Technikwürze

Wer suchet, der findet!

Transkript der Folge

  1. David

    Willkommen zu Technikwürze einhundertzwanzig. Drei Wochen ist es her, dass die letzte Sendung, über den Äther gelaufen ist. Heute mit dabei Christian Vogt. Hallo Christian.

  2. Christian

    Hi.

  3. David

    Und Marcel Schwarzenberger.

  4. Marcel

    Hallo David.

  5. Einspieler

    Herzlich willkommen zu Technikwürze, eurem Design- und Webstandards-Podcast. Von und mit David Maciejewski.

  6. David

    So, endlich sind wir wieder online und Marcel, dich hatten wir ja superlang gar nicht mehr drauf. Also das war die letzte Sendung, wo du, zugegen warst. Da hastest du, fungiert als Journalist, der von Web nicht allzu viel Ahnung hatte und, in der Tat war es eigentlich eins der interessantesten Sendungen überhaupt, an die ich mich erinnern kann, ne.

  7. Marcel

    Ja, vielen Dank. Ja, ja, mir sind auch so lange keine Fragen mehr eingefallen, die man euch stellen kann. Ich bin übrigens immer noch Journalist und habe immer noch keine Ahnung vom Internet.

  8. David

    Aber ich denke, dass du die Sendung heute mit ein bisschen, bereichern kannst. Wir haben natürlich in der, in den drei Wochen ein bisschen Zeit gehabt, ein paar Links zu sammeln, haben uns dennoch heute ad hoc, dazu entschlossen, mal 'ne Sendung zu machen. Von daher wird es, denk ich, 'ne recht kurzweilige und nicht allzu lange Sendung werden. Christian, dann würde ich dich mal bitten, mit den News anzufangen.

  9. Christian

    Na klar.

    Ja, kurzfristig herausgesucht beziehungsweise, Sachen, die mich in den letzten drei Wochen beschäftigt haben. Letztes Wochenende war ich mit noch ein paar anderen Webkrauts und noch, ganz, ganz vielen anderen Webinteressierten in, in Berlin auf dem Barcamp Numero drei. War 'ne sehr schöne Veranstaltung, war, in dem Telekom-Hauptquartier sozusagen untergebracht. Angemeldet waren über fünfhundert Leute. Der Session-Plan war wirklich riesengroß.

    Ich glaube, bis zu neun gleichzeitiger Sessions und, sechs Sessions an einem Tag oder sieben sogar. Ich weiß es gar nicht mehr. Ja, ansonsten 'n Haufen bekannter Leute, 'n Haufen bekannter neuer, Leute auch getroffen. Da Jens Groch, 3S, Dirk Jäße, Alexander Hahn und,, Dennis Frank. Viele, viele andere noch, die ich jetzt alle vergessen habe. Ja ansonsten, was 'n bisschen störend war, war die Räumlichkeit, wo die Sessions abgehalten wurden. Die waren räumlich nicht komplett voneinander getrennt.

    Da waren nur solche, solche Wände aufgestellt. Das heißt, du hast immer im Prinzip vier Sessions auf einmal mitbekommen, die re, um dich herum stattgefunden haben. Ja und wer dann halt der Lauteste war, dem hast du einfach zugehört so nach dem Motto.

  10. David

    Super.

  11. Christian

    Ja, war halt 'n bisschen störend. Das, sollte man, denk ich, beim nächsten Mal vielleicht 'n bisschen verbessern. Ansonsten ist mir so bei 'nem Barcamp irgendwie aufgefallen, dass es für mich, glaub ich, nichts mehr bringt, irgendwie, zu oft auf solche Veranstaltungen zu fahren, weil mir doch auffällt, dass zu je mehr Veranstaltungen man einfach fährt, desto viel, viel weniger Neues kriegt man einfach mit.

    Also das ist mir jetzt auf dem Barcamp, in Berlin schon extrem aufgefallen, dass wenn du 'n Monat vorher schon irgendwo in Erlangen bei 'nem Webkongress warst oder so. Ich mein, es passiert jeden Tag viel Neues im Internet, aber irgendwann sagst du halt so bei den Sessions so: „Ja, kenn ich. Ja, kenn ich. Das Thema gibt's eh auf jedem Barcamp und so weiter. Ja.

    Also ich hab für mich so 'n bisschen den Schluss draus gezogen, lieber irgendwie im Jahr auf zwei richtig gute Barcamps fahren, als irgendwie jedes mitzunehmen, was man irgendwie kriegen kann.

  12. David

    Kann es sein, dass die, Redner, die da 'ne Session veranstalten, lieber auf Nummer sicher gehen und ich denke mal, lieber über 'n einfaches Thema sprechen, anstatt dass sich was Kompliziertes raussuchen und es geht da hinten los? Dass dann zwangsläufig immer dieselben Themen kommen?

  13. Christian

    Das ist, das ist mir einmal aufgefallen. Also, halt auch immer solche, solche philosophischen Themen, die sich ums Web 2.0 ranken. Also, ja, ganz viel so, so halb Marketingwissen irgendwie, wo halt jeder schon sagt: „Och, jedes Mal dasselbe auf 'm Barcamp."

  14. David

    So Grundsatzgeschichten meinst du.

  15. Christian

    Genau, denn, denn auch immer irgendwelche CMS. Die sind natürlich auch immer dabei. Das sind immer so beliebte Themen, ja, wo man halt einfach nichts falsch machen kann, denkt man sich so. Das ist halt das eine Thema. Und was ich auch noch sagen muss, was mich 'n bisschen gestört hat, ich mein, das Barcamp Berlin war natürlich auch einfach international.

    Und es war allerdings immer 'n bisschen so: Also die Session war voll meinetwegen mit fünfzig Leuten und dann hat der Redner halt immer gefragt: „Ja, ist denn hier irgendjemand, der Englisch braucht?" Und dann hat sich immer einer ganz hinten so ganz leise gemeldet: „Ja, hier ich", so nach dem Motto. Und dann musste halt wegen einer Person die komplette Session auf Englisch abgehalten werden.

  16. Marcel

    Und auch sie hätten mitgeschmissen, oder was?

  17. Christian

    Ja, das, das Problem ist einfach, das Problem ist jetzt nicht mal, dass, dass die Leute kein Englisch verstehen. Das versteht ja, sollte jeder eigentlich mit 'nem gewissen, Grundschulwissen, das halbwegs verstehen, sondern was mir eher Probleme bereitet hat, ist natürlich Leute, die jetzt keine Native Speaker sind, ha, tun sich natürlich schwerer damit, Sachen auf Englisch zu erklären als es in ihrer Muttersprache, ne.

  18. David

    Und Diskussionen ja auch, die darunter leiden.

  19. Christian

    Genau, also das, das hat halt komplett bei manchen Sessions darunter gelitten, dass halt Leute dazu verdonnert wurden, sag ich jetzt mal, Englisch zu sprechen. Und das hat sich dann halt sehr in die Länge gezogen. Oder man hat halt viel, viel weniger rüberbringen können in diesen fünfundvierzig Minuten je Session, weil die Leute halt einfach immer überlegen mussten, Vokabular wieder im Kopf rattern, mussten.

    Das war halt, also ich glaube, da würde ich lieber, also ich an meiner Stelle hätte lieber gesagt: „Passt auf, ich mach meine Session jetzt hier in Deutsch, dafür mach ich sie richtig." Ja, anstatt jetzt wegen einer Person halt mein, meine, meine Sessions, qualitätsmäßig einfach so weit, abzustufen, ne.

  20. Marcel

    Es gilt da ja in der wissenschaftlichen Szenerie, wenn man so Tagungen macht und, sagen wir mal ehrlich, ist ja im Grunde nichts anderes als eine Tagung oder ein Fachkongress Barcamp. Ja, heißt anders, ein bisschen, laxer organisiert vielleicht. Aber bei den Tagungen, bei den Wissenschaftlern, die machen ja auch immer, erarbeiten dann so mit ein Summary, ne.

    Das heißt, sie haben ihre, Fachvorträge und dann gibt es entweder auf Beamer oder hinterher im Tagungsband oder das kann man ja dann auf den Beamer schmeißen, noch mal eben das Wichtigste, in, in paar Sätzen zusammengefasst auf Englisch. Ja, so kann man das ja auch machen letztlich.

    Und, das klingt irgendwie aber alles so, wie du sagst, als würde irgendwie der Trend seltsamerweise, Internet ist ja weltweit, aber als würde der Trend bei den Barcamps eigentlich dahin gehen, dass man eher, regional oder sogar lokal denken muss. Dass man sich also auf sein Berliner, sein Hamburger, Hannover oder in Zürich oder in Wien, was weiß ich, auf das Barcamp konzentriert, nur das besucht und dort kann man ja lokal dann immer so die Themen aufbauen. Ja.

    Also dass es wahrscheinlich wirklich wenig Sinn hat, du, du, rennst hier von Pontius nach Pilatus und hörst dann eben immer dieselben Leute oder dieselben Storys.

  21. David

    Ich glaub, was schon wichtig ist, dass du, schon in die anderen Bundesländer fährst und, und hörst dir Stimmen an, damit es nicht zu lokal ist, also zu einseitig. Das find ich schon interessant. Allerdings, sind die Stimmen, die ich jetzt auch so gelesen oder gehört habe, ich konnte ja leider nicht zur Barcamp, obwohl ich mir das vorgenommen hatte, wollte mit Dirk jetzt auch so 'ne jQuery-Session halten, aber sei's drum.

    Aber die Stimmen, die ich auch so gehört habe, gehen exakt in die gleiche Richtung von dem, was du gesagt hast, Christian. Also es war teilweise zu voll. Der, dieser Riesenraum, der da war, wo viele Sessions stattfanden und das, Englische.

    Ich glaube, das Problem ist ganz einfach, Jens Krochtras hat's so schön gesagt, : „Internationales Barcamp in Deutschland ist keine gute Idee.“ Aufgrund dessen, dass die Diskussionen eben gar nicht richtig, vorankommen, weil du eben auf Englisch sprechen musst und nicht auf Deutsch. Und, so 'n bisschen konnt ich das auch nachvollziehen, als ich bei Microsoft, bei der Vorstellung des Internet Explorer 6 in Berlin war. Da war es ja ähnlich.

    Da waren zwei, Entwickler vom Microsoft-Team direkt aus Amerika. Und, als, wir die erste Diskussionsrunde gestartet haben, haben wir den, haben wir die meistens in Deutsch geführt, aber teilweise auch 'n bisschen in Englisch übersetzt. Und, das fiel mir schon 'n bisschen schwer, auf Englisch zu reden, ganz einfach, weil ich, völlig aus der Übung bin.

    Also wenn ich jetzt 'n halbes oder dreiviertel Jahr kein Englisch rede und dann auf einmal urplötzlich wieder Englisch rede, dann brauche ich wieder so 'n halben Tag oder 'n ganzen Tag, um mich dran zu gewöhnen. Und innerhalb von drei Stunden ist natürlich schlecht.

