Technikwürze

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Transkript der Folge

  1. Sascha

    Ihr hört Technikwürze 65.

  2. Daniel

    Heute ist der 26.3.2007.

  3. Sascha

    Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Technikwürze. Heute dabei der Sascha.

  4. Daniel

    Und der Daniel.

  5. Sascha

    Hallo Daniel.

  6. Daniel

    Hallo Sascha.

  7. Sascha

    Ja, wir wollen heute ein paar Worte zum Thema Content Management, Content-Management-Systeme verlieren und euch mal ein paar grundlegende Gedanken dazu, mitteilen. Was wir euch von Anfang an sagen müssen, ist, dass es keine Sendung wird, die, euch das ein oder das andere Content-Management-System empfiehlt oder die, darüber spricht, was, welches Content-Management-System gar nicht geht. Das passt hier einfach nicht hin und wir fühlen uns dafür auch nicht kompetent genug.

    Aber, was, die Sendung auf jeden Fall leisten kann, ist vielleicht Leuten, die noch gar nicht so richtig mit Content-Management-Systemen zu tun haben oder Leute, die, demnächst da mal einsteigen wollen, 'ne grobe Übersicht zu geben, wo da die Unterschiede sind und was ein Content-Management-System überhaupt so leisten kann.

    Ja, vielleicht verlieren wir als erstes mal ein paar Worte dazu, was überhaupt ein Content-Management-System ist und über was für Content-Management-Systeme wir uns hier unterhalten wollen heute.

  8. Daniel

    Genau. Content-Management-Systeme, also der Name sagt das im Grunde ja schon, was es, was ein, so ein System ist. Es ist nämlich ein, System, das, Content verwaltet, also im ganz groben Sinne. Content ist, ist, ist hier zu verstehen als jegliche Art, die man sich so vorstellen kann, also Text, Bilder, Video, Audio, alles möglich.

    Und dieses Management kann man darunter verstehen, dass man halt, die, diese, diesen Content halt erstellen kann mit diesem System verändern oder halt auch mit mehreren Benutzern, bearbeiten kann. Hat man jetzt diesen Content in einer Datenbank oder wie auch immer gespeichert, möchte man ihn natürlich auch gerne präsentieren oder irgendwie, irgendwie exportieren.

    Und da sind Content-Management-Systeme halt für ausgelegt, dass sie, ihren Content in unterschiedlichster Form halt wiedergeben können. Das unterscheidet einem im Grunde eigentlich auch, die verschiedenen Arten von Content-Management-Systemen. Und, wir möchten hier nur eigentlich auf die Web-Content-Management-Systeme eingehen, die halt ihre, ihre, den Inhalt in Webseiten dageben, darstellen, wie auch immer.

  9. Sascha

    Genau, also, landläufig, sprechen eigentlich auch alle Webdesigner nur von Content-Management-Systemen, meinen aber immer Web-Content-Management-Systeme. Die, Abkürzung für diese ganzen Sachen, ist meistens CMS für eben Content-Management-System. Aber, eigentlich, müsste man, die von uns benutzten halt eigentlich Web-Content-Management-System oder Web, also WCMS oder WMS oder so nennen. Aber, das hat sich mittlerweile so eingebürgert, dass man das irgendwie nicht tut.

    Also alle wissen eigentlich, wovon man redet dann.

  10. Daniel

    Es gibt, also es gibt ja noch andere Systeme, Enterprise-Content-Management-Systeme und so, also die dann natürlich auch Web können, aber noch viel mehr. Die können dann auch noch in XML, in QuarkXPress oder was auch immer einem da so einfällt, ihre Daten ausgeben und, sind da eben einfach auch noch viel umfangreicher, aber die behandeln wir hier nicht.

  11. Sascha

    Genau. Ja, also, das, erst mal zur Abgrenzung, soll das reichen und, vielleicht gehen wir dann mal weiter. Das, sprechen wir mal darüber: Was machen Content-Management-Systeme eigentlich? Also oder was kann man damit machen? Und, man muss jetzt gleich dazu sagen, dass all die, die, die Funktionen, die wir hier ansprechen, jetzt nicht in jedem Content-Management-System vorhanden sind. Deshalb ist es auch so schwierig, ein Content-Management-System zu empfehlen.

    Also die eierlegende Wollmilchsau, die gibt's vielleicht so ansatzweise, aber eigentlich sollte man halt schon das richtige System auswählen für, den richtigen Anwendungsfall. Also, um das überstrapazierte Bild der Kanonen, mit dem man auf Spatzen schießt, noch mal hervorzuholen. Da gibt's natürlich genauso den umgekehrten Weg. Also, mit einer Steinflitsche auf einen Flugzeugträger zu schießen, macht auch nicht viel Sinn.

    Und ich hatte gerade vor einer Woche noch in einem Forum eine Diskussion, wo jemand seinem Kunden ein bestimmtes Content-Management-System, andrehen wollte und Argumente dafür gesucht hat. In dem Fall war es zwar auch richtig, aber es-- man muss halt einfach schauen, was, was, wie wird die Seite hinterher aussehen? Welche Ansprüche hat die und was, was muss dann das passende Content-Management-System dazu, leisten können?

  12. Daniel

    Genau, man sollte nicht den Weg gehen: „Hey, ich möchte ein Content-Management-Management-Management, Content-Management-System" – schwieriges Wort – „Content-Management-System benutzen, zum Beispiel jetzt hier Ich sag dann doch mal ein, einen Namen eines Content-Management-Systems.

  13. Sascha

    Ja, wir werden nicht dran vorbeikommen. Es gibt noch ganz viele andere Tolle, aber wir werden auch noch ein paar mehr Namen nennen, aber ja, Typo3 zum Beispiel.

  14. Daniel

    Man sollte jetzt nicht davon ge, davon ausgehen und sagen: „Hey, ich möchte jetzt Typo3 benutzen", aber, mir ist es scheißegal, was ich da jetzt gerade mache oder, oder, oder. Man sollte ja immer davon ausgehen, was möchte ich eigent-- was möchte meine Webseite eigentlich oder was soll die können?

  15. Sascha

    Ja, genau.

  16. Daniel

    Wenn die denn halt die, Sachen machen sollen, machen können sollen wie Workflow und Versionsverwaltung, dann ist Typo3 wahrscheinlich eine gute Alternative, aber wenn sie einfach nur eine, dreiseitige Firmenvorstellung ist, ist Typo3 vielleicht ein wenig oversized.

  17. Sascha

    Ein bisschen, ja. Es soll tatsächlich auch noch, also ich hab jetzt grade eine Seite gemacht, wo ich gesagt habe: „Also, entschuldigt bitte, ich glaube nicht, dass wir dafür ein Content-Management-System brauchen.", das waren dann fünf Seiten und es ist einfach abzusehen, dass sie in den nächsten zwei Jahren nicht geändert werden. So, damit hat sich dann der, der Vorteil von einem Content-Management-System auch wirklich erledigt.

    Also so eine Webvisitenkarte kriegt man dann, selbst wenn man da noch mal was ändern muss, auch noch von Hand hin. Ja, aber du hast jetzt schon was angesprochen, also so Themen wie zum Beispiel Versionsverwaltung. Das heißt, man, kann mehrere Schritte zurückgehen, mindestens aber einen, kann halt,, alte Inhalte zurückholen. Man kann möglicherweise Workflow-mäßig arbeiten. Also das heißt, eine, Benutzergruppe, macht Veränderungen, die dann von Administratoren wieder freigegeben werden müssen.

  18. Daniel

    Ja, da, die bauen, also die beiden bauen natürlich dann auf, auf einen, eine Art Benutzerverwaltung auf dann, dass es dann mehrere Benutzer gibt und mehrere Benutzerrollen, also Administratoren und, einfache Redakteure und so.

  19. Sascha

    Ja, genau. Also das ist dann eben der nächste Punkt. Also gibt, gibt, gibt Content-Management-Systeme, also die meisten haben halt eine Benutzerverwaltung, die halt unterschiedliche Rechte gibt, also ein Rechtemanagement.

    Es gibt aber auch Content-Management-Systeme, die das eben nicht haben, also wo, es letztendlich nur darum geht, in Anführungsstrichen, einem, Benutzer, oder, oder ganz wenigen Benutzern mit den gleichen Rechten einfach die Eingabe zu erleichtern oder die Pflege der Webseite zu erleichtern. Ja, also was, was, was gibt's noch?

    Also es gibt halt, Content-Management-Systeme, die ein sehr nettes Plug-in-System haben, wo man dann, Foren, Shops, Ticketsystem, was auch immer alles, relativ einfach integrieren kann, wo dann, sozusagen die, das Management dann auch noch auf andere Sachen ausgeweitet wird, also wie bei einem Shop, wo dann möglicherweise noch Warenwirtschaftssystem, ein kleines mit drin ist oder solche Sachen. Aber das sind dann halt echt schon Spezialfunktionen.

    Die meisten Content-Management-Systeme bringen, einen What you see is what you get Editor mit für den unbedarfteren Redakteur, sodass man dann halt nicht, HTML-Code können oder HTML können muss, um die Texte auch leicht zu formatieren, sondern das so ähnlich wie in Word machen kann. Begeisterung bricht aus.

  20. Daniel

    Ja, Wysiwyg-Editoren sind super. Ja, also, mir ist noch keiner untergekommen, der jetzt, perfekt ist. Also-

  21. Sascha

    Ja, das wird's auch, glaube ich, nicht geben.

  22. Daniel

    Eigentlich generieren alle von diesen Wysiwyg-Editoren, wie, wie sie alle da heißen, eigentlich Scheißcode und, verhindern auch nicht so richtig die, Falschbenutzung hier der, der Editoren. Also jetzt irgendwie, wenn man jetzt mal davon ausgehen möchte, dass, dass jetzt, man seinen Code semantisch auszeichnen möchte, das, unterstützen ja eigentlich die wenigsten von diesen Wysiwyg-Editoren.

  23. Sascha

    Ja, das stimmt, aber also mein, mein, meine Erfahrung zeigt, dass wenn man jetzt mit-- Also es kommt immer ein bisschen darauf an, mit wem man arbeitet und man kann halt schon sehr viel machen, dass man halt, vorformatiert arbeitet, aber, also so der, der, der einfache bis mittel, komplexe User, an dem kommt man dann halt doch nicht vorbei. Also zumindest, weil ich mach das meistens so, dass ich dann halt diese Wysiwyg-Editoren –, das ist ein Reizthema.

