Technikwürze

Wer suchet, der findet!

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Transkript der Folge

  1. David

    Die neuen Tools. Darum dreht sich alles in der Technikwürze 166. Mein Name ist David Maciejewski. Ich sag herzlich willkommen und mit mir an Bord wie immer Marcel Böttcher. Hallo Marcel.

  2. Marcel

    Einen wunderschönen Hallo.

  3. David

    Ja, als Erstes schauen wir mal auf die neue Browserfront. Da gibt es nämlich was Neues, und zwar WebKit 2.

  4. Marcel

    Genau. Angekündigt von Apple, die ja maßgeblich an der Entwicklung da beteiligt sind, wurde WebKit 2 angekündigt, der erste wirklich große Sprung und eigentlich gibt es ja eine große Neuerung, die angekündigt wurde, weil ansonsten ist ja WebKit schon relativ weit, was, CSS drei und Co. halt angeht.

  5. David

    Definitiv, ja.

  6. Marcel

    Und zwar gibt es jetzt das, was Google Chrome Nutzer schon länger kennen, nämlich eine, ja, eine neue Prozesssteuerung, die dafür sorgt, dass, ja, einzelne Tabs auch als einzelner Prozess gehandhabt werden. Das heißt, euch wird in Zukunft, wann auch immer diese sein wird, nicht mehr der komplette Safari abschmieren.

  7. David

    Genau, im Grunde genommen bietet das genau, wie du schon sagtest, Google nur mit dem Unterschied, dass Google das selbst implementiert hat und, WebKit 2 hat das direkt im Framework mit eingebaut. Das heißt, da wird's spannend zu sehen sein, wie die Performance dieser ganzen Geschichte ist und auch spannend wird, zu s-beobachten sein, ob dann, Google, ihre eigene Entwicklung einstampfen wird oder das aus dem Framework nutzen wird.

  8. Marcel

    Davon gehe ich mal aus. Also ich denke, dass, dass, alle, die jetzt mit der WebKit 2 dann laufen, werden schon das Original nutzen, weil es ja einfach auch so von 'ner, von 'ner Plattform-, -hierarchie, weiter unten angesiedelt ist. Und das ist immer besser, weil deutlich nativer.

  9. David

    Aber ich meine, die Zeit wird's. Ich mein, wenn wir uns mal einzelne Tabs betrachten und da läuft irgendwie ein Safari, der, Safari Blödsinn, ein Flash, was da gerade abgeschmiert ist oder das, bleibt halt ziemlich lahm, dann ist halt der ganze Browser weg. Ja. Und vor allen Dingen ganz interessant ist, was mir öfters passiert ist: Ich hab mal, 'n Browser aufgemacht, irgendein Tab ist abgeschmiert und ich hab Tools installiert, die mir die ganze Session wiederherstellen, ja.

    Wenn ich den Browser zumache und das ganze Ding wieder aufmache, und die Tabs wiederhergestellt werden mit diesem Fehler, dann hab ich so 'ne endlos never ending Story und, ich meine, also für mich wird's ein großer Sprung sein und, ja, aber ein Datum gibt's noch nicht diesbezüglich, ne?

  10. Marcel

    WebKit 2 schon, schon verfügbar für Mac und Windows, allerdings, noch nicht in den ganz normalen Nightly Builds mit eingeflossen. Ich weiß noch gar nicht, ob die dann schon wirklich fertig kompi, kompiliert sind. Ich, denke, das ist eher für die interessant, die, weiß ich nicht, selbst 'n Browser rausbringen wollen oder, mal ganz tief mit, ziemlich rudimentären Werkzeugen rumspielen wollen, aber noch nichts, was man produktiv irgendwie einsetzen sollte.

  11. David

    Okay, bleibt auf jeden Fall abzuwarten.

  12. Marcel

    Neues aus dem Hause Google. Eine Sache, die schon länger unter der Hand als Gesetz galt und jetzt auch offiziell bestätigt wurde: Google bezieht die Ladezeiten mit ein ins Ranking und, da gab es nicht nur positive Rückmeldungen.

    Da gab es dann doch auch schon den einen oder anderen Blogger, der sich so ein bisschen beschwert hat und, meinte, es wär doch viel schöner, wenn seine Arbeit und, sein, sein händisch geschriebener Content doch mal ein bisschen mehr gewertet wird und, nicht nur die Ladezeiten. Aber ich bin der Meinung, Ladezeiten ins, ins Ranking mit aufzunehmen als kleinen, Prozentsatz ist super. Was meinst du?

  13. David

    Definitiv, definitiv. Es sollte auf jeden Fall so sein, weil wenn ich mir Webseiten anschaue, die mehrere Sekunden laden, dann kann ich nicht schnell auf die Information darauf zugreifen. Und, ich mein, in erster Linie gilt ja immer noch der Content, obwohl Google noch keine Zahlen oder keine Prozente rausgibt und nie rausgeben wird. Aber ich mein, die Ladezeiten sind ein Bestandteil und, das ist 'n, 'n Schritt in die richtige Richtung. Also von mir aus, gilt das absolut.

  14. Marcel

    Und es ist noch mal eine weitere Möglichkeit, eine saubere Umsetzung beim Kunden, durchzubekommen.

  15. David

    Richtig, genau.

  16. Marcel

    Beziehungsweise, na ja, nicht durchzubekommen, aber halt einfach, man kann es ganz gut verkaufen.

  17. David

    Man kann den Kunden dafür sensibilisieren, dass im Hintergrund, sauberer Quelltext und Optimierung schon noch 'ne wichtige Rolle spielen. Genau.

  18. Marcel

    Genau. Also erst mal ein, ein Schritt in die richtige Richtung. Einen Schritt, ja, teilweise zurück macht Mozilla und gibt bekannt, dass, der visited Status in Zukunft etwas eingeschränkt, zu benutzen ist. Und das hat, ja sicherheitsrelevante Gründe.

    Denn im Moment ist es möglich, dass – und da gibt es inzwischen Scripts, die das mit ziemlich vielen Seiten machen –, ich als Webseitenbetreiber, ja, ein Stück weit auslesen kann, auf welchen Seiten meine, Benutzer, meine Besucher noch so unterwegs sind, indem ich einfach im Hintergrund eine, eine lange, lange Liste mit, lustigen URLs erstelle. Da kann dann, je nachdem, was ich so brauche, kann ich damit dann zum Beispiel überprüfen, auf welchen, sozialen Netzen mein Besucher unterwegs ist.

    Oder wenn ich dem jetzt, Werbung für, ein Pokerspiel anbieten will, dann macht das natürlich besonders viel Sinn, wenn ich sowieso weiß, dass der schon auf zwei, drei anderen Pokerseiten war und so weiter. Aber das ist natürlich, ja, 'ne, 'ne Geschichte, die schon 'n kleines Sicherheitsrisiko, beinhaltet.

  19. David

    Definitiv.

  20. Marcel

    Denn wenn ich mich irgendwo nur einmal einlogge, dann kann der Betreiber der Seite herausfinden, wo ich noch so unterwegs bin. Das passiert rein technisch halt, wie gesagt, es wird eine, eine Liste erstellt und dann einfach über JavaScript abgefragt, wie denn diese Links, die da zusammengestellt sind, aussehen. Weil ein besuchter Link wird ja, anders dargestellt als ein unbesuchter, halt über den, CSS Status visited und, dem möchte Mozilla jetzt so 'n bisschen, Einhalt gebieten.

    Um halt die Sicherheit der Nutzer zu stärken. Das wird allerdings für uns Webseitenbetreiber, die ein oder andere Möglichkeit, ja, in, in Zukunft, nehmen, wie wir besuchte Links stylen können. Das betrifft vor allem dann die Hintergrundbilder und, jetzt dann kommen CSS Transitions. Die werden nicht ohne Weiteres dann von Mozilla mit allerdings nur mit Visited, ja, geschluckt.

  21. David

    Ja, großer Brocken. Ich mein, ich bin überhaupt nicht auf die Idee gekommen, die Dinger mal auszuwerten. Oder ich bin überhaupt nie auf die Idee gekommen, dass jemand das auswerten wollen würde. Ja, ganz offensichtlich, bin ich jetzt eines Besseren belehrt worden. Ganz interessant finde ich die Diskussion oder überhaupt das Angehen, das Angehen von Mozilla in dieser Hinsicht, dass sie halt sagen: „Okay, in, in Sachen Security wollen wir das ein bisschen runterschrauben.“ Ist ein lobender Aspekt.

    Andererseits beeinträchtigt uns als Webentwickler und auch, auch für die Benutzer natürlich, ja. Ich mein, ich selbst hab den Visited noch nicht exzessiv benutzt. Eigentlich benutze ich ihn relativ selten, um Links so zu kennzeichnen. Wie sieht das bei dir aus? Hast du ihn bisher oft benutzt?