  22. Marcel

    Ja gut, das, das hast du natürlich immer, aber ich für mein Teil, egal in welcher Branche man sich bewegt, Web, Administratoren, Webprogrammierer, Grafiker, Journalisten: Wenn ich, jetzt bin ich Lokalpatriot, wenn ich in Deutschland in Hannover zu einem Kongress meiner Branche gehe, warum ums Verrecken soll ich da auf Englisch labern oder auf Englisch zuhören? Ja.

  23. David

    Mhm. Ja.

  24. Marcel

    Also.

  25. Christian

    Ja, also...

  26. Marcel

    Das ist immer so, so die Sache,, an, an wen richtet sich das, ja? Will man jetzt alles unter einen Hut bringen oder,, ist der, Wiener Web, Programmierer sauer, wenn, der internationale Microsoft-Mensch nur in Berlin auftritt? Muss man dann da hingehen oder ist doch eigentlich sowieso alles dezentral organisiert. Das, das meinte ich mit den eher lokal gucken auch, ja.

  27. David

    Wahrscheinlich hätt sich das Barcamp, Berlin in London besser gemacht.

  28. Christian

    Mhm, ja, also ich glaube auch, das Barcamp Berlin ist halt dadurch, dass es, sage ich jetzt mal, das größte Barcamp, glaube ich, ja auch in Deutschland ist, hat sich, denke ich, schon so 'n bisschen die Internationalität halt auf die Flagge einfach geschrieben.

    Es gab auch wenige Ein-- Also einige wenige Sessions, die auch auf Deutsch einfach durchgeführt wurden und das waren seltsamerweise für mich auch mit die besten einfach, weil einfach die Diskussion eher ent, entflammt ist als halt jetzt sage ich mal bei Leuten, die sich halt wirklich einen, einen abgehustet haben, halt irgendwie noch 'n bisschen Englisch rauszubringen. Find ich auch nicht schlimm.

    Ich mein, wir Webler, wir haben halt, wir, wir haben halt viel zwar auch mit dem Englischen zu tun und lesen viel auf Englisch und, lesen englische Bücher, aber nichtsdestotrotz bleibt halt das Sprechen dabei halt einfach aufm, ja...

  29. David

    Blatt auf der Strecke dann, ja.

  30. Christian

    Auf der Strecke, genau. Ja, und das hat man halt extrem gemerkt. Also ich-- Es waren auch vereinzelt zwei, drei Leute in den Sessions dabei, Deutsche, die aber wirklich fließend Englisch sprechen konnten. Da hat's auch Spaß gemacht wiederum. Aber sage ich jetzt mal halt, es gab auch vereinzelt halt einfach Sessions, wo man sich wirklich einen abge, hustet hat. Was ich sagen muss, überfüllt war mir's ehrlich gesagt nicht. Also, der Platz war halt wirklich groß.

    Also es war eine riesengroße Lobby, da waren die jetzt nicht zu eng. Klar, es gab nicht für jeden jetzt irgendwie 'n Sitzplatz, aber das hatten wir in Hannover auch. Das war nicht so schlimm. Nur halt, was wirklich genervt hat, waren halt wirklich diese Session-Räume, weil das war im Prinzip ein großer Raum und dann noch mal so zwei kleinere Räume in 'nem ganz anderen Trakt vom Gebäude. Und in diesem großen Raum wurden halt die meisten Sessions abgehalten.

    Und wenn dann halt da so 'n lauter Amerikaner, sage ich jetzt mal, der halt wirklich 'n riesengroßes Organ hat, ja, da losgelegt hat, dann hast du halt in den restlichen Sessions, ist halt logisch. Und wenn dann gerade da Leute saßen, die halt sich irgendwie versucht haben, noch 'n bisschen Englisch abzugrasen-

  31. David

    Okay, ist nicht ideal.

  32. Christian

    Dann haben die natürlich so vorsichtig vor sich hin erzählt und du hast irgendwie mehr dem Gegenüber zugehört im Raum nebenan als halt, da, wo du eigentlich saßt. Ja. Aber nichtsdestotrotz, war gelungen. Ich war mal wieder in Berlin und, viele neue Leute kennengelernt. War okay.

  33. Marcel

    Also es ist aber nicht so, dass du jetzt sagst, das Barcamp als solches, hat keine Zukunft mehr. Also dir geht's um, um die Details. Also Barcamp ist schon gut, darf aber anders organisiert werden. Oder, oder ist das, solche,, Treffen als solches, dass sie nicht so wirklich Zukunft sehen?

  34. Christian

    Nee, nee. Also die, die Treffen möchte ich auf keinen Fall missen. Das hat sich bisher für mich immer gelohnt. Von der Organisation her auch super, super Catering. Wie gesagt, schon allein für die Leute wäre ich da hingefahren. Das, da-- Also ich bin auch eher der Mensch, ich sag mir, die meisten Sessions, die auf solchen Barcamps, gehalten werden, das sind meistens ab Kopien von Sachen, die ich im Internet eh schon mal gelesen habe.

    Das ist im Prinzip für mich nur noch mal Wissensfest, -festigung und wirklich, vielleicht bin ich da die Ausnahme, aber wirklich der größte Teil des Barcamps verbringe ich einfach damit, so, die sozialen Komponenten einfach.

  35. Marcel

    Es geht um Socializing, ja.

  36. Christian

    Genau, genau.

  37. Marcel

    Das, das, die Mittagspause ist das Wichtigste wahrscheinlich dort. Also nicht wegen des Sitzens, sondern wegen des Treffens und Miteinander-Redens dann.

  38. Christian

    Genau, genau. Also ich, ich schätze auch an den Barcamps, dass die Pausen zwischen, zwischen den Sessions so groß wie möglich sind. Also die waren hier, glaube ich, so eine halbe Stunde und, das war auch super, weil dann konntest du immer mal mit den anderen wieder besprechen: „Wie war die Session? Ja, die war okay. Na ja, die ging so. Wo gehst du jetzt hin? Ah ja, da komme ich mit", und so weiter. Also, das war vollkommen in Ordnung. Und auch die Party am Abend, die war, auch vollkommen super.

    Hast, dich mit den Leuten noch mal, ein bisschen mehr unterhalten. Was nicht so toll war, da saßen natürlich dann Leute in, auf der Party mit ihren Notebooks und haben irgendwie in HTML-Code rumgewuselt-

    ... und haben sich dabei dann ihr Bier gegönnt..

  39. Marcel

    Boah, ich wollte gerade fragen: Was hören Webprogrammierer, wenn se, wenn mehr als zehn auf einem Haufen sind, was hören die eigentlich für Mucke, ja? Offensichtlich das Piepsen, wenn der HTML-Befehl falsch eingegeben wurde oder was immer da bei euch so passiert.

  40. Christian

    Jedem das Seine, aber ich hätte dann gesagt, da bleib ich lieber im Hotel und, nutze da... Aber da kostet das WLAN wahrscheinlich dann Geld einfach.

  41. Marcel

    Laptopverbot.

  42. David

    Bei mir war es ja dieses Jahr auch so. Ich war ja bei dem, Multimediatreff in Köln und ich hatte mich auch null vorbereitet auf die Themen und wenn ich ganz ehrlich war, und das war ich, da habe ich zu allen gesagt, die Themen interessieren mich eigentlich nicht. Entschuldigung, aber ich bin hier wegen dem Socializing, um die Leute mal endlich, alle persönlich kennenzulernen. Und, ich denke, das wird weiterhin bei mir das erste Thema sein.

    Apropos Multimediatreff:, die Jungs, die das bisher jedes Jahr gemacht haben, die sind dieses Jahr ein bisschen vorschnell. Es gibt dieses Jahr ein zweites Multimediatreff, hat der Jens Kortras heute empfohlen. Und zwar ist das am 29. November in Düsseldorf, nicht mehr in Köln. Etwas andere Zielrichtungen. Geht mal auf multimediatreff.de – das verlinken wir auch später noch mal in der Sendung – und schaut euch das an.

    Wenn ihr das kurzfristig einrechnen könnt, ich finde diesen Termin recht kurzfristig, deswegen werde ich nicht hinfahren. 29. November 2008, in Düsseldorf. Okay, so viel zum Multimediatreff und Barcamp. Kommen wir mal zu deiner zweiten News, Christian.

  43. Christian

    Ja, ab jetzt geht's ganz schnell. Letzte Woche ist der Firefox 3.1 in der allerersten Beta erschienen, also der Nachfolger jetzt von Firefox 3.0. Ja, steht zum Download bereit, soweit ich weiß, auch für alle Systeme und kann jetzt munter getestet werden.

    Äääähmm, die letzte News ist, war schon vor einigen Tagen oder vor einer Woche so, 'ne neue Analyse von Allensbach – ich kenne mich da qualitätsmäßig bei Analysen immer nicht so aus – herausgegeben wurde, „So nutzen die Deutschen das Internet heute". Bisher gibt, habe ich da bisher nur 'nen Spiegel-Artikel zu gefunden. Die eigentliche Analyse habe ich irgendwie noch nicht so richtig im Internet entdeckt.

    Das wäre ganz hilfreich, falls die vielleicht irgendjemand hat als PDF-Dokument oder irgendwas.

  44. David

    Dann, hinterlasst das in den Kommentaren doch bitte, wenn ihr da Informationen habt.

  45. Christian

    Ja, genau. Dann können wir die auch verlinken. Ja, weil der Spiegel-Artikel gibt schon ganz gute Aussichten darüber, dass man sich mal wieder ordentlich informieren könnte, was jetzt, eigentlich Stand der Dinge ist im Nutzerverhalten im, im Internet. Und, ich glaube, in der Analyse wird auch sehr viel Wert darauf gelegt, die Altersunterschiede mal ein bisschen, zu, betrachten.

  46. David

    Sag mal, weißt du, ob das diese Studie war, die vom ZDF in Auftrag gegeben wurde oder ist das eine andere Studie?

  47. Marcel

    Nee, das ist eine andere, weil die von ARD, ZDF, die müsste man finden. Ich bin gerade auch nebenbei, am, am Suchen. Wenn ich irgendwie „Eureka" schreie, dann hab ich's gefunden.

    Ich glaube, Allensbach ist was anderes. Es ist durchaus auch schon so, na ja, soweit es geht, seriös, aber ich finde, man darf ruhig noch mal extra nach der ARD-ZDF-Studie suchen. Den Hinweis finde ich gut, weil die Studie kenne ich von vor, uh, ein oder vor zwei Jahren. Ich weiß nicht mehr, fand ich sehr gut und ich glaube, das ist eine andere Geschichte.

    Und wenn Spiegel Online das tatsächlich nicht verlinkt hat, ist es vielleicht etwas, was man kaufen muss oder man kann eben nur die so kostenlos zur Verfügung gestellten Daten weitergeben ohne die Verlinkung.

  48. David

    Ich denke, wie so üblich, wird diese Studie,, kostenpflichtig angeboten werden. Das war bisher bei allen, sonstigen großartigen Studien, also großartig im, im Sinne von groß, umfangreich, bisher eigentlich immer so. Also ich hab jetzt auch mal ein paar Analysen, der letzten Jahre irgendwie rausgesucht und dann war es irgendwie nur: Überweisen Sie, keine Ahnung, zweihundert, dreihundert, vierhundert Euro und dann, kriegst du vielleicht ein PDF. Aber sei es drum, die ZDF-ARD-Studie.