    Da könnte man eigentlich eine eigene Sendung draus machen, aber egal. Web, Web-, Wysiwyg-Editoren. Also ich mache das meistens so, dass ich dann halt die Funktionen so weit einschränke, dass dann halt nur noch so Sachen möglich sind wie,, Ausrichtung, Formatierung im Sinne von fett kursiv oder so.

    Und was ich sehr nett finde, es gibt halt einige,, das sind dann eigentlich schon nicht mehr Wysiwyg-Editoren, aber es gibt einige, die, einfach nur die Möglichkeit geben, Text zu markieren und dem eine bestimmte Klasse zuzuweisen.

    Also anstelle von, fett, ich sag mal in Anführungsstrichen, wo er dann halt einfach bold oder, oder strong Markierungen drumrum macht, sondern dann macht er halt einfach, 'ne, 'n Container drumrum und gibt dem eine Klasse, die man halt vorher definieren kann und das, macht's dann halt relativ nett. Oder, oder man kann dann halt, ein Stückchen markieren und sagen: „Das ist Überschrift." So, also das, ist dann halt ein gesunder Mittelweg.

  24. Daniel

    Cool. Wie heißt so was?

  25. Sascha

    Ja, da muss ich jetzt noch mal nachgucken. Ich hab, ich kenne nur einen, der das, also der das wirklich brauchbar umsetzt, aber es wird davon auch noch zwei, drei mehr geben. Also ich arbeite, aufgrund meines Lieblings-Content-Management-Systems, von dem du ja weißt, - Das, durchaus auch, im Laufe der Sendung noch mal genannt werden kann.

    Arte ich halt sehr viel mit dem FCK-Editor, den ich auch nicht an jeder Stelle gelungen finde, aber der halt, in diesem Content-Management-System sehr, sehr stark implementiert ist. Gut, aber jetzt nicht zu weit abschweifen zum Thema Content-Management, zum Thema, WYSIWYG hier. Dann hab ich hier noch 'n Punkt.

    Also zum Beispiel, bieten dann Content-Management-Systeme auch, Cache-, Funktionalitäten an, aber da kommen wir jetzt schon zu dem Bereich, was gibt's eigentlich für Arten von Content-Management-Systemen? Also das geht ja dann in den Bereich auch statisch, dynamisch, volldynamisch und so. Da können wir dann vielleicht gleich noch mal drauf zu sprechen kommen. Hast du noch irgendwelche, wichtigen Funktionen, die wir jetzt außen vor gelassen haben? Also ich mein, das ist halt nur ein Anriss.

    Also es gibt halt unendlich viele, aber.

  26. Daniel

    Ja, vielleicht noch zu erwähnen, obwohl ich da jetzt auch nicht richtig viel weiß, ist so, das komplette Assessment Management, also, also, das Management von wirklich nicht nur Content, sondern, sondern, darüber hinausgehend jede Art von, von Information, was wohl mit TYPO3 in neueren Versionen irgendwie möglich sein soll, aber mehr weiß ich da leider auch nicht zu.

  27. Sascha

    Okay. Ja, okay, das, dann nicht sehr hilfreich.

  28. Daniel

    Das stimmt allerdings.

  29. Sascha

    Ja, nein. Okay. Wir haben's-

  30. Daniel

    Ich wollte es nur mal in den Raum geworfen haben.

  31. Sascha

    Okay. Vielleicht noch mal was ganz kurz dazu, wie Content-Management-Systeme überhaupt arbeiten. Also korrigier mich, wenn ich da jetzt irgendwie in die falsche Richtung abschweife, weil meine Erfahrung ist da jetzt auch nicht so vielfältig wie deine, aber, generell sollte meiner Meinung nach ein gutes Content-Management-System halt das machen, was wir sonst auch immer so propagieren, nämlich, Inhalt von Layout trennen.

    Das heißt, man hat letztendlich dann ein, ich sag mal, eine Schablone, eine optische Schablone, wo dieses Content-Management-System halt, Inhalte im Regelfall aus einer Datenbank oder eben halt auch Bilder aus, aus einem Dateimanagement oder wie auch immer, aber dann halt diese Schablone damit füllt.

    Das ist im Prinzip der Grund, warum sich so viele Content-Management-Systeme wünschen, weil sie der Meinung sind, sie könnten dann relativ einfach, ohne dass die Leute viel am Design kaputt machen können, halt die Inhalte nachfüllen. Ich sag mal so, bei erst ab ganz großen Seiten, geht's dann noch um ganz andere Sachen wie,, intelligentes Zugriffssystem auf die Inhalte und eben, also intelligentes Management.

    Ich hatte, hab halt den Eindruck, dass so bei den kleinen und mittelständischen Kunden es in erster Linie darum geht, eben eine Konsistenz zu erschaffen, sodass dann halt eben nicht jeder irgendwie die Schriften anders formatiert und so und eine relativ einfache Eingabemöglichkeit, weil halt irgendwie das Erstellen von Webseiten generell, sehr schwierig ist und man jetzt nicht noch irgendeinen, eine Bürokommunikationskauffrau, schnell mal zu 'nem, HTML-Kurs schicken will, nur weil sie gelegentlich die Termine irgendwie auf der Firmenseite ändern soll.

  32. Daniel

    Ja, stimmt. Und natürlich, dass man das Layout dann im günstigsten Fall dann halt komplett ändern könnte, ohne, ohne die Inhalte neu eingeben zu müssen.

  33. Sascha

    Ja, wobei, wir ja auch da, wenn man nämlich, Webstandards, beachtet und, ordentlich, zugängliche Seiten schraubt, das ja auch eigentlich so gehen würde, weil man dann ja eigentlich nur die Styles ändern müsste. Aber, ganz anderes Thema. Ja, aber zu dem Thema, also da, sollten wir vielleicht auch noch mal was zu sagen. Also nicht jedes, Content-Management-System kann wirklich auch barrierefrei und valide Seiten erzeugen, aber das machen wir ganz am Ende.

    Kommen wir vielleicht erst mal zum Thema, Lizenzmodelle. Sehr interessant. Welche, also wenn man ein Content-Management-System haben möchte, dann, gibt es halt unterschiedliche Möglichkeiten, an eins zu kommen, die auch unterschiedlich teuer sind. Also, der von uns beiden mit Sicherheit favorisierte Ansatz ist, sich ein Open-Source-Content-Management-System daherzunehmen, und, dieses auf einem eigenen Server oder auf, eigenem Webspace zu installieren und, selber anzupassen.

    Und da hast du ja auch eigentlich schon so den berühmtesten, Ableger, angesprochen, nämlich TYPO3.

  34. Daniel

    Der allerdings auch einer der schwierigsten ist, irgendwie ein-

    Stimmt allerdings.

  35. Sascha

    Das stimmt.

  36. Daniel

    Da muss ich allen recht geben, die das sagen, dass, wenn man das System installieren möchte auf einem, auf einem Shared-Hosting-Angebot, das ist nicht allzu einfach. Es geht natürlich immer, wenn man irgendwas abschaltet, aber.

  37. Sascha

    Genau, da sagen wir, also da kommen wir ja auch, haben wir auch einen, keinen Punkt auf unserer Liste hier zum Thema Hosting. Aber das, schieben wir nachher gleich nach-- zugleich. Also andere, ich weiß gar nicht, ob ich das jetzt, ob das wirklich Open Source ist. Da bin ich jetzt überfragt, aber also, so die drei King, Kings of Content-Management-System, die zumindest, kostenlos nutzbar sind, wenn man sie selbst installiert, sind halt TYPO3, Joomla und, -

  38. Daniel

    Drupal.

  39. Sascha

    Sag mal gleich. Drupal, genau, das fällt mir ein.

  40. Daniel

    Ja, die sind alle Open Source.

  41. Sascha

    Okay, ja.

  42. Daniel

    Joomla und, also Joomla ist ja dann aus Mambu oder Mambo oder wie auch immer entstanden. Sind aber eigentlich beide noch so ziemlich gleich. Also ich, ich kenne eigentlich nur Joomla, also deswegen weiß ich's jetzt nicht so richtig viel genau bei Ma-Ma-Mambo. Aber ja, das sind eigentlich die, die drei Großen. Hast du recht, ja.

  43. Sascha

    Ja. Vorteil, ist, auf jeden Fall erstens, kostengünstig, weil, kostet erst mal nix. Kostet natürlich das Ding zu installieren und zu schulen und so weiter kostet natürlich alles auch, aber man bezahlt halt nicht erst mal teuer dafür, dass man's überhaupt nutzen darf. Auch Vorteil, meistens relativ große Communitys dahinter. Das heißt, es gibt auch schon sehr viel Contributions im Sinne von Plugins, Modulen und so weiter und so fort.

    Man hat relativ viel Community, die man auch bei Problemen befragen kann. Auch ganz großer Vorteil:, viele, also grade Typo, arbeiten halt unheimlich viele Agenturen mit. Das heißt, wenn man irgendwann mal eine Agentur kicken will, weil sie einfach zu teuer ist oder total Müll verzapft, dann kann man möglicherweise auf eine neue Agentur zurückgreifen, die einem, mit dem bereits bestehenden System unter die Arme greift.

    Anders, als wenn man halt eins hat, was die Agentur, selber entwickelt hat und man nie wieder irgendjemanden findet, der dieses Ding irgendwie und weiterentwickeln kann oder-

  44. Daniel

    Ja, das stimmt. Das stimmt, aber, jetzt für unsere Hörer ist das natürlich jetzt kein Vorteil. Unsere Hörer sind ja eher dann eher, selbst in einer Webagentur oder sind ge-, den Gehörten einer Webagentur. Und die würden dann ja wahrscheinlich optimalerweise nicht Typo3 einsetzen, sondern irgendein proprietäres oder kleineres System.

  45. Sascha

    Ja, aber das können wir erstens nicht befürworten und zweitens erinnere ich mich noch sehr gut daran, dass wir, es war allerdings jetzt noch nicht so technikwüste Zeiten, aber zum Beispiel eine Hörerin vom, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hatten, die ja jetzt quasi mehr Kundin ist als, sozusagen selbst. Nee, also das sollte man ja zumindest angesprochen haben. Ja, dann, jetzt wollte, jetzt hast du mich ganz aus'm Konzept gebracht.

