Welche Elemente braucht eine Webseite? Technikwürze 66
Technikwürze-Hörer Nico Düsing hat uns folgende Frage gestellt: Was kann, darf und sollte denn eigentlich alles an Elementen und Inhalten auf einer Webseite untergebracht werden? Muss man wirklich jeden Trend mitmachen, oder worauf kann man verzichten? Diesen Fragen gehen Jens Grochtdreis und David Maciejewski nach und bieten auch einige konkrete Vorschläge.
Transkript der Folge
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David Herzlich willkommen zu Technikwürze 66. Heute ist der 2. April und damit ist Technikwürze kein Aprilscherz. Mein Name ist David Maciejewski und am Mikrofon habe ich zum Inventar fast gehörend Jens Gorch dreiß. Hallo Jens.
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Jens Hallöchen David.
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David Herzlich willkommen zu Technikwürze, dem Design und Webstandards-Podcast. Für euch am Mikrofon David Maciejewski und Nadja Müller. Gehen wir mal direkt in die Sendung. Es geht heute um: Was brauche ich für meine Internetseite? Und zwar hat uns der Hörer Nico Düsing eine E-Mail geschickt, eine ganz umfangreiche, in der er mal gefragt hat: „So Jungs, was macht denn ihr als Webexperten auf eure Seite?
Was für Elemente oder beziehungsweise Inhalte kann ich auf meine Webseite packen oder nicht packen?" Und vielleicht grasen wir mal das Wichtigste ab. Ich glaube, so rein rechtlich gesehen, um nicht verklagt zu werden, ist das Wichtigste, Jens, das Impressum, ne?
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Jens Eindeutig. Ich würd, die, die große Frage nach dem, was brauche ich denn dringend auf meiner Webseite, da würde ich drei Sachen, sagen: Inhalt, Navigation und Impressum. Nicht wahr? Inhalt, weil ansonsten macht es keinen Sinn, auf, die Seite ins Netz zu stellen. Navigation, damit man die Inhalte erreichen kann und Impressum, damit man nicht verklagt wird.
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David Brauch ich denn noch so was wie ein Gästebuch?
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Jens Mhm. Also brauchen tut es niemand. Es hat noch niemand gebraucht. Aber, es mag Seiten geben, auf denen das nicht schlecht ist.
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David Also ich glaube, das bietet sich, wenn denn so für private Webseiten an. Ich glaube, wer jetzt einen Blog einsetzt, der hat eh schon die Kommentarfunktion. Aber du sagtest mal so für private Webseiten könntest du es dir auch noch gut vorstellen, ne?
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Jens Das kann ich mir gut vorstellen. Ich kann mir das gut vorstellen für, private Webseiten, die meinetwegen für kleinere, Vereine zum Beispiel, die jetzt nicht unbedingt einen Weblog aufsetzen. Bei meinem Weblog zum Beispiel wäre es sinnlos, ein Gästebuch aufzusetzen. Da kann ein jeder sich zu jedem Eintrag, ausbreiten. Da brauche ich kein Gästebuch. Und, für Firmen, machen Gästebücher eher einen schlechten Eindruck in meinen, in meinen Augen.
Dementsprechend sind Gästebücher sicherlich eher was für Vereine oder für private Webseiten, die nicht unbedingt den Blogcharakter haben.
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David Der Nico fragt auch, ob ich eine Sitemap brauche. Eine Sitemap auf einer Webseite halte ich heute für ziemlich sinnlos, sofern eigentlich die Navigation schon so klar sein sollte, zu jeder Zeit, egal auf welcher Verse, Seite ich mich befinde, sodass ich eine Sitemap eigentlich gar nicht mehr brauche, oder?
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Jens Eindeutig. Wenn du eine Sitemap benötigst, dann ist die Navigation schlecht. Entweder ist sie nicht vollständig oder sie ist schlecht benannt. Der einzige, der einzige Nutzen einer Sitemap, liegt in meinen Augen eher dadrin, Google mit der speziellen Google Sitemap zu füttern. Aber das ist ja in dem Sinne keine wirkliche Sitemap, die der Leser da meint, der Hörer da meint, sondern das ist, eine spezielle Art der Sitemap.
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David Ja, ich glaube, die Google Sitemap, die du ansprichst, die, läuft eigentlich, sofern man einen Weblog installiert hat, sowieso automatisch im Hintergrund. Da kümmert sich man, man sich eigentlich überhaupt gar nicht mehr drum. Das, was ich auf sehr vielen privaten Webseiten sehe, sind auch solche Sachen wie Wettervorhersagen.
Ich persönlich halte jetzt gar nichts davon, denn wenn ich auf eine Webseite gehe, befinde ich mich zu 100 % niemals an dem Ort, bei dem derjenige ist, der die Webseite hergestellt hat. Was hältst du denn vom Wettervorhersagen?
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Jens Das ist ziemlicher Mumpitz. Das sind einfach, ich hab so den Eindruck, diejenigen, die, die so etwas machen, haben einfach, keine wirkliche Idee, mit welchen Inhalten sie die Surfer begeistern und unterhalten können. Und, wenn ich, wenn ich die Wettervorhersage haben möchte, dann schaue ich entweder auf eine spezielle Wetterseite, oder ich habe zum Beispiel solche Portale wie Netvibes oder Yahoo, oder auch Google, die mir, Wetterdienste anbieten.
Dann habe ich meine, meine personalisierte Startseite bei Netvibes oder bei Google, und kann dann für mein, für meine speziellen Verhältnisse meinen Ort einstellen. Aber was bringt's mir, wenn ich bei dir auf der Perso, auf deiner Seite vorbeikomme?
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David Ziemlich wenig, ja.
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Jens Du wohnst in Hannover, ich wohne in Mainz, arbeite in Frankfurt. Na toll, dann weiß ich, dass bei dir Pisswetter ist und bei mir geschützter Sonnenschein. Was habe ich jetzt davon?
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David Vielleicht bilde ich das ein, wenn bei mir gutes Wetter ist, um dir zu sagen, ich wohne am besseren Ort, obwohl ich das nicht unterschreiben würde. Der Nico fragt zudem noch: „Sollte ich Benutzern verschiedene Designs zur Verfügung stellen?" Das habt ihr vielleicht bei einigen, Designwebseiten schon gesehen, dass man eventuell ein fluides Design, anklicken kann via JavaScript oder ein normales Design.
Glaubst du, Jens, dass es Sinn macht, für eine Webseite mehrere Designs zur Verfügung zu stellen?
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Jens Ja, aber ich würde das jetzt nicht, so, so, apodiktisch sagen, dass man das machen sollte. Wenn jemand talentiert ist, und das eventuell auch zum, zu der Webseite in irgendeiner Form oder zu der Person dazugehört, dann macht es durchaus Sinn, mehrere Designs anzubieten. Also für Designer macht es durchaus Sinn. Für Entwickler wie mich, die, sehr sparsame Talente in Richtung Design haben, macht es wahrscheinlich eher weniger Sinn.
