Technikwürze

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Transkript der Folge

  1. David

    Technikwürzer achtundsechzig, heute ist Montag, der sechzehnte vierte zweitausendsieben. Heute im Studio ist Tobias Glawe. Hallo, grüß dich.

  2. Tobias

    Hallo David.

  3. David

    Wir unterhalten uns heute über Webseiten. Und zwar: Wie können wir Webseiten aufpeppen?

    Herzlich willkommen zu Technikwürzer, dem Design und Webstandards-Podcast.

    Interview. So, Tobias, wir schauen zuerst mal ein bisschen auf die News. Letztens hat Adobe ja seine neue Creative Suite drei angekündigt. Weißt du genau, wann die erscheinen soll?

  4. Tobias

    Also ein Erscheinungsdatum genau habe ich noch nicht gefunden. Es, gab aber über den Store bereits die Möglichkeit, die Produkte vorzubestellen. Die Produktpalette ist ziemlich groß. Es sind zwei, vier, sechs Suits erhältlich. Ob das nun dem Benutzer entgegenkommt, wäre die nächste Frage.

  5. David

    Wir schauen uns die Pakete gleich mal an. Das, was für Mac-Benutzer auf jeden Fall interessant ist, zumindest für diejenigen, die schon die neuen Intel-Prozessoren drin haben. Sämtliche unter der Creative Suite drei erschienenen Produkte oder fast sämtliche sind noch nicht alle, Intel-kompatibel.

    Die meisten sind jetzt, nativ laufen die auf Intel, benutzen also nicht mehr diese Umwick, diese Umgebungsvariante Rosetta, und sollen natürlich auf den System X deutlich schneller sein als, zum Beispiel Photoshop CS2. Adobe hat sehr, sehr viele Neuigkeiten angekündigt. Ich glaube, insgesamt kann man sagen, Tobias, dass das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten jetzt viel flüssiger laufen soll. Also zum Beispiel im Export von Photoshop zu Fireworks oder GoLive oder was auch immer, ne.

  6. Tobias

    Ja, das war das zentrale Schlüsselelement, dass eben die Produkte, denen vorher noch das Makromedia davor stand und die vorher nicht im Creative Suite mit erfasst waren, jetzt unter dem gemeinbaren, gemeinsamen Nenner Adobe stehen und alle über diese Bridge, Bridge-Funktionalität, die bereits aus dem CS2 bekannt ist, alle unter einen Hut gebracht werden.

  7. David

    Nutzt du Bridge?

  8. Tobias

    Ehrlich gesagt nein.

  9. David

    Ich nutze auch nicht Bridge, weil ich es Quatsch finde. Bridge für diejenigen, die es nicht kennen, ist, so ein Adobe Produkt, ähnlich wie ein Dateimanager für, für Bilder und Multimedia Inhalte, sodass man seine Thumbnails sieht und alles managt. Ich benutze es nicht, weil ich ein Mac habe und meine Mac spezifischen Sachen habe. Vielleicht ist es da für Windows User eventuell interessant, Fragezeichen.

  10. Tobias

    Wenn man die Möglichkeiten benötigt oder hat, zentral seine gesamten, nennen wir es mal Werke zu sammeln, ist Bridge durchaus eine Möglichkeit, die Sachen übersichtlich darzustellen und auch projektmäßig zu verwalten. Ob, es wird mit Sicherheit auch andere komfortablere Lösungen geben, aber Bridge, wenn es dabei ist, kann man es natürlich auch nutzen.

  11. David

    Oder sagen wir so, für diejenigen, die es noch nicht eingesetzt haben, für die ist es eine Alternative.

  12. Tobias

    Zu dem, sagen wir so zum Standard Windows Explorer definitiv ja.

  13. David

    Okay, halten wir uns nicht an Bridge auf. Vielleicht stellen wir einfach mal kurz die Pakete vor, die Adobe rausgegeben hat. Wir haben hier eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sechs, Dinger, die können wir lang hangeln. Ich fange mal mit dem Premiumpaket an, dann wechsle ich mal zu dir und du erzählst mal, was die Komponenten der einzelnen Pakete sind. Also insgesamt scheint es sehr unübersichtlich zu sein. Das, was Adobe jetzt mit diesen Paketschnüren gemacht hat. Es ist ähnlich kompliziert.

    Das haben wir im Vorfeld schon erörtert, wie Microsoft mit seinem neuen Vista, wo es da tausend Varianten gibt mit der Upgrade und Vollversion. Und dann gibt es noch mal, na ja, schauen wir uns das an. Es gibt bei der Creative Suite drei in dem Paket Design Premium, folgende Dinge: InDesign CS3, Photoshop in der Extended Variante. Darüber unterhalten wir uns gleich noch mal, aber es gibt von Photoshop jetzt auch noch zwei Versionen, nicht nur eine.

    Dann gibt es den Illustrator, Flash, jetzt unter dem Adobe Banner, Dreamweaver und Acrobat acht. Dazu gibt es standardmäßig Bridge, Version Cue, Device Central, Stock Photos. Das sind so die drei Gaben. Insgesamt ein Paket, für Design. So sieht es Adobe vor. Nächste Paket. Was haben wir da?

  14. Tobias

    Ja, das Design Standard.

  15. David

    Also die abgespeckte Variante von dem Design Premium.

  16. Tobias

    Das wird mit Sicherheit die abgespeckte Variante sein. Fällt auch von seiner Ausstattung her natürlich kleiner aus. Enthalten InDesign in der CS3 Version angepasst. Photoshop CS3 nicht in der CS3 Version, also nicht, schon in der CS3 Version, aber nicht in der Extended Version. Wobei was die Extended, wo der Unterschied zwischen der Extended und der Standardversion sind, das musst du mir gleich noch mal erzählen, weil die kenne ich noch nicht. Illustrator, Acrobat acht Professional.

    Auch wieder die Standardkomponenten Bridge, Version Cue, Adobe Device Central. Das sagt mir jetzt im Moment ehrlich gesagt auch nichts. Stock Photos wird, gab es letztes Jahr eine ziemlich große Beta öffentlich. Und, Acrobat Connect. Das sagt mir leider im Moment auch nicht wirklich viel.

  17. David

    Adobe Device Central. Das habe ich mir angeschaut, ein bisschen. Damit kannst du deine Webseite, falls du das machst, mal anzeigen lassen auf diversen Handytypen zum Beispiel, sodass du sehen kannst, mit dem Look and Feel der Handys, die sind dann auch abgebildet, wie deine Webseite interagieren könnte mit diesem Handy oder wie sie sich bedienen lassen. Eigentlich eine sehr praktische Variante, die ich mir persönlich in, in der praktischen Arbeit noch nicht angeschaut habe.

    Das ist Device Central. Unterschied, ganz kurz noch mal erklärt zu Photoshop CS3 normal und Photoshop CS3 Extended ist, soweit ich das jetzt diesen Vorstellungsvideo von Adobe, als sie diese, Sachen gelauncht haben, rausfinden konnte, ist, dass die Extended Version, jetzt auch 3D Objekte bearbeiten kann. Also du kannst richtig jetzt, von, 3D Anwendungen deine Sachen importieren und, die weiterbearbeiten und da irgendwie deine Maps drüber laufen lassen und die Dateien bleiben erhalten.