  46. Daniel

    Ja, geschafft.

  47. Sascha

    Nein, aber das, genau das war das zu dem, zu dem Thema Vorteilen, ja, also ich mein, das sonst gibt's halt höchstens Nachteile im Sinne von, die man halt bei Open Source, gelegentlich mal hat, also, im Sinne von unkonsistente Weiterentwicklung, wobei man das grade bei den drei Großen nicht behaupten kann. Ich hab manche-

  48. Daniel

    Stimmt. Also, bei, bei Typo3, das, da ist ja wirklich, wirklich auch, die Weiterentwicklung sehr, sehr gesichert, weil's da wirklich schon 'n eigene, eigener Verein, eigene Organisation und so hinter gibt. Also das ist schon ziemlich sicher da.

  49. Sascha

    Genau. Also, manchmal hab ich ein bisschen den Eindruck, also grade Typo3 wird, na ja, überschätzt will ich nicht sagen, aber um das Beispiel vom Anfang zu bringen: Ich glaube einfach, dass sehr viele Leute, die man, man sieht halt ständig Ausschreibungen, wo immer nur steht Typo3, Typo3, Typo3, Typo3.

    Ja, Leute wissen überhaupt nicht, worum es geht und haben auch noch nie dieses System gesehen, sind hinterher meistens total entsetzt, weil wenn die Agentur es scheiße umsetzt, dann, führt das einfach dazu, dass es völlig unbedienbar ist und total benutzerunfreundlich. Also man kann's auch total verbauen. Und, ich glaube einfach, sehr oft ist es halt einfach so: „Ja, das hab ich gehört, das soll gut sein, das nehmen wir, das ist cool." Und dann steht das halt in der Ausschreibung mit drin.

    Und das wie gesagt dann teilweise bei Seiten, bei Webseiten, die haben halt irgendwie 200 Unterseiten und, keine großen Ansprüche. Also da hätte man dann auch was ganz anderes nehmen können. Egal, aber auf jeden Fall wären das eben die Open-Source-Systeme, die, wir auf jeden Fall favorisieren. Dann gibt es, eben Lizenzmodelle, die auf einmaligen Kauf, oder, monatliche Zahlung, oder Jahreszahlung oder wie auch immer, beruhen.

    Da hat man dann den großen Vorteil, dass man meistens ein komplettes Servicepaket kauft. Das heißt, man muss sich nicht in irgendwelchen Foren rumtreiben, wenn was nicht klappt oder wenn man eine Frage hat, sondern man ruft die Hotline vom Hersteller an. Meistens haben diese Hotlines dann noch nicht mal 0900er Nummern. Also man kauft dann für richtig teuer Geld aber auch eigentlich was Nettes ein. Das kann sehr, sehr teuer sein.

    Also ich weiß zum Beispiel, meine Hochschule hat, etliche Millionen dafür bezahlt für ein Jahr Support und, Einrichtung und hast se nicht gesehen. Das ist halt, ja, da, da, ja, also ich, ich bin der Meinung, dass es nichts gibt, was man nicht auch als Open Source, eben bekommen kann, aber, -

  50. Daniel

    Ja, da ist, da ist dann halt vielleicht irgendwie dann noch die, die Mentalität der Entscheider dann so, dass sie halt lieber was sicher haben wollen, dass die, ihnen die Sicherheit haben wollen, dass da jetzt eine Firma hinter steht, die die halt wirklich, die ja, die dafür geradesteht, dass das jetzt irgendwie funktioniert oder so. Also da hast du ja bei Open Source in dem Sinne nicht.

  51. Sascha

    Ja, ich wie gesagt, ich, ich, ich mein, im Endeffekt rennt man da jetzt ja offene Türen ein, aber, ich, ich glaube halt, dass es sogar im Gegenteil eher schlechter ist, weil man dann nämlich, wenn diese Agentur dann zum Bei..., oder diese Firma pleitegeht, dann ist das Content-Management-System tot. Ne, und, wenn man jetzt Typo3, also ich weiß nicht mehr, wie dieser Entwickler heißt, -

  52. Daniel

    Oh, ich kann den Namen auch sprechen.

  53. Sascha

    Okay, super. Was ist'n das für ein Landsmann?

  54. Daniel

    Ein Däne ist das.

  55. Sascha

    Ah, okay, verstehe. Ja, also, der, soweit ich das verstanden habe, ja in erster Linie damit Geld verdient, dass er eben Serviceleistungen für Agenturen und, Kunden und so tätigt. Also im Sinne von, wir brauchen da das und das. So. Oder halt ne, durch die, durch Support und Entwicklung und so. Also angenommen, also Typo3 wird dann nicht sterben. Also wenn der jetzt 'n Autounfall nächste Woche hat, dann, ist, da, wird Typo3 halt durch die Community weiterleben so..

    Mir ist schon klar, dass das bei kleineren Sachen, da, bin ich, kann ich sehr gut verstehen, dass man da ein bisschen Konsistenzprobleme hat bei Open Source. Also dieses von mir vorhin angesprochene kleine süße Content-Management-System, das so für die meisten der Seiten, die, wir so bauen, ausreichend ist, nennt sich Seyfrengo. Ich möchte es zumindest kurz erwähnt haben, weil ich es nämlich eigentlich wirklich richtig geil finde.

    Das ist aus einem Vorgängerprojekt zum Beispiel ergangen, das wo die Community sich dann sehr zerstritten hat und, ja, also da, wenn da jetzt nicht, sagen wir mal, Initiativen sich entwickelt hätten, dann wäre dieses Content-Management-System wahrscheinlich relativ tot. Also den Vorgänger gibt's noch, der wird einfach nicht vernünftig gepflegt. Und da kann man dann schon Pech haben. Also, ne, wenn dann so eine kleine Community halt irgendwie, wo nicht so viele große Agenturen auch dran hängen.

    Also bei Typo ist ja alleine die Entwicklung deshalb gesichert, weil einfach, Tausende von Riesenagenturen weltweit dieses System benutzen. Die können sich das halt nicht erlauben, dass dann irgendwie das irgendwann nicht mehr vernünftig läuft, aber bei so kleinen Systemen, da ist schon mal Gefahr da. Ja.

  56. Daniel

    Ja klar. Diese Gefahr, ja, ist bei den großen, kommerziellen Systemen jetzt eigentlich, denk ich, auch nicht gegeben, weil die einfach jetzt auch schon viel zu groß sind. Also ich kenn mich da allerdings nicht so ganz doll aus, aber ich kenne nur zwei von diesen großen Systemen. Wir haben jetzt bei den Open Source ja auch einen Namen genannt, da können wir bei denen jetzt ja auch einen Namen nennen.

  57. Sascha

    Ja klar.

  58. Daniel

    Also ich kenne da eigentlich nur sixcms und, Reddot. Was heißt kennen? Also ich hatt, noch nicht das Budget gehabt, eins von diesen beiden Systemen zu testen oder irgendwie damit zu arbeiten. Ich war mal einmal in der, ich glaub 1999 war das, auf der Cebit bei einem von beiden.

    Ich kann mich auch schon gar nicht mehr erinnern, welch-welche Firma das nun war, ob, ob sixcms oder Reddot, an, an deren Stand und hab mich da mal informiert für ein Projekt, ein Kundenprojekt, was das denn jetzt, was die mir denn da so bieten können für, für dieses Projekt und, was das dann so kosten würde und so.

    Und dann fan-fingen sie damit an, das Projekt, das, war halt, zu der Zeit noch ziemlich klein, hatte, glaub ich, 300 Seiten und auch genauso viele, Besucher, Besucher pro Tag oder so. Und, da fingen sie dann halt schon an mit, ja, wir bräuchten da schon einen Staging Server und einen Live Server, und mit 60.000 DM müssten sie dann schon rechnen. Da war für mich dann schon mal die Sache gewesen. Hab dann noch mal tschüss gesagt.

  59. Sascha

    Ja, also ich mein, das, das ist eben genau der Punkt. Also man kann halt, ja, also ich hab das jetzt schon sehr oft erlebt, dass halt, Agenturen sehr teuer waren durch diese lizenzpflichtigen Programme, Lizenzen hatten und man dann halt nicht mehr die Möglichkeit hatte, die Agentur zu wechseln. Das ist natürlich bei so was wieder was ganz anderes, weil dann halt der Anbieter noch nicht unbedingt die, technisch, die oder die grafische Umsetzung und die Einrichtung und so möglicherweise übernimmt.

    Also wenn du halt aber 'ne kleine, ich sag jetzt mal, es geht ja auch jetzt um kleine Kunden, die, die, keine Ahnung, also fällt mir jetzt kein gutes Beispiel ein.

    Obwohl ja doch, also wir machen jetzt zum Beispiel gerade was für einen gemeinnützigen Träger, also, ums mal beim Namen zu nennen, Kolpingverband und, wenn die halt jetzt 'ne Agentur haben, die halt ein eigenes System haben, das überhaupt total nicht zugänglich ist, so Closed-Source-mäßig, selbst wenn man jetzt natürlich den Quelltext bei PHP zum Beispiel relativ gut einsehen kann, aber bis die Leute sich da eingedacht haben, da hat man schon das ganze Ding einfach auch wieder in einem komplett neuen System eingebaut.

    Das sollte man halt einfach nur ein bisschen im Kopf haben, so bei dieser ganzen Lizenzgeschichte. Ja, dann, gibt's aber auch noch, ganz, gibt sozusagen, gehostete Content-Management-Systeme. Also man kauft sozusagen nicht nur die Software, sondern man bekommt es einfach schlüsselfertig. Und, da, gibt's natürlich welche, die sind sozusagen eigentlich schon auch umsonst, weil sie nämlich einfach, mit irgendwas anderem mitkommen.

    Ab-- Das sind nämlich diese Dinger, die es zum Beispiel bei Strato so gibt. Also, ne, wenn man jetzt bei Strato irgendwie 'n Webhosting-

  60. Daniel

    Oder bei 1&1. Also die heißen-

  61. Sascha

    Ja, oder bei, PureTech, was ist ja 1&1? Nee, was haben wir da noch?

  62. Daniel

    Ja doch, die heißen schon seit einigen Jahren 1&1, ja. PureTech.