  22. Marcel

    Mmm, auch eher selten und wenn, dann auch weniger mit irgendwelchen Hintergrundgrafiken oder CSS Transitions halt. Insofern sind die, sind die Einschneidungen in, in den Alltag da schon relativ gering. Mozilla hat dazu auf ihrem Hex-Blog einen längeren Artikel veröffentlicht, indem man sich dann auch noch mal, dann tiefer einlesen kann, wie das Ganze mit auf, auf der JavaScript-Seite halt aussieht, was ich da dann demnächst nicht mehr auslesen und zurückbekommen werde.

    Und, ja, sollte man auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.

  23. David

    Mhm, definitiv, ja. Und schauen wir mal, wie die anderen Browserhersteller darauf reagieren. Also dass man da was tut, und ein bisschen auf Sicherheit geht, ist lobend, ja. Und, was für Konsequenzen das hat, da, das sind halt Sachen, damit, müssen wir uns halt auseinandersetzen.

  24. Marcel

    Kommen wir zu Apple, würde ich sagen. Die haben, ja vor Kurzem, wie sicherlich bekannt ist, das iPhone OS 4.0 angekündigt. Darauf wollen wir eigentlich gar nicht mehr so großartig weiter eingehen. Ist sicherlich spannend, aber dafür ist das hier der falsche Podcast. Der Part, der uns natürlich brennend interessiert und, der für uns relevant ist, ist der HTML5, iAd Advertising Part.

    Lustigerweise ist so, ich glaub, zwei Tage bevor die Keynote war, rumgegangen: „Hey, schaut mal, ich habe da in meinem iPad irgendwo ganz, tief versteckt auf einer Hilfeseite, die, mit, WebKit auf meinem iPad gerendert wird, gesehen, dass Apple da ein JavaScript Framework eingebunden hat, das da heißt AdLib, wenn ich mich richtig entsinne. Was soll denn das? Warum steht denn da Ad vor? Macht das denn Sinn?“ Na ja, und zwei Tage später kam dann die Auflösung. Ja, es macht Sinn.

    Und das ist nämlich ein Framework, das Apple in Zukunft benutzen wird, um, Werbeeinblendungen in, ja, nativen iPhone-Apps zu realisieren. Spannenderweise aber dann halt gar nicht irgendwie in, in C oder sonst irgendwas, Objective C oder sonst, irgendeiner wirklich nativen Sprache, sondern das Ganze wird mit HTML5 und CSS3 geschehen.

    Bietet dann auch direkt einige Möglichkeiten, einige APIs direkt anzusteuern, wie Maps, Video, Audio, oder beispielsweise kann man in dieser HTML5-Werbung direkt dann was aus dem App Store kaufen, ohne dass man, wie der Steve uns jedenfalls versprochen hat, die, eigentliche App dann verlassen muss. Aber das sah vor allem ziemlich flüssig und ziemlich rund aus.

  25. David

    Definitiv. Also auch die Grafiken, die Demos, die, Steve Jobs da präsentiert hat, die waren auch grafisch beeindruckend. Ich erinnere mich an eine Navigation, die in der Mitte war und ich konnte mit dem, mit dem Finger sozusagen drum rumgehen und, durch 'ne Transition wurde dann jeweils der aktive Menüpunkt hervorgehoben mit 'nem Licht- und Schatteneffekt. Wird sicherlich interessant rauszufinden zu sein, wie das gemacht wurde. Mich interessiert's.

    Das entscheidende Ding ist aber, wie du sagst, es ist nicht Objective C und es ist vor allen Dingen auch kein Flash. Und, wenn es nur HTML5 und CSS3 ist, dann ist es genau unser Job, in Zukunft auch diese Ads zu gestalten. Und das ist, für Apple jetzt der Einstieg in den Werbemarkt. Da wollen sie sich natürlich ein großes Stück vom Kuchen, einverleiben mit einer sechzig zu vierzig Bezahlung.

    Also sechzig Prozent, der Einnahmen bekommt jetzt, der Werbende sozusagen und vierzig Prozent behält sich Apple ein. Nur die Technik dahinter ist wie gesagt, richtig interessant. Und, bei der Demonstration hast du nicht gesehen, dass es jetzt irgendwie ein bisschen HTML oder CSS ist. Läuft alles sehr flüssig, zumindest auf dieser Demo. Und es sah auch sehr gut aus.

    Und wie gesagt, du hast von da aus direkt Zugriff auf die APIs dieses iPhones oder iPads, nämlich in der Form, dass du direkt 'ne App kaufen kannst oder was auch immer. Und ich denke, dass genau dafür dieses JavaScript Framework da sein wird, um diese Schnittstellen, zu den, iPhone-nativen Geschichten herzustellen.

  26. Marcel

    Ich hoffe auch so 'n bisschen, dass das, vielleicht sich sogar als, als generelles Framework durchsetzt, aber vor allem halt, grundsätzlich die, die Web-Apps auf dem iPhone noch mal ein bisschen stärkt. Das war ja Apples Ursprungsgedanke: Wir machen keine nativen Apps, sondern das läuft alles im Browser.

  27. David

    Genau, als sie

  28. Marcel

    Das hat halt keiner gemacht.

  29. David

    Apple und ich hatten. Mhm.

  30. Marcel

    Jetzt will natürlich keiner mehr die nativen Apps nutzen, aber ja, das Thema Web-App ist natürlich ziemlich kurz gekommen in letzter Zeit und gerade aus Webentwicklersicht wär's natürlich klasse, wenn das in nächster Zeit dann doch noch mal ein bisschen gepusht wird. Mal gucken, ob, ob das über den Weg auch so 'n bisschen, bisschen geschieht.

    Man kann sich das Ganze natürlich noch nicht selbst angucken, da man dann sowieso darauf warten muss, dass man eine Werbeeinblendung bekommt und das ist dann auch erst mit dem iPhone OS 4.0, was ja im Sommer, fürs iPhone und im Herbst fürs iPad kommt, möglich.

  31. David

    Mhm, genau.

  32. Marcel

    Aber ja, ich, ich fand's, spannend zu sehen, was Ja, alles so geht, wenn man,, die Möglichkeit hat, den Browser selbst zu schreiben und ihn daraufhin zu optimieren. Apple hat ja schon immer, die innovativsten Features, zuerst ins iPhone, in den iPhone WebKit gesteckt.

  33. David

    Ja, ich meine, eine eigene Sache, die wir noch gar nicht angesprochen haben: Man kann auch die APIs vom iPhone benutzen oder vom iPad, Maps, also um Google Maps abzubilden. Inline-Video kann man machen, Audio und, solche Geschichten. Also es ist 'n ganz spannendes Feld und, sobald da wie gesagt Informationen draußen sind, u-und vielleicht irgendwelche Beispiele, die Apple dann rausbringt, dann sollten wir uns das genauer anschauen.

  34. Marcel

    Lass uns mal direkt bei dem, iPhone OS Apple und Co bleiben und, zu dem anderen neuen Gerät, was, ja, hehe, hier jetzt auch schon rumliegt.

  35. David

    Dein iPad.

  36. Marcel

    Das iPad, genau. Ja grundsätzlich zwei Sätze: Ich bin total zufrieden. Es ist cool. Nichts, was man, nichts, was man braucht, aber auf jeden Fall was, was man haben möchte.

  37. David

    Wir waren ja beim Flughafen, haben das abgeholt quasi. Du hast es dir importiert aus den USA und, wir haben natürlich hier gleich das erst, die, die ersten Stunden damit verbracht, mal 'n bisschen rumzusurfen.

  38. Marcel

    Eigentlich wollten wir auch schon Freitag aufnehmen, aber dann war's irgendwann nachts und, wir haben immer noch nichts gemacht, außer-

  39. David

    Da blieb keine Zeit mehr.

  40. Marcel

    ... mit dem iPad rumzuspielen. Nee, es ist auf jeden Fall schon irgendwie 'ne, 'ne ziemlich coole User Experience, das Ding in der, in der Hand zu haben. Auch das Surfen, das Zoomen geht einfach super flüssig und ist noch mal 'n bisschen was anderes als aufm iPhone.

    Vor allem als ich dann, so drei Stunden mit dem, mit dem iPad durch die Gegend gerannt bin und nach Hause gefahren bin und dann meinen, meinen, iPod, aufm iPhone angeworfen hab, hatte ich echt das Gefühl, ich hab so 'n, so 'n, weiß ich nicht, geschrumpftes iPhone in der Hand, weil einfach alles das Gleiche in klein ist. Wir wollen gar nicht mal so viel über das-

  41. David

    In groß meinst du.