  49. Marcel

    Habe ich gefunden gerade.

  50. David

    Sehr schön. Kannst du das, kannst du die-

  51. Marcel

    ARD-ZDF-Onlinestudie 2008. Den Link gebe ich mal rein.

  52. David

    Genau, super. Ich hab's mir mal heruntergeladen, aber wieder vergessen, mir anzuschauen. Ich, sei's drum. Okay, Link reichen wir nach. Komme ich mal zu meinen News. Auch schnell runtergerattert. Jetzt muss ich mich grad noch mal ein bisschen sortieren. Für diejenigen, die, aufm Mac ein bisschen unterwegs sind und wollen ihre, Einstellungen oder ihre Bookmarks oder sonstigen Sachen synchronisieren auf verschiedenen Computern, Macs oder PCs, gab's bisher eigentlich nur diese MobileMe-Variante.

    Die mögen aber einige nicht kaufen, weil sie kostet doch immerhin derzeit fünfzig, aber ansonsten auch noch 'n paar mehr Euro im Jahr, neunundsiebzig, glaub ich, waren's. Und es gibt jetzt 'ne kostenlose Alternative, die nennt sich Fruux oder Fruux, wird F-R-U-U-X geschrieben, und, verewigt sich in den Systemansteuerungen als Preference Pane. Hab ich noch nicht großartig getestet, weil ich MobileMe-Kunde bin. Sieht aber sehr interessant aus.

    Vor allen Dingen ist es kostenlos und es wird in Zukunft auch mö-möglich sein, mit dem iTunes, mit dem iPhone 'ne Synchronisierung zu machen. Also, klingt nach 'ner spannenden Geschichte. Das könnt ihr euch mal anschauen. Für all diejenigen, die Twitter nutzen, zweite News an meiner Stelle. Twitter, das wisst ihr, das ist ja 'n kleines,, na ja, Gruppenchat nenn ich das ganz gerne. Und zwar einhundertvierzig Zeichen kann man losschicken, um zu sagen, was man grade macht.

    Es ist aber eher so 'ne Diskussion oder ein Miteinander. Und das Problem dabei ist, dass man eigentlich, wenn man jetzt einhundert, zweihundert, dreihundert, vierhundert Leute abonniert hat und, die Tweets, die einzelnen Nachrichten, so heißen das, von denen bekommt, dann kann man das nicht eingrenzen auf eine bestimmte Gruppe. Und, es gibt jetzt 'n Tool, das heißt, Yammmer, Y-A-M-M-E-R, hat sich das zunutze gemacht.

    Und zwar sagen die: „Wir bieten Twitter im Unternehmen an.“, Yammmer funktioniert ganz genauso wie Twitter. Ihr könnt auch einhundertvierzig Zeichen losschicken, um zu sagen, was ihr grade macht, allerdings pro Unternehmen. Das merkt man auch daran, wenn man sich anmeldet, macht man das mit seiner E-Mail-Adresse von dieser Firma. Und möchte man, die anderen, aus dieser Firma auch mit einladen, dann geht das nur über die Domain, die man schlussendlich hinten eingetragen hat.

    Kann 'n Problem sein, falls ein Unternehmen nicht gleich, gleiche E-Mails hat oder das sind verschiedene Etagen oder, oder, Firmeneinzelteile oder so, die andere Domains haben, dann wird das schon schwieriger, da 'ne Gruppe zu bilden. Allerdings ist Yammmer recht interessant. Gibt es als Applikation, unter Adobe Air für Windows und für Macintosh und auch als iPhone Application. Sehr interessante Geschichte. Könnt ihr euch auch mal anschauen.

    Wer viel mit JavaScript macht, sollte sich auch mal Blackbird anschauen.

    Blackbird ist 'n ziemlich schwarzes Fenster und ist dafür da, damit ihr eure JavaScript-Logging-Sachen, also wenn ihr irgendwelche Sachen, mal kontrollieren wollt, ob ihr an dieser Stelle in diesem Code seid oder was auch immer, dann habt ihr doch ganz gerne mal immer 'n Alert rausgegeben, also 'ne Fehlermeldung in JavaScript, um einfach zu zeigen: „Hey, ich bin an dieser Stelle und das sind die Parameter, die ich ausgebe.“ Ihr, wenn ihr Blackbird einsetzt, Blackbird, dann ja, das war so 'n kleiner Insider.

    Marcel Schwarzenberger heißt nämlich mit seinem Username Blackbird.

  53. Marcel

    Ratet so was nicht.

  54. David

    Also Blackbird, der Vogel, der schwarze, ist eben dazu da, den könnt ihr füttern mit, Systemmeldungen und die werden dann farblich gekennzeichnet rausgegeben. Ist an und für sich 'ne schöne Geschichte, hat natürlich den Nachteil, dass ihr JavaScript einbinden müsst auf eurer Webseite, um das später nutzen zu können. Wird für mich also weniger interessant sein.

  55. Christian

    Mhm. Nur noch mal: Also ich kenn's ja mittlerweile so, dass man viel einfach so in Firebug oder so exportiert, ne. Also was Fehlermeldungen halt angeht, dass man die direkt in Firebug droppt oder so. Ja. Aber dennoch 'n schönes Utility. Hab ich mir auch mal angeschu, angeguckt. Sieht halt optisch einfach, toll aus, aber ich weiß nicht, ob's produktiv wirklich so viel Sinn macht für so viele Entwickler. Aber-

  56. David

    Vor allen Dingen, wenn man, wenn man Firebug hat.

  57. Christian

    Ja, wenn man Firebug hat, ist es wahrscheinlich eh, unnötig. Aber ja, auf die Schnelle, sag ich jetzt mal. Und ich weiß ja nicht, ob's auch browserübergreifend ist. Ich mein, wenn man grade irgendwas mit 'm IE sechs testen muss, dann ist natürlich Firebug eh, ja, da könnt man's vielleicht dann ausprobieren, ja. Dafür ist vielleicht ganz gut.

  58. Marcel

    Weiß denn jeder, was 'n Firebug ist?

  59. David

    Webentwickler sollten das wissen. Wenn nicht, sind sie keine richtigen Webentwickler.

  60. Christian

    Oder sie haben das falsch gemacht.

  61. David

    Genau. Obwohl ich nicht Firebug nutze, weil ich den Firefox nicht nutze, aber.

  62. Christian

    Ja, okay.

  63. Marcel

    Hat was mit Firefox zu tun. Okay, ja.

  64. David

    Ist 'ne, ist 'ne Extension, also 'ne Erweiterung für eigentlich die bekannteste Webentwickler-Erweiterung für den Firefox, mit dem man sehr viele Sachen kontrollieren kann im eigenen Quellcode oder in dem der anderen und kann da sehr viele Sachen, abfragen. Und es ist 'ne enor... Also solche Tools sind eine enorme Erleichterung, wenn man Webseiten entwickelt, die auch 'n bisschen dynamisch sind, wo JavaScript,, oder Ajax hinzukommen. Da ist das schon sehr interessant.

  65. Marcel

    Okay, Antwort, die du mir gar nicht geben wolltest, David.

  66. David

    Jetzt kommen wir auch noch mal, w-wir verlassen noch nicht ganz JavaScript, und zwar das nächste Ding, was ich euch vorstellen möchte, nennt sich CSS Browser Selector, ist von Rafael Lima, ist unter einem Kilobyte groß, zu vernachlässigen und macht Folgendes: Wenn ihr oder vielmehr erkennt es den Browser recht zuverlässig. Das scheint gut zu funktionieren, und stellt euch in den, Quelltext ein, Div zur Verfügung, mit einer Klasse.

    Und zwar, wenn ich jetzt mit dem Internet Explorer sechs drauf surfe, bekommt dieses Div die Klasse IE. Wenn ich mit dem IE sieben drauf bin IE sieben. WebKit Safari Unterstützung, Firefox Unterstützung mit verschiedenen Betriebssystemen. Das heißt, auch wenn ich, mit dem Firefox aufm Mac unterwegs bin oder ich bin mit dem Firefox auf dem PC unterwegs, dann kriege ich eine dementsprechend unterschiedliche Klasse.

    Das hat den Vorteil, wenn mir quasi, dieser CSS-Browser-Selector automatisch erkennt und, welcher Browser gerade aktiv ist, dann könnte ich in meinem CSS einfach schreiben Punkt IE sechs, beziehungsweise der Sechser ist einfach nur Punkt IE und meine Anweisung direkt dahinter und bräuchte nicht großartig noch was programmieren in JavaScript oder irgendwas schreiben in HTML, sondern kann es direkt quasi super bequem ansprechen.

    Ist unter ein Kilobyte groß, funktioniert wie gesagt recht zuverlässig. Ich hab's noch nicht getestet, aber klingt eigentlich nach einer ganz schönen Geschichte, die gut funktioniert. Einen englischsprachigen Artikel möchte ich euch auch noch verlinken. Findet ihr 'n Link auf Technikwürze.de. A smarter MAMP. MAMP, so wie ich es nenne, ist ja, Macintosh, Apache, MySQL und PHP. Diese Geschichte, womit man seine Webseiten eben hier selbst entwickeln kann auf dem, Macintosh.

    Das Ganze gibt's ja auch für Linux, denk ich. Oder Christian, du bist ja, bist du Linux-Freak oder Windows-Freak?

  67. Christian

    Es gibt ja da LAMP und WAMP.

  68. David

    Genau, diese Geschichte gibt's auch. Genau, und für'n Macintosh gab's eben dieses MAMP und ist von der Firma LivingE, die, auch diese Web Edition verbrochen hat. Und, auf jeden Fall geht der Jason T. Johnson, der hat den Artikel geschrieben, der sagt: „Ich mache 'n besseres MAMP." Und zwar, hat er sich zehn Minuten Zeit genommen und hat 'n bisschen was im, in, in, ins Terminal geschrieben und quasi seine eigene Umgebung gebaut. Klingt recht zuverlässig und, ist 'ne schöne Geschichte.

    Die dynamischen, Webseiten, URLs werden da richtig generiert. Also schöne Geschichte. Lest euch das mal an. So, heute entdeckt, letzte News meinerseits ist Flutter. F-L-U-T-T-E-R ist 'n WordPress-Plugin, mit dem man sein WordPress richtig zum CMS aufschrauben kann. Und zwar funktioniert das in, folgender Art: Ich hab mir das Video heute angeschaut. Ihr könnt in WordPress quasi neue Kategorien hinzufügen.

    Eine Kategorie könnte sein, 'ne News-Sektion oder ich, ich weiß nicht, oder Freunde, die ich grad empfehle oder was auch immer jeder, auf diese Webseite packen wollt. Könnt 'ne Kategorie anlegen und könnt für diese jeweilige Kategorie eigene Felder für die Datenbank machen. Also was brauche ich denn für Felder? Ich brauche 'n Titel, dann brauche ich vielleicht 'n Datum, um's zu sortieren, dann brauche ich 'n Text und dann brauche ich vielleicht 'ne Linkliste oder was auch immer.