Es kann, hingegen Sinn machen, wenn man es mit der, Barrierefreiheit, weit treiben möchte und dann, spezielle Style Sheets anbieten möchte für Hochkontrastseiten oder für richtig große Schriften, bei denen man dann auch damit, damit spielen kann, das, das Layout ein bisschen an die, an die anderen Bedingungen anzupassen. Also es ist ja oftmals so, dass eine Webseite dann ein wenig zerstört wird, wenn die Schrift mal zwei, dreimal skaliert wird.
Und man könnte jetzt ein anderes Stylesheet anbieten mit 'ner richtig großen Schrift und darauf dann auch das Layout anpassen. Da macht es in meinen Augen durchaus Sinn, andere Stylesheet anzubieten. Aber ich würde jetzt nicht apodiktisch, apodiktisch sagen, das gehört auf alle Fälle dazu und das brauche ich unbedingt. Es ist, es ist eher viel Arbeit und, es ist man, man braucht auch ein bisschen Talent dafür, glaube ich.
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David Ich glaube auch, wenn man in Richtung Barrierefreiheit, oder die Zugänglichkeit im Allgemeinen hinzuarbeitet, sollte man's nicht zu sehr übertreiben, weil ich meine, ein stark Sehbehinderter wird jetzt eh seine eigene Einstellung oder einen höheren Kontrast auf seinem Monitor eh schon eingestellt haben und damit die Webseite, um die dann anzusurfen. Also nicht zu viel Arbeit reinstecken. Ein bisschen Hilfe kann nicht schaden, also auch für Normaleute.
Denn wenn ich mir vorstelle, manchmal gucke ich auf Webseiten, dass die Schrift zu klein ist, stelle ich sie mir automatisch höher. Da kann's natürlich dann nicht schaden, so was zu haben. Würden Benutzer Zusammenfassungen lesen, ist die Folgefrage auf die Frage: Wie viel Zusammenfassung ist zum Beispiel bei einer Textliste notwendig? Ich glaube, Nico, du gehst eher so auf Linklisten zusammen, oder auf Linklisten ein. Linklisten großartig zu beschreiben macht natürlich gam-am Anfang Sinn.
Wenn ich jetzt zum Beispiel sage: "Leute, jetzt kommt meine Liste von den hundert beliebtesten Weblogs im Jahre 2007", dann hast du ja eh schon alles getagt mit der Zusammenfassung. Gibt es sonst noch irgendwelche Arten von Zusammenfassungen auf Internetseiten?
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Jens Ich würde sagen, 'ne Zusammenfassung macht dann Sinn, wenn's einen, einen langen Text gibt. Also, wirklich so was, was gedruckt in 'ner, in 'ner Zeitschrift drei, vier Seiten, einnehmen würde. Da macht eine Zusammenfassung Sinn. Da macht eine Zusammenfassung eventuell sogar schon, a-am Anfang so 'ne Art, so 'ne Art Zusammenfassung zumindest des, des Themas, worum's geht, Sinn, damit man weiß, ob man sich dieses, lange Konvolut denn tatsächlich antun möchte.
Ansonsten gibt es, ja auch die Möglichkeit, Zusammenfassungen bei Tabellen anzubieten. Wenn man längere, größere, umfangreichere Tabellen hat, dann auch Tabellen anzubieten. Die sind aber eigentlich mehr aus Barrierefreiheitsgesichtspunkten sinnvoll als, für jemanden wie dich und mich, der die Tabelle sieht.
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David Genau, ja.
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Jens Und, ansonsten bei einer Liste, sehe ich's genau wie du, für völlig unnötig an, eine Zusammenfassung anzubieten, denn eine Liste ist meistens so übersichtlich, dass eigentlich auch schon die Ankündigung der Liste, so 'ne Art Zusammenfassung dessen ist, was man denn da sieht.
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David Ich denke auch. Völlig unnütz hingegen empfinde ich persönlich und da stimmst du mir, glaube ich, zu, die Buttons, zu den Bookmarkdiensten, zu den Social-Bookmark-Diensten wie Yahoo, Delicious oder sonstigen Diensten. Stern TV hat es, also Stern DE hat es schon seit einer längeren Zeit. Auch Spiegel hat es seit letzter Woche extra einen Bookmarking-Link, wo man draufdrückt und dann kann man zu seinen bestimmten Diensten einen Bookmark zu dieser Seite setzen. Da hältst du auch wenig von, ne?
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Jens Da rät, rätst du genau richtig. Das finde ich, ist ziemlich sinnfrei. Ich nutze Delicious, sehr intensiv und, ich benötige da keinen, keinen Button für, um, irgend, also keinen Button auf der, auf der Webseite, um den Beitrag zu, zu bookmarken. Ich hab 'ne, meine Extension in meinem Firefox. Logisch, denn wenn ich das, da ich diesen Dienst häufig nutze, macht, ist das für mich einfach bequem, so, so 'ne Extension zu nutzen.
Zudem ist es ja eigentlich auch so, diese, diese Buttons sind wirklich unter jedem x-beliebigen Beitrag. Und, wenn man sich mal so die ganzen Weblogs oder auch, N-Nachrichtenseiten, anschaut, dann sind da wirklich die allerwenigsten Beiträge tatsächlich merkenswert- -und, und bookmarkenswert.
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David Zumindest auf Dauer, ja.
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Jens Ja, auf alle Fälle. Und, dementsprechend macht's eigentlich überhaupt gar keinen Sinn, unter jedem Artikel, noch so popeligen Artikel, so 'n, so 'n Delicious Link und, was auch immer noch drunter zu haben. Das sieht auf die Dauer noch nicht einmal wirklich schön aus, wenn dann da hin, dadrunter so fünf, sechs, sieben, Buttons, um die Aufmerksamkeit schreien. Die Dienste freuen sich natürlich drüber, aber ich find's ziemlich, sinnlos. Oder am besten noch diese Dig Buttons.
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David Ja, genau.
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Jens Weil ein jeder sich da total wichtig findet, wenn er dann mal für drei Sekunden auf Dig war.
Also nee, nee.
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David Ich kann es sowieso nicht ganz nachvollziehen, denn wenn ich mir jetzt Stern oder Spiegel im Beispiel jetzt mal anschaue, dann sind die Verlinkungen zu diesen Diensten jeweils auf die Hauptseite gelenkt oder auf das Anmeldeformular. Aber tatsächlich, wenn ich jetzt bei Delicious, ich bin auch Delicious-Nutzer, wenn ich jetzt beim Delicious 'n Link eintrage, dann drücke ich meinen Kniff und hab direkt das Formular, wo die Sachen schon eingetragen sind.
Würde ich jetzt doch tatsächlich diesen Link bei Spiegel nutzen wollen, käme ich noch nicht mal auf meine Seite, sondern auf die Hauptseite. Müsste dann auf meine Seite selbst gehen und dort einen Link klicken, jetzt hinzufügen. Also das, das lohnt sich gar nicht. Also völliger Quatsch eigentlich. Also könnte man sie, so wie du auch sagst, direkt gleich rauslassen, dann hätte man diesen Ärger nicht.