  42. Marcel

    Na ja, beim iPhone schon in klein. Ja, das, genau. So rum, ja. Wir wollen aber gar nicht so sehr über das iPad selbst reden. Das wird ja sowieso an jeder Ecke getan, sondern mal gucken, was das so für uns als Webentwickler bedeutet. Und, das Erste, worauf man achten muss, ist, wenn man eine iPhone-optimierte Seite hat, was da so als, als User Agent abgefragt wird.

    Also wie hat man die Weiche gebaut, wenn es eine automatische gibt, die, jetzt einen iPhone-Nutzer auf die iPhone-optimierte Website, leitet.

    Wenn man da nämlich nur beispielsweise nach dem, iPhone OS gefragt hat, oder dem, Mobile Safari, dann kann es durchaus sein, dass das iPad auch die, möglicherweise ja auch nur auf die zweihundertvierzig Pixel Breite des iPhone-optimierten, ja, die, die Web-App bekommt und gar nicht die eigentliche Seite, die ja bei dem iPad mit 'ner tausendvierundzwanzig sieben achtundsechziger Auflösung schon mehr Sinn machen würde.

    Das ist so das Erste, worauf man achten sollte, wenn man jetzt 'ne iPhone-optimierte Seite schon am Start hat. Ansonsten, Gerrit von Aken hat einen Blogpost, geschrieben, weil ihm aufgefallen ist, dass einige Layouts doch so 'n bisschen kaputtgehen. Das hat nämlich damit zu tun, dass natürlich das Ganze stufenlos gezoomt werden kann.

  43. David

    Genau, also die erste Ansicht deiner Webseite, die ist gezoomt und niemals hundert Prozent. Also ob sie jetzt 'ne kleine oder 'ne, 'ne riesengroße Webseite ist, die halt größer als der normale Viewport ist, dann wird die halt kleiner gezogen. Und dabei kann es, wie Gerrit aufgefallen ist, eben zu Pixelfehlern kommen. Und wenn man da genau 'n expliziten Wert drauf legt, dann könnte einen das durchaus stören.

  44. Marcel

    Genau, in der Regel zoomt man dann ja auch an irgendwelche Artikel ran oder, zu irgendwelchen Bedienelementen näher ran, um sie besser bedienen zu können. Und dabei kann es dann halt vorkommen, dass besonders wenn man jetzt, meinetwegen ein, ein, zwei, zwei Layer hat, die, 'ne sehr unterschiedliche Hintergrundfarbe haben, aber pixelgenau übereinanderliegen, also an der oberen Kante, abschließen, dass da dann der untere Layer ein bisschen vorlunzt.

    Und dadurch hat man dann beispielsweise, wenn man, jetzt 'ne grundsätzlich sehr dunkle Seite hat und auch einen dunklen Layer auf einen hellen, kann es sein, dass dieser helle Layer so 'n, 'n gefühlten halben Pixel halt hervorguckt und dadurch en-entstehen dann halt, kleine weiße Linien oder andersfarbige Linien, die man halt nicht haben will. Da kann man natürlich jetzt sich streiten, ob es sinnvoll ist, dafür jetzt seine Website anzupassen. Ich meine nicht.

    So Apple-verrückt bin ich dann doch nicht und, muss man auch nicht sein. Aber man kann so was, da es in, in Zukunft bestimmt auch auf anderen Geräten mehrfach auftreten wird, einfach bei der, ja, Architektur schon mal dran denken.

  45. David

    Ja, es geht ja in erster Linie auch nicht speziell um das iPad von Apple, sondern grundsätzlich, die Mobile, mobile Nutzung der Webseiten. Also ich kann mich an einen Tweet erinnern, wo jemand geschrieben hat: „Das iPhone wird in Zukunft für uns Webentwickler der Internet Explorer sechs sein.“ Also das, Gerät, mit dem wir uns auseinandersetzen müssen und was blöd sein wird.

    Stimmt zum Teil, stimmt aber auch zum größten Teil nicht, denn ganz einfach ist es, als Hintergrund technische Basis läuft WebKit. WebKit läuft super. Nur das Problem ist eben, es ist entweder beim iPhone oder bei Handys 'n kleiner Bildschirm, auf dem man optimieren müsste beziehungsweise je nachdem, was das Gerät kann, eben, eine Spezialversion erstellt, um noch schneller auf die Inhalte drauf zugreifen zu können.

    Oder wenn's das iPad ist, dass man e-eventuell als Designer drauf anspricht oder auch dort 'ne mobile Variante herstellt. Und, durch dieses Zoom-Verhalten, was ja durch Apple initiiert wurde, muss man eventuell schauen, ob diese Zoom-Funktionalität auch mit der Webseite funktioniert, wenn man das denn genau unterstützen wollte. Und da sind wir auch noch beim nächsten Thema, denn auch das iPad als auch das iPhone, unterstützen jeweils das Quer- oder Hochformat.

    Je nachdem, wie man, das Gerät halt dreht, muss auch die Webseite dementsprechend halt funktionieren. Und unsere Aufgabe als Webentwickler ist es dann eben ganz genau auf solche Eigenschaften darauf einzugehen, dass das eben funktioniert.

  46. Marcel

    Genau, also zu den, eigentlichen Anforderungen, dass wir verschiedene Browser in verschiedenen, Auflösungen haben, kommt jetzt halt noch mal zum Beispiel das stufenlose Zoomen hinzu, worauf man vielleicht dann doch in Zukunft achten sollte. Das mobile Surfen wird aller Voraussicht nach doch schon ziemlich zunehmen.

  47. David

    Definitiv, ja.

  48. Marcel

    Bleiben wir bei der Zukunft und, kommen wir auch wieder, ja, indirekt auf Google zurück. Da haben nämlich ein paar, Mitarbeiter an ihrem, Hack Friday, an dem sie machen können, was sie wollen, eine, eine, ein sehr lustiges Projekt umgesetzt, was ich auch schon mal ausprobiert habe.

    Und zwar haben sie Quake im Browser laufen lassen, also Quake 2, das ja jetzt doch schon etwas, in die Jahre gekommen ist, aber natürlich 'ne ganz schöne Herausforderung, darstellt, das Ganze mit, mit, Canvas und, und Co. darzustellen. Ja, das haben sie so 'n bisschen portiert. Das Ganze ist nicht ganz so einfach zum Laufen zu bekommen.

  49. David

    Du hast es mal getestet, ne?

  50. Marcel

    Genau, ich hab's mal getestet. Zum einen, also es fängt damit an, dass, dass dafür der aktuelle Chrome nicht reicht, sondern man, Chromium, so 'n, die, die, da, da die letzte Beta von benötigt, was man sich erst mal aus irgendeinem Verzeichnis halt ziehen muss. Damit fängt es an. Dann braucht man, das ein oder andere Tool, und muss viel auf der Konsole machen. Ist aber doch gar nicht so schwer, wie sich's anhört. Es gibt da 'ne, 'ne, ganz nette Anleitung zu.

    Wenn man so mal 'ne Stunde Zeit hat, dann kann man das durchspielen lassen. Man muss allerdings sagen, dass es wirklich sehr experimentell ist. Es funktioniert, es läuft aber auf meinem MacBook Pro, das ja seit heute nicht mehr die aktuellste Generation ist, nicht, nicht wirklich flüssig. Man hat vielleicht dreißig, vierzig Frames in der Sekunde, die, die einem da, gerendert werden, aber ja, hey, komm. Grundsätzlich irgendwie das schon mal mit, mit HTML5, Canvas, WebGL und, und, und Co.

    halt laufen zu sehen, ist schon 'ne ganz coole Geschichte.

  51. David

    Also definitiv. Also es ist definitiv auch nicht in Flash gemacht und, das ist einfach nur beeindruckend, was da mit aktuellen oder den zukünftigen Tools, mit denen wir halt, unsere Webseiten auch darstellen, jetzt schon gemacht werden kann. Ich mein, die Browser entwickeln sich stetig weiter. Das sehen wir gerade im Entwicklungsprozess. Das Gleiche gilt für Canvas und HTML5. Und das ist einfach spannend zu beobachten, was jetzt schon halt möglich ist.

    Und, so 'n Spiel und auch wenn's schon 'n paar Tage aufm Buckel hat, wirklich, im Browser laufen zu lassen, ist, Riesenrespekt, muss ich sagen. Also allein schon auf die Idee zu kommen, das ist schon crazy.

  52. Marcel

    Wer's ausprobieren will, es gibt im Moment eine Mac- und eine Linux-Version. Zu Windows, haben, haben die Google-Jungs gesagt: „Ja, das wär wahrscheinlich einfach zu machen, aber wir sind noch nicht dazu gekommen.“ Insofern braucht man einer der beiden alternativen Betriebssysteme und, ja, schaut es euch mal an. Ich kann's empfehlen, ist ganz lustig.

