
Die bieten nicht nur Datenschutz, Muster, Datenschutzerklärungsmuster und einige Checklisten, worauf man bei Webseiten achten muss, sondern auch einige Hinweise zu dem Bereich Telemediengesetz und auch Fernabsatzinformationspflichten. Ja, also aber generell, man sollte da wissen, dass es da einiges gibt und dass man darauf achten muss.
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Daniel Ja, du hast mich grade schlagen, ja. Ja. Genau das sollte man.
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Sascha Yes. Dann stehen wir jetzt wieder an dem Punkt, wo wir, sagen, dass, wir uns freuen, dass wir jetzt bei Technikwürze sind und wir hoffen, dass ihr, auch Spaß hattet und es informativ war, -
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Daniel Wenn auch, wie wir das noch mal erwähnen möchten, alles nur von, Laien des Rechtes, hier vorgetragen wurde und- -wahrscheinlich auch etwas fehleranfällig. Wer weiß. Also wir, wir möchten hier auf jeden Fall nicht dafür verklagt werden, was wir hier gesprochen und was wir gesagt haben.
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Sascha Ja. Gleichzeitig rufen wir damit dazu auf, dass, alle Rechtsanwälte unter euch oder alle die, die's besser wissen oder, die denen Sachen fehlten oder die dadurch jetzt, ihren Arsch gerettet sehen, all diese mögen doch bitte, in der Episode 59, bei Technikwürze einen Post hinterlassen.
Dann möchte ich noch ganz persönlich den Patrick grüßen, der, ein alter Stammhörer des Blue Moped-Podcasts war, den's ja jetzt seit dieser Ausgabe nicht mehr gibt, und der wohl beim letzten Mal, dafür möchte ich mich entschuldigen, als ich einen Konzertmitschnitt, in dem Blog gepostet habe, und er das, gedankenverloren auf seinen MP3-Player gezogen hat, auf der A3 fast von der Autobahn abgekommen ist. Ich hoffe, es geht ihm gut und er erfreut sich jetzt an Technikwürze.
Dann bleibt uns, bevor wir an die News abgeben eigentlich nur zu sagen, dass wir keine Witze mehr erzählen. Das haben wir dem David versprochen, weil wir jetzt ganz seriös sind..
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David Ja, seriös.
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Sascha Sollte trotzdem jemand Witze ha-- Was?
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David Seriös möchte ich jetzt nicht unbedingt zustimmen.
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Sascha Na ja, gut, okay, also nicht ganz, aber, reifer.
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David Reifer, ja, das, das ist doch schon was.
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Sascha Wir sind reifer geworden. Genau. Sollte trotzdem noch irgendjemand Witze gerne hören wollen, dann, könnt ihr auch in die Kommentare eine Petition erstellen. Wieder einen lustigen Witz am Ende und wir versprechen auch, dass sie dann nicht versaut sind. Dann war's das, oder?
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David Ja genau. Also tschüss, bis irgendwann mal demnächst. Wir werden uns dann mal wieder einschalten.
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Sascha Genau. Tschüss.
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David Die Hörer kommen zu Wort.
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Dennis Hallo, mein Name ist Dennis Derzenbach. Ich bin Softwareentwickler und realisiere Web- und Desktop-Anwendungen. David hat mich damals auf seine Idee, Technikwürze zu starten, aufmerksam gemacht und seitdem bin ich eigentlich Feuer und Flamme und habe so ziemlich jede Folge auch sofort angehört, nachdem sie erschienen ist. Ich finde die Sendung sehr informativ, aber sie haben auch diesen angenehmen Witz und sind nicht so steif wie viele Vorträge oder Fachbeiträge, die ich lesen und hören durfte.
Schön ist, dass auch immer wieder ein wenig Musik zu hören gibt. Deshalb wird der Podcast wohl auch nie ein Einheitsbrei werden. Mit viel Liebe zum Detail entsteht jede Woche eine neue Folge und bringt den Hörern eine Mischung aus Information und Unterhaltung direkt ins heimische Wohnzimmer. Manchmal würzt die Technik wenig charmant nach. Jüngst war hier jetzt das Beispiel Skype. Aber in der Regel ist es eher umgekehrt und die Technik wird gekonnt mit Wissen gewürzt.
Es ist eben nie etwas wirklich perfekt, aber die offene, dynamische und auch abwechslungsreiche Gestaltung macht das alles mehr als wett. Trotz und gerade wegen solcher Events wie diesen Interviews und den Skype-Casts, wo verschiedene Leute zusammengeschaltet sind, wie in Folge siebenundfünfzig, ist mir dieser Podcast so sympathisch und ich höre sehr, sehr gerne zu.