    Und diese Felder kann ich ganz einfach, per Drag and Drop und hinklicken und hier klicken hinzufügen und kann mir quasi meinen, WordPress super einfach erweitern und das dann später dadurch richtig als Content-Management-System benutzen. Sieht sehr interessant aus. Solltet ihr euch auf jeden Fall mal anschauen, wenn ihr WordPress benutzt. Ist noch 'ne Beta, also mit Vorsicht zu genießen, aber ich glaube, auf jeden Fall ein Blick wert.

  69. Christian

    Da WordPress ja eh 'ne Dauerbeta ist, ist, das glaube ich egal.

  70. David

    Apropos Beta: Was ich grade vorbereite und ihr solltet in Zukunft, in naher Zukunft vielleicht mal auf die Technikwürze-Seite schauen. Ich bereite nämlich grad ein Redesign vor, ein komplettes Redesign. Es wird 'ne neue Struktur geben, also komplett neue Navigationspunkte, die anders heißen. Es wird 'ne ganz andere Aufteilung geben und ein komplett neues Design. Sieht sehr spannend aus bisher.

    Wir stellen uns das Team, also bisher war's ja so, dass Technikwürze in den älteren Sendungen ein Spezialthema hatte und es gab so vier Stammmoderatoren und die wurden einzeln oben großartig plakatiert und unten die Moderatoren, die zwischenzeitlich mal dabei waren, eher mickrig und das wird sich ändern.

    Jeder, der auch als Gastmoderator mal dabei wird, wird prominent, mit Foto, mit, Twitter-Account abgebildet und auch den Amazon-Wunschzettel, wenn ihr der Meinung seid: „Mensch, ihr macht da tolle Arbeit bei Technikwürze. Ich möchte euch 'n bisschen unterstützen und schick euch 'n paar Gummibärchen oder so", dann könnt ihr das auch gerne darüber tun. Aber wie gesagt, das folgt dann später auf Technikwürze.de. Also schaut auf jeden Fall mal rein.

  71. Christian

    Kann man Gummibärchen bei Amazon kaufen?

  72. David

    Weiß ich nicht, aber es war ja nur 'n Beispiel. Ihr könnt euch auch-

  73. Christian

    Vielleicht 'n Kuschel, vielleicht 'n Kuscheltier von Gummibärchen.

  74. David

    Genau, da auf jeden Fall die Kontakt, Adressen auch der jeweiligen Moderatoren dabei sind, könnt ihr natürlich auch anschreiben und an der Privatadresse, oder per E-Mail oder was auch immer dann mal anfragen, wie die Adresse ist und dann da die Gummibärchen hinschicken. So, kommen wir zu den Empfehlungen, Christian.

  75. Christian

    Meine Empfehlung, Peachart, ist eine Ansammlung von, PHP-Klassen, die man ganz einfach integrieren kann in seine bestehende Webanwendung und der man, mit der man super einfach, also zumindest weisen die Tutorials darauf hin, ich hab's produktiv jetzt noch nicht eingesetzt, super einfach, Diagramme beziehungsweise halt, Charts generieren kann. Und die sehen auch noch richtig schick aus.

    Also, jetzt nicht irgendwelche verpixelten Diagramme, die man halt mit irgendwelchen Libs, in PHP sonst so kennt, sondern wirklich, richtig schön smoothe Diagramme, die auch vom Quelltext her sehr, sehr schnell generierbar sind. Also man kann dem Teil sogar 'ne CSV-Datei hinschicken und der generiert dir aus der CSV-Datei automatisch halt dein, dein, dein Chart. Sieht wirklich sehr schick aus. Man kann das Ganze layouttechnisch mit Hintergründen und allem drum und dran noch aufpeppen..

    Ja, aber sieht wirklich, sehr schick aus. Wer irgendwie eine Anwendung schreiben muss, die, designmäßig auch aufm, aktuellen Stand sein muss, der sollte sich das auf jeden Fall mal angucken.

  76. David

    Schön, dass du das erwähnst. Wir hatten das auch vor ein paar Sendungen schon mal erwähnt, diese Geschichte bei Technikwürze. Und ich muss jetzt zugestehen, es macht nichts. Ich finde es wunderbar, dass du es noch mal hervor-hervorkramst.

  77. Christian

    Ich bin immer der Doppelsager.

  78. David

    Ich finde es-

  79. Christian

    Ich bin der Wiederholer.

  80. David

    Ich finde es wirklich wunderbar, dass du es noch mal hervorsagst, weil, wir suchen uns für Technikwürze auch wirklich interessante Sachen raus. Nur das Problem, also gr-- ich, ich spreche jetzt gerade nur von mir, ist, dass ich einfach gar nicht die Zeit finde, wirklich alles zu testen von den Sachen, die wir auch hier vorstellen. Und mit PieChart ist es das Gleiche.

    Also ich programmiere meine ganzen PHP-Grafik-Gedöns-Sachen alles selbst, mit der Zurhilfenahme von der GD Lib, der Grafik Library und PieChart wäre eine Möglichkeit, eben diese Statistiken in einfacher Form zu machen und ich hab's wie gesagt empfohlen gehabt damals ursprünglich in der Technikwürze und es selber noch nicht probiert. Also, ich klopfe auf Holz, ich muss es mir echt noch mal reintun. Vielen Dank.

  81. Christian

    Ja, nichts zu danken. Geht aber gleich mit, PHP weiter. Und zwar, wurde mir dann noch eine andere Klasse, ist mir aufgefallen. Simple HTML DomParser. Und zwar ist das eine Klasse, mit der kann ich, fremde HTML-Seiten, ganz einfach reinladen. Das ist ja nun nichts Neues, das, kann man ja mit der Curl-Extension auch wunderbar machen. Aber was diese Extension, besonders macht, ist, ich kann mir Elemente aus der Seite rausextrahieren mittels CSS3 Selektoren. Also wie ich das in jQuery mache.

    Ich kann halt einfach sagen, lade jetzt die Seite, www Google de runter und grabbe mir aus dem Dom, was, was du da bekommen hast, also aus deinem HTML-Konstrukt, grabbe mir da das Element mit der Klasse XYZ und mach mit der das und das. Und das halt alles auf Serverebene über, PHP eben, ja, mit einem gewissen Caching dahinter, um das Ganze halt zwischenzuspeichern, weil natürlich solche Seitenabrufe schon relativ ladeintensiv sind, ist das sicherlich eine super Alternative.

    Ja, weil man damit halt, mit ein bisschen CSS-Kenntnissen, wunderbar das aus Fremdseiten rausextrahieren kann, was man braucht.

  82. David

    Aber noch mal: Also du machst, also du initiierst das, hole mir die Seite aus XY direkt in CSS?

  83. Christian

    Nee, nee, nee, das, das, da haben wir uns jetzt falsch verstanden. Nee, du sagst: „Hole mir Seite www Google de meinetwegen, ne. Dann hast du halt sozusagen normalerweise in einer Variable ja den kompletten Inhalt des Doms von dieser Domain. Also-

  84. David

    Okay, also wir reden, wir reden gerade jetzt wirklich von PHP. Mhm.

  85. Christian

    Genau, nur, nur serverseitig. Und dann kannst du aber mit diesem, mit dieser Klasse kannst du dann sagen: „Hole mir jetzt, schneide mir jetzt sozusagen aus diesem, Dom, die Klasse, den Inhalt der Klasse XYZ heraus.

  86. David

    Ach so, und wie du, wie du ihm das sagst, das kannst du mit, auf CSS3-Selektorbasis ihm mitteilen.

  87. Christian

    Kannst dann halt sagen, du schreibst einfach wie ein CSS3-Selektor, also div, Raute, XYZ und dann sammelt er dir die Inhalte aus der div ID XYZ heraus.

  88. David

    Sehr interessant, sehr interessant.

  89. Christian

    Dann kannst du die in PHP natürlich vielfältig weiterbearbeiten, editieren, manipulieren und zurückschießen.

  90. David

    Okay. Noch mal schnell, bevor der Marcel einschläft, noch mal erklärt, wenn du es willst.

    Wir Webentwickler gehen ja auch manchmal den Weg, dass wir Sachen von anderen Webseiten in unsere eigene einbinden wollen. Sei es, dass wir bei Twitter was geschrieben haben oder wir haben, bei Flickr ein Bild hochgeladen. Wenn jetzt jeden, wenn wir jeden informieren möchten: „Mensch, hier, da habe ich was online gepackt", dann müsstest du quasi von jedem Webentwickler täglich zehn Seiten besuchen. Das kann bei, großen Bekanntschaftsgruppen, relativ schnell mühselig werden.

    Und deswegen, sammelt man die Informationen ganz gerne auf der eigenen Webseite. Und, einige Dienste bieten eine API an, also so eine Schnittstelle, also ein Qua-, ein Kabel kannst du dir vorstellen, an dem ich sage: „Mensch, gib mir mal die Information. Die kriege ich dann in Reintextform. Was habe ich denn bei Twitter alles geschrieben?" Kriege dann diesen ganzen Text zurück und kann ihn auf meine Webseite packen und das schön formatieren. Die eine Geschichte.

    Jetzt gibt es aber auch Webseiten und Dienste, die keine API anbieten oder diese API einfach zu schlecht ist oder was auch immer. Und da finde ich dieses Simple HTML, DomParser sehr interessant, weil, mit dem denke ich mir, ohne es mir angeschaut zu haben, kann ich eben, Webseiten direkt abgreifen und die Information mir da rausholen.

    Auch von Webseiten, die vielleicht gar nicht vorgesehen haben, dass man die Information da raussucht, weil die vielleicht zu blöd sind, eine API zu schreiben oder was auch immer. Und ja, tolle Geschichte. Werde ich mir auf jeden Fall mal anschauen.

  91. Christian

    Das merkst du dir aber für den Punkt nachher, David. Aha.

  92. David

    Ja. Genau.

  93. Christian

    Bei mir hört's heute nicht mit PHP auf. Dritte Empfehlung ist auch, GeoNames. Haben wir auf Arbeit vor ein paar Tagen entdeckt. Ist, ein kostenloser Webservice für verschiedenste, Dienste auf Geo-Basis. Also sprich, ich will die Stadt zu einer Postleitzahl ermitteln. Ich habe eine Webanwendung und da sollen Leute eine Postleitzahl eintragen und ich will automatisch die Stadt für den Benutzer auswählen, ne.

    Dann ist das, sozusagen, ja, was du gerade angesprochen hast, eine API, die ich per JSON, XML, teilweise auch CSV ansprechen kann. Fünfzigtausend kostenlose Anfragen pro Tag sind inklusive. Und, es schließt auch keine kommerzielle Nutzung aus. Also selbst wenn ich halt ein kommerzielles Portal habe, kann ich kostenlos auf diesen Web Service zugreifen und den, nutzen. Ja.

  94. David

    Ist interessant. Also ich hab grade mal nach Hannover gesucht. Es gibt mir 'ne super lange Liste auch mit Orten, die hier in, in der Nähe liegen. Was ich interessant dabei finde, ist eben, dass es mir direkt, die Longitude und, Lat-Latitude, oh mein Gott, also diese, Geokoordinaten rausspuckt. Schöne Geschichte.