  53. David

    Genau, zeigt auf jeden Fall die Zukunft, wie eventuell Browserspiele auch im Browser darzustellen sind, die explizit nicht Flash verlangen. Also das ist wieder so 'n kleiner Druckpunkt in Richtung Flash, wo wir 'ne Abkehr eventuell herbeiführen könnten.

  54. Marcel

    Bleiben wir doch bei Flash, wo du's grad so schön angesprochen hast. Gestern war ein, für mich etwas frustrierender Tag. Adobe hat mich geärgert. Nachdem sie, zwei, drei Wochen lang einen Countdown für das Launch-Event zur Creative Suite 5, gebracht haben, war dann gestern der, der, das, das, das Launch-Event und, -

  55. David

    Also die echte Ankündigung, die sie zuvor angekündigt hatten, dass es dann-

  56. Marcel

    Genau, die angekündigte Ankündigung war dann halt gestern. Man hat dann wenige Minuten vorher auch so 'n, 'n Countdown mit Sekunden gesehen und, dann ging's halt endlich los und man hat dann natürlich irgendwie auch irgendwas Tolles in live auf irgend 'ner Bühne, wo irgendwer irgendwas Tolles zeigt.

  57. David

    Hätte ich jetzt auch erwartet, mhm.

  58. Marcel

    Edge Badge war aber nicht. Man hat gesehen ein, ja vorher produziertes, technisch super schön gemachtes, aber halt einfach 'n Video. So, und das war dann doch schon 'n bisschen, 'n bisschen, ja, man hat sich so 'n bisschen veräppelt gefühlt, wenn man dann, auf, auf dieses Event, ich will jetzt nicht sagen, hingefiebert hat, aber, ja, halt zwei Minuten davor sich noch so 'n Countdown angeguckt hat, um dann irgendwie ein, ein, vorproduziertes Video sich zu streamen.

    Zudem war sowieso schon 'n bisschen die Luft raus, weil irgendwie 'n paar Stunden vorher die, Produkte schon auf der Adobe-Website standen, man also sich schon vorher die ganzen neuen Features so 'n bisschen angucken konnte. Aber gut, ein, ein Frust mal zur Seite geschoben. Lass uns mal schauen, was, so Neues hinzugekommen ist. Oder wollen wir erst mal über die Preise reden?

  59. David

    Ja, Preise lieber später. Das ist nämlich das Ärgernis. Das Wichtigste dabei, gerade für Mac-Anwender, ist, dass die Creative Suite endlich native Mittel unterstützt, um vie-- auf 64-Bit-Betriebssystem zu laufen. Bisher war das ja nicht der Fall. Die Windows-Version war meines Erachtens in CS4 schon so weit, dass 64 Bit möglich war.

  60. Marcel

    Glaub sogar schon, schon in CS3, wenn ich mich nicht irre.

  61. David

    Das weiß ich nicht. Auf jeden Fall, haben jetzt alle Betriebssysteme, quasi alle Betriebssystem-Umsetzungen halt nachgezogen.

  62. Marcel

    Das war sowieso ziemlich verrückt, weil, auf, ich mein, Mac wird ja vor allem im Produktiveinsatz, oder im,, Kreativumfeld eingesetzt. Das heißt, da ist sehr viel Adobe vertreten. Adobe hat sowieso 'ne ziemlich lange Mac-Vorgeschichte. Und dann so lange mit der 64-Bit-Unterstützung zu warten, hat mich dann doch etwas verwundert.

  63. David

    Na ja, das Problem dabei hinter ist, dass halt alles in Cocoa neu geschrieben werden musste oder zumindest nehme ich an, dass sie's halt jetzt in Cocoa endlich gemacht haben. Und, das haben sie halt hinausgezögert.

    Und ich mein, die Schreie waren schon bei CS4, also kurz vor CS4 schon so groß, dass alle gesagt haben: „, jetzt macht es doch mal in Cocoa.“ Und die haben's halt nicht gemacht, warum auch immer nicht, aber das war so typisch Adobe gewesen und nun haben sie halt jetzt endlich mal nachgezogen mit dieser Unterstützung.

  64. Marcel

    Lass uns mal in die einzelnen Tools springen. Beziehungsweise wir haben, vor allem mal bei Photoshop geschaut, was es da Neues gibt. Es sind natürlich wie immer zig Millionen neue Features, von denen halt viele nicht wirklich wichtige sind. Bei Photoshop, wurde vor allem ziemlich hochgehalten die neue, deutlich intelligentere Erkennung, für, für Bildinhalte.

    Da gab's so 'n, in der, Pseudo-Live-Präsentation bei dem Event, gab es so 'ne Demonstration, die man sich jetzt auch noch irgendwo auf Videos angucken kann, wo sie so 'n, hübsches, weißes, galoppierendes Pferd auf 'ner, Kuppe, so mit 'nem Zaun im Hintergrund und Wald und Krams hatten und, das dann mit, mit so zwei, drei Mausklicks das, das Pferd komplett frei ges--, stellt und vor allem den Hintergrund weitergerechnet haben lassen.

    Also da, wo sonst das Pferd vor stand, da hat dann Photoshop sich lustig Bäume und so weiter ausgedacht. Nennt sich Content Aware Fill. Funktioniert Also wenn das Feature genauso gut ist wie alle anderen davor halt auch, was so mit CS4 zum Thema Bilderkennung, rausgekommen ist, dann funktioniert das, so jedenfalls meine Erfahrung leider, vor allem halt in diesen Demos ganz gut. Setzt man aber im Produktiv-, Umfeld halt so gut wie nie ein.

    Und das ist auch so 'n bisschen das, was ich, was ich Adobe dann doch deutlich ankreiden muss, dass ziemlich selten ziemlich gute, einfach irgendwelche neuen, ja Standardwerkzeuge halt kommen, mit denen man täglich wirklich was machen kann, wenn man jetzt nicht wirklich ausgefallenen exotischen Mist macht.

  65. David

    Ich mein, das Content-Aware Fill wird jetzt, also ich hab es auch nie exzessiv eingesetzt. Ich mein, ich mach sehr viel in Photoshop, ich hab das Ding jeden Tag auf und ich benutze Photoshop seit der Version drei und ich kann mich damals noch an die Anfangszeit erinnern, wo es darum ging, dass wir, für Zeitschriften Dias eingescannt haben auf so 'n riesen Trommelscanner und haben dann die einzelnen Fusseln und einzelnen Staubkörner halt jeweils einzeln im Kopierstempel weggemacht.

    Das war irre Arbeit. Irgendwann kam dann halt, so 'ne Mini-Erweiterung raus von Adobe durch 'ne neue Version, dass du halt so 'n, so 'n Pflaster draufstecken konntest und er hat die umgebenden Farben genommen und hat das Ding halt da draufgesetzt. Die nächste Weiterentwicklung war dann so, dass du 'ne ganze Laterne wegmachen konntest. Und desto größere das Problem, desto größer halt das Objekt bei dieser ganzen Geschichte ist, desto mehr hast du gesehen, dass da jemand drum rum-rumgepfuscht hat.

    Und das Content-Aware Fill scheint, wie gesagt, etwas besser zu funktionieren. Da müssen wir wie gesagt mal schauen, wie oft nutzen wir das im Alltag und vor allen Dingen, wie genau funktioniert das. Es ist 'ne stetige Weiterentwicklung, aber jetzt nicht das Riesen-Feature, wo ich gesagt hätte: „Jo, genau das brauch ich für meine tägliche Arbeit. Das ist jetzt, das Ding, warum ich jetzt unbedingt upgraden sollte."

  66. Marcel

    Ansonsten hat Photoshop halt noch zigtausend kleine Neuigkeiten bekommen, unter anderem neue 3D-Werkzeuge. Illustrator hat, hat, auch spannende Tools bekommen. Ich bin allerdings da leider, muss ich sagen, nicht ganz so, firm, wie ich gern wäre. Und, so wie meine aktuelle Auftragslage aussieht, werd ich da auch leider in Zukunft nicht wirklich zu kommen. Aus Webentwicklersicht ist, Flash noch zu benennen.

    Viele haben ja schon gesagt, dass sobald sich jemand eine Mü-- mal die Mühe macht, so etwas wie Flash zu schreiben, was dann aber Canvas ausspuckt, und somit das, das proprietäre Flash-Format nicht mehr benötigt wird, dass der Tod von Flash ist. Jetzt hat Adobe etwas gemacht, was ich ziemlich mutig oder na ja, eigentlich ziemlich weise finde: Sie sind dem Ganzen nämlich, zuvorgekommen und haben, jedenfalls zu 'nem Teil Flash beigebracht, Canvas zu produzieren.