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David Musik präsentiert von Podsave Music Network. So, vielen Dank Daniel Jakzenn und Sascha Postner für euren Beitrag in Technikwürze. Wie die beiden euch gesagt haben, sind sie ab sofort Teammitglieder und unterstützen Nadja Müller, Martin Laubuschin und mich, David Masiecki. Für euch sind nun fünf Webworker aktiv und garantieren, dass ihr jede Woche Montag eine neue Folge runterladen könnt. Wenn ihr Themenvorschläge habt, schickt uns doch eine Nachricht auf Technikwürze.de.
Sven hat uns gebeten, folgenden Hinweis publik zu machen: Das folgende, das erfolgreiche CSS-Einsteigerbuch Little Boxes von dem guten Peter Müller erscheint nun in zweiter und erweiterter Auflage am 16. Februar bei Markt und Technik. Auf little-boxes.de könnt ihr noch bis zum 16. Februar das Buch bestellen, und zwar zum Vorzugspreis von vierzehn Euro neunzig. Ihr spart dabei also ganze fünf Euro. Also Geld zücken. Das Buch ist gut.
Im Hintergrund hört ihr bereits Dream of Freedom von Twenty Twelve. Das war's für diese Ausgabe. Bis nächste Woche Montag. Bye bye.
Immer wieder stehen Webseitenbetreiber vor dem Problem urplötzlich eine Abmahnung von Mitbewerbern, Interessensgruppen oder Rechteinhabern zu erhalten. Oft waren sich die Betroffenen keiner Schuld bewusst.
Doch die meisten Webdesigner und Verantwortlichen für Online-Präsenzen fühlen sich durchweg unsicher und wissen, dass es dort draußen eine Unmenge an Vorschriften gibt. Allein die Faulheit siegt und so wird die Angst vor der Abmahnung mit dem Beruhigungsmittel „Wird mich schon nicht treffen!“ betäubt.
In dieser Ausgabe von Technikwürze wollen wir Euch zumindest für das Thema sensibilisieren.
Es muss jeodch völlig klar sein, dass wir keine Rechtsberatung liefern können und (nicht nur weil wir uns der Gefahr selbst für falsche Informationen abgemahnt zu werden bewusst sind) jede Haftung für die Richtigkeit unserer Informationen ablehnen. Wir sind selber Laien.
Der eigentliche Anlass sich mit dem Thema Recht auseinander zu setzen lag darin begründet, dass zum 1. März 2007 das neue Telemediengesetz die alten Gesetze und Verträge ablösen wird. Nicht zuletzt der Heiseverlag befürchtet eine neue Abmahnwelle aufgrund von fehlenden oder unpassend plazierten Datenschutzerklärungen.
Um nicht die ganzen Informationen aus der Folge vorwegzunehmen hier nur ein paar Stichworte und Links zu den Punkten die man bei Webseiten beachten muss.
Welche Punkte sind im Groben zu beachten?
- Datenschutz (Stichwort: Datenschutzerklärung)
- Impressumspflicht
- Urheberrecht (Stichwort: Kopieren von Bildern, Texten, Framing etc.)
- Marken- und Namensrecht (Stichwort: Domainnamen etc.)
- Links (Stichwort: Links auf rechtswidrige Inhalte)
- Jugendschutz
- Fernabsatzgesetzgebung (bei Veräußerung von Waren etc.)
- Kennzeichnungspflichten (Stichwort: Werbung etc.)
Eine kleine Checkliste und ein generell guten Überblick zum Thema bietet der Law Blog. Hier haben ein paar Anwälte Informationen zusammengetragen, die anders als auf den meisten Beratungsseiten einfach kostenlos sind. Das Impressum kann man sich bei Net&Law 1 in einem Assistenten zusammenklicken.
Ein paar Datenschutzerklärungen als Muster findet ihr z.B. hier:
Wir freuen uns selbstverständlich, wenn ihr uns über Fehler und Lücken in diesem Podcast aufklärt. Nur zusammen als Schaffende und Verantwortliche können wir gegen den Abmahnwahn vorgehen.
Geschädigte, die abgemahnt wurden (egal ob zurecht oder zu unrecht), finden übrigens Brüder im Geiste und auch Hilfe bei Vereinen wie Abmahnwelle e.V 1 .
