Technikwürze

Wer suchet, der findet!

Reguläre Folge, Download (MP3, 30 MB)

Transkript der Folge

  1. Marcel

    Herzlich willkommen zu Technikwürze 144, heute bei siebenundzwanzig Grad und Sonne vom Balkon. Mir gegenüber sitzt David Macievski.

  2. David

    Hallo, ello.

  3. Marcel

    Und mein Name ist Marcel Böttcher. Hallo.

  4. Einspieler

    Herzlich willkommen zu Technikwürze, eurem Design- und Webstandards-Podcast. Von und mit David Macievski.

  5. David

    Ja, David. Tja, wir haben ein bisschen, was Aktuelles, für euch wieder rausgekramt. Dieses Mal wieder 'ne deutsche Sendung. Wir hatten ja in der letzten Sendung, das, wie ich finde, sehr interessante Interview mit den zwei Opera-Menschen.

  6. Marcel

    Das auf jeden Fall. Ich hab mal geschaut, drei Wochen keinen Podcast bei mir krankheitsbedingt. Das Wahnsinn. Es kribbelt in den Fingern.

    Fühlt sich komisch an, so drei Wochen, nachdem ich, ich glaub, ich war sechs oder sieben Wochen in Folge jetzt hier. Und dann so zwei, drei Wochen gar nichts machen. Gut, dass es weitergeht.

  7. David

    Ja, es war auch mal 'ne Ausnahme letzte Woche, mit der, wie gesagt, englischen Sendung. Auch die ganzen Kommentare waren in Englisch. Fand ich mal ganz interessant, dass wir auch zumindest mal nicht nur deutschsprachige Zuhörer ans Rohr bekommen. Beziehungsweise hatten wir auch 'n Kommentar bekommen, der da lautete: „Ja, wenn ihr 'ne englische Sendung macht, dann begrüße ich das.

    Vor allen Dingen, weil ihr dann auch mal Gesprächspartner findet, die im internationalen Raum bisschen was zu sagen haben." Und mit Mozilla und, Opera, die sind ja in Deutschland nicht so ansässig. Von daher hat das ganz gut gepasst-

  8. Marcel

    Nee, so.

  9. David

    -denk ich. Genau, aber wir haben, wie gesagt, auch, für diese Woche was Aktuelles rausgesucht. Und zwar möcht ich, ganz am Anfang was empfehlen.

    Neben dem Flugzeug, was uns hier so technisch begleitet.

  10. Marcel

    Ja, wir sitzen so 'n bisschen in der Einflugschneise. Das hatten wir, glaub ich, -

  11. David

    Sitzen wir nicht.

  12. Marcel

    -vor paar Wochen.

  13. David

    Aber ich glaube, der hat die Einflugschneise mal 'n bisschen verpasst.

    Ist auch, glaub ich, so 'n Doppeldecker oder so. Aber sei's drum. Ich möcht euch empfehlen, die, Developer, den Developer Color Picker. Ich hatte mir ursprünglich notiert, dass er von Panic Software ist. Er ist aber nur auf dem Server von Panic Software und ich müsst auch noch mal genau nachschauen, von wem er ist. Was ist denn der, Developer Color Picker?

    Wenn ihr euch, ihr wollt, ihr macht grade 'ne Webseite und wollt jetzt eine ganz bestimmte Farbe haben, sei es aus Photoshop oder sei es aus irgendeinem anderen Programm oder ihr seid auf 'ner Webseite. Zum Beispiel benutzt ihr die, Color, Geschichten von, Adobe Cooler oder wie das Ding heißt.

  14. Marcel

    Zum Beispiel. Noch viel wichtiger ist aber, dass ihr grad am Mac sitzt, sonst müsst ihr jetzt kurz weghören.

  15. David

    Ist 'ne Mac-Geschichte, Entschuldigung. Und auf jeden Fall könnt ihr über den Macintosh auf jeden Fall eigentlich in jedem Programm den, mitgelieferten Color Picker euch laden, also diese Farbmenüleiste. Über Apple Script kann man das auch in anderen Programmen starten. Und, der Developer Color Picker ist sozusagen 'ne Erweiterung, die wird systemseitig installiert und mit dem seid ihr dann in der Lage, euch für HTML direkt die Farben richtig gleich in die Zwischenablage zu kopieren.

    Weil sonst war's ja so, dass ihr über den Umweg eventuell Photoshop gegangen seid, um dann die richtige Farbe aus, mh, finden zu können und der, Color Picker gibt euch das gleich dementsprechend richtig, formatiert.

    Für diejenigen, die f, auf dem Mac 'n bisschen was entwickeln, zum Beispiel eigene Applikationen oder auch iPhone-Applikationen, gibt es auch 'n Schmankerl da drin, dass er nämlich die ganzen Deklarationen von UI Color und, NS Color zum Beispiel direkt euch gleich richtig formatiert, sodass ihr euch 'ne ganze Menge Tipparbeit sparen könnt, wenn ihr das Ding einsetzt.

    Ist kostenlos auf dem Server von Panic, ist 'n bisschen versteckt, weil derzeit, öffentlich nicht irgendwie zugänglich, außer die URL, man kennt sie. Deswegen haben wir das verlinkt in den Show Notes.

  16. Marcel

    Ja, wie gesagt, fünf, fünf, verschiedene, Formate kann man da auswählen. Für Webentwickler gibt es auch HTML und CSS, die, wie ich finde, nicht ganz optimal gelungen sind, aber durchaus verwendbar. Ist, ja wie gesagt, 'ne, hängt sich einfach an den normalen Color Picker dran.

    Da man allerdings den normalen oder beziehungsweise die normale Farbpalette, wenn man sie jetzt nicht beispielsweise in Pages oder sonst einem Programm öffnet, nicht so ohne Weiteres öffnen kann, haben wir beziehungsweise die Lorbeeren gehen da an dich, hat David 'ne kleine, 'n kleines, Skript geschrieben, so 'n kleinen Einzeiler, der den, den Farb, ja, das, das Color Programm-

  17. David

    In jedem Programm quasi aufrufen könnt.