    Also du hast, - Auch 'ne Videofunktionalität jetzt, glaub ich, drin, sodass du sogar in Teilen deine Videos bearbeiten kannst. Nicht vollständig, so wie es die anderen Produkte machen, sondern zumindest so, dass du mal irgendwelche Fotos grade dafür bearbeiten kannst und wieder im- und exportieren kannst. Also ob das jetzt für mich wird's wahrscheinlich nicht infrage kommen, dieses Extended Version, aber,

  18. Tobias

    Es wird seinen Markt dazu geben.

  19. David

    Ich glaube, wer Videos bearbeitet, wird mit der Variante gut beraten sein oder sehr viel mit 3D-Sachen macht.

  20. Tobias

    Es klingt schon so fast in die Richtung Schnittstelle zu After Effects.

  21. David

    Ja, ja, genau. Ich glaube, darüber läuft's hinaus dann. Nächste Paket. Was haben wir in der Creative Suite drei? Das ist das Web Premium. Von dem gibt es auch eine Standardvariante, die der Tobias gleich mal vorstellt. In der Premium Variante haben wir Dreamweaver, dann haben wir Flash, Photoshop auch in der Extended Version, den Illustrator, Fireworks, Acrobat acht und Contribute. Weißt du, was Contribute ist? Das war auch 'n Macromedia Produkt, aber ich bin mir jetzt nicht sicher, was das ist.

  22. Tobias

    Contribute wurde in Verbindung mit Dreamweaver vertrieben. Contribute war eigentlich so der Ersatz für ein Content Management System. Man konnte in Dreamweaver in die Vorgängerversion bearbeitbare oder editierbare Bereiche festlegen, die sich dann mit Contribute pflegen lassen.

    Contribute gab es in einer lokalen Version mit 'nem ganz einfachen FTP Client, mit dem man lokal, also entsprechend Kunden zum Beispiel ihre Internetseite oder ihre Inhalte pflegen konnten und zum Beispiel Texter und dergleichen vornehmen und die Sachen dann wieder über FTP entsprechend zurückzuspielen, ohne groß am eigentlichen Inhalt oder am eigentlichen Design etwas zu ändern.

  23. David

    Ah, verstehe.

  24. Tobias

    Also im Prinzip wie 'n lokales Content Management im Prinzip.

  25. David

    Okay. Also ich denke, die Web Variante geht mehr Richtung Webentwickler mit Dreamweaver ganz klar Flash, Photoshop, Illustrator, Fireworks, kann man denke ich eine Menge in Sachen Web machen. Mehr braucht das Herz nicht. Dann haben wir noch Web Standard. Was fehlt da beziehungsweise was ist in diesem Paket drin? Tobias.

  26. Tobias

    Also drin definitiv ist, Dreamweaver, Flash, die in der Professional Version, Fireworks, Contribute und auch die anderen Komponenten, die in den größeren Paketen mit drin sind. Also sprich die üblichen Dinge wie Bridge, Version Cue und dergleichen.

  27. David

    Interessanterweise entdecke ich in diesem Paket nicht Photoshop, diesem Webstandard. Und das ist auch ein Ding, was wir demnächst noch mal erörtern werden. Wir gehen demnächst noch mal auf Fireworks ein als Photoshop Alternative. Und ich denke, das ist genau ein Paket, was Adobe geschnürt hat für Webdesigner, die nicht unbedingt das große Pferd, Photoshop einsetzen möchten, sondern eher mit der Alternative Fireworks fahren.

  28. Tobias

    Ich glaube, das ist was für Leute, die sich weniger mit Fotos als eher mit der Entwicklung von Elementen oder grafischen Elementen beschäftigen.

  29. David

    Ja. Also wird das wahrscheinlich auch das günstigste Paket sein. Als Nächstes haben wir noch zwei Pakete. Das ist das Production Premium und Premium klingt schon teuer und dementsprechend wird's wahrscheinlich auch teuer sein, obwohl Adobe ja im Generellen teuer ist. Also wenn ich mir überlege, dass 'ne Single Update von, von Photoshop weiß ich nicht wie viel Hunderte von Euro kosten oder, oder tausend noch was, ich weiß nicht.

    Production Premium beinhaltet folgende Pakete: After Effects CS3, das ist Videoendbearbeitung denke ich, ne?

  30. Tobias

    Das ist Videoendbearbeitung, richtig, genau.

  31. David

    Genau. Adobe Premiere Pro auch in der CS3 Variante und endlich erstmalig auf dem Mac auch verfügbar. Dann haben wir Photoshop CS3 Extended, Flash CS3 Professional lese ich grade, Illustrator, Soundbooth ist 'n, Sound Editierprogramm und Encore. Das wird zum Editieren sein. Also die Production Premium wird denke ich hauptsächlich für Videoprofis sein. Was mich jetzt 'n bisschen überrascht, da staun ich grade drüber, Flash CS3 Professional.

  32. Tobias

    Richtig. Also ich tippe mal, das, es gibt ja diese schöne Medium Flash Video und was spricht eigentlich dagegen, Videobearbeitung zu Hause am Rechner zu und das Ganze dann in Flash Video zu veröffentlichen? Ich tippe mal, das wird der ganze Hintergrund sein, warum Flash mit in dem Paket ist.

  33. David

    Ah, wahrscheinlich, ja. Magst du noch mal die Master Collection vorstellen?

  34. Tobias

    Ja, jetzt kommen wir wahrscheinlich zum definitiv teuersten Produkt oder Suite, was sich bei Adobe kaufen lässt.

  35. David

    Ich glaube, das ist so die, die, die Paketsammlung von sämtlichen Adobe und Macromedia Produkten, die es gibt.

  36. Tobias

    Kann man so sehen. Wobei ich glaub, für Agenturen, die ein zweites Umfeld haben, ist es, glaube ich, 'ne gute Investition. Fangen wir doch mal an. InDesign, Photoshop wieder in Extended Version, Illustrator, Acrobat acht Professional, Flash Professional, Dreamweaver, Fireworks, Contribute, After Effects Professional, Adobe Premiere Pro, Soundbooth und auch wieder Encore.

  37. David

    Zusätzlich dabei ist, was ich noch sehe, Adobe On Location CS3 und Ultra CS3.

  38. Tobias

    Stimmt genau. Die sind als Plus aufgeführt.

  39. David

    Weißt du, was das für Produkte sind?

  40. Tobias

    Ehrlich gesagt nein.

  41. David

    Altschwad, ich denke mal, das wird auch so Richtung Video gehen. Zusammenfassend können wir sagen, für mich als Webentwickler wären die Pakete interessant Web Standard, Web Premium, obwohl ich eher zu der Premium Variante tendieren würde, da ich der Photoshop Nutzer bin.

  42. Tobias

    Das geht in die Richtung.

  43. David

    Du wahrscheinlich zu Web Standard.

  44. Tobias

    Nee, ich würde auch zum Web Premium tendieren, einfach aus dem Grund, um-

  45. David

    Weil's dabei noch ist.

  46. Tobias

    Richtig. Weil ich, arbeite momentan noch in 'ner Photoshop Version, die ist jenseits von Gut und Böse. Also da steht noch nicht mal CS davor. Und deswegen wär, glaube ich, dadurch, dass ich das Studio acht habe, das interessantes Update definitiv.

  47. David

    Also insgesamt ist es sehr unübersichtlich, wie ich finde, weil auch, die Unterschiede zwischen Standardversion Photoshop und der Extended Version, wieder in Verbindung mit den ganzen Paketen. Günstiger vom Preise ist er sich sicher, ganz sicher, als wenn man sich jetzt alle Pakete einzeln kauft.

  48. Tobias

    Das mit Sicherheit, ja.