  63. Sascha

    Ja, ja. Ja und, -

  64. Daniel

    Oder was gibt's da noch? Wir wollen ja-

  65. Sascha

    Egal, wir wollen ja eins auch keine. Nein, aber also wenn man bei solchen Anbietern daherkommt, bei gerade bei den Großen, dann kriegt man in letzter Zeit immer so solche Webbaukästen oder wie die immer auch heißen und das sind letztendlich, ist das letztendlich auch nichts anderes als ein Content-Management-System. Natürlich auch ein sehr proprietäres dann. Ja und so ähnlich gibt's das dann auch in groß,, gegen Geld.

    Also dann kann man dann irgendwie, was weiß ich, ab angefangen, also auch gerade die, diese großen Hoster bieten das ja auch gegen Geld an. Das heißt dann irgendwie, weil, weil meistens sind die dann limitiert auf so 20 Seiten oder so, total krank. Sie können nix und sind dann noch limitiert.

    Und dann kann man die für irgendwie 19 Euro im Monat freischalten auf unendlich viele Seiten und, also für den gleichen Preis würde man wahrscheinlich ein schönes Open-Source-Content-Management-System schon installiert bekommen und dann hat man sowieso keine Beschränkungen, kann auch wirklich viel machen. Ja gut, so viel zu den Lizenzmodellen. Haben uns ja jetzt-

  66. Daniel

    Ja, vielleicht, vielleicht da dann noch mal, 'n Nachteil von, von so 'n, so Hostingangeboten. Natürlich Vorteil: Du hast es alles schlüsselfertig und musst dich da um die Administration nicht kümmern, aber Nachteil: Wenn du halt irgendwie mal davon wieder weggehen möchtest oder so. Wie bekommst du deine Daten da raus?

  67. Sascha

    Copy und paste.

  68. Daniel

    Ja gut.

  69. Sascha

    Studenten anstellen, fertig.

  70. Daniel

    Alles klar.

  71. Sascha

    Acht Euro die Stunde und dann, ein Wochenende zack. Nein, aber das stimmt natürlich. Und genauso ist also, man kann also Veränderungen, wenn man jetzt, hatte den Fall mal, da hatte eine Kundin so'n, Strato Shop und, es war eine mittelschwere Katastrophe, weil, sie wollte dann halt irgendwelche anderen Sachen noch und, es sollte anders sortiert werden und so und, man konnte halt wirklich nur das machen, was dieser Shop halt zulässt und das war einfach mal gar nichts.

    Also es wirklich sehr unschön so. Aber, sie gibt's halt und ich sag mal, für jetzt einen Hobbymenschen, der einsteigt und eine Vereinsseite machen will, mag das ja auch Sinn machen irgendwie. Aber da sind wir auch gleich noch mal beim Thema Hosting. Also, man sollte sich darüber im Klaren werden, dass, gewisse Content-Management-Systeme und eine gewisse Größe von Seite einfach ein gewisses Hosting erfordert.

    Wir hatten zu unseren alten Zeiten noch außer jenseits von Technik Würze mal eine Web, ein, ein Podcast zum Thema Hosting gemacht. Das wollen wir jetzt nicht komplett wieder aufkochen. Es geht nur darum, also, die meisten Content-Management-Systeme benötigen halt eine Datenbank zum Beispiel.

    Die meisten Open-Source-Systeme laufen zum, auf normaler SQL-Datenbank, benötigen alle eine Programmiersprache, also dass die eine Programmiersprache unterstützt wird, entweder PHP oder was weiß ich, ASP.NET oder was auch immer. Und das ist halt nicht bei jedem Content-Management-System gegeben, und dazu-

  72. Daniel

    Bei jedem Hosting.

  73. Sascha

    Entschuldigung, ja, bei jedem Hosting gegeben. Und dazu kommt dann einfach noch, dass, je nach Content-Management-System auch eine, also zusätzliche Konfigurationsmöglichkeiten bei dem Server gegeben sein müssen. Also gerade Typo drei, das hast du ja schon mal angesprochen, das ist so ein Ding, das läuft einfach nicht auf jedem Shared Hosting, wo halt mehrere Kunden auf einem Server sind, weil-

  74. Daniel

    Auch nicht auf, auf anderen. Also das braucht da spezielle, Software in speziellen Versionen sogar, also Image Magics in einer speziellen Version am besten, am liebsten so. Also schon- Also da wären Root-Server, wo man sich das selbst einrichten kann, dann schon, schon angesagt oder halt ein Hosting, der, der ein Host, der sagt: „Hier, ich hab ein System, das Typo drei kompatibel ist. Gibt's ja auch im Moment auch schon.

  75. Sascha

    Ja, also, ich, hatte das auch.

    Also da war ich sogar mal bei jemandem, der gesagt hat, er wär kompatibel, aber funktionierten dann trotzdem einige Funktionen nicht, die dann aus angeblich aus Sicherheitsgründen halt abgeschaltet waren und so und, ja, also, ab, ich sag mal, ich, ich, lass mich jetzt einfach mal zu der Bemerkung hinab, wer also für wen Typo drei sinnvoll ist, der sollte einen Root-Server haben, weil das ist dann nämlich eine Dimension von der Größe her, da sollte man schon jemanden haben, der sich damit auskennt und der dann sollte dann auch Zugriff auf Konfiguration des Servers haben.

    Ich glaube, alles, was da drunter liegt, also alles, also da sollte man sich so einen Server gönnen, sag ich jetzt einfach mal. Ja, du widersprichst mir nicht.

  76. Daniel

    Nein.

  77. Sascha

    Ja, ich mein, Server sind ja jetzt heute auch so günstig und wenn man jetzt mal bedenkt.

  78. Daniel

    Das stimmt allerdings, ja.

  79. Sascha

    Also dass man jetzt auch die, das ist nämlich der nächste Punkt. Also, es gibt ja halt, wir reden die ganze Zeit eigentlich hauptsächlich über serverseitige Content-Management-Systeme, und d-das erfordert auch eine gewisse Rechenleistung und Arbeitsspeicher und ja, dann, ja, da sollte man schon, die fünfundzwanzig Euro plus, im Monat, drin haben, vor allen Dingen, wenn man halt eben sowieso schon Open-Source-Content-Management-System benutzt.

    Andere Leute, zahlen halt irgendwie fünfhundert Euro im Monat nur dafür, dass sie überhaupt ein Content-Management-System haben. So also. Ja.

  80. Daniel

    Ja, wo du grad angesprochen hast, serverseitige Content-Management-Systeme. Da gibt es natürlich auch noch die Entsprechung kleinseitige Soft, Content-Management-Systeme. Wobei mir da nur eine einzige große einfällt. Das wäre dann ja Macromedia oder, oder auch Adobe, wie du ja vorhin schon erwähnt hattest, Contribute.

    Das, wo, wo man halt ein Programm auf seinem Rechner, auf seinem Windows-Rechner oder auch Mac-Rechner, Mac-Rechner glaube ich, installieren, kann und mit diesem Programm kann man dann über FDP seine Webseite halt verwalten, also wirklich auch mit Content-Management-Funktionen verwalten.

  81. Sascha

    Ja genau. Also ich, es gibt da, ich hab noch letztens irgendwelche Shareware kleine Sachen gesehen. Wahrscheinlich so was wie DataBacker, meine Homepage oder so was, keine Ahnung. Aber, ja, also die meisten Content-Management-Systeme sind aber serverseitig und Vorteil ist halt ganz klar bei einem serverseitigen, man kann im Prinzip von jedem Rechner weltweit dran arbeiten.

    Man braucht nicht irgendwie dieses Programm auf seinem Rechner installiert haben und diese kleinseitigen sind letztendlich, nur in Anführungsstrichen eine Vereinfacherung, Vereinfachung der, der Webseitenpflege.

    Also da, das ist so ein bisschen dafür geeignet dafür, dass dann irgendwie der, ich glaub, wir kriegen einen Anruf von Adobe, wenn ich das sage, aber, dass dann irgendwie der, der Schwager oder der Sohn vom Chef irgendwie das Ding alles mal einrichtet, damit die Sekretärin dann hinterher halt so auf Knopfdruck nur noch immer irgendwas ändern kann und dann irgendwas per FDP hochgeladen wird. So, also das ist so ein bisschen...

    Wahrscheinlich treten, trete ich jetzt total vielen Leuten auf den Schlips, wenn ich das sage, aber ich finde es halt bisschen amateurmäßig so. Kostet trotzdem vierhundert Euro, glaube ich, aber egal. Ja.

  82. Daniel

    Ich glaub, ich glaub, das Programm, also Contribute an sich ist dann ziemlich, ziemlich billig, aber, aber, mit, mit Contribute kannst du dann, also brauchst du Dreamweaver dazu, um überhaupt so 'ne Webseite dann zu machen, also das Template dafür und so. Glaub ich

  83. Sascha

    Damit ist es eigentlich schon nicht mehr amateurhaft, aber egal. Ich weiß nicht, ob die Selekterien das hinkriegen.

  84. Daniel

    Ja, das, das muss dann ja der Schreiner machen. Das muss dann ja der Schreiner machen. Der braucht dann das sein Dreamweaver.

  85. Sascha

    Ja, stimmt. Bevor es irgendwelche Anrufe hagelt. Ich hab tatsächlich in letzter Zeit mal E-Mails bekommen wegen, jetzt Technikwürze. Also es könnte auch 'n Sekretär sein. Ich wollte damit nicht sagen, dass Frauen und insbesondere Sekretärinnen jetzt technisch unversiert sind. Aber im Endeffekt ist auch noch 'n Punkt, den man kurz ansprechen sollte, nämlich, das entspricht sich jetzt ungefähr, nämlich voll dynamische Systeme und statische Systeme.

    Also zum Beispiel wäre,, Adobe, Contribute eher 'n, wär 'n statisches System. Denn man, man gibt im Prinzip Sachen ein, man arbeitet dran und, dann wird immer eine, eine statische Version der Webseite, ausgeliefert.

    Und ob das jetzt sozusagen bei einem clientseitigen Content-Management-System dann per Upload passiert oder ob das jetzt bei einem serverseitigen einfach passiert, dass man sozusagen sagt: „So, jetzt wird einmal die Webseite wieder aktualisiert", dann, werden halt tatsächliche Dateien generiert. Der Vorteil ist einfach der, dass es wenig Prozessorlast hat, nämlich nur im Moment dieser Generierung. Und, zudem kann man diese, könnte man diese Seiten auch exportieren.