  67. David

    Genau. Und das, funktioniert auf mehreren Ebenen. Die, die erste Geschichte ist, wenn ich mir jetzt 'n Chart in Illustrator gebastelt habe zum Beispiel, könnt ich den in die Zwischenablage kopieren und sag dann in Dreamweaver, ich glaub, Smart, Paste oder so heißt das Ganze, und der wandelt das Ding direkt in, Canvas um. Klick ich da drauf, erstellt JavaScript mir so 'n, so 'n kleines Pop-up, wo ich nachschauen kann, wie das Ding in großer Ansicht aussieht. Das ist die eine Geschichte.

    Und was wir auch gesehen haben in Videos kamen gestern, vorgestern raus, ist eben, dass 'ne kleine Flash-Animation, ohne dass da jetzt großartig was passierte, ebenfalls in Canvas und mit Animation dargestellt wurde.

  68. Marcel

    Dafür müsste man dann allerdings auch erst mal wieder Dreamweaver benutzen, was ich auch seit, Jahren nicht mehr gestartet habe.

  69. David

    Zurecht, zu Recht.

  70. Marcel

    Weil, auch, auch Dreamweaver leider nicht, nicht das macht, was ich mir gern wünschen würde, nämlich simple Dinge super gut. So. Also in den, in den Basic-Geschichten, so bevorzuge ich da einfach irgendwie so 'n, so 'n neunundneunzig-Dollar-Coder, oder 'nen, noch mal um die Hälfte günstigeres, Textmate. Weil sie einfach die, die simplen Dinge wirklich gut können und ich nicht das Gefühl habe, ich würde, weiß ich nicht, irgendwie die Voyager hochfahren, ne.

    Aber ja auch Dreamweaver hat dann noch einige Features bekommen, die ich auch so in die, in die Kategorie, ja, funktioniert, genau in diesem Fall, aber sonst halt nicht so wirklich. Irgendwelche Live, Previews. Vielleicht tu ich Adobe auch an dieser Stelle total Unrecht, aber, ich konnt's ja auch noch nicht ausprobieren und das, was man in den Videos so gesehen hat, ja leider halt auch nicht wieder, die, die Basic Features, die ich mir so, so, wünsche, da halt verbessert.

  71. David

    Ich mein, diese Flash zu HTML5 Canvas, Exportierfunktion, kann in der Tat vielleicht ganz interessant sein aus Sicht von Adobe. Nämlich wenn die es schaffen, mit dem Werkzeug Flash eine Umgebung bereitzustellen, womit diese, womit es einfach z-zu machen ist. Ja, also Catalyst zum Beispiel, Flash Catalyst geht ja in diese Richtung.

    Ich hab's mir nicht im Detail angeschaut, aber soll für diejenigen, die jetzt kein ActionScript können, die sollen doch in der Lage sein, relativ einfach Flash zu erstellen. Und wenn ich dann nur auf Export drücke sozusagen und hab dann mein Con-- Canvas-Element, dann ist es durchaus ein, ja, ein Entwicklertool, was man im Auge behalten sollte, auch wenn man schlussendlich auf der finalen Webseite kein Flash einsetzt.

  72. Marcel

    Kommen wir zu den Preisen. Ich bin noch auf der Creative Suite, Numero drei unterwegs und, da Adobe die Preispolitik komplett beibehält, werd ich wahrscheinlich auch noch bis, ja mindestens zur nächsten Version nicht upgraden. Die Master Collection, fällt bei Adobe selbst, die, Straßenpreise sind dann ja immer noch 'n bisschen niedriger, bei, bei Adobe selbst mit knapp dreitausendsiebenhundert Euro zu Buche.

    Photoshop, wobei das ja auch eigentlich fast nie einfach so gekauft wird, mit, tausendvierhundert und Euro. Da beginnt so 'n Upgrade, ja so im, im Bereich von vierhundert Euro oder so was.

    Wenn man und das werden die meisten, das wird bei den meisten wahrscheinlich der Fall sein, irgendeine Creative Suite der, der letzten, ein, zwei Versionen, also Creative Suite drei oder vier besitzt Dann, kann man je nachdem, wo man so herkommt, da gibt's für, jedes Ausgangs- und jedes Zielprodukt dann 'n eigenen Preis. Muss man sich auf der Adobe-Website dann so 'n bisschen zusammenklicken, aber da kommt man dann meistens so bei, sieben bis achttausend,, achthundert.

    So teuer ist es dann doch nicht. Sieben bis achthundert, Netto-Talerchen halt bei raus. Auch noch 'ne Stange Geld. Allerdings muss man auch sagen, wenn man wirklich 'ne ältere Version hat, also so von CS2 oder so was kommt, dann sind das schon wieder fast faire Preise dafür, dass man dann doch so viele, Produkt-, -versionen dazwischen ausgelassen hat. Aber ich werde wahrscheinlich noch ein, zwei Jährchen warten.

  73. David

    Genau, also ich denke, gerade für die Printentwickler, die mit, mit, hohen oder großen Dateien arbeiten müssen, mit Bildern, wird sich allein die 64-Bit-Unterstützung schon lohnen, sofern eben der Mac, neueren Datums ist, die 64 Bit unterstützt und auch Snow Leopard installiert ist. Also wenn man eh noch 'n betagteres Modell, unter den Fingern hat, dann lohnt auch der Umstieg zu CS4 nicht unbed--, zu CS5 nicht unbedingt.

  74. Marcel

    Ich denke, abschließen sollten wir halt auf jeden Fall die, Flash- und Canvas-Kombination im, im Auge behalten und gucken, was, was da so passiert. Da sehe ich im Moment für Adobe doch so 'ne kleine Chance. Mal gucken, wie sich das dann so in der Praxis bewahrheitet und, wo da die Reise hingeht. Lass uns abschließend noch mal auf 'nen Thema kommen, was wir vor zwei Sendungen hatten. Da haben wir ja das Mobile Browsing, ziemlich in den Fokus gehoben und, ja, unter anderem ging's da um Opera Mini.

  75. David

    Genau, die hatten ja 'ne kleine Download-, eine Countdown-Seite eröffnet,, wo sie halt, ihre eigene Software, nämlich den Opera Mini, den Browser, bei Apple zum Approval geschickt haben und der ist jetzt erschienen.

  76. Marcel

    Nach 20 Tagen, hat Apple dann gesagt: „Okay, das ist zwar nicht schön, was ihr da gemacht habt, aber wir lassen das mal durch." Es ist nämlich wirklich nicht schön, was die Jungs da gemacht haben. Liebes, liebes Opera, wir, wir mögen euch ja wirklich. Wir hatten euch jetzt ja auch schon ein-, zweimal in der Sendung und, zu dem einen oder anderen von euch halt auch Kontakt und, als, als Menschen mögen wir euch super.

    Wir müssen allerdings sagen, Opera Mini auf dem iPhone ist dann wohl doch nicht der Browser, den wir in Zukunft-

  77. David

    Nein.

  78. Marcel

    -nutzen werden aus, mehreren Gründen.

  79. David

    Ja. Also das eine ist, was, was mir spontan aufgefallen ist, er ist extremst hässlich. Also, er benutzt seitens der Einstellungen oder seitens, der UI selbst nicht die Standard-UI-Elemente, vom iPhone. Ich mein, dass, 'n normaler Designer sagt jetzt: „Ja und? Zeigt er halt 'n bisschen Individualität", aber grade beim iPhone oder grade bei UIs generell sind's doch die Standardelemente, die einem Benutzer es ver-vereinfachen, mit dieser Software dann klarzukommen.

  80. Marcel

    Genau, das ist der Grund, warum man sich in, jeder gut gemachten, iPhone-App ziemlich schnell zu Hause und zurechtfindet aufgrund dessen, dass halt auf, das gleiche Design Pattern einfach gesetzt wird, was, Apple in so 'nem schönen Dokument dann halt festgehalten wird und, festgehalten hat. Und da, ja, ich, ich würd jetzt sagen, geht, geht Opera Mini ein, ein kleines bisschen 'nen anderen Weg, aber es ist 'n ganz anderer Weg.

  81. David

    Genau. Ich mein, darüber hinaus sieht es auch noch nicht schön aus. Das ist nicht was Eigenständiges, wo man sagen könnte, es bildet die Funktionalität nach, aber es ist super. Es sieht nicht schön aus.