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Jens Eindeutig, ja. Es ist, mit der, mit der Extension ist es ein Klick. Es öffnet sich ein neues Fenster, das sich danach wieder von selbst schließt und das andere ist umständlich hoch drei, wie du's eben gerade beschrieben hast. Das machst du einmal und dann nie wieder. Ich hab das auch einmal gemacht, um mal zu sehen, was mir das denn jetzt nun tatsächlich bringt, ob das irgendwie sexy ist. Aber es ist völliger Mumpitz.
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David Also grundsätzlich, das hatten wir mal, bevor wir uns zu dieser Sendung unterhalten haben, gesagt: Machen Buttons Sinn für ganz neue Sachen, die noch nicht so sehr verbreitet sind? Und dazu zählen natürlich, 'n Button zum RSS-Feed, sofern man den hat, und ein Button zu diversen Mikroformaten. Was sagst du denn zu diesen beiden Buttons? Machen die Sinn auf einer Webseite?
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Jens Ja, das ist aber auch 'ne ganz andere Geschichte. Also bei, bei diesen ganzen, Buttons, für Delicious Mr. Wong oder wen auch immer, mach ich ja Werbung für 'nen, für 'nen Dienst, den ich ansonsten sehr viel praktischer nutzen kann. Bei diesen RSS-Buttons oder gar bei Mikroformaten, die ganz, ganz selten überhaupt mit 'nem Button beworben werden, mach ich eigentlich mehr Werbung für einen, für eine Art der Informationstransport, des, des Informationstransports.
Ich mach jetzt nicht, Werbung für einen tatsächlichen Dienst und ich mache eher Werbung dafür, dass es Möglichkeiten gibt, die Informationen, die ich dort anbiete, wesentlich effektiver, zu nutzen, als man's auf 'n ersten Blick sieht. Wenn ich jetzt den RSS-Button, sehe in einem Weblog, ist es mir zumindest als geübtem Internetnutzer klar, da gibt's 'n RSS-Feed. Andere müssen erst mal drauf hingewiesen werden.
Und die denken sich da vielleicht: „Was soll das?" Und v, fangen dann irgendwann mal an festzustellen: „Ach, das ist ja ganz praktisch. Ich kann ja jetzt auf einmal, mir die, die Nachrichten, viel kompakter, und viel schneller durchlesen. Ich muss nicht mehr zu dreißig Seiten surfen, sondern ich gehe zu einer einzigen zentralen Seite oder mach 'n Programm auf und, komm viel schneller an meine Infos.
Also da find ich den Button als Werbung für diese Art der Informationstrans, des Informationstransports klasse. Genau das Gleiche bei Mikroformaten. Das, beide Buttons haben ein, die eigentlich den großen Sinn, auch die Idee zu transportieren und dafür Werbung zu machen, diese, diese Techniken, einzusetzen. Und da finde ich, macht es Sinn, sehr viel mehr als bei irgendwelchen, Bookmark-Diensten, die ja dann doch an sich austauschbar sind.
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David Ja. Was wir auch auf vielen Webseiten die letzten Jahre sehen konnten, sind, sofern wirklich mal jemand, valide Seiten produziert hat, Buttons XHTML valide und CSS valide und Barrierefreiheit, 508 erfüllt und, dieses Standardding hab ich erfüllt und das hab ich gemacht. Finde ich persönlich ziemlich überflüssig, diese Buttons. Was hältst du davon?
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Jens Die sind mega überflüssig, und sie sagen auch überhaupt nichts aus. Ich muss mich da auch immer wieder, selber, an die Nase fassen, dass ich das zum Beispiel in den, in diese Standarddesigns, die ich bei, WordPress nutze, sind ja jetzt derzeit sind's keine eigenen von mir, dass ich die da eigentlich einfach nicht rausschmeiß oder jedenfalls bei dem einen hab ich's noch nicht rausgeschmissen. Es macht ja eigentlich überhaupt wirklich gar keinen großen Sinn.
Erstens, was sagt, was sagt's aus, dass es, dass 'ne Seite hundert Prozent valide ist? Das sagt erst mal aus, dass es...
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David Dem Normalnutzer bringt das überhaupt nix, ja.
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Jens Ja gut, das schon mal. Also das sagt dir und mir, was aus. Mal ganz abgesehen davon, da steht jetzt nur 'n Link drin und 'n Button. Ob diese, ob das tatsächlich auch die Realität ist, ist ja noch die nä, die nächste Frage. Also der, der Button verschwindet ja nicht, wenn die Seite nicht valide wäre. Und 'ne Seite kann sehr schnell invalide werden, nur dadurch, dass jemand 'nen, 'nen Kommentar in 'nem Weblog hinter, hinterlegt, der nicht valide ist.
Der da, ja und das kann man, das kann man nicht auch nicht alles ständig kontrollieren. Zudem, valide, valider Code sagt erst mal nicht, nicht mehr aus, als dass bestimmte, best, bestimmte Regeln, befolgt wurden. Es sagt aber noch nichts darüber aus, ob der Code auch tatsächlich sinn, sinnvoll ist.
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David Oder ob da die richtige Struktur drin ist, ne?
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Jens Ja, ob, ob da jemand sich Gedanken gemacht hat und die Semantik stimmt. Das wird zum Beispiel überhaupt nicht abgeprüft und das kann auch gar nicht, technisch abgeprüft werden. Dementsprechend, macht das alles überhaupt gar keinen Sinn, ist völlig, nutzlos und, ja, das, das hat sich irgendwann mal eingebürgert, aber es ist, völlig sinnfrei.
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David Ich glaube, es kommt noch aus der Zeit, wo die Ersten gemerkt haben, dass valide Webseiten herzustellen, vielleicht, vielleicht konnten einige Webdesigner damit, sich profilieren, indem sie sagten: „Mensch, ich halte mich an die Stä, Standards und ich kann es wirklich.", ich glaub, das war wirklich nur so 'n Profilierungsding, was jetzt wirklich auch aus der Mode gekommen ist. Und wie du schon sagst, also auch selbst damals hat es überhaupt keinen Sinn gemacht eigentlich.
Bis auf dass, die Selbstprofilierung, ich, ich gebe an, dass ich was ganz Tolles kann oder, oder leisten im, zum Stande bin, ne.
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Jens Ja, richtig. Außerdem, es gab mal 'ne Zeit, s, das Internet ist ja auch, obwohl's so jung ist, immer wieder durch alle möglichen Moden gegangen und es gab einfach mal 'ne Zeit, da platzierte man alle möglichen wilden Buttons. Da platzierte man den Button, optimiert für den Internet Explorer oder optimiert für jeden Browser.
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David Oh ja.
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Jens Ja, es gab ja auch diese Any-Browser-Kampagne. Also optimiert für jeden Browser. Oder Made with a Mac. Ja, toll. Was interessiert es mich, mit welchem Betriebssystem jemand, diese Seite gemacht hat? Deswegen wird die Seite ja nicht besser, dass es jemand mit 'nem Mac gemacht hat oder mit, mit, mit Linux oder was auch immer. Dann gab's, dann gab's diese, diese Buttons XHTML.
Dann, muss ich, zu meiner Schande, was heißt zu meiner Schande, muss ich ja auch selber gestehen, ich hab ja auch mal so 'n Firefox-, Button gehabt. Da gab's ja mal diese Firefox-Buttons, ja.