  49. David

    Ob das jetzt der richtige Schritt ist, weiß ich nicht. Aber ich denke, auf jeden Fall hervorzuheben sind viele neue Funktionen, die Interagierbarkeit sehr verschiedenen Komponenten zueinander. Also jetzt Photoshop Import, Export. Das müssen wir uns natürlich in den Beta Versionen, oder in den Finals, die dann rauskommen, natürlich noch mal genau anschauen. Werden wir auch tun. Können wir beide noch mal machen, dass wir uns das jeweils dann anschauen und dann noch mal 'n Fazit ziehen.

  50. Tobias

    Aber ich denke, also was interessant sein wird definitiv, ist das Workflow der ehemaligen Macromedia-Anwendung, jetzt Adobe-Anwendung unterhalb oder in Verbindung mit den vorha-- bereits vorhandenen Adobe-Anwendungen. Sprich der Workflow zwischen Fireworks und Photoshop oder Fireworks und Illustrator. Ich glaub, das wird noch ein spannendes Thema werden.

  51. David

    Ja. Ich bin aber gespannt, wie jetzt Flash, die neue Anwendung aussieht, ob die noch mal ein bisschen mehr Adobe Style bekommen hat. Ist eine spannende Geschichte. Ich denke, CS3, darüber haben wir genug erzählt. Kommen wir eigentlich zum Hauptthema, worüber wir uns eigentlich heute unterhalten wollten, nämlich Webseiten aufpeppen.

    Wir hatten letztens bei Techniputz eine Sendung, die hatte ich mit dem Jens Grochtdreis geführt, wo wir uns überhal-- unterhalten haben über Elemente, die man am besten nicht auf eine Webseite packen sollte. Und, uns hatte ein Hörer geschrieben, der Matthias war das, Nachname leider unbekannt, der hatte gesagt: „Sagt doch mal irgendwas über Website, über Elemente, die man auf eine Webseite packen kann. Was mir spontan einfällt, ist Google Maps.

    Google Maps auf einer Webseite kann man dann packen, wenn man zum Beispiel eine Anfahrtsskizze hat, zum Beispiel zu seinem Geburtstag. Oder dass man sagt: „Komm bei mir ins Büro, ich wohne in der und der Straße. Und was hat man früher gemacht, Tobias? Man hat irgendwelche, irgendwelche-

  52. Tobias

    Karten kopiert.

  53. David

    Karten kopiert und, sich dann wahrscheinlich einen Rechtsanwalt eingefangen als böser Marcellus, oder hat, eine Anfahrtsskizze gemacht.

  54. Tobias

    Oder eine seitenlange Beschreibung, wie ich da und dort hinkomme mit, kryptischen Ortsanweisungen oder Ortsumgehungen.

  55. David

    Ja. Was man jetzt ganz gut machen kann, ist durch die API, also durch die Schnittstelle, seitens von JavaScript, da gibt es jetzt auch eine PHP-Applikation, diese, diese Schnittstelle bereithält. Da kann man sagen: „Zeig mir bitte die Map an, die ist so und so breit, so und so hoch, und zeig mir bitte die Standard, Ansicht an und Zoom Label." Das kann man alles standardmäßig einstellen.

    Das heißt, das, was ihr von Google Earth beziehungsweise Google Maps kennt, kann man auf eine Webseite einbinden. Findest du es sinnvoll, Tobias?

  56. Tobias

    Es kommt auf die Anwendung an. Also es gibt sicherlich Anwendungen, wo das durchaus Sinn macht. Wenn jemand zum Beispiel Veranstaltungsfallkalender pflegt oder dergleichen, dann ist die Google Maps Variante schon ein interessantes Thema.

  57. David

    Ja. Würdest du das privat auf deine Webseite einbinden?

  58. Tobias

    Also mir fällt jetzt momentan kein Grund an, wozu, aber wenn sich dieser Grund ergibt, wär's mit Sicherheit eine Möglichkeit, die man auch gut nutzen kann. Natürlich.

  59. David

    Das, was wir demnächst auf, Chronico mal testen wollten, ist, wir haben ja auf Chronico diesem, Geschichtsmagazin chronico Punkt de, auch Veranstaltungen, sehr, sehr viele Veranstaltungen, auf die wir hinweisen. Da macht das natürlich Sinn, wenn du eine kleine Google Maps Karte hast und kannst zumindest mal sehen, in welcher Richtung das Ganze ist. Und ich denke weiterführende Links kann man dann anbieten, wo man eventuell eine Route über Google Maps oder sonstige Dienste macht.

    Das Schöne an Google Maps ist, dass du halt mit einfachen Mitteln sehr schnell deine Karte bekommst, ohne dass du Lizenzgebühren für irgendwas bezahlen musst. Doch Obacht, es gibt natürlich auch für Unternehmen, da sollte man sich genau noch mal die Lizenzbestimmungen durchschauen. Da gibt es, glaube ich, noch eine Pro-Variante. Ich bin mir nicht sicher, die eventuell ein bisschen Geld kosten würde.

  60. Tobias

    Die Pro-Variante kostet definitiv Geld, soweit ich das im Überblick habe, aber für die private Nutzung oder für die Nutzung in Open Source Umgebung, sprich, ich mache das jedem zu-- stell das jedem zur Verfügung kostenlos. Er kann kostenlos auf diese Seiten gehen und, die Google Maps auf den Seiten, die ich verwende, nutzen. Für den, gibt es dort keine, keinerlei lizenzrechtlicher Einschränkung. Er muss eben nur ersichtlich sein, dass die Maps ursprünglich von Google stammt.

  61. David

    Ja. Was man grundsätzlich auch noch mal machen sollte, gerade wenn man so Sachen von Google einsetzt, noch mal genau durchlesen, die Lizenzbestimmungen, ob man eventuell irgendeinen Passus auf in seine AGB beziehungsweise auf sein Impressum setzen muss, weil da irgendwelche datenschutzrechtlichen Bestimmungen nicht ganz passen. Also da sollte man sich genau informieren. Aber wenn das alles okay ist und ihr könnt damit leben, dann packt das auf eure Seite. Ich denke, ganz sinnvoll.

    Als Nächstes habe ich auf meinem Zettel stehen JavaScript Bibliotheken im Allgemeinen, spezieller vielleicht jQuery. Du hast eine kleine Liste..

  62. Tobias

    Eine ganz kleine, ja.

  63. David

    So die wichtigsten JavaScript Bibliotheken, dass wir sie einmal genannt haben vielleicht.

  64. Tobias

    Okay, fangen wir mal oben an. Prototype. Ist eigentlich eine relativ alte Bibliothek schon oder eigentlich mehr ein Framework. Dann jQuery, eigentlich mit die bekannteste mittlerweile. Gerne eingesetzt von Leuten, die nicht unbedingt programmierfreudig sind, sondern einfach relativ schnelle Ergebnisse haben möchten.

  65. David

    Zum Beispiel ich.

  66. Tobias

    Ich gehe genauso. Ich weiß leider nicht genau, wie man es ausspricht, aber ich tippe mal Moo Effects.

  67. David

    Moo Effects, ja genau. Moo Effects ist eine, ja, recht stylische. Die haben sich so einen Namen gemacht, weil sie recht stylische Effekte hatten. Der Akkordeon Effekt ist, eigentlich mit dem Moo Effects, denke ich, auferstanden..

  68. Tobias

    Basiert übrigens auf Prototype.