  18. Marcel

    Beziehungsweise auch ohne Programm- -als kleine eigene Applikation.

  19. David

    Das heißt, ihr könnt den wirklich von jedem Bildschirm, egal ob ihr jetzt 'n Apple Programm gestartet habt oder nicht, das Ding verwenden und eure Farbe rausziehen. Seid also nicht gebunden, zum Beispiel an Firefox. Das hat ja diesen Color Picker, den es als Applikation, als Extension gibt. Da seid ihr nicht drauf angewiesen. Ist aber wie gesagt 'n bisschen umständlich, das aufzurufen. Von daher muss man gucken, ob das wirklich 'ne Arbeitserleichterung ist oder eher hinderlich ist.

  20. Marcel

    Ja, ich würd sagen, dass, den, den Einzeiler schmeißen wir einfach irgendwie auf 'n Server und, könnt ihr euch dann runterladen.

  21. David

    Genau, ich hatte da so 'ne, so 'ne Geschichte entdeckt bei Google, da mach ich einfach den Link, ist das schön beschrieben.

  22. Marcel

    Oder so. Ich dachte, wir veröffentlichen die erste Technikwürze Mini-Applikation.

  23. David

    Das können wir auch machen, ja.

  24. Marcel

    Dann braucht ihr den einen Schritt da nicht zu-

  25. David

    Machen wir das so. Okay, wunderbar.

  26. Marcel

    Aber wie gesagt, ist, auch, auch keine, keine große Hexerei, die da betrieben wird.

  27. David

    Ja, die nächste Geschichte, die ich entdeckt habe, beziehungsweise ich hab sie nicht entdeckt, aber ich bin darauf aufmerksam geworden, und zwar auf die Webseite BackTweets. Manchmal ist es doch ganz interessant. Es geht natürlich Twitter. Und zwar ist es eine Suchmaschine-

  28. Marcel

    Schon wieder Twitter.

  29. David

    -für Twitter, genau. Interessant ist es, wenn ihr Webentwickler seid und ihr habt 'ne Webseite und ihr wollt jetzt wirklich mal nachvollziehen, wer hat denn über Twitter auf eure Webseite verlinkt? Dann wäre diese Webseite eine Möglichkeit. Nachteile hat diese auch, wie du ja festgestellt hast.

  30. Marcel

    Sie ist nämlich nicht live.

  31. David

    Sie ist nicht live.

  32. Marcel

    Heute hatte, hatte Twitter nämlich so eine lustige DOS-Attacke und war mal zwei, drei Stunden weg und Back Tweets funktionierte noch. Insofern glaube ich nicht, dass es live ist. Aber hat einen großen Vorteil gegenüber der Twitter-Suche.

  33. David

    Genau, ihr gebt nämlich die URL eurer Webseite ein, zum Beispiel Technikwürze.de.

  34. Marcel

    Das ist jetzt nicht eure Webseite.

  35. David

    Nein, aber er spuckt euch dann die Resultate aus: Was wurde in Twitter getwittert mit dem Ziel Technikwürze.de. Das Interessante dabei ist, dass er sogar die, Kürzungsdienste Bitly, oder wie sie alle heißen, mit impliziert. Also er guckt wirklich: Gab es auch über die Short-URL-Dienste einen Link zu der Webseite, die ihr eingetragen habt? Wenn ja, zeigt er euch das an.

    Inwiefern wirklich diese Ergebnisse fundiert sind und wir haben ja gemerkt, live sucht er nicht oder, wie das Ganze funktioniert, können wir nicht sagen. Allerdings, als mal zu gucken, wer hat denn da verlinkt, ganz interessant.

  36. Marcel

    Ja, das auf jeden Fall. Und, ich weiß auch nicht, welche er, so alle, alle durchsucht, ob, ob er einfach generell-

  37. David

    Welche Kürzungsdienste.

  38. Marcel

    Welche, Kurz-URL-Dienste, aber wir haben hier, wenn wir jetzt mal nach Technikwürze suchen, also entweder, wir werden zu, zu selten verlinkt oder, der Dienst ist nur zu langsam. Hier der letzte Link ist sechs Tage alt, den er hier als neuesten Link anzeigt, aber, Bitly, ff.im, was ich zum Beispiel nicht kenne, Trim, Snurl und wie sie alle, heißen mit ihren lustigen Namen, die hat er auf jeden Fall alle drin und das ist der große, große Vorteil gegenüber der normalen Twitter-Suche.

    Also wenn es nicht unbedingt live sein muss, kann man das Ganze, glaube ich, echt ganz gut empfehlen.

  39. David

    Mhm. Ich habe gerade gesehen, links unten auf der Seite gibt es ein Previous und Next und wenn du dahin klickst, dann kriegst du auch Wochen. Ich bin derzeit, glaube ich, bei Seite fünf oder so und bin in, vor sieben Wochen dem Ergebnis.

  40. Marcel

    Hm. Ich bin auf Seite zwanzig gegangen und krieg mehr.

  41. David

    Ach so. Okay, ich hab jetzt zwölf Wochen.

  42. Marcel

    Na gut.

  43. David

    Aber sei es drum. Wie gesagt, wir können es nicht, nachvollziehen, aber 'ne, 'ne ganz interessante Gelegenheit, mal zu schauen, wer hat auf euch verlinkt.

  44. Marcel

    Exakt. Die nächste Geschichte finde ich aber fast noch interessanter.

  45. David

    Ach, das ist ja auch schon wieder von mir.

  46. Marcel

    Ist auch schon wieder von dir. Würd sie trotzdem ansagen.

  47. David

    Kam auch über Twitter. Es tut mir leid. Und zwar ist es für Webentwickler bedingt interessant.

  48. Marcel

    Auf jeden Fall für alle, die 'nen eigenen Server betreiben.

  49. David

    Mhm. Auf jeden Fall auch interessant, falls ihr mal unter Linux eure Webseiten testen wollt oder falls ihr selbst euch euren Server aufsetzen wollt. Da ist ja bekanntermaßen, das Betriebssystem meistens immer Linux, wenn wir da über Webserver reden. Und die Seite SuSE Studio, gestattet euch neuerdings, euer eigenes SuSE zusammenzuklicken.