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David Ja, auf Technikwirtz ist er immer noch da, staatsseitlich muss ich auch gestehen, ja.
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Jens Ja, das hatte zu 'nem gewissen Zeitpunkt, muss ich auch sagen, hatte das sogar noch fast 'n Sinn, weil, dann einfach über die, über die Masse der Seiten, das 'nen großen Werbeeffekt hatte. Aber trotz alledem, das war einfach mal so 'ne Mode, so 'n Button zu haben und ich würd das heute nicht unbedingt machen. Und wir, es ga, es gab 'ne Zeit, da, ach, prangten auf jeder, auf jedem Weblog mindestens zehn Buttons zu irgendwelchen anderen Weblogs. Oder diese-
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David Genau, ja.
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Jens -diese ganz, diese ganz kleinen grafisch-
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David Diese Fachicons auf der Webseite.
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Jens Genau, diese, diese CSS.
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David Ah, das find ich fürchterlich.
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Jens Oder diese CSS-Buttons. Die mit CSS gemacht wurden. Und dann, dann hast du Gar nicht richtig entziffern können, was da für, für 'n Text drinstand. Aber es war erst mal cool.
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David Was ich, was ich wie gesagt ganz schlimm finde, sind, zweierlei Sachen, die mir jetzt eingefallen sind. Also das Erste, was du sagst, sind, sind diese, diese Favicons zu anderen Blogs, Blogroll auch bei anderen genannt, wo einfach steht, ich bin Leser dieses, dieser Webseiten. Und ich muss ganz ehrlich für, für mich sagen, ich hab, ich, ich hab keine, ich hab sie nicht gezählt, aber ich hab vielleicht hundert oder hundertfünfzig RSS-Feeds abonniert.
Wenn ich die einerseits draufpacken würde, entspricht das nicht ganz der Wahrheit, weil ich vielleicht nur fünf Prozent aller Nachrichten lese und die ständig zu pflegen, das macht ja auch Aufwand. Also macht wenig Sinn. Aber das, was ich noch viel schrecklicher finde, sind, ich weiß nicht, ob du die kennst, das sind so diese ganz kurzen, vielleicht so zehn Pixel hoch und, und fünfzig Pixel breit, diese Buttons zu Freunden, diese Webseiten.
Und dann gab's von diesen, diesen horizontalen Minibannerchen, diesem Klickbuttons, 100 Stück untereinander.
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Jens Oh Gott, nee.
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David Ja, aber-
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Jens Ich, ich, ich, ich stell's mir schon so richtig als optischen Genuss vor. Ist bestimmt ein optischer Genuss und es hat auch 'n unheimlichen, -
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David Nutzwert
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Jens ...Informationsnährwert. Ja, ja. Ja, also to-total toll. Aber ich mein, wenn du das zum Beispiel auf 'ner privaten Webseite machst, wir reden jetzt erst mal nur von privaten Webseiten. Ja, meine Güte, dann ist das ja auch alles, Gestaltungsfreiraum und ich würd da auch nicht sagen, das muss auf alle Fälle da drauf, bis auf das Impressum und 'n vernünftigen Inhalt. Aber ich mein, es ist ja 'n Spielfeld, man kann's ja mal austesten.
Ich hab, früher auch 'n bisschen mehr, Buttons drauf gemacht oder ich hab mal dies und jenes auf meine Webseite platziert.
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David Oder 'ne grafische GIF-Animation, ja.
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Jens Ja, weiß ich gar nicht, ob ich das jemals hatte. Doch, das ist doch richtig. Ich hab sogar mal eine selber gemacht. Meine erste, meine erste eigene Webseite waren, waren Koch, waren Kochrezepte.
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David Aha.
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Jens Hab ich heute immer noch als Weblog. Und da hatt ich, mir, selber, 'n animiertes GIF eines Kochs gemacht, der eine, in einer Pfanne einen, einen Pfannkuchen hochwirft.
Das war also, hö-höchste Technik. Für einen Nichtkünstler wie mich war das höchste Technik. Und dann das AniGIF damals, ei Holla die Waldfee, das war ja klasse. Das war '98 oder so was.
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David Ja, ja, da konnte man... Ich glaub, das war auch die Zeit, wo-
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Jens Das macht man doch nicht mehr, oder? Das macht man doch nicht.
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David Nein. Ich glaube nicht.
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Jens So gehen, so gehen doch die, die Moden, dran vorbei. Und ja, ich, ich nehme mal an, dass, dass auch diese, diese komischen Buttons, für die, für Delicious und Ähnliches irgendwann mal verschwinden werden und in zwei Jahren werden wir alle komplett drüber lachen.
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David Ich glaube auch. Selbst wenn. Kommen wir vielleicht zum letzten Punkt von Sachen, die man eventuell auf einer Webseite braucht. Oder wir haben eigentlich die, die meisten Sachen festgestellt, die man eben nicht braucht. Brauch ich ein Glossar, wo ich entweder solche, Buttons, für Microfather oder RSS-Buttons, dass ich die beschreibe? Oder brauch ich 'n Glossar zu Begriffen wie XHTML und CSS und hast du nicht gesehen?
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Jens Also ein Glossar für eine Webseite stell ich mir sehr schwer vor und, ich glaube auch nicht, dass es wirklich notwendig ist. Also ich, wenn ich 'n Krimi kaufe, oder 'nen, 'nen, 'n Sachbuch, dann steht da ja auch nicht, wirklich alles hinten drin erklärt normalerweise. Man sollte davon ausgehen, dass man entweder, die Begriffe, die erklärungsbedürftigen Begriffe im Text erklärt-... Oder, oder der, der Leser sie auch dann tatsächlich kennt.
Ich muss auf 'ner Fanseite über Harry Potter nicht Hogwarts erklären.
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David Ich denke auch.
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Jens Ja, das ist Blödsinn. Was soll das? Und ansonsten kann man, kann man doch eine wunderschöne Erfindung des Internet nutzen, die da heißt der Link. Man verlinkt einfach einen erklärungsbedürftigen, Begriff mit Wikipedia. Es dürfte kaum einen Begriff geben, der erklärungsbedürftig ist, den Wikipedia nicht erklärt.
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David Du hast-
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Jens Da kriegt man 'ne wunderschöne Erklärung.
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David Du hattest letztes Mal gesagt, es gäbe vielleicht sogar einen passenden Namen dafür, und zwar eine Glossyppedia. Die Webseite ist, die Domain ist übrigens noch frei, denn, man kann's auch 'n bisschen zu weit treiben mit Glossaren oder was auch immer, die vielleicht auf einer Webseite Sinn machen würden. Nur wenn ich mir jetzt vorstelle, dass wirklich jede einzelne Webseite ein richtig umfangreiches Glossar hat, spätestens nach der zweiten schau ich mir das nicht mehr an.
Also warum nicht ein zentraler Dienst, der die ganzen Dinger sammelt?