    Das andere ist dann nämlich die dynamische Erstellung.

    Das heißt einfach, in dem Moment, wo jetzt ein Besucher auf der Webseite auf eine Seite zugreift, sagt das Content-Management-System: „Okay, der will die Seite, was weiß ich, Impressum, dann, hol ich doch mal schnell die Sache aus der Datenbank." 'N großer Vorteil davon ist natürlich, es ist einfach immer aktuell und, Nachteil, es dauert halt 'n bisschen, weil man halt, auf die Datenbank zugreifen muss, Prozessorlast erzeugt und, man kann nicht so einfach zumindest die Webseite zum Beispiel für eine CD-ROM exportieren.

    Da gibt's natürlich auch Plugins für und, man kann auch im Prinzip mit irgendwelchen Programmen dann halt einfach 'n statisches Abbild schaffen, aber es ist halt nicht ganz so einfach.

  86. Daniel

    Jup. Da gibt's nichts zu sagen.

  87. Sascha

    Super. Das ist schön. Also was es dann noch gibt,, ist halt natürlich so 'n Mittelding, also dass zum Beispiel Sachen gecacht werden, die, einfach vorgehalten werden, damit man zum Beispiel eben nicht immer wegen jeder Kleinigkeit in die Datenbank reingreifen muss oder so. Ja und das kann dann auch sehr extrem sein, dass halt dann in der Datenbank, was weiß ich, HTML-Code vorgehalten wird oder so. Aber ja, das sind, ist so die Sache.

    Dann noch ein, dann 'n Punkt zum Thema eben barrierefreie Zugänglichkeit, weil wir ja bei der Technikwürze die Webstandards immer sehr hochhalten, das Fähnchen. Also nicht jedes Content-Management-System, unterstützt komplett validen Quellcode und, Barrierefreiheit und, da war Typo auch lange Zeit 'n echtes,, 'n echter Nachzügler.

    So, also ich weiß, dass sich Agenturen damit gebrüstet haben, dass sie trotz der ganzen Probleme es geschafft ha..., also es schaffen, Typo halt wirklich barrierefrei einzurichten. Das ist, war nicht sehr, sehr einfach. Hat sich, muss sich aber wohl extrem verbessert haben.

  88. Daniel

    Ja, mittlerweile ist es einfach, ja. Also das ist schon ziemlich einfach. Da musst du eigentlich nur im Typoskript 'n bisschen was hinschreiben und dann ist es okay.

  89. Sascha

    Ja. Also, das war immer 'n großer Vorteil von, dem von mir angesprochenen Seffrengo vorhin, für das ich jetzt nicht unbedingt Werbung machen will, aber das ich halt einfach sehr süß finde. Ist für kleine Sachen echt gut, weil man da einfach wirklich komplett Inhalt von, vom Design und so trennt. Es ist halt, wenn man halt HTML, oder, oder barrierefreies Webdesign kann, dann kann man es auch da. Das ist halt, war, war immer sehr nett, aber und selbst, ja.

  90. Daniel

    Ja, ja, wenn man das kann, da sagst du ja schon nichts mehr zu.

  91. Sascha

    Es ist halt eben genau der Punkt und das ist halt das Ding.

  92. Daniel

    Es gibt da keine Hilfen, dass das, dass es jetzt irgendwie automatisch jetzt, -... barrierefrei machen würde oder so.

  93. Sascha

    Nee, nee, natürlich nicht. Und das ist eben genau der Punkt. Also auch Website, Content-Management-Systeme, die super drauf vorbereitet sind. Wenn da 'ne Agentur rangeht, die von Biere, Barrierefreiheit noch nix gehört hat oder das für 'n Witz hält oder, eben Zugänglichkeit nicht, berücksichtigen will und einfach, nicht ladeoptimierte Seiten und skalierbare Seiten und sonst was macht, dann kann man das beste Content-Management-System dahinter hängen, dann wird das nix. So, nur dass das, -

  94. Daniel

    Ja, aber ich denke, das ist eigentlich im Grunde ja auch nicht die Aufgabe eines Content-Management-Systems, also.

  95. Sascha

    Nee, aber, also wie gesagt, ist weil, weil, weil ich auch schon Agenturen gehört habe, die sagen: „Ja, dat kann ja auch nicht barrierefrei werden. Wir benutzen ja da 'n Content-Management-System", wo ich dann so denke: „Ja, so so. Verstehe. Damit seid ihr doch eigentlich schon mal raus.", gut.

  96. Daniel

    Ja, zu dem Punkt vielleicht noch mal:, Joomla ist ja jetzt nicht grade der tollste Vorreiter. Da kann man's, kann man wirklich eigentlich ohne irgend, irgendwie in den Code einzugreifen, nicht standardkonform oder barrierefreie Webseiten machen. Also irgendwie Layout-Tabellen sind da überall und immer.

  97. Sascha

    Ja, genau das ist, das ist der Punkt, ja. Ja, und so muss das wohl bei Typo auch mal gewesen sein. Das hat sich aber, wie gesagt, verbessert oder ist, ist super geworden, so was man so hört. Deshalb, was jetzt nicht nur die Barrierefreiheit angeht, aber das ist mir persönlich 'n ganz wichtiges Anliegen Also ein Content-Management-System löst nicht alle Probleme dieser Erde.

    Ich hab vorhin schon mal, im Vorgespräch gesagt, ich hab manchmal den Eindruck, dass sich die, die Grals-Sage verändert hat von, wenn mein Geschäft scheiße läuft, brauch ich nur 'ne Webseite, dann wird wieder alles gut, ja. Dann kam irgendwann, okay, wenn ich, wenn mein Geschäft scheiße läuft, dann brauch ich 'ne Webseite und muss bei Google weit oben stehen, dann wird alles gut. Da ist ja wenigstens 'n bisschen was dran, auch wenn das trotzdem nicht stimmt.

    Und dann kam irgendwie, jetzt vor 'n paar Jahren irgendwie so, okay, ich brauche halt 'ne Webseite, die von einem Content-Management-System ausgeliefert wird und dann wird alles gut. Das ist natürlich genauso falsch und, solange man eben zum Beispiel den Content nicht regelmäßig pflegt und neuen einstellt, hilft nix. Also da hilft auch nicht, wenn man dann RSS fed hat und da hilft auch nicht, wenn man 'n Content-Management-System hat.

    Das heißt, es gehört trotzdem dazu, ein ordentliches, Design, das benutzerfreundlich ist und, es gehört trotzdem dazu, dass die Inhalte gut geschrieben sind, denn das Content-Management-System schreibt die Inhalte nicht und, es, stylt auch nicht und es aktualisiert auch nicht von alleine. All das ist menschliche Arbeit und, erst dann wird 'ne Webseite gut so. Und das Content-Management-System kann einen dabei nur unterstützen. Sollte selbstverständlich sein, ist es aber nicht.

    Wenn man mit Kunden redet, merkt man das immer wieder. Stille.

  98. Daniel

    Ja, da muss ich dir zustimmen und mehr kann ich da eigentlich auch nicht sagen.

  99. Sascha

    Das ist, sehr schön. Jo, ich denke-

  100. Daniel

    Ja, vielleicht noch ein Punkt, dass wir, was wir im Vorgespräch auch, auch, erwähnt haben, dass es, dass man nicht alle Content-Management-Systeme sofort als, als solche erkennt.

  101. Sascha

    Ah ja, genau. Ja.

  102. Daniel

    Zum Beispiel ist ja WordPress auch ein Content-Management-System, aber das erkennt man ja nun eigentlich so als Blog oder als das Blog-System überhaupt.

  103. Sascha

    Genau, Blog-System, genau. Das ist ein Blog-Content-Management-System quasi.

  104. Daniel

    Aber das eventu-- Also hat eigentlich alle Anforderungen eines Content-Management-System erfüllt das ja auch. Also es ist eins.

  105. Sascha

    Genau. Es ist halt eben genau ein gutes Beispiel dafür, dass es einfach, also 'n Blog mit Typo aufzumachen, wäre einfach nicht so sinnvoll. Geht wahrscheinlich auch sehr gut, aber dann es macht halt nicht viel Sinn. Also dafür hat man halt 'n spezielles Content-Management-System. Letztendlich ist auch ein Onlineshop so was wie, OS Commerce oder was es da sonst noch so alles gibt, ist letztendlich auch ein Content-Management-System..

  106. Daniel

    Ja, im weit gefassten Sinn ja, stimmt. Hast du schon recht.

  107. Sascha

    Ja, ne. Also ja und ich kann immer wieder nur, also wenn ja, fällt uns sonst noch was ein, sonst eins?

  108. Daniel

    Gibt sicherlich noch welche.

  109. Sascha

    Ja. Ja, Entschuldigung schon mal an alle Content-Management-System-Entwickler, die wir nicht genannt haben..

  110. Daniel

    Sie können sich ja dann jetzt im, in den Kommentaren eintragen.

  111. Sascha

    Genau. Ja, also-

  112. Daniel

    Weil Werbung nicht erlaubt, ne. Also.

  113. Sascha

    Genau. Bitte keine Links. Nein. Ich, kann wirklich nur jedem raten, man sollte genau analysieren, welches Content-Management-System, man braucht und ab 'nem gewissen Budget und ab einer gewissen Größe, ich hab grade 'ne alte Studienkollegin beraten, die für 'n japanischen Computerzubehörhersteller arbeitet. Ab da ist es einfach sinnvoll, sich vielleicht 'n Consultant zu holen. Also, weil man dann im Endeffekt sonst zahlt man hinterher drauf.

    Also wenn man da mal aus'm Bauch raus irgendwie 'ne Typo3-Entscheidung fällt, ja, dann stellt man halt hinterher möglicherweise fest, dass es nicht richtig war. Obwohl man zugegebenerweise bei Typo wahrscheinlich noch am wenigsten falsch machen kann. Es ist einfach nicht sinnvoll, wenn man halt irgendwie zwei Kartons transportieren will, sich 'n 40-Tonner zu mieten und, wenn man halt 'n, 'n Bagger transportieren will, dann wird man den wohl kaum auf 'n Smart laden.