  69. David

    Basiert auf Prototype mit dem Unterschied, dass es an sich sehr schmal ist, aber immer noch diesen Rucksack von Prototype hinten dran hat, was eigentlich recht groß sein sollte. Deswegen haben sich eben Alternativen herauskristallisiert, wie zum Beispiel jQuery. Was hast du noch auf deinem Zettel stehen?

  70. Tobias

    Auch ein sehr bekannter Ableger ist Scriptaculus.

  71. David

    Scriptaculus, ja.

  72. Tobias

    Oder Scriptaculus. Wie auch immer man die ausspricht, aber Scriptaculus klingt einleuchtend, ja.

  73. David

    Ist eigentlich auch recht viel benutzt, wie ich das gesehen habe. Zum Beispiel setzt auf diese Bibliothek die Lightbox auf. Das ist auch noch mal eine Sache, die wir gleich ansprechen sollten. Was hast du noch?

  74. Tobias

    Also hier gibt es noch eine aufgeführte Rico, die kenne ich ehrlich gesagt nicht.

  75. David

    Das sagt mir jetzt auch nichts.

  76. Tobias

    Aber die basiert angeblich auch auf Prototype. Dann eine, die momentan immer mehr an Bedeutung gewinnt. Das ist die Yahoo User Interface Library, die sogenannte YUI.

  77. David

    Ja, genau.

  78. Tobias

    Oder Y.

  79. David

    Die übrigens extremst gut dokumentiert ist.

  80. Tobias

    Da habe ich heute eine interessante Anekdote gehört. Yahoo benutzt momentan die API von Google, um bestimmte Sachen zu nutzen und Google nutzt momentan gerne diese Yahoo User Interface Library auf ihren Seiten, um bestimmte Sachen zu verwenden. Also das ist eine wirklich interessante Geschichte.

  81. David

    Vielleicht mergen die das sowieso demnächst. Yahoo und Google, das wäre vielleicht was Neues. Vielleicht sind wir die ersten, die das verkünden können.

  82. Tobias

    Und dann eine inzwischen auch relativ bekannte, das ist die Aptana oder Aptana- -thewebrdi. Ist unter den Hardcore-Programmierern unglaublich weit verbreitet.

  83. David

    Ja. Grundsätzlich JavaScript-Bibliotheken kann man einsetzen, wenn man gerade in Sachen Anspruchsstufe ist JavaScript, also jetzt, man möchte nicht in seinem HTML-Quelltext diese, On-Click-Events haben oder also dieses direkte JavaScript bei den einzelnen HTML-Elementen, sondern man bindet nur eine, eine einzige JavaScript-Datei ein und steuert das über den DOM-Baum, also die ganzen Elemente, die wir ansprechen will.

    Mit JavaScript-Bibliotheken im Allgemeinen kann man tolle grafische Effekte machen, wie ihr das seht auf Technikwürze rechts im Menü, wenn ihr auf einer Detailseite seid, wo das Menü auf und zu klappt. Das ist zum Beispiel mit jQuery umgesetzt. Was natürlich auch ein Stichwort ist, ist gerade Ajax mit den JavaScript-Bibliotheken.

  84. Tobias

    Ja, wobei man ja natürlich den Unterschied sehen muss, ne. Die meisten JavaS-- die meisten JavaScript-Bibliotheken unter-- bieten auch irgendwo in ihrer Bibliothek oder in ihrer Library Elemente, mit denen sich Ajax-Elemente umsetzen lassen. Aber man darf JavaScript und Ajax nicht unbedingt gleichsetzen. Also es ist definitiv noch schon ein Unterschied vorhanden.

  85. David

    Ja, aber zumindest kannst du durch Einsatz dieser JavaScript-Bibliothek eben zu Ajax kommen oder Ajax dann nutzen.

  86. Tobias

    Ja, das auf jeden Fall. Gerade Prototype ist da ja relativ bekannt und beliebt. Wobei natürlich auch die anderen Bibliotheken, sprich jetzt zum Beispiel jQuery, durchaus auch Anwendung für Ajax bieten.

  87. David

    Ja. Aber wieso gibt es überhaupt die JavaScript-Bibliotheken? Also ich meine, dass es sie deswegen gibt, damit man nicht alles in JavaScript selbst programmieren müsste.

  88. Tobias

    Richtig, das, glaube ich auch. Zumal, wenn man sich diese schöne jQuery-Dokumentation oder auch die allgemeinen, den jQuery Quellcode anguckt, jQuery Quellcode, dort ist ja eigentlich relativ alles gut dokumentiert. Die Dinge, die man benötigt, nimmt man sich dort heraus und den Rest, schmeißt man dementsprechend wieder weg.

  89. David

    Also ich persönlich habe mich richtig auf jQuery eingeschworen, benutze es bei uns in der Agentur eigentlich nur noch.

    Mache, ständig Sachen, also sei es für irgendwelche Effekte, die ich mache oder ich mache irgendwelche anderen Sachen, und benutze es dafür, um die Usability der ganzen Webseite beziehungsweise der Applikation, die ich da mache, hervorzuheben, sodass ich ähnliche Effekte erzielen kann, wie als wenn du jetzt ein Programm genau auf deinem Computer ausführst und kannst mit Drag and Drop irgendwelche Sachen machen oder du kannst jetzt irgendwelche interaktiven Sachen machen, dass das eine von dem anderen abhängig ist und so weiter und so fort.

    Vorteil eben dieser Bibliotheken ist, dass du eine Syntax hast, die recht schnell, zumindest für jQuery kann ich das behaupten, recht schnell, zu erlernen ist und dass du mit wenigen Programmierzeilen quasi sehr schnell Ergebnisse erzielen kannst.

  90. Tobias

    Vor allen Dingen, ich find ebenfalls, aus meiner Sicht ist einer der größten Vorteile ist, dass ich im Prinzip alles, was ich benötige, in einer JavaScript-Datei habe und nicht aus unterschiedlichen Quellen Sachen zusammensuchen muss. Und meistens sind die Bibliotheken so umfangreich, dass im Prinzip alles drin ist, was ich brauche. Dass ich gar nicht auf mehrere Bibliotheken zurückgreifen muss.

  91. David

    Ja, aber auch da sollte man natürlich mal genau gucken, was für einen Pferdeschwanz man sich da hinten mit schleppt. Also gerade Stupid Ajax, ist ein riesen Huckepack, den man ständig mitlädt. Ich weiß es nicht, ob es mindestens fünfzig Kilobyte sind oder sogar dreißig. Das solltet ihr genau abwägen.

    Also wenn ihr nur einen kleinen Effekt braucht und sonst nichts, dann bringt es nichts, dass ihr euch die gesamte Bibliothek runterladet, sondern müsst dann noch mal schauen, eventuell ist ein anderes, eine andere Bibliothek vielleicht vorteilhafter für euch.

  92. Tobias

    Stimmt, in der Regel bindet man sich die ja extern ein und wenn man da so achtundfünfzig, einen Rattenschwanz von achtundfünfzig Kilobyte hat, das bringt im ersten Moment nicht wirklich viel, nur wenn das permanent nachgeladen wird. Hat man dann doch schon gerade bei den immer noch vorhandenen Modemsnutzern, macht man sich keine Freunde.

  93. David

    Ja. Worauf man auch, setzen sollte, wenn man jetzt eine fertige Bibliothek hat und man möchte an dieser Bibliothek nichts ändern, dann kann man sich bei den meisten eine Compressed Version runterladen. Das ist eine komprimierte Version, die durch Base64 beziehungsweise Base61 eben so komprimiert ist, dass, der Client-Rechner, also unser Computer jetzt zum Beispiel, das Ding wieder dekomprimiert und uns dann die gesamte Bibliothek zur Verfügung stellt.