  82. Marcel

    Also das größte Problem, was ich eigentlich mit der Geschichte hab, ist, dass ich von Apple halt gewohnt bin, dass alles, sehr, sehr geschlossen und stimmig wi-wirkt. Und, das ist beim Opera Mini zum einen von der, von der UI selbst, von, von der Bedienoberfläche nicht so, aber auch die einzelnen Elemente. Vielleicht, sind's noch Bugs, die be... in Zukunft behoben werden, aber, ganz normale Textinputs, gehen zum Beispiel im Moment einfach nach rechts, laufen die ins Leere.

    Haben irgendwie scheinbar nur links oben und unten 'nen Border und rechts nicht mehr. Und es wird einfach an jeder Stelle mit dem, mit dem, Design gebrochen. Aber selbst wenn man darüber jetzt hinwegsehen könnte, hat man noch, meiner Meinung nach 'n anderes Problem oder besser gesagt zwei. Ich komm nicht so wirklich mit der, mit, mit Operas Optimierung klar. Es werden nämlich zum Beispiel Textspalten immer auf das eine Maß, gesetzt, auf das man ranzoomen kann.

    Es gibt nämlich nicht, wie man das vom Safari kennt, einen schönen stufenlosen Zoom, sondern ich kann nur ran oder raus. Und deswegen werden halt Textspalten in der Regel auf das gleiche Maß gestutzt. Dadurch entsteht dann halt rechts daneben, weil so 'ne Textspalte auf einmal, nicht mehr, sagen wir mal 400, sondern nur noch 250 Pixel, breit ist, ja Weißraum, der einfach nicht schön ist und vor allem nicht gewollt.

  83. David

    Also grundsätzlich, stellt Opera die Webseiten nicht so dar, also stellt sie nur eingeschränkt dar. Die Textbreite ist das eine, das andere ist zum Beispiel das JavaScript, was Op-auf die Optimierung betrifft. Also dieser Browser ist ja eigentlich nur für das schnelle Surfen gedacht und dementsprechend funktionieren keine Ajax Requests, aber es wird auch halt alles vorgecached. Und, das haben wir auch auf unserer Technikwiese-Seite gesehen.

    Da haben wir so 'n kleinen JavaScript Umschalter, der nix mit Ajax macht, aber ganz einfach unsere, unsere Teamfotos hin- und herscrollt und da ist es nun so: Klick ich da drauf, macht er direkt 'n neuen Request und lädt die Seite neu. Das funktioniert zwar dann alles, aber das ist zum Beispiel nicht richtig schön gelöst.

    Und, auch das sind Sachen, mit denen wir uns als Webentwickler halt, auseinandersetzen müssen, wenn der Browser an Fahrt aufnimmt, ist ganz einfach, dass die Sachen noch nicht mal so dargestellt werden, wie wir uns das im Einsatz gedacht haben.

  84. Marcel

    Das Key Feature des Opera Mini ist ja die, die kurzen Ladezeiten und da muss man sagen, besonders wenn man mehrere Dinge parallel, aufmachen möchte, wurde das halt schon gehalten. Wird allerdings halt auch dadurch, dass es halt, scheinbar gar kein bis, oder wenig bis gar kein, JavaScript halt kann, wieder weggemacht. Weil wenn ich beispielsweise mir den Google Reader angucke- Der schon mal, standardmäßig, obwohl ich das nicht aktiviert habe, in der, Mobilvariante.

    Das ist halt auch das, was mich stört. Die meisten Seiten werden, in einer Mobilvariante, wie wir sie auf einem, drei Jahre alten Nokia-Handy erwarten würden, halt dargestellt, weil der Opera Mini sich halt logischerweise als Opera Mini ausgibt. Wenn ich das dann umgangen bin, was gar nicht mal so einfach ist, dann, bekomm ich zwar den Google, Reader dargestellt, wie er fürs iPhone optimiert ist, allerdings halt nichts Dynamisches.

    Das heißt, jeden Tab oder, jede, jede, Headline, die ich da anklicke oder a-, ne, a-andrücke, ja, lädt. Das heißt, da wo, die Texte sonst im, Mobile Safari so schon, vorgeladen sind und das Ganze einfach innerhalb kürzester Zeit aufklappt und ich es lesen kann, da hab ich beim, beim Opera Mini wieder Ladezeiten, was das Ganze halt dann doch irgendwo wieder diesen Zeitvorteil kaputtmacht.

  85. David

    Es macht nicht wirklich Sinn, ja. Also hinzu kommt, dass Bedienung auch so 'n bisschen, fragwürdig ist, weil wir hatten's angesprochen, dass sich Opera nicht wirklich an die UI-Elemente der vorgegebenen, des Apple-Frameworks hält. Genauso ist es mit den Gesten auch. Ich meine, das Pinchen funktioniert genauso, indem man die Finger halt auseinanderzieht, aber du hast ja gesagt, dass es da nur die zwei Stufen gibt, Ja oder Nein.

    Des Weiteren, nehmen wir an, wenn irgendwo 'n X ist, damit ich 'n Fenster oder 'n Tab schließen kann, das hat bei dir auch nicht so wirklich funktioniert, ne?

  86. Marcel

    Mhm, nicht so wirklich. Es reagiert dann irgendwie nur beim zweiten, dritten Mal. Man weiß nicht so wirklich, ob er jetzt irgendwie was macht. Also es ist halt einfach nicht 'ne, 'ne, 'ne so stimmige UI, wie man sie halt kennt, ne. Also wenn ich, wenn ich jetzt, auf 'nem, auf 'nem, Mobiltelefon unterwegs wäre, bei dem ich das sowieso nicht so gewohnt bin, dann ist Opera Mini sicherlich super.

    Hab ich früher auf meinem Sony Ericsson auch benutzt und war damals um Welten weiter als, der Sony Ericsson eigene Browser. Auf 'm iPhone bietet das allerdings halt, ja, mir, mir doch nicht wirklich, 'ne, 'ne Konkurrenz zu, zum Safari. Allein schon deswegen, weil – und da ist natürlich nicht Opera schuld – aber, ich nicht die Möglichkeit habe, den Opera Mini als, als Standardbrowser irgendwo einzustellen.

    Dementsprechend muss ich Links aus 'ner E-Mail immer in die Zwischenablage kopieren, um sie dann umständlich bei Opera reinzupasten. Also grundsätzlich, kann man sich das mal angucken, um zu sehen, wovon wir da sprechen. Ich glaub aber, zu mehr wird man ihn einfach nicht liebhaben.

  87. David

    Nein, also ich selbst bin, bin, davon 'n bisschen enttäuscht. Also ich hab mir ziemlich viel davon erhofft, weil ich noch das alte Modell FreeG habe, nicht das FreeGS. Und wir hatten's in der mobilen Variante, mobilen Podcast mal angesprochen, dass die Ladezeiten und das Caching halt noch nicht so optimiert sind auf dem FreeG. Und da wär's durchaus interessant gewesen, ja, so 'ne schnelle Variante eines Browsers zu haben, das vorgecached wird.

    Aber wenn's da schon anfängt, dass ein neuer Request gemacht wird, weil ein ganz normales JavaScript ohne Action, Ajax Action, neu geladen wird, das ist dann, es ist nicht schön, ja. Und, grundsätzlich sieht das Ding noch ziemlich buggy aus oder es soll so sein. Auf jeden Fall: Schaut's euch an, aber erwartet nicht zu viel.

  88. Marcel

    Ja, dann würde ich sagen, lassen wir den Opera Mini, ruhen. Wer einen, vernünftigen Browser entwickeln möchte neben dem, Mobile Safari fürs iPhone, der kann das noch immer noch, noch immer machen. Der Markt ist noch nicht besetzt.

    Kommen wir zu den Link-Tipps.

  89. David

    Genau, also in dieser Ausgabe ging es ja hauptsächlich darum, um die Tools und Werkzeuge, mit denen wir uns in Zukunft halt beschäftigen müssen, weil alle werfen derzeit ihre Schatten voraus, ob's jetzt,, Spiele im Browser sind, ob's jetzt, 'ne neue Unterstützung eines Browsers ist oder neue Technologien wie WebKit2. Da haben wir jetzt einiges gehört und müssen uns in Zukunft damit beschäftigen.

    Aber es geht ja auch darum, wenn wir mal ganz schnell jetzt 'ne Webseite entwickeln wollen oder ein Bekannter fragt uns jetzt über Twitter oder was auch immer: „Mensch, du hast doch da letztens so was gemacht, wie hast 'n das im JavaScript gemacht?" Oder: „Wie setz ich jetzt in jQuery das und das und das?" Da kann man seinen Editor anschmeißen und gerade wenn's in Sachen, JavaScript ist und man will zum Beispiel was mit Ajax machen, müsste man jetzt noch mal 'n lokalen Server eben da was reinschrauben oder auf die Live-Webseite gehen.