    Und zwar könnt ihr das, euch das vorstellen wie so 'ne Art Wizard, den ihr anschmeißt und sagt: „Ich möchte gerne einen Server machen", oder, „Ich möchte jetzt 'n Desktop-Betriebssystem machen.", klickt euch das zusammen, könnt sagen, auf der Startseite, wenn das Ding bootet, soll er gleich in den grafischen Modus gehen oder in, in den Terminal-Modus. Wenn ihr 'n Webserver habt, dann braucht ihr keine grafische Oberfläche.

    Zum Beispiel, wenn ihr das auf für, auf einem normalen Rechner als Betriebssystem nutzt, dann braucht ihr schon eine. Das könnt ihr einstellen. Dann seid ihr in der Lage, aus sieben, über siebentausendsechshundert Softwarepaketen euch wirklich den Server so zusammenzustricken, wie ihr ihn braucht. Also ihr könnt wirklich bei der minimalen Basis anfangen in diesen Kategorien, die es, anfangs erwähnt, da gibt und könnt dann jedes einzelne Paket zusätzlich hinzufügen. Da gibt's 'ne kleine Suche.

    Zum Beispiel wollt ihr OpenOffice immer standardmäßig dabeihaben, könnt ihr das dazuklicken oder bestimmte Sachen wie den Apache Server, MySQL Server, oder irgendwelche Editoren, damit ihr zum Beispiel unter Linux auch was programmieren könnt. Das könnt ihr euch zusammenklicken, wie ihr wollt. Wenn ihr damit fertig seid, mit dieser ganzen Geschichte der Konfiguriererei, ist das Resultat auch ganz interessant.

    Ihr könnt euch 'n paar Maschinen da zusammenklicken, paar Linux-Systeme, obwohl es auch da die Möglichkeit gibt, zu unterscheiden, zwischen OpenSUSE 11 ist, glaube ich, das aktuelle und den Professional gab's da noch 'ne Möglichkeit. Das Resultat wäre, ihr könnt euch das zusammenstellen lassen als ISO-Image, als VMware Virtual Machine.

    Das heißt, wenn ihr VMware-User auf dem Mac seid, könnt ihr das da reinladen und könnt euch, superschnell 'nen eigenen Server aufsetzen, ohne dass ihr für die entsprechende Hardware sorgen müsst. Also ihr könnt das auch auf dem eigenen Rechner machen. Könnt als, als USB, auf 'nen USB-Stick packen, sodass ihr zu irgend 'nem Freund geht und, startet euer Linux direkt von dem Stick aus, oder wie bereits erwähnt als ISO und das auf CD brennen.

  50. Marcel

    Genau. Also noch, noch, kurz hinzugefügt:, was man da alles konfigurieren kann, ist wirklich, ziemlich, ziemlich, ziemlich weitgehend. Also das geht dann hin bis man kann schon in dem Interface irgendwelche Benutzer anlegen, kann das Ganze so 'n bisschen, auch, von den, von den Settings her anpassen. Soll er irgendwie die mit der grafischen Oberfläche hochkommen oder für die Vollgeeks, direkt in der Konsole starten und so weiter.

    Was für meinen Anwendungsfall ich als Nicht-Server-Administrator ist das vor allem für VMware wirklich interessant. Da gibt es zwar schon 'ne ziemlich große Basis an, virtuelle Maschinen, aber die kann man natürlich alle nicht so individuell bekommen, wie man das halt hier kann.

    Also sich wirklich irgendwie so 'n, 'n, 'n Basis-SuSE mit schicker Oberfläche und, irgendwie 'n Editor, 'n Firefox und irgendwie noch 'n paar Browsern oder so was zusammenzuklicken, das, sehe ich hier wirklich zum ersten Mal.

  51. David

    Genau, also das, was inter..., glaube ich, ganz generell interessant ist, gerade bei dieser Softwaregeschichte, ist, dass ihr selbst als Benutzer von SuSE Studio entscheiden könnt: Wie sieht euer Betriebssystem aus? Weil bei jedem Betriebssystem, was ihr bisher kaufen oder Open-Source-mäßig runterladen könnt, ist es so, dass da ein gewisses Maß da drin ist. Und bei SuSE ist es ja so, es gibt verschiedene Distributionen, die einen sind halt schmaler, die anderen sind mehr gefüllt mit mehr Tools.

    Und hier könnt ihr wirklich bestimmen, was ihr wollt. Und die, diese Möglichkeit, euch das zusammenzuklicken, als solches finde ich, sehr interessant. Also es könnte auch 'nen neues Distributionsmodell für Software sein. Wenn man das mit Shop noch hinten dran hängt und, ich stell mir vor, ich könnte mir mal 'n Windows so zusammenklicken.

  52. Marcel

    Das wär toll.

  53. David

    Als Windows-User wär ich ganz glücklich, glaub ich.

  54. Marcel

    Die ganze Spamware runterschmeißen. Kein AOL.

  55. David

    DLLs wegklicken.

  56. Marcel

    Das ist schon 'n bisschen älter, aber ich hab mir auch schon lange keinen Windows mehr gekauft. Ja, ich glaub, besonders vom USB-Stick, so zum Testen find ich echt elegant.

  57. David

    Falls 'n Rechner mal abschmiert, dass man zumindest mal was, was machen kann.

  58. Marcel

    Ja, entweder das oder man muss halt sich nicht wirklich was installieren, sondern kann's halt bootbar direkt als CD-Image oder, für 'nen USB-Stick sich ziehen. Also, nicht nur für Serveradministratoren, sondern auch zum Testen-... was man bei besonders größeren Projekten auch mal ganz gern unter Linux machen sollte, find ich das sehr interessant. Eine echte Empfehlung.

  59. David

    Stichwort Zugänglichkeit. Wie könnt ihr das Ding nutzen? Derzeit ist es so 'ne semi, mäßige Public Beta, ja. Ihr müsst euch anmelden, kriegt aber in der Regel vierundzwanzig Stunden später, bisher lief es zumindest so, bei dir wär's denn morgen so weit, den Schlüssel.