    Also wenn ich großartig entwicklungstechnisch eingreifen möchte oder mal gucken sollte, wie es funktioniert, achtet darauf, dass ihr euch die Compressed Version runterladet. JavaScript-Bibliotheken im Allgemeinen abgefrühstückt. Fazit: Sinnvoll, ja oder nein? Ich würde sagen, eindeutig in Sachen Usability ja.

  94. Tobias

    Es kommt drauf an. Also wenn diese Bibliotheken von sich aus schon so eingestellt sind, dass die Funktionalität dann auch dann erhalten bleibt, wenn ein Benutzer sein JavaScript nicht aktiviert hat- -dann halte ich es auch für eine sinnvolle Sache. Nur wenn ich eine Seite unbenutzbar mache, indem ich kein JavaScript verwende oder das JavaScript deaktiviert habe- -, ist es ganz schön behindert. Ich glaube, man muss ein bisschen aufpassen.

  95. David

    Man sollte generell aufpassen. Würde ich auch sagen. Also es sollte immer eine Alternative sein. Was mit JavaScript-Bibliothek abzufrühstücken ist, ich denke, da sind wir auch schnell durch, sind Lightboxen. Lightboxen, das werdet ihr sicherlich neuerdings auf fast jeder Webseite sehen, ist, ihr klickt ein Thumbnail an von einem kleinen Bild und es öffnet sich Voodoo-Zauber-mäßig, ein schwarz gefärbter Hintergrund und ihr seht das Großbild in Großbildansicht.

  96. Tobias

    Und es skaliert auch noch recht hübsch meistens bei den neuen Versionen.

  97. David

    Es skaliert meistens. Ihr könnt mit Links-, Rechtsklick auf das Bild zu den nächsten Versionen kommen, also zu den anderen Bildern, die eventuell dahinter sind. Also mit dieser JavaScript-Bibliothek und dieser Lightbox kann man, eigentlich fast schon, ja, sich eine kleine Galerie zurechtprogrammieren jetzt, ohne dass man jetzt zum Beispiel Detailseiten in HTML schreiben müsste, die noch mal extra die, die Großbildansicht zeigen, ne.

  98. Tobias

    Es nimmt einem eine ganze Menge Arbeit ab und, der Eindruck ist ja optisch wirklich nett. Also es ist ja nicht so, dass es stören würde. Nur bei einer Vielzahl von Bilder, wenn man eben noch mal schnell eins raussuchen möchte, ist es eben umständlich. Aber wenn man nur so ein paar Bilder verwendet, meinetwegen jetzt vier Thumbnails, die man dem Besucher anbieten möchte, um ein Großbild daraus zu, ja, oder ein Großbild anzuzeigen, sind diese Lightboxen eine schöne Möglichkeit.

  99. David

    Ja. Grade in Richtung Galerie, nächstes Stichwort, das habe ich mir aufgeschrieben, sind Flash-Galerien. Wer zum Beispiel einen Haufen Bilder hat, und achtet jetzt nicht so unbedingt auf die Barrierefreiheit, der kann natürlich einen Flash auch in diesem Form, in dieser Form einsetzen. Da gibt es auch Hunderte von Möglichkeiten, Open-Source-Möglichkeiten. Dann gibt es noch Flash-Galerien, die kann man kaufen für, was weiß ich, dreißig oder vierzig Dollar beziehungsweise Euro.

    Ist dazu da, dass ihr euch dieser Flash einbindet, könnt euch ein XML-File erstellen und das fräst das Verzeichnis durch und, zeigt euch die Bilder hübsch animiert an. Sinnvoll? Ja, nein?

  100. Tobias

    Also das ist auch wieder so eine Sache, das ist Anwendungszweck. Also ich persönlich bin kein großer Flash-Freund, muss ich ganz ehrlich so sagen. Es gibt Sachen, wo Flash auch durchaus Sinn macht, wo Flash wirklich gut aussieht, wo Flash, für den Benutzer auch einfach die bessere Alternative darstellt. Bei Flash-Galerien kann das durchaus der Fall sein, aber eben so im Allgemeinen, ich würd sagen, es ist wirklich vom Anwendungszweck abhängig.

    Wenn jemand zum Beispiel ein großer Fotograf ist und bindet permanent neue Bilder an und möchte kein Content-Management-System damit bemühen, ist, glaube ich, eine Flash-Galerie eine gute Alternative.

  101. David

    Ja. Als Nächstes auf meinem Zettel habe ich mir Shops aufgeschrieben. Da gibt es auch mehrere Möglichkeiten. Man kann sich, wenn man jetzt keinen eigenen Shop online stellen möchte, so was machen wie in der Stadt Blume zweitausend. Das ist ja ein Franchise-Nehmer, da ist ein Unternehmer, der packt sich draußen die Banner vor die Tür von, von Blume zweitausend, und, alle Leute denken, das ist jetzt ein großer Blumenhändler, aber ist interessanterweise so ein Franchise-Nehmer.

    Das Ganze gibt es natürlich auch für Webdesigner, Webentwickler, und zwar in Form eines Amazon-Shops, das ist recht neu, oder zum Beispiel Spreadshirt, was wir auf der Technik für zur Seite für kurze Zeit hatten. Spreadshirt ist, wenn ihr T-Shirts, Pullover, Socken-

  102. Tobias

    Taschen, alles Mögliche

  103. David

    ... zusammenstellen wollt, dann könnt ihr das mit eurem Logo versehen oder irgendwas hochladen und das dann, verkaufen. Und das funktioniert dann so. Weißt du genau, wie das funktioniert?

  104. Tobias

    Ich habe mich damit nicht beschäftigt. Ich glaube, es läuft auf Provisionsbasis, ne?

  105. David

    Na ja, es läuft so, dass du eben Produkte dir zusammenklickst, diese online in deinem Shop angezeigt werden auf deiner Webseite und die Bestellung tatsächlich nicht bei dir eingeht, sondern dann eben-

  106. Tobias

    Spreadshirt direkt.

  107. David

    Spreadshirt direkt. Die machen auch die ganze Abwicklung und du bekommst eine Provision.

  108. Tobias

    Genau, das, genau das habe ich mir jetzt auch fast vorgestellt.

  109. David

    Genau, also die einfachste Variante. Was jetzt recht neu ist, ist zum Beispiel, ich weiß nicht, was es noch für Shopalternativen gibt, aber mal erwähnenswert ist ein Amazon-Shop. Man kann jetzt bei Amazon einen, einen Shop einrichten, sich seine Produkte auch zusammenklicken, beispielsweise bei Technikwitzen.

    Wenn wir jetzt sagen, wir machen Buchrezension und, wir machen ein bisschen Podcasting, dann packen wir noch ein Mikrofon aus, dann können wir uns die Produkte aus den Amazon-Shop aussuchen und die in unserem Technikwürze-Shop zum Beispiel einstellen. Das sind also unsere ausgewählten Produkte und diese Webseite kannst du durch einen Frame oder was auch immer zum Beispiel auf deine Webseite einbinden oder du verlinkst ganz normal drauf, wenn du auf Frames nicht setzen möchtest.