  95. Christian

    Ja, ja, also-

  96. David

    Kriegst du die auch in reinen Textformen oder geht das jetzt nur über die Webseite? Oder kannst du direkt-

  97. Christian

    Nee, nee, die haben ja, die haben ja, die haben ja 'n Web Service. Also du kannst Jason, Jason abfragen, XML abfragen und das ist halt alles URL basiert. Und also du kannst bis ins letzte Detail bestimmen, was da in den Informationen, also ich hab das wirklich thematisch nur angekratzt. Man sieht ja auch dann auf dem Link, was man sich da alles generieren lassen kann.

    Ist wirklich 'ne super Schnittstelle, wenn man 'ne Seite hat, die halt jetzt nicht fünfzigtausend Anfragen pro Tag generiert, weil dann ist dann Schluss.

  98. David

    Das ist gut. Ich hab gerade mal die Webseite genutzt, hab mal hier auf Langenhagen geklickt, kriegt dann 'ne Google Maps, Karte, wo auch ganz, ganz viele Orte eingetragen sind mit Sachen, die es in meiner Umgebung gibt. Find ich hervorragend. Schöne Sache, ganz toll.

  99. Christian

    Meine letzte Empfehlung ist Multicolor. Ist, so 'n Mash-up für Flickr. Die haben zehn Millionen, unter Creative Commons Fotos, von Flickr indexiert und nach Farben kategorisiert.

    Man geht da auf die Seite, die sieht erst mal sehr unscheinbar aus und hat auf der rechten Seite ein Feld mit verschiedenen, Farbpaletten und kann bis zu zehn Farben zusammenklicken und er gener, und er guckt in seiner Datenbank, welche Flickr Bilder genau diese Farben, die ich ausgewählt habe, genau diese Farben enthalten. Und das ist sehr lustig.

  100. Marcel

    Macht das, das geht richtig schnell.

  101. David

    Ja, das ist super. Funktioniert gut.

  102. Christian

    Das geht richtig schnell und die Ergebnisse sind auch sehr, sehr gut. Also, man muss natürlich immer auf die Rechte achten, die das Foto hat, aber wenn man jetzt irgendwie grad mal ein Bild sucht, was genau diese Farbkombi beinhaltet, die ich vielleicht grad brauch.

  103. David

    Was ich auch gerade sehe, ich hab, natürlich jetzt alle Farben nacheinander angeklickt und, er fügt die Farben wie in einer List zusammen. Das heißt, wenn ich jetzt Blau nehme, ich nehme Grün und ich nehme Gelb, dann sucht er sich auch Fotos, die genau diese Farbenteile enthalten. Es ist wunderbar, es funktioniert perfekt und superschnell auch. Klasse.

  104. Marcel

    Aber da tatsächlich, also, die möchte ich auch noch mal drauf achten, weil ich bin ja auch einer, der mit Urheberrechten zu tun hat. Also man muss sich tatsächlich, wie du schon sagst, Christian, wirklich die Fotos dann auch angucken, ne, was da für Rechte dran sind. Oder gibt's da irgendeine Sache, wer einmal bei Flickr was eingestellt hat, der hat alle Rechte abgegeben? Nee, das hat er so oder so nicht, aber.

  105. Christian

    Nee, aber es, es ist halt Creative Commons, also spricht die Rechte sind meistens relativ offen. Es steht dann aber meistens noch dazu keine kommerzielle Nutzung, und halt, Nennung des Urhebers.

  106. David

    Also Creative Commons, gibt schon die Richtung vor, dass man was machen kann, aber trotzdem sollte man sich grundsätzlich gilt das immer, wenn man Webs, wenn man Bilder verwendet aus dem Internet, sollte man sich immer über die Rechte informieren.

    Auch wenn ich jetzt zum Beispiel vielleicht hört ja der ein oder andere Kunde zu, was ich mir nicht vorstellen kann, also pro, Kunde im allgemeinen Sinne, auch nicht unbedingt der Agentur vertrauen, wenn die sagt, ich, ich hole jetzt mal ein Bild, denn, das kann übel ausgehen irgendwann.

    Also immer die Rechte überprüfen von den Bildern, die man online stellt, auch wenn man mal, im Layout und das gilt jetzt für die Webentwickler, ein Bild sich runterzieht und meint, ja, wenn die Webseite dann launcht, dann tauschen wir das Bild durch ein echtes aus, was der Kunde mir geliefert hat oder eins, was wir gekauft haben. Obacht, bitte. Nehmt, wenn Layoutbilder, dass sie auch wirklich als Layoutbilder gekennzeichnet sind.

    Sobald die Seite wirklich ins Netz geht und live online ist, raus mit dem Bild und wirklich jedes einzelne Bild noch mal nachschauen. Wie sieht es mit der Lizenz aus? Und auch wenn der Kunde jetzt Bilder geliefert hat, da vielleicht noch mal den Kunden darauf ansprechen. Ja.

  107. Marcel

    Eine Sache zu meckern hätte ich da dran. Ich versuch grade mal bei Farbe Rot da durchzunehmen. Das ist bei allen gleich so. Ganz unten unter der,, Batterie Bild, da steht ja, ich hab gerade die, erste Seite von x Seiten aufgemacht, ja. Das heißt, ich weiß leider nicht, wie viel, Seiten oder wie viel Bilder es gibt, die ich anklicken kann.

  108. David

    Ja, stimmt.

  109. Marcel

    Also steht ja sonst immer, ne, eine Seite, du hast gerade die erste von zwanzig Seiten oder so auf, aber wahrscheinlich ist das, wie bei Google, wenn du dann Ergebnisse hast, hast du ja auch nicht sofort immer die Übersicht. Musst du jetzt durch dreizehn oder durch, durch dreihundert Seiten durch. Sind wahrscheinlich schon zu viele Bilder in Flickr drin, ja, aber macht's natürlich dann ein bisschen schwer.

  110. Christian

    Ich denke, das wird einfach, technisch dadurch, dass du ja x-tausend Kombinationen, wenn nicht Millionen Kombinationen hier bald hast, wird das wahrscheinlich technisch einfach schwer umsetzbar sein.

  111. David

    Ich hab mir das grad angeschaut, wie's, funktioniert. Und zwar ist es so, dass, wenn eine Seite mit diesen ganzen, Funden jetzt aufgebaut ist, dann merkt er sich diese Seite, solange du bei dieser, bei diesem Farbschema bist. Und wenn du jetzt auf Next klickst, das heißt, zeig mir die nächsten Bilder, dann startet er wirklich tatsächlich 'ne neue Suche. Das macht er immer so weiter.

    Und die Seiten, die du aber zuvor besucht hast, die lässt er so lange im Cache, solange du mit der Farbkombi nichts anstellst. Das siehst du daran, dass es denn eben, dass er diese Bilder nicht komplett noch mal neu sucht, sondern dass er die Suchergebnisse quasi hat und, lädt die Bilder ganz kurz noch mal eben, aus dem Cache nach. Und, deswegen ist es 'ne open-ended Story. Aber da geb ich dir recht, Marcel, das könnte auch anders lauten.

    Also das könnte man von der Usability ein bisschen besser gestalten dann.

  112. Christian

    Man kann übrigens auch sich gerade Farbkombis, per URL verschicken. Also der hängt das oben an die URL an.

  113. David

    Klasse.

  114. Christian

    Und wenn ich mir jetzt 'ne Farbkombi zusammengestellt hab, kann ich die ganz einfach an jetzt, was weiß ich, 'n befreundeten Designer mal schicken oder so.

  115. David

    Das ist wirklich klasse. Also, - Schöne, schöne Geschichte. Auf jeden Fall. Schöne Lehre.

  116. Marcel

    Ja, das war's. Das war's von mir aus.

  117. David

    Dafür, dass die Links so kurzfristig waren. Ich glaube, ich hab dir heute Nachmittag erst Bescheid gesagt mit der Technikwürze. Hast dir schöne Sachen rausgesucht. Muss dich mal loben.

  118. Marcel

    Ach, danke, danke.

  119. David

    Dafür fallen meine Empfehlungen diese Woche 'n bisschen spärlicher aus. Und zwar hab ich die auch noch aufgegriffen von einem Freund, aber nichtsdestotrotz sind sie deswegen ja nicht schlechter. Und zwar hat der O'Reilly Verlag zwei neue Bücher online gestellt und mit online gestellt meine ich, dass sie kostenlos runterzuladen sind als PDF direkt von der Website. Das verlinken wir auch. Und zwar sind die zwei Bücher „Sicherheit im Internet".

    Da geht es ganz generell, ich hab's mir wie gesagt nicht richtig angeschaut, wenn ihr da mehr Informationen habt, dann basht mich ganz gerne auf Technikwürze.de in den Kommentaren. „Sicherheit im Internet", ganz generell: Was gibt es für Sicherheitsproblemfälle im Internet? Formulare gibt es zum Beispiel oder es gibt, keine Ahnung, Hackerangriffe. Das wird da 'n bisschen thematisch behandelt. Ist mehr ein allgemeineres Buch.

    Ein zweites Buch, was mehr in Richtung, Spezialisierung geht, ist „Praktischer Einstieg in MySQL mit PHP" für diejenigen, die 'n guten Einstieg suchen. Wie kann ich meine Website 'n bisschen dynamisieren mit PHP MySQL. Interessanterweise nimmt das schon auf MySQL fünf, und fünf eins und PHP fünf zwei, ist da die Rede von. Ist in der zweiten Auflage erschienen und, sieht sehr, aktuell aus. Das Gleiche gilt auch noch mal für „Sicherheit im Internet".

    Das war das erste Buch, was ich vorgeschlagen hab. Das ist erschienen in der dritten Auflage kostenlos bei O'Reilly zum Download als PDF und kann natürlich auch super bequem aufs iPod, auf das iPhone transferiert werden. Ja, denk ich, schöne Geschichte. Dann sind wir mit News und Empfehlungen durch. Dann kommen wir mal langsam zur Meckerecke. Und Marcel, da würd ich dich mal bitten zu erzählen, worüber ich mich heute tierisch aufgeregt habe.

  120. Marcel

    Weil ich dir eine SMS, keine SMS, sondern eine Nachricht geschickt habe mit einem Link- -zu einem Spiegel-Online-Beitrag, den wir jetzt hier auch, oder den du schon, verlinkt hast. Eine Nachricht, die vielleicht zwei Dimensionen hat. Die eine ist tatsächlich etwas zum, zum Meckern. Es geht um eine,, Pflichtablieferungsgeschichte.

    Kurz gesagt, die Deutsche Nationalbibliothek, die ja, sagen wir mal so, die sehr ehrenwerte und sehr ehrenvolle Aufgabe hat, gewissermaßen das deutsche Kulturgut zu sammeln, sprich alles, was mit,, Medien zu tun hat, bisher also in körperlicher Form, sprich Bücher, Zeitschriften. Dann gibt es noch die Kollegen in Berlin, die auch zu der Bibliothek gehören, die also, Musikwerke abrufen. Musst du also, wenn du Verlag bist, zwei Pflichtstücke abgeben. So, das war immer diese körperliche Form.