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Jens Das wäre zum Beispiel 'ne tolle Geschichte für, diese beliebten HTML-Elemente, die kaum jemand kennt. Abbreviation und Akronym. Da wäre das 'ne ganz tolle Sache, wenn man da so 'nen Dienst hätte, den man am besten im, im CMS wie WordPress oder Joomla Typo3 dann, regelmäßig synchronisieren könnte, hätte 'n XL, großes XML-File vor sich liegen aufm, Server und könnte dann direkt per Akr, könnte dann direkt darauf zugreifen. Das wär 'ne richtig geniale Geschichte.
Ich nehme mal an, dass wir davon in zwei, drei Jahren sicherlich mal 'ne, 'n Lösungsansatz sehen werden. Das wär bestimmt, das wär 'n bestimmt 'n ganz großer Schritt zum semantischen Web, der von dem das W3C im Wolkenkuckucksheim immer noch träumt.
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David Vielleicht eine Sache, die wir noch gar nicht angesprochen haben, ist eine, die vielleicht 'n bisschen derzeit in Mode kommt. Und zwar, wenn ich mit der Maus über einen externen Link gehe, dass sich dann so 'n kleines Fenster öffnet, wo die Vorschauseite ein Thumbnail dieser externen Seite abgebildet ist, eventuell mit zusätzlichen Informationen. Der Dienst Snapper zum Beispiel oder wie auch immer heißt, bietet das an. Was hältst du davon?
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Jens Das geht mir so was von aufn Zeiger.
Ich kann dir das gar nicht, sagen wie. Weil das, es, es gibt so, es, es gibt auch Webseiten, bei denen zum Beispiel, unterstrichene Worte mit irgendwelchen-
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David Oh, das ist ganz schlimm, ja
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Jens ... mit irgend, mit irgendeiner Werbung ver-, ver-
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David Oh ja. Die sind dann doppelt unterstrichen meistens.
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Jens Ja, genau. Jetzt zuckst du mit deiner Maus irgendwo sinnlos in der Gegend rum, möchtest am besten irgendwas, irgendeinen, 'n Text markieren auf der Webseite. Und als, als Nächstes poppen erst mal zwei von diesen Werbedingern auf. Oder ich will, 'nen, 'nen Link anklicken und das Erste, was ich sehe, ist irgend so 'n komisches Popup mit 'nem Vorse, Voransicht, der, der Seite, die ich da sehe. Was interessiert mich denn-
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David Fürchterlich
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Jens ... Wie, wie die Seite aussieht? Ich seh's doch gleich, wenn ich's draufklicke. Was soll das? Also...
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David Das Einzige-
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Jens Mal ganz abgesehen davon, das sind Ladezeiten-... die mir jetzt als DSL-Nutzer nicht so extrem, entgegen, also die, die ich nicht so extrem merke. Oder wenn ich an der Arbeit bin in, im, im schnellen Netzwerk. Wenn ich aber an meine Eltern denke, die noch, mit 'nem Modem surfen, auch müssen, weil zum Beispiel es aufm Land kein DSL gibt. Ja, die kriegen doch 'n Fön.
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David Absolut, ja. Ich glaube, das Einzige, was ich habe in dieser Hinsicht, ist, 'n Plugin für Firefox, was mir bei den Google-Suchergebnissen das Thumbnail der Seite anzeigt, sodass ich dann, weil bei Google natürlich auch sehr viel Müll drin steht, dann noch selektieren kann, ob das eventuell 'ne Seite ist, die wirklich gehaltvoll ist, wo ich Informationen eventuell finde oder wo das einfach so 'ne schlechte Seite ist, da brauche ich jetzt gar nicht draufgucken. Das könnte helfen.
Allerdings, was mich wirklich stört, sind über jedem Link auf 'ner Inhaltsseite diese relevanten Informationen dieser Thumbnails. Was mir sowieso nix bringt, weil, weil ich zum Beispiel so ganz klassisch wie mit dem Finger, als wenn ich Zeile für Zeile durchgehe, mach ich das ja fast mit der Maus, sodass ich da ständig rübergehe und, bei mir poppen diese Dinger ständig auf und ich find's fürchterlich.
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Jens Ja, zudem, ist, sagt mir die Optik der Seite erst mal nichts. Also wenn ich jetzt, wenn ich jetzt so 'n, so 'n Thumbnail sehe, egal, ob in der Google-Suche oder, auf 'ner Webseite, dann sehe ich ja allerhöchstens in der Voransicht, ob das 'ne hübsche Seite ist oder 'ne hässliche Seite, jedenfalls nach meinem Empfinden.
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David Ist bei mir 'n Kriterium.
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Jens Ja, aber das ist, aber das ist ein Kriterium, das absolut nicht valide ist. Natürlich ist es auch, natürlich ist es auch, für mich 'n Kriterium. Ich, ich, surfe auch lieber auf 'ner Seite, die, die hübsch aussieht. Aber ich weiß, ich kenne, mhm, also mindestens zwei Seiten hab ich schon mal, im, im Kopf, bei denen,, Ob-Optik und Inhalt absolut nicht übereinstimmen. Ja, also das eine ist eine für, für mich die wichtigste Seite zum Thema Kräuter und Gewürze.
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David Aha.
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Jens Also das ist wirklich das zentrale, Medium, die zentrale Seite zu dem Thema, die, die ist nur wirklich nicht schön.
Die ist immer noch aufm, aufm Designstand von 1996. Ja, und das andere ist 'ne Seite, über, über Bücher, über Star-Wars-Bücher. Der, das, die ist inhaltlich absolut genial, weil die f, die Frau, die diese Sei-Seite betreibt, die kennt sich damit einfach superduper aus. Die Seite ist potthässlich. Ja, da, da krieg ich Augenkrebs, wenn ich da länger draufgucke.
Aber der, die Inhalte sind's einfach, die es bringen. Und dementsprechend, brächte es mir überhaupt nichts, wenn ich 'ne Voransicht vorsehen würde und sagen würde: "U, da geh ich aber gar nicht hin." Na toll, hätte ich zwei super Seiten verpasst.
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David Möglicherweise, ja. Liebe Hörer, was habt ihr denn für Vorschläge? Was meint ihr? Könnt ihr dem Nico Tipps geben für Sachen, die unbedingt noch auf einer Webseite sein müssen?
Oder gibt es wirklich so Sachen, die wir vielleicht auch erwähnt haben, wo ihr sagt: "Um Gottes willen, so was dürfte niemals auf eine Webseite kommen." Ich glaube, wir beide würden uns freuen, wenn wir zahlreiche Kommentare zu diesem Thema noch bei uns sehen würden und, hinterlasst uns doch eben diese auf Technikwürze.de. Natürlich würden wir uns auch freuen, wenn ihr unsere Rufnummer anruft. Die findet ihr auf unserer Seite und hinterlasst uns einfach 'n Kommentar in auditiver Form.
Den spielen wir gerne in der Sendung. Gibt es noch 'ne Sache, die wir vergessen haben, Jens?
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Jens Ja, eine Sache haben wir noch vergessen. Eine Sache hatte der Nico noch haben wollen und das ist durchaus 'ne interessante Frage. Äf, Nico fragte: "Sollte ich drauf hinweisen, wenn sich bestimmte Dinge nur mit aktiviertem JavaScript benutzen lassen?"