    Das ist alles ziemlich umständlich und genau dafür gibt es Tools. Und zwar gibt es Online-Editoren, also IDEs sozusagen, die man im Browser aufführen kann und drei möchten wir euch jetzt vorstellen. Und zwar ist das JS Bin, JS Fiddle und CSS Deck. Im Grunde genommen ist das so, dass der Editor in abstrahierter Form sozusagen im Browser läuft. Das heißt, im, im Falle von JS Bin ist es so, dass ihr auf der linken Seite JavaScript habt, auf der rechten Seite HTML.

    Das heißt, ihr habt den kompletten HTML im Baum, könnt dort im Include sagen: Ich möchte jetzt jQuery drin haben, ich möchte Prototype drin haben, YUI oder Mootools oder Dojo oder die Ext Library. Die könnt ihr euch einbinden und könnt dann im JavaScript Teil direkt schon mal losprogrammieren, und losschreiben und drückt auf den Preview-Knopf und könnt es direkt testen.

    Also auch wenn ihr so kleine Änderungen macht und wollt einfach nur mal so 'n kleinen Test Case machen, ist das 'ne fantastische Gelegenheit, um ganz, ganz schnell mal was zu erledigen, auch wenn man jetzt keinen Editor installiert hat. Dazu gibt's noch 'n Create Public Link, sodass man das Ding auch noch weiterverschicken und speichern kann.

    Speicherdauer, wie lang's online bleibt, ist ungewiss, aber zumindest es ist 'n schnelles Tool., 'n bisschen weiter und ziemlich umfangreicher geht das schon, JS Fiddle. Da habt ihr vier Panes sozusagen. Eine ist JavaScript, eine ist, CSS, die andere ist HTML und dann gibt es noch die vierte mit dem Ergebnis. Da ist es jetzt so, dass man nicht den kompletten HTML-Baum sieht, sondern quasi im HTML schon im Body drin ist. Im JavaScript, das müsst ihr auch nicht einbinden.

    CSS müsst ihr auch nicht einbinden, sondern ihr könnt direkt eintippen, schnell was testen, auch über 'n paar Dropdowns, die in der Sidebar sind, 'n JavaScript einbinden, ein Framework oder Ajax-Geschichten und könnt im Result direkt sehen, wie das Ganze funktioniert.

    Ist für mich weniger interessant, weil ich nicht direkt den HTML-Baum habe, den ich mir jetzt rauskopieren könnte oder hab direkt Einfluss auf den HTML-Baum, aber für ganz, ganz schnelle Tests, um mal was, auszuprobieren, auch 'ne tolle Alternative. Das dritte ist CSS Deck, Desk, der ist noch wesentlich reduzierter als die anderen beiden Sachen, die wir vorgestellt haben. Dort habt ihr nur die Möglichkeit, HTML einzubetten.

    Ihr seid auch hier innerhalb des im Body beschränkt und könnt nicht im Head irgendwas reinsetzen und ihr habt CSS. Also für diejenigen, die nur 'n bisschen was in CSS rumschrubben wollen, die finden hier 'ne Möglichkeit, auch das eben mal schnell zu testen.

  90. Marcel

    Also ich glaub, mein Favorit ist wirklich JS Bin. So, so einfach er auch ist, oder gerade weil er halt so einfach ist. Links JavaScript reingeworfen, rechts HTML noch kurz, ausgewählt, was man denn so haben will. Der, der spuckt einen auch grundsätzlich schon mal, so 'n, so 'n HTML-, Grundgerüst aus, mit dem man, losrennen kann. Also um irgendwem irgendwas zu zeigen. Und das ist, glaub ich, für mich jedenfalls genau der, der, Anwendungszweck.

    Irgendwo bei irgendwem am Rechner, wo ich mich nicht zu Hause fühle, mal ganz kurz, 'ne jQuery-Funktion oder so was halt zeigen.

  91. David

    Genau, das Wichtige ist, man muss nichts auf seinen eigenen Server speichern oder auf irgendeinen Hosting-Dienst hoch, schrauben. Man stellt's eben ein und, wenn man das Ding nicht mehr braucht, dann vergisst man einfach die URL und alles ist schön.

  92. Marcel

    Ja. So weit, glaub ich, dann, sind wir erst mal mit, unseren neuen Tools am Ende.

  93. David

    Genau, also wenn, wenn ihr noch 'n paar Informationen für uns habt oder ihr habt alternative Tools oder auch Informationen zu den Sachen, die wir heute besprochen haben, dann hinterlasst uns doch bitte 'nen Kommentar auf Technikwürze.de.

  94. Marcel

    Ich denke, wir werden in einer der nächsten Sendungen dann auch mal so 'n Rundumschlag machen mit grundsätzlich den Tools, die wir so, benutzen, ob jetzt webbasiert oder nicht. Und, ja, auch dafür sind wir natürlich, jetzt schon bereit, eure Vorschläge entgegenzunehmen.

  95. David

    Genau, insbesondere, so viel sei schon vorweg, verraten, wollen wir uns genauer HTML5 und CSS3 anschauen. Das haben wir im Detail noch nicht gemacht und dazu wird es Sendungen geben. Und falls ihr auch dort schon Hinweise oder Informationen für uns habt, die wir dort unterbringen sollen, dann nur her damit.

  96. Marcel

    Insofern, hoffe ich, dass wir eine unterhaltende Dreiviertelstunde kreiert haben und, verbleibe mit einem bis zum nächsten Mal.

  97. David

    Alles klar, bis dahin. Ciao.

  98. Einspieler

    Mehr Qualität im Webdesign durch Webstandards. Tipps und Tricks zur Umsetzung findet ihr bei den Webkrauts auf Webkrauts.de. Für ein besseres Web. Weitere Informationen und die Links zur Sendung auf Technikwürze.de.

  99. Marcel

    Darf ich dein Intro ankündigen? Ja, wir laufen, du kannst.

  100. David

    Die neuen Tools, darum dreht sich alles in der Technikwürze 166. Ich sage herzlich willkommen. Nee, ich fang noch mal an.

    Die neuen Tools, darum dreht sich alles in der Technikwürze 166. Ich wünsche-- Nee, auch nicht.

  101. Marcel

    Ich wollt grad sagen, bist so 'n bisschen raus.

Themen

  • WebKit2 1 wurde von Apple angekündigt und übernimmt Prozesssteuerung
    • Google bisher nur mit einer proprietären Lösung
    • Tasks wie HTML, JS laufen getrennt
    • Einbindung direkt im Framework
  • Google bezieht Ladezeiten nun offiziell 1 ins Ranking mit ein
  • Mozilla gibt bekannt: Firefox in Zukunft mit eingeschränkten :visited – der Sicherheit zu liebe
    • background-image und CSS Transitions in Zukunft nicht mit :visited stylebar.
  • iAd – Ansehnliches mobile Advertising auf HTML5- und CSS-3-Basis
    • Werbeplattform von Apple zur Einbindung von Apps in iPhone/iPod/iPad
    • kein Flash, kein Developer-Kit (nicht nötig)
    • Direkte Nutzung der SDK-APIs wie Maps, Video, Audio und AppStore. So ist es möglich, direkt von der Werbung aus, Apps zu kaufen.
  • Das iPad - Erster Ausblick aus Sicht der Webentwickler
    • Anpassen der UserAgent-Weiche nicht vergessen
    • Webseiten werden stets gezoomt erscheinen nicht pixelgenau
    • Seiten müssen im Quer- und im Hochformat funtionieren
  • Google Mitarbeiter entwickeln Quake im Browser
    • Benutzt WebGL, Canvas API, HTML 5
    • Benötigt letzte Version von Chromium 1
  • Adobe hat die CreativeSuite 5 (CS5) für Mai angekündigt 1
    • Native 64-Bit-Unterstütztung nun erstmals auch für den Mac
    • Photoshop bekommt intelligentere Erkennung für Bildinhalte (z.B. Content-Aware-Fill) und neu 3D-Werkzeuge
    • Flash zu HTML5/Canvas (auch Animationen durch Dreamweaver)
    • Weiterhin hohe Preise (Master Collection ~3.700 EUR, Photoshop ~1.400 EUR, Upgrade ~400 EUR)
  • Opera mini ist nach 20 Tagen auf dem iPhone angekommen
    • Der Browser keine echte Browseralternative
    • Hässliche UI, keine Apple-UI-Elemente
    • kein standardkonformes Verhalten (Pinch, Zoom, Tab)

Linktipps

  • jsBin - LiveEditor mit Einbindung diverser JS-Frameworks
  • jsfiddle - Etwas umfangreicher, mehr abstrahiert (Statt ganzes HTML immer nur body).
  • CSSDesk 1 - Nur für CSS-Benutzer, sehr rudimentär

Fußnoten

  1. Link entfernt, da nicht mehr erreichbar ↩ a ↩ b ↩ c ↩ d ↩ e

Erwähnungen 23

Kommentare 14

  • Ich nicht unerwähnt lassen, dass es das oh so revolutionäre Content-Aware-Fill von Adobes CS5 in Gimp schon seit Jahren gibt :)

    ;)

  • Wirklich, ich verstehe nicht wieso Apple diese häßliche Krücke Opera in den Store gelassen hat. 2. Browser, komplett eigene UI..