    Jetzt seit gestern gibt es also eine neue, Durchführungsverordnung der, Bundesregierung, die also das Ganze erweitert auf die sogenannten nicht-körperlichen Medien. Und da kommen wir also zu den Internetangeboten. Will also heißen, im Grunde heißt diese Verordnung: Liebe Freunde, Webseitenbetreiber, Achtung, Webseitenbetreiber, bitte liefert uns als Deutsche Nationalbibliothek Kopien eures Internetangebots. So, das ist der Kern erst mal dieser ganzen, Aussage.

    Gestern nicht nur bei Spiegel Online, bei vielen anderen Medien auch durch die Blogs geht es dann auch schon, mal mit kolportiert, sorgt also für eine Riesenaufregung auch. Ich hab, bin auch grade auf einen, auf dem Blog eines, Kollegen, eines Journalistenkollegen von mir gestoßen. Den Link geb ich auch mal hin. Das ist der Blog Age, ein Medienblog, von dem Kollegen Peter Schink.

    Und, der hat einfach mal, diese Aufregung versucht, mal 'n bisschen zu versachlichen, indem er einfach mal bei der Deutschen Nationalbibliothek angerufen hat. Ich hab mir den Spiegel-Artikel mal durchgelesen, David, und hab nämlich dort keine Anfrage bei der Bibliothek selber gefunden. Die haben also nur die Nachricht kolportiert.

    Der Kollege Schink hat also mal die Bibliothek gefragt und, im Grunde bestätigen die das, was auch andere Medien schon sagen, nämlich: Die Verordnung eilt der technischen Zeit weit, weit voraus oder den technischen Möglichkeiten. Das heißt, man muss sich vorstellen, wir haben ja im Grunde zwei Kategorien Webseitenanbieter. Das sind jetzt sagen wir mal wir, ja, also oder du mit deiner Technikwürze, oder auch, nicht kommerzielle Geschichten, Blog und so weiter. Also sprich Private.

    Die sind nämlich ausgenommen von dieser Regelung. Ich sag gleich das Problem: Es ist natürlich nicht ganz geklärt, wo ist die Grenze zwischen privat, kommerziell oder zwischen öffentlich-rechtlich oder, privat-kommerziell oder wie auch immer. Also das ist 'n ziemliches Halligalli, was sie da veranstaltet haben, einfach von der Begrifflichkeit her.

    Im Grunde solltest du ab heute verdonnert sein, lieber David oder lieber, ja alle, die da irgendwie Webseiten betreiben, eine Kopie zu machen, die entweder als PDF, zu erstellen von jeder deiner Webseiten oder das meinetwegen auch als, ZIP-Archiv zu machen, wenn du nämlich Bewegtbilder hast, wenn du 'n Tonangebot da hast und so weiter. Das also bitte alles schön abspeichern und ab zur Deutschen Nationalbibliothek. So, das wäre im Grunde dann heute.

    Der Clou bei der ganzen Geschichte ist natürlich: Wir reden von einem Gesetz. Das heißt, wir reden von Pflichtabgabe. Das ist im Grunde wie bei Steuer oder auch mit der GEZ meinetwegen, die man bezahlt oder nicht bezahlt. Sie ist aber Pflicht. Und wenn du das nicht tust, bist du strafbar. Bewährt. Also oder begehst du, -

  121. David

    Zumindest abmannsfähig.

  122. Marcel

    Ist das ein Strafbewehrter Tatstab, Tatbestand.

  123. David

    Abmannsfähig bist du, ja.

  124. Marcel

    Na ja, nicht, nicht gleich mit Verhaftung, aber so es hätte dann natürlich rein theoretisch was mit, Kostenauflagen zu tun. Mit, ja, das sind so bis zu zehntausend Euro Strafe ist da schon kolportiert worden. Kann man auch bei Spiegel Online nachlesen oder auch in dem Blog habe ich auch gef-gefunden, Medienrauschen oder eben bei, dem Kollegen Schink. Die Sache ist wirklich sehr kompliziert, weil man wirklich nicht weiß, wer ist denn nun wirklich von der Ausnahme betroffen?

    Eine Ausnahmeregelung gibt es, ja. Ich nenne sie mal zum Beispiel zeitlich begrenzte Vorabveröffentlichung oder, das reine ins Netz stellen von Softwareanwendungstools oder eben TV-Hörfunkproduktion. Wobei wieder die Frage ist: Was ist mit Podcasts? Also das ist alles so ein bisschen, sehr diffus formuliert und, Originalzitat: „Freigestellt sind auch lediglich privaten Zwecken den, Zwecken dienende Websites", nicht?

    Also das ist so dieses, diese Formulierung, die man da gefunden hat und, die nicht nur Spiegelredakteure, sondern auch ich selber sehr diffus finden. Eine furchtbar schwammige Angelegenheit und im Grübeligen. Und jetzt komme ich noch mal zu dem Kollegen Schink, bei seiner Anfrage bei Neudeutschen Nationalbibliothek. Da gehe ich jetzt einfach mal auf seine Webseite, BlogAid.de und, zitiere jetzt noch mal einen, Absatz aus seinem kurzen Text, den ich auch mit verlinkt habe..

  125. David

    Nicht erschrecken, das ist bei dir die, Eisenbahn, die das gerade war.

  126. Marcel

    Der Güterzug. Ja, schön. Ich habe das Fenster noch auf. Tut mir leid.

  127. David

    Das macht nichts.

  128. Marcel

    Aber das ist das dramatische Grundrauschen jetzt. Also, de-de-de-de, Moment. So: „Das Ergebnis des Anrufs: Bislang interessieren die Nationalbibliothek nur E-Books. Auch wenn in der Verordnung ausdrücklich die kommerziell betriebenen Ablieferung von Websites vorgeschrieben wird, sei man technisch noch nicht in der Lage, diese entgegenzunehmen, erklärt mir", also Kollege Schink, „, die freundliche Dame am anderen Ende der Leitung. Es gäbe da auch noch keinen Plan."

  129. David

    Das wird man auch nie sein. Das wird man auch nie sein. Es ist, die, die werden, die-- Eigentlich reden die davon, dass sie Google nacheifern wollen, indem sie das sämtliche deutsche Web, indizieren, indexieren oder, oder was auch immer und, und sämtliche Webseiten dann haben. Allerdings als PDF, die ja deutlich größer sind als jetzt eine Indexierung. Und, die werden niemals, niemals, auch wenn die Bundesregierung immer sagt, es gibt keine Steuerleistung, weil sie kein Geld haben.

    Sie haben doch irgend-irgendwelche Milliarden locker, aber so viel haben sie nicht locker, um, gigantomanische Serverfarmen hinzustellen, um die ganzen Daten, die theoretisch da reinkommen könnten, speichern zu können. Alleine nur darum geht es. Es, es, es haben Politiker und da muss ich mich jetzt gerade wieder aufregen, wir sind ja auch in der Meckerecke. Es haben wieder Politiker irgendein, ein Gesetz verabschiedet, weil sie der Meinung sind, das wäre jetzt ganz wichtig.

    Und diese Politiker haben verdammt noch mal noch nie 'ne, 'ne Webseite erstellt, wissen gar nicht, was das ist. Sie waren nur kurz mal auf Spiegel Online und, wissen gar nicht, was das mit dem Internet auf sich hat, dass zum Beispiel 'ne Tagesschau-Videofolge keine Ahnung, ein paar Megabyte haben kann. Ja, denn, ich stelle mir das interessant vor, wenn jetzt die ARD tagtäglich alleine den Video-Podcast da hinschickt. Den-

  130. Marcel

    Ja, da bleiben wir korrekt. Es ist kein Gesetz, es ist eine Rechtsverordnung, die da entschieden wurde, aber das ist Korinthenkackerei jetzt von mir. Es gibt übrigens noch die Dimension, dass was du gesagt hast, die, die Nationalbibliothek, sprich, der Steuerzahler, der deutsche Steuerzahler muss natürlich das Geld bereitstellen, um irgendwie, wenn es überhaupt machbar ist, diese Wa-Wahnsinnsserver hinzupacken. Das ist die eine Seite der, Medaille.

    Die andere Seite ist: Du als Websitebetreiber, wenn du es denn wärest und nicht Ausnahmegenehmigung bekommst, also wenn du abliefern musst, bist du auch verpflichtet, für die Ablieferung zu sorgen. Sprich, die ganzen Kosten für das Einsammeln, in PDF packen oder wie auch immer, oder 'n Tool entwickeln, den-- und das Abliefern bei der Bibliothek liegt bei dir als Webseitenbetreiber.

  131. David

    Ja, das-

  132. Marcel

    Du musst dafür sorgen. Ja, und da gibt es jetzt, jetzt wieder Zitat Spiegel Online. Das habe ich nicht ausgerechnet, sondern das haben die jetzt mal irgendwie zusammen recherchiert. Ob das nun stimmt, weiß ich nicht. Jedenfalls. Ach Moment, nicht vom Spiegel, sondern vom Branchenverband Mitcom. Sollte euch ja was sagen. Die haben letztes Jahr schon dagegen protestiert. Umsonst. Und die haben ausgerechnet, das würde deutsche Firmen hundertfünfzehn Millionen Euro jährlich kosten.

    Also das Bereitstellen. So. Okay, also wie gesagt, im Detail ist es wahnsinnig unausgegoren. Ich bin der Meinung, da könnt ihr ja aus technischer Seite das noch begründen, aber ich bin der Meinung, man, kann, darf, soll, muss sich jetzt überhaupt noch gar keine Gedanken machen. Allerdings ist tatsächlich irgendwie vielleicht angesagt, mal die Ohren und Augen offen zu halten. Oder vielleicht loben wir hier mal bei Technikwürze einen Wettbewerb aus.

    Wer kann denn ein Tool schreiben, dass das irgendwie automatisiert sammelt, in PDS verwandelt, wie auch immer. Also jedenfalls ganz einfach meine Webseite jeden Tag einmal abfotografiert und automatisch den da hinpackt und den ein Tool schreibt. Ich meine, da kann man sich 'ne goldene Nase verdienen.

  133. David

    Ja, das ist das. Ich glau-- Ich glaube, das würde ich aus Spaß, aus Spaß sogar machen. Ich schicke denen jeden, jeden Tag meine Seite, in, in Kopie per E-Mail.

  134. Marcel

    Genau, wenn das ein paar Leute machen, dann werden die das Gesetz ganz schnell wieder rückgängig machen, glaube ich.

  135. David

    Ja, oder, oder, oder ich will ja jeden Tag auch irgendwie ein Linux-Image mit vier Gigabyte auf meinen Webspace stellen. Das muss ich denen ja auch jeden Tag dann zuschicken, ne?

  136. Marcel

    Obwohl gesagt wird, dass Applikationen als solches ausgenommen sind. Aber...

  137. David

    Na ja, aber versteh, versteh doch. Auf dem Linux sind ja auch Webseiten drauf. Das ist schon wichtig.

  138. Marcel

    Also ich habe, ich bin übrigens davon informiert worden heute über, 'ne Freundin von mir, die Susanna, eine, Musikerin selber, auch Be--, Musikproduzentin, betreibt also auch ein kleines Musiklabel. Und die hat mir 'ne E-Mail geschrieben heute und, hat eben diesen Spiegelartikel dann zitiert und hat dann gesagt: „Oh, kacke, kacke. Reicht es also nicht, dass wir unsere CDs dort zu unseren Lasten jeweils nach Erscheinen hinschicken müssen? Und was ist eigentlich mit dem Urheberrecht?