    Also das sollte man einfach beachten und man erkennt leider nicht im ersten Moment, ob sich's um 'n Smart oder einen 40-Tonner handelt. Da hilft dann manchmal nur, jemanden fragen und sich nicht von irgendeiner Agentur was aufschwatzen lassen oder als Agentur halt sich eben nicht von 'nem Programmierer was aufschwatzen lassen, wenn man nicht eh schon lange mit jemandem zusammenarbeitet. Ich denke-

  114. Daniel

    Ja, da, da ist dann ja, da sind dann die kommerziellen Systeme ja nicht schlecht, weil da sieht man gleich am Preis, okay, das ist jetzt 'n 40-Tonner.

  115. Sascha

    Das ist aber auch sehr euphemistisch gedacht. Also, ich, ne, ich mein, man, man hat ja auch sehr oft, dass man Sachen für Sachen über den Tisch gezogen wird. Also, ja, keine Ahnung. Das, -

  116. Daniel

    Ja, da regelt der Markt das dann schon.

  117. Sascha

    Das stimmt. Ich hoffe jetzt, dass diese Aufnahme dieses Mal sensationell war, auch tonqualitätsmäßig, weil nämlich, was ich im Vorhinein festgestellt hab, mein Skype die ganze Zeit dazu führt, dass, irgendwelche komischen temporären SQL-Dateien anlegt, die von meinem Virenscanner die ganze Zeit gescannt werden. Ich hoffe, dass das nicht... Aber ich habe, das muss jetzt einfach noch kurz erwähnt werden, weil es sich so über mehrere Podcast-Folgen hingezogen hat.

    Also alle, die jetzt noch was zum Content-Management-System hören wollen, können abschalten. Aber, das muss ich jetzt erwähnen: Ich habe jetzt einen Laptop gekauft. Ja, das hat sich, glaube ich, über sechs Folgen gezogen, meine Diskussion und, David will es mir verzeihen. Es ist kein Mac, sondern es ist ein Dell-Rechner und, es gibt auch noch andere Hersteller, LG, Acer, Asus. Apple, ja. Aber es ist ein-

  118. Daniel

    Lenovo.

  119. Sascha

    Ja gut, was es sonst noch alles gibt. Aber es ist ein Dell geworden und ich habe, bereits Vista und, ich, es schmerzt, aber es gefällt mir. Ich find's gut. Ja.

  120. Daniel

    Ja, also im Grunde kann ich nicht mehr mit dir sprechen, aber ich mache es trotzdem noch.

  121. Sascha

    Ja, ich werde mich vielleicht zumindest davon überzeugen lassen, nicht mehr den Media Player zu benutzen, aber, sonst ist es eigentlich ganz gut und seitdem Bitdefender auch nicht mehr fünfzig Prozent meines Prozessors, nämlich, eines tollen Dual Kerns, belastet, sondern es jetzt auch vernünftig läuft, kann man sogar damit arbeiten. Und alles andere funktioniert tatsächlich und das finde ich ausgesprochen super. Ja, das musste jetzt noch mal kurz gesagt werden.

    Jetzt sind wir aber auch schon bei einer extrem langen Zeit, muss ich mal feststellen.

  122. Daniel

    Das stimmt.

  123. Sascha

    Gut.

  124. Daniel

    Dann können wir eigentlich auch mal Schluss machen.

  125. Sascha

    Genau. Wir bedanken uns wie immer fürs Zuhören, hoffen, dass wir euch das eine oder andere näher bringen konnten und vielleicht neugierig auf Content-Management-Systeme gemacht haben und euch vor dem einen oder anderen Fehler bewahren. Wir hoffen auch, dass es ein bisschen strukturierter ist als sonst. Wenn nicht, wieder Schelte und Lob im, Kommentarfeld auf Technikwürze.

  126. Daniel

    Genau. Und bis zum nächsten Mal.

  127. Sascha

    Genau. Tschüss.

  128. Daniel

    Tschau.

Content Managment Systeme sind aus modernen Webprojekten nicht mehr wegzudenken. Kaum eine Ausschreibung in der nicht nach einem leicht zu bedienenden und kostengünstigen Web Content Managment System verlangt wird.

Doch wo unterscheiden sich die verschiedenen Lizenzmodelle? Ist Open Source wirklich besser? Oder reicht vielleicht sogar ein clientseitiges, statisches System?
Diese Fragen wollen Daniel Jagszent und Sascha Postner in dieser Ausgabe in einem lockeren Gespräch klären.

Wichtig ist vor allem, dass es nicht DAS eine Content Managment System gibt, die "Eierlegende Wollmilchsau", die für jeden Einsatzzweck die richtige Plattform bietet. "Mit Kanonen schießt man nicht auf Spatzen" und "mit einem SMART transportiert man keinen Bagger.

Obwohl nicht als Empfehlungen gedacht, sollen doch ein paar Links zu den im Podcast angesprochenen Systemen nicht fehlen:

Opensource CMS

  • TYPO3 - So allumfassend wie komplex. Man unterliegt leicht dem Vorurteil TYPO3 sei die angesprochene EWMS, aber dieser Funktionsvielfalt steht der Nachteil der Geschwindigkeit und der Komplexität entgegen.
  • Drupal - Drupal braucht wie auch TYPO3 relativ bestimmte Einstellungen am Server. Ist aber alles geregelt kann man viel erwarten, wenn man sich mit dem System auskennt.
  • Joomla - Großes Open Source CM System mit aktiver Community. Bietet durch viele Contributions einen riesigen Grundstock an Erweiterungen. Joomla ist ein Spin of von Mambo.
  • Sefrengo - Einfach zu bedienendes CMS, dass für kleine Projekte geeignet ist. Noch Beta, aber stabiler als etliche Final Versionen.

Kostenpflichtige CMS

  • Red Dot - Riesiges System mit dem man die Sicherheit von Support und Weiterentwicklung einkauft. Das läßt sich der Hersteller aber auch in SAP Manier vergüten.
  • Six Feet - Ebenfalls ein nicht ganz günstiges WCMS, dass im Podcast angesprochen wird.
  • Adobe Contribute 1 - Früher von Macromedia entwickelt benötigt Contribute Dreamweaver. Es dient zur lokalen Versionverwaltung und Contentpflege und publiziert auf Knopfdruck statische HTML Seiten. Also ein "clientseitiges, statisches Web CM System.

Musik

Zum Ende der Sendung spielt "Camelia Ashbach" das Lied "Basement Joint Idol" aus dem Podsafe Music Network.

Fußnoten

  1. Link entfernt, da nicht mehr erreichbar ↩

Erwähnungen 6

Kommentare 27

  • Schade, ich hatte eher mit einem Vergleich mehrerer CMS' gerechnet und gar nicht daran gedacht, dass man es auch so gewichten könnte. Aber ist wohl im Endeffekt auch besser, selbst wenn ich mal einen CMS-Vergleich gefunden habe musste ich immer wieder feststellen, dass die Kriterien die andere benutzen eh nie den eigenen entsprechen. Von daher... wirklich schwierige Materie.

    Wegen der Struktur: Zu viel Kritik will ich eigentlich nicht üben, aber ich muss sagen, dass es streckenweise wirklich ein wenig anstrengend ist ;-) Hab natürlich nichtsdestotrotz durchgehört. Kompliment übrigens für die Wahl des Songs am Ende, war positiv überrascht was sich so alles im Podsafe Music Network tummelt :-)

    • Hallo Arne,

      danke für deine konstruktive Kritik. Wir glauben in der Tat, dass für die Empfehlung eines CMS ein Vergleich nur auf den einzelnen Fall sinnvoll ist. Es wäre es ziemlich vermessen zu glauben man könnte bei so einer so komplexen eine wirklich gute Übersicht in einen Podcast packen ;)

      Zur Struktur muss ich mich wie immer entschuldigen. Man kommt zu gerne ins Plaudern und entfernt sich dann manchmal von den Notizen die man vor sich hat. Ich hoffe dennoch, dass es unterhaltsam und hörbar bleibt ;)

      Danke für's Zuhören. Sascha

  • Zu allererstmal:
    Gute Sendung!

    Bin gerade dabei Sefrengo zu testen. Ich steh ja auf schlanke CM-Systeme ;-). Also schon mal danke für den Tipp.

    Seit der Technikwürze Folge 60 beschäftige ich mich verstärkt mit XSL. Und ich glaube, wenn die XForms erstmal so richtig unterstützt werden, dann wird das noch ein ganz großes Thema, auch in Verbindung mit XML-Redaktions-Systemen (wo wir wieder beim aktuellen Thema wären).

    Evtl. wäre das mal noch ne Sendung wert ;-)

    • @Mario zum Thema XForms:
      Ob der eher komplexere Ansatz von XForms (W3C) oder der bewusst einfach und sich am Bestehenden orientierende Ansatz von Web-Forms (WHATG) von einer Mehrheit der Browser-Hersteller und auch einer Mehrheit von Anwendern umgesetzt werden, steht noch in den Sternen. Derzeit sind diesbzgl. bei den Browser-Herstellern die Lager gespalten, und die neu gegründete HTML Working Group, der auch ich als 'Invited Expert' angehören darf, ist bestrebt, diese beiden Ansätze im neuen, reformierten (X)HTML-Standard auf einen Nenner zu bringen, den dann auch alle Browser-Hersteller in gleichem Maße unterstützen. In dieser neuen HTML Working Group sitzen Vertreter der Browser-Hersteller drin (Microsoft hat mit Chris Wilson bislang lediglich einen designierten Vertreter, der sich, weil die Mühlen innerhalb von M$ so langsam mahlen, noch das offizielle Plazet von der IP-Abteilung abholen muss...), die ein Interesse an der Klärung dieser Fragen haben und deshalb auch recht aktiv mitarbeiten und mitdiskutieren.

      Gruß,
      Sierk

  • Hallo,
    schöne Sendung, auch wenn Ihr streckenweise ein wenig ins plaudern geraten seit. ;-)
    Natürlich habe ich auch bis zum Ende durchgehalten.

    Das ultimative CMS, die sogenannte eierlegende Wollmilchsau wird es wahrscheinlich nie geben. Der Hinweis auf Sefrengo fand ich persönlich recht spannend. Ich denke, dass ich mir das auf jeden Fall ansehen werde.
    Weil es gerade so schön "putzig" ist.