  60. Marcel

    Vier Stunden funktioniert nicht. Das hab ich heute getestet. Bisher kam noch nichts.

  61. David

    Damit ihr euch dann anmelden könnt. Also ihr müsst erst mal eure E-Mail-Adresse eintragen, bekommt dann eventuell, wie gesagt, nach einer gewissen Zeit, 'ne E-Mail von denen geschickt und dann könnt ihr euch 'n Account erstellen und da dann eure Sachen machen. Oberfläche ist ganz nice gelöst.

    Linux-Nerds werden das richtig lieben, weil da gibt es unglaublich viele Programme, die man sich, Pakete, die man sich da reinziehen kann, aber es ist zumindest kategorisiert, sodass man sich zumindest mal was anschauen kann. Also derjenige, der das noch nicht kennt, so viel sei vorweggenommen, der sollte vielleicht mal jemanden fragen, der sich 'n bisschen damit auskennt, um 'n paar Tipps zu bekommen, was auf Linux drauf sollte.

  62. Marcel

    Abschließend noch, man kann dem Ganzen auch, wenn man, der Linux-Gemeinde generell traut, kann man, dem Projekt auf jeden Fall auch trauen, denn, dahinter steckt Novell, die ja auch, für SUSE selbst verantwortlich sind. Insofern kommt auch aus, einigermaßen offizieller Hand. Ja, dann lasset uns zum nächsten Thema kommen.

  63. David

    Tja, Michael Jendrischek, den hatten wir schon 'n paar Mal, nicht persönlich in der Sendung. Das haben wir immer noch vor, aber sein Buch hatten wir ein paar Mal in der Sendung. Das haben wir auch schon, verlost. Einführung in X, HTML, CSS und Webdesign. Der Michael hat ja auch 'ne hervorragende Webseite, sozusagen eigentlich schon fast schon 'n Standardwerk, nämlich eben über die Einführung in X, HTML, CSS und Webdesign.

    Und er hat sein Online-Tutorial, wie man jetzt mit HTML und CSS umgeht, an den aktuellen Stand seines Buches angepasst. Das Buch, kam jetzt in der neuen Ausführung, 2008 raus, Ende 2008. Und, die ganzen Sachen, die er dafür neu zusammengetragen hat, die sind jetzt ebenfalls in das Online-Tutorial eingeflossen. Gab auch so 'n kleines Redesign seiner Seite. Absolut empfehlenswert. Wer mal nachschauen möchte und Nachschlagewerk braucht, ist da, richtig gut aufgehoben.

    Vor allen Dingen, weil wir uns grade in so 'ner Zeit befinden, wo Self HTML in Sachen, in Sachen Artikel mehr in Quantität, auf Quantität setzt statt auf Qualität. Und, Michael hat da wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Einerseits im Buch und natürlich auch im Online-Tutorial ist auf jeden Fall mindestens einen Besuch wert.

  64. Marcel

    Ja, das auf jeden Fall. Also es ist kein, kein vollkommener Ersatz. Das Buch sollte man sich als Standardwerk, denk ich, trotzdem noch ins Regal stellen, ist aber als Ressource auch online echt zu empfehlen. 'Ne zweite Ressource, nachdem ja, als wir vor drei, vier Sendungen oder so 'n bisschen gegen Safe HTML gewettert haben, und da der Wunsch nach neuen Ressourcen laut wurde, ist, der HTML5 Doctor, der nämlich genau das macht, wonach er sich anhört.

    Gibt nämlich eine wunderbare Einleitung in, HTML5. Die Jungs sind da ziemlich, ziemlich aktiv. Da sind in den letzten Tagen, viele, viele sehr wertvolle Artikel erschienen. Ist auf Englisch, aber ja eigentlich, eigentlich recht verständlich geschrieben. Wer HTML5 langsam einsetzen sollte und, da denk ich, sollte man ziemlich früh auf den Zug aufspringen in unserem innovativen, sich, alle paar Jahre neu erfindenden Business. Und, -

  65. David

    Ja, zumindest kann man sich, auf jeden Fall weiterbilden. Und HTML5, haben wir zumindest erkannt, i-ist definitiv die Zukunft, ja. Weil mit HTML4 geht's nicht weiter, mit XHTML1 eins auch nicht. Also von daher wird das das Streckenpferd sein, mit dem wir uns beschäftigen in unserem Beruf. Und wer sich jetzt frühzeitig in der Findungsphase von HTML5 damit schon mal beschäftigen will, der ist dort auf jeden Fall sehr gut aufgehoben.

  66. Marcel

    Genau, und das Schöne ist, dass es, nicht trocken theoretisch ist, sondern wirklich aus 'nem sehr praktischen Blickwinkel auf die Sachen schaut und, ja einzelne, einzelne Themen in Artikeln halt bearbeitet, zum Beispiel Native Drag and Drop hab ich hier grad vor mir, aber auch trotzdem Hintergründe aufgreift. Ist also ebenfalls 'ne echte Empfehlung und schon die zweite Ressource.

    Und somit hoff ich doch, auch wenn das, nicht unbedingt 'nen, 'nen Anfängereinstiegswerk ist, dass wir die Ressourcenlücke noch 'n bisschen gefüllt haben. Du hast ja grad was geholt.

  67. David

    Ich hab mir grad noch was geholt aus meinem, Büro. Ich hab nämlich 'ne ganz, tolle Lieferung bekommen per Post, 'n neues Buch. Das möcht ich euch kurz empfehlen. Ich hab auch schon 'n bisschen reingelesen, und zwar erschienen beim Open Source Press Verlag, das WordPress-Buch vom Blog zum Content-Management-System. Könnt ihr euch wohl vorstellen, es geht natürlich um WordPress, ist geschrieben von Frank Bültge und Thomas Bolé.