    Was ist mit den Abbildungen und so weiter? Was ist, wenn ich die Seiten ändere?“ Ja. Also ein A-A-Artikel, der drinne steht, der ist ja nun nicht monolithisch in Stein gehauen. Da geht der nächste Zug vorbei. Ist nicht monolithisch in Stein gebaut, gehauen, sondern der, die, die verändert sich ja vielleicht.

  139. David

    Das könnte ja ein Problem werden, das mit den Rechten, ja.

  140. Marcel

    Ja. Und, und was schick ich denn weiter? Was, wie bereiten die das auf? Stellen, machen die Kataloge drauf, daraus und die Bilder, die ich mache oder die Bilder, die ich bekomme – da sind wir wieder wie vorhin bei Flickr –, die kann ich doch nicht einfach so weitergeben. Also das ist so 'n bisschen schwammig alles, ne. Ich muss aber dazu sagen: Die Grundtendenz oder der, der Grundtenor, den kann ich durchaus nachvollziehen und find den, wie gesagt, sehr ehrenwert.

    Es geht ja drum, zum Beispiel bei Büchern: Jedes Jahr erscheinen in etwa nur bei den deutschen Verlagen siebzigtausend Novitäten. Die musst du mal sammeln. Und wenn du dann von jedem Verlag jeweils, ein, zwei Pflichtstücke an die Bibliothek schickst, dann stellst du natürlich sicher, dass das Werk, was mal erschienen ist, wie gut oder schlecht man das finden mag, dass das irgendwo in 'ner Nationalbibliothek gesichert ist.

  141. David

    In Sachen Bücher find ich das auch hervorragend.

  142. Marcel

    Ja, aber letztlich pass mal auf: Die,, b-- Jetzt spinnen wir mal rum, mal ganz furchtbar naiv auf 'n ganz flaches Niveau gepresst. Bücher sterben aus, CDs. Ja, denk mal dran, wie viel ins Internet abwandert. Denk an unser Projekt Chronik oder an andere Geschichten, wo du eigentlich im Grunde nur im Internet publizierst. Das Ganze ist dann sehr flüchtig. Und wer speichert das wo wie ab? Also sich darüber Gedanken zu machen, find ich wahnsinnig ehrenwert.

    Aber, wie gesagt, diese Geschichte ist natürlich irgendwie, der, keine Tür ins offene Haus fallen hier oder andersrum, na ja, ihr wisst, was ich meine. Sondern das ist wirklich, 'n wahnsinnig riesigen Mühlstein in einen schönen ruhigen See schmeißen, ohne dass man darüber nachgedacht hat, was man damit dann veranstaltet. Also das ist zuerst die gesetzliche Lage verändern und dann quasi nachdenken, wie man das hinkriegt. Das ist der falsche Weg.

  143. David

    Ja, ich denke auch.

  144. Christian

    Ja, es ist, es ist wieder so 'ne, so 'ne Schnapsidee von irgendjemandem gewesen und,, ach, ich, ich, das ist alles so realitätsfern.

    Ich hab das heute zwar auch per E-Mail bekommen, aber ich hab's mal kurz überflogen und hab mir wieder gedacht: „Ja, okay, hat mal wieder irgendein Politiker zu viel getrunken.“, es ist, für mich ist das immer, da, da, da weiß man direkt, da sitzt irgendjemand hinter, der technischerweise null Ahnung hat, weil die absolute, die, das, das Absolute, was überhaupt nicht geht, ist einfach, dass, dass man selber als Betreiber seine Daten hinschicken muss, ne.

    Das ist, das ist einfach total nicht umsetzbar, weil es gibt so viele unterschiedliche Medien im Internet, die, die, die teilweise gestreamt werden. Ja, was mach ich mit 'nem Streaming-Video, was nur 'ne, was nur 'ne, was wirklich nur für den Moment im Internet existiert und wahrscheinlich danach vielleicht nicht mal gespeichert wird, ne.

  145. Marcel

    Die sind auch von Ausnahme. Also das sind Ausnahmegeschichten. Ja.

  146. Christian

    Ah, okay. Also, ja.

  147. Marcel

    Das sind diese zeitlich begrenzten, ja, Geschichten. Aber, gut, ne, das, da kommen wir trotzdem von Hölzchen zum Stöckchen automatisch, weil es ist, ich hab's noch nicht ausführlich gesehen. Ich hab mir die Durchführungsverordnung mal angeguckt vorhin. Das ist, sehr sachlich, trockenes Futter. Kann sich auch jeder mal den Link, den wir hier mit runtergeladen haben, mal mit angucken. Das muss man natürlich irgendwie erläutert bekommen, irgendwo noch mal ausführlich, haben.

    Aber wie gesagt, die Intention verstehe ich, aber die, der Ablauf, das Technische, das ist mir völlig unbegreiflich. Das ist hanebüchen.

  148. David

    Mich würde mal interessieren, was jetzt Rechtsanwälte dazu sagen, also zu dieser Geschichte. Rein privat jetzt gesehen. Also wenn uns der eine oder andere zuhören sollte, postet das mal in den Kommentaren. Jetzt keine fachliche Meinung abgeben, sondern einfach nur so: Was denkt ihr darüber als, Rechtsanwälte?

  149. Christian

    Hat, hattest du nicht mal 'n Rechtsanwalt in 'ner Sendung?

  150. David

    Ja, der ist 'n bisschen in Neuseeland jetzt.

  151. Christian

    Ach okay, 'n bisschen auch nur. Okay.

  152. Marcel

    Man nennt ihn auch Vier-Finger-Anwalt, ja.

  153. David

    Na ja, also, schöne Geschichte, für die Meckerecke, aber in der Tat eine, die uns jeden Webentwickler betrifft und, natürlich auch unseren Kunden. Wir sollten das – und das hast du schön gesagt, Marcel –, dennoch, der Bizarrität im Auge behalten, falls da was kommt oder falls sich das so weiterentwickelt, weil es steht nun mal auf 'm Blatt Papier, dass wir es müssen.

    Es, jeder weiß, dass es technisch nicht machbar ist, derzeit und eigentlich wollen wir das auch gar nicht, aber nichtsdestotrotz, es könnte eventuell mal irgendwann 'n böser Brief im Briefkasten sein, der das eine oder andere fordert. Von daher Obacht und mal weiter verfolgen.

  154. Marcel

    Ich sage nur: Waakems aller Länder vereinigt euch, ne.

  155. David

    Genau. In der jeweiligen Landessprache. Okay, dann, würd ich sagen, sind wir am Ende angelangt, haben auch 'ne gute Stunde geschafft plus Trailer. Plus minus wird's 'ne Stunde zehn werden, denk ich, oder 'ne Stunde fünf. Schauen wir mal die Dinge, die da kommen. Fand ich 'ne wieder mal sehr interessante Sendung. Es, ich nehme mir vor, hochgelobt sei das Land, wie auch immer Technik wird, dass nächste Woche die nächste Folge erscheint.

    Fest eingeplant ist sie zumindest dieses Mal zum zweiten Mal dabei: Sylvia Egger, die werden wir dabei haben. Wen wir noch einladen, bleibt bisher noch ein Geheimnis. Aber schauen wir mal. Vielen Dank, Marcel, dass du dabei warst, Marcel Schwarzenberger.

  156. Marcel

    Sehr gern. Danke schön.

  157. David

    Mit Stichwort-Codenamen Black Birk, nicht Blackbird. Und Christian Voigt aus Magdeburg.

  158. Christian

    Ja, danke für die Einladung.

  159. David

    Alles klar. Und euch natürlich auch vielen Dank fürs Zuhören und bitte auf Technikwürze.de gehen einerseits und sagen, wie ihr die Sendung fandet. Und Mensch, eine Geschichte, Christian, die wollten wir eigentlich noch ansprechen und das machen wir noch ganz kurz, bevor wir noch rausgehen.

    Und zwar, haben einige an dich herangetragen, natürlich auch zu mir: „Mensch, liebe Technikwürze, Leutchen, ihr solltet mal wieder eine Sendung bringen wie zu guten alten Technikwürze, Zeiten, wo es sich um ein Spezialthema dreht und handelt, was ihr, durch die Mangel nehmt und nicht nur diese News, vorlest", wenn man es jetzt böse sagen will. Ist richtig, ne?

  160. Christian

    Ja, ja. Also ich hör's, man hat's auch teilweise auf dem Barcamp von ein paar Leuten gehört, dass, ja und auch in den letzten Kommentaren liest man's ja auch immer ein bisschen, ja. Ist natürlich logisch. Viele haben schon den einen oder anderen Link gesehen, für die ist es ja uninteressant und, ich sag mal, wer halt so die ziemlich gleichen Blogs abonniert hat wie wir beide zum Beispiel oder wie die anderen Moderatoren, der kennt halt viele Sachen schon.

    Von daher kann ich das verstehen und ich würd mich natürlich auch wieder anbieten. Ja.

  161. David

    Also kurz zum Hintergrund, warum es so ist:, zu Zeiten, wo ich bei Sevenload war, war es eben so, dass ich überhaupt keine Zeit hatte und ich hab danach gesagt: „Mensch, Technikwürze würde ich schon ganz gerne machen, weil es ist ein tolles Projekt und ich höre auch wirklich nur Gutes.", ich, ich mache es gerne weiter, aber die Zeit, ich hab zwar wieder mehr Zeit als zu Sevenload-Zeiten, allerdings nicht unerschwinglich viel.

    Von daher ist eine Sendung relativ schnell gemacht, wenn wir interessante Inhalte, finden und minimal aufbereiten und die euch präsentieren können. Das ist das, was ihr in der letzten Zeit bei Technikwürze gesehen habt. Und wir haben uns auch vorgenommen, wieder Spezialsendungen zu machen. Spezialsendungen, weil sie eben in der Minderzeit sind, wo wir uns wirklich hinsetzen und, ein Spezialthema machen. Das nächste wird die angekündigte jQuery-Sendung sein mit dem Dirk Hinade und dem Dirk Jesse.

    Die wird auf jeden Fall kommen und auch andere Sachen werden wir noch machen. Also in der Zukunft wird es definitiv Folgen geben, wo wir wirklich ein Spezialthema durchgehen. Aber seid uns nicht ganz böse, wenn wir's zeitlich nicht ganz schaffen und machen dann eine Sendung und informieren euch, weil nicht jeder hat wirklich jede News mitgekriegt. Und auch sonst steht es euch frei, in den Kommentaren, Themenvorschläge zu machen.

    Oder, wenn ihr sagt: „Mensch, ich bin jetzt in diesem Thema jetzt richtig fit und ich hab mich da richtig gut eingearbeitet", dann könnt ihr euch auch selbst, mal in den Kommentaren melden und sagen: „Hier bin ich.", ich lade euch gerne in die Sendung ein, wenn ihr ein Spezialthema habt, wo ihr euch richtig gut auskennt, und ihr seid dabei und erzählt den anderen mal, wo der Hase lang läuft. Ich glaub, dann, gegenseitig kriegen wir da schon ganz interessante Sendungen hin.