    Vielleicht an dieser Stelle meine Empfehlung auf zwei weitere CMS, beide Open Source: madeSimple und Redaxo. MadeSimple dürfte wahrscheinlich Sefrengo ähnlich sein, so zumindest ist mein erster Eindruck. MadeSimple bietet auch den Vorteil, dass man damit barrierefreie Seiten erstellen kann. Wer mehr wissen möchte, findet einen guten Artikel bei den Webkrauts im Adventskalender 2006. Ich glaube das 21 Türchen dürfte es sein. MadeSimple hat meiner Ansicht auch einen hohen Aktraktivitätsgrad, weil es auch für nicht Programmierer viele Möglichkeiten bietet, anspruchsvolle Webauftritte zu realisieren. Als Designer möchte man sich ja nicht immer mit PHP und MySQL auseinandersetzen. :-)

    Bei den kostenpflichtigen CMS sehe ich als interessante Alternative noch webEdition. In der Basisversion ist es auch kein Budgetfresser. Verschiedene Module können bei Bedarf hinzugekauft werden. Das soll jetzt keine Werbung sein!!

    Im Bestenfall sollte man nach Anforderungen des Kunden entscheiden, welches CMS passt. Ich finde es sollte wie ein guter Anzug sitzen. Nicht zu groß und zu klein und nicht zu breit oder zu schmal in den Schultern.

  • Mein Gott, was ist das denn für ein Gestammel? Das war jetzt echt dermaßen anstrengend, dass ich abgebrochen habe. Inhaltlich hätte man das auf 20 Minuten zusammenfassen können.

  • Also das war aber mal ne lange Sendung.. Allerdings bestimmt 10 Min. Pausen ;))

    Also meine Meinung zum Thema. Ich finde jedes Projekt braucht sein eigenes CMS. Ein fertiges CMS hat zwar einen riesigen Funktionsumfang, allerdings hab ich diesen noch nie komplett benötigt. Aber wahrscheinlich sind meine Projekte einfach zu klein ;))

    War auf jeden Fall eine interessante Sendung. Weiter so!

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  • Man muss schon zugeben, dass ihr ab und zu ins Plaudern geraten seit... aber wir sind hier schließlich nicht beim Radio, deswegen hab ich da kein Problem damit.

    Das einzige Problem an sehr kleinen CMSes ist meiner Meinung nach gerade die kleine Community. Mit einer größeren Community steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Modul, das man gerade benötigt schon von jemandem geschrieben wurde. Nicht jeder hat die Zeit, sich erst in die API für das CMS einzulesen und ein benötigtes Modul selbst zu schreiben.

    Ein Vorteil von CMSes Marke Eigenbau ist die Kenntnis des Codes... wenn ich ein CMS selbst geschrieben habe, weiß ich, wie es funktioniert und wieso es so funktioniert. Wenn also ein Problem auftaucht, weiß ich auch, wo ich suchen muss.
    Wer hat denn schon die Übersicht über den Code von Joomla!, Typo3 oder Wordpress?

  • Ich muss sagen, das Thema CMS ist allgemein ein sehr interessantes und aber auch kompliziertes. Einerseits muss ich Recht geben in dem Punkt, dass es viele Systeme gibt und nicht jedes fertige sich gut auf die eigenen Bedürfnisse anpassen läßt.
    Allerdings ist es auch ein Problem, dass jeder meint er könne ein eigenes entwickeln und dies wäre besser als die anderen.

    Ich möchte noch verweisen auf osCMS und Bitflux CMS. Letzteres setzt vollständig auf XML, Popoon, TAL... Wie ihr vielleicht im Interview mitbekommen habt, ist mir sowas sehr sympathisch ;)

    • @Dennis
      Ich bin auf Flux-CMS neulich schon gestoßen. Habe mir damals gedacht: schon wieder ein CMS?
      Aber das was du schreibst klingt auf jeden Fall interessant.

      Ich möchte daher noch auf Websitebaker aufmerksam machen (wäre evtl. was für Martin):
      http://www.websitebaker.org
      Diese LAMP-CMS besteht aus einem kleinen Kern und kann dann mit vielfältigen Modulen erweitert werden. Durch einfaches Templating kann können bestehende HTML-Templates schnell eingebaut werden.

      Ich habe in Sachen CMS schon etwas Lehrgeld bezahlt -wie schon viele, denk ich.
      Ich rate immer nicht auf Funktionen, da diese sich schnell weiter entwickeln, sondern die Zielgruppe oder Ausrichtung eines CMS zu schauen.
      Da gibt es m.M 3 Hauptgruppen:
      Portfolio (Visitenkarte), Community, Geschäft

      Und letztlich muß man sich pro Einsatzzweck mit eben 1/2 Systemen näher beschäftigen.

      Viele werden sagen wie in der Sendung, dass man z.B. für eine kleine Vereins- oder Firmenpräsentation doch die Webseite von Hand koden könnte.
      Ich möchte dem wiedersprechen. Denn HTML/CSS/JS zu lernen IST eben nicht jedermanns Sache. Daher sitzt bei den Leuten auch die Hemmschwelle ziemlich hoch => Die Seite wird also kaum aktualisiert. Wenn ich aber eine Webseite mit Inhalten von 1996 drauf habe, dann interessiert es kaum jemanden. Selbst wenn der Inhalt noch so wichtig ist. Man fragt sich doch: Existiert diese Firma überhaupt noch?
      Im Gegensatz dazu kennt mittlerweile jeder von diversen Webmail u.ä. Anwendungen Textfelder im Browser. Vielen Leuten macht es daher viel Spaß ihre Webseite aktuell zu halten, wenn sie sich irgendwo im Backend einloggen können und einfach nur den relevanten Inhalt ändern können!

      Statisch von Hand macht meiner Meinung nur noch dort Sinn, wo unveränderliche Infos angeboten weden (z.B. Veröffentlichung von quartalsmäßigen Berichten einer Institution).

  • Hi, wie immer ein guter Podcast ;)
    Wollte noch ein CMS empfehlen -> CMSMadeSimple.
    Ein, wie der Name sagt, einfaches, doch umfangreiches CMS, besonders Anfängern zu empfehlen, vor allem, wenn man nicht selbst der Endanwender ist.

    www.cmsmadesimple.org

  • Noch ein kleinerer Nachtrag:

    Die WSIWYG-Editoren der CMSe werden oft als Problem betrachtet, da sie evtl. die Nutzer dazu anregen, das Layout zu verunstalten.

    Ich habe eben einen sehr vielversprechenden gefunden:
    http://www.wymeditor.org/en/
    http://www.turicon.de/tutorial-wymeditor-022/

    Grüße!

    • @derBäcker: Ich muss dir völlig recht geben. Da hast du mich auch etwas falsch verstanden. Grundsätzlich bin ich ein sehr großer Fan von CM Systemen. Wenn man ein einfaches zur Hand hat ist das für fast jede Seite ein guter Weg.
      Am Anfang habe ich mich davor lediglich gescheut, weil ich immer so krasse Systeme wie Typo3 für eine Vereinsseite nutzen wollte. Da hat die Schulung dann mehr gekostet als wenn ich zwei Jahre Änderungen selber eingebaut hätte! ;)
      Zumal ich dann doch immer angerufen wurde weil sie das System nicht verstanden hatten.
      Selbst wenn ich für Kunden Seiten weiterbetreue setzte ich CMS ein, weil es mir die Arbeit beim Erstellen UND Pflegen erleichtert!

      Zu den WYSIWYG Editoren muss ich dir ebenfalls recht geben. Leider bleibt einem sehr oft nix anderes übrig, da die Redakteure meist dennoch ein Mindestmaß an Formatierung ändern wollen. (fett, kursiv etc.)
      Da ich keine Zeit (und zugegebener Maßen in den meisten Fällen auch zu wenig Kompetenz) habe um einen besseren Editor in ein bestehendes System zu hacken freunde ich mich mit dem an was da ist und beschränke die Rechte soweit, dass die Redakteure keinen Mist mehr machen können. ;)

      Alles in allem: Du hast sowas von Recht! ;)

    • @Sascha: Ha, um solche Querelen komm ich wohl ganz gut herum, da ich für Typo3 eh "nur" die technische Seite übernehme sobald mein Auftraggeber sich schon für Typo3 entschieden hat, womit auch die Schulung meinem Auftraggeber überlassen bleibt. Gewusst wie ;-)

      Naja, und da hier so viele doch ihre Empfehlungen zu einzelnen Systemen einstreuen, hier noch fünf Punkte von mir:

      a) Joomla! ist vor Version 1.5 leider kaum zu gebrauchen, schade dass die 1.5 so lange auf sich warten lässt. Die Beta sieht nämlich sehr vielversprechend aus (Ausgabecode, Trennung einzelner Menüpunkte und und und...)!

      b) Typo3 ist doch recht leicht zu meistern, sofern es nicht ans Programmieren von Extensions geht (meine Meinung).

      c) Schaut Euch mal DotNetNuke an und dann sagt mir bitte, warum dieses Teil als bestes CMS in der Windows-Welt gilt, ich kapier es nicht und muss es leider viel zu oft einsetzen ("Haupt"-Kunde).

      d) Für diejenigen die auf Revolutionen ala AJAX stehen: http://www.modxcms.com . Das Dingelchen ist sozusagen derzeit das Nonplusultra was den technischen Fortschritt in der Open Source-Szene angeht ;-) Hab's leider noch nicht einsetzen können, bzw. noch keine Zeit zum weitergehenden Testen gehabt.

      e) CMSMadeSimple fand ich eigentlich auch immer recht nett, aber ist im Prinzip wirklich nur ein Ersatz für einfachste statische Seiten, da man nicht viel mehr als das Menü und den Hauptcontent dynamisch machen kann. Modulblöcke oder ähnliches in eine Contentseite einfügen = Fehlanzeige, zumindest out-of-the-box.

  • Hallo zusammen,

    ich höre nun seit vielen Folgen euren Podcast. Immer sehr gerne. Auch die einmal erwähnten technischen "Mängel" stören mich wenig.

    In dieser Folge ging es allerdings echt wild zu. Ich musste mich schon echt anstrengen, um dem Thema folgen zu können. Zeitweise war der Beitrag ganz schön Konfus. Ihr seid gut zwischen den Themen hin und her gesprungen und hier und da ordentlich abgeschweift. Auch die eingeworfenen »Insider-Gags«, wie "Du weißt, was ich an CMS präferiere, haben wir ja drüber geredet... " (oder ähnlich) stören eher, als das sie helfen, denn der Hörer will dann entweder auch einbezogen werden oder fühlt sich ob der störenden Randbemerkung, die nicht weiter erläutert wird eher genervt.