  110. Tobias

    Das halte ich für eine spannende Sache, zumal die Amazon oder Amazon-Produktpalette in den letzten Jahren dermaßen gewachsen ist. Ich glaube, die bieten ja eigentlich fast alles mittlerweile an. Also es ist eigentlich, es ist schon fast ein Online-Versandhändler. Also es geht eigentlich schon über das normale Warenhaus hinaus.

  111. David

    Was natürlich dann wieder so funktioniert wie bei Spreadshirt. Also dass du nicht der wirkliche Ausüber, also der, der Shopbetreiber bist, rechtlich schon, nur dass denn wie gesagt, das auch zu Amazon durchgeleitet wird.

  112. Tobias

    Provisionsempfänger.

  113. David

    Genau, also du nichts anderes als eine abge-- also eine mit Farben angepasste Webseite von Amazon vor dir hast mit ausgewählten Produkten.

  114. Tobias

    Na gut, die Produktpalette gibt es ja, gerade wenn ich mich im technischen Bereich bewege. Ich glaube, es gibt inzwischen fast nichts, was man bei Amazon nicht kaufen kann, mal abgesehen von Blumen.

  115. David

    Ja. Also ich denke, dass so ein Amazon-Shop oder Spreadshirt-Shop, vielleicht dann Sinn machen könnte, wenn ihr meint, dass, ihr sehr viel Buchrezension macht zum Beispiel, und die Bücher ihr gleich anbietet. Ist vielleicht eine bessere Alternative, als wenn ihr jedes einzelne Buch auf den unterschiedlichen Blogpost, rausschiebt, sondern habt eine zentrale Seite, wo ihr die Bücher noch mal sammelt.

    Ist vielleicht eine gute Alternative, als wenn man jetzt eine Linkliste macht und dann tausend Links zu Amazon hat.

  116. Tobias

    In dem Fall definitiv schon, richtig.

  117. David

    Als Nächstes habe ich mir noch aufgeschrieben, was wir vielleicht ansprechen könnten. Der Vorschlag kam von dir: Google AdWords. Klär uns mal auf, was sind Google AdWords? Wie kann man das für seine Webseite benutzen?

  118. Tobias

    Also Google AdWords ist im Prinzip so entstanden, dass Google auch privaten Seitenbetreibern, was auch immer, wie sie für Seiten online haben, die Möglichkeiten hat, über Werbung auf ihren Seiten, meistens in Form von Textwerbung oder Textlinks, anhand von Pay-per-Click ist es, glaube ich, in dem Fall, eben durch einen gewissen Klickraten eben einen kleinen Umsatz zu generieren.

  119. David

    Also man kann Werbung auf seiner Webseite einblenden.

  120. Tobias

    Man kann Werbung auf seine Webseiten stellen, egal, Google hat relativ wenig Kriterien, wie so eine Webseite aussehen muss. Also die geben nicht vor, so und so viele Besucher musst du haben. Die schauen sich die Webseite durchaus vorher noch mal an, aber die Bestimmungen sind jetzt nicht so extrem, dass die größtenteils alles ablehnen würden. Ist einfach nicht der Fall. Im Gegenteil, sie sind ja, sie generieren dadurch auch ziemlich viel Umsatz.

  121. David

    Google AdWords, was mir gerade als Stichwort noch einfällt, sind die ganzen Affiliate-Programme, an denen man auch teilnehmen kann, was im Prinzip so funktioniert: Wenn ich jetzt beim Affiliate-Programm mich anmelde und sage, ich möchte jetzt zum Beispiel von eurem Kunden Apple jetzt Apple-Werbebanner zeigen, kann ich mir die Bannerformate raussuchen, die auf meiner Webseite anbinden und ich biete dann quasi eine Plattform, die dann eben von diesem Affiliate-Partner beworben werden und ich kriege dann, je nachdem, ob da draufgeklickt wird oder eingeblendet wird, je nachdem, was ich für einen Vertrag da abgeschlossen habe, dass ich dann meine Provision kriege.

  122. Tobias

    Wobei das gibt's ja auch von gesammelten Anbietern und dann bieten es teilweise auch sogar Amazon hat, glaube ich, noch Affiliate-Programm. Und das ist also inzwischen fast schon unüberschaubar, weil es dermaßen viele Anbieter gibt.

  123. David

    Also da könnte man auch eine eigene Sendung drüber machen und, und sich einmal genauer diese Plattformen anschauen. Fallen dir jetzt noch spontan irgendwelche Elemente ein, die man auf so eine Webseite bringen könnte, mit Ausnahme derer, die wir natürlich mit Jens Koch was letztens in der Sendung als ungeeignet angesprochen hatten?

  124. Tobias

    Im Grunde genommen sind's ja einfach die einfachsten Dinge. Also jetzt reden wir über besondere Features, aber im Grunde fängt man ja eigentlich bei dem eigentlichen Inhalt an. Weil ohne Inhalt bringt mir die schönste Webseiten nichts. Im Grunde, es gibt sicherlich viele schöne Möglichkeiten, irgendwelche ganz tollen Features einzubinden.

    Nur wie in der letzten Sendung war es angesprochen, die meisten von denen tragen nicht gerade dazu bei, meinen Besuchern, mehr Informationen oder sinnvolle Informationen zuzutragen. Sondern sie verwirren in der Regel mehr.

  125. David

    Also ich würd auch sagen, für diese Sendung bleibt festzuhalten: Schaut euch bitte genau an, ob ihr diese Elemente wirklich auf der Webseite braucht, ob sie euch persönlich einen Nutzen bringen, oder ob sie auch ganz insbesondere euren Lesern beziehungsweise Hörern, je nachdem, was ihr für eine Webseite anbietet, auch einen Nutzen bringen.

    Also was wir schon in der letzten Sendung gesagt hatten, ist, so ein Wetter von Hannover wird dir sehr wenig bringen, wenn du zum Beispiel ständig in Essen unterwegs bist.

  126. Tobias

    Also wenn ich-- Richtig, wenn ich nicht in Hannover wohne, bringt mir dieses Wetter eigentlich gar nichts. Weil es interessiert im Grunde auch keinen.

  127. David

    Und ebenso wenig bringt, kein Amazon-Shop, der jetzt zum Beispiel Tastaturen verkauft, wenn ich ganz ständig über irgendwelche T-Shirts rede, also.

  128. Tobias

    Richtig. Also das Ganze würde so schön unter dem Ziel-- Begriff Zielgruppenaffinität zusammengefasst. Also das ist nun, was man drauf achten sollte.

  129. David

    Also ich würd eigentlich sagen, auch auf einer Webseite, immer: Weniger ist mehr. Eigentlich ist der Trend bei einigen Designern sogar, das Design zu reduzieren, die Elemente zu reduzieren, um wirklich nur die Information rauszubringen, die man gerade braucht. Und da ist natürlich abzuwägen, ob es eventuelle Möglichkeiten gibt, durch eine JavaScript-Bibliothek das so zu machen, dass man die Elemente zuklappt und die später wieder aufklappen kann.

    Spannende Geschichte, aber ich denke, es gibt schon einige Sachen. Wenn euch noch was einfällt, schreibt es uns bitte in den Kommentarbereich von Technikwürze. Natürlich hören wir uns auch gerne von euch an, ob, diese Vorschläge, die wir gemacht haben, vielleicht für euch gar nicht so relevant sind.

  130. Tobias

    Oder ob es bessere gibt, noch weitere Vorschläge.

  131. David

    Musik präsentiert von Podsave Music Network. So, für euch gibt's noch ein bisschen Musik aus dem Podsave Music Network. Mit dabei in dieser Sendung war Tobias Glawe. Schönen Dank, dass du hier warst.