    Die haben das Ganze geschrieben und, gehen einerseits, drauf ein in diesem Buch, wie, WordPress installiert wird, was das Ganze überhaupt ist, gehen dann aber auch sehr ins Detail, wie man eigene Themes macht, wie man eigene Plugins schreibt, wie man WordPress erweitern kann, 'nen eigenen Shop einbinden kann. Ist auch 'n, 'n, 'ne kleine Referenz in Sachen PHP-Befehlen, die man im Backend benutzen kann.

    Um einerseits WordPress, steuern zu können oder auch um sein Design richtig anpassen zu können. Die, die Sachen, die ich bisher rausgelesen habe, sind, super gut geschrieben. Da findet man sich sehr schnell zurecht. Auch wenn man ein bisschen PHP Grundwissen hat, das sollte man mitbringen, ist man da, glaube ich, sehr gut aufgehoben. Das Buch möchte ich wie gesagt empfehlen. Kostet derzeit round about um die vierunddreißig Euro neunzig. Gut angelegtes Geld.

    Wer sich, bei WordPress ein bisschen reinlesen will oder plant, mal so 'n, Blog aufzusetzen. Auf jeden Fall eine Empfehlung.

  68. Marcel

    Ja, sehr schön, sehr schön, sehr schön. Ää, wir bleiben auch gleich in der, na ja, wir bleiben nicht wirklich in der Printgeschichte, aber hangeln uns von einem Verlag zum nächsten. Galileo hat nämlich, einen, ich glaub, null Komma vier MB großen Download angeboten, den, man trotz der kleinen Größe sehr empfehlen kann. Und zwar ist das eine interaktive CSS-Referenz, was sich erst mal komisch anhört.

    Dahinter verbirgt sich erst mal, ja, was, was sehr, Einfaches, aber trotzdem sehr Hilfreiches. Und zwar ist das, ja, 'n, 'n bisschen HTML, und JavaScript, was einem, dabei hilft, einige Dinge fix auszuprobieren und, dahinter zu kommen, was, was das eigentlich alles macht.

  69. David

    Genau, auf der linken Seite könnt ihr euch vorstellen, sind, sämtliche CSS-Attribute und Eigenschaften, die man so, anstellen kann in seinem HTML, die sind da aufgeführt und ihr könnt zum Beispiel mal auf den Bereich Padding klicken, gibt, dann im, im mittleren Sektor ein zum Beispiel Padding top mal so fünfzig Pixel und seht dann rechts einen direkten Preview, der euch direkt anzeigt, was, diese Änderung in Sachen CSS jetzt bewirkt.

    Zum Lernen von HTML finde ich das Ding wirklich absolut hervorragend, weil ihr ohne zu speichern und das Ding neu in der Webseite aufrufen direkt kösten, testen könnt, was sind denn das für Geschichten.

    Das Tolle dabei ist auch wie gesagt, dass alle Attribute wie gesagt aufgelistet sind, sodass man, auch sich mal so durchklicken kann, falls man ein paar Sachen noch nicht kennt und probiert die ganz einfach mal aus, indem man da einfach mal irgendwelche Werte eingibt, klickt dann auf Testen und sieht dann direkt, das Resultat dessen. Zum Lernen wirklich hervorragend.

  70. Marcel

    Und somit haben wir schon die dritte Ressource zum Lernen heute.

  71. David

    Genau. Deswegen auch interaktiv. Das Problem bei der ganzen Geschichte ist sehr gut versteckt auf der Galileo Computing-Webseite.

  72. Marcel

    Aber dafür gibt's ja Links.

  73. David

    Und, wie gesagt, auch die Technikwürze. Okay, ja, damit sind wir im aktuellen und Empfehlungsblock durch, ne.

  74. Marcel

    Kommen wir zum Negativen.

  75. David

    Kommen wir zum Negativen.

  76. Marcel

    Lass uns meckern. Du darfst anfangen.

  77. David

    Ich darf anfangen. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, so viel vorweg: Es gab ja, -

  78. Marcel

    Was auch schwierig ist, weil es schon ziemlich viele Details dazu gibt.

  79. David

    Inzwischen sehr viele. Es gab 'n PR-Fail von Vodafone sozusagen. Die hatten ja 'ne Kampagne gemacht, wo sie ganz, ganz bekannte Blogger, in einen Bus gesteckt haben, sind ein bisschen durch Berlin gefahren und haben die dabei gefilmt, wie die Vodafone ganz toll finden.

    Das Ding läuft derzeit auch überall im Fernsehen und, das Problem dabei war, dass jetzt die ganze Blogosphäre aufgesprungen ist und hat gesagt: „Oh, warum verkauft ihr euch für Vodafone dir?" Unter anderem kam dann diese Stoppschildmentalität raus.

    Vodafone war ja auch einer der ersten, die gesagt haben: „Jawohl, wir blockieren das Internet, weil das ist ja ganz toll.", ganz bös zusammengetragen: Und warum macht ihr jetzt, wo ihr doch die Rebellion seid, warum setzt ihr euch jetzt auf 'ne Seite von so 'nem Provider? Na ja, das ging, ging so 'n bisschen hin und her. Das war die Story als Aufhänger.

    Und dann gab es da jemanden, der mit in diesem Bus mitgefahren ist und,, die gute Frau, hatte dann einen Blogbeitrag auf dem Vodafone Blog veröffentlicht, der noch mehr Aufsehen erregt hat, denn am Ende, ging es,, es war ein bisschen schlecht geschrieben und am Ende, hat sie dann, wirklich ein Telefon von der Vodafone mit 'nem Vertrag gleich, empfohlen.

    Und das war wirklich augenscheinlich so offensichtlich, dass das, dass dieser ganze Blogbeitrag eigentlich nur zur Werbung für Vodafone gilt, dass alle aufgesprungen sind und, O-Ton war teilweise wirklich: „Wollt ihr uns verarschen?" Und ich glaub, da gab es selbst am zweiten Tag schon über zweihundert Kommentare allein auf diesen, auf dieser Vodafone-Seite bezüglich dieses Artikels.

  80. Marcel

    Das Lustige dabei ist, dass, das immer sich so abwechselt. So fünf, sechs Kommentare, die sagen: „Hey, was macht ihr da für 'n Mist?" Und dann kommt wieder 'n Kommentar, der-

  81. David

    Die Vodafone Preise und, Tarife in den hohen Himmel lobt.