Verstärkung im Techikwürze-Team
Daniel Jagszent und Sascha Postner 1 verstärken ab dieser Ausgabe das Technikwürze-Team. Bisher haben beide den Blue Moped Podcast produziert - Ein Podcast für Webentwickler, der nun in Technikwürze integriert wurde.
Erwähnungen 7
Kommentare 24
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Herzlichen Glückwunsch zu dieser Themenwahl! Den Mut, ein solche trockenes Thema zu beakcern haben nicht viele. Prima, dass ihr das hier macht. Und wenn viele Webseitenbetreiber Impressum und Urheberrecht auch als staubtrocken empfinden - es geht dabei um absolut grundlegende Dinge, die jeder in der Szenerie unbedingt wissen muss. Es gibt nicht umsonst den Abmahnwelle e.V.
Ich glaube, viele Webdesigner halten das für reine Schikane. Es gibt auch tatsächlich viele übertriebene rechtliche Reaktionen (siehe Markennamen und ähnlihc klingende Domainnamen etc.). Aber im Grunde ist das eine ganz normale Sache, die aus dem Printbereich kommt. Dort jede regelmäßig erscheinende Publikation mit einem Impressum zu erscheinen und sich die Redaktion an gewisse Regeln zu halten. Und jede Webseite ist dauerhaft abrufbar, erfüllt also gewissermaßen den Status einer Publikation. Und das ist vielen privaten Betreibern einfach nicht bewusst. Ganz nach dem Motto: Huch, wieso muss ich Urheberrecht beachten oder meine Kontaktdaten in ein Impressum schreiben - ich bin doch privat im Internet... Diese Ausrede gilt einfach nicht.
danke also nochmal für euren Beitrag, den ich mir allerdings ein klein wenig strukturierter gewünscht hätte. -
Ich schließe mich an. Gutes Thema welches hier definitv auch mal angesprochen werden musste.
Habe noch eine Frage, die ihr mir hoffentlich mit eurem gefährlichem Halbwissen beantworten könnt. ;-)
Darf ich einzelne Zeitungsartikel oder Buchausschnitte (natürlich mit Quellenangabe) auf meine Seite stellen oder geht das schon gegen das Urheberrecht? Es ist ja sozusagen ein Zitat.
MfG Zen
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Wenn du in schriftlicher Form zitierst, muss die Quellenangabe rein. Einige Verlage sperren sich aber dagegen, schau daher lieber in das Buch, was da steht.
Zeigst du hingegen einen Abdruck von einem Buch, würde ich zur Sicherheit lieber fragen. -
Ich scanne den Zeitungsartikel natürlich ein. Wie schaut es dann aus?
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Da kann ich doch mal helfen, da ich nunmal in der Journaille unterwegs bin. Zen, ich rate dir, und jedem anderen auch: Fragt bei den betreffenden Medien unbedingt an und stellt Zeitungsartikel nur mit Quellenanageb und Erlaubnis auf eure Webseite! Man erspart sich manch teure Abmahnung.
Ist ja nicht das eigentliche Thema dieser TW-Episode, aber kurz etwas genauer dazu, weil es ja auch ein urheberrechtliches Problem ist:
Schon längst sind Journalisten und Medien an dem Thema Vergütung für elektronische Verwertungen dran. das meint ua digitalisierte Pressespiegel, aber auch die Verwendung von urheberrechtlich geschützten Texten und fotos auf webseiten. Die Verwertungsgesellschaft Wort VG Wort funktioniert wie die GEMA auch - sie überwacht die Verwertung von Texten und vergütet entsprechend. Für viele Autoren und Journalisten bedeutet das eine wichtige Einnahmequelle. dazu kommt: es ist ihr Material, das Webseitenbetreiber uU auf ihre Seiten stellen wollen. Das geht - zum Glück - nur nach vorheriger Erlaubnis. In der Regel reicht die Anfrage bei dem Mediem, das den entsprechenden Text publiziert hat. Manchmal liegen die Rechte aber nach wie vor bei den Schreibern, dann wirds etwas komplizierter.
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Achja, was solls: Der Vollständigkeit halber poste ich mal noch den Link zur Verwertungsgesellschaft Bild und Kunst VG Bild
Denn - was für Musik und Texte gilt, macht auch vor Bildwerken nicht halt.