    Das Schöne beim iPhone OS war, dass man als Entwickler nur einen Browser hat, der mehr oder weniger ok ist. Dass man nun noch einen Browser beachten müsste, ist echt blöd.

    Wenn nun auch Microsoft auf die Idee kommt, den IE auf.. na, ihr versteht wohl was ich meine.

    Ich hoffe vom ganzen Herzen, dass Opera Mini aus dem Store fliegt.

    Was Adobe angeht, sehen die Lizensen für Studenten echt gut aus, man kann mit der günstigen Version nun Geld -drucken- verdienen.

  • Die Folge war diesmal leider nicht so toll:

    Die "Ähhhm"-Frequenz war so hoch, dass es echt gestört hat.

    Über Photoshop CS5 scheint ihr euch nicht so richtig befasst zu haben, wenn euch außer dem gehypten "Content Aware Fill" (ja, ja, es ist toll...) nichts weiter aufgefallen ist.
    Die Verbesserungen an den Auswahl-Werkzeugen und Masken z.B. bringen im täglichen Umgang doch wesentlich mehr, weil man sie einfach andauernd braucht.

    Empfehlung dazu: http://www.photoshopuser.com/cs5 Da werden sowohl die "Vorzeige-Effekte" als auch die wirklich nützlichen Dinge vorgeführt.

  • Hihi mit Outtakes :)

  • Ich weiß nicht so ganz, ob ich das mit dem :visited-Sicherheitsfeature von Mozilla so toll finde.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, funktionieren jetzt so Sachen wie "(gelesen)" hinter jeden besuchten Link zu stellen, nicht mehr. Fand ich bei stark von den Standard-Farben abweichenden Farbschemas bisher definitiv eine nette Option.

Weitere 7 Kommentare anzeigen
  • Also ich werde :visited weiter benutzen. Werden halt die User "benachteiligt" die den FF benutzen. Aber warum sollte man alle anderen User dafür "bestrafen"? Aber schön dass sich mal jmd ums Thema Sicherheit beschäftigt;)

    Gruß Markus

  • Der visited hack war eine massive Schwachstelle, und ich bin froh, dass Mozilla die Lücke endlich geschlossen hat.

    Um zu zeigen, wie heftig die Schwachstelle ist, habe ich einen 64 Zeilen Python-Server geschrieben, der Teile der History ausliest.

    → http://draketo.de/light/english/your-browser-history-can-be-sniffed-64-lines-python-tested-firefox-353

    Kein Javascript, sondern reines (und einfaches) CSS und ein winziger Server dahinter.

    Wenn es eher darum geht, warum die Schwachstelle gefährlich ist, hilft der Link auf die süßen Katzen…

    Durch das Schließen der Schwachstelle hat Mozilla jetzt dafür gesorgt, dass keine privaten Daten mehr aus dem Firefox leaken.

  • Hab auch ein Tool:
    http://www.wizardrss.com/

    Damit lassen sich gekürzte Feeds in "Fullfeeds" umwandeln. Ist einfach praktisch, wenn man viele Feeds schnell lesen will und nicht ständig auf die zugehörige Webseite springen muss.

  • ... WizardRSS funktioniert leider mit diesem Feed nicht so 100%ig. Schade.

  • Ich find die Sendung zu 80% richtig gut. Die 20% betrafen Eure Ausführungen zum Opera Mini.
    Grundsätzlich habe ich ja nichts gegen die Applelastigkeit bei TW. Man redet halt lieber über Dinge die man selber nutzt. Dennoch würde ich mir an mancher Stelle an paar mehr Backgroundinfos und Recherche wünschen um den Usern, die sich vielleicht nicht mit dem Thema auskennen ein differenzierteres Bild zu geben. Drei Dinge habt Ihr primär bemängelt und die gestehe ich Euch als grundsätzliche Kritik auch zu, dennoch vermisse ich da etwas mehr Informationen. Beispiele:

    1. "Die UI ist nicht die Apple UI." Ich weiß ja, dass man Applejüngern eine Software die nicht nach Apple aussieht nur schwer unter jubeln kann. Das der Browser auf allen anderen Systemen dieser Welt wo er noch läuft (Und da ist das iPhone nun mal nur ein kleiner Bruchteil) so und genau so aussieht mag hier der eigentlich Grund sein. Geschenkt.
    2. "Kein Ajax und kein JS". Ihr habt ja schon in bei der Ankündigung vor einigen Wochen recht nebulös von "irgendwas wird da gecacht" gesprochen. Richtig, nur eben nie wirklich erklärt: Die Seiten werden auf Servern von Opera gerendert und dann (fertig gerendert(!)) an das Smartphone übertragen. Vorteil: Schnell, Nachteil: Jedes mal einen neuen Request bei Änderungen. Wenn die AGB's von Apple aber zum einen das Ausführen des Renderns auf dem iPhone verbieten und Funktionalität nachzubauen die es schon gibt sowieso, wie soll man dann bitte einen Browser bauen? Da nützt auch Euer Aufruf das das doch mal jemand machen sollte nichts. Mit den vorliegenden Bedingungen geht das in meinen Augen nicht.
    3. "Da gibt es nur zwei Zoomstufen". Ich sags mal mit Klaus Wowereit: Ja, "und das ist auch gut so" Was man im Safari ständig rein und raus zoomen muss ist ja wohl total nervig. Daher auch das Konzept nur zwei Zoomstufen anzubieten wobei die Zweite genau auf die Breite des Bildschirms zugeschnitten ist. Ist doch ne klasse Idee!? Jeder der viel in Foren unterwegs ist weiß das sehr zu schätzen.
      Ich verstehe ja die Argumentation aus Webdesignersicht. Dennoch steht da eben "Software zum schnellen surfen" drauf und nicht "ich stelle das Netz so dar wie es an deinem 27 Zoll Mac aussieht".

    Worum es mir schlussendlich geht: Ihr werdet hier als Experten wahr genommen und sprecht Empfehlungen und Hinweise aus. Da erwarte ich als Hörer , dass der Vortragende sich mit dem Thema etwas mehr beschäftigt hat. Manchmal vermisse ich das leider, was sehr schade ist. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Zeit in die Vorbereitung investiert wird. Das könnte man ja vielleicht auch erreichen, in dem Ihr Themengebiete vorab auf die Seite oder Twitter stellt und dann mal schaut ob es nicht jemand gibt der dazu mal drei vier Sätze schreibt.

    Dann noch zwei Empfehlungen für zukünftige Sendungen.
    Tools: Php/html/js/css unter Linux, Windows Mac: http://www.activestate.com/komodo/ In meinen Augen besser als Eclipse und einige andere Tools die ich in den Fingern hatte.

    CSS3: Bestimmt schon bekannt aber ich hatte in letzter Zeit sehr oft http://css3please.com/ in den Händen um schnell mal bekannt Effekte für alle Browser auf einem Blick zu haben.

  • Ich bedauere auch den Wegfall von :visited. Es gab doch oft Orientierung auf einer neu besuchten Website. Aber wer will sich schon gern ausspionieren lassen?

    Ich fand den Podcast wieder sehr informativ. Natürlich sind auch Dinge dabei, die mich nicht interessieren, da schweifen die Gedanken halt mal ab. Man sollte aber nicht vergessen, dass es sich hier um eine KOSTENLOSE Information handelt, die mit viel Herzblut gemacht wird.
    rp

  • Ich fand die Sendung wieder sehr gut.
    Ich hätte auch gleich einen Sendungswunsch. Ich weis nicht, wieviele der Hörer hier beruflich mit dem Web zu tun haben. Ich leider noch nicht, es ist "nur" mein Hobby, dass ich in nicht all zu weiter Ferne zum Beruf machen möchte. Daher würde ich eine Sendung diesbezüglich wirklich cool finden und ich glaube da bin ich nicht allein.
    Die Möglichkeiten, beruflich im Web zu sein sind ja mannigfaltig, genauso wie die Einstiegsmöglichkeiten, was das Ganze aber nicht vereinfacht. Daher würde mich eure Meinung dazu interessieren, wie seid ihr beruflich eingestiegen, usw.

    Gruß
    Markus

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