    Aber Kritik nehme ich gerne entgegen. Mhm.

  162. Marcel

    Jo, ich denke auch, die Mischung macht's doch. Spezialthemen und dann so rund gemischtes Potpourri. Und ich denke auch, das Wichten und Gewichten und das drüber Erzählen, Diskutieren, was ihr ja dann auch immer macht, auch die letzten Wochen, Monate, das ist ja wichtig. Das ist ja nicht nur das Ablesen von irgendwelchen Blognews, sondern ihr ordnet das Ganze ja ein auch. Und ich finde, das ist eine durchaus sehr, sehr wertvolle Arbeit. Also da macht euch, stellt euch nicht die Unternscheibe.

  163. David

    Ein schönes Schlusswort noch mal verabschieden und damit soll's das auch gewesen sein für die einhundertzwanzigste Sendung. Schönes Jubiläum, obwohl man eigentlich bei hundertfünfundzwanzig erst zählt. Noch mal danke, Marcel.

  164. Christian

    Ja, gerne doch.

  165. David

    Und Christian.

  166. Christian

    Auch ein zweites Mal auf Wiedersehen.

  167. David

    Genau, und wir hören uns wieder nächste Woche, wenn es wieder heißt, Technikwürze. Und wie gesagt, schaut auch noch mal drauf, ob dann eventuell nächste Woche schon das neue Design online ist oder je nachdem, wie meine Zeit es zulässt, vielleicht die ein oder zwei, dritte Woche später. Bis dahin. Bye bye.

  168. Einspieler

    Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web.

    Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf Technikwürze.de.

Die Moderatoren der Sendung: David Maciejewski, Christian Vogt und Marcel Schwarzenberger.

News

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Meckerecke

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    • Die Originalverordnung der Bundesregierung 1 (PDF)
    • Deutsche Nationalbibliothek
    • Ein erhellender Kurzbericht 1 beim Blog Age des Journalisten Peter Schink

Erwähnungen 1

Kommentare 17

  • Gute Sendung!
    Bin auch für eine Sendung zu einem Spezielthema. Muss ja nicht dauernd sein. Sowas aber nochmal einzustreuen wäre aber wirklich klasse!

  • lass uns alle mal unsere websites zippen und da hin schicken per email :D die sache wird dann glaub ich ganz schnell wieder vergessen ;)

  • Hi.

    Mal wieder ne super Sendung. Nur ne kleine Anmerkung, es gibt kein WAMP und LAMP mehr, heißt jetzt alles XAMP :D

    LG
    Thomas

    • @Thomas
      XAMP Ist richtig, allerdings sind darin wie gehabt LAMP bzw. MAMP enthalten. XAMP gibt es auch für den Mac, wobei MAMP von living-e sicher die bessere Wahl ist.

    • @macx @Thomas Für ich ist schon seit längerer Zeit XAMP für den Mac die bessere Wahl. Ich weiß nicht mehr was, aber irgendwas lief mit MAMP (Pro) einfach nicht so rund. Mit XAMP läuft alles, egal ob z. B. Virtual Hosts oder Sub-Domains, absolut problemlos. Und mit 0 Euro ist es auch gute 39 Euro günstiger. Wenn ich mal wieder Lust verspüre mein running system zu changen, werde ich mir aber auch mal A Smarter Mamp näher anschauen.

  • Da Dirk Jesse in der nächsten Sendung schon dabei sein sollte, würde ich mir gern mal eine genauere Vorstellung von YAML wünschen. Ich habe mich vor einigen Wochen hingesetzt und es mir angesehen, doch jetzt in der laufenden Arbeit, habe ich das gefühl, dass ich es nicht richtig verwende.

    Auch Themen die damals schon angekündigt wurden und leider nie kamen sind eine weitere Sendung zu cakePHP, jetzt ja auch in der neusten version mit besserer Doku.

    Auch würde mich mal ein kleiner Vergleich zu den zahlreichen JS Frameworks die jQuery, Mootools, Prototype etc. beispielsweise reizen.

    Ach ich vertrau euch da voll und höre den Cast auch weiterhin, auch wenn es keine speziellen Themen gibt.

    Ein Thema zu Lizenzen wäre auch nicht schlecht. Also GPL LGPL, MIT und wie sie nicht alle heißen. Einen kleinen Beitrag gab es ja bereits für Bildlizenzen. Evtl könnte man diesen weiter ausbauen.

    Ich hoffe ich konnte für etwas Sendestoff sorgen :)

    • @maXus

      auf Deinen Wunsch gehen wir natürlich gerne ein. David hat mich eben darauf angesprochen und wir werden demnächst eine Themensendung zu YAML machen.

      Wenn Ihr dafür spezielle Fragen oder Wünsche habt, lasst es David oder mich per Email wissen, dann können wir in der Sendung gezielt auf Eure Fragen eingehen.

      Viele Grüße
      Dirk

  • Es waren wieder ein paar sehr schöne Links dabei, allerdings wäre ich auch einmal für eine weiter Themen-Sendung (eben z.B. CakePHP würde mich freuen oder auch andere Themen).

    Will jetzt nicht zu allen Links etwas sagen, jedoch finde ich es schade, dass es Fruux nicht für Windows/Linux gibt. Macs sind mir halt doch noch zu teuer :(

    Naja, mit Fruux wird das iPhone ja trotzdem nicht gut synchronisiert werden, da es ja seitens Apple für so eine Applikation sicher extreme Einschränkungen gibt (Zugriff auf Daten, Hintergrund-App, etc.).

    Vielleicht sagt Apple dem Programm ja auch mit "duplicates Apple functionalty" ab. (Oder wie dieses schöne Argument von Apple immer lautet ;)

Weitere 9 Kommentare anzeigen
  • @Nationalbibliothek: Es gibt doch das Linux Paket html2pdf, warum mal nicht einen freundlichen wget oder curl auf die eigene Webseite absetzen und das ganze als PDF an die Bibliothek senden. Wenn die das so wollen, dann müssen Sie auch mit der Datenmenge fertig werden. Schönen Tag....

    PS: Danke Technikwürze für eure gute Arbeit....
    Achja CakePHP, da wäre ich auch dran interessiert...

  • Vielleicht der Hinweis, kam nicht raus - Firebug kann auch Browserübergreifend (IE, Opera, Safari) genutzt werden - Firebug Lite (http://getfirebug.com/lite.html)

  • MAMP ist ebenfalls kostenlos erhältlich. Die Pro-Variante kostet Geld, bietet aber auch echten Mehrwert. So zum Beispiel das Hinzufügen von lokalen Virtual Hosts auf Knopfdruck. Aber auch die Erweiterungen mit Extensions ist kein Problem. Bei den Mac-Usern bei sevenload war das Standard. XAMP ist im direkten Vergleich zur MAMP Pro keine Alternative.

  • Wieder mal eine gute Sendung sogar die SW hat gehalten.
    Ich hab einen Vorschlag für die Datensammler der Regierung
    Das gesamte Netz besteht doch aus 0 und 1. Also reicht es doch aus wenn diese 2 Zahlen dahin geschickt werden, der Rest sind doch nur Kombinationen und Wiederholungen. Da braucht es keine Zip`s oder andere Dateien. Wenn Sie erst mal mit Ebay, Microsoft und co fertig sind und dann noch Daten fürs Archiv brauchen kann man ja die Uhrzeit schicken.

  • Sehr schöne Sendung! Das immer mal wieder Themen dran kommen, die man schon selbst im Netz gefunden hat, liegt in der Natur der Sache und finde ich nicht weiter schlimm.
    Allerdings finde ich es schön, dass wenn ihr etwas "empfiehlt" auch irgend eine Wertung dazu abgebt. Ich weiß, es fehlt die Zeit sich alles anzusehen aber irgendwie würde ich bei einer "Empfehlung" auch irgendwie mehr erwarten als eine reiner Hinweis "Das gibt es jetzt, schauts Euch mal an". So hat das ganze, zumindest für mich, nur wenig Mehrwert. Vielleicht bringt es dann auch mehr nur eine Sache zu empfehlen, diese aber mit ein paar Sätzen zu beschreiben und über eigene Erfahrung zu berichten.

    Was Themenwünsche angeht wurde das CakePHP ja schon genannt. finde ich auch sehr interessant, würde das jedoch noch erweitern: Wie wäre es mit einer Sendung zu php-frameworks. David hat ja mal getwittert, dass er so begeistert vom Zend Framework ist. Irgendwie geht mir immer der Sinn der Frameworks ab, zumal ich dann den Aufwand scheue mich einzuarbeiten und es lieber fix selbst mache.

    Ansonsten weiter so, es ist immer wieder eine Freude euch zuzuhören. Ich bin bisher noch über keinen anderen so gut gemachten Podcast gestolpert.

    Oliver

    PS: Nur zwei mal "sevenload" in dieser Folge, nicht schlecht ;-) Und ich glaube "iPhone" fiel gar nicht

  • Kurz zur Barcamp-Kritik und dem Englischen: Auch wenn es was holprig sein mag, so ist es doch auf vielen Konferenzen auch so. Ich sehe das mehr als eine Chance, sein Englisch zu verbessern ;-)

    Und wir hatten beim letzten BC Berlin auch eine Session über OpenSocial auf englisch, wo die Diskussion doch recht gut war.

    Was aber noch auffällt bei deutschen Barcamps ist auch, dass hier mehr vorgestellt wird anstatt diskutiert und vielleicht eine gemeinsame Lösung zu einem Problem erarbeitet. Und auch wenn man nicht alles zu einem Thema weiss, kann man ja auch einfach die anderen Teilnehmer fragen, Diskussionen halt. Daher würde ich es auch nicht unbedingt als Fachkongress bezeichnen.

    Und dann ist es auch so, dass immer gesagt wird "Wenn Dir die Themen nicht gefallen oder zu oberflächlich sind, dann mach doch einfach selbst ne Session, die tiefer geht". Hat dann auch mal jemand gemacht und Twitter war voll "öh, Geek-Talk hier oder was?!? Muss das sein?"

  • Schau mir die Seite gerade mit dem Iphone an: Schön das es nen extra angepasstes Layout gibt. Schlecht das der Link zum mp3-Podcast nirgends zu finden ist und man auch nicht zur normalen Webseiten-Ansicht umschalten kann.

    Hab doch so gerne eure Podcasts im Bett mit dem Iphone angehört ;-)

  • Funktioniert der Simple HTML DOM-Parser auch wenn allow_url_fopen vom Hoster deaktiviert wurde?

    Habe da ein wenig Stress mit bzgl. APIs, die durch das einfache DOM geholt werden (sollen), aber geblockt werden, wegen dem PHP Mode "allow_url_fopen = off".

  • Ein Thema was mich interessieren täte. Alles rund um E-Mail-Verschlüsselung (PGP?) bzw. deren Signierung.
    Wie das mit den Schlüsseln zu verstehen ist, Einsatz unter div. Clients, deren sinnvolle Anwendungsbeispiele, …

    Respekt und weiter so …

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