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Hallo Zen,
du zitierst den kompletten Zeitungsartikel? Das ist dann ein sog. Großzitat und eigentlich nur in wissenschaftlichen Arbeiten erlaubt. Generell gilt: Du darfst nicht einfach so zitieren, es muss auch etwas mit deinem eigenen Werk zu tun haben. Du musst den Zeitungsartikel also z.B. kommentieren oder sonst wie Bezug zu ihm nehmen. Auch der Umfang ist entscheidend. Machst du ein 3 Seiten Zitat und schreibst dazu nur "find ich toll" ist das nicht ausreichend.
Vorbildlich in dieser Hinsicht ist der BILDblog, da kannst du ja mal reinschauen und abschauen, wie die das machen.
Was dir natürlich aber immer bleibt, ist eine Genehmigung vom Rechteinhaber einzuholen. Der kann allerdings natürlich auch nein sagen.
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Vielen Dank für eure Ratschläge. Ich habe jetzt beim Zeigungsverlag (?) nachgefragt und die haben mir das sofort ohne wenn und aber erlaubt. Aber sicher ist sicher :-)
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Kurze Anmerkung: Zwischen „law“ und „blog“ steht ein Bindestrich und kein Minuszeichen.
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Hallo Gerhard,
Du hast natürlich Recht. Wenn das der einzige Fehler in unserem Podcast bleiben sollte bin ich aber baff. ;)
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Dr. Web hat vor Kurzem einen Artikel mit dem Titel "Erste Hilfe bei Abmahnungen - Quellensammlung" veröffentlicht: http://www.drweb.de/weblog/weblog/?p=769
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Telefonnummer im Impressum muß vorhanden sein, so entschied zumindest das OLG Köln (§ 6 Nr.2 TeleDG). Laut TeleDG ergibt sich die Pflicht, eine unmittelbare Kommunikation zu ermöglichen. Dazu zähle neben Anschrift u. E-Mail-Adresse zumindest auch die Angabe einer Telefonnummer.
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@Rajko: Danke für diese Bestätigung ;-)
@Herr Voß: mal abgesehen vom wie immer für meine Augen Schmerzen verursachenden Gelb ist Dr. Web hier eine gute Linksammlung gelungen wie ich finde. Da kann man einige gute Anlaufstellen ausmachen!
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@Daniel/Sascha
Willkommen bei der Technikwürze und vielen Dank für den Podcasst. Dann will ich meine Sites mal mit einer Datenschutzerklärung ausstatten.Und eine Frage noch: Welchen Dell Laptop habt ihr euch ausgeguckt? Ich spiele nämlich auch mit dem Gedanken ...
@David/Zen
Danke für die Erwähnung der neuen "Little Boxes" Ausgabe ;-) -
Hallo DJ und Sascha,
danke erst einmal für die namentliche Erwähnung ;-)
... hat mich sehr gefreut!Möchte sagen, dass ich zuerst ziemlich geschockt war, als ich hören musste, dass der Blue Moped Podcast eingestellt wird und habe mich dann noch mehr gefreut, dass ihr nun auf Technikwürze weiter macht - hoffentlich in der gleichen Art und Weise wie in der Vergangenheit, ohne allzuviel Vorbereitung - soll heißen, bitte werdet nicht allzu professionell.
Bisher hatte ich mir auch schon einige Sendungen von Technikwürze angehört, ehrlicherweise muss ich zugeben, Nachts zum einschlafen. Was aber nicht bedeuten soll, dass dieser Podcast unprofessionell oder schlecht ist. Ganz im Gegenteil finde ich, kommt Technikwürze sehr professionell daher, Daniel macht das sehr gut! ...manchmal zu gut ;-)So, ich wollte nur mitteilen, dass ihr einen Stammhörer zu Technikwürze hinübergerettet habt, ich denke da bleibt auch keiner auf der Strecke. Ich drücke euch die Daumen und freue mich auf euren nächsten Beitrag.
Hab da noch ein Anliegen an Daniel.
Hallo Daniel, hab mich auch (versucht) auf eurer Hörerkarte zu verewigen. Habt ihr da denn nichts Anderes gefunden. Also ich meine, die Idee Ansich ist ja ganz toll, aber so wirklich barrierefrei ist so ein Flash-Dingens ja nicht oder? Meine eMail-Adresse konnte ich da nur durch Copy&Paste eintragen weil das Flash kein @-Zeichen kennt (einige andere Zeichen auch nicht). Dann hat es sich ne Zeit lang weggehängt um mich dann erst nach einem Reload anzuzeigen, nu bin ich aber weg - ich lass das auch erstmal - schließlich wurde auch nirgends erwähnt was mit der dort (unter Zwang) angegebenen eMail-Adresse geschieht - hab jedenfalls noch nix von denen gehört.