  82. Marcel

    Ich glaube, wir lassen das einfach mal so stehen. Wer, wer, mehr, mehr Kritisches an der Stelle lesen, will, der kann sich mal die, ich weiß gar nicht, wie viel es inzwischen sind, aber gleich weiß ich das, die inzwischen zweihundertelf Kommentare dazu, ja anschauen. Da, bekommt man 'nen, 'nen schönen Einblick in das Thema Corporate Blogging.

  83. David

    Obwohl wir, auch ein bisschen Vodafone in den Schutz nehmen könnten müssten, denn, die Kommentare, die zwischenzeitlich drin waren, die so völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind und nicht au-auf den Beitrag raufgingen, sondern die, die Preispolitik bei Vodafone in den Himmel gelobt haben, könnten auch von jemandem gestanden sein, der nicht von Vodafone ist, der einem ganz einfach mal die, die Situation ein bisschen anheizen wollte. Kann was Gekünsteltes sein, wenn nicht.

    Also wie gesagt, wir wollen da niemandem was unterstellen.

  84. Marcel

    Hört sich auf jeden Fall sehr gekünstelt an.

  85. David

    Lest euch das auf jeden Fall mal durch und bildet euren eigenen Kommentar. Dennoch hat das in der Blogosphäre, so viel Aufsehen erregt, dass wir das zumindest mal erwähnen wollten.

  86. Marcel

    Ich find's super, dass, die, die meisten Skandale, von Firmen begangen werden, die, dessen Namen man so schön, ändern kann. Nach Wattenfail gibt's jetzt auch Vodafail.

  87. David

    Ja, genau.

  88. Marcel

    Das ist herrlich. Herrlich, herrlich.

  89. David

    Das stimmt, ja.

  90. Marcel

    Kommen wir mal wieder zu was, was mehr mit Webentwicklung zu tun hat. Der ADAC hat relaunched. Ja. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

  91. David

    Also du hattest mir, auf dem Weg hierher zur Vorbereitung hattest du mir davon erzählt und, ich hab's mir eben auch, angeschaut und musste selber, musste ich auch erst mal sammeln. Ja, also es ist, die Seite ist weiterhin gelb, aber-

  92. Marcel

    Aber. Also aus technischer Sicht darf man da eigentlich gar nicht hinschauen, weil wenn man das irgendwie die Startseite mal durch einen Validator, jagt, dann bekommt man da hohe dreistellige Fehler, zahlen ausgespuckt. Und, -

  93. David

    Haben sie noch Tabellen eingesetzt?

  94. Marcel

    Nee, Divites. Divites. Al-alles schön mit unserer neuen Lieblingskrankheit Divites. A-a-a semantisch, sprechen wir lieber auch nicht drüber. Also ich weiß nicht, ich bin da kein, ich bin kein-

  95. David

    Irgendeiner hat dem mal gesagt, ihr müsst das jetzt alles mit Divs machen und die haben's ein bisschen übertrieben. Ich glaub, du hast auch schon erzählt, dass, da Divs drin sind mit ein Pixel Höhe und so was.

  96. Marcel

    Ja genau, da gibt's dann zum Beispiel Divs, bei denen irgendwie, die komplett leer sind, noch nicht mal irgendwie 'nen non breaking Space rein, womit ich jetzt nicht sagen will, dass das irgendwie die Lösung dafür wär. Bitte nicht, aber-

  97. David

    Auf dem Microsoft-T-Shirt haben wir das mal erlebt.

  98. Marcel

    Auf dem Microsoft-T-Shirt, ist das die Lösung. Na ja, jedenfalls, steht im CSS auch nicht mehr viel Hilfreiches, außer irgendwie, ja, das ist halt irgendwie so 'ne Pixel, noch nicht mal 'ne Pixellinie, sondern wirklich nur ein Pixelabstand. Und mit solchen Dingen ist das voll, JavaScript oder auch nicht unbedingt besonders schlank, geschrieben.

    Dann gibt's noch so 'ne lustige JavaScript Navi, die, jedenfalls unter, Firefox und Mac, schwer zu bedienen ist, weil die, gehoverten, die gehoverte Subnavi-

  99. David

    Die eigentlich da drunter sitzt.

  100. Marcel

    Die eigentlich da drunter sitzt, wenn man halt auf den, Oberpunkt geht, die, klappt auch gerne mal wieder zu.

  101. David

    Genau, weil das Problem technischerseits ganz einfach erklärt: Die haben ein, zwei Pixel von der Hauptnavi zur gehoverten Subnavi halt freigelassen. Und, wenn man da ein bisschen langsam drüber scrollt oder, ne, dann kann es eben passieren, dass der Fokus dann eben direkt verloren geht und die Subnavi-

  102. Marcel

    Ich weiß gar nicht mal, ob das wirklich das ist. Also das hat sich echt lustig angefühlt, wenn man teilweise wirklich nur die Maus mal um drei Pixel irgendwie horizontal über den Hauptnavigationspunkt bewegen muss und dann macht's da drunter wieder flupp.

  103. David

    Auf jeden Fall in Sachen Usability nicht gut durchdacht. Aber da gibt's noch andere Usability-

  104. Marcel

    Usability, also das ist ja, das ist ja, das ist ja fast noch das Glanzstück, was Usability angeht, 'ne Navi, die sich schwer zu bedienen lässt. Weil scheinbar wurde das jetzt irgendwie zur Ferienzeit mit einem Hauruckverfahren, ins Netz gepumpt. Nämlich, der ADAC hat da so 'n kleines Minenfeld gebaut. Man weiß nämlich immer nicht, was passiert.

    Denn, so gefühlte sechzig, siebzig, vielleicht auch achtzig Prozent der Seite sind nicht in dem neuen Layout, sondern noch in dem alten, was, ja noch mal 'n paar Kanten, härter ist.