  132. Tobias

    Ja, vielen Dank auch.

  133. David

    Hast du eine Webseite, die du verkünden kannst, für diejenigen Leute, die noch nicht ganz wissen, wer du bist?

  134. Tobias

    Also gut, ich könnte meinen Blog veröffentlichen. Also das ist yodio.de. Vielleicht auch noch mal in der Technikwürze verlinkt. Wer wird so nett ist. Momentan noch down, aber ich hoffe, dass wenn die Sendung online geht, dass er dann schon wieder zur Verfügung verfügbar ist.

  135. David

    Genau. Wir haben was rausgesucht aus dem Podsave Music Network. Was ist das?

  136. Tobias

    Ja, das ist Karlina mit So With Me.

  137. David

    Okay, das hört ihr jetzt. Und dann würden wir uns natürlich freuen, wenn ihr auch nächste Woche wieder einschalten würdet, wenn es heißt: Technikwürze, euer Design- und Webstandards-Podcast. Bis dahin.

  138. Tobias

    Vielen Dank.

  139. Einspieler

    You're creeping back in my mind. God, it's been such a long time. That I felt so close to someone. Shared secrets one by one. Shared the moon and the sun. Stopped looking for reasons to run. It's been years of being self-sufficient. I don't mind if I don't wanna talk. I can cry on my own shoulder. I can celebrate my way. I can drink champagne on a bad day. I can sing for me my favorite tune. And I can cry out loud if I want to. It's been ages since there's been a me and you.

    'Cause you're creeping back in my mind. God, it's been such a long time. How powerful a memory. Do I dare to dream? Will someone dare to dream with me? Will someone dare to soar with me? Will someone soar with me? Soar with me. Soar with me. Will you soar with me? Will you soar with me? Soar with me. Soar with me. Soar with me.

Adobe Creative Suite CS3

  • Allgemeine Informationen zur Suite 1
  • Design Premium 1
  • Design Standard 1
  • Web Premium 1
  • Web Standard 1
  • Production Premium 1
  • Master Colection 1

Webseite aufpeppen

Studiogast Tobias Glawe

Musik

In dieser Sendung hört ihr Carlina mit "Soar with me".


Kommentare 15

  • Schöne Sendung!
    Was mich noch zum Thema AdWords interessieren würde ist,
    ob jemand von euch Erfahrungen darüber hat, ab wieviel Besuchern pro Tag es sich überhaupt lohnt AdWords einzubinden und was da an Einnahmen dann möglich ist?

  • Auch wenn du viele Besucher hast, ist das noch lange kein Garantiefall, dass diese auch auf die Werbung klicken. Am besten integrierst du die auf deine Webseite, wenn es dich reizt. Kommt dabei nichts rum, kannst du sie ja wieder entfernen.

  • Hallo,

    das war wieder eine klasse Sendung. Vielen Dank dafür.

    Zum Thema Adsense (Adwords heißt das Programm für die Werbenden) kann man sagen, dass es sich eigentlich für alle Seiten lohnen kann. Wichtig ist, dass du die Anzeigen optimal in die Website an den richtigen Stellen integrierst. Adsense sollte sich optimal in deine Seite einpassen und nicht knallend hervorstechen. Das muss man sich alles ausprobieren und testen, welche Anzeigen wie eingepasst an welcher Stelle das meiste Geld bringen. Google stellt zum Beispiel eine Heatmap in seinen Dokus zu Adsense zur Verfügung. Diese zeigt die besten Stellen für Anzeigen auf einer Website. Der beste Platz ist meines Erachtens möglichst weit oben links neben oder über dem Content.

    Realistisch ist eine Klickrate von 2-5%. Sie kann aber auch höher sein. Wichtig für die Höhe der Vergütungen ist das Thema, denn alle Anzeigen, werden je nach Thema und Position gegenüber anderen Anzeigen unterschiedlich hoch vergütet. Man sagt, dass Anzeigen, die in den Adsense-Blöcken weiter oben stehen, auch mehr Geld bringen. Zum Thema gilt zu sagen, dass Anzeigen zum Thema Versicherungen höher vergütet werden, als Anzeigen zum Thema Reisen nach Kambodscha. Das liegt an der Umkämpftheit jedes Bereichs. Du kannst dir ja so halbwegs ausrechnen, was du für Umsätze generieren kannst (unter Beachtung der Klickraten). Normale Umsatzvergütungen können sich zwichen 10ct. und 50+ct. Bewegungen. Es gibt allerdings auch Klicks, die mehrere Euro wert sind.

    Es gibt an vielen Stellen Informationen zu Adsense. Auch gibt es sehr oft Artikel in Zeitschriften. Ich glaube in der letzten Ausgabe der Internet Professional gab es einen ausführlichen Artikel über Adsense.

    Adsense kann sich für alle Websites lohnen. Du musst allerdings überlegen, auf welchen Projekten du es überhaupt einsetzen willst. Auf Firmenseiten hat es z.B. überhaupt nichts zu suchen. Auch solltest du prüfen, ob die Einnahmen in bestimmten Fällen steuerlich relevant sind. Bei kleinen Projekten kann man so schon mal die Kosten für Hosting und Server im Monat reinholen und bei anderen Projekten kann über das Jahr eine Kurzreise reinkommen oder man kann komplett sein Lebensunterhalt mit Adsense bestreiten.

    Adsense ist in meinen Augen, das beste Partnerprogramm, das es zur Zeit gibt. Kein anderes Partnerprogramm kann dir mehr Umsätze bieten (im normalen Fall), da die meisten Partnerprogramme nur noch Pay per Lead, Sale usw. vergüten. Da kommt für den Ottonormalverbraucher nichts raus. Auch das Partnerprogramm von Amazon lohnt sich nur in wenigsten Fällen wirklich. Auch den Nutzen von Spreadshirt finde ich fraglich. Adsense ist eher dass Allround-Programm, dass in meinem Augen den meisten Erfolg verspricht.

    Schöne Grüße,
    Sebastian

  • Danke Sebastian für deine Anmerkungen!

  • Markus Wulftange
    Markus Wulftange

    Ich finde Werbung sollte schon klar erkennbar und vom Rest der Webseite unterscheidbar sein. Im Inhalt versteckte Werbung, wie beispielweise IntelliTXT, die Schlagworte innerhalb des Textes zu Werbelinks machen, können schon sehr täuschend sein. Auch diese im letzten Jahr in die Mode gekommenen seitenfüllenden Anzeigen finde ich dem Nutzer gegenüber als eine ziemliche Zumutung. Wer da nicht einen gescheiten Werbeblocker nutzt, wird schnell abgeschreckt und verliert das Interesse.
    Da bevorzuge ich schon einen dezenten aber klar zu erkennenden Werbebereich.

    Ach ja, kleiner phonetischer Hinweis: das englischer Wort „suite“ wird wie „sweet“ ausgesprochen (/'swEt/).

    • @Markus:

      In den Richtlinien bei Google steht ja auch, dass die Blöcke als Werbung erkennbar sein müssen. Google fügt ja auch einen Zusatz in Blöcke ein. Außerdem denke ich, dass Adsense auch bei farblicher Anpassung eindeutig als Werbung zu erkennen ist. Ich zerstöre mir nicht mein gesamtes Layout, nur um Werbung deutlich hervorzuheben. Ich denke auch, dass es legitim ist, dass man Adsense so opitimiert und integriert, dass die Klickraten erhöht werden. Da Adsense ja nun schon auf sehr vielen Websites zu finden ist, ist der Besucher meines Erachtens schon etwas sensibilisiert und erkennt diese Blöcke als Werbung. Ich klicke nur noch extrem selten auf solche Anzeigen. Aber manchmal interessiert es mich schon, was sich hinter einer Anzeige verbirgt und ich erwische mich selbst beim Klicken.