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David Aha.
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Jens Und da würde ich sagen, die eleganteste Lösung wäre sicherlich, diese Bereiche, wenn, wenn es denn so was gibt, auch tatsächlich nur mit JavaScript zu schreiben. Und, wenn jemand kein ja, aktiviertes JavaScript hat, dann, ja, dann sieht das auch nicht.
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David Genau. Also, a-aktuelles kleines Minibeispiel dafür, in Eigenregie, wenn ich 'n bisschen Werbung mache, auf Technikwürze.de findet ihr jetzt, sofern ihr auf eine Inhaltsseite seid, von einem Beitrag zum Beispiel jetzt die aktuelle Sendung, dann findet ihr rechts oben ein Menü, was zuerst zusammenklappt und, mit JavaScript dann auseinanderklappt. Und, interessanterweise bleibt dieser Link natürlich oben stehen, ob man das Menü jetzt auf- oder zuklappen will.
Nur wenn ich jetzt das JavaScript deaktiviert habe, dann bringt es mir herzlich wenig, wenn da ein Link steht: JavaScri..., das Ding ein- oder ausschalten. Deswegen ist das per CSS per Default eigentlich so eingestellt, dass dieser Eintrag erst gar nicht zu sehen ist. Natürlich könnte man jetzt argumentieren, wenn ich CSS abschalte, seh ich das Ding trotzdem. Aber darum geht es nicht.
Aber genauso wie du sagst, JavaScript-Funktionen, dann anzubieten, wenn sie einen Mehrwert bringen, aber wenn ich sie nicht brauche, dann muss ich sie auch nicht großartig beschreiben, ne.
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Jens Eindeutig nicht, nein.
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David Okay. Dann würde ich sagen, hinterlasst uns Kommentare auf Technikwürze.de und, schönen Dank, dass ihr zugehört habt. Vor allen Dingen vielen Dank an dich, Jens, dass du wieder dabei warst.
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Jens Gerne geschehen, macht immer Spaß.
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David Bis dahin.
Pfundstucker.
Webmontage. Das Netz wächst und so auch die Gemeinschaft, die sich um aktuelle webrelevante Themen kümmert.
Das zeigen auch die vielen Webmontage, die seit beinahe eineinhalb Jahren in vielen Städten stattfinden Webmontage sind lokale Veranstaltungen, zumeist im kleinen Kreis, die Anwender, Entwickler, Gründer, Unternehmer, Venture Capitalists, Forscher, Webpioniere, Blogger, Podcaster, Designer und sonstige Interessenten zum Thema Web zwei null zusammenbringen, so die offizielle Beschreibung im Webmontag Wiki. Aktiv kann also jeder werden.
Bei Webmontagen geht es um Interessens und Erfahrungsaustausch, aber auch um die Vorstellung interessanter Projekte und natürlich um Diskussionen rund die aktuelle Entwicklung im Web. Wer selbst aktiv werden möchte, kann sich im Wiki unter webmontag.de über die nächsten Termine informieren oder selbst einen Webmontag in seiner Heimatstadt organisieren. Kinder und Computer. Kinder erleben ihren ersten Kontakt mit dem Medium Internet immer früher.
Computerspiele und Spieleportale gehören heutzutage ebenso ins Kinderzimmer wie Märchenbücher und Brettspiele. Wie fit das eigene Kind in Sachen Computer ist, kann man jetzt auf der Schweizer Seite computermaus.ch überprüfen. Interessant ist das Angebot auch für Lehrer und Erzieher. Kinder haben auf der Website die Möglichkeit, Aufgaben in verschiedenen Lernbereichen zu lösen und anschließend den Computermaus Pass zu erhalten.
Computermaus punkt ch ist ein Lernangebot für Kinder der Vor- und Primarschulstufe der Lehramtsstudierenden der Pädagogischen Hochschule Rorschach. Ziel des Projekts ist es, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zwischen vier und zwölf Jahren in den Bereichen kreatives Arbeiten, Lernen und Üben und Internet und Kommunikation zu fördern. Obwohl bisher nur zum ersten Bereich Arbeitsblätter verfügbar sind, macht das Programm einen guten Eindruck und lässt auf mehr hoffen. Kurzmeldungen.
Mobile Suche von Google startet. Wer mit seinem Mobiltelefon die Adresse google.com besucht, kann zur neuen mobilen Google Suche weitergeleitet werden. Die Open Ajax Alliance beschäftigt sich mit der Verbreitung von offenen Standards rund Ajax. Zu den mittlerweile über achtzig Mitgliedern zählen Google, Microsoft, IBM, Adobe, Oracle, Sun und Zend. YAML wird Teil des Linux Desktops. Ein neuartiger Linux Desktop soll vollständig als Weboberfläche realisiert werden.
Als Basis für Fensterroutinen soll YAML zum Einsatz kommen. Dank CSS und der Flexibilität von YAML können selbst unterschiedlichste Ausgabemedien wie TFT Displays und Handybildschirme optimal angesprochen werden.
Szene. Das war's noch nicht ganz für die Sendung, denn ich habe noch 'ne Ankündigung zu machen. Am 21. und 22. April findet in Frankfurt am Main das nächste Barcamp Treffen statt. Das Barcamp wird, am Samstag und am Sonntag dann sein. Am Freitagabend davor, das sollte demnach der 20. sein, gibt es noch eine kleine Einweihungsparty. Socializing nennt man das Ganze. Wer da sein möchte, 21., 22. April. Einen Link für euch habe ich dann noch auf Technikwürze.de zu dem jeweiligen Wiki.
Da könnt ihr euch dann auch eintragen in Teilnehmerliste, wenn ihr denn unbedingt dahin fahren wollt. Und für diejenigen von euch, die vielleicht hier rund Hannover oder hier aus Niedersachsen kommen und eventuell planen, dorthin zu fahren, meldet euch bitte bei mir. Ich suche eine Mitfahrgelegenheit. Wäre nett. Also 21. und 22. April in Frankfurt am Main das nächste Barcamp. Für euch gibt's jetzt noch ein bisschen Musik.
Aus dem Portef Music Network habe ich für euch rausgekramt Royal Treatment Palant, so heißt die Gruppe und die bringen Carry Me. Ob bis nächste Woche Montag eine ausführliche Ausgabe von Technikwürze geben wird, kann ich euch noch nicht ganz versprechen, weil wie ihr wisst, ist ja dann Ostern. Es wird auf jeden Fall eine Ausgabe geben, aber es kann sein eventuell, dass dann nur ein bisschen Musik kommen wird. Schaltet auf jeden Fall ein nächste Woche Montag.
Ansonsten denke ich, hören wir uns auf jeden Fall in vierzehn Tagen wieder, denn dort wird es auf jeden Fall wieder eine reguläre Ausgabe geben oder vielleicht schon nächste Woche Montag. Ich muss mal schauen, wie wir das Ganze organisatorisch über die Osterfeiertage hinbekommen. Also falls wir uns nicht hören oder falls wir uns hören, ich wünsche euch frohe Ostern und auf jeden Fall nächste Woche Montag beziehungsweise dann mit einer Vollausgabe in vierzehn Tagen. Bis dahin.