    Und, ja, die, Agentur dahinter, wer auch immer das umgesetzt, ich will nicht sagen verbrochen hat, doch ich will doch sagen verbrochen hat, hat sich gedacht: "Wie machen wir dem Nutzer jetzt klar, dass er jetzt von, alt auf neu springt, beziehungsweise andersrum von neu auf alt?" Das haben sie so gelöst, dass sich das einfach in 'nem Pop-up öffnet.

  105. David

    Da öffnet sich sehr viel übrigens im Pop-up.

  106. Marcel

    Da öffnet sich sehr viel. Wie gesagt, so sechzig, siebzig Prozent. Also das, das muss man sich wirklich noch mal kurz verdeutlichen. Man bleibt auf der gleichen Seite. Es ist nicht mal so, dass wir jetzt auf 'ne externe Seite kommen oder auf ein anderes Portal. Wir bleiben auf ADAC de, bewegen uns einfach nur in 'nem, teilweise navigiert man durch die, durch die, Subnavigation und auf einmal macht's peng und man hat 'n neues Pop-up drin. Schwierig.

    Dann hat man noch auf der Startseite so 'n kleinen lustigen grauen Kasten mit, man, man möge denken, dass es Reiter sind. Da sind die ersten drei Reiter auch Reiter. Also es passiert das, was man, was man sich halt vorstellt, nämlich, der, der Content-Teil dieses kleinen grauen Kastens, verändert sich. Beim vierten Icon allerdings, geht auf einmal wieder ein Pop-up auf und man landet auf einer neuen beziehungsweise auf der alten Seite.

    Ja, ich weiß nicht, ob es sich wirklich gelohnt hat, nur um jetzt, weiß ich nicht, zur Ferienzeit oder ich kenn den Hintergrund nicht, will ich wahrscheinlich auch nicht, aber ob es sich wirklich gelohnt hat, irgendwie so 'n zu zehn Prozent fertiges Projekt zu launchen. Es wird an im Moment an allen möglichen Stellen zerrissen. Man kann dazu zum Beispiel noch mal, werden wir auch verlinken, ins Design-Tagebuch schauen. Gruselig.

  107. David

    Ich hab mal eben geschaut, wer dahinter steckt. Steht ja im Impressum Edelweiß, zweiundsiebzig, Agentur für interaktive Medien. Hab mir mal die Webseite ganz kurz angeschaut. Auf derer preisen sie hurra ihre Kunden an, unter anderem ADAC, BMW, HSE24 und PM und sueddeutsche.de und jetzt.de und, Toilettenpapier ist auch noch mit dabei. Klingt ganz toll. Wenn man so in den Quellcode schaut, ist es auf 'n allerersten Blick, gar nicht so schlecht.

    Auf 'n zweiten Blick, finde ich es aus meiner Sicht, ziemlich verwerflich. Also ich zähl mal auf, was es da insgesamt alles so gibt. Also die Seite an sich, XHTML eins null Transitional. Dann haben sie noch auf den veralteten, ISO acht acht fünf neun eins Charset aufgebaut. Sie setzen Keywords rein, die gar keine Suchmaschine mehr ausliest heutzutage zum Beispiel.

    Und was man auf der Webseite ganz, ganz häufig sieht, wenn man einmal die Startseite runterscrollt, sind, Dutzende von BRs, Breaks mit der Klasse Clear, weil sie ganz einfach nicht in der Lage sind, das Floating richtig in den Griff zu bekommen, so scheint es mir. Die Webseite sagt im Tidy zwar null Fehler, aber nichtsdestotrotz haben sie den, Grundgedanken nicht ganz verstanden und, so denke ich, ist auch das Resultat ADAC de gewesen.

    Grafisch, ich weiß nicht, ob du grafisch- Also grafisch finde ich das jetzt auch nicht so der Hit. Grade wenn man-

  108. Marcel

    Erinnert mich so ein bisschen an so 'ne Burg.

  109. David

    Ja, genau. Wenn man sich nämlich mal die, die Hauptseite anklickt und, und klickt dann auf Info, Test und Rat, sieht man links oben das ADAC-Eckchen, dann ist die Suche noch mit so einem Schatten dahinter, davor und dahinter ist noch mal so die, der Hauptcontent-Bereich und es ist alles in tausend Boxen gemacht und, es sieht, ja, ein bisschen too much, finde ich. Also, grafisch finde ich das nicht fein gelöst. Technisch ist es katastrophal. Usability-mäßig, 'n richtiger Fail.

    Ja, da f-fehlen dann fast schon die Worte.

  110. Marcel

    Schade, dass sich ADAC Fail so komisch anhört. Bei Vodafone klingt das einfach schöner.

  111. David

    Wenn wir's wie die Amerikaner machen, die hätten ja gesagt, ADAC, zum Beispiel, ja, weil die grundsätzlich solche Abkürzungen ja lieben, 'n Wort daraus zu bilden. Also könnte es so 'n ADAC Fail sein, zum Beispiel. Dann wäre das 'ne Möglichkeit. Aber wie gesagt.

  112. Marcel

    Wir müssen jetzt auch aufhören zu meckern, sonst, wir haben einfach zu wenig hervorgebracht, sonst meckern wir genauso lang, wie wir positiven Content gebracht haben und das darf nicht sein.

  113. David

    Denn soll es genug gewesen sein für Technikwürze einhundertvierundvierzig. Danke, dass ihr zugehört habt. Nächste Woche sollte es dann hoffentlich wieder eine neue Folge geben.

  114. Marcel

    Genau und mal schauen, vielleicht geht dann auch App Stars langsam an den Start.

  115. David

    Genau, wir haben ja noch den zweiten Podcast, in Planung. Da geht es rund um das iPhone und die Applikationen, die sich darauf befinden oder noch-

  116. Marcel

    Ich will noch nicht zu viel verraten, aber wir haben da schon so 'n bisschen was in der-

  117. David

    Wir haben da so 'n paar Pläne, sind auf, haben auf jeden Fall Bock und, zweite Podcast aus dem Stall von Technikwürze. Lasst euch überraschen.

  118. Marcel

    Ja, bis nächste Woche.

  119. David

    Bis dahin.

  120. Marcel

    Tschau.

  121. David

    Tschau.