      Von dieser ganzen Layer-Ads-Geschichte und blinkenden Bannern halte ich ebenso überhaupt nichts. Diese sind wirklich total abschreckend und vergraulen viele Besucher. Es sei denn, das Angebot ist unwiderstehlich.

      Adsense hingegen halte ich eigentlich für "benutzerfreundlich", denn es ist durch die optimale Integration kaum störend. Und wie gesagt, wer zweimal draufgeklickt hat, weiß was sich dahinter verbirgt und kann selbst abwägen, ob er klicken mag oder nicht.

    • @Markus
      Da hast du völlig Recht! Das ist ja eine grundsätzliche bzw. gesetzliche Vorgabe: Redaktioneller Inhalt und Werbung ist IMMER optisch voneinander abzusetzen. Das ist Vorgabe wie Impressum etc. Gleichgültig ob private Seite oder kommerziell.

      Anzeigen, die schon rein optisch nicht zur eigentlichen Webseite zuzordnen sind (etwa in eigenen Bannern außerhalb des Satzspiegels), müssen auch nicht eigens gekennzeichnet werden. Alles, was sich innerhalb des Layouts abspielt, braucht den Hinweis "Anzeige" oder "Werbung".

Weitere 8 Kommentare anzeigen
  • Für das nächste Mal. Danke.

  • Und wieder ein schöner Podcast. Inzwischen sitz ich jeden Montagabend wie einer kleiner Junge vorm Rechner und freu mich auch eine neue Folge von Technikwürze.
    Für mich persönlich ist weniger mehr und wie ihr bereits gesagt habt kommt es ja auf den Inhalt an. Lieber hab ich eine cleane und sehr benutzerfreundliche Seite als irgendwas total abgespacetes in Flash.

  • Leute,
    ich find' es etwas schade, wenn sich die Diskussion, wie man eine Webseite aufpeppen kann hauptsächlich um GoogleAds dreht. Google rettet die Welt (des Webmasters)...?!
    In anderen Podcasts habt ihr euch doch schon mal mit Microformaten gesprochen.
    Wieso wird das nicht aufgegriffen?
    Z.B. eine Gemeinschaft von Sportfans. Bisher hat jeder regionaler Verein eine eigene Seite mit den Terminen. zwischendurch gibt's noch überregionale Ligatermine. Dem Webseiten-Admin würde es viel Arbeit erleichtern, wenn sich die Termine verschiedener Seiten automatisch synchronisieren würden. Also durch xml, iCal oder was weis ich.

    Gibt es ähnlich Szenarien, die auch die Benutzerfreundlichkeit (Aktualität der Seite) erhöhen und den Wartungsaufwand für den Webmaster reduzieren?

    Bin gespannt auf Eure Ideen!

    Viele Grüße

    • @Bäckerlehrling:

      Das die Diskussion hier etwas adsenselastig ist, liegt daran, dass Mario danach gefragt hat. Deshalb habe ich da ausführlich meine Sicht der Dinge dargestellt.

      Adsense an sich rettet keine Welten, auch nicht die des Webmasters. :-) Es stellt lediglich eine Möglichkeit dar, um ein paar Euronen als Webmaster zu verdienen. Ich denke, dass viele interessante Projekte dadurch etwas gegenfinanziert werden können. Made for Adsense Seiten finde ich auch nicht gut. Der Content steht im Vordergrund.

      Es gib sicher noch zahlreiche weitere Dinge, die man in eine Website einbinden kann. Ich denke, es ging in dieser Sendung nicht so sehr um Funktionen wie Foren, Termine, Eventkalender oder sowas... Ich denke es ging mehr so um kleine Gimmicks, die an sich keine "Funktion" haben. Ich weiß jetzt nicht, wie ich das formulieren kann. :-) Vielleicht versteht man ja trotzdem, was ich meine.

  • Die Sendung war super und vor allem die Musik am ende war sehr schön! Hab danach total gut geschlafen (ich höre Technikwürze meistens kurz vorm einschlafen) ;-)

  • Im Beitrag von Sebastian ist von einer Klickrate von 2 bis 5 % die Rede. Da wurde wohl das das "0," vorher vergessen. Laut z.B. AdTech lag letztes Jahr um die Zeit (aktuelle Zahlen habe ich im Moment nicht) die Klickrate durchschnittlich bei 0,22 %. Daran dürfte sich nicht viel verändert haben.

  • Hallo,
    ich möchte juiced.
    Vieln Dank

  • Hallo,

    diese Sendung ist euch mal wieder gut gelungen und dauert zum Glück nicht wieder länger als 40 min.

    Zu Adobe CS3 habe ich zu sagen, dass man es eigentlich wohl gar nicht braucht, zumindest nicht komplett. Daran werden auch die sechs verschiedenen Pakete nichts ändern können, meines Erachtens sorgen sie eher für Verwirrung. Ich halte Adobe-Produkte einfach für überteuert und nutze sie deshalb auch nicht. Wer nicht gerade Fotograf o. ä. ist, wird
    Photoshop nicht brauchen und kann stattdessen lieber Gimp benutzen. Falls die Grafiken zum Designen eingesetzt werden sollen, erhöht dies auch nur die Ladezeiten. Und wer barrierefreie/zugängliche Webseiten produzieren möchte, wird mit Dreamweaver und Flash nicht viel anfangen können. Nach diesem Ausschlussverfahren wären für mich nur noch die Videoprogramme von Adobe nützlich, allerdings nutze ich (wenn ich überhaupt mal mit Videos zu tun habe), billigere Alternativen. Oder kurz gesagt: Wenn man Adobes Preise durch fünf teilt, weis man, wie viel jeder Buchstabe des Firmennamens kostet ;-)

    Was Javascript angeht, bin ich nicht so firm und möchte dazu auch nicht viel schreiben, außer dass es mich beim Surfen extrem stört, wenn sich jedes 3-fach verschachtelte Menü im Schneckentempo ausrollt und dann nicht alle Punkte zeigt, weil der Code verbuggt ist. Der reine Horrot in Lynx! Für alle, die schlechten oder nervigen JS-Code sehen möchten, kann ich www.js-welt.de nur wärmstens empfehlen.

    Weil sich in der Diskussion zu dieser Folge quasi alles um Google drehte, kann ich mich dem auch nicht entziehen. Wie ich vor längerer Zeit in einer Zeitschrift las, lautet das Firmenmotto von Google: "Wir möchten die Welt verbessern." Bis vor einigen Monaten fand ich das auch noch ganz schön, bis ich schließlich von einem Freund eine Einladung für Gmail (damals noch in der Betaphase) bekam. Ich dachte darüber nach, ob ích sie annehmen sollte, und entschied mich schließlich dagegen. Dem verwunderten Freund erklärte ich damals: "Man darf sich nicht von Google abhängig machen". Seitdem denke ich, dass Google nicht das Internet regieren soll. Dementsprechend überlege ich es mir auch immer mehrmals, ob ich irgendwelche Services von Google wie zum Beispiel Straßenkarten auf meiner Webseite einbinden soll oder nicht. Den Link gebe ich hier allerdings nicht preis.

    Schöne Grüße,
    Pascal

    Gruß

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