Vielleicht solltet ihr euch mal nach Alternativen umsehen. In meinem Fotoblog (http://1n8.de) nutze ich 2 Googlemaps, das Erste ist ein Plugin/Addon (jbgmap) um einige veröffentlichte Fotos auf der Karte darzustellen. Zweiteres ist eine Visitormap (gvisit.com) welches die Besucher automatisch (anhand der IP) auf einer Googlemap anzeigt (in der freien Version die letzten 20 gegen Zahlung eines frei wählbaren Spendenbetrages, die letzten 100 Besucher). Aber da die Googlemaps-Api frei verfügbar ist, kann man auch selbst Applikationen entwickeln.So, ich verquatsch mich wieder total...
Bis dann mal!
Gruß
Patrick -
Danke Patrick für dein Kommentar. Mein Name ist übrigens David.
Die Hörerkarte ist mies seit der Umstellung von Frappr. In Planung ist eine eigene Applikation mit Google Maps, die wir der Community dann als WordPress-Plugin zur Verfügung stellen. Ohne Javascript kommt die aber auch nicht aus. -
Hallo, vielen Dank für diese tolle Ausgabe.
Ich finde es sehr schön, dass ihr dieses Thema mal aufgegriffen habt, ich hatte zwar schon immer ein Impressum, doch durch diese Technikwürze bin ich jedoch auch auf darauf gekommen, dass es massive Unterschiede kommt.Und da ihr ja sagtet, wir sollen uns melden, wenn ihr uns den "Ar***" gerettet habt, tue ich das ganz einfach in Folge eines Kommentares...;)
Mfg
Robert -
Hallo David,
ja, es sollte natürlich David heißen, wie komme ich nur auf Daniel? ...entschuldige vielmals - ok, ich habe ein mieses Namensgedächnis. Jeder, der mich kennt, weiß das - kommt hoffentlich nicht wieder vor.
Das freut mich, dass ihr schon einem eigenem Plugin arbeitet - ich bin gespannt. Hab ja nix gegen JavaScript, nur Flash muss nicht wirklich sein - und wirklich funktionieren tut das Frappr-Dingen ja auch nicht, da sieht mans wieder, lieber man mach es gleich selbst ;-)
Freue mich schon auf die nächste Ausgabe. Vielleicht bringt ihr auch mal was über Shopsysteme (z.B. osCommerce) oder Newsletter und Newslettersysteme (z.B. phplist)
Gruß
Patrick -
Hallo zusammen, interessantes und zugleich äußerst wichtiges Thema, mit dem ihr euch in der aktuellen Technikwürze-Ausgabe beschäftigt habt (noch kurz zwischendurch bemerkt: super Podcast hier!). Es war ja schon vorher nicht ganz klar, was man schreiben muss, was man darf und was nicht, aber jetzt wird es ja leider noch undurchsichtiger...
Ich habe bei http://www.law-podcasting.de noch drei Podcast-Folgen zu Thema gefunden. Heute ist dort der dritte Teil "Datenschutzrecht und der urheberrechtliche Auskunftsanspruch" erschienen.
Ist ja vielleicht für den einen oder die andere hier interessant... ;) -
Zum Thema möchte ich die folgende neue Website noch anbringen: http://www.telemedien-und-recht.de
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@dirk: ja den link wollte ich hier auch gerade posten. Damit nicht alle in Panik verfallen wegen dieser Heisemeldung von wegen Abmahnwelle aufgrund von fehlender Datenschutzerklärung. Das relativiert doch einiges, trotzdem hat mich der Podcast 59 so aufgewühlt, das ich alle meine Kundenprojekte nachgerüstet habe und überlege statcounter nicht mehr einzusetzen.
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Man kann sich außerdem die aktuelle Folge von law-podcasting.de anhören.
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Einfach "nur" ein Danke für den sicher nicht unerheblichen Vorbereitungsaufwand und die Mühe, die so ein Thema zwangsläufig mit sich bringt. Danke.
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Hallo Daniel, hallo Sacha,
nehmt es bitte nicht persönlich, denn ihr kommt sehr sympatisch rüber, aber ich fand den Podcast grauenhaft. Das Thema ist unwahrscheinlich wichtig. Doch leider habt ihr mit dem präsentierten Halbwissen nicht viel zu meinem Halbwissen beitragen können. Also mir kann ein Podcast nicht zu professionell sein, im Gegensatz zu Patrick. ;-)
Gruß Doro