    Soll keine Meckerei sein, sondern konstruktive Kritik demnächst evtl. etwas strukturierter vorzugehen (klappt ja sonst auch meist).

    Danke euch für eure Mühe mit Technikwürze und Gruß,
    marc

  • Christian Schäfers
    Christian Schäfers

    Hallo zusammen,

    jetzt werde ich mich als Stammhörer von Technikwürze endlich auch erstmalig hier verewigen. Glückwunsch zur Themenwahl! Ich habe schon lange auf dieses Thema gewartet und wollte es David längst mal vorschlagen. Nun seid Ihr mir zuvor gekommen...

    Über den Inhalt des Podcasts mag man streiten, mir hat er gefallen und mir zumindest die Wahl des richtigen CMS ein wenig erleichtert. Da ich derzeit ein großes Projekt entwickle suche ich ein CMS, das möglichst keine technischen Grenzen hat und das beliebig erweiterbar ist, auch wenn das Projekt mal große Dimensionen annimmt. Daher war Typo3 eigentlich meine erste Wahl bis mich David auf die Mängel hinsichtlich Standardkonformität usw. hingewiesen hat. Da diese ja nun anscheinend behebbar sind, werde ich mich dann wohl doch mal an Typo3 heranwagen. Bei anderen System ist meine Sorge einfach zu groß, am Ende ständig irgendwelche Features nachprogrammieren zu müssen, weil das System an seine Grenzen stößt.

  • Hallo,

    habe die Sendung schon am Montag gehört und bis jetzt überlegt , wie ich sie kommentieren soll. ;-) Das "Chaos" in den Sendungen ist man von den beiden schon vom Moped Podcast gewohnt. :-) Das macht es wie ich finde auch etwas persönlicher und wirkt nicht so steif. Allerdings fand ich die Sprünge in dieser Sendung auch etwas heftig. Auch die Inhalte fand ich nicht so herausragend, da man eigentlich mehr Insider-Wissen erwartet hat. So hat man das gehört, was man in jeder PC-Zeitschrift lesen kann.

    Auch hätte ich mich gefreut, wenn man mal auf 2-3 CMS im speziellen eingegangen wäre. Nicht die Standard-CMS wie Typo3, Joomle und Konsorten, sondern so ein paar heiße Insider-CMS die weniger bekannt sind. Ich arbeite z.B. mit Drupal. Über dieses CMS hört man in der Öffentlichkeit garnichts, obwohl dieses CMS absolute Top-Referenzen hat. Alle erzählen immer nur von Typo3. Langsam kann man das nicht mehr hören.

    Auch von mir soll das kein Gemecker sein, sondern eher gut gemeinte Kritik. Vielleicht solltet ihr eure Sendungen etwas besser durchplanen und vorher etwas besser durchsprechen. Ich weiß, dass die Zeit oft drängt, aber dann sollte man sich lieber noch eine Woche länger Zeit nehmen. Wenn ihr beide so lacht, muss ich immer an Beavis und Butthead denken (nur vom Lachen her!!!). ;-)

    Gruß,
    Sebastian

  • Hallo,

    jetzt muss ich auch mal einen Kommentar zur Sendung abgeben. Ich kann mich meinen Vorschreibern nur in manchen Fällen anschließen!
    Mir gefällt Eure Art wirklich gut. Das lockere Gespräch ermöglicht es mir sehr entspannt zu lauschen. Sehr unterhaltsam.
    Es mag an meinem eigenen Gehirnchaos liegen, aber ich verliere den Überblick nicht ;)

    Inhaltlich fand ich die Sendung sehr mutig. Ein Thema bei dem man es vermutlich niemand so richtig recht machen kann. Genau wie Sebastian vor mir hätte ich mir auch ein paar mehr Detail zu dem ein oder anderen Kleinod versprochen (Sefrengo erscheint mir z.B. ein solches zu sein). Aber wenn man ehrlich ist, habt ihr ja bereits zu Beginn eure Zielgruppe abgegrenzt und auch im schriftlichen Teaser erläutert was ihr besprechen wollt. :)
    Und deshalb hören wir ja Podcasts! Man weiß was einen erwartet und braucht sich dann im Zweifel die Folge nicht anhören. :)

    Fazit: Weiter so!
    Themenwunsch: Wie wäre es denn mal mit ein paar Tips was es für tolle neue Website Features gibt, mit denen man bestehende Seiten aufpeppen könnte (ala Google Maps, Lightboxen usw.)

    Grüße Matthias

  • Hi Jungs,

    ihr macht das echt super und ich freue mich jedes Mal auf eure "Dialoge", die meine letzten Tage in der Agentur, in der ich arbeite, versüßen. Von mir auch also ein dickes: MACHT WEITER SO!

    Es war zwar etwas anstrengend euch zu folgen - auch wenn ich nebenbei gearbeitet habe - , aber manchmal seid ihr in einer Art nachdenkliche Monotonie verfallen. :-)

    Den Tip - wie auch andere schon sagten - zu Sefrengo fand ich auch sehr gut. ich werde es mir auf jeden Fall näher anschauen.

    Ein CMS, welches ich noch recht interessant finde, aber noch kein Projekt umgesetzt habe, ist ezPublish (http://ez.no/ezpublish). Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob es komplett Open Source ist oder nur zum Teil, aber es sieht von den Funktionen her ziemlich nett aus.

    Und noch etwas: Ich habe mir auch eine neues Notebook gekauft und die Sendungen 52 hat meine letzten Zweifel an einem Mac verdrängt und ich bin absolut zufrieden, da TextMate und der Unix-Unterbau einfach unersetzbar ist. Es ist zwar im Moment ein Hype, aber als alter Unix'er kam ich da doch nicht drumrum.

    Gruß aus Köln, Daniel

    • @Daniel: Danke für das Lob und die Hinweise. Ich habe selber mittlerweile einige Tipps hier aus den Kommentaren zum Thema CMS gezogen. Auch wenn man nicht alle CMS Vorschläge antesten kann, bekommt man durch das Stöbern doch zumindest einen neuen Eindruck. :)

      Sitze übrigens auch gerade in Köln, allerdings in der Sonne im Cafe! ;)

  • Schon wieder Joomla und Typo3 - die schlechtesten System die es so gibt, wenn man mehr Systeme gut kennt und vor allem können diese einigen kommerziellen nichtmal ansatzweise das Wasser reichen.

    Wieso wird das beste und erfolgreichste DEUTSCHE System "Contenido" eigentlich nicht erwähnt?

    • @peter: da hast du zwar möglicherweise recht, aber bei Leuten die sich damit überhaupt nicht auskennen ist es schon sinnvoll diese Namen zu nennen. Ich kann deine Kritik in der Hinsicht auch nicht ganz teilen, was vielleicht an dem sehr emotional wirkenden Hintergrund liegt. :) Letztlich ging es ja genau darum: Es ist ein Thema um das man eigentlich nur streiten kann!

      Contenido: Und da haben wir wieder ein solches Problem. Ich (und das betrifft mich wieder nur mich persönlich und stellt somit wie deine Meinung kein objektives Urteil da) finde Contenido nicht sonderlich gut (muss aber zugeben, dass sich da am Ende wieder was verbessert hat). Das mag an meinen Sefrengo Präferenzen liegen, hat aber auch sehr viel mit meinen ersten Contenido Erfahrungen zu tun...

      Wie du siehst, ist Subjektivität immer mit im Boot. ;) Aber zumindest so hat Contenido ja nun doch den Einzug in diesen Beitrag gefunden und kann von jedem Leser intensiv getestet werden.

    1. Wieso steht oben "Six Feet"? Das System heißt "SixCMS".

    2. Das lachen zeigt mir, dass hier Leute von Systemen sprechen die zum einen das System nicht kennen oder nur alte Versionen. Solche Systeme für Mini-Seiten zu nutzen ist natürlich Unsinn, sobald jedoch die Seiten groß werden lohnt sich ein solches System schnell.

    3. Ich arbeite mit SixCMS und kann nur lachen über Systeme wie Typo3 oder Joomla. Weder kommt man mit diesen OS Systemen so schnell zu Ergebnissen wie mit Six. Das ist auch der große Vorteil dieser Systeme. Sie sind um ein Vielfaches mächtiger als Typo3 und Konsorten und für große Seiten in jedem Falle vorzuziehen. Die Lizenzkosten spielt man u.a. dadurch wieder herein, dass die Zeit für die komplette Umsetzung unheimlich kurz ist.

  • Höre Euern Podcast meistens gerne, aber diese Episode fand ich recht enttäuschend. Gegen gemütliche Plaudereien habe ich ja nichts, im Gegenteil, ich mag lange Podcasts lieber als kurze, aber das war ja wirklich nur eine oberflächliche Einführung für Menschen die anfangen wollen im Netz zu publizieren und noch nicht wissen wie sie das anstellen sollen. Da hätte ich etwas mehr "Tiefgang" in die Systeme erwartet.

  • gut dass WordPress noch genannt wurde :)
    Sonst fand ich euer Gespräch etwas dürftig.
    Wo ist der Link zu OpensourceCMS?
    Wozu das Gejammer über WYSIWYGs? Ihr gebt ja bei den CMSen auch die Tips/nennt die Vorteile von kommerziellen Systemen. Bei WYSIWYGs isses doch dasselbe.
    http://www.geniisoft.com/showcase.nsf/WebEditors
    Um euch mit dem Namen des XHTML 1.0 Strict/ XHTML 1.1 compliant-Editors zu helfen: XStandard den es auch in einer kostenfreien Lite-Version gibt. Nicht immer das richtige (erfordert clientseitige Installation und benötigt akt. JS) ist daher aber auch flinker und liefert im Vergleich mit TinyMCE und FCKEditor (mehr hab ich nicht getestet) die besseren Ergebnisse. (die erwähnten Klassen, statt der -Wüsten zB.) Funktioniert über xsl-Transformierungen, und ist derbstens anpassbar. Läuft bei mir mit WordPress formidabel.

  • gleich mal noch deine tolle Bildfunktionalität austesten :)

  • AtomicGarden1983
    AtomicGarden1983

    Sehr interessant! Schöne Sendung. Arbeite mich immer noch in CM Systeme ein, und habe mit dem schon erwähnten Sefrengo angefangen. Tolles Programm, nette, hilfreiche Community, übersichtlich... So wird es auch Anfängern leicht gemacht.

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