  122. Einspieler

    Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web.

    Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf technikwürze.de.

Aktuelles

  • Developer Color Picker 1 (Mac) auf der Webseite von Panic
    • Makes getting colors out of Photoshop/Acorn mock-ups quick and easy. Currently supports NSColor, UIColor, CGColorRef, CSS and HTML style
    • Programm colorpicker 1 runterladen und im Verzeichnis Programme ablegen. Dieses Apple-Script öffnet ohne Apple-Programm den Farbwähler, an den sich der Develper Color Picker rangehängt hat.
  • BackTweets 1 - Suchmaschine für Twitter durchsucht auch ShortLinks
  • SuseStudio 1 - Klick dir dein eigenes Linux zusammen (ISO, VMware virtual machine, USB-Stick / aus 7600 Paketen)
  • Überarbeitet: Einführung in XHTML, CSS und Webdesign von Michael Jendryschick Onlinetutorial auf den Stand des Buches gebracht
  • HTML 5 now: Der HTML5 Doctor hilft beim Einsatz
  • Das WordPress-Buch von Frank Bültge und Thomas Boley. opensource press
  • Gut versteckt: Galileo Computing bietet Interaktive CSS-Referenz 1 zum Download an.

Meckerecke

  • PR-Fail von Vodafone zur Ihrer Kampagne
    • Vodafone-Blog 1 erregt hohes Aufsehen 1 auch in der Presse
    • Zwischen den 200 Kommentaren tauchen immer Lobeshymnen auf die tollen Datentarife von Vodafone auf.
  • Relaunch von ADAC.de macht Automobil-Club zum Minenfeld

Fußnoten

  1. Link entfernt, da nicht mehr erreichbar ↩ a ↩ b ↩ c ↩ d ↩ e ↩ f ↩ g

Erwähnungen 8

Kommentare 11

  • "HTML 5 now: Der HTML5 Doctor hilft neim Einsatz "
    Soll wohl beim heißen. ;)
    Ich bin dann mal den Balkonpodcast hören.
    Gute Nacht

  • Zum Thema ADAC-Relaunch. Mich erinnerte die Seite ein wenig an die Postseite. Die sieht zwar nicht ganz so aus, jedoch haben beide Seiten das gleiche Gelb.
    Schlimmer jedoch finde ich, dass die ADAC-Seite auf dem guten YAML aufsetzt, jedenfalls laut CSS-Dateien und sowas dann dabei herauskommt. Wirklich peinlich!

  • PodCasten in der Sonne schüttel - was seid ihr denn für komische Geeks? ;o)

    Zur Linkverfolgung fällt mir spontan ChatCatcher ein (http://chatcatcher.com/) soll von vielen Diensten Backlinks erkennen können. Habs auch schon auf einigen wenigen Blogs im einsatz gesehen und scheint wunderbar zu funktionieren. Das ganze kann man dann als Trackback oder Kommentar in den betreffenden Blogpost automatisch einfeeden lassen. Ganz schnuffig, aber da mein persönliches Blog nicht so die mega Reputation hat konnt ichs natürlich noch nicht so intensiv testen.

    Betreffend der Einführung in XHTML, CSS und Webdesign muss ich mal wieder Danke Sagen im Namen der Neulinge. Man sucht ja doch immer mal wieder deutsche Ressourcen, die man jedem ans Herz legen kann und die auch keine Fragen offen lassen.

    Hey die ADAC Website benutzt scriptaculous, ist doch voll Web2.0. Weiss gar nicht was ihr habt. Und die WaveToolbar spinnt doch, wenn sie 54 Fehler auf der Startseite ausgibt =)

  • Die ADAC-Seite ist wirklich eine reine Katastrophe. Damit ist alles gesagt. Das Problem hinter diesen großen Agenturen ist meistens, dass mehr Marketing-Gelaber dahinter steckt als Fachwissen. Ich mein, die Beweise dafür werden ja immer wieder auf’s neue geliefert …

    Freu mich auf AppStars!

  • Vielen Dank für die positive Nennung des Buches. Vielleicht zeigt es neue Ideen mit WordPress auf.

Weitere 6 Kommentare anzeigen
  • Vielen Dank für den gewohnt guten Podcast. Finde solche Sendung mit Tipps und Empfehlung zwischendurch echt top!
    Vor allem die Emfpehlung zum Wordpressbuch kam genau recht.

  • Freut uns natürlich zu hören! Danke für das positive Feedback.

  • Danke für den Developer Color Picker. Bei dem AppleScript blick ich jedoch noch nicht so ganz durch. Wie muss ich vorgehen um das Script zu "installieren"? Kann mir da vielleicht wer helfen.

    Beste Grüße

  • Ich habe die ADAC-Seite mal angeschaut und finde es garnicht mal so schlimm wie hier behauptet wird. Was mich wundert sind die Kritiker die alles "zerreisen" ohne eine fachliche Bergündung.

    @datenkind:
    "Die ADAC-Seite ist wirklich eine reine Katastrophe. Damit ist alles gesagt"

    Was ist denn damit bitte alles gesagt??

    @Mike Pridik
    Was kam denn da so peinliches dabei raus?

    • @Sepp

      Also für mich gesehen ist es peinlich, dass da YAML benutzt wird, welches schön Webstandards einhält, dann aber eine Seite raus kommt, die laut validator.w3.org erstmal 353 Errors, 313 warning(s) raushaut. Dafür ist das Framework dann zu schade, weil der Sinn des ganzen einfach in Rauch auf geht.

  • Die 353 Errors, 313 warning(s) kommen vom Tridion, das ist das CMS was von ADAC genutzt wird. Die ASP Controls erzeugen Parameter, welche vom Validator als Fehler interpretiert werden. So weit ich das aus anderen Foren entnehmen konnte, werden diese Paramter noch verschwinden.

    Das HTML an sich finde ich nicht schlecht aufgebaut, saubere DIV-Construkte, keine Tabellen, und sogar die Navigation und die Links in den einzelnen Boxen sind sauber als UL-Listen strukturiert. Da hab ich aber schon weit aus schlimmere Seiten im Web gesehen

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