Technikwürze-Hörer Nico Düsing hat uns folgende Frage gestellt: Was kann, darf und sollte denn eigentlich alles an Elementen und Inhalten auf einer Webseite untergebracht werden? Muss man wirklich jeden Trend mitmachen, oder worauf kann man verzichten? Diesen Fragen gehen Jens Grochtdreis und David Maciejewski nach und bieten auch einige konkrete Vorschläge.
News
Webmontage
Das Netz wächst und so auch die Gemeinschaft, die sich um aktuelle, webrelevante Themen kümmert. Das zeigen auch die vielen Webmontag, die seit beinahe 1 1/2 Jahren in vielen Städten stattfinden. Webmontage sind lokale Veranstaltungen, zumeist im kleinen Kreis, die "AnwenderInnen, EntwicklerInnen, GründerInnen, UnternehmerInnen, Venture Capitalists, ForscherInnen, Web-Pioniere, Blogger, Podcaster, DesignerInnen und sonstige InteressentInnen zum Thema Web 2.0 zusammenbringen, so die offizielle Beschreibung im Webmontag-Wiki
Aktiv kann also jeder werden. Bei Webmontagen geht es um Interessents- und Erfahrungsaustausch aber auch um die Vorstellung interessanter Projekte und natürlich um Diskussionen rund um die aktuelle Entwicklung im Web. Wer selbst aktiv werden möchte, kann sich im Wiki unter webmontag.de ¸ber die nächsten Termine informieren oder selbst einen Webmontag in seiner Heimatstadt organisieren.
Kinder und Computer
Kinder erleben ihren ersten Kontakt mit dem Medium Internet immer früher - Computerspiele und Spieleportale gehören heutzutage ebenso ins Kinderzimmer wie Märchenbücher und Brettspiele. Wie fit das eigene Kind in Sachen Computer ist, kann man jetzt auf der Schweizer Seite computermaus.ch 1
überprüfen. Interessant ist das Angebot auch für Lehrer und Erzieher.
Kinder haben auf der Website die Möglichkeit, Aufgaben in verschiedenen Lernbereichen zu lösen und anschließend den Computermaus-Pass zu erhalten.
Computermaus.ch ist ein Lernangebot für Kinder der Vor- und Primarschulstufe der Lehramtsstudierenden der Pädagogischen Hochschule Rorschach. Ziel des Projekts ist es, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zwischen vier bis zwölf Jahren in den Lernbereichen "Kreatives Arbeiten", "Lernen und üben" und "Internet und Kommunikation zu fördern. Obwohl bisher nur zum ersten Bereich Arbeitsblätter verfügbar sind, macht das Programm einen guten Eindruck und lässt auf mehr hoffen.
Kurzmeldungen
- Mobile Suche von Google startet: Wer mit seinem Mobiltelefon die Adresse google.com besucht, kann zur neuen mobilen Googlesuche http://www.google.com/m?uipref=3 gelangen.
- Die OpenAjax Alliance beschäftigt sich mit der Verbreitung von offenen Standard srund um Ajax. Zu den mittlerweile ¸ber 80 Mitgliedern zählen Google. Microsoft, IBM, Adobe, Oracle, Sun und Zend.
- YAML wird Teil des Linux-Desktops Ein neuartiger Linuxdesktop soll vollständig als Weboberfläche realisiert werden; als Basis für Fensterroutinen soll YAML zum Einsatz kommen. Dank CSS und der Flexibilität von YAML können selbst unterschiedlichste Ausgabemedien wie TFT-Displays und Handybildschirme optimal angesprochen werden.
Barcamp in Frankfurt / Main
Auch in Frankfurt findet dieses Jahr endlich ein Barcamp statt.
!/images/blog/barcamp_frankfurt07jpg(Barcamp Frankfurt 2007)!
Informationen und Anmeldung unter http://barcampfrankfurt.pbwiki.com
Aprilscherz
Zwar einscheint diese Sendung am 2. April, aber auch wir konnten uns nicht verkneifen, einen Aprilscherz einzubauen. Was glaubt ihr? Was ist der Aprilscherz? Die Auflösung in der nächsten Sendung, oder vielleicht schon in den Kommentaren.
Fußnoten
- Link entfernt, da nicht mehr erreichbar ↩
Erwähnungen 7
Kommentare 22
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Schöner Aprilscherz... mit dem weiterführenden Link hätt ichs fast geglaubt ;)
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Die Buttons "XHTML valid" und "CSS valid" haben mich persönlich überhaupt erst zu standardkonformem und barrierearmen Webdesign gebracht, daher finde ich die gar nicht überflüssig.
Man kann sie ja auch so platzieren, dass sie nicht sofort ins Auge fallen, zum Beispiel im Footer neben dem Link zum Impressum oder ähnliches.
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Auf den YAML-Aprilscherz bin ich wirklich reingefallen! Aber auch nur weil ich gerade ein Projekt auf YAML-Basis aufbaue und von der Flexibilität des Frameworks überzeugt bin ;)
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Buttons zu anderen Websites/Blogs können meiner Meinung nach schon interessant sein, wenn sie zum Thema der aktuellen Website passen. Dadurch habe ich schon häufig interessante Blogs und Foren gefunden. Bei mehr als etwa 10 Buttons sollte sich der Website Betreiber jedoch fragen, ob er nicht den ein oder anderen weglassen kann...
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"Inhalt - Navigation - Impressum"
Knackiger habe ich noch nirgendwo gelesen (gehört), was eine Webseite braucht ;-)Und danke für die Zwischendurch-Anekdötchen. Anno '98 als Nicht-Grafiker animierte GIFs bauen. Stunden habe ich damit zugebracht. Aber nur ein einziges Mal ;-)
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Meiner Meinung nach sollte man nur den relevanten Inhalt auf die Seite bringen und alles was die Schnelle und unkomplizierte aufnahme und navigation unterstützt.
Nichts was davon ablenkt oder die Übersichtlichkeit gefährdet.Und dann natürlich noch die rechtlichen Geschichten wie am Anfang gesagt das Impressum aber ggf. ja auch datenschutzerklärung, AGB, Nutzungsbedingungen und was es sonst noch gibt. Javascript nur so einsetzen das keine wichtigen funktionen verloren gehen, wenns ausgeschaltet ist.
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Vielen Dank für diesen Beitrag. Den Link zu Eurem Gespräch werde ich fleißig weiterreichen. Es gibt zu viele Leute, die ihre Seiten mit "Funktionen" überladen, die nichts mit dem eigentlich Inhalt der Seite zu tun haben.
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Das Modul "Multihook" für das CMS PostNuke ermöglicht es, Abbreviations und Acronyms in den Inhalten andere Module auszuzeichnen und Schlüsselwörter automatisch mit Links zu verknüpfen. So haben wir den Support in unserem Forum stark vereinfacht, da sich einige User ihrer Fragen selbst beantworten oder sich mit den richtigen Stichworten direkt auf die richtigen Stellen im Wiki verweisen lässt.
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=> JavaScript
Bei wichtige Funktionen, gerade bei sog. Web2-Anwendungen, sollte dem Nutzer bei ausgeschaltetem JavaScript ein Hinweis präsentiert werden.
Habe ich z.B. JS ausgeschaltet und versuche eine Satelliten- oder Hybridkarte bei Google anschauen, funktioniert das nicht. Als Folge wendet sich der Nutzer an den Support. Der simple Hinweis würde also Anbieter und Anwender Zeit für die Fehlersuche ersparen. Ich beziehe mich da nur auch JS in Webanwendungen. Im reinen Inhalt hat m.M. JS nix zu suchen. Und wer macht noch Menüs mit JS??=> animierte GIFs
Animierte Inhalte werden also meist mit FLASH (als Quasi-Industriestandard) dargestellt. Flash ist aber ein proprietäres Format. Mich würde - evtl. in einer extra Sendung - interssieren, was für Möglichkeiten man für animierten/bewegten Inhalt hat: XML/ Ogg-Container...
Was gibt es da für Entwicklungen?Grüße!
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Danke, dass ihr meine Idee aufgegriffen habt. Ich habe viele neue Ansichten gewinnen können. Bei den Bookmarks hatte ich garnicht daran gedacht, das man da ja auch Plugins für den Browser hat. Aber ich hatte mir zum Glück noch nicht die Mühe gemacht solche Buttons in meine Homepage ein zu fügen ;)
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Für Informationen über die Website selbst und die dort eingesetzten Techniken, finde ich ein Kolophon den besten Platz.
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Ich will noch mal eine Lanze für die Sitemaps brechen: Ich finde die gut und nutze sie auch. Denn egal wie gut die Navi ist - sobald ich eine Seite mit mehreren Navigationsebenen haben (ist vielleicht nicht bei einem Blog der Fall), hift mir die Sitemap, mir schnell einen Überblick zu verschaffen, ohne mich überall durchzuklicken. Und dass man eine (komplexe) Navi so durchstrukturieren und benennen kann, dass wirklich jeder sie auf Anhieb durchblickt, halte ich für eine Mär. Dafür denken Menschen viel zu unterschiedlich.
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Manueller Trackback: [...] In der Technikwürze 66 vom vergangenen Montag, beschäftigten sich Jens Grochtdreis und David Maciejewski recht ausführlich mit der Thematik rund um nützliche oder überflüssige Elemente, die gern auf Websites eingesetzt werden. Da ich mitten in den Vorbereitungen zu meinem Weblog-Reboot stecke, kam mir dieses Thema sehr gelegen und ich stelle auch bereits schon seit einiger Zeit meinerseits Überlegungen zu diesem Thema an.[...]
http://www.yenodio.de/Blog/164/websites-connectivity-und-socializing-spielzeug
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@Tobias Glawe: Manuelle Trackbacks kann man mit SimpleTrack machen:
http://kalsey.com/tools/trackback/ -
@Herr Voß:
Vielen Dank für den Tipp. Diesen Dienst kannte ich bisher noch nicht.
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Hallöle! Sehr interessant mal wieder!
Aber: das mit den Bookmark Buttons bei Spiegel... stimmt so nicht, wenn ich z.b. bei del.icio.us angemeldet bin, dann schickt der Link mich wunderbar zu meinem Account bei dem ich dann nur noch auf speichern klicken brauche...
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Zur Sendung Technikwürze 66 muss ich leider auf diesen Link verweisen: http://fb14.uni-mainz.de/~sth/sinnweb2.htm
Übrigens, diese Redewendung ist genauso nervig wie ein zappeldes GIF ;-)
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Aber lasst doch die Blogrolls, aufgebaut auf favicons, leben. Gerade wenn man stolzer Teil der Blogosphäre ist, möchte doch der geneigte Leser vielleicht tiefer eindringen in die Blogwelten und läßt sich verführen von einem hübsch gemachten favicon. Auf einem Blog finde ich es OK, es sei denn der Blog ist von der Gattung super seriös und absolut fachlich.
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Wen interessiert es eigentlich, wie viele Datenbankabfragen für die Generierung notwendig waren und wie lange das gedauert hat?
Siehe "Aufbau der Seite in 1.685 Sekunden (26 Querys)."... -
Absolut richtig, Julian! Eigentlich hilft es nur dem Entwickler der Seite.
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Der "post to del.icio.us"-Link ist -- zumindest in Blogs -- nicht so unsinnig, wie Ihr behauptet:
Meist steht der Link ja unter jedem Eintrag. Und so kann man z.B. von der Startseite aus (die sich ja ununterbrochen ändert) direkt einen bestimmten Eintrag, der einen interessiert in del.icio.us eintragen.
Benutzt man den JavaScript-Link im Browser, müsste man erst den einzelnen Beitrag laden, um nicht die Startseite zu bookmarken.
Trotzdem bleibt es natürlich die Frage, ob ein eingesparter Klick und damit ein Seitenaufruf weniger den Button unter jedem Eintrag rechtfertigen.
Dabei allerdings zwischen "relevantem" und "irrelevantem" Inhalt zu unterscheiden -- wie es von Euch kurz in einem Nebensatz angedacht wird -- halte ich für unsinnig:
Es ist völlig unmöglich die Relevanz eines Eintrags für einen beliebigen Benutzer einzuschätzen.Gruß, Martin
P.S.: Danke, das dieses mal nichts "intrigiert" wurde (nicht mal das kleinste "Future") !
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Den wichtigsten Gedanken, den man sich vorher immer machen sollte: was könnte der Benutzer wollen? Die Wünsche des Anbieters sind völlig irrelevant. Wenn ich meine Seite bekannt machen will, dann erreiche ich das nicht per Bookmark- oder Empfehlungslinks, sondern durch guten Inhalt und gute Bedienbarkeit.
Zudem: tue nichts, was der Browser selbst kann. Baue keine Browserfunktionen in eine Webseite ein. Somit erübrigen sich Sachen wie:
- „Artikel per eMail an einen Freund schicken“ - und der Freund erhält dann eine hässliche Standardmail?
- „Artikel ausdrucken“ - wo die Druckfunktion in meinem Browser ist, weiß ich, und ein angepasstes Stylesheet bringt mir hier viel mehr.
- „Schrift größer/kleiner“ - mach das Layout flexibel und lass mich die Größe in meinem Browser selbst einstellen.
- Der „nach oben“-Link ist diskutierbar, ich habe ihn noch nie benutzt. Es gibt Scrollbars und die Taste Pos1.
Das sogenannte „unobstrusive JavaScript“ bietet schöne Möglichkeiten, auch Benutzer ohne JavaScript nicht außen vor zu lassen. Beispiel: ich statte einen Link oder ein Formular mit JavaScript aus, welches Aktionen ausführt, die kein Neuladen der Seite erfordern. Dann kann ich trotzdem ein href-Attribut / ein action-Attribut angeben, welches einen Link enthält, der die gleiche Aktion durch den Umweg Server ausführt. Das JavaScript würde, wenn aktiviert, durch ein „return false“ das Verfolgen dieses Links einfach unterbinden.
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Hallo.! Gutes Neues Jahr 2008.!